Archive for März 2011

Kreis Soest: Pflegekinderdienste suchen „sozialpädagogische Pflegeeltern“

Posted on März 8, 2011. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie |

Kreis Soest (kso.2011.03.03.091.bp/-rn). Die Pflegekinderdienste des SkF Soest und SkF Werl suchen dringend interessierte Paare als so genannte „sozialpädagogische Pflegeeltern“, die Kinder mit einem erhöhten Erziehungsbedarf die Chance auf ein zweites Leben geben. Die Mitarbeiterinnen Bettina Lellesch (SkF Soest) und Birgit Pathmann (SkF Werl) sind im Auftrag des Kreisjugendamtes tätig, das für alle Kommunen des Kreises zuständig ist, die über kein eigenes Jugendamt verfügen.

Die sechsjährigen Zwillinge Ben und Tim (Namen geändert) kommen mit einem Lächeln zur Tür herein. Sie freuen sich, wieder zu Hause zu sein. Zu Hause bei ihren Pflegeeltern Meier (Name geändert). Dass es sich hierbei um keine „normale“ Pflegefamilie handelt, ist nicht ersichtlich.

Ben und Tim waren gerade vier Wochen alt, als sie in die Pflegefamilie kamen. Ihre leibliche Mutter war heroinabhängig. Selbst zwei Tage vor der Geburt der Zwillinge hat sie Heroin, Nikotin, Cannabis und Alkohol konsumiert. Nach der Geburt bestand kein Interesse an den „Zwillis“, wie sie heute liebevoll von den Pflegeeltern genannt werden. Mit starken Krampfanfällen und Atemstörungen mussten sich die Kleinen ins Leben kämpfen. Durch die intensive und liebevolle Betreuung durch die Pflegeeltern können die Brüder mittlerweile auf eine beachtliche Entwicklung zurückblicken. Sie erfahren eine motopädische und sprachliche Förderung in einem heilpädagogischen Kindergarten, besuchen regelmäßig einen Ergotherapeuten und nehmen am therapeutischen Reiten teil. Daneben haben sie ihre Liebe zum Wasser entdeckt. Bei namhaften Schwimmwettbewerben sind beide mittlerweile keine unbekannten Größen.

Andere Jungen und Mädchen mit einem ähnlichen Schicksal haben nicht das Glück, eine Pflegefamilie zu finden. So gibt es Kinder, die auf Grund von Behinderungen von den leiblichen Eltern nicht ausreichend versorgt und gefördert werden oder werden können. Nicht nur jüngere, sondern auch ältere Kinder werden Opfer mangelnder Erziehungskompetenz ihrer leiblichen Eltern. „Nur eine Familie mit großer Erfahrung und der Bereitschaft, sich auf die Besonderheiten des jungen Menschen einzulassen, wird sich in der Lage sehen, diesen Kindern eine umfangreiche Unterstützung zu bieten. Leider gibt es viel zu wenige, die sich diese Aufgaben zutrauen“, bedauert Birgit Pathmann vom SkF Werl. Sie weist darauf hin, das Bewerber um ein Pflegekind in Seminaren gründliche vorbereitet würden. Hinzu komme eine verlässliche und kontinuierliche Unterstützung der Mitarbeiterinnen des SkF-Pflegekinderdienstes.

Die Eheleute Meier haben ihren Entschluss, zwei „schwierige Pflegekinder“ aufzunehmen, nie bereut. Sie erleben ihre Zwillinge als Bereicherung. Tim und Ben sind aus der Großfamilie am Möhnesee nicht mehr wegzudenken. „Guter Wille alleine reicht aber bei weitem nicht aus“, beschreibt die Pflegemutter. Schließlich muss die Entscheidung, ein Kind in ein neues Zuhause in einer sozialpädagogischen Pflegefamilie zu geben, auch familiengerichtlich abgesichert werden. Familie Meier findet es jedenfalls wichtig, dass Tim und Ben nicht wieder aus ihrer Pflegefamilie herausgerissen werden.

Bettina Lellesch ist beim Pflegekinderdienst Ansprechpartnerin für die Bezirke Rüthen, Geseke, Erwitte, Anröchte und Bad Sassendorf (Kontakt: Sozialdienst katholischer Frauen e. V., Waisenhausstraße 13, 59494 Soest, Telefon 02921/9695014); Birgit Pathmann betreut die Bezirke Welver, Lippetal, Möhnesee, Wickede und Werl (Kontakt: Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Werl, Mellinstraße 5, 59497 Werl, Telefon 02922/870419).

