Archiv für April 2012

Adoptionen aus der Republik Ruanda

Geschrieben am April 30, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Verschiedenes | Schlagworte: |

Am 28.03.2012 hat die Republik Ruanda ihren Beitritt zum Haager Adoptionsübereinkommen von 1993 erklärt. Für Ruanda wird das Übereinkommen am 01.07.2012 in Kraft treten. Als Zentrale Behörde sowohl nach Art. 6 Abs. 1 HAÜ als auch nach Art. 23 HAÜ hat Ruanda eine Nationale Kinderkommission („The National Commission for Children“) bestimmt.

Für Ruanda gibt es noch keine zugelassene Auslandsvermittlungsstelle, so dass für ein Auslandsvermittlungsverfahren ausschließlich die zuständigen zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter zur Verfügung stehen.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 20.04.2012

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PFAD: “Pflegefamilien – Schutzraum oder Risikofaktor für Kinder und Jugendliche in der Pflegekinderhilfe?”

Geschrieben am April 29, 2012. Einsortiert unter: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen |

Der Tod des elfjährigen Pflegekindes Chantal in Hamburg und die Aufdeckung ihrer Lebensumstände haben die Arbeit der Jugendhilfe in öffentlicher und freier Trägerschaft in die Kritik gebracht. Gleichzeitig werden stärkere Kontrollen bei Pflegeeltern und ein strengeres Auswahlverfahren von Pflegeeltern gefordert. Ein totes Kind in einer Hilfemaßnahme der Jugendhilfe wollen die Verantwortlichen nicht. Da ist jeder Beteiligte aufgerüttelt, so etwas darf nicht passieren.

In Hamburg wurden sofort personelle Konsequenzen gezogen und eine breite Untersuchung der Hamburger Pflegefamilien durchgeführt. Stärkere Kontrollen von Pflegefamilien, genaueres Hinschauen und vermehrte Auflagen für Pflegeeltern sollen Pflegekinder in Pflegefamilien schützen.
Unter Berufung auf den Hamburger Vorfall verstärkten bundesweit die ersten Jugendämter ihre Kontrollen von Pflegefamilien. Neben der bereits durch das neue Bundeskinderschutzgesetz vorgeschriebenen Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen, werden nun auch – ohne konkrete Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung – unangemeldete Hausbesuche, Drogentests für alle im Haushalt lebenden Personen ab 16 Jahren, Gesundheitsnachweise auch für bereits tätige Pflegeeltern, Entbindung der Ärzte der Pflegefamilien von ihrer Schweigepflicht, Schufa-Auskünfte,… eingeführt. Dies sind erste aktionistische Ideen, mit denen die Pflegekinderhilfe abgesichert werden soll.

Doch helfen diese Maßnahmen? Sind sie im Sinne der Kinder und Jugendlichen und tragen Sie zum Gelingen der Hilfeform Pflegefamilie bei? Und sind sie überhaupt rechtens?

Was war in Hamburg geschehen? Eine Pflegefamilie, die bereits ihre Enkelin als Pflegekind betreute, nahm durch persönliche Kontakte zu Chantal auch sie als Pflegekind auf. Mit Einverständnis des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe und des betreuenden freien Trägers lebte Chantal 4 Jahre bis zu ihrem Tod dort. Mehrere Sozialarbeiter besuchten die Familie und schrieben ihre Berichte. All das, was nun als verbesserte Kontrolle zum Schutz beschrieben wird, stand den Verantwortlichen zur Verfügung. Es mangelte nicht an Wissen über die Familie und es mangelte nicht an Einblicken in die Pflegefamilie. Laut Aussage von Johannes Kahrs, des zurückgetretenen Vorsitzenden des zuständigen Jugendhilfeausschusses, auch nicht an Geld oder Personal.

Unseres Erachtens liegt das Problem in der Bewertung der Situation. War diese Pflegefamilie geeignet, den Anforderungen eines Kindes suchtkranker Eltern gerecht zu werden. Ist im weiteren Verlauf des Pflegeverhältnisses darauf geachtet worden, wie die Familie mit ihren vielfältigen Problemlagen umging? Wie wurden die Gespräche bei den Hausbesuchen geführt? Wurden die wichtigen Fragen angesprochen? Warum sind die in der Presse veröffentlichten unzureichenden Lebensumstände für Chantal akzeptiert worden? Welche Chance sah man für Chantal bei der Billigung dieser durch die Herkunftsfamilie selbst organisierten Pflegefamilie?

