Archive for November 2012

Standards für „junge“ Kinder in den Angeboten der stationären Erziehungshilfe

Posted on November 30, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

https://i2.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifEine gemeinsame Stellungnahme der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe formuliert Rahmenbedingungen und fachliche Grundlagen für die Unterbringung junger Kinder in den stationären Erziehungshilfen.

Mit dieser Positionierung erwartet die beiden Landesjugendämter, dass auch bereits bestehende Angebote für junge Kinder eine Veränderungsperspektive entwickeln, neue Angebote an diesem Maßstab gemessen werden und dieser fachliche Standard verbindlich wird.

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Legasthenie: Praxisnahe Hilfe für Eltern

Posted on November 30, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

https://i1.wp.com/shop.bvl-webshop.de/WebRoot/Store2/Shops/es179999/4F26/34E7/EADA/82C9/8D54/50ED/8960/CDC1/dyskalkulie-verstehen_m.png

BVL Ratgeber 1: Legasthenie erkennen und verstehen

https://i2.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifDer Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) unterstützt Eltern mit Handreichungen, die helfen sollen, Kinder mit einer Legasthenie besser zu unterstützen.

Viele Eltern sind oftmals überfordert, wenn sich herausstellt, dass ihr Kind eine Legasthenie hat. Sie möchten ihrem Kind bestmöglich helfen, sind aber unsicher, was zu tun ist. Ca. 5 % aller Kinder sind von einer Legasthenie betroffen und die Beeinträchtigungen, die mit einer Lese-/Rechtschreibstörung einhergehen, können bis ins Erwachsenenalter reichen. Je früher die Probleme erkannt und entsprechende Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet werden, umso besser kann den betroffenen Kindern nachhaltig geholfen werden.

Der BVL hat daher eine Handreichung „Legasthenie“ für Eltern erarbeitet, die dabei unterstützt, mit den täglichen Herausforderungen in der Schule und zu Hause umzugehen. Es werden wichtige Fragen zur Diagnostik, Förderung, Schule und zur Unterstützung durch das Elternhaus geklärt. Praxisnahe Hilfe geben Checklisten zu Schwerpunktthemen.

„Die Anrufe von Eltern zeigen uns, dass viel Aufklärungsbedarf bei Eltern besteht. Wenn sich der Verdacht auf eine Legasthenie anzeigt, müssen Eltern gemeinsam mit der Schule an einem Strang ziehen, damit das Kind gut aufgefangen wird. Leider geht in vielen Fällen zu viel Zeit verloren, bis den betroffenen Kindern geholfen wird“, weiß Inge Palme, Referentin für Beratung und Fortbildung im BVL.

https://i1.wp.com/shop.bvl-webshop.de/WebRoot/Store2/Shops/es179999/4F26/34A6/4820/394C/17D6/50ED/8961/FF4E/legasthenie-verstehen_m.png

BVL Ratgeber 2: Dyskalkulie erkennen und verstehen

Es ist wichtig, von einer Legasthenie betroffene Kinder nicht zusätzlich durch unnötigen Druck zu belasten, weniger ist manchmal mehr. Wichtig ist, dass die Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen, die es zu unterstützen gilt, zielführend erfolgen. Sie sollten wohl überlegt und strukturiert sein, um Eltern und Kinder nicht hoffnungslos zu überfordern. Für Lehrkräfte stehen im Dezember ebenfalls Handreichungen zur Verfügung, um auch vonseiten der Schule die richtigen Interventionsmaßnahmen einzuleiten.

https://i1.wp.com/shop.bvl-webshop.de/WebRoot/Store2/Shops/es179999/50B1/6D98/5E2D/06A6/D98B/50ED/8961/4514/ratgeber8_m.PNG

neu: BVL Ratgeber 8: Handreichungen für Eltern von Kindern/Jugendlichen mit einer Legasthenie

„Schulische, häusliche und außerschulische Förderung müssen miteinander vernetzt werden. Wir sehen hier hohen Handlungsbedarf, da oftmals nicht die Bedürfnisse des Kindes beachtet werden. Die Verwirrung des Kindes, wenn Maßnahmen nicht richtig aufeinander abgestimmt sind, sorgt zusätzlich für unnötige Probleme. Die Handreichungen für Eltern sollen helfen, den richtigen Weg für das Kind zu finden und das Kind, aber auch die Familie, so bestmöglich zu entlasten“, sagt Inge Palme.

Die Handreichungen, die dank der finanziellen Unterstützung des BKK Bundesverbandes erstellt wurden, stehen zum Download unter www.bvl-infothek.de bereit oder können im Webshop des BVL bestellt werden.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie vom 28.11.2012

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Unbegleitete Flüchtlinge unter 16 Jahren

Posted on November 28, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/STO) In diesem Jahr sind mit Stand vom 30. August 2012 insgesamt 227 unbegleitete Flüchtlinge unter 16 Jahren nach einem Aufgriff durch die Bundespolizei oder – nach Kenntnis der Bundesregierung – durch die Polizeien der Länder an die örtlich zuständigen Jugendämter übergeben worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/11014) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/10894) hervor. Im vergangenen Jahr lag diese Zahl den Angaben zufolge bei 307 und im Jahr 2010 bei 197.

Quelle: Heute im Bundestag vom 19.11.2012

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Positionspapier des BVkE zur Inklusion in der Erziehungshilfe

Posted on November 27, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) hat ein Positionspapier zur Inklusion in der Erziehungshilfe vorgelegt. Das Positionspapier bewertet die Ausgangsposition und leitet daraus Forderungen und Perspektiven für Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe ab.

Klar sei, Inklusion müsse als Prozess verstanden werden. Es werde zu keiner abrupten Abschaffung aller spezialisierten Einrichtungen kommen. Die Umsetzung inklusiven Gedankenguts in die Praxis erfordere eine Politik der „kleinen Schritte“ und setze auf Qualität vor Quantität.

Der Verband spricht sich für die Zusammenlegung der bisher getrennten Leistungen für Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Hilfen zur Entwicklung“ aus. Dieses neue Leistungssystem müsse den erzieherischen sowie behinderungsbedingten Bedarf abdecken.

vollständiges Positionspapier des BVkE

Quelle: Jugendsozialarbeit News vom 26.11.2012

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Familienkonzert von „Fosterfamily & Friends“ am 02.12. in Berlin

Posted on November 26, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

„Gospel meets Classic meets Christmas“
– das Familienkonzert am 2. Dezember um 20.00 Uhr
im großen Konzertsaal der Universität der Künste

Mehr als 50 Kinder,  50 Eltern und Freunde singen, tanzen und spielen für Kinder, Ihre Eltern und Freunde  – lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie einstimmen auf das Fest des Jahres!

Wir freuen uns, Sie in diesem Jahr zu einem Weihnachtskonzert der besonderen Art einladen zu dürfen. Der Gospelchor „Fosterfamily & Friends“ präsentiert von „Joy to the world“ bis hin zu „Proud Mary“ ein außergewöhnlich buntes Liederrepertoire. Außergewöhnlich ist auch die Besetzung des Gospelchores. Die Sänger/innen und Musiker sind ehemalige Pflege-und Adoptivkinder, Pflegeeltern, Erzieher und Freunde, die gemeinsam zu Gunsten der „Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin“ singen und spielen. Ob Acapella oder mit vollbesetzter Band mit acht Musikern, „Fosterfamily & Friends“ ist wirklich alles andere, außer gewöhnlich!

Das „Suzuki Violine-Ensemble Sternfeld“ spielt unter der Leitung von Yoko und Satoko Hoshino u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Antonin Dvorak und Georg Friedrich Händel. Das Violine-Ensemble besteht aus 30 Kindern im Alter von 5 bis 16 Jahren.

Die „Gospel-Kids“, 24 Kinder aus dem „Kinderhaus Athene“, singen afrikanische Gospellieder.

Der Posaunist Werner Lützow wird auf seinem Alphorn den „Alphorn-Blues“ zum Besten geben und die jungen Musiker, Pianist Henjo Völker und „Jugend musiziert“- Gewinner Pascal Crott, spielen gemeinsam auf dem Flügel ein vierhändiges Weihnachtsmedley. Die besondere Art ihrer Spielweise mit ihren ungewöhnlichen Einlagen sorgen für kurzweilige Unterhaltung.

Die Kinder-Ballettgruppe aus der Ballettschule Vogl in der Lindenthaler Allee tanzt unter der Leitung von Katrin Geller zu der Musik von Léo Delibes Ausschnitte aus dem Ballett „Sylvia“.

Besonders emotional wird es, wenn die 9-jährige Johanna Mielisch das „Pie Jesu“ und die Sängerin Patricia „In the arms of the angel“ anstimmen werden.

„Gospel meets Classic meets Christmas“, ein Konzert, das unter die Haut geht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sfpb.de

Vorverkauf:

Erwachsene: 14,00 Euro, Kinder bis zum 16. Lebensjahr, Schüler und Studenten: 8,00 Euro.

