Archive for Februar 2012

Dresdner Studie untersucht Wirksamkeit von Physiotherapie bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Posted on Februar 8, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Sachsen | Schlagwörter: , , |

In einer Vergleichsstudie wollen Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erstmals die Wirksamkeit unterschiedlicher Formen der Behandlung bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und motorischen Defiziten erforschen. In der groß angelegten Untersuchung werden die Effekte einer Physiotherapie mit der Gabe eines Medikaments oder eines Elterntrainings verglichen.

Für diese Studie sucht die Klinik Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren, die neben den typischen ADHS-Symptomen – beispielsweise mangelnde Konzentrationsfähigkeit und übermäßig hyperaktives/impulsives Verhalten – auch verstärkt unter motorischen Defiziten leiden.

nähere Informationen und Kontaktmöglichkeit

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„Verwandtenpflege – eine besondere Form der Pflege“ am 24.03. in Düsseldorf

Posted on Februar 7, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit „Verwandtenpflege – eine besondere Form der Pflege“ beschäftigt sich die Fortbildung von PAN e.V. am 24.03. in Düsseldorf mit Referentin Claudia Vannahme.

Bei der Verwandtenpflege nehmen Großeltern, Eltern, Tanten und Onkel die Kinder von Familienmitgliedern in Pflege. Die jeweiligen Konstellationen wirken unterschiedlich und bergen „ihre“ Besonderheiten.

Fragestellungen in diesem Seminar sind:

  • Was bedeutet diese besondere Situation für die aufgenommenen Kinder?
  • Was kann hilfreich sein, um diesen besonderen Anforderungen als Verwandtenpflege gerecht zu werden?

Fragen und Themen dürfen mitgebracht werden!

Anmeldung unter: schumann-kessner@pan-ev.de oder 0211/1799-6380

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Interview mit Dagmar Trautner in der Süddeutschen

Posted on Februar 7, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Die PFAD Bundesvorsitzende Dagmar Trautner äußerte sich im Interview mit Journalistin Charlotte Frank anläßlich des „Fall Chantal“ in Hamburg.

Der Artikel „Es herrscht ein gefährliches Chaos – Chantal und die Folgen: Die Vorsitzende des Pflegefamilienverbands fordert Standards für die Betreuung“ erschien am 02.02. in der Süddeutschen Zeitung.

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Benefizkonzert mit „Mother´s Pride“ für PFAD für Kinder Augsburg am 03.03.

Posted on Februar 7, 2012. Filed under: Bayern, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes |

Die Irish Folk Band "Mother´s Finest" aus Augsburg (Foto: Mother´s Finest)

Zu Gunsten des Ortsvereins PFAD für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. spielt „Mother‘s Pride“ am Samstag, den 03. März 2012 um 20 Uhr im Bürgersaal Stadtbergen.

Die Irish Folk Band aus Augsburg spielt ein abwechslungsreiches Programm traditioneller Klänge und moderner, zeitgenössischer Folkmusik.

Der Erlös soll u.a. einem familienentlastenden Wochenende für Pflege- und Adoptiveltern zugute kommen.

Veranstaltungsflyer

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Leichlingen: Pflegeeltern gesucht – Informationsabend am 09.02.

Posted on Februar 7, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Leichlingen (RP). Kinder brauchen Mama und Papa, Essen und Trinken, ein Zuhause, Hilfe, Lob, Zeit zum Spielen. Aber längst nicht alle Kinder haben eine Familie, in der sie Geborgenheit finden und sich frei entwickeln können. Der Bedarf an Pflegeeltern, die diese Aufgabe übernehmen, wächst. Immer häufiger fragen deswegen die Jugendämter an beim Evangelischen Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung, dessen Geschichte schon über 130 Jahre zurück reicht.

„Wir brauchen Pflegeeltern“ wirbt der Verein in seinem bunten Flyer und bietet verstärkt Informationsveranstaltungen an wie die am 9. Februar im Evangelischen Gemeindehaus an der Marktstraße. Dass man als evangelischer Verein mit den Gemeinden vor Ort zusammenarbeitet, bietet sich an. „Mit solchen Veranstaltungen fangen wir gerade erst an“, erzählt Vereins-Mitarbeiterin Monika Roth. Der große Bedarf verlange mehr Öffentlichkeit.