Es drängt sich die Frage auf: Was dürfen Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensverhältnissen von der Jugendhilfe erwarten – nur ein Abmildern der größten Not oder auch eine Perspektive für die Zukunft?

Pflegefamilien sind engagierte Menschen, die ihre Familien für familienbedürftige Kinder öffnen und ihnen ein Zuhause bieten. Hier erleben die Kinder und Jugendlichen Schutz, Verständnis, Förderung und Bindungsangebote. Pflegefamilien leisten eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und sind für eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen die beste Lösung.

Pflegefamilien sind für jede Kommune eine wichtige Ressource zur Erfüllung der Aufgaben in den Hilfen zur Erziehung. Die Werbekampagnen der Jugendämter landauf landab belegen dies deutlich. Unsere dreißigjährige Erfahrung zeigt uns, dass Pflegeverhältnisse nur gelingen können, wenn sie innerhalb gut durchdachter Rahmenbedingungen geführt werden und individuelle Förderung anbieten. Voraussetzungen sind: Begleitung durch qualifizierte Fachkräfte des Jugendamtes bzw. eines freien Trägers, eine von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit, Vorbereitung, Fortbildung und Supervision, Förderung von und Kooperation mit Zusammenschlüssen von Pflegefamilien. Jeder dieser Arbeitsschritte beinhaltet auch Kontrolle und die Möglichkeit zur Erkennung von Fehlentwicklungen – ohne den Pflegefamilien ein Grundmisstrauen entgegenzubringen.

Wir appellieren an Bürgermeister und Landräte sowie an die Verantwortlichen in der Jugendhilfe, hier mit Augenmaß an Veränderungen aufgrund eines tragischen Einzelfalls heranzugehen. Für eine effektive Ausgestaltung der Pflegekinderhilfe liegen fundierte wissenschaftliche Studien, Ausarbeitungen von in der Pflegekinderhilfe erfahrenen Fachleuten sowie das Praxiswissen unseres Verbandes vor. Teile des neuen Kinderschutzgesetzes bieten die Möglichkeiten einer verbesserten Kontinuität für Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien. Diese gilt es nun erst einmal in allen Kommunen umzusetzen.

Dagmar Trautner, Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

PFAD Pressemitteilung vom 29.04.2012 (pdf)

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Fraktion „Unabhängige Bürger“ in Schwerin informiert sich zum Thema Pflegekinder

Geschrieben am April 29, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Die Fraktion „Unabhängige Bürger“ in Schwerin hat sich umfassend zum Thema Pflegekinder / Pflegefamilien informiert. Sozialdezernent Dieter Niesen und Michael Kleimenhagen, Abteilungsleiter Sozialpädagogischer Dienst, waren zu diesem Thema jüngst in der Fraktion zu Gast. Anlass für die Beratung war der Tod eines elfjährigen Pflegekindes in Hamburg im Januar 2012, das an einer Methadonvergiftung gestorben war.

„Der tragische Tod von Lea-Sophie aus Schwerin vor einigen Jahren ist uns noch nachhaltig in Erinnerung. Wir wollten anlässlich des schlimmen Vorfalls in Hamburg in Erfahrung bringen, wie das Jugendamt Schwerin bei der Betreuung von Pflegekindern aufgestellt ist“, so UB-Fraktionsvorsitzender Silvio Horn. Die Fraktion hatte hierzu einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet, der von Jugendhilfe-Fachmann Kleimenhagen kompetent beantwortet wurde. In Schwerin werden derzeit rund 90 Pflegekinder in Pflegefamilien betreut. In Vorbereitung darauf absolvieren potentielle Pflegeeltern einen 40stündigen Vorbereitungskurs und erhalten bei Eignung eine Pflegeerlaubnis. Für das Verfahren der Auswahl, Qualifizierung und Begleitung der Pflegefamilien hat sich die Landeshauptstadt die SOZIUS gGmbH als Partner vertraglich ins Boot geholt; die Hauptarbeit liegt bei einem hierfür gegründeten Verein, ProKind e.V..

