Meckl.-Vorpommern

Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Radio-Tipp: „Wo Familien auf Zeit zusammenleben“

Posted on September 28, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Podcast / Online, Publikationen |

Wo Familien auf Zeit zusammenleben“ heißt ein Radiobeitrag des Deutschlandfunks vom 27.09.2016. Ein halbes Jahr wird die 8-Jährige begleitet, die nach zwei Jahren im Heim in eine Erziehungsstelle in Mecklenburg-Vorpommern wechselt.

zum Beitrag (audio + schriftlich)

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ am 11.06. in Greifswald / Anklamm

Posted on April 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Über „Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr am 11.06. in Greifswald / Anklamm referieren. Das Seminar wird veranstaltet durch die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Verein „Patchwork“, Pflegeelternverein im Landkreis Vorpommern Greifswald e.V.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

nähere Informationen

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Ferienbetreuung für Pflegekinder in Mecklenburg-Vorpommern

Posted on Juni 1, 2014. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bereits im 7. Jahr bietet der Therapie- und Ferienhof Stoppistöd in Mecklenburg-Vorpommern Ferienbetreuung für Pflegekinder an. Auch Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkung werden aufgenommen.

Der Hof mit Pferden, Lamas, Schafen, Hühnern und Hunden inmitten einer wunderschönen Landschaft bietet ein ideales Umfeld für einen erholsamen, naturnahen und erlebnisreichen Urlaub (nicht nur) für Kinder.

nähere Informationen

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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“Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärungen und Hilfen” am 15.02. in Rostock

Posted on Dezember 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg wird am 15.02. für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Rostocker Pflege-/Adoptiveltern Initiative e.V. in Rostock zum Thema “Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärungen und Hilfen” referieren.

In der Übertragungsbeziehung vom Pflegekind zu seinen Pflegeeltern werden biografische Vorerfahrungen und Auffälligkeiten des Kindes im Alltag der Pflegefamilie sehr deutlich. In dem Seminar werden sowohl die Ursachen beleuchtet als auch helfende praktische Interventionen vermittelt.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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“Biografiearbeit unter systemischen Aspekten“ am 26.-27.11. in Güstrow

Posted on November 7, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 26.-27.11.2012 werden Bärbel Bardey und Frank Beese für MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema “Biografiearbeit unter systemischen Aspekten“ dozieren.

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„Besondere Voraussetzungen für die Vermittlung von Kindern mit frühen Stresserfahrungen“ am 08./09.10. in Güstrow

Posted on September 1, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen |

Vom 08.-09.10. referiert Irmela Wiemann für MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen, insbesondere aus Pflegekinderdiensten, bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema „Besondere Voraussetzungen für die Vermittlung von Kindern mit frühen Stresserfahrungen„.

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„Interkulturelle Arbeit in den Erzieherischen Hilfen: Stolpersteine und Chancen“ am 20.-21.09. in Güstrow

Posted on August 20, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen |

Vom 20.-21.09. referiert Anke Giesen für MitarbeiterInnen der örtlichen ASD und der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema “Interkulturelle Arbeit in den Erzieherischen Hilfen: Stolpersteine und Chancen“.

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Mecklenburg-Vorpommern: Zahl der Adoptionen weiter rückläufig

Posted on August 7, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2011 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 61 Kinder und Jugendliche adoptiert, 31 Mädchen und 30 Jungen. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern weiter mitteilt, waren das 9 Adoptionen weniger als im Vorjahr.

Damit setzte sich der rückläufige Trend der vergangenen Jahre weiter fort. 2011 kamen auf 10 000 Minderjährige je 2,8 Adoptionen, 2010 waren es noch 3,3 je 10 000 Kinder und Jugendliche gewesen.

37 der insgesamt 61 adoptierten Kinder waren jünger als 3 Jahre, 12 Kinder waren im Alter von 3 bis unter 12 Jahren und weitere 12 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und unter 18 Jahre alt. Der Anteil der unter 3-Jährigen an allen adoptierten Kindern war mit 61 Prozent 2011 so hoch wie nie zuvor in den zurückliegenden 20 Jahren. Die adoptierten Kleinkinder waren nahezu ausnahmslos (95 Prozent) nicht mit ihren Adoptiveltern verwandt. Dagegen wurden die 3- bis unter 12-Jährigen in 58 Prozent und die 12- bis unter 18-Jährigen sogar in 92 Prozent der Fälle von einem Stiefelternteil oder einem Verwandten adoptiert.

In den Jugendämtern lagen am Jahresende 2011 insgesamt 65 Adoptionsbewerbungen vor, demgegenüber waren 7 Kinder und Jugendliche für eine Adoption vorgemerkt. Damit kamen rein rechnerisch auf einen zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen 9 Bewerbungen.

Quele: Pressemitteilung des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern vom 01.08.2012

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Mecklenburg-Vorpommern: Wieder mehr Kinder 2011 in Obhut der Jugendämter genommen

Posted on Juli 17, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 1 045 Kinder und Jugendliche, die in einer akuten Krisen- und Gefährdungssituation Hilfe benötigten, zu ihrem Schutz von den Jugendämtern in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern waren das 43 Fälle oder 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Rein rechnerisch wurden täglich drei Minderjährige von den Behörden aufgenommen und vorübergehend an einem sicheren Ort untergebracht.

Jede zweite Schutzmaßnahme (571 Fälle) wurde wegen dringender Gefahr von Kindern und Jugendlichen durch soziale Dienste, Jugendämter oder Polizei und Ordnungsbehörden ausgelöst. 234 Minderjährigen (22 Prozent) wurde auf eigenen Wunsch Obhut gewährt. Hinweise von Eltern oder Nachbarn und Verwandten waren in 179 Fällen (17 Prozent) Anlass für die Einleitung vorläufiger Schutzmaßnahmen.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen waren überwiegend jünger als 14 Jahre (57 Prozent). Besonders deutlich nahm im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Inobhutnahmen bei den 9- bis unter 12‑Jährigen (+ 16 Prozent) zu. In der Altersgruppe der 14- bis unter 18-Jährigen war der Anstieg der eingeleiteten Schutzmaßnahmen insbesondere bei den Jugendlichen zwischen 14 bis unter 16 Jahren (+ 14 Prozent) auffallend hoch.