Beim Infoabend in Leichlingen werde zunächst der Verein mit seinen Zielen und Aufgaben vorgestellt. Im nächsten Schritt erfahren die Besucher, wie so ein Verfahren ablaufen kann, was die Paare erwartet, wenn sie sich entschlossen haben, ein Pflegekind aufzunehmen. Die müssen sich, parallel zu den Erhebungen des Jugendamtes, vom Verein überprüfen lassen.

Anschließend werde jedes einzelne Paar genau beraten. Es gelte, jeweils die beste individuelle Lösung zu finden und die richtigen Kinder an die passenden Pflegeeltern zu vermitteln. „Wir wollen ja, dass die Unterbringung dauerhaft ist“, sagt Roth. Not- und Zwischenlösungen haben diese Kinder in der Regel schon genug erfahren. Deswegen kann das auch nicht Ende der Vermittlung sein.

Da geht es erst richtig los, denn der Verein betreut Pflegeeltern und -Kinder dauerhaft, dank des guten Betreuungsschlüssels sei das auch praktisch zu leisten. „Wir stellen zusätzlich eine externe Supervision“, berichtet Roth. Denn die Pflegefamilie ist zwar neuer Lebensmittelpunkt, aber der Kontakt zu den leiblichen Eltern bleibt in der Regel bestehen. Ein Pflegekind hat also zwei Familien. Bis zu 100 Kilometer im Umkreis der Düsseldorfer Vermittlungsstelle ist der Verein tätig, als Grenze gelten anderthalb Stunden Fahrzeit pro Strecke. Betreut werden Familien bis ins Oberbergische oder in den Bonner Raum.

Informationsabend am kommenden Donnerstag, 9. Februar, ab 18.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Marktstraße.

Quelle: rp-online.de vom 06.02.2012

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Freizeiten auch für betreuungsintensive und behinderte Kinder

Posted on Februar 7, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

AVENTERRA e.V. aus Stuttgart veranstaltet das ganze Jahr über Kinder, Jugend- und Familienfreizeiten, Studienreisen und Erlebnispädagogik. Der Verein hat schon Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit der Pflegeelternschule Baden-Württemberg. Die Angebote stehen – nach Rücksprache – auch betreuungsintensiven und behinderten Kindern offen.

Der Verein draußenzeit e.V. aus Münster bietet – neben vielen anderen interessanten Naturerlebnisfreizeiten für Familien und Kinder im Münsterland – folgendes, speziell auf Pflegefamilien zugeschnittenes Angebot:

    • 03.06. Wildnistag für Pflegefamilien im Tipicamp Hembergen
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PFAD Pressemitteilung „Anfälligkeit eines Hilfesystems – zum Methadontod einer Elfjährigen“

Posted on Februar 6, 2012. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Am 16. Januar kam das Mädchen Chantal durch den Drogenersatzstoff Methadon ums Leben. Bei der anschließenden Aufklärung der Lebenssituation des elfjährigen Kindes kam Erschreckendes zutage. Die Pflegefamilie, in der sie seit zwei Jahren lebte, war selbst suchtbelastet und mit vielfachen eigenen Problemen konfrontiert. Die Überprüfung der Arbeitsweise des zuständigen Jugendamtes und des mit der Begleitung der Familie beauftragten freien Trägers ergab eklatante Mängel. Erste personelle Konsequenzen wurden gezogen, die Amtsleitung ist ihrer Aufgabe enthoben und eine lückenlose Aufklärung versprochen.

Fast 54.000 Kinder und Jugendliche lebten zum 31.12.2010 in Deutschland in Pflegefamilien. Sie erleben hier die Geborgenheit einer Familie, individuelle Förderung und engagierte Pflegeeltern, die sich mit Nachdruck für sie einsetzen. Erziehungswissenschaftler und Entwicklungspsychologen bestätigen, dass für viele Kinder das Aufwachsen in einer Pflegefamilie am besten ist.

