Archive for August 2010

Karlsruhe: Artikelserie über Adoption

Posted on August 31, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen |

In einer zweiteiligen Artikelserie informierte ka-news am 29.08.2010 über Adoptionen.

Im ersten Teil wird in „Potentielle Eltern auf dem Prüfstand“ der Ablauf eines Adoptionsvermittlungsverfahrens thematisiert. Im zweiten Artikel „Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln“ wird davon berichtet, wie sich eine Adoption auf die Kinder auswirkt und wie sich Adoptierte auf die Suche nach ihren Wurzeln machen. Eine Adoptionsvermittlerin des Jugendamtes Karlsruhe wurde dazu interviewt.

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Kolpingwerk zum Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare: Kindeswohl muss im Vordergrund stehen

Posted on August 31, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Die Forderung der FDP zur Gleichstellung homosexueller Paare beim Adoptionsrecht, die von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erneut bekräftigt wurde, stößt beim Kolpingwerk Deutschland auf Kritik.

„Aus Sicht des anzunehmenden Kindes ist nach Auffassung des Kolpingwerkes die Adoption durch ein Ehepaar in der Regel die beste Lösung.“ betont der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland, Ottmar Dillenburg, Schon der Umstand, zur Adoption freigegeben worden zu sein, könne für Kinder beeinträchtigend sein. Das Aufwachsen in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft stelle eine Situation dar, mit der sich das Kind in einer besonderen Weise auseinandersetzen müsse.

Das Kolpingwerk Deutschland bekundet in seinem Leitbild Respekt vor der Entscheidung von Menschen zu ihrer Lebensform. Dies gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Es erkennt an, dass hier Werte wie Treue, Verlässlichkeit und Fürsorge gelebt werden. Eine Abwertung oder Diskriminierung der Menschen ist daher abzulehnen. „Daraus ergibt sich jedoch keine automatische Gleichstellung mit Ehe und Familie, die vom Grundgesetz als besonders schutzwürdig für das Aufwachsen von Kindern benannt werden“, betont Ottmar Dillenburg.

„Bei der Frage der Adoption und der Gestaltung des Aufwachsens von Kindern muss das Kindeswohl im Vordergrund stehen.“ ergänzt Dillenburg. Die Einführung einer Adoptionsregelung sei insoweit auch etwas grundlegend anderes als die Frage der Behandlung erbschaftssteuerlicher Angelegenheiten bei eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Quelle: Pressemitteilung des Kolpingwerkes Deutschland vom 30.08.2010

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„Wurzeln und Flügel – Ein Elterntraining für Adoptiveltern Schwarzer Kinder“ am 30./31.10. in Wildeshausen

Posted on August 30, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 30.-31. Oktober 2010 hält Diversity Works das Elterntraining „Wurzeln und Flügel“ für Adoptiveltern Schwarzer Kinder im Gut Altona in Wildeshausen ab.

Das Zusammenleben mit Kindern in Familien ist ebenso von wertvollen, schönen, lebensbereichernden und -bejahenden Glücksmomenten geprägt, wie von jenen kräftezehrenden Momenten, in denen das Kommunizieren, das in Kontakt bleiben und das Zueinanderstehen zu Kraft- und Geduldsproben werden können. Dies gilt für alle Familienkonstellationen.

Adoptivfamilien sehen sich darüber hinaus weiteren Herausforderungen gegenübergestellt. Während „biologisch verwandte“ Familien langsam zusammenwachsen können, finden sich Adoptivfamilien mit der Situation konfrontiert, ein neues Familienmitglied in ihrer Mitte zu haben, das bereits eigene, andere Lebenserfahrungen und Prägungen in sich trägt. Wie wird man sich verstehen? Wird man miteinander klarkommen? Wie findet man gemeinsame Wege und Werte des Zusammenlebens? Wird das gegenseitige Annehmen – die Eltern das Kind/ das Kind die Eltern – funktionieren?

Eltern die sich zu einer Auslandsadoption Schwarzer Kinder entschließen, machen nicht selten Erfahrungen, die über all das hinausgehen. Sie werden unter Umständen mit rassistischen und/oder sozialer Zuschreibungen und Diskriminierungen konfrontiert. Darüber hinaus mögen sich Fragen ergeben, wie mit der Traurigkeit, der Wut oder der Nichtthematisierung des Adoptivkindes umzugehen ist, dass von den leiblichen Eltern verlassen oder „frei gegeben“ wurde und sich in einer neuen Heimat zurechtfinden muss.

Das Workshopkonzept „Wurzeln und Flügel“ bietet Adoptiveltern Schwarzer Kinder die Möglichkeit, sich mit all diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Lösungsansätze für problematische Situationen zu erarbeiten. Im gemeinsamen Austausch machen sie die stärkende Erfahrung, dass sie nicht allein sind mit ihren Fragen und Problemen.

Durch die professionelle Begleitung eines erfahrenen Trainer/innen-Teams werden den Eltern Diskriminierungsstrukturen wie Adultismus (Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern) und Rassismus nahe gebracht. Die Eltern erhalten im Workshop Raum und Zeit, ihre eigenen Verortungen in diesen Themen und Strukturen zu suchen und zu finden und sich so mehr Sicherheit für herausfordernde Alltagssituationen zu erarbeiten.

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„Lernen fürs Leben – Entwicklungs-Chancen von Pflegekindern“ am 29.09. in Bremen

Posted on August 30, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Über das Thema „Lernen fürs Leben – Entwicklungs-Chancen von Pflegekindern“ informiert die Dipl. Pädagogin und Motopädin Annette Averbeck interessierte Pflegeltern, Bewerber und Patenfamilien am 29.09. von 19 – 21.15 Uhr in der Pflegeelternschule der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

In jeder Altersstufe durchlaufen Kinder wichtige Entwicklungsphasen, die ihnen Basiskompetenzen vermitteln, die das Lernen in Kindergarten und Schule und im späteren Leben maßgeblich beeinflussen. Die Referentin erläutert die wesentlichen Entwicklungsschritte des Kindes im Kindergarten- und Schulalter, weist auf besondere Ereignisse der jeweiligen Altersstufen hin und gibt praktische Hinweise für eine entwicklungsfördernde Begleitung. Pflegeeltern hilft das Wissen um bestimmte Entwicklungsphasen. So können sie besser verstehen, was ihr Kind in dieser Zeit braucht, sie können seine Selbstständigkeit unterstützen und in Konfliktsituationen sicher handeln.

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„Entwicklungsaufgaben für Kinder im Alter von 0-6 Jahren“ am 29.09. in Hamburg

Posted on August 30, 2010. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Veranstaltungen |

Über „Entwicklungsaufgaben für Kinder im Alter von 0-6 Jahren“ informiert das Seminar der PFIFF gGmbH Hamburg am 29.09. von 19.30-22 Uhr unter der Leitung von Marion Finck, Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin und Dozentin in der Erzieherausbildung.

Alltägliche Anforderungen stellen Kinder vor Entwicklungsaufgaben. Sie sollten altersgemäß bewältigt werden, damit sich physisches wie psychisches Wohlbefinden einstellt – unterstützt und bestärkt durch bestätigende Reaktionen der Umwelt. Die Entwicklungsaufgaben sind vielfältig. Jedes Lebensjahr hat seine eigenen Besonderheiten im Blick darauf, was ein Kind bewältigen muss, um sich gut zu entwickeln. An diesem Abend werden die wesentlichen Entwicklungsschritte im Alter von 0 bis 6 Jahren erläutert und gemeinsam überlegt, wie dieses Wissen ganz praktisch im Alltag der Pflegeeltern und Paten angewendet werden kann.

Anmeldung

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Landkreis Fulda: Pflegefamilien feierten ein fröhliches Sommerfest

Posted on August 29, 2010. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen |

FULDA. Mit einem Sommerfest bedankte sich der Pflegekinderdienst des Landkreises Fulda am vergangenen Freitag für das große Engagement der Familien, die Pflegekindern ein zweites Zuhause geben.

Während die Kinder bei sommerlich-sonnigem Wetter den „Kreis-(Bier)Garten“ in Beschlag nahmen und sich beim Spielen mit den unterschiedlichen Angeboten des Vereins Spielwiese e.V. amüsierten, nutzten die Pflegeeltern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam ein paar entspannte Stunden zu verbringen. Dazu gehörten Kaffee, Kuchen und Gegrilltes ebenso wie die fetzige Musik des Usinger Duos „Herr Heinrich und Herr Klink“ oder ein Auftritt der Trommelgruppe „Banzai“. Alle Künstler traten kostenlos für die Besucher des Sommerfestes auf.

„So schön wie heute war der ‚Kreisgarten’ noch nie“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld bei einer kurzen Begrüßung, bei der er auch die Leistung der Pflegeeltern würdigte. „Als Pflegeeltern sind Sie wichtige Partner für uns. Sie leisten eine wichtige Arbeit zum Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen und übernehmen dabei eine hohe Verantwortung“, so Vize-Landrat Dr. Wingenfeld. Treffen dieser Art seien ein Zeichen der Verbundenheit und eine gute Gelegenheit, Danke zu sagen für das außerordentliche soziale Engagement.

Zurzeit betreut der Pflegekinderdienst des Landkreises Fulda 47 Pflegefamilien mit 62 Pflegekindern, die aus den unterschiedlichsten Gründen, beispielsweise infolge von Erkrankung, Verwahrlosung oder Gewalt nicht bei ihren Eltern leben können. Der Pflegekinderdienst strebt an, noch mehr Menschen zu gewinnen, die ein Pflegekind aufnehmen und die entsprechenden Vorbereitungskurse besuchen wollen. Wer daran interessiert ist, Pflegeeltern zu werden, kann sich beim Pflegekinderdienst des Landkreises Fulda melden.

