Archive for September 2018

Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang“ am 19./20.10. in Erfurt

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Fachverband Anwalt des Kindes e.V. veranstaltet am 19./20.10.2018 in Erfurt die Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang„.

  • Traumapädagogisches Fallverstehen …unter Einbezug psychotraumatologischer Erkenntnisse
  • Bindungstheoretisches Fallverstehen
  • Zwischen Pflicht und Anspruch, …Wunsch und Wohl. Rechtliches zum Thema „Umgang“ in Konfliktfällen
  • Diesen Konflikt live erleben. Ein (konstruktiver) Disput zwischen Traumapädagogen und Familienrichter anhand der gelebten Praxis.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang“ am 19./20.10. in Erfurt )

Paritätisches Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoIn seiner Sitzung am 28.09.2018 hat der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes das Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“ beschlossen. Es ergänzt das im November 2017 beschlossene Positionspapier „Jung und wohnungslos. – Position des Paritätischen Gesamtverbandes für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser“.

Das Papier begründet eine die Notwendigkeit der Zuständigkeit der Jugendhilfe für junge wohnungslose Menschen und verknüpft diese Argumentation mit den besonderen Problemen, vor die junge Menschen, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, gestellt sind.

Der Paritätische fordert darin, einen klaren Rechtsanspruch für junge Volljährige bis zum 25. Lebensjahr auf notwendige Unterstützung und Hilfe. Darüber hinaus fordert er Rechtsansprüche für junge Menschen, die in öffenlticher Erziehung (in Heimen, Wohngruppen oder Pflegefamilien) aufgewachsen sind (Care Leaver) auf weitergehende Hilfen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie diese Unterstützung für sich nicht mehr brauchen und ihre Perspektive im Hinblick auf ihre Wohnsituation und Existenzsicherung geklärt ist.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband vom 28.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Paritätisches Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“ )

Bayern: Fast 77 000 junge Menschen waren Ende 2017 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Posted on September 28, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wurden im Jahr 2017 wieder eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2017 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg waren mehr Buben bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen (59,6 Prozent).

Für 70 513 junge Menschen (-0,8 Prozent gegenüber 2016) wurden im Jahr 2017 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 69 424 (+1,2 Prozent) wurden Hilfen 2017 beendet und für 76 806 junge Menschen (+1,1 Prozent) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhielten von den 76 806 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 22 033 Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei fand bei 8 654 jungen Menschen die Beratung vorrangig mit der Familie statt, in 10 913 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 466 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen selbst. Betroffen waren 11 899 Buben bzw. junge Männer (54,0 Prozent) und 10 134 Mädchen bzw. junge Frauen.

14 482 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (14 187) war hier eine Zunahme von zwei Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 768 (53,6 Prozent) männlich und 6 714 weiblich. 12 518 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (12 061) eine Zunahme von 3,8 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen erfolgten 9 298 ambulant/teilstationär, 3 082 in einer Einrichtung über Tag und Nacht und 138 bei einer Pflegeperson. 8 580 der betroffenen jungen Menschen waren männlich (68,5 Prozent) und 3 938 weiblich.

Zudem wurden am Jahresende 2017 insgesamt 8 573 junge Menschen in einem Heim oder einer betreuten Wohnform erzogen (§ 34 SGB VIII). Gegenüber 2016 mit 10 216 Jugendlichen bedeutet dies einen Rückgang von 16,1 Prozent. Von den 8 573 jungen Menschen waren 70,2 Prozent Buben bzw. junge Männer.

8 005 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut. Von diesen waren 4 134 Buben bzw. junge Männer und 3 871 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Vorjahr (8 178) Ein Rückgang von 2,1 Prozent.

Über alle Hilfearten hinweg waren 45 752 (59,6 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer als Mädchen beziehungsweise junge Frauen (31 054) auf Hilfen und Beratungen angewiesen.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 28.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Bayern: Fast 77 000 junge Menschen waren Ende 2017 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen )

Berliner Pflegekinder auf Safari – 1.688 Besucher/‐innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09.

Posted on September 27, 2018. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDer diesjährige Berliner Pflegefamilientag fand im Berliner Zoo statt. Die ersten Besucher trafen bereits vor 11:00 Uhr ein und zum offiziellen Beginn um 11:00 Uhr bildete sich am Eingang Elefantentor in der Budapester Straße eine kleine Schlange. Nach kurzer Zeit, die Veranstaltungsbändchen wurden schnell ums Handgelenk gebunden, verschwand die Schlange im Zoo und machte sich auf den Weg zum Eisbärbrunnen. Das konnte schon etwas länger dauern, nicht dass der Weg so weit war, sondern es gab schon einiges zu sehen, Pelikane, Antilopen und wenn man etwas Glück hatte, die Löwen, deren Haus gerade renoviert wird. Auf halber Strecke legten viele Familien ein kleine Pause ein. Hier steht die Bronze-Skulptur des Gorillas Bobby, der am 30. März 1928 – im Alter von etwa zwei Jahren – als erster Gorilla in den Zoologischen Garten Berlin einzog. Die Kinder konnten sich auf den Sockel setzen und in Booby’s Arme schmiegen. Ein tolles Fotomotiv, das wohl jetzt auch in vielen Erinnerungsbüchern der Pflegekinder auftauchen wird.

