Archiv für April 2011
Thüringen: Negativ-Trend bei Adoptionen
Von einem “Negativ-Trend bei Adoptionen” in Thüringen berichtet der gleichnamige Artikel von Martin Gerlach am 28.04.11 in der Thüringer Allgemeinen.
“Im Jahr 2009 wurden in Thüringen 98 Kinder adoptiert. Das sind acht mehr als im Jahr davor, teilte das Sozialministerium auf Anfrage dieser Zeitung mit. In Thüringen kommen auf ein kind drei Bewerber…”
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Artikel über Adoption einer Regenbogenfamilie
Der Artikel “Zwei Männer und ein Baby” von Doreen Hübler auf Sachsen-online vom 25.04.2011 berichtet von einem verheirateten Männerpaar, dem vom Jugendamt Dresden ein Adoptivsohn vermittelt wurde.
Sachgebietsleiterin Marga Körner kommentiert: „Es werden keine Unterschiede gemacht. Entscheidend ist, ob die Eltern geeignet sind.“
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Umgangsrecht – Umgangsgestaltung als pädagogische Aufgabe” am 14.05. in Stuttgart
Am Samstag, den 14.05. lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg nach Stuttgart ein zur Fortbildung “Umgangsrecht – Umgangsgestaltung als pädagogische Aufgabe” mit den Refenrenten Prof. August Huber und Dr. Leni Schwarz.
Der Umgang ist laut Gesetz dem Kindeswohl untergeordnet und muss daher aus pädagogischer Sicht bewertet und gestaltet werden. Kinder mit schlimmer Vorerfahrung in ihrer Herkunftsfamilie haben vorrangig das Recht auf Schutz. Daher bedürfen Umgangskontakte klarer Planung und Regieführung, damit die Kinder Besuche angstfrei erleben und positive Erfahrungen mit ihren Eltern machen können.
Bis dahin ist es jedoch i.d.R. ein notwendigerweise langer, fachlich gut begleiteter Weg. Denn der Beginn des Pflegeverhältnisses ist mit einer Katastrophensituation des Kindes in der Herkunftsfamilie verbunden, was das Kind tief belastet, aber auch die Herkunftsfamilie – und damit auch die Pflegefamilie. Das bedeutet eine mehr oder minder stark belastete Ausgangssituation für Besuchskontakte. Eine tragbare Lösung kann gefunden werden, wenn das Kind geschützt und gehalten ist, die Pflegefamilie die Begegnungssituation tragen und gestalten kann und letztlich die Herkunftseltern einen für sie anerkannten Platz finden können.
Damit dies gelingen kann, braucht es regelmäßige fachliche Begleitung, Vorbereitung und Nachbereitung. Dann erst können, so wie der § 37 SGB VIII es vorsieht, „Eltern und Pflegeeltern zum Wohl des Kindes zusammenarbeiten“.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Fachliche Begleitung hochschwierig verlaufender Pflege- und Adoptionsverhältnisse” am 04.07.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollzeitpflege und der Adoptionsvermittlungsstellen bietet das Landessozialamt Niedersachsen am 04.07. die Fortbildung “Fachliche Begleitung hochschwierig verlaufender Pflege- und Adoptionsverhältnisse” mit Dipl.-Psych. Oliver Hardenberg an.
Ziel der Veranstaltung ist es, in diesen hochschwierig verlaufenden Pflegeverhältnissen hilfreich beratend tätig zu werden und auch besser mit dem bei der Fachkraft selber ausgelösten Stress umgehen zu können.
Seminarinhalte:
- Diagnostik des Pflegeverhältnisses (biografische Vorerfahrungen des Kindes, Integrationsverlauf, Bindungsentwicklung, Verarbeitungsstand traumatischer Erfahrungen – Persönlichkeit und Erziehungskompetenzen der Pflege- und Adoptiveltern)
- Fachliche Beratung der Pflege- Und Adoptiveltern im Umgang mit den schwerwiegenden emotionalen Verhaltensauffälligkeiten des Kindes (Konzept des guten Grundes mit quasitherapeutischer Haltung der Pflege- und Adoptiveltern)
- Welcher Druck lastet von „Außen“ auf das Pflege- und Adoptionsverhältnis?
