Dokumentation der Veranstaltung “Das Jugendamt der Zukunft – “Mädchen für alles” oder “Restjugendamt”?
In der Schriftenreihe “Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe” veröffentlicht die Arbeitgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik demnächst als Band 76 die Dokumentation der Tagung “Das Jugendamt der Zukunft – “Mädchen für alles” oder “Restjugendamt”?”, die am 15.-16.04.2010 in Berlin stattfand.
Ausschnitt:
“„Vom Kind aus denken …“
Unter der Überschrift „Ein neues Leitbild für das Jugendamt der Zukunft“ stellte Dr. Maria Kurz-Adam, aus München, Eckpunkte zu den Alleinstellungsmerkmalen und dem zukünftigen Profil des Jugendamtes vor und definierte als Schlüsselherausforderungen Bildung und Jugendhilfe, Kinderschutz und die Wiederkehr des Subjekts und der Wirkungsorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Letzteres sei der Prüfstein des Sozialen in der Kinder- und Jugendhilfe. Mit der Frage des „richtigen“ Kinderschutzes sei Unruhe in das Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe gekommen, weil damit die Qualität und der Stellenwert der Arbeit am Subjekt auf den Prüfstand gekommen sind. Das Schöne am Kinder- und Jugendhilfegesetz seien die darin festgeschriebenen qualitativen Elemente wie z.B. das Partizipationsprinzip. Die Nähe zur Familie sei das unbestreitbare hohe Potential der Kinder- und Jugendhilfe, denn kaum ein Leistungssystem vermag sich so der Intimität des Familienlebens anzunähern.
Das Jugendamt der Zukunft – eine „Kompetenzagentur für Entwicklungsförderung“? war einer der Vorschläge von R. Wiesner, das könnte es dann zutreffend beschreiben…”