Am Eisbärbrunnen warteten an den Ständen der Pflegekinderdienste viele Spiel- und Bastelangebote auf die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßte mit Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin dankte den Pflegeeltern für ihr Engagement:
„Ihre Verdienste als soziale Eltern mit einem öffentlichen Erziehungsauftrag sind für die Jugendhilfe und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Als Pflegeeltern verdienen Sie unsere uneingeschränkte Anerkennung, unsere Wertschätzung sowie unsere fachliche Unterstützung. Als Dank ist dieses Fest ganz Ihnen allen gewidmet! Mit allen meine ich Sie und alle Menschen in Ihrem privaten Lebensraum: Ihre leiblichen Kinder, Oma, Opa, Tante, Freunde … denn alle haben ihren Anteil daran, dass es dem Pflegekind in Ihrer Familie gut gehen kann.“

Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 19. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Berliner Pflegekinder auf Safari – 1.688 Besucher/‐innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09. )

Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete“ am 26.11. in Düsseldorf

Posted on September 26, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 26.11.2018 veranstaltet das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „Ehrenamtliche Vormundschaften – Eine Chance für Unbegleitete minderjährige Geflüchtete“ in Düsseldorf den Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete„.

Der Fachtag widmet sich ganz den besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Einbindung des Verwandten- und Sozialraums der jungen Geflüchteten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete“ am 26.11. in Düsseldorf )

Fachtagung für adoptierte Erwachsene am 10.11. in Stuttgart

Posted on September 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Fachtagung für adoptierte Erwachsene „Das D?ng mit der Adoption“ findet am 10.11.2018 in Stuttgart statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Adoptionscoach Linda Dorday.

Geplant sind Vorträge von:

  • Melanie Kleintz: Adoption als „Never-Ending-Story“
  • Uwe Furtner: Vorstellung von energetischer Hellarbeit zum Lösen von emotionalen Blockaden
  • Linda Dorday: Was ist erlernte Hilflosigkeit und wie gelingt gesunde Selbstverantwortung
  • Sascha Dorday: Beziehung und Familie mlt elner adoptierten Frau aus Sicht eines Lebenspartners

Anmeldungen sind bis 01.11.2018 möglich an info@linda-dorday.de

2018-09 FT erw Adop

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtagung für adoptierte Erwachsene am 10.11. in Stuttgart )

Projektkoordinator*in für Projekt zum Thema LEAVING CARE gesucht

Posted on September 25, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Familien für Kinder gGmbH sucht zum 01.12.2018 für die Dauer von drei Jahren in Berlin eine/einen Sozialpädagog*in als Projektkoordinator*in für ein Projekt zum Thema LEAVING CARE.

Bewerber*innen, die selbst Careleaver*innen sind, sind besonders herzlich eingeladen sich zu bewerben.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Projektkoordinator*in für Projekt zum Thema LEAVING CARE gesucht )

„Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften“ am 19.11. in Freiburg

Posted on September 24, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 19.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften„.

Jeder hat verstehbare Gründe so zu sein, wie er ist. Dieser Grundsatz trifft auf alle Menschen zu und hat im Pflege- und Adoptivkinderwesen eine besondere Relevanz. Unvereinbar scheinende „gute Gründe“ der Pflegekinder, -eltern, der leiblichen Eltern u.a. treffen aufeinander. Das „Konzept des guten Grundes“ hilft, die unterschiedlichen Gründe zu verstehen und kann einen nährhaften Boden zum Wohl der Kinder bereiten. In Vorträgen aus den unterschiedlichen Perspektiven wird ein solches Verstehen ermöglicht und Wege für einen hilfreichen Alltag entwickelt.

Referieren werden Prof. Dr. Ursula Immenschuh, Oliver Hardenberg und Martin Janning.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dokumentation des 4. Expertengespräches zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 24, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen |

Am 25./26. Januar 2018 fand im Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin das 4. Expertengespräch zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe mit dem Titel „Was brauchen Kinder und Jugendliche heute mit Blick auf die Große Lösung?“ statt, veranstaltet vom Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten.

Die Dokumentation dieses Gesprächs (Vorträge, Diskussionen, Diskussionsergebnisse) finden Sie hier zum Download.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Dokumentation des 4. Expertengespräches zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe )

„Konzepte für Kinder. Interdisziplinäre Hilfeplanung zum Wohl des Kindes“ am 10.10. in Berlin

Posted on September 24, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Seminar „Konzepte für Kinder. Interdisziplinäre Hilfeplanung zum Wohl des Kindes“ am 10.10.2018 in Berlin gibt es noch freie Plätze.

Zielgruppe sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, Eingliederungshilfe und des Gesundheitswesens.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Konzepte für Kinder. Interdisziplinäre Hilfeplanung zum Wohl des Kindes“ am 10.10. in Berlin )

Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren

Posted on September 23, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logo2018-09 ELSDie Drosos Stiftung (Zürich) und die Stiftung EmMi Luebeskind suchen Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die ab Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate an einem vollfinanzierten sozialen Freiwilligendienst in Europa oder dem Rest der Welt mit intensiver Vor- und Nachbetreuung teilnehmen möchten.

