Nordrhein-Westfalen

Neue Ferienfreizeit für Kinder mit FASD in den Sommerferien – noch freie Plätze an Wochenenden

Posted on April 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das KinderJugendhilfeForum Solingen e.V. bietet in den Sommerferien erstmalig eine einwöchige Ferienfreizeit für Kinder mit FASD an. Ansprechpartnerin ist Frau Rische bei KJF, Tel: 0212 380 36 79, info@kjfo.de .

Darüber hinaus wurde das Angebot der bisherigen Entlastungswochenenden ausgeweitet – und hier gibt es noch freie Plätze!

Eine zweite Gruppe für Kinder mit FASD (5-13 J.) fährt nun ebenfalls etwa 5 -7 Wochenenden im Jahr auf den schönen Bauernhof ins Sauerland mit spannenden Freizeitaktivitäten und qualifizierter Betreuung.

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Kreisjugendamt Minden-Lübbecke organisiert einen Graffiti-Workshop für Pflegekinder: „Pflegekinder sprühen vor Kreativität“

Posted on April 19, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Workshops des Mindener Graffiti-Künstlers Jason Holloway sind immer schnell ausgebucht. Entsprechend waren die Mitarbeiterinnen vom Pflegekinderdienstes des Kreisjugendamtes Minden-Lübbecke sehr erfreut, dass sich Jason Holloway kürzlich bereit erklärte, eine Gruppe von Pflegekindern im Alter von zehn bis 16 Jahren in der Graffitikunst zu unterweisen.

An insgesamt drei Samstagen erfuhren die Kinder und Jugendlichen zunächst etwas über die Entstehung der Graffitikunst, aber auch über mögliche strafrechtliche Konsequenzen bei illegalen Graffitis. Sehr interessiert lauschten die Kinder Jason Holloways Erklärungen. Sie lernten, wie man bei einem Graffiti besondere Schatten und eine Dreidimensionalität der Bilder durch entsprechende Farbgebung erreichen kann. Schließlich gab es kein Halten mehr für die jungen Künstlerinnen und Künstler. Mit Freude und Engagement begannen die ersten Versuche mit der Sprühflasche.

Die Teilnehmenden fertigten Plakate mit ihren Namen im besonderen Stil der Graffitikunst an. Von ersten, noch etwas undeutlichen Entwürfen entwickelten sich im Laufe der Zeit unter fachkundiger Anweisung echte kleine Graffitikunstwerke. Die Teilnehmer wuchsen dabei schnell zu einer Gruppe zusammen und waren gerne bereit, sich gegenseitig zu unterstützen. „Graffiti spricht Kinder und Jugendliche als moderne Kunstform sehr an“, so Jason Holloway. Er sieht hier eine gute Gelegenheit für Kinder und Jugendliche, sich – da, wo Graffiti erlaubt ist – sinnvoll in ihrer Freizeit zu beschäftigen, aber auch sich auszudrücken, wenn Worte fehlen.

Für die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes steht schon fest, dass es weitergehen wird: Die jungen Künstlerinnen und Künstler möchten sich gerne an einem größeren Gemeinschaftskunstwerk versuchen. „Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch für Pflegeeltern und Pflegekinder halten wir für wichtig und bieten deshalb über das Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen an“, so Heike Zelle vom Pflegekinderdienst.

Wer im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Interesse hat, sich über die Aufnahme eines Pflegekindes zu informieren, erhält gerne erste Auskünfte bei Heike Zelle unter der Telefonnummer: 0571 807 23790.

Quelle: Pressemitteilung des Kreises Minden-Lübbecke vom 18.04.2017

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Stadt Rees verschenkt „Geburtenbäume“ jetzt auch an Adoptiv- und Pflegekinder

Posted on April 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes |

Die Stadt Rees (NRW) verschenkt seit dem Jahr 2000 Geburtenbäume, die Eltern zum Andenken an die Geburt ihres Nachwuchses pflanzen können.

„Bei der kommenden Geburtenbaumaktion werden wir auch Eltern von Adoptiv- und Pflegekindern das Angebot machen, einen Geburtenbaum zu erhalten“, kündigte Bürgermeister Christoph Gerwers an.

Näheres zu dieser nachahmenswerten Aktion lesen Sie im Artikel „Geburtenbäume jetzt auch für Adoptiv- und Pflegekinder“ in der RP-Online vom 07.04.2017.

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Verbesserter Schutz vor Gewalt für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung – Online-Informations- und Hilfeangebot

Posted on März 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoMädchen und Frauen mit Behinderung sind besonders häufig Opfer von Gewalt. So werden beispielsweise Frauen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen zwei bis dreimal häufiger Opfer von sexualisierter Gewalt als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung. Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projekts bietet das bundesweit einzigartige Internetportal www.mädchensicherinklusiv-nrw.de Informationen und Hilfeangebote für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und vermittelt Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon.

Das Portal ist ein leicht zugängliches Hilfe- und Beratungsangebot, dass sehr genau an den Bedürfnissen und Bedarfen der Zielgruppe orientiert ist. Es unterstützt die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankungen und trägt zu ihrem verbesserten Schutz vor Gewalt bei. Nicht nur die Inhalte sind auf die Lebenswirklichkeit der Nutzerinnen abgestimmt, sondern auch die verschiedenen Formen der Darstellung. Damit möglichst viele Betroffene das Portal nutzen können, sind die Angebote auch in Leichter Sprache und auf Türkisch beziehungsweise als Videos in Gebärdensprache verfügbar. Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts ist die Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon. Damit haben Betroffene einen direkten Draht zu den Hilfeangeboten. Das stärkt ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

www.mädchensicherinklusiv-nrw.de

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IGfH Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ vom 13.-15.09. in Dortmund

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH veranstaltet vom 13.-15.09.2017 die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ zusammen mit der FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund in Dortmund.

