Archive for November 2011

Bad Kreuznach: Seminar für Pflegeeltern am 03.12.

Posted on November 30, 2011. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Pflegeeltern, die ein Pflegekind in ihre Familie aufgenommen haben, wünschen sich auch nach der Aufnahme des Kindes Unterstützung und Beratung. Dabei ist der Austausch mit anderen Pflegeeltern genauso wichtig wie eine Einzelberatung. Begleitend dazu veranstaltet der Pflegekinderdienst des Stadtjugendamtes Bad Kreuznach ein Seminar mit dem Thema: „Halt geben im Alltag und Lebensfreude vermitteln“.

Referent ist Professor Huber von der Pflegeelternschule Baden Württemberg. Das Seminar findet statt am Samstag, o3. Dezember 2011, von 10 bis 16 Uhr im großen Sitzungszimmer der Stadtverwaltung, Brückes 1, in Bad Kreuznach.

Für die wenigen Plätze, die noch frei sind, können sich Pflegeeltern aus dem Stadt– und Kreisgebiet, die bereits ein Pflegekind aufgenommen haben, bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes des Stadtjugendamtes anmelden: Anne Heil Tel. 0671 / 800291 und Heidrun Höfer Tel. 0671 / 800295

Hier erhalten Sie auch Informationen, falls Sie an der Aufnahme eines Pflegekindes interessiert sind.

Quelle: Stadtverwaltung Bad Kreuznach

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Ergebnisse der Pflegekindertagung in Siegen

Posted on November 30, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Die Präsentationen der Hauptvorträge sowie die Materialien zu den zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen der bundesweiten Pflegekindertagung der Universität Siegen „Gute Bedingungen für Pflegekinder. Von der Forschung für die Praxis“ sind auf der Homepage der Forschungsgruppe Pflegekinder abrufbar.

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten vom 14.-16. September in Siegen die Möglichkeit, sich über neue Forschungsergebnisse zu informieren und sich intensiv über die aktuellen Entwicklungen im Pflegekinderwesen auszutauschen. Dabei wurden konkrete Fragestellungen und Konzepte bearbeitet und weiterentwickelt.

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Berlin: FAS-Selbsthilfegruppe für Pflegefamilien

Posted on November 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Frau Adrienne Frenzel (Hebamme und Pflegemutter von zwei Jungen mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung (FASD) lädt Pflegefamilien mit betroffenen Kindern zu regelmäßigen Treffen ein, an denen Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfe und Öffentlichkeitsarbeit stattfinden kann.

Die Gruppe trifft sich am zweiten Freitag eines Quartals von 20-22.30 Uhr in Berlin Mahlsdorf, Hönower Str. 196. Prof. Spohr wird mehrfach persönlich teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Wer Interesse hat, meldet sich kostenlos bei Fr. Frenzel an:
030-56 29 20 10, 0151-15 21 82 77 oder a.frenzel@berlin.de

Quelle: fasd-zentrum.blogspot.com

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Schweiz: Artikel „Es gab auch glückliche Verdingkinder“

Posted on November 28, 2011. Filed under: Forschung, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Schweizer Tages-Anzeiger beleuchtet im Artikel „Es gab auch glückliche Verdingkinder“ vom 28.11.2011, dass es neben den im aktuellen Kinofilm „Der Verdingbub“ geschilderten schweren Schicksalen von Pflegekindern auch schon früher Vermittlungen zu Pflegeeltern gab, bei denen es den Kindern gut erging.

siehe auch unsere Meldung vom 09.11.2011 Schweiz: Vom Verdingkind zum Pflegekind – ist heute alles besser?

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Jugendhilfe Kreis Bergstrasse – 40 Kinder kamen neu in Familien

Posted on November 27, 2011. Filed under: Finanzielles, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

Kreis Bergstraße (kb.) Die Heimunterbringung für ein Kind kostet derzeit im Schnitt 149 Euro pro Tag. Die Unterbringung eines Kindes in einer Bereitschaftspflegefamilie, wo zumindest ein Elternteil pädagogisch qualifiziert ist, kostet 48 Euro pro Tag; bei einer Pflegefamilie 21 Euro. „Mit dieser Umsteuerung haben wir Geld frei für präventive Maßnahmen, die wiederum mittelfristig dazu führen, dass kostspielige Therapien weniger erforderlich sind, ohne das Gesamtbudget des Jugendamtes erhöhen zu müssen“, so der Dezernent für das Jugendamt, Landrat Matthias Wilkes.

Mit der Differenz von etwa 100 Euro am Tag werden die familienbegleitenden, elternunterstützenden pädagogischen Maßnahmen, die Präventionsarbeit und die Projektfachkräfte finanziert.

Der personell verstärkte Pflegekinderdienst hat im Kreisgebiet schon nach dem ersten Projektjahr neue geeignete Familien als Pflege- oder Bereitschaftspflegefamilien hinzugewonnen. Das Jugendamt, das immer wieder vor der Aufgabe steht, für das Kindeswohl zu sorgen, beispielsweise wenn Kinder aus den verschiedensten Gründen vorübergehend oder auf Dauer nicht bei den Eltern leben können, zieht jetzt nach Ablauf von zweieinhalb Projektjahren die stolze Bilanz, dass nahezu 40 Kinder in Familien unterkamen.

Schneider-Jaksch fährt fort: „Ziel bleibt aber immer die Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie.“

Konkret tragen dazu die angebotenen Elterntrainings sowie die neuen aufsuchenden Hilfen für Eltern zu Hause bei. Dadurch sollen Kinder die Chance haben, in ihre Herkunftsfamilie zurück zu kehren oder ihr Zuhause erst gar nicht verlassen zu müssen.

Durch das Pilotprojekt konnten bisher 21 solcher Maßnahmen finanziert und mehr Familien mit dem erweiterten Angebotsspektrum der Jugendhilfe des Kreises Bergstraße frühzeitig erreicht werden. „Ein wichtiger Beitrag zur Prävention, der sich erst nach Jahren rechnet. Aber ohne Prävention und Investition können wir der negativen Entwicklungsspirale von fehlender Teilhabe und Bildung, und dann oftmals lebenslanger Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen nicht entgegen wirken. Und für die Gesellschaft wird das dann noch teurer“, so das Fazit der Jugendamtsleiterin.

Quelle: Region Bergstraße vom 25.11.2011

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Österreich: Anstellung für Pflegeeltern in der Steiermark ab 2012 möglich

Posted on November 27, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ab dem kommenden Jahr können sich steirische Pflegeeltern für ihre Arbeit anstellen lassen. Bislang erhielten Pflegeeltern zwar monatlich Pflegegeld für die Betreuung der Kinder, mussten für ihre Versicherung aber selbst aufkommen.

Ab dem kommenden Jahr können Pflegeeltern zwischen drei Varianten wählen: Sie können sich anstellen lassen oder sich selbst versichern und ein monatliches Zusatzgeld bekommen – was allerdings beides mit zusätzlichen Aufgaben verbunden ist – oder sie können alles belassen, wie es ist und allein das Pflegegeld beziehen.

Pflegeelternverein „sehr erfreut“
Das sei ein riesiger Fortschritt, sagt Friedrich Ebensberger vom steirischen Pflegeelternverein: „Grundsätzlich begrüßen wir das natürlich sehr. Das ist eine Forderung, die hat eine ganz lange Geschichte, und dass es jetzt nach diesen vielen Diskussionen und Bemühungen gelingt, ist für uns eine sehr erfreuliche Entscheidung.“

„Anerkennung der Arbeit“
Auf die Frage, ob die Möglichkeit einer Anstellung auch dazu führen wird, dass jetzt mehr Menschen Pflegeeltern werden wollen, meint Ebensberger: „Mit Sicherheit ist es für den einen oder anderen ein Anreiz, um sich für diese Aufgabe zu interessieren. Die wesentliche Entscheidung wird es wahrscheinlich nicht sein, aber ich sehe es nicht nur unter dem Gesichtspunkt, eben die Ressource der Pflegeplätze zu sichern, ich sehe es auch als eine Anerkennung der Arbeit, die Pflegeeltern leisten.“

Bessere Differenzierungen möglich
Wer zusätzliches Geld bezieht, muss aber auch zusätzlich zur Betreuung der Kinder neue Qualitätsstandards erfüllen, zum Beispiel Betreuungsprotokolle ausfüllen oder Weiterbildungen besuchen. „Grundsätzlich muss man dazu sagen, Pflegeverhältnisse sind ja sehr unterschiedlich, es gibt Pflegeverhältnisse, die laufen im Prinzip ganz ähnlich wie eine Adoption bis hin eben zu Pflegeverhältnissen, die äußerst schwierig sind. Insofern ist es gut, dass es auch ein Differenzierung der Pflegeleistungen gibt, die den Eltern abverlangt wird“, so Ebensberger.

Den Staat kostet ein Kind, das auf einem Pflegeplatz betreut wird, laut Ebensberger rund 15 Euro am Tag; wird es in einer Wohngemeinschaft untergebracht, belaufen sich die Kosten auf 100 Euro pro Tag und mehr.