Quelle: Pressemeldung des Kreis Soest vom 03.03.2011

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Jahrestagung der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ am 06.05. in Bremen

Posted on März 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Jahrestagung 2011 der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ wird am 06.05. in Bremen stattfinden.

Die Organisation hat Prof. Dr. Sabine Wagenblass von der Hochschule Bremen, Studiengang Soziale Arbeit in Kooperation mit dem Bremer Netzwerk Kinder psychisch kranker Eltern, der Bremer Werkgemeinschaft, der Caritas-Erziehungshilfe gGmbH und PiB Pflegekinder in Bremen gGmbH übernommen.

Einladungsflyer mit Anmeldung

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„Vollzeit-Pflegefamilie – was spricht dafür, was sollte man wissen?“ am 07.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Zentrum Familie in Frankfurt/Main informiert in Kooperation mit dem Fachteam Adoption des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am 07.04. um 20 Uhr Adoptivbewerber über die Möglichkeit statt einer Adoption ein Pflegekind aufzunehmen.

nähere Informationen

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Thüringer Jugendämter haben zu wenig Pflegeelternbewerber

Posted on März 6, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Über den großen Mangel an Pflegefamilien berichtet die Südthüringer Zeitung im Artikel „Ersatz-Eltern gesucht“ von Marco Schreiber in ihrer Ausgabe vom 04.03.2011.

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„Wurzeln und Flügel – Ein Elterntraining für Adoptiveltern Schwarzer Kinder“ am 07./08.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 07. und 08.05. hält Diversity Works ihr Elterntraining „Wurzeln und Flügel“ für Adoptiveltern Schwarzer Kinder in Frankfurt/Main ab.

Das Zusammenleben mit Kindern in Familien ist ebenso von wertvollen, schönen, lebensbereichernden und -bejahenden Glücksmomenten geprägt, wie von jenen kräftezehrenden Momenten, in denen das Kommunizieren, das in Kontakt bleiben und das Zueinanderstehen zu Kraft- und Geduldsproben werden können. Dies gilt für alle Familienkonstellationen.

Adoptivfamilien sehen sich darüber hinaus weiteren Herausforderungen gegenübergestellt. Während „biologisch verwandte“ Familien langsam zusammenwachsen können, finden sich Adoptivfamilien mit der Situation konfrontiert, ein neues Familienmitglied in ihrer Mitte zu haben, das bereits eigene, andere Lebenserfahrungen und Prägungen in sich trägt. Wie wird man sich verstehen? Wird man miteinander klarkommen? Wie findet man gemeinsame Wege und Werte des Zusammenlebens? Wird das gegenseitige Annehmen – die Eltern das Kind/ das Kind die Eltern – funktionieren?

Eltern die sich zu einer Auslandsadoption Schwarzer Kinder entschließen, machen nicht selten Erfahrungen, die über all das hinausgehen. Sie werden unter Umständen mit rassistischen und/oder sozialer Zuschreibungen und Diskriminierungen konfrontiert. Darüber hinaus mögen sich Fragen ergeben, wie mit der Traurigkeit, der Wut oder der Nichtthematisierung des Adoptivkindes umzugehen ist, dass von den leiblichen Eltern verlassen oder „frei gegeben“ wurde und sich in einer neuen Heimat zurechtfinden muss.

Das Workshopkonzept „Wurzeln und Flügel“ bietet Adoptiveltern Schwarzer Kinder die Möglichkeit, sich mit all diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Lösungsansätze für problematische Situationen zu erarbeiten. Im gemeinsamen Austausch machen sie die stärkende Erfahrung, dass sie nicht allein sind mit ihren Fragen und Problemen.

Durch die professionelle Begleitung eines erfahrenen Trainer/innen-Teams werden den Eltern Diskriminierungsstrukturen wie Adultismus (Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern) und Rassismus nahe gebracht. Die Eltern erhalten im Workshop Raum und Zeit, ihre eigenen Verortungen in diesen Themen und Strukturen zu suchen und zu finden und sich so mehr Sicherheit für herausfordernde Alltagssituationen zu erarbeiten.

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„Auch behinderte Kinder sind vor allem eins: Kinder!“ am 04.04. in Hamburg

Posted on März 6, 2011. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Montag, den 04.04. referiert die Heilerzieherin und Pflegemutter Ingrid Brandt für die Pflegeelternschule von PFIFF über das Thema „Auch behinderte Kinder sind vor allem eins: Kinder!“.

