Gesundheit

“Essstörungen vorbeugen” – Neuer Ratgeber für pädagogische Fachkräfte

Geschrieben am Mai 6, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: |

Essstörungen sind schwere psychosomatische Krankheiten mit gravierenden Auswirkungen für Körper und Psyche. Treten sie im Kindes- und Jugendalter auf, beeinträchtigen sie häufig die gesamte Entwicklung der Heranwachsenden. Deshalb ist es wichtig, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken und damit der Entwicklung einer Essstörung vorzubeugen.

Um pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den Ratgeber »Essstörungen vorbeugen – Informationen und Übungen für die Gruppenarbeit« entwickelt. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Fachkräfte, die in Vereinen, Jugendeinrichtungen oder anderen Organisationen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, finden in dem Ratgeber Informationen zu spezifischen Präventionsangeboten. Sie erfahren, wer die Maßnahmen durchführt und wo sie stattfinden, was ein gutes Angebot kennzeichnet und welche Themen eine Präventionsmaßnahme gegen Essstörungen aufgreifen sollte. Essstörungen sind längst kein Nischenthema mehr.

Bundesweite Daten zeigen, dass 29 Prozent der Mädchen und 15 Prozent der Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren bereits Anzeichen eines gestörten Essverhaltens haben. Damit sich daraus keine Magersucht, Bulimie oder Binge Eating Störung entwickelt, ist Prävention und Gesundheitsförderung notwendig. Die in der Broschüre enthaltene Übungssammlung unterstützt Fachkräften darin, in ihrem Berufsalltag Impulse zu setzen. Alle Übungen zielen darauf ab, die Lebenskompetenzen der Heranwachsenden zu stärken. Sie nehmen die kritische Auseinandersetzung mit Schönheit und Medien, das Erleben des eigenen Körpers, Ernährung und Essverhalten, den Umgang mit Gefühlen und die Stärkung des Selbstbewusstseins in den Blick.

Die Broschüre »Essstörungen vorbeugen – Informationen und Übungen für die Gruppenarbeit« steht zum Download unter www.bzga.de/infomaterialien.

Sie kann außerdem kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln,
Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de, Internet: www.bzga.de bestellt werden.

Weitere Informationen unter www.bzga-essstoerungen.de

Quelle: Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 16.04.2013

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Noch einige freie Plätze: “Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen)” vom 13.-14.06. in Frankfurt/Main

Geschrieben am Mai 6, 2013. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagworte: |

Für MultiplikatorInnen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern bietet das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. vom 13.-14.06. in Frankfurt am Main die Fortbildung “Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) – Sensiblisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder” an.

Ziel des Seminars ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Elternteilen hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen “Hilfe zur Erziehung” für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

nähere Informationen

 

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Beratungsangebot für Betroffene von FASD in Sachsen

Geschrieben am Mai 2, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinderinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Verschiedenes | Schlagworte: , , , |

Die Allgemeine Beratungsstelle Durchblick im Mehrgenerationenhaus in Markranstädt bietet neben der Beratung in allen persönlichen Not- und Problemlagen in Zusammenarbeit mit FASD-Deutschland e.V. nun auch Beratung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die von Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) betroffen sind. Auch für deren Angehörige und Betreuer möchte man eine Anlaufstelle sein und so im Rahmen der Selbsthilfe zur Verbesserung der Betreuung von Menschen mit FASD in Sachsen beitragen.

Die Beratungsstelle Markranstädt bietet:

  • Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Teilhabeleistungen
  • Begleitung im Kontakt mit Behörden
  • Informationsmaterial und Seminare für Betroffene und Bezugspersonen
  • Informationsveranstaltungen für Institutionen, Freie Träger und sonstige Interessierte
  • Beratung im Umgang und der Alltagsbewältigung mit FASD-betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Informations- und Erfahrungsaustausch in Gruppen und vor Ort

Kontakt:
Gerhild Landeck
Telefon: 034205 699780
E-Mail: durchblick@markranstaedt.de oder gerhildlandeck@fasd-deutschland.de

Informationsflyer

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Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern vom 30.05.–01.06. im Feriendorf Hübingen

Geschrieben am April 18, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

ADS – na und?“ heißt ein Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern im Bistum Limburg. Es findet vom 30.05.–01.06. im Familienferiendorf Hübingen im Westerwald statt.