Link: Pflegeelternverein Steiermark

Quelle: ORF.at

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Jugendamt Königswinter möchte Konsequenzen aus eventuellen Fehlern im „Fall Anna“ ziehen

Posted on November 26, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Der Artikel „Der Fall Anna – Aufarbeitung und Neuausrichtung“ aus Rundschau-online vom 26.11.2011 schildert die Sitzung des Königswinterer Jugendhilfeausschusses vom Abend der Urteilsverkündung (wir berichteten).

Das Gremium beriet sich mit dem bestellten Sachverständigen Professor Christian Schrapper, der die methodische Arbeit des Jugendamtes untersuchen soll, das für Anna und ihre Pflegeeltern verantwortlich war. Vor einer Diskussion der Untersuchung von Professor Schrapper müsse jedoch erst die strafrechtliche Seite für das Jugendamt geklärt werden.

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Landkreis Aurich: Pflegeeltern feiern gemeinsam

Posted on November 26, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Seit über fünf Jahren leistet das Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Aurich für stark benachteiligte Kinder Hilfe in sogenannten SoLKA (Sonderpflege im Landkreis Aurich)-Pflegestellen. Diese „SoLKA-Familien“ zeichnen sich durch eine hohe Erziehungskompetenz, Geduld und Ausdauer, vor allem aber durch ein großes Verständnis und viel Liebe zu Kindern mit Eigenarten und Auffälligkeiten und einem „Rucksack voller Probleme“ aus.

Neben der alltäglichen Erziehungsarbeit mit den Kindern engagieren sich die SoLKA-Pflegeeltern in gemeinsamen Gruppentreffen, die von den Erziehungsberatungsstellen der Arbeiterwohlfahrt und des Landkreises in Aurich und Norden fachlich begleitet werden. Außerdem können sich die Pflegeeltern in vielen Einzelgesprächen mit dem Fachpersonal der Beratungsstellen und des Pflegekinderdienstes des Landkreises Unterstützung holen.

Bei aller Arbeit darf aber auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen: Einmal jährlich wird ein gemeinsames Fest mit allen Pflegeeltern und Kindern und auch den Mitarbeitern des SoLKA-Teams  gefeiert.  Bei fröhlicher Stimmung werden dann Speisen und Getränke gereicht und manche Spiele finden dankbare Teilnehmer.

Zurzeit ist das Amt für Kinder, Jugend und Familie wieder auf der Suche nach weitere Familien, die Interesse an dieser wichtigen Aufgabe der Jugendhilfe haben. Wer nähere Informationen möchte, kann sich an folgende Telefonnummern wenden: In Aurich unter (04941) 165112 oder 165113 und in Norden unter (04931) 12919.

Quelle: Lankreis Aurich vom 24.11.2011

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Bundesrat will Kinder-Grundrechte in Verfassung verankern

Posted on November 26, 2011. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

Die Länder möchten die spezifischen Rechte von Kindern stärken. Mit einer am 25.11.2011 gefassten Entschließung haben sie daher die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes vorzulegen. Dieser soll die Grundrechte der Kinder, vor allem den besonderen Schutz durch Staat und Gesellschaft sowie das Recht auf altersgemäße Anhörung in allen sie betreffenden Gerichts- und Verwaltungsverfahren ausdrücklich normieren. Im Gesetzgebungsverfahren sei auch zu prüfen, inwieweit weitergehende soziale Rechte der Kinder wie das Recht auf Fürsorge, das Recht auf Bildung und Chancengleichheit sowie auf Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit normiert werden können.

Zur Begründung führt der Bundesrat unter anderem aus, dass die Stellung von Kindern in der Gesellschaft weiter zu stärken und das Bewusstsein dafür zu schärfen ist, dass Kinder eigene Grundrechte haben.

Entschließung des Bundesrates Kinderrechte im Grundgesetz verankern (Drucksache 386/11)

Quelle: Bundesrat vom 25.11.2011

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TV-Tipp: Eltern ohne Kompass – wer gibt Kindern heute noch Richtung?

Posted on November 26, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Diskussionsrunde „hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg widmet sich am Montag, 28.11.2011 um 21.00 Uhr in der ARD dem Thema „Eltern ohne Kompass – wer gibt Kindern heute noch Richtung?

Gäste sind:

  • Richard David Precht (Philosoph und Schriftsteller „Warum gibt es alles und nicht nichts?“, lebt in einer Patchwork-Familie mit vier Kindern)
  • Dr. Michael Winterhoff (Buchautor „Lasst Kinder wieder Kinder sein“, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapeut)
  • Dr. Christine Sattler (Gynäkologin, war von 1969 bis 2009 Geburtshelferin an der Universitätsfrauenklinik in München, Mutter von vier Kindern und siebenfache Großmutter)
  • Oliver Pocher (Moderator und Comedian, Vater von drei Kindern)

Kinder gibt es immer weniger – dafür aber immer mehr Ratgeber über Kindererziehung. Kein Wunder, denn die Eltern selbst sind ratlos: Strenger oder lascher? Abwarten oder fördern? Wie ist Erziehung wirklich gut?

Interessierte können sich auch während der Sendung per Telefon und Fax an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung, Fragen, Ängste und Sorgen an die Redaktion übermitteln. „hart aber fair“ ist immer erreichbar unter Tel.: 0800/5678-678, Fax: 0800/5678-679, E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de.

Die Sendung steht als Podcast zum Download zur Verfügung.

Quelle: ARD Das Erste

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Bundesrat stimmt Bundeskinderschutzgesetz nicht zu

Posted on November 25, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, vorgelegte neue Bundeskinderschutzgesetz hat heute (Freitag) im Bundesrat keine Mehrheit der Stimmen bekommen. Zudem konnten sich die Länder nicht auf die Anrufung des Vermittlungsausschusses verständigen, so dass das Gesetz blockiert ist. Der Deutsche Bundestag hingegen hatte das Gesetz Ende Oktober ohne Gegenstimme beschlossen und auch in der Fachwelt war das Gesetz einhellig begrüßt worden.
„Es macht mich traurig, dass sich einige Länder aus parteipolitischem Kalkül dringend notwendigen Verbesserungen im Kinderschutz verweigern. Aber ich bleibe entschlossen, das Kinderschutzgesetz so schnell wie möglich in Kraft zu setzen. Deshalb werde ich noch heute die Anrufung des Vermittlungsausschusses durch die Bundesregierung angehen“, sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder heute in Berlin. „Fachlich sind sich alle einig, dass wir mit dem Bundeskinderschutzgesetz eine neue Qualität im Kinderschutz erreichen können. Die Länder tragen nun die Verantwortung, dass das Bundeskinderschutzgesetz nicht zum 1. Januar 2012 in Kraft treten kann.“
In den letzten Wochen war die Bundesregierung den Ländern weit entgegen gekommen und hatte in einer Protokollerklärung die dauerhafte Finanzierung der Familienhebammen sowie finanzielle Entlastungen für die Kommunen angeboten. Letztlich hat die Blockadehaltung der SPD-geführten Länder das zügige in Kraft treten des Gesetzes verhindert.

„Die Länder müssen sich jetzt fragen lassen, wie der Kinderschutz in Deutschland ohne dieses Gesetz weiter voran gebracht werden soll“, sagte Bundesfamilienministerin Schröder. „Ein gemeinsames Konzept der Länder zum Kinderschutz ist nicht erkennbar. Das wird die weiteren Gespräche sehr belasten.“

Das vom Bundestag beschlossene Bundeskinderschutzgesetz hätte Prävention und Intervention gleichermaßen vorangebracht. Es steht für bessere Unterstützungsangebote für Familien, Eltern und Kinder, mehr Zusammenarbeit der relevanten Akteure und starke Netzwerke. Von den Kinderärzten, Familienhebammen, Jugendämtern bis hin zu den Familiengerichten – alle sollten einbezogen werden, um Risiken und Gefahren für Kinder und Jugendliche aktiv vorzubeugen oder diese wirksam abzuwenden. Durch die Blockadehaltung einiger Länder können diese Regelungen nun nicht in Kraft treten.

Konkret sah das Gesetz Regelungen zum Schutz von Kindern in folgenden Bereichen vor:

  • Frühe Hilfen und Netzwerke für werdende Eltern
    Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage dafür, leicht zugängliche Hilfeangebote für Familien vor und nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes flächendeckend und auf einem hohen Niveau einzuführen bzw. zu verstetigen. Alle wichtigen Akteure im Kinderschutz – wie Jugendämter, Schulen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Polizei – werden in einem Kooperationsnetzwerk zusammengeführt.
  • Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen
    Das Bundesfamilienministerium wird mit einer Bundesinitiative ab 2012 vier Jahre lang jährlich 30 Millionen Euro zum Ausbau des Einsatzes von Familienhebammen zur Verfügung zu stellen.
  • Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe
    Alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen und freien Jugendhilfe müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ehrenamtliche vereinbaren mit den Trägern, für welche Tätigkeiten dies nötig ist.
  • Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger zur Informationsweitergabe an das Jugendamt
    Häufig ist eine Kindesgefährdung für Ärzte oder andere so genannten Berufsgeheimnisträgern als erste erkennbar. Das Gesetz bietet erstmals eine klare Regelung, die einerseits die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient schützt, andererseits aber auch die Weitergabe wichtiger Informationen an das Jugendamt ermöglicht.
  • Regelung zum Hausbesuch
    Der Hausbesuch soll zur Pflicht werden – allerdings nur dann, wenn er nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist und der Schutz des Kindes dadurch nicht gefährdet wird.
  • Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe
    Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung wird künftig in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe zur Pflicht. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards für die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und ihren Schutz vor Gewalt. An die Umsetzung von Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung soll sich auch die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln knüpfen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de.

