Bewerber
Kurs „Säuglingspflege für Adoptiveltern“ am 08.06. in Frankfurt/Main
Am Samstag, den 08.06. von 14 – 18 Uhr bietet das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt am Main wieder einen speziellen Säuglingspflegekurs für Adoptiveltern unter dem Titel “Wenn das Baby da ist” an.
Für Adoptiveltern ist die Vorbereitungszeit auf das Baby anders, denn der Zeitpunkt, wann das Baby kommt ist nicht vorhersehbar. Wenn das Baby nach einer langen Wartezeit plötzlich da ist, müssen sich Adoptiveltern in kürzester Zeit auf die neuen praktischen Aufgaben einstellen. Dieser Kurs möchte beim Start in das Familienleben mit dem Kind unterstützen. Vermittelt werden praktische Übungen wie Baden, Halten, Tragen, sowie hilfreiche Informationen und Tipps zur Babyernährung, wichtige Hinweise zum Verhalten bei Erkrankung und Fieber, aktuelle Informationen zu den Entwicklungsphasen im Säuglingsalter. Darüber hinaus bietet der Kurs Gelegenheit Kontakte zu anderen Adoptiveltern zu knüpfen.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Adoptivbewerber-Informationsabend am 10.06. in Hamburg
Der PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e.V., bietet am 10.06. in der Fuhlsbüttler Str. 769 einen Informationsabend für Adoptivbewerber an.
Von 19.30 bis 21.30 Uhr erläutern die Referentinnen Lenore Wittig und Stephanie Themlitz das Adoptionsverfahren und beantworten die Fragen der InteressentInnen.
Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 – 59 49 00 wird gebeten.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Stadt Laatzen: Infoabend zum Thema Pflegekinder am 30.05.
Manche Kinder und Jugendliche können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben. Daher werden Familien gesucht, die bereit sind, einen jungen Menschen bei sich aufzunehmen.
In Kooperation mit der Region Hannover finden regelmäßige Infoabende in Hannover und im Umland Hannovers statt.
Die Stadt Laatzen bietet am 30.05.2013 ab 18 Uhr einen Infoabend hierzu im Cafe Marie des Stadthauses (Marktplatz 2) an. Interessierte Eltern können sich hier über die Bedingungen und das Anforderungsprofil informieren.
Weitere Auskünfte erteilt der Pflegekinderdienst der Stadt Laatzen unter 0511/8205-5056.
Quelle: Stadt Laatzen vom 10.05.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Kreis Alzey-Worms sucht Pflegeeltern: Info-Veranstaltung am 23.05.
Das Kreisjugendamt Alzey-Worms sucht engagierte Paare, die daran interessiert sind, ein Pflegekind aufzunehmen und zu betreuen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr, in der Kreisverwaltung in Alzey, Ernst-Ludwig-Str.36, 3. Stock, Raum 326 klären die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes Interessierte über Voraussetzungen auf, die künftige Pflegeeltern mitbringen müssen und berichten, worauf es bei der Betreuung der Kinder ankommt.
„In der Regel betreuen und erziehen leibliche Eltern ihre Kinder. Dazu benötigen sie Erziehungsfähigkeit. Manche Eltern kommen hier an ihre Grenzen, sodass Kinder nicht bei ihnen leben können. Hier springen Pflegeeltern ein. 135 Pflegekinder unterschiedlicher Altersgruppen – vom Säugling bis zum Jugendlichen – leben im Landkreis Alzey-Worms derzeit bei Pflegeeltern“, so Utta Baum-Martini, Mitarbeiterin des Kreisjugendamtes.
Das Kreisjugendamt benötigt weitere Familien, Paare oder Einzelpersonen, die bereit sind, ein oder mehrere Kinder vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufzunehmen und ein Stück des Lebensweges zu begleiten. Mit einem Pflegekind zu leben, ihm Zuwendung und Geborgenheit zu geben, ist eine besondere Herausforderung und eine sehr verantwortungsvolle erzieherische Aufgabe. Durch fachliche Beratung unterstützt der Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes Pflegeeltern. „Pflegeeltern nehmen an Fortbildungen, Supervision und Stammtischen teil“, informiert Baum-Martini.
Sie erreichen die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes unter den Durchwahlnummern 06731/(408) 5101, Utta Baum-Martini und Gabi Presser; 06731/ 408 (5111), Regine Geiselhart.
