Bayern

Im Jahr 2017 wurden in Bayern 577 Minderjährige adoptiert – Mehr als dreiviertel davon von einem Stiefelternteil

Posted on Juli 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoNach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2017 insgesamt 577 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (551 Adoptionen) eine Zunahme von knapp fünf Prozent bedeutet. Von den Minderjährigen waren 289 männlich und 288 weiblich. In 76 Prozent der Fälle adoptierte die Stiefmutter bzw. der Stiefvater die Minderjährigen.

Im Jahr 2017 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 577 Minderjährige adoptiert. Gegenüber 2016 mit 551 durchgeführten Adoptionen bedeutet dies ein Plus von knapp fünf Prozent.

In 483 Fällen hatten die Minderjährigen die deutsche Staatangehörigkeit, 94 Minderjährige hatten keinen deutschen Pass.

Wie auch im Vorjahr war die Gruppe der unter Dreijährigen mit 199 Adoptionen die größte Gruppe.

77 Prozent der Minderjährigen wurde von einem Stiefelternteil (438) oder von anderen Verwandten (sieben Minderjährige) an Kindes statt angenommen. Somit fiel ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 132 Adoptionen bestand kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen.

Ende letzten Jahres waren 114 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt, gleichzeitig lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 704 Adoptionsbewerbungen vor.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom 12.07.2018

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Fast 16 000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche in Bayern im Jahr 2017

Posted on Juli 3, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoBei knapp einem Drittel der Fälle wurde eine Kindeswohlgefährdung festgestellt Die Bayerischen Jugendämter meldeten im Jahr 2017 insgesamt 15.753 Gefährdungseinschätzungen, das heißt Fälle, in denen geprüft wurde, ob das Wohl von Kindern bzw. Jugendlichen in Gefahr war. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag in 2.315 Fällen eine akute und in 2.646 eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Bei 5.819 Gefährdungseinschätzungen wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, jedoch Hilfebedarf und in 4.973 Fällen wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Grundlage der Statistik zur Kindeswohlgefährdung ist das Bundeskinderschutzgesetz, welches zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter gravierende Beeinträchtigungen erleidet, die dauerhafte oder zeitweilige Schädigungen in der Entwicklung des Kindes zur Folge haben bzw. haben können.

Eine Gefährdungseinschätzung nach § 8a Absatz 1 SGB VIII ist vom Jugendamt immer dann abzugeben, wenn dem Jugendamt wichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt werden, es sich daraufhin einen unmittelbaren Eindruck von dem Minderjährigen und seiner persönlichen Umgebung verschafft hat (z.B. durch Hausbesuche oder Einbestellung der Eltern ins Jugendamt) und das Gefährdungsrisiko anschließend im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte eingeschätzt wurde.

2.315 Gefährdungseinschätzungen (15 Prozent) ergaben eine akute, 2.646 (17 Prozent) eine latente Kindeswohlgefährdung. Dabei waren Anzeichen für eine Vernachlässigung oder einer psychischen Misshandlung die häufigsten Gründe einer Kindeswohlgefährdung.

Darüber hinaus wurde bei 5.819 Gefährdungseinschätzungen (37 Prozent) keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, aber Hilfebedarf zum Beispiel im Rahmen einer Hilfe der Kinder und Jugendhilfe wie Erziehungsberatung oder eine Schutzmaßnahme.

Lediglich bei 4.973 Fällen (31 Prozent) wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden in Bayern im Jahr 2017 insgesamt 15.753 Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betroffen waren 8.073 Jungen und 7.680 Mädchen.

Die Meldungen an die Jugendämter erfolgten in vielen Fällen (3 295) durch Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft, sowie von Bekannten/Nachbarn der Minderjährigen (2.027 Meldungen), 1.570 Fälle wurden anonym und 1.468 durch die Schule angezeigt.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 03.07.2018

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Adoptionstag in Bayern: „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes“ am 27.10. in Mühlhausen

Posted on Juni 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e. V. veranstaltet am Samstag, den 27.10.2018 in 86444 Mühlhausen den Adoptionstag 2018 zum Thema „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes„.

Als Referentinnen werden Susanne Fuchs und Judith Marz von Eltern für Afrika e. V. erwartet.

Weitere Informationen erhalten Sie über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Mo-Fr 8-11.30 Uhr)

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4.421 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder in Bayern – Unbegleitete Einreise aus dem Ausland bleibt trotz Rückgang häufigster Anlass

Posted on Juni 27, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIn Bayern wurden im Jahr 2017 insgesamt 4.421 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ergriffen. In 62 Prozent der Fälle handelte es sich um männliche Minderjährige. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik war auch 2017 der häufigste Anlass die unbegleitete Einreise aus dem Ausland in 1.653 Fällen.

Als Schutzmaßnahme bezeichnet man die vorläufige Aufnahme und Unterbringung von Minderjährigen in einer Notsituation durch das Jugendamt. Es sind Maßnahmen zur schnellen Intervention zugunsten des Minderjährigen, sie dienen als Klärungshilfe für Betroffene in Krisensituationen sowie dem unmittelbaren Schutz der Minderjährigen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank die Zahl der schutzbedürftigen Minderjährigen auf 4.421 Fälle, was einem Minus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6.730) entspricht. Betroffen waren insgesamt 2.723 Jungen und 1.698 Mädchen.

Bei der überwiegenden Anzahl der Schutzmaßnahmen (1.653 Fälle) war der Anlass die unbegleitete Einreise von Minderjährigen aus dem Ausland. Gegenüber dem Vorjahr (3.869 Fälle) war hier ein Rückgang von 57 Prozent zu verzeichnen. Der zweithäufigste Anlass (1.361 Fälle) war eine Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils.

Von den 4.421 Maßnahmen wurden 519 auf eigenen Wunsch der Kinder und Jugendlichen durchgeführt, in 3.902 Fällen lag eine Gefährdung vor. 64 Prozent der Betroffenen waren zwischen 14 und 18 Jahre alt.