HilfeKulturen begreifen wir als ein aktives gemeinsames Gestalten von Unterstützungsangeboten durch alle Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern bzw. Angehörigen, den Mitarbeitenden – in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe. Aber wie können Partizipative Hilfekulturen gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sind hierfür erforderlich und sind möglicherweise einzufordern? Diese Fragestellungen werden mit Hilfeadressat_innen und Fachkräften auf der Ebene des individuellen Handelns, auf der Ebene von Organisationen und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene diskutiert.

Die Tagung wird u.a. die Felder professionelle Haltung und das Zusammenwirken von Professionellen und Adressat_innen, Organisationskulturen und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, (neue) gesetzliche Rahmungen, gesellschaftliche Erwartungen an Erziehungshilfen und gesellschaftspolitische Zusammenhänge beleuchten.

Es werden weitestgehend in allen Formaten der Tagung wie plenarer Praxisworkshop, Fachforen, Werkstätten und Exkursionen Hilfeadressat_innen (u.a. Jugendliche und Eltern), Kolleg_innen öffentlicher und freier Träger sowie Wissenschaftler_innen beteiligt sein.

Vorbereitet und organisiert wird die Jahrestagung von Mitgliedern der Fachgruppe Heimerziehung, der Fachgruppe Integrierte Hilfen, der Geschäftsstelle, der Delegiertenversammlung und des Vorstandes der IGfH.

Die IGfH-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Tagung am 13. September 2017 statt.

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DiskussionsBLOG auf der Tagungs-Website
Auf der Tagungs-Website findet sich ein Diskussionsblog, der eine breite Beteiligung von Teilnehmer_innen, Mitarbeiter_innen, Jugendlichen, Eltern und Wissenschaftler_innen aber auch von weiteren Personen aus der Fachszene vor der Tagung ermöglichen soll.
Teilen Sie dort Ihre Gedanken und Positionen, aber auch Fragen und Erfahrungen zu Beteiligungskulturen und Partizipation im Vorfeld der Tagung mit!
Sie können Ihre Anregungen und Gedanken drei Dimensionen der Partizipation – »Individuum“, »Organisation« und »Gesellschaft« – zuordnen und/oder in eine Art »open space« gehen, in dem Sie selbst die Themen setzen und mit Ihren Kolleg_innen diskutieren.

zum Tagungsblog

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„Biografische Erbschaften: Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit“ am 22./23.09. in Siegen

Posted on März 22, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie interdisziplinäre Tagung „Biografische Erbschaften: Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit“ wird am 22. und 23.09.2017 an der Universität Siegen von Prof. Dr. Forstmeier in Kooperation mit dem Fachverband für Biografiearbeit  durchgeführt. Die Tagung ermöglicht einen tiefen Einblick in biografische Prozesse und die Biografiearbeit.

Die Hauptvorträge sind von Dr. med. Elke Horn, Prof. Dr. Dr. med. Andreas Maercker, Prof. Dr. Frank Neuner, Prof. Dr. med. Luise Reddemann und Prof. Dr. Klaus Wolf. Außerdem werden praxisorientierte Workshops und wissenschaftliche Symposien durchgeführt, unter anderem eines zu „Biografieforschung mit Pflegekinder“ koordiniert von Daniela Reimer.

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„Interkulturelle Pflegekinderhilfe – neue Ansätze für die Praxis“ am 17.05. in Bochum

Posted on März 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PLANB Ruhr e. V. lädt am 17.05.2017 nach Bochum ein zur Bundesfachtag „Interkulturelle Pflegekinderhilfe – neue Ansätze für die Praxis„.

Im Spiegel einer heterogenen Gesellschaft steht die Pflegekinderhilfe vor einer Herausforderung. Mittlerweile hat jedes vierte Pflegekind einen Migrationshintergrund. Neue Ansätze, Ideen und Konzepte zur Umsetzung einer kultursensiblen Pflegekinderhilfe sind daher dringend erforderlich.

Familien mit Migrationshintergrund geraten zunehmend ins Blickfeld und können mit ihrem Potential zu einer interkulturellen Pflegekinderhilfe beitragen. Die Begegnung und Ansprache dieser Familien gestaltet sich für die Fachkräfte häufig stolprig. Um interkulturelle Pflegeverhältnisse umsetzen und etablieren zu können, wird ein Perspektivwechsel benötigt. Die vorhandenen Strukturen und Methoden der Pflegekinderhilfe müssen somit der gesellschaftlichen Entwicklung angepasst werden.

In den drei Jahren Projektzeit habt PLANB Ruhr e.V. in der Zusammenarbeit mit Pflegefamilien, Migrantenselbstorganisationen und Fachkräften der Pflegekinderhilfe Erkenntnisse gewonnen, aus denen neue Ansätze und Vorgehensweise zur interkulturellen Pflegekinderhilfe weiter entwickelt werden können. Im Rahmen des Fachtags werden diese Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes „PemM – Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“ präsentiert und in den Workshops einzelne Aspekte praxisnah vertieft.

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„Aktuelle Rechtsfragen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ am 12.06. in Köln

Posted on März 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDie zentrale Fortbildungsstelle des LVR-Landesjugendamt Rheinland bietet am 12.06.2017 in Köln für Fachkräfte eine Fortbildung über „Aktuelle Rechtsfragen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ an.

Wie wirkt sich das Wunsch- und Wahlrecht von Pflegepersonen aus?
Was ist im Rahmen von Fallübergaben nach § 86 Abs. 6 SGB VIII zu beachten?
Welche Personen müssen im Rahmen der Eingnungseinschätzung ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen?

Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe sind mit vielfältigen juristischen Fragestellungen konfrontiert und müssen über ein fundiertes jugendhilferechtliches Wissen verfügen.

In der Veranstaltung gibt Juristin Diana Eschelbach einen ausgewählten Überblick rechtlicher Fragestellungen. Für Praxisbeispiele und Fragen, deren Lösungen gemeinsam erarbeitet werden, wird genügend Raum geboten.

Anmeldeschluss ist der 15.05.2017.

