Archive for Juli 2013

„Pflegekinder in der Schule“ am 31.08. in Braunschweig

Posted on Juli 31, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am Samstag, den 31.08. von 10 Uhr-17 Uhr findet in Braunschweig das Seminar „Pflegekinder in der Schule“ mit Dr. Martina Cappenberg statt. Veranstalter ist der Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen e.V.

Mit der Einschulung beginnt für viele Pflegekinder eine schwierige Zeit, die geprägt ist von oft angstbesetzten Regeln, Strukturen und hohen Leistungsanforderungen. Der alltägliche Schulbesuch geht dann häufig einher mit dem Gefühl extremer Fremdbestimmung verbunden mit dem Zwang, sich anpassen zu müssen. Für Pflegekinder mit innerfamiliärer Misshandlungserfahrung, stellt der Schulbesuch dann eine nur schwer zu bewältigende Hürde dar. Die Überforderung und Hilflosigkeit der betroffenen Kinder führt vielfach zu massiven schulischen Schwierigkeiten und Konflikten.

Das Seminar soll Hilfen und Anregungen für diese schwierigen Situationen geben. Ausgehend von tiefenpsychologischen, sozialpädagogischen und bindungstheoretischen Erkenntnissen sollen zunächst Ursachen, Verlauf und Folgen kindlicher Verhaltens- und Leistungsstörungen erläutert werden.

Im zweiten Teil des Seminars sollen Möglichkeiten der Hilfe praxisnah bearbeitet werden. Ansätze hierfür können sein: Was braucht das Kind an Begleitung und Unterstützung? Was sind förderliche Aspekte in der Beziehungsgestaltung zwischen Pflegekindern und Pflegeeltern? Wie lässt sich die Kommunikation im erweiterten Helfersystem bzw. aller am Schulprozess Beteiligten untereinander und mit dem Kind für das Kind hilfreich gestalten?

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LVR gibt „Grundlagen zur Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe“ heraus

Posted on Juli 30, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Landschaftsverband Rheinland hat im Juli 2013 Grundlagen zur Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe als 8-seitige, kostenlose Broschüre herausgegeben.

Hierin finden sich grundlegende Hinweise zur örtlich zu verantwortenden Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe nach § 79 a SGB VIII, die Diskussionen vor Ort anregen sollen. In dem Papier werden ausgewählte Aspekte und Fragestellungen im Kontext der Vollzeitpflege dargestellt.

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Sachsen-Anhalt: 2.300 Verdachtsfälle auf Verletzung des Kindeswohles in 2012

Posted on Juli 29, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Im Rahmen ihres Schutzauftrages haben die Jugendämter Sachsen-Anhalts im Jahr 2012 in 2 315 Fällen eine Gefährdungseinschätzung gemeldet, knapp die Hälfte (48,7 Prozent) betrafen Mädchen.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt meldet, wurden akute Kindeswohlgefährdungen in 374 Fällen gezählt, dabei waren ein Drittel der betroffenen Kinder (33,2 Prozent) unter 3 Jahre alt.

Um eine latente Kindeswohlgefährdung handelte es sich in 339 Fällen, knapp ein Drittel der Kinder (31,5 Prozent) waren noch keine 3 Jahre alt.
Der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung bestätigte sich in 703 Fällen nicht, jedoch wurde hier ein Hilfe-/Unterstützungsbedarf zur Abwendung der Gefahren festgestellt. In 899 Fällen lag weder eine Kindeswohlgefährdung vor noch war eine Hilfe/Unterstützung der Familien nötig.

Fast die Hälfte (48,1 Prozent) der gemeldeten Fälle von Kindeswohlgefährdungen betreffen Kinder und Jugendliche, die bei einem allein erziehenden Elternteil leben.

Die häufigsten Meldungen über Kindeswohlgefährdungen kamen aus dem unmittelbaren Umfeld der Kinder und Jugendlichen selbst, von anonymen Meldern, Betreuungseinrichtungen, der Polizei, Gesundheitsämtern und Ärzten.

Im Berichtsjahr 2012 wurde erstmalig die Erhebung über Gefährdungseinschätzungen von Kindern und Jugendlichen nach § 8a SGB VIII durchgeführt. Diese Meldungen werden von den Jugendämtern vorgenommen. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine gegenwärtige oder absehbare Gefahr für die Kindesentwicklung besteht, die bei Fortdauer eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen und seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen nach sich zieht.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 23.07.2013

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Hessen : 260 Adoptionen in 2012

Posted on Juli 28, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

In Hessen wurden im Jahr 2012 258 Kinder und Jugendliche adoptiert, etwa genauso viele wie ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden 53 Prozent der adoptierten Kinder vom Stiefvater oder von der Stiefmutter und 47 Prozent von familienfremden Personen angenommen.

2012 waren knapp 32 Prozent der adoptierten Kinder jünger als drei Jahre, gut 17 Prozent waren zwischen drei und fünf Jahren und 28 Prozent waren zwischen sechs und elf Jahre alt. Zwölf Jahre oder älter waren weitere 23 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Drei Viertel der adoptierten Kinder hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.

Bei 62 Prozent der adoptierten Kinder war der abgebende Elternteil ledig, in fünf Prozent der Fälle war der Familienstand der abgebenden Eltern verheiratet, weitere 22 Prozent waren geschieden. Bei den restlichen zehn Prozent der Adoptionen war der Familienstand der abgebenden Eltern u. a. unbekannt oder verwitwet.

Am Jahresende 2012 waren 46 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Demgegenüber lagen den Trägern von Adoptionen 357 Adoptionsbewerbungen vor. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen acht mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 25.07.2013

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FASD Fachtagung 2013 „Wenn Liebe allein nicht reicht“ am 27./28.09. in Ludwigshafen

Posted on Juli 27, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 27. und 28.09. findet die 15. FASD Fachtagung des Verbandes FASD Deutschland unter dem Titel „Wenn Liebe allein nicht reicht“ in Ludwigshafen statt.

Jedes Jahr werden in Deutschland immer noch 4.000 bis 10.000 Menschen mit fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) geboren. Die vermeidbare Ursache für diese geistigen und körperlichen Fehlentwicklungen ist Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Im Verlauf dieser Fachtagung werden über FASD aufgeklärt und Wege aufgezeigt, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen. Geplante Themen sind Diagnostik, Hilfen von Anfang an, Therapien, Entwicklungspsychologie, Wohnen, Arbeiten, Adoption und FASD, Sozialrecht, Inklusion sowie Prävention.

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Stuttgart sucht Pflegeeltern für Flüchtlingskinder

Posted on Juli 27, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Das Stuttgart Journal berichtet im Artikel „Neu in Stuttgart: Pflegeeltern für Flüchtlingskinder“ vom 26.07.2013 von der neuen Aktion des Jugendamtes Stuttgart, per Werbeaktion der Telefonansage neue Pflegeeltern anzusprechen.

Neu ist auch die Suche nach geeigneten Pflegeeltern für Flüchtlingskinder. Sie sollen als Gastfamilie auf Zeit einen unbegleiteten jungen Flüchtling aufnehmen.

Am Dienstag, den 10.09. um 19 Uhr findet beim Pflegekinderdienst im Jugendamt Stuttgart, Wilhelmsplatz 11 (Eingang Christophstraße) ein Informationsabend statt.

Um Anmeldung unter 0711-215-57 966 oder bei helga.heugel@stuttgart.de wird gebeten.

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Destatis: Zahl der Adoptionen im Jahr 2012 wieder rückläufig

Posted on Juli 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

WIESBADEN – Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist im Jahr 2012 auf 3 886 Adoptionen zurückgegangen – nach leichten Zuwächsen in den beiden Jahren zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das im Jahr 2012 somit 4,3 % weniger als im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte aller Adoptionen (2 215 beziehungsweise 57 %) erfolgte durch Stiefeltern, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils. 128 Kinder (3 %) wurden durch Verwandte angenommen, 1 543 Kinder (40 %) durch nicht verwandte Personen.

Gut ein Drittel (34 %) der im Jahr 2012 adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt. Hier zeigten sich Unterschiede beim Verwandtschaftsverhältnis der Kinder zu den Adoptiveltern: Bei Adoptionen von nicht verwandten Kindern lag der Anteil der unter Dreijährigen bei 64 %. Dagegen betrug der Anteil unter dreijähriger Kinder bei einer Adoption durch Verwandte oder Stiefeltern lediglich 14 %.