Allerdings sind die Rahmenbedingungen für die Pflegekinderhilfe in Deutschland so unterschiedlich, das es Pflegeeltern nicht leicht gemacht wird, den hohen Anforderungen an sie gerecht zu werden. Der Handlungsbedarf in der Pflegekinderhilfe ist in den letzten Jahren durch den Abschluss der Studie des Deutschen Jugendinstitutes, durch die Forschungsarbeiten der Uni Siegen und durch das neue Manifest zur Pflegekinderhilfe deutlich belegt worden. Einige Verbesserungen enthält das ab 01.01.2012 geltende neue Kinderschutzgesetz.

Durch den tragischen Tod von Chantal ist die Pflegekinderhilfe in den Blickwinkel der Öffentlichkeit geraten und ihre Wirksamkeit teilweise infrage gestellt. Der Ruf nach mehr Kontrolle ist verständlich, aber doch eher Ausdruck eines ersten Aktionismus der Politik. Drogentests für alle Pflegeeltern können nicht die Antwort auf die Ereignisse in Hamburg sein.

Vielmehr sind eine fachlich kompetente und zeitlich dem Fall angepasste Vorbereitung, Betreuung und Fortbildung für Pflegeeltern immens wichtig. Eine Fachkraft darf nicht mehr als 30 Pflegefamilien betreuen.

Pflegefamilien werden dringend gebraucht. Sie sind eine wertvolle Ressource für die Gesellschaft. Die finanzielle und personelle Ausstattung der Jugendhilfe ist entscheidend für die Qualität der Arbeit.

Es ist Aufgabe der Politik die Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

Dagmar Trautner, Vorsitzende

PFAD Pressemitteilung vom 06.02.2012 (pdf)

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„Möglichkeiten und Formen der Kommunikation mit Pflegekindern bei besonders sensiblen Themen“ am 17.03. in Berlin

Posted on Februar 6, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Dipl.-Psychologin Irmela Wiemann wird am 17.03. in Berlin bei der Familien für Kinder gGmbH zum Thema „Wie sag ich’s meinem (Pflege-) Kind? – Möglichkeiten und Formen der Kommunikation mit Pflegekindern bei besonders sensiblen Themen“ referieren.

In dieser Veranstaltung wird auf ein Thema eingegangen, welches sowohl Pflegeeltern als auch Fachkräfte immer wieder vor Herausforderungen stellt: Wie kann Pflegekindern einfühlsam und verständlich vermittelt werden, weshalb es zur Herausnahme aus der Herkunftsfamilie kam, wie sich Kontakte zu den leiblichen Eltern und Verwandten gestalten werden, welches ihre familiären Wurzeln sind.

Das Referat am Vormittag wird an das Thema heranführen. Am Nachmittag haben die TeilnehmerInnen gemeinsam mit Frau Irmela Wiemann die Möglichkeit sich an mitgebrachten Fällen auszuprobieren.

Eine Anmeldung ist möglich bis zum 10.03.

nähere Informationen

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Seminar für leibliche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene am 17.-20.05.

Posted on Februar 5, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum dritten Mal veranstaltet der Erziehungsstellenverein Hessen e.V.ein (diesmal langes) Wochenendseminar speziell für Leibliche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Pflegefamilien. Es findet statt vom 17. – 20. Mai 2012  (Christi Himmelfahrt) in der Jugendherberge Hoherodskopf, inmitten des Naturparks Hoher Vogelsberg.

Die bisherigen Erfahrungen haben deutlich gezeigt, dass leibliche Kinder einen ganz eigenen Blick auf die Inpflegenahme haben und dabei mehr Probleme auftauchen als allgemein angenommen wurde. Die Seminare werden nach wie vor „ersehnt“ und intensiv genutzt.

Leider setzt sich erst langsam auch bei den Jugendämtern die Erkenntnis durch, dass es zur Stabilisierung der Pflegefamilie und damit der Pflegekinder dient, wenn auch die leiblichen Kinder der Pflegefamilie gestützt und die Kosten für ein solches Seminar vom Jugendamt übernommen werden. Allerdings: Erste Anfragen von Jugendämtern, ob wir für ihren Bereich solche Seminare ebenfalls anbieten können, gibt es schon, so dass in diesem Jahr erste Seminare des EVH für leibliche Kinder über Jugendämter duchgeführt werden.