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BVerfG hebt Beschluss zur Rückführung eines Pflegekindes auf

Posted on März 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Bundesverfassungsgericht hob mit Beschluss vom 03.02.2017 (1 BvR 2569/16) auf Antrag der Verfahrenspflegerin eines Pflegekindes einen Beschluss des Oberlandesgerichts Köln vom 13.10.2016 (21 UF 56/16) auf, wonach ein Pflegekind innerhalb von sechs Wochen zu seinen Eltern zurückzuführen sei.

Das Mädchen lebt nach über einem Jahr in familiärer Bereitschaftsbetreuung seit einem halben Jahr in einer Pflegefamilie.

Begründung sei eine Verletzung der Grundrechte des Kindes aus Artikel 2 Absatz 1, Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Sache wurde an das Oberlandesgericht Köln zurückverwiesen.

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„Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln

Posted on März 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Wenn ein Kind mit Behinderung, das nicht in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen kann, den Weg in eine Pflegefamilie findet, werden hohe Anforderungen an die Begleitung und Beratung des Pflegeverhältnisses gestellt. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. wird häufig von öffentlichen und freien Trägern zu Hilfe gerufen.

Diese Hilferufe sollen im Rahmen der Tagung „Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln erläutert, Erfolgsgeschichten erzählt und lösungsorientiert gemeinsam gearbeitet werden. Referieren werden Kerstin Held und Dirk Schäfer.

Eingeladen sind Berater der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger und Eingliederungshilfe, sowie Fachdienste und solche, die es werden wollen.

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Besuchen Sie den Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände beim Jugendhilfetag!

Posted on Februar 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logologo_16djhtDer Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände wird auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf in Halle 3 an Stand A45 über seine Arbeit informieren.

Der Beitrag des Runden Tisches zum Fachkongress ist der Workshop „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG).

Hintergrund:
Initiiert vom PFAD Bundesverband treffen sich seit Juni 2012 Vertreterinnen und Vertreter der vier bundesweit agierenden Organisationen

  • Agenda Pflegefamilien
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.V.
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

als Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände.

logo_rt_2016Dieses Gremium wird als gemeinsames Sprachrohr genutzt, um sich auf politischer und fachlicher Ebene mit der geballten Kraft der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände bundesweit für die Belange der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien einzusetzen.

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Telefonische Expertensprechstunde „Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD“ am 15.02.

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. Über neue bzw. geänderte sozialrechtliche Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde.

Seit Anfang 2017 hat sich in der Sozialgesetzgebung einiges getan – Bundesteilhabegesetz, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung – mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Welche Teilhabeleistungen dafür beantragt werden können, darüber informiert und berät
Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

am Mittwoch, den 15. Februar 2017
von 10-12 Uhr
unter der Rufnummer 02244/ 877 32 40

Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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LVR-Jugendhilfe-Report „Pflegekinderdienst“

Posted on Januar 19, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die kostenlose Zeitschrift Jugendhilfe-Report des LVR-Landesjugendamtes Rheinland widmet sich in ihrer Ausgabe 1/2017 dem Schwerpunktthema Pflegekinderdienst mit folgenden Beiträgen:

  • Sandra Terodde: Von kleinen und großen Schritten: Die Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe
  • Josef Koch: Dialogforum Pflegekinderhilfe – Mehr Rationalität gewinnen
  • Andreas Sahnen: Qualitätsentwicklung der Pflegekinderhilfe als Aufgabe der Jugendämter
  • Corinna Hops: Vereinsmeierei!? – Neues von der Trägerkonferenz der Erziehungsstellen
  • Corinna Petri, Judith Pierlings: Chance Bereitschaftspflege: Kernbotschaften des Modellprojekts Bereitschaftspflege
  • Silke Haake: Alternative Gastfamilie?
  • Corinna Hops: Von ehemaligen Pflegekindern lernen
  • Margarete Braun: Egal wie, … es ist nicht so einfach zu gehen … und seinen Weg zu finden

nähere Informationen und Downloadmöglichkeit

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02. in Köln

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH veranstaltet zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und weiteren Kooperationspartnern am 13./14.02.2017 in Köln die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung„.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können. Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen vermieden werden können. Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.“

Tagungsflyer

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„Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ am 29.03. in Düsseldorf

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 29.03. veranstaltet die Diakonie Düsseldorf ein Tagesseminar für Fach- und Führungskräfte aus der Abteilung Jugendhilfe und Schule, das auch externen Interessenten offensteht.
Referentin Irmela Wiemann wird dabei über den „Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ sprechen.

Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen stellen Bezugspersonen vor große Herausforderungen. Mit dem Begriff Trauma ist nicht das Ereignis gemeint, sondern die Verwundung, die physiologisch im Körper und im Nervensystem des jungen Menschen zurückbleibt. Frühe Traumatisierungen können zu zahlreichen Persönlichkeitsveränderungen führen. Betroffene junge Menschen haben eine veränderte Wahrnehmung der Welt, können sich selbst oft nicht gut steuern und Konsequenzen ihres Handelns nur schwer einschätzen. So manches Kind, das sich einst überwältigt und ohnmächtig fühlte, ist nun „allergisch“ gegen Fremdsteuerung und kämpft um seine Autonomie.

Inhalte:

  • Kindliche Reaktionsmöglichkeiten auf traumatische Ereignisse
  • Traumatisierte Kinder und Strafe
  • Traumatisierte Kinder und Schule
  • Kinder anleiten, ihr „inadäquates“ Verhalten zu verstehen
  • Förderung der kindlichen Selbstheilungskräfte
  • „Trauma-heilende“ Pädagogik

Die TeilnehmerInnen lernen, Kinder und Jugendliche mit traumatischen  Erfahrungen  besser  zu  verstehen  und  angemessen auf sie einzugehen. Sie werden vertraut gemacht mit einer Pädagogik, die auf Stress und Strafe verzichtet, die Kinder und Jugendliche stabilisiert und ihre Selbstheilungskräfte liebevoll aktiviert.

nähere Informationen (S. 112, Anmeldung extern siehe S. 199)

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NRW erhöht Pflegegeld

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen erhöht die Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII ab 01.01.2017 um ca. 2,9 %. Die Erstattung der Kosten der Erziehung wurde in allen Altersgruppen um 7 € auf 248 € angehoben.