Die Eintrittsgelder kommen der Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin zu Gute!

Vorverkaufsstellen:

  • Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin
    info@sfpb.de und telefonisch 030 – 80 90 94 94
  • Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., Berlin
    info@arbeitskreis-pflegekinder.de und Tel. 030 – 21 00 21 0, Fax 030 – 21 00 21 24
  • proFam gGmbH
    info@profam.de und telefonisch 030 – 54 37 94 07
  • Universität der Künste Berlin, Kasse des Konzertsaals Hardenbergstraße
    Hardenbergstraße Ecke Fasanenstraße, 10623 Berlin-Charlottenburg
    Tel. (030) 3185-2374 (AB), Fax (030) 3185-2604 E-Mail udkkasse@udk-berlin.de
    Öffnungszeiten:
    vom 16.07. bis 16.09.12 mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr
    ab dem 17.09.12 dienstags bis freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr
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Wildfang-Silvesterreise 2012/13 für Erziehungsstellen- und Pflegekinder

Posted on November 25, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Vom 29.12.2012 bis 03.01.2013 führt Wildfang e.V. eine iCanDo-Silvesterreise durch. Wie alle iCanDo-Fahrten richtet sich auch diese nach den Bedürfnissen der Adoptiv-, Erziehungsstellen- und Pflegekinder.

Vom 29.12.2012 bis 03.01.2013 findet das Silvestercamp am wunderbaren Beetzsee/Brandenburg statt. Mit coolen Wildfänger/innen, toller Party und super Ideen.

Nähere Informationen und Anmeldeformular (Download)

Nette Antworten auf Fragen erhalten Sie im Wildfang-Office: info@wildfang-ev.de und 030-62739764

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Das öffentliche Bild von Pflegefamilien: PFIFF sucht AutorInnen!

Posted on November 24, 2012. Filed under: Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Das Redaktionsteam des BLICKPUNKT PFLEGEKINDER plant eine Ausgabe, in der es um die Wahrnehmung von Pflegefamilien in der Öffentlichkeit und in deren persönlichen Umfeld gehen soll.

Für dieses Heft mit Redaktionsschluss 31.12.2012 werden noch AutorInnen gesucht, die in kurzen Texten beschreiben, welche Reaktionen sie zum Beispiel im Verwandten-, Freundes- oder Bekanntenkreis oder der Schule erleben, wenn sie sich als Pflegefamilie zu erkennen geben.

Wer zu dieser Ausgabe des BLICKPUNKT PFLEGEKINDER einen Beitrag beisteuern möchte, kann gern zu Ralf Portugall (ralf.portugall@pfiff-hamburg.de) Kontakt aufnehmen.

Quelle: PFIFF gGmbH vom 05.11.2012

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Kooperationspartner für Forschungsprojekt zu Rückkehrprozessen von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilien gesucht

Posted on November 23, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: |

Die Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen untersucht in ihrem neuen Projekt „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. wird zurzeit die Erhebungsphase vorbereitet.

Ziel der Untersuchung ist die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in dem besonders risikoreichen Prozess der Rückkehr eines Kindes. Um dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es notwendig, relevante Kriterien und Merkmale zu kennen, die das Gelingen oder Misslingen eines Rückkehrprozesses maßgeblich beeinflussen. Dafür ist es wichtig, zunächst die Perspektive aller am Rückkehrprozess beteiligten Personen in den Blick zu nehmen. Bei der Auswertung der unterschiedlichen Perspektiven erfolgt eine Fokussierung auf die Einflussmöglichkeiten der den Prozess gestaltenden und begleitenden Fachkräfte.

In abgesicherten qualitativen Untersuchungsverfahren werden neue Wissensbestände zum Thema erarbeitet. Dafür sollen aktuelle Fallverläufe von Rückführungen untersucht werden, indem das jeweilige Erleben der am Rückkehrprozess beteiligten Menschen erhoben wird. Für die Untersuchung werden noch Fälle gesucht, in denen die Rückkehr eines Pflegekindes aus einem auf Dauer angelegten Pflegeverhältnis in seine Herkunftsfamilie geplant wird bzw. bevorsteht. Auf der Grundlage aller bei der Forschungsgruppe eingegangenen Informationen wird eine Kartei der potentiellen Rückkehrverläufe erstellt.

Zunächst werden im Projekt Jugendämter und Pflegekinderdienste aus den Schwerpunktregionen Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Großraum Stuttgart gesucht.

Sollten Sie Interesse an einer Kooperation haben, setzen Sie sich bitte mit dem Ansprechpartner Dirk Schäfer per E-Mail: dirk.schaefer@uni-siegen.de oder telefonisch unter der Durchwahl: 0271-740-3436 in Verbindung.

Informationsflyer

Für weitere Informationen wurde die folgende Website eingerichtet: http://www.uni-siegen.de/rueckkehr-pflegekinder

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„Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am 30.11. in Zürich

Posted on November 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Es hat noch einige Plätze frei bei der 3. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am Freitag, den 30.11. in Zürich.

Diese Veranstaltung geht folgenden Fragen nach: Was ist Sinn und Nutzen einer Hilfeplanung, die im Lebensraum und mit den Ressourcen aus der jeweiligen Lebenswelt stattfindet? Und lassen sich die Familienräte, wie sie in Neuseeland, den Niederlanden und teilweise in Deutschland einberufen werden, auch in der Schweiz umsetzen?

Es referieren Prof. Dr. Frank Früchtel aus Deutschland, der das Modell Family Group Conferencing (Familienrat) aus Neuseeland erläutert und Dr. des. Riet Portengen aus den Niederlanden; sie beschreibt eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk.

Und die Schweiz? Albert Guler, Jurist und Kindesschutzexperte, skizziert die Neuerungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und zeigt den gesetzlichen Spielraum auf, in dem eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk möglich ist.

Ziel dieser Tagung ist es, das Thema Hilfeplanung mit Familien zu vertiefen, die Kommunikation und Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen und Pflegeeltern.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Kreis Warendorf erhöht Tagessatz für Bereitschaftspflege

Posted on November 21, 2012. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Westfälischen Nachrichten berichten im Artikel „Kurz- und Bereitschaftspflege – Pflege-Eltern bekommen mehr Geld“ vom 21.11.2012 vom Beschluss des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf, den Tagessatz für Kurz- und Bereitschaftspflegeeltern von 39 Euro auf 52,73 Euro zu erhöhen. Anlass war der Verlust einiger Bereitschaftspflegeeltern und ihre Abwerbung durch freie Träger, die diese Tätigkeit besser honorieren.

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Kristina Schröder startet bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Posted on November 21, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Bundesfamilienministerium verstärkt gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Fachkräften den Schutz von Kindern

Aufwachsen ohne Gewalt – dieses Recht soll jedes Kind in Deutschland haben. Um Kinder und Jugendliche besser vor Übergriffen zu schützen, startet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heute (Mittwoch) eine bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs. Hintergrund: Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2011 zeigt einen Anstieg auf mehr als 12.000 Fälle sexuellen Missbrauchs. Zudem ist von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen, da es in den meisten Fällen gar nicht erst zu einer Strafanzeige kommt.
„Jeder Fall von Missbrauch ist einer zu viel“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, in Berlin. „Gemeinsam wollen wir Kinder vor Gewalt und Missbrauch bewahren und sie behutsam und vertrauensvoll unterstützen. Damit das gelingt, müssen wir alle Menschen und alle Institutionen, die mit Kindern zu tun haben, sensibilisieren und dafür sorgen, dass sie eng zusammenarbeiten. Nur wenn wir alle genau hinschauen und sich Mädchen und Jungen jederzeit an eine Vertrauensperson wenden können, geben wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich vor Missbrauch zu schützen und dagegen zu wehren.“

Ziel der Initiative ist es, Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren über ihre Rechte zu informieren, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zum Thema Missbrauch aufzuklären. Lehrer und Fachkräfte sollen Schutzkonzepte mitentwickeln, um so die Möglichkeiten für Übergriffe von Tätern zu verringern.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist verantwortlich für die Konzeption und setzt die Initiative federführend um. Hier sind jahrelanges Wissen und Erfahrung aus dem Gesundheitswesen und aus der Kinder- und Jugendhilfe vereint.