Quelle: BMFSFJ vom 25.11.2011

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Fachgespräch der KMK „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“

Posted on November 25, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule | Schlagwörter: |

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat am 25.11. 2011 ihre im Oktober verabschiedete Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellt:

Die Entschließung wird als unzureichend kritisiert:

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Kritik an der Pflegekinderhilfe in der Schweiz

Posted on November 25, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Pflegeplatzierung von Kindern – Das ist Kinderhandel“ im Beobachter vom 24.11.2011 beschäftigt sich ausgiebig mit der dringend nötigen Professionalisierung des Pflegekinderbereichs in der Schweiz und den dort fehlenden Standards für private Platzierungsorganisationen.

Siehe auch unsere Meldung Schweiz: Fehlende Standards freier Träger vom 18.11.2011.

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Bonn: Urteil im Fall Anna gesprochen

Posted on November 24, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Heute sprach das Landgericht Bonn sein Urteil im „Fall Anna“. Das neunjährige Mädchen wurde in ihrer Pflegefamilie misshandelt und kam im Juli 2010 zu Tode.

Die Richter sprachen die Pflegemutter wegen Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung mit Todesfolge schuldig und verurteilten sie zu einer lebenslangen Haftstrafe. Der Pflegevater wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie Misshandlung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge schuldig gesprochen und muss sechseinhalb Jahre in Haft. Die Anwälte der Pflegemutter wollen in Revision gehen.

Pressespiegel:

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Neuer Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ernannt

Posted on November 23, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Johannes-Wilhelm Rörig, Ministerialdirigent im Bundesfamilienministerium, tritt am 1. Dezember 2011 die Nachfolge von Dr. Christine Bergmann an.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt auch weiterhin eine Unabhängige Stelle für die Thematik des sexuellen Kindesmissbrauchs. Johannes-Wilhelm Rörig wird als Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs am 1. Dezember 2011 die Nachfolge der ehemaligen Beauftragten Dr. Christine Bergmann antreten. Damit wird eine der zentralen Forderungen des Runden Tisches und der ehemaligen Beauftragten aufgegriffen, die ihre Tätigkeit Ende Oktober 2011 beendet hatte.

„Es freut mich sehr, dass wir Herrn Ministerialdirigenten Rörig für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Durch seine vielseitigen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpolitik und des Kinderschutzes sowie als ehemaliger langjähriger Leiter der Zentralabteilung des Ministeriums bündelt Herr Rörig in seiner Person alle notwendigen Voraussetzungen für einen sensiblen Umgang mit der Thematik sowie eine verbindliche und effektive Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches.“

Die Tätigkeit des Unabhängigen Beauftragten ist auf die Zeit der Legislaturperiode, längstens bis 31. Dezember 2013, befristet. Rörig ist als Unabhängiger Beauftragter nicht weisungsgebunden und wird von seinen bisherigen Aufgaben im Bundesfamilienministerium vollständig freigestellt. Organisatorisch, personell und finanziell erfolgt die Anbindung beim Bundesfamilienministerium. Die bisherige Geschäftsstelle der Unabhängigen Beauftragten sowie die telefonische Anlaufstelle bleiben dem neuen Unabhängigen Beauftragten zugeordnet.

Auch die weiteren dem Runden Tisch vorsitzenden Bundesministerinnen für Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, begrüßen die bereits im Aktionsplan 2011 von der Bundesregierung verankerte Entscheidung zur Weiterführung einer unabhängigen Stelle und die Entscheidung für Herrn Rörig als neuen Unabhängigen Beauftragten.

Johannes-Wilhelm Rörig ist seit 1998 im Bundesfamilienministerium. Seitdem war Rörig unter anderem Büroleiter von Bundesministerin a. D. Christine Bergmann, Leiter der Leitungsgruppe sowie Leiter der Abteilung Zentrale Verwaltung. Als  Unterabteilungsleiter in der Abteilung Kinder und Jugend des Bundesfamilienministeriums war Rörig eng in die Arbeit des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch eingebunden. Der 52-jährige Volljurist ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen wesentlichen Aufgaben als Unabhängiger Beauftragter gehören:

  • Fortführung der Telefonischen Anlaufstelle
  • Entwicklung eines bundesweit einheitlich erreichbaren Online-Hilfeportals
  • Monitoring und Unterstützung der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch
  • Begleitung der Aufarbeitung von Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs
  • Begleitung der Einrichtung eines ergänzenden Hilfesystems und eines Sachverständigengremiums sowie ständige Mitgliedschaft in diesem Gremium
  • Förderung von Vernetzung und Austausch
  • Vergabe von Forschungsaufträgen
  • Sensibilisierung der Gesellschaft zum Thema

Weitere Informationen zur Ernennung des Unabhängigen Beauftragten unter www.beauftragte-missbrauch.de.

Kontakt ab 01.12.2012:
Unabhängiger Beauftragter für
Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
11018 Berlin
Fax: 030 / 18 555 4 15 51
E-Mail: kontakt@ubskm.bund.de
Internet: www.beauftragter-missbrauch.de

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 23.11.2011

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Thüringen: 698 Millionen Euro für öffentliche Jugendhilfe im Jahr 2010 – Ausgaben deutlich gestiegen

Posted on November 22, 2011. Filed under: Finanzielles, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2010 wurden in Thüringen 697,5 Millionen Euro für öffentliche Jugendhilfe ausgegeben. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 57,0 Millionen Euro bzw. 8,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als drei Viertel der Auszahlungen (531,2 Millionen Euro bzw. 76,2 Prozent) wurden für Einrichtungen der Jugendhilfe und weitere 166,3 Millionen Euro bzw. 23,8 Prozent für Einzel- und Gruppenhilfen geleistet.

Die Auszahlungen für Einrichtungen stiegen gegenüber dem Jahr zuvor um 50,5 Millionen Euro bzw. 10,5 Prozent und die Auszahlungen für Einzel- und Gruppenhilfen um 6,5 Millionen Euro bzw. 4,1 Prozent.

Den Schwerpunkt bei den Jugendhilfeeinrichtungen bildeten die Tageseinrichtungen für Kinder. Die Auszahlungen dafür betrugen 470,2 Millionen Euro. Das entsprach einem Anteil von 88,5 Prozent. Im Jahr 2009 wurden dafür 419,1 Millionen Euro ausgegeben. Der Anteil lag bei 87,2 Prozent.

Weitere 23,9 Millionen Euro wurden für Einrichtungen der Jugendarbeit benötigt. Hier stiegen die Ausgaben gegenüber 2009 um 1,5 Millionen Euro bzw. 6,7 Prozent.

Hauptschwerpunkt innerhalb der Einzel- und Gruppenhilfen bildete, wie bereits in den vergangenen Jahren, die Hilfe zur Erziehung. Mit 92,5 Millionen Euro betrug der Anteil 55,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 90,7 Millionen Euro mit einem Anteil von 56,8 Prozent. Den Auszahlungen standen Einzahlungen in Höhe von 59,7 Millionen Euro gegenüber.

Somit betrugen im Jahr 2010 die reinen Auszahlungen 637,8 Millionen Euro. Das waren 53,3 Millionen Euro bzw. 9,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2010 wurden je Einwohner durchschnittlich 284,52 Euro für die öffentliche Jugendhilfe ausgegeben. Im Jahr zuvor waren es 258,88 Euro.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 14.11.2011

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Adoptionsvermittlungen aus Brasilien nur noch über Landesjugendämter möglich

Posted on November 21, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Die Vermittlungsstelle AdA München hatte bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, dass sie die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption mit dem Vertragsstaat Brasilien nicht mehr fortführen werde. Mit Bescheid vom 26. Oktober 2011 hat nunmehr das Landesjugendamt in Bayern die besondere Zulassung zur Vermittlung von Kindern aus Brasilien zur Adoption nach Deutschland gem. § 4 Abs. 3 Satz 2 AdVermiG widerrufen.

Im Verhältnis zu Brasilien hat nunmehr kein Freier Träger mehr eine Zulassung im Verhältnis zu Brasilien. Adoptionsvermittlungen sind demnach nur noch unter Einbindung der zuständigen zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter möglich.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 14.11.2011

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Umzug der Geschäftsstelle des PFAD Bundesverbandes e.V.