Ansprechpartner sind Matthias von Keitz und Gudrun Nüchter. Sie sind erreichbar unter der Telefonnummer: (0661)6006-372 oder 6006-445 bzw. per E-Mail: pflegekinderdienst@landkreis-fulda.de

Quelle: Pressemeldung des Presseamtes des Landkreises Fulda vom 26.08.2010

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Fachkräfteseminar „Macht und Ohnmacht im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen“ vom 29.09.-01.10. in Baden-Württemberg

Posted on August 29, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Macht und Ohnmacht im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen – zwei Seiten einer Medaille“ heißt das Grundlagenseminar der berufsbegleitenden Qualifizierung „De-EskalationstrainerIn für Kinder und Jugendliche in der Erziehungshilfe“, das die Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGFH) vom 29.09.-01.10. in Germerode/Hohenmeißner anbietet.

Fachkräfte in der Jugendhilfe sind in ihrer alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen das Thema „Macht und Ohmacht“ eine zentrale Rolle spielt. In sozialen Interaktionen mit Jugendlichen können Machtkämpfe entstehen, in denen Jugendliche Macht gewinnen und MitarbeiterInnen sich ohnmächtig fühlen. Ähnliche Prozesse können auch in der Zusammenarbeit mit Angehörigen von Jugendlichen, KollegInnen, Vorgesetzten und anderen Institutionen stattfinden. Solche Erlebnisse werden meist als sehr belastend empfunden. Was aber genau passiert in solchen Machtsituationen?

Ziel dieses Seminars ist es, sich dem oft negativ belegten Macht-Begriff anzunähern und ein Verständnis von Macht und Ohnmacht zu vermitteln, das neue Sichtweisen auf das Phänomen zulässt und somit auch Möglichkeiten der Neugestaltung und Veränderung von Machtsituationen offenlegt. Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen der TeilnehmerInnen werden wir der Frage nachgehen, was Macht in sozialen Interaktionen eigentlich bedeutet und worauf sie beruht. Im Mittelpunkt steht dabei das Wechselspiel zwischen „Macht haben“ und „Macht akzeptieren“.

Schwerpunkt des Seminars ist die themenbezogene Reflexion der TeilnehmerInnen sowie das Entwickeln und Ausprobieren neuer Denk- und Verhaltensstrategien unter Einbeziehung erfahrungs- und handlungsorientierter Elemente.

nähere Informationen und Anmeldung

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Adoptivkind aus Mali war gar keine Waise

Posted on August 29, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz/huber) BBC berichtete am 16.08. im Artikel „Fear over Mali´s missing children“ (Angst wegen Malis vermisster Kinder) vom aktuellen Fall der 4-jährigen, angeblich verwaisten Adjeratou aus Mali, die durch eine deutsche Adoptionsvermittlungsstelle an ein deutsches Ehepaar vermittelt worden war.

Nur Tage bevor das Mädchen mit ihren legalen Adoptiveltern nach Deutschland geflogen wäre, wurde sie zufällig durch eine Bekannte ihrer Familie erkannt. Diese benachrichtigte Adjeratous verzweifelte leibliche Eltern, die die Kleine bereits seit September letzten Jahres vermissten. Sie hatten die ganze Zeit nach ihr gesucht und ihr Verschwinden auch bei der Polizei gemeldet.

Der deutsche Botschafter in Mali, Karl Flittner, äußerte sich dahingehend, dass die Nachforschungen, ob das Kind wirklich Waise sei, offensichtlich nicht ordnungsgemäß erfolgt waren. Da es sich nicht um den einzigen ungeklärten Fall eines verschwundenen Kindes in der malischen Hauptstadt Bamako handle, kündigte er eine besonders sorgfältige Überprüfung von Adoptionen durch Deutsche in Mali an.

Die deutsche Adoptionsvermittlungsstelle, die sich nach eigenen Angaben generell an die Dokumentation des Waisenhauses gehalten hatte, gab vorläufig keine weitere  Stellungnahme zu dem Fall ab.

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„Nähe und Distanz – Ein Drahtseilakt für Paten und Pflegeeltern auf Zeit“ am 28.09. in Bremen

Posted on August 29, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Unter der Kursleitung der Dipl. Psychologin und Mediatorin Iris Virkus hält die Pflegekinder in Bremen gGmbh am Dienstag, den 28.9.2010 von 19 bis 21.15 Uhr für Patenfamilien und Pflegepersonen in der Kurzzeit- sowie der Übergangspflege und in der zeitlich befristeten Vollzeitpflege den Kurs „Nähe und Distanz – Ein Drahtseilakt für Paten und Pflegeeltern auf Zeit“ ab.

Jedes Kind kommt mit seinen eigenen Erfahrungen in Ihre Familie und bietet Ihnen seine eigene Art der Beziehung an. Gerade wenn Paten- oder Pflegekinder auf befristete Zeit oder zu Besuch bei Ihnen sind und Sie die Trennung bereits mit bedenken, kann es schwer
fallen, eine Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden. Vielleicht ist Ihnen auch die Nähe fremd, die ein Kind sucht. Oder ein Kind ist sehr auf Distanz bedacht – und weist Ihre Zuwendung zurück.

In diesem Kurs wird der Frage nachgegangen, wie Paten und Pflegeeltern auf Zeit für sich eine Balance herstellen können, um einerseits Geborgenheit zu vermitteln und andererseits loszulassen.

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Informationsveranstaltung für Inlands- und Auslandsadoptionen am 14.09. in München

Posted on August 29, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.09. von 16.30 bis ca. 19.30 Uhr bietet das Stadtjugendamt München in der Luitpoldstraße 3 eine Informationsveranstaltung für Inlands- und Auslandsadoptionen.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter der Veranstaltungs-Hotline 089/2 33 – 4 97 23.

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Seminar „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ am 27.10. in Vlotho

Posted on August 28, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: , , , |

Für Supervisorinnen und Supervisoren, Therapeutinnen und Therapeuten, Mitarbeitende und selbstständig Tätige aus sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern bietet das Landesjugendamt Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Supervision am 27.10. in Vlotho ein Seminar über „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben„.

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Fachtagung „Die Kraft der Bilder nutzen Pflegefamilien und Pflegekinder mit Marte Meo unterstützen“ am 25.10. in Ludwigshafen

Posted on August 28, 2010. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kraft der Bilder nutzen – Pflegefamilien und Pflegekinder mit Marte Meo unterstützen“ heißt die Fachtagung, die das Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen für den 25.10. organisiert.

Die Fachveranstaltung mit Maria Aarts für Fachkräfte im Pflegekinderwesen, in Beratungsstellen, den Sozialen Diensten des Jugendamtes, Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie interessierten Erziehungsstellen und Pflegefamilien wird im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen stattfinden.

Ausgangslage
Pflegefamilien haben eine herausragende Bedeutung für die Jugendämter und zeigen große Bereitschaft und Engagement, ein zunächst fremdes Kind in ihrer Familie zu betreuen und aufwachsen zu lassen. Mit besten Absichten möchten sie benachteiligten Kindern ein neues Zuhause geben und nehmen Kinder und Jugendliche auf, die durch belastende und traumatische Erfahrungen und Beziehungs ab brüche wichtige soziale, emotionale und kommunikative Fähigkeiten für das Zusammenleben nur eingeschränkt entwickeln konnten.

Familien, die sich darauf einlassen, sind auf Beratung und Unterstützung durch qualifizierte Fachkräfte besonders angewiesen. Diese müssen sich wachsenden Anforderungen stellen und brauchen Handwerkszeug, mit dem sie eine gute Passung zwischen Kind und aufnehmender Familie erreichen, den Beziehungsaufbau fördern und Pflegeeltern Empfehlungen an die Hand geben können, Pflegekinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit das Zusammenleben gelingt.

Unterstützung durch Marte Meo
Marte Meo ist ein von der Niederländerin Maria Aarts entwickeltes videogestütztes Beratungsangebot, das ausgehend von den Ressourcen und Fähigkeiten der Menschen Hilfen zum Beziehungsaufbau und zur Entwicklungsunterstützung von Kindern gibt.

In Irland wird Marte Meo seit 1993 bei der Auswahl und Vorbereitung von Pflegeeltern, bei der Vermittlung von Kindern und bei der Beratung und Betreuung von Pflegefamilien eingesetzt. Maria Aarts hat die Einführung von Marte Meo im Pflegekinderwesen in Irland begleitet. Als inzwischen erfolgreiches staatliches Programm hat es sich in der Zusammenarbeit mit Pflegeeltern bewährt und wurde von der Präsidentin des Landes ausgezeichnet.

Ziel der Fachtagung ist, Marte Meo und seine Umsetzung im Pflegekinderwesen kennen zu lernen, unter anderem mit Beispielen aus Irland und Australien. Dabei geht es um folgende Fragen:

  • Wie wird Marte Meo in den unterschiedlichen Prozessen und den verschiedenen Kontexten
  • im Bereich des Pflegekinderwesens eingesetzt und genutzt?
  • Wie kann der Aufbau einer zweiten Bindung gefördert werden?
  • Wie können Pflegeverhältnisse gestützt und vor evtl. Abbrüchen bewahrt werden?
  • Wie können Fachkräfte auch ohne den Einsatz einer Kamera profitieren?

Anschlussprojekt: Qualifizierung von Fachkräften in Marte Meo in Deutschland
Der Fachtag ist auch der Start eines Gesamtprojekts, das Marte Meo im Pflegekinderwesen in Deutschland noch mehr verankern soll und von Maria Aarts begleitet und supervidiert werden wird. Dazu wird es weitergehende Angebote zur Aus- und Weiterbildung in Verbindung mit dem
Süddeutschen Marte Meo Institut geben.