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen erhalten Vollzeitpflegeeltern somit mehr Pflegegeld als der Deutsche Verein empfiehlt.

Quelle: Runderlass des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW vom 23.12.2016

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„Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ am 16.02.2017 in Münster

Posted on Dezember 16, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Seit 2015 führt das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. ein Pilotprojekt zum Thema „Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ durch. Am 16.02.2017 findet in Münster ein erster Fachtag zum Modellprojekt statt. Den Fachtag „Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ veranstaltet das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und mithilfe einer Förderung durch das BMFSFJ.

Anmeldungen sind bis zum 01.02.2017 möglich.

nähere Informationen

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02.2017 in Köln

Posted on Dezember 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ findet am 13./14.02.2017 in Köln statt und bildet den Abschluss des Projekts „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ der Forschungsgruppe zur Pflegekinderhilfe an der Uni Siegen.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Das Forschungsprojekt hat sich mit den Fragen beschäftigt

  • wie der Zugang zu geeigneten Pflegefamilien verbessert werden kann,
  • wie es gelingen kann, bestehende Pflegeverhältnisse zu stabilisieren und
  • wie Übergänge für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gestaltet werden können

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können.
Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen
vermieden werden können.
Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.

Veranstaltungsflyer

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Telefonische Expertensprechstunde „Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD“ am 12.12.

Posted on November 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die Themen „Wahrnehmung – Begrenzung – Sicherheit“ spielen bei Kindern mit FASD eine bedeutende Rolle. Sich spüren wollen oder auch geschützt sein sind beispielhafte besondere Bedürfnisse dieser Kinder, denen mit verschiedenen Hilfen entsprochen werden kann.

Rund um dem Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde mit Kerstin Held,  Ergotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.

Am 12. Dezember 2016 von 10-12 Uhr steht sie telefonisch unter 04401/706291 beratend zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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Workshop zu Praxismodellen der Übergangsbegleitung von Care Leavern in Ausbildung und Arbeit am 28. 11. in Dortmund

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Rahmen des internationalen Projekts ABEONA werden Fachkräften unterschiedliche Modelle vorgestellt, die für junge Menschen aus stationären Erziehungshilfen hilfreich bei der beruflichen Orientierung und der Vorbereitung auf Praktika, Ausbildung und Arbeit sein können.

Diese Modelle werden in den Partnerländern (Frankreich, Belgien, Spanien, Polen, Österreich und Deutschland) in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendsozialarbeit eingesetzt. Sie richten sich an benachteiligte junge Menschen, insbesondere aus der Heimerziehung, um in Gruppen oder einzeln ressourcenorientiert auf einen gelingenden Übergang in Ausbildung und Arbeit hinzuwirken. Das können z. B. Konzepte zur Persönlichkeitsentwicklung ebenso wie Trainings von „skills“ für den Arbeitsmarkt sein.

Am 28.11. werden die deutschen Projektpartner IGfH und Universität Hildesheim in einem Workshop in Dortmund einige Methoden vorgestellen und mit den TeilnehmerInnen ausprobieren.

nähere Informationen

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Aktionsbündnis erhält Kinderrechtepreis

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für sein vorbildliches Engagement um Inklusion wurde dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. am 18.09. der WDR Kinderrechte-Sonderpreis 2016 verliehen.

nähere Informationen und Fotos von der Verleihung

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„Junge Erwachsene in der Jugendhilfe“ am 08.12. in Düsseldorf

Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 08.12. führt das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf die Fachtagung „Junge Erwachsene in der Jugendhilfe“ durch. Anmeldungen sind bis zum 15.11. möglich.

Mit 18 Jahren sind junge Menschen volljährig. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie damit ihre Lebensgestaltung eigenständig in die Hand nehmen können. Oftmals wirken problematische Lebensverläufe nach oder entwickeln sich neu. Biographische Brüche sind nicht steuerbar. Unterstützung ist notwendig.

In diesem Rahmen führt das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf anlässlich seines 60. Geburtstags diese Fachtagung durch mit dem Ziel, die Lebenssituation junger Menschen zwischen 18 und 27 Jahren zu beleuchten, die rechtlichen Grundlagen von Unterstützungsleistungen zu umreißen, die Realität von Angeboten der Jugendhilfe darzulegen und im gemeinsamen Gespräch von Wissenschaft und Praxis gute Ideen zu entwickeln.

Einladung und Programm
Anmeldeformular

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„Basiswissen rund ums Pflegekind“ am 12.11. in Düsseldorf

Posted on Oktober 4, 2016. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 12.11. wird Fachanwältin Claudia Marquardt in Düsseldorf beim Seminar „Basiswissen rund ums Pflegekind“ die TeilnehmerInnen mit den rechtlichen Grundlagen der Pflegeeltern (Besuchskontakte, Sorgerecht, Vormund oder Pfleger, Anhörungsrecht usw) bekannt machen.

Veranstalter ist Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V.

Anmeldeschluss ist der 04.11.

nähere Informationen

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DIJuF-ZweiJahrestagung am 22./23.11. in Bonn-Bad Godesberg

Posted on Oktober 4, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

Die ZweiJahrestagung des Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) findet am 22./23.11. in Bonn-Bad Godesberg statt. Eingeladen sind Jugendamtsleiter/innen, Leitungs- und Fachkräfte aus den Jugendämtern und interessierte Gäste aus dem Bereich der Jugendhilfe und Behindertenhilfe.