Posted on November 20, 2011. Filed under: PFAD Verband, Verschiedenes |

Die PFAD Beratungs- und Informationsstelle in Berlin zieht um. Ab 28. November erreichen Sie  uns unter der neuen Adresse:

PFAD Bundesverband e.V.
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin

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Probanten für Dissertation über die Leistungsmotivation bei Pflege-/Adoptivkindern gesucht

Posted on November 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie |

Viele Adoptiv- und Pflegekinder haben Lern- und Verhaltensprobleme. Einige Kinder besuchen eine Sonderschule oder brauchen Förderunterricht.

In Rahmen ihrer Dissertation an der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius in Idstein möchte Frau Hester van Wijnen die Leistungsmotivation und die Vermeidung von Anstrengung bei Pflege- und Adoptivkindern untersuchen. Dazu setzt sie Fragebögen für (Adoptiv- und Pflege-) Eltern und Kindern ein.

Gesucht werden Probanden, mit Kindern im Altern von ca. 10 bis 16 Jahren.

Kontakt: van_wijnen@hs-fresenius.de

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„Tipps für Pflegeeltern“ am 24.11. in Petershagen

Posted on November 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Petershagen (mt/uv). „Pflegekinder und Pflegeeltern – wie kann es gelingen?“ heißt ein Vortrag von Joos Welteke. Der Verein FaPa (Familientherapie – Paarcoaching) bietet den Vortrag am Donnerstag, 24. November, von 20 bis 21.30 Uhr im Jugendgästehaus Petershagen, Mindener Straße 51. Kostenbeitrag: fünf Euro.

Was brauchen Pflegeeltern, um der Aufgabe des Zusammenlebens mit einem Pflegekind gerecht zu werden? Welteke entwickelt ein Modell aus der Transaktionsanalyse, das helfen kann, Belastungen für die Pflegeeltern besser zu begreifen und Entlastung zu schaffen. Er stellt die Supervision für Pflegeeltern als Möglichkeit vor, sich in schwierigen Integrationsprozessen Rat und Unterstützung zu holen.

Der Vortrag wendet sich an Pflegeeltern sowie Fachleute. Er gibt auch Adoptiveltern wichtige Hinweise für den Umgang mit Adoptivkindern.

Quelle: Mindener Tageblatt vom 19.11.2011

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„So helfen Sie sexuell missbrauchten Kindern“ am 09.01. in Hamburg

Posted on November 20, 2011. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Schatten aus der Vergangenheit: So helfen Sie sexuell missbrauchten Kindern“ lautet der Titel des Fortbildungsabends, den Diplom-Sozialpädagogin Simone Bauer vom Verein Dunkelziffer e.V. am Montag, den 09.01.2012 für die PFIFF gGmbH Hamburg vor Pflegeeltern halten wird:

Wenn Erwachsene von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen erfahren, wissen sie häufig nicht, wie sie mit dieser schlimmen Nachricht richtig umgehen sollen. Eine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema und die Sensibilisierung für mögliche Auffälligkeiten sind eine wichtige Grundlage, um sicher handeln zu können.

Zu Beginn des Abends geht es um den Begriff des sexuellen Missbrauchs an Kindern in Abgrenzung zu anderen Formen sexueller  Grenzüberschreitung, um aktuelle Zahlen, Symptome und Kenntnisse über Opfer-Täterdynamik.

Weiteres Thema: Welche Hilfe und Unterstützung benötigen Kinder, die sexuell missbraucht wurden, und welche Schritte sind bei einem Verdacht notwendig?

Abschließend werden präventive Erziehungshaltungen sowie eine Reihe von Präventionsmaterialien vorgestellt.

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Kostenlose Verschenkaktion der PFAD Fachzeitschrift läuft weiter

Posted on November 19, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Schulz-Kirchner Verlag bietet auch weiterhin seine kostenlose Verschenkaktion der PFAD Fachzeitschrift an!

Sie haben die Möglichkeit, eine aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift PFAD zu verschenken – an KollegInnen, Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Bewerber um ein Pflege- oder Adoptivkind oder – falls Sie die vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift des PFAD Bundesverbandes für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe noch nicht kennen – auch an sich selbst.

zum Verschenkformular

Nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Drogenbeauftragte fordert: „Kinder aus sucht-belasteten Familien noch besser unterstützen“

Posted on November 19, 2011. Filed under: Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 15.11.2011 stellte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, die Jahresberichte der deutschen und europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht vor. Eine ihrer Forderungen betraf die bessere Unterstützung von Kindern aus sucht-belasteten Familien.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Ein besonderes Thema des deutschen Jahresberichts (Reitox-Berichts) ist die Situation der Kinder von suchtkranken Eltern. Schätzungen zufolge leben in Deutschland 30.000 bis 60.000 Kinder von drogenabhängigen Eltern. Diese Kinder sind besonders häufig von Armut und sozialer Benachteiligung betroffen. Einige dieser Kinder sind bereits im Mutterleib durch den Drogenkonsum ihrer Mütter gesundheitlich geschädigt worden. Häufig leiden sie unter Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen.

„Kinder aus suchtbelasteten Familien und deren Eltern erhalten in unserem Land häufig noch nicht die Unterstützung, die sie benötigen,“ so die Drogenbeauftragte. „Es ist unsere Aufgabe, den betroffenen Personen Hilfen zur Seite zu stellen. Ich setze mich daher für eine Verbesserung ihrer Situation ein. Ein erster erfolgreicher Schritt ist uns durch das neue Bundeskinderschutzgesetz gelungen. Die öffentliche Jugendhilfe wird nun durch das Gesetz verpflichtet, bei einer von Sucht betroffenen Familie mit den örtlichen Suchtberatungsstellen zusammenzuarbeiten.“

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten vom 15.11.2011

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Prenzlau: Jugendhilfeausschuss beschloss einstimmig die Anhebung des Pflegegeldes

Posted on November 18, 2011. Filed under: Bewerber, Brandenburg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Jugendhilfeausschuss des Kreistages Uckermark hat am Dienstag nach jahrelangen Bemühungen und Forderungen zur Anhebung des Pflegegeldes für Pflegeeltern im Kreis einstimmig eine Vorlage zur Erhöhung des Pflegegeldes für Pflegeeltern im Landkreis Uckermark verabschiedet.

„Mit der Neufassung der Richtlinie zur Gewährung von Leistungen zum Unterhalt und zur Krankenhilfe gemäß §§ 39 und 40 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) der Kinder oder Jugendlichen, die außerhalb des Elternhauses untergebracht sind, werden die Leistungen für Pflegeltern deutlich angehoben. Je nach Alter und Pflegeaufwanddes jeweiligen Kindes werden die monatlichen Kostenerstattungen ab dem 1. Januar 2012 zwischen 112 und 212 Euro pro Kind und Monat steigen“, erklärte Ausschussvorsitzender Henryk Wichmann. Dadurch würden dem Landkreis Uckermark zunächst Mehrausgaben von 202.392 Euro im Jahr entstehen.

Wichmann weiter: „Ich freue mich, dass es uns im Jugendhilfeaussuss gelungen ist, unseren Landrat und die gesamte Verwaltungsspitze von der Notwendigkeit der Anpassung der Vergütung für unsere Pflegeeltern zu überzeugen. Seit 15 Jahren wurden die Sätze nicht mehr an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angeglichen und eine Anpassung des Pfelegegeldes war somit mehr als überfällig.“ Ein weiterer Aspekt sei der Rückgang der Bewerbungen als Pflegefamilien in den zurückliegenden Jahren. Das Fehlen geeigneter Pflegestellen habe dazu geführt, dass Kinder in kostenintensive stationäre Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht werden müssten. Das letzte Wort hat nun der Kreistag.

Quelle: Artikel in Blickpunkt vom 17.11.2011

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Schweiz: Fehlende Standards freier Träger

Posted on November 18, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der NZZ-online Artikel „Kein Netz für Pflegekinder – Es fehlen gesetzliche Grundlagen für private Placierungs-Organisationen“ vom 17.11.2011 beschäftigt sich mit fehlenden Qualitätsstandards für private Organisationen in der Schweiz, die im Auftrag von Kommunen Kinder zu Pflegefamilien vermitteln.

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Einladung zur Buchpremiere „Vertraute Fremdheit – Adoptierte erzählen“ am 21.11. in Berlin

Posted on November 17, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes |

Der Christoph Links Verlag lädt im Rahmen der Lesewoche am 21.11. zur Vorstellung des Buches „Vertraute Fremdheit – Adoptierte erzählen“ von Eric Breitinger (wir berichteten) ein.

Die Buchpremiere findet um 20 Uhr in der Bibliothek am Wasserturm in der Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Sehr interessant wird sicher das geplante Gespräch des Autors Eric Breitinger mit Claudia Engelmann, mit deren Geschichte  sich ein Kapitel des Buches beschäftigt,  und dem ebenfalls adoptierten Schriftsteller Peter Wawerzinek („Rabenliebe“).

