Archiv für April 2010
Förderpreis für Beistandsausbildung von Pflegeeltern
(pfad/schulz) Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes verlieh ihren Förderpreis für herausragende Arbeiten im Dienste des Pflegekindes heuer der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. für ihr Projekt der Ausbildung erfahrener Pflegeeltern zu Beiständen im Interesse der Pflegekinder, in der auch der PFAD Landesverband Baden-Württemberg engagiert ist.
Herr Dr. Ulrich Stiebel überreichte den mit 2.500 € dotierten Preis im Rahmen des 20. Tag des Kindeswohls am 26.04. in Nürnberg an Herrn Prof. August Huber, Frau Paula Zwernemann und Frau Dr. Leni Schwarz von der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V.
Der Preis wird in einem zweijährigen Turnus vergeben. Mit ihm sollen Einzelpersonen oder Jugendhilfeträger gewürdigt werden, die wissenschaftliche oder praktische Leistungen erbracht haben, die gemäß der Satzung der Stiftung dazu geeignet sind, für die Weiterentwicklung des Pflegekinderwesens entscheidende Anstöße zu geben.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )ABIE – bundesweites Forschungsprojekt zu Abbrüchen in stationären Erziehungshilfen
Die hohen Abbruchquoten (über 30 Prozent) in der stationären Heimerziehung stellen ein großes Problem für die Einrichtungen und insbesondere für Kinder und Jugendliche dar.
Für ein umfassendes Forschungsprojekt ABIE (Abbrüche in Erziehungshilfen) hat der Evangelische Erziehungsverband EREV das e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung und die Universität Bielefeld beauftragt, die Ursachen der Abbrüche zu untersuchen und Lösungen herauszuarbeiten. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.
Rund 300 Klienten werden ab Sommer 2010 18 Monate lang wissenschaftlich begleitet. Dabei wird untersucht, welche Ausgangsbedingungen und welche Interaktionen zum Abbruch beziehungsweise zum erfolgreichen Verlauf einer Erziehungshilfe geführt haben. Die Einrichtungen können die Ergebnisse der Evaluation für ihre Qualitätsentwicklung nutzen und somit direkt vom Projekt profitieren.
Das e/l/s-Institut wird die Einrichtungen während des Projektes begleiten, mit aktuellen Informationen und Organisationsmitteln versorgen sowie fachliche Unterstützung anbieten.
Quelle: Meldung des els-Instituts vom 15.04.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Brüssel regelt grenzüberschreitende Unterbringung von Minderjährigen
Portugal hat die grenzüberschreitende Unterbringung von Minderjährigen aus Deutschland vorläufig gestoppt. In Einzelfällen mussten Kinder/Jugendliche bereits nach Deutschland zurückgebracht werden. Hintergrund ist die sog. Brüssel II a-Verordnung. Dieser Verordnung zufolge müssen die Jugendämter vor der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im europäischen Ausland in jedem einzelnen Fall die Zustimmung der zuständigen ausländischen Behörden einholen. Diese Regelung wurde in der Vergangenheit weitgehend ignoriert.
Merkblatt des Bundesamt für Justiz
komplette Verordnung im Amtsblatt der EU
Quelle: Meldung des Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET)
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Buch-Tipp: Dokumentation “Wenn Frühe Hilfen nicht greifen. Unterbringung von Klein(st)kindern”
In der Schriftenreihe “Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe” des Deutschen Instituts für Urbanistik wird demnächst als Band 75 die Dokumentation der Tagung “Wenn Frühe Hilfen nicht greifen. Unterbringung von Klein(st)kindern” am 12.-13.11.2009 – erscheinen.
Diese Broschüre kann zum Preis von 17 Euro bestellt werden bei taubert@difu.de oder online unter http://www.fachtagungen-jugendhilfe.de/veranstaltungen/bestellungen.phtml
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )AGJ verleiht Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe an den “Vater des Kinder- und Jugendhilfegesetzes”
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Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 28.04.2010 auf ihrer Mitgliederversammlung in Hamburg den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe verliehen. Ausgezeichnet wurde der 64-jährige Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner für seine besonderen Verdienste um die Kinder- und Jugendhilfe und Jugend(hilfe)politik. Wiesner war zuständig für den Entwurf des 1990 vom Parlament verabschiedeten Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG).