„Die Initiative besteht aus einer Fülle von Maßnahmen, die systematisch miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht ein Theaterstück zum Thema Kinderrechte und sexueller Missbrauch, das Kinder aktiv einbezieht“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Wir wollen nicht nur kindgerecht informieren, sondern Kinder ermutigen, ihren Gefühlen zu vertrauen, Nein zu sagen, sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Das Theaterstück ist eingebettet in Qualifizierungsmaßnahmen für schulische Fachkräfte und Veranstaltungen für Eltern, um deren Handlungskompetenzen im Falle von sexuellem Missbrauch zu verbessern.“

Die bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs beinhaltet folgende verschiedene Angebote:

  • Ein zentrales Hilfsangebot wird ab Anfang 2013 eine Webseite sowie eine telefonische Beratung bei der bekannten kostenfreien Nummer gegen Kummer sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nummer gegen Kummer werden speziell für die Initiative zur Prävention zum Thema sexueller Missbrauch geschult.
  • Neu und innovativ ist die Aufführung des interaktiven Theaterstücks „Sag mal?“ der deutsch-schweizerischen Künstlergruppe „Kompanie Kopfstand“ zum Thema Kinderrechte und Missbrauch. Das Theaterstück soll Schülerinnen und Schüler informieren und motivieren, sich im Falle eines Missbrauchs an Personen ihres Vertrauens zu wenden.
  • Ergänzend dazu bietet die Initiative Materialien und Fortbildung für alle Erziehungsberechtigten an. Dazu gehören Elternabende wie Informationsmaterialien. Lehrer und Fachkräfte erhalten Fortbildungen auf institutioneller Ebene. Ziel ist eine Unterstützung des Hilfesystems durch die Vernetzung aller Akteure – darunter Beratungsstellen und Jugendamt.

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt in Abstimmung mit dem jeweiligen Bundesland. Die Pilotphase startet 2013 in Schleswig-Holstein – geplant sind mindestens zwei Landestouren mit 20 Städten und insgesamt 40 Aufführungen. Uraufgeführt wird das Theaterstück am 1. März 2013 in Berlin. 2014 wird die Tour in mindestens drei weiteren Bundesländern fortgesetzt. Die Laufzeit des Projekts ist zunächst bis Ende 2014 vorgesehen. Die Kosten betragen rund vier Millionen Euro.

Als ein Teil des Aktionsplans 2011 der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung beruht die Entwicklung der Initiative auf den Erkenntnissen der Mitglieder des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ und den Empfehlungen der ehemaligen Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann. Der Runde Tisch trifft sich Mitte Dezember zu einer Bilanzsitzung.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.sag-mal-theater.de
www.bmfsfj.de
www.bzga.de

Quelle: Pressemitteilungen des BMFSFJ vom 21.11.2012

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Baden-Württemberg: „Rechte-Telefon für Heimkinder“ ist an den Start gegangen

Posted on November 21, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Was können Heimkinder tun, wenn sie ihre Rechte verletzt sehen? Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche überhaupt? Und wer kann ihnen helfen? Solche Fragen beantwortet künftig das „Rechte-Telefon für Heimkinder“. Es wurde vom Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Anfang November freigeschaltet.

Kinder und Jugendliche können sich über ihre Rechte informieren oder über Missstände in Einrichtungen beschweren. Sie werden beraten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Referats 43 vom KVJS-Landesjugendamt, die beim Thema Kinderrechte speziell geschult sind.

Anrufen können Jungen und Mädchen aus Heimen, Wohn- und Tagesgruppen, Erziehungsstellen sowie aus Pflegefamilien. „Viele Kinder und Jugendliche müssen an ihre Rechte herangeführt werden und lernen, Verantwortung dafür zu übernehmen“, weiß Jürgen Strohmaier vom KVJS-Landesjugendamt. „Sie müssen also lernen, wie man seine Rechte wahrnimmt. Die öffentliche Erziehung und insbesondere die Heimerziehung hat hier einen gesetzlichen und demokratischen Auftrag“, sagt der promovierte Pädagoge.

Das Rechte-Telefon für Heimkinder
Telefonnummer 0711 6375-550
Montag bis Freitag: 9 – 12 Uhr
Montag bis Donnerstag: 13.30 – 15.30 Uhr

Eine erste Auswertung des „Rechte-Telefons für Heimkinder“ wird voraussichtlich im Mai 2013 stattfinden. Basis sind Dokumentationsbögen, auf denen die Telefonate erfasst werden. Auf Wunsch von Hilfesuchenden können die persönlichen Daten anonymisiert werden.

Gleichzeitig mit der Freischaltung des Rechte-Telefons bringt der KVJS in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg eine Pocket-Broschüre heraus. Das 40-seitige Heft im A6-Format heißt „Deine Rechte“.

Quelle: KVJS vom 09.11.2012

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Artikel „Sexueller Kindesmissbrauch: Therapieplätze dringend gesucht“

Posted on November 21, 2012. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Ärzteblatt berichtet im Artikel „Sexueller Kindesmissbrauch: Therapieplätze dringend gesucht“ von den Forderungen der Unabhängigen Beauftragten nach einer besseren Versorgung für Betroffene von sexueller Gewalt. Diesen schließen sich Vertreter der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten mit Rahmenempfehlungen an.

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Kinderrechte im Grundgesetz verankern! – Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung wäre wichtige Weichenstellung

Posted on November 16, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Berlin, den 16. November 2012. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Ratifikation der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) Deutschlands im April 2012 und des Jahrestages ihrer Verabschiedung am 20. November 1989 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklären Dr. Sabine Skutta und Prof. Dr. Jörg Maywald, Sprecherin und Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland:

„Um die Rechte der Kinder und Jugendlichen klarzustellen und zu verbessern, brauchen wir eine Verfassungsänderung. Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz würde unsere Gesellschaft nicht auf einen Schlag kindgerecht machen. Aber es wäre eine wichtige und richtige Weichenstellung. Bislang ist es nicht ausreichend gelungen, in Deutschland ein Rechtsbewusstsein dafür zu erzeugen, dass Kinder Träger eigener Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung sind. Dazu finden sich laufend Beispiele in der aktuellen Politik. so Dr. Sabine Skutta und Prof. Dr. Jörg Maywald.

Dass Kinder Rechte haben, daran zweifelt heute kaum jemand. Trotzdem sind immer wieder Mängel bei deren Umsetzung zu beobachten. „Bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung wird das Kindeswohl nicht ausreichend berücksichtigt. Die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen unter ´ferner liefen` häufig eine Nebenrolle oder werden vollständig vergessen. Ganz zu schweigen von der aktiven Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes, an sie betreffenden Verwaltungsentscheidungen und an den politischen Prozessen“, kritisieren Skutta und Maywald weiter.

Mit einer Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz käme Deutschland als Vertragsstaat der UN-KRK seiner Staatenverpflichtung nach Artikel 4 der UN-KRK nach und würde Vorgaben der EU-Grundrechte-Charta in nationales Recht umsetzen. Fast alle Bundesländer haben in Deutschland die Kinderrechte bereits in ihren Landesverfassungen verankert. „Mit der neuen Individualbeschwerdemöglichkeit zur UN-KRK wird ein neues Beschwerdeinstrument bei Kinderrechtsverletzungen auf UN-Ebene auf den Weg gebracht. Wir begrüßen sehr, dass Deutschland auch bei der Ratifizierung als drittes Land zu den Vorreitern gehört. Mehr als folgerichtig wäre nun, Kinderrechte mit Verfassungsrang auszustatten, damit Kinder nicht bis nach Genf zur UNO gehen müssen, um ihre Rechte einzufordern. Viel einfacher wäre es, den Weg für Kinder zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe zu ermöglichen“, so Skutta und Maywald abschließend.

Zum Hintergrund: Deutschland hat das dritte Fakultativprotokoll zur UN-KRK zur Individualbeschwerde am 28.02.2012 als eines der ersten Staaten unterzeichnet. Das Individualbeschwerderecht sichert Kindern in der ganzen Welt zu, sich im Falle von Rechtsverletzungen nach Ausschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes zu wenden. Wenn 10 Staaten das Zusatzprotokoll ratifiziert haben, tritt es in Kraft. Gabun und Thailand haben den Vertrag bereits ratifiziert, Deutschland hat das Gesetz zur Ratifizierung des neuen Zusatzprotokolls jüngst, am 09. November 2012 im Bundestag verabschiedet.