Da man sich auf so etwas gedanklich und planerisch vorbereiten muss, möchten die Stiftungen bereits heute eine Einladung zur Interessenbekundung an interessierte Careleaver herausgeben, die ggf. im Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchten, um sich dort sozial zu engagieren. Das Projekt ist vorerst für mindestens drei Jahre geplant und jedes Jahr soll eine neue Gruppe Careleaver bei ihrem Auslandsaufenthalt in einem sozialen Projekt begleitet werden.

Careleaver können in einer E-Mail, unter dem Stichwort „Programm weltweit“, ihr grundsätzliches Interesse anmelden: info@stiftung-emmi-luebeskind.de. Diese Interessensbekundung ist erstmal völlig unverbindlich und stellt keine Bewerbung im klassischen Sinne dar!

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren )

Bericht vom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt

Posted on September 22, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoVom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt am 15.09.2018 in Bernburg berichtet der Artikel „Ein Husky als Kuscheltier“ in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.09.2018.

Insgesamt besuchten knapp 360 Menschen die Veranstaltung auf dem Gelände der Stiftung der Ev. Jugendhilfe, St. Johannis Bernburg. Geboten wurden Seminare und Workshops für die Pflegeeltern sowie zahlreiche Aktivitäten für die Kinder.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Bericht vom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt )

„Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen“ am 17.11. in Detmold

Posted on September 22, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 17.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Detmold das Seminar „Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen„.

In der Übertragungsbeziehung vom Pflegekind zu seinen Pflegeeltern werden biographische Vorerfahrungen und Auffälligkeiten des Kindes im Alltag der Pflegefamilie sehr deutlich. In dem Seminar mit Oliver Hardenberg werden sowohl die Ursachen beleuchtet, als auch helfende praktische Interventionen vermittelt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien )

Namensänderung der Pflegeelternschule Baden-Württemberg

Posted on September 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie bisherige Pflegeelternschule Baden-Württemberg hat ihren Namen geändert in Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V.

Damit möchte der Verband seinen in den letzten Jahren erweiterten Aufgabenbereichen und neuem Selbstverständnis als Förderer des interdisziplinären Dialogs Rechnung tragen.

Die URL der noch im Aufbau befindlichen neuen Internetseite lautet www.pflege-adoptivfamilien.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Namensänderung der Pflegeelternschule Baden-Württemberg )

Jung und queer: DJI Impulse über die Lebenssituation von Jugendlichen, die lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* sind

Posted on September 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDie Mehrheit der Deutschen befürwortet die Gleichstellung von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder queer (LSBT*Q) sind. Im Alltag gibt es allerdings immer noch zahlreiche Vorbehalte. Nach Forschungsergebnissen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) erleben acht von zehn LSBT*Q Jugendlichen Diskriminierungen. Deren Lebenssituation thematisiert das Forschungsmagazin »DJI Impulse« in seiner neuen Ausgabe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren auf Basis von verschiedenen Studien, welche Erfahrungen die jungen Menschen in Familie, Freundeskreis, Schule, Freizeit und Sport machen.

Etwa 10 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland identifizieren sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans*. Ihr Erwachsenwerden ist oft geprägt von Ängsten vor einem Coming-out, das ihnen erst eine selbstbestimmte Lebensweise ermöglicht. Wie LSBT*Q Jugendliche mit spezifischen Belastungen umgehen, zeigt die DJI-Studie »Queere Freizeit«. In der aktuellen Ausgabe der Impulse mit dem Titel »Jung und queer« werden aber auch zentrale Begriffe erläutert und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zur Gleichstellung von LSBT*Q Menschen dargestellt, wie zum Beispiel die Einführung einer dritten Geschlechtsoption im Geburtenregister.

Das Forschungsmagazin DJI Impulse berichtet allgemein verständlich über die wissenschaftliche Arbeit am DJI, einem der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland. Vier Mal jährlich informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über relevante Themen aus den Bereichen Kindheit, Jugend, Familie und Bildung. Alle Ausgaben können kostenlos bestellt, heruntergeladen oder abonniert werden. Ausgewählte Inhalte aus der aktuellen Ausgabe werden in einem Online-Dossier auf der DJI-Website präsentiert.

zum Online-Dossier »Queere Jugend«

zur Download- und Bestellmöglichkeit des Heftes

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Jugendinstituts vom 19.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Jung und queer: DJI Impulse über die Lebenssituation von Jugendlichen, die lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* sind )

Online-Umfrage des BumF bei Fachkräften und Pflegeeltern, die mit jungen Flüchtlingen zu tun haben

Posted on September 20, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoAuch in diesem Jahr führt der BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen. Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der jungen Menschen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden. Ihre Erfahrungen sind dafür unentbehrlich.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bis zum 07.10.2018 unter dem folgenden Link an der Umfrage teilzunehmen: https://www.soscisurvey.de/Umfrage18BumF/

Die Auswertung der letzten Umfrage hat in Politik, Behörden und Medien breite Aufmerksamkeit erfahren. Es ist dem Verband auch darum ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können. Die Auswertung der letztjährigen Umfrage findet sich hier: https://b-umf.de/material/auswertung-der-online-umfrage-2017-die-situation-unbegleiteter-minderjaehriger-fluechtlinge/

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Online-Umfrage des BumF bei Fachkräften und Pflegeeltern, die mit jungen Flüchtlingen zu tun haben )