Einladungsflyer

Die gewohnten Seminare des EVH für Erziehungsstellenkinder werden ebenfalls weitergeführt; das nächste ist für November geplant.

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Neuerscheinung: „Kinderschutz, Kindergesundheit und Hilfen zur Erziehung in Rheinland-Pfalz. Bilanz und Perspektiven“

Posted on Februar 5, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Der Sammelband beinhaltet drei verschiedene Dokumente, die aus unterschiedlichen Perspektiven Stand und Entwicklungsanforderungen an die Hilfen zur Erziehung, einen verbesserten Kinderschutz und neue Ansätze zur Förderung der Kindergesundheit an dem Beispiel Rheinland-Pfalz betrachten.

Zu dem Thema Kinderschutz und Kindergesundheit werden die Ergebnisse zur Umsetzung des Landesgesetzes zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit für das Berichtsjahr 2009 dargestellt. Wie sich die Entwicklungstrends bei den erzieherischen Hilfen darstellen und welche Einflussfaktoren dabei sichtbar werden, beschreibt und analysiert der 3. Landesbericht Hilfen zur Erziehung in Rheinland-Pfalz, der 2010 erschienen ist. Im zweiten Teil des Sammelbandes werden zentrale Kernbefunde dieses Berichts zusammengefasst. Abschließend erfolgt ein Ausblick auf die Zukunft der Erziehungshilfen in Rheinland-Pfalz.

Das Eckpunktepapier der Kommission „Entwicklung der Erziehungshilfen“ und die empirisch fundierten Analysen zu Entwicklungstrends aus dem 3. Landesbericht bilden zusammen eine Grundlage, um im Dialog aller verantwortlichen Akteure auf Landesebene, in den Kommunen und Wohlfahrtsverbänden tragfähige Lösungen zu drängenden Entwicklungsaufgaben in diesen Leistungsbereichen erarbeiten und in gemeinsamer Verantwortung umsetzen zu können.

Die zusammengestellten Dokumente des Sammelbands stellen je für sich eine Informationsgrundlage dar, um Entwicklungstrends und damit einhergehende strukturelle Anforderungen an die Hilfen zur Erziehung und den Kinderschutz in den Blick zu nehmen. In der Zusammenschau verweisen die drei Berichte allerdings auch auf neue Entwicklungsanforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe als Ganzes.

ISBN 978-3932612-41-1, 208 Seiten, ISBN 978-3932612-41-1, 208 Seiten

Erhältlich ist das Buch über den Buchhandel oder direkt bei: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V.,
z. Hd. Elke Ritter, Flachsmarktstr. 9, 55116 Mainz, E-Mail: elke.ritter@ism-mainz.de, Kosten: 5,95 Euro

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UNICEF: „Pflegeeltern leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Kinder und die Gesellschaft“

Posted on Februar 4, 2012. Filed under: Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Statement von Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland zu Kindesmisshandlungen:

„Den meisten Eltern in Deutschland wollen heute ihre Kinder ohne Gewalt erziehen. Dennoch sind Vernachlässigung und Gewalt in vielen Familien ein Problem. Die Zahl der Inobhutnahmen durch Jugendämter steigt seit Jahren deutlich. Im Jahr 2010 waren es über 36.000 Kinder.

Todesfälle aufgrund von Misshandlungen sind glücklicherweise selten. Trotzdem geht der Bund Deutscher Kriminalbeamter auf der Basis der Kriminalstatistik von 152 Fällen in 2009 aus. Das wären nahezu drei Todesfälle durch Vernachlässigung und Gewalt pro Woche. Das bestätigt frühere UNICEF-Untersuchungen.

Es gibt viele erfolgreiche Initiativen in Deutschland, um bedrohte Kinder rechtzeitig zu identifizieren und die Situation in den Familien zu stabilisieren. Das neue Kinderschutzgesetz schreibt auch eine stärkere Vernetzung zwischen Ärzten, Hebammen, Kindergärten und Schulen mit den Jugendämtern fest. Das ist sehr zu begrüßen, ebenso wie der Schwerpunkt auf Prävention.

