Archive for März 2013

„Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ am 20.04. in Nürnberg

Posted on März 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zur Fortbildung „Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ lädt der Pflegekinderdienst der Rummelsberger Dienste für junge Menschen Pflege- und Adoptiveltern ein. Das ganztägige Seminar findet mit dem Dipl. Psychologen Karl Heinz Pleyer am 20.04. im Südstadtforum Nürnberg statt.

Um Anmeldung bis zum 28.03. wird gebeten.

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„Auswirkung traumatischer Erfahrung – Folgen aus kinder- und jugendpsychiatrischer und neurobiologischer Sicht“ am 18.04. in Rheine

Posted on März 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 18.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Rheine, Pflegekinderdienst und den Jugendämtern und Adoptionsvermittlungsstellen der Städte Emsdetten, Greven, Ibbenbüren sowie dem CV Rheine und dem SKF Ibbenbüren das Tagesseminar „Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ in Rheine ab. Als Referent ist Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert eingeladen.

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche und praxisnahe Erkenntnisse aus der Traumaforschung. Es werden Möglichkeiten der Diagnostik und resultierende Symptome einer Traumastörung sowie psychologische und neurobiologische Folgen erörtert. Im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion werden aus Sicht verschiedener Disziplinen mögliche und notwendige Hilfen diskutiert.

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TV-Tipp: „Die Entscheidung: Nils, unser behindertes Pflegekind“ am 10.03.

Posted on März 6, 2013. Filed under: Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

In der Sendereihe „Gott und die Welt“ zeigt DasErste am 10.03. um 17.30 Uhr den Beitrag „Nils, unser behindertes Pflegekind“ von Martin Pfahl und Patrick Waldmann.

Maria und Paul stehen mitten im Leben und haben vier gesunde Kinder großgezogen. Noch fühlen sie sich mit ihren 50 Jahren nicht alt genug, um an die Rente zu denken. Sie haben sich deshalb etwas Besonderes vorgenommen: Sie möchten ein behindertes Kind zur Pflege in ihre Familie aufnehmen.
Maria hat als Kinderkrankenpflegerin auch beruflich Erfahrung mit der Pflege von behinderten Kindern. Und doch wird es für sie eine große Herausforderung werden, sich eventuell für den Rest ihres Lebens an ein behindertes Pflegekind zu binden. Viele Fragen müssen sich Maria und Paul stellen: Wird sich ein Kind finden und wenn ja, wie stark wird die Behinderung sein? Werden sie stark genug sein, um den notwendigen Pflegeaufwand zu leisten? Wie wird das Kind darauf reagieren, plötzlich in einer neuen Familie zu leben? Nach einem halben Jahr wird ein Kind gefunden. Als der sechsjährige Nils in das Leben von Maria und Paul tritt, verändert sich nicht nur deren Leben radikal. Nils ist in einem Pflegeheim groß geworden und wird künstlich beatmet, da seine Lunge bei der Geburt beschädigt wurde. Er braucht rund um die Uhr Pflege, da immer etwas passieren kann: Sei es ein zu geringer Sauerstoffgehalt oder ein Infekt, der durch den Schnitt an seiner Luftröhre entstehen kann. Die Filmemacher durften die Familie eineinhalb Jahre lang begleiten. Von der ersten Idee, ein behindertes Kind zur Pflege aufzunehmen, bis zum ersten gemeinsamen Urlaub mit Nils an der Nordsee. Auch für die beiden Autoren eine spannende Zeit, bei der sie nie wussten, wie sich die Situation entwickeln würde.

Der Film kann auch nach Ausstrahlung noch im Internet angesehen werden.

zur Sendungshomepage

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Adoptierte aus Berlin und Brandenburg für Radio-Interview gesucht

Posted on März 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes |

Der Berlin/Brandenburger Radiosender „Fritz“ des RBB sucht Jugendliche aus der Region im Alter von 16-29, die adoptiert wurden und für einen Radiobeitrag zum Thema Adoption ein Interview geben würden.

