Thüringen

„WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“ am 13.06. in Sömmerda

Geschrieben am Mai 17, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 13.06. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. die Fortbildung „WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“.

Pflegekinder kennen den Überlebenskampf, sie mussten ihn lernen. Können sie sich in die neue Familie integrieren? Warum stehlen sie, warum kämpfen sie weiter, warum können sie ihre Geborgenheit nicht immer genießen?

Was kann eine Pflegefamilie aushalten, wo sind die Grenzen? Was macht es mit meiner Partnerschaft? Leiden bzw. verstehen meine leiblichen Kinder?

nähere Informationen und Anmeldung bei:
Vera Schade
Telefon: 03634-693837
Email: vera-und-herbert-schade@t-online

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Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland

Geschrieben am April 14, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagworte: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu “Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern” in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes “Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie”. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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Artikel: “Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien”

Geschrieben am April 8, 2013. Einsortiert unter: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

InSüdthüringen.de berichtet im Artikel “Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien” vom 08.04.2013 von dem auch in Thüringen steigenden Bedarf nach Pflegefamilien: “Nur im Unstrut-Hainich-Kreis und im Wartburgkreis gibt es überdurchschnittlich beziehungsweise ausreichend viele Pflegestellen.”

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik “waren Ende 2011 in Thüringen 1319 Kinder bei Pflegeeltern und 1245 Kinder in Heimen untergebracht.

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“Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen” am 11.-13.03. in Erfurt

Geschrieben am Januar 24, 2013. Einsortiert unter: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Über “Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen” diskutieren Fachleute aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland vom 11.-13.03. an der FH Erfurt. VeranstalterInnen des 7. Bundestreffens der Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen der IGfH sind die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Diese besondere Form der Bundestagung soll eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion sein für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen. Neben Fachvorträgen bieten Foren, Arbeitsgruppen und Exkursionen die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung (einschließlich deren Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und neuen Entwicklungen), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis etc. aber auch deren (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien. Andererseits soll der Blick über die deutsche Entwicklung hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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7. IGfH-Bundestagung “Integrierte Hilfen – Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen” am 11.-13.03.2013 in Erfurt

Geschrieben am Dezember 10, 2012. Einsortiert unter: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagworte: , |

Die IGfH-Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen veranstaltet im Frühjahr 2013 in Kooperation mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt ihr 7. Bundestreffen.

Die besondere Form der Bundestagung stellt eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte dar, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen.

Neben Fachvorträgen bieten Foren und zahlreiche Praxisworkshops die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um die konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Erziehungshilfen (einschließlich ihrer Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis, aber auch um die (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien.

Andererseits soll der Blick über die deutschen Fachimpulse hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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Artikel: “Das sind keine Rabenmütter”

Geschrieben am November 4, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagworte: , |

Im Artikel “Das sind keine Rabenmütter” aus der TLZ vom 28.10.12 setzt sich die Adoptionsvermittlerin Dipl. Soz. Päd. Gabriele Loges vom Jugendamt Jena für offene Adoptionen und eine Anerkennung der abgebenden Mütter ein.

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Thüringen: Erneut mehr als 21 000 geleistete Hilfen zur Erziehung

Geschrieben am August 31, 2012. Einsortiert unter: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagworte: , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 21 238 Hilfen zur Erziehung und 803 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 22 041 Hilfen 11 953 Hilfen (54,2 Prozent) im Laufe des Jahres beendet und 10 088 (45,8 Prozent) dauerten am 31.12.2011 noch an. Im Jahr 2010 wurden von den insgesamt gewährten 21 775 Hilfen 11 964 bzw. 54,9 Prozent im Laufe des Jahres beendet und 9 811 Hilfen bzw. 45,1 Prozent über das Jahresende hinaus geleistet.

Mit knapp zwei Drittel (13 412 Hilfen bzw. 60,9 Prozent) bildeten im Jahr 2011 Erziehungsberatungen den Schwerpunkt bei den Hilfen insgesamt. An zweiter Stelle stand mit 2 243 Fällen die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit einem Anteil von 10,2 Prozent und 7,3 Prozent bzw. 1 619 Hilfen entfielen auf die Vollzeitpflege. In weiteren 1 452 Fällen bzw. 6,6 Prozent erfolgte die Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Von den 21 238 gewährten erzieherischen Hilfen waren 9 531 Familien mit einem allein erziehenden Elternteil (44,9 Prozent) betroffen. Fast die Hälfte aller Familien mit diesen Hilfen (44,8 Prozent) lebte teilweise oder ganz von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII).