„Wir haben den Eindruck gewinnen können, dass die Landeshauptstadt und die beteiligten Träger der Jugendhilfe hier sehr verantwortungsbewusst und professionell arbeiten. Auswahl und Betreuung der Pflegefamilien scheint nach unserem Dafürhalten beispielhaft organisiert zu sein. Die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien ist dabei nach unserer Auffassung nicht nur finanziell attraktiver als eine Heimunterbringung. Vielmehr ist dieser Betreuungsform aus Gründen des Kindeswohls eindeutig der Vorzug zu geben. Deswegen unterstützen wir die Verwaltung bei ihren Bemühungen, diese Betreuungsform weiter auszubauen“, so Horn abschließend.

Quelle: Pressemitteilung der Fraktion „Unabhängige Bürger“ Schwerin vom 26.04.2012

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Saarbrücken: Zahl der Pflegefamilien sinkt

Geschrieben am April 29, 2012. Einsortiert unter: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland | Schlagworte: |

Die Zahl der Saarbrücker Pflegefamilien sank von 2000 bis Oktober 2011 von 322 auf 251, die der Bereitschaftsfamilien dagegen stieg von 3 in 1997 auf heute 18.

Von den mutmaßlichen Gründen und neuen Plänen des Regionalverbandes berichtet der Artikel “Zahl der Pflegefamilien sinkt” vom 28.04.2012 in der Saarbrücker Zeitung.

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BMFSFJ-Konferenz „Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut“

Geschrieben am April 28, 2012. Einsortiert unter: Netzwerke, Politik, Tagespflege, Veranstaltungen, Verschiedenes |

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat für den 23.04. rund 360 Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Wissenschaft zur Bundeskonferenz  „Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut“ eingeladen. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Kindertagespflege.

„Kindertagespflege ist eine besonders familiennahe Betreuungsform, die optimale Rahmenbedingungen für eine individuelle Förderung der Kinder bietet“, sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, anlässlich der Eröffnung der Konferenz in Berlin. „Tagesmütter und -väter können flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern eingehen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb ist die Kindertagespflege ein wesentlicher Bestandteil des qualitativen und quantitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung.“
Auf der Bundeskonferenz stellt das Bundesfamilienministerium Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Aktionsprogramm Kindertagespflege vor. Expertinnen und Experten präsentieren Ergebnisse der entwicklungspsychologischen Forschung, empirische Erkenntnisse und Beispiele aus der Praxis. Die Bundeskonferenz ist zugleich der Startschuss für das neue Programm zur Festanstellung von Tagespflegepersonen, mit dem Zuschüsse zu den Personalausgaben gewährt werden sollen. Ab dem 1. August 2012 bis längstens 31. Dezember 2014 werden acht Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und Bundesmitteln über das Bundesfamilienministerium zur Verfügung gestellt.

Mit dem Aktionsprogramm Kindertagespflege unterstützt das Bundesfamilienministerium seit 2008 den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagespflege. An bundesweit 160 Standorten wurden Strukturen zur Gewinnung, Qualifizierung, Vermittlung, Fachberatung und Vernetzung von Tagespflegepersonen auf- und ausgebaut. Anlässlich der Bundeskonferenz werden die Ergebnisse der Evaluation vorgestellt. Daneben fördert das Aktionsprogramm die flächendeckende Grundqualifizierung im Umfang von 160 Stunden und die tätigkeitsbegleitende Weiterbildung von Tagespflegepersonen und bietet umfassende Information und Beratung zu Fragen rund um das Thema Kindertagespflege an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de und www.fruehe-chancen.de.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 23.4.2012

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“Auf die Kinder kommt es an! – Kinderrechte in Deutschland stärken” am 15.06. in Berlin

Geschrieben am April 27, 2012. Einsortiert unter: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

Auf die Kinder kommt es an! – Kinderrechte in Deutschland stärken” heißt die Fachveranstaltung anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. am 15.06.in Berlin.