Die Familien sind eingeladen, gemeinsam ein paar Tage mit anderen ADS-Familien in der Natur zu verbringen. Sie haben die Möglichkeit sich vom Alltag zu entlasten, sich mit anderen auszutauschen und neue Ideen für den Familienalltag zu sammeln.
Für die Kinder gibt es ein interessantes und spannendes Programm, welches von einem Team begleitet wird. Die
Eltern können dann in Ruhe an den Angeboten für Erwachsene teilnehmen.
Neben freizeitorientierten Aktivitäten werden auch Gesprächsrunden angeboten, in denen über die alltäglichen Herausforderungen und über Möglichkeiten zur Stressreduzierung geredet wird.

Anmeldeschluss ist der 01.05.

Einladungsflyer

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“ADHS – Gibt es das wirklich?” am 25.05. in Berlin

Geschrieben am April 17, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

Am 25.05. veranstaltet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Seminar für Eltern, Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten unter dem Titel “ADHS – Gibt es das wirklich?” in Berlin.

Themen:

  • Was ist ADHS?
  • Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es?
  • ADHS bei Jungs, bei Mädchen in der Kindheit und im Erwachsenenalter
  • Welche Auswirkungen hat die Krankheit auf die Familien?
  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
  • Welche sonstigen Strategien sind im Umgang mit dieser Störung hilfreich?
  • ADHS im Zusammenhang mit unterschiedlichen Erziehungsmodellen?

Für die Erörterung dieser Fragen und die Auseinandersetzung mit diesem für viele brennenden Thema konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.

nähere Informationen

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Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland

Geschrieben am April 14, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagworte: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes “Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie”. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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„Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ am 16.05. in Würzburg

Geschrieben am März 30, 2013. Einsortiert unter: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

Die Fachberatung „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ des Evangelischen Beratungszentrums Würzburg lädt zusammen mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Würzburg die TeilnehmerInnen des Kooperationsverbunds in Unterfranken „Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil“ und alle weiteren interessierten Fachkräfte zur Fortbildung „Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ ein. Sie findet am 16.05. von 9 bis 16.30 Uhr mit der Dipl.-Psych. Irmela Wiemann in Würzburg.

Um Anmeldung bis zum 30.04. wird gebeten.

Einladungsschreiben mit Anmeldeformular

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“Leistungen aus der Pflegekasse für Pflege- und Adoptivkinder” am 16.04. in Hamburg

Geschrieben am März 28, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Am 16.04. um 20 Uhr informiert Maike Lohmann für Freunde der Kinder e.V. in Hamburg über Leistungen aus der Pflegekasse für Pflege- und Adoptivkinder.

Leistungen aus der Pflegeversicherung sind nicht nur für Personen mit einer Behinderung oder alte Menschen, sondern inzwischen durchaus auch für Pflege- und Adoptivkinder interessant. Die Pflegereform 2008 und das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, welches seit dem 1. Jan 2013 in Kraft getreten ist, bieten vielfältige Möglichkeiten, Entlastung für die betroffenen Familien zu schaffen. Die sogenannte „Pflegestufe 0“ gilt auch für verhaltensauffällig und damit betreuungsintensive Kinder.