- Welche Hilfe braucht das Pflege-/Adoptivkind?
- Welche Hilfe brauchen die Pflege-/Adoptiveltern?
- Fallbeispiele der Teilnehmer (mit Supervisionsangebot)
TV-Tipp: Themenabend “Fremde Kinder” am 27.04.
Einen Abend lang widmet sich PHOENIX in seinem Osterprogramm dem Thema “Fremde Kinder“. Ob Eizellenhandel, Leihmutterschaft oder Samenspende – die Filmemacher gehen den Hintergründen auf die Spur und beleuchten die Methoden kritisch. Ist alles, was gynäkologisch möglich ist, um bisher unerfüllte Kinderwünsche zu erfüllen, moralisch vertretbar? Die Filme des Abends beleuchten engagiert die sozialen, finanziellen und ethischen Aspekte von künstlicher Befruchtung.
22:15 Uhr: Ware Mensch beschlagnahmt – Skandal um rumänischen Eizellenhandel: Im vergangenen Jahr wurde in der PHOENIX-Reportage “Ware Mensch – Illegaler Eizellenhandel in Rumänien” nachgewiesen, dass in mehreren rumänischen Kliniken armen jungen Frauen für einen geringen Lohn illegal Eizellen entnommen werden, ohne sie über die hohen Risiken einer solchen Behandlung aufzuklären. Die rumänische Regierung handelte und schloss eine der gezeigten Kliniken. Aber damit ist die Geschichte über die “Ware Mensch” nicht vorbei – sie hat vielmehr erst begonnen. Standen bisher die Frauen im Mittelpunkt, die sich gefährlichen Hormonbehandlungen unterziehen, geht es jetzt um eine Kundin, die sich mit Hilfe der fremden Eizellen ihren Kinderwunsch erfüllen will. (Reportage von Susanne Glass, PHOENIX 2010)
23:00 Uhr: Babys made in India – Das Geschäft mit der Leihmutterschaft: Immer mehr kinderlose Paare aus dem Westen reisen nach Indien, in die sogenannte “Babymacher-Stadt” Anand, um sich dort ihren Traum zu erfüllen: den Wunsch nach einem eigenen Kind. In speziellen Reproduktionskliniken werden Ei- und Samenzellen der biologischen Eltern miteinander im Reagenzglas verschmolzen und wenige Tage danach einer indischen Leihmutter eingesetzt. Wenn die Schwangerschaft erfolgreich verläuft, können die Eltern neun Monate später wieder kommen und ihr Neugeborenes abholen. Ein Geschäft, das beiden Seiten nur Vorteile bringt? (Dokumentation von Stephanie Lebrun und Philippe Levasseur, ORF 2010; lange Version: 55 Minuten)
23:55 Uhr: Die Kinder von der Samenbank – Ein Tabu und seine Folgen: Mindestens 1.000 Schwangerschaften entstehen in der Schweiz jährlich durch eine Samenspende. Nur fünf Prozent der Kinder wissen, dass sie auf diese Weise gezeugt wurden. Die Dokumentation geht der Frage nach, weshalb das Thema “Samenspende” in der Schweiz noch immer ein so großes Tabu ist. Filmemacherin Andrea Pfalzgraf macht sich auf die Suche nach einem Paar, das dank einer Samenspende zu Nachwuchs gekommen ist, befragt Samenspender zu ihrer Motivation und will von Spenderkindern wissen, weshalb die Suche nach dem biologischen Vater zur Obsession werden kann. (Dokumentation von Andrea Pfalzgraf, SF 2010)
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Integrationshilfen – in Schule und Kindergarten, Unterstützende Hilfen in der Pflegefamilie” am 19.05. in Stuttgart
Über “Integrationshilfen – in Schule und Kindergarten, Unterstützende Hilfen in der Pflegefamilie” referieren am 19.05. von 20 – 22 Uhr die Referentinnen Waltraut Stuntebeck und Helga Heugel. Die Fortbildung wird organisiert vom PFAD-Ortsverein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. und findet in den Räumen des Vereins in der Schloßstraße 81 statt.