„Er gilt als Vater des KJHG und hat bis heute die Entwicklung dieses modernen Leistungsgesetzes maßgeblich mitbegleitet. Dieses und die Tatsache, dass er in den vergangenen 40 Jahren den Fachdiskurs in der Kinder- und Jugendhilfe wesentlich beeinflusst hat, hat die AGJ dazu bewogen, ihm den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe zu verleihen.“ Dies erklärte der Geschäftsführer der AGJ, Peter Klausch. Mit dem KJHG, das das Jugendwohlfahrtsgesetz von 1961 ablöste, sei ein seit Jahrzehnten geforderter Perspektivenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe vollzogen worden. „Kinder, Jugendliche und ihre Eltern werden seitdem als Subjekte mit subjektiven Rechtsansprüchen und Beteiligungsrechten begriffen“, sagte Klausch.
Seit seinem Inkrafttreten – 1990 in den neuen Bundesländern und 1991 in den alten Bundesländern – wurde das Gesetz ca. dreißig Mal geändert. Wiesner hat diesen Prozess stets mitbegleitet. Dazu gehört auch die Änderung des KJHG durch das Kinderförderungsgesetz, durch die der Ausbau der Kindertagesbetreuung fortgeführt und beschleunigt werden sollte. Wiesner ist seit 1974 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend u. a. als Leiter des Referats „Rechtsfragen in der Kinder- und Jugendhilfe“ tätig. „Wir hoffen, dass Prof. Dr. Wiesner auch in den nächsten Jahren den Diskurs in der Kinder- und Jugendhilfe weiterhin mitgestalten wird“, betonte der AGJGeschäftsführer.
Die AGJ hat den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe in diesem Jahr das erste Mal verliehen.
Bildunterschrift: Der Geschäftsführende Vorstand der AGJ und der Laudator, Dr. Robert Sauter, übergeben den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe an Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner, Foto: Bildschön.
Quelle: Pressemitteilung der AGJ vom 28.04.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Seminar über frühe Beziehungs- und Bindungserfahrungen am 25.05. in Hamburg
Die PFIFF gGmbH Hamburg veranstaltet am Dienstag, den 25.05. von 19.30 – 22 Uhr eine Fortbildung zum Thema “Vorgeprägt? Frühe Beziehungs- und Bindungserfahrungen” an. Referentin wird Gabriele Teckentrup sein, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin.
In welcher Weise beeinflussen Beziehungserfahrungen in der frühesten Säuglingszeit die innere Welt des Kindes, das heißt seine Vorstellungen von sich und anderen? Wie sehr prägen diese Erfahrungen seine Bindungsmöglichkeiten und seine gesamte spätere Entwicklung?
Anhand von Filmmaterial soll in die Diskussion dieser Fragen eingestiegen werden. Anschließend werden in Einzel- und Gruppenarbeit mit Hilfe von Fallbeispielen die Probleme angesprochen, die aus den Erfahrungen mit früheren Beziehungspersonen herrühren. Sie sollen deutlich werden und besser zu verstehen sein.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Buch-Tipp: Recht für Selbsthilfegruppen

Das Selbsthilfezentrum München hat im März 2010 ein rund 100seitiges Werk unter dem Titel „Recht für Selbsthilfegruppen“ vorgelegt, das sich ausschließlich an Gruppen und Initiativen richtet, die keine Vereine sind. In Zusammenarbeit mit Frau Rechtsanwältin Renate Mitleger-Lehner, München, ist eine Darstellung der Selbsthilfegruppen als „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“ entstanden.
Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD.
Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!
PFAD-Seminar zur Pubertät bei geistig Behinderten am 12.06. in Husum
Am 12. Juni von 9.30 – 16 Uhr lädt der PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit PFAD-Nordfriesland Pflege- und Adoptiveltern mit geistig behinderten Kinder ins Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk nach Husum ein.