Für eine Adoption vorgemerkt waren am Jahresende 2012 insgesamt 959 Kinder und Jugendliche. Das waren knapp 12 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Adoptionsbewerbungen hat sich gegenüber 2011 erneut vermindert. In den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 5 671 Adoptionsbewerbungen (– 5 %) vor. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sechs mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes.

Basisdaten und lange Zeitreihen zur Statistik der Adoptionen können kostenfrei über die Tabelle Adoptierte Kinder und Jugendliche (22521-0001) in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung von Destatis vom 26.07.2013

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Seminar für Adoptivbewerber/innen im oder nach dem Verfahren ab 26.08. in Hamburg

Posted on Juli 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Veranstaltungen |

Ein Seminar für Adoptivbewerber/innen im oder nach dem Verfahren bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband Hamburg, am 26.08.,02.09.,09.09. und 23.09.2012 jeweils ab 19.30 Uhr an.

Für Adoptivbewerber tauchen viele Fragen auf. Im Rahmen des Seminars wird es den Teilnehmer/innen ermöglicht, miteinander und mit erfahrenen Adoptiveltern und einer erwachsenen Adoptierten über diese Fragen zu sprechen und Antworten zu finden. Auch die Erfahrungen aus der Beratungsarbeit von Freunde der Kinder werden in das Seminar einfließen.

  • 26.08.2013 Was bedeutet Elternschaft für mich?
  • 02.09.2013 Was kommt da auf uns zu ? Wohin bewegen wir uns ?
  • 09.09.2013 Kinder mit Risikobelastung
  • 23.09.2013 Wie ist es, adoptiert zu sein?

Bitte Sonderprospekt anfordern bei:

Freunde der Kinder e.V.
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Familien im Pflege- und Adoptivbereich
Fuhlsbüttler Str. 769, 22337 Hamburg
Telefon: 040 / 59 49 00 (Mo. bis Do. 10 bis 13 Uhr)

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NRW: Zahl der Adoptionen im Jahr 2012 nahezu konstant

Posted on Juli 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

Düsseldorf (IT.NRW). 2012 wurden in Nordrhein-Westfalen 916 Kinder und Jugendliche adoptiert (495 Jungen und 421 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden damit 13 Kinder und Jugendliche weniger adoptiert als im Jahr 2011. 29,1 Prozent (267) der adoptierten Kinder waren unter 3 Jahren und 41,3 Prozent (378) waren zwischen 3 und 11 Jahren. Mehr als die Hälfte (59,7 Prozent) aller Adoptionen erfolgte durch Stiefeltern, also die neuen Partner des leiblichen Elternteils. 32 Kinder wurden durch Verwandte und 337 Kinder durch nicht verwandte Personen angenommen.

Adoptionen in Nordrhein-Westfalen

Ende 2012 waren in Nordrhein-Westfalen 305 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; ihnen gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1 736 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende 2012 befanden sich 589 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”, die den zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet. (IT.NRW)

zu den Ergebnissen für kreisfreie Städte und Kreise

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 26.07.2013

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Sachsen-Anhalt: Neun von zehn im Jahr 2012 adoptierten Kindern sind von ledigen oder geschiedenen Eltern

Posted on Juli 25, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Im Laufe des Jahres 2012 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 90 Kinder und Jugendliche im Alter von unter 18 Jahren ein neues Zuhause, davon 41 Jungen und 49 Mädchen. Insgesamt wurden 13 Adoptionsfälle mehr gezählt als im Vorjahr. Damit stieg die Zahl der Adoptionen in Sachsen-Anhalt um 17 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren zwei Drittel der Kinder unter 3 Jahre alt, 12 Prozent zwischen 3 und unter 6 Jahren, 13 Prozent zwischen 6 und unter 12 Jahren und jedes zehnte Kind 12 Jahre oder älter. Gut drei Viertel der Adoptionsfälle standen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Adoptiveltern. Bei 23 Prozent der jungen Menschen waren die Adoptierenden Stiefmutter oder Stiefvater. Ein Kind wurde von anderen Verwandten adoptiert.

68 Prozent der Kinder wurden vorher durch ledige Eltern oder Elternteile zur Adoption freigegeben, 20 Prozent durch geschiedene oder durch verheiratete, aber getrennt lebende Eltern. Durch verheiratete Eltern, welche auch noch zusammen leben, wurden vier Kinder zur Adoption freigegeben.

Am Ende des Jahres 2012 waren 95 Kinder und Jugendliche bereits in Adoptionspflege untergebracht, davon 49 Jungen und 46 Mädchen. Die Adoptionspflege ist eine Probezeit für Kinder und potentielle Eltern und soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose darüber ermöglichen, ob sich ein Eltern-Kind-Verhältnis einstellen wird. Während des Jahres 2012 wurden vier Adoptionspflegen abgebrochen. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 105 Bewerbungen für 30 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 16.07.2013

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Hessen: Maßnahmen zum Entzug der elterlichen Sorge in 2012

Posted on Juli 25, 2013. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2012 erfolgten in Hessen 641 gerichtliche Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, gab es allerdings eine Untererfassung, die einen Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich macht. Damals waren es 730 Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge.

Zum Jahresende 2012 lebten 2405 Kinder und Jugendliche in Hessen unter bestellter oder gesetzlicher Vormundschaft der Jugendämter, rund fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In 310 Fällen lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. 2095 Kinder und Jugendliche hatten eine durch Vormundschafts- oder Familiengericht bestellte Amtsvormundschaft (Entzug des Sorgerechts).

Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften betrug 2413 (plus ein Prozent). Dabei werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen.

Für knapp 36 600 Kinder gab es im Jahr 2012 Beistandschaften, zwei Prozent weniger als 2011. Die Beistandschaft hilft Personensorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, zum Beispiel bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Dem Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Eine Pflegeerlaubnis (nach § 44 SGB VIII) für die Vollzeit- bzw. Wochenpflege wurde im Laufe des Jahres 2012 für 292 Kinder und Jugendliche erteilt. Fast alle waren in Vollzeitpflege untergebracht.

Quelle:  Hessisches Statistisches Landesamt vom 23.07.2013

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IGfH-Bundestagung Inobhutnahme am 25./26.09. in Berlin

Posted on Juli 25, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Die IGfH-Bundestagung „Inobhutnahme als Chance und Herausforderung“ am 25.-26.09. in Berlin nimmt erstmals bundesweit die pädagogischen Aspekte und Alltagsfragen der Arbeit in Einrichtungen, die in Obhut nehmen, in den Blick.

Notlagen, Gefährdungen von Minderjährigen sowie der Kinderschutz sind Ausgangspunkte, die häufig eine besondere Herausforderung für die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen, die betroffenen Familien und das Amt für soziale Dienste/Jugendamt und deren Kooperation darstellen. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen der Leistungen nach § 42 SGB VIII stehen der fachliche Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven im Vordergrund. Die Tagung richtet sich an Fachleute der Praxis und der Wissenschaft ebenso wie an die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe.

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„Wege dialogischer Qualitätsentwicklung im Kinderschutz oder Wann ist Kinderschutzarbeit erfolgreich?“ am 17.09. in Berlin

Posted on Juli 24, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung e.V. und die Alice-Salomon-Hochschule laden am 17.09. zur Tagung der Initiative „Lernen vom Erfolg“ mit Prof. Dr. Reinhart Wolff nach Berlin/Hellersdorf ein.

Thema sind „Wege dialogischer Qualitätsentwicklung im Kinderschutz oder Wann ist Kinderschutzarbeit erfolgreich?

Um Anmeldung bis zum 05.09. wird gebeten.

Veranstaltungsflyer

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„Anstrengungsverweigerung bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 27.10. in Stuttgart

Posted on Juli 23, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Veranstaltungen |

VIA – Verband Internationaler Adoptivfamilien e.V. lädt am 27.10. nach Stuttgart ins Seminarhaus Waldheim Altenberg zum Tagesseminar „Anstrengungsverweigerung bei Pflege- und Adoptivkindern“ ein.

Anmeldeschluss ist am 23.08.

nähere Informationen bei info@adoptivfamilien.org

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DSDS war gestern – Berliner Pflegekinder drehen Short Cuts

Posted on Juli 22, 2013. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. bietet Berliner Pflegekindern in den Herbstferien die Gelegenheit, mit einem Profiteam von Filmschaffenden ihre Geschichten und Ideen zu verfilmen.