Quelle: Kreis Alzey-Worms vom 24.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )München: Grüne regen Werbekampagne für Pflegefamilien mit Migrationshintergrund an
Mehr als 50 % aller Kinder bis 6 Jahre in München haben einen Migrationshintergrund. Doch die Pflegefamilien stammen fast ausschließlich aus der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste hat daher beantragt, dieses Missverhältnis mit einer Werbekampagne zu korrigieren und speziell Pflegefamilien mit Migrationshintergrund anzuwerben. Begleitend dazu sollen alle Familien, die bereit sind ein Pflegekind aufzunehmen, interkulturell geschult und sensibilisiert werden, ebenso das Personal des Jugendamtes.
Fraktionsvorsitzende Gülseren Demirel: „Viele der derzeit 517 Kinder, die in einer Pflegefamilie ein liebevolles Zuhause gefunden haben, haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund. Es wäre daher wünschenswert, wenn diese Diversität sich auch bei den Pflegefamilien abbilden würde. Dies würde auch der Integrationsdefinition der „Perspektive München“ entsprechen, laut der allen auf Dauer in München lebenden Menschen eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Wahrung ihrer kulturellen Identität ermöglicht werden sollte. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gezielt anzusprechen und für diese Aufgabe zu gewinnen.“
Quelle: Pressemitteilung der Grünen Stadtratsfraktion & rosa liste München vom 19.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )PFAD Fachzeitschrift 02/2013 erschienen: “Vom Zauber des Anfangs”
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“Vom Zauber des Anfangs” ist Heft 02/2013 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe übertitelt. Es beleuchtet die erste Zeit nach der Aufnahme des Pflege- oder Adoptivkindes mit Erfahrungsberichten von Pfleg- und Adoptiveltern, wie sie ihr Kind kennengelernt haben, beschäftigt sich mit der Aufklärung der Kinder und gibt Anregungen, wie der Aufbau einer positiven Bindung zum aufgenommenen Kind unterstützt werden kann.
Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.
Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe steht ab Mitte Mai zur Verfügung.
Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.
einige Inhalte:
- Umfrage: Wie haben Sie Ihr Pflegekind kennengelernt?
- Dagmar Trautner: Die Wahrheit so früh wie möglich
- Elisabeth Laggerbauer: Kinder in Pflegefamilien
- Marina Kollmann: Kompetenzen von SozialarbeiterInnen im Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Jugendämter zum fetalen Alkoholsyndrom (FAS)
- Heidi Wachowski: Homöopathie in der Begleitung von Pflege- und Adoptivkindern
- Henning Theißen und Martin Langanke: Ethische Probleme der Sukzessivadoption
- Ulrike Schulz: Keine Zukunft für die Adoption?
Kassel startet Werbeaktion für mehr Pflegefamilien – Informationsabend am 16.05.
Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet am 21.04.2013 im Artikel “Plötzlich sind sie Eltern” von einer Werbeaktion in Kassel zur Gewinnung neuer Pflegefamilien in der Region. Dazu wurde ein Flyer gestalten, in dem sich verschiedene Pflegefamilien vorstellen.
Rund 300 Kinder in Stadt und Landkreis leben derzeit in 200 Pflegefamilien. Jährlich werden für weitere 20 bis 30 Kinder Pflegefamilien gesucht.
Ein Informationsabend findet statt am Donnerstag, den 16.05. ab 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses Kassel in der Wilhelmshöher Allee 19 – 20.
nähere Informationen bei Herrn Thomas Strecker, Telefon 05 61/10 03-14 97
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Bernkastel-Wittlich: nächstes Vorbereitungsseminar am 25.05./08.06.
Bernkastel-Wittlich. Am Samstag, 25. Mai, und Samstag, 8. Juni, findet das nächste zweiteilige Vorbereitungsseminar für alle Personen und Paare statt, die sich mit dem Gedanken auseinander setzen, Pflegeeltern zu werden. Ziel des Seminars ist, verschiedene Fakten und Informationen zu Pflegekindern zu erhalten, um auf dieser Basis eine sichere Entscheidung für oder gegen ein Pflegekind treffen zu können. Pflegefamilien sind Menschen, bei denen Kinder, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen können, Liebe, Geborgenheit und Beständigkeit erfahren. Manche Kinder benötigen diese Fürsorge nur für ein paar Wochen, bis die eigene Familie ihre Krise bewältigt haben, andere benötigen Pflegeeltern, die sie auf ihrem Weg zum Erwachsen sein begleiten und fördern.