3.145 und damit mehr als die Hälfte der Minderjährigen wurde während der Schutzmaßnahme in einer Einrichtung untergebracht (71 Prozent), 238 in einer betreuten Wohnform (5 Prozent) und 1.038 lebten bei einer geeigneten Person (24 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom 26.06.2018

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Bayern: 2017 verfügten Familiengerichte in 3.466 Fällen Maßnahmen aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls

Posted on Juni 20, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Laufe des Jahres 2017 wurden insgesamt 3.466 gerichtliche Maßnahmen eines Familiengerichts für Kinder- und Jugendliche aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls eingeleitet. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren 1.760 Buben und 1.706 Mädchen betroffen. Dabei wurde in 1.816 Fällen die vollständige oder teilweise Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten entschieden.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind in § 1666 „Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“ geregelt. Das Familiengericht hat danach Maßnahmen im Falle einer körperlichen, geistigen oder seelischen Gefährdung des Kindes oder seines Vermögens zu ergreifen, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden.

Die Anrufung des Familiengerichts durch das Jugendamt ist immer dann erforderlich und verpflichtend, wenn sich die Gefährdung des Kindeswohles nur durch eine gerichtliche Entscheidung abwenden lässt. Das Familiengericht entscheidet dann im Einzelfall, ob gerichtliche Maßnahmen einzuleiten sind und wie diese aussehen. Hierzu zählen beispielsweise Gebote, öffentliche Hilfen wie Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge in Anspruch zu nehmen oder für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen.

Auch Verbote, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit die Familienwohnung oder eine andere Wohnung zu nutzen, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung aufzuhalten oder zu bestimmende andere Orte aufzusuchen, können ausgesprochen werden. Ebenso kann verboten werden, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit dem Kind herbeizuführen. Auch die elterliche Sorge kann teilweise oder vollständig entzogen werden.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2017 in insgesamt 3.466 Fällen Entscheidungen des Familiengerichts getroffen, um für Kinder und Jugendliche Maßnahmen einzuleiten. Dies entspricht einem Rückgang von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.644). In 1.760 Fällen waren Jungen und in 1.706 Fällen Mädchen betroffen.

In 1.816 Fällen wurde der Entzug der elterlichen Sorge entschieden – in 618 Fällen der vollständige und in 1.198 Fällen teilweise. Das heißt, die elterliche Sorge wurde auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (gem. § 1666 Abs. 3 Nr. 6 BGB) übertragen.

Des Weiteren wurde in 923 Fällen die Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe auferlegt, in 234 Fällen wurden die Erklärungen des Personensorgeberechtigten ersetzt und in 493 Fällen wurden Ge- oder Verbote gegenüber dem Personensorgeberechtigten oder Dritten ausgesprochen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik vom 20.06.2018

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„Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“

Posted on Juni 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes |

logoDer Bayerische Rundfunk berichtet im Beitrag „Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“ vom 14.06.2018 über eine gemeinsame Spurensuche von BR Recherche und Zeit Magazin über frühere Erfahrungen junger Mütter in bayerischen Entbindungsheimen:

„Bis Anfang der 1980er-Jahre haben sich Schwangere in Entbindungsheimen in Bayern versteckt. „Gefallene Mädchen“ nannte man die Frauen, weil sie unverheiratet schwanger waren. Viele gaben ihre Kinder zur Adoption frei. Die Adoptionen waren nicht immer freiwillig.“

 

Ergänzend dazu gibt es einen dreiteilige Podcast „Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“

Ebenfalls ausführlich berichtet das Zeit Magazin im Artikel „Entbindungsheime Die gefallenen Mädchen“ vom 13.06.2018.

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Ferienwoche vom 03.–07.09. auf der Schwäbischen Alb

Posted on Juni 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoFür Kinder zwischen 9 und 15 Jahren aus Pflege- und Adoptivfamilien bietet der Verein Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. eine Ferienfreizeit vom 03.–07.09.2018 auf der Schwäbischen Alb an.

Am 24.07. um 18:30 Uhr veranstaltet der Verein einen kleinen Informationsabend zur Freizeit.

nähere Informationen

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Landkreis Unterallgäu: Pflegefamilien erhalten bei Bedarf mehr Unterstützung

Posted on Mai 19, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie |

logoDerzeit leben 62 Kinder und Jugendliche im Unterallgäu bei einer Pflegefamilie, weil sie – für einen gewissen Zeitraum oder auch dauerhaft – nicht bei ihren eigenen Eltern leben können. Damit das Jugendamt diese „Familien auf Zeit“ bei ihrer wichtigen Aufgabe noch besser unterstützen kann, hat der Jugendhilfeausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt einstimmig mehrere Unterstützungsangebote für Pflegefamilien beschlossen.

Denn, so machte Jugendamtsleiterin Christine Keller unmissverständlich klar: Pflegeeltern zu sein ist eine Aufgabe, die 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr vollen Einsatz erfordert – und das für Kinder, die möglicherweise traumatisiert sind, sich sehr schwer damit tun, Bindungen zuzulassen oder vielleicht auch psychisch krank sind. Die Aufnahme eines Pflegekindes sei eine große Herausforderung, die bestehende Familiensysteme schnell an eine Belastungsgrenze bringen könne, so Keller. Das Jugendamt wolle die Pflegefamilien künftig auf ganz verschiedene Weise noch besser begleiten können.

Und so sollen die neuen Angebote aussehen: Erklärt sich ein Paar bereit, als Pflegeeltern ein fremdes Kind für einen gewissen Zeitraum bei sich aufzunehmen, dann kann die Pflegefamilie künftig im ersten halben Jahr intensiv von einer Fachkraft begleitet werden, wie Keller erklärte. In welchem Umfang diese „Startbegleitung“ nötig ist, werde im Einzelfall vereinbart. Dabei könne es darum gehen, die neue Familie beim Aufbau einer Bindung zu unterstützen, aber auch um Hilfe bei organisatorischen Dingen oder bei der Vermittlung von therapeutischen Hilfen.