Für das Projekt „Bleib wie Du bist“ werden 13- bis 16-jährige Jugendliche als Kamerafrau/mann, Regisseur/in, Scriptschreiber/in oder Schauspieler/in vom 30.09. bis 11.10.2013 ihren eigenen Film drehen. Das verbindende Motto ist das in der UN-Kinderrechtskonvention verankerte Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause.

Zur Seite stehen den jungen Talenten die Filmemacherin und Theaterregisseurin Sigrun Schnarrenberger und der Leiter der Contra-Medienwerkstatt Robin Bodenhaupt. In dem Workshop lernen die Teilnehmer mit einfacher Filmausrüstung You-Tube-Filme zu erstellen.
Bleib wie Du bist“ will den Jugendlichen einen Weg aufzeigen, inhaltsbewusst mit audiovisuellen Medien umzugehen und diese für die eigenen Themen zu nutzen. Das Projekt wird von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin jfsb unterstützt. Langfristig ist geplant, im Jahr 2014 eine Medienwerkstatt für Berliner Pflegekinder und Freunde zu etablieren.

Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung unter: www.arbeitskreis-pflegekinder.de

Kontakt:
Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.
Petra Schrödel, Tel.: 030 / 21 00 21 0,
petra.schroedel@arbeitskreis-pflegekinder.de
Hans Thelen, Tel.: 030 / 21 00 21 – 11,
thelen@arbeitskreis-pflegekinder.de
Sigrun Schnarrenberger, Tel. 030 / 88761476 – mobil: 0176 /    64289973,
www.sigrunschnarrenberger.de

Quelle: Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. vom 18.07.2013

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Bericht vom Fortbildungstag zur Biografiearbeit in Recklinghausen

Posted on Juli 21, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Sozialdienst katholischer Frauen in Recklinghausen berichtet vom Seminar mit Birgit Lattschar vom 13.07. zum Thema „Biografiearbeit“:

Referentin Birgit Lattschar (Mitte) mit Sandra Baldschus (links) und Andreas Korte-Toffel vom SkF (Foto: SkF Recklinghausen)

„Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, mit meinem Kind ehrlich über seine Vergangenheit zu reden.“
Fortbildungstag für Pflege- und Adoptiveltern zur Biografiearbeit

Pflege- und Adoptivkinder haben viele Fragen, auch wenn sie sich nicht immer trauen, diese zu stellen: Warum wurde ich weggegeben? Warum leben meine Geschwister noch zu Hause? Hat meine Mutter mich nicht geliebt? Bin ich meinen Eltern ähnlich? Ist meine Mutter ein schlechter Mensch? Was habe ich von ihr geerbt? „Biografiearbeit ist eine Methode, die Lebensgeschichte eines Menschen zu thematisieren und so die Verarbeitung lebensgeschichtlicher Ereignisse zu fördern“, sagt Referentin Birgit Lattschar.

Eine besondere Herausforderung für Pflege- und Adoptivkinder ist es, von der eigenen Familie getrennt zu sein und gleichzeitig in eine neue Familie hineinzufinden. Viele können sich häufig gar nicht oder nur undeutlich an ihre eigene Vergangenheit erinnern. Und auf wichtige Fragen bekommen sie oft keine Antwort, zum Beispiel „Wie war das, als ich ein Baby war?“ oder „Welches Wort habe ich zuerst gesagt?“.

Bekannt ist mittlerweile, dass das Wissen um die eigene Geschichte Identität stiftet und hilft, die eigene Person anzunehmen. „Ich habe bis jetzt gedacht, es reicht aus, wenn ich meinem Kind ein Fotoalbum anlege, das damit beginnt, als es zu uns kam. Aber da fehlen ja drei Jahre seines Lebens“, sagt die Pflegemutter eines siebenjährigen Mädchens. „Wir haben ihr einmal erzählt, dass sie nicht in meinem Bauch war, mehr wollte sie gar nicht wissen.“

Birgit Lattschar vertritt die Haltung, dass wir nicht warten können, bis der Impuls zur Biografiearbeit vom Kind selbst kommt. Die Erwachsenen haben die Verantwortung auch für das Ansprechen schwieriger Wahrheiten und müssen dem Kind signalisieren, dass es die Fragen, die es sowieso hat, auch stellen darf. Irgendwann wird jedes Pflege- oder Adoptivkind mit seiner Herkunft konfrontiert. Es kommt nach Hause und sagt: „Ich brauche ein Babyfoto von mir“ oder „Wir sollen für die Schule einen Stammbaum machen“. Die Referentin rät den Eltern, diese Themen vorher mit den Kindern zu besprechen: „Hat dich im Kindergarten oder in der Schule schon mal jemand gefragt, warum du ein Pflegekind bist? Weißt Du, was du dann sagen kannst? Lass uns gemeinsam überlegen.“

Sie gibt einige Beispiele, wie Erwachsene auch erschütternde Geschichten kindgerecht und dennoch ehrlich erzählen können. Sie hat ein Bilderbuch mitgebracht, das Adoptiveltern für ihr Kind selbst gestaltet haben. Darin geht es um die Ente Felix, die als Küken ausgesetzt und dann an seine jetzigen Eltern vermittelt wurde. Die Geschichte des Kindes wird wahrheitsgemäß erzählt, aber so vermittelt, dass das Kind sie annehmen und damit leben kann. Entscheidend ist nicht die Frage, was ich meinem Kind erzähle, sondern wie ich etwas erzähle.

Deutlich wurde in der Diskussion, wie schwer es für die Bezugspersonen der Kinder ist, eine positive Haltung zu den ersten Eltern des Kindes zu haben, wenn man bedenkt, was die Kinder in deren Obhut Schlimmes erlebt haben. „Zumindest das Leben haben diese Eltern den Kindern geschenkt“, sagt Birgit Lattschar. „Wenn ich die leiblichen Eltern dafür wertschätze, zeige ich auch meinem Kind Wertschätzung.“

Eine Möglichkeit der Biografiearbeit ist das Erstellen eines Lebens- oder Erinnerungsbuches, das alles enthalten kann, was ich mit dem Kind zu seiner Geschichte mache – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Gefühle, Herkunftsfamilie, Pflegefamilie. Frau Lattschar hat viele Beispiele mitgebracht, die die Teilnehmer ermutigen sollen, das Thema gemeinsam mit ihrem Kind anzugehen. „Ich kenne kein Kind, das keine Lust hat, wenn es durch seine Pflegeeltern das Angebot bekommt, gemeinsam etwas zu seinem Leben zu basteln. Kreativität ist gefragt und es soll Spaß machen“, sagt die Referentin. Biografiearbeit ist keine Therapie, es ist wichtig, das Kind nicht zu überfordern und auf sein Tempo zu achten.

Das Seminar hat viele Ideen und Denkanstöße gegeben. „Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, mit meinem Kind ehrlich über seine Vergangenheit zu reden“, fasst eine Pflegemutter am Ende des Tages zusammen.

Die Weiterbildung war Bestandteil des Programms für Adoptiv- und Pflegeeltern, das der SkF Recklinghausen jedes Jahr zusammen mit dem Jugendamt auf die Beine stellt. „Wir sind froh, dass wir den Pflegeeltern diese Weiterbildung anbieten konnten und danken allen Mitgliedern, des Initiativkreises der Adoptiv- und Pflegeeltern, die durch ihren Beitrag diese Fortbildung ermöglicht haben“, sagt Giancarlo Cillis, Geschäftsführer des SkF. „Das Thema wurde auf Wunsch mehrerer Pflegeeltern in das Programm aufgenommen. Wir freuen uns, dass viele das Angebot angenommen und sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema beschäftigt haben“, sagt Andrea Korte-Toffel, die seit mehr als zwanzig Jahren im Adoptions- und Pflegekinderdienst arbeitet. „Wir als Fachdienst stehen den Pflegeeltern bei dieser anspruchsvollen Aufgabe gerne zur Seite und helfen auch dabei, Fragen zu beantworten und Fakten über die Lebensgeschichte des Kindes zusammenzutragen“, so ihre Kollegin Sandra Baldschus.

In diesem Jahr wird ebenfalls aus Mitteln des Initiativkreises eine weitere Veranstaltung angeboten: Am 28. September 2013 haben Pflegeväter und -kinder die Möglichkeit, gemeinsam einen Nachmittag in der Natur zu verbringen. Einladungen hierzu werden rechtzeitig verschickt.