Weitere Informationen unter: www.individualbeschwerde.de

Quelle: Pressemitteilung der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (NC) vom 17.11.2012

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Kinderrechte ins Grundgesetz – Aktionsbündnis Kinderrechte legt Formulierung zur Änderung des Grundgesetzes vor

Posted on November 16, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert Bundestag und Bundesrat dazu auf, mit der Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz die Rechtsposition von Kindern in Deutschland zu stärken. Dazu hat das Aktionsbündnis am 16. November vor der Bundespressekonferenz in Berlin einen Formulierungsvorschlag vorgestellt. UNICEF Deutschland, der Deutsche Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Liga für das Kind wollen die Rechte der Kinder in einem neuen Artikel 2a in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufnehmen. Darin sollen die Rechte auf Förderung, Schutz und Beteiligung sowie der Vorrang des Kindeswohls bei allem staatlichen Handeln festgeschrieben werden. Das Aktionsbündnis Kinderrechte möchte so klarstellen, dass Kinder als Grundrechtsträger anerkannt und mit besonderen Rechten ausgestattet sind. Grundlage dafür ist die UN-Kinderrechtskonvention, die in Deutschland seit mehr als 20 Jahren gilt.
„Mit der Aufnahme von Kinderrechten im Grundgesetz wollen wir die Position der Kinder im deutschen Rechtssystem stärken und ein klares Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland geben. 20 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist es an der Zeit, dass sich das Prinzip dieser Konvention auch im Grundgesetz wiederfindet. Bislang fehlt im Grundgesetz der Gedanke, dass Kinder gleichberechtigte Mitglieder unserer Gemeinschaft, eigenständige Persönlichkeiten mit eigener Würde und dem Anspruch auf Anerkennung ihrer Individualität sind. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, deshalb brauchen sie über die allgemeinen Grundrechte hinaus besondere Rechte“, betonte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz hätte auch international Signalwirkung. Fast alle Staaten der Welt haben die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Doch die Umsetzung in nationale Gesetze ist vielfach mangelhaft. Deutschland sollte Vorreiter werden anstatt hinter Ländern wie Spanien, Österreich oder Südafrika zurückzubleiben. Dort wurden die Verfassungen bereits geändert. Sie weisen nunmehr explizit auf die Rechte hin, die Kinder nach internationalen Abkommen genießen. Auch die Charta der Grundrechte der Europäischen Union räumt ihnen in Artikel 24 diese Rechte ein“, erklärte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland.

„Die Aufnahme der Kinderrechte als Grundrecht in das Grundgesetz würde sehr viel stärker als bislang die Verantwortung von Staat und Eltern verdeutlichen, sich bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten gegenüber Kindern am Vorrang des Kindeswohls zu orientieren. Zudem würde der Staat stärker in die Pflicht genommen, seine Verantwortung für kindgerechte Lebensverhältnisse und gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen. Angesichts der aktuellen Debatten über eine viel zu hohe Kinderarmutsquote, ungerechte Bildungschancen, ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Reich und Arm und häufige Fälle von Vernachlässigung wäre dies ein wichtiges Signal“, sagte Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Liga für das Kind.

„Mit den Kinderrechten im Grundgesetz hat das beste Interesse der Kinder bei allen Maßnahmen, die sie betreffen, Vorrang – zum Beispiel das Recht der Kinder auf Spielen und Bildung bei der Interessensabwägung in einem Bebauungsplanverfahren einer Kita. Alle Gesetze und Gerichtsentscheidungen müssen verfassungskonform ausgelegt werden – nämlich im Zweifel zugunsten des Kindeswohls“, betonte Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes.

Der Formulierungsvorschlag des Aktionsbündnisses Kinderrechte lässt ausdrücklich die Rechte der Eltern nach Art. 6 Grundgesetz unangetastet. Um die Rechtsposition sowohl der Kinder als auch der Eltern zu verbessern, wird die staatliche Gemeinschaft verpflichtet, die Eltern bei ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen. Diese Unterstützung soll rechtzeitig erfolgen, bevor ein Eingriff in die elterliche Sorge droht. Auf diese Weise kann das Recht des Kindes auf Förderung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur bestmöglichen Entfaltung seiner Persönlichkeit, das Recht auf Schutz und das Recht auf angemessene Beteiligung am besten mit dem Recht des Kindes auf seine Eltern und den Rechten der Eltern verbunden werden.

Der Formulierungsvorschlag des Aktionsbündnisses Kinderrechte für einen neu zu schaffenden Artikel 2a Grundgesetz hat folgenden Wortlaut:

  1. Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur bestmöglichen Entfaltung seiner Persönlichkeit.
  2. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes. Sie unterstützt die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag.
  3. Jedes Kind hat das Recht auf Beteiligung in Angelegenheiten, die es betreffen. Seine Meinung ist entsprechend seinem Alter und seiner Entwicklung in angemessener Weise zu berücksichtigen.
  4. Dem Kindeswohl kommt bei allem staatlichen Handeln, das die Rechte und Interessen von Kindern berührt, vorrangige Bedeutung zu.

Weitere Informationen und ein ausführliches Hintergrundpapier zum Formulierungsvorschlag des Aktionsbündnisses Kinderrechte unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

Quelle: Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Kinderrechte vom 16.11.2012

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„Resilienz – Widerstandskraft bei Adoptivkindern ist mehr als glücklicher Zufall“ am 13.12. in Frankfurt/Main

Posted on November 15, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 13.12. lädt das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit in Frankfurt/Main zum Kurs „Resilienz – Widerstandskraft bei Adoptivkindern ist mehr als glücklicher Zufall“ mit Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr ein.

Risikofaktoren, die eine optimale Entwicklung beeinträchtigen, sind leicht benannt, aber welche positiven Kräfte bewirken, dass Kinder und Jugendliche schwierige Kindheitserfahrungen überwinden können und selbstbewusste Individuen werden, die ihr Leben meistern?
Die Resilienz und Risikoforschung geht solchen Fragen nach und bietet besonders für Adoptivfamilien wichtige Erkenntnisse, denn jedes Adoptivkind hatte mindestens einmal im Leben eine Trennung zu verarbeiten.

Die Referentin stellt Forschungsergebnisse vor und präsentiert die sogenannten Schutzfaktoren, die hilfreich sind für eine gesunde Entwicklung. Sie bietet Möglichkeiten an, praktische Bezüge zur eigenen Lebensgeschichte zu suchen bzw. als Eltern größere Gelassenheit zu entwickeln und mit bewusst positivem Blick sein Kind in seiner Entwicklung zu begleiten.

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Kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien brauchen eine klare Perspektive

Posted on November 15, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert schnelle und eng getaktete Hilfeplanung

Die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren in Heimen und Pflegefamilien in NRW ist seit 2005 um über 60 Prozent angestiegen. Jugendämter sehen sich immer häufiger verpflichtet, jüngere Kinder in Krisensituationen aus ihren Familien herauszunehmen. Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL fordert in einem Papier von allen Beteiligten, die Arbeit mit kleinen Kindern weiter zu qualifizieren. Das Papier bietet allen Verantwortlichen Orientierung und zeigt auf, was bei der Begleitung von betroffenen Kindern und Familien zu bedenken ist.

So haben etwa Kinder unter sechs Jahren ein schnelleres Zeitempfinden. Deshalb brauchen sie eine zeitlich eng getaktete Hilfeplanung mit klaren Aufträgen, wenn sie in einer Krise in einem Heim oder einer Pflegefamilie sind. „Kleine Kinder brauchen eine Perspektive, wie es mit ihnen weitergeht. Dafür benötigen sie eine Hilfeplanung in kürzeren Abständen als den üblichen sechs Monaten“, so der Fachverband. Bei Bedarf seien zeitnahe Fallbesprechungen zwischen Jugendamt und freiem Träger sowie schnelle Entscheidungen seitens der Familiengerichte dringend notwendig. Auch Gutachten müssen schneller erstellt werden. Nicht immer sei eine Pflegefamilie die beste Lösung. Die persönliche Situation des Kindes ist entscheidend bei der Wahl des Unterbringungsortes. Manche Kinder, zum Beispiel mit bestimmten traumatischen Erfahrungen, könnten im Heim besser unterstützt werden. Wichtig seien hier angemessene Personalschlüssel, kleine Gruppen und die tägliche Präsenz geschulter Bezugspersonen.

Familie als Kooperationspartner
Die Familie spielt weiter eine zentrale Rolle im Hilfeprozess von kleinen Kindern, die vorübergehend im Heim leben. „Die leiblichen Eltern sind Kooperationspartner und müssen entsprechend wertschätzend behandelt, informiert und beteiligt werden“, heißt es im Forderungspapier. Deshalb sei auch die wohnortnahe Unterbringung wichtig, um eine fachlich angemessene Arbeit mit der Familie zu leisten.

Die Unterbringung in einer anderen Einrichtung oder die Rückkehr zu den Eltern seien Schlüsselerlebnisse im Leben von kleinen Kindern. „Sie brauchen Unterstützung, um diese Übergänge zu bewältigen. Hier darf es auf keinen Fall plötzliche Kontaktabbrüche zu bisherigen Bezugspersonen geben. Das Kennenlernen neuer Bezugspersonen muss sorgfältig geplant werden“, so der Fachverband.

Das Forderungspapier ist das Ergebnis eines gemeinsamen Praxisentwicklungsprojektes mit der Fachhochschule Münster.

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen, Forderungen aus einem Praxisentwicklungsprojekt

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Informationen für Pflegeelternbewerber mit Migrationshintergrund in Illertissen

Posted on November 14, 2012. Filed under: Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Weil es einen Mangel an Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gibt, bietet der Kulturverein Ditib Illertissen jetzt zusammen mit dem Fachbereich Jugend und Familie des Landratsamtes Neu-Ulm Pflegeelternseminare an.

Eltern, die einem Pflegekind vorübergehend oder über eine längere Zeitdauer ein Zuhause geben möchten, können sich bei solch einem Seminar eine Entscheidungshilfe und Anregungen holen.

