Baden-Württemberg

Stuttgart hat großen Bedarf an Pflegefamilien

Posted on Juli 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Wie sieht der Alltag einer Pflegefamilie aus?“ in der Stuttgarter Zeitung vom 14.07.2017 wird über den Rekordanstieg der Inobhutnahmen in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt berichtet:
2016 hat das Stuttgarter Jugendamt 164 Kinder aus Kinderschutzgründen in seine Obhut genommen – so viele, wie noch nie, fast doppelt so viele wie 2013 (84 Inobhutnahmen) und 31,2 Prozent mehr als 2015.

Im Schnitt würden permanent neue Bereitschafts- und Vollzeitpflegeeltern für zehn Kinder gesucht.

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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Fachtagung „Kinderrechte – Kinderschutz“ am 17.10. in Stuttgart

Posted on Juli 1, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 17.10.2017 findet in Stuttgart der Fachtag 2017 der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. statt. Thema ist: „Kinderrechte – Kinderschutz: Die Anerkennung der Lebenswirklichkeit des Kindes und ihre Relevanz für Jugendhilfe, Pädagogik und Justiz„.

Im Mittelpunkt des Fachtages stehen die konkrete Lebenswirklichkeit des Kindes und die Frage, wie diese Lebenswirklichkeit von den handelnden Akteuren wahrgenommen und interpretiert wird. Ausgehend von konkreten Praxisbeispielen werden folgende Themenfelder beleuchtet und im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnah erörtert und diskutiert:

  • Wie wird das Leid des Kindes von den Beteiligten wahrgenommen, wenn feststeht, dass es in seiner Herkunftsfamilie vernachlässigt oder misshandelt wird?
  • Stehen tatsächlich die Bedürfnisse des Kindes im Zentrum der Entscheidungen der handelnden Akteure?
  • Was ist bei der Erarbeitung der Perspektiven für ein Kind zu beachten?
  • Werden neu entstandene Bindungen zwischen Kind und Pflegeeltern ausreichend geschützt?
  • Was bedeutet Beteiligung des Kindes und Berücksichtigung des Kindeswillen?
  • Wie steht es um die Kinderrechte in Deutschland und wie gestaltet sich deren praktische Umsetzung?
  • Wie arbeiten die Akteure im System zusammen?

Erstmals werden mit diesem interdisziplinär angelegten Fachtag neben Pflegeeltern und Fachkräften der Jugendhilfe auch gezielt Rechtsanwälte, Richterschaft, Verfahrensbeistände und Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger angesprochen und danach gefragt, wie die Akteure im System zusammenwirken.

Anmeldeschluss ist der 01.10.

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„Von Bullerbü bis Spongebob. Medien und ihre Bedeutung für Kinder im Vorschulalter“ am 22.06. in Nürtingen

Posted on Mai 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 26.06. referiert Dr. Ulrike Bischof in Nürtingen für die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. zum Thema „Von Bullerbü bis Spongebob. Medien und ihre Bedeutung für Kinder im Vorschulalter„.

Bei der Veranstaltung beschäftigen sich die Teilnehmer mit der Frage, welche Medien Kinder im Vorschulalter nutzen und welche Bedeutung Lieblingsfiguren und –sendungen für sie haben. Dargestellt wird, wie Eltern einen aktiven und kreativen Umgang mit Medien anregen können und wie sie ihre Kinder bei der Verarbeitung von Medienerfahrungen unterstützen können.

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Neue Anlaufstelle für Pflege- und Adoptivfamilien in Freiburg

Posted on Mai 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Verein fill’e anima – Herzenskinder e.V. baut in Feiburg ein überregionales Kompetenz-Zentrum auf, das zur Beratung, Bildung und Bewältigung von Krisensituationen in Pflege- und Adoptivfamilien dient. Der Verein möchte Oasen schaffen, in denen Kinder und Eltern Impulse für ein besseres Zusammenleben finden und sich auch erholen können. Dafür organisiert er Seminare, in denen ein gutes Angebot für die Eltern auch mit einer hervorragenden Betreuung für die Kinder gepaart ist.

Interview mit der Vorsitzenden Ursula Immenschuh in der Badischen Zeitung vom 06.05.2017

zur Homepage des Vereins fill’e anima – Herzenskinder e.V.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 20.05. in Kirchheim/Teck

Posted on April 20, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 20.05. referieren Ulrich Schürrer und Paula Zwernemann in Kirchheim unter Teck für die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. über die „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern„.

Es zeigt sich immer wieder, dass Pflegeeltern unzureichend über ihre Rechte, Pflichten und die Stolpersteine informiert sind. Dieses Seminar soll dazu dienen, dass sie Sicherheit im Alltag finden und somit ihre Aufgabe, den Kindern eine gute Zukunft zu geben, besser verwirklichen können.

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„Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz“ am 06.05. in Ludwigsburg

Posted on April 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am 06.05. in Ludwigsburg das Seminar „Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz„.

Themenschwerpunkte von Referentin Luise Hepp werden neben den Bindungstheorien die Erkenntnisse der Forschung der letzten Jahrzehnte auf den Gebieten Trennung/Trauma sein – vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung von Pflege- und Adoptivkindern mit Blick auf die meist tragischen Umstände im ersten Lebensabschnitt und deren Folgen für ein ganzes Leben.

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„Das Opferentschädigungsgesetz“ am 29.04. in Stuttgart

Posted on März 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am  ein Seminar zum Thema „Das Opferentschädigungsgesetz“. Referentin Simone Werz wird einen Einblick darüber geben, wer anspruchsberechtigt ist, wie die Anträge gestellt werden können, was das Opferentschädigungsgesetz beinhaltet und was bei Schwierigkeiten mit dem Versorgungsamt zu beachten ist.

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Bildungsworkshop des Careleaver e.V. vom 02.-05. Juni in Tübingen

Posted on März 10, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und der Careleaver e.V. laden Care Receiver (Jugendliche ab 16 Jahren) und Careleaver (Erwachsene, die die Jugendhilfe bereits verlassen haben) vom 02.-05. Juni 2017 nach Tübingen ein zu einem Bildungsworkshop: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!„.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.
Die Anmeldefrist geht bis zum 02. April 2017.

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Erweiterte Wanderausstellung zur Heimerziehung in Baden-Württemberg bis 31.03.2017 in Karlsruhe

Posted on März 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logolabw_heimerziehung_plakat_a4_gla_201611_500Zurzeit gastiert im Generallandesarchiv Karlsruhe die Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975“. Mit der Ausstellung, die im Sommer 2015 startete, arbeitet das Land Baden-Württemberg das leidvolle Schicksal von Heimkindern auf, die in den Heimen – oft aus trivialen Gründen eingewiesen – täglich psychische und körperliche Gewalt erlitten.

Anhand von Bildern und Dokumenten – u. a. Speisepläne, Aktenauszüge, Briefe – gibt die Ausstellung Einblicke in den Alltag von Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen der Nachkriegszeit und ergänzt diese durch Berichte und Filme von betroffenen Zeitzeugen. In Karlsruhe wurde die Ausstellung erweitert durch eine Sammlung von etwa 11.000 Original-Dokumenten aus der Zwangserziehungsanstalt Flehingen (bei Karlsruhe). Sie dokumentieren repressive Erziehungsmethoden und die Lebensumstände der dort lebenden Jugendlichen von 1900 bis 1984. Die sogenannten Zöglings-Akten sind zum ersten Mal öffentlich zu sehen und stellen laut Vizechef des Archivs, Jürgen Treffeisen, eine Rarität dar.

Die Ausstellung beschreibt nicht nur das System der Heimerziehung, sondern auch die Rolle der Jugendämter beim Prozess der Heimeinweisung und die Aufsicht sowie Kontrolle der Träger und Einrichtungen. Neben der historischen Darstellung der Heimerziehung will die Ausstellung auch einen Ausblick in die heutige Heimlandschaft und Jugendhilfe geben und Betroffenen bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit helfen.
Noch bis zum 31. März dieses Jahres kann die Ausstellung im Generallandesarchiv Karlsruhe besucht werden; der Eintritt ist frei.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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„Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“ am 18.03. in Freiburg

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“.

Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg erörtert typische Verläufe in der jugendlichen Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern mit ihren Problemen und Chancen sowie die Verselbstständigung und den Übergang ins Erwachsenenalter anhand wissenschaftlicher Grundlagen und vielen Beispielen aus seiner Praxis.

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Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien vom 05.-10.06. im Hochschwarzwald

Posted on Januar 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoErfrischend anders!“ heißt eine Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien, die in den Osterferien (05.-10.06.) im Hochschwarzwald unter der Leitung von Elfi Hartung, Georg Hug und Prof. August Huber stattfinden wird.

Eine Auszeit für die ganze Familie, um durchzuatmen und neu aneinander Freude zu finden: das sind die Orientierungstage für Pflege- und Adoptivfamilien im Haus Feldberg-Falkau.
Eine ganze Woche in einem schönen weitläufigen Haus im Hochschwarzwald gemeinsam mit anderen, „ähnlich gestrickten“ Familien: Erfahrungen austauschen, neue Anregungen bekommen, miteinander lachen und erfrischt und gestärkt heimkehren!

Veranstaltungsflyer

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Baden-Württemberg: Zahl der Adoptionen um 11 Prozent gesunken

Posted on Oktober 31, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wurden im Jahr 2015 von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Baden‑Württemberg 510 Adoptionen vorgenommen. Damit ist die Zahl der Adoptionen im Vergleich zum Vorjahr (575) um 11 Prozent gesunken.

Im Jahr 2015 wurden durch diese Träger in Baden Württemberg 268 Jungen und 242 Mädchen zur Adoption vermittelt. Gut ein Drittel der Adoptierten hatte das 3. Lebensjahr noch nicht erreicht, 14 Prozent waren zum Zeitpunkt der Adoption zwischen 3 und unter 6 Jahren alt, weitere 16 Prozent waren im Alter von 6 bis unter 9 Jahren. Über ein Drittel der adoptieren Kinder und Jugendlichen war zwischen 9 und 18 Jahren alt. Im Vergleich zum Vorjahr (Durchschnitt 6,7 Jahre) waren die durch Träger in Baden Württemberg vermittelten Kinder und Jugendlichen im Jahr 2015 (Durchschnitt 6,5 Jahre) etwas jünger.

Knapp zwei Drittel (341) der Adoptionen von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe in Baden‑Württemberg erfolgten 2015 durch die Partnerin oder den Partner des leiblichen Elternteils und demnach durch Stiefeltern (333) oder durch eine, mit dem Adoptivkind verwandte Person (8). Es sind hierbei deutliche altersspezifische Unterschiede erkennbar. 39 Prozent (68) der adoptierten Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren wurden von einem Stiefelternteil oder von verwandten Personen adoptiert, 61 Prozent (106) von nicht verwandten Personen. Insbesondere bei den unter 1-Jährigen ist der Anteil an Adoptionen durch nicht verwandte Personen mit 13 Prozent (6) sehr niedrig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Adoptionspflegezeit bei Fremdadoptionen im Regelfall mindestens ein Jahr beträgt, wodurch sich die geringe Anzahl an adoptierten Kindern unter einem Jahr bei den nicht verwandten Personen erklären lässt. Bei den 1- bis unter 3-Jährigen ist der Anteil an zuvor nicht verwandten Adoptiveltern mit 78 Prozent (100) deutlich höher. Auch bei den 3- bis unter 6-Jährigen Adoptivkindern überwiegen mit 57 Prozent (39) die Adoptionen durch nicht verwandte Personen. Schulpflichtige Kinder von 6 bis unter 9 Jahren werden hingegen deutlich seltener von nicht Verwandten angenommen (20 Prozent). Bei den über 9-Jährigen sinkt der Anteil auf 4 Prozent.

Kinder und Jugendliche, die im Jahr 2015 an nicht verwandte Personen vermittelt wurden, waren im Durchschnitt 2,7 Jahre alt, während das Durchschnittsalter der an Stiefeltern oder verwandte Personen vermittelten Kinder bei 8,4 Jahren lag.

Bei knapp 80 Prozent der adoptierten Kinder und Jugendlichen war der leibliche Elternteil vor Beginn des Adoptionsverfahrens ledig oder geschieden. In 11 Fällen (2 Prozent) wurde ein Kind von verheirateten und zusammenlebenden Eltern an nicht verwandte Personen abgegeben.

Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 377 (74 Prozent) der adoptierten Kinder und Jugendlichen. Der Anteil hat sich im Vergleich zum Erhebungsjahr 2014 um 3 Prozentpunkte erhöht. Von den 133 Adoptivkindern mit ausländischer Staatsangehörigkeit stammten 62 Prozent (83) aus europäischen und 31 Prozent (41) aus asiatischen Ländern.
Schaubild 1: Adoptionen in Baden Württemberg 2015 nach dem Verwandtschaftsverhältnis

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 31.10.2016

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„Kinder psychisch kranker Eltern“ am 12.11. in Mannheim

Posted on Oktober 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Seminar „Kinder psychisch kranker Eltern“ wird von der Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit Referentin Luise Hepp am 12.11. in Mannheim veranstaltet.

Die psychische Erkrankung eines Elternteils bedeutet in einer Familie nicht nur eine große Herausforderung hinsichtlich Verständnis, Geduld und Organisation, sondern auch im Hinblick auf die Kinder einen Balanceakt zwischen der Annahme einer solchen Erkrankung mit all ihren Folgen und deren Bewältigungsversuche. Die Kinder sind rasch überfordert mit ihren Verständnismöglichkeiten, vermissen Halt und Konstanz und leisten ein Maß an Anpassung, das ihre Entwicklung einschränkt. Dazu kommen noch (oft massiv) Ängste und immer wieder die Furcht vor Trennung.

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„Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 15.10. in Stuttgart

Posted on September 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ heißt das Seminar, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit den Referentinnen Dr. Ulrike Bischof und Anne Radlinger am 15.10. in Stuttgart abhält.

Bücher, Filme, Fernsehsendungen, PC, Internet, Handys und Smartphones – Medien gehören heute untrennbar zum Familienalltag und zur Freizeitgestaltung. Neben den positiven Funktionen (Information, Entspannung, Unterhaltung, Orientierung) führen Medien und ihr Umgang in der Familie aber auch immer wieder zu Konflikten, wenn es beispielsweise um die Auswahl und die Nutzungsdauer oder bestimmte Vorlieben und Meinungsverschiedenheiten über Medienangebote geht.

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15.10.2016

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Weiterbildung zur zertifizierten Fachkraft in der Pflegekinderhilfe ab Dezember in Filderstadt

Posted on September 13, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Veranstaltungen |

Es sind noch Plätze frei bei dem im Dezember startenden neuen Durchgang der Weiterbildungsreihe für Fachkräfte der Pflegekinderdienste.

Die Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. haben zusammen eine zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe entwickelt. Diese Weiterbildung ist aus dem gemeinsamen Interesse der Kooperationspartner an einer systematischen Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe entstanden. Sie bietet für die Teilnehmenden parallel zur Weiterentwicklung qualitativer Standards der Institution die Möglichkeit einer praxisorientierten, individuellen Qualifizierung.

Der nächste Kursus läuft von Dezember 2016 bis Februar 2018 in Filderstadt bei Stuttgart. Termine:

  • Modul 1: 12. – 14. Dezember 2016
    Der Anfang ist die Hälfte des Weges
  • Modul 2: 13. – 14. Februar 2017
    Brücken bauen – Professionelle Gestaltung und Begleitung von Übergängen
  • Modul 3: 08. – 09. Mai 2017
    Mittendrin und zwischen allen Stühlen? – Arbeit mit allen Beteiligten
  • Modul 4: 18. – 19. September 2017
    Anforderungen, Herausforderungen und Krisen
    Modul 5: 20. – 21. November 2017
    Netzwerke, Kooperationen, Qualitätssicherung
  • Modul 6: 26. – 28. Februar 2018
    Thematisches Wahlmodul

Auch Personen aus anderen Bundesländern können sich anmelden. Es werden alle Anmeldungen auf einer Warteliste erfasst. Je nach Anmeldestand werden weitere Kurse in anderen Regionen der Bundesrepublik angeboten.

Weitere Informationen und alles zur Anmeldung für diese Weiterbildung finden sich auf der eigens für dieses Kursangebot eingerichteten Webseite unter Fachkraft Pflegekinderhilfe.

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Artikel „Villinger Familie nimmt Eritreerin auf“

Posted on September 9, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Südkurier berichtet im Artikel „Villinger Familie nimmt Eritreerin auf“ vom 09.09.2016 über die 17-jährige Rawda, die nach einer langen Odysee ein neues Zuhause bei einer Villinger Pflegefamilie gefunden hat.

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„Schule ! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ am 08.10. in Stuttgart

Posted on September 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Schule ! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ heißt das Seminar, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit Referentin Ulrike Bauer am 08.10. in Stuttgart abhält.

Schule ist in vielen Momenten für „unsere“ Kinder eine enorme Herausforderung: die teils schweren traumatischen Erfahrungen und die mangelnde sichere Bindung aus ihrer Herkunft lassen es nicht zu, dass sie sich vertrauensvoll und neugierig einlassen auf das Neue, Unbekannte, das auf sie zukommt. Die Kinder suchen die Beziehung zu einer Person, einem Lehrer; nur wenn sie sich gesichert fühlen können sie lernen.

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Gute Chancen für Adoptivbewerber in Pforzheim

Posted on September 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen |

In Pforzheim werden noch Adoptionsbewerber benötigt. Davon berichtet der Artikel „Mama und Papa dringend gesucht: Mangel an Adoptiveltern“ aus der Pforzheimer Zeitung vom 07.09.2016.

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Zentrum für Adoptionen e. V. darf keine Auslandsadoptionen mehr vermitteln

Posted on August 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit Bescheid vom 23. Juni 2016 hat die Zentrale Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle „Zentrum für Adoptionen e.V.“ als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle zum 30. Juni 2016 widerrufen.

Gleichzeitig wurden die besonderen Zulassungen zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus der Russischen Föderation und Kasachstan ebenfalls mit Wirkung ab 30. Juni 2016 widerrufen.

Damit darf die Vermittlungsstelle ab 1. Juli 2016 keine Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Derzeit noch nicht abgeschlossene Vermittlungsverfahren werden von der Zentralen Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg weitergeführt. Die Akten über alle abgeschlossenen Verfahren werden dort archiviert.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 03.08.2016

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Baden-Württemberg: Jugendämter nehmen fast 8 400 junge Menschen in Obhut

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In akuten Krisensituationen werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zu ihrem Schutz von Jugendämtern in Obhut genommen. Sie werden dann vorläufig in einer Einrichtung oder bei einer geeigneten Person untergebracht. Neben Unterkunft und Verpflegung stehen sozialpädagogische Beratung und Unterstützung im Vordergrund der Schutzmaßnahme.

Ein solches Eingreifen der Jugendämter war nach Feststellung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2015 in Baden‑Württemberg für 8 367 Kinder und Jugendliche notwendig (2014: 4 601 Kinder). Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 82 Prozent oder 3 766 Kinder. Damit hat sich der seit 2005 ansteigende Trend im Jahr 2015 deutlich verstärkt. Der Zuwachs bei den Inobhutnahmen 2015 resultiert mit einem Anteil von 98 Prozent fast vollständig aus den unbegleiteten Einreisen minderjähriger Kinder und Jugendlicher aus dem Ausland.

Eine solche unbegleitete Einreise war 2015 in 4 912 Fällen (59 Prozent aller Inobhutnahmen) der Anlass für die Inobhutnahme. Damit hat sich die Zahl der Schutzmaßnahmen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland notwendig wurden, im Vergleich zum Vorjahr (2014: 1 227) vervierfacht. In 41 Prozent der Fälle lagen andere Gründe für das Eingreifen der Jugendämter vor, wie z. B. Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (19 Prozent aller Maßnahmen), Beziehungsprobleme (7 Prozent), Anzeichen von Misshandlung (6 Prozent) und von Vernachlässigung (5 Prozent).

In der Geschlechter- und Altersverteilung zeigen sich große Unterschiede zwischen den jungen Menschen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden und den Kindern und Jugendlichen, bei denen der Anlass der Inobhutnahme ein anderer war. 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die ohne Begleitung aus dem Ausland kamen, waren männlich und zwischen 14 und 18 Jahren alt. Bei jungen Menschen, die aufgrund anderer Anlässe in Obhut genommen wurden, lag dagegen der Anteil der Mädchen bei 55 Prozent und der Anteil der Jüngsten (unter 12 Jahre) bei knapp einem Drittel.

In 4 050 Fällen (48 Prozent) wurden die Inobhutnahmen durch soziale Dienste oder die Jugendämter veranlasst. Die Polizei hat bei einem Viertel der betroffenen Kinder und Jugendlichen (2 074 Fälle) zuerst auf die Problemsituation aufmerksam gemacht. Auf eigenen Wunsch wurden 1 126 junge Menschen unter den Schutz des Jugendamts gestellt.

Gut vier Fünftel der Kinder und Jugendlichen wurden vorübergehend in einer Einrichtung (6 314) oder in einer sonstigen betreuten Wohnform (576) untergebracht, knapp ein Fünftel (1 477) fand Schutz bei einer geeigneten Person.

Die Zahl der Inobhutnahmen in den Stadt- und Landkreisen weist große Unterschiede auf. Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die Kreise in sehr unterschiedlichem Ausmaß von Schutzmaßnahmen aufgrund unbegleiteter Einreise von Minderjährigen betroffen waren. Während in sechs Landkreisen weniger als 20 Kinder oder Jugendliche, die ohne Begleitung aus dem Ausland kamen, in Obhut genommen werden mussten, waren in den Stadtkreisen Karlsruhe 982, Stuttgart 713 und Freiburg 370 solcher Fälle zu verzeichnen, so dass sich 42 Prozent der Inobhutnahmen aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland auf die genannten 3 Stadtkreise konzentrierten.

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Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 14.07.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Urteil des Sozialgerichts Heilbronn: Keine höhere „Mütterrente“ nach Erziehung eines Pflegekindes, wenn gesetzlicher Stichtag verpasst!

Posted on April 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die heute 68jährige M. erzog von 1979 an – neben ihren beiden zuvor geborenen Töchtern – in ihrem Haushalt ein 1974 geborenes Pflegekind. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg erkannte für die Erziehung der beiden Töchter neben der bereits gewährten Kindererziehungszeit von einem Jahr einen Zuschlag auf M.s derzeitige Altersrente an, lehnte es aber ab, die Erziehung des Pflegekindes rentenerhöhend zu berücksichtigen: Denn M. habe ihr Pflegekind nicht bereits im 12. Monat nach Ablauf des Monats der Geburt, sondern erst vom 5. Lebensjahr an erzogen. Mit Ihrer Klage vor dem Sozialgericht Heilbronn machte M. geltend, die Stichtagsregelung sei willkürlich. Zudem sei sie als (Pflege-)Mutter ihrer vor 1992 geborenen Kinder in verfassungswidriger Weise benachteiligt, so dass ihr Erziehungszeiten von jeweils drei Jahren – entsprechend der Gesetzeslage für nach 1992 geborene Kinder – für sämtliche drei Kinder zu gewähren seien.

Die Klage blieb erfolglos: Die Erziehung des Pflegekinds könne schon deshalb nicht rentenerhöhend im Rahmen der sog. „Mütterrente“ gewährt werden, weil M. dieses erst vom 5. Lebensjahr an erzogen habe. Dementsprechend habe die Rentenversicherung auch zurecht im Zuge der gesetzlichen Neuregelung einen Zuschlag nur für die Erziehung der beiden Töchter gewährt. M. werde auch nicht in verfassungswidriger Weise benachteiligt. Denn auch wenn jeder Stichtag unvermeidbar gewisse Härten mit sich bringe, sei es dem Gesetzgeber angesichts seines weiten Gestaltungsspielraums nicht verwehrt, aus haushaltspolitischen Erwägungen sachlich vertretbare Stichtagsregelungen einzuführen. Im Übrigen sei die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder nunmehr von 12 auf 24 Monate ausgeweitet worden, sodass die Erziehungsleistung von Müttern und Vätern dieser Kinder seitdem besser honoriert werde. Schließlich sei die Anknüpfung an den 12. Lebensmonat des Kindes verwaltungspraktikabel und dürfte den im Nachhinein nicht immer verlässlich feststellbaren tatsächlichen Erziehungsverhältnissen im 2. Lebensjahr des Kindes in den weit überwiegenden Fällen entsprechen.

Az.: S 14 R 4060/14  (M. ./. Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg – Urteil vom 18. Februar 2016, rechtskräftig).

Hinweis zur Rechtslage:

§ 56 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch  [SGB VII] – Auszug -:
Kindererziehungszeiten sind Zeiten der Erziehung eines Kindes in dessen ersten drei Lebensjahren. (…) Eine Erziehungszeit ist dem Elternteil zuzuordnen, der sein Kind erzogen hat. (…)

§ 249 Abs. 1 SGB VI:
Die Kindererziehungszeit für ein vor dem 1. Januar 1992 geborenes Kind endet 24 Kalendermonate nach Ablauf des Monats der Geburt.

§ 307d SGB VI – Auszug -:
Bestand am 30. Juni 2014 Anspruch auf eine Rente, wird ein Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten für Kindererziehung für ein vor dem 1. Januar 1992 geborenes Kind berücksichtigt, wenn (…) in der Rente eine Kindererziehungszeit für den zwölften Kalendermonat nach Ablauf des Monats der Geburt angerechnet wurde (…). Der Zuschlag beträgt für jedes Kind einen persönlichen Entgeltpunkt. (…)

Anmerkung:

Mit dem zum 1.7.2014 in Kraft getretenen „Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung“ wurde die Anrechnung von Kindererziehungszeiten in § 249 Abs. 1 SGB VI für vor 1992 geborene Kinder von 12 auf 24 Monate ausgeweitet (s.o.). Für Versicherte, die sich am 1.7.2014 bereits im Rentenbezug befanden, sieht die neu eingefügte Vorschrift des § 307d SGB VI unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschlag für jedes Kind von einem Entgeltpunkt vor, wenn in der Rente bereits eine Kindererziehungszeit für den 12. Kalendermonat nach Ablauf des Monats der Geburt angerechnet ist. Zur „Mütterrente“ – die auch für betroffene Väter gilt – s. auch gut verständlich die Informationen der DRV Bund auf deren Homepage; hiernach wirkt sich die „Mütterrente“ monatlich zwischen 26€ und 30€  rentenerhöhend aus (http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/Allgemeines/FAQ/rv_leistungsverbesserungsgesetz/140212_faq_muetterrente.html).

Quelle: Pressemitteilung des Sozialgerichts Heilbronn vom 27.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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„Social Media, Smartphone, Tablet-PCs, Apps und Co…“ am 23.04. in Stuttgart

Posted on März 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dr. Ulrike Bischof und Anne Radlinger werden am 23.04. in Stuttgart zum Thema „Social Media, Smartphone, Tablet-PCs, Apps und Co…“ referieren. Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg.

Der Umgang mit digitalen Medien wie Smartphones, Tablet-PCs und Computern gehört für Jugendliche heute zum unverzichtbaren Bestandteil ihres Alltags, dient der Unterhaltung, Kommunikation und Information und spielt auch für die Entwicklung ihrer Identität eine wichtige Rolle. Die entgrenzten medialen Räume bergen aber auch neue Risiken und Probleme und in vielen Familien verbindet sich die Zunahme der Medienerfahrungen mit erheblichem Stress.

Durch besondere Entwicklungsbeeinträchtigungen, sozial-emotionale Eigenheiten und Traumatisierungen bei jugendlichen Pflege- und Adoptivkindern stellen Problembereiche und Schwierigkeiten im Umgang mit Medien häufig eine zusätzliche Herausforderung in der Erziehung dar. Aufgabe der Eltern ist es immer wieder zwischen Gewinn und möglichen kritischen Auswirkungen abzuwägen, die Heranwachsenden zu begleiten und sich den häufig stark konfliktbehafteten Auseinandersetzungen zu stellen.

Im Seminar thematisieren wir die Frage, welche Bedeutung digitale Medien im Alltag von Jugendlichen haben und welche Rolle sie bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben spielen können. Anhand von Beispielen werden pädagogische Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Ziel der Veranstaltung ist es, Ideen zu Vorgehensweisen im Alltag zu entwickeln.

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17-jährige Eritreerin in Pflegefamilie

Posted on März 5, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der größte Teil der nach Deutschland kommenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sind Jungs. Von der Aufnahme eines 17-jährigen Mädchens in eine Pflegefamilien in Baden-Württemberg berichtet der Artikel „Furtunas neues Glück“ aus der Bietigheimer Zeitung vom 04.03.2016.

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„Beteiligungskultur und Kommunikation mit Kindern von 0 bis 10 Jahren – Möglichkeiten und Grenzen“ am 05.-06.04. in Stuttgart

Posted on Februar 8, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte im stationären Bereich der Hilfen zur Erziehung und Pflegeeltern bietet die IGfH vom 05.-06.04. in Stuttgart das Seminar „Beteiligungskultur und Kommunikation mit Kindern von 0 bis 10 Jahren – Möglichkeiten und Grenzen“ mit Referentin Anja Lerch an.

Die Bedeutung der Beteiligung in den Hilfen zur Erziehung ist bekannt, wenn auch noch nicht überall umgesetzt. Zudem beginnen Mitwirkungskonzepte oft erst mit der Sprachfähigkeit und setzen bestimmte kognitive Fähigkeiten voraus; bei altersübergreifenden Heimräten bspw. wird teilweise viel Ausdauer und das Verstehen von komplexen Zusammenhängen auf häufig rein verbaler Ebene erwartet. Zum Teil fehlen konkrete Ideen zur altersgemäßen Umsetzung der Beteiligung von jüngeren Kindern. Daher wollen wir in dieser Fortbildung den Blick gezielt auf die jüngeren Kinder richten. Welche Konzepte und Formate sind hilfreich, damit Beteiligung von Kindern funktionieren kann? Wie können wir sie altersgemäß informieren, wie und wann in ihren Alltagsbelangen beteiligen? Welche non-verbalen Möglichkeiten der Kommunikation können wir einsetzen? Wie gelingt Beteiligung in Erziehungsstellen und Pflegefamlien oder in altersübergreifenden Heimgruppen?

Neben theoretischen Grundlagen zum Demokratielernen werden wir auch Haltungen diskutieren. Projektskizzen und konkrete Methoden werden eingeübt. Fragen und Problemstellungen aus der eigenen Praxis sind sehr willkommen und können gemeinsam bearbeitet werden.

Anmeldeschluss ist der 08.03.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 19.03. in Tauberbischofsheim

Posted on Februar 1, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ vermittelt Prof. Dr. Mériem Diouani-Streek in einem Seminar am  19.03. in Tauberbischofsheim.

Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

Veranstalter ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V. und dem Jugendamt des Main-Tauber-Kreises.

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„Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz“ am 20.02. in Stuttgart

Posted on Januar 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz“ heißt das Seminar, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit Referentin Luise Hepp am 20.02. in Stuttgart abhält.

Erkenntnisse der Neurobiologie zeigen uns, wie unmittelbar nach der Geburt das menschliche Gehirn sich in atemberaubendem Tempo verändert. Jeder Reiz, dem der Säugling ausgesetzt ist, verändert das Netz aus Nervenzellen, Nervenfasern und Synapsen. Schließlich bleiben die Verbindungen bestehen, die des Öfteren erfahren wurden.

Diese Erkenntnisse geben uns hinsichtlich dem Aufbau von Bindung und Weiterentwicklung wie auch bei Erleben von Vernachlässigung, Misshandlung, Trennung(en) und Trauma entscheidende Impulse, wie wir mit Betroffenen verantwortlich umgehen müssen und was sich auf keinen Fall wiederholen darf.

Themenschwerpunkte im Seminar werden, neben den bekannten Bindungstheorien und den Erkenntnissen der Forschung der letzten Jahrzehnte auf den Gebieten Trennung/Trauma, vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung von Pflege-und Adoptivkindern sein mit Blick auf die meist tragischen Umstände im ersten Lebensabschnitt und deren Folgen für ein ganzes Leben.

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Kurse mit Irmela Wiemann in der Schweiz

Posted on Januar 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Die Diplom-Psychologin Irmela Wiemann wird 2016 wieder Kurse in der Schweiz gestalten, die Fachkräften und Pflege- und Adoptiveltern offen stehen. Sie werden von tipiti oder von der Fachhochschule Nordwestschweiz angeboten. In allen Kursen gibt es derzeit noch freie Plätze.

  • 07. – 09. März 2016 in Basel
    Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Info
  • 06. – 07. Mai 2016 in Wil
    Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien
    Info
  • 30. Mai – 01. Juni 2016 in Basel
    Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen 
    Info
  • 09. – 11. Juni 2016 in Wil
    Kontakt zur Herkunftsfamilie – Belastung oder Chance?  
    Info
  • 19. – 21. September 2016 in Wil
    Traumapädagogik
    Info
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Bericht über türkischstämmige Pflegemutter in Baden-Württemberg

Posted on Dezember 19, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Schon seit drei Jahren wohnt der achtjährige Pascal als Pflegekind in der muslimischen Familie Can. Die 42-jährige Kübra war die erste türkischstämmige Pflegemutter Baden-Württembergs. Das Deutsch-Türkische Journal hat sie für den Artikel „Kübra, Pascals Mutter“ besucht.

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Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien vom 28.03.-03.04. im Hochschwarzwald

Posted on Dezember 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Erfrischend anders!“ heißt eine Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien, die in den Osterferien (28.03.-03.04.) im winterlichen Hochschwarzwald unter der Leitung von Elfi Hartung, Georg Hug und Prof. August Huber stattfinden wird.

Eine Auszeit für die ganze Familie, durchzuatmen und neu aneinander Freude zu finden: das sind die Orientierungstage für Pflege- und Adoptivfamilien im Haus Feldberg-Falkau. Eine ganze Woche in einem schönen weitläufigen Haus im winterlichen Hochschwarzwald gemeinsam mit anderen, „ähnlich gestrickten“ Familien: Erfahrungen austauschen, neuen Input bekommen, miteinander lachen, erfrischt und gestärkt heimkehren.

Vormittags finden thematische Gesprächsrunden für die Eltern sowie ein Betreuungsprogramm für die Kinder und Jugendlichen statt, nachmittags und abends wechseln sich gemeinsame Unternehmungen und frei verfügbare Zeit ab. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Familien begrenzt.

Veranstaltungsflyer

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Kreis Überlingen: Zeitung klärt Schicksal einer Adoptierten auf

Posted on Dezember 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Publikationen, Verschiedenes |

Der Aufruf des Südkuriers Anfang November (wir berichteten) war erfolgreich. Die Zeitung versuchte das Schicksal von fünf Kindern aus Überlinger Kinderheimen zu klären, für die die Zeitung im Dezember 1955 nach Adoptiveltern gesucht hatte. Die Jüngste – zu dieser Zeit noch ein Baby – hat sich gemeldet und erzählt ihre Geschichte im Artikel „Adoptivkind: Nach 60 Jahren schließt sich der Kreis“ vom 24.11.2015.

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Kreis Überlingen: Zeitung interessiert sich nach 60 Jahren für das Schicksal von fünf Adoptivkindern

Posted on November 8, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Publikationen, Verschiedenes |

Der Südkurier möchte durch den „Aufruf: Was wurde aus diesen Kindern?“ das Schicksal von fünf Kindern aus Überlinger Kinderheimen klären, für die die Zeitung im Dezember 1955 nach Adoptiveltern gesucht hatte.

Geklärt werden soll, was aus Erwin D. (geboren am 25. Januar 1952), Bernhard F. (geboren 1947), Johannes B. (geboren Ende der 1940er Jahre), Karin H. (geboren 1955) und Maria H. (geboren ca. 1950) geworden ist.

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„Rechtliche Grundlagen für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 28.11. in Tauberbischofsheim

Posted on Oktober 13, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 28.11. wird Prof. Dr. Ludwig Salgo in Tauberbischofsheim zu den „Rechtlichen Grundlagen für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ sprechen. Ausgerichtet wird das Seminar von der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V. und dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Jugendamt, Sachgebiet Pflegekinder- und Adoptionsdienst.

Das Seminar beschreibt die rechtlichen Grundlagen kontinuitätssichernden Hilfeplanungen für Pflegekinder und diskutiert aktuell Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt. Das Seminar wird im Frühjahr 2016 mit der Sicht auf die internationale Pflegekinderforschung und sozialpädagogische Methoden fortgesetzt.

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Tagung von Adoptiv- und Pflegefamilien am 14./15.11. in Bad Boll

Posted on September 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Vom 14.-15.11. treffen sich wieder Adoptiv- und Pflegefamilien in der Evangelischen Akademie Bad Boll zu einer jährlichen Tagung. Das Motto in diesem Jahr heißt: „Herausforderungen in Adoptiv- und Pflegefamilien gemeinsam bewältigen„.

Jede Adoptiv- und Pflegefamilie ist einzigartig. Dennoch stehen alle vor ähnlichen Herausforderungen. Ziel der Tagung ist es, die Beziehungsqualität in den Familien zu verbessern und die erzieherische Kompetenz von Adoptiv- und Pflegeeltern zu erhöhen. Die Stärkung und Ermutigung der Eltern sind dabei zentral.

Anmeldeschluss ist der 04.11.

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„Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 26.09. in Aalen

Posted on August 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dipl. Psychologin Dr. Martina Cappenberg referiert am 26.09. in Aalen für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pflegekinderdienst des Landratsamtes Ostalbkreis und des Landkreises Heidenheim statt

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert die Referentin, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

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Baden-Württemberg: „Haus Trampelpfad“ hilft Familien mit Pflege- und Adoptivkindern

Posted on Juli 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Der Südkurier berichtet im Artikel „Neues Haus hilft Familien mit Pflege- und Adoptivkindern“ vom 07.07.2015 von der Eröffnung des „Haus Trampelpfad“, das der Pflegeelternverein aus Konstanz als überregionale Einrichtung für Pflege- und Adoptiveltern mit ihren Kindern auf dem Hohentwiel bei Singen eingerichtet hat.

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Zollernalbkreis fördert Pflegefamilien für behinderte Kinder

Posted on Mai 28, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Schwarzwälder Bote berichtet im Artikel „Grundsatz: ambulant vor stationär“ vom 27.05.2015 von der Initiative des  Zollernalbkreises in Baden-Württemberg, die Eingliederungshilfe für in Pflegefamilien untergebrachte Kinder und Jugendliche mit Behinderung – zunächst befristet bis Ende 2018 – vollständig zu übernehmen.

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Familientag für Adoptiv- und Pflegeeltern am 27.06. in Bad Boll

Posted on April 27, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet  am 27.06. einen Familientag für Adoptiv- und Pflegeeltern sowie deren Kinder. Ziel der Veranstaltung ist es, die Beziehungsqualität in den Familien zu verbessern und die erzieherische Kompetenz von Adoptiv- und Pflegeeltern zu erhöhen. Die Stärkung und Ermutigung der Eltern sind dabei zentrale Schwerpunkte.

Als Referenten konnte Marco Carini gewonnen werden, der sich selbst als Adoptierter auf Muttersuche begeben hat. Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, die den Eltern und ihren Kindern Zeit und Raum für gemeinsames Erleben zur Verfügung stellen.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FASD-Syndrom“ am 17.03. in Stuttgart

Posted on Februar 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FASD-Syndrom“ werden Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, Ulrike Bauer und Heike Wolter am 17.03. in Stuttgart referieren. Veranstalter ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. und der Akademie für Pflege-/Adoptivfamilien und Fachkräfte.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den mütterlichen Konsum von Alkohol während der Schwangerschaft eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Zweites Kinderbuch der Kinderdorf-Pflegefamilie Schwan veröffentlicht: „Theodor, das kleine U-Boot“

Posted on Dezember 5, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit „Theodor, das kleine U-Boot und seine abenteuerliche Reise um die Welt“ hat die große Kinderdorf-Pflegefamilie Schwan nach ihrem ersten Fabelbuch “Ferdinand, die wilde Rosa und die fliegenden Hamster”– das bereits 2011 erschienen ist – dieses zweite Buch geschrieben und es auch selbst bebildert.

Silke und Thomas Schwan leben mit ihren sieben Pflegekindern im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg.

Als Folgegeschichte ist es nun an dem kleinen U-Boot Theodor, seine Eltern in den Weiten der Ozeane wieder zu finden. Die aufregenden Abenteuer rund um den Globus wurden von den sieben Pflegekindern im Alter von 8 bis 14 Jahren recherchiert und erzählt. Aufgeschrieben von den Pflegeeltern Silke und Thomas Schwan, wurden sie illustriert in Zusammenarbeit mit der Kunstpädagogin Annika Kolvenbach.

Das Büchlein ist als lustige Tiergeschichte bereits ab dem Kindergartenalter geeignet.

nähere Informationen und Bestellmöglichkeit

Pressemitteilung des Albert-Schweizer-Verbandes vom 02.04.2014:
Das besondere Buch – Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilie schreibt mit ihren Pflegekindern Märchenbücher

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Fachtag Erziehungsstellen am 06.02. in Freiburg

Posted on Dezember 1, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Kinder- und Familienzentrum St. Augustinus richtet am 06.02. in der katholischen Akademie Freiburg einen Fachtag für Erziehungsstellen aus.

Erziehungsstellen bieten Kindern im familiären Setting professionelle und im besonderen Maße individualisierte Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig stellt dieses Arbeitsfeld für die MitarbeiterInnen aufgrund der engen Verflechtung von Professionalität und Familienorientierung eine besondere Herausforderung dar.

Die Veranstalter wollen dieses Angebot der Hilfen zur Erziehung in seinen praktischen Ausprägungen beleuchten, innewohnende Problemstellungen fachlich diskutieren, zur Vernetzung von Kolleginnen und Kollegen beitragen und neue Ideen sammeln.

In den praxisorientierten Workshops, die in Kooperation mit Studierenden der Katholischen Hochschule Freiburg, dem Fachdienst und Kolleginnen aus den Erziehungsstellen vorbereitet und durchgeführt werden, soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit gegeben werden sich an einem regen Erfahrungsaustausch zu beteiligen und neue Impulse für die Arbeit zu erhalten.

Die Tagung richtet sich an alle, die mit, in und für Erziehungsstellen arbeiten oder sich einen Einblick in das Arbeitsfeld verschaffen möchten.

⇒ zum Einladungsflyer

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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„Pflegekinder ohne deutschen Pass“ am 13.11. in Stuttgart

Posted on Oktober 16, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 13.11. findet in Stuttgart eine Abendseminar der Pflegeelternschule Baden-Württemberg zum Thema „Pflegekinder ohne deutschen Pass“ statt. Referenten sind Christiane Teuber und Ulrich Schürrer.

Wenn Pflegekinder ohne deutsche Staatsangehörigkeit in einer Pflegefamilie leben, hat dies viele zusätzliche Besonderheiten zur Folge: es gibt rechtliche Fragen zu klären, oft ist zu Beginn eines Pflegeverhältnisses manches wie z.B. der Aufenthaltsstatus noch unklar oder gar unbekannt, vieles Bürokratische ist komplizierter. Auch die Frage der eigenen Identität ist für solche Pflegekinder häufig schwierig. Es geht an diesem Abend nicht um eine ausländerrechtliche Beratung, sondern um eine Einführung ins Thema und um einen weiterhelfenden Erfahrungsaustausch.

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„Schwieriges Verhalten verstehen und ihm günstig begegnen“ am 29.11. im Kreis Rottweil

Posted on Oktober 15, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Ulrike Bauer referiert am 29.11. im Kreis Rottweil zum Thema „Schwieriges Verhalten verstehen und ihm günstig begegnen“. Veranstalter ist die Pflegeeelternschule Baden-Württemberg.

Viele Krisen, manches Verhalten der Adoptiv- und Pflegekinder stellen eine große Herausforderung für uns Eltern und Betreuer dar – lassen sie sich doch so oft gar nicht verstehen. Vor allem: was ist von all dem, was wir aushalten, normal? Was ist entwicklungsbedingte Krise – Trotz, Vorpubertät, Pubertät; und was sollten wir verstehen lernen auf dem Hintergrund vom Traumageschehen? Wir wollen an diesem Tag in den Austausch gehen über Schwieriges, das wir erleben, und über Lösungsversuche, die wir schon hinter uns haben, über Tipps – und nicht zuletzt auch darüber, was das alles mit uns selber macht, denn wir halten ja all das aus, wir sollen all dem geschickt begegnen. Ein Tag im Gespräch und mit wenig Theorie.

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„Unterstützende Hilfen im Schulalltag für Kinder mit besonderem Bedarf“ am 08.11. in Freudenstadt

Posted on Oktober 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg lädt am 08.11. nach Freudenstadt zum Seminar „Unterstützende Hilfen im Schulalltag für Kinder mit besonderem Bedarf“ mit den Referentinnen Monika Lehmann und Barbara Pracharz ein.

Schule, für traumatisierte Kinder eine große Herausforderung! Für Eltern und Lehrer auch!
Kinder mit besonderem Bedarf kommen häufig in der Regelschule nur schwer zurecht. Sie brauchen oft mehr Aufmerksamkeit, mehr positive Zuwendung, mehr Grenzsetzungen und mehr Schutz als andere Kinder. Eine spezielle Rolle spielen hierbei früher erlebte Traumatisierungen, die zu Angst- und Stresszuständen, zu Dissoziationen, zu Konzentrationsstörungen, zu einer Störung des Sozialverhaltens sowie zu selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten führen können. Traumatisierte Kinder nehmen ihre Umwelt anders wahr. Vieles macht ihnen Angst, vieles löst Erinnerungen aus, welche dann zu Reaktionen führen kann, die für Lehrer und Klassenkameraden nicht nachvollziehbar sind. Oft nehmen diese Kinder das gesprochene Wort anders wahr. Biographiearbeit ist im Klassenverband für ein Kind, welches in der Herkunftsfamilie Schlimmes erlebt hat, oft eine schwere Belastung. Massive Krisen bleiben dann nicht aus.

Der Schulbesuch kann sowohl die Kinder als auch die anderen Beteiligten an ihre Belastungsgrenze bringen. Je umfassender, offener und effektiver sich die Bezugspersonen des Kindes untereinander austauschen und unterstützen, umso erfolgreicher wird der Schulbesuch verlaufen. Wie kann ein solches kooperatives Miteinander geschaffen und erhalten werden? Welche Maßnahmen sind für das betroffene Kind besonders wichtig und sinnvoll? Wie können alle Beteiligten daran mitwirken, das Schule für diese Kinder gelingt? Welche Hilfen und Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule können genutzt werden?

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