Quelle: SkF Recklinghausen vom 19.07.2013

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PAKT 2013: „Übertragung traumatischer Bindungs- und Beziehungserfahrungen“ am 21.09. in Watzenborn-Steinberg

Posted on Juli 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Pflege- und Adoptivfamilien Landesverband Hessen e.V. veranstaltet in Kooperation mit seinem Ortsverein in Gießen am 21.09. den Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag (PAKT 2013) in Watzenborn-Steinberg.

Oliver Hardenberg wird zum Thema „Übertragung traumatischer Bindungs- und Beziehungserfahrungen“ referieren.

Anmeldungen sind bis zum 01.09.2013 möglich.

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„FAS-Erste-Hilfe-Koffer“ erschienen

Posted on Juli 19, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Verlag Schulz-Kirchner veröffentlicht den „FAS-Erste-Hilfe-Koffer„. Das Buch liefert „Hilfen und Tipps zur Erleichterung des Alltags mit einem alkoholgeschädigten Kind oder einem Kind mit ähnlichen Verhaltensauffälligkeiten„. Autoren sind Hannah Schmidt, Michaela Fietzek, Reinhold Feldmann und Manfred Holodynski.

Das Zusammenleben mit Kindern mit FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und Verhaltensauffälligkeiten anderer Ursachen ist oft schwierig. Es entstehen häufig Situationen, in denen Eltern und Bezugspersonen nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Der FAS-Koffer wurde in einer empirischen Untersuchung auf seine Wirksamkeit hin geprüft. Er enthält konkrete Problembeschreibungen und Lösungsideen für Kinder im Vor- und Grundschulalter zwischen vier und elf Jahren.

Er bietet Ihnen:

  • Informationen, die Ihnen ein vertieftes Verständnis für das Störungsbild geben. Sie erfahren, warum manche Dinge für Ihr Kind so schwierig sind und worin genau diese Schwierigkeiten bestehen.
  • Praxisnahe Tipps zu 12 verschiedenen Situationen im Alltag (z.B. Anziehen, Regeln, Gefühle), die aufzeigen, wie Sie die Umwelt Ihres Kindes anpassen und so Ihr Kind unterstützen können.
  • Viele Bildkarten, die Sie sofort einsetzen können.

zu Leseprobe und Bestellung

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Thüringen: 3.298 Verfahren zur Einschätzungen des Kindeswohls 2012 – Täglich durchschnittlich 9 Gefährdungseinschätzungen*) durch die Jugendämter

Posted on Juli 18, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2012 wurden den Thüringer Jugendämtern in 3 298 Fällen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt. Im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte und teils mehrfacher Kontakte zu den Kindern, deren Familien bzw. Personensorgeberechtigten aber auch zu anderen Stellen im sozialen Umfeld erfolgten jeweils die Einschätzungen der Gefährdungsrisiken.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzungen wurden durch die Fachkräfte 449 akute Kindeswohlgefährdungen (13,6 Prozent) und 555 latente Kindeswohlgefährdungen (16,8 Prozent) festgestellt. In 2 294 Fällen (69,6 Prozent) kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorlag, jedoch bestand in zwei Drittel dieser Fälle (1 470 Verfahren bzw. 64,1 Prozent) ein Hilfe – bzw. Unterstützungsbedarf.

Die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung sind Anzeichen für Vernachlässigung, die in 723 Fällen im Rahmen der Gefährdungseinschätzung festgestellt wurden. Anzeichen für psychische Misshandlungen gab es in 202 Fällen, Anzeichen für körperliche Misshandlungen in 169 Fällen und in 48 Fällen wurden durch die Fachkräfte Anzeichen für sexuelle Gewalt festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Mädchen und Jungen sind gleichermaßen betroffen. Der Anteil der Mädchen innerhalb der Verfahren betrug 49,3 Prozent.

In 1 021 Fällen, bei denen Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung vorlagen, war fast ein Drittel der Kinder (31,0 Prozent) noch keine drei Jahre alt, 387 von ihnen hatte das erste Lebensjahr noch nicht vollendet. Bei den unter Drei-Jährigen lag in 751 Fällen (73,6 Prozent) eine Kindeswohlgefährdung vor oder es bestand Unterstützungsbedarf. Bei den unter Ein-Jährigen betraf es 285 Jungen und Mädchen (73,6 Prozent).
In 760 Fällen waren die Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Bei 569 von ihnen wurde eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf festgestellt. Weitere 733 betroffene Kinder waren im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, 497 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und 287 Jugendliche 14
bis unter 18 Jahre alt.

Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung erhielten die Jugendämter in 586 Fällen (17,8 Prozent) von anonymen Meldern, in 416 Fällen (12,6 Prozent) waren es Bekannte oder Nachbarn. Weitere 380 Initiativen (11,5 Prozent) gingen von der Polizei, dem Gericht bzw. der Staatsanwaltschaft aus und in 259 Fällen (7,9 Prozent) waren es Personen aus dem Gesundheitsbereich, wie z.B. Hebammen, Ärzte und Gesundheitsämter.

*) Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII

Bitte beachten:
Angaben über die Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls wurden beginnend mit dem Berichtsjahr 2012 erstmals erhoben.
Somit sind Vergleiche zum Vorjahr noch nicht möglich.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 17.07.2013

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Berlin: Kleine Anfrage „Sorgerechtsentzug und Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“

Posted on Juli 17, 2013. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Verschiedenes |

Eine im Mai gestellte Kleine Anfrage des Abgeordneten im Berliner Parlament, Hakan Taş (LINKE), zum Thema „Sorgerechtsentzug und Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“ wurde am 12.06.2013 von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin beantwortet und am 12.07. veröffentlicht.

zur Beantwortung der Anfrage „Sorgerechtsentzug und Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“

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Baden-Württemberg: 9.630 Verfahren zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen in Jugendämtern durchgeführt

Posted on Juli 17, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes wurde im Jahr 2012 in Baden-Württemberg für 9 630 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII vorgenommen. Dabei werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung eines Kindes bekannt. Es verschafft sich daraufhin einen unmittelbaren Eindruck vom betroffenen Kind oder Jugendlichen und seiner persönlichen Umgebung. Dies kann z. B. durch einen Hausbesuch, den Besuch der Kindertageseinrichtung oder Schule oder die Einbestellung der Eltern ins Jugendamt geschehen. Die Einschätzung des Gefährdungsrisikos erfolgt anschließend im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte.

Im Rahmen dieser erstmals durchgeführten Statistik wurde bei 1 498 Gefährdungseinschätzungen, das sind 16 Prozent aller Verfahren, eine akute Gefährdungssituation festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten. Dabei wurden bei 975 jungen Menschen Anzeichen für Vernachlässigung festgestellt. Bei weiteren 438 Kindern und Jugendlichen gab es Anzeichen für körperliche und bei 374 für psychische Misshandlung. Hinweise auf sexuelle Gewalt wurden bei 97 Kindern und Jugendlichen festgestellt.

In 1 965 Fällen (20 Prozent) lag eine sogenannte latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, es bestand jedoch weiterhin der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung bzw. eine solche konnte nicht ausgeschlossen werden.

Bei 3 278 Gefährdungseinschätzungen (34 Prozent) ergab sich zwar keine Kindeswohlgefährdung, wohl aber ein anderweitiger Unterstützungsbedarf. Bei 30 Prozent der Gefährdungseinschätzungen (2 889 Verfahren) wurden keine Gefährdung und kein weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Insgesamt betrafen die Gefährdungseinschätzungen 4 873 Jungen und 4 757 Mädchen. Während in den Altersgruppen mit Kindern unter 14 Jahren stets für etwas mehr Jungen wie Mädchen Gefährdungseinschätzungen vorgenommen werden mussten, ist dies bei den Jugendlichen im Alter von 14 bis unter 18 Jahren umgekehrt: Hier waren mit 829 Fällen deutlich mehr Mädchen betroffen als Jungen (508 Fälle).

Hinweise auf mögliche Gefährdungen kommen von verschiedensten Personen und Institutionen. So wurde z.B. in 1 635 aller Fälle (17 Prozent) das Jugendamt von Nachbarn oder Bekannten des betroffenen Kindes oder Jugendlichen über die mögliche Gefährdung informiert, in weiteren 1 520 Fällen (16 Prozent) durch die Polizei, Gerichte oder die Staatsanwaltschaft. In jeweils 9 Prozent der Fälle kam der Hinweis von anonymen Meldern (839) oder aus Schulen (824), in 8 Prozent (772) von Eltern oder Personensorgeberechtigten. Jeweils 7 Prozent der Fälle gehen auf Meldungen der Sozialen Dienste bzw. der Jugendämter selbst (693) sowie durch den medizinischen Bereich, also beispielsweise Hebammen, Ärzte, Kliniken oder Gesundheitsämter (652) zurück.

