Tagespflege
Neue Webseite für Berliner Pflegeeltern, Tagesmütter und Tagesväter
Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat eine neue Webseite ins Netz gestellt. Hier finden Sie Top-News und Wissenswertes im Detail für Berliner Pflegeeltern und Tagesmütter:
Mit dieser neuen Seite will der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. Pflegeeltern und Tagesmütter in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen und mehr Menschen dafür interessieren, ein Pflegekind aufzunehmen bzw. Kinder in der Tagespflege zu betreuen. Jährlich suchen ca. 500 Berliner Kinder ein neues Zuhause und es werden immer neue Pflegefamilien benötigt. Auch in der Kindertagespflege gibt es mehr suchende Eltern als freie Plätze.
www.arbeitskreis-pflegekinder.de
Quelle: Pressemitteilung des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. vom 17.07.2012
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )BMFSFJ-Konferenz „Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat für den 23.04. rund 360 Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Wissenschaft zur Bundeskonferenz „Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut“ eingeladen. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Kindertagespflege.
„Kindertagespflege ist eine besonders familiennahe Betreuungsform, die optimale Rahmenbedingungen für eine individuelle Förderung der Kinder bietet“, sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, anlässlich der Eröffnung der Konferenz in Berlin. „Tagesmütter und -väter können flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern eingehen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb ist die Kindertagespflege ein wesentlicher Bestandteil des qualitativen und quantitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung.“
Auf der Bundeskonferenz stellt das Bundesfamilienministerium Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Aktionsprogramm Kindertagespflege vor. Expertinnen und Experten präsentieren Ergebnisse der entwicklungspsychologischen Forschung, empirische Erkenntnisse und Beispiele aus der Praxis. Die Bundeskonferenz ist zugleich der Startschuss für das neue Programm zur Festanstellung von Tagespflegepersonen, mit dem Zuschüsse zu den Personalausgaben gewährt werden sollen. Ab dem 1. August 2012 bis längstens 31. Dezember 2014 werden acht Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und Bundesmitteln über das Bundesfamilienministerium zur Verfügung gestellt.
Mit dem Aktionsprogramm Kindertagespflege unterstützt das Bundesfamilienministerium seit 2008 den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagespflege. An bundesweit 160 Standorten wurden Strukturen zur Gewinnung, Qualifizierung, Vermittlung, Fachberatung und Vernetzung von Tagespflegepersonen auf- und ausgebaut. Anlässlich der Bundeskonferenz werden die Ergebnisse der Evaluation vorgestellt. Daneben fördert das Aktionsprogramm die flächendeckende Grundqualifizierung im Umfang von 160 Stunden und die tätigkeitsbegleitende Weiterbildung von Tagespflegepersonen und bietet umfassende Information und Beratung zu Fragen rund um das Thema Kindertagespflege an.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de und www.fruehe-chancen.de.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 23.4.2012
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Bundestagspetition: Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege
Eine Tagesmutter hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht: “Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Tagespflegepersonen welche einzeln und im häuslichen Umfeld Kinder betreuen, nicht als Lebensmittelunternehmer/-innen gelten.“
Wenn bis zum 24.02.2012 diese Petition von 50.000 Unterstützern unterzeichnet wird, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Sitzung damit befassen.
Weitere Informationen mit der Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen, finden sie hier:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22092
Hintergrundinformationen und einen Pressespiegel zur Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege finden Sie auf der Seite www.familien-fuer-kinder.de.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Fachkräfte-Seminar “Sandspieltherapie: Seelenbilder zum Anfassen” am 18.02. in Vlotho
Für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe bietet der Jugendhof Vlotho am 18.02. das Seminar “Sandspieltherapie: Seelenbilder zum Anfassen. Einführung in die Praxis mit Kindern” an.
Das Therapeutische Sandspiel ist eine weltweit verbreitete, tiefenpsychologische Diagnostik- und Therapiemethode für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Spontan und ohne thematische Vorgabe entstehen dabei aus Sand, Wasser und einer großen Auswahl an Figuren kreative Bilder. Empfindungen, konflikthafte Erfahrungen, Probleme und Ängste werden so darstellbar. Auch Themen, die häufig nicht verbalisiert werden können, lassen sich auf diese Weise symbolisch in Szene setzen.
