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„Der schwierige Weg ins Erwachsenenalter insbesondere bei Jugendlichen mit Behinderungen“ am 06.07. in Stuttgart
Dem “schwierigen Weg ins Erwachsenenalter insbesondere bei Jugendlichen mit Behinderungen“ widmet sich ein Seminar mit Prof. August Huber, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 06.07. in Stuttgart anbietet.
„WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“ am 13.06. in Sömmerda
Am 13.06. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. die Fortbildung „WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“.
Pflegekinder kennen den Überlebenskampf, sie mussten ihn lernen. Können sie sich in die neue Familie integrieren? Warum stehlen sie, warum kämpfen sie weiter, warum können sie ihre Geborgenheit nicht immer genießen?
Was kann eine Pflegefamilie aushalten, wo sind die Grenzen? Was macht es mit meiner Partnerschaft? Leiden bzw. verstehen meine leiblichen Kinder?
nähere Informationen und Anmeldung bei:
Vera Schade
Telefon: 03634-693837
Email: vera-und-herbert-schade@t-online
“Traumatisiert – Bedeutung und Folgen bei Pflege- und Adoptivkindern” am 01.06. in Hilden
PAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung in Hilden am 01.06. den Fachtag “Traumatisiert – Bedeutung und Folgen bei Pflege- und Adoptivkindern“. Er wird von 9.30 bis 16 Uhr in der Evangelischen Erwachsenenbildung in Hilden stattfinden.
Christoph Malter wird über “Entwicklungsmöglichkeiten für traumatisierte/verwahrloste Kinder und Bedingungen in der Pflegefamilie“ referieren.
Rechtsanwalt Steffen Sieferts Vortrag wird sich mit der Frage „In welcher Form wird das Thema von der Rechtsprechung aufgegriffen und berücksichtigt“ befassen.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel “Studenten ohne Eltern”
Im Artikel “Studenten ohne Eltern: Stell dir vor, es ist Uni, und du bist ganz allein” in Spiegel Online vom 08.05.2013 berichten vier StudentInnen, wie sie es als studierende Waisen bzw. Pflegekinder schwerer haben als andere Studierende, die auf die Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen können.
Die Universität Hildesheim untersucht in dem Forschungsprojekt “Higher Education without Familiy Support” den Übergang zwischen Schulzeit und Studium und soll Hindernisse identifizieren, die es an Hochschulen für “Care Leaver” gibt.
Aus dem Projekt ist ein Netzwerk entstanden, in dem sich die Studenten untereinander austauschen können.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Wochenende für leibliche Geschwister in einer Pflegefamilie vom 21.-23.06. im Odenwald
Vom 21.-23.06. veranstaltet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg ein Wochenende im Odenwald für leibliche Geschwister in einer Pflegefamilie unter dem Motto „Zeit für uns“. Eingeladen sind Kinder/Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren.
Noch einige freie Plätze: “Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen)” vom 13.-14.06. in Frankfurt/Main
Für MultiplikatorInnen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern bietet das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. vom 13.-14.06. in Frankfurt am Main die Fortbildung “Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) – Sensiblisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder” an.
Ziel des Seminars ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Elternteilen hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen “Hilfe zur Erziehung” für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Beratungsangebot für Betroffene von FASD in Sachsen
Die Allgemeine Beratungsstelle Durchblick im Mehrgenerationenhaus in Markranstädt bietet neben der Beratung in allen persönlichen Not- und Problemlagen in Zusammenarbeit mit FASD-Deutschland e.V. nun auch Beratung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die von Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) betroffen sind. Auch für deren Angehörige und Betreuer möchte man eine Anlaufstelle sein und so im Rahmen der Selbsthilfe zur Verbesserung der Betreuung von Menschen mit FASD in Sachsen beitragen.