Die Fachveranstaltung wird die drei zentralen Themenbereiche des Deutschen Kinderhilfswerkes ansprechen: Kinderrechte, Beteiligung, Kinderarmut. Anhand von Referaten prominenter kinder- und jugendpolitischer Akteure wird die Fachtagung die Entwicklung dieser Themen in den letzten 40 Jahren vermitteln und mittels einer Podiumsdiskussion kinderrechtliche Perspektiven aufzeigen.

Anmeldeschluss ist der 08.06.

Tagungsflyer und Anmeldeformular

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Bericht von der Fachtagung “Umgang mit Risiken und Fehlern”

Geschrieben am April 27, 2012. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen |

Die Kinderschutz-Zentren berichten von ihrer Fachtagung “Risiken – Fehler – Krisen – Risikomanagement im Jugendamt als Führungsaufgabe“, die vom 18.- 19.04. in Berlin stattfand:

Etwa 70 Leitungskräfte aus der gesamten Bundesrepublik kamen im Institut für Urbanistik zusammen, um sich zum Thema „Risiken – Fehler – Krisen – Risikomanagement im Jugendamt als Führungsaufgabe“ auszutauschen. Die Brisanz und Aktualität dieser Aufgabe machten vor allem die Hamburger Praxisberichte schnell klar: Denn die Hamburger Leitungskräfte konnten einerseits darstellen, wie man Risiken identifiziert und Strategien des Risikomanagements entwickelt. Andererseits aber auch, wie tragische Einzelfälle die entwickelten Konzepte „über den Haufen werfen“ können: Ausgelöst durch immensen Druck aus Politik und Medien verschiebt sich (zum Beispiel im Fall Chantal) während solcher Krisen die Aufmerksamkeit der Leitungskräfte eher auf Fragen der Verfahrenssicherheit. Dass man viel zu wenig aus den problematischen Fällen gelernt habe und somit viel zu wenig empirisches Wissen zu Risiken, Fehlern und ihren Ursachen vorliege, kritisierte Prof. Schrapper von der Universität Koblenz-Landau. Prof. Dr. Reinhart Wolff vom Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung e.V. und Prof. Dr. Kay Biesel von der Fachhochschule Nordwestschweiz nahmen die Rahmenbedingungen der Jugendamtsarbeit in den Blick. Sie diskutierten die Frage, wie neuere Entwicklungen im Kinderschutz und das Bundeskinderschutzgesetz die Organisation Jugendamt verändern. Insbesondere ihre Thesen zur multiprofessionellen Öffnung des Jugendamtes und die Chancen des Bundeskinderschutzgesetzes wurden mit den Leitungskräften sehr kontrovers besprochen.

Auf den Seiten des Kinderschutz-Zentren wurde ein Diskussionsforum zum Thema eingerichtet.

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“Vernachlässigte und traumatisierte Kinder in Pflegefamilien” am 02.06. in Winsen/Luhe

Geschrieben am April 26, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Mit “Vernachlässigten und traumatisierten Kindern in Pflegefamilien” beschäftigt sich das Seminar mit Diplom-Psychologe Kay-Uwe Fock am 02.06. in Winsen/Luhe. Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit PFEIL e.V. Harburg, PFAD Landesverband Niedersachsen und Freunde der Kinder e.V., Hamburg.

Pflegekinder bringen ihre eigene Geschichte mit in die neue Familie. Die Verhaltensweisen vernachlässigter und traumatisierter Kinder entsprechen meist nicht den Erwartungen der Erwachsenen entsprechend ihres Lebensalters. Das Wissen um die Lebensgeschichte der Kinder allein reicht nicht aus. Andererseits müssen Pflegeeltern auch keine Therapeuten sein. Wie bewegt man sich als Pflegefamilie erfolgreich im Spannungsfeld der Anerkennung besonderer psychologischer Bedürfnisse der Pflegekinder und Entwicklung einer altersentsprechenden Alltagskompetenz?

Zu Beginn beschäftigen wir uns mit den psychologischen Grundbedürfnissen in der frühen Kindheit. Anschließend werden Inszenierungen von Pflegekindern im Alltag der Pflegefamilie vorgestellt und gemeinsam diskutiert, wie Familien im Spannungsfeld zwischen Therapie und Alltag Rollen übernehmen oder ablehnen können. In der Diskussion können so Übertragungsbeziehungen und Gegenübertragungen erfahrbar gemacht werden.