Kinder mit Behinderungen müssen die gleichen Entwicklungschancen haben wie Kinder ohne Behinderung. Das bedeutet, in einer Familie aufzuwachsen, in der ihre Grundbedürfnisse nach Konstanz, Verlässlichkeit und Rhythmus erfüllt werden.
Wie kann das Zusammenleben mit einem behinderten Pflegekind gut gelingen? Was gibt es für Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten, die kurzfristig aber auch langfristig helfen, genügend Energie für das Leben mit einem behinderten Kind zu haben? Welche Unterstützung ermöglicht es den Kindern, ein Leben in der Gemeinschaft nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermöglichen?
Die Referentin informiert über ihre langjährigen persönlichen und beruflichen Erfahrungen und will Mut machen, einem „besonderen Kind“ die Chance zu geben, in einer Familie aufzuwachsen.

zur Anmeldung

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„Selbstbewußtseinsbausteine für Kinder“ am 05.04. in Bad Homburg

Posted on März 5, 2011. Filed under: Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Hochtaunuskreises bietet in seiner Fortbildungsreihe für Pflegeeltern am Dienstag, den 05.04. um 20 Uhr im Landratsamt Bad Homburg das Thema: „Selbstbewußtseinsbausteine für Kinder“ an.

Diese Veranstaltungsreihe wird zusammen mit dem Adoptionsdienst und der Fachstelle Suchtprävention des Hochtaunuskreises angeboten.

Näheres kann bei den Mitarbeiterinnen erfragt werden, eine vorherige Anmeldung zu diesem Vortrag ist erforderlich, jedoch auch noch kurzfristig möglich:

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EVH-Jahrestagung 2011: “Belastung – Überlastung – Entlastung: Was brauchen Erziehungsstellen, um ihre Arbeit gut zu machen?“vom 01.04.-02.04.

Posted on März 5, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Belastung – Überlastung – Entlastung: Was brauchen Erziehungsstellen, um ihre Arbeit gut zu machen?“ ist die diesjährige Jahrestagung des Erziehungsstellenvereins Hessen überschrieben. Sie findet von Freitag, den 01.04. – Samstag, den 02.04. im Freizeitdorf Flensunger Hof statt. Am 03.04. schließt sich die Mitgliederversammlung des Vereins an.

Veranstaltungsflyer

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe und die Durchsetzung von Betroffenenrechten“ am 01.04. in Berlin

Posted on März 3, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Freitag, den 01.04.2011 von 09 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe und die Durchsetzung von Betroffenenrechten“. Ein besonderes Augenmerk wollen wir dabei besonders auf die Hilfen für junge Volljährige legen.

Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
Welche Möglichkeiten gibt es Betroffenenrechte durchzusetzen und wann ist das Jugendamt zuständig und wann das JobCenter oder das Sozialamt?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 25.03.2011 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Informationsflyer

Quelle: Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.

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Berlin engagiert sich im Bundesrat für die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Kindschaftsrecht

Posted on März 2, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Der Berliner Senat will die Einschränkungen gemeinsamer Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Lebenspartner beseitigen. Kinder in eingetragenen Lebenspartnerschaften sollen die gleichen Rechte bekommen wie Kinder, die in Ehen aufwachsen. Deshalb hat der Senat heute auf Vorlage des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, eine Bundesratsinitiative zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Kindschaftsrecht beschlossen.

So soll auch bei einer Schwangerschaft durch eine künstliche Befruchtung innerhalb einer bestehenden Lebenspartnerschaft bei der Lebenspartnerin der biologischen Mutter automatisch die Mutterschaft (Co-Mutter) anerkannt werden. Des Weiteren soll die Mutterschaftsanerkennung entsprechend der Vaterschaftsanerkennung schon vor der Geburt des Kindes ermöglicht werden. Gesichert werden soll auch die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften in den Bestimmungen über die künstliche Befruchtung mit Spendersamen („heterologe Insemination“).

Durch den Erlass des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Februar 2001 erfolgte zwar eine Institutionalisierung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Die Restriktionen für alle anderen Lebensweisen gegenüber der Ehe, die das Lebenspartnerschaftsgesetz nicht beendet hat, führen im Kindschaftsrecht zu ungerechtfertigten Diskriminierungen gleichgeschlechtlicher Paare mit Kindern (Regenbogenfamilien). Diese lassen sich nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Förderauftrag für die Ehe nicht rechtfertigen.

Vor diesem Hintergrund hatte der Senat am 16. Februar 2010 das „Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Homophobie“ beschlossen. Gemäß dem darin enthaltenen Handlungsfeld „Rechtsangleichung“ wird das Land Berlin nun im Bundesrat aktiv.