Im Seminar “Von der Raupe zum Schmetterling? – Wandlungszauber Pubertät” beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen bei Mädchen und Jungen mit geistiger Behinderung.
Die Referenten Angelika Kuhlmann und Helmut Paschen haben langjährige Erfahrung in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung.
Informationsflyer mit Anmeldung
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Auslandsadoption in Österreich: Zu wenig Schutz vor Kinderhandel – Sicherheit für Adoptiveltern nicht immer gegeben
Wien (pte/15.04.2010/16:30) – Nicht immer können sich Adoptionseltern sicher sein, dass sie das Kind, dem sie Herz und Zuhause öffnen, auf legalem Weg zu ihnen gekommen ist. Ausländische Adoptionen werden in Deutschland genau geprüft, in Österreich jedoch nicht, warnt der “Runde Tisch Kinderhandel”, ein Zusammenschluss internationaler Organisationen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen. Würden keine Kontrollmechanismen gefunden und dafür nötige Gesetze geschaffen, sei dem Missbrauch der Adoption Tür und Tor geöffnet, so die Experten in einer Aussendung.
Gestohlene Kinder
Illegal ist eine Adoption dann, wenn sie nicht auf der ausdrücklichen Zustimmung der leiblichen Eltern beruht. “Manche Eltern werden gezwungen, ihr Kind herzugeben. Andere geben es selbst in ein Kinderheim, von wo es plötzlich und ohne Verständigung verschwindet und in die Hände von Vermittlungsagenturen gelangt, die die Adoption einfädeln”, erklärt Alexander Schwentner, Sprecher des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF, im pressetext-Interview.
Diese Fälle von Adoptionen sind in manchen Fällen mit der Ausbeutung des Kindes und seiner Ursprungsfamilie gleichzusetzen. “Einerseits betrifft das die kommerzielle Ausbeutung, da die Vermittler mit dieser Form des Kinderhandels Geschäfte machen. Darüber hinaus werden die Rechte des Kindes oft auch durch einen falschen missionarischen Denkansatz verletzt, wonach es dem Kind irgendwo anders ‘schon besser gehen werde’ als im eigenen Land”, erklärt Schwentner.
Keine Kontrolle möglich
Zur Verhinderung derartiger Vorfälle gibt es ein in Den Haag unterzeichnetes Übereinkommen zum Schutz von Kindern und zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption. Bisher 77 Staaten haben sich dadurch zur besseren Zusammenarbeit bei Auslandsadoptionen verpflichtet. In der Praxis bedeutet das, dass die Staaten nach bestimmten Kriterien sicherstellen, dass alles mit rechten Dingen abgelaufen ist. Probleme gibt es allerdings bei Adoptionen aus Ländern, die nicht zu den Unterzeichnern gehören.
In Deutschland löst man das Problem, indem bei Auslandsadoptionen jeder Fall systematisch überprüft wird. Diese Kontrollmöglichkeit fehlt in Österreich, wo jedes Bundesland eigene Gesetze hat. “Adoptiveltern fahren in die entsprechenden Länder und adoptieren die Kinder nach den dortigen Gesetzen, doch bei der Rückkehr gibt es keine Kontrolle mehr”, kritisiert Schwentner. Zwar können Adoptiveltern seit Jahresbeginn bei Zweifel am Bezirksgericht die Überprüfung der ausländischen Adoptionsentscheidung beantragen, was ein erster Schritt in die richtige Richtung sei. “Weiter ist jedoch das Aufdecken illegaler Adoptionen kaum möglich”, so der UNICEF-Sprecher.
Adoptionsstopp für Haiti
Der Runde Tisch Kinderhandel fordert ein Bundesgesetz, das illegalen Adoptionen den Riegel vorschiebt, sowie eine zentrale Anlaufstelle dafür. Davon würden laut Schwentner alle Beteiligten profitieren. “Einerseits wissen dann die leiblichen Eltern im Ursprungsland, dass ihr Kind in eine Familie kommt, die ausreichend vorbereitet wurde, da dies für die Abwicklung erforderlich ist. Zweitens können auch die Adoptiveltern darauf vertrauen, dass alles legal abgelaufen ist. Und letztendlich wird auch die Arbeit der Behörden erleichtert, die derzeit mit der zersplitterten Gesetzeslage kämpfen.” Einzig die Menschenhändler hätten es schwerer, Adoptionen für kriminelle Zwecke auszunützen.
