Kinderinfos
Hilfsfonds “Sexueller Missbrauch” konnte Arbeit nur zum Teil aufnehmen
Berlin: (hib/AW) Eine gemischte Bilanz über den Start des Hilfsfonds „Sexueller Missbrauch“ hat der Parlamentarische Staatssekretär im Familienministerium, Hermann Kues (CDU), am Mittwoch vor dem Familienausschuss gezogen. Der Fonds für den Bereich sexueller Missbrauch im familiären Umfeld habe Anfang Mai dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Die Einsetzung des Fonds als ergänzendes Hilfesystem über andere Sozialleistungen hinaus sei ein „richtiger Schritt“ gewesen, sagte Kues. Opfer sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich können bei dem Fonds Sachleistungen oder Hilfen bis zu einem Wert von 10.000 Euro beantragen. Dazu gehören beispielsweise Therapien, die von den Krankenkassen nicht gezahlt werden. Nach Angaben des Ministeriums sind bislang 83 Anträge von Betroffenen eingegangen.
Kues musste zugleich einräumen, dass der Fonds für Opfer sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich – zum Beispiel in Schulen, kirchlichen Einrichtungen oder Vereinen – seine Arbeit noch immer nicht aufnehmen konnte. Bislang hätten die Verhandlungen mit den Bundesländern über das System der Entschädigung von Opfern und den Anteil der Länder noch zu keinem Ergebnis geführt. Der Bund beteiligt sich laut Kues mit insgesamt 50 Millionen Euro am Hilfsfonds.
Quelle: Heute im Bundestag vom 12.06.2013
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Regierung: Fonds zu Heimerziehung West und Ost werden sehr gut angenommen
Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung zieht eine erste positive Zwischenbilanz über die Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches „Heimerziehung“. In Abstimmung mit den Bundesländern und mit den Kirchen sei es gelungen, zwei in ihren Leistungen vergleichbare Fonds für Betroffene von Misshandlungen in den west- und ostdeutschen Heimen zu etablieren, schreibt die Regierung in ihrem entsprechenden Bericht, den sie dem Bundestag als Unterrichtung vorlegte (17/13671). Am 1. Januar 2012 hätten der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik in den Jahren 1949 bis 1975“ und am 1. Juli 2012 der Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ ihre Arbeit aufgenommen. Die steigende Zahl abgeschlossener Vereinbarungen zur Gewährleistung von konkreten Hilfen belege, dass die Fondsleistungen von den Betroffenen „sehr gut“ angenommen werde.
Nach Angaben der Regierung sind bis zum 31. März 2013 vom Fonds „Heimerziehung West“ rund 25 Millionen Euro an Rentenersatzleistungen und Leistungen für Folgeschäden ausgezahlt worden. Aus dem Fonds „Heimerziehung Ost“ seien es rund fünf Millionen gewesen. Insgesamt sollen innerhalb von fünf Jahren aus dem Fonds „Heimerziehung West“ 120 Millionen Euro und aus dem Fonds „Heimerziehung Ost“ 40 Millionen Euro ausgezahlt werden.
Die Regierung sieht beide Fonds als „wichtigen Beitrag zur Herstellung des Rechtsfriedens“ an, da Ansprüche der Betroffenen die am Unrecht beteiligten Institutionen und Personen in der Heimerziehung wegen der Verjährung und weitgehend fehlender Beweismöglichkeiten schwer oder gar nicht durchgesetzt werden könnten. Mit den Anlauf- und Beratungsstellen in allen Bundesländern, einer Geschäftsstelle und dem Lenkungsausschuss, in dem auch ein Ombudsmann die Betroffenen vertritt, sei es gelungen, den Spagat zwischen nachvollziehbaren Wünschen der Betroffenen einerseits und den Möglichkeiten eines Hilfesystems zu absolvieren.
Quelle: Heute im Bundestag vom 12.06.2013
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Familientag für Adoptiveltern und ihre Kinder am 22.06. in Bad Boll
Die Evangelische Akademie Bad Boll lädt Adoptiveltern und ihre Kinder am 22.06. zu einem Familientag ein.