Der Fachtag kann im Falle einer Marte Meo-Ausbildung anerkannt werden.
Für 2011 ist ein weiterer Fachtag als Projekt-Abschluss geplant.
Mehr Information dazu finden Sie unter http://www.smmi.de

Veranstaltungsflyer

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Seminarangebot für Pflege- und Adoptionsbewerber im Oktober in Frankfurt/Main

Posted on August 28, 2010. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hessen, Veranstaltungen |

Das Institut für Vollzeitpflege- und Adoption e.V. bietet im Oktober in Frankfurt/Main wieder eine Bewerber-Vorbereitung für Pflege-Adoptiv-Bewerber an.

Kurs 1 zum Thema „Offenheit im System“ findet am 09.10. von 13 bis 17.30 Uhr statt.
Kurs 2 zum Thema „Gesetzlicher Rahmen und Hilfen“ ist für 16.10. von 13 bis 17.30 Uhr vorgesehen.

Anmeldeschluss ist 14 Tage vorher.

Informationsflyer

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TV-Tipp: „Juno“ am 28.08.

Posted on August 27, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am Sonntag, den 28.08. sendet RTL als Free TV Premiere um 20.15 Uhr den preisgekrönten Spielfilm „Juno“.

Senderinfo: Der Independent-Film „Juno“ war der Sensationserfolg des Jahres 2007 und konnte zahlreiche Preise abräumen – darunter auch ein Oscar für das beste Drehbuch. Brillante, wortwitzige Dialoge und herausragende Darstellerleistungen zeichnen die Komödie aus, die zudem eine ordentliche Portion erfrischend frecher Gesellschaftskritik im Gepäck hat.

Coole Sprüche und ein unangepasstes Wesen sind charakteristisch für die 16-jährige Juno. Doch als sie eines Tages aus Langeweile beschließt, ihren Kumpel Paulie Bleeker zu entjungfern, zieht das eine ungewollte Schwangerschaft nach sich. Juno ringt sich dazu durch, auf eine Abtreibung zu verzichten.
Stattdessen will sie das Kind austragen und es nach der Geburt zur Adoption freigeben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Leah macht sie sich auf die Suche nach den perfekten Adoptiveltern und glaubt, mit dem wohlhabenden Pärchen Mark und Vanessa Loring einen Volltreffer gelandet zu haben. Die beiden wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind. Doch der hervorragende erste Eindruck bröckelt schon bald. Juno hält Kontakt zu den Lorings und freundet sich mit dem Ehemann an. Mit Näherrücken des Geburtstermins wird die Bekanntschaft von Mark und Vanessa auf eine harte Probe gestellt, denn Juno beobachtet, dass der Vater in spe zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen.

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Sieger des Deutschen Lernspielpreises 2010

Posted on August 27, 2010. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Verschiedenes |

Die Nachhilfeschule Studienkreis und die Familienzeitschrift SPIELEN UND LERNEN verleihen zum achten Mal die Auszeichnung für pädagogisch wertvolle Spiele.

Die Würfel sind gefallen: Eine Jury aus Nachhilfeschülern des Studienkreises testete in den vergangenen Wochen die nominierten Spiele und hat nun die Sieger gewählt. Zuvor hatten die Redakteure von SPIELEN UND LERNEN in jeder der vier Kategorien fünf Spiele nominiert. Der Deutsche Lernspielpreis ist damit eine der wenigen Auszeichnungen, bei denen diejenigen am Ende das Sagen haben, für die die Spiele auch gemacht sind: die Kinder.

Gewinner des Deutschen Lernspielpreises 2010:

Kategorie „ab 3 Jahre“: 

Kategorie „ab 6 Jahre“:

Kategorie „ab 9 Jahre“:

  • Creationary von LEGO

Kategorie „Unveröffentlichte Spiele“:

  • Donnerwetter (Autorin: Kirsten Hiese)

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Abenteuer Erziehung: Der ganz normale Wahnsinn

Posted on August 27, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Neuer Elternratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Gesundheitsförderung von Kindern

Im „ganz normalen Wahnsinn“ des Erziehungsalltags gelassen zu bleiben, fällt Eltern oft schwer. Immer wieder erleben sie Momente der Unsicherheit und Sorge. Wie viel Freiraum braucht mein Kind, um sich gesund zu entwickeln? Wie soll man sich bei Konflikten und Streitigkeiten verhalten, etwa wenn es um Regeln zum Fernsehen oder Computer spielen geht? Wie können Eltern mit Heranwachsenden über Gesundheitsthemen wie Rauchen oder Alkohol sprechen? Der neue Elternratgeber „Starke Kinder“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Eltern Tipps und Hilfen für die Gesundheitsförderung ihrer Kinder.

Das Magazin richtet sich an Eltern mit Kindern vom Kleinkindalter bis zur Pubertät. Denn Vieles, was in frühen Jahren versäumt wird, kann zu späteren Gesundheitsproblemen führen. Zahlreiche Beiträge, die alltagsnah und leicht verständlich geschrieben sind, berichten davon, wie Eltern ihre Kinder in den verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützend begleiten können und so die Basis für ein gesundes Heranwachsen legen. Sie erhalten beispielsweise Anregungen, wie sie ihren Kindern schon früh helfen können, mit Enttäuschungen, Kritik und Konflikten umzugehen und auf diese Weise ihr Selbstvertrauen stärken. Ebenfalls erfahren sie, dass ausreichend Bewegung nicht nur für eine gesunde körperliche Entwicklung gut ist, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit und die Entwicklung der Sprache fördern kann. Eltern mit Kindern in der Pubertät erhalten im Ratgeber Tipps und Hilfen, um auch in dieser turbulenten Zeit miteinander im Gespräch zu bleiben und so etwa einer Suchtentwicklung vorzubeugen. Denn viele Jugendliche machen in diesem Lebensabschnitt ihre ersten eigenständigen Erfahrungen mit Tabak und Alkohol. Ein Eltern-Test gibt die Gelegenheit  selbst zu prüfen, ob Eltern ihre Kinder ausreichend in ihrer Entwicklung stärken, ihnen Orientierung geben und Grenzen setzen.

„Eltern sind wichtige Bezugspersonen und Vorbilder für ihre Kinder“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Mit guter Gesundheitsförderung geben sie ihnen die Grundlagen für ein eigenständiges und gesundes Leben. Dabei ist es wichtig, dass das Kind Vertrauen, Geborgenheit und Anerkennung findet. Wer schon früh lernt, sich mitzuteilen und mit Selbstzweifeln, Misserfolgen oder Konflikten umzugehen, kann sich zu einer starken Persönlichkeit entwickeln. Das neue Ratgebermagazin soll Eltern dabei eine Stütze sein.“

Der Elternratgeber „Starke Kinder“ kann ab sofort kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-mail: order@bzga.de, online: http://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-stark-machen/starke-kinder/

Weitere Informationen: http://www.kinderstarkmachen.de und http://www.kindergesundheit-info.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 26.08.2010

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Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum Vormundschaftsrecht

Posted on August 27, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das Kabinett hat am 25.08. den von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgelegten Entwurf eines „Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts“ beschlossen. Ziel des Entwurfs ist es insbesondere, den persönlichen Kontakt des Vormundes zu dem Mündel in der Vormundschaft zu stärken, um zukünftig Fällen von Missbrauch und Verwahrlosung besser begegnen zu können.

Der Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin sieht im Wesentlichen vor:

  • der Vormund soll in der Regel einmal im Monat persönlichen Kontakt mit dem Mündel aufnehmen
  • der Vormund hat die Pflicht, den Mündel persönlich zu fördern und seine Erziehung zu gewährleisten
  • die Aufsichtspflichten des Gerichtes werden ausgeweitet
  • die Berichtspflichten gegenüber dem Gericht werden ausgeweitet
  • das Jugendamt soll den Mündel vor Übertragung der Aufgaben des Vormundes auf einen Mitarbeiter bei der Amtsvormundschaft anhören
  • ein Amtsvormund soll höchstens 50 Mündel betreuen – und nicht mehr wie bislang bis zu 120 Kinder
  • unzureichende persönliche Kontakte werden als Grund für die Entlassung des Betreuers im Betreuungsrecht ausdrücklich genannt

Der letzte Punkt soll insbesondere verhindern, dass wegen der zum 1. Juli 2005 eingeführten pauschalen Vergütung der Berufsbetreuer der persönliche Kontakt zwischen Betreuer und Betreutem zu stark eingeschränkt wird, wie die Evaluation des Betreuungsrecht es nahelegt.

Die Bundesjustizministerin ist der Überzeugung, dass die Umsetzung des Gesetzesvorhabens zu einer spürbaren Verbesserung des persönlichen Kontaktes zwischen Vormund und Mündel führen wird, die unter Vormundschaft stehenden Kinder und Jugendlichen sich durch ihre stärkere Beteiligung ernster genommen fühlen und Kindern wie dem kleinen Kevin ein besserer Schutz gewährt werden kann.

zum Regierungsentwurf des Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts (pdf)

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Justiz vom 25.08.210

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Berlin: Pflegefamilienfest in der Villa Pelikan am 03.09.

Posted on August 26, 2010. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Zum Pflegefamilienfest in der Villa Pelikan lädt der Pflegekinder-Service Marzahn-Hellersdorf am 03.09. von 15 bis 19 Uhr die von ihm betreuten Pflegekinder und -familien ein. Beim gemeinsamen Grillfest in der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Villa Pelikan, Hellersdorfer Straße 67, 12621 Berlin wird der Beginn des 3. gemeinsamen Jahres gefeiert.

Der Pflegekinder-Service Marzahn-Hellersdorf ist ein Kooperationsprojekt von proFam gGmbH und S&S gGmbH.

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TV-Tipp: „… und morgen hole ich mir dein Kind“ – Erziehung in Westafrika am 28.08.