Der Pflegekinderdienst des Dt. Kinderschutzbundes und der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich e. V. sucht fortlaufend Paare, die sich für Kinder engagieren möchten. Doch was sind die Voraussetzungen, um einem Kind zu helfen? Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, sollte in erster Linie Freude am Zusammenleben mit Kindern haben. Pflegeeltern sollten tolerant und offen sein und Belastungen aushalten können. Gelassenheit und Humor helfen ihnen, den Alltag zu meistern.
Wer heute helfen kann, sollte nicht bis morgen warten. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich unverbindlich an Dipl. Päd. Julia Antweiler wenden. Sie gibt Auskunft zu Anforderungen an Pflegeeltern, unterstützende Hilfen sowie zu rechtlichen Fragestellungen. Informationen und Anmeldung beim Pflegekinderdienst – Kinderschutzbund, Tel. 0 65 71 -96 92 62 oder pflegekinderdienst@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de
Quelle: Bernkastel-Wittlich vom 17.04.2013a
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Landkreis Aurich: “Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern”
In der Ostfriesen-Zeitung macht der Landkreis Aurich im Artikel “Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern” vom 25.04.2013 auf seinen hohen Bedarf an geeigneten Pflegeelternbewerbern aufmerksam.
Da die Pflegekinder hohe Anforderungen an die Pflegeeltern stellen, will der Landkreis sein Entlastungsangebot für Pflegeeltern ausbauen. Die Angebote sollen den Pflegeeltern die Möglichkeit bieten, auch Zeit für sich zu haben.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“Adoptionstag in Bayern 2013″ am 08.06. in Augsburg
Adoptiveltern und Bewerber um ein Adoptivkind sind herzlich eingeladen zum “Adoptionstag in Bayern 2013” am 08.06. in Augsburg.
Dipl. Psych. Martin Edgar Rieger wird zum Thema “Selbstmotivation und Eigensteuerung: Adoptivkinder stärken” informieren.
Viele Adoptivkinder sind aufgrund ihrer Lebensgeschichte für Stress besonders sensibilisiert. Aufgaben, die mit Anstrengung verbunden sind, werden häufig als unlösbar und überwältigend wahrgenommen. Dieses Phänomen wird gelegentlich als „Anstrengungsverweigerung” bezeichnet. Das kann im Familienalltag schnell zu Konflikten und zermürbenden Machtkämpfen führen und auch die Paarbeziehung der Eltern gefährden.
Wie ein Kind Herausforderungen bewältigt, wird durch Eigensteuerung, d.h. Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Selbstmotivation, sowie Außensteuerung wesentlich beeinflusst. Außensteuerung betrifft den Anteil der Eltern oder auch Lehrer/Fachkräfte, das Handlungspotential des Kindes zu fördern.
In diesem Kurs werden Eltern unterstützt, die Signale ihrer Kinder bewusst wahrzunehmen und damit die Adoptivkinder in ihrer Eigensteuerung (Anstrengungsbereitschaft) und Selbstmotivation zu fördern.
Zuerst werden die wesentlichen Grundlagen von Eigensteuerung und Motivation von außen erläutert. An Beispielen aus der eigenen Praxis verdeutlicht der Referent Zusammenhänge der Interaktionen zwischen Erwachsenen und ihren Kindern. Das Elternverhalten wird dabei besonders beleuchtet, um gemeinsam zu erarbeiten, wie schwierige Erziehungssituationen vermindert und die Selbstmotivation von Kindern erfolgreich gefördert werden können.
Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern.
Veranstaltungsflyer mit Einladung
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Ergebnisse der Adoptionstagung in Bad Boll: “Weniger Adoptionen, andere Bewerber”
Ergebnisse der Tagung „Keine Zukunft für die Adoption? Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs“ vom 12. bis 14. April 2013
Bad Boll. Adoptionsvermittlungen gehen in verschiedenen Regionen in Deutschland massiv zurück. Es gibt weniger Bewerbungen um ein Kind, obwohl die Zahl ungewollt Kinderloser wächst. Gleichzeitig fragen mehr gleichgeschlechtliche Paare, alleinstehende Personen oder auch Bewerberpaare mit Migrationshintergrund, beispielsweise mit türkischen Wurzeln bzw. Nationalität oder auch Aussiedler/innen aus der ehemaligen Sowjetunion, nach einem Kind.