Die Tagung beginnt mit einem Vortrag für die Erwachsenen zum Thema Adoption. Parallel dazu wird es am Vormittag für die verschiedenen Altersgruppen Angebote geben. Am Nachmittag mischen sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche in verschiedenen Arbeitsgruppen. Am Ende gibt es einen gemeinsamen Abschluss mit Präsentationen aus den Gruppen, Gesprächen und Austausch.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Kinderfreizeiten bei AVENTERRA e.V.
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AVENTERRA e.V. aus Stuttgart veranstaltet das ganze Jahr über Kinder, Jugend- und Familienfreizeiten, Studienreisen und Erlebnispädagogik.
Der Verein hat schon Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit der Pflegeelternschule Baden-Württemberg.
Die Angebote stehen – nach Rücksprache – auch betreuungsintensiven und behinderten Kindern offen.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Abenteuercamps 2013 in Nordportugal für Pflege- und Adoptivkinder
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Ivo Stephan und Gerthein de Visser bieten auch 2013 wieder Abenteuercamps für abenteuerlustige Pflege- und Adoptivkinder bzw. Jugendliche in den Bergen Nordportugals an.
Anmeldungen sind möglich für die Zeiträume 03.Juli – 17.Juli 2013 und 20.Juli – 03. August 2013.
nähere Informationen unter www.landedo.info
Kontakt:
Telefon-Portugal: +351 273 69 51 09
Telefon-Deutschland: +49 (030) 69 20 49 32
E-Mail: landedo@sapo.pt
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )ICanDo Sommerferien-Angebote für Pflege- und Adoptivkinder 2013
Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet wieder verschiedene iCanDo-Ferienangebote speziell für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an.
Wochenendfahrten nach Grünheide/Brandenburg:
- 08.-12.05.2013
iCanDo-Minicamp - 20.-22.09.2013
iCanDo-Wochenende - 29.11.-01.12.2013
iCanDo-Wochenende
Freizeiten:
- 29.06. – 06.07.2013
iCanDo-Sportcamp (Beetzseeheide/Brandenburg) - 13.07. – 27.07.2013
iCanDo-Fit durch den Sommer (Klietz/Sachsen-Anhalt) - 06.-13.07.2013
iCanDo-Reiten auf dem Schloss (Schloss Altenhausen/Sachsen-Anhalt) - 13.-20.07.2013
iCanDo-Reiten auf dem Schloss (Schloss Altenhausen/Sachsen-Anhalt) - 27.07.-10.08.2013
iCanDo-Zockerfahrt (Ruppichteroth/Bergisches Land/NRW) - 10.-24.08.2013
iCanDo-Zockerfahrt (Ruppichteroth/Bergisches Land/NRW) - 20.07.-03.08.2013
Detektivcamp (Brilon/NRW) - 17.-31.08.2013
Heldencamp (Rüthen/NRW)
Auch für die Herbstferien und über Silvester gibt es Angebote.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Artikel “Studenten ohne Eltern”
Im Artikel “Studenten ohne Eltern: Stell dir vor, es ist Uni, und du bist ganz allein” in Spiegel Online vom 08.05.2013 berichten vier StudentInnen, wie sie es als studierende Waisen bzw. Pflegekinder schwerer haben als andere Studierende, die auf die Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen können.
Die Universität Hildesheim untersucht in dem Forschungsprojekt “Higher Education without Familiy Support” den Übergang zwischen Schulzeit und Studium und soll Hindernisse identifizieren, die es an Hochschulen für “Care Leaver” gibt.
Aus dem Projekt ist ein Netzwerk entstanden, in dem sich die Studenten untereinander austauschen können.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )SPD: Kinderrechte sollen ins Grundgesetz
Berlin: (hib/KOS) Die SPD will die Rechtsstellung von Kindern in der Verfassung ausdrücklich verankern. Ein Gesetzentwurf (17/13223) plädiert für eine entsprechende Ergänzung des Artikels 6 im Grundgesetz durch die Einfügung eines neuen Absatzes 2 und die Änderung des bisherigen Absatzes 5. Nach den Vorstellungen der Fraktion soll künftig in der Verfassung u.a. festgeschrieben werden, dass jedes Kind ein “Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit” hat. Die staatliche Gemeinschaft müsse die Rechte des Kindes achten, schützen und fördern und für “kindgerechte Lebensbedingungen” sorgen. Jedes Kind habe gemäß seiner Entwicklung das Recht auf Beteiligung in den Angelegenheiten, die es betreffen. Eine weitere Formulierung soll im Grundgesetz die Gleichstellung von ehelichen und nichtehelichen Kindern verankern.
