Buchtipp „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“

Posted on Juni 29, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Die Zahl der Sonderschüler steigt stetig, und immer mehr Jungen gelten als die neuen Sorgenkinder des Bildungssystems. Als eine der Ursachen identifiziert die bekannte Querdenkerin Vera F. Birkenbihl in ihrem Buch „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“ die Tatsache, dass unsere Schulen eklatante gehirn-spezifischen Geschlechterunterschiede bisher im Unterricht nicht berücksichtigen.

Die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten bietet Eltern und Pädagogen konkrete Hilfestellung, um dieser Entwicklung intelligent entgegenzusteuern. Ihr Buch, dessen 4. Auflage jetzt erstmals in der Reihe Walhalla-Selbstmanagement erscheint, liefert viele praxisorientierte Anregungen, um Lernen leichter, spielerischer und gehirn-gerechter zu gestalten. Ein Praxis-Modul unterstützt lese- und schreibschwache Kinder mit 10 Techniken beim Erlernen dieser wesentlichen Kompetenzen.

Anhand der neuesten Erkenntnisse der Forschung belegt Birkenbihl plausibel ihre Thesen. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen, warum geschlechtertypische Merkmale in der Ausbildung von Kindern nicht nur berücksichtigt, sondern sogar in den Vordergrund gerückt werden sollten. Die Reihenfolge der Lernfenster verläuft bei Jungen und Mädchen zeitversetzt. Bilden Jungen zum Beispiel erst ihre Grob- und dann ihre Feinmotorik aus und verspüren einen viel größeren Bewegungsdrang, läuft diese Entwicklung bei Mädchen genau anders herum ab. Einzelne Fertigkeiten entwickeln Kinder zum Teil mit einem Altersunterschied, der sich über eine Spanne von 5 Jahren erstreckt. In der herkömmlichen Einteilung in Klassenstufen finden solche Differenzen keine Beachtung. Vera F. Birkenbihl plädiert in „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“ eindrucksvoll dafür, „UNTERSCHIEDE zu AKZEPTIEREN und systematisch zu Stärken unserer Kinder auszubauen.“

Autoreninformation:
Die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten, Vera F. Birkenbihl, ist eine der erfolgreichsten Vortragenden. Die Querdenkerin praktizierte Infotainment, lange bevor es einen Begriff dafür gab. Ihre Themenbereiche sind u.a. Brain-Management, Lernen/Lehren, Brain-Training (inklusive Kreativität) und Zukunftstauglichkeit. Sie wird als „seriöse Trainerpersönlichkeit“ bezeichnet, nicht zuletzt weil sie ihren Stoff selbst entwickelt, regelmäßig Longseller schreibt, ihre Quellen sauber angibt, „alte“ Themen systematisch updated und ebenso konsequent völlig neue Themen erschließt. Die Gesamtauflage ihrer Bücher, CDs und DVDs liegt über zwei Millionen.

Quelle: Presseinformation des Walhalla Fachverlags vom 29.06.09

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