Die Beratungsstelle Markranstädt bietet:
- Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Teilhabeleistungen
- Begleitung im Kontakt mit Behörden
- Informationsmaterial und Seminare für Betroffene und Bezugspersonen
- Informationsveranstaltungen für Institutionen, Freie Träger und sonstige Interessierte
- Beratung im Umgang und der Alltagsbewältigung mit FASD-betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Informations- und Erfahrungsaustausch in Gruppen und vor Ort
Kontakt:
Gerhild Landeck
Telefon: 034205 699780
E-Mail: durchblick@markranstaedt.de oder gerhildlandeck@fasd-deutschland.de
“Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?” am 18.06. in Frankfurt/Main
Am 18.06. findet vor dem Hintergrund von Vorschlägen zur Weiterentwicklung der HzE in Frankfurt/Main die Fachtagung ”Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?” statt. Die gemeinsame Fachveranstaltung wird getragen von IGfH, AFET, EREV, BVkE und Caritas.
Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2012, aktuelle DJI Publikationen und vor allem der 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) zeigen ein differenziertes Bild von den Leistungen und Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig hat die Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) den Auftrag der JFMK zum Thema „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ umgesetzt und Vorlagen für die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) im Juni 2013 erarbeitet. Enthalten sind auch Vorschläge zur Ausgestaltung sozialräumlicher Ansätze und ein verbessertes Zusammenwirken von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern.
Auch die von der AGJF und der JFMK ebenfalls eingesetzte Arbeitsgruppe „Inklusion von jungen Menschen mit Behinderungen“ hat ihren Abschlussbericht vorgelegt.
Die Fachveranstaltung der Erziehungshilfeverbände will die Diskussionen des 14. KJB und die Überlegungen der oben genannten Koordinationsgruppen der Länder aufeinander beziehen und erste Ausblicke und Positionierungen vornehmen.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“Biografiearbeit mit Mädchen und Jungen” vom 10.-12.06. in Hannover
Zum Thema “Biografiearbeit mit Mädchen und Jungen” veranstaltet die IGfH vom 10.-12.06. ein Seminar für sozialpädagogische Fachkräfte der Erziehungshilfe in Hannover. Referentin ist Maria Krautkrämer-Oberhoff.
Biografien von Mädchen und Jungen in der Erziehungshilfe sind oft durch Vernachlässigung, Beziehungsabbrüche, Missbrauchs- oder Gewalterfahrungen belastet, was gravierende Folgen für die Identitätsentwicklung mit sich bringt. Es besteht eine Unsicherheit über das eigene Gewordensein und oftmals fehlen die primären Bezugspersonen, die helfen könnten, die Erinnerungslücken zu füllen. In der Biografiearbeit geht es seitens der PädagogInnen darum, sich auf die Neugier der Heranwachsenden bei der Erkundung ihrer Lebensgeschichte einzulassen und einen verlässlichen Rahmen zur Verfügung zu stellen, der diesen Forschungsprozess fördert.
Die Fortbildung vermittelt:
- theoretisches Hintergrundwissen hinsichtlich der Bedeutung der Biografiearbeit für die Identitatsentwicklung
- biografisches Verstehen, Sensibilitat und Empathie durch Selbsterfahrung
- Methoden der Biografiearbeit in Rollenspielen und Kleingruppenarbeit wie z. B. die Arbeit mit dem Lebensbuch “Meine Geschichte” und Formen der Biografiearbeit mit belasteten Jugendlichen.
“Vertretung von Pflegekindern” am 26.06. in Hannover und am 16.07. in Potsdam
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Die BAG Verfahrensbeistandschaft/ Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche e.V. veranstaltet für Verfahrenbeistände, Vormünder, Ergänzungspfleger sowie Personen, die zu dieser Arbeit professionell Bezug haben (z. B. RichterInnen/ JugendamtsmitarbeiterInnen) zwei Tagesfortbildungen zum Thema: Vertretung von Pflegekindern.
Dr. Martina Cappenberg und Prof. Dr. Ludwig Salgo werden dafür am 26.06. in Hannover und am 16.07. in Potsdam referieren.
In den Gerichtsverfahren, in denen Verfahrensbeistände bestellt sind, geht es um die Fragestellungen: Elterliche Sorge, Rückführung oder Umgang. Dabei vertreten Verfahrensbeistände Kinder, die in Bereitschaftspflege oder Dauerpflege sind. Ergänzungspfleger oder Vormünder sind eingesetzt, wenn die elterliche Sorge oder Teile davon vorläufig oder in der Hauptsache entzogen sind, und die weitere Perspektive für die Kinder geklärt bzw. gesichert werden muss.