Ein Seminar findet am Samstag, 17. November, von 14 bis 17.30 Uhr, ein weiteres am Montag, 26. November, von 19 bis 21.30 Uhr in den Vereinsräumen am Oberen Graben 6 statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen unter Tel.(0170) 616 51 27.

Quelle: Südwest Presse vom 14.11.2012

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IGfH protestiert gegen Wiedereinführung der Geschlossenen Heimunterbringung in Hessen

Posted on November 14, 2012. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Offener Brief der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (Frankfurt/M.) an das Hessische Sozialministerium, Herrn Minister Stefan Grüttner vom 7.11.2012:

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) als mitgliederstärkster Fachverband für Erziehungshilfen in Deutschland mit Sitz in Hessen (Frankfurt) zeigt sich in einem offenen Brief an das Hessische Sozialministerium (Minister Stefan Grüttner) entsetzt und irritiert über die Medienberichterstattung anlässlich der Eröffnung eines geschlossenen Kinderheimes im Main-Kinzig-Kreis im Oktober 2012. Dort ist als „Erstinsasse“ ein 10-Jähriger untergebracht, der als Intensiv-Gewalttäter und Straftäter tituliert wird.

In den siebziger Jahren wurde in Hessen aus guten und bekannten Gründen die geschlossene Unterbringung abgeschafft. Die Versuche, die geschlossene Unterbringung wieder einmal pädagogisch zu rechtfertigen, scheitern auch in Hessen an ihren eigenen Widersprüchen, wie das Schreiben aufzeigt. „Es gilt zur Kenntnis zu nehmen, dass jeden Tag – in dieser Bundesrepublik und auch in Hessen – Kinder, die als schwer traumatisiert gelten, die von einigen Fachkräften in öffentlichen Diskursen oder eben auch von der Politik als unerreichbar oder unerziehbar beschrieben werden, durchaus positive Entwicklungswege immer wieder beschreiten. Es gilt festzuhalten, dass in jeder Heimgruppe auch Kinder betreut werden, die ggf. auch in besagter geschlossener Betreuungsform landen würden, hätten sich nicht engagierte Pädagoginnen und Pädagogen dieser Kinder angenommen“, so der offene Brief der IGfH.

Die IGfH fordert die Landesregierung auf, die Betriebserlaubnis für diese Formen der geschlossenen Unterbringung – auch mit Blick auf die Ergebnisse des „Runden Tisches Ehemaliger Heimkinder“ – wieder zu entziehen.

zum vollständigen Wortlaut des Offenen Briefes

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Bundesregierung will Zugang zu Sorgerecht für nicht verheiratete Väter erweitern

Posted on November 14, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/VER) Die Möglichkeiten des Zugangs des nicht mit der Kindesmutter verheirateten Vaters zur gemeinsamen elterlichen Sorge sollen deutlich erweitert werden. Das schreibt die Bundesregierung in einem Gesetzentwurf „zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern“ (17/11048).

Wenn der andere Elternteil schweige oder keine potenziell kindeswohlrelevanten Gründe vortrage und diese auch nicht ersichtlich sind, bestehe eine gesetzliche Vermutung, dass die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl nicht widerspreche. Dieser soll „in einem beschleunigten und überdies vereinfachten Verfahren zur Durchsetzung verholfen werden“, heißt es in dem Entwurf. Außerdem soll nach dem Willen der Regierung dem Vater der Zugang zur Alleinsorge auch ohne Zustimmung der Mutter eröffnet werden, „und zwar sofern eine gemeinsame elterliche Sorge nicht in Betracht kommt und zu erwarten ist, dass die Übertragung auf den Vater dem Wohl des Kindes am besten“ entspreche.

Quelle: Heute im Bundestag vom 14.11.2012

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Bericht von der 10. Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA)

Posted on November 14, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In diesem Jahr trafen sich am 06./07.11.2012 90 Fachkräfte aus den Ländern Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland zur jährlichen Novembertagung der GZA im Kolpinghaus in Frankfurt am Main. Unter dem Titel „Das Wohl des Kindes sicherstellen- Auftrag der Adoptionsvermittlung“ referierten Fachleute verschiedenster Professionen. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamts Rheinland-Pfalz, die Teilnehmenden und gab einen Einblick, mit welchen Themen im Bereich der Adoption sich die Fachleute auf der Bundesebene beschäftigen.

Der erste Vortrag von Prof. Dr. jur. Birgit Hoffmann, Professorin für Recht an der Hochschule Mannheim, beschäftigte sich mit der „Adoptionsoption in der Hilfeplanung – Perspektive der Fachkräfte in der Hilfeplanung“. Vorgestellt wurden Ergebnisse einer Umfrage bei Adoptions-Fachkräften in Jugendämtern, inwieweit Adoption als Option überhaupt zur Sprache kommt.

Den Nachmittag gestaltete Prof. Dr. Maud Zitelmann, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachhochschule Frankfurt am Main. Sie nahm die Perspektive der Kinder ein und beleuchtete eindrücklich eine „Kontinuitätssichernde Hilfeplanung“ aus deren Sicht heraus.

Anschließend vertieften die Teilnehmenden das Gehörte unter der Moderation von Frau Kros in einem World Café.

Den Abschluss des Tages gestalteten Iris Egger-Otholt und Karin Dymale-Eckert von der GZA mit Informationen, Neuem aus Herkunftsstaaten der Kinder und der Vorstellung aktueller Rechtsprechung unter dem Titel „Neues aus der GZA“.

Den zweiten Tag eröffnete Cornelia Lange, Leiterin Abteilung II- Familie und Leiterin der Verwaltung des Landesjugendamtes Hessen. Der Fokus lag auf einem Rückblick über 10 Jahre Fortbildungsangebote und Arbeit der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle und sprach sowohl die erfahrenen Teilnehmer und Teilnehmerinnen an, die bisher an jeder Tagung teilgenommen haben, als auch die neuen Fachkräfte.

Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr setzte sich in ihrem Vortrag intensiv mit Resilienzen von Adoptivkindern und –eltern auseinander. Welche Kräfte tragen dazu bei, dass Adoptivkinder, den bisher erlebten Widrigkeiten zum Trotz, eine gesunde Entwicklung nehmen können. Besonders bemerkenswert war die daran anknüpfende Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden arbeiteten an einem aktuellen Fallbeispiel die Resilienzfaktoren der Beteiligten heraus und tauschten sich über stärkende Interventionen aus.

Mit großem Interesse und reger Diskussionsbereitschaft wurde Christian Braun, Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main, begrüßt. Richter Braun gab einen Einblick in die juristischen Abläufe eines Verfahrens nach dem Adoptionswirkungsgesetz. In einem zweiten Vortrag ging Richter Braun auf die Anforderungen des Gerichtes an die fachliche Äußerung der Jugendämter im Adoptionsverfahren ein und erläuterte die Beteiligtenstellung der Jugendämter und des Landesjugendamtes. Auch hier zeigte sich das große Interesse an Diskussion und Nachfrage, so dass der eingeplante Zeitraum ausgedehnt wurde.

Iris Egger-Otholt dankte den anwesenden Fachkräften für ihre außerordentliche Mitwirkung und ihr Engagement. Durch die intensive Beteiligung der Teilnehmenden und die hohe Fachlichkeit der Referierenden war unsere Jahrestagung auch 2012 ein voller Erfolg.

Quelle: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 12.11.2012

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„Bindungsfähigkeit in Theorie und Praxis“ am 24.11. in Dachau

Posted on November 14, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Adoptiv- und Pflegeeltern sowie Bewerber referieren Kerstin Goldschmidt (Dipl. Psychologin und systemische Familientherapeutin) und Cornelia Thaller (Kinderkrankenschwester, Pflegemutter und Safe-Mentorin) am 24.11. von 09.30 bis 17 Uhr im Gemeindehaus der Gnadenkirche in Dachau zum Thema „Bindungsfähigkeit in Theorie und Praxis“.

Sichere frühkindliche Bindungserfahrungen sind von besonderer Bedeutung. Was aber passiert, wenn Kinder keine sichere Bindungserfahrung erleben? Erkenntnisse über das Bindungsverhalten von Kindern sind für das Verständnis von Pflege- und Adoptivkindern sehr aufschlussreich und können oft helfen bisher unverständliches Verhalten der Kinder zu erklären. In dieser Fachtagung werden die Bindungstheorien nach Bowlby vorstellen. Woran können Adoptiv- und Pflegeeltern Bindungsstörungen erkennen und wie sind diese zu erklären?
Abschließen wird Safe®, ein Trainingsprogramm zur Förderung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind vorgestellt.