Aber auch, wenn während des Pflegeverhältnisses schwierige Situationen eintreten – wenn es vielleicht zu Spannungen zwischen der Pflegefamilie und der Herkunftsfamilie kommt, das Kind in die Pubertät kommt oder sonstige Probleme auftauchen – kann eine Fachkraft intensiv beratend zur Seite stehen, so Keller.

„Ich kann nur den Hut ziehen vor jeder Familie, die sich als Pflegefamilie zur Verfügung stellt“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather. Er sah das neue Angebot – wie alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses – auch als „Zeichen der Wertschätzung“ für die wertvolle Arbeit der Pflegefamilien. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Unterstützungsleistungen aus.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Unterallgäu vom 16. Mai 2018

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Bayern: Neue Empfehlungen für Pflegegeld-Pauschalen

Posted on Mai 8, 2018. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoSeit 01.05.2018 gelten für Bayern aktualisierte Empfehlungen des Bayerischen Landkreistags und des Bayerischen Städtetags für die Vollzeitpflege nach dem SGB VIII. Mit diesen erhöhen sich die Pflegepauschalen folgendermaßen:

zu den kompletten Empfehlungen (Stand: 01.05.2018)

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Adoptionstag in Bayern: „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes“ am 16.06. in Mühlhausen

Posted on Mai 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Veranstaltungen |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. veranstaltet am Samstag, den 16.06.2018 in Mühlhausen den Adoptionstag 2018 zum Thema „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes„.

Als Referentinnen werden Susanne Fuchs und Judith Marz von Eltern für Afrika e.V. sprechen.

Weitere Informationen über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Mo-Fr von  8-11.30 Uhr)

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„Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen“ am 05.06. in Augsburg

Posted on Mai 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 05.06.2018 ein zur Fortbildung „Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen“ mit Traumatherapeutin Birgit Hildebrandt.

Aktuelle psychische Auffälligkeiten, Kompetenzen, Entwicklungsstand und schulische Leitungen des Kindes/Jugendlichen, aber auch das familiäre Umfeld spielen fließend in die Diagnose ein. Die notwendige Toleranz der Umwelt und die speziellen Hilfen bekommt man besser mit Diagnose als mit nur einem Verdacht!

Frau Hildebrandt hat durch ihre Arbeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin einen hohen Erfahrungsschatz und wird anhand von Beispielen das Seminar praxisnah gestalten. Zuerst werden die Unterschiede zwischen Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater veranschaulicht um die jeweilige Vorgehensweise besser verstehen zu können.

Was bedeutet eine Diagnose und welche Behandlungsmöglichkeiten resultieren daraus?

nähere Informationen

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Innere Mission ehrt Radiosendung“Nah dran“ über Pflegefamilien

Posted on April 12, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoDie Bayern-2-Autorin Katharina Hübel erhält für ihre Sendung „Eltern ohne Rechte – Das Extreme Leben als Pflegefamilie“ den diesjährigen Karl-Buchrucker-Preis der Inneren Mission in München. Der Preis geht jedes Jahr an Journalisten, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen.

Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

nähere Informationen zur Preisvergabe und Möglichkeit zum Anhören der Sendung

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„Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 17.05. in Augsburg

Posted on April 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 17.05.2018 ein zur Fortbildung „Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ mit Igor Djukic, Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie.

Es werden Filmausschnitte gezeigt, in denen junge Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde. Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, sie sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Es kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Sie beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilfslosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen vom Referenten.

nähere Informationen

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„Kinder psychisch kranker Eltern erzählen“ am 14.05. in Augsburg

Posted on April 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 14.05.2018 zur Fortbildung „Kinder psychisch kranker Eltern erzählen“ ein.

„Wenn man psychisch krank ist, dann tut die Seele weh“ (Lena, 8 Jahre)

Wie geht es eigentlich den Kindern, wenn die Mama oder der Papa psychisch erkranken, in eine Krise geraten oder in die psychiatrische Klinik eingewiesen werden?

Wie erleben die Kinder die für sie schwer verständlichen Verhaltensweisen, die oft verwirrenden Stimmungsschwankungen oder Wahnwelten der psychisch kranken Eltern? Und wie erklären Kinder mit ihren eigenen Worten die psychiatrischen Krankheitsbilder?

Livia Koller hat in ihrer Arbeit in der Kindersprechstunde am Bezirkskrankenhaus Augsburg zahlreiche Gespräche mit betroffenen Kindern geführt und stellt an diesem Abend die Sichtweisen, Erlebenswelten und Erfahrungen der Kinder mit psychisch kranken Eltern vor.

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Kinder/Jugend-Veranstaltungen des Pfad für Kinder Augsburg im Frühjahr/Sommer 2018

Posted on April 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue PFAD Aktions- und Verbundprogramm des Ortsvereins Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. für Frühjahr/Sommer 2018 ist online:

  • 28.04.18 Kosmetik-Workshop (8 und 12 Jahre)
  • 05.05.18 Detektivgeschichte und T-Shirt-Druck (8 und 12 Jahre)
  • 08.-10.06.18 Abenteuer auf dem Reiterhof (ab 8 Jahren)

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EGMR zur Rechtmäßigkeit der Inobhutnahme von Kindern der Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ im Jahre 2013

Posted on März 24, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDer Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in zwei Verfahren entschieden, dass der teilweise Entzug des elterlichen Sorgerechts und die Inobhutnahme von Kindern der Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ angesichts der Gefahr körperlicher Züchtigungen zulässig ist.

nähere Informationen

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„Das Kindeswohl im Pflegekinderrecht, Grundlagen und familiengerichtliche Verfahren“ am 28.04. in Mühldorf am Inn

Posted on März 3, 2018. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 28.04.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Mühldorf am Inn das Seminar „Das Kindeswohl im Pflegekinderrecht, Grundlagen und familiengerichtliche Verfahren“.

