Artikel “Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg”
Der NDR macht im Artikel “Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg” vom 19.07.2012 Ergebnisse einer durch die Hamburger Sozialbehörde bei der Universität Koblenz in Auftrag gegebene Untersuchung öffentlich, wonach “die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) in Hamburg so gravierend hoch ist, dass eine qualifizierte Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung kaum möglich ist.”
BAG ASD/KSD fordert Fallzahlenbegrenzung auch für Bezirkssozialarbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst / Kommunaler Sozialer Dienst (BAG ASD/KSD) fordert – analog zur Fallzahlenbegrenzung bei Amtsvormündern – auch eine Fallzahlbegrenzung für die Fachkräfte (Bezirkssozialarbeit) in den Allgemeinen Sozialen Diensten/Kommunalen Sozialen Diensten:
“Bezogen auf die ASD-Kernaufgaben mit Kinderschutzrelevanz, d.h., die Hilfen zur Erziehung und die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben im Besonderen, geht die BAG ASD/KSD davon aus, dass eine Fallzahl von maximal 35 laufender Hilfen zur Erziehung/Hilfeplanfälle pro Vollzeitstelle, die Grenze der Belastbarkeit realistisch abbilden.“
zur Stellungnahme der BAG ASD/KSD
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )“Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen” am 08.02. in Gelsenkirchen
Für die Arbeitsbereiche ASD und Hilfen zur Erziehung veranstaltet das LWL-Landesjugendamt Westfalen am 08.02. in Gelsenkirchen die Fortbildung “Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen” mit den beiden Referenten Dr. Jens Pothmann und Dr. Matthias Schilling.
Anmeldeschluss ist der 09.01.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )HzE-Jahrestagung: Inobhutnahme und Unterbringung: Was brauchen kleine Kinder? am 08.03. in Dortmund
Das LWL-Landesjugendamt Westfalen organisiert am 08.03. in Dortmund für Fachkräfte aus ASDs, Jugendämtern, Diensten und Einrichtungen der Erziehungshilfe und freie Träger die HzE-Jahrestagung: “Inobhutnahme und Unterbringung: Was brauchen kleine Kinder?”.
Die Zahlen der Inobhutnahmen steigen insbesondere für die Altersgruppe der unter 6-jährigen Kinder deutlich an. In 2008 wurden in NRW 1.185 Kinder unter 6 Jahren in Obhut genommen; 74 % mehr als noch 2005. Entsprechend wächst der Anteil von (Kleinst-)Kindern sowohl in Pflegefamilien als auch in stationären Formen der Erziehungshilfe.
Gerade in den ersten Lebensjahren werden zentrale Weichen für die kognitive und emotionale Persönlichkeitsentwicklung gestellt. Daraus resultieren Anforderungen an die Betreuung und Versorgung von (Kleinst-)Kindern in ihren Herkunftsfamilien, aber auch an zeitnahes und kompetentes Handeln der Jugendhilfe in Gefährdungssituationen sowie an Einrichtungen und Dienste.
Damit aus der Krise dauerhaft neue Chancen erwachsen, brauchen kleine Kinder klare Perspektiven, stabile Beziehungsangebote, größtmögliche Kontinuität in ihren Lebensorten und Bezügen sowie Fachkräfte und Einrichtungen, die um ihre Bedürfnisse wissen.
- Welche Ansatzpunkte lassen sich im Hilfeplanverfahren oder in der Zusammenarbeit mit den Familiengerichten finden, um Übergangslösungen so kurz wie möglich zu halten?
- Wie werden die Herkunftsfamilien begleitet, um entweder eine mögliche Rückkehr des Kindes vorzubereiten oder dem Kind einen guten Übergang in einen neuen Lebensort zu ermöglichen?
- Was lässt sich aus dem Wissen um die Entwicklungsbedürfnisse von Kindern für die Gestaltung von Settings und Unterbrinrungsformen ableiten?
Im Rahmen der diesjährigen HzE-Jahrestagung soll gemeinsam nach Antworten gesucht werden.