Interessanteste Veränderung seit dem 1.Jan 2013 ist die, dass jetzt auch Personen mit der Pflegestufe 0 monatliches Pflegegeld sowie Pflegesachleitungen erhalten können. Pflegesachleistungen können bei einem ambulanten Pflegedienst gebucht werden. Dies kann z.B. auch das tageweise Fertigmachen eines Kindes am Morgen sein, wenn dies im häuslichen Umfeld aufgrund von Verhaltensschwierigkeiten regelmäßig zu belastenden Situationen führt. Außerdem haben auch Personen mit festgestellter erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (Pflegestufe 0) zukünftig einen Anspruch auf Leistungen der Verhinderungspflege.

An diesem Abend soll es um die Voraussetzungen für die Einstufung, den Antrag und die Möglichkeiten der Nutzung der Mittel aus der Pflegekasse gehen.

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

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Fachtag “Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort” am 26./27.04. in Köln

Geschrieben am März 25, 2013. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Kind & Lebenswelt e.V. lädt am 26./27.04. nach Köln zu einem Fachtag /Vernetzungstreffen Traumapädagogik zum Thema “Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort” ein.

Kenntnisse von Traumafolgen und deren Bewältigung sind nicht nur im therapeutischen Arbeitsfeld unverzichtbar. Auch die pädagogischen Professionen sowie die im pflegerischen Bereich arbeitenden Menschen profitieren von fachspezifischen Kenntnissen zum Thema Psychotrauma.

Aus diesem Grund bilden die Mitglieder des Vereins seit einigen Jahren zum Fachpädagogen für Psychotraumatologie aus. Diese curriculare Weiterbildung soll durch regelmäßige Fachtage ergänzt und erweitert werden.

Mit diesem ersten Fachtag möchte Kind & Lebenswelt e.V. auf die psychosozialen Belastungen focussieren, die die Entwicklungsprozesse der Kinder massiv beeinträchtigen können und oftmals eine Herausnahme der Kinder aus ihrer Herkunftsfamilie und eine anschließende Fremdunterbringung erfordern.

Zielgruppe sind Personen, die in einem pädagogischen Beruf tätig sind, in der stationären Jugendhilfe, im Pflegekinderdienst, in der Schule, als Ergo- oder Logotherapeutin traumatisierten Kindern begegnen, bzw. in ähnlichen Berufsfeldern arbeiten.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Positionspapier „Eine Generation wird krankgeschrieben“ – Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Ritalin und Psychopharmaka

Geschrieben am März 8, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagworte: , |

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. hat ein umfangreiches Positionspapier zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Medikament Ritalin herausgegeben.

Die 30-seitige Broschüre wurde aus den Ergebnissen eines Expertenhearings erarbeitet, das den Titel trug “ADHS – Eine Kinder- und Jugendgeneration wird krankgeschrieben – Gegen die Medikalisierung eines gesellschaftlichen Problems durch Psychopharmaka und Methylphenidat!“.

In dem Papier wird Kritik geäußert am aggressiven Marketing der Pharmaindustrie und an den von ihr finanzierten Studien. Dieser Kritik stellen die Autoren alternative Modelle und Forderungen nach pädagogischen und therapeutischen Hilfen sowie nach notwendigen strukturellen Veränderungen gegenüber.

nähere Informationen und Downloadmöglichkeit der Broschüre

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“Geistige Behinderung oder Trauma?” am 08.06. in Arnsberg

Geschrieben am März 8, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , |

Soz.-Päd. Tanja Kessler vom Zentrum für Traumapädagogik wird am 08.06. in der Katholischen Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung Arnsberg vor Eltern und Fachpersonal zum Thema “Geistige Behinderung oder Trauma?” referieren.

nähere Informationen

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TV-Tipp: “Die Entscheidung: Nils, unser behindertes Pflegekind” am 10.03.

Geschrieben am März 6, 2013. Einsortiert unter: Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast, Publikationen | Schlagworte: |

In der Sendereihe “Gott und die Welt” zeigt DasErste am 10.03. um 17.30 Uhr den Beitrag “Nils, unser behindertes Pflegekind” von Martin Pfahl und Patrick Waldmann.