Die Fragen wären in etwa:

  • Umgang mit der Adoption?
  • Wann darüber informiert worden?
  • Gefühl zu den Adoptiveltern?
  • Reaktionen von Freunden, etc.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Golo Schmiedt:
E-Mail: golo.schmiedt@gmail.com oder Telefon 0176 / 23537667

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„Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern – Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien“ am 08.06. in Hamburg

Posted on März 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Niedersachsen, PFAD Verband, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern“ lautet das Statement des PFAD Adoptionstags mit Norbert Carstensen zum Thema „Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien„, das der PFAD Bundesverband in Kooperation mit seinem Hamburger Landesverband Freunde der Kinder e.V. am 08.06. in Hamburg anbieten wird. Ängste können in jeder Familie auftreten. Sie betreffen die Entwicklungsaufgaben der Eltern wie auch die der Kinder. Im Seminar beschäftigen sich die teilnehmenden Adoptiveltern und -bewerber zuerst mit dem Phänomen der Angst. Anschaulich wird dargestellt, wie Trauma und Verunsicherungen im Autonomen Nervensystem verarbeitet werden und welche Herausforderung das für die Beziehungsgestaltung mit dem Adoptivkind darstellt. Wenn man die Abläufe von Eskalation und Deeskalation genauer versteht, kann man lernen, was hilft, dass Kinder mit Stress und Emotionen besser umgehen können und auch die Eltern als Vorbild sich selber gut regulieren können.

Veranstaltungsflyer

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„Themenorientierte Gruppenarbeit mit Pflegeelternbewerbern“ am 06.-08.05. in Berlin

Posted on März 6, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Vom 06.-08.05. lädt die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes Fachkräfte im Pflegekinderwesen zum Seminar „Themenorientierte Gruppenarbeit mit Pflegeelternbewerbern“ nach Berlin ein. Referentinnen werden die beiden Dipl.-Sozialpädagoginnen Helga Röckmann und Annette Tenhumberg sein.

Als eine fachlich und ökonomisch gute Möglichkeit der Auswahl und Vorbereitung von potenziellen Pflegeeltern hat sich die Arbeit in Gruppen erwiesen. In diesem Seminar wird ein langjährig erprobtes Konzept mit Pflegeelternbewerbern vorgestellt. Thematisiert werden: zeitliche Planung, Anforderungen an die Gruppenleitung, Ziele, Inhalte und Methoden. Das Konzept wird im Wechsel von theoretischen Erörterungen und praktischem Erproben methodischer Vorgehensweisen vorgestellt.

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung“ am 12.04. in Berlin

Posted on März 5, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Freitag, den 12.04. von 9 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung„.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 05.04.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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Fachtag „Adoption – ein Weg um eine Familie zu werden und zu sein“ am 16.04. in Stuttgart

Posted on März 5, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Veranstaltungen |

Am 16.04. bietet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg auch einmal speziell für Adoptivfamilien, Adoptivbewerberfamilien und Fachkräfte der freien und öffentlichen Jugendhilfe einen Fachtag an. Das Thema heißt „Adoption – ein Weg um eine Familie zu werden und zu sein“. Als Referenten sind u.a. Monika Miller-Lika, Prof. August Huber, Paula Zwernemann und Hans-Peter Förster vorgesehen. Die Moderation liegt bei Dr. Henrike Härter.

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„Umgangskontakte – Voraussetzungen und Umsetzung in der Praxis“ am 20.04. in Friedberg/Hessen

Posted on März 5, 2013. Filed under: Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Umgangskontakte – Voraussetzungen und Umsetzung in der Praxis“ ist das Thema eines Fachseminars des Vereins der PFlege- und ADoptivfamilien im Hochtaunuskreis am 20.04. in Friedberg. Referentin wird Ines Kurek-Bender sein.

Um Anmeldung bis zum 05.04. wird gebeten.

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Artikel „Zu wenig Pflegeeltern im Saarland“

Posted on März 4, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland |

Eine Umfrage der Saarbrücker Zeitung in der fünf Landkreisen des Bundeslandes sowie beim Regionalverband ergab, dass auch die Jugendämter im Saarland Schwierigkeiten haben, genügend Paare zu finden, die ein Pflegekind bei sich aufnehmen wollen.

zum Artikel „Zu wenig Pflegeeltern im Saarland“ aus der Saarbrücker Zeitung vom 04.03.2013

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„Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 15.04. in Hamm

Posted on März 4, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 15.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit Bambus-Kinder e.V., Verein für Pflege- und Adoptivfamilien das Tagesseminar „Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ in Hamm ab. Als Referenten sind Dr. Monika Nienstedt und Dr. Arnim Westermann eingeladen.