Wir erleben, dass ausgelöst durch Veränderungen im Leben des Pflegekindes besondere Herausforderungen an die Pflegefamilie gestellt werden. Es kann zu Situationen kommen, in denen die Pflegefamilie mehr Unterstützung benötigt. Auch in der Schule oder dem Kindergarten ist eine enge Begleitung oft ein guter Weg zur Integration des Kindes. Um Möglichkeiten und Chancen dieser Hilfen soll es an diesem Abend gehen und die aktuellen finanziellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen werden erläutert.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Informationsveranstaltung für Adoptionsbewerber/innen am 19.05. in Münster
Das LWL-Landesjugendamt Westfalen informiert Interessenten an einer Auslandsadoption (Fremd-, Stiefkind- und Verwandtenadoptionen) am 19.05. in Münster.
Die Informationsveranstaltung “Auslandsadoption” richtet sich insbesondere an Bewerber, die wünschen, dass das Vermittlungsverfahren von der LWL-Zentralen Adoptionsstelle als Auslandsvermittlungsstelle begleitet wird.
Anmeldungen werden fortlaufend entgegen genommen.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Berücksichtigung traumatischer Lebenserfahrungen von Pflegekindern bei der Hilfeplanung” am 26.05. in Berlin
Am 26.05. stellt die Universität Ulm ihre Studie zur “Berücksichtigung traumatischer Lebenserfahrungen von Pflegekindern bei der Hilfeplanung” in Berlin vor. Die Fachtagung findet von 10 – 17 Uhr im Mercure Hotel Berlin City West in der Ohmstr. 4-6 statt.
Pflegekinder haben in ihrer Herkunftsfamilie häufig beängstigende Situationen erlebt (z.B. Vernachlässigung, Verwahrlosung, körperliche Misshandlung), die eine Fremdunterbringung erforderlich machten. Die Fremdunterbringung wird meist als bereits ausreichende Maßnahme zur Sicherung des Kindeswohls angesehen, so dass den Kindern häufig keine zusätzlichen Hilfen zukommen.
Pflegekinder weisen jedoch aufgrund zahlreicher psychosozialer und biologischer Risikofaktoren eine hohe Rate von Entwicklungsauffälligkeiten und emotionalen Verhaltensproblemen, z.B. Traumafolgestörungen, auf. Zur rechtzeitigen Erkennung dieser Entwicklungsauffälligkeiten und Verhaltensprobleme und Einleitung einer störungsspezifischen Behandlung oder Fördermaßnahme ist eine Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitssystem wesentlich. Eine wichtige Voraussetzung hierzu ist eine Sensibilisierung der Helfersysteme für die besonderen Probleme und Bedürfnisse von Pflegekindern und für das Erkennen von Traumafolgestörungen.
Inhalte der Veranstaltung stellen daher eine kurze Einführung in Traumafolgestörungen bei Pflegekindern und Vorschläge zur Optimierung der Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Gesundheitssystem bei der umfassenden Hilfeplanung dar.
Das Modellprojekt der Ulmer Pflegekindersprechstunde „Traumaspezifische Diagnostik und Behandlung von Pflegekindern und Sensibilisierung der Helfersysteme für die speziellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von Pflegekindern“ soll hierzu beispielhaft vorgestellt werden. Dieses Projekt wird von der World Childhood Foundation finanziert; es nehmen Jugendämter aus verschiedenen Bundesländern und Pflegeelternorganisationen daran teil.
zum Anmeldeformular
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Das fetale Alkoholsyndrom – Die 100% vermeidbare Tragödie” am 07.05. in Halberstadt
Zum Thema “Das fetale Alkoholsyndrom – Die 100% vermeidbare Tragödie” wird Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr am 07.05. von 10 – 17 Uhr auf Einladung des Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt in Halberstadt in den„Halberstadtwerken“, Wehrstedter Str. 48 referieren.
Prof. Spohr wird zu folgenden Fragen referieren und auch Frage der Teilnehmer beantworten:
- Was ist eigentlich FAS genau?
- Warum ist Alkohol so gefährlich?
- Gibt es eine „sichere“ Alkohlmenge für das Ungeborene?
- Wie baut ein Fötus Alkohol ab?
- Welches sind die Folgen des Alkoholkonsums der Mutter in der Schwangerschaft
Prof. Hans-Ludwig Spohr leitet an der Berliner Charité eine der wenigen Beratungsstellen für Kinder mit FASD. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich der Professor mit diesem Thema.
Eine Anmeldung ist noch möglich unter Tel: 03471/ 37 40 00 (Frau Meyer)
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( 1 bisher )Buch-Tipp: „Darum machen wir das…“ Pflegeeltern von Kindern mit Behinderung – Deutungsmuster und Bewältigungsstrategien
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Die ersten 400 Exemplare des Buches „Darum machen wir das…“ Pflegeeltern von Kindern mit Behinderung – Deutungsmuster und Bewältigungsstrategien von Dirk Schäfer sind bereits vergriffen.
Eine zweite Auflage wurde gedruckt und steht jetzt zur Verfügung.
Leseprobe und Bestellmöglichkeit
Quelle: Forschungsgruppe Pflegekinder Newsletter 02/2011
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )BAG Landesjugendämter kommentiert Kabinettsentwurfs zum Bundeskinderschutzgesetz
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In einer Pressemeldung vom 14.04.2011 informiert die BAG Landesjugendämter über ihre 110. Arbeitstagung, die vom 23.-25.03. in Chemnitz stattfand. Einen breiten Raum nahm dabei die Vorstellung des “druckfrischen” Kabinettsentwurfs zum Bundeskinderschutzgesetz ein, der von Dr. Heike Schmid-Obkirchner, der zuständigen Referatsleiterin des BMFSFJ, vorgestellt wurde:
Die Landesjugendamtsleitungen nahmen mit Freude zur Kenntnis, dass viele der Anregungen aus der Stellungnahme der BAG Landesjugendämter Eingang in den neuen Entwurf gefunden hatten. So löst sich der neue Text von der technischen Festlegung von Qualitätsstandards und ersetzt diese durch umfassende Vereinbarungen zur Qualitätsentwicklung, die dem Prozesscharakter fachlichen Handelns Rechnung tragen. Auch wird auf die geplante Änderung im § 42 zur Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen ebenso verzichtet wie auf die umstrittene Regelung zur Betreuung bei Ferienaufenthalten.
Die vorgesehenen Neuregelungen zur örtlichen Zuständigkeit werden vorerst ausgesetzt und sollen noch einmal auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden. Begrüßt wurde, dass die Rolle der Landesjugendämter im Verfahren der Betriebserlaubniserteilung weiter qualifiziert und gestärkt wurde. Ungelöst bleiben allerdings, so wurde kritisch angemerkt, nach wie vor drängende Fragen wie die nach der Beteiligung des Gesundheitssystems oder nach der Finanzierung der neu auf die Jugendhife zukommenden Aufgaben.
Erkennbar ist bereits jetzt, dass das Gesetz bei der Umsetzung vor Ort viele neue Fragen aufwerfen wird. Damit die Fachkräfte nicht überall das Rad neu erfinden müssen, bedarf es vereinheitlichender Empfehlungen, die Leitlinien für die Praxis formulieren. Die BAG Landesjugendämter macht sich hier bereits auf den Weg.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Fast 1,5 Millionen junge Erwachsene ohne Berufsabschluss
Berlin: (hib/HLE) Der berufliche Status der Eltern hat einen großen Einfluss auf die Kinder: ”Verfügen Vater und Mutter sowohl über einen Schul- als auch einen Berufsabschluss, bleiben Jugendliche seltener ungelernt“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (17/5344) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/5108). Bei 60 Prozent der Jugendlichen ohne Berufsabschluss verfüge mindestens ein Elternteil über keinen Schul- oder Berufsabschluss. Von 1,484 Millionen junger Erwachsener im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss seien 729.000 Frauen gewesen. Der Frauenanteil betrage 49,1 Prozent. 684.000 der Betroffenen (46 Prozent) hätten einen Migrationshintergrund. Eine Studie zeige, dass junge Menschen, die über schlechte schulische Voraussetzungen verfügen und deren Eltern geringer qualifiziert sind, überdurchschnittlich häufig an unterstützenden Maßnahmen am Übergang von Schule in Ausbildung teilnehmen.