Es geht um bisherige Biografien, Besonderheiten, Bedarf an Beziehungen und Bindungen sowie die notwendigen Entwicklungsbelange dieser Kinder, deren Bedürfnisse sich gegenüber Kindern in Trennungs- und Scheidungsverfahren unterscheiden. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Folgen langer Aufenthalte der Kinder in der Bereitschaftspflege gelegt werden. Auch soll auf die Relevanz der Herkunftsfamilien für die Kinder eingegangen werden.
Die Veranstaltung soll Workshop-Charakter haben, d.h. es werden Erkenntnisse und Fakten vermittelt, es besteht aber auch Gelegenheit zum Austausch und Diskussion in Kleingruppen.
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Landesverband Baden-Württemberg fordert Standards für die Betreuung von Pflegefamilien
Im Artikel ”Mehr Pflegekinder im Land: Neue Standards gefordert” in der Schwäbischen vom 25.04.2013 fordert Jasmin Heier, die Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Baden-Württemberg, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa mehr verpflichtende Standards bei der Betreuung von Pflegefamilien.
Handbuch zur Umsetzung der UN-Richtlinien für die alternative Betreuung von Kindern erschienen
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Nicht nur ein Ressourcenproblem
Weltweit leben über zwei Millionen Kinder nicht in ihren Familien. Mindestens 80% von ihnen haben jedoch einen oder beide Elternteile. Oft werden Kinder unnötigerweise von ihren Familien getrennt. Andere Kinder hingegen brauchen dringend eine alternative Betreuung und bekommen sie nicht. Hinzu kommt, dass all diese Kinder einem höheren Risiko ausgesetzt sind, Opfer von Ausbeutung, Missbrauch und anderen Gewalttätigkeiten zu werden.
Das in Englisch erschienene Handbuch „Moving Forward: Implementing the Guidelines for the Alternative Care of Children“ (Ein Schritt nach vorn: Die Umsetzung der Richtlinien für die alternative Betreuung von Kindern) gibt Fachkräften in der ganzen Welt einen Leitfaden an die Hand, wie Kinder geschützt werden können. Von einem internationalen Team unter der Leitung des „Centre for Excellence for Looked After Children in Scotland“ (CELCIS) und unter der Federführung des International Social Service (ISS) verfasst, wurde es kürzlich beim UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgestellt. Als erstes globales Handbuch dieser Art enthält es Praxisbeispiele aus über sechzig Ländern und gibt eine praktische Anleitung für die alternative Betreuung von Kindern.
Die Basis für das Handbuch sind die „Guidelines for the Alternative Care of Children“ (Richtlinien für die alternative Betreuung von Kindern), die eine Orientierungshilfe für Politik und Praxis bieten sollen. Vom ISS maßgeblich koordiniert und 2009 von der UN-Generalversammlung einstimmig begrüßt, gruppieren sich die Richtlinien um zwei Grundprinzipien: die Notwendigkeit der Fremdbetreuung und die Geeignetheit der Betreuungsform. Die Annahme der Richtlinien ist eine grundlegende politische Wende: Sie empfehlen Staaten in Hilfen für Familien und für den Verbleib von Kindern in diesen zu investieren.
Seit der Anerkennung der Richtlinien stellte jedoch deren Umsetzung eine ständige Herausforderung dar. Der Vorsitzende des UN-Kinderrechtsausschusses, Jean Zermatten, sagte hierzu: „Wie bei allen international vereinbarten Standards und Grundsätzen liegt jedoch die Probe aufs Exempel darin festzustellen, wie sie auf der ganzen Welt umgesetzt werden; und zwar für jene, für die sie gemacht wurden – in diesem Fall die Kinder, die ohne elterliche Betreuung sind oder dem Risiko ausgesetzt sind, diese zu verlieren.“
Die Herausforderungen in diesem Bereich bestehen u.a. darin, wie man mit begrenzten Ressourcen umfassende Strategien entwickeln kann; wie man die entscheidenden Akteure effektiv engagieren kann; und vor allem: wie man sicherstellen kann, dass das Kind und seine Familie tatsächlich am Entscheidungsfindungsprozess teilhaben können.
