Tätigkeitsbericht 2016 der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption veröffentlicht

Posted on Mai 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Bundeszentralstelle für Auslandsadoption (BZAA) hat ihren Tätigkeitsbericht für 2016 veröffentlicht. Eine ihrer Aufgaben ist die Pflege einer Datenbank, in der alle vermittelten internationalen Adoptionen erfasst sind, Diese besagt, dass im Berichtszeitraum Kinder aus 30 Herkunftsstaaten nach Deutschland vermittelt wurden. Darunter waren Haiti, Thailand, Russland und Südafrika die stärkste Herkunftsstaaten.

Weiterhin heißt es: „Für die in den letzten Jahren festzustellende rückläufige Entwicklung, die nicht nur Deutschland, sondern ebenso Europa betrifft und auch weltweit zu beobachten ist, dürften einerseits Gründe, die in den Herkunftsstaaten liegen, eine Rolle spielen, insbesondere eine zunehmende Zurückhaltung bei der Weggabe von Kindern ins Ausland und eine Verkomplizierung der Verfahren, insbesondere mit Blick auf Verfahrensdauer und Kosten. Andererseits dürften aber auch die gestiegenen Anforderungen der Kinder an neue Eltern, was das körperliche und psychische Befinden der Kinder angeht, bei Bewerbern zu immer weniger Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland führen. Weiter dürften auch die Fortschritte im Bereich der Reproduktionsmedizin (künstliche Befruchtung, Samen-, Eizell-  und Embryonenspenden) und inzwischen auch die Leihmutterschaft Auswirkungen auf die Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland haben.“

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