Archive for August 2013

Orientierungstage für Pflege-/Adoptivfamilien vom 31.10.-03.11. am Schluchssee

Posted on August 31, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg bietet vom 31.10.-03.11. Orientierungstage für Pflege-/Adoptivfamilien am Schluchssee an.
Ziel ist zur Ruhe zu kommen, aufzutanken und in der Gemeinschaft Stärke zu gewinnen.

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PFAD Fachtag am 24.09. in Frankfurt/Main – Noch wenige Plätze frei!

Posted on August 31, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Fachtag “Komplizierte Wege ins Erwachsenenleben” des PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. wird sich am 24.09. in Frankfurt/Main mit dem Thema “Übergänge von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen konnten” beschäftigen.

Kooperationspartner der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

PD Dr. Karl Heinz Brisch beleuchtet in seinem Vortrag “Bindung und Ablösung bei Jugendlichen mit „mehreren Eltern” die psychologische Seite, Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner referiert unter dem Thema „Angebote und Leistungen” die sozialrechtlichen Perspektiven für junge Menschen und Prof. Dr. Regine Rätz widmet sich in ihrem Beitrag den professionellen sozialpädagogischen Herausforderungen. Bei einem Worldcafé werden anschließend mit allen TeilnehmerInnen Strategien erörtert, die dazu beitragen die Entwicklung junger Menschen an der Schwelle des Erwachsenwerdens zu unterstützen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es sind jedoch noch einige wenige Plätze frei.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Fachtagung “Es ist nie zu spät – Resilienz im Spiegel neuer Erkenntnisse” am 31.10. in Linz, Österreich

Posted on August 30, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

plan B, der Verein Pflege- und Adoptiveltern OÖ lädt am 31.10. nach Linz zu ihrer Fachtagung 2013 unter dem Titel “Es ist nie zu spät – Resilienz im Spiegel neuer Erkenntnisse” ein.

Als Haupt-Referenten werden Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer zum Thema “Mentale Stärke” und Dr. Klaus Esser mit dem Vortrag “Resilienz in Ersatzfamilien” erwartet. Am Nachmittag finden folgende Workshops statt:

  • Neurowissenschaft der Emotionen und des Sozialverhaltens
    Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
  • Bindungsorientierte Resilienzstärkung für familienanaloge Settings
    Dr. päd. Klaus Esser
  • Ich schaffs! – Ein lösungsorientiertes Programm für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Dipl. Päd. Werner Eder, MSc
  • Schule – Chance oder Risiko?
    Mag.a Dr.in Christa Wührer
  • Kinder und Jugendliche stärken – Kann Resilienz durch Erziehung gefördert werden?
    Mag.a Gertrude Pirklbauer

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 06.11. und 20.11. in Hamburg

Posted on August 30, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 29.10. und 12.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen der Eltern notwendig:

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns bei Schwierigkeiten Unterstützung holen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme von Teilnehmerthemen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion.

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Aktualisierte Broschüre „Kinder- und Jugendhilferecht“

Posted on August 30, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches |

Das Bundesfamilienministerium hat eine aktualisierte 150-seitige Broschüre zum Kinder- und Jugendhilferecht (Stand April 2013) herausgebracht.

Sie ist kostenlos und enthält den Gesetzestext des SGB VIII, eine ausführlich erläuterte Darstellung der Rechtsgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Informationen zu Ansprechpartnern, Hilfsangeboten, Rechten und Pflichten.

Download und Bestellung

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2012 wurden in Sachsen 237 Kinder und Jugendliche adoptiert

Posted on August 29, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

237 Kinder und Jugendliche wurden 2012 in Sachsen adoptiert, 116 Jungen und 121 Mädchen. Das war eine Adoption mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 68 Prozent der Kinder (162) unter 6 Jahre alt – darunter 13 im Säuglingsalter bzw. unter einem Jahr alt – und 21 Prozent (50) 6 bis unter 12 Jahre.

Von den adoptierten Kindern wurden 35 Prozent (83) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden drei Kinder bzw. Jugendlichen adoptiert. 64 Prozent (151) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.

Am Ende des Jahres 2012 befanden sich 273 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 243 Bewerbungen für 107 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind zwei Adoptionsbewerber.

Quelle: Medieninformation des Statistische Landesamtes Sachsen vom 29.08.2013

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„Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Rosenheim

Posted on August 28, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD FÜR KINDER Rosenheim e.V. lädt alle Interessierten zu seinem Fachtag am 21.09. nach Rosenheim ein. Prof. August Huber wird am Vormittag über das Thema „Geschwisterbeziehungen in Pflege-und Adoptivfamilien“ referieren. Für den Nachmittag ist die Arbeit an Beispielen aus der Praxis geplant.

Für Kinder von 1-14 Jahren kann Betreuung angeboten werden.

Einladungsflyer

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„Pflegeeltern professionell begleiten“ vom 27.-29.10. in Vlotho

Posted on August 27, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

Pflegeeltern professionell begleiten“ heißt eine dreitägige Fortbildung des LWL-Landesjugendamt Westfalen für Mitarbeiter/innen in Jugendämtern, Pflegekinderdiensten u. ä. die Pflegeeltern begleiten, die vom 27.-29.10. in Vlotho angeboten wird.

Pflegefamilien bieten besonders für Kinder aus Problemfamilien gute Chancen, ihre Bindungsstörungen und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Dies stellt hohe Anforderungen nicht nur an die Pflegefamilien, sondern auch an die, die sie beraten und begleiten.

Dieses Seminar informiert über Konzepte von Bindung und Trauma in Bezug auf Pflegekinder, über die besondere Ausprägung entwicklungsbedingter Krisen, das Spannungsfeld von Herkunfts- und Pflegefamilien sowie Möglichkeiten der Krisenintervention. Es kann auch an mitgebrachten Fallbeispielen gearbeitet werden.

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Dortmund: Lesben und Schwule als Pflegeeltern willkommen

Posted on August 27, 2013. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen der Christopher Street Day Woche fand am 20.08. in Dortmund erstmals eine Infoveranstaltung statt, die sich speziell an Lesben und Schwule richtete, die sich vorstellen können, ein Pflegekind aufzunehmen.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit von SLADO (Dachverband schwuler, lesbischer und transidenter Vereine und Initiativen in Dortmund) und der Stadt Dortmund statt.

Alexander Ewers, Gruppenleiter des Kinderpflegedienstes, erläuterte die Besonderheiten, auf die es ankommt, wenn man sich dafür interessiert, ein Stück des Weges mit einem Pflegekind zu gehen.

Aktuell können in Dortmund circa 1.750 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Gründen vorübergehend oder langfristig nicht bei ihren Eltern leben. Von diesen Kindern leben derzeit etwa 900 in Pflegefamilien, die durch den Pflegekinderdienst des Jugendamtes betreut werden. Ewers: „Um diesen Kindern optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen, suchen wir Pflegeeltern, die sich ein Zusammenleben – vielleicht auch nur auf Zeit – mit ihnen vorstellen können.“

Dass das Dortmunder Jugendamt ganz explizit erklärt, dass lesbische und schwule Paare und auch Einzelpersonen ausdrücklich genauso willkommen sind wie Heterosexuelle, findet Susanne Hildebrandt von der städtischen Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente sehr positiv.