Das Therapeutische Sandspiel arbeitet non-verbal und wird zur Behandlung frühkindlicher Störungen und tief liegender traumatischer Verletzungen eingesetzt.
Als Teilnehmende(r) an dieser Veranstaltung erhalten Sie einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Sandspiel-Therapie und lernen, im freien Prozess gestaltete Sandbilder als Ausdruck der Seele zu verstehen. Sie verfeinern Ihr Verständnis für unbewusste Konflikte von Kindern und Jugendlichen.
Das Seminar findet in der Praxis von Dr. Thomas Knappstein in Schwerte statt.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )PFAD Ortsverein Stuttgart gründet “digitale Außenniederlassungen”
Der PFAD-Ortsverein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. ist seit Ende Oktober mit News zu Veranstaltungen und aktuellen Meldungen nun auch auf Facebook® und Twitter zu finden:
BLJA äußert sich zur Bewerbung von Sektenmitgliedern als Tages- oder Vollzeitpflegeeltern
Das Bayerische Landesjugendamt veröffentlichte in seinem Mitteilungsblatt 1/2010 eine ausführliche Abhandlung über die Frage “Sind Mitglieder “sogenannter Sekten und Psychogruppen” geeignet als Tages- oder Vollzeitpflegepersonen?”.
Ausschnitt aus der Zusammenfassung:
Unabhängig davon um welche Sekte oder konfliktträchtige Gruppe es sich im Einzelfall handelt, so viel sollte am Ende dieser Darstellung klar geworden sein, es darf nie um die Begutachtung oder Bewertung einer Weltanschauung eines religiösen Bekenntnisses oder eines persönlichen Glaubens gehen. Entscheidend ist immer nur und ausschließlich die Beurteilung spezifischer Erziehungsvorstellungen und Methoden und deren Auswirkungen auf die Eignung der potentiellen Betreuungsperson. Die Zugehörigkeit zu einer sogenannten Sekte, Psychogruppe oder sonstigen konfliktträchtigen Gruppierung ist allein noch kein ausreichender Grund, die Eignung einer Person in Frage zu stellen. Sie ist jedoch ein ernst zu nehmendes Indiz dafür, dass ein “extremer Erziehungsstil” oder andere problematische Merkmale vorliegen könnten. Daher ist jeweils konkret und individuell im Einzelfall zu prüfen, ob eine fehlende Eignung bzw. negative Auswirkungen zu befürchten ist und damit eine Vollzeit- bzw. Tagespflegeerlaubnis versagt werden muss.
Quelle: Artikel aus Mitteilungsblatt 1/2010 des Bayer. LJA vom 03.03.10
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Heilbronn sucht Pflegefamilien für Tages- und Vollzeitpflege
Heilbronn – Am Mittwoch, 22. Juli, 20 Uhr, findet in der Heilbronner Titotstraße 7-9 ein Informationsabend für Familien statt, die sich für die Arbeit als Pflegefamilie in Tagespflege oder Vollzeitpflege interessieren.
Auskünfte geben Claudia Becker und Marina Becker-Kremsler vom Amt für Familie, Jugend und Senioren unter Telefon 07131/56-3863 und 56-3579 sowie Sieglinde Burkhardt vom Pflegeelternverein unter Telefon 07131/280223; Carolin Vogel von der Arkus gGmbH informiert zum Tagespflegebereich unter Telefon 07131/9912327.
Quelle: Meldung in Heilbronner Stimme vom 15.07.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Ursula von der Leyen: “Wir brauchen mehr gut qualifizierte Tagesmütter – und zwar überall in Deutschland”
Start der Bewerbungsphase für Gütesiegel – Aktionsprogramm des Bundesfamilienministeriums stellt Weichen für einheitliche Mindeststandards
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend baut seine Unterstützung für Länder und Kommunen aus, um die Kindertagespflege in Deutschland qualitativ zu verbessern. Seit 1. Juni können sich Bildungsträger bei den Landesjugendämtern um das neue gemeinsame Gütesiegel des Bundesfamilienministeriums, der beteiligten Länder und der Bundesagentur für Arbeit bewerben. Das Gütesiegel soll in Zukunft eine flächendeckende Mindestqualifizierung von Tagesmüttern und -vätern in Deutschland sicherstellen. Das Bundesfamilienministerium stellt für das Projekt insgesamt neun Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sich die Bundesagentur für Arbeit an der Finanzierung. Neben der Bundesagentur unterstützen fast alle Bundesländer – mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen – die Einführung des Gütesiegels.