Das Handbuch und weitere Materialien sind in englischer, französischer, spanischer und russischer Sprache verfügbar unter: www.alternativecareguidelines.org
Quelle: Meldung des Internationalen Sozialdienstes vom 17.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Ehrung an Prof. Klaus Schäfer für herausragende Verdienste um die Kinder- und Jugendpolitik
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Rostock zum zweiten Mal den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe verliehen. Ausgezeichnet wurde der 67-jährige diplomierte Erziehungswissenschaftler Staatssekretär a. D. Prof. Klaus Schäfer für seine herausragenden Verdienste um die Kinder- und Jugendpolitik. „Über Jahrzehnte hat er die Kinder- und Jugendpolitik u. a. als Geschäftsführer der AGJ, als Mitglied des Bundesjugendkuratoriums, als Mitglied der Sachverständigenkommission des 14. Kinder- und Jugendberichts und als Staatssekretär in NRW auf den unterschiedlichsten Ebenen aktiv begleitet und gestaltet. In seinem ganzen Wirken hat er sich einer modernen und sozial gerechten Kinder- und Jugendpolitik verschrieben“, sagte die Vorsitzende der AGJ, Prof. Dr. Karin Böllert.
Schäfers Kompetenzen im politischen Raum hätten insbesondere zur Öffnung der Jugendhilfe für die Ganztagsschulentwicklung und zu einem breiteren Bildungsverständnis in Schule und Jugendhilfe beigetragen, so der stellvertretende Vorsitzende der AGJ, Andreas Hilliger in seiner Laudatio. Außerdem habe der Preisträger die betriebswirtschaftlich verkürzte Diskussion um die Outputorientierung Ende der 90er-Jahre zu einem Wirksamkeitsdialog weiterentwickelt, so der Laudator. Als Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Jugendinstituts habe Prof. Schäfer sein Interesse an Forschung und Wissenschaft ebenso verfolgt wie mit der Schaffung der Arbeitsstelle für Jugendhilfestatistik in Dortmund. „Erwähnen möchte ich auch seine Verdienste um die Schaffung des Heimfonds und die Liste ließe sich sicher von jedem der hier Anwesenden noch erweitern, sie zeigt aber bereits, in welcher Breite sich Prof. Klaus Schäfer für Kinder und Jugendliche und für die Jugendhilfe engagiert hat,“ sagte Hilliger. Er wünsche sich, dass Schäfer auch in seinem Ruhestand sein fachliches und fachpolitisches Wirken im Interesse der Jugendhilfe fortsetze.
Quelle: Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 23.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )14. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE
Die 14. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE wird sich am 03./04. Mai 2013 in Frankfurt/Main mit dem Thema “Erfahrungen mit Gesetzesänderungen in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe – Auswirkungen in der Praxis” beschäftigen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION und INPFLEGE vernetzt seit dem Jahr 2000 auf Bundesebene tätige Interessenvertretungen von Pflege-, Adoptiv- und Herkunftseltern und (ehemaligen) Kindern aus Pflege- und Adoptivfamilien. Ihre, federführend vom PFAD Bundesverband organisierten, Jahrestagungen dienen dem Erfahrungs- und Informationsaustausch und der fachlichen Weiterbildung.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Ergebnisse der Adoptionstagung in Bad Boll: “Weniger Adoptionen, andere Bewerber”
Ergebnisse der Tagung „Keine Zukunft für die Adoption? Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs“ vom 12. bis 14. April 2013
Bad Boll. Adoptionsvermittlungen gehen in verschiedenen Regionen in Deutschland massiv zurück. Es gibt weniger Bewerbungen um ein Kind, obwohl die Zahl ungewollt Kinderloser wächst. Gleichzeitig fragen mehr gleichgeschlechtliche Paare, alleinstehende Personen oder auch Bewerberpaare mit Migrationshintergrund, beispielsweise mit türkischen Wurzeln bzw. Nationalität oder auch Aussiedler/innen aus der ehemaligen Sowjetunion, nach einem Kind.