KiKo zum Weltkindertag: „Kinder brauchen Freiräume“

Posted on September 19, 2018. Filed under: Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoKinder brauchen Freiräume“ ist das Motto des diesjährigen Weltkindertags. Dazu erklärt die Vorsitzende der Kinderkommission, Bettina M. Wiesmann MdB:

„Kinder brauchen Freiräume, in der Tat! Dies ist ein Kern des Heranwachsens in unserer Zeit: Kinder müssen neben allen Anregungen und angeleiteten Erfahrungen auch in Ruhe und ungestört sein, immer wieder. Denn Kinder brauchen den Raum, die Freiheit zum selbstbestimmten Spiel, zu ungesteuertem Ausprobieren und Entdecken der Welt um sie herum. Zugleich brauchen sie freie Räume im wörtlichen Sinn: Freiflächen im Stadtviertel, Spielplätze, Gärten, Parks, Wiesen, Naturflächen und Wald. Und genauso brauchen sie freie Räume in Häusern, zum Beispiel in der Schule, die sie selbst gestalten und in denen kein Unterricht und kein Lernprogramm stattfindet, sondern wo Entspannung, Spiel und Gespräch dominieren.“

„Freiräume für Kinder, das heißt auch, dass sie gefragt werden sollen, was sie möchten, und Mitverantwortung erhalten“, so die Abgeordnete weiter. „Kinder sollen einbezogen werden in die Gestaltung des Lebens in ihrem unmittelbaren Umfeld. Nicht nur in der Familie, sondern auch und gerade im öffentlichen Raum, in Nachbarschaft, Schule und Verein. Die Politik hat dies erkannt. Seit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention sind viele kleine und größere Verbesserungen entwickelt und auch umgesetzt worden. Aber vieles ist noch zu tun: Im kommunalen Bereich ist deutlich mehr Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen möglich, und auch in der Schule gibt es – vom Klassensprecherparlament bis zu den „Pausen-Freunden“, die auf dem Schulhof bei Bedarf helfen, trösten oder vermitteln – viele Ansätze für mehr Beteiligung und mehr Verantwortung. Als Kinderkommission des Bundestages unterstützen wir diese Bemühungen, indem wir gute Ansätze diskutieren und bekanntmachen sowie das Verständnis für mehr Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt fördern.“

Quelle: Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages vom 20.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für KiKo zum Weltkindertag: „Kinder brauchen Freiräume“ )

„Was ich brauche und was mir gehört…“am 17.11. in Mannheim

Posted on September 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 17.11.2018 ein Tagesseminar in Mannheim. Luise Hepp wird zum Thema „Was ich brauche und was mir gehört…“ referieren.

„Das gehört mir“ sagen Pflege-/Adoptivkinder, wenn sie in ihren Grundbedürfnissen nicht gehört wurden und dazu oft noch längere Zeit nach der Herausnahme keine ausreichende Orientierung hatten, wohin sie nun gehören. Wenn Pflegekinder klauen und lügen, dann ist die Dynamik eine andere wie bei Kindern und Jugendlichen, deren Grundbedürfnisse weitgehend gestillt wurden. So verwundert es uns nicht, dass dann auch sonst durchaus bewährte pädagogische Interventionen versagen. Der Drang, jede günstige Gelegenheit für sich zu nützen, ist lange Zeit mächtiger als das sich langsam entwickelnde Vertrauensverhältnis in nun sicherer Geborgenheit. Was macht diese andere Dynamik aus?

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Interdisziplinäres Projekt „FosterCare“ zur Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Posted on September 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoIm Fokus des interdisziplinären Verbundprojekts „FosterCare“ stehen Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen. Ziel ist es, die Erfahrungen von jungen Menschen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten. Gesucht werden Good-Practice-Beispiele sowie persönliche Erfahrungen von Fachkräften, Pflegeeltern und von jungen Menschen, die in einer Pflegefamilie aufgewachsen sind.

Schon seit einigen Jahren wird über die Umsetzung von Rechten sowie über die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten in der Kinder‐ und Jugendhilfe, insbesondere in der Heimerziehung, diskutiert. Dabei ist sich die Fachwelt einig: Schutzkonzepte, die die persönlichen Rechte von jungen Menschen stärken und dabei gleichzeitig altersgerechte Beschwerdemöglichkeiten integrieren, stellen einen wichtigen Baustein für die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen dar.

Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Mit dem Projekt „FosterCare – Rechte stärken. Beteiligen. Schützen – Junge Menschen in Pflegefamilien“ werden nun auch Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen in den Fokus gestellt. Das interdisziplinäre Verbundprojekt der Hochschule Landshut, der Stiftung Universität Hildesheim und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm verfolgt dabei einen beteiligungsorientierten Ansatz. Ziel ist es, die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten.

Das Projekt möchte wissen:

… wie es Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sowie Careleavern geht. Dafür werden eine Hotline eingerichtet sowie eine App und ein Online-Fragebogen entwickelt und Diskussionsrunden geführt.
… wie Pflegeeltern, Fachkräfte und Verantwortliche in Behörden über Rechte, Beteiligung und Schutz denken. Dafür werden Diskussionsrunden durchgeführt und ausgewertet.
… wo es gute Praxisansätze zu Schutzkonzepten gibt und wie sie funktionieren. Daraus sollen in Zusammenarbeit mit allen Akteur(inn)en Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis und Fortbildungsmaterialien entstehen.