Anmeldeschluss ist der 21.05.

Informationsflyer mit Anmeldung

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“Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht” am 16.06. in Markdorf

Geschrieben am April 26, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Zum Tagesseminar “Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht” mit Dr. Henrike Härter lädt die Pflegeeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Pflege- und Adoptivelternverein PFAD Konstanz und Umgebung e.V. und der St. Gallus-Hilfe Markdorf am 16.06. nach Markdorf ein.

Für die Prognose von Pflege-und Adoptivkindern ist die gelingende Bindung an ihre Bezugspersonen entscheidend. Dazu benötigen Pflege- und Adoptiveltern Wissen über die häufigen Entwicklungsstörungen, die Pflege- und Adoptivkinder durch Einflüsse in der Schwangerschaft und auch in ihrem weiteren Leben mitbringen.

Dies hilft, Erwartungen an das Kind, aber auch an sich selbst, realistisch einzuschätzen und Frustration und Hilflosigkeit zu vermindern. Sich bei der Erziehung helfen und unterstützen zu lassen, fällt leichter und ist Zeichen von Verantwortlichkeit dem Kind, aber auch der eigenen Familie gegenüber. Letztendlich kann so das „Mögen“ und das „Ich-bleib-dabei“ besser gelingen.

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Landkreis Aurich stärkt seine Pflegefamilien

Geschrieben am April 25, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

Der Landkreis Aurich plant einen Entlastungsdienst für Pflegefamilien einzurichten und macht die bisher freiwillige Fortbildung verbindlich.

zum Artikel “Aurich: Landkreis stärkt seine Pflegefamilien” in Ostfriesische Nachrichten vom 24.04.2012

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Familienseminar “Niemand ist eine Insel” vom 07.–10.06. in Hübingen

Geschrieben am April 25, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: |

Das Familienseminar “Niemand ist eine Insel” wird vom Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. vom 07.–10.06. im Familienferiendorf Hübingen angeboten.

Spätestens ab dem Kindergartenalter spielt sich ein wesentlicher Teil des Lebens von Pflege- und Adoptivkindern in der Gleichaltrigengruppen ab.
Wie geht es ihnen dort? Welche Aufgaben sind von ihnen zu meistern? Welche Schwierigkeiten können auftreten? Welche Kompetenzen bringen sie mit, welche müssen sie erst allmählich erwerben? Wie können Eltern unterstützen und begleiten?

Darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und auch ein bisschen methodisches Handwerkszeug zu erwerben, ist Anliegen dieses Wochenendseminars mit Referentin Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr.

Anmeldeschluss ist am 25.05.

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Landkreis Ostvorpommern informiert potenzielle Pflegeeltern am 09.05. in Pasewalk

Geschrieben am April 25, 2012. Einsortiert unter: Bewerber, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Veranstaltungen |

Die Mitarbeiter des kreislichen Jugendamtes Vorpommern-Greifswald haben für Mittwoch, 09.05.2012, eine öffentliche Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger vorbereitet, die sich für die Aufgabe als Pflegeeltern interessieren.

Dazu lädt das Jugendamt am Standort Pasewalk alle Interessierten zu zwei Terminen nach Pasewalk in die Kreisverwaltung ein.

Die Fachleute des Jugendamtes werden über das Thema Pflegekinderwesen berichten und umfassende Informationen zur Pflegeelternarbeit geben. Außerdem gibt es Informationen zu Vermittlungs – und Begleitungsprozessen eines Pflegekindes.

Im Rahmen der Veranstaltung können die Besucher selbstverständlich Fragen stellen und mit den Mitarbeitern des Jugendamtes ins Gespräch kommen.

Wann: Mittwoch, 09.05.2012

1. Veranstaltung: 9:30 Uhr – 11:30 Uhr
2. Veranstaltung: 13:30 Uhr – 15:30 Uhr

Ort: 17309 Pasewalk, An der Kürassierkaserne 9, Hauptgebäude, Zimmer 326.