Besonders hoch ist die Gefahr für illegale Adoptionen in Katastrophengebieten, da Kinder dort häufig durch äußere Umstände von der Familie getrennt werden. Ähnlich wie zuvor schon bei der Tsunami-Katastrophe in Asien wurde daher heuer auch in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben ein internationaler Adoptionsstopp festgesetzt (pressetext berichtete). Zudem werden haitianische Kinder mit ihrer DNA registriert (pressetext berichtete). Haiti hat das Den Haager Abkommen bisher noch nicht unterzeichnet.
Quelle: Meldung von Pressetext Austria vom 15.04.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Pflegefamilien im Hochsauerlandkreis fordern Qualifizierungsangebote
Die Zeitung “Der Westen” berichtete in ihrer Ausgabe vom 31.03.10 über die Initiative des Verein der Adoptiv- und Pflegefamilien im Hochsauerlandkreis. Sie fordern Einführungs- und Fortbildungskurse von ihrem Jugendamt ein. Im Kontrast zu den vielen verbindlichen Qualifizierungsangeboten für Tagesmütter, fühlen sich die Pflegeeltern in ihrer wichtigen Arbeit zu wenig unterstützt.
Artikel “Pflegefamilien fühlen sich vom Kreis allein gelassen” von Paul Rötz vom 31.03.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Seminar “Anforderungen und Möglichkeiten vor und nach der Aufnahme eines Pflegekindes an Jugendämter und Pflegeeltern” am 17.05. in Holzminden
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Am 17.05. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden von 10 – 17 Uhr das Seminar “Anforderungen und Möglichkeiten vor und nach der Aufnahme eines Pflegekindes an Jugendämter und Pflegeeltern – Qualitätsentwicklung im Pflegekinderwesen“.
Es beschäftigt sich mit den notwendigen Voraussetzungen, Vereinbarungen und Kooperationen zwischen Pflegeeltern und Jugendamt, um die Qualität der Zusammenarbeit aufzuwerten und die Basis einer gelungenen Sozialisation des Pflegekindes zu schaffen.
Referent ist Herr Heinzjürgen Ertmer, Dipl.- Sozialarbeiter aus Herten.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Seminar “Biografiearbeit mit Mädchen und Jungen in der Erziehungshilfe” an 14.-16.06. in Hannover
Für sozialpädagogische Fachkräfte der Erziehungshilfe bietet die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen vom 14.-16.06. in Hannover eine Fortbildung über “Biografiearbeit mit Mädchen und Jungen in der Erziehungshilfe” an.
Biografien von Mädchen und Jungen in der Erziehungshilfe sind oft durch Vernachlässigung, Beziehungsabbrüche, Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen belastet – mit erheblichen Folgen für deren Identitätsentwicklung. Es besteht eine Unsicherheit über das eigene Gewordensein und oftmals fehlen die primären Bezugspersonen, die helfen könnten, die Erinnerungslücken zu füllen.
Umso wichtiger ist es, dass die Mädchen und Jungen auf PädagogInnen treffen, die ihnen helfen, ihren Lebensweg zu erforschen und auf Fragen wie „Wer bin ich? Woher komme ich?“ Antworten zu finden.
Für Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren erweist sich das Lebensbuch „Meine Geschichte“ als eine geeignete Methode, um eine Fülle an Anregungen zur Erkundung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geliefert zu bekommen. Bei Jugendlichen, vor allem dann, wenn ihnen besondere Belastungen widerfahren sind, bedarf es spezifischer inhaltlicher und methodischer Kenntnisse.
In der Biografiearbeit geht es seitens der Begleitperson darum, sich auf die Neugier des Kindes bei der Erkundung seiner Lebensgeschichte einzulassen und einen verlässlichen Rahmen zur Verfügung zu stellen, der diesen Forschungsprozess befördert.
