Beratungsangebot für Betroffene von FASD in Sachsen

Geschrieben am Mai 2, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinderinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Verschiedenes | Schlagworte: , , , |

Die Allgemeine Beratungsstelle Durchblick im Mehrgenerationenhaus in Markranstädt bietet neben der Beratung in allen persönlichen Not- und Problemlagen in Zusammenarbeit mit FASD-Deutschland e.V. nun auch Beratung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die von Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) betroffen sind. Auch für deren Angehörige und Betreuer möchte man eine Anlaufstelle sein und so im Rahmen der Selbsthilfe zur Verbesserung der Betreuung von Menschen mit FASD in Sachsen beitragen.

Die Beratungsstelle Markranstädt bietet:

  • Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Teilhabeleistungen
  • Begleitung im Kontakt mit Behörden
  • Informationsmaterial und Seminare für Betroffene und Bezugspersonen
  • Informationsveranstaltungen für Institutionen, Freie Träger und sonstige Interessierte
  • Beratung im Umgang und der Alltagsbewältigung mit FASD-betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Informations- und Erfahrungsaustausch in Gruppen und vor Ort

Kontakt:
Gerhild Landeck
Telefon: 034205 699780
E-Mail: durchblick@markranstaedt.de oder gerhildlandeck@fasd-deutschland.de

Informationsflyer

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PFAD Fachzeitschrift 02/2013 erschienen: “Vom Zauber des Anfangs”

Geschrieben am April 29, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , , , , |

Vom Zauber des Anfangs” ist Heft 02/2013 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe übertitelt. Es beleuchtet die erste Zeit nach der Aufnahme des Pflege- oder Adoptivkindes mit Erfahrungsberichten von Pfleg- und Adoptiveltern, wie sie ihr Kind kennengelernt haben, beschäftigt sich mit der Aufklärung der Kinder und gibt Anregungen, wie der Aufbau einer positiven Bindung zum aufgenommenen Kind unterstützt werden kann.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe steht ab Mitte Mai zur Verfügung.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Umfrage: Wie haben Sie Ihr Pflegekind kennengelernt?
  • Dagmar Trautner: Die Wahrheit so früh wie möglich
  • Elisabeth Laggerbauer: Kinder in Pflegefamilien
  • Marina Kollmann: Kompetenzen von SozialarbeiterInnen im Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Jugendämter zum fetalen Alkoholsyndrom (FAS)
  • Heidi Wachowski: Homöopathie in der Begleitung von Pflege- und Adoptivkindern
  • Henning Theißen und Martin Langanke: Ethische Probleme der Sukzessivadoption
  • Ulrike Schulz: Keine Zukunft für die Adoption?
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„Pflegekinder alkohol – und/oder drogenabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ am 16.02. in Düren

Geschrieben am Januar 3, 2013. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Düren, Adoptions- und Pflegekinderdienst bietet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 16.02. in Düren das Seminar „Pflegekinder alkohol – und/oder drogenabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr an.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Geschrieben am Dezember 14, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinderinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagworte: , , , |

Junge, 7 Monate, FASD-Vollbild

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans stellt die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms  (FAS) vor:

Diese Leitlinie ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. Häufig sind Entwicklungsstörungen, kognitive Defizite und Verhaltensauffälligkeiten damit verbunden. FAS ist nicht heilbar, die Folgen können aber durch frühzeitige Behandlung wesentlich abgemildert werden.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans:
“Die von mir angeregte Leitlinie ist ein bedeutender Schritt, um alkoholgeschädigten Kindern die notwendigen Hilfen zu geben, damit sie ihr Leben meistern können. Die Leitlinie schafft die Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnose. Die betroffenen Familien, die häufig Pflege- und Adoptivfamilien sind, erfahren dadurch frühzeitig von der Ursache der Behinderung und können von Anfang an ihren Alltag auf die Besonderheiten des Kindes einstellen und entsprechende Hilfen organisieren. Kinderärzte, Psychologen und Therapeuten können ihre Fördermaßnahmen anpassen und Kindertagesstätten und Schulen können sich besser auf die Kinder mit FAS einstellen. Weiterhin wird es auch für die zuständigen Jugend- und Versorgungsämter leichter, den entwicklungsbezogenen Leistungsbedarf zu ermitteln.”