Die Entwicklung neuer Eltern-Kind-Beziehungen und die Bewältigung traumatischer Erfahrungen sind davon abhängig, ob die Pflegefamilie als Ersatz- oder als Ergänzungsfamilie verstanden wird. Gezeigt wird, wie die Pflege- und Adoptivkinder über korrigierende Erfahrungen und das szenische Inszenieren traumatischer Erfahrungen Ängste bewältigen und die Integration in die Ersatzfamilie gelingt.

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Adoptiveltern und Adoptionsinteressenten für wissenschaftliche Interviews gesucht

Posted on März 3, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Verschiedenes |

Christian Tribowski, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln führt gegenwärtig eine vergleichende Studie über Auslandsadoptionen in Deutschland und den USA durch. In der Studie soll die Frage beantwortet werden, wie angehende Adoptiveltern mit Herausforderungen während einer Auslandsadoption umgehen und im Zusammenspiel mit Vermittlern, Behörden und ihrem sozialen Umfeld bewältigen. Im Vordergrund der Studie stehen dabei Fragen zur Bewältigung von emotionalen und moralischen Spannungen sowie Unsicherheiten bezüglich des zukünftigen Adoptivkindes.

Für die Studie sucht Herr Tribowski Adoptiveltern, die bereits eine Auslandsadoption erfolgreich abgeschlossen haben oder sich noch im Prozess der Adoption eines Kindes aus dem Ausland befinden. Mit ihnen möchte er wissenschaftliche Interviews über ihre positiven Erfahrungen als auch über die Schwierigkeiten, Unsicherheiten und Spannungen während der Auslandsadoption führen. Dadurch soll ein besseres Verständnis davon entwickelt werden, welche sozialen Rahmenbedingungen und Strategien dabei helfen, Probleme während einer Auslandsadoption zu bewältigen.

Die Dauer der Interviews beträgt etwa 60 Minuten. Alle Angaben werden streng vertraulich und absolut anonym behandelt. Das Interview kann an einem Ort Ihrer Wahl stattfinden.

Kontakt:
Christian Tribowski
Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Paulstr. 3, 50676 Köln
Tel.: +49 221 2767-242
Fax: +49 221 2767-555
E-Mail: tribowski@mpifg.de

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Radio-Tipp: „Halts Maul, du lügst“ – Verdingkinder in der Schweiz

Posted on März 3, 2013. Filed under: International, Jugendhilfe, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Deutschlandfunk sendet am 12. März um 19.15 Uhr das Hörfunkfeature „Halts Maul, du lügst“ (DLF/HR/SWR/WDR 2013) von Charly Kowalczyk, das sich der Geschichte der Verdingkinder in der Schweiz widmet:

Hunderttausende Waisen- und Scheidungskinder, uneheliche und sogenannte milieugeschädigte Kinder wurden in der Schweiz „verdingt“. Sie wurden ihren Eltern – häufig gegen deren Willen – von der Waisen- oder Armenbehörde weggenommen und zumeist bei Bauernfamilien in Pflege gegeben, die dafür Kostgeld bekamen.

Bis Ende der 70er-Jahre wurden viele von ihnen auf Bauernhöfen wie Sklaven behandelt, einige wurden misshandelt und missbraucht. Eine staatliche Kontrolle gab es kaum, Verdingkinder waren rechtlos.

Die meisten schweigen bis heute aus Scham. Auch die Bauernfamilien, die von den Kindern profitierten, schweigen. Und die Schweizer Behörden blockieren das Bedürfnis der Betroffenen, endlich mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Zahlreiche Akten wurden vernichtet oder sind unauffindbar.

Zudem verweigern die Behörden häufig den ehemaligen Verdingkindern die Auskunft über ihre leiblichen Eltern. Charly Kowalczyk hat Betroffene, Jugendamtsleiter und Politikerinnen getroffen.

Nach Ausstrahlung der Sendung wird der Beiträge zum Nachhören im Internet bereitgestellt.

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Weitere Ausstrahlungen sind am 24. (11.05 Uhr) und 25. März (20.05 Uhr) im WDR, am 7. April (18.05 Uhr) im HR und am 10. April (22.03 Uhr) im SWR.