Quelle: Landkreis Ostvorpommern vom 16.03.2012

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Radio-Interview des PFAD FÜR KINDER Fürstenfeldbruck-Dachau

Geschrieben am April 24, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bayern, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast, Publikationen |

Der Regionalsender TOP FM strahlte am 23.04.2012 ein kurzes Interview (Download, mp3, 2.48 min) mit dem PFAD FÜR KINDER Ortsverein Adoptiv- und Pflegeeltern in FFB und Umgebung e.V. aus. Frau Birgit Werner berichtete über die Aktivitäten des Vereins.

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“Ziel: Umerziehung” – Wanderausstellung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zur Geschichte repressiver Heimerziehung in der DDR eröffnet

Geschrieben am April 24, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagworte: |

Staatsministerin Christine Clauß hat gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, die Wanderausstellung »Ziel: Umerziehung« in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau eröffnet.

»Die Gespräche mit ehemaligen Heimkindern und die Bilder der Ausstellung machen mich betroffen. Die Bilder und die Geschichten zeigen vor allem eines ganz deutlich: wer eine Umerziehung zur sozialistischen Persönlichkeit nicht miterlebt hat, kann nur versuchen, das Erlittene nachzuvollziehen. Umso wichtiger sind Gedenkstätten wie diese und die stetige Aufarbeitung der Geschehnisse«, sagte Clauß bei der Eröffnung.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der repressiven Heimerziehung in der ehemaligen DDR-Jugendhilfe in Sachsen. Vor drei Wochen haben der Bund und die neuen Länder einen umfassenden Bericht zur Heimerziehung in der ehemaligen DDR in den Jahren 1949 bis 1990 vorgelegt. Die Ausstellung ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung der Geschehnisse. Bereits am Vormittag hatte das Sächsische Kabinett dem Entschädigungsfonds der ostdeutschen Bundesländer und des Bundes zugestimmt. Damit stellt Sachsen in den nächsten fünf Jahren fast sechs Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Geld werde unter anderem für ergänzende Hilfen und für eine Anlauf- und Beratungsstelle genutzt, die beim Kommunalen Sozialverband Sachsen angesiedelt und ab 1. Juli 2012 ihre Arbeit aufnehmen wird.

Die Torgauer Gedenkstätte hat einen erheblichen Anteil an der Aufarbeitung der Geschichte der repressiven DDR-Heimerziehung, denn hier habe man den Finger bereits »sehr früh in die Wunde gelegt und auf die Bedeutung einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der DDR-Heimerziehung gedrungen«, unterstrich Clauß. Den Torgauer Aktivitäten sei es zu verdanken, dass die Aufarbeitung der DDR-Jugendhilfe in Sachsen so weit vorangekommen sei, aber auch, dass die Heimkinderdebatte in Deutschland überhaupt ins Rollen kam. »Denn noch vor den wichtigen Veröffentlichungen der westdeutschen Heimkinder waren es vor allem die Stimmen aus Torgau, die erheblich dazu beigetragen haben, dass in unserer Gesellschaft Sensibilität und Aufmerksamkeit gegenüber der Vergangenheit in ostdeutschen und in westdeutschen Heimen gewachsen sind«, sagte die Ministerin.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vom 17.04.2012

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“Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von Eltern, Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie: Kann Kooperation gelingen?” am 11./12.06. in Augsburg

Geschrieben am April 24, 2012. Einsortiert unter: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Das Systemische Institut Augsburg lädt am 11./12.06. zu einem 2-Tages-Seminar mit Dr. Wilhelm Rotthaus zum Thema “Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von Eltern, Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie: Kann Kooperation gelingen?” nach Augsburg ein.

Zielgruppe sind alle psychosozialen Fachkräfte in den Kontexten der Kinder- und Jugendhilfe (stationär, teilstationär, ambulant, aufsuchende Familienberatung/-therapie, Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistände, Erziehungsstellen, soziale Dienste, Jugendämter, etc.) und der Kinder- und Jugendpsychiatrie (stationär, teilstationär, ambulant, etc.)

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Netzwerktreffen der bayerischen Pflege- und Adoptivelterngruppen in Gunzenhausen

Geschrieben am April 23, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

Der bayerische Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern PFAD FÜR KINDER e.V., in dem sich 33 Ortsgruppen und -vereine zusammengeschlossen haben, tagt vom 28.–29.04.2012 unter dem Motto “PFAD Netzwerke erschließen und nutzen” in der Begegnungsstätte Bethanien in Gunzenhausen. Angesichts der in den letzten Jahren immens gestiegenen Anforderungen an Pflege- und Adoptiveltern, wollen die Gruppenvertreter/innen die Rahmenbedingungen für die aufnehmenden Familien diskutieren und als Grundlage hierzu Informationen aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns zusammen tragen.