“Tagesmütter und -väter müssen heute vieles sein: Geduldige Erziehende, Spielkameraden, einfühlsame Seelentröster und verlässliche Vertrauensperson – für die Kinder genauso wie für die Eltern”, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. “Die Kindheit ist eine prägende und deswegen unendlich wertvolle Zeit. Deswegen brauchen wir topmotivierte, gut ausgebildete und umfangreich qualifizierte Menschen in der Tagespflege. Mit dem Aktionsprogramm Kindertagespflege und dem Gütesiegel schaffen wir dafür die richtigen Rahmenbedingungen”, so Ursula von der Leyen.
Das Gütesiegel ist der zweite Baustein des Aktionsprogramms Kindertagespflege. Mit diesem Programm hilft der Bund örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe dabei, ihre Angebote zu professionalisieren. Bisher setzen die Jugendämter, die für die Erteilung der Pflegeerlaubnis zuständig sind, oft sehr unterschiedliche Qualifikationen voraus: Die Anforderungen reichen vom Einführungskurs mit wenigen Stunden bis hin zu einer mehrwöchigen Ausbildung. Mit dem Gütesiegel soll es künftig einen fachlich anerkannten Standard geben. Es soll außerdem dazu beitragen, die Kooperation der Akteure vor Ort zu verbessern. Nur so kann sichergestellt werden, dass die rund 30.000 Tagespflegekräfte, die zusätzlich gewonnen werden müssen, um eine durchschnittliche Betreuungsquote von 35 Prozent zu erreichen, gut vorbereitet mit ihrer Arbeit beginnen können.
Details zur finanziellen Förderung:
Liegen die Voraussetzung für eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (§ 46 SGB III) vor und akzeptiert der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Bedingungen des Gütesiegels, ist es grundsätzlich möglich, dass die Bundesagentur und das Bundesfamilienministerium die Kosten der Qualifizierung übernehmen. Die Höhe der Förderung durch die Bundesagentur richtet sich nach dem Umfang der Qualifizierung der notwendig ist, damit die Tagespflegeperson vermittelbar ist. Dies richtet sich nach Landesrecht bzw. nach den Vorgaben des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe. Ist danach ein Umfang bis zu 160 Stunden vorgesehen, kann diese grundsätzlich durch eine Maßnahme der Bundesagentur gefördert werden. Die Differenz der bis zu den 160 Stunden fehlende Stundenzahl kann mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Hierfür stehen bis zu neun Millionen Euro bereit.
Diese Säule des Aktionsprogramms Kindertagespflege ist der erste Schritt zur Umsetzung der Verabredung von Bund und Ländern auf dem Bildungsgipfel hin zu gemeinsamen Eckpunkten für Qualitätsanforderungen in der Kindertagespflege. Ab 2010 werden Fortbildungsmodule angeboten, die sich zu spezifischen Themen an die Tagesmütter und -väter richten, die nur einen punktuellen Fortbildungsbedarf haben, und deswegen nicht mehr 160 Stunden Mindestqualifizierung absolvieren müssen.
In einem weiteren Schritt im Rahmen des Aktionsprogramms erhöht der Bund seine finanzielle Unterstützung für Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Rund ein Viertel von ihnen wird in diesen Tagen Modellstandort und in den kommenden zwei bis drei Jahren mit jeweils 100 000 Euro gefördert. Mit dem Geld sollen die Träger in die Lage versetzt werden, ihr Kindertagespflegeangebot neu auszurichten: Angefangen bei Vertretungssystemen, über eine bessere Vernetzung der Tagesmütter und -väter bis hin zu Modellen, in denen Kindertagespflege über ein Anstellungsverhältnis des Jugendamtes organisiert ist.
Weitere Informationen zum Aktionsprogramm Kindertagespflege und zum Bewerbungsverfahren – insbesondere eine aktuelle Liste der Länder, die sich an dem Gütesiegelverfahren beteiligen – finden Sie unter www.esf-regiestelle.eu.
Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 02.06.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Zahl der Tagesmütter und betreuten Kinder gestiegen
Berlin: (hib/SKE) Im Jahr 2008 wurden mehr als 86.000 Kinder von öffentlich geförderten Tagesmüttern und -vätern betreut. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/12483) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/12205) hervor. Demzufolge stieg die Zahl der betreuten Kinder seit 2006 um über 26.000 (2006: 59.829). Durchschnittlich betreute ein vom Jugendamt oder der Gemeinde bezahlter Tagespfleger im Jahr 2008 2,4 Kinder. 2006 waren es 2,1 Kinder. Die Zahl der Tagesmütter und -väter stieg von 30.427 im Jahr 2006 auf 36.383 im Jahr 2008.
Die durchschnittlichen Einnahmen einer öffentlich vermittelten Tagesmutter werden nach Angaben der Regierung statistisch nicht erfasst. Das Honorar variiere je nach Bundesland und Jugendamt. Eine Abfrage bei den Bundesländern habe ergeben, dass die Zusammensetzung und Höhe der Bezahlung in der Regel nicht landesrechtlich geregelt sei, sondern durch Empfehlungen der Landesjugendämter, des Landesjugendhilfeausschusses oder der kommunalen Spitzenverbände. Lediglich die Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg hätten landesweite Regelungen eingeführt.
Quelle: heute im Bundestag Nr. 107 vom 15.04.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Erweitertes Führungszeugnis beim Umgang mit Kindern vorlegen
Berlin: (hib/BOB) Wer beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern oder Jugendlichen zu tun hat oder zu tun haben wird, soll künftig verpflichtet werden, dem Arbeitgeber ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen. Aus diesem Grund, muss das Bundeszentralregister geändert werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (16/12427) vor. Sie weist darauf hin, dass Verurteilungen zu niedrigen Strafen und bestimmte Verurteilungen von Jugendlichen und Heranwachsenden, bei denen keine negative Bewährungsprognose bestehe, nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen würden. Das Bundeszentralregister müsse aber in die Lage versetzt werden, bei bestimmten Taten, insbesondere bei Sexualdelikten, Auskunft zu erteilen.
Der Bundesrat moniert, dass die Regierung einerseits den Kreis der Personen, denen ein erweitertes Führungszeugnis erteilte würde, beschränken wolle, aber diesen Personenkreis nicht exakt abgrenzen könne. Dies führe zu Auslegungsschwierigkeiten und möglichen Schutzlücken. Die Länderkammer ist weiterhin der Überzeugung, dass der Entwurf der Regierung zu starkes Gewicht auf das Interesse an der Resozialisierung des Verurteilten lege. Dies gehe zu Lasten desjenigen, der im Interesse des Kinder- und Jugendschutzes bei der Besetzung einer Stelle tätig werden will. Er halte deswegen an seinem Gesetzentwurf fest. Die Regierung teilt die Kritik der Länderkammer nicht.
Quelle: heute im bundestag Nr. 095 vom 26.03.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Saarländische Landesregierung sagt finanzielle Unterstützung für Tagesmütter und Tagesväter zu
Saarland – Das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur wird sich zukünftig finanziell an der Förderung von Tagesmüttern und –vätern beteiligen. Die Aufgaben, die Tagesmütter und –väter im Bereich der Betreuung und Bildung von Kindern, insbesondere im Alter von 0 bis 3 Jahren übernehmen, werden für die Eltern dieser Kinder immer wichtiger.
Die Landesregierung hat zur Gewährleistung von Qualitätsstandards in diesem Bereich bereits durch entsprechende Regelungen in das Saarländische Betreuungs- und Bildungsgesetz aufgenommen und wird hier in Kürze auch eine Konkretisierung durch den Erlass einer Ausführungsverordnung herbeiführen. Es ist daher nur folgerichtig und im erst kürzlich in Kraft getretenen Kinderfördergesetzes (KiföG) auch vorgesehen, dass dieser Personenkreis eine leistungsgerechte Vergütung erhält.
Laut KiföG ist für diese leistungsgerechte Vergütung der Träger der öffentlichen Jugendhilfe und damit das jeweilige Jugendamt zuständig. Die Landesregierung hat nun am 19.03.2009 in einer Besprechung mit den Jugendämtern die finanzielle Unterstützung durch das Land angekündigt.
„Das Land ist bereit, hier in die Finanzierung mit einzusteigen, um so die Anpassung des Tagespflegegeldes an die Bedürfnisse der Tagesmütter und –väter zu beschleunigen und deren Existenz zu sichern“, so Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Jugend. Geplant ist ein Landeszuschuss pro ganztägig betreutem Kind (Alter 0 bis 3 Jahren) in Höhe von 100 € bzw. entsprechend gestaffelte Zuschüsse für eine Betreuung für 15, 20 und 30 Stunden pro Woche. Somit erhalten Tagesmütter und –väter beispielsweise im Regionalverband künftig statt 361 Euro durch eine Aufstockung von Land und Jugendamt monatlich 500 Euro für die Ganztagsbetreuung eines Kindes.
Pressemitteilung des Saarländischen Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur vom 24.03.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Bericht zum Stand des Ausbaus der Kinderbetreuung
Der jährlich vorzulegende Bericht zum Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) enthält die aktuellen Zahlen zur Kinderbetreuung, spezifiziert nach Bundesländern und Alter der Kinder. Er zeigt, dass es mehr Angebote für unter Dreijährige gibt, allerdings immer noch nicht genug. Nach wie vor ist der Unterschied groß zwischen den alten und neuen Bundesländern: die alten Bundesländer (ohne Berlin) erreichen eine Versorgungsquote von 12,2 Prozent, die neuen Bundesländer von 42,2 Prozent.
Kindertagesbetreuung – Stand des Ausbaus für das Berichtsjahr 2008 (Stand: März 2009)
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )BMFSFJ: Gütesiegel für mehr Qualität in der Kindertagespflege
Um die Ausbildung von Tagesmüttern in Deutschland zu vereinheitlichen und einen fachlich anerkannten Mindeststandart zu gewährleisten, wollen Bundesregierung, Bundesländer und die Bundesagentur für Arbeit ein gemeinsames Gütesiegel für die Ausbildungsträger einführen. So soll gewährleistet werden, dass die rund 30.000 Tagesmütter und -väter, die zusätzlich gewonnen werden müssen um in Deutschland eine durchschnittliche Betreuungsquote von 35 Prozent zu erreichen, gut vorbereitet mit ihrer Arbeit beginnen können.
zum BMFSFJ-Magazin Nr. 9/12.03.09
Qualifikation von Tagespflegepersonen in Deutschland 2008
(Vergrößern durch Anklicken der Graphik)
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Internetportal zur Kindertagesbetreuung online
Ab sofort ist das neue Internet-Portal rund um das Thema Kindertagesbetreuung unter der Adresse www.vorteil-kinderbetreuung.de abrufbar.
Informationen, Adressen und lokale Angebote zum Thema Kinderbetreuung können recherchiert werden.
Auf der Internetseite werden die unterschiedlichen Formen der Kinderbetreuung in Deutschland präsentiert und Entscheidungshilfen für Eltern angeboten, welche Betreuungsform passend für ihr Kind ist. Das Serviceportal lotst alle Hilfe- und Ratsuchenden - ob Eltern, Erzieherinnen und Erzieher oder auch Jugendämter und Unternehmen - zu den örtlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern für Kinderbetreuung in Einrichtungen und in der Tagespflege.
Quelle: Meldung der BMFSFJ Internetredaktion vom 03.02.09
Erweitertes Führungszeugnis: Bundesregierung setzt Beschluss des Kindergipfels um
Das Bundeskabinett hat am 21.01.09 einen Gesetzentwurf zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beschlossen. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries sollen künftig so genannte erweiterte Führungszeugnisse dem Arbeitgeber in weit größerem Umfang Auskunft darüber geben, ob Stellenbewerber wegen bestimmter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind. Das Vorhaben verwirklicht einen vom Bundesministerium der Justiz vorbereiteten Beschluss des zweiten Kindergipfels der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 12. Juni 2008, der diese Regelung als wichtigen Baustein für die Umsetzung seiner Anliegen vorsieht.
Diese Regelung gilt auch für Pflegepersonen für die Kindertages- und Vollzeitpflege.
Pressemitteilung des Bundesministerium für Justiz vom 21.01.09
Gesetzentwurf zum Fünften Gesetz zur Änderung des Bundeszentralregisters
Siehe auch unsere Meldungen:
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Fachzeitschrift “Pflegekinder” 02/2008
Zum Jahresende 2008 erschien die Winterausgabe des Heftes “Pflegekinder” der Familien für Kinder gGmbH Berlin. Sie steht als pdf zum Download bereit (936 kB).