Große Themen bewegen die Jugendhilfe gegenwärtig: In der Diskussion ist die „Inklusive Lösung“. Die Zuständigkeit für alle Kinder, ob mit oder ohne Behinderung – so der Plan – soll künftig bei der Kinder- und Jugendhilfe liegen. Weitere Vorschläge, die mehr oder weniger grundsätzliche Veränderungen mit sich bringen werden, bestimmen die politische und fachpolitische Diskussion.
Beispielhaft genannt seien

  • die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen für eine Verzahnung von Hilfen zur Erziehung mit sozialräumlichen Angeboten,
  • die verbesserte Kontinuitätssicherung für Pflegekinder und
  • Stärkung einer kindorientierten Perspektive.

Dazu kommt als ständige Anforderung die (Neu-)Organisation der Versorgung und Betreuung der großen Anzahl minderjähriger Unbegleiteter. Und mehr und mehr geraten auch die Kinder und Jugendlichen in den Blick, die mit ihren Familien aus Not- und Kriegssituationen nach Deutschland gekommen sind.

Die ZweiJahrestagung des DIJuF greift am ersten Tag die aktuellen fachpolitischen Diskussionspunkte auf und gibt ausführliche Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit Expert/inn/en, diesmal aus aktuellem Anlass auch der Behindertenhilfe. Am zweiten Tag steht das Thema „Kinder und Jugendliche nach ihrer Flucht” im Zentrum.

Anmeldeschluss ist der 04.11.

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Zertifikatskurs FASD-Fachkraft 2017/18

Posted on Oktober 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Für Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern mit einschlägiger Berufserfahrung, insbesondere aus der Jugendhilfe (Pflegekinderhilfe, stationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung, ASD, Beratungsstellen, Einrichtungen von Bildung und Erziehung etc.) bietet die FH Münster vom 03.04.2017 – 16.01.2018 einen Zertifikatskurs zur FASD-Fachkraft in Münster an.

Die fachliche Leitung liegt bei Dr. Reinhold Feldmann und Marianne Ammann, als Referent wurden Klaus ter Horst, Prof. Dr. Andreas Siemes und Ramona Geßler gewonnen.

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LVR-Fachtagung Adoption: Wunschkind und Wirklichkeit – Entwicklungsaufgaben von Adoptionsbewerbern am 10.11. in Köln

Posted on September 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

Für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen bei den Jugendämtern und in freier Trägerschaft veranstaltet der Landschaftsverband Rheinland am 10.11. in Köln die Fachtagung „Wunschkind und Wirklichkeit – Entwicklungsaufgaben von Adoptionsbewerbern“ mit den Referentinnen Annette Berner und Dr. Almut Dorn.

Anmeldeschluss ist der 31.10.

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Fachtag „Pubertät“ am 03.11. in Düsseldorf

Posted on September 24, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 03.11. wird Dr. Eberhard Krüger auf dem Fachtag von Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. über die schwierige Thematik der Pubertät referieren.

Pubertät heißt, sich von den Eltern zu lösen. Bei Pflege- und Adoptivkindern, die zwei Elternsysteme haben, müssen sich diese doppelt lösen. All das wird in den Pflege- und Adoptivfamilien ausgetragen. Wie damit umgegangen werden kann, was den Kindern und Jugendlichen, aber auch den Eltern hilft, wird praxisnah und alltagstauglich durch den Referenten vermittelt.

Anmeldeschluss ist der 24.10.

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„Qualitätssicherung in der Pflege und gesetzliche Grundlagen“ vom 18.-20.11. in Haltern am See

Posted on September 23, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) möchte auf seiner Fachtagung „Qualitätssicherung in der Pflege und gesetzliche Grundlagen“ vom 18.-20.11. in Haltern am See seine Berater durch Referent Sebastian Tenbergen schulen. Gesetzliche Veränderungen sollen verständlich gemacht werden und für Beratungszwecke transparent sein.

Ziele der Teilnahme:

  • Qualitätssicherung in der Beratung des BbP
  • Pflegestärkungsgesetz
  • Neuausrichtung der Pflegestufen
  • Bundesteilhabegesetz

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren die Hauptaufgabe des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. Die Pflegeverhältnisse sollen langfristig bestehen und qualitativ hochwertig begleitet werden. Die oft unklaren Gesetzgebungen erschweren die Begleitung der Kinder mit Behinderung bedeutend. Daher ist die Qualifizierung der ehrenamtlichen Berater unabdingbar. Angesprochene Zielgruppen sind Berater und Eltern des BbP e.V. sowie Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe.

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Abschlusstagung Forschungsprojekt „Kindheit zwischen Nähe und Distanz in Pflegefamilien“ am 07.11. in Wuppertal

Posted on September 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Unter dem Titel „Wie erleben Kinder ihr Leben in Pflegefamilien?“ sollen auf der Tagung am 07.11. in Wuppertal die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kindheit zwischen Nähe und Distanz in Pflegefamilien“ vorgestellt und diskutiert werden.

Ein Ziel des Projekts war es, die Sicht und die Wahrnehmung der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, um so zu erfahren, wie sie ihren Alltag und ihre Beziehungen gestalten und deuten, was sie aus ihrer Sicht zur Bewältigung brauchen und wie sie die Unterstützungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe werten oder was sie sich hierzu wünschen.

Hierzu wird in Wuppertal gemeinsam mit Vertreter*innen aus der Pflegekinderpraxis, der Kinder- und Jugendhilfe, aus Verbänden und Vereinen sowie mit Kolleg*innen aus Hochschulen diskutiert werden.

Organisiert wird die Tagung vom Forschungszentrum Kindheiten.Gesellschaften an der Universität Wuppertal.

Das Programm und weitere Hinweise zur Anmeldung finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer.

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„Jugendliche Pflegekinder“ am 19.11. in Bielefeld

Posted on September 19, 2016. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Jugendliche Pflegekinder“ sind das Thema des Seminars der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem  Pflegekinderdienst der Stadt Bielefeld am 19.11. in Bielefeld.