Betrachtet man dabei allerdings die Verfahren mit dem Ergebnis einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung gesondert, so zeigt sich, dass hier der Anteil der Nachbarn und Bekannten deutlich niedriger liegt als bei den Verfahren insgesamt, nämlich bei nur 10 Prozent, während der Anteil der Sozialen Dienste bzw. Jugendämter in diesen Fällen deutlich höher ausfällt (11 Prozent).

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzungen wurden zahlreiche Hilfen neu eingerichtet. Dabei können für ein Kind auch mehrere Hilfen in Frage kommen. In 2 006 Fällen wurden ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingerichtet. Unterstützung nach §§ 16 bis 18 SGB VIII, wie z. B. Leistungen zur allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie, Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung wurde als Folge von 1 133 Gefährdungseinschätzungen gewährt. 492 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen vorläufiger Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 454 Fällen wurden familienersetzende Hilfen zur Erziehung (§§ 27, 33 – 35 SGB VIII) eingeleitet, in weiteren 404 Fällen Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII.

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 16.07.2013

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Kinder- und Jugendhilfeverwaltungsvereinfachungsgesetz (KJVVG) wurde verabschiedet

Posted on Juli 17, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Das Kinder- und Jugendhilfeverwaltungsvereinfachungsgesetz (KJVVG) ist verabschiedet. Hier finden Sie eine DIJuF-Synopse zu den Änderungen sowie die BR-Drucks. 119/13 mit der neuen Kostenbeitragstabelle.

Die Änderungen im Kostenbeitragsrecht treten drei Monate nach Verkündung im Bundesgesetzblatt, die übrigen Änderungen am 1. Januar 2014 in Kraft.

Quelle: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht  e.V. (DIJuF)

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82 Adoptionen wurden in Thüringen im Jahr 2012 ausgesprochen

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2012 wurden in Thüringen 82 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik acht Adoptionen bzw. 8,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte (52,4 Prozent) der Kinder waren Jungen.

Fast zwei Drittel (63,4 Prozent) der adoptierten Kinder waren unter sechs Jahre alt, gut ein Fünftel (22,0 Prozent) war im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren und 14,6 Prozent zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Mädchen und Jungen betrug 5,5 Jahre. Damit stieg das Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Jahre.

In knapp der Hälfte der Fälle (46,3 Prozent) wurden Kinder und Jugendliche von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Fast drei Viertel von ihnen (27 Fälle bzw. 71,1 Prozent) war älter als 6 Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 8,6 Jahre. Ein Jahr zuvor waren die Kinder im Durchschnitt 8,7 Jahre alt.

Mehr als die Hälfte der adoptierten Kinder und Jugendlichen (53,7 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern bzw. Verwandtenadoptionen. 41 Mädchen und Jungen (93,2 Prozent) von ihnen waren noch keine sechs Jahre alt, 35 von ihnen waren jünger als drei Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 2,7 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,5 Jahre.

Am Jahresende 2012 waren 98 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 48 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 140 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2011: 104 Bewerbungen). Rein rechnerisch stand damit am Jahresende 2012 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen auch ein mögliches Adoptivelternpaar gegenüber (Ende 2011: zwei Adoptiveltern).

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 15.07.2013

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„Sexuelle Orientierung der Eltern ist unwichtig für Kindeswohl“

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Süddeutsche macht im Artikel „Auf das Paar kommt es an“ vom 15.07.2013 auf eine Studie aufmerksam, die im Januar 2013 im Fachmagazin Child Development veröffentlicht wurde: „Coparenting Among Lesbian, Gay, and Heterosexual Couples: Associations With Adopted Children’s Outcomes“ (zahlungspflichtig). Darin belegt ein amerikanisches Forscherteam , dass die sexuelle Orientierung der Eltern für das Kindeswohl unwichtig ist.

Die Studie wird auch hier beschrieben: „Parenting and Child Development in Adoptive Families: Does Parental Sexual Orientation Matter?

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Erstmals statistische Aussagen zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls im Land Brandenburg

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Seit dem 1. Januar 2012 sind die Jugendämter per Gesetz verpflichtet, den Statistischen Ämtern Daten der Gefährdungseinschätzung von Kindern und Jugendlichen zu übermitteln. Es geht vor allem um solche Gefährdungen wie Vernachlässigung, körperliche und psychische Misshandlung und sexuelle Gewalt.

2012 wurden in Brandenburg 4 438 Verfahren von den Jugendämtern eingeleitet, bei denen jedoch in lediglich 35,2 Prozent der Fälle von einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung ausgegangen werden musste. Bei 37,4 Prozent der Verfahren wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt. In 27,5 Prozent der Fälle wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf.
Bei allen Verfahren waren nur unwesentlich mehr Mädchen als Jungen betroffen (50,4 Prozent).

Eine akute Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. Bei einer nicht eindeutig feststellbaren Gefahr, wenn aber der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht bzw. nicht ausgeschlossen werden kann, wird von einer latenten Kindeswohlgefährdung gesprochen.

59,9 Prozent der eingeschätzten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigungen. Körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 34,4 Prozent der Fälle ermittelt. In 2,4 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden.

Infolge von 758 Verfahren wurde ambulante/teilstationäre Hilfe gewährt. In 224 Fällen der neu eingerichteten Hilfe kam es zu vorläufigen Schutzmaßnahmen für die Kinder/Jugendlichen. 306 mal musste das Familiengericht angerufen werden.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Bekannte/Nachbarn oder auch anonym (27,7 Prozent). Über Polizei und Staatsanwaltschaften wurden 14,9 Prozent der Verfahren initiiert. In 9,7 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder Schule der Kinder/Jugendlichen die auslösende Einrichtung. 9,2 Prozent der Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Durch medizinisches Personal, Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,5 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 16.07.2013

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Erstmals statistische Aussagen zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls in Berlin

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Seit dem 1. Januar 2012 sind die Jugendämter per Gesetz verpflichtet, den Statistischen Ämtern Daten der Gefährdungseinschätzung von Kindern und Jugendlichen zu übermitteln. Es geht vor allem um solche Gefährdungen wie Vernachlässigung, körperliche und psychische Misshandlung und sexuelle Gewalt.

2012 wurden in Berlin 8 791 Verfahren von den Jugendämtern eingeleitet, bei denen in 50,1 Prozent von einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung ausgegangen werden musste. Bei 22,9 Prozent der Verfahrensfälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt. In 27 Prozent der Verfahren wurde zwar keine Gefährdung festgestellt, es bestand jedoch Hilfebedarf.
Bei allen Verfahren waren nur unwesentlich mehr Jungen als Mädchen betroffen (50,5 Prozent).

Eine akute Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. Bei einer nicht eindeutig feststellbaren Gefahr, wenn aber der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht bzw. nicht ausgeschlossen werden kann, wird von einer latenten Kindeswohlgefährdung gesprochen.

51,9 Prozent der eingeschätzten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigungen, körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 44,6 der Fälle ermittelt. In 2,2 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden.

Ambulante/teilstationäre Hilfe erhielten 1 554 Kinder und Jugendliche zugesprochen, in 2 040 Fällen kam amtliche Unterstützung zum Tragen. In 518 Fällen der neu eingerichteten Hilfe kam es zu vorläufigen Schutzmaßnahmen für die Kinder/Jugendlichen. Das Familiengericht musste 725 mal angerufen werden.

Von Polizei und Staatsanwaltschaften wurden 26 Prozent der Verfahren eingeleitet. Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Bekannte/Nachbarn oder anonym (18,8 Prozent). In 13 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder Schule der Kinder/Jugendlichen die auslösende Einrichtung. 10,6 Prozent der Verfahren wurden von Minderjährigen, Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst ausgelöst. Durch medizinisches Personal, Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 9,7 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 16.07.2013

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NRW-Jugendämter führten 2012 fast 28 100 Gefährdungseinschätzungen durch

Posted on Juli 15, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen im Rahmen ihres Schutzauftrags in 28 075 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls vorgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurde in 3 919 Fällen eine akute und in 4 903 Fällen eine latente Gefährdung des Kindeswohls festgestellt. Um eine latente Gefährdung handelt es sich, wenn die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung jedoch nicht ausgeschlossen werden kann. In 8 672 Fällen wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf festgestellt. Bei 10 581 Verdachtsfällen zeigte sich, dass weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein Hilfebedarf besteht.