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Landesjugendamt Rheinland-Pfalz: „Zwischen Heim und Psychiatrie“

Posted on November 16, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Aktuelle Ergebnisse der Forschung zur psychischen Gesundheit von Heimkindern sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion unterstreichen die Bedeutung einer guten und kompetenten Kooperation der Systeme Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP).

Das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz hat sich diesem in zwei interdisziplinären Fallseminaren gewidmet, in denen eine Runde von ca. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Arbeitsbereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe in den Jahren 2007 und 2008 im Rahmen von zwei Treffen zentrale Aspekte guter Kooperationsbeziehungen diskutiert hat. Ein Ergebnis dieser Fallseminare war der Wunsch an das Landesjugendamt, eine landesweite Fachtagung zur Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe zu veranstalten.

Diese Tagung fand am 2. November 2011 unter dem Titel „Aufwachsen zwischen Heim und Psychiatrie“ als Kooperationsveranstaltung von Referat 35 „Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen“ des Landesjugendamtes und des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums mit Unterstützung des Pfalzinstituts Klingenmünster im Tagungszentrum Erbacher Hof in Mainz statt.

Teilgenommen haben 130 Fachkräfte aus der Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten aus ganz Rheinland-Pfalz.

In seinem Grußwort ging Herr Klaus Peter Lohest, Abteilungsleiter im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, auf zentrale Aspekte der Kooperationsbeziehung beider Systeme ein. Den beiden Referenten, Herrn Prof. Dr. Dipl.-Psych. Michael Huss (Universitätsmedizin Mainz) und seinem Kollegen, Herrn Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff (Universität Leipzig em.), gelang es in ihren Vorträgen, einen Blick auf den aktuellen Stand der Diskussion in Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie zu werfen und die neue und alte Frage nach der Kooperation zwischen beiden Systemen aus der Sicht ihrer jeweiligen Profession zu stellen, ohne dabei jedoch die Perspektive der jeweils anderen zu vernachlässigen. Prof. Huss brachte dies mit seinem Statement „Interdisziplinarität fängt in den Köpfen an und spiegelt sich in den Institutionen“ auf den Punkt.

Am Nachmittag gab es für die Teilnehmenden Gelegenheit, in 6 interdisziplinär besetzten Workshops erfolgreiche regionale Kooperationsmodelle von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in Rheinland-Pfalz kennen zu lernen und deren Ansätze und Erfahrungen kritisch zu diskutieren.

Im Abschlussgespräch diskutierte Frau Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamtes, anhand der 6 Ks guter Kooperation (Kennenlernen, Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Kontinuität, Kommunalität, Koordination) in anregender Weise die in den Workshops erarbeiteten Inhalte, wobei auch noch ein siebtes K, die Kreativität angeregt wurde. Insgesamt zeigte sich trotz hier und dort vorhandener Potentiale zur Optimierung, dass die Kooperation von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in vielen Regionen von Rheinland-Pfalz auf hohem Niveau stattfindet.

Quelle: Aktuelle Meldung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz vom 14.11.2011

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Abschlussbericht zur Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“

Posted on November 16, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen |

Der Abschlussbericht zur Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ ist fertig gestellt. 400 Jugendämter haben sich an den Aktionswochen beteiligt und rund 1.000 Veranstaltungen durchgeführt, aus denen 1.700 Medienbeiträge resultierten.

Wie es zu diesem Erfolg kommen konnte, wie die Kampagne im Nachhinein von den Jugendämtern bewertet wird und zu welchen Schlussfolgerungen der Beirat aus Jugend- und Landesjugendämtern gekommen ist, erfahren Sie im Abschlussbericht.

Weitere Informationen zur Kampagne und zu den Aufgaben der Jugendämter finden Sie unter www.unterstuetzung-die-ankommt.de.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter

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Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA): „Veränderungen im Adoptionsbereich durch rechtliche und gesellschaftliche Entwicklungen“

Posted on November 16, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Exakt nach einem Jahr Pause, in welchem das Hotel Kolpinghaus Frankfurt am Main umgebaut und renoviert wurde, begrüßte Herr Keggenhoff am traditionellen Tagungsort der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA) wieder fast 80 Adoptionsfachkräfte aus beiden Bundesländern. Er betonte, dass die Fachtagungen seit Gründung der GZA 2003 das Interesse der Adoptionsvermittler/Innen treffen, was die seit Jahren gleichbleibende Zahl von Teilnehmenden bestätige. An beiden Tagen sollte diesen wieder die Gelegenheit geboten werden, miteinander und mit den Mitarbeiterinnen der GZA in einen intensiven fachlichen Austausch einzutreten.

Die Vielfältigkeit der Beiträge aus mehreren Berufsfeldern war Abbild dafür, dass, um ein Gelingen des Adoptionsprozesses sicher zu stellen, eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen, Diensten und Fachleuten notwendig war und ist.

Christian Braun, Richter am Familiengericht Frankfurt, beleuchtete die Neuerungen des FamFG sowie die ersten Erfahrungen der Umsetzung des Gesetzes in der Praxis, im Zusammenwirken von Adoptionsvermittlungsstellen und Familiengerichten. Wolfgang Weitzel, Leiter der BZAA (Bundeszentralstelle für Auslandsadoption), und Iris Egger-Otholt, Leiterin der GZA, vermittelten Informationen, um zur konstruktiven Zusammenarbeit zwischen örtlichen Vermittlungsstellen/Auslandsvermittlungsstellen, Gerichten und Adoptionsbewerbern/Adoptiveltern beizutragen. Leihmutterschaft wurde von Prof. Dr. Rudolf Seufert von der Universitätsfrauenklinik Mainz aus medizinischer Sicht und von Iris Egger-Otholt aus juristischer Sicht betrachtet, um die Aufgaben zu erkennen, die im Adoptionsbereich auf die Vermittlungsstellen, Gerichte, Beratungsstellen etc. zukommen. Gesellschaftliche Entwicklungen, sinkende Geburtenzahlen, demographischer Wandel und das Entstehen von neuen Familienmodellen haben unmittelbare Auswirkungen auf alle am Adoptionsprozess beteiligten Personen und Institutionen. Diese Fakten trug Dr. Sonja Weber-Menges, Soziologin an der Universität Siegen, in ihrem Beitrag „Neue Familienmodelle in der Pluralen Gesellschaft“ vor. Ihre Definition für das neue Modell von Familie lautete: „Familie ist, wo Kinder sind.“ Auch nach dem gerichtlichen Abschluss einer Adoption haben die Adoptivfamilien Anspruch auf Unterstützung und nachgehende Begleitung. Mit der von Frau Hildegard Rausch vorgestellten Methode Marte-Meo können Vermittlungsstellen ihren Adoptivfamilien im Alltag zur Seite stehen.

Alle Beiträge dienten dazu, den Fachkräften in den sich verändernden gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen Orientierung und Sicherheit bei ihren komplexen Aufgaben zu vermitteln. Die unterschiedlichen Erkenntnisse und Positionen der Referenten und die Diskussionen und Kleingruppenarbeit verdeutlichten, dass es notwendig ist, sich regelmäßig mit den gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen in Deutschland, aber auch den Ländern zu beschäftigen, aus denen Adoptivkinder zu uns kommen. Adoption als „eine Möglichkeit Familie zu werden“ orientiert sich am Wohl des Kindes und dem zu prognostizierenden Entstehen einer Eltern-Kind-Beziehung. Von daher kommt der Abwägung der Interessen der Bewerber und der Entscheidung für die Unterbringung eines Kindes bei Paaren oder Einzelpersonen besondere Bedeutung zu. Die Haltung und Einstellung der Fachkräfte zu ethischen und gesellschaftlichen Fragen spielt dabei eine wesentliche Rolle, genauso wie die rechtlichen Kenntnisse. Haltung und Einstellung sollten fachlich immer wieder reflektiert und angemessen mit den am Adoptionsprozess Beteiligten kommuniziert werden.

In den Schlussworten dankte Frau Cornelia Lange, Abteilungsleiterin im Hessischen Sozialministerium, allen Referenten/Innen und den Teilnehmenden für die engagierte und interessierte Mitarbeit. Sie lud zu den bereits geplanten Fortbildungen im kommenden Jahr und der Jahrestagung der GZA – natürlich im November 2012 – ein.

Quelle: Aktuelle Meldung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz vom 14.11.2011

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Artikel über behinderten jungen Mann in seiner Pflegefamilie

Posted on November 15, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Baden-online veröffentlichte am 14.11.2011 eine Geschichte über den 23-jährigen geistig Behinderten Marco, der seit dem Alter von 3 Jahren in seiner Pflegefamilie lebt:

„Leben wird er weiterhin bei seiner Pflegefamilie: »So lange er sich hier wohlfühlt, muss er nicht in ein Heim. Und wir merken ganz deutlich, dass er hier leben will«, spürt seine Pflegemutter immer wieder.“

zum Artikel „Viel übrig für ein Trampolin“

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Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter am 15.12. in Berlin

Posted on November 15, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Eine Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter unter dem Titel „Wir managen es allein!“ bietet die Familien für Kinder gGmbH am Donnerstag, den 15.12. unter der Leitung von Dipl.-Pädagogin Petra Heßmann an.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 01.12.2011 möglich.

nähere Informationen (zur Veranstaltung auf Seite 20, zur Anmeldung auf Seite 21)

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Saarland: Wissenschaftler sehen wenig Möglichkeiten für Einsparungen bei Jugendhilfe

Posted on November 14, 2011. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Politik, Saarland |

Ein Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 11.11.2011 schildert erste Ergebnisse einer Studie des Instituts für Sozialpädagogische Forschung aus Mainz wonach auf absehbare Zeit keine Einsparungen in der Kinder- und Jugendhilfe des Saarlandes möglich sind.