Es habe in der Vergangenheit auch schon ein paar Kinder gegeben, die bei schwulen und lesbischen Pflegeeltern ein Zuhause gefunden haben. Magnus L. (Name von der Redaktion geändert) beispielsweise ist seit vier Jahren gemeinsam mit seinem Partner Pflegevater für einen mittlerweile 8-jährigen Jungen. Seine Erfahrungen mit Ämtern und Behörden seien in Zusammenhang mit seinem Pflegesohn bisher hauptsächlich positiv und unterstützend gewesen. Da man vielfach aber nicht genau weiß, welche Erfahrungen die Kinder aus ihren Herkunftsfamilien mitbringen und welche Förderung sie brauchen, ist die Entscheidung, ein Pflegekind zu nehmen eine, die genau überlegt sein will. Hierbei unterstützt das Jugendamt mit dem Angebot von kostenlosen Vorbereitungs- und Weiterbildungsangeboten, die auf die Aufnahme und die Besonderheit eines Pflegekindes vorbereiten.

Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie bei Alexander Ewers, Kinderpflegedienst des Jugendamtes, Tel: 0231 50-24509, E-Mail: aewers@stadtdo.de oder Susanne Hildebrandt, Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente, Tel: 0231 50-27559, E-Mail: shildebrandt@stadtdo.de.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dortmund vom 26.08.2013

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Workshop „Critical Adulthood“ am 14.-15.09. in Berlin

Posted on August 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Vom 14.-15.09. bietet ManuEla Ritz in Berlin Treptow „Critical Adulthood„, einen Workshop zur Sensibilisierung der Machtdiskrepanzen
zwischen Kindern und Erwachsenen an.

Im Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen spielen sich vielfältige interpersonelle Machtkämpfe ab. Wie können Erwachsene diese Machtdiskrepanzen erkennen, aufheben und/oder verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen? Antworten auf diese und andere Fragen bietet die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Erwachsensein als Dominanzposition innerhalb der Gesellschaft. Auf der Basis reflexiver Selbstpositionierungen, sowie einer Einführung in das Thema Adultismus finden wir in diesem Workshop gemeinsam praktische Handlungsoptionen, welche die Macht“Spiele“ zwischen jungen und nicht mehr ganz jungen Menschen aushebeln.

Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die mit Kindern leben und/oder arbeiten und an alle, die einst selbst Kind waren ;-)
Er findet Samstag, den 14.09. von 10-17 Uhr und Sonntag, den 15.09. von 11 bis 17 Uhr statt. Die Teilnehmer_innengebühr beträgt 100,- € / ermäßigt 60,- €.

Anmeldeschluss ist der 08.09.

Anmeldungen bitte bei Teamerin ManuEla Ritz unter manumwangi@gmx.de

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Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern – Infoveranstaltung am 25.09. in Schleiz

Posted on August 25, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

TLZ.de berichtet am 17.08.13 im Artikel „Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern“, dass sich interessierte Ehepaare, Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen am 25.09. um 16 Uhr im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises von den Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes umfassend zum Thema „Pflegeeltern“ informieren lassen können.

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„Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ am 22.-23.10. in Berlin

Posted on August 24, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 22.-23.10. veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. – als gemeinsames Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertreter/innen der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik – in Berlin Mitte, die Fachtagung „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“.

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung sollen nach einer grundsätzlichen Einführung in die Debatte, gemeinsame Lösungsoptionen und mögliche Konsenslinien – auf der Grundlage erfolgreicher Praxisbeispiele – aufgezeigt und herausgearbeitet und in einer abschließenden Podiumsdiskussion vertieft werden.

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Bad Kissingen: Rumänisches Mädchen bleibt vorerst

Posted on August 23, 2013. Filed under: Bayern, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Die Mainpost berichtet im Artikel „Mädchen bleibt bei den Pflegeeltern“ vom 22.08.2013, dass das 2006 als Baby auf rechtlich höchst umstrittene Weise in den Landkreis Bad Kissingen gebrachte rumänische Kind, vorerst nicht zu seinen leiblichen Eltern nach Rumänien zurück geht. Grundlage ist eine sogenannte Verbleibensanordnung, die für drei Jahre gelten soll. Danach wird der Fall wieder geprüft.

 

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Internationale Fachtagung des „International Foster Care Research Network“ am 09.-11.09. in Padua/Italien

Posted on August 23, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

2007 hat die Universität Siegen die Gründung eines internationalen Pflegekinderforschungsnetzwerkes initiiert. Seither findet jedes Jahr eine Tagung in einem anderen europäischen Land statt. Die italienischen Kolleginnen und Kollegen führen in diesem Jahr die jährliche Tagung des Forschungsnetzwerkes unter dem Titel „Foster care in Europe: What do we know about outcomes and evidence?“ durch und haben ein hoch interessantes Programm entwickelt. Die Tagung findet in englischer Sprache statt.

Im Anschluss findet am 12.09. eine eintägige Tagung statt, die sich primär an die Praxis richtet und italienisch/englisch übersetzt wird.

Eine Anmeldung zu beiden Tagungen ist noch möglich.

Programm und Anmeldeformular

Quelle: Forschungsgruppe Pflegekinder

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Ausstellung “Pflegekinder entdecken das Handpuppenspiel” in Karlsruhe

Posted on August 23, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Im März diesen Jahres trafen sich sechs Karlsruher Vollzeitpflegekinder, um gemeinsam das Handpuppenspiel zu erlernen und ein selbst erarbeitetes Stück aufzuführen.

Nun kann noch bis Oktober eine Ausstellung im Rathaus West in der Kaiserallee besucht werden, die das Projekt in Form eines bebilderten Tagebuchs dokumentiert.

Von der Ausstellungseröffnung berichtet Boulevard Baden am 20.08.2013 im Artikel Ausstellung eröffnet: “Pflegekinder entdecken das Handpuppenspiel”.

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Austausch für Bereitschaftspflegeeltern am 27.08. in Büdingen

Posted on August 22, 2013. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Fachservice Pflegefamilie der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Wetterau lädt Bereitschaftspflegeeltern, die ein Kind in Pflege haben, zu einem Erfahrungsaustausch nach Büdingen ein. Das Treffen findet am 27.08. um 20 Uhr in den Räumen der Familien-Bildungsstätte in der Bahnhofstraße 29 statt.

Die Themen dieser Treffen ergeben sich auch aus den Alltagserfahrungen im Leben mit dem Bereitschaftspflegekind. Dabei spielen der Erfahrungsaustausch unter fachlicher Leitung und die gegenseitigen Anregungen der Eltern große Rollen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Familien oder Paare, die sich für eine Tätigkeit als Pflegeeltern interessieren, werden gebeten, sich mit den zuständigen Mitarbeiterinnen unter den Telefonnummern 06042/979472 und 06032/3497111 in Verbindung zu setzen. Dort besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen einen Termin für ein erstes Kontaktgespräch zu vereinbaren.

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Wetteraukreis: „Kürzungen bei Noteltern zurücknehmen“

Posted on August 22, 2013. Filed under: Finanzielles, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Lauterbacher Anzeiger vermeldet am 22.08.2013 im Artikel „Linke: Kürzungen bei Noteltern zurücknehmen“ einen Antrag der Linken Kreistagsfraktion im Wetteraukreis, der fordert, dass Kürzungen bei Bereischaftspflegeeltern zurückgenommen werden.

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Bayerisches Landesjugendamt zur Erstattung von Verwaltungskosten nach § 37 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII

Posted on August 21, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Die Arbeitsgruppe „Kosten und Zuständigkeitsfragen“ des Bayerischen Landesjugendamtes hat im Juli 2013 neue Empfehlungen zur Erstattung von Verwaltungskosten nach § 37 Abs. 2 SGB VIII herausgegeben. Dieser wurde im Zuge des Bundeskinderschutzgesetzes neu gefasst und gilt seit dem 01.01.2012. Er besagt, dass ortsnahe Beratung und Unterstützung von Pflegepersonen durch den örtlich zuständigen Träger sicherzustellen sind. Mit dieser Verpflichtung wurde die Verpflichtung verknüpft, aufgewendete Kosten einschließlich der Verwaltungskosten zu erstatten.

