Erster Elternordner „Gesund groß werden“ wird an den Landrat des Saale – Holzland – Kreises übergeben

Posted on Oktober 17, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Thüringer Gesundheitsministeriums

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit jungen Eltern einen Elternordner mit dem Titel „Gesund groß werden“ zur Verfügung.

Der Elternordner wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt und vom Thüringer Gesundheitsministerium um zentrale Informations- und Anlaufstellen in Thüringen ergänzt. Der Ordner soll gemeinsam mit dem „Gelben Kinderuntersuchungsheft“ allen Eltern in Thüringen bei der Geburt ihres Kindes übergeben werden. Ziel ist es, den Eltern wichtiges Gesundheitswissen zu vermitteln und die Elternkompetenz zu stärken. Insbesondere sollen die Eltern motiviert werden, das gesamte Früherkennungsprogramm für Kinder U 1 bis U 9 und J 1 und die von der Ständigen Impfkommision empfohlenen Impfungen wahrzunehmen.

„Information ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Eltern sich in Fragen der Entwicklung, Gesundheitsförderung und Erziehung kompetent fühlen und kompetent handeln“, so Frau Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Eltern und diejenigen, die Eltern betreuen und beraten, finden im Elternordner Wissenswertes zur gesunden Entwicklung und zur Vorbeugung und Früherkennung von Entwicklungsstörungen und Krankheiten. Viele praktische Tipps zur  Gesundheitsförderung und zum Alltag mit Kindern runden die Materialien ab.

Der modulartige Aufbau des Ordners, eine verständliche Sprache und auf das Alter des Kindes zugeschnittene Informationen berücksichtigen unterschiedliche Lesegewohnheiten von Eltern. Der Ordner bietet noch einen weiteren Vorteil: alle wichtigen Unterlagen und ärztlichen Dokumente – z.B. gelbes Kinderuntersuchungsheft, Impfpass, Mutterpass – können eingeheftet werden und sind dann auch zur Hand, wenn man sie braucht.

Eine kürzlich abgeschlossene wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass Eltern aller sozialen Schichten den Ordner gewinnbringend nutzen und sich ihre Präventionswissen erhöht.

Pressemitteilung der BzgA vom 09.10.08

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