In Deutschland werden jährlich schätzungsweise 2.000 bis 4.000 Neugeborene mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms geboren. Damit ist FAS die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. FAS ist eine der wenigen Erkrankungen in der Medizin, die komplett und einfach durch den Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft verhindert werden kann. Kinder mit FAS wurden bislang häufig nicht oder erst nach mehreren Jahren diagnostiziert.

“Ich bin beeindruckt, wie schnell die Fachgesellschaften, Berufsverbände und FAS-Experten diese fundierte Leitlinie – trotz der strengen Vorgaben und der vielen Beteiligten – entwickelt und verabschiedet haben. Nun wird es darum gehen, eine praxisnahe und flächendeckende Umsetzung dieser Leitlinie in das deutsche Gesundheits- und Hilfesystem zu erreichen” so die Drogenbeauftragte. “Dabei wird das Bundesministerium für Gesundheit die Fachgesellschaften unterstützen.”

Eine Kurz- und Langfassung der Leitlinie sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: www.drogenbeauftragte.de sowie unter www.awmf.org.

Begleitend wurde ein “Pocket Guide FAS“ entwickelt, der eine praktische und rasche diagnostische Orientierung für alle Interessierten der verschiedenen Berufs- und Interessengruppen erlaubt.

Hintergrund zum Leitlinienprozess:
Das Leitlinienprojekt wurde der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin übertragen und inhaltlich der Gesellschaft für Neuropädiatrie zugewiesen. Leitlinienkoordination und Autorenschaft übernahmen Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam N. Landgraf und Prof. Dr. med. Florian Heinen vom Klinikum der Universität München, Dr. von Haunersches Kinderspital mit seinem integrierten Sozialpädiatrischen Zentrum (iSPZ München).

Das Ziel der Leitlinie war die Entwicklung von evidenzbasierten, klinisch relevanten und praktisch anwendbaren diagnostischen Kriterien für Kinder und Jugendliche mit FAS. Am Leitlinienprojekt waren 10 Fachgesellschaften, sowie Berufsverbände, FAS-Experten und FASD Deutschland e.V. beteiligt.

Die vorliegende deutsche Leitlinie – mit der höchsten Qualitätsstufe (S3) – erlaubt erstmalig eine evidenzbasierte und zugleich praktikable Diagnostik von Kindern und Jugendlichen mit Fetalem Alkoholsyndrom.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung vom 10.12.2012

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“Fetales Alkoholsyndrom” am 24.11. in Stuttgart

Geschrieben am November 10, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Zum Tagesseminar “Fetales Alkoholsyndrom” mit Dr. Henrike Härter lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 24.11. nach Stuttgart ein.

Alkohol in der Schwangerschaft hat eine lebenslange Schädigung des Betroffenen, insbesondere seines Gehirns zur Folge. Neben geistigen Beeinträchtigungen unterschiedlicher Ausprägung finden sich Auffälligkeiten im Verhalten, die sich im Neugeborenenalter beginnend durch die Kinder- und Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter ziehen. Für Laien und oft auch Fachleute ist die Störung nicht zu erkennen.

Für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen ist das Wissen um die charakteristischen Auswirkungen der Schädigung von großer Bedeutung, um falsche Vorwürfe zu vermeiden, Erwartungen realistisch formulieren zu können und leichter Wege für den häufig schwierigen Alltag zu finden.

In dem Tagesseminar sollen typische Symptome sowie deren Auswirkungen und begleitende Störungen in verschiedenen Lebensbereichen dargestellt werden.

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“Fetales Alkoholsyndrom” am 10.11. in Hamburg

Geschrieben am September 13, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , , |

Mit dem Thema “Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft und andere vorgeburtliche Risiken bei Pflege- und Adoptivkindern” beschäftigt sich eine Fachtagung von Freunde der Kinder e.V. am 10.11. in Hamburg.