Als Referentinnen werden PD Dr. Ute Ziegenhain von der Universitätsklinikum Ulm und Prof. Dr. Christine Köckeritz von der Fachhochschule Esslingen erwartet.
Anmeldeschluss ist der 04.02.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Artikel “Eltern ihr Kind wegnehmen”
In ZEIT-ONLINE berichtet eine junge Sozialarbeiterin, wie sie – neu im Sozialen Dienst des Jugendamtes – Entscheidungen treffen muss, die das Leben ganzer Familien verändern.
zum Artikel “Eltern ihr Kind wegnehmen” von Stefanie Bause in Zeit-online vom 31.05.2010
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Fortbildung für Allgemeinen Sozialen Dienst und Hilfen zur Erziehung: “Welches Kind ist noch “normal”?” am 30.10. in Schwerte
Für Fachkräfte der Adoptions- und Pflegekinderdienste, der Allgemeinen Sozialen Dienste und der Heimerziehung bietet das Landesjugendamt Westfalen am 30.10.09 in der Katholischen Akademie Schwerte die zusätzliche Fortbildung Welches Kind ist noch “normal”? an. Referentinnen sind Mechtild Sckell aus Hanau und Christine Nößner aus Heidelberg.
Ziele / Inhalt:
Kinder werden heute zunehmend als defizitär und überfordert beschrieben. Entwicklungsstörungen und psychische Erkrankungen haben zugenommen. Diagnosen, wie ADHS, LRS, Dyskalkulie etc. sind in aller Munde.
Vernachlässigte und misshandelte Kinder rücken vermehrt in den Blick der öffentlichen und fachlichen Auseinandersetzung. Kindeswohlgefährdung beschäftigen Jugendämter und soziale Einrichtungen.
Doch was heißt „normale Entwicklung“? Woran erkennt man, dass sich ein Kind körperlich uns seelisch gesund entwickelt? Welche Stolpersteine können im Leben auftreten? Woran erkennt man Bindungsstörungen? Welche Konsequenzen für das spätere Leben können sie haben? Wie kann der frühkindliche Bindungsaufbau unterstützt werden? Welche Hinweise gibt es auf Gefährdung der kindlichen Entwick-lung? Was sind passende individuelle und familiäre Behandlungs- und Beratungsansätze?
Auf dem Fachtag werden Antworten auf solche Fragen gesucht und Definitionen von „normaler“ Entwicklung in ihrer Bandbreite diskutiert. Vor dem Hintergrund neuer Forschungsergebnisse werden Resilienzfaktoren und Risiken in der kindlichen Entwicklung dargestellt. Fachkräfte aus dem psychologischen Bereich zeigen aktuelle Förder- und Beratungskonzepte auf. Ziel ist es mit einer ganzheitlichen Betrachtung Kriterien für eine sichere und realistische Einschätzung des Entwicklungsstands, der Gefährdung und des Unterstützungsbedarfs zu gewinnen.
Anmeldeschluss ist der 15.10.09.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Kinderschutz in Sachsen: Ein großer Schritt nach vorn
“Sachsen ist im vorbeugenden Kinderschutz einen großen Schritt nach vorn gegangen“, freut sich Familienministerin Christine Clauß. „In ganz Sachsen sind funktionierende regionale Netzwerke für Kinderschutz entstanden, in denen die unterschiedlichen Professionen zum Wohle unserer Kinder zusammenwirken. Die Menschen sind aufmerksamer geworden und melden eher einen Verdacht auf Kindesmisshandlung als früher. Auch die kommunale Ebene setzt mehr Gelder und Personal zum vorbeugenden Kinderschutz ein“, so Clauß.
Der Freistaat Sachsen hatte vor einem Jahr ein Konzept zum vorbeugenden Kinderschutz auf den Weg gebracht. Wesentliche Inhalte sind zum einen, die Eltern zu unterstützen, ihre Verantwortung für ihre Kinder besser wahrnehmen zu können. Zum anderen soll die Bevölkerung für das Wohl der in ihrem Umfeld lebenden Kinder sensibilisiert werden. Schließlich sollen die Verantwortlichen, deren Aufgabengebiet die Kinder- und Jugendhilfe betrifft, gestärkt werden.