Die Fachleute auf der Tagung „Keine Zukunft für die Adoption? Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs“ in der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 12. bis 14. April 2013 in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter und dem Deutschen Familiengerichtstag führten die zurückgehenden Vermittlungszahlen zum einen auf neue globale medizinische Möglichkeiten zurück. Zwar sei zum Beispiel die Leihmutterschaft in Deutschland nicht erlaubt, doch könnten Interessierte entsprechende „Buchungen“ über das Internet im Ausland vornehmen. Konkrete Zahlen würden den Vermittlungsstellen in den Jugendämtern nicht vorliegen, auch nicht auf dem Gebiet der erlaubten Reproduktionsmedizin. Feststellbar sei an vielen Orten allerdings ein „Denken, alles sei machbar“. Familien würden in vielen Fällen erst für das dritte oder vierte Lebensjahrzehnt geplant. Die Paare würden nicht selten unter Zeitdruck geraten: Für eine Adoption gilt das maximale Altersabstandsgebot von 40 Jahren und soll, so ein Ergebnis der Tagung, auch weiter gelten.
Änderungen im Familienrecht wie die gleichberechtigte Einbeziehung der Väter, auch der sogenannten mutmaßlichen Väter, haben, so weitere Beobachtungen in den Vermittlungsstellen, auch zu einer Verunsicherung in der Vermittlungspraxis geführt. Insgesamt sei das Eignungsüberprüfungsverfahren qualitativ und quantitativ vertieft worden. Es genüge nicht mehr, dass die Adoptionsbewerber/innen patente, unbescholtene und kinderliebe Personen seien. Bewerber/innen würden mittlerweile in Gruppenarbeit oder Seminaren oder anderen Formen der Vorbereitung und der Nachsorge begleitet. Sie sollten sich der eigenen Motivation zur Adoption bewusst sein, gegebenenfalls den eigenen nicht erfüllbaren Kinderwunsch „genügend betrauert“ haben, in der Lage sein, sich mit leiblichen Eltern positiv auseinander setzen, und sich – insbesondere bei Kindern mit so genannten „Special Needs“ – deren speziellen Anforderungen in der Erziehung vor Augen führen: „Adoption ist eine lebenslange Aufgabe, “ meinte Prof. Dr. René A. C. Hoksbergen, Experte für Adoptionsfragen aus den Niederlanden. Er bestärkt und begleitet erwachsene Adoptierte darin, ihre Lebensgeschichte zu schreiben.
Die Bewerber/innen haben außerdem in den vergangenen zehn Jahren ihre Haltung gegenüber dem Thema Adoption und auch gegenüber den Fachkräften verändert. Sie würden viele Fragen stellen und damit die Gespräche bereichern. Andererseits wären sie eher bereit, bei einem offensichtlichen Scheitern einer Adoptionsvermittlung die Rücknahme des Kindes nicht nur in Frage zu stellen und zu betrauern, sondern auch rechtliche und dienstrechtliche Wege beschreiten. Nicht wenige würden von Anfang an gleich eine Auslandsvermittlungsstelle und wenden sich erst danach an das örtliche Jugendamt.
Einig waren sich die Expertinnen und Experten weiterhin in der Ablehnung der sogenannten „Babyklappen“, die das Persönlichkeitsrecht des Kindes, seine Abstammung zu kennen, unterliefen. Dies würde es im späteren Leben für viele Kinder schwer machen, die eigene Identität zu finden. Der Gedanke einer vertraulichen Geburt fand dagegen allgemein Zustimmung. Sobald eine solche gesetzlich geregelt sei, gäbe es keinen Bedarf für Babyklappen mehr und diese sollte klar verboten werden.
Quelle: Meldung der Evang. Akademie Bad Boll vom 15.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Hamburg: Ab 1. Mai gelten neue Regeln für Pflegeeltern
“Die Politik zieht Konsequenzen aus dem “Fall Chantal”: Künftig müssen alle Haushaltsangehörigen von Pflegefamilien ab 18 Jahren ein Gesundheitszeugnis mit Drogentest vorlegen. Zudem soll bereits zu einem frühen Stadium abgeklärt werden, ob das Pflegeverhältnis nur übergangsweise oder dauerhaft angelegt sein soll. Für letzteren Fall müsse es dann sogenannte flankierende Maßnahmen geben.”
zum gesamten Artikel in Die Welt vom 19.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Jubiläumsfeier beim Jugendamt Regensburg
Vom 35-jährigen Jubiläum der Adoptionsvermittlungsstelle und des Pflegekinderdienstes der Stadt Regensburg berichtet das Wochenblatt im Artikel “Stadt Regensburg feiert 35 Jahre Adoptionsvermittlungsstelle” vom 18.04.2013.