Zur Einführung berichten betroffene Eltern aus dem Familienalltag. Dann beleuchtet Lenore Wittig mit einem Vortrag die Auswirkungen und Hilfen für Pflege- und Adoptivkinder. Am Nachmittag werden in Arbeitsgruppen folgende Themen behandelt:

  • Unterstützen, beaufsichtigen, kontrollieren – Hilfen im Alltag bei FASD
  • Fragestunde zu Institutionellen Hilfen bei FASD
  • Missbrauch von illegalen Drogen in der Schwangerschaft: Auswirkungen auf die Kinder

Veranstaltungsflyer

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“Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” am 13.10 in Zorneding

Geschrieben am August 24, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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FASD-Netzwerk Nordbayern geht online

Geschrieben am August 15, 2012. Einsortiert unter: Jugendhilfe | Schlagworte: , , , |

Das FASD-Netzwerk Nordbayern ist eine informelle Vereinigung von Organisationen und Institutionen aus Nordbayern, die sich in Lehre, Forschung, Diagnostik, Therapie, Beratung, Betreuung und Verwaltung mit Menschen beschäftigen, die an Fetalen Alkoholspektrum Störungen (FASD) leiden.

Es vereint derzeit 15 Organisation und Institutionen aus Nordbayern, darunter der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

zur Homepage

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14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V. am 28./29.09. in Erfurt

Geschrieben am Juli 22, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Die 14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V.Perspektiven für Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)” findet am 28./29.09. unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans in Erfurt statt.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich in Folge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die Behinderung eingehen, in Vorträgen und moderierten Gesprächsrunden Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

nähere Informationen

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“Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” am 13.10 in Zorneding

Geschrieben am Juli 11, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Kinderbuch-Tipp: “Carla wird Schülerin der Woche”

Geschrieben am Juni 13, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinderinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , , |

Das 35-seitige Kinderbuch “Carla wird Schülerin der Woche” erklärt Kindern im Grundschulalter die Schwierigkeiten von Kindern mit fetalen Alkoholspektrumstörungen. Es soll den Kindern helfen, sich und andere so anzunehmen wie sie sind, ungeachtet ihrer ganz individuellen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen.

Das Büchlein ist eine Übersetzung des Originaltitels “Karli and the Star of the Week” (Hrsg: National Organisation on Fetal Alcohol Syndrome – NOFAS), der im Auftrag von FASD Deutschland e.V. aus dem Amerikanischen übersetzt wurde.

zur Ansicht

Das Buch ist zu beziehen bei giselamichalowski@fasd-deutschland.de

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Umfrage an Pflege- und Adoptiveltern zum Thema FAS und Jugendamt

Geschrieben am Juni 3, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie | Schlagworte: , , |

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit in Europa“ an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln führt Marina Kollmann eine Befragung zum Thema Fetales Alkoholsyndrom durch. Sie sucht dazu bundesweit Pflege- und Adoptiveltern, deren Pflege- bzw. Adoptivkinder von FAS betroffen sind bzw. Sie FAS bei ihrem Kind vermuten.

Im Fokus des Forschungsinteresses stehen u.a. folgende Fragen:

  • Wie fühlen Sie sich vom Jugendamt über FAS informiert?
  • Sind sie zufrieden mit dem Zugang zu Angeboten?
  • Wie schätzen Sie die Kompetenzen der SozialarbeiterInnen im Hinblick auf das fetale Alkoholsyndrom ein?
  • Welche Wünsche haben Sie an das Jugendamt?

Mit der Teilnahme an der ca. 7-minütigen Umfrage haben Sie die Möglichkeit einen Beitrag zur Erforschung des gegenwärtigen Standes im sozialen Bereich zu leisten.
Die Teilnahme an dieser Online-Befragung unterliegt den Regelungen der Datenschutzgesetzgebung und Ihre Angaben sind selbstverständlich anonym. Es werden keine Daten erfasst, mit denen Sie identifiziert werden können. Dieses Forschungsprojekt dient rein wissenschaftlichen Zielen.

zum Fragebogen

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die folgende Email-Adresse: marina.kollmann@mail.katho-nrw.de

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Erste Hilfe-Koffer und mehr für Kinder mit fetalen Alkoholspektrum-Störungen

Geschrieben am Mai 31, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , , |

Das praxisbezogene Kompendium „FASD 2011 – Facetten eines Syndroms“ erscheint am 31.05.2012 im kleanthes Verlag. Die Publikation beinhaltet teils noch nicht veröffentlichte Beiträge zur Situation von Menschen mit fetalem Alkoholsyndrom (FASD) in Deutschland und zeigt medizinische, psychologische und juristische Lösungsansätze auf.