Veranstalter ist der PFAD Ortsverein Adoptiv- und Pflegeeltern in FFB und Umgebung e. V.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt (einschließlich Mittagessen):

  • PFAD Mitglieder    45,– €
  • Nichtmitglieder     60,– €
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Pressebericht von der Fachtagung „Pflege- und Adoptivfamilien und ihre Ressourcen“

Posted on November 13, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 12.11.2012 berichtete das Freisinger Tagblatt im Artikel „Es geht ums Kind“ von Andreas Beschorner über die Fachtagung „Pflege- und Adoptivfamilien und ihre Ressourcen – ein Beitrag zur Qualifizierungsdebatte“, die anlässlich des Abschlusses der Multiplikatorenschulung des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes e.V. am 10.11.2012 in Freising stattfand (wir berichteten)

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Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter am 13.12. in Berlin

Posted on November 12, 2012. Filed under: Berlin, Erziehungsstellen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einen Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter nach dem Motto „Wir managen es allein!“ und unter der Leitung von Dipl.-Pädagogin Petra Heßmann bietet Familien für Kinder am 13.12. in Berlin an.

Alleinerziehende Pflegeeltern haben, wie alle Alleinerziehenden, die herausfordernde Aufgabe, Arbeit, Kinderbetreuung und Familienleben unter einen Hut zu bringen. Darüber hinaus müssen sie aber auch noch alle Aufgaben bewältigen, die die Rolle als Pflegemutter bzw. Pflegevater mit sich bringt. Um dem allem gerecht zu werden, sind kreative Lösungsstrategien gefordert.

Über die verschiedenen Lösungsstrategien können Sie an diesem Abend mit anderen alleinerziehenden Pflegemüttern und Pflegevätern diskutieren.

nähere Informationen

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“Fetales Alkoholsyndrom” am 24.11. in Stuttgart

Posted on November 10, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Zum Tagesseminar “Fetales Alkoholsyndrom” mit Dr. Henrike Härter lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 24.11. nach Stuttgart ein.

Alkohol in der Schwangerschaft hat eine lebenslange Schädigung des Betroffenen, insbesondere seines Gehirns zur Folge. Neben geistigen Beeinträchtigungen unterschiedlicher Ausprägung finden sich Auffälligkeiten im Verhalten, die sich im Neugeborenenalter beginnend durch die Kinder- und Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter ziehen. Für Laien und oft auch Fachleute ist die Störung nicht zu erkennen.

Für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen ist das Wissen um die charakteristischen Auswirkungen der Schädigung von großer Bedeutung, um falsche Vorwürfe zu vermeiden, Erwartungen realistisch formulieren zu können und leichter Wege für den häufig schwierigen Alltag zu finden.

In dem Tagesseminar sollen typische Symptome sowie deren Auswirkungen und begleitende Störungen in verschiedenen Lebensbereichen dargestellt werden.

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Berlin: Fortbildungsprogramm 2013 für Pflege- und Adoptiveltern erschienen

Posted on November 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Auch im Jahr 2013 bietet die Familien für Kinder gGmbH Ihnen wieder interessante Fortbildungen. Das Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013 ist jetzt neu erschienen. Das Programm als Download, Einzelheiten zu den Seminaren und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie im Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH.

zum Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013

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PFAD Fachzeitschrift 04/2012 erschienen

Posted on November 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Dem Thema „Kontakte zur Herkunftsfamilie – wie, wozu, wie oft?“ widmet sich die Ausgabe 04/2012 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte November.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Dr. Carmen Thiele: Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung
  • Dr. Carmen Thiele: Begleitete Umgänge
  • Sarah Lehner: Meilensteine – Meine Erfahrungen mit Kontakten zu meiner leiblichen Familie
  • Margit Huber: Kontakte zur Herkunftsfamilie – ihre Bedeutung für Pflegefamilien
  • Margit Huber: Respekt vor den Wurzeln – Kontakte zur Herkunftsfamilie aus dem Blickwinkel der Adoption
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Tagungsdokumentation „‚Lotsen im Übergang‘ – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen für Pflegekinder“

Posted on November 9, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14./15.06.2012 fand in Berlin die Fachtagung „‚Lotsen im Übergang‘ – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen für Pflegekinder“ statt.

Die Dokumentation dieser Tagung wird in der Schriftenreihe “Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe” als Band 86 veröffentlicht und kann zum Preis von 19 Euro bei der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik bestellt werden.

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Clearinghaus für minderjährige Flüchtlinge in Trier eröffnet

Posted on November 8, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Rheinland-Pfalz, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 26.10.2012 wurde das Clearinghaus in Trier durch die Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Irene Alt, die Bürgermeisterin der Stadt Trier, Angelika Birk und den Provinzvikar Pater Franz-Ulrich Otto SDB eröffnet. Wenn ein ausländisches Kind oder ein ausländischer Jugendlicher unbegleitet nach Deutschland kommt und sich weder Personensorge- noch Erziehungsberechtigte im Inland aufhalten, ist es gem. § 42 SGB VIII in Obhut zu nehmen. Zuständig für die In-obhutnahme ist das örtlich zuständige Jugendamt, das ebenfalls befugt ist, den Minderjährigen vorübergehend in einer geeigneten Einrichtung unterzubringen. Die Inobhutnahme- und Clearingeinrichtung wird somit beauftragt, die Erstversorgung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sicherzustellen, und das Jugendamt darin zu unterstützen, den etwaigen Jugendhilfebedarf festzustellen sowie geeignete Maßnahmen zu finden. Weiterhin begleitet die Inobhutnahme- und Clearingeinrichtung die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Fragen ihres ausländer- und asylverfahrensrechtlichen Status. Diesem Grundsatz fühlte sich Rheinland-Pfalz bereits in den vergangenen Jahren verpflichtet. Den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen stand ein alters- und geschlechtsdifferenziertes Angebot zur Verfügung. Die Gruppe der unter 16-jährigen männlichen unbegleiteten Flüchtlinge wurden und werden im Jugendhilfezentrum Don Bosco in Welschbillig untergebracht, die Mädchen und jungen Frauen in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der kreuznacher diakonie in Niederwörresbach. Die Gruppe der 16-17-jährigen wurden früher in eigenen Räumlichkeiten in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende AfA Trier untergebracht. Aufgrund steigender Zahlen von Asylbegehrenden wurde vor 2 Jahren deutlich, dass für die Betreuung und Versorgung der Minderjährigen eine andere Unterbringungs- und Betreuungsform gefunden werden muss. In einem gemeinsamen Beratungs- und Neustrukturierungsprozess wurde ein Rahmenkonzept entwickelt sowie dessen Umsetzung begleitet. Bemerkenswert an diesem Prozess war, dass er von einem breiten Bündnis getragen wurde. Beteiligt waren zunächst das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen sowie das Ministerium des Inneren und für Sport und später das neue Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, das Landesjugendamt, die Stadtverwaltung Trier, vertreten durch das Jugendamt sowie die Ausländerbehörde, die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie Vertreter der beiden Jugendhilfeeinrichtungen Don Bosco Helenenberg und Niederwörresbach. Zentrale Eckpunkte in der Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sind

  • ein einheitliches Clearingverfahren in den 3 Standorten
  • enge Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren im Rahmen des Inobhutnahme- und Clearingverfahrens
  • Verfügbarkeit geeigneter Folgeeinrichtungen nach Beendigung der Clearingphase
  • umfassende Informationsweitergabe an die neue Einrichtung und das künftig zuständige Jugendamt

Die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge liegt in der Schnittstelle von jugendhilferechtlichen Vorgaben einerseits und asyl- und ausländerrechtlichen Vorgaben andererseits. Daraus resultieren im Alltag immer wieder Fragestellungen und Problemlagen, für die eine tragfähige Lösung gefunden werden muss. Dies geschieht i.d.R. in der praktischen Arbeit vor Ort. Um aber für solche Fragestellungen einen überregionalen Austausch zu ermöglichen und gemeinsam Lösungsoptionen zu entwickeln, wurde ein „Landesforum unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ installiert. Neben den bereits oben genannten Institutionen werden regelmäßig alle rheinland-pfälzischen Jugendämter sowie die Einrichtungen der stationären Jugendhilfe, die Folgeangebote für die Zielgruppe vorhalten, aber auch Organisationen, die die Interessen von Asylbegehrenden vertreten, wie z.B. der AK Asyl und das Multikulturelle Zentrum Trier, eingeladen. Sicherlich sind damit noch nicht alle Probleme im Zusammenhang mit der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge gelöst, aber die Weichen für einen kritischen und dennoch konstruktiven Austausch sind gestellt. Quelle: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 06.11.2012

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Experten fordern unabhängige Kinderinteressenvertretungen

Posted on November 8, 2012. Filed under: Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/ldi) Die Schaffung von Ombuds-und Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche hält Jana Frädrich, Kinderbeauftragte der Stadt München, für dringend notwendig. „Wenn Kinderrechte nicht eingehalten werden, braucht es ein rechtliches, niederschwelliges Beratungssystem“, sagte die Sachverständige in der nicht öffentlichen Sitzung der Kinderkommission am Mittwochabend. Dazu müssten jedoch Bund, Land und Kommune eng zusammenarbeiten, unterstreicht Frädrich.