Das Zentrum Bayern Familie und Soziales – Bayerisches Landesjugendamt – empfiehlt in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden, dem Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, bei der Geltendmachung von Verwaltungskosten nach § 37 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII die nachstehenden Empfehlungen anzuwenden:

  1. Das FMS 23-P 1509-001-44285/11 zur Höhe von Personaldurchschnitts- und Personalvollkosten im öffentlichen Dienst vom 08.12.2011 wird grundsätzlich für geeignet zur Festlegung des Verwaltungskostenanteils erachtet, zumal in den beigefügten Tabellen sowohl Personaldurchschnitts- wie auch Personalvollkosten in Jahres- und Stundenbeträgen ausgewiesen werden.

    Die Personalvollkosten werden auf der Grundlage der Personaldurchschnittskosten errechnet. Sie enthalten einen Zuschlag in Höhe von 30 % für Arbeitsplatz- und Gemeinkosten und werden in regelmäßigem Turnus fortgeschrieben.

    Diese Durchschnittsberechnung berücksichtigt die jährliche Regelarbeitszeit abzüglich des jeweils zustehenden Erholungsurlaubs und der Krankheitstage und geht vom Zeitbedarf aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Bayern unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit aus.
    Was diese Durchschnittsberechnung zwangsläufig nicht leistet, ist die Einschätzung mittlerer Fallbearbeitungszeiten. Daher kann sie die Zeiten von Beratung und Unterstützung von Vollzeitpflegepersonen im Einzelfall nicht exakt abbilden.

  2. Das Projekt „Personalbemessung der Jugendämter in Bayern (PeB)“ zur Personalbedarfsbemessung für die Sozialen Dienste (vgl. hier Kernprozess 7 „Vermittlung und Begleitung von Vollzeitpflege“) wird als geeignet angesehen, die unter Nr. 1 erläuterte Durchschnittsberechnung um die benötigte Zeitkomponente zu erweitern.

    Für diesen Kernprozess errechnet sich ein Zeitaufwand von gerundet 18 Stunden jährlich. Daraus ergibt sich ein monatlicher Fallaufwand von 1,5 Stunden, der in die Verwaltungskostenabrechnung einfließt.

  3. Es wird daher empfohlen, die tatsächlichen Verwaltungskosten, die im Rahmen des § 37 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII je Einzelfall erstattet werden können, wie folgt zu berechnen:

    3.1 Die Tabellen des StMF zur Höhe der Personaldurchschnitts- und Personalvollkosten je Stunde werden in ihrer jeweils geltenden Fassung zu Grunde gelegt und laufend fortgeschrieben.

    3.2 Die mit der Betreuung und Unterstützung der Pflegefamilien betrauten Beschäftigten gehören je nach Organisation des durchführenden Jugendamtes im Regelfall unterschiedlichen Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen an. Zur Vereinheitlichung der Abrechnungen wird empfohlen, die für die Besoldungsgruppe A 11 bzw. Entgeltgruppe E 11 errechneten Personalvollkosten als Basis zu verwenden.

    Das sind ab 01.11.2012 47,70 €

    3.3 Berechnungsbeispiel

    a. jährliche Erstattungen
    ab 01.11.2012: 47,70 € x 18 Stunden = 858,60 €

    b. monatliche Erstattungen
    ab 01.11.2012: 47,70 € x 1,5 Stunden = 71,55 €

    Im Interesse einer einheitlichen und praxisgerechten Handhabung wird davon abgeraten, die Verwaltungskostenberechnung auf die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort abzustellen, um eine breitestmögliche Akzeptanz zu erreichen.

  4. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Erstattung von Verwaltungskosten nach Sinn und Zweck der Vorschrift des § 37 Abs. 2 SGB VIII nur auf den Zeitraum bis zum Wechsel der örtlichen Zuständigkeit kraft Gesetzes nach § 86 Abs. 6 SGB VIII beziehen kann.
  5. Diese Empfehlung gilt für alle laufenden Fälle im Sinne der Nr. 4, in denen eine Erstattung von Verwaltungskosten nach § 37 Abs. 2 SGB VIII in Betracht kommt.

Quelle: Bayerisches Landesjugendamt vom Juli 2013

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Erziehungsberatung am 23.-27.09. in Kerpen

Posted on August 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 23. – 27.09. findet in Kerpen eine Fortbildung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke)  zum Thema „Pflegekinder und Pflegefamilien“ statt. Sie wird von Prof. Klaus Wolf und Dirk Schäfer durchgeführt.

Es gibt noch einige freie Plätze. Die Anmeldung ist (auch nach offiziellem Anmeldeschluss) noch möglich.

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Quelle: Forschungsgruppe Pflegekinder

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Umfrage der PFAD Fachzeitschrift: Erwachsene Pflege-/Adoptivkinder und -eltern blicken zurück

Posted on August 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Herbstausgabe der PFAD Fachzeitschrift wird sich Übergängen von Kindern ins Erwachsenenleben widmen, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen konnten. Um die Erfahrungen der Beteiligten in die Betrachtung dieser Phase mit einfließen zu lassen, bittet die PFAD Redaktion um Rückmeldungen zu folgenden Fragen.

Von ehemaligen Pflege- und Adoptivkindern wüssten wir gerne:

  • Wie alt waren Sie, als Sie bei Ihren Pflege-/Adoptiveltern ausgezogen sind und wie ist heute der Kontakt zu Ihren Pflege-/Adoptiveltern?
  • Wie haben Sie den Auszug aus der Pflege-/Adoptivfamilie erlebt?
  • Welche Unterstützung hatten Sie bei der Suche nach einer Wohnung und einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz?

Pflege- und Adoptiveltern bitten wir um Beantwortung folgender Frage:

  • Wie haben Sie die Verselbständigung Ihres Pflege- oder Adoptivkindes erlebt?

Ihre Beiträge werden vor Veröffentlichung selbstverständlich anonymisiert.

Um Rückmeldung bis spätestens 01.09. per Mail an Margit.Huber@pfad-bv.de wird gebeten.

Vielen Dank!

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LWL gibt „Handbuch für Beraterinnen und Berater von Pflegefamilien“ heraus

Posted on August 14, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Für 10 € kann man beim Landesjugendamt Westfalen-Lippe ein Handbuch für Beraterinnen und Berater von Pflegefamilien beziehen.

Es bietet einen umfassenden und praxisorientierten Überblick auf die Beratungstätigkeit im Rahmen der Pflegekinderhilfe. Beraterinnen und Berater von Pflegefamilien stehen vor der Herausforderung, ihre Klientel einerseits zu beraten und andererseits sicher zu stellen, dass die Pflegeeltern die Erziehung und Begleitung ihrer Kinder kompetent gestalten.

Die Autoren bieten in dem Handbuch eine Kombination aus theoretischem Fachwissen und Praxisbezug, in dem sie die in der Beratung von Pflegefamilien wesentliche Themen behandeln wie z.B. Bindungstheorie, Psycho-medizinische Störungsbilder, FASD, Methoden der Beratung, Traumatologie und Resilienz.

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Online-Befragung für Berliner Pflegefamilien

Posted on August 14, 2013. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Um weitere Verbesserungen in der Berliner Pflegekinderhilfe vorantreiben zu können, führt der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. eine Online-Befragung für Berliner Pflegefamilien durch:

PFLEGEFAMILIENOFFENSIVE 2013

  • Wie fühlen sich Pflegefamilien in Berlin?
  • Welche Strukturen funktionieren gut?
  • Was kann verbessert werden?