Das fetale Alkoholsyndrom ist zu wenig bekannt
„Es gibt Schüler, die zunächst aufgrund ihres guten verbalen Ausdrucksvermögens einen durchaus intelligenten Eindruck machen, im Unterricht extrem angepasst sind und zuhause den Druck entladen wie ein Dampfkochtopf, dem der Deckel wegfliegt, oder aber in der Klasse total ausflippen, weil die Reizüberflutung zu groß ist“, beschreibt Gisela Michalowski vom FASD Deutschland e.V. Bundesweit werden Jahr für Jahr ca. 3.300 Kinder mit FASD (FASD = Fetal Alcohol Spectrum Disorder, fetale Alkoholspektrum-Störungen) geboren. Etwa 33.000 ein- bis zehnjährige Kinder mit FASD leben zurzeit in Deutschland.

Aktuelles Kompendium mit hohem Praxisbezug für viele Zielgruppen
Die Publikation „FASD 2011 – Facetten eines Syndroms“ basiert auf einer Fachtagung vom September 2011 in Neumünster. 20 Text- und Bildautoren aus Deutschland, Kanada und Schweden stellen in 18 Beiträgen aktuelle Ergebnisse zum Thema FASD vor. Das Kompendium liefert aktuelles und praxisbezogenes Informationsmaterial für Eltern, Pflege – und Adoptiveltern, Ärzte, Psycho-, Physio- und Ergotherapeuten, Lehrer und Berufsausbilder, Jugendämter sowie für Kosten- und Bildungsträger. Es wird durch Fallbeispiele und Hinweise auf weiterführende Informationsquellen ergänzt. Der Spiegel-Verlag Hamburg und die Bertelsmann-Stiftung unterstützten die Publikation unkompliziert mit Illustrationen zu den Themen „Alkohol und Schwangerschaft“ sowie „Stand der Inklusion in den Bundesländern“.

Wie wird FASD diagnostiziert?
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans weist in ihrem Grußwort darauf hin, „dass in Deutschland Alkoholkonsum eine der größten vermeidbaren Gefahren für die Entwicklung des ungeborenen Lebens ist“. Sie plädiert für „0,00 Promille in der Schwangerschaft und in der Stillzeit“. Die Diagnose FASD wird bisher aber nur bei 0,3-16,4 Prozent der Patienten gestellt, obwohl aus Deutschland bereits seit 1974 in kasuistischen Beiträgen bzw. in Fallserien u.a. durch HansLudwig Spohr, Hermann Löser, Frank Majewski und Hans-Christoph Steinhausen über mehr als 600 Patienten berichtet wurde. „FASD 2011“ erläutert ausführlich Diagnostik und TherapieHerausforderungen. „Den transdisziplinären Ansatz des Kompendiums kann man guten Gewissens als Durchbruch bezeichnen, denn vieles ist in Deutschland noch unbekannt“, so Professor Ekkehart Paditz vom kleanthes Verlag.

FASD in Schule und Beruf
Alkohol während der Schwangerschaft führt zu Störungen zahlreicher Strukturen des zentralen Nervensystems. 25 Prozent der Menschen mit FASD haben nach Angaben von Reinhold Feldmann und Mitarbeiter keinen Schulabschluss. 46 Prozent der betroffenen Frauen arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen, während dies nur bei 20 Prozent der betroffenen Männer der Fall war. Demgegenüber waren 40 Prozent der Männer, aber nur neun Prozent der Frauen mit FASD berufstätig.

Medizinische, psychologische und juristische Lösungsansätze
Psychologische Untersuchungen zeigen, dass die Alltagskompetenzen von Kindern mit FASD durch bildgestützte Informations- und Übungsmaterialien signifikant erhöht werden können. „Der Zugang zu Leistungen (aus dem Sozialgesetzbuch VIII Kinder- und Jugendhilfe und SGB XI Soziale Pflegeversicherung) sollte in die Gesamtverantwortung der Kinder- und Jugendhilfe überführt werden, um unnötige und ineffiziente Zuständigkeitsstreitigkeiten zu beseitigen“, schlussfolgert Gila Schindler, Rechtsanwältin aus Heidelberg und Berlin, nach der Analyse bisheriger gesetzlicher Regelungen.

