Archiv für Oktober 2008
Steuerliche Änderungen in der Kindertagespflege ab 2009
Das Bundesministerium der Finanzen informiert über wichtige steuerliche Änderungen im Bereich der Kindertagespflege.
Ab dem 01. Januar 2009 müssen alle Tagespflegepersonen unabhängig von der Anzahl der betreuten Kinder und von der Art der Einnahmen ihre Einkünfte aus der Tagespflegetätigkeit versteuern.
Neben Antworten auf einzelne Fragen finden Sie hier ein Rechenbeispiel.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel: Pflegeeltern verdienen sich keine goldene Nase
Im Oberallgäu leben 105 Kinder und Jugendliche in 68 Pflegefamilien. Die Allgäuer Zeitung legt ihren Lesern dar, dass der Kostensatz, den Pflegefamilien erhalten, den Unterhalt des Pflegekindes und die Erziehungsarbeit der Pflegeeltern abdecken soll.
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NDR Radio: “Wenn Mama nicht die Mutter ist: Über das Leben mit einem Pflegekind.”
NDR-Info sendete am 19.10.2008 eine sehr informative und eindrückliche Radioreportage im Rahmen der Reihe “Frauenforum”. Pflegeeltern und (ehemalige) Pflegekinder schildern ihre Erlebnisse.
Der Beitrag kann als Podcast heruntergeladen oder direkt angehört werden.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Rap-Song über Pflegekinder
Ute Fischer-Rüber, Pflegemutter aus Frankfurt/Main, hatte einen Traum. Sie wollte ein Lied auf den Weg bringen, das den vielen Adoptions- und Pflegekindern hilft, an sich zu glauben.
Sie schrieb den Text für einen Rap und fand in Mc Bennjo West aus Falkensee einen engagierten Musiker, der ihn vertonte. Auf Ihrer Seite http://pflegekind-rap.de kann man den Song „Ich bin ein Pflegekind“ anhören und erhält weitere Informationen zu dem Projekt.
Frau Fischer-Rüber möchte auch andere anregen, zum Thema Pflegekinder kreative Beiträge zu machen und bietet auf ihrer Homepage unter „Fan-Meile“ eine Veröffentlichungsmöglichkeit an.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )PFAD Bundesverband e.V. startet neue Homepage
Die neu gestaltete und erweiterte Homepage des PFAD Bundesverbandes e.V. auf www.pfad-bv.de ist online. Besuchen Sie uns!
PFAD Pressemitteilung vom 27.10.08
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Studie zu Strafen in Heimen und Wohngruppen
Verbale Aggressionen, Verstöße gegen Gruppenregeln und die mutwillige Zerstörung von Sachen lassen sich junge Leute dort am häufigsten zuschulden kommen. Die Auswirkungen von Strafen sind unterschiedlich und können auch negative Reaktionen wie weitere Aggressionen auslösen. Irritierend und alarmierend: Über die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte in Heimen und Wohngruppen ist der Ansicht, dass körperliche Gewalt als Strafe auch noch in der heutigen Heimerziehung vorkommt.
Dies sind Ergebnisse einer empirischen Studie am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, bei der es um das Thema Strafen in der Stationären Erziehungshilfe ging. Unter Leitung von Prof. Dr. Richard Günder und Prof. Dr. Eckart Reidegeld waren 1280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Stationären Erziehungshilfe in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu ihrem Umgang mit Strafen befragt worden. Die Rücklaufquote war mit 43 Prozent erstaunlich hoch.
nähere Informationen zur Studie
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel: Eltern in vier Stunden
Anlässlich des in Wuppertal beginnenden Prozesses um den tragischen Tod des Mädchens Talea in einer Pflegefamilie berichtet der Spiegel kritisch über die unterschiedliche Vermittlungs- und Betreuungspraxis der Jugendämter.
Artikel von Andrea Brandt vom 27.10.08
Zur Fragestellung Pflegeeltern – muss der Staat sorgfältiger auswählen? wurde ein Forum eingerichtet.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )TV-Tipp: “Ich wurde adoptiert”
NZZ Format, das Fernsehmagazin der Neuen Zürcher Zeitung wiederholt am 02.11.2008 um 9 Uhr den Beitrag „Ich wurde adoptiert“.
