AGJ-Diskussionspapier: Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung

Posted on Dezember 30, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Die in den letzten Jahren intensiv geführte fachliche und politische Debatte über eine Verbesserung des Kinderschutzes, aber auch die mediale Berichterstattung über Kindesmisshandlung und -vernachlässigung haben zu einer erhöhten Sensibilität für den Kinderschutz in der Gesellschaft insgesamt, jedoch vor allem bei den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe geführt.

Daneben ist der Schutzauftrag in der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren fachlich weiterentwickelt und gesetzlich deutlicher ausgestaltet worden. Mit Blick auf die statistischen Zahlen, insbesondere seit 2005, ist ein erheblicher Anstieg der Inobhutnahmen und Heimunterbringungen vor allem kleiner Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu verzeichnen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ befasst sich im vorliegenden Diskussionspapier mit der stationären Unterbringung kleiner Kinder dieser Altersgruppe und erläutert die Anforderungen an die Ausgestaltung der stationären Heimerziehung sowie die Herausforderungen und Perspektiven für diese Hilfeform. Dabei wird der Fokus vor allem auf die für diese Lebensphase der Kinder spezifischen Grundbedürfnisse im Hinblick auf die Anforderungen an das Verfahren der Herausnahme, Hilfeplanung, Fallsteuerung sowie auf die Qualifizierung der betreuenden Fachkräfte und die begleitende Elternarbeit gelegt. Das Diskussionspapier wurde vom Vorstand der AGJ auf seiner Sitzung am 24./25. November 2011 beschlossen.

AGJ-Stellungnahme „Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung – Anforderungen an die Ausgestaltung“ (pdf)

Quelle: Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 19.12.2011

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Eine Antwort to “AGJ-Diskussionspapier: Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung”

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ich las den Artikel über in Obhutnahme von Kindern. Mir fiel dabei auf, dass trotz gestiegener Zahlen der aus den Familien genommenen Kinder die Zahl bekannt gewordenen Kindesmisshandlungen stetig ansteigt. Die Jugendämter sind personell für ihre Aufgaben nicht genügend ausgestattet, die Heimplätze und Bereitschaftspflegeplätze nehmen auch nicht plötzlich zu. Aus meiner Sicht ein unlösbares Problem.
Traurig ist auch, dass diese Zahlen nur die Spitze des Eisberges sind. Schaut man sich in den Schulen um, sieht man unendliches Leid der Kinder und Eltern. Unlösbare Probleme! Die Herausnahme der Kinder kann schließlich nicht in jedem Fall die Lösung sein bzw. durchgeführt werden. Viele Porbleme werden gar nicht bekannt bzw. erkannt.


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