Im Pflegekinderwesen tätige Fachkräfte, Pflegeeltern sowie auch selbst in einer Pflegefamilie aufgewachsene junge Menschen sind aufgerufen sich am Projekt zu beteiligen.

Good-Practice-Beispiele im Pflegekinderwesen gesucht

Aktuell ist das FosterCare-Projektteam insbesondere auf der Suche nach Praxisbeispielen und Praxismaterialien, die im Handlungsfeld entwickelt wurden, um die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sicherzustellen und ihre persönlichen Rechte zu stärken.

Sie haben z.B. Empfehlungen zur Gestaltung von Übergängen und zur Umgangsgestaltung mit dem Herkunftsfamiliensystem entwickelt? Sie kennen Selbsthilfeinitiativen engagierter Pflegeltern oder Beispiele für Kinderparlamente? Sie arbeiten mit didaktischem Material zur Biografie- oder Ressourcenarbeit, das sich für jüngere Pflegekinder gut bewährt hat? Sie kennen weitere gute Praxisbeispiele, die helfen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien zu fördern und gut im Blick zu behalten? Oder Sie haben generelle Anregungen für Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen?

Machen Sie mit und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für ein sicheres und geschütztes Aufwachsen von Pflegekindern in Deutschland.

Kontakt

Als Ansprechperson können Sie sich an Meike Kampert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Hochschule Landshut, E-Mail: meike.kampert@haw-landshut.de, Tel: 0871/506426 oder an Tanja Rusack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Stiftung Universität Hildesheim, E-Mail: rusack@uni-hildesheim.de, Tel: 05121/88311718, wenden.

Über FosterCare

Das Verbundprojekt FosterCare wird umgesetzt von der Stiftung Universität Hildesheim unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schröer, der Hochschule Landshut unter Leitung von Prof. Dr. Mechthild Wolff und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm unter Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Prof. Dr. Ute Ziegenhain.

Das Projekt FosterCare ist Teil der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe / Hochschule Landshut / Stiftung Universität Hildesheim

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Interdisziplinäres Projekt „FosterCare“ zur Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen )

„Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ am 16.10. in Stuttgart

Posted on September 15, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg führt Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V. (vormals: Pflegeelternschule Baden-Württemberg) am 16.10.2018 in Stuttgart den Fachtag: „Kinderrechte – Kinderschutz“ zum Thema „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ durch.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie an Rechtsanwälte, Gutachter, Verfahrensbeistände, Rechtspfleger und Richter und fragt nach den Voraussetzungen und Bedingungen einer guten Zusammenarbeit der handelnden Akteure bei Kindeswohlgefährdung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ am 16.10. in Stuttgart )

„Jugendhilfe-Navi“ gibt Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Posted on September 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“ Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die erste Folge dreht sich um das Thema Messenger und die Fragestellung: Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen? Die Videoreihe richtet sich insbesondere an Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet ab sofort wöchentlich Orientierung und praxistaugliche Konzepte mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“. Der Redakteur Kok Hung Cheong geht jeden Donnerstag mit einer neuen Folge auf aktuelle Fragen aus der Jugendhilfe ein.

Die erste Folge zum Thema „Messenger Chaos – Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen?“ ist auf jugendhilfenavi.de zu finden.

Das Format zielt darauf ab, Partizipation und eine gemeinsame Rezeption von Jugendhilfe-Themen anzuregen. Dabei ist der Fachstelle die Beteiligung der Zuschauer/-innen, die Wünsche äußern, Fragen stellen und Anregungen geben können, besonders wichtig. Diese wird Kok Hung Cheong aufgreifen und in die zukünftigen Videos integrieren.

Hauptziel der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW ist es, Jugendämter und damit die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Arbeitsbereich dazu in die Lage zu versetzen, selbständig nachhaltige langfristig angelegte medienpädagogische Angebote bereitzustellen, die über einen Projektcharakter hinausgehen und die mediale Lebenswelt von Kindern- und Jugendlichen ausreichend berücksichtigen. Jugendämter müssen gestaltende Kraft im Bereich Medienpädagogik sein, um die Kinder- und Jugendhilfe zu stärken zum selbstbewussten Partner und ergänzenden Faktor der Schule in der Medienbildung zu machen.

Gefördert wird das „Jugendhilfe-Navi“ durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein Westfalen.

Quelle: Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW vom 14.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Jugendhilfe-Navi“ gibt Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen )

Jugendämter haben 2017 häufiger geprüft, aber weniger Kindeswohlgefährdungen festgestellt

Posted on September 12, 2018. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoWIESBADEN – Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2017 rund 143 300 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls (Gefährdungseinschätzungen) durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz steigender Zahl der Verfahren wurden 2017 etwas weniger Kindeswohlgefährdungen festgestellt als 2016 (-0,1 %), nämlich gut 45 700 Fälle.