Das Seminar mit dem Richter Andreas Hornung gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen sowie den Verlauf familiengerichtlicher Verfahren im Pflegekindschaftsrecht (Besuchskontakte, Rückkehr / Verbleib, Adoption), die Rolle von Pflegeeltern u.a., sowie Möglichkeiten, das Kindeswohlprinzip für Pflegekinder geltend zu machen.

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Nürnberg: Mangel an Fach-Pflegefamilien

Posted on März 1, 2018. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logonordbayern.de berichtet am 28.02.2018 im Artikel „Zu wenig Pflegeeltern für vernachlässigte Babys in Nürnberg“ von einem Engpass bei Bereitschaftspflegefamilien, die in Nürnberg eine pädagogische Ausbildung haben müssen. Als ein Grund für den Bewerbermangel wird die „lächerliche“ Bezahlung genannt.

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Infos für LSBTIQ* als Pflege- und Adoptiveltern am 22.02. in München

Posted on Februar 15, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoZusammen mit dem Münchner Jugendamt lädt das Regenbogenfamilienzentrum in München am 22.02.2018 um 19.30 Uhr interessierte LSBTIQ*-Eltern und die, die es noch werden wollen ins Regenbogenfamilienzentrum in der Saarstr. 5/II ein.

Gabriele Pechtl, Abt. für Adoption und Pflegedienste im Stadtjugendamt München informiert ausführlich zum Thema Pflegschaft – von der Kurzzeitpflege bis zur unbefristeten Vollzeitpflege – aber auch zum Thema gemeinsamer Adoption von Kindern.

Es wird über die Situation in München, das Verfahren und alles, was damit zusammenhängt informiert und die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion geben. Der Eintritt ist frei.

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„Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 15.03. in Augsburg

Posted on Februar 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIgor Djukic, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie referiert am 15.03.2018 in Augsburg zum Thema „Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten„. Veranstalter ist der Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V.

Es werden Filmausschnitte gezeigt, in den junge Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde. Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, sie sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Es kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Sie beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilfslosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen vom Referenten.

nähere Informationen und Anmeldung

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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„Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 15.03. in Augsburg

Posted on Februar 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Seminar des PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. mit dem Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie Igor Djukic über „Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 15.03. in Augsburg werden Filmausschnitte gezeigt, in den junge Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde.

Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, sie sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Es kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Sie beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilfslosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen vom Referenten.

Um Anmeldung bis zum 04.03. wird gebeten.

nähere Informationen und Anmeldung

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Artikel über Kristin Hessel von der PFAD-Elterngruppe Main-Spessart

Posted on Dezember 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Kinder, die etwas anders sind“ des Main-Echo vom 17.12.2017 wird Pflegemutter Kristin Hessel vorgestellt, die im Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern aktiv ist und die PFAD-Elterngruppe Main-Spessart gegründet hat.

Kristin Hessel lernte durch PFAD-Publikationen und den Austausch mit anderen Pflegeeltern, wie essenziell eine gute Bindung für Kinder ist.  Deshalb engagiert sie sich für das Recht von Kindern, in einer intakten Familie groß zu werden.

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Wie kann man die „Suche nach Wurzeln“ unterstützen?

Posted on Dezember 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoSozialpädagogin Evi Fink vom Pflegekinderdienst des Jugendamtes Weiden wird im Artikel „Suche nach Wurzeln“ in Onetz vom 06.12.2017 zur wichtigen Aufklärung von Pflegekindern über ihre Wurzeln interviewt. Sie schätzt, dass etwa 15 Prozent der Pflegekinder ihre leiblichen Eltern nicht kennen.

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„Sexuelle Gewalt – Folgen und Umgang“ am 06.02. in Augsburg

Posted on Dezember 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 06.02.2018 wird die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Birgit Hildebrandt M.A. im Haus Tobias in Augsburg zum Thema „Sexuelle Gewalt – Folgen und Umgang“ referieren. Mitveranstalter ist der Verein PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V.

Im Seminar werden die Folgen und Auswirkungen durch sexuelle Gewalt für die betroffenen Kinder und deren (Pflege-/Adoptiv)Familien dargestellt.
Was ist eigentlich sexuelle Gewalt? Wie gehe ich mit betroffenen Kindern um?
Wie wirkt sich das Erlebte auf den Alltag, die Familie, Schule, eigene Sexualität, … aus?
Was ist im Umgang mit Betroffenen zu beachten?

Schriftliche Anmeldung und Vorauszahlung erforderlich.

nähere Informationen

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Bayern: Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe 2016

Posted on November 2, 2017. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logo2016 wurden mehr als 6,7 Milliarden Euro für die Kinder- und Jugendhilfe verausgabt
Dies entspricht einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr

2016 wurden in Bayern insgesamt 6.737 Millionen Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 458 Millionen Euro verbleiben Nettoausgaben von rund 6.279 Millionen Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den Bruttoausgaben 4 582 Millionen Euro auf die Kindertagesbetreuung, davon 4.506 Millionen auf Kindertageseinrichtungen und 76 Millionen auf den Bereich der Kindertagespflege.

In Bayern wurden im Laufe des Jahres 2016 insgesamt 6.737 Millionen Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe verausgabt, was gegenüber dem Vorjahr (6.263 Millionen Euro) einer Steigerung von 7,6 Prozent entspricht. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 458 Millionen Euro lagen die Nettoausgaben mit 6.279 Millionen Euro 7,1 Prozent über denen des Vorjahres (mit 5.861 Millionen Euro).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden von den Nettoausgaben 3.465 Millionen Euro (55 Prozent) für Leistungen öffentlicher Träger und 2.814 Millionen Euro (45 Prozent) als Zuschuss an freie Träger verausgabt.

Von den Bruttoausgaben waren 4.582 Millionen Euro für Kindertagesbetreuung der größte Posten und lag gut fünf Prozent über denen des Vorjahres.