Inhaltsübersicht:
Schwerpunkt Kindertagespflege
- Kindertagesförderungsgesetz (KiföG) beschlossen
- Einnahmen aus der Tagespflegetätigkeit sind ab dem 1.1.2009 einkommensteuerpflichtig – Was ist zu tun?
- Impulse für die Kindertagespflege in Berlin
- Forderungskatalog der Berliner Tagesmütter an den Berliner Senat
- Aktionsprogramm Kindertagespflege
- Gute Qualität in Krippe und Kindertagespflege – Positionspapier der Deutschen Liga für das Kind
Schwerpunkt Vollzeitpflege
- Erziehungshilfen – mehr als Netz und doppelter Boden. Gemeinsam Perspektiven schaffen. Marburger Erklärung der IGfH
- Doppelt fremd – Pflegekinder aus anderen Kulturkreisen
- Pflegekinder kommen zu Wort: Der Übergang von der Herkunftsfamilie in die Pflegefamilie
- Das Dilemma der sozialen Ungleichheit zwischen Herkunftsfamilie und Pflegefamilie
- Warum arbeitet ein Pflegekinderdienst mit den leiblichen Eltern?
- Pflegekinder nicht ins Hintertreffen geraten lassen – Gerechtigkeit durch Bildung und Teilhabe
- Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege – Empfehlungen des Deutschen Vereins
- Eindrücke vom Pflegefamilientag 2008
- Pflegekinder-Service Marzahn-Hellersdorf
- Weblog “Aktuelles rund um Pflege- und Adoptivkinder”
- Musik als Medium für Pflegekinder und -familien Weihnachtskonzert 2009 – “Gospel meets Classic”
Anmeldung zur aktiven Konzertteilnahme
Literaturhinweise
- “Die Zusammenarbeit von Pflegefamilie und Herkunftsfamilie in dauerhaften Pflegeverhältnissen”
- “Ehrenamtliche Vormundschaft und Pflegschaft insbesondere für Pflegekinder”
- Analysen der Rechtsprechung
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Broschüre zur Besteuerung des Einkommens für Tagespflegepersonen
Tipps und Informationen zur Besteuerung des Einkommens für Tagespflegepersonen und die sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen ab 2009 finden Interessierte in der neuen Broschüre „Was bleibt?!“, die der Paritätische und der Deutsche Verein herausgebracht haben. Sie kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Destatis: 30% der betreuten Kinder von 3 bis 5 Jahren in Ganztagsbetreuung
WIESBADEN – Die Eltern von rund 580 000 Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren haben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2008 Angebote der ganztägigen Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege in Anspruch genommen. Damit wird in Deutschland fast jedes dritte (30%) der insgesamt fast zwei Millionen Kinder dieser Altersgruppe in Tagesbetreuung ganztags betreut.
vollständige Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 09.01.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Niedersachsen: Veränderungen in der öffentlich geförderten Kindertagespflege
Das Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit will die Kindertagespflege u.a. durch Verbesserung der Rahmenbedingungen und jährliche Steigerung der Bezahlung der Tagesmütter und –väter fördern.
Daneben hat das Ministerium einen Überblick über die wichtigsten Änderungen in der öffentlich geförderten Kindertagespflege ab 01. Januar 2009 zusammengestellt.
Presseinformation vom 23.12.08
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Erstattungen für Beiträge zu Unfallversicherung, Alterssicherung, Kranken- und Pflegeversicherung sind steuerfrei
Durch das Kinderförderungsgesetz vom 10. Dezember 2008 wurde § 3 Nr. 9 EStG neu gefasst.
Danach sind die vom Träger der Jugendhilfe geleisteten Erstattungen zur Unfallversicherung und Altersvorsorge nach § 39 Abs. 4 Satz 2 SGB VIII (Bereitschaftspflege) und die Erstattungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung sowie die hälftigen Erstattungen zur Alterssicherung und zu einer angemessenen Kranken- und Pflegeversicherung nach § 23 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und 4 SGB VIII (Kindertagespflege) steuerfrei.
Die in den Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 20. November 2007 und vom 17. Dezember 2007 diesbezüglich vertretenen und auf der bisherigen Rechtslage beruhenden Aussagen sind überholt und werden aufgehoben.
Quelle: Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 17.12.08
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