Von allen durchgeführten Verfahren bewerteten die Jugendämter rund 21 700 im Jahr 2017 eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Hier gab es gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg um 0,6 %. Bei knapp 24 100 Verfahren (-0,6 %) konnte eine Gefährdung des Kindes nicht ausgeschlossen werden („latente Kindeswohlgefährdung“). Die Jugendämter sind verpflichtet, bei akuten und latenten Kindeswohlgefährdungen – zunächst mit Unterstützung und Hilfeangeboten – einzugreifen. Sind die Eltern nicht in der Lage oder bereit zu kooperieren, entscheidet das Familiengericht. In rund 48 900 weiteren Fällen (+5,0 %) kamen die Fachkräfte des Jugendamtes zu dem Ergebnis, dass zwar keine Kindeswohlgefährdung, aber ein weiterer Hilfe- oder Unterstützungsbedarf vorlag. In fast ebenso vielen Fällen (48 600) wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf festgestellt (+9,1 %).

Die meisten der rund 45 700 Kinder, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung vorlag, wiesen Anzeichen von Vernachlässigung auf (60,8 %). In 29,6 % der Fälle wurden Anzeichen für psychische Misshandlungen festgestellt wie beispielsweise Demütigungen, Einschüchterung, Isolierung und emotionale Kälte. Etwas seltener (26,0 %) wiesen die Kinder Anzeichen für körperliche Misshandlung auf. Anzeichen für sexuelle Gewalt wurden in 4,5 % der Fälle von Kindeswohlgefährdung festgestellt. Mehrfachnennungen waren hierbei möglich.

Die Gefährdungseinschätzungen wurden ungefähr gleich häufig für Jungen und Mädchen durchgeführt. Kleinkinder waren bei den Verfahren besonders betroffen: Fast jedes vierte Kind (23,2 %), für das ein Verfahren durchgeführt wurde, hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet. Drei- bis fünfjährige Kinder waren wie im Vorjahr von einem Fünftel (19,2 %) der Verfahren betroffen. In 22,6 % der Fälle waren es Kinder im Grundschulalter (6 bis 9 Jahre). Mit zunehmendem Alter nehmen die Gefährdungseinschätzungen wieder ab: Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren hatten einen Anteil von 19,3 % an den Verfahren, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren einen Anteil von 15,7 %.

Am häufigsten machten Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft das Jugendamt auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung aufmerksam, und zwar bei 23,4 % der Verfahren. Bei 13,5 % kamen die Hinweise von Schulen oder Kindertageseinrichtungen, bei 11,2 % waren es Bekannte oder Nachbarn. Gut jeden zehnten Hinweis (10,6 %) erhielten die Jugendämter anonym.

Hinweise
Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes droht oder bereits vorliegt. Erhält das Jugendamt Kenntnis davon, so hat es im Rahmen seines Schutzauftrags Gefährdungsrisiko und Hilfebedarf unter Beteiligung verschiedener Fachkräfte abzuschätzen (§ 8a SGB VIII).

Quelle: Pressemitteilung von Destatis vom 13.09.2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Jugendämter haben 2017 häufiger geprüft, aber weniger Kindeswohlgefährdungen festgestellt )

Vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ erschienen

Posted on September 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , |

logoDie vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ schreibt zum einen Auswertungen und Analysen zur Inanspruchnahme von erzieherischen Hilfen, zu den Lebenslagen der Familien, aber auch zu den finanziellen Aufwendungen sowie zu regionalen Unterschieden weiter fort. Zum anderen werden aktuelle und zukunftsweisende Themen für das Arbeitsfeld aufgegriffen. Hierzu gehören die Personalentwicklung in den Hilfen zur Erziehung und im Allgemeinen Sozialen Dienst, die Eingliederungshilfen für junge Menschen mit einer (drohenden) seelischen Behinderung im Horizont der Kooperation von Jugendhilfe und Schule sowie die empirischen Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe für unbegleitete ausländische Minderjährige. Die Datengrundlage der Analysen sind die Ergebnisse der Kinder- und Jugendhilfestatistik bis zum Berichtsjahr 2016.

Der „Monitor Hilfen zur Erziehung 2018“ kann hier kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Ebenfalls kostenlos ist eine Druckfassung der Publikation erhältlich. Bestellungen können gerichtet werden an: ilona.haushalter@tu-dortmund.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ erschienen )

Raum Hildesheim/Hannover: Wohngemeinschaften für Erwachsene mit FASD geplant

Posted on September 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , |

logoDas Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln informiert über eine Umfrage zum Bedarf für betreutes Wohnen für Erwachsene, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe, Landesverband-Niedersachsen / Bremen, durchgeführt wird:

Die Johanniter-Unfall-Hilfe plant an verschiedenen Standorten in Hildesheim und Hannover WGs für Erwachsene mit FASD. In den WGs wird eine ambulante Betreuung (Eingliederungshilfe) für jeweils zwei Bewohner angeboten. Ziel ist es, den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben mit Unterstützung zu ermöglichen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe führt gerade eine Umfrage durch, um den Bedarf an Wohnungen für FASD-Betroffene zu ermitteln. Bitte unterstützt diese Umfrage, damit schnellstmöglich entsprechende Angebote in Hildesheim und Hannover geschaffen werden können.

Hier geht’s zur Umfrage: www.johanniter.de/fasd

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Raum Hildesheim/Hannover: Wohngemeinschaften für Erwachsene mit FASD geplant )

Kino-Tipp: „Cobain“

Posted on September 11, 2018. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoAm 13.09.2018 ist Kinostart für den Spielfilm „Cobain“ (NL/B/D), der seine Weltpremiere auf der Berlinale 2018 feierte.