Die Fachleute auf der Tagung „Keine Zukunft für die Adoption? Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs“ in der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 12. bis 14. April 2013 in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter und dem Deutschen Familiengerichtstag führten die zurückgehenden Vermittlungszahlen zum einen auf neue globale medizinische Möglichkeiten zurück. Zwar sei zum Beispiel die Leihmutterschaft in Deutschland nicht erlaubt, doch könnten Interessierte entsprechende „Buchungen“ über das Internet im Ausland vornehmen. Konkrete Zahlen würden den Vermittlungsstellen in den Jugendämtern nicht vorliegen, auch nicht auf dem Gebiet der erlaubten Reproduktionsmedizin. Feststellbar sei an vielen Orten allerdings ein „Denken, alles sei machbar“. Familien würden in vielen Fällen erst für das dritte oder vierte Lebensjahrzehnt geplant. Die Paare würden nicht selten unter Zeitdruck geraten: Für eine Adoption gilt das maximale Altersabstandsgebot von 40 Jahren und soll, so ein Ergebnis der Tagung, auch weiter gelten.
Änderungen im Familienrecht wie die gleichberechtigte Einbeziehung der Väter, auch der sogenannten mutmaßlichen Väter, haben, so weitere Beobachtungen in den Vermittlungsstellen, auch zu einer Verunsicherung in der Vermittlungspraxis geführt. Insgesamt sei das Eignungsüberprüfungsverfahren qualitativ und quantitativ vertieft worden. Es genüge nicht mehr, dass die Adoptionsbewerber/innen patente, unbescholtene und kinderliebe Personen seien. Bewerber/innen würden mittlerweile in Gruppenarbeit oder Seminaren oder anderen Formen der Vorbereitung und der Nachsorge begleitet. Sie sollten sich der eigenen Motivation zur Adoption bewusst sein, gegebenenfalls den eigenen nicht erfüllbaren Kinderwunsch „genügend betrauert“ haben, in der Lage sein, sich mit leiblichen Eltern positiv auseinander setzen, und sich – insbesondere bei Kindern mit so genannten „Special Needs“ – deren speziellen Anforderungen in der Erziehung vor Augen führen: „Adoption ist eine lebenslange Aufgabe, “ meinte Prof. Dr. René A. C. Hoksbergen, Experte für Adoptionsfragen aus den Niederlanden. Er bestärkt und begleitet erwachsene Adoptierte darin, ihre Lebensgeschichte zu schreiben.
Die Bewerber/innen haben außerdem in den vergangenen zehn Jahren ihre Haltung gegenüber dem Thema Adoption und auch gegenüber den Fachkräften verändert. Sie würden viele Fragen stellen und damit die Gespräche bereichern. Andererseits wären sie eher bereit, bei einem offensichtlichen Scheitern einer Adoptionsvermittlung die Rücknahme des Kindes nicht nur in Frage zu stellen und zu betrauern, sondern auch rechtliche und dienstrechtliche Wege beschreiten. Nicht wenige würden von Anfang an gleich eine Auslandsvermittlungsstelle und wenden sich erst danach an das örtliche Jugendamt.
Einig waren sich die Expertinnen und Experten weiterhin in der Ablehnung der sogenannten „Babyklappen“, die das Persönlichkeitsrecht des Kindes, seine Abstammung zu kennen, unterliefen. Dies würde es im späteren Leben für viele Kinder schwer machen, die eigene Identität zu finden. Der Gedanke einer vertraulichen Geburt fand dagegen allgemein Zustimmung. Sobald eine solche gesetzlich geregelt sei, gäbe es keinen Bedarf für Babyklappen mehr und diese sollte klar verboten werden.
Quelle: Meldung der Evang. Akademie Bad Boll vom 15.04.2013
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Jugendämter machen wieder mobil – Aktionswochen 2013 beginnen im Mai
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Unter dem Dach der BAG Landesjugendämter finden im Mai und Juni 2013 erneut bundesweite Aktionswochen der Jugendämter statt, bei denen es wieder darum geht, ein differenziertes Bild von Jugendamtsarbeit für eine breite Öffentlichkeit zu zeichnen. “Das sind uns die Kinder wert!” ist das diesjährige Motto, das ein breites Angebotsspektrum – vom Kinderschutz, den Frühen Hilfen, bis zum U3-Ausbau – umfasst. Natürlich heißt es auch: “Das sind uns die Jugendlichen wert!” und bietet Raum für Aktivitäten im Jugendschutz, in der Jugendarbeit oder in der Gestaltung der Übergänge von Schule und Beruf.