Etwa ein Viertel (25,8 Prozent) der Fälle der Kinder mit einer akuten Kindeswohlgefährdung war noch keine 3 Jahre alt. Ein Sechstel (17,0 Prozent) war 3 bis 5, ein Fünftel (19,5 Prozent) 6 bis 9 und mehr als ein Drittel (37,6 Prozent) 10 bis 17 Jahre alt. Am häufigsten (6 169) wurde das Jugendamt von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn des Kindes oder Jugendlichen auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung hingewiesen; in 5 498 Fällen waren die Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften Initiator für eine Gefährdungseinschätzung.

Auf Grundlage des Anfang 2011 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes wurde für das Berichtsjahr 2012 erstmals eine Erhebung über Gefährdungseinschätzungen bei Kindeswohlgefährdung durchgeführt. Nach § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) ist eine Gefährdungseinschätzung vom Jugendamt vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. (IT.NRW)

zu den Ergebnissen für kreisfreie Städte und Kreise

Quelle: Information nd Technik Nordrhein-Westfalen vom 15.07.2013

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„Gewalt als Überlebenskampf“ am 11.09. in Sömmerda

Posted on Juli 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 11.09. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. das Seminar „Gewalt als Überlebenskampf“.

  • Wenn Pflegekinder Gewalt erfahren haben – wie wirkt es sich auf ihren Lebensweg aus?
  • Wie geht unsere Umwelt mit der Gewaltwidergabe der Kinder in verbaler und körperlicher Form um?
  • Vernachlässigung – auch eine Form der Gewalterfahrung?

nähere Informationen

 

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Internationale Konferenz “Bindung und Sucht” am 12.-13.10. in München

Posted on Juli 14, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Am 12./13.10. findet in München die 12. Internationale Konferenz “Bindung und Psychosomatik“ statt. Veranstalter ist PD Dr. med. Karl Heinz Brisch in Kooperation mit der LMU München.

Am 11.10. wird eine Vorkonferenz zum Thema “Stationäre Intensiv-Psychotherapie von psychosomatisch kranken, früh traumatisierten Kindern und Eltern” mit Karl Heinz Brisch abgehalten.

Veranstaltungsflyer

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AFET-Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe am 03.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Bundesverband für Erziehungshilfen (AFET e.V.) veranstaltet am 03.09. die Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ in Frankfurt/Main.

Die Veranstaltung dient der Information und ermöglicht den fachlichen Austausch über Voraussetzungen, Gelingensbedingungen und praktikable Umsetzungsschritte von Beschwerdeverfahren.

Eingeladen sind Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, die sich mit der Einführung von geeigneten Beschwerdeverfahren beschäftigen.

nähere Informationen

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„Trauma – Erkennen und verstehen“ am 02.-04.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 02.-04.09. findet der Kurs „Trauma – Erkennen und verstehen“ des Paritätischen Bildungswerks in Frankfurt am Main statt. Er soll Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen und Beratungsstellen, Kitas und Horten und alle am Thema Interessierten sensibilisieren für die Vermittlung von Basiswissen zu psychischen Traumata. Wie enstehen sie, wie kann man sie erkennen, was sind die Folgen für die Lebensplanung?

Anmeldeschluss ist der 01.08.

nähere Informationen

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Zahl der Adoptionen in Baden-Württemberg um 15 Prozent gesunken

Posted on Juli 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wurden im Jahr 2012 in Baden-Württemberg 556 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert. Das sind 96 Adoptionen und somit 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzt sich der Trend der rückläufigen Adoptionen weiter fort. Seit dem Jahr 1990 ist die Zahl der adoptierten Kinder und Jugendlichen um 50 Prozent zurückgegangen.

Von den 276 Jungen und 280 Mädchen waren 40 Prozent (224) zwischen 3 und 12 Jahre alt, knapp ein Drittel (174) hatte das 3. Lebensjahr noch nicht erreicht.

Für fast zwei Drittel der Adoptierten (342) war mit der Adoption keine Veränderung der Lebensumstände und Bezugspersonen verbunden. Sie wurden von ihrem Stiefvater oder ihrer Stiefmutter an Kindes statt angenommen. Bei 35 Prozent der Fälle (197) standen die Adoptiveltern in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu dem von ihnen adoptierten Kind oder Jugendlichen. 79 Kinder oder Jugendliche lebten vor der Adoption in einem Heim, 16 waren Vollwaisen.

Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 366 (66 Prozent) der Adoptierten. Von den 190 Adoptivkindern mit ausländischer Staatsangehörigkeit stammten 50 Prozent (94) aus europäischen Ländern, darunter 43 Kinder aus Ländern der Russischen Föderation. Ein Fünftel (41) der ausländischen Adoptierten kam aus Asien, darunter 26 Kinder aus Thailand. 12 Prozent (22) stammten aus Amerika, darunter insbesondere aus Kolumbien und Brasilien. Die Hälfte (96) der Kinder mit ausländischer Staatsangehörigkeit wurde aus Anlass der Adoption nach Baden-Württemberg geholt.

Am Ende des Jahres 2012 waren 19 Mädchen und 28 Jungen für eine Adoption vorgemerkt. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 619 Anträge von Bewerbern vor, die gern ein Kind adoptieren möchten. So kamen rein rechnerisch auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind rund 13 mögliche Adoptiveltern. In Adoptionspflege befanden sich 178 Kinder und Jugendliche. Die Adoptionspflege ermöglicht ein gegenseitiges Aneinandergewöhnen, während das Kind oder der Jugendliche bei einem adoptionswilligen Paar lebt.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 09.07.2013

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Neue Pflegeelternkampagne in Nürnberg

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Unter dem Motto „Pflegeeltern gewinnen!“ haben die drei Nürnberger Träger (Sozialdienst Katholischer Frauen, Rummelsberger Dienste und SOS-Kinderdorf Nürnberg), die einen Pflegekinderdienst betreiben, zusammen mit dem Jugendamt der Stadt Nürnberg eine Kampagne zur Gewinnung von Pflegeeltern gestartet.

„Pflegeeltern gewinnen“ ist dabei durchaus im doppelten Sinne zu verstehen, denn die Eltern, die ein Pflegekind aufnehmen, empfinden den Familienzuwachs als Gewinn, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Pflegeeltern werden nicht alleine gelassen mit Problemen, die ein Pflegekind mit sich bringt.

Quelle: Meldung von SOS-Kinderdorf Nürnberg vom 09.07.2013

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 11.09. in Berlin

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.09. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“. Der Dozent Florian Gommel wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief bis zum 04.09.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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Artikel „Besondere Mütter – Pflegefamilie auch für Kinder mit Behinderung“

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Besondere Mütter – Pflegefamilie auch für Kinder mit Behinderung“ vom 08.07.2013 berichtet der BR über Familie Schlinkmann aus dem Landkreis Regen. Beatrix und Dagmar Schlinkmann bewarben sich schon 1996 erfolgreich beim Jugendamt und wurden die ersten homosexuellen Pflegeeltern in Bayern. In den letzten 17 Jahren betreuten sie insgesamt 14 Pflegekinder.

Bea Schlinkmann engagiert sich bei der Ortsgruppe PFAD FÜR KINDER Regen.

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Bericht zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung (RTH) sowie der Empfehlungen zur „Prävention Zukunftsgestaltung“

Posted on Juli 10, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Deutsche Bundestag hat mit Beschluss vom 07.07.2011 (BT-Drs. 17/6500) die Bundesregierung aufgefordert, dem Bundestag bis Ende Juni 2013 einen Bericht über den Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung sowie der Empfehlungen zur „Prävention und Zukunftsgestaltung“ vorzulegen.

Der Bericht wurde als Bundesdrucksache (BT-Drs. 17/13671) veröffentlicht.

Quelle: Meldung des Fonds Heimerziehung vom 07.06.2013

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Urteil: Thailändische Adoption ermöglicht keine Volladoption nach deutschem Recht

Posted on Juli 10, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, International, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das OLG Hamm hat entschieden, dass eine mit Zustimmung der thailändischen leiblichen Eltern nach thailändischem Recht vollzogene Adoption eines Kindes nicht ohne weiteres in eine deutsche Volladoption umgewandelt werden kann.
OLG Hamm 11. Senat | 11 UF 130/12

nähere Informationen

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Wissenschaftliche Jahrestagung der bke vom 10.-12.10. in Berlin

Posted on Juli 10, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) lädt vom 10. bis zum 12.10.2013 nach Berlin zu ihrer Wissenschaftliche Jahrestagung. Sie steht heuer unter dem Motto „Balance durch Bewegung„.