Viele der erzieherischen Hilfen beziehen sich ausschließlich auf den jungen Menschen, andere wiederum sind familienorientiert. Insgesamt lebten 23 425 junge Menschen in Familien, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch nahmen (2010: 23 329 junge Menschen). Mehr als ein Viertel von ihnen (6 268 Kinder bzw. 26,8 Prozent) waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 8 814 Kinder bzw. 37,6 Prozent waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, 6 953 Kinder und Jugendliche bzw. 29,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 1 390 bzw. 5,9 Prozent waren junge Volljährige, welche 18, aber noch nicht 27 Jahre alt sind.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 31.08.2012 (mit Tabelle)

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Artikel “Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein”

Geschrieben am August 6, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Thüringen | Schlagworte: , |

Die Thüringer Allgemeine druckte am 06.08.12 den Artikel “Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein” ab:

“Als Dreijähriger wurde Stephan C. adoptiert. Mit 15 Jahren entschied er sich für ein Leben im Kinderheim. Das Gefühl, von den Adoptiveltern belogen worden zu sein, überschattet die Erinnerung an seine Kindheit bis heute….”

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Anstieg der Maßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche 2011 in Thüringen

Geschrieben am August 4, 2012. Einsortiert unter: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagworte: |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 1 016 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 57 Maßnahmen bzw. 5,9 Prozent mehr als im Jahr 2010.

Mehr als die Hälfte dieser Kinder und Jugendlichen waren wie im Vorjahr Mädchen. Ihr Anteil betrug 53,8 Prozent (547 Mädchen). Ein Jahr zuvor waren es 54,6 Prozent.

Die Altersgruppe der 14- bis unter 16-Jährigen war am häufigsten betroffen. Für diese Altersgruppe wurden von den Trägern der Jugendhilfe 237 Fälle gemeldet. Das war mit 23,3 Prozent fast ein Viertel aller Maßnahmen (2010: 23,6 Prozent). In 170 Fällen bzw. 16,7 Prozent waren die Jugendlichen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren (2010: 18,4 Prozent). Bei 155 Schutzmaßnahmen waren die Kinder jünger als drei Jahre.

Knapp die Hälfte der jungen Menschen (479 junge Menschen bzw. 47,1 Prozent) lebte bei den Eltern bzw. bei einem Elternteil mit Stiefelternteil oder einem Partner. Mehr als ein Drittel der in Obhut genommenen jungen Menschen (388 Kinder und Jugendliche bzw. 38,2 Prozent) lebte bei einem alleinerziehenden Elternteil.

Häufigste Gründe für Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen waren mit 28,9 Prozent die Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils sowie Beziehungsprobleme mit 19,3 Prozent.

Die meisten der Kinder und Jugendlichen (804 Fälle bzw. 79,1 Prozent) wurden im Rahmen der Inobhutnahme in einer Einrichtung untergebracht.

In der Hälfte der Fälle (512 Fälle bzw. 50,4 Prozent) konnten die Kinder und Jugendlichen am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurückkehren. In fast einem Drittel der Fälle (316 Kinder und Jugendliche bzw. 31,1 Prozent) wurde erzieherische Hilfe außerhalb des Elternhauses eingeleitet.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 03.08.2012

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Weniger Adoptionen in Thüringen im Jahr 2011

Geschrieben am Juli 29, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Thüringen | Schlagworte: |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 90 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 10 Adoptionen bzw. 10,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Adoptiert wurden 50 Mädchen und 40 Jungen. Dabei entfielen allein auf die Stadt Erfurt 15 Adoptionen (16,7 Prozent).

Die Hälfte der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt. Knapp ein Fünftel (16 Kinder bzw.17,8 Prozent) war im Alter zwischen drei und sechs Jahren und rund ein Drittel (29 Kinder bzw. 32,2 Prozent) älter als sechs Jahre.

In knapp einem Drittel der Fälle (28 Kinder bzw. 31,1 Prozent) erfolgte die Adoption durch ein Stiefelternteil oder einen Verwandten. Die Hälfte von ihnen (14 Kinder) war im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.