Referent Oliver Hardenberg behandelt folgende Themen: Ablöseprozess des Jugendlichen von den Pflegeeltern zum Übergang in das Erwachsenenalter, Bindung und Pubertät – Umgang mit Schwierigkeiten in dieser Entwicklungsphase in der Pflegefamilie – Umgang mit außerfamiliären Konflikten (Gleichaltrige, Schule, Gesellschaft) – Biografieklärung mit dem Jugendlichen – Hilfen für die Pflegefamilie

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Telefonische Expertensprechstunde „FASD und Schule“ am 19.09.

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Einmal im Monat stehen ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die nächste Expertensprechstunde findet am 19.09. von 10-12 Uhr zum Thema „Schule mit FASD“ statt.

Für betroffene Pflegefamilien ist dies häufig ein schwieriges und konfliktbeladenes Feld. Individuelle Lern- und Erziehungsbedürfnisse eines Schülers/einer Schülerin mit FASD, die Persönlichkeit und FASD-Kenntnisse der Lehrkräfte, die Schullandschaft mit ihren Beschulungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Kooperation zwischen Pflegeeltern und Schule entscheiden über den schulischen Erfolg.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen bei der Bewältigung des Schullalltags helfen können – diese und weitere Fragen beantwortet Frauke Zottmann-Neumeister, Fachberaterin des FASD-Fachzentrums und Pflegemutter einer jungen Erwachsenen mit FASD.

Telefon: 0221-72 02 62 23

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Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD in Köln informiert auf neuer Webseite

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Das neue Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD des Erziehungsbüros Köln ist jetzt im Internet vertreten unter www.fasd-fz-koeln.de . Die Seite bietet ausführliche Informationen über medizinische, sozialrechtliche und vor allem pädagogische Themen rund um fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD), einer lebenslangen Behinderung von Neugeborenen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Information und Beratung in allen Lebensbereichen
Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Fachzentrums liegt in der Information und Beratung aller am FASD-Hilfesystem Beteiligten. Daher führt das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln Fortbildungen und Schulungen für Pflegeeltern und Fachkräfte öffentlicher und privater Jugendhilfeträger durch. Und als besonderen Service können sich Interessierte in regelmäßigen Expertensprechstunden zu wechselnden Themen individuell beraten lassen. So findet am 19. September eine Telefonaktion zum Thema „FASD und Schule“ statt, einem besonders schwierigen und konfliktbeladenen Lebensbereich für Kinder und Jugendliche mit FASD.

Konkrete Hinweise und praktische Tipps über Entlastungsangebote in der Region, Ferienfreizeiten und Veranstaltungshinweise ergänzen das umfangreiche Angebot der Webseite insbesondere für Pflegefamilien. Auf einer interaktiven Landkarte sind darüber hinaus Ärzte, Psychologen/Psychiater, Pädagogen, Therapeuten und Selbsthilfegruppen zusammengestellt, die mit FASD vertraut sind.

Ziel des Fachzentrums ist die regionale und interdisziplinäre Vernetzung von Experten aus den Bereichen Medizin, Pädagogik und Sozialrecht sowie aus der therapeutischen und pädagogischen Praxis. Gefördert wird das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln von der RheinEnergieStiftung Familie.

Alkohol verursacht häufigste Behinderungen bei Neugeborenen
Jährlich werden rund 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, so eine Schätzung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Damit zählt FASD – verursacht durch Alkohol in der Schwangerschaft – zu den häufigsten Behinderungen von Geburt an. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen Verhaltensauffälligkeiten sowie z.T. schwere geistige und körperliche Behinderungen auf und benötigen dauerhaft fremde Hilfen und Unterstützung im Alltag. Etwa 80 Prozent der Kinder mit FASD leben nicht in ihren leiblichen Familien, sondern in Pflege- und Adoptivfamilien.

Fachzentrum fördert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln liefert einen wesentlichen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, indem es bisher in der Region fehlende ambulante Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitstellt.

Gegründet wurde das FASD-Fachzentrum vom Erziehungsbüro Rheinland, einem Beratungsträger für Fachpflegefamilien in Köln. Bereits in den vergangenen Jahren entwickelte das Erziehungsbüro Rheinland spezielle Hilfeangebote für Pflegekinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen sowie Beratungsangebote für Fachleute öffentlicher und privater Jugendhilfeträger. Diese Erfahrungen und Informationen werden nun in dem regionalen Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD gebündelt und auf einen Blick zugänglich gemacht.

Das Erziehungsbüro Rheinland wurde 1999 gegründet und ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihrer leiblichen Familie leben können, vermittelt das Erziehungsbüro Rheinland neue Perspektiven. So verschafft es auch Kindern mit FASD die Chance, in der Geborgenheit einer Pflegefamilie aufwachsen zu können.

Quelle: Presseinformation des Erziehungsbüro Rheinland vom 12.09.2016

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„Ein Wochenende in der Kinderhospizarbeit“ vom 08.-09.10. in Marienheide

Posted on September 8, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ein Wochenende in der Kinderhospizarbeit“ ist eine Veranstaltung des Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) betitelt, die vom 08.-09.10. in Marienheide stattfnden wird.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte aufbauend auf die Intensivkindertagung ein Wochenende zur Hospizarbeit mit Referentin Angelika Simmank anbieten, um seine ehrenamtlichen Berater zu diesem Thema zu schulen und Pflegeeltern “an die Hand zu nehmen.”

  • Aufklärung zu Möglichkeiten zur Hospizarbeit
  • Patientenverfügung verstehen
  • Stärkung der Pflegeeltern in ihrer sehr besonderen Aufgabe
  • Rechtliche Situation im Sterbefall begreifen und eventuell vorsorgen

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren das Hauptaugenmerk des BbP. Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung stellen täglich besondere emotionale Anforderungen an die Pflegeeltern. Neben den “alltäglichen” Herausforderungen stehen Vorsorge, Recht und Pflicht im Raum. Allen Beteiligten soll deutlich vor Augen geführt werden, was Kinderhospizarbeit bedeutet und was ein Sterbefall insbesondere für Pflegeeltern bedeutet. Daraus soll eine gute Beratungsqualität und ein umfassendes Bewusstsein für die Eltern entstehen.