Eine Hauptursache für das Auslösen von akuten Krisen- und Gefährdungssituationen, die zur Inobhutnahme von Minderjährigen führte, war die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils. Das betraf Kinder oder Jugendliche aller Altersgruppen, besonders aber Kleinkinder unter 3 Jahre und 14- bis unter 16-jährige Teenager. An zweiter Stelle rangierten Beziehungsprobleme der Minderjährigen mit den Eltern oder dem sozialen Umfeld bzw. der Eltern untereinander. Diese Schwierigkeiten traten bei Mädchen, insbesondere in der Pubertät, deutlich häufiger auf als bei Jungen. Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen war ein weiterer Hauptgrund für die Einleitung von vorübergehenden Schutzmaßnahmen. Vor allem jüngere Kinder bis 9 Jahre wurden aufgrund von Vernachlässigung in Obhut genommen.

Jeder dritte Minderjährige (33 Prozent) lebte vor der Inobhutnahme bei einem alleinerziehenden Elternteil. Jeweils 24 Prozent wohnten bei den Eltern bzw. bei einem Elternteil mit neuem Partner.

Die Hälfte der Inobhutnahmen (53 Prozent) endete mit der Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen zu den Eltern/Erziehungsberechtigten. In 37 Prozent der Fälle wurden im Ergebnis der Schutzmaßnahme erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses (257 Fälle) oder eine stationäre Hilfe (126 Fälle) eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern vom 12.07.2012

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„Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ am 03.- 04.09. in Güstrow

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 03.- 04.09. können sich MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema „Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ mit Dozentin Annette Leitner-Sautter fortbilden.

Inhalte:

  • Sie fragen sich, wie Sie den Nachweis für Wirkung des Hilfeplanprozesses führen sollen ohne darüber die Partizipation des Kindes, des Jugendlichen und seiner Familie zu vernachlässigen?
  • In der konkreten Alltags- und Erziehungsplanung stellt sich Ihnen die Multiperspektivität der Zielfindung immer wieder als Quadratur des Kreises dar?
  • Wie kann es gelingen Kinder und Jugendliche und deren Familien angemessen an den Hilfeplanzielen zu beteiligen?
  • Wie kann es gelingen, die Zielerreichung und Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt der Hilfe- und Erziehungsplanung zu stellen?

In diesem Seminar wollen wir an konkreten Praxisbeispielen Methoden und Modelle reflektieren, erproben und ggf. Neues entwickeln.
Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, denen die Partizipation von Kindern und Jugendlichen und deren Familien ebenso ein Anliegen ist, wie der Nachweis für Zielerreichung und Kundenzufriedenheit.

nähere Informationen

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Fraktion „Unabhängige Bürger“ in Schwerin informiert sich zum Thema Pflegekinder

Posted on April 29, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Die Fraktion „Unabhängige Bürger“ in Schwerin hat sich umfassend zum Thema Pflegekinder / Pflegefamilien informiert. Sozialdezernent Dieter Niesen und Michael Kleimenhagen, Abteilungsleiter Sozialpädagogischer Dienst, waren zu diesem Thema jüngst in der Fraktion zu Gast. Anlass für die Beratung war der Tod eines elfjährigen Pflegekindes in Hamburg im Januar 2012, das an einer Methadonvergiftung gestorben war.

„Der tragische Tod von Lea-Sophie aus Schwerin vor einigen Jahren ist uns noch nachhaltig in Erinnerung. Wir wollten anlässlich des schlimmen Vorfalls in Hamburg in Erfahrung bringen, wie das Jugendamt Schwerin bei der Betreuung von Pflegekindern aufgestellt ist“, so UB-Fraktionsvorsitzender Silvio Horn. Die Fraktion hatte hierzu einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet, der von Jugendhilfe-Fachmann Kleimenhagen kompetent beantwortet wurde. In Schwerin werden derzeit rund 90 Pflegekinder in Pflegefamilien betreut. In Vorbereitung darauf absolvieren potentielle Pflegeeltern einen 40stündigen Vorbereitungskurs und erhalten bei Eignung eine Pflegeerlaubnis. Für das Verfahren der Auswahl, Qualifizierung und Begleitung der Pflegefamilien hat sich die Landeshauptstadt die SOZIUS gGmbH als Partner vertraglich ins Boot geholt; die Hauptarbeit liegt bei einem hierfür gegründeten Verein, ProKind e.V..

„Wir haben den Eindruck gewinnen können, dass die Landeshauptstadt und die beteiligten Träger der Jugendhilfe hier sehr verantwortungsbewusst und professionell arbeiten. Auswahl und Betreuung der Pflegefamilien scheint nach unserem Dafürhalten beispielhaft organisiert zu sein. Die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien ist dabei nach unserer Auffassung nicht nur finanziell attraktiver als eine Heimunterbringung. Vielmehr ist dieser Betreuungsform aus Gründen des Kindeswohls eindeutig der Vorzug zu geben. Deswegen unterstützen wir die Verwaltung bei ihren Bemühungen, diese Betreuungsform weiter auszubauen“, so Horn abschließend.

Quelle: Pressemitteilung der Fraktion „Unabhängige Bürger“ Schwerin vom 26.04.2012

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Landkreis Ostvorpommern informiert potenzielle Pflegeeltern am 09.05. in Pasewalk

Posted on April 25, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Veranstaltungen |

Die Mitarbeiter des kreislichen Jugendamtes Vorpommern-Greifswald haben für Mittwoch, 09.05.2012, eine öffentliche Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger vorbereitet, die sich für die Aufgabe als Pflegeeltern interessieren.

Dazu lädt das Jugendamt am Standort Pasewalk alle Interessierten zu zwei Terminen nach Pasewalk in die Kreisverwaltung ein.

Die Fachleute des Jugendamtes werden über das Thema Pflegekinderwesen berichten und umfassende Informationen zur Pflegeelternarbeit geben. Außerdem gibt es Informationen zu Vermittlungs – und Begleitungsprozessen eines Pflegekindes.

Im Rahmen der Veranstaltung können die Besucher selbstverständlich Fragen stellen und mit den Mitarbeitern des Jugendamtes ins Gespräch kommen.

Wann: Mittwoch, 09.05.2012

1. Veranstaltung: 9:30 Uhr – 11:30 Uhr
2. Veranstaltung: 13:30 Uhr – 15:30 Uhr

Ort: 17309 Pasewalk, An der Kürassierkaserne 9, Hauptgebäude, Zimmer 326.