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„Grenzen der Belastbarkeit?“ am 13.04. in Baden-Baden

Posted on März 2, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Grenzen der Belastbarkeit?“ ist der Titel des Seminars mit Ulrike Bauer, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der Initiativgruppe der Pflege- und Adoptivfamilien der Städte Baden-Baden, Rastatt und des Landkreises Rastatt am 13.04.2013 in Baden-Baden anbietet.

Werden Pflegekinder immer schwieriger?
Ist das Umfeld, in dem sie groß werden sollen, immer ungünstiger?
Warum erleben Pflegeeltern sich oft an den Grenzen der Belastbarkeit?

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“Konzeption und Methoden mit Blick auf die Verwandtenpflege” am 13.-14.05. in Münster

Posted on März 2, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen schult vom 14.-15.05. Fachkräfte der Pflegekinderdienste der öffentlichen und freien Träger in der Thematik “Konzeption und Methoden mit Blick auf die Verwandtenpflege”. Dipl.-Sozialpädagoge Thomas Gerling-Nörenberg wird im Liudgerhaus in Münster referieren.

Im ersten Teil der Fortbildung wird das Arbeitskonzept „Verwandtenpflege“ des Jugendamtes der Stadt Münster vorgestellt, das seit 1998 ständig weiterentwickelt wurde. Die Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Zugänge zu den Familien, die Motive der Verwandten sowie die psycho-sozialen Problematiken anders sind, als in der „Fremdpflege“ üblich. Ein effektiver Beratungskontext entsteht erst, wenn ein Vertrauensverhältnis gewachsen ist. Dafür sind bestimmte Haltungen und Methoden der Fachkräfte hilfreich.

Im zweiten Teil werden spezielle Methoden aus der systemischen Familientherapie vorgestellt, die sich in der Arbeit mit Verwandtenpflegefamilien bewährt haben: Genogramm, „Familienbrett“, Familienskulpturen, Systemzeichnung etc. Diese Methoden werden anhand ihrer Falldarstellungen in Arbeitsgruppen erprobt. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, erweiterte Sichtweisen und neue Lösungsansätze im Feld der Verwandtenpflege zu entwickeln. So kann der Fokus in der Beratungspraxis vergrößert werden.

Anmeldeschluss ist der 28.03.

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Urteil: Keine deutsche Staatsangehörigkeit für Kind einer indischen Leihmutter

Posted on März 2, 2013. Filed under: International, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln (Az.: 10 K 6710/11):

Das in Indien geborene Kind einer verheirateten indischen Leihmutter besitzt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln mit einem heute verkündeten Urteil und wies damit die Klage eines deutschen Staatsangehörigen ab, der der biologische Vater des Kindes ist.

Der Kläger und seine Ehefrau sind deutsche Staatsangehörige. Sie schlossen mit einer verheirateten indischen Staatsangehörigen einen Vertrag über eine Leihmutterschaft. Die Eizellen einer unbekannten Spenderin wurden mit den Samenzellen des Klägers befruchtet und der Leihmutter übertragen. Die Leihmutter brachte im September 2010 in Neu Delhi ein Kind zur Welt, das dem Kläger und seiner Ehefrau übergeben wurde. Der Kläger erkannte vor einem deutschen Notar die Vaterschaft an; zugleich erwirkte er das Urteil eines indischen Gerichts, in dem seine biologische Vaterschaft festgestellt wurde. Die deutsche Botschaft in Neu Delhi stellte dem Kind jedoch keinen deutschen Pass aus, da der Kläger rechtlich nicht als Vater des Kindes anzusehen sei. Das Kind konnte deshalb bisher nicht nach Deutschland einreisen. Ein Antrag bei dem in Köln ansässigen – für Staatsangehörigkeitsfragen mit Auslandsbezug zuständigen – Bundesverwaltungsamt, dem Kind einen Staatsangehörigkeitsausweis auszustellen, blieb ohne Erfolg. Mit der dagegen gerichteten Klage beim Verwaltungsgericht Köln machte der Kläger geltend, er sei nach den maßgeblichen indischen Bestimmungen auch rechtlich der Vater des Kindes, das deshalb die deutsche Staatsangehörigkeit besitze. Dem folgte das Gericht jedoch nicht: Sowohl nach deutschem als auch nach indischem Recht sei der Kläger zwar der biologische, nicht aber der rechtliche Vater des Kindes. Denn das von einer verheirateten Frau geborene Kind gelte rechtlich als Kind des Ehemannes, hier also des indischen Ehemannes der Leihmutter. Auch das von dem Kläger vorgelegte Urteil eines indischen Gerichts bestätige nur die biologische, nicht aber die rechtliche Vaterschaft des Klägers.