Im Zentrum der Aktionswochen steht eine Veranstaltung am 5. Juni 2013 mit Bundesministerin Dr. Kristina Schröder, bei der gemeinsam mit den Jugendämtern eine erste Bilanz zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes gezogen werden soll, denn: Die zentralen Akteuere bei der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes sind die kommunalen Jugendämter!
Weitere Informationen zu den Leistungen der Jugendämter und zu den Aktionswochen finden Sie unter www.unterstuetzung-die-ankommt.de.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“Stärkung macht den (All)-Tag” am 08.06. in Ruppichteroth
“Stärkung macht den (All)-Tag – Adoptiv- und Pflegeeltern mit ihren Kindern – Möglichkeiten der Stärkung“ nennt sich das Tagesseminar, das der Initiativkreis für Adoptiv- und Pflegeeltern im Rhein-Sieg-Kreis am 08.06. in Ruppichteroth anbietet.
Referieren werden Jutta Rix über das Thema “Was Adoptiv- und Pflegefamilien stark macht” und Susanne Lambeck zum Thema “Das Adoptiv- und Pflegekind in seiner Rolle stärken”.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Werkstattgespräch zum Projekt “Careleaver” am 20./21.06. in Hildesheim
Ein Werkstattgespräch für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe in Heimerziehung und Pflegekinderwesen organisiert die IGfH vom 20.-21.06. in Hildesheim. Thema ist die Frage “Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? – Gelungene Unterstützungsmodelle für „Care Leaver“.
Die IGfH e.V. und die Universität Hildesheim führen das zweijährige Projekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland“ durch. Das Projekt widmet sich der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die in stationären Erziehungshilfen betreut werden, bei ihrem Übergang in die Selbständigkeit bestmöglich unterstützt werden können.
Im Rahmen des Projekts findet ein Werkstattgespräch statt, in dem einige bewährte Modelle und Handlungsansätze aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. PraktikerInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendliche beim Übergang aus stationären Hilfen (Heimerziehung oder Vollzeitpflege) begleiten, sind eingeladen, gemeinsam diese Konzepte zu diskutieren und auch im Hinblick auf einen möglichen Transfer in die Erziehungshilfen zu prüfen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und methodische Ansätze der Übergangsbegleitung vorzustellen.
Nähere Informationen zu dem Projekt sind auf der Projektwebsite zu finden.
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Neuer Internetauftritt der BAG Landesjugendämter
Die BAG Landesjugendämter hat ihre Internetseiten aktualisiert. In ansprechender neuer Gestaltung finden Sie unter http://www.bagljae.de noch mehr Informationen zur Arbeit der BAG. Empfehlungen und Arbeitshilfen sind dort nun nach Themenbereichen übersichtlich gegliedert.
Erstmals sind auch sämtliche Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen im Rahmen der Verbändeanhörung im Netz abrufbar. Weiterhin finden Sie hier zahlreiche Broschüren und Materialien sowie Pressemitteilungen und Ansprechpartner in den einzelnen Landesjugendämtern.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern vom 30.05.–01.06. im Feriendorf Hübingen
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„ADS – na und?“ heißt ein Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern im Bistum Limburg. Es findet vom 30.05.–01.06. im Familienferiendorf Hübingen im Westerwald statt.
Die Familien sind eingeladen, gemeinsam ein paar Tage mit anderen ADS-Familien in der Natur zu verbringen. Sie haben die Möglichkeit sich vom Alltag zu entlasten, sich mit anderen auszutauschen und neue Ideen für den Familienalltag zu sammeln.
Für die Kinder gibt es ein interessantes und spannendes Programm, welches von einem Team begleitet wird. Die
Eltern können dann in Ruhe an den Angeboten für Erwachsene teilnehmen.
Neben freizeitorientierten Aktivitäten werden auch Gesprächsrunden angeboten, in denen über die alltäglichen Herausforderungen und über Möglichkeiten zur Stressreduzierung geredet wird.
Anmeldeschluss ist der 01.05.
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