Mobbing via Internet

Posted on April 21, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mobbing ist schlimm – Cybermobbing bzw. Cyberbullying ist vielleicht noch schlimmer. Als Cybermobbing bezeichnet man Mobbing unter Einsatz von Medien. Fiese SMS schicken, peinliche Bilder oder Videos im Internet veröffentlichen, per Messenger beleidigen, böswillige Gerüchte streuen und sogar die Gründung sog. ›Hassgruppen‹. Die Opfer werden über das soziale Umfeld hinaus bloßgestellt und wissen in den meisten Fällen nicht einmal, von wem sie gequält und gedemütigt werden. Darüber hinaus können sie sich diesen Belästigungen kaum entziehen, da sie per Handy und zu Hause am Rechner erreicht werden können.
Die Thematik Cybermobbing bzw. Cyberbullying von Kindern und Jugendlichen im virtuellen Raum des Internets stellt Eltern, Lehrer, Pädagogen und Psychologen vor eine schwierige Aufgabe: Sie müssen sich mit einem neuen ›Tatort‹ für Phänomene befassen, die aus dem schulischen Alltag und dem physischen Umfeld der Jugendlichen stammen. Der Mangel an Erfahrung erschwert häufig den Umgang mit diesem neuen Problembereich.
In der vorliegenden Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) zeigen die Autorinnen und Autoren das Ausmaß und die spezifischen Formen des Mobbings im Internet anhand eigener Studien auf und nehmen eine rechtliche Einordnung der »Taten« vor. Sie nehmen die Täter in den Blick, zeigen die Folgen für die Opfer auf und erläutern Herangehensweisen und Präventionsmöglichkeiten. Ergänzt wird das Heft durch die Kommentierung eines Gerichtsurteils zum Verbot des Ausschanks von hochprozentigem Alkohol in einer Diskothek  vor Mitternacht.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Petra Grimm, Dr. Elisabeth Clausen-Muradian:
    Cyber-Mobbing – psychische Gewalt via Internet: »Ja, Beleidigungen Drohungen. So was halt.«
  • Julia Riebel, Prof. Dr. Reinhold S. Jäger:
    Cyberbullying als neues Gewaltphänomen. Definitionen, Erscheinungsformen, Tätereigenschaften und Implikationen für die Praxis
  • Frithjof Staude-Müller, Prof. Dr. Thomas Bliesener, Nicole Nowak:
    Cyberbullying und Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0
  • Stephanie Kutscher; Stefanie Rack:
    klicksafe – Informationen und Materialien zum Thema Cyber-Mobbing
  • Susan MacIntyre, Prof. Dr. Malte Mienert:
    Kinder stark machen – Summative Evaluation eines Programms zur Prävention sexuellen Missbrauchs bei Grundschulkindern
  • Ulrich Bartels- Recht und Rechtsprechung:
    Behörden gehen gegen Alkoholkonsum Jugendlicher in Diskotheken vor

Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) kann zum Preis von EUR 16,- bestellt werden beim Ernst Reinhardt Verlag, Kemnatenstraße 46, 80639 München, info@reinhardt-verlag.de

Quelle: Pressemeldung Nr. 4  der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz vom 3. April 2009

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