Ob die Kläger das Kind als Pflegekind annehmen und auf dieser Grundlage bei der deutschen Botschaft in Neu Delhi für das Kind ein Visum zur Einreise nach Deutschland beantragen können, war im vorliegenden – nur auf die Frage der Staatsangehörigkeit beschränkten – Verfahren nicht zu prüfen.

Gegen das Urteil kann innerhalb eines Monats nach dessen Zustellung Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht in Münster gestellt werden.

Az.: 10 K 6710/11

Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes Köln vom 20.02.2013

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TV-Tipp: „Aktenzeichen Pflegekind“ am 05.03.

Posted on März 1, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das NDR-Magazin Panorama – die Reporter sendet am 05.03 von 21.15 bis 21.45 Uhr den Beitrag „Aktenzeichen Pflegekind„.

Dennis hat seinen Eltern ein Bild gemalt. „Für Mama und Papa“ steht auf dem Papier neben drei Kritzelmännchen. Doch Dennis darf die Menschen, die er Papa und Mama nennt und zu denen er als kleines Baby kam, kaum mehr sehen. Seine Pflegeeltern haben den Kampf um den Sechsjährigen aufgegeben, zermürbt vom Jugendamt und teuren Gerichtsverfahren. Jetzt lebt Dennis im Heim.

Es sind Geschichten wie diese, die zeigen, wie unsicher die Situation für Pflegekinder häufig ist. In vielen Fällen entscheiden Jugendämter vor allem nach Aktenlage und kennen die Familien kaum. Zu viele Fälle auf dem Schreibtisch, zu wenig Zeit für Besuche. Viele Pflegeeltern fühlen sich schlicht im Stich gelassen, werden offenbar kaum betreut und unterstützt. Dabei geht es um eine echte Chance für Kinder aus zerrütteten Familien.

Panorama-Autorin Gesine Enwaldt hat drei Pflegefamilien ein Jahr lang begleitet und zum Teil bestürzende Entwicklungen erlebt. Mal ignorierten die Behörden die Familien über Monate, im Fall Dennis lief die Situation völlig aus dem Ruder. Zurück bleiben verunsicherte Pflegeeltern und immer wieder Kinder, denen ein stabiler Neuanfang verwehrt bleibt.

Quelle: NDR

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Neues Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern ab 08.03. in Göppingen

Posted on März 1, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen |

Seit mehr als 200 Jahren werden Kinder in fremden Familien untergebracht, wenn sie nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können. Die Gründe dafür waren damals wie heute vielschichtig. Oft spielt die Überlastung von Eltern, psychische Erkrankungen oder Suchtabhängigkeit sowie Gewalt eine zentrale Rolle, wenn Kinder heute in fremde Obhut gegeben werden.

Für die betroffenen Kinder stellt die Unterbringung in einer Pflegefamilie dann eine Möglichkeit dar, die Liebe und Zuwendung zu bekommen, die sie für ihre Entfaltung und Entwicklung benötigen. Viele Kinder kehren wieder zu ihren Herkunftseltern zurück, wenn diese sich stabilisiert haben.

Pflegeeltern übernehmen deshalb eine verantwortungsvolle Aufgabe für das Heranwachsen von Kindern und leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.

Der Pflegekinderdienst des Landkreises Göppingen sucht deshalb laufend Familien, Paare und Einzelpersonen, die sich für diese bedeutende Aufgabe engagieren möchten.

Am Freitag, den 08.03.2013 startet das nächste zweiteilige Vorbereitungsseminar für all diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Pflegekind aufzunehmen.

Das Seminar des Pflegekinderdienstes bietet Informationen zum Umgang mit Pflegekindern sowie zur Zusammenarbeit mit deren Eltern. Die Pflegebewerber erhalten Informationen zu ihren Rechten und Pflichten und haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Veranstaltung mit den zu erwartenden Veränderungen für die eigene Familie auseinander zu setzen.

Das Vorbereitungsseminar dient als Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die Aufgabe als Pflegeeltern und ist für alle Teilnehmer kostenlos.

Nähere Informationen zu den Rahmenbedingungen und Auskunft auf Fragen gibt das Sekretariat des Pflegekinderdienstes unter Tel. 07161/202-672 oder Email pkd@landkreis-goeppingen.de.