Aus Kanada wird ein ganzheitlich orientiertes Versorgungsmodell vorgestellt, in dem medizinische Aspekte mit Ergebnissen der Lebensqualitätsforschung und den zunehmend auch in Europa diskutierten „Advocacy“-Modellen verbunden werden. „Advocacy bezieht Patienten von vornherein in einen partnerschaftlichen Dialog ein“, erläutert Professor Osman S. Ipsiroglu aus der Universität Vancouver. Diagnostische Fragebögen und ein dreistufiges Curriculum konkretisieren diese Überlegungen. Ekkehart Paditz aus Dresden liefert zwölf Praxistipps zur Bewältigung und Prävention der oft gravierenden Schlafstörungen bei Menschen mit FASD, die bei FASD bis zu zehnfach häufiger als bei Kindern ohne FASD auftreten. Eine To-do-Liste mit Hinweisen zu Symptomen, die auf Schlafstörungen hinweisen können, Tabellen über den Kenntnisstand zu Melatonin sowie über Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Medikamenten bei FASDassoziierten Schlafstörungen sind in diesem praxisorientierten Überblick zu finden.

„Die FASD-Primärprävention steht in Deutschland noch vor großen Herausforderungen“, schätzt Professor Ekkehart Paditz ein, „aber z.B. in Südafrika und in Australien konnte nachgewiesen werden, dass man alkoholgefährdete Frauen erreichen und auf diesem Wege zu einer deutlichen Senkung der FASD-Häufigkeit beitragen kann.“

FASD 2011 – Facetten eines Syndroms
Ekkehart Paditz (Dresden), Osman S. Ipsiroglu (Vancouver), FASD Deutschland (Lingen) (Hrsg.)

kleanthes Verlag für Medizin und Prävention, Dresden 2012; 144 Seiten inkl. 37 Tabellen u. Abb., zum
Teil farbig; hrsg. am 31.05.2012. Ladenpreis 24,50 €, Subskr-Preis 19,68 € (bis zum 03.07.2012).
Rezensionsexemplare können direkt beim Verlag angefordert werden.

Quelle: Pressemitteilung des Kleanthes Verlags vom 30.05.2012

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Drogenbeauftragte und Behindertenbeauftragter fordern gezielte Hilfe für Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom – Fachgespräch im Bundestag am 24.05.

Geschrieben am Mai 25, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagworte: , , , |

Auf Einladung der Drogenbeauftragten und des Behindertenbeauftragten diskutierten am 25.05.2012 im Deutschen Bundestag Bundestagsabgeordnete mit Ärzten, Juristen und Therapeuten sowie betroffenen Adoptiv- und Pflegeeltern über eine bessere Teilhabe von Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom.

Durch den Alkoholkonsum ihrer leiblichen Mütter entsteht bei diesen Kindern im Mutterleib eine körperliche und sogenannte „geistige Behinderung“. Der Großteil dieser Kinder ist auf eine lebenslange Unterstützung angewiesen. Im Gegensatz zu anderen Behinderungen ist das fetale Alkoholsyndrom oft bei Ärzten, Hebammen und bei den zuständigen Behörden zu wenig bekannt. Dies hat fatale Folgen für die betroffenen Kinder. Das Fachgespräch brachte zum ersten Mal die verschiedenen Disziplinen gemeinsam mit den Adoptiv- und Pflegeeltern der betroffenen Kinder an einen Tisch.

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, erklärt hierzu: „Einer der wichtigsten Punkte ist, ausreichende unterstützende Wohnformen für Menschen mit fetalem Alkoholsyndrom zu schaffen. Oft fallen diese Menschen heute in ein Loch und werden obdachlos. Außerdem muss die Aufklärung der Bevölkerung über den Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft verstärkt werden.“ Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, MdB, erklärt hierzu: „Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann zu einer lebenslangen Behinderung des Kindes führen. Deshalb gilt in der Schwangerschaft die einfache Regel: kein Alkohol, dem Kinde zuliebe.