Was die institutionelle Erziehungsberatung und die einzelne Beraterin und der einzelne Berater benötigen, um die Balance zwischen den Anliegen der Familien, den fachlichen Standards, den Finanzierungsbedingungen, den Leitbildern des Trägers und der Personalkapazität zu halten bzw. wiederzufinden, wird im Rahmen der Jahrestagung der bke aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Das Programm der Tagung beinhaltet 6 Vorträge und 41 Workshops. Darunter eine Arbeitsgruppe mit Irmela Wiemann zum Thema „Wie kann es heranwachsenden Jungen und Mädchen in Pflege- und Adoptivfamilien gelingen, eine innere Balance zwischen ihren beiden Familien zu finden?“

nähere Informationen und Onlineanmeldung

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Artikel „Adoption auf Russisch“

Posted on Juli 10, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Russland HEUTE veröffentlichte am 09.07.2013 den Artikel „Adoption auf Russisch“.

Exemplarisch wird die Geschichte der beiden Adoptivtöchter von Marion Gaedicke erzählt, die trotz rechtlicher Hürden vor 12 Jahren aus Russland nach Deutschland adoptiert wurden. Was sie bei ihrem Kampf um das Recht, Adoptivmutter zu werden, in Russland erlebte, schilderte Marion Gaedicke bereits 2009 in ihrem Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“, erschienen im Verlag Hoffmann und Campe (wir berichteten).

Der Artikel wird ergänzt durch Zusatzinformationen zu dem aktuellen Verbot von Auslandsadoptionen an Amerikaner und ausländische homosexuelle Paare und Singles. Er nennt statistische Daten zu den russischen Sozialwaisen und liefert in einem Kommentar die Einschätzung der aktuellen Situation durch eine Fachkraft einer aus Russland vermittelnden anerkannten Auslandsadoptionsvermittlungsstelle.

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„Auslandsadoption – und dann?“ – 9. Expertentreffen im Bundesamt für Justiz

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bonn. Bereits zum 9. Mal fand im Bundesamt für Justiz die jährliche Konferenz der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption mit den Zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter und den zugelassenen Auslandsvermittlungsstellen statt. Unter den rund 60 Teilnehmern waren auch die Bundesministerien der Justiz, des Innern, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Auswärtige Amt vertreten.

„Dies ist die einzige Gesprächsplattform in Deutschland für Stellen, die mit dem Thema Auslandsadoption befasst sind“, hob der Präsident des Bundesamts für Justiz, Heinz-Josef Friehe, die Bedeutung der Konferenz hervor. Das diesjährige Thema lautete “Auslandsadoption – und danach?“.

Die Teilnehmer befassten sich zunächst mit alltäglichen Fragen nach Abschluss eines Adoptionsverfahrens im Ausland. Hierbei ging es um praktische und rechtliche Probleme der Pass- bzw. Visumerteilung zur Einreise des Adoptivkindes. Fragen zur Anerkennung ausländischer Adoptionen in Deutschland, zur Staatsangehörigkeit des Kindes und zur Namensführung wurden ebenfalls behandelt. Ferner wurden die Möglichkeiten einer Umwandlung diskutiert, wenn die ausländische Adoption in ihren rechtlichen Wirkungen hinter denen einer deutschen Adoption zurückbleibt. Bei dem Thema sozialer Leistungen wie Elternzeit und Kindergeld zeigte sich dann, dass gerade bei älteren Adoptivkindern noch Anpassungsbedarf besteht.

Intensive Diskussionen wurden aber auch über die Betreuung der Adoptivfamilien nach der Adoption geführt. Die Adoption ist ein lebenslanger Prozess und endet nicht mit dem Abschluss des gerichtlichen Verfahrens, waren sich die Tagungsteilnehmer einig. Hier zeigte sich, dass bei zurückgehenden Zahlen im Bereich der Auslandsadoption und dem fortbestehenden Betreuungsbedarf der Adoptivfamilien die privaten Auslandsvermittlungsstellen an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Die Landesjugendämter betonten, dass die privaten zugelassenen Auslandsvermittlungsstellen im Bereich der Auslandsadoption eine wichtige Rolle spielen und die Fortsetzung ihrer Arbeit nicht an finanziellen Problemen scheitern sollte. In Workshops wurde schließlich versucht, sowohl Konzepte für eine gemeinsame Fortbildung von Fachkräften als auch für eine bessere Vernetzung der Nachbetreuung bzw. gemeinsame Angebote zu entwickeln. Die nächste Konferenz wird voraussichtlich im Sommer 2014 stattfinden.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesamt für Justiz vom 27.06.2013

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Brandenburg: Vereinzelt fehlen Pflegefamilien

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Bewerber, Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

Aufgrund fehlender Plätze in Pflegefamilien konnten in 25 Fällen die Hilfen für Vollzeitpflege nicht realisiert werden„, teilte Brandenburgs Jugendministerin Martina Münch (SPD) der Sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland auf Anfrage mit. Das habe besonders dann zugetroffen, wenn eine gemeinsame Unterbringung von mehreren Geschwisterkindern (drei oder mehr) erforderlich gewesen sei.

Mit dem Bedarf an Pflegefamilien in Brandenburg beschäftigt sich der Artikel „Jugend braucht Amtshilfe – Vereinzelt fehlen Pflegefamilien“ in Neues Deutschland vom 09.07.2013

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Pflegeeltern und -kinder des Weimarer Landes trafen sich

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Kreisjugendamt und Pflege- und Adoptiveltern-Vereins Weimarer Land luden am 06.07. zum vierten Mal zu einem Treffen der Pflegeeltern und -kinder ins Berlstedter Kulturhaus ein.

Von der Veranstaltung berichtet der Artikel „Pflegeeltern des Weimarer Landes treffen sich mit Kindern“ in der Thüringer Allgemeinen vom 08.07.2013.

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AGJ-Diskussionspapier „Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verabschiedete am 27./28. Juni 2013 ein Diskussionspapier
„Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

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Bayern: 5.509 Maßnahmen des Familiengerichts aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohl

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im Laufe des Jahres 2012 wurden insgesamt 5 509 gerichtliche Maßnahmen eines Familiengerichts für Kinder- und Jugendliche aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls eingeleitet. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren davon 2 742 Buben und 2 767 Mädchen betroffen. Hiervon wurde in 2 249 Fällen die vollständige oder teilweise Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten vorgenommen.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind in § 1 666 „Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“ geregelt. Das Familiengericht hat danach Maßnahmen im Falle einer körperlichen, geistigen oder seelischen Gefährdung des Kindes oder seines Vermögens zu ergreifen, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden. Die Anrufung des Familiengerichts durch das Jugendamt ist immer dann erforderlich und verpflichtend, wenn sich die Gefährdung des Kindeswohles nur durch eine gerichtliche Entscheidung abwenden lässt. Das Familiengericht entscheidet dann im Einzelfall, ob gerichtliche Maßnahmen einzuleiten sind und wie diese aussehen. Hierzu zählen beispielsweise Gebote, öffentliche Hilfen wie Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge in Anspruch zu nehmen oder für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen. Auch Verbote, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit die Familienwohnung oder eine andere Wohnung zu nutzen, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung aufzuhalten oder zu bestimmende andere Orte aufzusuchen, können ausgesprochen werden. Ebenso kann verboten werden, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit dem Kind herbeizuführen. Auch die elterliche Sorge kann teilweise oder vollständig entzogen werden.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2012 in insgesamt 5 509 Fällen Entscheidungen des Familiengerichts getroffen, um für Kinder und Jugendliche Maßnahmen einzuleiten.
Von den insgesamt 5 509 Fällen waren Jungen (2 742) in nahezu gleichem Maße betroffen wie Mädchen (2 767).