Daniel, Manager einer multinational tätigen Firma, wurde als Kind adoptiert. Er wusste das schon immer, aber erst als er über 40 war, begann er sich für seine Herkunft wirklich zu interessieren. Mit der Unterstützung seiner Adoptiveltern suchte er seine leiblichen Eltern. Er hatte Glück: Beide lebten noch, die Mutter in der Schweiz und der Vater im Libanon. Nun versucht er, die beiden neuen Familien in sein Leben zu integrieren – die Geschichte einer Adoption mit Happy End.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Roland Berger Stiftung vergibt Stipendien an begabte Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten
Das neu ins Leben gerufene Roland Berger Stipendium “Fit für Verantwortung” will einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leisten. Es wird von der Roland Berger Stiftung vergeben und fördert sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in einem auf den Einzelnen zugeschnittenen Förderprogramm. Es wendet sich an Schüler ab vier Jahren bis hin zur Oberstufe. Ziel ist die Allgemeine Hochschulreife. Auch Studenten können aufgenommen werden, wenn sie trotz aller Schwierigkeiten auf ihrem Lebensweg ein hervorragendes Abitur abgelegt haben und ein festes Ausbildungsziel anpeilen.
Die Ausschreibung – die Unterlagen werden u. a. an Schulen, kirchliche Organisationen wie zum Beispiel die Caritas, Ausländerbehörden, Schulbehörden und Ministerien geschickt – startet Ende Oktober in vier Regionen in Deutschland: in Bayern, Berlin, Brandenburg und dem Ruhrgebiet.
Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2008.
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Studie: Erfolge der Adipositas-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen
Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft vom 16. bis 18. Oktober 2008 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die ersten Ergebnisse ihrer Beobachtungsstudie zur Wirksamkeit unterschiedlicher Maßnahmen für adipöse Kinder und Jugendliche vor.
Pressemitteilung der BZgA vom 16.10.08
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Grüne fragen nach unbegleitet einreisenden Minderjährigen
Asylsuchende unbegleitete Minderjährige werden, sofern sie nicht von erwachsenen Verwandten aufgenommen werden können, z.T. auch in Pflegefamilie untergebracht.
Zum Themenbereich unbegleitet einreisende Minderjährige stellte die Fraktion Bündnis 90/die Grünen eine Große Anfrage an die Bundesregierung.
aus Heute im Bundestag vom 23.10.08:
Berlin: (hib/HLE) Auskunft über die Zahl der unbegleitet eingereisten ausländischen Minderjährigen und die Zahl der Abschiebungen von unbegleitet eingereisten Minderjährigen verlangen Bündnis 90/Die Grünen in einer Großen Anfrage (16/10638) mit insgesamt 77 Fragen. Die Bundesregierung soll mitteilen, in welche Länder Minderjährige abgeschoben oder an andere EU-Mitgliedstaaten rücküberstellt wurden. Die Abgeordneten wollen außerdem wissen, ob unbegleitete Minderjährige im so genannten Flughafenverfahren auf Flughäfen untergebracht waren und wie viele von ihnen aufgrund von psychischen Beschwerden oder Traumatisierungen betreut werden mussten. Ferner erkundigen sie sich nach den Möglichkeiten der frühzeitigen Identifizierung unbegleitet einreisender Minderjähriger und welche Möglichkeiten zur Altersfeststellung bestehen.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Elementar – Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
Zum Thema Männer in Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es bisher kaum empirische Forschung. Am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck wird deshalb ein bundesweites Forschungsprojekt durchgeführt, das die Ausbildungs- und Berufswege von Männern im Bereich der Elementarpädagogik in Österreich untersucht.
Kinder sind nicht nur Frauensache. Immer mehr Männer gestalten als Väter oder als Fachkräfte die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit – bereits im Kindergarten. Sie sind „elementar“ im wahrsten Sinn des Wortes.
Männer im Kindergarten sind:
- beliebt bei den Kindern
- willkommen bei Kolleginnen und Kollegen
- anerkannt bei den Eltern und
- gefragt bei Arbeitgebern.
Der Stellenwert von Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit nimmt weiter zu. Gut ausgebildete Fachkräfte – Männer wie Frauen – sind in diesem rasch wachsenden Bereich so gefragt wie noch nie. Es gibt keine bessere Zeit im Kindergarten zu arbeiten als jetzt. Die Ausbildungswege werden vielfältiger und in naher Zukunft auch auf Hochschulniveau angeboten werden.
Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern berichten auch von Problemen: Manchmal werde man von bestimmten Männern oder auch Frauen eher belächelt als respektiert. Die Anerkennung – auch beim Gehalt – könnte größer sein. Und die Ausbildung sei derzeit noch verbesserungswürdig. Insgesamt sei aber die pädagogische Arbeit mit Kindern ELEMENTAR!