Quelle: Landkreis Ostvorpommern vom 16.03.2012

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Bericht zur Heimerziehung in der DDR vorgestellt

Posted on März 26, 2012. Filed under: Brandenburg, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Rechtliches, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Zwang und Gewalt gehörten für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in den Heimen der DDR zum Alltag. Dies ist das Ergebnis des Berichts „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“, den der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. Christoph Bergner, und den zuständigen Ministerinnen und Ministern aus den ostdeutschen Ländern heute in Berlin vorgestellt hat.

„Das Leid der Betroffenen der Heimerziehung, ob in Ost oder West, berührt alle“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues. „Nachdem wir den Fonds Heimerziehung West eingerichtet haben (wir berichteten), ist es mir auch ein persönliches Anliegen, dass wir nun denjenigen helfen, die unter der Heimerziehung in der DDR gelitten haben. Der heute vorgestellte Bericht ist ein erster Schritt zur Aufarbeitung dieses Kapitels in der Geschichte der DDR. Der nächste wichtige Schritt ist die Einrichtung des Fonds ‚Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990‘ zum 1. Juli dieses Jahres. Damit können wir das Unrecht nicht ungeschehen machen. Aber beide Fonds können den Betroffenen helfen, die Folgen dessen, was sie in den Heimen erlebt und durchlitten haben, zu mildern oder zu überwinden“, so der Dr. Hermann Kues.

Expertisen als Grundlage des Berichtes

Grundlage des Berichts sind die Ergebnisse von drei Expertisen zur Heimerziehung in der DDR, die sich mit den Themenfeldern Rechtsfragen, Erziehungsvorstellungen und Bewältigung von Traumatisierungen beschäftigten. In die Erstellung des Berichtes haben Bund und Länder Betroffene der DDR-Heimerziehung einbezogen. Diese haben ihre Erfahrungen und Forderungen in einem eigenen Berichtsteil dargelegt.
Auf der Grundlage des Berichts „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ kommen die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder zu folgenden Einschätzungen:

  • Zwang und Gewalt waren für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in DDR-Heimen eine alltägliche Erfahrung
  • In Spezialheimen der Jugendhilfe wurde den Betroffenen Bildung verweigert, wurden sie zur Arbeit gezwungen und es wurden allgemein die Menschenrechte verletzt
  • Die Erlebnisse in den Heimen haben zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotentialen der Betroffenen geführt, die über den Heimaufenthalt hinaus bis heute nachwirken
  • Viele Betroffene leiden an den Spätfolgen, an schlechten beruflichen Chancen, an Stigmatisierungen und psychischen Traumatisierungen

Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990“

Bund und ostdeutsche Länder wollen daher den Betroffenen Hilfen bei der Bewältigung von Folgen der Heimerziehung in der DDR und deren Aufarbeitung anbieten. Dazu soll ein Hilfesystem nach dem Vorbild des Fonds Heimerziehung West geschaffen werden.
Der Bund und die ostdeutschen Länder werden für den geplanten Fonds insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem Anlauf- und Beratungsstellen in den ostdeutschen Ländern eingerichtet werden, die den Betroffenen bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichte, bei der Suche nach ihren Akten und beim Zugang zu Hilfeleistungen und Rentenersatzleistungen aus dem Fonds helfen. Ein kostenloses Infotelefon gibt den Betroffenen zudem Auskunft über die zuständigen Informationsstellen in den Ländern (Tel. 0800 / 100 49 00).
Den Bericht und die Expertisen sowie allgemeine Informationen zum Fonds Heimerziehung West und Kontaktdaten der Informationsstellen in den ostdeutschen Ländern und Berlin werden auf der Internetseite des Fonds zur Verfügung gestellt.

Quelle: BMFSFJ vom 26.03.2012

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Verlegung!: „Pflegekinder Alkohol – und / oder drogenabhängige Eltern, FAS-Syndrom“ am 05.05. in Rostock

Posted on März 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 05.05. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Rostocker Pflege- /Adoptivelterninitiative das Tagesseminar „Pflegekinder Alkohol – und / oder drogenabhängige Eltern, FAS-Syndrom“ in Rostock ab. Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, Kinderarzt und Leiter des FASD-Beratungszentrum im Virchow-Klinikum an der Charite Berlin wird referieren.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und / oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

nähere Informationen

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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iCanDo Ferienangebote für Pflege- und Adoptivkinder 2012

Posted on Januar 18, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet wieder verschiedene iCanDo-Ferienangebote speziell für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten in Grünheide/Brandenburg:

  • 16.-18.03.2012
    Wunschwochenende
  • 16.-20.05.2012
    Survival vor der Haustür
  • 07.-09.09.2012
    Das Hammer-Wochenende
  • 23.-25.11.2012
    Grusel, Spuk & Co.

Freizeiten:

  • 31.03–07.04.2012
    iCanDo-Osternasencamp (Klietz/Sachsen-Anhalt/Brandenburg)
  • 23.-30.06.2012
    iCanDo-Sportcamp für Teens (Beetzseeheide/Brandenburg)
  • 23.06.-07.07.2012
    iCanDo-Sommercamp (Klietz/Sachsen-Anhalt)
  • 07.-14.07.2012 und 14.-21.07.2012
    iCanDo-Reitcamp (Schloss Altenhausen/Sachsen-Anhalt)
  • 14.-28.07.2012 und 28.07.-11.08.2012
    Zockerfahrt (Ruppichteroth/Bergisches Land/NRW)
  • 28.07.-04.08.2012
    Fest im Sattel (Werl/NRW)
  • 04.-16.08.2012
    In 12 Tagen um die Welt (Bielefeldt/NRW)
  • 06.-13.10.2012
    Lustiges Saure-Gurken-Camp (Schlepzig/Spreewald/Brandenburg)
  • Oktober 2012
    iCanDo – Next Generation (Jessenitz/Meckl. Vorpommern) in Planung
  • Oktober 2012
    iCanDo-Herbstcamp (NRW) in Planung

Anmeldungen sind möglich unter 030-62739764 oder per Mail an knuth.gruender@wildfang-ev.de

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Artikel „Es ist keine Schande Rat zu suchen“

Posted on September 22, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Artikel „Es ist keine Schande, Rat zu suchen“ des Nordkurier vom 21.09.2011 beschäftigt sich mit den Ursachen der Erhöhung der Inobhutnahmen in Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten).