Die Bundesregierung weist auf das in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland gesetzte Ziel hin, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken. Durch einen besonderen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen würden die Voraussetzungen geschaffen, dass zukünftig deutlich weniger junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung scheitern und schließlich ohne Berufsabschluss bleiben. Das Bundesbildungsministerium habe in Ergänzung zu den Instrumenten nach dem Sozialgesetzbuch die Initiative ”Bildungsketten“ gestartet, um junge Menschen verstärkt in Ausbildung zu bringen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: ”Hier wird in einem kohärenten Ansatz auf der Basis einer Potenzialanalyse eine individuelle Unterstützung von jungen Menschen in ihrem Entwicklungsprozess in eine betriebliche Ausbildung bis hin zum Ausbildungsabschluss gewährleistet“, schreibt die Bundesregierung.
Quelle: heute im Bundestag Nr. 172 vom 19.04.2011
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Regierung: Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss gesunken
Berlin: (hib/TYH) Der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Deutschland von 8,5 Prozent im Jahr 2004 auf 7 Prozent im Jahr 2009 gesunken. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5306) auf eine Kleine Anfrage (17/5001) der Fraktion Die Linke.
Wie aus der Vorlage zu entnehmen ist, gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. So ist der Anteil in Baden-Württemberg von 7 Prozent im Jahr 2004 auf 5,6 Prozent im Jahr 2009 gesunken. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen stieg die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in demselben Zeitraum von 9,2 Prozent auf 15,4 Prozent.
Wie die Regierung mitteilt, ist der Anteil der Schüler, die private allgemeine oder berufsbildende Schulen besuchen, von 5,7 Prozent im Jahr 1992 auf 9,5 Prozent im Jahr 2009 gestiegen. Besonders stark seien die Zunahmen in den neuen Bundesländern gewesen. Zwischen 2003 und 2007 hätten sich die jährlichen Ausgaben in den Bundesländern pro Schüler ”leicht positiv“ entwickelt, schreibt die Bundesregierung weiter. In diesem Zeitraum seien sie von durchschnittlich 3.600 Euro auf 3.800 Euro pro Schüler gestiegen.
Weiter gibt die Bundesregierung in der Antwort Auskunft über die finanzielle und personelle Entwicklung in Kindertagesstätten und an den Hochschulen.
Quelle: heute im bundestag Nr. 171 vom 18.04.2011
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Materialien zur Fachtagung “Qualifizierung und Ausbau des Pflegekinderwesens und der Erziehungsstellen” am 07.04. in Wiesbaden
Die Pflegekinderhilfe und die professionalisierten Formen der Erziehungsstellen als hochkomplexe Bereiche der Hilfen zur Erziehung sind mit herausfordernden Problemstellungen konfrontiert. Unter dem Stichwort “Qualitätsoffensive” wurden in jüngster Zeit Vorschläge gefasst, die auf eine Verbesserung der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien leben, als auch ihrer Pflegepersonen zielen.
Ein entscheidender Dreh- und Angelpunkt auf diesem Weg ist die Qualifizierung der Organisations- und Unterstützungsstrukturen. Die Arbeitsbedingungen der Fachdienste müssen weiter qualifiziert und Pflegefamilien mit fachlichen Unterstützungsangeboten flankiert werden.
Die eintägige bundesweite ExpertInnen-Fachtagung wurde gemeinsam von der IGfH, der IGfH-Fachgruppe Erziehungsstellen/Pflegefamilien sowie der Vitos Kalmenhof gemeinnützige GmbH veranstaltet. Zum einen sollte der Frage nachgegangen werden, wie Dienste und Träger im Bereich Pflegekinderhilfe und Erziehungsstellen aufgestellt sein sollten, damit die Hilfen bei den Adressatinnen und Adressaten ‘ankommen’. In diesem Rahmen wurden auch die im “Neuen Manifest Pflegekinderhilfe” (eine Gemeinschaftsproduktion der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und des Kompetenz-Zentrums Pflegekinder e.V.) skizzierten Problemanzeigen bzw. Vorschläge für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe zur Diskussion gestellt. Zum anderen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit sich in Arbeitsgruppen auszutauschen, beispielsweise zu den Themen “Entwicklung und Wandel der Erziehungsstellen” und “Pflegekinderdienste in freier Trägerschaft”.