Die für den Landkreistag erstellte Expertise  progrostiziert, dass die Fallzahlen mittelfristig kaum sinken dürften und Stellenkürzungen kontraproduktiv wären.

zum Artikel „Wissenschaftler sehen wenig Möglichkeiten für Einsparungen bei Jugendhilfe“

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TV-Beitrag mit Prof. Klaus Wolf

Posted on November 14, 2011. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Beitrag „Pflegekinder – wie läuft es richtig?“ aus der Sendung „Lokalzeit aus Bonn“ berichtete am 10.11.2011 über Forschung in der Pflegekinderhilfe und die Qualifizierung von Fachdiensten und interviewte dazu Prof. Klaus Wolf von der Uni Siegen.

WDR-Info:
„Bei der Betreuung von Pflegekindern läuft immer wieder viel falsch. Wie es besser geht, dazu forscht Prof. Klaus Wolf gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland. Tausende Pflegekinder wurden befragt – denn es gibt keine verbindlichen Qualitätsstandards für Jugendämter.“

zum TV-Beitrag (4.40 min)

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Magisterarbeit „Aufnahme eines Pflegekindes – Belastungen und Chancen von Pflegefamilien“ – Pflegeeltern für Befragung gesucht

Posted on November 14, 2011. Filed under: Forschung, Pflegefamilie |

Die Pädagogikstudentin Lea Fraunhofer von der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigt sich in ihrer Magisterarbeit mit der Frage, welche Belastungen und Chancen Pflegefamilien haben, wenn sie ein Kind in Pflege aufnehmen.

Dafür sucht Sie Pflegeeltern, die Ihre Forschung durch das Ausfüllen eines anonymen und vertraulichen Fragebogens unterstützen:

Kontakt: Lea.Fraunhofer@gmx.de

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„Brücken oder Stolpersteine“ – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ am 10.12. in Berlin

Posted on November 14, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

„Brücken oder Stolpersteine – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ heißt die Fortbildung für Pflegeeltern, die die Familien für Kinder gGmbH am 10.12.2011 von 10 bis 17 Uhr unter der Leitung von Gabriele Matthes und Ellen Hallmann organsiert.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 25.11. möglich.

nähere Informationen (zur Veranstaltung auf Seite 18, zur Anmeldung auf Seite 21)

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PFAD Fachzeitschrift 04/2011 erschienen

Posted on November 13, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Mit dem Schwerpunktthema „Erwachsene Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien“  beschäftigt sich das PFAD Heft 04/2011, das Mitte November erscheint und Sie wieder aktuell zu Themen der Pflege- und Adoptivkinderhilfe und Neuigkeiten aus dem PFAD-Bundesverband und seinen Landesverbänden informiert.

Hier finden Sie einen Überblick über die Inhalte des neuesten Heftes.

Für PFAD-Mitglieder und Abonnenten steht die komplette Ausgabe auch kostenlos als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Ihre Benutzerkennung erhalten Sie über den Verlag per Mailanfrage an info@schulz-kirchner.de oder unter der Telefonnummer 06126 9320-0.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

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Fernsehkoch Nelson Müller dankt seiner Pflegefamilie

Posted on November 13, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Der Artikel „Fernsehkoch Nelson Müller – Kässpätzle und Maniokbrei“ in der Stuttgarter Zeitung vom 13.11.2011 erzählt die Geschichte des jungen Sternekochs Nelson Müller, der in einer Pflegefamilie aufwuchs. Auf die Zeit in seiner Stuttgarter Pflegefamilie blickt er dankbar zurück.

Über seine Pflegemutter sagt er: „Ihr Dasein, ihr Immer-für-mich-da-Sein, hat mir einen Boden für mein Leben geschaffen.“

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Wittekindshof sucht Pflegeeltern für Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Posted on November 13, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Kreis Minden-Lübbecke/ Kreis Herford (AM). „Die Westfälische Pflegefamilie ist ein Erfolgsmodell, das wir auch Kindern und Jugendlichen mit Behinderung anbieten. Für die ersten Kinder haben wir eine Familie gefunden“, erklärt Kerstin Krohn. Die Diakonin baut den Fachdienst „Familienpflege für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof auf.  Die 39 Träger, die Westfälische Pflegefamilien begleiten, haben bisher nur vereinzelt Kinder mit Behinderung im Rahmen der Eingliederungshilfe vermittelt. Beim Wittekindshofer Fachdienst stehen sie im Mittelpunkt.

Die ersten Erfahrungen sind nach Auskunft von Kerstin Krohn gut: „Die Kinder fühlen sich wohl, genießen die Geborgenheit ihrer neuen Familien und entwickeln sich gut. Genau das wünschen wir uns auch für andere Kinder, weswegen wir Pflegefamilien suchen.“

Kerstin Krohn arbeitet seit mehreren Jahren im Wittekindshofer Schülerdorf und erlebt, dass die Wohngruppe eine gute Alternative zur Familie sein kann: „Hier finden sie Gleichaltrige und Freunde mit ähnlichen Interessen und Fähigkeiten, mit denen sie viel unternehmen und ihre Freizeit verbringen können.“

Die Diakonin und Sozialpädagogin hat sich für einige Kinder und Jugendliche aber auch schon oft eine Pflegefamilie gewünscht: „Sie haben keinen oder kaum Kontakt zu Eltern und Angehörigen.  Sie würden davon profitieren, in der Familie in einem gut überschaubaren Umfeld mit wenigen Bezugspersonen zu leben. Von Zuhause kennen manche weder regelmäßige Mahlzeiten, noch schöne Rituale wie die tägliche Gute-Nacht-Geschichte oder Weihnachts- und Geburtstagsfeiern.“

Kerstin Krohn sucht für einzelne Kinder und Jugendliche, die bereits in Wittekindshofer Wohnhäusern leben, eine Pflegefamilie, aber bekommt auch direkte Anfragen von Jugend- und Sozialämtern.  Die Altersspanne reicht von ein bis über 15 Jahren. Immer geht es dabei um junge Menschen, die langfristig oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.  In der Pflegefamilie sollen sie wie ein leibliches Kind leben und in alle Aktivitäten der Familie einbezogen sein.

Als Westfälische Pflegefamilie kommen Familien in Frage, die bereits Erfahrungen mit größeren Kindern haben, aber auch Paare und Einzelpersonen, die über eine entsprechende Fachkompetenz beispielsweise als Erzieher, Heilpädagoge oder Kinderkrankenschwester verfügen.

Bevor ein Kind vermittelt wird, finden verschiedene Gespräche mit dem Wittekindshofer Fachteam statt und die Familie nimmt an einer Pflegeelternschulung teil. „So ein Kind aufzunehmen, ist anspruchsvoll. Manchmal kann das Zusammenleben belastend, dann aber auch wieder sehr beglückend sein, wenn man erlebt, dass das Kind Vertrauen fasst und Entwicklungs- und Erziehungsdefizite langsam ausgeglichen werden können“, erklärt Kerstin Krohn, die den Pflegefamilien zusammen mit einer Psychologin im Vorfeld, bei der langsamen Beziehungsanbahnung und anschließend dauerhaft als Beraterin und Unterstützung zur Verfügung stehen wird. Zusätzlich wird sie regelmäßige Treffen und den Erfahrungsaustausch der Pflegefamilien organisieren und Fortbildungen auch in Kooperation mit den anderen Träger der Westfälischen Pflegefamilien anbieten.

Westfälische Pflegefamilie
In Westfälischen Pflegefamilien werden rund 1.000 Kinder und Jugendliche betreut, die langfristig oder auf Dauer nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können.  Seit einem Jahr arbeitet die Diakonische Stiftung Wittekindshof im Verbund der mittlerweile 39 Träger der Westfälischen Pflegefamilien mit, der vom Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert wird. Durch die Westfälische Pflegefamilie will der Wittekindshof auch Kindern und Jugendlichen mit Behinderung eine Alternative zu Wohngruppen anbieten. Für Erwachsene bewährt sich seit vielen Jahren das betreute Wohnen in Gastfamilien (Familienpflege).

Quelle: Pressemitteilungen des Wittekindshof vom 07.11.2011

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Buch-Tipp „Lotostochter – Ich bin ein gestohlenes Kind“

Posted on November 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Über das neue Buch „Lotostochter – Ich bin ein gestohlenes Kind“ von Anisha Mörtl berichtet der Artikel „Anisha – Das Leid eines gestohlenen Kindes“ in welt-online vom 06.11.2011.