„Während viele Kinder nach einigen Tagen zurück zu ihren Familien kommen, landen etwa 40 Prozent in einem Kinderheim oder in einer Pflegefamilie. In Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen 3000 Kinder und Jugendliche von ihren Eltern getrennt. Es werde allerdings immer schwerer, Pflegefamilien zu finden, sagte Schwesig. Schließlich würde von ihnen ein emotionaler Spagat verlangt. Einerseits sollen sie sich dem Pflegekind „voll und ganz“ widmen. Andererseits müssen sie Distanz wahren, da – die leiblichen Eltern ihre Kinder durchaus zurückbekommen können.“

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iCanDo-Herbstbetreuung für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on September 21, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet wieder verschiedene iCanDo-Herbstferienangebote speziell für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an:

  • iCanDo-Next Generation Sa. 01.10. – Sa. 08.10.2011 Jessenitz/Meckl. Vorpommern
    In diesem Camp kannst du deine Zukunft planen! Sport (z.B. Bogenschießen, Rugby), Kreativität (z.B. Landart, Flieger bauen) und Spaß (z. B. GPS-Schnitzeljagd, Comedy) kommen nicht zu kurz. Doch vor allem hast du die Chance, in einem richtigen Ausbildungsbetrieb unterschiedliche Berufe kennenzulernen: Tischler, Maler, Maurer oder Koch. Weißt du, was du kannst … ? Ab 12 Jahren.
    Mehr Infos
  • Lustiges Saure-Gurken-Camp Sa. 01.10. – So. 09.10.2011 Spreewald/Brandenburg
    Unsere Fahrt in den Spreewald wird alles andere als eine „Saure-Gurken-Zeit“. Gemeinsam mit einem Dutzend Hasen und Meerschweinen sowie frechen Wellensittichen werden wir durch die Tage gurken. Waldrallyes, Bogen bauen, wildes Kahnfahren, Keschern, Backen und Einkochen stehen dabei auf dem Programm.
    Mehr Infos
  • iCanDo-Kastanienmännchencamp Sa. 08.10. – Sa. 15.10.2011 Rehe/Rheinland Pfalz
    Hier wird’s richtig bunt! Täglich gibt es andere aktive, herbstliche und sportliche Dinge auszuprobieren: Fußball, Frisby, Schwimmen in der Halle oder Täuschen & Tarnen. Natürlich werden wir auch durch die Wälder spuken, herbstlich Werkeln und Kastanienmännchenstunts erleben.
    Mehr Infos

Anmeldungen sind möglich unter 030-62739764 oder per Mail an knuth.gruender@wildfang-ev.de

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Mecklenburg-Vorpommern: Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen um 10 Prozent im Jahr 2010 angestiegen

Posted on September 1, 2011. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern | Schlagwörter: , |

Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 1 002 Kinder und Jugendliche, die in einer akuten Krisen- und Gefährdungssituation Hilfe benötigten, zu ihrem Schutz von den Jugendämtern in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Amtes waren das 91 Fälle oder 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Rein rechnerisch wurden täglich drei Minderjährige von den Behörden aufgenommen und vorübergehend an einem sicheren Ort untergebracht.

Jede zweite Schutzmaßnahme (503 Fälle) wurde wegen dringender Gefahr von Kindern und Jugendlichen durch soziale Dienste, Jugendämter oder Polizei und Ordnungsbehörden ausgelöst. 206 Minderjährigen (21 Prozent) wurde auf eigenen Wunsch Obhut gewährt. Hinweise von Eltern oder Nachbarn und Verwandten waren in 212 Fällen (21 Prozent) Anlass für die Einleitung vorläufiger Schutzmaßnahmen.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen waren überwiegend jünger als 14 Jahre (57 Prozent). In dieser Altersgruppe wurden 2010 deutlich mehr Schutzmaßnahmen eingeleitet als im Jahr zuvor (+ 88 Fälle). Besonders deutlich stieg die Zahl der Inobhutnahmen bei den 3- bis unter 9-Jährigen (+ 36 Fälle). Demgegenüber erhöhte sich bei den 14- bis unter 18-Jährigen die Zahl der eingeleiteten Schutzmaßnahmen gegenüber 2009 nur um 3.

Eine Hauptursache für das Auslösen von akuten Krisen- und Gefährdungssituationen, die zur Inobhutnahme von Minderjährigen führte, war die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils. Das betraf Kinder oder Jugendliche aller Altersgruppen, besonders aber Kleinkinder unter 3 Jahren und 14- bis unter 16-jährige Teenager. An zweiter Stelle rangierten Beziehungsprobleme der Minderjährigen mit den Eltern oder dem sozialen Umfeld bzw. der Eltern untereinander. Diese Schwierigkeiten traten bei Mädchen, insbesondere in der Pubertät, häufiger als bei Jungen auf. Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen war ein weiterer Hauptgrund für die Einleitung von vorübergehenden Schutzmaßnahmen. Vor allem jüngere Kinder bis 6 Jahre wurden aufgrund von Vernachlässigung in Obhut genommen.

Jeder dritte Minderjährige (33 Prozent) lebte vor der Inobhutnahme bei einem alleinerziehenden Elternteil und weitere 27 Prozent in einer „Patchworkfamilie“. 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen wohnten zum Zeitpunkt der Einleitung der Schutzmaßnahme mit den Eltern zusammen.

Nahezu die Hälfte der Inobhutnahmen (48 Prozent) endete mit der Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen zu den Eltern/Erziehungsberechtigten. In 40 Prozent der Fälle wurden im Ergebnis der Schutzmaßnahme erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses oder eine stationäre Hilfe eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 76/2011 des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern vom 23.08.2011

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14. DJHT Stuttgart: Auftakt zur PFAD Pflegeelternkampagne

Posted on Juni 1, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Reges Medieninteresse erwartet der PFAD Bundesverband für seine Pressekonferenz beim Stuttgarter Kinder- und Jugendhilfetag am 8. Juni 2011, um 10.00 Uhr in Halle 1, Stand 681.