Posted on August 26, 2010. Filed under: International, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am 28.08. sendet 3sat von 17 – 17.30 Uhr die vivo-Reportage: „… und morgen hole ich mir dein Kind“ – Erziehung in Westafrika.

Bei verschiedenen Ethnien im Norden des westafrikanischen Staats Benin werden Kinder traditionell nicht von ihren leiblichen Eltern aufgezogen, sondern weggegeben. Mädchen mit zwei bis drei Jahren, Jungen mit fünf bis sechs Jahren. Sie wachsen in einer Pflegefamilie auf und haben oft keinen Bezug zu ihrer Herkunftsfamilie. Kinder gehören nach dortigen Vorstellungen der Allgemeinheit, nicht den Eltern. Nur wenn Kinder nicht verwöhnt werden, so glaubt diese Volksgruppe, können sie später auf eigenen Beinen stehen. Zu viel Nähe empfinden die Dorfbewohner als unanständig und der Erziehung abträglich. Biologische Elternschaft spielt keine Rolle, sie wird sogar verschwiegen. Und doch gibt es immer wieder Kinder, die den Weg zurück zur leiblichen Mutter finden. Der Kodex verlangt, dass diese das Kind dann abweist.

„vivo“ wirft in einer Reportage einen Blick über den kultursoziologischen Tellerrand hinaus auf eine Region der Welt, in der es völlig andere Vorstellungen von Erziehung und familiären Werten gibt. „vivo“ begleitet Dr. Jeannett Martin, eine Ethnologin der Universität Bayreuth, in das Dorf Angarabedou im Norden Benins. Sie kennt die Menschen dort seit Jahren und erforscht deren uns so fremde Wertvorstellungen und Normen.

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Landkreis Gießen: Sommerfest für Pflegefamilien am 18.09.

Posted on August 25, 2010. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

KREIS GIESSEN (rsl). Am Samstag, 18. September, feiert ab 14.30 Uhr der Pflegekinderdienst des Landkreises Gießen das diesjährige Sommerfest für Pflegefamilien. Der Pflegekinderdienst mit seinen Mitarbeiterinnen Diana Bachmann, Sabine Beckmann, Martina Bienert, Renate Drehsen und Manuela Heil möchte sich auf diese Weise bei den Pflegeeltern für ihr Engagement bedanken.

Das Fest findet wie in den vergangenen Jahren im Wanderhäuschen des Oberhessischen Gebirgsvereins in Rabenau-Londorf statt und wird von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins tatkräftig unterstützt.

Neben Kaffee und Kuchen und dem obligatorischen Würstchenbraten zum Abschluss der Feier, tritt in diesem Jahr ein Jongleur auf. Wie immer haben die Kinder Gelegenheit zum Spielen und die Erwachsenen zum Erfahrungsaustausch.

Hilfe gesucht
„Der Pflegekinderdienst des Landkreises Gießen ist innerhalb des Fachdienstes Jugend zuständig für den Bereich der Not- und Vollzeitpflege. Aktuell leben 129 Kinder in 95 Pflegefamilien. Der Pflegekinderdienst berät und unterstützt die Pflegefamilien“, teilt der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Dirk Oßwald mit.

Um auch zukünftig Kinder, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, bei Bedarf in eine Pflegefamilie vermitteln zu können, sucht das Jugendamt fortlaufend Menschen, die Kindern eine zeitlich befristete oder dauerhafte Perspektive anbieten können. Auf ihre Aufgabe als Pflegeeltern werden die Bewerberinnen und Bewerber von den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes vorbereitet und auch weiterhin begleitet.

Sollten Fragen zur Aufgabe als Pflegeeltern bestehen und zu diesem Thema weitere Informationen benötigt werden, sollten sich Interessierte an den Landkreis Gießen, Fachdienst Jugend, Britta Wendischhoff, wenden, die dienstags, mittwochs und donnerstags unter der Telefonnummer 0641/9390 -9211 oder per E-Mail britta.wendischhoff@lkgi.de zu erreichen ist.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 21.08.2010

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„Integrationsphasen von Pflegekindern“ am 22.09. / 01.12. In Bremen

Posted on August 25, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH bietet am 22.09. und am 01.12.2010 jeweils von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Integrationsphasen von Pflegekindern“ an. Die Kursleitung liegt bei Dipl. Sozialpädagogin Angelika Hartwig.

Pflegetochter Maria lebt seit wenigen Wochen in der Pflegefamilie. Alle Familienmitglieder sind begeistert, wie lieb und verständig Maria ist und wie eng sie sich an die Pflegemutter anlehnt. Kaum zu glauben, dass es auch schwierige Pflegekinder gibt!

In diesem Kurs geht es um typisches Verhalten des Pflegekindes in der neuen Familie. Welche Bedeutung können angepasstes oder auffälliges Verhalten haben? Wie können Pflegeeltern einfühlsam darauf eingehen?

nähere Informationen

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Wir trauern mit PICCO e.V. um den Verlust ihrer Vorsitzenden

Posted on August 24, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, PFAD Verband, Verschiedenes |

Die Vorstände des PFAD Bundesverbandes und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zutiefst erschüttert über die unfassbare Nachricht:

Die Vorsitzende von PICCO e.V. (Parents Initiative Child’s Care Organisation), Frau Katrin Hoepfner, ist auf dem Weg zum Arzt zusammen mit ihrem Ehemann in Indien tödlich verunglückt. Zwei Kinder haben durch diesen tragischen Unfall auf der Ferienreise durch Indien ihre Adoptiveltern verloren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt dem zwölfjährigen Sohn, der sechsjährigen Tochter und allen Familienangehörigen. Wir trauern mit den Mitgliedern und dem Vorstand von PICCO e.V. um ihre engagierte, tatkräftige Vorsitzende.

Auch in der BAG ADOPTION UND INPFLEGE, der bundesweit vernetzten Arbeitsgemeinschaft von Pflege- und Adoptivelternverbänden, hinterlässt Frau Katrin Hoepfner eine große Lücke.

Im Namen der Vorsitzenden des PFAD Bundesverbandes

Margit Huber

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PFAD Nürnberg/Fürth: Wochenendseminar für Pflege- und Adoptivfamilien vom 24.-26.09. in Sulzbürg

Posted on August 24, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der PFAD FÜR KINDER Ortsverein Nürnberg/Fürth e.V. veranstaltet vom 24.–26.09. in Sulzbürg/Oberpfalz ein Wochenendseminar für Pflege- und Adoptivfamilien unter dem Titel „Abenteuer Pflege- und Adoptivkinder und die damit verbundenen Aufgaben und Herausforderungen für die Familien“.  Begleitet wird die Fortbildung von den beiden Diplom Sozialpädagoginnen Elfriede Fischer und Gerlinde Kern-Sekatzek.

Dieses Seminarwochenende soll die Teilnehmer aufmerksam machen für das Abenteuer, welches sie durch die Aufnahme eines fremden Kindes/ fremder Kinder in ihrer Familie täglich zu bestehen haben. Das Abenteuer heißt u.a. auch, sich mit der Herkunftsgeschichte der Kinder auseinander zu setzen, sich mit der Wurzelsuche der ihnen anvertrauten Kinder zu beschäftigen, die Identitätsfindung der Kinder und Jugendlichen zu begleiten, Tabus aufzulösen und Wege zu finden sich selbst als Mutter/ Vater und Mensch trotz dieser Herausforderungen nicht zu verlieren.

In diesem Seminar möchten wir neben Referaten und Inputs, die Eltern zu Wort kommen lassen, sie in Übungen anregen sich selbst auf die Spur zu kommen, im Austausch mit anderen Eltern Ideen zu sammeln und Kraft und Zuversicht für den Alltag mit den Kindern zu bekommen.

Nähere Informationen bei Frau Siegert: Tel. 0911/4704290

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Brandenburg: Gemeinsame Vermittlungsstelle von drei Kreisen hat sich im vergangenen Jahr bewährt

Posted on August 24, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Es ist jetzt ein gutes Jahr her, dass sich die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster entschlossen, ihre Adoptions-Vermittlungsstellen zusammen zu schließen. Seither befindet sich die Vermittlungsstelle für die drei Regionen in Lübben.

Grund dafür sei gewesen, dass sich die Adoptionszahlen eher im unteren Sektor befunden hätten, so Sozialdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald Carsten Saß. Waren es hier an Spree und Dahme im Durchschnitt um die 20 Fälle jährlich, so konnten die beiden anderen Landkreise nur Zahlen zwischen fünf und sieben angeben. Gleichzeitig sei aber per Gesetz das Vier-Augen-Prinzip bei jedem Gespräch rund um Adoption vorgeschrieben. Dies habe in keinem Verhältnis gestanden und so die Landkreise gezwungen, nach Alternativen zu suchen. „Wir blickten dabei auf gute Erfahrungen in Potsdam-Stadt mit den angrenzenden Landkreisen Havelland, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark“, so Saß.

Inzwischen können die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster selbst sagen, dass diese Zusammenlegung der richtige Schritt gewesen ist. „Vor allem in den beiden anderen Kreisen ist neuer Schwung in die Adoptions-Vermittlung gekommen“, konstatiert der Sozialdezernent. Im Jahre 2009 wurden insgesamt 50 Fälle der Vermittlung von Kindern in Adoptionsfamilien beziehungsweise neuer Anträge auf Adoption registriert. 28 davon waren es in Dahme-Spreewald; 22 teilen sich Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Vermittlungsstelle sei die Herkunftssuche. „Adoptierte Kinder fragen sich irgendwann, wer ihre leiblichen Eltern sind“, erklärt Saß. Die Vermittlungsstelle nehme dann mit diesen Kontakt auf und versuche, ein Treffen zu arrangieren. Ebenso suchten adoptierte Kinder nach Geschwistern, die vielleicht in den richtigen Familien geblieben sind oder in anderen Adoptivfamilien ein neues Zuhause fanden. Im vergangenen Jahr nahm die Lübbener Stelle 150 solcher Anträge nach Herkunftssuchen entgegen.