Die bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von Nanouk Leopold erzählt von einem 15-Jährigen Jungen, der von seiner Pflegefamilie abhaut, um seine drogenabhängige und hochschwangere Mutter zu finden und sich um sie zu kümmern.

nähere Informationen und Trailer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Kino-Tipp: „Cobain“ )

„Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 10.11. in Freudenstadt

Posted on September 10, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 10.11.2018 ein Tagesseminar in Freudenstadt. Ulrich Schürrer wird zum Thema „Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Das Seminar möchte Pflegeeltern eine Einführung in die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) und Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), geben. Dazu werden zentrale Begriffe wie Hilfe zur Erziehung, Vollzeitpflege, Hilfeplan, Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung, elterliche Sorge, Vormundschaft und Pflegschaft geklärt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das Pflegekind im gerichtlichen Verfahren“ am 10.11. in Berlin

Posted on September 9, 2018. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoRechtsanwältin Ricarda Wilhelm wird am 10.11.2018 für den PFAD FÜR KINDER Landesverband Berlin-Brandenburg über „Das Pflegekind im gerichtlichen Verfahren“ referieren.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Das Pflegekind im gerichtlichen Verfahren“ am 10.11. in Berlin )

„Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten“ am 08./09.11. in Marburg

Posted on September 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten Gela Becker und Andreas Francke ein Seminar an zum Thema „Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten – Verhaltensbesonderheiten, Langzeitverlauf und Hinweise für die Betreuung„. Die Veranstaltung findet vom 08.-09.11.2018 in Marburg statt.

Diese Überblicksveranstaltung gibt:

  • einen Einblick in die Besonderheiten der FASD-Diagnostik, insbesondere zu „unsichtbaren“ Unterformen,
  • Hinweise zur Problematik der Fehldiagnosen unter besonderer Berücksichtigung der Borderline-Störung,
  • einen Überblick über komorbide und sekundäre Störungen,
  • einen Überblick über den Langzeitverlauf der Behinderung,
  • Hinweise zur Problematik der Überleitung in den Erwachsenenbereich sowie zur Problematik der Zuordnung zu geistiger/ seelischer oder körperlicher Behinderung,
  • Hinweise für die Betreuung,
  • einen Überblick über evaluierte Interventionen und Trainings.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoAnläßlich des Schul- und Ausbildungsbeginns informiert PFAD über die Rechtslage zum Thema Ausbildungsvergütung von Pflegekindern:

Jetzt im Herbst beginnt für viele Pflegekinder ein neuer Lebensabschnitt – eine berufliche oder schulische Ausbildung. Mit Ausbildungsbeginn stellt sich regelmäßig die Frage nach der Ausbildungsvergütung und was davon den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die noch in der Jugendhilfe sind, übrigbleibt.

Manche Leistungen – wie das BAföG bei einer schulischen Ausbildung oder die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Agentur für Arbeit – dienen dem gleichen Zweck wie das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII, dem Unterhalt. Deshalb müssen diese an das Jugendamt abgeführt werden, sodass dem jungen Menschen kein zusätzliches Geld zur Verfügung steht.

Bei einer beruflichen Ausbildung jedoch ist der Arbeitgeber verpflichtet, ein Lehrlingsentgelt zu zahlen. Dies nehmen einige Jugendämter zum Anlass, Jugendliche zu ihren Unterhaltskosten heranzuziehen, ihnen also von ihrem Lehrlingsentgelt etwas abzufordern.

So schreibt z. B. ein Jugendamt: „Das Ausbildungseinkommen der/des Jugendlichen muss in Höhe von 75 % für den eigenen Unterhalt eingesetzt werden.“ Aber dies ist rechtlich nicht korrekt!

Seit 2013 gilt mit dem KJVVG eine eindeutige Klarstellung zum anzusetzenden Einkommenszeitraum bei einer Kostenheranziehung. § 93 Absatz 4 SGB VIII regelt eindeutig, dass als zu Grunde zu legendes Einkommen das durchschnittliche Jahreseinkommen des vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist – und nicht das aktuelle Einkommen.

In mehreren Urteilen, wie

  • Urteil des OVG Cottbus VG K 568/16 vom 3.2.2017
  • Urteil des VG Berlin VG 18 K 443.14 vom 05.03.2015

sowie in Rechtsgutachten

  • DIJuF Rechtsgutachten SN_2017_0557 Kr vom 22.08.2017 und
  • Rechtskommentar Hauck, Erich Schmidt Verlag (Stähr zu § 94 III Nr.8 RN 29)

wird dies klar bestätigt und die oft noch gängige Praxis der wirtschaftlichen Jugendhilfe infrage gestellt.

Siehe auch die PFAD Stellungnahme vom 18.06.2018: PFAD kritisiert Empfehlungen der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen.

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes e.V. vom 03.09.2018 (pdf)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern )

„Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ am 04.12. in Hannover

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDiana Eschelbach und Ingo Socha werden am 04.12.2018 in Hannover zum Thema „Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ referieren.

Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sind immer wieder mit familiengerichtlichen Verfahren konfrontiert, sei es, weil sie als Vertreter/inn/en des Jugendamts am Verfahren mitwirken oder weil sie im Rahmen der Begleitung von Pflege- oder Herkunftsfamilien Beratung anbieten bzw. bei laufenden Verfahren als Unterstützung im Hintergrund gebraucht werden. Immer geht es um die Kinder und Jugendlichen und deren Wohl – die Anlässe für familiengerichtliche Verfahren können jedoch unterschiedlich sein: Sorgerechtsentzug wegen Kindeswohlgefährdung, Umgangsverfahren, Herausgabeverlangen/Verbleibensanordnung, einvernehmliche Übertragung der Personensorge auf die Pflegeeltern oder auch ein Abstammungs- oder Adoptionsverfahren. Fachkräfte brauchen zur Bewältigung der im Rahmen familiengerichtlicher Verfahren anstehenden Aufgaben zusätzlich zum sozialpädagogischen Know how auch einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und die Abläufe von familiengerichtlichen Verfahren. Hilfreich ist ein Verständnis für die Herangehensweise und Rolle der anderen Beteiligten wie Richter/innen, Anwält/inn/e/n, Verfahrensbeistände und Gutachter/innen. Nicht zuletzt müssen die Fachkräfte wissen, wie sie ihre Anliegen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen am besten anbringen und notfalls auch gegen Widerstände durchsetzen können.

Inhalte der Fortbildung:

  • Anlässe für familiengerichtliche Verfahren
  • Abläufe und Prinzipien nach dem FamFG
  • Rechtsstellung der Beteiligten
  • Aufgaben des Jugendamts bzw. des Fachdienstes im Zusammenhang mit familiengerichtlichen Verfahren
  • Erwartungen des Gerichts an das Jugendamt bzw. den Fachdienst
  • Sicherheit in der Kommunikation mit dem Familiengericht
  • Stellungnahmen / Sachstandsberichte

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Aus dem Kopf gefallen“ – Eine Filmreihe über junge Menschen mit FASD und ihre Überlebenshelfer

Posted on September 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie neue dokumentarische Filmreihe des Medienprojekts WuppertalAus dem Kopf gefallen“ porträtiert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD zwischen 8 und 36 Jahren in ihren (Pflege-)Familien. Der Fokus liegt auf dem Erleben der Betroffenen.

Der Film kann geliehen oder gekauft werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Aus dem Kopf gefallen“ – Eine Filmreihe über junge Menschen mit FASD und ihre Überlebenshelfer )

„Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 3, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Diana Eschelbach in Hannover zum Thema „Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ referieren.

Pflegeeltern sind Leistungserbringer für das Jugendamt – aber auch Privatpersonen. Mit der Aufgabe der Vollzeitpflege und Versorgung, Betreuung und Begleitung eines Pflegekindes im eigenen Haushalt entstehen damit verbundene Rechte und Pflichten der Pflegeeltern, die nicht immer selbstverständlich und klar sind. Wichtig sind Information, Transparenz und die Offenheit für Fragen. Damit Pflegeeltern mehr Sicherheit in Bezug auf den rechtlichen Rahmen ihrer Aufgabe bekommen, soll die Veranstaltung einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen aus dem SGB VIII, BGB und FamFG bieten sowie konkrete Fragestellungen behandeln.

Inhalte:
Leistung Vollzeitpflege, Hilfeplanverfahren, finanzielle Ausstattung der Pflegestelle, Beratungsanspruch, Wunsch- und Wahlrecht, sorgerechtliche Befugnisse und Sorgerechtsvollmachten, Umgangsrechte, Stellung im familiengerichtlichen Verfahren, Verbleibensanordnung –
Austausch zu konkreten Fallfragen

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Heidrun Sauer im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ referieren.

Kreative und handlungsorientierte Methoden sind hilfreiche Instrumente, um neue Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensräume zu eröffnen und Ressourcen freizusetzen. Sie unterstützen dabei, komplexe Anliegen und Problemlagen überschaubarer zu machen, nicht-sprachliche Aspekte mit einzubeziehen und somit schneller zu Lösungen zu kommen.
Im Beratungsalltag erscheint aber häufig der Aufwand beim Einsatz von kreativen Methoden zu hoch oder es besteht Sorge, dass sie gerade nicht passen. In diesem Seminar werden wir deshalb gemeinsam das vorhandene Methodenrepertoire der Teilnehmer*innen nutzen und erweitern, um passende Arrangements für verschiedene Beratungsanlässe zu entwickeln.

Schwerpunkte:

  • Anregungen für die Auswahl und den Einsatz von Methoden
  • Methodenrepertoire für unterschiedliche Beratungskontexte (Beratung von Pflegeeltern/Eltern, Teamberatung) erweitern und sichern
  • kreative und handlungsorientierte Methoden erproben
  • Ideen zur Entwicklung eines abrufbaren Methodenpools

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Jahresprogramm 2019 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 1, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für 2019 liegt vor. Angeboten werden 15 Seminare, die den Schwerpunkt auf den Alltag mit Pflegekindern liegen, aber auch aus Sicht von Pflegeeltern Hilfen für ihre eigene Situation, den Umgang mit Belastung und Stress zu vermitteln.

Bereits zum fünften Mal bietet die Stiftung in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegefamilien auf Sylt an.

zum Programm 2019

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Jahresprogramm 2019 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes )

„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 27.10. in Düsseldorf

Posted on September 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 27.10.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?„.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert Dr. Martina Cappenberg, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...