PFAD lädt alle deutschen Kommunen und Ballungsräume ein, sich an einer gemeinsamen bundesweiten Kampagne zur Werbung dringend benötigter Pflegeeltern zu beteiligen. Mit einer Roadshow durch alle Bundesländer wird PFAD das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und die Suche der Jugendhilfe nach geeigneten Bewerbern ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Jede Kommune, die sich als Partner der Kampagne anschließt, wird von PFAD mit einer individuell auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltung vor Ort unterstützt. Dass ein erfahrener Verband wie PFAD im Schulterschluss mit den kommunalen Jugendhilfestrukturen die Initiative ergreift, verleiht der konzertierten bundesweiten Aktion Glaubwürdigkeit und Praxisnähe. Denn zufriedene und erfahrene Pflegeeltern sind die besten Botschafter für die Sache!

Wachsender Bedarf
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in ihren Familien nicht ausreichend versorgt werden, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Allein 2009 begann laut Statistischem Bundesamt für mehr als 49.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie (+ 4,3 %) oder eine Heimerziehung bzw. Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform (+ 6 %).

Ein unwiderstehliches Angebot
In enger Kooperation mit den örtlichen Jugendhilfestrukturen wird im Rahmen der PFAD-Pflegeelternkampagne jeweils vor Ort für vier Wochen intensiv die Öffentlichkeit über die Möglichkeit informiert, Pflegekinder aufzunehmen. Hierfür stellt PFAD sein ehrenamtliches Engagement, seine Kontakte, jahrzehntelange Erfahrung, eine Projektleitung und geeignete Materialien zur Verfügung.

Das erzeugt mediale Aufmerksamkeit für das wertvolle gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und erreicht auch neue potenzielle Bewerber, die sich bislang nicht angesprochen fühlten. Vor allem entstehen Synergieeffekte, von denen die örtlichen Jugendämter noch lange Zeit profitieren können.
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Jugendhilfe konnten die Städte und Landkreise sich jedoch bisher noch nicht entschließen, Geld für diese nachhaltige Investition bereitzustellen, obwohl die Werbung neuer Pflegefamilien in ihren Aufgabenbereich fällt.

Die Chance nicht verschlafen!
Um die PFAD-Pflegeelternkampagne vorwärts zu bringen, werden nun konkrete Zusagen von Kooperationspartnern gebraucht. PFAD will politisch Verantwortliche aufrütteln, denn benachteiligte Kinder sollen nicht unter den ungünstigen kommunalen Finanzlagen leiden müssen. Engagierte und fachlich gut betreute Familien können ihnen neue Chancen fürs Leben eröffnen.

Nähere Informationen über das Angebot

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 01.06.2011 (pdf)

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„Welche Probleme haben Pflegekinder zu bewältigen – Wie können Pflegeeltern sie dabei unterstützen“ am 21.05. in Rostock

Posted on Mai 2, 2011. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Siegen wird am 21.05. auf Einladung des Vereins Rolive e. V. in Rostock ein überregionales Seminar zum Thema „Welche Probleme haben Pflegekinder zu bewältigen – Wie können Pflegeeltern sie dabei unterstützen“ abhalten. Die Veranstaltung findet in der Küstenmühle statt.

Nähere Informationen

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Artikel „Misshandelte Neunjährige verklagt Jugendamt“

Posted on März 18, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Misshandelte Neunjährige verklagt Jugendamt“ in Der Westen vom 17.03.2011 wird von einem neunjähriges Mädchen berichtet, das das Jugendamt Güstrow auf Schadenersatz verklagt.

Über Jahre wurde das Kind von seiner Mutter schwer misshandelt. Der Vorwurf gegen das Jugendamt besagt, dass eine Mitarbeiterin ärztliche Hinweise nicht weitergeleitet habe.

Fast 30 Mal wurde das Mädchen wegen Verätzungen und Verbrühung von Notärzten und in Krankenhäusern behandelt, bevor die Misshandlung entdeckt wurde. Seit einigen Jahren lebt das Mädchen in einer Pflegefamilie.

Das Landgericht Rostock verhandelt den Fall seit dem 17.03., ein Urteil wird zum 29.04. erwartet.

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Pflegegeld für in Pflegefamilien fremd untergebrachte Kinder in Mecklenburg-Vorpommern

Posted on März 8, 2011. Filed under: Finanzielles, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern beantwortet in der Drucksache 05-4003 vom 04.01.2011 die Kleine Anfrage des Abgeordneten Matthias Mantei zum Thema „Pflegegeld für in Pflegefamilien fremd untergebrachte Kinder in Mecklenburg-Vorpommern„.

Darin erkundigt sich der CDU-Abgeordnete nach den unterschiedlichen Höhen des monatlichen Pflegegeldes in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städte des Bundeslandes, sowie die Entwicklungen der letzten 10 Jahre in Vollzeitpflege und Heimerziehung.

Die beträchtlichen Unterschiede sowohl beim Sachaufwand wie auch bei den Kosten der Pflege und Erziehung begründet die Landesregierung mit der Zuständigkeit der einzelnen kommunalen Jugendhilfeausschüsse.

Bereits seit 2004 liegt eine Empfehlung des Landesjugendhilfeausschusses für eine einheitliche Anwendungsgrundlage zur Finanzierung der Vollzeitpflege vor. Doch scheiterte auch eine 2010 durch das Ministerium für Soziales und Gesundheit angeregte landesweite Vereinheitlichung der Grundbeträge für die Vollzeitpflege auf der Grundlage einer freiwilligen einheitlichen Selbstbindung der Landkreise und kreisfreien Städte.

Die Landesregierung sieht im Rahmen ihrer Aufgaben gemäß § 82 SGB VIII weiteren Handlungsbedarf bei der Umsetzung der Landesempfehlungen zur fachlichen und finanziellen Weiterentwicklung der Leistungen im Bereich der Hilfe zur Erziehung.

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Erfolgreich ins vierte Jahr: Kinderschutz-Hotline in Mecklenburg-Vorpommern zieht Bilanz

Posted on Februar 2, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern |

Am 01.02.2008 wurde die Kinderschutz-Hotline Mecklenburg-Vorpommern freigeschaltet. In den vergangenen drei Jahren haben Anrufer in 1.050 Fällen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen aufmerksam gemacht. Diese Meldungen werden an das jeweils zuständige kommunale Jugendamt weitergeleitet. Etwa die Hälfte dieser Fälle waren Akutmeldungen, die ein sofortiges Handeln der zuständigen Behörden erforderten.