Rund zwei Drittel der adoptierten Kinder und Jugendlichen (68,9 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die 62 Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern- bzw. Verwandtenadoptionen. 41 Mädchen und Jungen (66,1 Prozent) von ihnen waren noch keine drei Jahre alt.

Am Jahresende 2011 waren 48 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 53 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 104 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2010: 143 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2011 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen zwei mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2010: 3 Adoptiveltern).

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 27.07.2012

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14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V. am 28./29.09. in Erfurt

Geschrieben am Juli 22, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Die 14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V.Perspektiven für Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)” findet am 28./29.09. unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans in Erfurt statt.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich in Folge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die Behinderung eingehen, in Vorträgen und moderierten Gesprächsrunden Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

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In 300 Fällen vollständiger oder teilweiser Entzug des Sorgerechts durch Thüringer Familiengerichte im Jahr 2011

Geschrieben am Juli 20, 2012. Einsortiert unter: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rechtliches, Thüringen | Schlagworte: , |

Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind (§ 1666 (1) BGB).

Im Jahr 2011 erfolgten von den Jugendämtern 406 Anrufungen des Gerichts zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Das waren laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 55 Fälle bzw. 15,7 Prozent mehr als 2010. Davon betroffen waren 205 Mädchen und 201 Jungen.

In 300 Fällen ordneten die Thüringer Familiengerichte den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an. Ein Jahr zuvor waren es 268 gerichtliche Maßnahmen. In 157 Fällen (52,3 Prozent) betrafen die Maßnahmen Mädchen.

Das Personensorgerecht wurde im Jahr 2011 in 212 Fällen ganz oder teilweise auf das Jugendamt übertragen, darunter in 28 Fällen nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Ein Jahr zuvor waren es insgesamt 222 Fälle, darunter in 37 Fällen nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Im Laufe des Jahres 2011 bearbeiteten die Jugendämter in Thüringen 7 031 Sorgeerklärungen. Somit stiegen diese um 6,4 Prozent (bzw. 425 Sorgeerklärungen) gegenüber dem Jahr zuvor an. Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärung) bzw. eine gerichtlich ersetzte Sorgeerklärung auf Antrag eines Elternteils vorliegt.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 18.07.2012

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20 Jahre Pflegekinderwesen im Landkreis Saalfeld / Thüringen

Geschrieben am Juli 18, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel “20 Jahre Pflegekinderwesen im Landkreis” in dtoday.de vom 17.07.2012 berichtet vom Jubiläum des Saalfelder Pflegekinderdienstes:

Am Anfang der 1990er Jahre hatte das damalige Jugendamt in Rudolstadt die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Saalfelder Jugendamt das seitdem gut funktionierende Pflegekinderwesen aufgebaut.

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Broschüre “Pflegefamilien in Thüringen – Gesucht! Gewollt!? Anerkannt!”

Geschrieben am März 31, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

In der Thüringer Allgemeinen wird im Artikel “Engagement für Kinder in Sömmerda” vom kürzlichen Pflegekinderfachtag des Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen berichtet.

Der Landesverband Thüringen hat die neue Broschüre “Pflegefamilien in Thüringen - Gesucht! Gewollt!? Anerkannt!” erstellt, die die Auswertung von Pflegeelternbefragungen und Befragung Thüringer Jugendämter zusammenfasst und daraus Rahmenbedingungen für Pflegefamilien ableitet.

Kontakt: vera-und-herbert-schade@t-online.de

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Bericht zur Heimerziehung in der DDR vorgestellt

Geschrieben am März 26, 2012. Einsortiert unter: Brandenburg, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Rechtliches, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Schlagworte: , , |

Zwang und Gewalt gehörten für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in den Heimen der DDR zum Alltag. Dies ist das Ergebnis des Berichts “Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR”, den der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. Christoph Bergner, und den zuständigen Ministerinnen und Ministern aus den ostdeutschen Ländern heute in Berlin vorgestellt hat.