Mittlerweile haben die Landkreise und kreisfreien Städte insgesamt 42 zusätzliche Stellen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) geschaffen. Diese unterstützt der Freistaat in diesem Jahr mit rund 700.000 EUR. Damit wird die aufsuchende, präventive Arbeit des ASD forciert. „Ganz praktisch heißt das, dass ein ASD-Mitarbeiter Hausbesuche z. B. nach der Geburt eines Kindes macht, Beratung in den Familien anbietet, sich nach der aktuellen Lebenssituation erkundigt oder Hilfe durch das Jugendamt bzw. im sozialen Nahraum vermittelt,“ erläuterte die Ministerin heute in einem Dresdner Kino.
Um die einzelnen Hilfsangebote optimal zu verknüpfen, wurde der Aufbau örtlicher Netzwerke für frühe Hilfen und Kinderschutz durch den Freistaat finanziell unterstützt. Derzeit werden anteilig 29 Koordinatorenstellen gefördert, die die verschiedenen Konzepte vor Ort umsetzen.
Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die mit dem PolitikAward ausgezeichnete Öffentlichkeitskampagne des Freistaates „Stoppt Gewalt gegen Kinder“. Nachdem im letzten Jahr Anzeigen sowohl im öffentlichen Raum als auch in Tageszeitungen die Bevölkerung sensibilisieren sollten, startet heute ein entsprechender Kinospot in allen Kinos Sachsens. Seine Botschaft: „Sie achten auf Ihre Umgebung – und auf Ihr Nachbarskind?“
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales vom 16.07.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Kindeswohl im internationalen Kontext: Wachsende Mobilität von Familien – wachsende Probleme?
Am 01.10.09 bietet das LWL-Landesjugendamt Westfalen für Mitarbeiter/innen aus Jugendämtern, ASD, Adoptions- und Pflegekinderdiensten eine Fortbildung zum Thema “Kindeswohl im internationalen Kontext: Wachsende Mobilität von Familien – wachsende Probleme?” in Münster an.
Ziele / Inhalt:
Ein Elternteil verzieht ins Ausland. Eltern entziehen ihre Kinder Schutzmaßnahmen nach dem KJHG durch Grenzübertritt. Ein Kind soll bei Verwandten im Ausland untergebracht werden. Diese Fallkonstellationen zeigen: Jugendhilfe endet nicht an Landesgrenzen. Kindeswohl ist international.
Das Europäische Zusammenwachsen, die Globalisierung und die weltweite Migration wirken sich auf die Praxis der Jugendhilfe aus und stellen die Fachkräfte vor neue Herausforderungen. Oft können sie sich in Fällen mit Auslandsbezug nicht auf Arbeitsroutinen beziehen. Es besteht daher hinsichtlich der internationalen rechtlichen Regelungen, Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Verfahrenswege ein hoher Informationsbedarf. Wann handelt es sich um einen Fall mit Auslandsbezug? Wie mit anderen Kulturen umgehen? Wie funktionieren ausländische Rechts- und Sozialsysteme, welche internationalen Abkommen sind zu beachten?
Ziel der Veranstaltung ist, diese Fragen anhand von Fallbeispielen zu bearbeiten und die wichtigsten rechtlichen Instrumente kennenzulernen.
nähere Informationen (Anmeldeschluss: 01.08.)
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Fachtagung “Was leisten professionelle ambulante Erziehungshilfen?” am 26.-28.08. in Siegen
Die Universität Siegen führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen vom 26. – 28. August 2009 eine Fachtagung zur Leistungsfähigkeit ambulanter Erziehungshilfen durch. Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Siegen und der Kreis Siegen-Wittgenstein.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können leistungsfähige Erziehungshilfen leisten? Neben Plenumsvorträgen – u.a. von Thomas Coelen, Anja Frindt, Klaus Wolf und Werner Freigang – werden in vielen Workshops und Arbeitsgruppen die vielfältigen Facetten ambulanter Hilfen herausgearbeitet.