„Die Hotline ist ein nicht mehr wegzudenkender Baustein im Kinderschutz“, sagt Sozialministerin Manuela Schwesig. „Dieses Angebot wird nach wie vor gut angenommen. Mit ihr haben die Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, die Behörden zu informieren, wenn es einem Kind nicht gut zu gehen scheint. Wir wollen früh helfen, bevor es zu spät ist“, so die Ministerin. Mit dem neuen Kindertagesförderungsgesetz, dem Programm für Familienhebammen, der Begleitung der Vorsorge-Untersuchungen für Kinder sowie dem erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufenen Bündnis Kinderschutz habe die Landesregierung in dieser Legislaturperiode wichtige Meilensteine für den Schutz des Kindeswohls in Mecklenburg-Vorpommern gesetzt.

Die Anrufer an der Kinderschutz-Hotline machten auf die Situation von 1.880 Kinder und Jugendlichen aufmerksam. 613 von ihnen waren höchsten drei Jahre alt. Nachbarn, Bekannte und Verwandte waren die häufigsten Anrufer. In 848 Fällen wurde die Nummer der Kinderschutz-Hotline gewählt, um Informationen zu erhalten, zum Beispiel über mögliche Hilfemaßnahmen bzw. die Erreichbarkeiten von Beratungsstellen. Die Fachkräfte an der Kinderschutz-Hotline sind rund um die Uhr und kostenfrei unter der Rufnummer 0800 / 14 14 007 erreichbar. Zu den üblichen Bürozeiten sind die Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales am Telefon, abends, nachts und am Wochenende übernimmt der Kinder- und Jugendnotdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes in Rostock den Dienst.

Quelle: Pressemitteiling des Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern vom 31.01.2011

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Seminar für AdoptionsbewerberInnen in Mecklenburg- Vorpommern

Posted on Januar 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In der Bildungsstätte des Schabernack e.V. in Güstrow findet ein Seminar für AdoptionsbewerberInnen in drei Modulen statt. Die Termine sind am 20.04.-21.04.2012, 11.05.-12.05.2012 und 08.06.-09.06.2012.

Kursdozentinnen werden Marlene Hensel (langjährige Mitarbeiterin der Adoptionsvermittlungsstelle eines Jugendamtes) und Maren Gäde (Erziehungswissenschaftlerin, Supervisorin, Bildungsreferentin, Schabernack e.V.) sein.

nähere Informationen

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PFAD Pflegeelternkampagne findet Gehör

Posted on Januar 18, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

23 Städte und Landkreise von Pinneberg bis München und von Lörrach bis Frankfurt/Oder haben innerhalb von nur einem Monat einen Leistungskatalog der geplanten Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes angefordert.

Allen Anfragen ist zu entnehmen, dass der Druck der Kommunen neue Pflegeeltern zu akquirieren, enorm ist. Die Rückmeldungen zeigen deutlich, dass es notwendig ist das große bürgerschaftliche Engagement von Pflegefamilien für benachteiligte Kinder stärker zu würdigen und die Öffentlichkeit über diese Familienform authentisch zu informieren.

Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. fordert alle Kommunen auf, ihre Pflegekinderhilfe weiter zu qualifizieren und auszubauen. Schließen Sie sich der PFAD Pflegeelternkampagne an, um zusammen mit PFAD über die Arbeit von Pflegefamilien zu informieren und potentielle Bewerber anzusprechen!

„Weil ALLE Kinder unsere Zukunft sind!“ setzt PFAD sich Hand in Hand mit den Jugendämtern dafür ein, dass mehr Kinder, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Familien untergebracht werden.

Genaueres finden Sie auf www.pfad-bv.de unter dem Menüpunkt KAMPAGNE.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 18.01.2011

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2011 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
15. bis 29.04.2011
25. bis 08.07.2011
10. bis 23.07.2011
25. bis 07.08.2011
09. bis 22.08.2011

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Erziehungsstellen und Pflegestellen

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Erziehungsstellenverein Hessen e.V. organisiert wieder eine Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Pflegefamilien.

Über Christi Himmelfahrt von Donnerstag, dem 02.06. bis Sonntag, den 05.06.2011 quartiert sich die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen aus Erziehungsstellen und Pflegestellen wieder im Turner- und Jugendheim auf der Loreley in St. Goarshausen für 4 Tage Spiel, Spaß, Natur ein.

Auch die  leiblichen Kinder dieser Familien sind ausdrücklich mit eingeladen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich

nähere Informationen

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iCanDo-Reisen 2011 für Adoptiv- und Pflegekinder

Posted on Januar 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet für 2011 wieder verschiedenste Wochenend- und Ferienaufenthalte speziell für Kinder von Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an. Alle Reiseangebote gelten auch für Kinder mit Behinderungen. Weitere Reisen sind in Vorbereitung.

Wochenendfahrten 2011:

04.03. – 06.03.2011…..Baseball & Co………………….Grünheide / Brandenburg
03.06. – 05.06.2011…..Survival vor der Haustür………Grünheide / Brandenburg
16.09. – 18.09.2011……Das Hammer-Wochenende……Grünheide / Brandenburg
25.11. – 27.11.2011……Grusel, Spuk & Co…………….Grünheide / Brandenburg

Ferienfahrten 2011:

16.04. – 23.04.2011….Osternasencamp……………………..Klietz / Sachsen-Anhalt
02.07. – 09.07.2011….Haus am See…………………………..Beetzseeheide / Brandenburg
06.07. – 17.07.2011….Fit durch den Sommer……………..Klietz / Sachsen-Anhalt
23.07. – 06.08.2011….Zockerfahrt Ruppichteroth………..Ruppichteroth / Nordrhein-Westfalen
30.07. – 06.08.2011….Reiten auf Schloss Altenhausen……Altenhausen / Sachsen-Anhalt
01.10. – 09.10.2011…..Lustiges-Saure-Gurken-Camp……..Schlepzig  /Brandenburg
01.10. – 08.10.2011…..Next Generation………………………Jessenitz / Mecklenburg-Vorpommern
08.10. – 15.10.2011…..Kastaniemännchencamp……………Rehe / Rheinland-Pfalz

Nähere Informationen für Frühplaner

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Kampagne erfolgreich gestartet!