In 2 249 Fällen wurde der vollständige (707) oder teilweise (1 542) Entzug der elterlichen Sorge entschieden, das heißt die elterliche Sorge wurde auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (gem. § 1666 Abs.3 Nr. 6 BGB) übertragen. Des Weiteren wurde in 1 622 Fällen die Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe auferlegt, in 822 Fällen wurden die Erklärungen des Personensorgeberechtigten ersetzt und in 816 Fällen wurden Ge- oder Verbote gegenüber dem Personensorgeberechtigten oder Dritten ausgesprochen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vom 09.07.2013

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Rheinland-Pfalz: 4. Landesbericht Hilfen zur Erziehung – Weiterer Anstieg bei Hilfen zur Erziehung

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

Immer mehr junge Menschen und ihre Familien sind in Rheinland-Pfalz auf Hilfen zur Erziehung angewiesen. Das ist das zentrale Ergebnis des 4. Landesberichts Hilfen zur Erziehung, der in Zusammenarbeit von Land und Kommunen erstellt wurde und den der Ministerrat am 02.07.2013 zur Kenntnis genommen hat.

Knapp 26.000 Kinder und Jugendliche wurden im Jahr 2011 durch erzieherische Hilfen unterstützt. Dabei haben ambulante Hilfen den Vorzug vor stationären Angeboten, wie etwa einer Heimunterbringung.

„Diese Hilfen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Chancengerechtigkeit, indem sie gerade Kinder, Jugendliche und Familien in prekären Lebenslagen unterstützen und fördern. Oft eröffnen die Hilfen zur Erziehung den jungen Menschen und ihren Familien eine Chance zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, begründet Ministerin Alt die Notwendigkeit dieses Unterstützungsangebots.

Laut Bericht gibt es einen Anstieg der Hilfen zur Erziehung. Die Ursache hierfür liegt zum einen in einer größeren Aufmerksamkeit für Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung, die dann den Jugendämtern gemeldet werden und zum Teil eine Hilfe zur Erziehung erfordern. Zum anderen gibt es einen Zusammenhang zwischen Armut und prekären Lebensverhältnissen und dem Bedarf an erzieherischen Hilfen.

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 02.07.2013

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PFAD Fachtag 2013: “Komplizierte Wege ins Erwachsenenleben” am 24.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Fachtag “Komplizierte Wege ins Erwachsenenleben” des PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. wird sich am 24.09. in Frankfurt/Main mit dem Thema “Übergänge von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen konnten” beschäftigen.

Kooperationspartner der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

PD Dr. Karl Heinz Brisch beleuchtet in seinem Vortrag “Bindung und Ablösung bei Jugendlichen mit „mehreren Eltern” die psychologische Seite, Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner referiert unter dem Thema „Angebote und Leistungen” die sozialrechtlichen Perspektiven für junge Menschen und Prof. Dr. Regine Rätz widmet sich in ihrem Beitrag den professionellen sozialpädagogischen Herausforderungen. Bei einem Worldcafé werden anschließend mit allen TeilnehmerInnen Strategien erörtert, die dazu beitragen die Entwicklung junger Menschen an der Schwelle des Erwachsenwerdens zu unterstützen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldefrist endet am 02.09.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Umfrage der PFAD Fachzeitschrift: Erwachsene Pflege-/Adoptivkinder und -eltern blicken zurück

Posted on Juli 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Herbstausgabe der PFAD Fachzeitschrift wird sich Übergängen von Kindern ins Erwachsenenleben widmen, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen konnten. Um die Erfahrungen der Beteiligten in die Betrachtung dieser Phase mit einfließen zu lassen, bittet die PFAD Redaktion um Rückmeldungen zu folgenden Fragen.

Von ehemaligen Pflege- und Adoptivkindern wüssten wir gerne:

  • Wie alt waren Sie, als Sie bei Ihren Pflege-/Adoptiveltern ausgezogen sind und wie ist heute der Kontakt zu Ihren Pflege-/Adoptiveltern?
  • Wie haben Sie den Auszug aus der Pflege-/Adoptivfamilie erlebt?
  • Welche Unterstützung hatten Sie bei der Suche nach einer Wohnung und einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz?

Pflege- und Adoptiveltern bitten wir um Beantwortung folgender Frage:

  • Wie haben Sie die Verselbständigung Ihres Pflege- oder Adoptivkindes erlebt?

Ihre Beiträge werden vor Veröffentlichung selbstverständlich anonymisiert.

Um Rückmeldung bis spätestens 01.09. per Mail an Margit.Huber@pfad-bv.de wird gebeten.

Vielen Dank!

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Freising: Sommerfest für Pflegeeltern am 12.07.

Posted on Juli 7, 2013. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Auch dieses Jahr findet wieder das Sommerfest für Pflegeeltern statt, das vom Pflegekinder- und Adoptionsdienst des Amts für Jugend und Familie und dem Verein PFAD für Kinder Freising veranstaltet wird. Es wird am Freitag, den 12.07. um 15 Uhr von Landrat Michael Schwaiger im Klostergarten des Landratsamts (bei schlechtem Wetter im Marstall) eröffnet.

Dieses Fest soll Anlass sein, den Pflegeeltern für ihr Engagement, ihren Einsatz und ihre Bemühungen, die sie täglich für ihre Pflegekinder aufbringen, zu danken. Es soll den Pflegeeltern gleichzeitig die Gelegenheit geben, sich untereinander auszutauschen und informell mit den Fachkräften des Pflegekinderdienstes ins Gespräch zu kommen sowie neue Pflegeeltern kennenzulernen. Es sind verschiedene Angebote für die Kinder geplant, wie z.B. Kinderschminken und Glitzer Tattoos, eine Hundeshow, eine Bollywood-Tanzaufführung von Kindern. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt; die Mitglieder des Vereins Pfad beteiligen sich mit selbstgebackenen Kuchen.

Annähernd 100 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Freising werden derzeit in ca. 60 Pflegefamilien betreut. Vom Amt für Jugend und Familie werden die Pflegeeltern in diesem Rahmen durch Qualifizierung, fachliche Beratung und durch Fortbildungsangebote intensiv bei ihrer herausfordernden Aufgabe unterstützt. Die Qualifizierung für Vollzeitpflegepersonen wird auch von Fachkreisen und Pflegeeltern-Verbänden als unbedingt notwendig angesehen, steht aber bisher in ganz Deutschland nur in wenigen Jugendämtern so wie im Amt für Jugend und Familie Freising zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Freising vom 03.07.2013

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„Wie viel Wahrheit brauchen Adoptiv- und Pflegekinder?“ am 25.09. in Haltern

Posted on Juli 7, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Irmela Wiemann wird am 25.09. in Haltern für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste der freien und öffentlichen Träger zum Thema „Biografiearbeit – Wie viel Wahrheit brauchen Adoptiv- und Pflegekinder?“ referieren. Veranstalter ist das LWL-Landesjugendamt Westfalen

Im Umgang mit Kindern stellt sich für Adoptiv- und Pflegeeltern häufig die Frage, wie viel Wahrheit Kindern zumutbar ist – angefangen bei den kleinen Dingen des Alltags bis hin zu einschneidenden Ereignissen und schicksalhaften Geschehnissen wie Trennung, Suizid, Adoption oder Unterbringung in einer Pflegefamilie. Die begleitenden Fachkräfte müssen in ihrem beruflichen Alltag den Pflege- und Adoptiveltern fachliche Unterstützung bieten, dabei gleichzeitig besonders sensibel und behutsam agieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird aufgezeigt, dass Offenheit und Aufrichtigkeit der Entwicklung eines Kindes immer förderlicher sind als Verschweigen und Tabuisieren.

Anhand vieler Beispiele wird erläutert, wie belastende Wahrheiten kindgemäß formuliert und vermittelt werden können.

Anmeldeschluss ist der 07.08.

nähere Informationen

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24. Hamburger Pflegeelterntag am 07.09.

Posted on Juli 7, 2013. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Immunsystem der Seele stärken: Trauma und Resilienz bei Pflegekindern” lautet das Hauptthema des 24. Hamburger Pflegeelterntages am 07.09. im Rauhen Haus in Hamburg.

Hauptreferentin wird Corinna Scherwath sein, die Leiterin des Pädagogisch-therapeutischen Fachzentrums in Hamburg. Sozialsenator Detlef Scheele hat ein Grußwort an die Gäste zugesagt.

Am Nachmittag werden Arbeitsgruppen angeboten zu den Themen:

  • Was Kinder stark macht
  • Pflegeelternrat – Herausforderung und Chance
  • Pflegeeltern und Vormundschaft
  • „Ich schaff‘ das schon!“
  • Was tun unsere Kinder eigentlich im Internet?

Veranstaltungsflyer

 

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