Es geht um Wechselwirkungen zwischen Armut, gesellschaftlicher Benachteiligung und psychischen Belastungen, um die Profile von Interventionen, die die Familie als System und die, die einzelne Kinder und Jugendliche zum Adressaten haben, um fachliche Standards und methodisches Handeln, das Erleben die KlientInnen und die Zukunft der ambulanten Hilfen.
Die Tagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte in den ambulanten Erziehungshilfen und im ASD.
Hier geht es direkt zur online-Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 01. Juli 2009
Die Finanzierung der Tagung wird durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Empfehlungen zur Festlegung fachlicher Verfahrensstandards in den Jugendämtern bei Gefährdung des Kindeswohls
Die Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverbände hat mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) und des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge anlässlich der Anhörung zum Entwurf des Kinderschutzgesetzes “Empfehlungen zur Festlegung fachlicher Verfahrensstandards in den Jugendämtern bei Gefährdung des Kindeswohls” veröffentlicht.
Die Verbände lehnen die im Gesetzentwurf vorgesehene Verpflichtung der Jugendämter bei einer Gefährdung des Kindeswohls in der Regel Hausbesuche vorzunehmen ab, da das notwendige Vertrauen zwischen der Jugendhilfe und den betroffenen Familien beschädigt würde.
Die Empfehlungen konzentrieren sich auf den Bereich der Hilfen durch Intervention. Sie beschreiben Verfahrensstandards mit dem Ziel, bei Verdachtsfällen das Kindeswohl in bestmöglicher Weise zu sichern. Die Empfehlungen stehen unter anderem auf den Seiten des Deutschen Städtetags als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Quelle: LVR: Newsletter “Rechtsfragen der Jugendhilfe” vom 28.05.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Nürnberg: Pflegeeltern lassen auf dem Hauptmarkt Frust raus – “Unsoziale Sparpolitik”: Demo für eine bessere Betreuung
NÜRNBERG – (roe) Sie sind zwar nur ein kleiner Haufen, doch mit Trillerpfeifen und Protestrufen machen sie ihrem Unmut lautstark Luft. Seitdem die Betreuung der Pflegefamilien vom Jugendamt auf den Allgemeinen Sozialdienst übertragen wurde, fühlen sich die Eltern, die Kindern aus problematischen Familien ein neues Zuhause geben, mit ihren Problemen allein gelassen.
Die ASD-Mitarbeiter seien überlastet und hätten zu wenig Zeit, klagt Andrea Menz, die nicht nur vier eigene Kinder groß zieht, sondern vor dreieinhalb Jahren auch noch ein Pflegekind aufgenommen hat. «Wir wollten ihm einfach eine Chance auf ein normales Leben geben», sagt Menz. «Doch dabei brauchen wir Unterstützung.» Pflegekinder brächten eine ganz andere und meistens schwerere Geschichte mit, hätten mit viel größeren Problemen zu kämpfen als der eigene Nachwuchs. «Da ist ein Ansprechpartner erforderlich, der viel Zeit hat.»
Eben diese Zeit hätten die ASD-Mitarbeiter aber nicht, klagt auch Jutta Rützel. «Unsere Situation hat sich brutal verschlechtert. Vorher war ein einzelner Mitarbeiter für uns zuständig, jetzt ist es ein riesengroßer Apparat.»
Im ASD fehle auch das spezielle Fachwissen, das erforderlich sei. «Wir werden eigentlich überhaupt nicht mehr betreut.» Ursprünglich hatte die Stadt die Reform damit begründet, dass Pflegefamilien und biologische Eltern von nur einem Mitarbeiter betreut werden sollten. Doch ging das Konzept offenbar nicht auf, denn im Oktober wurde die Betreuung der Pflegefamilien drei freien Trägern übertragen. Diese sind jedoch nur für neue Vermittlungen zuständig, nicht für die 150 Altfälle.
Dass diese Familien wenigstens von den restlichen Mitarbeitern des ursprünglich im Jugendamt angesiedelten Fachdienstes betreut werden, ist eine Forderung der Demonstranten. Außerdem hoffen sie, dass wenigstens im Haus «Rädda Barnen», dem Ort, wo sich Herkunftsfamilien und Pflegeeltern treffen, die Betreuung erhalten bleibt. Denn dort geht der einzige Mitarbeiter in Rente.