Ein Adoptionsverfahren dauere in der Regel mehrere Monate bis Jahre. „Wir müssen sehr verantwortlich mit der Vermittlung von Kindern umgehen“, so Saß. Dazu verpflichte das Gesetz, aber auch die Moral der Mitarbeiter. Geht es um Auslandsadoptionen, sei das Landesjugendamt darüber hinaus zuständig und entscheide, ob das Verfahren über dieses oder über die Vermittlungsstelle auf Kreisebene abgewickelt wird. Die Vermittlungsstelle betreue auch die Familien, die ein Kind adoptieren, über den formalen Vermittlungsakt hinaus. Dies sei sehr wichtig, weil diese Familien in der Regel einer hohen Belastung ausgesetzt sind.

Adoptions-Vermittlungsstelle Lübben, Ansprechpartner Sylvia Gullee und Veronika Schaab, 0 33 75/26 11 06 oder 26 11 07. (am)

Quelle: Märkische Allgemeine vom 20.08.2010

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Urteil: Berücksichtigung des unterhaltsrechtlichen Selbstbehalts bei Kostenbeiträgen in der Jugendhilfe

Posted on August 24, 2010. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das BVerwG hat entschieden, dass die Heranziehung eines Vaters zum Kostenbeitrag für seine beiden in Jugendhilfeeinrichtungen untergebrachten Kinder rechtswidrig ist, soweit ihm weniger von seinem Einkommen verbleibt, als er nach dem Unterhaltsrecht für sich behalten dürfte.

näheres zum Fall: Meldung auf juris – Das Rechtsportal vom 19.08.2010

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„Biografiearbeit – Chancen und Nutzen“ am 09.10. in Heidenheim

Posted on August 24, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In Kooperation mit dem Ortsverein PFAD FÜR KINDER Heidenheim veranstaltet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 09.10. in Heidenheim das Seminar „Biografiearbeit – Chancen und Nutzen“ mit Frau Paula Zwernemann.

Das Wort „Biografiearbeit“ ist zum Modewort geworden, es werden unterschiedliche Konzepte von Jugendamtsmitarbeitern erprobt.

Es stellen sich  Fragen  wie:“ Wer übernimmt diese Aufgabe?  Darf diese delegiert werden? Kann und darf Biografiearbeit „verordnet“ werden?“ Auch Fragen des Datenschutzes treten auf. Kinder und Jugendliche, die in Pflege- oder Adoptivfamilien leben, haben sich mit Brüchen in ihrer Biografie auseinander zu setzen. Die Frage: „Warum wurde ich weggegeben?“ ist eine zentrale Frage, die oft aufgrund eines fehlverstandenen Datenschutzes nicht realitätsgetreu beantwortet werden kann. Was können Pflegeeltern tun, um eine realitätsgetreue Lebensgeschichte  Ihres Kindes zu erarbeiten? Was ist Aufgabe des Jugendamtes, um die Geschichte des Kindes wirklichkeitsgetreu wiederzugeben?

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Landkreis Fürstenfeldbruck würdigt und verabschiedet langjährige Pflegefamilie

Posted on August 23, 2010. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

„Ohne Karin und Hans hätte ich es nicht geschafft und ich wäre nicht da, wo ich heute bin“, dieses Lob sprach ein ehemaliges Pflegekind anlässlich der Verabschiedung von Karin und Hans Eisenreich. Gerne schlossen sich diesem besonderen Dank Landrat Thomas Karmasin und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie im Landratsamt Fürstenfeldbruck an.

Nach 15-jährigem Engagement als Pflegeeltern für den Landkreis Fürstenfeldbruck beendet das Ehepaar Eisenreich diese Tätigkeit. Es war vor allem Karin Eisenreich, die mit tatkräftiger Unterstützung ihres Mannes Hans Kinder und Jugendliche, die vorübergehend in einer Pflegestelle untergebracht werden mussten, betreute. 153 Kinder und Jugendliche fanden bei dem Ehepaar bisher Aufnahme. Manche Pflegekinder kamen auch mehrmals, so dass Familie Eisenreich 164 Pflegeeinsätze geleistet hat. Die Gründe, warum die Kinder und Jugendlichen nicht mehr zu Hause leben konnten, waren sehr vielschichtig. Während kleinere Kinder in Gefährdungssituationen in Obhut genommen werden mussten, kamen die Jugendlichen oft selbst zum Amt für Jugend und Familie und erklärten, dass sie nicht mehr zu Hause leben können oder wollen. Die Unterbringungsdauer konnte von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten betragen. Jede Neuaufnahme bedeutete für das Ehepaar stets wieder eine Herausforderung und die Bereitschaft sich auf völlig unbekannte Kinder und Jugendliche einzulassen. Manchmal dauerte es ein Weilchen, bis man sich aneinander gewöhnt hatte, aber nicht selten flossen beim Abschied Tränen. Zu vielen „Ehemaligen“ besteht bis heute Kontakt. Für das Ehepaar ist es schöne Bestätigung ihrer Tätigkeit, wenn sich nach Jahren ehemalige Pflegekinder, z.T. mit eigenen Kindern, melden und zeigen, dass sie ihren Weg gegangen sind.

Landrat Thomas Karmasin und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie verabschiedeten sich im Rahmen eines kleinen Stehempfanges am 11.08.2010 von dem Ehepaar Eisenreich mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und wünschten ihnen für ihren weiteren Lebensweg ein gutes Gelingen.

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck, Amt für Jugend und Familie sucht fortlaufend Familien, die bereit und in der Lage sind, ein Kind in ihre Familie aufzunehmen. Wer Interesse an der Tätigkeit als Pflegeeltern hat kann sich unter der Telefonnummer 08141/519-288 melden.

Quelle: Pressemeldung des Landratsamts Fürstenfeldbruck vom 23.08.2010

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„Hilfe! Der Hilfeplan … Plan zum Helfen?“ am 09.09. und 18.11. in Bremen

Posted on August 23, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH bietet am 09.09. bzw. 18.11. jeweils von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Hilfe! Der Hilfeplan … Plan zum Helfen?“ an. Die Kursleitung liegt bei Mathias Ehmke, Dipl. Sozialpädagoge und Stadtteilleiter im Amt für Soziale Dienste, Bereich „Junge Menschen“.

Der Hilfeplan regelt das Verhältnis zwischen Pflegeeltern, Herkunftseltern, Kindern/ Jugendlichen und dem Amt für Soziale Dienste. Er enthält „Feststellungen über den Bedarf, die zu gewährende Art der Hilfe sowie die notwendigen Leistungen“.

Aber ist er nur ein Vertrag zwischen Leistungserbringer und -empfänger? Welche Möglichkeiten stecken noch in einem Hilfeplan? Ist er nützlich, um Vereinbarungen zwischen älteren Kindern/ Jugendlichen und den Pflegeeltern zu treffen oder Ziele festzulegen? Wie lange läuft er, wird er verlängert? Ist er veränderbar?

Der Referent veranschaulicht den Hilfeplan mit Beispielen aus der Praxis. Zum Kurs gehört auch, sich mit dem Text aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz KJHG vertraut zu machen und zu besprechen, welche Möglichkeiten er für die Beteiligten bietet.

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PFAD-Fachinformation: Adoptionen 2009

Posted on August 23, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Am 04.08. wurden die aktuellen Zahlen zur Adoption 2009 durch das Statistische Bundesamt Wiesbaden veröffentlicht. Die sich seit Beginn dieses Jahrtausends abzeichnende Tendenz der Abnahme von Adoptionsfreigaben setzt sich weiter fort.

Im Jahr 2009 wurden 3.888 Kinder adoptiert. Davon fanden 2.011 Adoptionen durch Stiefelternteile und 185 durch Verwandte der Kinder statt. Die Vermittlung von Kindern zur Adoption in fremde Familien betraf somit 1.692 Kinder.

Demgegenüber steht auch eine abnehmende Anzahl von Adoptivbewerberfamilien. So sank die Anzahl von Adoptionsbewerberfamilien von 10 Bewerbern pro Kind in den Jahren 2007 und 2008 auf 9 Bewerberfamilien pro zur Adoption vorgemerktem Kind oder Jugendlichen im Jahre 2009. Am Ende des Jahres 1992 gab es 25.744 Adoptionsbewerber, 2000 waren es noch 13.138 Adoptionsbewerberpaare. Am Ende des Berichtsjahres 2009 waren es 7.139 Adoptionsbewerber. Damit ist die absolute Zahl von Adoptionsnachfragen gegenüber 1992 (den ersten bundesweiten Zahlen) auf weniger als ein Drittel gefallen. Die Erkenntnisse und neuen Methoden der Medizin haben vielen Paaren andere Möglichkeiten zur Realisierung ihrer Familienplanung eröffnet. Mitunter greifen kinderlose Paare aber auch auf ethisch fragwürdige und in Deutschland gesetzlich nicht gestattete Praktiken zurück.

Vergleicht man die Entwicklung der absoluten Zahlen von Adoptionen seit 1992, erhält man folgende Übersicht:


Die Anzahl der Adoptivkinder ist seit Beginn der Berichterstattung auf weniger als die Hälfte gesunken. Die veränderte gesellschaftliche Stellung lediger Mütter und die Gleichstellung unehelicher Kinder mit ehelich Geborenen zeigen hier ihre Auswirkungen. Die gesellschaftliche Anerkennung von unterschiedlichen Familienmodellen ermöglicht, dass mehr Kinder in ihrer Geburtsfamilie aufwachsen können. Dieser begrüßenswerte Trend wird auch in den nächsten Jahren stabil bleiben.