Sehr kritisch äußert sich darin die 21-jährige Autorin über ihre illegale Adoption von Indien nach Deutschland:
„Wenn man mir heute die Frage stellt, ob ich wirklich lieber im Armenviertel von Hyderabad aufgewachsen wäre, dann habe ich darauf keine Antwort“, sagt Anisha Mörtl. „Ich hatte damals keine Wahl, sondern wurde ungefragt von einer Welt in eine andere verpflanzt. Ich kann nicht wissen, wie das andere Leben ausgesehen hätte, eine Kindheit in Indien mit meiner Mutter Fatima.“

Verlagsinfo zum Buch:
Ein adoptiertes indisches Mädchen auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter
Anisha – elf Monate ist das indische Mädchen alt, als es von einem deutschen Ehepaar adoptiert wird. 13 Jahre später, zerrissen zwischen ihrer indischen Herkunft und ihrem Leben in Deutschland, begibt sich Anisha auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. In Indien trifft sie auf ein korruptes System: ein katholisches Waisenhaus, geleitet von einer Nonne, die Anishas Mutter das Baby entriss und es ohne deren Einverständnis den westlichen Adoptiveltern übergab. Trotz großer Widerstände findet Anisha ihre Mutter wieder: Fatima, eine arme Frau, Analphabetin, die sich gegen die Ordensfrau nicht wehren konnte. Anisha ist heute eine starke junge Frau. Offen spricht sie über ihr bewegendes Schicksal und regt an, das Thema Adoption kritisch zu hinterfragen. Die unglaubliche Geschichte von Anisha und Fatima, von Kinderhandel und Korruption, von Mutterliebe, Sehnsucht nach Heimat und unendlicher Einsamkeit.

zu Video-Special und Leseprobe zum Buch „Lotostochter“

Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD. Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!

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Landkreis Schwäbisch Hall: Informationsabend für Pflegeelternbewerber am 30.11. in Crailsheim

Posted on November 10, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Jugendamt des Landkreises Schwäbisch Hall informiert am 30.11. von 20-22 Uhr in der Volkshochschule in Crailsheim unverbindlich und kostenfrei über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie.

nähere Informationen

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Schweiz: Vom Verdingkind zum Pflegekind – ist heute alles besser?

Posted on November 9, 2011. Filed under: Forschung, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Anlässlich des aktuellen Kinofilms „Der Verdingbub“ wurde in der Sendung „Club“ des Schweizer Fernsehens am 08.11. in einer Expertenrunde diskutiert über die Fragen:

  • Wie geht es Pflegekindern heute in der Schweiz?
  • Wie hat sich die Situation verändert?
  • Wie geht es Verdingkindern heute?

zum Beitrag der Sendung „Club“ vom 08.11.2011

Trailer des Kinofilms „Der Verdingbub“:

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Bad Kissingen: PFAD-Ausstellung zum Thema Pflegefamilie

Posted on November 9, 2011. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Über Pflegefamilien informieren: (von links) Annette Gerst vom Pflegekinderfachdienst, Marion Glaser und Ulrike Schulz vom PFAD, Roland Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Landrat Thomas Bold und Michael Rendl, Vorstandsmitglied der Sparkasse. Foto: Monika Melchner

(mx) Eine Ausstellung zum Thema Pflegefamilien und Adoption wurde am Montag im Foyer der Sparkasse eröffnet. Das Kreisjugendamt und der Verein für Pflege- und Adoptivfamilien in Bad Kissingen und Umgebung PFAD für Kinder haben diese Informationsveranstaltung initiiert und sind noch bis 11. November jeden Tag vor Ort.

So bietet PFAD für Kinder täglich von 10 bis 12 Uhr persönliche Informationsgespräche zu dem Thema an. Von Montag bis Donnerstag zwischen 12 Uhr und 13 Uhr werden sie von Mitarbeitern des Pflegekinderfachdienstes des Landratsamtes Bad Kissingen abgelöst.

Die Ausstellung, die zu den Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen ist, soll zum einen, wie es Landrat Thomas Bold ausdrückte, „über die besondere Situation von Pflege- und Adoptivkindern informieren und auf diesem Weg auch Interessierte für diese gesellschaftlich sehr wichtige Aufgabe gewinnen“. Zum anderen fügte Ulrike Schulz, die Vorsitzende des PFAD für Kinder, hinzu: „Es geht uns auch darum, das soziale Engagement von Pflegeeltern zu ehren.“

Die Ehrung geschieht in diesem Fall ganz einfach dadurch, dass man die Öffentlichkeit darüber informiert, was eine Pflegefamilie alles leistet. Zurzeit leben im Landkreis Bad Kissingen 81 Kinder in Pflegefamilien. Besonders wichtig ist den Veranstaltern auch, dass das Wort „Pflegefamilie“ nicht missverstanden wird. Es muss keine Familie sein, sagt Schulz. Auch Einzelpersonen oder ältere Paare können Pflegekinder aufnehmen. „Wichtig ist ein stabiles Umfeld.“

Quelle: Mainpost vom 08.11.2011

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Nürnberg: Bereitschaftsbetreuerinnen wehren sich gegen Kürzungen

Posted on November 9, 2011. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

In der Nürnberger Zeitung vom 08.11.2011 schildern Bereitschaftspflegemütter aus Nürnberg ihre anspruchsvolle Arbeit. Für diese spezielle Aufgabe gefährdete Kinder zwischen null und drei Jahren ad hoc und vorübergehend bei sich aufnehmen, werden in Nürnberg nur examinierte Erzieherinnen oder Sozialpädagoginnen beschäftigt. Dafür bekommen diese bisher ein Honorar, das etwas über den Empfehlungen des Städtetages liegt. Doch nun steht ihre Entlohnung zur Disposition:

„Die Aufgabe als Bereitschaftsbetreuerin „geht häufig über die eigenen Grenzen“, sagt Nöth. In der Honorardiskussion sieht sie einen Beleg dafür, dass diese Leistung nicht anerkannt wird. „Der Respekt vor unserer Arbeit fehlt“, meint Jacko. Auf der anderen Seite gibt es aufbauende, positive Rückmeldungen. Irmgard Nöth zeigt ein Schreiben einer Mutter, die ihr Kind zurückbekommen hat: „Es ist gut, dass es Menschen wie Sie gibt“, schreibt die Mutter.“

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CDU/CSU: Bundeskinderschutzgesetz darf nicht scheitern – Ablehnung bei oppositionsgeführten Ländern

Posted on November 8, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die oppositionsregierten Bundesländer haben erklärt, dem neuen Bundeskinderschutzgesetz nicht zuzustimmen. Geplant ist eine Anrufung des Vermittlungsausschusses. Dazu erklären die jugendpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär, und die zuständige Berichterstatterin Michaela Noll:

„Die Entscheidung der oppositionsregierten Länder, dem Bundeskinderschutzgesetz nicht zuzustimmen, ist nicht nachvollziehbar. Die Opposition trägt hier einen Machtkampf auf dem Rücken unserer Kinder aus.

Das Bundeskinderschutzgesetz ist ein gelungenes Gesetz. Dies wurde auch in der öffentlichen Anhörung am 26. September eindeutig bestätigt. Es ist das Ergebnis eines intensiven Austausches mit Fachleuten aus der Praxis und Wissenschaft, aus den Ländern, Kommunen und Verbänden. Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz am 27. Oktober ohne eine einzige Gegenstimme beschlossen.

Inhaltlich sind die Forderungen der oppositionsregierten Länder völlig sachfremd und von rein finanziellen Erwägungen geleitet. Das Gesetz sieht den Einsatz von Familienhebammen vor, die sogenannte „Risikofamilien“ frühzeitig, also gleich nach der Geburt des Kindes, begleiten. Hierfür stellt der Bund in den nächsten vier Jahren 120 Millionen Euro bereit. Wir wollen uns zudem für eine Unterstützung über diesen Zeitraum hinaus stark machen werden. Das haben wir bereits in einem Entschließungsantrag verdeutlicht.