Quelle: Artikel aus Nürnberger Nachrichten vom 18.02.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Nürnberger Pflegeeltern demonstrieren für bessere Betreuung
Hintergrund des für den 18.02. von Pflegeelterngruppen geplanten Protests auf dem Nürnberger Hauptmarkt ist die aus Sicht der Betroffenen mangelhafte Betreuung eines Teils der Nürnberger Pflegefamilien, für die der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes Nürnberg zuständig ist.
Nachdem im Oktober 2008 die Stadt die Betreuung der Pflegeeltern an drei freie Träger übertragen hatte, die neue Familien werben und unterstützen sollen, bleibt für die rund 150 “Altfälle” das Jugendamt zuständig..
Die Pflegeeltern fordern, dass die freien Träger die Betreuung aller Familien übernehmen oder die Betreuung durch den ASD verbessert wird und Fachstellen im Jugendamt erhalten bleiben.
Artikel: “Pflege-Eltern vermissen Hilfe” aus Nürnberger Nachrichten vom 16.02.09
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Tagungsbeiträge zum ASD-Bundeskongress 2008 abrufbar
„ASD – Wichtiger denn je!“ lautete das Motto des ASD-Bundeskongresses 2008 vom 9. bis 11. September in Köln (wir berichteten).
Die Kernaufgaben und Entwicklungsperspektiven des ASD im Hinblick auf die Jugendhilfe standen auf der Tagesordnung und wurden in den drei Foren „Soziale Ausgrenzung“, „Kooperation und Vernetzung“ und „Interkulturelle Kompetenz“ und in insgesamt 21 Workshops thematisiert.
Die einzelnen Tagungsbeiträge können nun auf den Seiten des Deutschen Vereins abgerufen werden.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Stadt Hamburg verstärkt Vollzeitpflege
Die Stadt Hamburg teilt in einer Pressemitteilung vom 13.01.09 mit, dass in den Jugendämtern der Bezirke personelle Aufstockungen im ASD geplant sind. Außerdem sollen die Hilfen zur Erziehung effizienter und passgenauer gestaltet und der Anteil der Unterbringungen in Vollzeitpflege erhöht werden.
Ziel dieser Maßnahmen ist, die seit Jahren steigenden Aufwendungen auf das Niveau von 2007 zurückzuführen.
Anlage zur Pressemitteilung:
Qualitätsoffensive im Allgemeinen Sozialen Dienst (PDF, 988.37 KB)
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Herausforderungen für Jugendämter
Zwei interessante Fachbeiträge veröffentlichen die Kinderschutz-Zentren im Zuge der Auswertung der Ergebnisse des Kinderschutzforums 2008, das unter dem Titel „Die Jugend(hilfe) von heute − Helfen mit Risiko“ vom 17.-19. September 2008 in Köln stattfand:
Holger Gläss, Kreisjugendamt Rems-Murr:
(Neue?) Angst vor dem Jugendamt? (pdf)
Dr. Wolfgang Hammer, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg:
Wirksamer Kinderschutz braucht selbstbewusste Jugendämter (pdf)
Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/Kommunaler Sozialer Dienst am 9. September 2008 in Köln gegründet
„Einheit in Vielfalt“ ist das Motto der neu gegründeten Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst / Kommunaler Sozialer Dienst (BAG ASD/KSD).
Am Rande des diesjährigen Bundeskongresses des ‚Allgemeinen Sozialen Dienstes‘ am 9. September 2008 in Köln fand die Gründungsversammlung der BAG ASD/KSD statt.