Mehr Informationen zum Forschungsprojekt
Quelle: Universität Innsbruck
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel: Rostocks traurige Kinder
Die Zeitung “Norddeutsche Neueste Nachrichten” berichtet über den dramatischen Anstieg der Fallzahlen im Jugendamt Rostock und mit welchen Maßnahmen darauf reagiert wird.
So wurde z.B. die dringend nötige Anwerbung von neuen Pflegefamilien zum 1. September an einen freien Träger übergeben und ein neues Pflegefamilienzentrum eingerichtet. Eine Kampagne “Kinder suchen Eltern” wurde gestartet.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel: Das Ungeborene trinkt immer mit
“Jährlich sind 3000 bis 4000 Kinder von sogenannten Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) , die durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft entstehen, betroffen”, sagt der Mediziner Hans-Ludwig Spohr. Er war Leiter der DRK-Kinderklinik in Berlin-Westend und hat sich nun als Leiter der einzigen FASD-Beratungsstelle der Stadt auf die Krankheit spezialisiert.
Am Beispiel zweier von einer fetalen Alkoholschädigung betroffenen Pflegekinder werden die Auswirkungen dieser häufigsten angeborenen und vermeidbaren Behinderung geschildert.
Artikel von Annabell Noll vom 21.10.08 in welt-online
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Aktuelle Länderberichte der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ)
Entwicklungen im jugend- und familienrechtlichen Bereich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden
Die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) ist ein institutionalisiertes Diskussionsforum, das sich mit Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und des Jugend- und Familienrechts befasst. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter aus den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland an, die Organisationen und Institutionen aus Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe vertreten. Federführend auf deutscher Seite ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ.
Vom 21. – 26. September 2008 kam die IAGJ zu ihrer im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Arbeitstagung in Stein am Rhein zusammen. Thema des diesjährigen Arbeitstreffens: „Niederschwelligkeit oder Sanktionsdruck – Die Angebote der Jugendhilfe zwischen Heilsversprechen und Kontrollanspruch“. Diese Thematik war im Rahmen des Vorbereitungstreffens der Delegationsleiter und -leiterinnen im vergangenen Jahr in Zürich ausgewählt worden.
Ein festes Element der IAGJ-Tagungen bilden die sog. Länderberichte. Diese Berichte werden jeweils zu den Tagungen vorgelegt; sie geben die Entwicklung des Jugend- und Familienrechts der vergangenen zwei Jahre in den beteiligten Ländern wieder. Die strukturelle Gliederung dieser Berichte ist vorgegeben, womit ein Quervergleich zwischen den Ländern und das Verfolgen von Entwicklungen über mehrere Berichtszeiträume hinweg erleichtert werden.
Im Folgenden finden Sie die einzelnen Länderberichte für den Zeitraum 2006 – 2008:
Die früheren Länderberichte und IAGJ-Tagungsberichte finden Sie auf den Webseiten der AGJ.
Autorin: Tanja Grümer, AGJ
Bayern: Weitere Verbesserung des Kinderschutzes durch Koordinierte Kinderschutzstellen
… Zudem mache Bayern weiter Tempo bei der Verbesserung des Kinderschutzes: “Wir setzen alles daran, um riskante Entwicklungen in Familien rechtzeitig zu erkennen und passgenaue Hilfen anzubieten. Jeder einzelne Fall von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung ist erschütternd und einer zuviel. Deshalb werden wir die Kommunen beim flächendeckenden Aufbau sozialer Frühwarn- und Fördersysteme in Form von Koordinierenden Kinderschutzstellen unterstützen. Diese sollen ein systematisches und interdisziplinäres Vorgehen aller mit Kindern befassten Berufsgruppen sicherstellen und frühzeitige Hilfen anbieten. Insbesondere Geburts- und Kinderkliniken, Ärzte, Hebammen sowie Jugend- und Gesundheitsämter, aber auch Erziehungsberatungsstellen und weitere soziale Dienste arbeiten hier eng zusammen”, erklärte Stewens. Die Koordinierenden Kinderschutzstellen werden der Ministerin zufolge bei den Jugendämtern eingerichtet und schaffen effektive und interdisziplinär vernetzte Strukturen zur Prävention von Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern.
Auch die Verknüpfung des Landeserziehungsgeldes mit der Durchführung der Früherkennungsuntersuchung U 6 bzw. U 7 ist nach den Worten der Ministerin ein voller Erfolg. “Diese wichtige Untersuchung wird heute von mehr als 99 Prozent der Eltern wahrgenommen, früher haben sie drei bis acht Prozent der Eltern nicht durchführen lassen. Indem der Nachweis mit dem Antrag auf Landeserziehungsgeld gefordert wird, erinnern wir die Eltern an diese Untersuchung und setzen zugleich einen finanziellen Anreiz”, teilte Stewens mit.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )www.blja.bayern.de in neuem Gewand
Bereits seit nunmehr über acht Jahren ist das Bayerische Landesjugendamt mit einem eigenständigen Auftritt im World Wide Web unter www.blja.bayern.de vertreten.