Der Bundesgesetzgeber muss dann entscheiden, wie er die vom Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 7. Juli 2009 vorgegebene – an einem gesellschaftlichen Wertewandel orientierte – Verfassungsentwicklung durch die Änderung bestehender Gesetze umsetzt.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin – Landesjugendamt

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Kreis Borken informiert am 15.03.: „Wie man Pflege- und Adoptivfamilie wird“

Posted on März 2, 2011. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Um den „Weg zur Pflege- und Adoptivfamilie“ geht es am Dienstag, den 15.03. bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Jugendämter im Kreis Borken und des Sozialdienstes katholischer Frauen Bocholt e.V. (SkF). Sie beginnt um 19.30 Uhr im Beratungsladen (BeLa) des SkF Bocholt an der Osterstraße 53.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Jugendämter und des SkF werden über die Aufgaben des Jugendamtes und der Vermittlungsstellen informieren und Fragen zur Vorbereitung und Qualifizierung für Bewerber sowie Fragen zur Rechtslage beantworten. Außerdem skizzieren sie die Möglichkeiten zur Beratung und Unterstützung der Familien nach einer Aufnahme des Pflege- oder Adoptivkindes. Die Veranstaltung soll auch dazu beitragen, Hemmschwellen für potenzielle Bewerber zu überwinden und eventuell bestehende Vorurteile über Pflege- und Adoptivverhältnisse abzubauen.

Nicht wenige Familien, Paare und Einzelpersonen beschäftigen sich im Laufe ihres Lebens mit der Frage, ob sie ein Adoptiv- oder Pflegekind, das nicht bei seinen leiblichen Eltern leben kann, in ihrem Haushalt aufnehmen möchten. Für die Vermittlung sind die Pflegekinderdienste der Jugendämter, die Zentrale Adoptionsvermittlungsstelle im Kreis Borken sowie im Südkreis ebenfalls der SkF Bocholt zuständig. Diese Institutionen kooperieren bei ihrer Arbeit eng miteinander und bieten im Kreis Borken regelmäßig gemeinsame Informationsveranstaltungen an.

Anmeldungen für den Abend in Bocholt nehmen Thomas Stender vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken – Nebenstelle Rhede, Tel.: 02872/809711, sowie Sandra Otten und Hildegard Tenbrock vom SkF Bocholt, Tel.: 02871/2518212, entgegen. Bei ihnen erhalten Interessenten auch weitere Informationen zur Veranstaltung.

Quelle: Stadt Borken

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2. Bielefelder Pflegeelterntag am 02.04.: „Pflegekind und Schule – eine Herausforderung!“

Posted on März 2, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 02.04. findet der 2. Bielefelder Pflegeelterntag zum Thema „Pflegekind und Schule – eine Herausforderung!“ im Alten Rathaus Bielefeld, 2. Etage, Rochdale Raum statt. In der Zeit von 9.30 – 14 Uhr wird der Dipl. Psychologe Dr. Heinrich Röbe referieren.

Veranstalter sind der Kommunale Arbeitskreis Pflegekinder in Bielefeld und die Stiftung Zum Wohl des Pflegekindes.

Ansprechpartner ist Herr Armin Förster, Jugendamt Bielefeld, Telefon: 0521 51-2626

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„Erfahrungen, Kriterien und Risiken der Vermittlung von leiblichen Geschwistern in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on März 1, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

An Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollzeitpflege und der Adoptionsvermittlungsstellen wendet sich die Fortbildung „Erfahrungen, Kriterien und Risiken der Vermittlung von leiblichen Geschwistern in Pflege- und Adoptivfamilien“ des Niedersächsischen Landessozialamt am 09.05. in Hannover. Referent wird Dipl.-Psych. Oliver Hardenberg aus Münster sein.

Anmeldeschluss ist der 25.03.

Nähere Informationen

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Bericht vom Fachtag „Was Pflegekinder brauchen“

Posted on März 1, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Am 22. Februar 2011 fand im Erbacher Hof in Mainz die vom SPFZ in Zusammenarbeit mit dem Referat 33 ausgerichtete Tagung für Pflegeeltern, Mitarbeitende der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) und der Pflegekinderdienste in Rheinland-Pfalz statt. Diese Mischung begünstigte die spannende und produktive Zusammenarbeit beim Fachtag, der in dieser Zusammensetzung zum zweiten Mal stattfand.

Ca. 130 Teilnehmende fanden den Weg zum Erbacher Hof trotz Streik der Deutschen Bahn. Die Mitarbeiterinnen des SPFZ  hatten bereits im Vorfeld darauf geachtet, dass Fachkräfte und Pflegeeltern gut gemischt an den Tischen vertreten waren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden an ihren Tischgruppen von sachkundigen Moderatoren und Moderatorinnen betreut.