Stadt Eschweiler sucht Pflegeeltern – Informationsveranstaltung am 29.04.
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Die Aufnahme eines Pflegekindes in die eigene Familie stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb bietet der Pflegekinderdienst der Stadt Eschweiler erneut Vorbereitungsseminare für Paare und Familien an, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren.
Der Pflegekinderdienst sucht dabei Pflegeeltern für die Vollzeitpflege und Bereitschaftspflege. Pflegeeltern betreuen in ihrer Familie Kinder, die aufgrund von Vernachlässigung, Verwahrlosung oder Misshandlung nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können.
Die Bewerber werden in Vorbereitungsgesprächen, einem Pflegeelternseminar und Abendveranstaltungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und vom Jugendamt begleitet. In einer Vorbereitungsphase wird die Zusammenarbeit zwischen den Pflegeelternbewerbern und dem Pflegekinderdienst gefördert und Pflegeeltern auf eine eventuelle Aufnahme eines Kindes vorbereitet. Darüber hinaus wird durch das Reflektieren der eigenen Motive und das Bewusstwerden von Kompetenzen und Grenzen die Entscheidungsfähigkeit der Pflegeelternbewerber für oder gegen ein Kind entwickelt.
Zusätzlich werden die Pflegeelternbewerber auf die emotionalen und psychischen Prozesse, die ein Pflegekind in die Familie hineinträgt, und die damit verbundenen Probleme und Schwierigkeiten vorbereitet. Es erfolgen Informationen zur Vermittlung und zu den unterstützenden Hilfen des Jugendamtes sowie zu rechtlichen, finanziellen und versicherungstechnischen Fragen.
Der Pflegekinderdienst der Stadt Eschweiler sucht daher Bewerber, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren. Diese sollten in stabilen und tragfähigen Beziehungen leben und bereit sein, sich auf das Kind und seine Bedürfnisse einzustellen. Außerdem sollte die Bereitschaft bestehen, sich mit der Herkunftsfamilie des Pflegekindes auseinanderzusetzen, Besuchskontakte zu fördern und zu begleiten und sich auf eine enge Kooperation mit dem Jugendamt einzulassen.
Zur weiteren Information bietet der Pflegekinderdienst des Jugendamtes der Stadt Eschweiler ein Informations- und Beratungstreffen zu diesem Thema an, das
am Montag, 29. April 2013, um 15.00 Uhr, in Raum 2 (Parlam. Bereich)
des Eschweiler Rathauses, Johannes -Rau-Platz 1,
stattfindet.
Hierzu sind alle Interessierten, die sich die Übernahme eine Pflegeeltern-Funktion vorstellen können, sehr herzlich eingeladen. Um telefonische Anmeldung zu diesem Beratungsabend unter (02403) 71-260, -224, -469 oder -610 wird gebeten. Die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes des Jugendamtes der Stadt Eschweiler stehen unter diesen Rufnummern auch bei Rückfragen sowie für weitere Informationen gerne zur Verfügung.
Quelle: Stadt Eschweiler vom 16.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“ADHS – Gibt es das wirklich?” am 25.05. in Berlin
Am 25.05. veranstaltet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Seminar für Eltern, Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten unter dem Titel “ADHS – Gibt es das wirklich?” in Berlin.
Themen:
- Was ist ADHS?
- Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es?
- ADHS bei Jungs, bei Mädchen in der Kindheit und im Erwachsenenalter
- Welche Auswirkungen hat die Krankheit auf die Familien?
- Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
- Welche sonstigen Strategien sind im Umgang mit dieser Störung hilfreich?
- ADHS im Zusammenhang mit unterschiedlichen Erziehungsmodellen?
Für die Erörterung dieser Fragen und die Auseinandersetzung mit diesem für viele brennenden Thema konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“Interkulturalität in Adoptivfamilien” am 16.05. in Frankfurt/Main
Mit “Interkulturalität in Adoptivfamilien” beschäftigt sich ein Kursangebot des Zentrums Familie in Frankfurt/Main am 16.05. von 20 – 22 Uhr. Dozentin wird Maria Tepper sein.
