„Keine Spardose auf Kosten der Betroffenen…!“ – DBSH formuliert „Berliner Thesen zur Sozialraumarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on August 1, 2009. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Bremen/Berlin, 27. Juli 2009.
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) hat sich mit einem Thesenpapier in die Diskussion um wirksame Kinder- und Jugendhilfe eingeschaltet.

In dessen jugendhilfepolitischen Bundestagung am 19. Juni 2009 im dbb forum Berlin formulierten die anwesenden Fachkräfte sieben Thesen dazu, wie sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe aussehen müsse.

Diese stünde am Scheideweg: Wenn etwa im Berliner Bezirk Mitte entgegen bundesweiter Vorgaben Hilfen erst nach Karenzzeiten angeboten werden sollten oder andernorts nach Gutdünken der Kämmerer bewilligt würden – dann sei man als PraktikerIn gefordert, sich zu Wort zu melden, so der Fachbereichsleiter für Kinder- und Jugendhilfe des DBSH, Michael Böwer.

Man unterstütze daher den örtlichen Protest – wie im Herbst `08 in Halle/Saale nun aktuell in Berlin (vgl. www.brj-berlin.de). Land auf, Land ab, würden Standards geschliffen und vor der Öffentlichkeit in wohlfeile Worte geschlungen: „Doch wo Sozialraumarbeit drauf steht, muss auch Sozialraumarbeit möglich sein“, so Böwer. „Sozialraumkonzepte wirken nur bei auskömmlichen Budgets“, „Hilfen müssen sich am Willen der Klienten, nicht der Fachkräfte“ orientieren, „Jugendarbeit“ müsse „ihre Häuser“ verlassen – so einige der deutlichen Worte, die die Fachkräfte selbst ihren Thesen (s.u.) gaben.

zu den Berliner Thesen

Quelle: DBSH-Newsletter vom 01.08.09

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