Juristische Möglichkeiten zur Vereinfachung von Adoptionen werden nicht zur Erhöhung der Adoptionszahlen führen. Trotz rückläufiger Adoptionen ist es auch in den nächsten Jahren wichtig, den Personalbestand in den Adoptionsvermittlungsstellen aufrecht zu erhalten. Eine stabile, qualitativ gute Betreuung der Adoptionspflegefamilien verhindert Abbrüche, die den Kindern weitere belastende Lebensereignisse erspart. Zudem steigt die Zahl der Adoptierten, die Beratung und Begleitung der Adoptionsvermittlungsstellen auf der Suche nach Ihren biologischen Wurzeln brauchen.

Dagmar Trauter                                                                      Dr. Carmen Thiele
Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes                                      Fachreferentin

PFAD-Fachinformation Adoptionen 2009 (pdf)

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Konzert von „Fosterfamily & Friends“ am 09.10. in Potsdam

Posted on August 23, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Mit dem Konzert „Gospel & Rhythm“ der Gruppe „Fosterfamily & Friends“ möchte sich PFAD bei der Stadt Potsdam für ihre Arbeit mit Pflegekindern und ihren Familien bedanken.

Der Landesverband PFAD FÜR KINDER Berlin-Brandenburg veranstaltet dieses Konzert in Kooperation mit dem PFAD-Potsdam Ortsverband zugunsten der Pflegekinderhilfe. Die SängerInnen und MusikerInnen sind aktuelle und ehemalige Pflege-/Adoptivkinder und Pflege-/Adoptiveltern aus Berlin und Freunde, die dieses musikalische Projekt und dessen Öffentlichkeitsarbeit unterstützen möchten.

Das Konzert findet am 9. Oktober um 17 Uhr in der Nikolaikirche Potsdam statt. Weitere Informationen finden Sie im Konzert-Flyer.

Vorher findet an gleicher Stelle eine Fortbildung zum Thema „Auch das Glück genießen können und dürfen: Soziale Elternschaft im Spannungsfeld pädagogischer Herausforderung und gefühlter Elternschaft“ statt.

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Kurs „Vorbereitung auf die Adoption “ ab 06.09. in Frankfurt/Main

Posted on August 23, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In der Zeit vom 06.09. bis zum 01.11. findet jeweils Samstags von 20 – 22 Uhr ein Kurs zur „Vorbereitung auf die Adoption“ statt. Diesen bietet das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt am Main interessierten Paaren an. Die Dozentinnen des Kurses sind Frau Maria Tepper und Frau Sabine Glanz.

Paare, die sich für eine Adoption entscheiden, durchlaufen eine intensive Zeit und neben dem Bedürfnis nach Informationen ist es besonders hilfreich, in einer Gruppe von Gleichbetroffenen alle wichtigen Aspekte erörtern zu können. Das Seminar gibt Orientierungshilfen und wirft Fragen auf, die gemeinsam mit der Gruppe bearbeitet werden. Die eigene Motivation, Erwartungen und Befürchtungen werden beleuchtet, die Haltung zur Herkunftsfamilie thematisiert und mögliche Formen des Kontaktes vorgestellt. Hilfreiches Wissen aus der Bindungsforschung und Entwicklungspsychologie werden eingesetzt, besondere Aspekte einer Auslandsadoption werden besprochen. Bestandteil ist auch die Option des Lebens ohne Kind. An sieben Abenden und einer Samstags-Einheit wechseln sich Gruppenarbeit, thematische Inputs und Selbsterfahrungselemente ab und unterstützen die Paare eine realistische Einschätzung zu entwickeln.

nähere Informationen

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PFAD-Seminar „Soziale Elternschaft“ am 09.10. in Potsdam

Posted on August 22, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Pflegeeltern leben in einem besonderen Spannungsverhältnis von öffentlichem Auftrag und familiärer Privatheit. Erkenntnisse aus der Forschung zeigen, dass „erfolgreiche“ Pflegefamilien sich als Familie fühlen, in der neben der Integration der Biografie des Pflegekindes und seiner Familie auch elterliche Liebe ihren Platz hat.

Unter dem Titel „Auch das Glück genießen können und dürfen“ beschäftigt sich das Seminar am 09.10.2010 in Potsdam mit der „Sozialen Elternschaft im Spannungsfeld pädagogischer Herausforderung und gefühlter Elternschaft„. Als Referentin konnte Diplomsozialarbeiterin Barbara Beckmann gewonnen werden.

Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit dem Ortsverband PFAD-Potsdam und dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Berlin-Brandenburg.

Informationsflyer mit Anmeldung

Im Anschluss findet an gleicher Stelle das Konzert „Gospel & Rhythm“ der Gruppe „Fosterfamily & Friendsstatt.

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Auslandsadoptionen auf eigene Faust kommen oft vor den Richter

Posted on August 22, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Stuttgart. Auf jedes zur Adoption vorgemerkte Kind kommen in Baden-Württemberg 15 Bewerberpaare. Da heißt es warten und hoffen. Manche Paare verlieren die Zuversicht. Sie begeben sich in rechtliche Grauzonen, um im Ausland einen Sohn oder eine Tochter zu adoptieren. Leidtragende sind die Adoptivkinder.

„Auslandsadoptionen im Grenzbereich der Legalität bergen ein großes Risiko, dass das Kind nicht zeitnah einreisen kann“, weiß Reinhold Grüner, Leiter der Zentralen Adoptionsstelle (ZAS) beim KVJS. Der KVJS fordert mit den Zentralen Adoptionsstellen in anderen Bundesländern Gegenmaßnahmen. „Bußgelder für Kinderkäufe im Ausland und ein grundsätzliches gesetzliches Einreiseverbot für Kinder, die außerhalb des gesetzlich vorgesehenen Verfahrens adoptiert wurden, könnten einen Beitrag zu mehr Rechtsstaatlichkeit leisten“, sagt Grüner.

Reinhold Grüner stellt solche Forderungen nicht von ungefähr. Er kennt etliche tragische Fälle. Schwierigkeiten treten etwa bei Staaten auf, die keine Adoption kennen. Beispiel: In Staaten mit muslimisch geprägter Rechtsordnung wie Marokko oder Algerien wird kinderlosen Paaren das Sorgerecht nach der „Kafala“ übertragen. Die Kafala (arab. = Bürgschaft) ist grob mit der Pflegschaft eines Kindes vergleichbar. Die Eltern können mit dem Segen der ausländischen Behörden zum Vormund werden, das Kind bleibt aber Mitglied seiner ursprünglichen Familie.

Keine Adoption aus Mahgreb-Staaten
Damit das Kind in Deutschland den gemeinsamen Familiennamen führen kann und die rechtliche Stellung eines leiblichen Kindes erhält, müssen die Eltern ein Adoptionsverfahren hinterherschieben. Doch etliche deutsche Behörden legen sich quer. Wenn das Herkunftsland keine Adoption kenne, dürfe ein Kind nicht einreisen, um in Deutschland adoptiert zu werden, argumentieren die Beamten. Zudem würden adoptierte „Kafala-Kinder“ in paradoxe Rechtsverhältnisse geraten. Das Kind besäße in Deutschland den Rechtstatus eines leiblichen Kindes von Adoptiveltern, der im Herkunftsland nicht anerkannt würde.

Die Folge: etliche „Kafala-Söhne“ und „-Töchter“ warten seit Jahren auf ihre Einreise nach Deutschland. Auch für verhinderte Adoptiveltern sind die Folgen fatal, wie Grüner erklärt: „Die Leute müssen nach der Kafala im Ausland für ein Pflegekind sorgen, leben aber selbst in Deutschland.“ Die ersehnte Aufnahme in die eigene Familie bleibe ungewiss.

Auch beim Verdacht auf Kinderhandel dürfen „adoptierte“ Jungen und Mädchen nicht einreisen. So hatte vor zwei Jahren eine gut situierte deutsche Familie im staatlichen Adoptionsverfahren die Geduld verloren. Sie ließ ihre Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten spielen, die bis nach Afrika reichten. Auf dem schwarzen Kontinent geriet bald ein elternloses Baby in den Blickpunkt der Suchenden. Es lebte bei Verwandten. Nach einigen Gesprächen war die bettelarme Familie bereit, das Kind herauszugeben. Die Deutschen wollten einem Familienmitglied eine Berufsausbildung finanzieren. Zudem flossen größere Geldbeträge in humanitäre Projekte vor Ort. Die afrikanischen Behörden genehmigten die Adoption. Doch die Beamten der deutschen Botschaft verweigerten die Einreisepapiere nach Deutschland. Der Fall beschäftigt inzwischen die Richter. Das Verfahren läuft über mehrere Instanzen. Der Ausgang ist ungewiss.
Adoption im Schlepptau von Leihmutterschaft

Zu rechtlichen Komplikationen führen auch Adoptionsanfragen im Schlepptau einer Leihmutterschaft. Zuweilen engagieren verzweifelte Paare eine Leihmutter, um ein Kind in ihre Arme schließen zu können. In Deutschland ist dies verboten. Doch Geschäftemacher aus dem Ausland bieten längst „Economy“-Pakete für 3.000 Euro oder „Komplex“-Pakete für 15.000 Euro. Wahlweise kann der „Tragemutter“ die befruchtete Eizelle der bestellenden Eltern eingepflanzt werden, oder sie wird mit dem Sperma des Auftrag gebenden Vaters künstlich befruchtet. Will im letzten Fall die Ehefrau des leiblichen Vaters das Neugeborene als Kind annehmen, kann sie eine Adoption beantragen. Problem: trotz der leiblichen Vaterschaft genehmigen die deutschen Auslandsvertretungen oft nicht die Einreise des Kindes nach Deutschland. Denn unter Juristen ist umstritten, ob der Mann auch im rechtlichen Sinn als Vater anerkannt werden sollte. Es sind Fälle bekannt, wo die Adoptiveltern ein, zwei Jahre im Ausland festsaßen, weil sie keine Einreisegenehmigung für den Adoptivsohn oder die -tochter erhielten.