Ansprechpartnerin:

Cornelia Schrag
Kreisjugendamt Göppingen, Pflegekinderdienst
Tel.: 07161/202-672, Fax: 07161/202-699, E-Mail: c.schrag@landkreis-goeppingen.de

Quelle: Pressemitteilung des Landkreis Göppingen vom 01.03.2013

 

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Seminare des Forum Bereitschaftspflege 2013 in Frankfurt/Main

Posted on März 1, 2013. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Rahmen des Forum Bereitschaftspflege 2013 bietet das Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. heuer zwei Seminare in Frankfurt/Main zur Vorbereitung und Fortbildung von Bereitschaftspflegeeltern an:

  • 20.04. Kinder der Bereitschaftspflegefamilien – Bedürfnisse und Hilfen ENTFÄLLT!
    für Bereitschaftspflegefamilien
    Anmeldefrist bis zum 25.03.2013
  • 07.09. „Ein Kommen und Gehen in meiner Bereitschaftspflege – wir gestalten Übergänge ganz bewusst“
    für Bereitschaftspflegefamilien und Fachkräfte
    Anmeldefrist bis zum 19.08.2013

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Artikel „Ehemalige Sozialministerin Aygül Özkan: Deutschland braucht mehr türkische Pflegefamilien“

Posted on März 1, 2013. Filed under: Bewerber, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Deutsch Türkische Nachrichten berichtet am 27.02.2013 im Artikel „Ehemalige Sozialministerin Aygül Özkan: Deutschland braucht mehr türkische Pflegefamilien“ über die Aufforderung der niedersächsischen CDU-Politikerin an türkische Familien hierzulande, selbst Pflegekinder aufzunehmen.

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„Fachdienste und Gerichte – Alle im Einsatz für Pflegekinder“ vom 29.-30.04. in Neustadt / Weinstraße

Posted on März 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

Dr. Thomas Meysen, Henriette Katzenstein und Monika Thiesmeier referieren für MitarbeiterInnen aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger der Jugendhife am 29.-30.04. in Neustadt an der Weinstraße über das Thema „Fachdienste und Gerichte – Alle im Einsatz für Pflegekinder„.

Nähere Informationen im Fortbildungsprogramm des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ)des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz (pdf) auf Seite 72.

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Artikel „Kindern Sicherheit geben“

Posted on März 1, 2013. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Artikel „Kindern Sicherheit geben“ in der Frankfurter Rundschau vom 28.02.2013 kritisieren Ines Kurek-Bender und Sabine Grollmann-Serve vom Verein Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V. die hohe Rate der Heimunterbringungen in ihrem Landkreis.

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Metastudie über Alternativen zu Ritalin

Posted on März 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutschlandfunk berichtete am 19.02. von einer Metastudie, die verschiedene ADHS-Therapien miteinander vergleicht.

Interviewt wurde Prof. Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, der an der Meta-Studie mitwirkte. Er leitet die Gruppe, die gerade die Leitlinien für die ADHS-Behandlung in Deutschland überarbeitet. Die neuen Empfehlungen sollen bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden.

zum Beitrag „Alternativen zu Ritalin“ vom 19.02.2013 (schriftlich und audio)

In seiner Meldung „Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu ADHS-Medikament Methylphenidat“ vom 08.02.2013 berichtet das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit u. a. von dem interessanten Untersuchungsergebnis, dass bei 83% der Kinder und Jugendlichen mit ADHS eine psychiatrische Begleiterkrankung diagnostiziert wurde, jedoch nur bei 20% in der Kontrollgruppe.

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„Frühe seelische Verletzungen – Bindungstraumatisierungen“ am 13.04.2013 in Freudenstadt

Posted on März 1, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Frühe seelische Verletzungen – Bindungstraumatisierungen“ ist der Titel des Seminars mit Dr. Henrike Härter, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der KiAP Ortsgruppe Freudenstadt und KiAP Baden-Württemberg e.V. am 13.04.2013 in Freudenstadt anbietet.

Ein großer Teil der Pflege- und Adoptivkinder hat vielfach sich wiederholende Erfahrungen der Vernachlässigung, Misshandlung und des Missbrauchs durch Bezugspersonen machen müssen, die eigentlich Schutz, Versorgung und Stabilität gewähren sollten.

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