Mit 1.516 Millionen Euro wurden die Bereiche Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige und vorläufige Schutzmaßnahmen gefördert, was einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 02.11.2017

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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„Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?“ am 11.11. in Friedberg (Bayern)

Posted on Oktober 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V. lädt am 11.11. nach Friedberg ein zu einem Tagesseminar mit Dipl. Psych. Robert Bachhuber zum Thema „Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?„.

Ein kritischer Punkt bei Adoption oder Pflege ist, dass die Beziehung von Eltern und Kind mit einer Trennung beginnt – der Trennung von den bisherigen Bezugspersonen. Die Welt des Kindes wird zwangsläufig erschüttert. Ob diese Erschütterung nun ‚lediglich‘ eine Krise oder eine ‚Störung‘ verursacht, kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Wichtig ist, dass wir dieses Trauma anerkennen, das Kind und seinen Lebensweg aber nicht auf dieses Trauma reduzieren. Aufgrund der besonderen Situation gibt es – neben den normalen Entwicklungsaufgaben – auch ein paar besondere Themen für die neuen Eltern. Wir wollen uns an diesem Seminartag Zeit nehmen, uns die besonderen ‚Hausaufgaben‘ für Kinder und Eltern im Blick auf die Beziehungsgestaltung anzusehen. Der Referent wird möglichst praktisch auf die Anliegen der Teilnehmer eingehen. Bitte senden Sie Ihre Fragen möglichst schon im Vorfeld ein.

nähere Informationen und Anmeldung

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Bayern: Mehr junge Menschen waren 2016 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wurden im Jahr 2016 wieder eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2016 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg waren mehr Buben bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen (60,2 Prozent).

Für 71 084 junge Menschen (+0,7 Prozent gegenüber 2015) wurden im Jahr 2016 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 68 577 (+0,8 Prozent) wurden Hilfen 2016 beendet und für 75 937 junge Menschen (+1,8 Prozent) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhielten von den 75 937 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 20 667 Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei fand bei 8 332 jungen Menschen die Beratung gemeinsam mit der Familie statt, in 9 952 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 383 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen selbst. Betroffen waren 11 137 Buben bzw. junge Männer (53,9 Prozent) und 9 530 Mädchen bzw. junge Frauen.

14 187 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (14 013) war hier eine Zunahme von einem Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 520 (53,0 Prozent) männlich und 6 667 weiblich.

12 061 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (11 163) eine Zunahme von acht Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen erfolgten 8 930 ambulant/teilstationär, 3 017 in einer Einrichtung und 114 bei einer Pflegeperson. 8 306 der betroffenen jun-gen Menschen waren männlich (68,9 Prozent) und 3 755 weiblich.

Zudem wurden am Jahresende 2016 insgesamt 10 216 junge Menschen in einem Heim oder einer betreuten Wohnform erzogen (§ 34 SGB VIII). Gegenüber 2015 mit 10 460 Jugendlichen bedeutet dies einen Rückgang von gut zwei Prozent. Von den 10 216 jungen Menschen waren 75,0 Prozent Buben bzw. junge Männer.

8 178 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut. Von diesen waren 4 266 Buben bzw. junge Männer und 3 912 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Vorjahr (8 191) blieb die Zahl der jungen Menschen in Vollzeitpflege nahezu unverändert.

Über alle Hilfearten hinweg waren 45 740 (60,2 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer als Mädchen beziehungsweise junge Frauen (30 197) auf Hilfen und Beratungen angewiesen.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 05.10.2017

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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Gruppenangebot Soziale Kompetenz für Mädchen u. Jungen von 8-10 Jahren ab 02.10. in Neustadt/Aisch

Posted on September 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Erziehungsberatungsstelle Neustadt/ Aisch bietet im Herbst eine Soziale Kompetenzgruppe für Mädchen und Jungen im Alter von 8-10 Jahren an.

Das Gruppenangebot richtet sich an Kinder, die Unterstützung und Stärkung im Umgang mit anderen brauchen. Dies können sowohl zurückhaltende Kinder sein, als auch Kinder, die in Gruppen immer im Mittelpunkt stehen wollen.

Im geschützten Rahmen der Gruppe üben die Kinder:

  • zuzuhören
  • eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken
  • Kommunikation und Kooperation
  • verbale Konfliktlösung
  • sich für andere einzusetzen und von anderen helfen zu lassen
  • Rücksichtnahme aufeinander
  • berechtigte eigene Wünsche und Forderungen durchzusetzen

Stattfinden wird die Gruppe in den Gruppenräumen der evang. Jugend im Evang. Gemeindezentrum Neustadt/Aisch, Schlossgraben 1, immer montags von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr.

Termine: 2.10./9.10./16.10./13.11./20.11./27.11./11.12./18.12.

Anmeldung:
Erziehungs- und Lebensberatungsstelle
Ansbacher Str.2
91413 Neustadt/ Aisch
Tel. 09161/ 2577
E-mail.: eb@dw-nea.de

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Radiointerview: „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“

Posted on August 10, 2017. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Bayern 2 sendete am 19.07.2017 in der Reihe Notizbuch den Beitrag „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“. Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

das Radiointerview (28.04 min) online anhören

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Immer mehr Mütter und Väter nutzen regelmäßig Angebote der Familienbildung

Posted on August 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Forschung, Fortbildung, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Bamberg – Wenn Fragen zur Erziehung oder Betreuung von Kindern auftauchen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich Rat und Informationen zu holen. Die meisten Eltern sind gut vernetzt und haben verschiedene Ansprechpersonen, an die sie sich wenden. Am häufigsten besprechen sie sich mit dem Partner oder der Partnerin und mit anderen Familienmitgliedern. Im professionellen Bereich schätzen Mütter und Väter besonders den Rat von Lehrkräften, Erzieherinnen und Kinderärzten.