Maria und Paul stehen mitten im Leben und haben vier gesunde Kinder großgezogen. Noch fühlen sie sich mit ihren 50 Jahren nicht alt genug, um an die Rente zu denken. Sie haben sich deshalb etwas Besonderes vorgenommen: Sie möchten ein behindertes Kind zur Pflege in ihre Familie aufnehmen.
Maria hat als Kinderkrankenpflegerin auch beruflich Erfahrung mit der Pflege von behinderten Kindern. Und doch wird es für sie eine große Herausforderung werden, sich eventuell für den Rest ihres Lebens an ein behindertes Pflegekind zu binden. Viele Fragen müssen sich Maria und Paul stellen: Wird sich ein Kind finden und wenn ja, wie stark wird die Behinderung sein? Werden sie stark genug sein, um den notwendigen Pflegeaufwand zu leisten? Wie wird das Kind darauf reagieren, plötzlich in einer neuen Familie zu leben? Nach einem halben Jahr wird ein Kind gefunden. Als der sechsjährige Nils in das Leben von Maria und Paul tritt, verändert sich nicht nur deren Leben radikal. Nils ist in einem Pflegeheim groß geworden und wird künstlich beatmet, da seine Lunge bei der Geburt beschädigt wurde. Er braucht rund um die Uhr Pflege, da immer etwas passieren kann: Sei es ein zu geringer Sauerstoffgehalt oder ein Infekt, der durch den Schnitt an seiner Luftröhre entstehen kann. Die Filmemacher durften die Familie eineinhalb Jahre lang begleiten. Von der ersten Idee, ein behindertes Kind zur Pflege aufzunehmen, bis zum ersten gemeinsamen Urlaub mit Nils an der Nordsee. Auch für die beiden Autoren eine spannende Zeit, bei der sie nie wussten, wie sich die Situation entwickeln würde.

Der Film kann auch nach Ausstrahlung noch im Internet angesehen werden.

zur Sendungshomepage

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Metastudie über Alternativen zu Ritalin

Geschrieben am März 1, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , , |

Der Deutschlandfunk berichtete am 19.02. von einer Metastudie, die verschiedene ADHS-Therapien miteinander vergleicht.

Interviewt wurde Prof. Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, der an der Meta-Studie mitwirkte. Er leitet die Gruppe, die gerade die Leitlinien für die ADHS-Behandlung in Deutschland überarbeitet. Die neuen Empfehlungen sollen bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden.

zum Beitrag “Alternativen zu Ritalin” vom 19.02.2013 (schriftlich und audio)

In seiner Meldung “Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu ADHS-Medikament Methylphenidat” vom 08.02.2013 berichtet das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit u. a. von dem interessanten Untersuchungsergebnis, dass bei 83% der Kinder und Jugendlichen mit ADHS eine psychiatrische Begleiterkrankung diagnostiziert wurde, jedoch nur bei 20% in der Kontrollgruppe.

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Hubert Hüppe: Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können

Geschrieben am Februar 18, 2013. Einsortiert unter: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagworte: , , |

Kinder mit Behinderung sollen auch künftig in Pflegefamilien betreut werden können, wenn hierdurch vermieden wird, dass sie in einem Heim untergebracht werden. Das Regierungskabinett hat der Verlängerung einer entsprechenden Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch am gestrigen Mittwoch zugestimmt. Nach derzeitiger Gesetzeslage würde die Regelung Ende 2013 auslaufen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. Er erklärt: „Ohne die Regelung würden sich etliche örtliche Sozialämter wieder weigern, die Betreuung in einer Pflegefamilie zu tragen. In der Folge müssten Kinder mit körperlichen und sogenannten „geistigen“ Behinderungen in Heimen aufwachsen, die teilweise noch in der Verantwortung überörtlicher Sozialhilfeträger liegen.“ Auch Jugendämter hatten sich in der Vergangenheit oft geweigert, die Kosten für die Betreuung in der Pflegefamilie zu übernehmen, da sie nur für Pflegefamilien für seelisch behinderte Jugendliche zuständig seien.