Ferner sprechen die Länder von mehr Qualitätssicherung – die jedoch nichts kosten darf. Kinderschutz gibt es aber nicht zum Nulltarif. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Gesetz den Kinderschutz in Deutschland wesentlich verbessern können. Jede Verzögerung des Gesetzgebungsverfahrens trifft gerade diejenigen, die wir am meisten schützen müssen, unsere Kinder.“

Quelle: Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 08.11.2011

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Artikel „Unterstützung für junge Eltern“

Posted on November 8, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Unterstützung für junge Eltern“ in Der Westen vom 04.11.2011 berichtet von einem Mutter-Vater-Kind-Haus in Wattenscheid, in dem die 23-Jährige Kim zusammen mit ihrem dritten Kind betreut wird:

„Zwei Kinder hat Kim bereits bekommen, die kurz nach der Geburt zu Pflegeeltern gegeben wurden. Doch zu ihnen hat sie keinen Kontakt mehr. Das Hilfsangebot der Diakonie-Einrichtung war der letzte Versuch des Jugendamtes, um heraus zu finden, ob das Kind diesmal bei ihr bleiben könnte.“

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LVR: Qualitätsoffensive in rheinischen Pflegekinderdiensten

Posted on November 7, 2011. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

RHEINLAND. 20 Fachkräfte aus kommunalen Pflegekinderdiensten starten heute in eine Fortbildung des LVR-Landesjugendamtes und der Universität Siegen. Das Ziel: optimale Unterstützung für Pflegekinder und ihre Pflegefamilien. Wissenschaftliche Grundlage der Fortbildung für Verantwortliche aus örtlichen Jugendämtern ist eine umfangreiche Studie, die der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bereits im Juli vorgestellt hatte. Sie entstand im Rahmen des „Leuchtturmprojekts Pflegekinderdienst“ und stellt Qualitätsstandards für die Arbeit der Pflegekinderdienste auf.

Zur heutigen Einführungsveranstaltung in Köln kamen neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fortbildung auch Vertreterinnen und Vertreter der Leitungsebenen aus den beteiligten Jugendämtern in Aachen, Hilden, Erkelenz, Bornheim, Radevormwald, Monheim am Rhein, Kerpen, Mönchengladbach, Moers, Troisdorf, Kleve, Rheinberg und Rheinisch-Bergischem Kreis.

In vier zweitägigen Modulen geht es bei der Weiterbildung bis Ende 2012 unter anderem um die Kriterien für Auswahl und Ablehnung von Bewerberfamilien, die Einbeziehung von Pflegekindern in die Hilfeplanung, den Kinderschutz in Pflegefamilien sowie den Umgang mit Krisen. Außerdem wird insbesondere die Vorbereitung von Herkunftsfamilie, Kind und Pflegefamilie auf den Übergang in die Pflegefamilie beleuchtet.

LVR-Jugenddezernent Reinhard Elzer: „Mit diesem Fortbildungsangebot für Verantwortliche aus örtlichen Pflegekinderdiensten arbeitet der LVR weiter auf das Ziel hin, einheitliche Qualitätsstandards im Pflegekinderwesen einzuführen. Was mit einer wissenschaftlichen Studie begann, soll nun auch in der Praxis Anwendung finden, um eine bestmögliche Betreuung von Pflegekindern zu ermöglichen. Ich freue mich über das große Interesse der Städte und Kreise an Qualitätsentwicklung in diesem Bereich.“

Neben der Fortbildung im Rahmen des Leuchtturmprojekts hat der LVR in Kooperation mit dem Erziehungsbüro Rheinland dem brisanten Thema der Besuchskontakte einen eigenen Fachtag gewidmet. Ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen, die in Pflegefamilien oder professionellen Pflegestellen leben, haben weiterhin Kontakt zu ihren leiblichen Eltern. Um dieses grundgesetzlich verankerte Recht der biologischen Eltern entstehen oft Konflikte, die nicht selten in familienrechtlichen Auseinandersetzungen enden.

An der Planung und Durchführung der Besuchskontakte sind in der Regel mehrere Akteure beteiligt: Jugendämter, Familiengerichte, Sozialarbeiter und freie Träger. Fachleute aus diesen Berufen tauschten sich beim LVR-Fachtag unter dem Titel „Besuchskontakte von Kindern und Jugendlichen in Erziehungsstellen – Im Spannungsfeld der Interessen und Professionen“ aus. Die von WDR-Moderatorin Susanne Wieseler geleitete Veranstaltung ermöglichte den rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen offenen Dialog, der in der täglichen Fallarbeit oftmals nicht möglich ist.

Quelle und Fotos: Pressemeldung des Landschaftsverband Rheinland (LVR) vom 07.11.2011

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IGfH-ExpertInnengespräch – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Einrichtungen der Jugendhilfe am 07.12. in Frankfurt/Main

Posted on November 7, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Nach Schätzungen von terre des hommes und dem Bundesfachverband Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BAG UMF) leben zwischen 5.000 und 10.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. Entsprechend der gültigen Rechtslage (§ 42 Abs. 3 SGB VIII) sind die Jugendämter berechtigt und verpflichtet, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Obhut zu nehmen. Demgemäß ist die Jugendhilfe für die Erstunterbringung und -versorgung dieser ‚besonderen’ Gruppe zuständig. Aber auch die Klärung, welche Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls angezeigt sind, ist Aufgabe der Jugendhilfe – d.h., sie muss eine Clearingfunktion für Anschlusshilfen übernehmen.

Die ExpertInnentagung der IGfH am am 07.12.2011 in Frankfurt/Main will aus diesem Grund die Möglichkeit zum fachlichen Austausch bieten und ein Weiterdenken von Handlungsmöglichkeiten anregen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie die fachliche Leitmaxime der Partizipation auch für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sichergestellt werden kann. Des Weiteren werden die verschiedenen Handlungsleitlinien und -empfehlungen der BRD zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sowie die Anforderungen einer gendersensiblen Handlungspraxis in den Blick genommen sowie die Schnittstellen zur psychosozialen Versorgung.

Da es sich um ein ExpertInnengespräch handelt, können Fachleute, die zu diesem Thema ausgewiesen arbeiten mit einer kurzen Beschreibung ihres Zuganges sich anmelden bei josef.koch@igfh.de. Es wird ein Unkostenbeitrag von 30 Euro erhoben.

nähere Informationen

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Neue Veröffentlichung des LWL-Landesjugendamts: Kinder psychisch kranker Eltern – Wege zur besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie

Posted on November 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Wenn Eltern psychisch erkranken, ist diese Situation sowohl für die erwachsenen Familienmitglieder als auch für die Kinder mit vielfältigen Sorgen, Ängsten und Problemen verbunden. Klar ist: Eine effektive Hilfe kann nur im abgestimmten Miteinander von Psychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe gelingen. Die neueste Veröffentlichung aus der Reihe „Ideen und Konzepte“ (Heft 50) des LWL-Landesjugendamts Westfalen greift das Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ auf und zeigt am Beispiel eines Praxisentwicklungsprojekts auf, wie Wege zu einer besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe auf regionaler Ebene geebnet werden können.

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen hat das Projekt während der gesamten Laufzeit fachlich begleitet und in der Zeit von September 2009 bis Dezember 2010 die wissenschaftliche Evaluation durch das Institut für Praxisentwicklung und Evaluation (IPE) an der Fachhochschule Münster finanziell gefördert. Dieser Bericht präsentiert die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und nimmt diese zum Anlass ein Resümée aus Sicht der Beteiligten zum Zwischenstand des Projektes zu ziehen, das auch über das Ende der wissenschaftlichen Evaluation hinaus fortgeführt werden wird. Mit Beiträgen u.a. von Martina Kriener und Reinhold Schone, Rainer-Hartwig Clasmeier und Irmhild Schmidt, Michael Hipp und Klaus-Thomas Kronmüller.

Die Bestelladresse für diese Broschüre lautet: Alicja Schmidt, alicja.schmidt@lwl.org, Fax 0251 591-275.

Auch abrufbar unter: www.lwl.org/lwl-landesjugendamt-shop, Schutzgebühr 6 €

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Ungarn schränkt internationale Adoptionsvermittlung ein

Posted on November 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International | Schlagwörter: |

Die ungarische Zentrale Behörde berichtet, dass im Jahr 2012 nur eingeschränkt Anträge auf internationale Adoptionsvermittlung entgegengenommen würden. Anträge auf Vermittlung von Kindern unter 6 – 7 Jahren werden für das Jahr 2012 nur entgegen genommen, wenn die Bewerber körperliche oder geistige Beeinträchtigungen oder Verhaltensstörungen der Kinder akzeptieren oder bereit sind, Geschwistergruppen von drei und mehr Kindern zu adoptieren.

Im kommenden Jahr werden von jeder Vermittlungsstelle im Ausland 30 Vermittlungsanträge entgegengenommen, die ein gesundes Kind über 6 – 7 Jahre betreffen. Von Einzelbewerbern werden grundsätzlich nur Bewerbungen für ein Kind über 10 Jahre entgegengenommen.

Keine Beschränkungen gibt es im Übrigen auch bei Paaren, die sich um die Adoption eines Kindes von über 10 Jahren bewerben. Gesunde Kinder unter 6 Jahren kommen demnach für eine Auslandsvermittlung aus Ungarn nicht in Betracht.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 04.10.2011

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„Warum nicht? – Von der Idee, ein behindertes Pflegekind aufzunehmen“ am 05.12. in Hamburg

Posted on November 5, 2011. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Montag, den 05.12. informiert die PFIFF gGmbH Hamburg von 19.30 bis 22 Uhr mit Referentin Ingrid Brandt  (Heilerzieherin und Pflegemutter) über die Möglichkeiten einer Pflegschaft für ein behindertes Kind. Dieser Abend soll Mut machen, einem „besonderen Kind“ die Chance zu geben, in einer Familie aufzuwachsen.

nähere Informationen

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