Für viele Eltern ist es heute ganz selbstverständlich geworden, auch präventive Angebote der Familienbildung wie Elternkurse, Veranstaltungen oder Gruppentreffen zu besuchen, wenn sie Fragen zu Familien- und Erziehungsthemen haben. In einem Zeitvergleich zeigt sich, dass sich der Anteil an Eltern, die solche Angebote nutzen, seit 2002 nahezu verdreifacht hat: Gut drei Viertel der befragten Mütter und etwa die Hälfte der befragten Väter nehmen Angebote der sogenannten Eltern- und Familienbildung gelegentlich oder regelmäßig in Anspruch. Nur ein Zehntel der Eltern hat bisher noch nichts von Angeboten zur Stärkung der Elternkompetenzen gehört.

Väter kennen und nutzen solche Angebote zu Familien- und Erziehungsthemen nach wie vor seltener als Mütter. Im Vergleich mit früheren Befragungen zeigt sich aber, dass Väter immer häufiger Angebote zur Stärkung der Elternkompetenzen wahrnehmen. „Auch in der Familienbildung spiegelt sich die gesellschaftliche Entwicklung wider, dass sich Väter stärker bei der Gestaltung des Familienlebens engagieren und in der Kindererziehung Verantwortung übernehmen möchten“, bringt es Familiensoziologe Harald Rost, stellvertretender Leiter des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, auf den Punkt.

Gerade rund um die Familiengründung werden solche Angebote von Müttern und Vätern intensiv genutzt: Neun von zehn Eltern, die Familienbildungsangebote bereits einmal, gelegentlich oder regelmäßig besuchen, haben zum Beispiel an einem Säuglingspflegekurs oder einer Krabbelgruppe teilgenommen.

Diese Befunde hat das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) nun in einer Studie zur „Familienbildung aus Sicht bayerischer Mütter und Väter“ veröffentlicht, die durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wurde. Nach 2002 und 2006 wurden zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 zum dritten Mal knapp 1.200 Mütter und Väter aus ganz Bayern telefonisch befragt. Neben der Inanspruchnahme von Angeboten verschiedener Einrichtungen standen auch die Nutzung der Medien-Angebote wie Erziehungsratgeber oder Eltern-Webseiten im Fokus der Untersuchung. Weiterhin wurden Mütter und Väter nach ihren Einstellungen zu Familie und Erziehung befragt und erhoben, bei welchen Themen Eltern sich Unterstützung wünschen und wie sie am liebsten über solche Themen informiert werden möchten.

Der Forschungsbericht zur Studie ist elektronisch als pdf-Datei unter http://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/materialien/mat_2016_3.pdf verfügbar und kann über www.bestellen.bayern.de auch als gedruckte Version angefordert werden.

Über das ifb:
Das Staatsinstitut für Familienforschung ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich ausschließlich der Familienforschung widmet. Das Forschungsteam am ifb ist interdisziplinär aufgestellt und untersucht seit über 20 Jahren, welche Lebensbedingungen und Bedürfnisse Familien haben, wie Familienleben gestaltet wird und wie sich Lebensumstände und Lebensweisen von Familien verändern.
Das ifb ist ein wissenschaftlich unabhängiges Forschungsinstitut. Es ist sowohl eine nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) als auch An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Quelle: Otto-Friedrich-Universität Bamberg vom 02.08.2017

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Würzburg: Landrat plädiert für anderen Umgang mit Flüchtlingen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEin Jahr nach dem „Axtattentat“ eines 17-jährigen Afghanen, der in einer Gastfamilie lebte, beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Würzburg nochmals mit dem Fall und den Veränderungen, die er mit sich brachte.

Landrat und Jugendamtsleiter machten beim Thema junge Flüchtlinge und Radikalisierung deutlich, dass sie vor allem die derzeitige Praxis mit jugendlichen Asylbewerbern aus Afghanistan für problematisch halten.

zum Artikel in der Mainpost vom 25.07.2017

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PFAD Adoptionstag „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ am 14.10. in Augsburg

Posted on Juli 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

Veranstaltungsflyer

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Im Jahr 2016 wurden in Bayern 551 Minderjährige adoptiert – Fast dreiviertel davon von einem Stiefelternteil

Posted on Juli 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2016 insgesamt 551 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (535 Adoptionen) eine leichte Zunahme (+3 Prozent) bedeutet. Von den Minderjährigen waren 282 männlich und 269 weiblich. In 72 Prozent der Fälle adoptierte die Stiefmutter bzw. der Stiefvater die Minderjährigen.

Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 551 Minderjährige adoptiert. Gegenüber 2015 mit 535 durchgeführten Adoptionen bedeutet dies ein Plus von drei Prozent.

In 464 Fällen hatten die Minderjährigen die deutsche Staatangehörigkeit, 87 Minderjährige hatten keinen deutschen Pass.

Wie auch im Vorjahr war die Gruppe der unter Dreijährigen mit 161 Adoptionen die größte Gruppe.

72 Prozent der Minderjährigen wurde von einem Stiefelternteil (398) oder von anderen Verwandten (12 Minderjährige) an Kindes statt angenommen. Somit fiel ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 141 Adoptionen bestand kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen.

Ende letzten Jahres waren 95 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt – 49 männliche Kinder/Jugendliche und 46 weibliche. Gleichzeitig lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 810 Adoptionsbewerbungen vor.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom 05.07.2017

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Knapp 15 000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche in Bayern im Jahr 2016 – Bei einem Drittel der Fälle wurde eine Kindeswohlgefährdung festgestellt

Posted on Juli 3, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Bayerischen Jugendämter meldeten im Jahr 2016 insgesamt 14 755 Gefährdungseinschätzungen, das heißt Fälle, in denen geprüft wurde, ob das Wohl von Kindern bzw. Jugendlichen in Gefahr war. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag in 2 198 Fällen eine akute und in 2 783 eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Bei 5 386 Gefährdungseinschätzungen wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, jedoch Hilfebedarf und in 4 388 Fällen wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Grundlage der Statistik zur Kindeswohlgefährdung ist das Bundeskinderschutzgesetz, welches zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter gravierende Beeinträchtigungen erleidet, die dauerhafte oder zeitweilige Schädigungen in der Entwicklung des Kindes zur Folge haben bzw. haben können.