Angesprochene Zielgruppen sind alle Personen, die sich mit dem Thema beruflich oder privat befassen sowie Pflegefamilien, die betroffen sind.

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Warten auf ein Adoptivkind

Posted on August 31, 2016. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Im Artikel „Eine Familie aus Porta Westfalica erzählt, wie schwer das Warten auf ein Adoptivkind ist“ aus dem Mindener Tageblatt vom 31.08.2016 berichtet ein Bewerberpaar von seinen Erfahrungen.

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„Qualitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. in Köln

Posted on August 29, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ lädt am 27.09. nach Köln zum Fachtag „Qualitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ ein.

Seit dem letzten Fachtag in Düsseldorf hat eine Expertengruppe Grundlagen für unsere aktuelle Stellungnahme erarbeitet, die dem Aktionsbündnis bereits Gehör im Bundesfamilienministerium verschafft hat.

Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen keine sichere Prognose zu, ob es im September bereits ein „Inklusives SGB VIII“ geben wird, ob das Vorhaben gestoppt, verschoben oder umfassend modifiziert wird. Das Aktionsbündnis wird jedoch unabhängig von der Gesetzeslage konkrete Unterstützungsformen und -möglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien weiter ausarbeiten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Qualitätsstandards entwickeln und diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Der Fachtag soll einen weiteren Schritt in diese Richtung aufzeigen.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wiss. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben.
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird

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Entwicklung von Qualitätsstandards in der inklusiven Pflegekinderhilfe am 27.09. in Köln

Posted on Juli 27, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ widmet sich am 27.09. in Köln dem Thema Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe. Seit dem letzten Fachtag in Düsseldorf hat eine Expertengruppe Grundlagen für unsere aktuelle Stellungnahme erarbeitet, die dem Aktionsbündnis bereits Gehör im Bundesfamilienministerium verschafft hat.

Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen keine sichere Prognose zu, ob es im September bereits ein „Inklusives SGB VIII“ geben wird, ob das Vorhaben gestoppt, verschoben oder umfassend modifiziert wird. Das Aktionsbündnis wird jedoch unabhängig von der Gesetzeslage konkrete Unterstützungsformen und -möglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien weiter ausarbeiten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Qualitätsstandards entwickeln und diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Der Fachtag soll einen weiteren Schritt in diese Richtung aufzeigen.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wiss. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird.

Anmeldung per Mail bis zum 31.08.16 unter aktionsbuendnis@inklusion-pflegekinder.de

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„Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 24.09. in Düsseldorf

Posted on Juli 24, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum Thema „Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ wird Martin Janning für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 24.09. in Düsseldorf sprechen.

Er wird psychologische Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie in Bezug auf den Alltag der Pflegefamilie erläutern und über kennzeichnende Auffälligkeiten und Verhaltensmuster, Linderungen und Förderungen informieren.

Das Seminar ist eine Kooperation mit PAN Pflege- und Adoptivfamilien in NRW e.V.

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Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2015 um 9,1 Prozent gestiegen

Posted on Juli 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

Düsseldorf (IT.NRW). 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (472 Jungen und 474 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden damit 79 oder 9,1 Prozent mehr Kinder und Jugendliche adoptiert als im Jahr 2014 (damals: 867 Adoptionen). 353 (37,3 Prozent) adoptierte Kinder waren im vergangenen Jahr jünger als drei Jahre und 363 (38,4 Prozent) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

Nahezu zwei Drittel (63,5 Prozent) aller Adoptionen erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 22 Kinder wurden von Verwandten und 323 Kinder von nicht verwandten Personen angenommen.

Ende 2015 waren in Nordrhein-Westfalen 245 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; dem gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1 617 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende des vergangenen Jahres befanden sich 494 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”; diese bietet den zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase.

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 15.07.2016

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Fachtag für Pflegeeltern „Trau DICH was – DU bist wer!“ am 10.09. in Mülheim an der Ruhr

Posted on Juli 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. lädt am 10.09. zur Fachtag für Pflegeeltern „Trau DICH was – DU bist wer!“ nach Mülheim an der Ruhr ein. Als Referentin fungiert Henrike Hopp.

Mit dieser Eröffnungstagung möchte der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. eine Kampagne starten, um zu verdeutlichen, dass Pflegeeltern als Eltern, Fachkräfte und verlässliche Lösung für das Pflegekind gut und wertvoll sind. Es soll sie ermutigen, sich zu positionieren und für das Gemeinsame einzustehen! Gleichzeitig wollen sie die begleitenden Ämter und Dienste sensibilisieren, ihre Sichtweise auf die Dinge zum Wohle des Kindes und seines Lebensmittelpunktes zu konzentrieren.

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Fachtag „Qualtitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. in Köln

Posted on Juni 30, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ lädt zum Fachtag „Qualtitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. nach Köln ein.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wissenschaftliche MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird

Um Anmeldung per Mail bis zum 31.08. wird gebeten: aktionsbuendnis@inklusion-pflegekinder.de

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„Planung der Hilfe bei Pflegekindern mit Behinderung“ am 31.08. in Münster

Posted on Juni 30, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Um „Planung der Hilfe bei Pflegekindern mit Behinderung“ geht es in der Veranstaltung am 31.08. im LWL in Münster.

Wenn Kinder in einer Pflegefamilie aufgenommen werden, stehen alle Beteiligten vor großen Herausforderungen – und vielen Fragen. Was ist förderlich für die Entwicklung des Pflegekindes? Wie und wer plant die Hilfe? Wer zahlt die Fördermaßnahmen auch über das 18. Lebensjahr hinaus? Liegt beim Kind eine Behinderung vor, stellen sich weitere Fragen, die über den pflegerischen Zusatzbedarf hinausgehen. Darum geht es in der dritten Veranstaltung in dieser Reihe.