Bei der Veranstaltung ging es um die Herausforderungen und Perspektiven beim Ausbau und der Qualifizierung des Pflegekinderwesens und im Besonderen der Erziehungsstellenarbeit. Den Tagungsablauf sowie einige der Präsentationen finden Sie hier:
Quelle: Vitos Kalmenhof
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Bundestag beschließt Reform des Vormundschaftsrechts
Am 14.04. beschloss der Bundestag das Gesetz zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts. Vormündern und Vormundinnen wird nun ein regelmäßiger persönlicher Kontakt zu ihrem Mündel vorgeschrieben.
Mit einem Jahr Verzögerung wird die Regelung, die für vollzeitbeschäftigte Amtsvormünder und Amtsvormundinnen eine Begrenzung auf 50 Fälle vorschreibt, in Kraft treten.
Gesetzentwurf mit Stellungnahme des Bundesrats und Gegenäußerung der Bundesregierung vom 04.11.2010
Pressemitteilung des Bundestages vom 13.04.2011
Quelle: DIJuF
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Alkohol in der Schwangerschaft und seine Auswirkungen auf das Kind” am 14.05. in Lüdenscheid
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Über “Alkohol in der Schwangerschaft und seine Auswirkungen auf das Kind, das fetale Alkoholsyndrom (FAS) und die Alkoholspektrumsstörung (FASD) informiert Silvia Ganser am 14.05. von 10 Uhr bis 15 Uhr in der Kluser Straße 35 in Lüdenscheid.
Der Verein Tages- und Pflegeeltern e.V. “TUPF” Lüdenscheid lädt dazu alle interessierten Dauerpflege- und Adoptiveltern sowie alle, die mit (vielleicht) betroffenen Kindern arbeiten in die Vereinsräumen ein.
Silvia Ganser arbeitet schon seit vielen Jahren mit Dauerpflege- und Adoptivkindern, und hat sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Dipl.-Pädagogin und systemische Familientherapeutin umfassend im Bereich FASD weitergebildet.
Die Veranstaltung ist für Vereinsmitglieder kostenfrei. Nichtmitglieder werden um einen Unkostenbeitrag von 5 € pro Person gebeten.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Buch-Tipp: „Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern. Analyse eines Pflegeeltern-Onlineforums“
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Das Buch „Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern. Analyse eines Pflegeeltern-Onlineforums“ von Andy Jespersen kann ab sofort für 9 € erworben werden.
Zum Inhalt:
Wie kann man herausfinden, welche Probleme Pflegeeltern zu bewältigen haben und was sie bei der Bewältigung als hilfreich erleben? Andy Jespersen hat die Diskussionen in einem sehr aktiven Onlineforum beobachtet. Dort äußern und beraten sich Pflegeeltern untereinander. Wenn ihnen etwas auf dem Herzen liegt, gehen sie zum Computer und teilen mit, was sie gerade erlebt haben, welche Ereignisse sie stark beschäftigen und was sie dazu denken und fühlen – oft in einer sehr lebendigen Sprache, emotional, klug und authentisch.
Das Ergebnis sind zwei hoch differenzierte Kategoriensysteme – „Landkarten“, eine der Belastungen, Probleme und Aufgaben und eine der Ressourcen, Hilfen und Unterstützungen. Dabei wird der Leser anhand von anschaulichen Originalzitaten durch das zunächst unübersichtliche, mit Hilfe der Karten aber strukturierte Feld geführt. So entsteht ein komplexer Blick über und in beide Felder.
Quelle: Forschungsgruppe Pflegekinder, Newsletter 02/2011
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )1. Lange Nacht der Familie in Berlin am 14.05.
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Am 14. Mai 2011 findet in Berlin die 1. Lange Nacht der Familie statt, die vom Berliner Bündnis für Familie organisiert wird. Die Familiennacht richtet sich an Familien mit Kindern von 0 bis 14 Jahren, die einmal zusammen etwas Neues gemeinsam erleben wollen.