Reinhold Grüner appelliert eindringlich an alle Frauen und Männer mit Kinderwunsch, Grauzonen-Adoptionen zu vermeiden: „Je weniger Kinder über problematische oder gar kriminelle Kanäle vermittelt werden, desto mehr kann das Wohl von Adoptivkindern und ihren aufnehmenden Familien gewahrt werden.“

Denn deutsche Behörden arbeiten nach den Bestimmungen des Haager Übereinkommens gegen Kinderhandel. Ein geregeltes Verfahren soll kriminelle Machenschaften verhindern und die Menschenrechte des Kindes schützen. Jeder Mensch hat das Recht, in seinem Geburtsland aufzuwachsen, sind sich die 81 Unterzeichnerstaaten einig. Nur wenn im Herkunftsland weder Betreuung noch Adoptivfamilien gefunden werden, darf ein Kind außer Landes gegeben werden.

Legal zur Adoption freigegebene Kinder werden nach dem Haager Übereinkommen von offiziell ermächtigten Behörden vermittelt. In Deutschland ist diese Stelle die ZAS. Sie oder von ihr anerkannte freie Adoptionsstellen suchen passende Eltern für die Kinder. Dazu sehen das Übereinkommen und das deutsche Gesetz eine Beratung und Eignungsüberprüfung von Adoptionswilligen vor.

Auch die Eltern in spe profitieren von der behördlichen Begleitung einer Adoption. Bei der Beratung werden sie zum Beispiel über mögliche Traumatisierungen informiert, die Adoptivkinder mit hoher Wahrscheinlichkeit mitbringen. „Ein elternloses Kind leidet stets unter seelischen Verletzungen, viele müssen Kriegserlebnisse oder andere Katastrophen bewältigen“, weiß die Beraterin Monika Miller-Lika von der ZAS. „Nach unserer Erfahrung können Adoptiveltern damit überfordert sein.“

Zudem bieten die deutschen Behörden Adoptiv-Familien Nachbegleitung, Berichte zur Gesundheit des Kindes und bestmöglichen Auskünfte über die Abstammung. Denn die meisten Adoptivkinder suchen irgendwann nach ihren leiblichen Eltern. Gut, wenn sie dann auf Akten zurückgreifen können, die in Deutschland 60 Jahre aufbewahrt werden.

Information

Auslandsadoptionen beim KVJS
Bei der ZAS lagen 2009 die Bewerbungen von 109 Paaren vor. Die Mitarbeiterinnen erbaten für sie einen Kindervorschlag aus dem anvisierten Staat. Sie holten sämtliche verfügbaren Informationen über die leiblichen Eltern ein und begleiteten das Verfahren von Deutschland aus.

20 glückliche Paare konnten 2009 ein Kind in die Arme schließen. Andere Anträge auf Vermittlung laufen noch oder wurden zurückgezogen. Die potenziellen Adoptiveltern hatten es sich anders überlegt oder erwarteten eigenen Nachwuchs. Oft gab es auch kein Kind aus dem Wunschland.

Von den 615 Kindern, die im Jahr 2009 in Baden-Württemberg adoptiert wurden, besaßen laut dem Statistischen Landesamt 240 eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Quelle: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg vom 05.08.2010

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Seminar „Trauma“ am 18.09. in Kalbe/Milde

Posted on August 21, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum Thema „Trauma“ wird Frau Lönneker-Hasse am 18.09. von 09.30 – 16.00 Uhr in Kalbe/Milde referieren. Veranstalter ist die Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg.

nähere Informationen unter 03471/ 37 40 00 (Frau Meyer).

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Stammtisch für Pflegeeltern am 26.08. in Lübeck

Posted on August 20, 2010. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/ Jugendamt der Hansestadt Lübeck bietet einen offenen Stammtisch für interessierte Pflegepersonen an. Angesprochen werden Pflegeeltern, die bereits mit dem Bereich Familienhilfe zusammenarbeiten oder dieses in Erwägung ziehen.

Sozialpädagogische Fachkräfte freuen sich auf einen offenen Austausch. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 26. August 2010, um 19 Uhr im Marli Café, St. Annen Straße 1, statt.

Quelle: Mitteilung des Presseamts Lübeck vom 19.08.2010

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Seminar „Frühen Bindungen mit Verständnis begegnen“ am 17.09. bzw. 24.11. in Bremen

Posted on August 20, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter der Kursleitung von Dipl. Sozialpädagogin Angelika Hartwig findet am 15.09. bzw. 24.11. jeweils von 19 bis 21.15 Uhr die Fortbildung „Frühen Bindungen mit Verständnis begegnen“ der Pflegekinder in Bremen gGmbH statt.

Die meisten Pflegekinder haben früh in ihrem Leben schlechte Erfahrungen mit Beziehungen zu anderen Menschen gemacht. Erwachsene, die keine Regeln kennen und Versprechen nicht halten, häufig wechselnde Bezugspersonen und instabile Familienstrukturen bestimmten ihren Alltag. Mit diesem problematischen Erfahrungsschatz kommen sie in die Pflegefamilie und gestalten ihre neuen Beziehungen nach dem alten Muster. Das kann zu Schwierigkeiten führen …

In diesem Kurs erfahren Sie, wie die Bindungsforschung das oft unverständliche Verhalten der Kinder erklärt, und Sie lernen verstehen, wie die Kinder von ihren frühen Bindungen geprägt sind. Für die kindliche Entwicklung sind neue Beziehungen extrem wichtig. Es wird besprochen, welche Faktoren dabei förderlich sind.

nähere Informationen

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IGfH: „Die Bedeutung von Pflegefamilien für die Entwicklung von Pflegekindern – Chancen und Risiken“ vom 20.-22.09. in Erkner

Posted on August 20, 2010. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) bietet vom 20.09.-22.09. in Erkner die Fachkräfte-Fortbildung „Die Bedeutung von Pflegefamilien für die Entwicklung von Pflegekindern – Chancen und Risiken“ für MitarbeiterInnen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, die mit Aufgaben des Pflegekinderwesens oder/und mit der Beratung von Pflegeeltern betraut sind, an. Die Leitung obliegt Walter Gehres und Stefanie Sauer.

Im Zentrum dieses Workshops stehen Biografien von Pflegekindern, die in unterschiedlichen Pflegefamilien aufgewachsen sind. Dabei geht es vor allem darum, den Blick auf die Leistungen der Pflegeeltern zu richten und zu fragen, welchen Anteil sie am Gelingen der Pflegeverhältnisse gespielt haben.

Die Grundlage unserer Erkenntnisse wurden im Rahmen von drei Forschungsprojekten an der Universität Jena über die Identitätsbildung von Pflegekindern und das Spannungsfeld von Pflegekindern zwischen zwei Familien in den Jahren zwischen 2001 und 2005 gewonnen. Dabei sind sehr facettenreiche Fallgeschichten entstanden, die im Workshop vorgestellt werden. Es besteht die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit Pflegeverhältnissen vorzutragen.

Mit diesem Workshop sind zwei zentrale Ziele verbunden:

  • Förderung eines vertiefenden Verständnisses für die Chancen der Unterbringung in Pflegefamilien, die Pflegekindern – trotz deren schwieriger Ausgangslagen – zu einem selbstständigen Leben verhelfen können,
  • Anregungen zu vermitteln für die kreative Gestaltung von Pflegeverhältnissen im Sinne eines gelingenden Aufwachsens von Pflegekindern zwischen zwei Familiensystemen (Herkunfts- und Pflegefamilie).

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

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Seminar „Umgang mit traumatisierten Pflegekindern“ am 18.09. in Oranienburg

Posted on August 19, 2010. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Zum „Umgang mit traumatisierten Pflegekindern“ veranstaltet der Landkreis Oberhavel zusammen mit KINDERLEBEN am 18.09. von 9.00 bis 16.30 Uhr in der Alfred-Dechert-Str.1 in Oranienburg eine Fortbildung.

nähere Informationen über E-Mail: Petra.Menzfeld@oberhavel.de

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Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) legt Materialienband zur Umsetzung des FamFG vor

Posted on August 19, 2010. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) legt mit dem Titel „Das Kind im Mittelpunkt“ einen umfangreichen Materialienband vor, der den Erziehungs- und Familienberatungsstellen und den anderen Akteuren vor Ort Unterstützung und Anregung bei den notwendigen Diskussionen zur Umsetzung des neuen Familienverfahrensrechts bietet.

Das FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) hat zum 1. 9. 2009 das bisherige FGG abgelöst. Den sich daraus ergebenden Veränderungen für die Zusammenarbeit von Beratungsstellen, Jugendamt und Familiengericht wird in diesem Buch nachgegangen. Das Inhaltsverzeichnis können sie hier herunterladen.

Der Band „Das Kind im Mittelpunkt – Das FamFG in der Praxis“, 328 Seiten, kann zum Preis von EUR 18,50 (inkl. Versandkosten) bestellt werden bei:

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.
Herrnstraße 53, 90763 Fürth
Tel (09 11) 9 77 14-0, Fax (09 11) 74 54 97. E-Mail: bke@bke.de

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Seminar „Traumatisierte Kinder, Integration in die Ersatzfamilie“ am 18.09. in Birkenfeld (Saar/Hunsrück)

Posted on August 19, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 18.09. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landkreis Birkenfeld in Birkenfeld (Saar/Hunsrück) von 10 – 17 Uhr das Seminar „Traumatisierte Kinder, Integration in die Ersatzfamilie“ mit den Referenten Dr. Monika Nienstedt und Dr. Arnim Westermann.