Die Fortbildung vermittelt:
- die theoretische Bedeutung der Biografiearbeit für die Identitätsentwicklung,
- Kompetenzen zum biografischen Verstehen, der Sensitivität und Empathie durch Elemente der Selbsterfahrung,
- Methoden der Biografiearbeit in Rollenspielen und Kleingruppenarbeit, wie z. B. die Arbeit mit dem Lebensbuch „Meine Geschichte“ und zum Umgang mit belasteten Jugendlichen.
Verdienstkreuz für Pflegemutter Veronika Brandstädter aus Brewitz
Am 14.04. erhielt die langjährige engagierte Pflegemutter Veronika Brandstädter in Magdeburg das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
Seit 1991 betreute sie insgesamt 189 Pflegekinder, die meisten davon in Bereitschaftspflege. Heute kümmert sich die 58-jährige hauptsächlich um Babies und Kleinkinder. “Wenn sie über meine Schwelle kommen, dann sind es meine Kinder.” Doch zwischen Herz und Verstand passe immer ein Stück Papier, veranschaulicht Veronika Brandstädter ihr Prinzip im Artikel “189 Pflegekinder und noch “viel, viel Spaß” von Uta Elste, der am 14.04.10 in der Volksstimme veröffentlicht wurde.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Bremer Senat beschließt Obduktionspflicht bei ungeklärter Todesursache für Kinder unter sechs Jahren
Der Bremer Senat hat am 13.04.10 den Entwurf zur „Änderung des Gesetzes über das Leichenwesen“ beschlossen. Danach soll bei Kindern, die vor Vollendung des sechsten Lebensjahres gestorben sind, eine Obduktion durchgeführt werden, wenn die Todesursache nicht zweifelsfrei erkennbar oder zweifelsfrei bekannt ist. Eine Obduktion muss nicht durchgeführt werden, wenn die Todesursache zweifelsfrei bekannt ist. Das gilt beispielsweise für sicher diagnostizierte schwere Erkrankungen, Fehlbildungen oder Unfälle.
Sind Eltern mit einer Obduktion nicht einverstanden, können sie innerhalb von 24 Stunden nach der Information durch den Leichenschauarzt formlos (auch mündlich) Widerspruch bei der zuständigen Behörde einlegen. Diese schaltet dann das Amtsgericht ein. Der Leichenschauarzt muss die Eltern über die Möglichkeit des Widerspruchs unterrichten.
Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter: „Die vorgeschlagene Regelung zur Obduktionspflicht ist für uns ein weiterer Baustein für einen umfassenden Kinderschutz. Wir wissen, dass Misshandlungen und gewaltsame Einwirkungen gerade bei kleinen Kindern äußerlich oft nicht sichtbar sind. Das gilt beispielsweise für das Schütteltrauma. Wenn ein Kind gewaltsam zu Tode gekommen ist, dann muss das auch erkannt werden, um beispielsweise Geschwisterkinder schützen zu können.“
Quelle: Pressemitteilung des Bremer Senats vom 13.04.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Seminar “Biographiearbeit mit Pflegekinder” am 15.05. in Bamberg
Am 15.05. bietet MoBaM (mobile Betreuung Bamberg) in Kooperation mit PFAD FÜR KINDER Bamberg e.V. von 9.15 – 14 Uhr in den Räumlichkeiten von MoBaM in der Bamberger Str. 8. ein Tagesseminar zum Thema: “Biografiearbeit mit Pflegekindern” mit Referentin Barbara Kirchhof an.
Anmeldungen bitte von Mo.-Fr. 9 -13 Uhr unter Tel.: 0951-30185670
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Evangelische Zentralstelle für Adoption an EVAP delegiert
Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland informierte den PFAD Bundesverband am 14.04.10 darüber, dass die Koordination und verbandspolitische Vertretung des Arbeitsbereiches der Adoptionsvermittlung auf Bundesebene an den Evangelischen Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. (EVAP) delegiert wurde.