Wir müssen aber auch für die bereits mit dem fetalen Alkoholsyndrom geborenen Kinder Verantwortung übernehmen. Diese Kinder brauchen Hilfe und Unterstützung. Wichtig ist, dass wir Leitlinien zur Diagnose des fetalen Alkoholsyndroms verabschieden, damit die zuständigen Versorgungsämter den Grad der Behinderung feststellen können. Nur so ist eine angemessene Förderung der FASD-Kinder möglich.“

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von Drogenbeauftragter und Behindertenbeauftragtem vom 25.05.2012

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Pflegeelternabend und Beratungsfrühstück für Pflege- und Adoptiveltern am 18.04. in Wittmund

Geschrieben am April 13, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Am Mittwoch, den 18.04.2012, findet in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr ein Beratungsfrühstück für Pflege- und Adoptiveltern im Ärztehaus Wittmund statt. Frau Michalowski wird zum Thema “Fetales Alkoholsyndrom” referieren. FAS ist eine Schädigung des Kindes, die durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft entstanden ist.

Am Mittwoch, 18. April 2012, in der Zeit von 20.00 bis 21.30 Uhr findet der nächste Pflegeelternabend statt. Das Treffen findet wie gewohnt im Besprechungszimmer des Gesundheitsamtes in Wittmund statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Interessenten melden sich bitte bis Montag, den 16.04.2012, an bei Frau Adams, Tel.. 04462 861330 , e-mail:brigitte.adams@lk.wittmund.de oder bei Frau Lohfeld, Tel.. 04462 861347 , e-mail:antje.lohfeld@lk.wittmund.de

Quelle: Pressemeldung des Landkreises Wittmund vom 12.04.2012

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Fragebogen für Adoptiveltern von FASD-Kindern

Geschrieben am April 11, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Politik, Verschiedenes | Schlagworte: , , |

Mit Hilfe eines Fragebogens erheben die Selbsthilfegruppen lebenslänglich Moritz (Dortmund, Essen, Soest) Informationen zur Situation von Adoptiveltern, deren Kinder von FASD betroffen sind. Diese Daten sollen dazu verwendet werden, die Problematik der betroffenen Familien in anonymisierter Form zusammenzufassen, einer breiten Öffentlichkeit und Politikern bei einem Fachgespräch im Bundestag am 24.05.2012 zum Thema “Fetales Alkoholsyndrom” zur Kenntnis zu bringen.

zum Fragebogen

Kontakt: Maria und Dr. Gerhard Petuelli, E-Mail: shg.moritz@web.de

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Bundesweite Umfrage an SozialarbeiterInnen im Pflegekinder- und Adoptionsdienst zum Thema Fetales Alkoholsyndrom

Geschrieben am März 9, 2012. Einsortiert unter: Fachkräfte, Forschung | Schlagworte: , , , , |

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit in Europa“ an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln führt Marina Kollmann eine Befragung zum Thema Fetales Alkoholsyndrom durch.

Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist auch als Alkoholembryopathie bekannt. Der mütterliche Alkoholkonsum in der Schwangerschaft führt zu schweren Schädigungen des Feten, welche mit phänotypischen Stigmata beim Kind verbunden sind.

Hierzu möchte die Studentin bundesweit alle im Jugendamt tätigen SozialarbeiterInnen im Adoptions- und Pflegekinderdienst befragen. Im Fokus des Forschungsinteresses stehen Kenntnisse zu FAS und Hilfen für FAS-Kinder und deren Adoptions- bzw. Pflegeeltern.

Mit der Teilnahme an der ca. 7-minütigen Umfrage haben die Fachkräfte die Möglichkeit einen Beitrag zur Erforschung des gegenwärtigen Standes im sozialen Bereich zu leisten.

Die Teilnahme an dieser Online-Befragung unterliegt den Regelungen der Datenschutzgesetzgebung und die Angaben sind selbstverständlich anonym. Es werden keine Daten erfasst, mit denen die einzelnen TeilnehmenrInnen identifiziert werden können.
Dieses Forschungsprojekt dient rein wissenschaftlichen Zielen.