Zur Begründung schreibt die SPD, dass Kinder zwar schon nach geltendem Recht Träger von Grundrechten seien. Das Verhältnis von Kindergrundrechten und Elternrecht bestimme sich in der Verfassung jedoch einseitig vom Elternrecht her. Das Grundgesetz erwähne Kinder “nur als Objekte der Pflege und Erziehung der Eltern”. Der Gesetzentwurf verweist auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1968, wonach Kinder selbst Träger subjektiver Rechte, Wesen mit eigener Menschenwürde und einem eigenen Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit seien. Das Grundgesetz, so die SPD, trage in seiner jetzigen Fassung diesem Urteil nicht Rechnung.
Quelle: Heute im Bundestag vom 13.05.2013
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( 1 bisher )Wochenende für leibliche Geschwister in einer Pflegefamilie vom 21.-23.06. im Odenwald
Vom 21.-23.06. veranstaltet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg ein Wochenende im Odenwald für leibliche Geschwister in einer Pflegefamilie unter dem Motto „Zeit für uns“. Eingeladen sind Kinder/Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren.
PFAD für Kinder Augsburg: Paddeln auf dem Lech für Kinder ab 12 Jahren am 09.06.
Für bis zu 12 Kinder ab 12 Jahren bietet der Verein PFAD für Kinder Augsburg e.V. am Sonntag, den 09.06. von 09.30 – 18 Uhr eine Paddeltour auf dem Lech an:
Zuerst werden wir die Kanadier zu unserem Startpunkt bringen. Anschließend fahren wir zum Ausstieg und parken dort unsere Autos.
Die Wanderung zurück zum Start führt uns entlang des Lechs und so können wir uns auf das bevorstehende Abenteuer einstimmen.
Vor dem Start erfolgt noch eine Einweisung mit praktischen Übungen und schon können wir lospaddeln.
Wir werden mit 5 Booten (Kanadier) eine Strecke von ca. 8 km durch das Naturschutzgebiet Litzauer Schleife zurücklegen.
Die Aktion kann nur bei trockenem Wetter stattfinden.
Bitte Badesachen, Kleidung zum Wechseln, Schuhe die nass werden dürfen und Brotzeit mitbringen.
Schwimmwesten und Helme werden gestellt.
Nähere Informationen über die Geschäftsstelle von PFAD für Kinder Augsburg (Montag und Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr):
Tel.: 0821 / 43 83 10, E-Mail: info@pfad-augsburg.de
Beratungsangebot für Betroffene von FASD in Sachsen
Die Allgemeine Beratungsstelle Durchblick im Mehrgenerationenhaus in Markranstädt bietet neben der Beratung in allen persönlichen Not- und Problemlagen in Zusammenarbeit mit FASD-Deutschland e.V. nun auch Beratung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die von Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) betroffen sind. Auch für deren Angehörige und Betreuer möchte man eine Anlaufstelle sein und so im Rahmen der Selbsthilfe zur Verbesserung der Betreuung von Menschen mit FASD in Sachsen beitragen.
Die Beratungsstelle Markranstädt bietet:
- Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Teilhabeleistungen
- Begleitung im Kontakt mit Behörden
- Informationsmaterial und Seminare für Betroffene und Bezugspersonen
- Informationsveranstaltungen für Institutionen, Freie Träger und sonstige Interessierte
- Beratung im Umgang und der Alltagsbewältigung mit FASD-betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Informations- und Erfahrungsaustausch in Gruppen und vor Ort
Kontakt:
Gerhild Landeck
Telefon: 034205 699780
E-Mail: durchblick@markranstaedt.de oder gerhildlandeck@fasd-deutschland.de
Bundesregierung startet Fonds Sexueller Missbrauch
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Betroffene von sexuellem Missbrauch im familiären Bereich können ab 1. Mai 2013 Sachleistungen bis zu 10.000 Euro beantragen
Die Bundesregierung errichtet mit Wirkung zum 1. Mai 2013 den Fonds Sexueller Missbrauch für Betroffene von sexuellem Missbrauch im familiären Bereich. Antragsberechtigt sind Menschen, die als Kind oder Jugendlicher im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren. Der Bund stellt für den Fonds 50 Millionen Euro zur Verfügung. Von den Ländern fehlt eine entsprechende Beteiligung nach wie vor.