Derzeit gebe es in Deutschland rund 100 Kommunen mit eigenen Kinderinteressenvertretungen. Viel zu wenig, darüber war man sich bei dem Expertengespräch einig. Denn beim Thema Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gebe noch Handlungsbedarf. Zwar habe sich die Situation speziell in den letzten fünf Jahren stark verbessert, doch die tatsächliche Umsetzung sei noch nicht ausreichend, so Frädrich. „Es gibt noch keine strukturierte, systematische Verankerung. Bei Beteiligung hängt vieles von dem Engagement Einzelner ab“, gibt die Sachverständige zu bedenken und ergänzt: „Ich glaube, Kinder und Jugendliche haben noch sehr viel mehr Potential. Das Feld ist noch sehr entwicklungsfähig.“
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist für sie stark mit dem Thema Kinderrechte verbunden. Deshalb sei die Einrichtung von zentralen Stellen, die als Beschwerde- und Fachstelle für Partizipation fungieren, ein wichtiges Ziel, wenn es um die Belange von Kindern geht.

Quelle: Heute im Bundestag vom 08.11.2013

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Gospel meets Classic meets Christmas 2012

Posted on November 7, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes |

Weihnachtskonzert mit Fosterfamily and Friends, vielen Solisten und besonderen Gästen

  • am Sonntag, 02.12.2012
  • um 20 Uhr
  • im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
  • in der Hardenbergstraße

Unter dem Motto „Gospel meets Classic meets Christmas“ werden am 02. Dezember klassische Melodien von dem Gospelchor „Fosterfamily and Friends“, vielen Solisten und besonderen Gästen interpretiert. Ein Vergnügen, dass Sie nicht verpassen sollten!

Die Eintrittsgelder kommen der Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin zu Gute.
Wir empfehlen Ihnen, sich rechtzeitig um Karten im Vorverkauf zu bemühen.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 14,00 Euro
  • Kinder bis zum 16. Lebensjahr, Schüler und Studenten: 8,00 Euro

Informationen zum Vorverkauf

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“Biografiearbeit unter systemischen Aspekten“ am 26.-27.11. in Güstrow

Posted on November 7, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 26.-27.11.2012 werden Bärbel Bardey und Frank Beese für MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema “Biografiearbeit unter systemischen Aspekten“ dozieren.

nähere Informationen

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Weihnachten ist nicht mehr weit – Unterstützen Sie PFAD durch Ihren Einkauf bei AMAZON

Posted on November 6, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Sie suchen noch Buch- oder andere Geschenke zu Weihnachten oder haben noch etwas gut in Ihrem Fortbildungsbudget?

Im PFAD-AMAZON-Partnershop finden Sie umfangreiche und gut sortierte Literaturempfehlungen rund um die Themen Pflege und Adoption:

  • Fachbücher zu unterschiedlichen Themenbereichen, wie
    ADS / ADHS, Bindung, Biographiearbeit, Erziehung, Herkunftseltern, Lernen/Schule, Rechtliches, Sucht/Psychische Erkrankung, Therapien, Traumatisierung, Wurzelsuche,…
  • Romane und Tatsachenberichte rund um Pflege- und Adoptionsgeschichten
  • Kinderbücher (nach Alter sortiert)
  • und mehr…

Von jedem Artikel, den Sie auf Amazon bestellen, erhält PFAD eine kleine Provision, sobald Sie von der Seite des PFAD-AMAZON-Partnershops aus einsteigen.

Mit Ihrem Einkauf über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie das Engagement des PFAD-Verbandes für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien.

Herzlichen Dank!

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Erster Landesbericht über die Hilfen zur Erziehung in den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken veröffentlicht

Posted on November 6, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Saarland | Schlagwörter: , |

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. hat im Auftrag des Landkreistages Saarland gemeinsam mit den saarländischen Jugendämtern die Entwicklung der verschiedenen Hilfearten im Bereich der Hilfen zur Erziehung erhoben. Der Erste Landesbericht zu den Hilfen zur Erziehung liegt jetzt für das Berichtsjahr 2010 vor.

Der Vorsitzende des Landkreistages Saarland, Landrat Udo Recktenwald und der Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Andreas Storm zeigten sich zufrieden, dass mit der Integrierten Berichterstattung und dem Ersten Landesbericht verlässliche Informationen vorliegen, die sowohl die Landkreise als auch das Land bei der Erfüllung der jeweiligen Aufgaben im Bereich der Jugendhilfe unterstützen. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt in Kooperation mit dem Land durchgeführt.

„Die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken bewegen sich seit Jahren in einem Spannungsverhältnis zwischen zusätzlichen gesetzlichen Aufgaben und den zunehmend knapper werdenden finanziellen Ressourcen. Gleichzeitig sind die Familienverhältnisse schwieriger geworden, was zu einem steigenden Hilfebedarf führt. Wie der Erste Landesbericht nun zeigt, ist trotz der demographischen Entwicklung offensichtlich keine Änderung der Tendenz zu steigenden Hilfebedarfen zu erkennen“, so Udo Recktenwald.

Um eine aussagekräftige Datenbasis zu erhalten, hat der Landkreistag Saarland im Jahr 2009 beschlossen, gemeinsam mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) das Integrierte Berichtswesen in den Jugendämtern der Landkreise und des Regionalverbandes einzuführen. „Entsprechend der unterschiedlichen Begebenheiten vor Ort setzen die Jugendämter in ihrer Planungshoheit für die Jugendhilfeplanung zum Teil unterschiedliche Akzente und gehen unterschiedliche Wege. Diese Vielfalt ist gewollt. Die Integrierte Berichterstattung und der Landesbericht zeigen nicht nur diese gewollte Vielfalt. Sie ermöglichen darüber hinaus auch eine konstruktive Bewertung unterschiedlicher Herangehensweisen und Konzepte, ihre Fortschreibung und dort, wo es Sinn macht, eine bedarfsorientierte Korrektur im Interesse der betroffenen jungen Menschen“, fügte der Vorsitzende des Landkreistages Saarland hinzu.

Auch Minister Storm zeigte sich zufrieden, dass es gelungen ist, die Bandbreite der Hilfen zur Erziehung in den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken nicht nur abzubilden, sondern auch die Entwicklung der Hilfearten im Zusammenhang mit den jeweiligen soziostrukturellen Rahmenbedingungen bewerten zu können. „Auch das Land kann von der Integrierten Berichterstattung in der Jugendhilfe profitieren, da es unter anderem zu den Aufgaben des Landes als überörtlichem Jugendhilfeträger gehört, die Weiterentwicklung der Jugendhilfe zu unterstützen und zu begleiten. Die Planungen des Landes können nunmehr auf der Basis einer detaillierten und fundierten Aufbereitung von Kerndaten erfolgen, die wir in dieser Breite durch die amtliche Jugendhilfestatistik nicht erhalten können“, so der Minister.

Das Projekt der Integrierten Berichterstattung wird mindestens bis 2015 fortgeführt. „Zum Nutzen des Projektes gehört, dass die vorliegenden Daten zudem einen Vergleich mit anderen Bundesländern, die vergleichbare Wege des integrierten Berichtswesens gehen, erlauben. Es ist für die Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken enorm wichtig, Informationen darüber zu erhalten, wo sie im Vergleich zu anderen stehen, welche Weichen gestellt werden können und auf welche gesellschaftlichen Entwicklungen Sie keinen Einfluss haben“, führt der Vorsitzende des Landkreistages aus.

zum Bericht:  Integrierte Berichterstattung über die Hilfen zur Erziehung in den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken- 1. Landesbericht über die Hilfen zur Erziehung

Quelle: Pressemitteilung des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland vom 05.11.2012

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„Gesundes Aufwachsen in Familien mit psychisch kranken Eltern“ am 05.12. in Berlin

Posted on November 5, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband für Erziehungshilfe AFET e.V. veranstaltet am 05.12. in Berlin eine eintägige Fachtagung, die sich mit der Situation von Kindern psychisch kranker Eltern auseinandersetzt bzw. danach fragt, wie Kooperationen und Schnittstellen zwischen den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsförderung gestaltet sein müssen, die die Familien im Blick haben.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie muss das aktuelle Hilfe- und Therapieangebot nach SGB V, VIII, IX und XII konzipiert werden, um die gesamte Familie stets im Blick zu behalten?
  • Wie gelingt es uns, die modellhaften Kooperationsangebote in die Regelangebote der psychosozialen Förderung und Versorgung zu integrieren?
  • Was muss sich gesetzlich ändern, damit die Finanzierung für familienorientierte Hilfen gewährleistet wird?
  • Welche präventiven Angebote für Familien müssen aufgebaut werden, damit die Kinder psychisch kranker Eltern gesund aufwachsen können?