Genauso multikulturell wie unsere Gesellschaft haben auch Adoptivfamilien zunehmend mehrere kulturelle Wurzeln: Auslandsadoptionen bringen den Bezug zum Herkunftsland des Kindes mit sich und auch bei Inlandsadoptionen haben die Kinder häufig leibliche Eltern mit Migrationshintergrund. Wenn die Adoptiveltern selbst noch andere kulturelle Herkunftserfahrungen mitbringen, ist die Vielfalt perfekt.
Wie bedeutsam ist diese multikulturelle Konstellation für die Entwicklung des Kindes? Was verbinden wir mit dem Begriff Kultur und was bedeutet dies für unsere Erziehungs- und Beziehungsgestaltung? Wie können wir als Adoptiveltern nach innen sensibel und klar nach außen agieren?
Artikel über den Verein der Pflege- und Adoptiveltern Halberstadt e.V.
Im Artikel “Hilfe für Adoptiv- und Pflegefamilien” in der Volksstimme vom 13.04.2013 stellt sich der Verein der Pflege- und Adoptiveltern Halberstadt e.V. vor.
“Vollzeit-Pflegefamilie – was spricht dafür, was sollte man wissen?” am 25.04. in Frankfurt/Main
In einem Kurs des Zentrum Familie in Frankfurt/Main klärt Sabine Willmann-Ilgner am 25.04. über die Frage auf “Vollzeit-Pflegefamilie – was spricht dafür, was sollte man wissen?“
Ungewollt kinderlose Paare, die eine Familie gründen möchten, haben neben der Adoption die Möglichkeit, als Pflegefamilie einem Kind dauerhaft ein Zuhause zu geben. Wie sind die Rahmenbedingungen für Pflegefamilien und wie unterscheidet sich der rechtliche Status zur Adoption? Wie ist der Kontakt zu den leiblichen Eltern und wie ist die Begleitung durch das Jugendamt? Verschaffen Sie sich einen Überblick, der Ihren persönlichen Entscheidungsprozess erleichtern kann.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Gemeinsame Fortbildungsreihe der Städte Emmerich am Rhein und Kleve für (zukünftige) Pflegeeltern
Die Jugendämter der Städte Emmerich und Kleve bieten für ihre (zukünftigen) Pflegeeltern eine gemeinsame Fortbildungsreihe zu den wichtigsten Themen an. Die Veranstaltung ist kostenlos und umfasst vier Abendtermine, die am 23. April, 7. und 21. Mai und am 4. Juni 2013 im Kolpinghaus Kleve stattfinden werden.
Inhalte der Fortbildungsreihe sind unter anderem die Frage der Motivation der Pflegeeltern ein Kind aufzunehmen, allgemeine Hintergründe die zu der Herausnahme von Kindern aus der Ursprungsfamilie führen können, sowie die damit verbundenen Folgen wie z.B. Bindungsproblematiken und/ oder Traumata. Zudem wird das Thema Beziehungen zur Herkunftsfamilie und der Ablauf von Besuchskontakten näher erläutert und die Begleitung durch das örtliche Jugendamt, sowie rechtliche Grundlagen thematisiert.
Die Veranstaltungsreihe bietet den Pflegeeltern die Möglichkeit zum Austausch untereinander, mit Frau Katja Kleinebenne, Psychologin der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes Kleve, Herrn Edmund Verbeet, Direktor des Amtsgerichts Emmerich und Herrn Diplom-Pädagoge Michael May, Leiter des Psychodynamisch-Traumapädogischen Zentrums.
Bei Fragen zum Thema Pflegeeltern können Sie sich unverbindlich bei den zuständigen Jugendämtern der Städte Emmerich bzw. Kleve informieren.
Jugendamt Stadt Emmerich am Rhein:
Silvia Brüker, Tel. 0 28 22 / 75-1417, E-Mail silvia.brueker@stadt-emmerich.de
Vera Hadziabdic, Tel. 0 28 22 / 75-1418, E-Mail: vera.hadziabdic@stadt-emmerich.de
Jugendamt Stadt Kleve:
Katja Borowski, Tel. 0 28 21 / 9 97 99-631, E-Mail katja.borowski@kleve.de
Quelle: Stadt Emmerich vom 11.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel “Schwere Geburt” nennt Gründe für Rückgang der Adoptionszahlen
Mit den vielfältigen Gründen für den Rückgang sowohl der Adoptionen als auch der Adoptionsbewerber beschäftigt sich der Artikel “Schwere Geburt”, der am 03.04. in der Augsburger Allgemeinen erschien.
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