Liebe Pflegefamilien, liebe Eltern,

sicher gibt es in Ihrem Pflegefamilienalltag einige Themen, die gut, aber auch einige, die verbesserungswürdig sind:

  • Ist der Vormund Ihres Pflegekindes eine Unterstützung?
  • Wie empfanden Sie die Vorbereitung auf Ihr Pflegekind?
  • Sind Sie mit der Regelung der Besuchskontakte einverstanden?
  • Fühlen Sie sich als Pflegefamilie ernst genommen?
  • Würden Sie sich mit uns für Berliner Pflegefamilien engagieren?

Kommen Ihnen diese Themen bekannt vor? Dann machen Sie mit und nehmen sich bitte 10 Minuten Zeit für die Online-Umfrage: der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. möchte in seiner aktuellen PFLEGEFAMILIENOFFENSIVE 2013 mehr über die Situation und Probleme der Pflegefamilien in Berlin erfahren.

www.arbeitskreis-pflegekinder.de/umfrage

Der Arbeitskreis versteht sich als Vertreter der Interessen der Pflegekinder und Pflegeeltern und hat in dieser Funktion seit 1974 viele Verbesserungen auf landes- und bundespolitischer Ebene durchsetzen können.
Um weitere Verbesserungen mit den Berliner Jugendämtern und Trägern, Verbänden oder politischen Instanzen vorantreiben zu können, soll die PFLEGEFAMILIENOFFENSIVE 2013 dienen.
In einer Onlinebefragung haben wir Fragen aus verschiedenen Bereichen zusammengestellt: Hilfeplan, Herkunftsfamilien, Besuchskontakte, Jugendämter und Träger. Wie gut oder wie schlecht ist die Zusammenarbeit? Was wünschen Sie sich?

Die Daten, die natürlich anonym ausgewertet werden, sollen eine Situationsbeschreibung Berliner Pflegefamilien spiegeln.
Machen Sie mit – gestalten Sie Ihre Zukunft als Pflegefamilie

Ihre
Petra Schrödel
Vorstandsvorsitzende
Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.

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TV-Tipp „Wie ein Adoptivkind seine Identität findet“ am 14.08.

Posted on August 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Am 14.08. um 22:15 Uhr zeigt RTL im Magazin stern TV den Beitrag „Suche nach den Eltern – Wie ein Adoptivkind seine Identität findet„.

Die heute 28-jährige Nina Rosales wurde auf den Philippinen geboren und im Alter von 2 Jahren nach Deutschland adoptiert.  Vor vier Jahren machte sie mit Hilfe von stern TV ihre Schwestern auf den Philippinen ausfindig. Diesmal erzählt sie, was ihre Wurzeln und ihr Lebensweg für Sie heute bedeuten.

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Buch-Tipp: „Perspektiven für Menschen mit FASD“

Posted on August 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner-Verlag erschien die Tagungsdokumentation „Perspektiven für Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)“ der 14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V., die 2012 in Erfurt stattfand.  Herausgeber sind Reinhold Feldmann, Gisela Michalowski und Karin Lepke . Der Band  enthält aktuelle Forschungsergebnisse sowie vielfältige fachliche und persönliche Erfahrungen.

Leseprobe

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„Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 28.09. in Heilbronn

Posted on August 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 28.09. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Heilbronn in Kooperation mit der Stadt Heilbronn, Amt für Familie, Jugend und Senioren und dem Fachdienst Vollzeitpflege im Jugendamt des Landratsamts Heilbronn das Tagesseminar „Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ ab.

Dipl.-Psych. Martin Janning wird psychologische Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie in Bezug auf den Alltag der Pflegefamilie sowie kennzeichnende Auffälligkeiten, Verhaltensmuster und Linderungen erläutern.

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„Haftungsrisiko Kinderschutz – Blockade oder Motor?“ am 10.-11.10. in Berlin

Posted on August 11, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen |

Die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik (AGFJ) veranstaltet am 10.-11.10.2013 in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Haftungsrisiko Kinderschutz – Blockade oder Motor?„.

Nullrisiko im Kinderschutz gibt es nicht, das wäre eine Überforderung der Praxis oder eine Allmachtsphantasie. Man kann das Risiko aber reduzieren. Die Fragen, wie groß ist das Risiko im Kinderschutz wirklich, wer haftet wofür und das damit verbundene Thema „Angst“ (etwas zu übersehen, etwas zu unterlassen), sollen zu Beginn der Tagung erörtert werden. Wir wollen der gefühlten Unsicherheit vieler Sozialpädagog/innen vor dem Haftungsrisiko im Kinderschutz zunächst reale Fakten gegenüberstellen und gemeinsam darüber diskutieren, wer tatsächlich wofür juristisch, fachlich und organisatorisch haftet. Insbesondere wollen wir beleuchten, wo die Grenzen der Haftbarkeit im Kinderschutz sind, in einer Praxis, die mit Risiken (aber auch Chancen) behaftet ist.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die fachliche (Weiter)Entwicklung der Kinderschutzarbeit.

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„Pflegefamilien (k)ein Auslaufmodell?! – Wege in die Zukunft“ am 16.10. in Stuttgart

Posted on August 10, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

„Pflegefamilien (k)ein Auslaufmodell?! – Wege in die Zukunft“ ist der Titel des gemeinsamen Pflegekindertages 2013 der Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg, der am 16.10.2013 in Stuttgart stattfinden wird.

Auf dem Fachtag soll diskutiert werden, welchen Platz Pflegefamilien in unserer Gesellschaft haben. U.a referieren Rüdiger Arendt, Frauke Zottmann-Neumeister und Prof. Christine Köckeritz. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion mit:

  • Brigitte Lösch MdL, Erste strellvertretende Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg
  • Roland Kaiser, KVJS Dezernatsleiter Jugend – Landesjugendamt
  • Roland Berner, Der Paritätische Landesverband BW, Leitung Kernteam Jugend und Migration
  • Joachim Heger, Sozial- und Jugendbehörde Karlsruhe, Pflegekinderdienst/Adoptionsbehörde
  • Dr. Leni Schwarz, Kinder- und Jugendärztin, Pflege- und Adoptivmutter

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„Inobhutnahme als Chance und Herausforderung“ am 25.-26.09. in Berlin

Posted on August 9, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen ist in den letzten fünf Jahren um 36 Prozent gestiegen. Mit der ersten IGfH-Bundestagung Inobhutnahme nimmt die Fachgruppe – neben den schon immer angebotenen kollegialen Beratungsmodellen – erstmals bundesweit die pädagogischen Aspekte und Alltagsfragen der Arbeit in Einrichtungen, die in Obhut nehmen, in den Blick.

Notlagen, Gefährdungen von Minderjährigen sowie der Kinderschutz sind Ausgangspunkte, die häufig eine besondere Herausforderung für die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen, die betroffenen Familien und das Amt für soziale Dienste/Jugendamt und deren Kooperation darstellen.

Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen der Leistungen nach § 42 SGB VIII stehen der fachliche Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven im Vordergrund. Die Tagung richtet sich an Fachleute der Praxis und der Wissenschaft ebenso wie an die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe.

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Zahl der Inob­hut­nah­men im Jahr 2012 auf neuem Höchst­stand

Posted on August 8, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40 200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1 700 oder 5 % mehr als 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) ist sie um 43 % gestiegen.

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation be­finden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer – beispielsweise der Polizei oder von Erzieherinnen und Erzie­hern – in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Einrichtung unter, zum Beispiel in einem Heim.

Die meisten (27 800 oder 69 %) der in Obhut genommenen jungen Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil.
15 700 Kinder und Jugendliche (39 %) kehrten nach der Inobhutnahme wieder zu den Sorgeberechtigten zurück. Für 12 800 Minderjährige (32 %) schloss sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an, in drei von vier Fällen bedeutete das eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. In 5 300 Fällen (13 %) waren sonstige stationäre Hilfen notwendig, beispielsweise in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie.

Mit einem Anteil von 43 % (17 300 Kinder und Jugendliche) war die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils der häufigste Anlass für die Inobhutnahme eines/einer Minderjährigen. Weiter stark zugenommen hat die Zahl der Minderjährigen, die auf Grund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden. Insgesamt kamen 2012 rund 4 800 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung über die Grenze nach Deutschland, gut fünfmal mehr als im Jahr 2007 (900 Minderjährige).

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 07.08.2013

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Bei Selbstverletzung Kindern mit respektvoller Neugier begegnen

Posted on August 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Für Eltern und Angehörige ist der Umgang mit nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) häufig schwierig und es fällt zunächst schwer, Verständnis für diese Handlungen aufzubringen. Werden Eltern mit Selbstverletzungen bei ihren Kindern konfrontiert, sollten sie möglichst nicht schockiert und vorwurfsvoll reagieren oder dem Betroffenen Vorhaltungen machen. Gut ist es, dem Kind mitfühlend und ruhig zu begegnen und im Weiteren die Hintergründe dieses Verhaltens zu verstehen. „Für die betroffenen Kinder können Verbote oder Vorwürfe die Situation noch verschlimmern. Oft erleben sie starke negative emotionale Zustände, wie etwa Schuld- und Schamgefühle und haben aktuell keine anderen Möglichkeiten, mit ihren Gefühlen oder Nöten umzugehen“, berichtet Dr. Paul Plener von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) mit Sitz in Berlin. „Wenn nun eine zusätzliche Krise entsteht, die Eltern dem Kind ein Ultimatum stellen oder es gar abweisen, wird der Druck der Betroffenen noch größer und die Situation kann sich verschlimmern. Auch die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Therapie kann dadurch erheblich erschwert werden.“

Eltern sollten zeigen, dass sie ihr Kind ernst nehmen, sich um es sorgen und ihm helfen möchten. Sie sollten sich zunächst gut über die Thematik informieren und können auch selbst Hilfsangebote nutzen, die ihnen den Umgang mit der Situation erleichtern. „Wenn Eltern einen Verdacht haben, dass sich ihr Kind selbst verletzt, sollten sie möglichst zeitnah einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten aufsuchen, um sicherzugehen, dass ihr Kind rasch Hilfe erhält. Auch Beratungsstellen können erste Ansprechpartner sein“, rät Dr. Plener, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Ulm. „Professionelle Unterstützung kann auch den Eltern dabei helfen, dass sie sich weniger überfordert und hilflos mit der Situation fühlen, was oft der Fall ist.“

Grundsätzlich ist es wichtig, vor dem selbstverletzenden Verhalten und auch dessen Ursachen nicht die Augen zu verschließen. Dieses Verhalten ist ein ernst zu nehmendes Warnsignal und oft Ausdruck einer ausgeprägten seelischen Belastung und Not. „Für die Betroffenen ist die Selbstverletzung meist ein Mittel, ihrem inneren Druck oder schmerzhaft erlebten Gefühlen zu begegnen. Mit jeder Selbstverletzung empfinden Betroffene Erleichterung und beenden zumindest kurzfristig unangenehme Gefühlszustände“, erklärt der Experte. „Die Erleichterung hält in der Regel allerdings nur kurz an. Entsprechend können die Zyklen zwischen den Selbstverletzungen immer kürzer werden, sodass es zu einer Zunahme an Schwere und Häufigkeit der Selbstverletzungen kommen kann.“ Zunächst ist es dann wichtig, die Ursachen abzuklären, auch weil Selbstverletzung ein Symptom zugrundeliegender psychischer Störungen oder Erkrankungen, wie Depressionen, Ess-, Zwangs- oder Angststörungen sein kann.

Für die professionelle Therapie durch einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten stehen mehrere Möglichkeiten bzw. therapeutische Verfahren zur Verfügung. Sie werden abhängig von einer möglichen Grunderkrankung oder Störungen gestaltet. „Als wirksam haben sich Konzepte aus der kognitiven Verhaltenstherapie erwiesen, die Betroffene dabei unterstützt, neue konstruktivere Bewältigungsstrategien auf belastende Situationen und Ereignisse zu entwickeln sowie Auslösesituationen zu identifizieren“, ergänzt Dr. Plener. „Hierfür ist auch das Erlernen von Entspannungstechniken oder auch Achtsamkeitsübungen hilfreich.“ Die Psychotherapie kann gegebenenfalls durch eine medikamentöse Behandlung einer psychischen Grunderkrankung unterstützt werden, etwa wenn stark depressive oder zwanghafte Merkmale oder eine Angsterkrankung vorliegen. „Entscheidend für den Therapieerfolg ist die Motivation des Jugendlichen, sein Verhalten zu ändern. Eine Therapie gegen den Willen des Jugendlichen ist nicht zielführend“, betont der Kinder- und Jugendpsychiater.

Unter NSSV versteht man die bewusste, freiwillige und direkte Zerstörung von Körpergewebe, wobei keine suizidale Absicht besteht. Das Risiko für einen Suizidversuch steigt jedoch bei wiederholtem selbstverletzendem Verhalten. Die häufigsten NSVV-Formen sind das Zufügen von Schnittverletzungen vorwiegend an Armen und Beinen sowie im Bereich von Brust und Bauch. Aber auch Verbrennung oder Verätzungen können vorkommen. Selbstverletzungen nehmen besonders ab dem 12. und 13. Lebensjahr zu. NSSV ist in Deutschland kein seltenes Phänomen. „Befragt man 15-jährige, so geben etwa ein Viertel der Jugendlichen an, es zumindest einmalig versucht zu haben, etwa jeder siebente Jugendliche innerhalb des vergangenen Jahres. In jeder durchschnittlich großen Schulklasse sitzt statistisch betrachtet mindestens ein Jugendlicher mit aktuellem wiederholten selbstverletzenden Verhalten“, so Plener.

Quelle: Pressemitteilung des Berufsverband Deutscher Neurologen e.V. vom 06.08.2013

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DIJuF gibt Hinweise für rechtliche Mindestanforderungen für den Betrieb einer Babyklappe

Posted on August 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht  e.V. (DIJuF) informiert, dass das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt verabschiedet ist und am 1. Mai 2014 in Kraft tritt .

Weil darin keine Aussagen zu Babyklappen enthalten sind, erarbeitete das DIJuF auf Initiative des BMFSFJ zum 31.07.2013 ergänzend Hinweise zu den rechtlichen Mindestanforderungen für den Betrieb einer Babyklappe.

Quelle: DiJuF e.V.

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PFAD Fachzeitschrift 03/2013 erschienen: “Kulturelle Vielfalt in Pflege- und Adoptivfamilien”

Posted on August 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Mit der “Kulturellen Vielfalt in Pflege- und Adoptivfamilien” beschäftigt sich Ausgabe 03/2013 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Aktuelle Statistiken belegen für 20 Prozent unserer Bevölkerung einen sogenannten Migrationshintergrund. Das Thema muss in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden: Deutsche Pflege- und Adoptiveltern nehmen Kinder mit ausländischen Wurzeln auf, binationale Paare oder Einzelpersonen mit Migrationshintergrund adoptieren in Deutschland oder werden gezielt als Pflegeeltern angeworben. Sie alle sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, um das in der UN-Kinderrechtskonvention verbriefte Recht der Kinder auf Kontinuität in der Erziehung sowie die Berücksichtigung ihrer ethnischen, religiösen, kulturellen und sprachlichen Herkunft zu wahren.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglieder steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe steht ab Mitte August zur Verfügung.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Beate Fischer-Glembek: Nationale und internationale Adoptionen – reich an Vielfalt
  • Sandra de Vries: Die „Anderen“ sind wir – Pflegekinder im kulturellen Spannungsfeld
  • PFAD Umfrage: Integrieren und kulturelle Wurzeln bewahren – Die besonderen Herausforderungen an Pflege- und Adoptiveltern mit Kindern ausländischer Abstammung
  • Interview mit ManuEla Ritz zum Thema Rassismus
  • Margit Huber: Habt ihr einen Platz für mich in eurer Familie? Bundesweite Pflegeelternkampagne des türkischen Vereins Hoffnungsstern e.V. für schutzbedürftige Weltkinder
  • Christian Braun: Verfahren auf Anerkennung und Umwandlung ausländischer Adoptionen
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Rheinland-Pfalz: Jugendämter nahmen mehr Kinder und Jugendliche in Obhut

Posted on August 5, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2012 wurden in Rheinland-Pfalz 1 241 Kinder und Jugendliche von den Jugendämtern in Obhut genommen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies 146 (13,3 Prozent) mehr als noch im Jahr 2011.

Die Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, wenn diese sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer (z.B. Polizei oder Erzieher) in Obhut und bringen sie meist für Stunden oder einige Tage in einer geeigneten Einrichtung, etwa in einem Heim, unter.

Fast ein Fünftel (228) der Kinder und Jugendlichen wurden 2012 auf eigenen Wunsch in Obhut genommen, bei den Übrigen veranlassten andere Personen oder Stellen die Inobhutnahme.

731, also mehr als die Hälfte, der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen waren älter als 14 Jahre. 48 Prozent aller in Obhut Genommenen waren Mädchen.

An einem jugendgefährdenden Ort wurden gut 10 Prozent (125) der in Obhut Genommenen aufgegriffen. Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils war in fast 44 Prozent der Fälle (544) Anlass für die Inobhutnahme. Vernachlässigung, beziehungsweise Anzeichen für Misshandlung oder für sexuellen Missbrauch waren in knapp einem Drittel der Fälle (386) der Grund. Weitere Anlässe bildeten unter anderem Beziehungsprobleme (174 Fälle), Integrationsprobleme im Heim oder in der Pflegefamilie (68), Probleme in der Schule (63) und Kriminalität (56).

Die Angaben liefern die Jugendämter der kreisfreien Städte und Landkreise sowie der großen kreisangehörigen Städte mit eigenem Jugendamt einmal jährlich. Als Grund für die Maßnahme können bis zu zwei Anlässe angegeben werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 01.08.2013

 

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Kreis-Jugendamt Groß-Gerau sucht mit Plakaten und Flyern Pflegeeltern

Posted on August 5, 2013. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Pflegefamilien gesucht! Unser Bild zeigt Ute Rödner, die Leiterin des Pflegekinderdienstes des Kreis-Jugendamtes mit dem Plakat, mit dem der Kreis seit kurzem für die Betreuung von Pflegekindern durch „Ersatzfamilien“ wirbt.

Kinder brauchen eine Familie! Was sich im Grunde wie eine Selbstverständlichkeit anhört, ist längst nicht überall selbstverständlich. Kinder, deren Eltern verstorben sind, deren leibliche Eltern sich nicht kümmern können oder wollen oder denen behördlicherseits aus gutem Grund das Sorgerecht entzogen wurde – alleine im Kreis Groß-Gerau hat das Jugendamt als Träger der öffentlichen Jugendhilfe derzeit 95 Kinder in „Ersatzfamilien“ auf Zeit, sprich bei Pflegeeltern untergebracht. Und weil immer wieder für Kinder in Notsituationen, vor allem im Lebensalter zwischen einem und zehn Jahren, Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden müssen und weil immer weniger Menschen bereit sind, die Mühe einer Pflegeelternschaft auf sich zu nehmen, hat der Kinderpflegedienst des Kreis-Jugendamtes jetzt eine Kampagne gestartet. Ihr Ziel: Familien zu finden, die ihren Lebensalltag mit einem zunächst fremden Kind teilen wollen.

Mit einem ansprechend gestalteten Flyer, der in den Rathäusern, in Kinderarztpraxen und Kindergärten ausgelegt wird, mit großformatigen Plakaten sowie über das neue Internetportal www.pflegeeltern-werden.de werden Familien angesprochen, die sich vorstellen können, ein Pflegekind zu betreuen. Gesucht werden Familien oder Paare, die sich ein Kind wünschen, das zu ihrem Lebensalter und zu ihrer Familie passt, und die offen sind für die besondere Situation des aufzunehmenden Pflegekindes, dessen Geschichte und Herkunftsfamilie.

Die zukünftigen Pflegeeltern müssen dabei bereit sein, für ihr Pflegekind einiges einzubringen – bekommen aber auch viel zurück. Sie sollten akzeptieren, dass Pflegekinder weiterhin noch Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie haben und sollten diese Beziehung bewusst fördern. Und sie sollten es aushalten, dass es keine Garantie gibt, dass die Kinder dauerhaft in der Pflegefamilie bleiben – auch wenn das in der Realität meistens der Fall ist.

Bei der Vermittlung von Pflegekindern wird weiterhin Wert darauf gelegt, dass alle Familienmitglieder für die Aufnahme eines Pflegekindes offen sein müssen und Verständnis haben für die Lebensgeschichte des neuen Familienmitglieds. Es sollte genügend Wohnraum und ein geeignetes soziales Umfeld vorhanden sein. Die Familie sollte in gesicherten finanziellen Verhältnissen leben.

Für Ute Rödner, Leiterin des Pflegekinderdienstes des Kreis-Jugendamtes, ist die Unterbringung eines vom Amt in Obhut genommenen Kindes in einer Pflegefamilie allemal die bessere Alternative zu einer Heimunterbringung, vor allem dann, wenn die Kinder zuvor in der eigenen Familie vernachlässigt oder misshandelt wurden. „Die Pflegefamilie bietet gerade ihnen oft erstmals im Leben ein Zuhause, Entwicklungschancen und Zukunftsperspektiven“, weiß sie aus ihrem Berufsalltag zu berichten.

Wer die Aufnahme eines Pflegekindes erwägt, kann sich darauf verlassen, dass er auf die neue Aufgabe vom Jugendamt bestens vorbereitet und während der Dauer der Pflegschaft gut beraten, begleitet und unterstützt wird. Weiterhin werden Informations- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Supervision angeboten. Dazu gibt es als finanzielle Entlastung ein angemessenes Pflegegeld.

Wer sich vorstellen kann, ein Pflegekind in seine Familie aufzunehmen, wende sich an den Pflegekinderdienst des Kreises Groß-Gerau, Tel. 06152 989-487, -486 oder -360 oder per Mail an pflegekinderdienst@kreisgg.de.

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2012: Jugendämter führten 107.000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder durch

Posted on August 4, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

WIESBADEN – Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2012 nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) knapp 107 000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Das ist das Ergebnis der erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß Paragraf 8a Absatz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung). Eine Gefährdungseinschätzung wird vorgenommen, wenn dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines/einer Minderjährigen bekannt werden und es sich daraufhin zur Bewertung der Gefährdungslage einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind beziehungsweise Jugendlichen sowie seiner Lebenssituation macht.

Von allen Verfahren bewerteten die Jugendämter 17 000 (16 %) eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Bei 21 000 Verfahren (20 %) konnte eine Gefährdung des Kindes nicht ausgeschlossen werden („latente Kindeswohlgefährdung“). In 68 000 Fällen (64 %) kamen die Fachkräfte zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Jedoch wurde in jedem zweiten dieser Verfahren ein Hilfe- oder Unterstützungsbedarf durch das Jugendamt festgestellt.

Zwei von drei Kindern (66 %), bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung vorlag, wiesen Anzeichen von Vernachlässigung auf. In 26 % der Fälle und damit bei gut jedem vierten Kind wurden Anzeichen für psychische Misshandlung festgestellt. Ähnlich häufig, nämlich mit einem Anteil von 24 %, wiesen die Kinder Anzeichen für körperliche Misshandlung auf. Anzeichen für sexuelle Gewalt wurden in 5 % der Verfahren festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Verfahren zur Bestimmung von Gefährdungslagen wurden in etwa gleich häufig für Jungen (51 %) und Mädchen (49 %) durchgeführt; dies gilt auch für Verfahren mit dem Ergebnis einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung.

Jedes vierte Kind (25 %), für das ein Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt wurde, hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet. Drei- bis fünfjährige Kinder waren zu 20 % von den Verfahren betroffen. Mit 22 % waren Kinder im Grundschulalter (6 bis 9 Jahre) beteiligt und mit 18 % Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren. Für Jugendliche (14 bis 17 Jahre) betrug der Anteil an allen Verfahren 15 %.

Am häufigsten, bei 18 000 Verfahren (17 %), machten Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft das Jugendamt auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung aufmerksam. Bei gut 15 000 Verfahren (14 %) gingen Jugendämter Hinweisen durch Bekannte oder Nachbarn nach, in knapp 14 000 Fällen (13 %) denen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen. Gut jeden zehnten Hinweis (11 %) erhielten die Jugendämter anonym.

Hinweise:
Die Abschätzung des Gefährdungsrisikos erfolgt bei Jugendämtern in Zusammenwirkung mehrerer Fachkräfte. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist und diese Situation von den Sorgeberechtigten nicht abgewendet wird oder werden kann. Das Jugendamt hat den Personensorgeberechtigten zur Abwendung der Gefährdung geeignete und notwendige Hilfen anzubieten.

In allen hier dargestellten Ergebnissen ist Hamburg nicht enthalten. Von dort wurden keine Daten zur Verfügung gestellt.

Quelle: Pressemitteilung von Destatis vom 29.07.2013

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Rheinland-Pfalz: Gefährdung des Kindeswohls in mehr als 2.000 Fällen – Jugendämter sind im vergangenen Jahr 5.590 Verdachtsmeldungen nachgegangen

Posted on August 3, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

Auf der Grundlage des Kinderschutzgesetzes sind die Jugendämter verpflichtet, eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Rheinland-pfälzische Jugendämter haben auf der Grundlage vorliegender Verdachtsmeldungen im Jahr 2012 insgesamt 5.590 Verfahren zur Gefährdungseinschätzung durchgeführt. Damit waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 0,8 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren von einem derartigen Verfahren betroffen.

Verdachtsmeldungen kommen häufig von Bekannten oder Nachbarn der betroffenen Kinder. Dies war bei 960 der im Jahr 2012 durchgeführten Verfahren der Fall. Auf Initiative von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft wurden 877 Verfahren in die Wege geleitet. Auch anonyme Meldungen waren häufig Ausgangspunkt derartiger Verfahren; in 626 Fällen erreichte das Jugendamt auf diesem Weg eine Verdachtsmeldung.

Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. In über 2.000 Fällen, also weit mehr als einem Drittel der Verdachtsmeldungen, wurde im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte das tatsächliche Vorliegen einer akuten oder latenten Gefährdung des Kindeswohls erkannt.

Die Einschätzung der Gefährdungssituation kann zum Ergebnis führen, dass eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt. Dies war bei 789 Verfahren (14,1 Prozent) der Fall. Kann die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung aber nicht ausgeschlossen werden, so liegt im Ergebnis eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.271 Fällen (22,7 Prozent) zu einem solchen Ergebnis.

Bei 3.530 aller Verdachtsfälle (63,1 Prozent) konnte keine Gefährdung des Kindeswohls festgestellt werden. Bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (1.894 Fälle) wurde aber dennoch ein Hilfebedarf erkannt. Dieser kann beispielsweise in der Beratung und Unterstützung der Mütter und Väter bestehen. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen für 1.636 Kinder und Jugendliche.

Eine Unterscheidung nach dem Geschlecht zeigt, dass bei Einbeziehung aller Verfahren zur Kindeswohlgefährdung etwa gleich viele Mädchen (2.767 bzw. 49,5 Prozent) wie Jungen (2.823 bzw. 50,5 Prozent) betroffen waren. Betrachtet man allein die Verfahren mit dem Ergebnis einer akuten Gefährdung, so ist die Zahl der betroffenen Mädchen etwas höher (405 bzw. 51,3 Prozent).

Etwa ein Viertel der Kinder (1.367 bzw. 24,5 Prozent), für die ein Verfahren zur Einschätzung einer Kinderwohlgefährdung durchgeführt wurde, war noch keine drei Jahre alt. Vergleichsweise hoch war der Anteil unter 3-Jähriger bei den betroffenen Jungen (739 bzw. 26,2 Prozent), dies insbesondere bei den Verfahren, in denen eine akute Gefährdung (114 bzw. 29,7 Prozent) erkannt wurde. Dagegen waren bei den akut gefährdeten weiblichen Minderjährigen insbesondere Ältere betroffen: In 117 Fällen wurden 14- bis 17-jährige Mädchen (28,9 Prozent) als akut gefährdet eingestuft.

Das neue Bundeskinderschutzgesetz trat zum 1. Januar 2012 in Kraft. Das Gesetz regelt verschiedene Maßnahmen, mit dem Ziel eines deutlich verbesserten Kinderschutzes. Artikel 2 des Gesetzes ändert § 8a des Achten Buchs des Sozialgesetzbuches (Kinder- und Jugendhilfe) SGB VIII über den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Über alle Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung ist bei den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe (Jugendämtern) jährlich eine Erhebung durchzuführen (§ 98 Absatz 1 und § 99 Absatz 6 SGB VIII). Für die Statistik sind in Rheinland-Pfalz 41 Jugendämter auskunftspflichtig. Die Erhebung erstreckt sich auf die innerhalb eines Kalenderjahres abgeschlossenen Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung.

 

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 31.07.2013

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Tagung „Kinderrechte anerkennen und verwirklichen“ am 18./19.10. in Berlin

Posted on August 3, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die National Coalition richtet in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind am 18./19.10. in Berlin eine Tagung zum Thema „Kinderrechte anerkennen und verwirklichen“ aus.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende und Auszubildende.

zum Programmflyer

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Abschlusstagung „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe“ am 05.12. in Berlin

Posted on August 2, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Junge Menschen, die in stationären Erziehungshilfen leben, können im Übergang in ein selbstständiges Leben nur sehr selten auf eine verlässliche familiäre Unterstützung zurückgreifen. Sie sind besonders auf die öffentliche Infrastruktur und alternative Unterstützungsangebote angewiesen. Der Weg ins Erwachsenenalter ist für diese jungen Menschen, dies zeigen viele internationalen Studien, durch die Bewältigung vieler Übergangsbarrieren geprägt. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, dass sie sehr viel früher als andere junge Menschen auf eigenen Beinen stehen.

Auf der Abschlusstagung zu dem Forschungsprojekt „Care Leavers in Deutschland“ am 05.12.2013 in Berlin werden zentrale Erkenntnisse des Projekts sowie nationale und internationale Modelle guter Praxis der Übergangsbegleitung vorgestellt. Veranstalter sind IGfH e.V. und die Universität Hildesheim.

Die Online-Anmeldung ist möglich unter www.igfh.de

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Hessen: 12 340 junge Menschen wurden 2012 außerhalb des Elternhauses untergebracht

Posted on August 2, 2013. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im Jahr 2012 wurden in Hessen 12 340 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis unter 27 Jahre außerhalb des Elternhauses untergebracht: 4470 bzw. gut 36 Prozent in Form von Vollzeitpflege und 7870 bzw. knapp 64 Prozent in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes waren dies 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Betreuten in Vollzeitpflege nahm um 0,7 Prozent, diejenige in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform um knapp 0,4 Prozent ab. Am Jahresende 2012 dauerten noch 9170 Hilfen an, rund 3170 Hilfen wurden 2012 beendet. Knapp 3370 Hilfen wurden in 2012 neu begonnen.

Mit knapp 48 Prozent waren die meisten jungen Menschen, die außerhalb des Elternhauses untergebracht wurden, zwölf bis unter 18 Jahre alt, gefolgt von den jungen Menschen zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr mit 21 Prozent. 20 Prozent waren volljährig und elf Prozent hatten das sechste Lebensjahr noch nicht erreicht.

Bei den jüngeren Kindern spielte die Vollzeitpflege die wichtigste Rolle, während mit steigendem Alter eine Unterbringung in einem Heim oder das betreute Wohnen an Bedeutung gewann. Von den unter Sechsjährigen waren 85 Prozent in Pflegefamilien untergebracht, bei den Sechs- bis unter Zwölfjährigen lag dieser Anteil bei gut 56 Prozent, bei den Zwölf- bis unter 18-Jährigen waren es 24 Prozent und bei den Volljährigen knapp 17 Prozent.

Bei der Vollzeitpflege standen folgende Gründe im Vordergrund: Die Gefährdung des Kindeswohles (18 Prozent), die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (19 Prozent) und die unzureichende Förderung bzw. Betreuung/Versorgung des jungen Menschen in der Familie (18 Prozent). Bei den jungen Menschen, die in Heimen/sonstiger betreuter Wohnform untergebracht wurden, waren neben der eingeschränkten Erziehungskompetenz der Eltern mit 18 Prozent, Unversorgtheit des jungen Menschen mit 16 Prozent, Auffälligkeiten des jungen Menschen im sozialen Verhalten mit zwölf Prozent sowie die unzureichende Förderung des jungen Menschen mit zehn Prozent von Bedeutung.

In gut 42 Prozent lebten die jungen Menschen vor der Hilfe bei nur einem Elternteil, 20 Prozent kamen aus „Patchworkfamilien“ und in 16 Prozent der Fälle wohnten die Eltern zusammen. Die restlichen knapp 22 Prozent entfielen auf unbekannt oder Eltern waren verstorben.

52 Prozent der jungen Menschen/der Herkunftsfamilien waren bei Beginn der Hilfe auf Transferleistungen angewiesen.

Die im Laufe des Jahres geleisteten Hilfen errechnen sich aus der Summe der im Jahr beendeten Hilfen und den am 31.12. bestehenden Hilfen. Wird eine Hilfe beendet und im laufenden Jahr erneut begonnen, so wird dies als zwei Hilfen gezählt.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 01.08.2013

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Rheinland-Pfalz: 185 Adoptionen im Jahr 2012

Posted on August 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Im Jahr 2012 wurden in Rheinland-Pfalz 185 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 19 weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahren ist ein deutlich rückläufiger Trend der Adoptionszahlen zu verzeichnen; so gab es im Jahr 2002 noch mehr als 300 Adoptionen.

In 118 Fällen erfolgten die Adoptionen im vergangenen Jahr durch den Stiefvater, die Stiefmutter oder durch Verwandte und damit in einem für das Kind vertrauten Umfeld. Familienfremde Paare oder Personen adoptierten 67 Kinder.

Von den 185 Adoptierten waren 82 jünger als sechs Jahre, 55 davon hatten das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet; vier Kinder waren noch kein Jahr alt. Mehr als ein Viertel der adoptierten Kinder und Jugendlichen hatte nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.
Von den abgebenden Eltern bzw. sorgeberechtigten Elternteilen waren 105 ledig, 47 waren geschieden. Acht Kinder wurden von verheirateten Eltern zur Adoption freigegeben. Bei zwei Adoptierten waren die Eltern verstorben. In 23 Fällen war der Familienstand der abgebenden Person unbekannt.

Ende 2012 waren 25 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt; den Vermittlungsstellen lagen hingegen 305 Adoptionsbewerbungen vor. Damit kamen rechnerisch zwölf Bewerbungen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind. Die Zahl der Adoptionsbewerbungen geht seit Jahren zurück.

Die Angaben liefern die Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger einmal jährlich.

 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz vom 30.07.2013

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„Trauma und Traumafolgestörungen“ am 14.09. in Berlin

Posted on August 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.09. bietet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Ganztagesseminar für Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten an, das sich mit „Trauma und Traumafolgestörungen“ beschäftigen wird. Babei wird es um das Erkennen und Verstehen von Traumata und Traumafolgestörungen sowie die Entwicklung von adäquaten, zielgerichteten und
kompetenten Umgangsformen gehen.

Als Referent konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.

nähere Informationen

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Hessen: Alleinerziehende benötigen häufiger Hilfen zur Erziehung

Posted on August 1, 2013. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Jahr 2012 wurden in Hessen knapp 62 370 Hilfen zur Erziehung und 5390 Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen geleistet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 1,4 Prozent weniger Hilfen gewährt als ein Jahr zuvor. Eine Ausnahme bildete die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen mit einem Plus von elf Prozent. Von den insgesamt 67 760 Hilfen wurden knapp 33 900 im Berichtsjahr beendet und 33 850 Hilfen dauerten am Jahresende noch an. 33900 Hilfen wurden 2012 neu begonnen.

Mit 48 Prozent war die Erziehungsberatung die häufigste Hilfeform vor der „Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform“ und der sozialpädagogischen Familienhilfe mit knapp zwölf bzw. elf Prozent. Knapp sieben Prozent entfielen auf die Vollzeitpflege und sechs Prozent auf die sonstigen Hilfen nach § 27 SGB VIII. Die soziale Gruppenarbeit, die Erziehung in einer Tagesgruppe und die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung spielen zahlenmäßig eine untergeordnete Rolle. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohte junge Menschen (§ 35 a SGB VIII) nimmt eine Sonderstellung ein und gehört nicht zu den Hilfen zur Erziehung. Sie machten acht Prozent aller Hilfen aus.

37,1 Prozent der Familien, die eine Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe bekamen, lebten von Transferleistungen. Der Anteil der Familien mit Transferleistungen fiel umso höher aus, je „stärker“ der Eingriff in das Leben des jungen Menschen bzw. der Familie notwendig war. So lag zum Beispiel der Anteil bei der Vollzeitpflege bei 80 Prozent, bei der eher „schwächeren“ Erziehungsberatung hingegen bei 17 Prozent.

59,9 Prozent der jungen Menschen lebten bei Alleinerziehenden oder einem Elternteil mit neuem Partner, 39 Prozent lebten bei den zusammenlebenden Eltern. Mehr als jede zweite dieser Alleinerziehenden war auf Transferleistungen angewiesen. Dies ist unter anderem mit der zunehmenden Belastung in Form von fehlenden materiellen Ressourcen und fehlender sozialer Unterstützung sowie bestehenden Alltagsproblemen zu erklären. Hinzu kommt, dass die Kinder oft seelisch unter der Trennung der Eltern leiden.

Neben den Hilfen, die sich auf den einzelnen jungen Menschen beziehen, werden auch familienorientierte Hilfen gewährt. Hier wird die ganze Familie unterstützt, sodass die Zahl der betroffenen jungen Menschen mit 75 400 über der Zahl der gewährten Hilfen (67 760) lag.

Die Hilfen können ambulant (Erziehungsberatungen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung, sozialpädagogische Familienhilfe, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII), teilstationär (Erziehung in einer Tagesgruppe) oder außerhalb des Elternhauses (Heimerziehung, Vollzeitpflege, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII) geleistet werden.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 31.07.2013

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