Die Pflege- und Adoptivelterngruppen vor Ort sind – ergänzend zur Begleitung durch die Fachkräfte der Jugendhilfe – wichtige Anlaufstellen, wenn es um Fragen der Erziehung oder Förderung der Kinder geht. Um die selbstorganisierte Gruppenarbeit von Pflege- und Adoptiveltern zu unterstützen und zu qualifizieren, hat PFAD FÜR KINDER im Jahre 2009 das Projekt „Schulung von ehrenamtlichen Multiplikatoren und Beiständen zur Stärkung der Selbsthilfe von Pflege- und Adoptivfamilien vor Ort“ initiiert. Mit dem von der Stiftung AKTION MENSCH unterstützten und auf drei Jahre angelegten Projekt konnten insgesamt 45 erfahrene Pflege- und Adoptiveltern aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns als Multiplikatoren geschult werden. „Die Vernetzung der Multiplikatoren untereinander und mit den langjährig engagierten Gruppenvertreter/innen und die Erschließung der jeweiligen Ressourcen ist nun ein weiterer wichtiger Schritt, um die Lobbyarbeit für Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern voranzubringen und der Verbandsarbeit neue Impulse zu geben“, so die Projektleiterin Traudl Meister.

Die Begrenzung der Fallzahlen für die Mitarbeiter/innen der Pflegekinderdienste sowie verpflichtende Fortbildungen für Pflegeeltern nennt der Vorsitzende des Landesverbands PFAD FÜR KINDER, Peter Able, als zentrale Anliegen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vereinheitlichung der regional sehr unterschiedlichen Standards der Kinder- und Jugendhilfe: „Pflege- und Adoptiveltern brauchen verlässliche Informationen und fachliche Begleitung in ihrer oft schwierigen Aufgabe, ein fremdes Kind in die eigene Familie aufzunehmen. In der Praxis unterscheiden sich die Jugendämter in ihrem Vorgehen von Stadt zu Stadt, von Landkreis zu Landkreis, was es nicht einfach macht, als Verband darauf zu reagieren“, betont Peter Able. Dabei geht es PFAD FÜR KINDER nicht darum, nur Forderungen aufzustellen. Vielmehr sei das Interesse der Verantwortlichen, konstruktiv an einer Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe und im Adoptionsbereich mitzuwirken.

Im Anschluss an das Gruppenarbeitstreffen findet am 29.04.2012 ab 14.30 Uhr die Mitgliederversammlung des Landesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern statt.

Weitere Informationen zur Arbeit des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern erhalten Sie in der Geschäftsstelle in Aichach Tel: 08251/1050; info@pfad-bayern.de und unter www.pfad-bayern.de

Pressekontakt:
PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V.
Projekt Multiplikatorenschulung – Öffentlichkeitsarbeit
Anja Weisser
Handy: 0173- 8518931 (abends: Tel: 09442 – 90 64 84)
anja.weisser@pfad-bayern.de

Pressemitteilung vom 20. April 2012 (pdf)

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Stadt Nürnberg: Fortbildungen für Pflegeeltern

Geschrieben am April 23, 2012. Einsortiert unter: Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Jugendamt der Stadt Nürnberg veröffentlicht seine nächsten Termine für Fortbildungsveranstaltungen für Pflegefamilien:

  • 03.-06.05.2012     Vorbereitungsseminar für Adoptiv- und Pflegeeltern und Interessierte (Wochenende)
  • 09.05.2012     Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Suchtgefahr?
  • 20.06.2012     Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Das behinderte Pflegekind
  • 30.06.2012      Fortbildung für Pflegeeltern: Konflikte-Streit? – Kommt in den “besten” Familien vor!
  • 05.-08.07.2012     Vorbereitungsseminar für Adoptiv- und Pflegeeltern und Interessierte (Wochenende)
  • 27.07.2012     Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Sommernachtstreffen
  • 19.09.2012      Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Das Hilfeplanverfahren
  • 10.10.2012      Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Das Kind zwischen zwei Familien
  • 11.-14.10.2012     Vorbereitungsseminar für Adoptiv- und Pflegeeltern und Interessierte (Wochenende)
  • 20.10.2012      Fortbildung für Pflegeeltern:Bindung bei Pflegeeltern
  • 08.-11.11.2012     Vorbereitungsseminar für Adoptiv- und Pflegeeltern und Interessierte (Wochenende)
  • 14.11.2012      Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Der Allgemeine Sozialdienst
  • 24.11.2012     Fortbildung für Pflegeeltern: Frühkindliche Traumatisierung-Entstehung-Auswirkung-päd. Umgang
  • 12.12.2012      Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Adventsfeier
  • 01.01.2013      Fortbildung für Pflegeeltern: Hilfreiche Rituale für Kinder
  • 01.01.2013      Pflegeelterngruppe “Vollzeitpflege”: Warum ist es schön mit Pflegekindern zu leben?

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„Zwischen Eiertanz und Drehtür – Jugendliche mit Borderline und posttraumatischen Störungen“ am 14./15.06. in Gültstein

Geschrieben am April 23, 2012. Einsortiert unter: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Für Fachkräfte in Einrichtungen der Erziehungshilfe hält der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg – KVJS am 14./15.06. im Tagungszentrum Gültstein ein Seminar mit dem Titel „Zwischen Eiertanz und Drehtür – Jugendliche mit Borderline und posttraumatischen Störungen“ ab. Referent in Dr. Michael Hipp.

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Pflegefamilien-Wochenende vom 08.-10.06. in Eckernförde

Geschrieben am April 22, 2012. Einsortiert unter: Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: |

Vom 08.– 10.06. organisiert Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband Hamburg, unter der Leitung von Lenore Wittig und Gabriele Hesse ein Pflegefamilien-Wochenende in Eckernförde.

Das Wochenende bietet die Möglichkeit, anderen Pflegefamilien zu begegnen, neue Kontakte zu knüpfen und an einem selbst gewählten Thema zu arbeiten. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

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“Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen” am 18./19.06. in Mainz

Geschrieben am April 21, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , , |

In Mainz veranstalten die Kinderschutz-Zentren am 18./19.06. die Fortbildung “Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen“.

Der Fachkongress richtet sich an Mitarbeiter(innen) aus der Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die mit Jugendlichen und ihren Eltern in verschiedenen Zusammenhängen zu tun haben.

Inhalte und Fragestellungen:
Im Zentrum der Kinderschutzdebatte der letzten Jahre standen insbesondere die Entwicklungsbedürfnisse kleiner Kinder und entsprechende frühe Hilfeansätze. Mit dem diesjährigen Kongress in Mainz richten die Kinderschutz-Zentren den Fokus auf Jugendliche in der Absicht, diese Zielgruppe mehr in den Blickpunkt zu rücken. Dabei geht der Blick sowohl auf die Lebenswelten und unterschiedlichen Problemlagen von Jugendlichen als auch auf ihre unterschiedlichen Bewältigungsstrategien. Während die einen auf „ihre Krisen“ mit psychischen Störungen reagieren, sich selbst verletzen, depressiv werden und sogar suizidale Wünsche entwickeln, reagieren andere aggressiv und gewalttätig ihrer Umwelt gegenüber. In beiden Fällen fühlen sich Eltern und häufig auch die Jugendhilfe hilflos und überfordert, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihnen Unterstützung anzubieten.

Der Kongress beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Was unterscheidet die heutige Jugend von früheren Generationen?
  • Welche Veränderungen/Risiken ergeben sich durch das „Leben im Netz“?
  • Wie kommt es zu suizidalen Krisen im Jugendalter?
  • Was steckt hinter selbstverletzendem Verhalten von Jugendlichen?
  • Wie kann der Kontakt zu belasteten Jugendlichen durch Eltern und Helfer(innen) gelingen? Wie können wirksame Hilfen- und Unterstützungsangebote aussehen?
  • Wie verarbeiten Jugendliche erlebte Gewalt?
  • Warum werden Jugendliche gewalttätig und aggressiv?

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