“Das Leid der Betroffenen der Heimerziehung, ob in Ost oder West, berührt alle”, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues. “Nachdem wir den Fonds Heimerziehung West eingerichtet haben (wir berichteten), ist es mir auch ein persönliches Anliegen, dass wir nun denjenigen helfen, die unter der Heimerziehung in der DDR gelitten haben. Der heute vorgestellte Bericht ist ein erster Schritt zur Aufarbeitung dieses Kapitels in der Geschichte der DDR. Der nächste wichtige Schritt ist die Einrichtung des Fonds ‘Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990′ zum 1. Juli dieses Jahres. Damit können wir das Unrecht nicht ungeschehen machen. Aber beide Fonds können den Betroffenen helfen, die Folgen dessen, was sie in den Heimen erlebt und durchlitten haben, zu mildern oder zu überwinden”, so der Dr. Hermann Kues.

Expertisen als Grundlage des Berichtes

Grundlage des Berichts sind die Ergebnisse von drei Expertisen zur Heimerziehung in der DDR, die sich mit den Themenfeldern Rechtsfragen, Erziehungsvorstellungen und Bewältigung von Traumatisierungen beschäftigten. In die Erstellung des Berichtes haben Bund und Länder Betroffene der DDR-Heimerziehung einbezogen. Diese haben ihre Erfahrungen und Forderungen in einem eigenen Berichtsteil dargelegt.
Auf der Grundlage des Berichts “Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR” kommen die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder zu folgenden Einschätzungen:

  • Zwang und Gewalt waren für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in DDR-Heimen eine alltägliche Erfahrung
  • In Spezialheimen der Jugendhilfe wurde den Betroffenen Bildung verweigert, wurden sie zur Arbeit gezwungen und es wurden allgemein die Menschenrechte verletzt
  • Die Erlebnisse in den Heimen haben zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotentialen der Betroffenen geführt, die über den Heimaufenthalt hinaus bis heute nachwirken
  • Viele Betroffene leiden an den Spätfolgen, an schlechten beruflichen Chancen, an Stigmatisierungen und psychischen Traumatisierungen

Fonds “Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990″

Bund und ostdeutsche Länder wollen daher den Betroffenen Hilfen bei der Bewältigung von Folgen der Heimerziehung in der DDR und deren Aufarbeitung anbieten. Dazu soll ein Hilfesystem nach dem Vorbild des Fonds Heimerziehung West geschaffen werden.
Der Bund und die ostdeutschen Länder werden für den geplanten Fonds insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem Anlauf- und Beratungsstellen in den ostdeutschen Ländern eingerichtet werden, die den Betroffenen bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichte, bei der Suche nach ihren Akten und beim Zugang zu Hilfeleistungen und Rentenersatzleistungen aus dem Fonds helfen. Ein kostenloses Infotelefon gibt den Betroffenen zudem Auskunft über die zuständigen Informationsstellen in den Ländern (Tel. 0800 / 100 49 00).
Den Bericht und die Expertisen sowie allgemeine Informationen zum Fonds Heimerziehung West und Kontaktdaten der Informationsstellen in den ostdeutschen Ländern und Berlin werden auf der Internetseite des Fonds zur Verfügung gestellt.

Quelle: BMFSFJ vom 26.03.2012

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Geschrieben am März 24, 2012. Einsortiert unter: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagworte: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Thüringen fordert Standards

Geschrieben am März 22, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Thüringen, Vera Schade, äußert sich im Artikel “Pflegeeltern vermissen einheitliche Betreuungsstandards” über das Fehlen landeseinheitlicher Standards bei der Betreuung von Pflegekindern durch die Jugendämter.

Quelle: dpa vom 22.03.2012

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Artikel “Erfurter Jugendamt findet nur schwer Pflegefamilien”

Geschrieben am März 21, 2012. Einsortiert unter: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Jens Müller, stellvertretender Teamleiter im Jugendamt Erfurt und der Jugendamtsleiter der Stadt Erfurt Hans Winklmann stellten sich den Fragen der Thüringer Allgemeinen.

zum Artikel vom 20.03.2012

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Gera: Mama und Papa für Pflegekinder gesucht

Geschrieben am Februar 26, 2012. Einsortiert unter: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen |

Birgit Klemm, Leiterin des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe in Gera, konstatiert im Artikel “In Gera Mama und Papa für Pflegekinder gesucht” aus otz.de vom 25.02.2012 einen zunehmenden Bedarf an Pflegeeltern.

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Geschrieben am Februar 24, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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