Ziel der BAG ASD/KSD ist die Stärkung der Anerkennung des ASD bzw. KSD als einen Kernprozess der Sozialen Arbeit in der Kommune und auf Bundesebene.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )Bundeskongress des ASD 2008: Kernaufgaben und Entwicklungsperspektiven des ASD neu definieren, Prävention verstärken
Meldung von Sozialarbeitsnetz vom 23.09.08:
Deutscher Verein. Die Folgen von Armut für die Sozialen Dienste in den Kommunen, die Vernetzung der Akteure vor Ort, Qualifikation und Qualität im Kinderschutz und die Verbesserung des Managements und der Organisationsveränderungen in den Jugendämtern: Mit diesen zentralen Themen beschäftigten sich zahlreiche Expertinnen und Experten beim Bundeskongress für den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), der unter dem Motto „ASD – wichtiger denn je!“ stand und letzte Woche in Köln zu Ende ging.
Angesichts wachsender Hilfeanforderungen und knapper personeller Ressourcen standen die Folgen und mögliche Alternativen im Zentrum der Diskussion der über 300 Fachleute der Sozial- und Jugendhilfe und der Allgemeinen Sozialen Dienste aus ganz Deutschland. „Alleine eine verstärkte Finanz- und Personalausstattung ist nicht die Lösung. Was fehlt ist vielmehr eine öffentliche Diskussion um die Standards der ASD und die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so das Resümee des ASD-Bundeskongresses 2008 von Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V., der den Kongress federführend ausgerichtet hat.
Die zunehmende Komplexität der Fälle, die verstärkte Pflicht zur Dokumentation und die unerlässliche Vernetzung im Sozialraum bänden zusätzlich Ressourcen. Hinzu kämen Veränderungen in sozialstaatlichen Leistungssystemen, die den ASD unmittelbar in seinen Aufgaben, Arbeitsmethoden, Qualifikationsprofilen und Organisationsstrukturen beträfen. „Investitionen in präventive Maßnahmen sind kostengünstiger als späteres Eingreifen. Daher müssen präventive Maßnahmen verstärkt werden“, so Michael Löher weiter. Gerade die ASD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien gefordert, ihre Erfahrungen in die aktuelle politische Diskussion einzubringen.
Einig waren sich die Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmer, dass die Bedeutung des ASD als Grundversorgungsdienst und zentrale Anlaufstelle für die sozialen Belange von Bürgerinnen und Bürgern, Familien und Kindern unstrittig sei. Der ASD sei ein wichtiger Faktor sozialräumlicher Entwicklung geworden.
Die zentrale Fachveranstaltung der allgemeinen Sozialdienste in der Bundesrepublik Deutschland wurde vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Kooperation mit der Stadt Köln, dem Landschaftsverband Rheinland, der Fachhochschule Köln, dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und dem Institut für Sozialarbeit und Sozialforschung e.V. (ISS) ausgerichtet. Ein Tagungsbericht wird in Kürze auf der Website des Deutschen Vereins veröffentlicht.
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )DBSH: „Im ASD bleibt die Arbeit liegen…“ – ASD-Kongress in Köln sendet Notsignal
Aus dem DBSH-Newsletter vom 24.09.08:
Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) der Jugendämter steht am Scheideweg. Zahlreiche neue Aufgaben, 285 Gesetzesneuerungen pro Jahr und der Schutz gefährdeter Kinder stehen auf der Agenda – und aller Orten werden neue Netzwerkinitiativen und Strukturänderungen eingefordert. Doch das Personal ist nicht im gleichen Maße aufgestockt worden, wie die Aufgaben wuchsen. Die medial berichtete Kindesschutzfälle und kurzfristige Dienstvorgaben haben das Klima verschärft. Die individuelle Angst, Fehler zu machen und allein verantworten zu müssen, stellt die Fachkräfte zusätzlich unter hohen psychischen Druck. Viele Aufgaben bleiben unerledigt auf den Tischen liegen – ein Großteil aller Hilfen findet z.B. ohne den gesetzlich vorgeschriebene Hilfeplanung statt. Und: Die lokale Kassenlage entscheidet, wie gut die ASDs arbeiten können. So die Bilanz des diesjährigen ASD-Bundeskongresses in Köln, den der Deutsche Verein in Kooperation mit DBSH, Landschaftsverband NRW, ISS, der FH und der Stadt Köln ausrichtete.