Posted on Dezember 13, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Bereits zehn Städte bzw. Landkreise haben schon in der ersten Woche nach Ankündigung einer deutschlandweiten Kampagne für Pflegeeltern Kontakt zum PFAD Bundesverband e.V. aufgenommen. Mit dem Gedanken, eine der Kampagnenstädte zu werden, informieren sie sich über die genauen Konditionen einer Beteiligung an der von Mitte 2011 bis Ende 2012 geplanten Roadshow durch Deutschland.

„Über einen so schnellen und aussichtsreichen Start sind wir natürlich sehr erfreut“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Vorstandsvorsitzende. „Wir wünschen uns, dass noch weitere Jugendämter wegen einer Kooperation auf uns zukommen. Unsere Kampagne soll in insgesamt 18 Städten und in allen Bundesländern stattfinden.“

Der Verband hat nun einen Leistungskatalog erstellt, der von den Jugendämtern bei der Projektleitung angefordert werden kann. Daraus geht hervor, wie die Kosten einer Beteiligung in die Kampagne investiert werden.

„Wir suchen auch weiterhin Sponsoren und Spender, denen die Zukunft ALLER Kinder am Herzen liegt und die es uns ermöglichen über das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien zu informieren. Wir wollen mehr Menschen dafür gewinnen. Denn Kinder brauchen eine Familie, die für sie da ist, wenn ihre eigenen Eltern nicht in der Lage sind, angemessen für sie zu sorgen“, sagt die Vorsitzende.

PFAD Pressemitteilung vom 13.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Unterstützung durch BARMER GEK!

Posted on Dezember 7, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Die Barmer GEK hat sich entschlossen, die Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes e.V. bundesweit zu unterstützen.

Der Hauptabteilungsleiter Marketing der Barmer GEK Hauptverwaltung, Herr Heiner Beckmann, sagte zu, dass seine Abteilung mit Ihren rund 80 Regionalgeschäftsstellen die Kampagne des Verbandes durch die Zurverfügungstellung von kostenfreien Barmer GEK-Veranstaltungsräumen in den teilnehmenden Kommunen unterstützen wird.

Für diese Unterstützung bedankt sich der PFAD Bundesverband ganz herzlich bei der Barmer GEK. „Das entspannt unser Roadshow-Budget immerhin um einige Tausend Euro“, sagte dazu Thomas Schwan, der PFAD Projektleiter der Kampagne. Und weiter: „Es ist schön, auf dem schwierigen Weg zu mehr Pflegefamilien in Deutschland eine solche Hilfe zu erhalten!“

PFAD Pressemitteilung vom 07.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Der PFAD Bundesverband hat sich entschlossen zu handeln!

Posted on November 30, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

In den letzten Jahren kam es zu einer besorgniserregenden Entwicklung in Deutschland. Immer mehr Kinder können in ihren Familien nicht mehr ausreichend versorgt und erzogen werden. Immer mehr vernachlässigte, Gewalt erfahrende und emotional zurückgewiesene Kinder leben in sehr belastenden Familiensituationen.

Auch mit vielen Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe können ihre Lebensbedingungen in der Familie oftmals nicht wesentlich verbessert werden. Eine Fremdunterbringung ist dann die letzte Chance, diesen Kindern einen beschützenden und fördernden Lebensraum zu ermöglichen. Damit für jedes Kind die passende Form der Hilfe zur Verfügung steht, brauchen wir viele Pflegefamilien mit unterschiedlichen Leistungsangeboten. Leider stehen diese Pflegeeltern vielerorts nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die Zahl der Bewerber sinkt.

„Dabei ist es für jeden sofort einsichtig, dass gerade in einem familiären Umfeld die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes positiv verändert wird!“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Bundesvorsitzende von PFAD e.V., dem Fach- und Interessenverband der Pflege- und Adoptivfamilien.

Aus diesem Grunde hat sich PFAD entschlossen zu handeln und zu helfen.

„PFAD will gemeinsam mit Landesjugendämtern, Jugendämtern und Kommunen eine Pflegeelternkampagne starten, die sich durch die ganze Republik ziehen soll. Wir bei PFAD, die wir alle Pflegekinder betreut haben und betreuen, möchten den Menschen in Deutschland mitteilen, was es bedeutet, Pflegefamilie zu werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an zu informieren, zu beraten und zu helfen! Beim Kinder- und Jugendhilfetag 2011 in Stuttgart werden wir unser Vorhaben mit einer Pressekonferenz starten und dann durch 18 Städte in Deutschland ziehen. Jeden Monat wollen wir eine andere Stadt mit unserer Informationskampagne besuchen. Letzte Station und Abschluss der Kampagne soll in Berlin sein.“

Nähere Informationen zur PFAD Pflegeelternkampagne finden Sie auf der Homepage des Verbandes: www.pfad-bv.de.

PFAD Pressemitteilung vom 30.11.2010 (pdf)

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Artikel „Kinder sind keine Unkosten“: Plädoyer für Investitionen in Kinder

Posted on November 17, 2010. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) In der Schweriner Volkszeitung von 16.11.2010 äußert sich Herr Frank-Holger Blümel, Geschäftsführer der Sozius Pflege- und Betreuungsdienste Schwerin gGmbH, im Interview „Kinder sind keine Unkosten“ über Fördermöglichkeiten, Bildungschancen und politische Verantwortung für durch die Jugendhilfe begleitete Kinder und Jugendliche:

„…Jugendhilfe als einen Kostenfaktor zu betrachten, ist die falsche Herangehensweise. Was in der Kinder- und Jugendhilfe gemacht wird, ist vielmehr eine Investition in die Zukunft. Denn diese Kinder brauchen unsere Hilfe. Die Gemeinschaft ist gefordert, damit sie eine Chance habe, ihre eigene persönliche Entwicklung zu machen. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung brauchen wir diese Kinder. Noch mal: Investitionen in Kinder sind eine Investition in die Zukunft, keine Unkosten.“

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Fachtagung „Vollzeitpflege in Mecklenburg-Vorpommern“ am 29.10. in Güstrow

Posted on September 30, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 29.10. veranstaltet die Bildungsstätte Schabernack e.V. in Güstrow in Kooperation mit dem Landesjugendamt und dem Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern eine Fachtagung unter dem Titel „Vollzeitpflege in Mecklenburg-Vorpommern„.