Das umfangreiche Angebot an Informationen über die Behörde, ihre Aufgaben, einschlägige Rechtsvorschriften, Veröffentlichungen, Kontaktmöglichkeiten sowie aktuellen Nachrichten erfreut sich seither großer Beliebtheit. Durchschnittlich greifen monatlich über 130.000 Nutzerinnen und Nutzer auf die Informationen rund um die Kinder- und Jugendhilfe zurück. Die Homepage ist weit über Bayern hinaus zu einem wichtigen Handwerkszeug für Fachkräfte in Jugendämtern und die interessierte Öffentlichkeit geworden.
Unabhängig vom stets weiterentwickelten Inhalt ist das Layout der Homepage mit der Zeit in die Jahre gekommen. Nun wird die Homepage www.blja.bayern.de in neuem Gewand präsentiert.
Der Internetauftritt des Bayerischen Landesjugendamts wurden in den vergangenen Monaten auf das Corporate Design des Zentrums Bayern Familie und Soziales – ZBFS umgestellt. Damit wird ein einheitliches Erscheinungsbild der im Internet vertretenen Produktgruppen des ZBFS garantiert. Zudem werden die Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zur Barrierefreiheit und zum Corporate Design umgesetzt.
Inhaltlich strukturiert sich die Homepage beinahe unverändert, die Seiten wurden allerdings aktualisiert und beispielsweise im Bereich der Jugendschutzgesetzgebung erweitert.
Im neuem Gewand garantiert der Internetauftritt auch künftig eine gewohnt hohe Qualität an Informationen rund um die sich stets in Entwicklung befindlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Vortrag am 27.10.2008 in Berlin: “Kinder psychisch kranker Eltern – Lücken im Kinderschutz schließen”
Die Landesvertretung Rheinland-Pfalz lädt am 27. Oktober 2008 um 18 Uhr in Berlin ein zum Vortrag
Kinder psychisch kranker Eltern -
Lücken im Kinderschutz schließen
Referentin ist Katja Beeck aus Berlin. Sie ist Leiterin von Netz und Boden – Initiative für Kinder psychisch kranker Eltern und des Modellprojekts „Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern“, AMSOC e.V.
Kinder psychisch kranker Eltern werden zu Recht als „vergessene Kinder“ bezeichnet. Ihre Belastungen sind selbst bei Fachkräften der Psychiatrie und Jugendhilfe immer noch weitgehend unbekannt. Nun wird die Problematik betroffener Kinder und ihrer Familien zunehmend präsent, zumal die Belastungen in den Familien, vor allem die der Kinder, steigen. Wo sind dafür die Ursachen dafür zu finden?
Obwohl diese Kinder überwiegend unter sehr großen Belastungen aufwachsen, bleibt Unterstützung oftmals völlig aus oder setzt zu spät ein. Eine Ursache sind Lücken in der Vernetzung von Psychiatrie und Jugendhilfe, die es zu schließen gilt. Darüber hinaus ist fraglich, ob die derzeitigen Unterstützungsangebote ausreichen. Was kann getan werden, um betroffene Kinder rechtzeitig zu schützen und zu unterstützen?
Katja Beeck beschäftigt sich seit 1999 eingehend mit diesen Themen und wird Ihnen die Problematik der Kinder näher bringen und Ihnen Lösungsansätze einschließlich rechtlicher Aspekte aufzeigen. Anschließend wird es noch Raum geben, sich zum Thema auszutauschen.
Einladung (Eine Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist immer noch möglich.)
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DIJuF erstellt Synopse zum KiFöG
Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht hat eine übersichtliche, vergleichende Gegenüberstellung (= Synopse) des alten und neuen Gesetzestextes des Kinderförderungsgesetzes ausgearbeitet.
PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. auf der ConSozial
Unter dem Motto „Zukunft: Wertschöpfung durch Wertschätzung“ findet am 5. und 6. November 2008 im Messezentrum Nürnberg die 10. ConSozial, die bundesweit größte Sozialmarktmesse, statt.
PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. wird in Halle 7 mit einem eigenen Stand auf das Thema Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien aufmerksam machen und die Ziele und Leistungen des Verbandes vorstellen.
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