Tatsächlich scheitert wirksame Prävention aber oftmals an Überlastung, Fehleinschätzungen und fehlenden Informationen bei den Behörden. Wissen, Erfahrung und Zeit sind notwendig, um Gefahrenzeichen rechtzeitig zu erkennen. Die Standards sind aber von Ort zu Ort unterschiedlich.

Pflegefamilien bedeuten für die betroffenen Kinder menschliche Nähe und Verlässlichkeit. Deshalb ist dieser Weg meist besser als eine Heimunterbringung. Das ist UNICEF-Erfahrung aus vielen Ländern. Diese Familien müssen aber sehr gut ausgewählt, begleitet und unterstützt werden. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Kinder und die Gesellschaft.“

Quelle: Pressemitteilung von UNICEF Deutschland vom 03.02.2012

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Artikel „Auf die Jugendämter kommt es an“

Posted on Februar 4, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Artikel „Auf die Jugendämter kommt es an“ in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 04.02. äußert sich Professor Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, anlässlich der „erschreckenden Serie von Kindstötungen„:

„…Der Eindruck täuscht eindeutig. Der Berliner und der Hamburger Fall sind untypisch. Dass Kinder wegen Fahrlässigkeit der Eltern oder der Pflegeeltern sterben, kommt äußerst selten vor. Die Zahl der Tötungen von Kindern in der Familie hat in den letzten knapp zwanzig Jahren deutlich abgenommen, …“

„…Bei aller berechtigten Aufregung über schreckliche Einzelfälle wird übersehen, dass die meisten Jugendämter in Deutschland ordentliche Arbeit leisten…“

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„Realistische Wahrnehmung von Kindeswohlgefährdung und deren Bedeutung für das Pflegekind und seine spezifischen Bedürfnisse“ am 31.03. in Hübingen

Posted on Februar 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 31.03. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Familienferiendorf Hübingen e.V. in Hübingen das Tagesseminar „Realistische Wahrnehmung von Kindeswohlgefährdung und deren Bedeutung für das Pflegekind und seine spezifischen Bedürfnisse“. Als Referentin ist die Diplompädagogin Hildegard Niestroj eingeladen.

Aufgrund ihrer real erfahrenen Lebensgeschichte entwickeln Pflegekinder besondere Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Das Seminar trägt dazu bei, die charakteristische Situation dieser Kinder zu erfassen und die Erkenntnisse auch an Dritte vermitteln zu können.

Für Pflegefamilien gibt es seitens des Feriendorfes ein besonderes Angebot, das Wochenende im Feriendorf zu verbringen.

nähere Informationen

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„Konzeption und Methoden mit Blick auf die Verwandtenpflege“ am 07./08.05. in Münster

Posted on Februar 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen schult am 07. und 08.05. Fachkräfte der Allgemeinen sozialen Dienste und der Pflegekinderdienste der öffentlichen und freien Träger in der Thematik „Konzeption und Methoden mit Blick auf die Verwandtenpflege“

Dipl.-Sozialpädagoge Thomas Gerling-Nörenberg wird im Liudgerhaus in Münster referieren.

Im ersten Teil der Fortbildung wird das Arbeitskonzept „Verwandtenpflege“ des Jugendamtes der Stadt Münster vorgestellt, das seit 1998 ständig weiterentwickelt wurde.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Zugänge zu den Familien, die Motive der Verwandten sowie die psycho-sozialen Problematiken anders sind, als in der „Fremdpflege“ üblich. Ein effektiver Beratungskontext entsteht erst, wenn ein Vertrauensverhältnis gewachsen ist. Dafür sind bestimmte Haltungen und Methoden der Fachkräfte hilfreich.

Im zweiten Teil werden spezielle Methoden aus der systemischen Familientherapie vorgestellt, die sich in der Arbeit mit Verwandtenpflegefamilien bewährt haben: Genogramm, „Familienbrett“, Familienskulpturen, Systemzeichnung, etc..

Diese Methoden werden anhand ihrer Falldarstellungen in Arbeitsgruppen erprobt.  Dabei ist die Möglichkeit gegeben, erweiterte Sichtweisen und neue Lösungsansätze im Feld der Verwandtenpflege zu entwickeln. Zudem können die Teilnehmer in Rollenspielen ihre Beraterrolle reflektieren, verschiedene Perspektiven von Klienten einnehmen, um so den Fokus in der Praxis zu vergrößern.

Anmeldeschluss ist der 26.03.

nähere Informationen

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Hamburg Journal zeigt Wertschätzung für die Arbeit von Pflegefamilien

Posted on Februar 3, 2012. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Eine Lanze für Hamburger Pflegefamilien bricht der kurze TV-Beitrag „Leben in einer Pflegefamilie“ im Hamburg Journal vom 29.01.2012.

Vorgestellt wird, die von PFIFF betreute Familie Scheible, bei der aktuell vier Kinder zwischen 15 und 23 Jahren leben.

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“Konflikte im Hilfeplangespräch – Kommunikation zwischen Fachwissen und Emotion“ am 28.02. in Roth

Posted on Februar 3, 2012. Filed under: Bayern, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 28.02. um 20 Uhr bietet PFAD für Kinder im Landkreis Roth und Umgebung e.V. eine Gesprächsrunde zum Thema:“Konflikte im Hilfeplangespräch – Kommunikation zwischen Fachwissen und Emotion“ an. Diskutiert werden die Fragen: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Lösungen gab es aus dem Konflikt?

Veranstaltungsort ist das Familienzentrum Mütze Roth e. V. in der Eisenbartstraße 44 in 91154 Roth.

Die Gesprächsrunde „Blickwinkel“ steht allen Mitgliedern des PFAD für Kinder, Pflege- und Adoptivfamilien im Landkreis Roth und Umgebung e.V. kostenfrei zur Verfügung. Nichtmitglieder zahlen einen Unkostenbeitrag von 3,50 Euro.

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„Wie baut ein Pflege/Adoptivkind Bindungen zu seinen neuen Eltern auf?“ am 10.03. in Fulda

Posted on Februar 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wie baut ein Pflege/Adoptivkind Bindungen zu seinen neuen Eltern auf?“ nennt sich die Fortbildung, die der Ortsverein PFAD FÜR KINDER Fulda e.V. am 10.03. in Fulda-Edelzell mit dem Dipl.-Psychologen Oliver Hardenberg organisiert.

Anmeldeschluss ist der 01.03.

Veranstaltungsflyer

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Freie Wohlfahrtspflege gründet Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V.

Posted on Februar 2, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Ombudstelle Jugendhilfe NRW soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Konfliktfall mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe unterstützen. Die unabhängige Schlichtungsstelle stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen.

Die Wohlfahrtsverbände in NRW richten eine unabhängige Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die ihren Anspruch auf Jugendhilfeleistungen nicht durchsetzen können. Zu diesem Zweck hat die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dem der Paritätische Landesverband angehört, den Verein „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ gegründet. Dieser Verein plant den Aufbau einer zentralen Geschäftsstelle und ehrenamtlicher Unterstützungsstrukturen in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens.

An die Ombudschaft Jugendhilfe können sich alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wenden, die Anspruch auf Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz haben, und sich bei der Leistungsgewährung nicht ausreichend beteiligt, beraten oder betreut fühlen. Die Ombudstelle fungiert als Schlichter in Auseinandersetzungen zwischen jungen Menschen und einem Träger der Jugendhilfe. Dabei ist unerheblich, ob es sich um öffentliche Stellen oder um freie Träger handelt.

Die Einrichtung der Ombudstelle ist Ergebnis eines längeren Prozesses: Im April 2009 hatte die Freie Wohlfahrtspflege NRW gemeinsam mit dem Landesjugendamt Rheinland einen Fachtag zum Thema ombudschaftliches Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland veranstaltet. Das nachfolgende Engagement der Freien Wohlfahrtspflege führte schließlich zur Gründung des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“, der als Träger der Ombudstelle fungiert.