Der Bereich des Pflegekindwesens ist vielseitig und einzigartig als Hilfeform in der Kinder- und Jugendhilfe. Vielschichtige Aspekte um rechtliche Rahmenbedingungen, Pflegekinder, Pflegefamilien, Herkunftsfamilien und Partner stehen im Fokus der fachlichen Diskussion. Es sollen Anregungen zur öffentlichen Diskussion und auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse erneut ein Einblick in das vielen vertraute, doch sehr spezielle Arbeitsfeld der Vollzeitpflege gegeben werden.

Es soll hier um eine kritisch-konstruktive Fachdiskussion gehen, die Struktur und Organisation ebenso im Fokus hat wie Standards und Verbindlichkeiten, um positive Arbeitsvoraussetzungen zu bieten, die den hohen Anforderungen der Arbeit im Bereich der Vollzeitpflege angemessen sind.

U.a. sind folgende Fachvorträge geplant:

  • Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen:
    Was macht eine leistungsfähige Pflegekinderhilfe heute aus?
  • Prof. Dr. Werner Freigang, Hochschule Neubrandenburg:
    Anforderungen an die qualitative Weiterentwicklung der Vollzeitpflege

Nähere Informationen

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Bewerberseminare für Pflegeeltern im Landkreis Ludwigslust

Posted on September 12, 2010. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Gründe sind vielfältig, warum Kinder nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Vollzeitpflege gemäß § 33 SGB VIII ist eine Form der Hilfen zur Erziehung für Eltern, die im Kinder- und Jugendhilferecht festgeschrieben sind. Pflegeeltern bieten Kindern zeitlich begrenzt oder dauerhaft ein Zuhause. Um dem Anspruch gerecht werden zu können, ein zu vermittelndes Kind entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen in einer Pflegefamilie zu integrieren, bedarf es eines möglichst großen Pools an vorbereiteten Bewerbern.

  • Was bedeutet es im Alltag, eine Pflegefamilie zu sein?
  • Welche Aufgaben nimmt der Fachdienst Jugend im Bereich der Vollzeitpflege wahr?
  • Wie kann die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie gestaltet werden, ebenso der Kontakt zu Kindereinrichtungen, Schulen, Ärzten, Therapeuten und anderen Beteiligten?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzen sich Pflegeelternbewerber im Rahmen einer intensiven Vorbereitung auf die Aufnahme eines Pflegekindes auseinander.

In der Zeit vom 12.10.2010 bis 23.11.2010 werden an insgesamt 5 Abenden Bewerberseminare angeboten, die allen Interessenten zum Wissenserwerb und Austausch in der Gruppe Gelegenheit geben. Ebenfalls werden langjährige Pflegeeltern über Ihre Erfahrungen im Zusammenleben mit ihren Pflegekindern berichten und Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Der Fachdienst Jugend sucht fortlaufend interessierte Menschen für die vielfältigen Aufgaben als Pflegepersonen. Zuständige Ansprechpartner im Bereich Pflegekinderwesen sind:

  • Frau Dierkes, Tel. Nr.: 03874 / 624 246 7,
  • Frau Haugg, Tel. Nr.: 03874 / 624 246 6
  • Herr Zawadzki, Tel. Nr.: 03883 / 624 131 8

Wer sich angesprochen fühlt und mehr über die Aufgaben als Pflegeperson erfahren möchte, ist zu einem ersten Informationsgespräch herzlich eingeladen. Terminvereinbarungen sind im Rahmen der Sprechzeiten des Landkreises Ludwigslust möglich.

Quelle: Meldung des Landkreis Ludwigslust vom 16.08.2010

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Mecklenburg-Vorpommern: Weniger Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen im Jahr 2009 erforderlich

Posted on August 2, 2010. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 911 Kinder und Jugendliche, die in einer akuten Krisen- oder Gefährdungssituation Hilfe benötigten, von den Jugendämtern in Obhut genommen. Nach Angaben des Statistischen Amtes waren das 61 Fälle oder 6 Prozent weniger als 2008.

Jede zweite Schutzmaßnahme (459 Fälle) wurde wegen dringender Gefahr von Kindern und Jugendlichen durch soziale Dienste, Jugendämter oder Polizei und Ordnungsbehörden ausgelöst. 208 Minderjährigen (23 Prozent) wurde auf eigenen Wunsch Obhut gewährt. Hinweise von Eltern oder Nachbarn und Verwandten waren in 186 Fällen (20 Prozent) Anlass für die Einleitung vorläufiger Schutzmaßnahmen.

Die betroffenen Mädchen und Jungen waren überwiegend jünger als 14 Jahre (53 Prozent). Kinder und Jugendliche dieses Alters wurden 2009 weniger unter Schutz des Jugendamtes gestellt als im Jahr zuvor (- 13 Prozent). Besonders deutlich ging die Zahl der Inobhutnahmen bei den 3- bis unter 9-Jährigen zurück (- 23 Prozent). Demgegenüber sind mehr 14- bis 18-Jährige (+ 3 Prozent) als 2008 in Obhut genommen worden.

Eine Hauptursache für das Auslösen von akuten Notsituationen, die zur Inobhutnahme führten, war die Überforderung der Eltern oder eines Elternteils. Davon waren Mädchen und Jungen aller Altersgruppen betroffen, besonders aber die 14- bis unter 16-Jährigen. An zweiter Stelle rangierten Beziehungsprobleme der Minderjährigen. Diese Schwierigkeiten traten bei Mädchen (62 Prozent), insbesondere in der Pubertät, häufiger als bei Jungen auf. Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen war ein weiterer Hauptgrund für die Einleitung von vorübergehenden Schutzmaßnahmen. Vor allem jüngere Kinder bis 6 Jahre wurden aufgrund von Vernachlässigung in Obhut genommen.

Gut jeder dritte Minderjährige (35 Prozent) lebte vor der Inobhutnahme bei einem alleinerziehenden Elternteil und weitere 24 Prozent bei einem Elternteil mit neuem Ehe-/Partner. Ebenfalls 24 Prozent der Kinder und Jugendlichen wohnten zum Zeitpunkt der Einleitung der Schutzmaßnahme mit den Eltern zusammen.

Nahezu die Hälfte der Inobhutnahmen (47 Prozent) endete mit der Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen zu den Eltern/Erziehungsberechtigten. In 29 Prozent der Fälle wurden im Ergebnis der Schutzmaßnahme durch das Jugendamt erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern vom 30.07.2010

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