Ab sofort übernimmt die Geschäftsführerin, Frau Inge Elsäßer, die inhaltliche und organisatorische Verantwortung für den fachpolitischen Informationsaustausch unter den evangelischen Fachdiensten sowie die verbandspolitische Begleitung des Arbeitsfeldes und vertritt das Arbeitsfeld Adoption in evangelischer Trägerschaft auf bundespolitischer Ebene.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( 1 so far )Infoabend für Pflegefamilien am 27.04. in Bad Nauheim
Es gibt Zeiten, in denen Kinder nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien leben können. Für diese Kinder werden Pflegeeltern gesucht, die sie in ihrer besonderen Situation aufnehmen, begleiten und unterstützen. Der Fachservice Pflegefamilien, der im Auftrag des Wetteraukreises arbeitet, veranstaltet am 27. April einen Infoabend, bei dem es um Formen und Bedingungen der Familienpflege geht.
Nicht jedes Kind oder jeder Jugendliche hat das Glück, in einem geborgenen Umfeld aufzuwachsen und nicht immer werden Eltern ihrer Aufgabe gerecht. Es gibt Lebensumstände, in denen Kinder entweder für eine bestimmte Zeit oder auch auf Dauer nicht in ihrem Elternhaus leben können und einen festen Platz zum Leben brauchen. Diesen festen Platz können Pflegefamilien bieten, “Familien oder Paare, die über Geduld, Einfühlungsvermögen, Zeit und Belastbarkeit verfügen und auch das nötige Verständnis für andere oder besondere Lebensumstände aufbringen”, sagt Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith.
Im Auftrag des Wetteraukreises betreut der Fachservice Pflegefamilie Pflegeeltern und solche, die es werden wollen. Der Fachservice wird gebildet von der Evangelischen Familienbildungsstätte Wetterau und der Arbeiterwohlfahrt. Die Herkunftsfamilie ihrerseits wird vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes betreut und so arbeiten beide Instanzen zum Wohl des Kindes zusammen. “Es gibt verschiedene Gründe, weshalb ein Kind Pflegekind wird”, sagt Yvonne Messinger, Leiterin des Wetterauer Jugendamtes und nennt einige Beispiele: “Drogen, emotional überforderte Eltern, Missbrauch, Misshandlung, psychische und körperliche Krankheiten der Eltern oder Verwahrlosung.” Diese Kinder bringen zum Teil massive Erfahrungen mit. “Pflegekinder brauchen Menschen, die sich zuverlässig und liebevoll um sie kümmern und sie in ihrer Entwicklung unterstützen”, sagt Yvonne Messinger.
Der Infoabend am 27. April bietet eine erste Gelegenheit für alle, die gerne ein Kind oder Jugendlichen in Pflege nehmen möchten, sich dem Thema zu nähern. Der Fachservice stellt seine Arbeit vor und gibt einen Einblick in die Aufgaben einer Pflegefamilie. Vertreten ist auch die Leiterin des Wetterauer Jugendamtes. Der Infoabend findet in Bad Nauheim, Alte Wäscherei, Am Goldstein 4b statt und beginnt um 19.30 Uhr. Anmeldungen nimmt die Evangelische Familienbildungsstätte entgegen, Telefon: 06032/3 49 70 00.
Quelle: Pressemitteilung des Wetteraukreises vom 09.04.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Stoppt Russland Adoptionen in die USA?
Die russische Informations- und Nachrichtenagentur Novosti informierte am 12.04.10 im Artikel “Russland will Adoptionen von Waisenkindern durch US-Bürger stoppen – Presse” über die Berichterstattung russischer Zeitungen nach dem Fall des von seiner amerikanischen Adoptivmutter allein nach Russland zurückgeschickten 7-jährigen Jungen und den daraus resultierenden zwischenstaatlichen Unstimmigkeiten.
Artikel “Die vergessenen Kinder” über Kinder psychisch kranker Eltern
Im Artikel “Die vergessenen Kinder” berichtet Petra Bühring im Ärzteblatt Heft 14 vom 09.04. von drei beispielhaften Projekte in Rheinland-Pfalz, Berlin und Leipzig, die die Versorgung und Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern verbessern.
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