Er vertraue darauf, dass Bundestag und Bundesrat die Regelung, wie in der letzten Legislaturperiode, im breiten Konsens beschließen wird, so Hubert Hüppe.

Gleichzeitig verdeutlicht der Beauftragte, dass die Verlängerung der Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch nur eine Zwischenlösung darstellt. „Es kann nicht sein, dass Kindern Leistungen der Jugendhilfe vorenthalten werden, weil sie eine körperliche oder sogenannte ‚geistige‘ Behinderung haben. Die heutige Trennung der Kinder in unterschiedlichen Leistungssystemen führt in der Praxis oft dazu, dass Kinder mit und ohne Behinderung getrennt aufwachsen, etwa im Bereich frühkindlicher Erziehung. Die mit der Lösung der Schnittstellenprobleme zwischen Jugend- und Sozialhilfe befasste Bund-Länder-Arbeitsgruppe muss deshalb schnellstmöglich Lösungsvorschläge für gemeinsame Hilfen für alle Kinder in der Jugendhilfe vorlegen“, so der Beauftragte. Er verweist hierbei auf die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die zu verlängernde Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch bewusst zu befristen.

Hüppe fordert bis zu dieser „Großen Lösung in der Jugendhilfe“, dass die Sozial- und Jugendhilfeträger in der Praxis besser zusammenarbeiten, als es bisher teilweise der Fall war.

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vom 07.02.2013

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“Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten” vom 15.-16.03. in Gütersloh

Geschrieben am Februar 1, 2013. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe widmet sich der Fachkongress “Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten“, den Die Kinderschutz-Zentren vom 15.-16.03. in Gütersloh veranstalten.

Insbesondere Kinder leiden, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt sind, und auch Eltern sind mit ihren psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen häufig überfordert. Damit allen Betroffenen geholfen werden kann, ist es notwendig, dass Fachleute aus Gesundheitswesen und Jugendhilfe das ganze Familiensystem im Blick haben und gemeinsam – mit der Familie – nach passenden Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

Deshalb haben Die Kinderschutz-Zentren zusammen mit der LWL-Klinik in Gütersloh und dem Kinderschutz-Zentrum Gütersloh diesen Kongress vorbereitet und konzipiert. Er bietet Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, in einen Dialog zu treten, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Hilfekonzepte zu entwickeln.

zu Programmflyer und Online-Anmeldung

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Artikel “Pflegeeltern verlieren Kampf um Parkausweis”

Geschrieben am Januar 25, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Verschiedenes | Schlagworte: |

Von einer, dem Einzelfall unangemessenen Entscheidung der Verwaltung der Stadt Xanten bezüglich der Genehmigung eines Behindertenparkausweises für ein 100 % behindertes Pflegekind, berichtet der Artikel “Pflegeeltern verlieren Kampf um Parkausweis” in rp-online vom 22.01.2013.

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“Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” am 07.-08.03. in Frankfurt/Main

Geschrieben am Januar 24, 2013. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Noch einige freie Plätze sind frei beim Seminar “Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“, das vom Paritätischem Bildungswerk – Bundesverband e.V. am 07. und 08.03. in Frankfurt am Main für Multiplikator-/innen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und  Jugendämtern angeboten wird.

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“Traumapädagogik” am 22.02. in Düsseldorf

Geschrieben am Januar 22, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: |

Der Evangelischer Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung e.V. organisiert für den 22.02. in Düsseldorf eine Fortbildung zum Thema “Traumapädagogik” mit der Referentin Hedi Gies vom Institut Trauma und Pädagogik aus Mechernich.