Frau Zeller, die Leiterin des Landesjugendamtes, sprach in ihrem Grußwort von den in den letzten Jahren erreichten Veränderungen und Verbesserungen im Pflegekinderwesen. Sie wies dabei insbesondere auf die sehr erfolgreiche, bereits im zweiten Durchgang stattfindende Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste in Rheinland-Pfalz hin. Frau Kros (Leiterin des SPFZ) moderierte die weitere Veranstaltung in gewohnt sachkundiger und zielführender Weise. Nach einer Vorstellung der Anwesenden untereinander in den Tischgruppen folgte ein 45 Minuten-Input von Prof. Dr. Salgo (Universität und FH Frankfurt) zum Thema „Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Ausgestaltung einer Vollzeitpflege“. Diese Thematik wurde von Herrn Prof. Salgo interessant und gut verständlich vorgestellt und diente so als Grundlage zur nächsten Sequenz der moderierten Gruppenarbeit an den Tischen. Eine Stunde arbeiteten die Gruppen an verschiedenen Fragen zur Verbesserung der Kooperation zwischen Jugendämtern und Pflegefamilien. Die sehr konkreten Ergebnisse wurden im Plenum zusammengetragen.

Nach der wohlverdienten Pause eröffnete Frau Prof. Dr. Zitelmann (FH Frankfurt) mit einem lebendigen Vortrag „Entwicklung und Bedürfnisse des Pflegekindes“. Der fesselnde Vortrag hätte auf Wunsch mancher Teilnehmer noch ausgeweitet werden dürfen, doch auch die Motivation zur zweiten intensiven Gruppenarbeit wurde durch diesen Input gestärkt. Zur Frage „Wie können wir gemeinsam sicherstellen, dass es dem Kind gut geht?“ arbeiteten die Tischgruppen nochmals eine Stunde und trugen gewonnene Ergebnisse, Ideen und Anregungen zusammen.

In den abschließenden Worten von Frau Egger-Otholt, Leiterin des Fachreferats 33, wurde der erfolgreiche Tag  zusammengefasst und die Ankündigung ausgesprochen, einen solchen gerne zu wiederholen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass das intensive Zusammenarbeiten der Fachkräfte und Pflegeeltern das Verständnis füreinander gestärkt hat und dass durch den fruchtbaren Austausch viele neue Ideen für die Umsetzung in der Praxis entwickelt wurden.

Quelle: Newsletter LSJV Aktuell vom 01.03.2011

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Podiumsdiskussion zum Thema Auslandsadoption am 28.03. in Waiblingen

Posted on März 1, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 28.03. lädt der PFAD FÜR KINDER Ortsverein im Rems-Murr-Kreis zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Auslandsadoption: „Ein Kind aus dem Ausland… und dann?“ ein. Die Veranstaltung findet ab 19.30 Uhr in der Familienbildungsstätte in der Karlsstr. 10 in Waiblingen statt.

Vielen Adoptionswilligen stehen nur wenige zur Adoption freigegebene deutsche Kinder gegenüber. Deshalb überlegen manche Bewerber, ein Kind aus dem Ausland zu adoptieren. Ein juristischer Rahmen regelt die Ausführung einer internationalen Adoption (Haager Übereinkommen; Adoptionsvermittlungsgesetz, -ausführungsgesetz, -wirkungsgesetz). Doch daneben gibt es noch vieles zu bedenken, was sich bei einer Auslandsadoption häufig schwieriger als bei einer Inlandsadoption gestaltet: kann die Vorgeschichte des Kindes möglichst zuverlässig in Erfahrung gebracht werden, wie wirkt sich diese auf seine seelische und körperliche Gesundheit aus, ist Biografiearbeit möglich, welche Hilfsangebote stehen Adoptiveltern zur Verfügung und welche Unterstützungsmöglichkeiten können sie ihrem Kind bieten.

In einer Diskussionsrunde mit Adoptiveltern junger und auch erwachsener Kinder und erwachsenen Adoptierten werden diese über ihre persönlichen Erfahrungen berichten und sich zu den Fragen des Publikums äußern.

Von Mitgliedern wird eine Gebühr von 5 € erbeten, von Nichtmitglieder 10 €.

Die Anmeldung erfolgt über die Familienbildungsstätte: E-Mail: info@fbs-waiblingen.de oder Telefon: 07151/51 583

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„Übergänge“ in der Bereitschaftspflege am 09.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 1, 2011. Filed under: Fortbildung, Hessen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Institut für Vollzeitpflege und Adoption (IVA) bietet am 09.04. in Frankfurt/Main im Rahmen des Forum Bereitschaftspflege eine Fortbildung zum Thema „Übergänge“ an.

nähere Informationen

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