Die Entwicklung neuer Eltern-Kind-Beziehungen und die Bewältigung traumatischer Erfahrungen sind abhängig davon, ob die Pflegefamilie als Ersatz- oder Ergänzungsfamilie verstanden wird. Gezeigt wird, wie Pflege- und Adoptivkinder über korrigierende Erfahrungen und das szenische Inszenieren traumatischer Erfahrungen Ängste bewältigen, und die Integration in die Ersatzfamilie gelingt.

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Pflege- und Adoptivfamilienwochenende vom 17.-19.09. in Eckernförde

Posted on August 18, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 17. – 19.09. bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband Hamburg, ein geleitetes Freizeit-Wochenende für Pflege- und Adoptivfamilien in Eckernförde unter der Leitung von Edda Jacobs an.

Hier können sich Pflege- und Adoptivfamilien kennen lernen und Spaß miteinander haben. Die Eltern können über gemeinsame Erfahrungen sprechen. Die Kinder werden durch erfahrene Erzieherinnen betreut.

Nähere Informationen unter Tel: 59 49 00 oderE-Mail: Info@Freunde-der-Kinder.de

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Artikel zur Vermittlung von Jugendlichen in Pflegefamilien

Posted on August 18, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

(pfad/schulz) Im Artikel „Rausholen, was in ihnen steckt“ der Südwest Presse vom 16.08.2010 wird von der geglückten Unterbringung einer 15-Jährigen in einer Pflegefamilie berichtet.

Sie fand nach jahrelangen Streitereien in der leiblichen Familie, wo sie die Verantwortung für fünf Geschwister tragen sollte, nach kurzen Stationen in einem Heim und einer Wohngruppe, schließlich erst in einer Pflegefamilie zum ersten Mal Geborgenheit und ein geregeltes Leben.

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Dokumentation der Veranstaltung „Das Jugendamt der Zukunft – „Mädchen für alles“ oder „Restjugendamt“?

Posted on August 18, 2010. Filed under: Jugendhilfe |

In der Schriftenreihe „Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe“ veröffentlicht die Arbeitgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik demnächst als Band 76 die Dokumentation der Tagung „Das Jugendamt der Zukunft – „Mädchen für alles“ oder „Restjugendamt“?“, die am 15.-16.04.2010 in Berlin stattfand.

Ausschnitt:

„„Vom Kind aus denken …“
Unter der Überschrift „Ein neues Leitbild für das Jugendamt der Zukunft“ stellte Dr. Maria Kurz-Adam, aus München, Eckpunkte zu den Alleinstellungsmerkmalen und dem zukünftigen Profil des Jugendamtes vor und definierte als Schlüsselherausforderungen Bildung und Jugendhilfe, Kinderschutz und die Wiederkehr des Subjekts und der Wirkungsorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Letzteres sei der Prüfstein des Sozialen in der Kinder- und Jugendhilfe. Mit der Frage des „richtigen“ Kinderschutzes sei Unruhe in das Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe gekommen, weil damit die Qualität und der Stellenwert der Arbeit am Subjekt auf den Prüfstand gekommen sind. Das Schöne am Kinder- und Jugendhilfegesetz seien die darin festgeschriebenen qualitativen Elemente wie z.B. das Partizipationsprinzip. Die Nähe zur Familie sei das unbestreitbare hohe Potential der Kinder- und Jugendhilfe, denn kaum ein Leistungssystem vermag sich so der Intimität des Familienlebens anzunähern.

Das Jugendamt der Zukunft – eine „Kompetenzagentur für Entwicklungsförderung“? war einer der Vorschläge von R. Wiesner, das könnte es dann zutreffend beschreiben…“

nähere Informationen

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4. Adoptionstag in Bayern am 23.10. in München

Posted on August 16, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Samstag, den 23. Oktober 2010 lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. Adoptivfamilien nach München ins Mehrgenerationenhaus in der Dientzenhoferstr. 66-68 ein zu einem Workshop über Pubertät bei Adoptivkindern unter dem Titel „Die Kunst einen Kaktus zu umarmen“.

Unter der fachkundigen Leitung von Referent Robert Bachhuber, Diplom-Psychologe aus München, wird ein Erfahrungsaustausch zu Themen wie Wurzelsuche, Loyalitätskonflikte, Identitätskrisen, Sexualität u.a. stattfinden und Raum für Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen sein.

Es wird Kinderbetreuung angeboten.

Um Anmeldung bis zum 15.10.2010 wird gebeten.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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Seminar „Erben und Vererben in der Pflegefamilie“ am 16.09. in Bremen

Posted on August 16, 2010. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Erben und Vererben in der Pflegefamilie“ heißt das Fortbildungsangebot, das die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am Donnerstag, den 16.9. von 19 bis 21.15 Uhr mit dem Fachanwalt für Familienrecht Matthias Westerholt anbietet.

Wenn Pflegeeltern das Pflegekind nach dem eigenen Tod oder mit dem Erreichen der Volljährigkeit absichern wollen, stoßen sie schnell auf Schwierigkeiten. Wer erbt eigentlich? Muss ich ein Testament machen, wenn ich meinem Pflegekind etwas vererben will? Können die leiblichen Eltern auf das Erbe zugreifen? Kann ich jetzt schon ein Sparbuch für mein Pflegekind anlegen? Vor allem die Unklarheit über die Möglichkeiten der leiblichen Eltern, Einfluss auf das Erbe zu nehmen, steht im Vordergrund der Überlegungen. Ebenso die Rechtslage zwischen Kostenträger und Pflegekind, wenn das Pflegekind etwas erbt. Das Kurs will Fragen beantworten und Unsicherheiten abbauen.

nähere Informationen

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Buch-Tipp „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“

Posted on August 16, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

Von Marco Carini erschien im Rotbuch-Verlag neu das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“.

Verlagsinfo:
Adoption ist längst kein Tabu mehr. Umso erstaunlicher ist es, dass die Erfahrungen von Adoptivkindern auf der Suche nach ihrer sozialen und genetischen Herkunft bisher wenig Beachtung finden. Denn die Zahl der Suchenden steigt rapide – und mit ihnen das Bedürfnis nach Austausch und Erklärung. Marco Carini, selbst Adoptivkind, gibt in seinem Buch den Fragenden eine Stimme und versammelt sehr unterschiedliche Schicksale. Erstmals erzählen auch „gefundene“ Mütter vom Aufeinandertreffen mit ihrem Kind. Es sind Geschichten, die den Leser teilhaben lassen an einem existenziellen Erlebnis: Wie ist sie, die Begegnung mit der unbekannten Vergangenheit?

Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD. Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!

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Bundesverdienstkreuz für Pflegemutter aus Niederbayern

Posted on August 16, 2010. Filed under: Bayern, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Frau Margarete Schroer (70) aus Dorfbach im Landkreis Passau wurde für ihr außerordentliches Engagement als Pflegemutter mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern gratuliert Frau Schröer ganz herzlich!

Die gebürtige Westfälin, die seit fast 20 Jahren in Niederbayern lebt, betreute neben ihren beiden leiblichen Kindern im Laufe der Jahre ca. 60 Pflegekinder, manche nur für kurze Zeit und manche auf Dauer. Frau Schröer ist langjähriges Mitglied des PFAD FÜR KINDER Ortsvereins Passau.

In seiner Laudatio stellte Staatsminister Helmut Brunner heraus: „Ihre Verdienste besitzen einen hohen Stellenwert. Durch Ihr langjähriges umfassendes Wirken, vor allem auch im Hinblick auf behinderte Pflegekinder, haben Sie ein hohes Maß an sozialem und persönlichem Engagement bewiesen.“

Pressestimmen:

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Berlin: Informationsabende für Pflegeelternbewerber

Posted on August 16, 2010. Filed under: Berlin, Bewerber, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Regelmäßige Informationsabend für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein Pflegekind aufzunehmen organisiert die Familien für Kinder gGmbH in Berlin.

Das Zusammenleben mit einem Pflegekind ist eine schöne, interessante, aber auch herausfordernde Aufgabe, die eine gute Vorbereitung braucht.
An diesen Abenden werden grundlegende Informationen zum Thema Pflegekinder gegeben, die durch Praxisberichte von Pflegeeltern veranschaulicht werden, und Fragen der Interessenten beantwortet.

Die nächsten Termine sind am 31.08., 16.09., 07.10., 18.11. und 09.12. jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Dudenstraße 10, 10965 Berlin im 1. Hinterhof, Quergebäude, Aufgang B (auf der linken Seite), Erdgeschoss

Um telefonische Anmeldung unter 030 / 21 00 21 – 0 wird gebeten.

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Fortbildung für Adoptiveltern „Familie und Kindheit in Äthiopien“ am 09.19. in Düsseldorf

Posted on August 15, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, International, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Samstag, den 09. 10. veranstaltet der Evangelische Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. von 10 bis 16 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Familie und Kindheit in Äthiopien“ im FFFZ in Düsseldorf.

Eingeladen sind interessierte Adoptiveltern, die ein Kind aus Äthiopien adoptiert haben und Adoptivbewerber, die ein Kind aus Äthiopien adoptieren werden.

Der Teilnehmerbetrag beläuft sich auf 40,- € pro Person, inklusive Mittagessen.

Um Anmeldungen bis zum 01.09. über E-Mail: evap@ekir.de wird gebeten.

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Pflegeelternschule Bremen: Programm für 2. Halbjahr 2010 erschienen

Posted on August 15, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie |

Das Herbstprogramm der Pflegeelternschule der Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) liegt jetzt vor – dick wie noch nie. Das machen der neue Leistungsbereich Übergangspflege und die erweiterten Angebote für Kinder und Familien.

Die PiB-Pflegeelternschule bereitet Bewerber auf ihre Aufgabe vor, unterstützt im Alltag und qualifiziert für die unterschiedlichen Pflegeformen.

PiB Programm  2010.2

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