Viele familienorientierten Einrichtungen und Unternehmen im Bereich Bildung, Beratung, Betreuung, Kultur und Freizeit bieten dort unterschiedliche Familiennacht-Angebote.
Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Familien für Kinder gGmbH beteiligen sich an dieser Familiennacht und laden ein zu einem besonderen Ereignis: „Lacht mal beim Nachtmahl – Viel Theater beim Essen für Groß und Klein“.
Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.arbeitskreis-pflegekinder.de.
Auf der Familiennacht-Website www.familiennacht.de finden Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Angeboten, geordnet nach Bezirken sowie Anfahrts- und Lagebeschreibungen und Informationen zur Anmeldung für anmeldepflichtigen Angebote.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht” am 07.05. in Rastatt
Am Samstag, den 07.05. lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der Initiativgruppe der Pflege- und Adoptivfamilien der Städte Baden-Baden, Rastatt und des Landkreises Rastatt nach Rastatt zum Tagesseminar “Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht” mit Dr. Henrike Härter.
Für die Prognose von Pflege- und Adoptiv-kindern ist die gelingende Bindung an ihre Bezugspersonen entscheidend. Dazu benötigen Pflege- und Adoptiveltern Wissen über die vielfältigen Entwicklungsstörungen, die Pflege- und Adoptivkinder durch Einflüsse in der Schwangerschaft und auch in ihrem weiteren Leben mitbringen. Oft sind diese Störungen für Laien und auch Fachleute nicht oder nur schwer zu erkennen, z.B. das Fetale Alkoholsyndrom, Trau¬mata, Bindungsstörungen usw.. Alkohol in der Schwangerschaft hat eine lebenslange Schädigung der Betroffenen, vor allem eine Schädigung des Gehirns zur Folge. Neben geistigen Beeinträchtigungen unterschiedlichster Ausprägungen finden sich Auffälligkeiten im Verhalten, die sich, im Neugeborenenalter beginnend, durch die Kinder- und Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter ziehen.
Für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen ist das Wissen um die charakteristischen Auswirkungen der Schädigungen von großer Bedeutung, um falsche Vorwürfe zu vermeiden, Erwartungen realistisch formulieren zu können und leichter Wege für den häufig schwierigen Alltag zu finden.
An diesem Tag sollen typische Symptome und deren Auswirkungen und auch begleitender Störungen in verschiedenen Lebensbereichen dargestellt werden. Dies hilft Erwartungen an das Kind, aber auch an sich selbst realistisch einzuschätzen und Frustration und Hilflosigkeit zu vermindern. Sich bei der Erziehung helfen und unterstützen zu lassen, fällt leichter und ist Zeichen von Verantwortlichkeit dem Kind, aber auch der eigenen Familie gegenüber. Letztendlich kann so das „Mögen“ besser gelingen.
nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )“Soziale Kompetenz: Was ist das eigentlich und wie lässt sie sich vermitteln?” am 12.05. in Hamburg
Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet am Dienstag, den 12.05. das Thema “Soziale Kompetenz: Was ist das eigentlich und wie lässt sie sich vermitteln?” mit Ergotherapeutin Andrea Pour Mozafari als Referentin an.
Pflegeeltern nehmen häufig mangelnde soziale Kompetenzen der Pflegekinder wahr. Zum Beispiel, wenn es auf dem Spielplatz darum geht, als Erster auf die Schaukel zu kommen und außer Drängeln und Schubsen scheinbar keine alternativen Handlunsgmuster zur Verfügung stehen.
Gemeinsam soll an diesem Abend erarbeitet werden, wie man das Verhalten des Pflegekindes besser einschätzen und im häuslichen Umfeld die soziale Kompetenz bewusst fördern kann. Die Alterszielgruppe der Kinder liegt zwischen 6 und 12 Jahren.
Im Verlauf des Abends wird auszugsweise das Training von Professor Dr. Franz Petermann vorgestellt, mit dem sich aggressive Kinder aus dem „Teufelskreis der Gewalt“ herausführen lassen.
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