Link zum Fragebogen

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: marina.kollmann@mail.katho-nrw.de

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Buch-Tipp: FASD – Fetale Alkoholspektrumstörungen

Geschrieben am März 8, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , , |

“FASD – Fetale Alkoholspektrumstörungen – Auf was ist im Umgang mit Menschen mit FASD zu achten?” heißt der Ratgeber von Annika Thomsen, Gisela Michalowski, Gerhild Landeck und Katrin Lepke, der im Verlag Schulz-Kirchner erschienen ist.

Alkohol in der Schwangerschaft schädigt das Ungeborene. Es entstehen körperliche, geistige und seelische Beeinträchtigungen, die das Kind lebenslang begleiten. Der Fachbegriff für dieses Krankheitsbild heißt Fetale Alkoholspektrumstörungen (englisch: fetal alcohol spectrum disorder), abgekürzt FASD.
Wenn ein Kind mit FASD auf die Welt kommt und sich nicht altersentsprechend entwickelt, müssen Eltern/Erzieher, Therapeuten sowie alle seine Bezugspersonen im Umgang häufig andere Wege gehen. Was sich so einfach liest, ist beschwerlich und mühsam, und oft genug fühlen sich Eltern/Bezugspersonen/Betreuer auf diesem Weg allein gelassen.
Jedoch gibt es Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind, die Wegweiser in schweren Zeiten sein können und möchten. Sie haben sich daher bemüht, in diesem Ratgeber Hinweise und Informationen zum Umgang mit Menschen mit FASD zu geben.

Annika Thomsen, Gisela Michalowski, Gerhild Landeck, Katrin Lepke, 1. Auflage 2012, 72 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-8248-0888-5, EUR 8,40 [D]

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Verlegung!: „Pflegekinder Alkohol – und / oder drogenabhängige Eltern, FAS-Syndrom“ am 05.05. in Rostock

Geschrieben am März 4, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , |

Am 05.05. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Rostocker Pflege- /Adoptivelterninitiative das Tagesseminar „Pflegekinder Alkohol – und / oder drogenabhängige Eltern, FAS-Syndrom“ in Rostock ab. Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, Kinderarzt und Leiter des FASD-Beratungszentrum im Virchow-Klinikum an der Charite Berlin wird referieren.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und / oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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PFAD AKTUELL-Heft zum Thema “Fetales Alkohol Syndrom”

Geschrieben am Februar 24, 2012. Einsortiert unter: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagworte: , , |

Das Fetale Alkohol Syndrom – so lautet der Titel der PFAD AKTUELL 04 /2011, der vierteljährlich erscheinenden Mitgliederfachzeitschrift von PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e. V.

Die Beiträge zu diesem sehr vielschichtigen Thema umspannen einen großen Bogen von der Bedeutung einer frühen Diagnose, den Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen, sehr persönlichen Ausführungen bis zu Hilfen für FASD-Betroffene und ihre Familien und der Vorstellung des FASD-Konzeptes eines bayerischen Jugendamtes.

Darüber hinaus informiert das Heft über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, aus dem PFAD FÜR KINDER LV Bayern und bietet ein Forum für die angeschlossenen regionalen Pflege- und Adoptivfamiliengruppen und -vereine.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Fetale Alkoholspektrumstörungen – „Leidpfade“ bis zur Akzeptanz
  • Grundlagen FASD – ein Tagungsbericht
  • FAS und ADHS: Ähnlichkeiten und feine Unterschiede
  • „Schon nach dem dritten Wort ist die Konzentration weg“
  • „Solange ich kann, werde ich meine Pflegetochter auf ihrem Weg ins Leben begleiten“
  • FASD – Facetten eines Syndroms – ein Tagungsbericht
  • FASD-Konzept im KJA Neustadt/Aisch-Bad Windsheim
  • FASD und Schule
  • „Unschuldig lebenslänglich“
  • Hilfen für FASD-Betroffene

Der Bezug der Fachzeitschrift PFAD AKTUELL ist im Mitgliedsbeitrag von PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e. V. enthalten. Ein Einzelheft kann zum Preis von € 3,50 plus Versand erworben werden unter info@pfad-bayern.de, das Jahresabonnement kostet € 13,00 (incl. Versand).

Bitte beachten Sie auch die weiteren Dokumentationen und Publikationen des Landesverbandes Bayern zu Themen aus dem Alltag von Pflege- und Adoptivfamilien.

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