Eine Gefährdungseinschätzung nach § 8a Absatz 1 SGB VIII ist vom Jugendamt immer dann abzugeben, wenn dem Jugendamt wichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt werden, es sich daraufhin einen unmittelbaren Eindruck von dem Minderjährigen und seiner persönlichen Umgebung verschafft hat (z.B. durch Hausbesuche oder Einbestellung der Eltern ins Jugendamt) und das Gefährdungsrisiko anschließend im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte eingeschätzt wurde.

2 198 Gefährdungseinschätzungen (15 Prozent) ergaben eine akute, 2 783 (19 Prozent) eine latente Kindeswohlgefährdung. Dabei waren Anzeichen für eine Vernachlässigung oder einer psychischen Misshandlung die häufigsten Gründe einer Kindeswohlgefährdung.

Darüber hinaus wurde bei 5 386 Gefährdungseinschätzungen (36 Prozent) keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, aber Hilfebedarf zum Beispiel im Rahmen einer Hilfe der Kinder und Jugendhilfe wie Erziehungsberatung oder eine Schutzmaßnahme.

Lediglich bei 4 388 Fällen (30 Prozent) wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein weiterer Hilfebedarf ermittelt.

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Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden in Bayern im Jahr 2016 insgesamt 14 755 Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet. Betroffen waren 7 430 Jungen und 7 325 Mädchen.

Die Meldungen an die Jugendämter erfolgten in vielen Fällen (2 732) durch Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft, sowie von Bekannten/Nachbarn der Minderjährigen (1 853 Meldungen).

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik vom 03.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe – Traumatisierte Pflege- und Adoptivkinder“ am 23.09. in Ingolstadt

Posted on Juni 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAlexander Korittko wird am 23.09.2017 in Ingolstadt zum Thema „Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe – Traumatisierte Pflege- und Adoptivkinder“ referieren. Veranstalter dieser Fachtagung ist der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

Nicht jeder Stress ist traumatischer Stress, doch wenn chronischer Stress auf die Entwicklung eines Kindes einwirkt, hat er besonders heftige Störungen zur Folge. Anders als bei Erwachsenen beeinflusst traumatischer Stress in Form von Vernachlässigung, Misshandlung und anderen Formen von Gewalt die im Wachsen befindliche Struktur des Gehirns. Wie es kommt, dass Kinder dann später auch bei kleinsten Belastungen extreme Phänomene der Über- oder Untererregung zeigen, die in der Sprache der Psychotraumatologie als „Hyperarousal“ und „Dissoziation“ be annt sind, wird zusammen mit neuen Erkenntnissen aus der Hirnforschung vorgetragen.

Es wird außerdem vorgestellt, wie eine so genannte Traumaorientierte Pädagogik dazu führen kann, dass ein zuverlässiger Beziehungsrahmen zusammen mit Maßnahmen der äußeren und inneren Stabilisierung dazu verhelfen kann, dass Kinder und Jugendliche ein inneres Gleichgewicht und damit eine Genesung erlangen können.

nähere Informationen

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30 Jahre PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. (1987 – 2017)

Posted on Juni 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logotitel-pfad-aktuell-mit-randAm 07. März 1987 wurde in München der „Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Bayern e. V.“ gegründet, von 44 Gründungsmitgliedern. Nach Landesverbänden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es mit Bayern einen 3. Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Deutschland. Seit März 1998 nennt sich der LV Bayern „PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e. V.“.
Dem Verband sind 28 regionale Pflege- und Adoptivfamiliengruppen und -vereine in Bayern angeschlossen, er vertritt aktuell 845 Mitglieder.
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums erscheint die 2. Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL als Jubiläumsausgabe. Sie wird als Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Verband verbundenen Pflege- und Adoptivfamilien und den mit ihm zusammenarbeitenden Fachkräften und Institutionen kostenlos online gestellt:
30 Jahre PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. – Jubiläumsausgabe

Falls Sie den Landesverband Bayern und seine Arbeit für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen möchten, können Sie sich mit diesem Formular > Aufnahmeantrag (PDF zum Ausdrucken) anmelden. Bitte senden Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrag an die Geschäftsstelle
per Mail: info@pfad-bayern.de
per Fax: 08251/872408
per Post: PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V., Steubstr. 6, 86551 Aichach

Als Mitglied können Sie sich über den Link www.pfad-bayern.de/anmeldung für den Mitgliederbereich registrieren lassen und erhalten zum Beispiel die Mitgliederzeitschrift PFAD AKTUELL ab 1/2017 zum kostenlosen Download.

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2016 verfügten bayerische Familiengerichte in 3 644 Fällen Maßnahmen aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls

Posted on Juni 6, 2017. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Laufe des Jahres 2016 wurden insgesamt 3 644 gerichtliche Maßnahmen eines Familiengerichts für Kinder- und Jugendliche aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls eingeleitet. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren 1 884 Buben und 1 760 Mädchen betroffen. Dabei wurde in 2 063 Fällen die vollständige oder teilweise Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten entschieden.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind in § 1 666 „Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“ geregelt. Das Familiengericht hat danach Maßnahmen im Falle einer körperlichen, geistigen oder seelischen Gefährdung des Kindes oder seines Vermögens zu ergreifen, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden.

Die Anrufung des Familiengerichts durch das Jugendamt ist immer dann erforderlich und verpflichtend, wenn sich die Gefährdung des Kindeswohles nur durch eine gerichtliche Entscheidung abwenden lässt. Das Familiengericht entscheidet dann im Einzelfall, ob gerichtliche Maßnahmen einzuleiten sind und wie diese aussehen. Hierzu zählen beispielsweise Gebote, öffentliche Hilfen wie Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge in Anspruch zu nehmen oder für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen.