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) präsentierte eine Studie zur Arbeitssituation und zeigte, dass höhere Personalkapazitäten bundesweit dringend erforderlich seien. So gäbe es in 63% aller ASDs Überlastungsanzeigen und selbst aus Sicht der zuständigen Stadt- und Landräte sei die Situation so nicht mehr haltbar (Mehr siehe unter: http://www.dbsh.de/html/hauptteil_aktuelles6.html). Vorgestellte Strukturveränderungen (ASD Köln, ASD München u.a.) aber zeigen zugleich, dass neue Schnittstellenprobleme auftauchen. Zwar kommt es zum Personalzuwachs, aber die neuen Fachkräfte sollen hochspezialisiert eingesetzt werden; ganzheitliche Hilfekonzepte scheinen -gegen den Trend
- zu fehlen. Für den DBSH sei dies Grund genug, verstärkt Position für fachliche Standards zu beziehen, wie Heidi Bauer-Felbel für den Geschäftsführenden Vorstand in ihrem Grußwort sagte. So ist der DBSH auch in der auf dem Kongress gegründeten Bundesarbeitsgemeinschaft
(BAG) ASD/KSD durch seinen Jugendhilfesprecher Michael Böwer, Bremen im erweiterten Vorstand der BAG vertreten. Ziel der BAG ist es, den Stellenwert des Bereiches zu stärken (mehr: www.bag-asd.de). Am DBSH-Stand, den der Landesverband NRW betreute, konnten sich die rund 220 KongressteilnehmerInnen über die landesverbandlichen Aktivitäten sowie zum Bundes- und Studierendenkongress im November in Köln informieren und das jüngst erschienene Buch zu den Schlüsselkompetenzen erwerben.
Jugendhilfebarometer: Überlastung im ASD wächst
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) weist in seinem Newsletter vom 21.08.08 auf Ergebnisse einer Befragung von Jugendämtern zur Arbeitssituation und Personalbemessung in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter (ASD) hin.
Im Rahmen des Projekts „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ wurde das Konzept einer Online-Erhebung bei Jugendämtern entwickelt. Im November 2007 startete eine Vollerhebung bei allen Jugendämtern mit dem Thema der „Arbeitsorganisation im ASD“. Erste Ergebnisse liegen nunmehr vor, die belegen, dass die Überlastung der Mitarbeiter im ASD wächst.
DJI-Projekt: Jugendhilfe und sozialer Wandel: Informationen und Ergebnisse
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( None so far )ASD-Bundeskongress 09./11.09. in Köln
Für die Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in Jugendämtern wie auch für die Leitungsverantwortlichen lädt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland, der Stadt Köln, der Fachhochschule Köln, dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. und dem Instutut für Sozialarbeit Sozialforschung e.V. zum „Bundeskongress des Allgemeinen Sozialen Dienstes von Jugendämtern 2008″ ein.
Die 2004 in Nürnberg diskutierten Zukunftsanforderungen haben an Aktualität nichts verloren. Zunehmende Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen im ASD, unter anderem durch die Umsetzung eines gesellschaftlich sensibilisierten Kindesschutzes, sollen auf der zentralen Plattform dieses Bundeskongress vertieft analysiert und Impulse zur Weiterentwicklung gegeben werden. Die Veranstaltung bietet einen kompakten und durch die Referentinnen und Referenten qualifiziert präsentierten Überblick über die aktuellen Themen und Entwicklungen des ASD. Darüber hinaus will der Bundeskongress neben den Fachdiskursen den ASD als leistungsstarken Partner für Kinder, Jugendliche und deren Familien präsentieren.
In den Foren „Kommunale Handlungsstrategien gegen soziale Ausgrenzung”, „Kooperation und Vernetzung” sowie „Interkulturelle Öffnung” erwartet Sie eine große Vielfalt von Angeboten.
Weitere ausführliche Informationen
Zur geplanten Gründung einer Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialdienst findet auf dem ASD-Bundeskongress am 9. September ab 18.15 Uhr ein Informations- und Diskussionsforum statt, auf dem die Zielsetzungen und weitere Vorgehensweisen diskutiert und abgestimmt werden sollen.
Nähere Informationen dazu sind unter www.bag-asd.de zu finden.
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