Paritätischer hat Thema von Anfang an mitbewegt

Der Paritätische Landesverband bewegt das Thema schon seit längerer Zeit und hat wesentlich zum Erfolg der Gründung der unabhängigen Ombudschaft Jugendhilfe NRW beigetragen: Bereits 2007 verabschiedete der landesweite Facharbeitsarbeitskreis Erziehungshilfe unter dem Titel „Du bist bei uns willkommen!“ grundsätzliche Standards für stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Paritätische Mitglieder verpflichten sich in diesem Rahmen z.B. zur Schaffung einrichtungsinterner Beschwerdestellen. Dass sich diese fachliche Positionierung des Paritätischen NRW heute im Entwurf des Bundeskinderschutzgesetzes als eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt einer Betriebserlaubnis wiederfindet, war damals nicht absehbar. Umso erfreulicher, dass auch der Bundesgesetzgeber das fachliche Gebot der Beteiligung von Mädchen und Jungen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nunmehr auch gesetzlich verankert.

Verantwortung für den Paritätischen im Vorstand des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V.“ trägt Rudolf Boll (Geschäftsbereichsleiter Alter, Behinderung, Rehabilitation, Erzieherische Hilfen). Bernd Hemker (Fachreferent Erziehungshilfe) wurde vom Vorstand zum Geschäftsführer ernannt.

Quelle: Der Paritätische Nordrhein-Westfalen vom 20.12.2011

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Zahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gestiegen

Posted on Februar 2, 2012. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

WIESBADEN –Die Gesamtzahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Einrichtungen der Kindertagesbetreuung) in Deutschland erhöhte sich zum Jahresende 2010 gegenüber 2006 – dem Zeitpunkt der letzten Erhebung – um rund 5 % auf 29 200. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank dabei die Zahl der Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft um 1,8 %. Die freien Träger betrieben dagegen 4,6 % mehr Einrichtungen als vier Jahre zuvor; ihr Anteil an den Einrichtungen insgesamt lag bei rund 76 %. Daneben gab es 2010 weitere fast 3 500 Einrichtungen und Geschäftsstellen der Jugendhilfeverwaltung (+ 21,9 % gegenüber 2006).

Zu den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zählen unter anderem Einrichtungen für Heimerziehung, Jugendarbeit, Frühförderung sowie Jugendzentren und Jugendräume, Familienferienstätten und Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen.
Die Zahl der Beschäftigten in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne hauswirtschaftliches und technisches Personal) stieg bundesweit gegenüber 2006 auf 195 200 Personen (+ 15,3 %). Davon waren fast 50 000 Personen in der Heimerziehung tätig, mehr als 20 000 in der freizeitbezogenen offenen Jugendarbeit.

Rund 89 800 Beschäftigte (46 %) hatten einen Hochschulabschluss. 41 400 (21 %) waren Erzieher und Erzieherinnen.
Detaillierte Ergebnisse der Statistiken zu den Einrichtungen und tätigen Personen in der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Tageseinrichtungen für Kinder) finden sich im Bereich Publikationen.

Quelle: Pressemitteilung Nr.031 von Destatis vom 27.01.2012

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„Nacht-Geocaching im Augsburger Umland“ für Kinder und Jugendliche am 24.02. in Augsburg

Posted on Februar 2, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Ortsverein PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. bietet am 24.02. für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren „Nacht-Geocaching im Augsburger Umland“ unter Anleitung von Jugendtrainer Ferdinand Triller an.

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines „Schatzes“ will die Gruppe einen Schatz finden, den jemand anderes an einem
ungewöhnlichen Platz versteckt hat.

nähere Informationen

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Mühlhausen/Bad Langensalza: Termine für Pflegeeltern im Februar

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Elternstammtisch in Mühlhausen findet am 15. Februar 2012 um 19.00 Uhr im Familienzentrum Am Forstberg, Forstbergstraße 36 statt.

In Bad Langensalza treffen sich interessierte Pflegeeltern an 22. Februar 2012 um 19.00 Uhr in der Burggasse 10, im Regionalen Umwelt- und Naturschutzzentrum (BUND).