Auch Verbote, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit die Familienwohnung oder eine andere Wohnung zu nutzen, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung aufzuhalten oder zu bestimmende andere Orte aufzusuchen, können ausgesprochen werden. Ebenso kann verboten werden, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit dem Kind herbeizuführen. Auch die elterliche Sorge kann teilweise oder vollständig entzogen werden.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2016 in insgesamt 3 644 Fällen Entscheidungen des Familiengerichts getroffen, um für Kinder und Jugendliche Maßnahmen einzuleiten. Dies entspricht einem Plus von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (3 287). In 1 884 Fällen waren Jungen und in 1 760 Fällen Mädchen betroffen.

In 2 063 Fällen wurde der Entzug der elterlichen Sorge entschieden – in 782 Fällen der vollständige und in 1 281 Fällen teilweise. Das heißt, die elterliche Sorge wurde auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (gem. § 1666 Abs. 3 Nr. 6 BGB) übertragen.

Des Weiteren wurde in 943 Fällen die Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe auferlegt, in 210 Fällen wurden die Erklärungen des Personensorge-berechtigten ersetzt und in 428 Fällen wurden Ge- oder Verbote gegenüber dem Personensorgeberechtigten oder Dritten ausgesprochen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik vom 06.06.2017

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PFAD Adoptionstag am 14.10. in Augsburg

Posted on Mai 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an info@pfad-bayern.de.

Veranstaltungsflyer

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„Ich bin auch noch da! Wie geht es leiblichen Kindern mit Pflege- und Adoptivgeschwistern“ am 16.05. in Augsburg

Posted on April 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. bietet am 16.05.2017 im Haus Tobias in Augsburg ein Seminar unter dem Titel „Ich bin auch noch da! Wie geht es leiblichen Kindern mit Pflege- und Adoptivgeschwistern“ an. Referentin wird die Familientherapeutin Ursula Hellmann sein.

Bei der Entscheidung für ein Pflege-/Adoptivkind sind bereits in der Familie lebende Kinder oft „Feuer und Flamme“ und freuen sich auf das neue Geschwister. Später würden sie manchmal das Kind gerne wieder zurückgeben und die Eltern sind verunsichert, ob ihre anderen (leiblichen) Kinder nicht zu kurz kommen, wenn das Adoptiv/Pflegekind so viel Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit erfordert.

Andererseits nehmen häufig später Erwachsene, die mit Pflegekindern aufgewachsen sind, wieder selbst Kinder in Pflege.
Was trägt dazu bei und was können wir tun, damit alle Kinder (und auch Erwachsenen!!) in einer Pflege-/Adoptivfamilie gut leben und wachsen können?

Ein bisschen Theorie, ergänzt mit konkreten, praktischen Beispielen sollen zu diesem Thema Anregungen mit nach Hause geben.

nähere Informationen

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Dokumentation „Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“

Posted on März 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. legt mit seiner DOK 33: „Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“ eine Zusammenfassung seiner Fachtagung 2015 vor.

Laut § 33 Abs. 2 SGB VIII soll die Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen und seinen persönlichen Bindungen sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie Kindern und Jugendlichen in einer anderen Familie eine zeitlich befristete Erziehungshilfe oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten. In diesem Zusammenhang ist von „kindlichem Zeitempfinden“ die Rede, das je nach Alter variiert und bei Entscheidungen berücksichtigt werden soll.

„Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, von Anfang an eine größtmögliche Klarheit darüber herzustellen, ob das Kind langfristig in seiner Pflegefamilie bleiben oder ob und unter welchen Voraussetzungen es zurück in seine Herkunftsfamilie geführt wird“, so die Aussage einer Pflegefamilienberaterin. In dieser Klärungsphase sind vor allem die Kinder ganz besonderen Belastungen und Verunsicherungen ausgesetzt, die sie ohne angemessene Hilfe nicht bewältigen können. Welche Rolle, welche Aufgaben haben die Pflegeeltern in dieser Zeit und wie können sie das Pflegekind bestmöglich begleiten und unterstützen?

Aus dem Inhalt:

  • Fachvortrag: „Herausnahme und Rückführung des Kindes – Grundrechte im Spannungsverhältnis“,
    Ref.: Armin Abendschein, Richter am Amtsgericht Ansbach
  • Fachvortrag: „Zwischen Bindung und Trennung – die Kindesherausnahme aus psychologischer Sicht“,
    Ref.: Irmgard Bräutigam, Dipl. Psych., öffentlich bestellte und beeidigte Sachverständige für forensische Psychologie, Nürnberg
  • Bericht Arbeitskreis 1: „Herausnahme und Rückführung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren und Auswirkungen auf seine Bindungsentwicklung und Bindungsfähigkeit
  • Bericht Arbeitskreis 2: Rolle und Aufgabe der Pflegeeltern bei der Klärung der Perspektive des Pflegekindes (Verbleib oder Rückkehr)
  • Bericht Arbeitskreis 3: „Aspekte der Arbeit mit Herkunftseltern bei der Klärung der Perspektive des Pflegekindes (Verbleib oder Rückkehr)

Die Dokumentation umfasst 60 Seiten und kostet € 8,00 zzgl. Versand.

zum Bestellschein

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Leseprobe der PFAD Aktuell „Herausforderung Schule“

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat auf seiner Homepage eine Leseprobe seiner Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL 1/2017 zum Thema „Herausforderung Schule“ eingestellt.

Für Mitglieder des Landesverbandes steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download im Mitgliederbereich bereit.

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Landkreis Neustadt/Aisch- Bad Windsheim würdigt Pflegeeltern

Posted on März 23, 2017. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Im Artikel „Landrat würdigt Pflegeltern im Landkreis“ vom 23.03.2017 auf nordbayern.de wird über eine Veranstaltung berichtet zu der der Landrat des bayerischen Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim  74 Pflegeelternpaare einlud, um ihnen mit Urkunden und einem kleinen Geldpräsent Dank und Anerkennung für ihre Tätigkeit als Pflegefamilien auszusprechen.

Rund 170 Kinder wachsen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim in über 100 Pflegefamilien auf.

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„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

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