„Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht“ am 07.05. in Rastatt

Posted on April 14, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am Samstag, den 07.05. lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der Initiativgruppe der Pflege- und Adoptivfamilien der Städte Baden-Baden, Rastatt und des Landkreises Rastatt nach Rastatt zum Tagesseminar „Entwicklungsrisiken aus medizinischer, entwicklungsneurologischer und psychosozialer Sicht“ mit Dr. Henrike Härter.

Für die Prognose von Pflege- und Adoptiv-kindern ist die gelingende Bindung an ihre Bezugspersonen entscheidend. Dazu benötigen Pflege- und Adoptiveltern Wissen über die vielfältigen Entwicklungsstörungen, die Pflege- und Adoptivkinder durch Einflüsse in der Schwangerschaft und auch in ihrem weiteren Leben mitbringen. Oft sind diese Störungen für Laien und auch Fachleute nicht oder nur schwer zu erkennen, z.B. das Fetale Alkoholsyndrom, Trau¬mata, Bindungsstörungen usw.. Alkohol in der Schwangerschaft hat eine lebenslange Schädigung der Betroffenen, vor allem eine Schädigung des Gehirns zur Folge. Neben geistigen Beeinträchtigungen unterschiedlichster Ausprägungen finden sich Auffälligkeiten im Verhalten, die sich, im Neugeborenenalter beginnend, durch die Kinder- und Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter ziehen.

Für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen ist das Wissen um die charakteristischen Auswirkungen der Schädigungen von großer Bedeutung, um falsche Vorwürfe zu vermeiden, Erwartungen realistisch formulieren zu können und leichter Wege für den häufig schwierigen Alltag zu finden.

An diesem Tag sollen typische Symptome und deren Auswirkungen und auch begleitender Störungen in verschiedenen Lebensbereichen dargestellt werden. Dies hilft Erwartungen an das Kind, aber auch an sich selbst realistisch einzuschätzen und Frustration und Hilflosigkeit zu vermindern. Sich bei der Erziehung helfen und unterstützen zu lassen, fällt leichter und ist Zeichen von Verantwortlichkeit dem Kind, aber auch der eigenen Familie gegenüber. Letztendlich kann so das „Mögen“ besser gelingen.

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

Make a Comment

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...

%d Bloggern gefällt das: