Hessen

Familien-Wochenendseminar am 22.-25.05. im Westerwald

Posted on Februar 23, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Wochenende des 22.-25.05. werden Pflege- und Adoptivfamilien vom IVA-Institut zu einem Familienseminar im Familienferiendorf Hübingen eingeladen. Im Referentenworkshop am Samstag behandelt Referent Reinhold Schäfer mit den TeilnhmerInnen das Thema „Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Gefühls- und Konfliktmanagement in Pflege- und Adoptivfamilien„. Währenddessen werden die Kinder in unterschiedlichen Gruppen betreut.

Anmeldeschluss ist der 02.04.

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Gruppenangebot für Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Februar 18, 2015. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main bietet 2015 wieder vier kostenlose Seminartage an für Eltern, deren Kind(er) in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie leben.

Im Zentrum der Arbeit des erfahrenen Referententeams Eva Ris und Sabine Kiy-Kania mit den Eltern steht die Frage, was sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun können. Es ist erwünscht, aber nicht erforderlich, dass die Mütter und Väter an allen Terminen teilnehmen.

Termine jeweils Samstag von 10.30 bis 16 Uhr:

  • 21.03.2015
  • 18.07.2015
  • 19.09.2015
  • 05.12.2015

Info für soziale Dienste

Einladung für Eltern

Anmeldung für Eltern

 

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„Trauma, das „Stimmige“ oder das „Richtige“ am 14.03. in Fulda

Posted on Februar 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.03. referiert Familientherapeutin Claudia König in Fulda zum Thema „Trauma, das „Stimmige“ oder das „Richtige“ – Umgang mit Kindern, die Traumatisches erlebt haben„.

Veranstalter sind der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien Fulda e.V. sowie der Landesverband Hessen.

Kinderbetreuung wird angeboten. Anmeldeschluss ist der 05.03.

Veranstaltungsflyer

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„Vollzeit-Pflegefamilie – Was spricht dafür, was sollte man wissen?” am 26.02. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

In einem Kurs des Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt/Main in Kooperation mit dem Fachteam Adoption des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt klärt Sabine Willmann-Ilgner am 26.02. über die Frage auf: “Vollzeit-Pflegefamilie – was spricht dafür, was sollte man wissen?

Ungewollt kinderlose Paare, die eine Familie gründen möchten, haben neben der Adoption die Möglichkeit, als Pflegefamilie einem Kind dauerhaft ein Zuhause zu geben. Wie sind die Rahmenbedingungen für Pflegefamilien und wie unterscheidet sich der rechtliche Status zur Adoption? Wie ist der Kontakt zu den leiblichen Eltern und wie ist die Begleitung durch das Jugendamt? Verschaffen Sie sich einen Überblick, der Ihren persönlichen Entscheidungsprozess erleichtern kann.

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Für Adoptiveltern: “Bindungssensibler Übergang zur Kinderbetreuung” am 03.03. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit dem bindungssensiblen Übergang von Adoptivkindern in die Kinderbetreuung beschäftigt sich ein Kurs des Haus der Volksarbeit e.V. mit Referentin Maria Tepper am 03.03. in Frankfurt/Main.

Adoptivkinder reagieren oft heftig auf Veränderungen und neue Herausforderungen; frühe Trennungserfahrungen kommen so zum Ausdruck. Adoptiveltern wägen deshalb in der Betreuungsfrage sehr bewusst ab, wann welche Kinderbetreuung angezeigt ist. Allgemeingültige Altersempfehlungen bzw. der Ausbau früher Kinderbetreuungsangebote sind bei der Betrachtung der eigenen individuellen Familiensituation nicht unbedingt hilfreich. An diesem Abend geht es um passende Entscheidungskriterien für außerfamiliäre Kinderbetreuung Ihres Kindes, aber vor allen Dingen auch um die feinfühlige Gestaltung gut gelingender Übergänge.

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„Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27./28.04. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 30, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH bietet in Kooperation mit dem Careleaver-Netzwerk & Care Leaver-Projekt (IGfH/Uni Hildesheim) eine Fortbildung zum Thema „Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27.-28.04. in Frankfurt am Main an.

Junge Menschen aus Wohngruppen, Pflegefamilien und Heimerziehung stehen vor besonderen Herausforderungen: Oft werden mit dem Eintritt der Volljährigkeit alle Hilfen beendet, ohne dass sie angemessen auf den Eintritt in die Selbstständigkeit vorbereitet wurden. In dieser Fortbildung sollen erstmalig gemeinsam mit jungen Care Leavern Ideen dafür entwickelt werden, wie Übergänge aus stationären Hilfen in das Erwachsenenleben gut gestaltet werden können.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Rechtsansprüche im SGB VIII und Möglichkeiten der Durchsetzung
  • Beispiele guter Praxis der Übergangsbegleitung (national/international)
  • Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, spezifisch in Hinblick auf die Lebenssituation in stationären Hilfen
  • Übergang in andere Sozialleistungssysteme bei Hilfeende
  • Vorstellung des Careleaver-Netzwerkes Deutschland
  • Austausch über Handlungsansätze, Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Bedarfe der Fachkräfte in der Arbeit mit Care Leavern
  • Erarbeitung von Ideen und Ansätzen für die eigene Praxis.

Anmeldeschluss ist der 30.03.

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„Unsicherheiten und Belastungen im Umgang mit Herkunftseltern“ am 28.02. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 28.02. referiert Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr in Frankfurt/Main über „Unsicherheiten und Belastungen im Umgang mit Herkunftseltern„. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung des Zentrum Familie/Haus der Volksarbeit e. V., der Kath. Familienbildungsstätte Frankfurt und des Fachteam Adoption des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main.

Das Verständnis von Erziehung und Elternschaft ist geschlechtersensibler geworden. Mädchen und Jungen, Männer und Frauen sollten gleichberechtigt sein und doch auch verschieden sein dürfen. Väter und Mütter haben unterschiedliche Rollen und sind doch beide wichtig für die Entwicklung eines Kindes.
Geschlechterfragen spielen für heutige Lebensverhältnisse eine große Rolle. Adoptivverhältnisse werden jedoch immer noch eher geschlechterneutral betrachtet. In Adoptionsfamilien fallen biologische und soziale Elternschaft auseinander. Eltern-Kind-Verhältnisse und Geschlechterverhältnisse müssen hier mehr als sonst ausgehandelt werden.
Adoptierte Jungen reagieren auf ihre besondere Situation zumeist anders als adoptierte Mädchen. Jungen streben eher nach Abgrenzung, Mädchen suchen öfter nach ihrer Herkunftsfamilie. Adoptivmütter verhalten sich oft nachsichtiger als Mütter leiblicher Kinder. Adoptivväter gelten als aktiver. Bei pubertierenden Kindern werden die Geschlechterfragen noch bedeutsamer.
Das Seminar will für eltern- und kindbezogene Geschlechterfragen sensibilisieren. Es werden neue Forschungsergebnisse zum geschlechterdifferenten Umgang und zur Verarbeitung von Adoption dargestellt und themenbezogene pädagogische Fragen erörtert.

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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„Abenteuer Erziehung – Wege zwischen Intuition und Professionalität“ am 03.02. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 11, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 03.02. findet an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main der Fachtag „Abenteuer Erziehung
– Wege zwischen Intuition und Professionalität“ statt.

Eingeladen sind Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Kindertagespflege, Familienbildung, Kinder- und Familienzentren; in der Beratung sowie in der Plegekinderhilfe, Adoption und in Einrichtungen der Jugendhilfe Tätige; Tagespflegepersonen und Pflegeeltern; ebenso Lehrende, Studierende und weitere an dem Thema Interessierte.

Veranstalter sind das Institut für familiale und öffentliche Erziehung, Bildung, Betreuung e.V.
sowie der Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität.

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„Möglichkeiten der Alltagspädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag“ am 31.01. in Seligenstadt

Posted on Januar 2, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Prof. August Huber wird am 31.01. in Seligenstadt über „Möglichkeiten der Alltagspädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag“ referieren.

Veranstalter ist Wundertüte e.V., der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien im Kreis Offenbach.

Veranstaltungsflyer

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Wochenende für Adoptiv- und Pflegefamilien vom 12.-14.06.2015 in Ilbenstadt

Posted on Dezember 10, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Bistum Mainz lädt am Wochenende vom 12.-14.06.2015 Adoptiv – und Pflegefamilien zu einer Freizeit nach Ilbenstadt/Wetterau unter dem Thema „Familienkonflikte und ihre Lösungen – märchenhaft“ ein.

„Vater-Sohn-Konflikte, Mutter-Tochter-Konflikte, Wie lebt es sich in einer Familie mit Ziehmutter oder – Vater?“, und viele andere Themen sind in Märchen verdichtet und in der Volkstradition immer wieder erzählt worden. In diesen Märchen können wir gut unsere eigenen Wünsche und Sorgen, Fragen und auch Antworten auf klassische Familienthemen finden, wenn wir uns mit den Symbolen und deren Bedeutung beschäftigen.

An dem Wochenende soll unser Familiengeschehen auf dem oben genannten Hintergrund reflektiert und schwierige Erziehungssituationen besprochen werden.

Referent: Reinhold Schäfer, Dipl.- Päd. zusammen mit einem Team von Adoptiveltern. Die Kinder und Jugendlichen gestalten ihr Programm in eigenen betreuten Gruppen. Ein gemeinsamer Abend und die Feier eines Gottesdienstes am Sonntagmorgen runden das Programm ab.

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Materialien zum Fachtag „Fachkräfte zwischen Unterstützung und Kontrolle der Pflegefamilie“

Posted on November 14, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) stellt die Materialien zum Hessischen Fachtag für Fachkräfte der Pflegekinderhilfe zur Verfügung. Er fand am 10.10. in Darmstadt unter dem Titel „Fachkräfte zwischen Unterstützung und Kontrolle der Pflegefamilie“ statt.

Vorträge

Arbeitsgruppen

  • 1. „Schwierige Pflegeeltern” – „schwieriges” Jugendamt – was tun im Konflikt?
    Dr. Thomas Meysen, DJuF, Heidelberg
    Protokoll
  • 2. Starke Spannungen zwischen Pflegefamilie und Herkunftsfamilie – was tun?
    Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen
    Protokoll
  • 4. Der seltene Fall: Kindeswohlgefährdung in der Pflegefamilie
    Lydia Schönecker, DJuF, Heidelberg
    Protokoll
  • 6. Umgang mit der Umgangsregelung – wer hat was zu sagen?
    Lydia Schönecker, DJuF, Heidelberg
    Powerpointpräsentation
  • 7. Pflegekinderdienst – Vormundschaft: Kontakt halten – wer wann mit welchem Ziel?
    Henriette Katzenstein, DJuF, Heidelberg
    Protokoll
  • 10. Gerichtsbeschluss Sorgerechtsentzug: Kooperation bei der Herausnahme
    Dr. Thomas Meysen, DJuF, Heidelberg
    Protokoll
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„Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen)“ vom 26./27.01. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 25, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für MultiplikatorInnen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern ist ein Seminar des Paritätischen Bildungswerkes mit Dr. Bernd Abendschein konzipiert das am 26./27.01. in Frankfurt/Main stattfinden wird: „Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) – Sensibilisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder„.

Ziel ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Eltern(teilen) hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen „Hilfe zur Erziehung“ für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt.

Anmeldeschluss: 22.11.2014

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Hessen: 12 900 junge Menschen wurden 2013 außerhalb des Elternhauses untergebracht

Posted on Oktober 3, 2014. Filed under: Hessen | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2013 wurden in Hessen 12 900 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis unter 27 Jahre außerhalb des Elternhauses untergebracht: 4700 bzw. gut 36 Prozent in Form von Vollzeitpflege und 8200 bzw. knapp 64 Prozent in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform.

Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes nahm die Zahl der betroffenen jungen Menschen gegenüber 2012 um 4,7 Prozent zu (Betreute in Vollzeitpflege: plus 4,8 Prozent; Betreute in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform: plus knapp 4,6 Prozent). Ein Grund für die Steigerung der außerhalb des Elternhauses untergebrachten jungen Menschen war die Zunahme der unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland. Am Jahresende 2013 dauerten noch 9600 Hilfen an, rund 3300 Hilfen wurden im Jahr 2013 beendet. Knapp 3550 Hilfen wurden 2013 neu begonnen.

Mit knapp 48 Prozent waren die meisten jungen Menschen, die außerhalb des Elternhauses untergebracht wurden, zwölf bis unter 18 Jahre alt, gefolgt von den Sechs- bis unter Zwölfjährigen sowie den Volljährigen mit jeweils rund 21 Prozent. Elf Prozent hatten das sechste Lebensjahr noch nicht erreicht.

Bei den jüngeren Kindern spielte die Vollzeitpflege die wichtigste Rolle, während mit steigendem Alter eine Unterbringung in einem Heim oder das betreute Wohnen an Bedeutung gewann. Von den unter Sechsjährigen waren 85 Prozent in Pflegefamilien untergebracht. Bei den Sechs- bis unter Zwölfjährigen lag dieser Anteil bei 58 Prozent, bei den Zwölf- bis unter 18-Jährigen waren 25 Prozent und bei den Volljährigen knapp 16 Prozent in Vollzeitpflege.

Bei der Vollzeitpflege standen folgende Gründe im Vordergrund: Die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (20 Prozent), die Gefährdung des Kindeswohles (18 Prozent) und die unzureichende Förderung bzw. Betreuung/Versorgung des jungen Menschen in der Familie (16 Prozent). Bei den jungen Menschen, die in Heimen/sonstiger betreuter Wohnform untergebracht wurden, waren neben der Unversorgtheit des jungen Menschen mit 19 Prozent, der eingeschränkten Erziehungskompetenz der Eltern mit 16 Prozent, Auffälligkeiten des jungen Menschen im sozialen Verhalten mit elf Prozent sowie die unzureichende Förderung des jungen Menschen mit zehn Prozent von Bedeutung.

Bei der Vollzeitpflege bezogen 82 Prozent (Heimerziehung: 42 Prozent) der jungen Menschen/der Herkunftsfamilien bei Beginn der Hilfe Transferleistungen.

Die im Laufe des Jahres geleisteten Hilfen errechnen sich aus der Summe der im Jahr beendeten Hilfen und den am 31.12. bestehenden Hilfen. Wird eine Hilfe beendet und im laufenden Jahr erneut begonnen, so wird dies als zwei Hilfen gezählt.

Quelle:  Hessisches Statistisches Landesamt vom 30.09.2014

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Frankfurt/Main: Zahl der Inobhutnahmen von UMF hat sich seit 2007 fast versiebenfacht

Posted on September 16, 2014. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Artikel „Jugendamt Frankfurt – Stadt rettet mehr Kinder aus Familien“ in der Frankfurter Neuen Presse vom 16.09.2014 wird der starke Anstieg der Inobhutnahmen darauf zurückgeführt, dass immer mehr minderjährige Flüchtlinge aus Krisengebieten nach Frankfurt kommen und die Bürger beim Verdacht auf Vernachlässigung und Missbrauch schneller zum Telefon greifen als früher.

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„Die psychologische Begutachtung bei Pflegekindern“ am 13.10. in Frankfurt/Main

Posted on September 1, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes lädt am 13.10. zu einem Seminar mit Dr. Monika Nienstedt und Dr. Arnim Westermann ein. Sie werden über „Die psychologische Begutachtung bei Pflegekindern“ referieren. Das Seminar für psychologische Sachverständige, Richter, Anwälte, Verfahrensbeistände und Sozialarbeiter“  wird in Frankfurt/Main stattfinden.

Dr. Monika Nienstedt und Dr. Arnim Westermann untersuchen und diskutieren auf der Basis ihrer langjährigen Erfahrung als psychologische Sachverständige in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren methodische und inhaltliche Fragen einer Begutachtung, die der besonderen Problematik von Pflegekindern Rechnung trägt.

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„Eltern bleiben – trotz alledem. Zusammenarbeit mit Familien, deren Kinder in Pflegefamilien leben“ vom 10.-12.11. in Germerode

Posted on August 27, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Unter dem Titel „Eltern bleiben – trotz alledem“ widmet sich eine Fortbildung der IGfH für MitarbeiterInnen von Pflegekinderdiensten und andere interessierte interessierte Fachkräfte der „Zusammenarbeit mit Familien, deren Kinder in Pflegefamilien leben„. Das Seminar findet vom 10.-12.11. in Germerode unter der Leitung von Sabine Simon und Judith Pöckler-von Lingen statt.

Wenn Pflegeverhältnisse gelingen, liegt das oft daran, dass Pflege- und Herkunftsfamilie gut miteinander kooperieren. Eine wechselseitige Akzeptanz macht es leichter, die Klippen im Alltag der komplexen Familiensysteme erfolgreich zu umschiffen. Für die Kinder ist es sehr entlastend, wenn sie erleben, dass die Erwachsenen „an einem Strang“ ziehen. Um sich diesem Ziel zu nähern, brauchen abgebende Eltern Beratungsangebote und aktive Unterstützung.

An einem BestPraktice-Beispiel wird die Professionalisierung der Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem vorgestellt. Gemeinsam werden im Workshop Ideen zur qualitativen Weiterentwicklung erarbeitet. Dabei wird es um folgende Themen gehen:

  • Auseinandersetzung mit den Interessen, Anforderungen und Bedürfnissen der Beteiligten und die Reflexion der eigenen Rolle und Aufgaben
  • Eltern für die Zusammenarbeit gewinnen
  • Entwicklung eines Einzel- und Gruppenberatungsangebotes für Eltern
  • Vor- und Nachbereitung von Besuchskontakten
  • „Familiencafés“ für kindgerechte Besuchskontakte
  • Einbeziehung in die Hilfeplanung
  • Entwicklung von Akzeptanz für das Pflegeverhältnis
  • Kooperation im Helfersystem.

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„Hilfeplanung mit der Bereitschaftspflege“ am 11.10. in Frankfurt/Main

Posted on August 22, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bereitschaftspflegefamilien und Fachkräfte behandelt ein Seminar des IVA Instituts am 11.10. das Thema „Hilfeplanung in der Bereitschaftspflege„.  Die Veranstaltung will die Möglichkeit bieten zum Gespräch von Fachkräften der Pflegekinderhilfe und Bereitschaftspflegeeltern über das Thema Hilfeplanung. Neben einem Impulsreferat von Corinna Petri zu den rechtlichen Grundlagen sind Austausch über die jeweilige Praxis vor Ort und gemeinsame Reflexion über die Möglichkeiten von Hilfeplanung Inhalt des Seminars.

Folgende Themen sollen u.a. angesprochen werden:

  • Auftrag der Bereitschaftspflegestelle
  • Umwandlung der rechtlichen Zuordnung nach § 42 SGB VIII zu § 27 fff bzw. § 33 SGB VIII
  • Zeitpunkt der Einleitung des Hilfeplanprozesses nach § 36 SGB VIII
  • Bereitschaftspflegeeltern als Beteiligte
  • Form der Dokumentation für eine nachfolgende Vollzeitpflegefamilie (oder Einrichtung)
  • Einbeziehung der nachfolgenden Pflegefamilie (oder Einrichtung)

Veranstaltungsflyer

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PAKT 2014: „Kinder mit besonderen Bedürfnissen“ am 13.09. in Hessisch-Lichtenau

Posted on August 7, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag (PAKT 2014) des Pflege- und Adoptivfamilien – Landesverband Hessen e.V. widmet sich dem Thema „Kinder mit besonderen Bedürfnissen – Einstufung in Sonderpflegestellen und gemäß § 35a SGB VII – Hilfen und Unterstützung„. Er findet am 13.09. in Hessisch-Lichtenau statt.

Referieren werden A. Fischer-Stier und S. Chebila zum Thema „Kinder mit besonderen Bedürfnissen: Wie gelingt eine einvernehmliche Regelung bezüglich der Einstufung in Sonderpflegeformen“ sowie Antje Nau über „Mehrbedarf aufgrund besonderer Bedürfnisse“.

Veranstaltungsflyer

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„Amtsvormundschaft endet, Einzelvormundschaft beginnt“ am 20.09. in Frankfurt/Main

Posted on August 1, 2014. Filed under: Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Forum Einzelvormundschaft des IVA Instituts will Einzelvormünder/-pfleger für Pflege- oder Heimkinder oder solche, die dies werden wollen, ansprechen. Es bietet Raum zum Austausch über ihre besonderen Themen und Fragestellungen und Möglichkeiten zur Qualifizierung und Fortbildung.

Bei einer Veranstaltung am 20.09. wird Henriette Katzenstein vom Deutschen Institut für Jugendhilfe- und Familienrecht(DIJuF) zum Thema „Amtsvormundschaft endet, Einzelvormundschaft beginnt“ referieren. Sie wird folgende Gesichtspunkte behandeln:

  • Für und Wider der Einzelvormundschaft
  • Übergang von der Amtsvormundschaft zur Einzelvormundschaft
  • Rechte des Mündels?
  • Pflichten und Rechte des ehrenamtlichen Vormunds?
  • Beratung durch das Jugendamt?

Veranstaltungsflyer

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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3700 Kinder von hessischen Jugendämtern 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 9, 2014. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die hessischen Jugendämter meldeten im Jahr 2013 insgesamt 3700 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das waren 23 Prozent mehr als 2012. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, handelte es sich um die Inobhutnahme oder Herausnahme aus einem Heim, der eigenen Familie bzw. einer Pflegefamilie oder einer anderen Unterbringungsart aufgrund einer akuten Gefahr für das Wohl des Kindes oder Jugendlichen. Die Zunahme um 700 Kinder und Jugendliche ist vor allem auf das Anwachsen der unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland um rund 400 Personen zurückzuführen.

Die Schutzmaßnahmen betrafen vor allem Jugendliche, d. h. über die Hälfte (62 Prozent) waren älter als 14 Jahre, 38 Prozent waren Kinder unter 14 Jahren. Der Anteil der Jugendlichen im Alter von über 14 Jahren stieg gegenüber 2012 um vier Prozentpunkte.

Die am häufigsten genannten Anlässe für Schutzmaßnahmen waren Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (36 Prozent), unbegleitete Einreisen aus dem Ausland (26 Prozent) und Vernachlässigung (zwölf Prozent). Beziehungsprobleme und Misshandlungen waren in elf Prozent der Fälle Anlass für Interventionen. Die anderen Gründe spielten mit jeweils weniger als fünf Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Schutzmaßnahmen betrafen 56 Prozent deutsche und 44 Prozent ausländische Kinder und Jugendliche. Ein relativ hoher Anteil der Nichtdeutschen (58 Prozent) entfiel auf unbegleitete Einreisen aus dem Ausland. Die Zahl dieser Fälle stieg im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 400 Personen oder 73 Prozent auf 945. Damit setzte sich die Entwicklung aus dem Jahr 2012 beschleunigt fort. Sieben von zehn unbegleiteten Einreisenden waren männliche Jugendliche im Alter von 16 bis unter 18 Jahren. Eine große Rolle bei den Schutzmaßnahmen spielte die Familienkonstellation. Kinder und Jugendliche, die in Familien Alleinerziehender oder in Patchworkfamilien lebten, waren deutlich häufiger von Inobhutnahmen betroffen.

Die Inobhutnahmen erfolgten zu rund einem Viertel auf eigenen Wunsch des Kindes bzw. Jugendlichen und bei drei Vierteln lag eine Gefährdung vor. Vor allem Mädchen im Alter zwischen 16 bis 18 Jahren wurden in vier von zehn Fällen auf eigenen Wunsch in Obhut genommen.

Die Unterbringung erfolgte meist in einer Einrichtung (79 Prozent). 18 Prozent wurden in einer geeigneten Familie untergebracht und drei Prozent in einer sonstigen betreuten Wohnform.

In 36 Prozent der Inobhutnahmen kehrte der junge Mensch nach der Maßnahme zu dem Sorgeberechtigen, zur Pflegefamilie oder ins Heim zurück. 34 Prozent wurden außerhalb des Elternhauses, also im Heim, durch betreutes Wohnen oder in einer Pflegefamilie untergebracht; gut zehn Prozent erhielten eine sonstige stationäre Hilfe und sieben Prozent eine ambulante Erziehungshilfe. Bei gut 15 Prozent erfolgte keine anschließende Hilfe und drei Prozent wurden von einem anderen Jugendamt übernommen. Mehrfachnennungen waren möglich.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 08.07.2014

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7900 Gefährdungseinschätzungen bei Kindeswohlgefährdung in Hessen durchgeführt

Posted on Juli 2, 2014. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In 2013 wurden in Hessen gut 7900 Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII durchgeführt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies zehn Prozent mehr als im Jahr 2012, in dem die Erhebung erstmalig stattfand.

Als Ergebnis der durchgeführten Gefährdungseinschätzungen wurde bei 14 Prozent eine akute und bei zwölf Prozent eine latente Kindeswohlgefährdung festgestellt. In 74 Prozent der Fälle lag keine Kindeswohlgefährdung vor — in mehr als der Hälfte dieser Fälle bestand trotzdem ein Hilfebedarf. Über die Hälfte aller Gefährdungseinschätzungen betraf Kinder unter sieben Jahre.

Bezogen auf die Bevölkerung in der jeweiligen Altersgruppe wurde für 79 von 10 000 Einwohnern unter 18 Jahre eine Gefährdungseinschätzung vorgenommen. Jüngere Kinder waren mehr betroffen als ältere. Für die unter Dreijährigen lag diese Quote bei 133, bei den Drei- bis unter Sechsjährigen bei 104, bei den Sechs- bis unter Zehnjährigen bei 76 und bei den Zehn- bis unter 18-Jährigen bei 54.

Von den 2030 Fällen, in denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, war mit sechs von zehn Fällen die Vernachlässigung die am häufigsten genannte Art. Körperliche Misshandlungen waren bei der akuten Kindeswohlgefährdung mit 35 Prozent die zweithäufigste Art. Bei der latenten Kindeswohlgefährdung standen die psychischen Misshandlungen mit 30 Prozent an zweiter Stelle. Anzeichen von sexueller Gewalt wurden bei sieben Prozent der Fälle akuter und bei vier Prozent latenter Kindeswohlgefährdung festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Von den 1075 Fällen der akuten Kindeswohlgefährdungen waren in etwa gleich viele Mädchen und Jungen betroffen. Unterschiede bei den Geschlechtern gab es allerdings bei der Art der Kindeswohlgefährdung: Bei den Vernachlässigungen und körperlichen Misshandlungen waren die Jungen stärker betroffen, bei den psychischen Misshandlungen und bei sexueller Gewalt häufiger die Mädchen. Insbesondere in Fällen der sexuellen Gewalt waren bei den akuten Kindeswohlgefährdungen in drei Viertel der Fälle Mädchen die Leidtragenden.

Als Folge der akuten Kindeswohlgefährdung wurde der junge Mensch in 47 Prozent in Obhut, d. h. aus der Familie, genommen. In 35 Prozent wurde das Familiengericht eingeschaltet, in 28 Prozent erfolgte erstmals eine Hilfe zur Erziehung und in zwölf Prozent eine zusätzliche Hilfe. In knapp 23 Prozent wurde keine Hilfe neu eingerichtet bzw. keine der vorangegangenen Hilfen gewährt. Es konnte aber in diesem Fall die bereits bestehende Hilfe fortgeführt werden. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Konstellation der Familienverhältnisse spielte eine große Rolle. Bei mehr als der Hälfte der Einschätzungen lebte der junge Mensch bei einem alleinerziehenden Elternteil oder bei einem Elternteil mit neuem/-r Partner/-in.

Häufig erfolgte die Initiative zur Gefährdungseinschätzung durch Polizei/Gericht/Staatsanwalt (19 Prozent), Nachbarn (14 Prozent), Ärzten (elf Prozent) und durch die Schule bzw. anonym mit je neun Prozent. In acht Prozent der Fälle wurden die Eltern bzw. Personenberechtigten tätig. Andere Institutionen oder Personen, auf deren Initiative die Gefährdungseinschätzung erfolgte, spielten mit je unter sechs Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

Hinweis:
Nach § 8a SGB VIII ist eine Gefährdungseinschätzung vom zuständigen Jugendamt vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohles eines Kindes oder Jugendlichen bekannt werden. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist.
Nach der Einschätzung der Gefährdungssituation im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte kann im Ergebnis eine Gefährdung vorliegen, eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden (latente Kindeswohlgefährdung) oder es liegt keine Kindeswohlgefährdung vor.
Bei Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung ist eine anschließende geeignete Hilfe in Absprache mit den Personensorgeberechtigten anzubieten. Gegebenenfalls kann auch das Tätigwerden des Familiengerichts notwendig werden. Bei dringender Gefahr kann das Jugendamt auch ohne die Entscheidung des Familiengerichts das Kind oder den Jugendlichen in Obhut nehmen.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 02.07.2014

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Hessen: Maßnahmen zum Entzug der elterlichen Sorge 2013

Posted on Juni 24, 2014. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Jahr 2013 erfolgten in Hessen 1330 Maßnahmen des Familiengerichts, davon 713 gerichtliche Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, gab es im Vorjahr eine Untererfassung bei den Maßnahmen. Ein Vergleich der aktuellen Werte mit dem Jahr 2012 ist daher nur eingeschränkt möglich.

Zum Jahresende 2013 lebten 2432 Kinder und Jugendliche in Hessen unter bestellter oder gesetzlicher Vormundschaft der Jugendämter, rund ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei 287 Kindern lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. 2145 Kinder und Jugendliche hatten eine durch Vormundschafts- oder Familiengericht bestellte Amtsvormundschaft (Entzug des Sorgerechts).

Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften betrug 2421 (2012: 2413). Dabei werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen.

Für knapp 33 500 Kinder gab es im Jahr 2013 Beistandschaften, gut acht Prozent weniger als 2012. Die Beistandschaft hilft Personensorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, zum Beispiel bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Dem Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Eine Pflegeerlaubnis (nach § 44 SGB VIII) für die Vollzeit- bzw. Wochenpflege wurde im Laufe des Jahres 2013 für 328 Kinder und Jugendliche erteilt. Fast alle waren in Vollzeitpflege untergebracht.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 24.06.2014

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Landesjugendamt RLP: Fachtagung der Pflegekinderdienste 2014

Posted on Mai 29, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |

Am 07. und 08. Mai 2014 hatten 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen in öffentlicher und freier Trägerschaft die Gelegenheit, sich mit dem Thema „Eigene Kinder – Fremde Kinder- Geschwisterkinder, Passungen suchen und finden“ auseinander zu setzen.

Nach der Begrüßung durch Birgit Zeller, Abteilungsleitung des Landesjugendamtes, und Iris Egger-Otholt, Leitung des Referates 33, eröffnete Prof. Dr. Christine Köckeritz den fachlichen Diskurs mit einem Vortrag zur Frage: „Welche Eltern braucht das Pflegekind?“ Anhand von grundlegenden Betrachtungen bei der Auswahl von Pflegeeltern zeigte die Referentin, wie notwendig es ist, die besonderen Bedürfnisse des Pflegekindes im Einzelfall zu betrachten. Anschaulich wurde das mögliche Bindungsverhalten des Kindes im Zusammenhang mit den dadurch an die Pflegeeltern gerichteten Anforderungen thematisiert. Ein wichtiger Faktor ist hier, nach Einschätzung von Prof. Köckeritz, die professionelle Betreuung und Begleitung durch die Fachkräfte. Der Vortrag hinterließ bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele für die Praxis nützliche Überlegungsansätze.

Im Rahmen einer offenen Runde stellten Birgit Zeller, Iris Egger-Otholt und zwei Mitarbeiterinnen des Referates 33 Themen des Pflegekinderwesens aus dem Landesjugendamt vor. Iris Egger-Otholt berichtete vom aktuellen Stand der Empfehlungen für die Pflegekinderdienste und bat die Fachkräfte um deren Einschätzungen. Die Fachkräfte nutzten dieses Angebot zu einem regen Austausch. Beate Fischer-Glembek erläuterte die Arbeit der bundesweiten Arbeitsgruppe des DIJuF (Deutsches Institut für Jugend und Familie). Diese Gruppe von Experten des Pflegekinderwesens aller Bundesländer erarbeitet zurzeit ein Grundsatzthesenpapier zu den wünschenswerten Standards des Pflegekinderwesens bundesweit. Zuletzt wurde das aktuelle Thema der migrationssensiblen Pflegeverhältnisse angesprochen. Es wurden auf Einladung des DITIB (Türkisch islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) von Julia Mückusch-Radwer Vorträge vor Mitgliedern von muslimischen Gemeinden gehalten.

Den Nachmittag gestaltete Michaela Herbertz-Floßdorf, die einen Einblick in den Alltag von Regenbogenfamilien gab. Unter der Überschrift „Familie ist da, wo Kinder sind“ zeigte die Referentin anhand von Studien die möglichen Entwicklungs-tendenzen von Kindern und Pflegekindern bei Eltern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf. In einer lebhaften Diskussion tauschten sich die Fachkräfte über mögliche Ressourcen bzw. Fallstricke eines solchen Pflegeverhältnisses aus.

Am zweiten Tag erläuterte Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut in München die Bedeutung von Geschwistern aller Art für das Aufwachsen von Pflegekindern. Aus langjähriger Berufspraxis heraus präsentierte Dr. Kindler verschiedene Ansätze der Geschwisterunterbringung. Wieder wurde deutlich, dass es keine allgemeingültige Lösung bei einer Unterbringung gibt. Auch bei der Platzierung von Geschwisterkindern muss die Bedürfnislage der betroffenen Kinder im Einzelfall betrachtet werden. Mit viel Humor und aus reichhaltiger Erfahrung beantwortete Dr. Kindler noch weit über seinen Vortrag hinaus die Fragen der Fachkräfte.

Corinna Petri, Dipl. Sozialpädagogin an der Universität Siegen, rundete den zweiten Tag mit Einblicken aus der Forschung über die Erlebnisperspektive der Kinder ab. Anhand von Interviewsequenzen zeigte die Referentin sehr anschaulich, wie weit das Erleben der Kinder und die Intention der beteiligten Erwachsenen auseinander gehen können.
Zum Abschluss diskutierten die Fachkräfte grundsätzliche Haltungen zur Unterbringung von Geschwistern und sammelten konkrete Handlungsansätze für die tägliche berufliche Praxis.

Zusammenfassend wurde durch die vier Referenten ein großer Bogen über verschiedene Lebenswelten und Lebenskonstellationen von Kindern und Geschwisterkindern in der Pflegekinderhilfe geschlagen. Die Tagung gab viele Anregungen und die Fachkräfte zeigten durch ihre engagierte Mitarbeit und intensive Nachfragen, wie aktuell und facettenreich das Thema der Geschwisterbeziehung in die tägliche Arbeit einfließt.

Quelle: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 27.05.2014

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Oberlandesgericht Frankfurt am Main weist Klage von Adoptiveltern gegen die Stadt Frankfurt am Main ab

Posted on Mai 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Mit Urteil vom 21.05.2014 hat der Amtshaftungssenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (OLG) eine Klage von Adoptiveltern abgewiesen, welche Schadensersatz wegen unzureichender Aufklärung durch das Jugendamt über gesundheitliche Risiken bei zwei Adoptivkindern gefordert haben.

Die Kläger – die Adoptivmutter ist inzwischen verstorben – haben 1998 zwei Kleinkinder derselben Kindesmutter adoptiert. Beide Kinder entwickelten sich physisch und psychisch problematisch. Im Jahre 2011 wurde festgestellt, dass beide Kinder am sog. „Fetalen-Alkohol-Syndrom“ (FAS), leiden, einer vorgeburtlich entstandenen Schädigung durch von der schwangeren Mutter aufgenommenen Alkohol. Sie sind heute zu 100 % schwerbehindert und leben in betreuenden Einrichtungen.

Die Adoptiveltern haben – gestützt auf spätere Angaben der Kindesmutter und des leiblichen Vaters – behauptet, die Kindesmutter habe ein Alkoholproblem gehabt und während beider Schwangerschaften Alkohol konsumiert. Dies hätten die beiden beteiligten Jugendamtsmitarbeiterinnen von Anfang an gewusst. Jedenfalls seien so deutliche Anzeichen hierfür vorhanden gewesen, dass das Jugendamt diesem Gesichtspunkt hätte nachgehen müssen. Die Kläger machen geltend, sie hätten sich wegen der schon damals bestehenden chronischen Erkrankung der Adoptivmutter eine Adoption der Kinder mit Blick auf die bei diesen bestehenden gesundheitlichen Risiken nicht zugetraut, wenn sie von dem Alkoholkonsum der Kindesmutter in der Schwangerschaft gewusst hätten. Dass die Jugendamtsmitarbeiterinnen das Alkoholproblem nicht offenbart hätten, stelle eine Verletzung der Amtspflichten des Jugendamts – und damit der Stadt – in einem Adoptionsverfahren dar. Die Kläger verlangen Ersatz des für die beiden Kinder aufgewendeten Unterhalts und die Feststellung, dass die Stadt für alle künftigen Schäden einzustehen habe.

Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Hiergegen richtete sich die Berufung der Kläger. Das OLG hat nochmals die Kindesmutter und die beiden Jugendamtsmitarbeiterinnen sowie nunmehr den leiblichen Vater als Zeugen vernommen. Mit der Entscheidung vom 21.5.2014 wies das OLG nunmehr die Berufung der Kläger zurück und bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil. Zur Begründung führte es aus:

Nach der Beweisaufnahme spreche zwar alles dafür, dass die Kindesmutter während der beiden Schwangerschaften Alkohol zu sich genommen habe. Das Gericht könne aber durch die Beweisaufnahme nicht die Überzeugung gewinnen, dass die beiden Jugendamtsmitarbeiterinnen dies wussten oder hinreichend sichere Anzeichen hierfür hatten. Die Kindesmutter habe nicht bestätigt, dass sie den Jugendamtsmitarbeiterinnen den Alkoholkonsum mitgeteilt habe. Ihre gegenteilige frühere schriftliche Angabe sei falsch, sie habe plausibel geschildert, wie es dazu gekommen war. Auch in Zusammenhang mit der Aussage des leiblichen Vaters könne das Gericht keine hinreichend sichere Feststellung treffen, dass den Jugendamtsmitarbeiterinnen der Alkoholkonsum bekannt war. Denn es komme auch in Betracht, dass der für die Jugendamtsmitarbeiterinnen erkennbar schlechte gesundheitliche Zustand der Kindesmutter auf andere gravierende, ihnen bekannte und den Klägern auch offen gelegte Erkrankungen zurückzuführen war. Andere Beweismittel kämen nicht in Betracht, insbesondere sei die von den Klägern beantragte Beiziehung der Jugendamtsakte betreffend ein weiteres, älteres Kind der Kindesmutter aus rechtlichen Gründen nicht zulässig. Da die Kläger die Beweislast für ihre Behauptung trügen, die Jugendamtsmitarbeiterinnen hätten den Alkoholkonsum gekannt, diesen Beweis aber nicht hätten führen können, sei ein Schadensersatzanspruch gegen die beklagte Stadt nicht gegeben.

Das Oberlandesgericht hat die Revision nicht zugelassen. Hiergegen kann Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof eingelegt werden.

Urteil vom 21.5.2014, Aktenzeichen 1 U 305/12
(vorausgehend LG Frankfurt am Main, Urteil vom 10.10.2012, Aktenzeichen 2-04 O 240/11)

Quelle: Pressemitteilung des OLG Frankfurt am Main vom 22.05.2014

 

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„Trauma erkennen und verstehen“ vom 15.–17.09. in Frankfurt/Main

Posted on Mai 20, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen und Beratungsstellen, Kitas und Horten und alle am Thema Interessierten informiert Referentin Lydia Weyerhäuser in einem Seminar des Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. am 15.–17.09. in Frankfurt/Main über das Thema „Trauma erkennen und verstehen„.

Ziel ist die Sensibilisierung für und Vermittlung von Basiswissen zu psychischen Traumata. Wie entstehen sie, wie kann man sie erkennen, was sind die Folgen für die Lebensplanung?

In der Sozialen Arbeit werden wir manchmal mit Menschen – Kindern, Jugendlichen wie auch Erwachsenen – konfrontiert, die tief greifende traumatische Erfahrungen in ihrem Leben machen mussten. Seien es Vernachlässigung oder Verlassenwerden in der Kindheit, körperliche oder sexuelle Gewalt, Vertreibungs-, Kriegs- oder Fluchterfahrungen. Einmalige Erlebnisse oder lang andauernde, als Betroffene oder als Zeug/-innen. Das, was alle empfinden, ist immer gleich: Mein Leben ist jetzt unmittelbar bedroht. Nichts wird mehr so sein, wie es war.
Das Ausmaß dieser Erfahrung(en) und die nachhaltigen Folgen für die weitere Lebensplanung werden dabei häufig unterschätzt.
Die Symptomvielfalt und unterschiedliche Art und Weise der Ausprägung posttraumatischer Folgeerkrankungen erschweren häufig die Diagnose und damit die Behandlung.

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Kreis Offenbach startet Pflegeeltern Kampagne

Posted on Mai 14, 2014. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Foto: Kreis Offenbach

Kinder sind die schwächsten und schutzwürdigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Immer wieder entsteht die Situation, dass Kinder nicht in ihren Familien leben können. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von Vernachlässigung über Suchtprobleme der Eltern bis hin zur Gewalt in der Familie. Schon seit langem setzt die moderne Jugendhilfe darauf, Heimaufenthalte weitestgehend zu vermeiden und stattdessen für die betroffenen Kinder ein vorübergehendes oder dauerhaftes Zuhause zu finden.

„Pflegeeltern sind daher zu einem unverzichtbaren Baustein in der Jugendhilfe geworden“, erklärt dazu die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach Claudia Jäger, „denn sie bieten Kindern die Möglichkeit in einem familiären Umfeld aufzuwachsen. Die Entscheidung zur Pflegelternschaft ist allerdings nicht leicht und darum wollen wir in den kommenden Wochen mit einer Informationskampagne verstärkt auf das Thema aufmerksam machen. Mit Informationskarten und Plakaten sowie im Internet und über die Medien wollen wir interessierte Menschen für das komplexe Thema sensibilisieren. Besonders freut es mich, dass sich auch die Kirchen bereitgefunden haben, das Informationsmaterial auszulegen, das auf unseren Informationstag am 26 Juni im Kreishaus hinweist.“

108 Mädchen und Jungen werden im Kreis Offenbach zurzeit als Pflegekinder in 87 Familien in Vollzeitpflege betreut. Hier verbleiben die Kinder meist in einer Familie, bis sie junge Erwachsene sind. Grundsätzlich gibt es zwei ganz unterschiedliche Modelle einer Pflegeelternschaft, zum einen die Bereitschafts- und zum anderen die Vollzeitpflege. In die Bereitschaftspflege werden Kinder vom Säuglings- bis zum Alter von maximal drei Jahren auf Zeit betreut. Sie verbleiben manchmal nur wenige Tage, höchstens allerdings ein Jahr, in den verschiedenen Betreuungsfamilien. Zielsetzung ist es, in dieser Zeit eine Entscheidung zu treffen, wie sich die Zukunft der Kinder dauerhaft gestalten soll. Im Fokus steht dabei immer das Kindeswohl, das die absolut oberste Priorität hat. Aktuell sind elf Kinder im Kreis in Bereitschaftspflege.

Gerade in diesem Bereich werden dringend noch Pflegefamilien gesucht. Lediglich acht Familien stehen aktuell im Kreis bereit, um solche Kinder im Notfall aufzunehmen und zu betreuen. „Auch hier hoffen wir, weitere Familien zu finden“, so Claudia Jäger.

Potentielle Pflegeltern erhalten zudem professionelle Unterstützung. „Unser Pflegekinderdienst“, erklärt Claudia Jäger, „bietet eine intensive Vorbereitung, eine regelmäßige Beratung durch persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Fachdienst Jugend, Familie und Soziales. Außerdem ist der Austausch mit anderen Pflegeeltern möglich.“ Natürlich wird auch der finanzielle Aufwand mit einem Pflegegeld erstattet.

Ganz wichtig ist für Pflegeeltern, dass sie Spaß und Freude am Umgang mit Kindern haben, über ausreichend Zeit und Platz für das Zusammenleben mit einem Kind verfügen und bereit sind, mit dem Fachdienst Jugend, Familie und Soziales und den leiblichen Eltern immer im Interesse des Kindes zusammen zu arbeiten. Darüber hinaus sollten sie bereits Erfahrungen gemacht haben, dass Krisen zum Leben gehören und ihre eigene Persönlichkeit als stabil und belastbar einschätzen.

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass das ‚Ja‘ zur Pflegeelternschaft sehr wohl überlegt sein will, denn es bedeutet immer gravierende Veränderungen in der aufnehmenden Familie. „Aber“, hofft Claudia Jäger, „vielleicht trägt die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in den kommenden sechs Wochen dazu bei, dass sich interessierte Menschen mit dem Gedanken auseinandersetzen, doch einem Kind ein vorübergehenden Zuhause zu schaffen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Pflegeeltern zeigen immer wieder, dass diese Beziehung von Geben und Nehmen auf Dauer für alle Beteiligten das Beste sei.

Jäger machte abschließend nochmals klar, dass der Kreis Offenbach die Eltern auch nach der Aufnahme eines Kindes „keineswegs alleine lässt“. Denn oft müssen die Kinder eine schwierige familiäre Vergangenheit verarbeiten. Sie müssen den Wechsel von Bezugspersonen verkraften. Und sie spüren sicher oft auch einen Teil der Verunsicherungen, die durch die Konfrontation der aktuellen Eltern mit schwierigen leiblichen Eltern, mit Behörden, Vormündern, Familiengerichten und Gutachtern entstehen.

„Wer das alles weiß, hat sicher Verständnis für die ein oder andere schwierige Reaktion oder spezielle Verhaltensweisen seines Pflegekindes, die mit viel Liebe, Verständnis und Professionalität ausgeglichen werden müssen“, so Jäger abschließend. „Pflegeeltern im Kreis Offenbach bekommen vor diesem Hintergrund jede nur erdenkliche Unterstützung, die sie benötigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Offenbach haben deshalb auch immer ein offenes Ohr für die Pflegefamilie, wenn es um Probleme, Ängste und Sorgen, aber auch um Ideen und Verbesserungsvorschläge, geht.“

Wer Interesse daran hat, als Pflegefamilie vorübergehend oder auf Dauer ein Kind aufzunehmen, kann sich an den Kreis Offenbach, Fachdienst Jugend, Familie und Soziales, Pflegekinderdienst, Werner-Hilpert-Straße 1 in 63128 Dietzenbach wenden. Ansprechpartnerin ist Ingrid Kraus, Telefon 06074/8180-3304, E-Mail: i.kraus@kreis-offenbach.de.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Offenbach vom 13.05.2014

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“Vollzeit-Pflegefamilie – Was spricht dafür, was sollte man wissen?” am 08.05. in Frankfurt/Main

Posted on April 7, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

In einem Kurs des Zentrum Familie in Frankfurt/Main klärt Sabine Willmann-Ilgner am 08.05. über die Frage auf “Vollzeit-Pflegefamilie – was spricht dafür, was sollte man wissen?

Ungewollt kinderlose Paare, die eine Familie gründen möchten, haben neben der Adoption die Möglichkeit, als Pflegefamilie einem Kind dauerhaft ein Zuhause zu geben. Wie sind die Rahmenbedingungen für Pflegefamilien und wie unterscheidet sich der rechtliche Status zur Adoption? Wie ist der Kontakt zu den leiblichen Eltern und wie ist die Begleitung durch das Jugendamt? Verschaffen Sie sich einen Überblick, der Ihren persönlichen Entscheidungsprozess erleichtern kann.

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Bilanz und Pläne der Adoptionsvermittlungsstelle Stadt Fulda und Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg

Posted on April 1, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen |

Die Osthessen News berichten im Artikel „Erfolgreiche Adoptionsvermittlung: 32 Kinder aus In- und Ausland fanden neue Eltern“ vom 01.04.2014 von der Arbeit der gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Stadt Fulda sowie der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg.

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“Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” am 19./20.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet am 19./20.05. u.a. für Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen den Kurs “Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” mit Dipl. Psychologe Bernd Abendschein in Frankfurt/Main an.

Das Seminar will informieren und sensibilisieren für das Störungsbild der Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Persönlichkeitsstörung)

Es werden die typische Symptomatik der betroffenen Menschen herausgearbeitet, welche vor allem verschiedene Bereiche der Emotionsregulierung, der Impulsivität und des Beziehungsverhaltens betreffen.

Das häufig spezifisch beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils gegenüber den eigenen Kindern, mögliche Gefährdungen und sich häufig daraus ergebende Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersstufen werden ebenso Thema sein. Es werden bezogen auf die Jugendhilfe praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Dabei werden den spezifischen Herausforderungen wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Methoden:
Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen, Supervision

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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„Systemische Beratungsansätze in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 05./06.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 16, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet am 05./06.05.2014 u.a. für Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen den Kurs „Systemische Beratungsansätze in der Kinder- und Jugendhilfe“ mit Dipl. Psychologe Bernd Abendschein in Frankfurt/Main an.

Systemische Beratung findet immer mehr Einzug in die soziale Arbeit von Jugendämtern, freien Trägern von Jugendhilfe und Beratungsstellen.
Das Seminar soll – ohne erweiterte Vorkenntnisse vorauszusetzen – in systemisch orientierte Beratungsansätze einführen und praxisnah verschiedene Anwendungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vermitteln. Es werden sowohl systemische Gesprächsführungen als auch verschiedene Interventionsmethoden bezogen auf den spezifischen Arbeitskontext der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt und eingeübt. Auch die Prozessgestaltung im Sinne von Auftrags- und Zielklärung, Beginn und Ende der Hilfen wird Thema des Seminars sein.

Inhalt:

  • Aneignung systemischer Denk- und Verhaltensweisen im Umgang mit einzelnen, Gruppen und Familien
  • Erlernen und Anwenden systemischer Methodik im praktischen Tun der professionellen Arbeit
  • Beziehungen und Beziehungsgestaltung
  • Systemische Gesprächsführung: Joining, Reframing, zirkuläre Fragetechniken, lösungs- und ressourcenorientiertes Fragen
  • Methoden: Reflektierendes Team, Genogramm, Skulpturarbeit

Methoden:
Methodenpräsentation, Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen, Supervision

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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„Irgendetwas geht immer – Stabilisierungsarbeit in der Inobhutnahme“ am 14.-16.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 15, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Vom 14.-16.05. können Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe aus dem Bereich der (stationären) Inobhutnahme und Bereitschaftspflegeeltern in Frankfurt/Main an der IGfH-Fortbildung „Irgendetwas geht immer – Stabilisierungsarbeit in der Inobhutnahme“ unter der Leitung von Lutz Bohnstengel und Graham Lewis teilnehmen.

Kinder und Jugendliche sind in der krisenhaft zugespitzten Ausnahmesituation der Inobhutnahme in großem Maße darauf angewiesen, von den Fachkräften Hilfe in Form von Halt und Orientierung zu bekommen. Für eine Akutstabilisierung sind verschiedene Aspekte der Alltagsplanung, der Partizipation, der Erklärung und Einordnung von kindlichen und jugendlichen Symptomen sowie die Erläuterung von relevanten Zusammenhängen erforderlich. Für eine Stabilisierungsarbeit, die über die akute Phase hinaus geht, müssen aber noch andere Interventionen der Fachkräfte hinzutreten, die die Stress-Coping-Strategien und Selbstberuhigungsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen aktiv entwickeln und ausbauen.

Im Workshop werden wesentliche Stabilisierungstechniken vermittelt und erprobt. Klarheit, Ruhe, sichere Entschlossenheit und Transparenz werden als Haltung angestrebt. Themen sind: Psychoedukation der Betroffenen und Angehörigen, psychodynamische Deutung und Einordnung von Symptomen, Erarbeitung des Notfall-Koffers, Dissoziations-Stopp und Ressourcen-Arbeit in Form von Positive-Life-Event-Arbeit, Imaginationen und Selbstfürsorge.

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„Vorbereitung auf eine Auslandsadoption“ ab 05.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vorbereitung auf eine Auslandsadoption“ heißt ein dreiteiliger Kurs des Zentrums Familie mit Maria Tepper im Zeitraum 05.- 19.05. in Frankfurt/Main.

Paare, die ein Kind aus dem Ausland adoptieren wollen, haben neben den generellen Fragen zur Adoption auch noch spezielle Aspekte zu bedenken. Mit diesem Angebot erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit , sich einen Überblick zu verschaffen über das Verfahren und die Arbeit der verschiedenen Vermittlungsagenturen. Darüber hinaus können sie gemeinsam mit anderen Paaren persönliche Unsicherheiten und Fragen bearbeiten, die im Laufe des Entscheidungsprozesses aufgetaucht sind:

  • Traue ich mir zu, ein zumeist älteres Kind in Deutschland zu integrieren?
  • Wie gehen wir mit der Kultur des Heimatlandes um, wie mit der Sprache?
  • Wie mache ich mein Kind und mich selbst stark gegen diskriminierende Reaktionen im sozialen Umfeld?

An drei Abenden wird diskutiert, werden kreative Methoden eingesetzt und erfahrene Adoptiveltern einladen.

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Gruppenangebot in Frankfurt/Main für Eltern, deren Kind in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie lebt

Posted on März 1, 2014. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Bereits seit 2001 bietet die Kinder-, Jugend-, Elternberatung Beratungsstelle Gallus jährlich kostenlose Seminartage für Eltern an, deren Kind in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie lebt. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen ermutigt die Leiterinnen Eva Ris und Sabine Kiy-Kania diese Arbeit fortzusetzen. Im Zentrum ihrer Arbeit mit den Eltern steht die Frage, was sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun können.

Wichtige Aspekte sind:

  • die Verantwortungsübernahme für die Gründe, die zur Trennung von den Kindern geführt haben,
  • die Kinder von dem strukturell angelegten Loyalitätskonflikt zu entbinden, indem sie Ihnen die innere Erlaubnis geben, sich in der neuen Familie „niederzulassen“,
  • die eigene Rolle zu finden im komplizierten Gefüge zweier Familien und verschiedener beteiligter Fachdienste.

nähere Informationen:

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Forum Bereitschaftspflege I am 05.04. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 17, 2014. Filed under: Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2014 bietet das Forum Bereitschaftspflege für Bereitschaftspflegepersonen in Frankfurt/Main die Fortbildung „Vernarbte Seelen – Traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit und deren Folgen“ mit den Referentinnen Astrid Hollmann und Isabel-Theres Spanke an.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 17.03.

Veranstaltungsflyer

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Artikel über Erfolg nach 17-jähriger Wurzelsuche

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Artikel „17 Jahre gesucht: Adoptivkind aus Rotenburg fand leibliche Mutter“ von HNA.de vom 15.02.2014 berichtet vom Erfolg der langen Suche einer 41-jährigen Adoptierten nach ihrer Herkunftsfamilie. Sie erfuhr den Aufenthaltsort ihrer leiblichen Mutter über den Suchdienst des Roten Kreuzes.

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„Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 01.04. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 01.04. referieren Mériem Diouani-Streek und Prof. Ludwig Salgo in Frankfurt/Main für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk Frankfurt zum Thema „Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder„.

Das Seminar führt in rechtliche Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder ein und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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Für Adoptiveltern: „Bindungssensibler Übergang zur Kinderbetreuung“ am 01.04. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 14, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit dem bindungssensiblen Übergang von Adoptivkindern in die Kinderbetreuung beschäftigt sich ein Kurs des Zentrums Familie mit Referentin Maria Tepper am 01.04. in Frankfurt/Main.

Adoptivkinder reagieren oft heftig auf Veränderungen und neue Herausforderungen; frühe Trennungserfahrungen kommen so zum Ausdruck. Adoptiveltern wägen deshalb in der Betreuungsfrage sehr bewusst ab, wann welche Kinderbetreuung angezeigt ist. Allgemeingültige Altersempfehlungen bzw. der Ausbau früher Kinderbetreuungsangebote sind bei der Betrachtung der eigenen individuellen Familiensituation nicht unbedingt hilfreich. An diesem Abend geht es um passende Entscheidungskriterien für außerfamiliäre Kinderbetreuung Ihres Kindes, aber vor allen Dingen auch um die feinfühlige Gestaltung gut gelingender Übergänge.

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IGfH-Fachtag „Mädchen in der Erziehungshilfe: Zugänge – Krisenbewältigung – Bildungsprozesse“ am 27.02. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 7, 2014. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mädchen sind in allen Leistungsformen der erzieherischen Hilfen unterrepräsentiert. Erst mit Beginn der Pubertät tauchen Mädchen verstärkt in den Einrichtungen und Diensten auf. Insbesondere die Angebote der Inobhutnahme nehmen sie mit zunehmendem Lebensalter immer häufiger auch als Selbstmelderinnen in Anspruch. Wie schildern Mädchen ihre Biografien und Lebenswelten, die sie in die Erziehungshilfen geführt haben? Wie erleben sie die ihnen angebotenen Hilfen? Aktuelle Studien haben Mädchen und junge Frauen zu diesen Fragen befragt. Sie beleuchten die Hintergründe weiblicher Problemlagen und Lebenswelten im intersektionalen Zusammenwirken von Geschlecht, Herkunft/Ethnizität, soziostrukturellen Existenzbedingungen und Körper. Gefragt wird unter der Geschlechterperspektive nach den Möglichkeiten von Bildung und Krisenbewältigung in den Erziehungshilfen. Vorträge, Austausch und Diskussion laden ein, gemeinsam Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Welche Perspektiven lassen sich daraus für einen verstehenden Zugang zu den Lebenswelten von Mädchen und für eine mädchengerechte Praxis in den Erziehungshilfen ableiten?
  • Wie wirken Geschlechterkonstruktionen in den Biografien und im Alltagshandeln der Mädchen und jungen Frauen und wie entwickeln sich diese?
  • Wie können Hilfen daran anknüpfen und welche sozialpädagogische Diagnostik ist dafür angemessen und geeignet?
  • Wie kann soziale Arbeit Krisenbewältigung unterstützen?
  • Wie können (Selbst)Bildungsprozesse bei Mädchen und jungen Frauen angestoßen und befördert werden?

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Kassel: Pflegeeltern gesucht – Infoabend am 03.02.

Posted on Januar 29, 2014. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die gemeinsame Fachstelle Pflegekinder der Jugendämter von Stadt und Landkreis Kassel vermittelt Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in geeignete Pflegefamilien. Schon für Säuglinge und Kleinkinder werden Familien gesucht, die sich vorstellen können, im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung ein Kind in ihrer Familie zu fördern und zu betreuen. Weiterhin interessiert ist die Fachstelle an Familien mit der Möglichkeit, auch Geschwisterkinder und besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche aufzunehmen.

Für Interessierte findet ein Informationsabend statt am

Montag, 03.Februar 2014 um 19.00 Uhr
im Kreishaus in Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21 Kleiner Sitzungsraum

Dort werden die Mitarbeiter der Fachstelle die verschiedenen Formen der Pflege, die Erwartungen und Voraussetzungen sowie die finanziellen und beratenden Angebote des Jugendamtes vorstellen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Fachstelle Pflegekinder unter 0561/1003-1497 (Thomas Strecker).

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Kassel vom 28.01.2014

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Zusammenlegung der Adoptionsvermittlungsstellen im Raum Darmstadt

Posted on Januar 28, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes |

echo-online.de berichtet im Artikel „Ab 1. April keine Adoptionsvermittlungsstelle mehr im Kreis“ vom 27.01.2014, dass die Adoptionsvermittlungsstellen der Landkreise Odenwald, Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt zum 1. April bei der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg in Darmstadt zusammengefasst werden.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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Adoptivelternseminar „Mädchen und Jungen – Väter und Mütter“ am 22.02. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

Für Adoptiveltern bietet das Zentrum Familie am Samstag, den 22.02.2014 den das Seminar „Mädchen und Jungen – Väter und Mütter“ mit Dozentin Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr an.

Das Verständnis von Erziehung und Elternschaft ist geschlechtersensibler geworden. Mädchen und Jungen, Männer und Frauen sollten gleichberechtigt sein und doch auch verschieden sein dürfen. Väter und Mütter haben unterschiedliche Rollen und sind doch beide wichtig für die Entwicklung eines Kindes.
Geschlechterfragen spielen für heutige Lebensverhältnisse eine große Rolle. Adoptivverhältnisse werden jedoch immer noch eher geschlechterneutral betrachtet. In Adoptionsfamilien fallen biologische und soziale Elternschaft auseinander. Eltern-Kind-Verhältnisse und Geschlechterverhältnisse müssen hier mehr als sonst ausgehandelt werden.
Adoptierte Jungen reagieren auf ihre besondere Situation zumeist anders als adoptierte Mädchen. Jungen streben eher nach Abgrenzung, Mädchen suchen öfter nach ihrer Herkunftsfamilie. Adoptivmütter verhalten sich oft nachsichtiger als Mütter leiblicher Kinder. Adoptivväter gelten als aktiver. Bei pubertierenden Kindern werden die Geschlechterfragen noch bedeutsamer.
Das Seminar will für eltern- und kindbezogene Geschlechterfragen sensibilisieren. Es werden neue Forschungsergebnisse zum geschlechterdifferenten Umgang und zur Verarbeitung von Adoption dargestellt und themenbezogene pädagogische Fragen erörtert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Frankfurt und dem Fachteam Adoption des Jugend- Und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main statt.

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Kursreihe “Vorbereitung auf die Adoption” ab 03.02. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

“Vorbereitung auf die Adoption” heißt ein Kursangebot des Zentrum Familie/Haus der Volksarbeit e.V. Frankfurt/Main. Es findet im Zeitraum vom 03.02. bis 24.03. insgesamt achtmal in Frankfurt/Main statt und wird von Maria Tepper und Sabine Glanz geleitet.

Paare, die sich für eine Adoption entscheiden, durchlaufen eine intensive Zeit und neben dem Bedürfnis nach Informationen ist es besonders hilfreich, in einer Gruppe von Gleichbetroffenen alle wichtigen Aspekte erörtern zu können. Das Seminar gibt Orientierungshilfen und wirft Fragen auf, die gemeinsam mit der Gruppe bearbeitet werden. Die eigene Motivation, Erwartungen und Befürchtungen werden beleuchtet, die Haltung zur Herkunftsfamilie thematisiert und mögliche Formen des Kontaktes vorgestellt.

Hilfreiches Wissen aus der Bindungsforschung und Entwicklungspsychologie werden eingesetzt, besondere Aspekte einer Auslandsadoption werden besprochen. Bestandteil ist auch die Option des Lebens ohne Kind. An sieben Abenden und einer Einheit am Samstag wechseln sich Gruppenarbeit, thematische Inputs und Selbsterfahrungselemente ab und unterstützen die Paare eine realistische Einschätzung zu entwickeln.

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Jahrestagung 2014 des EVH vom 04.-06.04. in Büdingen

Posted on November 17, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Jahrestagung 2014 des Erziehungsstellenvereins Hessen e.V. findet vom 04.-06.04. in der Jugendherberge Büdingen statt.

Am Samstag wird Sabine Blecher zum Thema „Neue Respektlosigkeit – neue Autorität: Vom Umgang mit einer herausfordernden Zeiterscheinung“ referieren. Die Mitgliederversammlung des Vereins ist für Sonntag Vormittag angesetzt.

Eine nach Alter differenzierte Kinderbetreuung wird angeboten.

Einladungsflyer mit Anmeldung

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„Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ am 05.12. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 25, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ heißt ein Kursangebot des Zentrum Familie/Haus der Volksarbeit e. V. in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Frankfurt und dem Fachteam Adoption des Jugend- Und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main. Es findet am 05.12. in Frankfurt/Main statt und wird von Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr geleitet.

Manchmal reagieren Adoptivkinder ganz besonders sensibel auf Anforderungen und Leistungserwartungen und verweigern sich. Bei schulischen Dingen entsteht da schnell eine Spirale von Druck für die ganze Familie, aber auch im Familienalltag ist es schwer auszuhalten, wenn kindliche Neugier und Wissensdrang behindert werden von Ängsten und seelischen Nöten.
Wie können Eltern ihren Kindern konstruktive Unterstützung bieten ohne selbst wieder Druck auszuüben? Wie entwickelt sich ein positives Selbstkonzept und kann man von Besonderheiten bei Adoptivkindern sprechen?
Die Referentin gibt fachliche Inputs aus der Entwicklungspsychologie und thematisiert das Verhalten von traumatisierten Kindern. Sie regt an, den eigenen Umgang mit Erwartungen und Stress zu reflektieren und lädt ein zur Diskussion mit den anderen Adoptiveltern.

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Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin / zum traumapädagogischen Berater

Posted on Oktober 20, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

2014 beginnt eine Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin / zum traumapädagogischen Berater beim Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. in Frankfurt/Main.

Sie ist gedacht für Fachkräfte der Pflegekinderdienste und Beraterinnen von Pflege- und Erziehungsstellen. Die findet in Kooperation mit dem Zentrum für Traumapädagogik Hanau statt und ist angelehnt an die Qualitätsstandards von BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft für Traumapädagogik) und DeGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie).

Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen. Sie beinhaltet die Vermittlung theoretischer Grundlagen, die Diskussion aktueller Forschungserkenntnisse und die Erarbeitung von Haltungen und Methoden zur praktischen Umsetzung im beruflichen Alltag. Anforderungen an den institutionellen Rahmen und die Organisationsstruktur werden erarbeitet.

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Marburger Fachtagung „“Anforderungen an Entwicklung und Veränderungsbereitschaft stationärer Erziehungshilfe“ am 07.11.

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Anforderungen an Entwicklung und Veränderungsbereitschaft stationärer Erziehungshilfe“ ist die Marburger Fachtagung am 07.11.2013 überschrieben.

Das Jugendamt der Stadt Marburg veranstaltet in Kooperation mit dem AFET und anderen Trägern am 07. 11. den „Marburger Fachtag“ (regionale Kooperationsveranstaltung).

Aus der Sicht kommunaler Jugendhilfe, der Einrichtungen stationärer Erziehungshilfe und aus Sicht von Gesetzgebung und Politik geht die Veranstaltung der Frage nach, wie sich die Marburger Erziehungshilfe in den letzten 10 Jahren entwickelt und verändert hat und welchen Herausforderungen sie sich in der Zukunft stellen muss.

Die aktuelle Marburger Situation der stationären Erziehungshilfe ist ebenso Anlass wie die bundesweit geführte Debatte um die „Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit“.

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