“Ich bin froh, dass wir den Betroffenen endlich konkrete Hilfen anbieten können, auf die sie so lange warten mussten”, erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. “Das Leid der Betroffenen ist durch nichts rückgängig zu machen. Aber wir können versuchen, es zu lindern. Bedauerlicherweise stellt sich die Mehrzahl der Bundesländer bislang nicht ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Ich hoffe, dass das gute Beispiel des Bundes den Ländern klar macht, dass sie sich nicht dauerhaft wegducken können”, so Kristina Schröder.
Zu den Leistungen, die unter bestimmten Bedingungen gewährt werden können, gehören unter anderem psychotherapeutische Hilfen, Kosten der individuellen Aufarbeitung des Missbrauchs, Unterstützung bei Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen sowie sonstige Unterstützung in besonderen Härtefällen.
Anträge für Hilfeleistungen aus dem Fonds können ab dem 1. Mai 2013 bis zum 30. April 2016 gestellt werden. Antragsformulare sind in den Anlauf- und Beratungsstellen verfügbar und können auf der Internetseite des Fonds heruntergeladen werden. Die Anlauf- und Beratungsstellen unterstützen die Betroffenen kostenlos.
Auf www.fonds-missbrauch.de sind alle Anlauf- und Beratungsstellen aufgelistet. Über ein kostenloses und anonymisiertes Infotelefon kann man Auskunft über Fragen zum Fonds und zur Antragstellung erhalten: 0800 / 400 10 50 (montags: 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr).
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.
zum Flyer Fonds Sexueller Missbrauch
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Kinder-Studenten interessieren sich für Pflegefamilien
Die Siegener Zeitung berichtet im Artikel “Eine ganz normale Familie?” vom 24.04.2013 von der Vorlesung (wir berichteten), die Prof. Dr. Klaus Wolf und Daniela Reimer am 23.04. im Rahmen der Kinderuni Siegen vor Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren hielten.
PFAD für Kinder Augsburg: Erlebniswochenende für Kinder vom 15.–16.06.
PFAD für Kinder Augsburg e.V. bietet im Verbund mit den örtlichen Jugendämtern und Erziehungsberatungsstellen vom 15.–16.06. ein Erlebniswochenende für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien zwischen 10 und 14 Jahre an:
Wir freuen uns, gemeinsam mit dem JDAV eine neue Aktion anbieten zu können. Im Rahmen einer Jugendleiterfortbildung werden 8 Jugendleiter und 2 Teamer mit den Kindern ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen Aktionen gestalten. Bei schlechtem Wetter stehen natürlich Alternativen zur Verfügung.
Übernachtet wird in der Jugendbildungsstätte Bad Hindelang. Das Haus ist sehr gut ausgestattet und bietet Vollpension. Genauere Angaben, wie Packliste erhalten Sie nach der Anmeldung. Jedem Kind steht somit 1 Betreuer zur Verfügung, der sehr motiviert ist, Spaß und Abenteuer zu garantieren.
Teilnehmer: max. 12 Kinder, 10 – 14 Jahre
Termin: Wochenende, 15. – 16. Juni 2013
Uhrzeit: Abfahrt Samstag, ca. 08.30 Uhr
Rückkehr Sonntag, ca. 14.00 Uhr
Referent: Ferdinand Triller, Jugendtrainer, Allroundbergsteiger, Bundeslehrteam Jugend DAV
Treffpunkt: Hauptbahnhof, Augsburg
Gebühr: 45,00 € / Kind (PFAD-Mitglieder), 65,00 € / Kind (Nichtmitglieder)
Nähere Informationen über die Geschäftsstelle von PFAD für Kinder Augsburg (Montag und Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr):
Tel.: 0821 / 43 83 10, E-Mail: info@pfad-augsburg.de
Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland
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Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.
Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes “Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie”. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Wochenendseminar für Kinder und Jugendliche aus Pflege- und Adoptivfamilien vom 07.-09.06. in Hoherodskopf
“ICH bin ICH?!“ heißt das Wochenendseminar für Kinder und Jugendliche aus Pflege- und Adoptivfamilien, das vom Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. vom 07.-09.06. in der Jugendherberge Hoherodskopf ausgerichtet wird.
Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der TeilnehmerInnen gerecht werden zu können, wird in altersgetrennten Gruppen gearbeitet. Es gibt jeweils einen Workshop für die 8-13Jährigen und die 14-21Jährigen.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Broschüren für Adoptierte zum Thema Herkunftssuche
Die anerkannte Auslandsvermittlungsstelle familie international frankfurt e.V. gibt zwei Broschüren zum Thema “Suche nach der eigenen Herkunft nach einer Adoption” heraus:
- “Adoption – Die Frage nach der Herkunft”
Informationen zu grenzüberschreitender Suche
DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand Januar 2013
- “Die Suche nach dem Vater”
Informationen zu grenzüberschreitender Suche und Fragen der Identität
DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand April 2010
Familienseminar “Doppelt gemoppelt hält besser”? vom 17.-20.05. in Hübingen
Das Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. bietet vom 17.-20.05. im Familienferiendorf Hübingen ein Familienseminar mit Prof. Annelinde Eggert-Schmid Noerr an: “Doppelt gemoppelt hält besser”? – Repräsentanzen, Rollen und Aufgaben von Adoptiv- und Pflegeeltern”
Beschweren erlaubt! – Erste bundesweite Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
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Freie Universität Berlin und Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. stellen Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vor.
Berlin – Die am 4. März 2013 in Berlin von der Verfasserin, Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl vorgestellten Handreichung zeigt mit zehn Empfehlungen wie Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erfolgreich implementiert werden können. Empfohlen wird beispielsweise eine Bestandsaufnahme der strukturellen und konzeptionellen Voraussetzungen in der Einrichtung durchzuführen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kinder und Jugendliche in den Entwicklungsprozess einzubinden sowie vielfältige Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.
„Die Studie wie die daraus entwickelte Handreichung geben Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe einen praxisnahen Leitfaden an die Hand und erleichtern ihnen damit den ersten Schritt beim Aufbau von Beschwerdestrukturen“, sagte Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt. Hintergrund ist das zum 1.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz, das die Existenz von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen als Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis definiert. Diese gesetzliche Regelung wiederum resultiert insbesondere aus den Empfehlungen der Runden Tische zur „Heimerziehung in den 50er/60er Jahren“ und zu „Sexuellem Kindesmissbrauch“. Die Kinder- und Jugendhilfe ist damit aufgefordert, die Entwicklung interner Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche auf breiter Basis zu intensivieren.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat sich in seinen Empfehlungen zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen ebenfalls dafür ausgesprochen, die Beteiligungsverfahren weiterzuentwickeln und zu qualifizieren sowie Beschwerdemöglichkeiten verbindlich zu etablieren. Er schlägt vor Rechtekataloge partizipativ zu erarbeiten und notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche sich mit ihren Ideen, Wünschen und Vorstellungen in Bezug auf ihr Leben in der Einrichtung einbringen können.
Download der Handreichung
Empfehlungen des Deutschen Vereins
Ulrike Urban-Stahl ist Professorin für Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin. In ihrer Forschung geht sie seit vielen Jahren der Frage nach, wie die Sicherung der Rechte junger Menschen und ihrer Familien in der Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.
Gesamten Artikel lesen | Schreibe einen Kommentar ( Keine bisher )Prof. Dr. Klaus Wolf und Daniela Reimer referieren für die “Kinderuni Siegen”
Für Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren bietet die Kinderuni Siegen ein eigenes Vorlesungsprogramm. Jeder der jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen bekommt seinen eigenen Studierendenausweis und hat die Möglichkeit, das Kinderuni-Diplom zu erreichen.
Unter den vier Terminen der Frühjahrsstaffel 2013 ist am 23.04. eine Vorlesung von Prof. Dr. Klaus Wolf und Daniela Reimer über das Thema “Pflegekind + Pflegeeltern = eine ganz normale Familie?“.
Für Eltern und andere Begleitpersonen ist die Cafeteria des Studentenwerks geöffnet. Zudem wurde ein Begleitprogramm erstellt.
Ab dem 18.03. um 8.00 Uhr sind Anmeldungen sind über die Website der Kinderuni möglich.
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