Die Fachtagung richtet sich an Vertreter/-innen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der Politik sowie der Fachverbände.

Tagungsprogramm mit Anmeldeformular

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Artikel: „Das sind keine Rabenmütter“

Posted on November 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Das sind keine Rabenmütter“ aus der TLZ vom 28.10.12 setzt sich die Adoptionsvermittlerin Dipl. Soz. Päd. Gabriele Loges vom Jugendamt Jena für offene Adoptionen und eine Anerkennung der abgebenden Mütter ein.

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Dresden: Pflegeeltern gesucht! – Nächster Informationsabend am 15.11.

Posted on November 3, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Sachsen |

Am 15. November, 19 bis 21 Uhr lädt das Jugendamt der Landeshauptstadt Dresden zum letzten der insgesamt sechs Informationsabende in diesem Jahr unter dem Thema „Pflegeeltern gesucht!“ ein. Wer sich als Familie, Paar oder allein stehende Person für die Tätigkeit als Pflegeperson oder -eltern interessiert, ist herzlich auf die Theaterstraße 11-15, 3. Etage, Zimmer 339, eingeladen.

Fast 90 interessierte Frauen und Männer haben bereits in diesem Jahr an einem der Informationsabende teilgenommen und sich über die Rechte und Pflichten potenzieller Pflegeeltern informiert. Wer sich nach dem Abend, oder auch erst nach einigen Wochen Bedenkzeit, für diesen Weg entscheidet, wird im Zeitraum von rund zehn Wochen sorgfältig auf die neue Aufgabe vorbereitet. Die Pflegeelternseminare werden von der Pflegeelternberatung der Diakonie oder dem Dresdner Pflege- und Adoptivkinderverein „Wegen uns“ durchgeführt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Tipps für den Alltag, pädagogische Ratschläge sowie rechtliche Hinweise und Hilfestellungen beim Umgang mit den leiblichen Eltern. Darüber hinaus prüfen und besprechen sie, u. a. bei einem Hausbesuch, ob die Familie für die Betreuung eines Pflegekindes geeignet ist, zum Beispiel wirtschaftlich auf festen Beinen steht und bereit ist, einem fremden Kind Zeit, Zuwendung und Zuneigung zu geben.

15 Frauen und Männer haben in diesem Jahr all diese Hürden gemeistert und standen danach für die Vermittlung eines Pflegekindes zur Verfügung. Sie gehören damit zu den derzeit 175 Dresdner Pflegefamilien, die sich als Eltern auf Zeit um insgesamt 235 Pflegekinder liebevoll kümmern.

Umfassend informiert zu diesem Thema auch dienstags und donnerstags der Pflegekinderdienst des Jugendamtes im Rathaus, Dr. Külz-Ring 19, Telefon (03 51) 4 88 47 12 bzw. www.dresden.de/pflegeeltern.

Darüber hinaus erteilen die Pflegeelternberatung des Diakonischen Werkes, Stadtmission Dresden e. V., Georgenstraße 3, Telefon (03 51) 2 06 60 10 und der Verein „Wegen uns“ – Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e. V., Telefon (03 51) 2 02 57 74 detaillierte Auskünfte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 02.11.2012

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Hamburger Senat plant „Jugendhilfe-Inspektion“

Posted on November 2, 2012. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Politik, Publikationen |

Die Welt hat erfahren, dass die Hamburger Sozialbehörde am 21. November im „Sonderausschuss Chantal“ ein neues Konzept für eine „Jugendhilfe-Inspektion“ vorstellen wird. Nach Aussagen von Sozialsenator Detlef Scheele sei eine stärkere Fach- und Dienstaufsicht der Mitarbeiter sowie der von ihnen beauftragten Träger notwendig.

Artikel „Nach Tod von Chantal: Senat plant neue Jugendhilfe-Inspektion“ vom 01.11.2012

Artikel „Jugendhilfe-Inspektion: Konzept im November“ vom 02.11.2012

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Kulturelle Unterschiedlichkeit: Zusammen-Wachsen in Adoptivfamilien am 17.11. in Nürnberg

Posted on November 2, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Interessierte Adoptiveltern und Bewerber um ein Adoptivkind können sich noch bis zum 09.11. zum PFAD Adoptionstag in Nürnberg anmelden.

Kulturelle Unterschiedlichkeit: Zusammen-Wachsen in Adoptivfamilien ist der zweite diesjährige Adoptionstag in Bayern überschrieben. Er findet am 17.11.2012 in Nürnberg statt. Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern.

Angeboten werden u.a. folgende Workshops:

  • Prof. Stefanie Sauer:
    Kulturelle Unterschiedlichkeit
  • ManuEla Ritz:
    Empowerment für Eltern mit Kindern verschiedener Hautfarbe – Schutz vor Diskriminierung

Dieser Adoptionstag richtet sich an alle Adoptiveltern, unabhängig von der Herkunft der Kinder, und an Bewerber. Die Aufnahme eines Kindes in eine Adoptionsfamilie kommt immer dem Wechsel von einer bekannten in eine neue „Kultur” gleich. Gleichzeitig mag die aufnehmende Familie erkennen, dass für sie wichtige Normen und Werte dem Kind keineswegs vertraut sein müssen. So wird „Integration” zum alltäglichen innerfamiliären Prozess, in dem es allen Familienangehörigen obliegt, einander kennenzulernen und anzuerkennen.

Für Kinder, die jenseits mitteleuropäischer Grenzen nach Deutschland adoptiert werden, kommt neben der Integration in eine neue Familienkultur noch der Umstand hinzu, dass sie in der Bundesrepublik als nicht deutsch wahrgenommen und schlimmstenfalls mit Rassismus konfrontiert werden. Mit einem Kind, das augenscheinlich anders aussieht als Mutter, Vater und/oder eventuelle Geschwister, erfahren auch weiße Deutsche den bundesdeutschen Alltagsrassismus. Auch den Fragen, die Sie selbst mitbringen, wird Raum gegeben.

Veranstaltungsflyer

Auskünfte und Anmeldung über den Landesverband Bayern:
info@pfad-bayern.de, Telefon: 08251/1050

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Fachgespräch Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe am 22.11. in Berlin

Posted on November 2, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe sind in Deutschland noch relativ neu. 2002 wurde in Berlin die erste Ombudsstelle als Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. gegründet. Ziel dieser Initiativen ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihre Rechte in der Jugendhilfe wahrzunehmen und durchzusetzen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung will im Rahmen eines Fachgesprächs über die Frage diskutieren, wie eine rechtliche Implementierung von ombudschaftlichen Ansätzen der Jugendhilfe im SGB VIII konkret aussehen könnte.

Das Fachgespräch findet am 22.11.2012 von 14-16 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin statt.

Programm und Anmeldeformular

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Wurzeln und Flügel – Ein Empowerment-Training für Eltern nichtweißer Kinder am 01./02.12. in Berlin

Posted on November 1, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 01. und 02.12. bietet Diversity Works ihr Elterntraining „Wurzeln und Flügel“ – Ein Empowerment-Training für Eltern nichtweißer Kinder in Berlin an.

Familiäres Zusammenleben ist sowohl von wertvollen, schönen, lebensbereichernden und -bejahenden Glücksmomenten geprägt, als auch von jenen kräftezehrenden Zeiten, in denen das Kommunizieren, das in Kontakt bleiben und das Zueinanderstehen zu Kraft- und Geduldsproben werden können. Eltern nichtweißer Kinder machen nicht selten Erfahrungen, die über die „normale“ Erziehungs- und Beziehungsarbeit hinausgehen. Sie werden unter Umständen mit rassistischen Diskriminierungen konfrontiert.

Und so ergeben sich Fragen wie: Wie kann ich erkennen bzw. erfahren, ob mein Kind tatsächlich Rassismus erlebt? Wie kann ich damit umgehen, wenn mein Kind Rassismuserfahrungen äußert? Wie will ich mit unangenehmen Situationen oder gar Anfeindungen umgehen, die mich als Mutter oder Vater persönlich und/oder unsere gesamte Familie betreffen?

Das Workshopkonzept „Wurzeln und Flügel“ bietet Eltern nichtweißer Kinder die Möglichkeit, sich mit all diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Lösungsansätze für problematische Situationen zu erarbeiten. Im gemeinsamen Austausch machen sie die stärkende Erfahrung, dass sie nicht allein sind mit ihren Fragen und Problemen.

Durch die professionelle Begleitung von ManuEla Ritz – freiberufliche Teamerin und selbst adoptiert – werden den Eltern Diskriminierungsstrukturen wie Adultismus (Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern) und Rassismus nahe gebracht. Die Teilnehmer_innen erhalten im Workshop Raum und Zeit, ihre eigenen Verortungen in all diesen Themen und Strukturen zu suchen und zu finden, und sich so mehr Sicherheit für herausfordernde Alltagssituationen zu erarbeiten.

nähere Informationen und Anmeldungsformular

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