Des Weiteren findet das fünfte Modul der Qualifizierung für künftige Pflegeeltern am 16. sowie am 23. Februar 2012 jeweils von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Integrativen Kindertagesstätte „Forstbergspatzen“, Forstbergstr. 36 in Mühlhausen statt.

Der aktuelle Termin für die Supervision in Mühlhausen ist am 29. Feburar 2012 um 19.00 Uhr in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des ASB im Lindenbühl 22.

Bei Fragen wenden sich Interessierte an Frau Michel-Schürmann unter der Telefonnummer 03601/4046440.

Quelle: www.dtoday.de vom 30.01.2012

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TV: „Die zartbittere Geschichte einer Adoption“

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

In der Reihe „Reporter“ schilderte das Schweizer Fernsehen am 08.01.2012 die Geschichte der heute 29-jährigen Milena Epp, die als Baby aus Kolumbien in die Schweiz adoptiert wurde. Nach ihrer sehr schwierigen Schul- und Jugendzeit, brachte erst die Suche nach ihren kolumbianischen Wurzeln Ruhe ins Leben der jungen Frau.

zum Video

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Informationsveranstaltungen „Wie werden wir eine Pflegefamilie?“ am 01.03. und 02.05. in Neukölln

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Berlin, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Volkshochschule Neukölln bietet Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekinder in Kooperation mit dem Pflegekinderteam Neukölln-West der Pflegekinderhilfe der KJHV gGmbH an.

Termine:

Beschreibung:

Nicht alle Kinder können bei ihren leiblichen Eltern leben – aus unterschiedlichsten Gründen. Deswegen brauchen diese Kinder neue Familien, die diese Kinder bei sich aufnehmen. Manche Kinder brauchen ein Zuhause nur für kurze Zeit, andere werden bei ihren leiblichen Eltern nicht mehr leben können und bleiben in einer Pflegefamilie, bis sie auf eigenen Füssen stehen. Diese Informationsveranstaltung richtet sich an interessierte Familien, Paare und Alleinstehende, die sich vorstellen können, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen und ihm damit die Chance auf eine Zukunft zu geben. An diesem Abend informieren wir über Voraussetzungen, die künftige Pflegeeltern mitbringen müssen, über die unterschiedlichen Formen der Pflege, über den Ablauf einer Vermittlung und über die rechtlichen Grundlagen.

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Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15.02. in Magdeburg

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Familienhaus Magdeburg gGmbH veranstaltet mit dem PARITÄTISCHEN Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. die Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15. Februar 2012 in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der Themenschwerpunkt der Fachtagung ist auf Unterstützungsangebote, Interventionen und methodischen Vorgehensweisen in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet, deren Eltern psychisch erkrankt und/ oder von einer psychischen Krankheit bedroht sind. Die Schnittstellen des Gesundheitswesens, Kinder- und Jugendhilfe sowie der stationären Psychiatrie und Gemeindepsychiatrie werden in verschiedenen Facetten sowohl rechtlich, wissenschaftlich als auch aus in der Praxis erprobten Projekten und Erfahrungen aufbereitet. In den fünf Workshops werden ressourcenorientierte Interventionsformen vorgestellt, erfolgreich praktizierte Kooperationsformen zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie präsentiert, wichtige Fragen im Finanzierungsdschungel für Träger erörtert, bedeutsame Aspekte der Netzwerkarbeit zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie in einem Gemeinwesen beraten und die Arbeit mit Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen vorgestellt. Die Workshops stellen aus der Praxis bestehende Modelle, Erfahrungen und Vorgehensweisen zur Diskussion.

Zielgruppe dieser Tagung sind Mitarbeiter/-innen von Jugendhilfeträgern, Psychiatrien, psychiatrischen und psychotherapeutischen Praxen, Jugendämtern, Gesundheitsämtern, Beratungsstellen, Sozialpsychiatrie, Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie alle Interessierten.

Anmeldeschluss ist der 07.02.2012. Die Tagungsgebühr beträgt 30,- Euro und ist vor Ort zu entrichten. Das Anmeldeformular und den Tagungsflyer finden Sie unter http://www.familienhaus-magdeburg.de/content/fachveranstaltung-von-uns

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