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„Pflegekinder alkohol – und/oder drogenabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ am 16.02. in Düren

Geschrieben am Januar 3, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Düren, Adoptions- und Pflegekinderdienst bietet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 16.02. in Düren das Seminar „Pflegekinder alkohol – und/oder drogenabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr an.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Geschrieben am Dezember 14, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinderinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagworte: , , , |

Junge, 7 Monate, FASD-Vollbild

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans stellt die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms  (FAS) vor:

Diese Leitlinie ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. Häufig sind Entwicklungsstörungen, kognitive Defizite und Verhaltensauffälligkeiten damit verbunden. FAS ist nicht heilbar, die Folgen können aber durch frühzeitige Behandlung wesentlich abgemildert werden.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans:
“Die von mir angeregte Leitlinie ist ein bedeutender Schritt, um alkoholgeschädigten Kindern die notwendigen Hilfen zu geben, damit sie ihr Leben meistern können. Die Leitlinie schafft die Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnose. Die betroffenen Familien, die häufig Pflege- und Adoptivfamilien sind, erfahren dadurch frühzeitig von der Ursache der Behinderung und können von Anfang an ihren Alltag auf die Besonderheiten des Kindes einstellen und entsprechende Hilfen organisieren. Kinderärzte, Psychologen und Therapeuten können ihre Fördermaßnahmen anpassen und Kindertagesstätten und Schulen können sich besser auf die Kinder mit FAS einstellen. Weiterhin wird es auch für die zuständigen Jugend- und Versorgungsämter leichter, den entwicklungsbezogenen Leistungsbedarf zu ermitteln.”

In Deutschland werden jährlich schätzungsweise 2.000 bis 4.000 Neugeborene mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms geboren. Damit ist FAS die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. FAS ist eine der wenigen Erkrankungen in der Medizin, die komplett und einfach durch den Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft verhindert werden kann. Kinder mit FAS wurden bislang häufig nicht oder erst nach mehreren Jahren diagnostiziert.

“Ich bin beeindruckt, wie schnell die Fachgesellschaften, Berufsverbände und FAS-Experten diese fundierte Leitlinie – trotz der strengen Vorgaben und der vielen Beteiligten – entwickelt und verabschiedet haben. Nun wird es darum gehen, eine praxisnahe und flächendeckende Umsetzung dieser Leitlinie in das deutsche Gesundheits- und Hilfesystem zu erreichen” so die Drogenbeauftragte. “Dabei wird das Bundesministerium für Gesundheit die Fachgesellschaften unterstützen.”

Eine Kurz- und Langfassung der Leitlinie sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: www.drogenbeauftragte.de sowie unter www.awmf.org.

Begleitend wurde ein “Pocket Guide FAS“ entwickelt, der eine praktische und rasche diagnostische Orientierung für alle Interessierten der verschiedenen Berufs- und Interessengruppen erlaubt.

Hintergrund zum Leitlinienprozess:
Das Leitlinienprojekt wurde der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin übertragen und inhaltlich der Gesellschaft für Neuropädiatrie zugewiesen. Leitlinienkoordination und Autorenschaft übernahmen Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam N. Landgraf und Prof. Dr. med. Florian Heinen vom Klinikum der Universität München, Dr. von Haunersches Kinderspital mit seinem integrierten Sozialpädiatrischen Zentrum (iSPZ München).

Das Ziel der Leitlinie war die Entwicklung von evidenzbasierten, klinisch relevanten und praktisch anwendbaren diagnostischen Kriterien für Kinder und Jugendliche mit FAS. Am Leitlinienprojekt waren 10 Fachgesellschaften, sowie Berufsverbände, FAS-Experten und FASD Deutschland e.V. beteiligt.

Die vorliegende deutsche Leitlinie – mit der höchsten Qualitätsstufe (S3) – erlaubt erstmalig eine evidenzbasierte und zugleich praktikable Diagnostik von Kindern und Jugendlichen mit Fetalem Alkoholsyndrom.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung vom 10.12.2012

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