Referent ist der Sozialwissenschaftler Martin Gies, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster. Er hat sich mit der Sicht der Pflegeeltern auf die besondere Lebenssituation beschäftigt und daraus Impulse und Ideen abgeleitet, um die Hilfeplanung für Pflegekinder mit Behinderung weiterzuentwickeln.

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Die Veranstaltungsreihe „Praxiswissen trifft Wissenschaft“ wendet sich an interessierte Fachkräfte, Studierende und Lehrende, die – im Anschluss an Impulsreferate – gemeinsam und auf Augenhöhe zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren wollen.

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Elternkreis FAS / FASD trifft sich in Viersen

Posted on Juni 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Elternkreis FAS / FASD lädt alle Pflege- und Adoptiveltern, deren Kinder von einer Form der Fetalen Alkoholspektrumsstörung betroffen sind, ein.

Obwohl FASD mit mehreren Tausend Geburten pro Jahr allein in Deutschland eine häufige angeborene Behinderung darstellt, wird die Schädigung der Kinder oft erst spät, meist im Alter von 6 bis 8 Jahren, diagnostiziert. Hinter vielen Eltern liegt eine wahre Odyssee, bis sie endlich wissen, was der Grund für die Eigenheiten ihres Kindes ist.

Der Kreis richtet sich ausschließlich an Eltern. Für andere Interessierte ist die Gruppe  ausdrücklich nicht offen. Geplant ist der Austausch von Erfahrungen, Unterstützungsmöglichkeiten, Hilfen und Fachinformationen: Was macht die Kinder ruhiger? Was können sie lernen? Was können die Eltern tun? Ziel ist, sich gegenseitig zu stärken, zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Die Initiative trifft sich in der Lebenshilfe Kreis Viersen, Büro der Schulintegration in der Heimbachstr. 19 a in 41747 Viersen, jeweils donnerstags am 22.09., 27.10., 24.11. und 15.12.2016 in der Zeit von 19.30 bis 21 Uhr.

Um Anmeldung bei Familie Kamphausen unter 0 21 63 / 499 70 82 oder FAS-Viersen@t-online.de wird gebeten. Sie stehen auch für weitere Informationen zur Verfügung.

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Urteil: Elternwille bestimmt Religionszugehörigkeit des Kindes

Posted on Mai 6, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches |

Bestimmen Kindeseltern die Religionszugehörigkeit ihres Kindes, bleibt diese Bestimmung auch dann verbindlich, wenn das Kind – nach einem Entzug der elterlichen Sorge unter vormundschaftlicher Verantwortung des Jugendamtes – in einer Pflegefamilie aufwächst, die einer anderen Religion angehört und nach dieser lebt. Der Vormund ist dann nicht befugt, die Erstbestimmung der leiblichen Eltern zu ändern. Das hat der 2. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm am 29.03.2016 in einer vom Amtsgericht – Familiengericht – Dorsten in erster Instanz entschiedenen Familiensache (2 UF 223/15) beschlossen und damit den Antrag des Vormundes, die römisch-katholische Erziehung des Kindes zu genehmigen, zurückgewiesen.

Die im 1986 Jahre geborene Verfahrensbeteiligte aus Duisburg ist Mutter der im Jahre 2007 geborenen Tochter. Die Kindesmutter stammt aus einem Land Nordafrikas und ist muslimischen Glaubens. Der im Jahre 1968 in Duisburg geborene, nicht sorgeberechtigte Kindesvater stammt von evangelischen Eltern ab.

Unmittelbar nach der Geburt nahm das Jugendamt das Kind in Obhut und verbrachte es in eine Bereitschaftspflegefamilie. Tags darauf entzog das Familiengericht der Mutter Teile der elterlichen Sorge, u.a. das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht der Gesundheitsfürsorge. In dem danach durchgeführten Sorgerechtsverfahren brachte die Kindesmutter in mehreren an das Familiengericht gerichteten Schreiben ihre Erwartung zum Ausdruck, dass das Kind nach dem muslimischen Glauben groß gezogen werden solle. In diesem Sinne äußerte sie sich auch gegenüber der in dem Verfahren bestellten Sachverständigen.

Im Jahre 2008 entzog das Familiengericht der Kindesmutter die elterliche Sorge und übertrug diese dem Jugendamt als Vormund. Seit dem Jahre 2009 lebt das Kind inkognito in einer Dauerpflegefamilie, die ihre eigenen Kinder nach christlichen Wertvorstellungen erzieht und römisch-katholisch taufen ließ. Nach den Vorstellungen der Pflegeeltern und des Vormundes soll die Pflegetochter katholisch getauft werden, damit sie nach ihrer Teilnahme am katholischen Religionsunterricht auch die Erstkommunion empfangen kann. Dies entspreche, so diese Beteiligten, auch dem Wunsch des Kindes.

Das Familiengericht hat die vom Vormund getroffene Anordnung, das Pflegekind in der römisch-katholischen Religion zu erziehen, genehmigt. Dagegen richtet sich die Beschwerde der Kindesmutter, die mit einer Taufe ihrer Tochter und ihrer römisch-katholischen Erziehung nicht einverstanden ist.

Die Beschwerde war erfolgreich. Der 2. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm hat die familiengerichtliche Genehmigung, das Pflegekind nach dem römisch-katholischen Glauben zu erziehen, abgelehnt.

Der Vormund könne die (römisch-katholische) Religionszugehörigkeit des Kindes, so der Senat, nicht mehr bestimmen. Das ließen die Vorschriften des Gesetzes über die religiöse Kindererziehung nicht zu. Die Kindesmutter habe zuvor entschieden, dass ihre Tochter nach dem muslimischen Glauben erzogen werden solle. An diese Erstbestimmung sei der Vormund gebunden. Das Gesetz über die religiöse Kindererziehung erlaube ihm nicht, diese zu ändern.

Ihr Erstbestimmungsrecht habe die Kindesmutter noch vor dem vollständigen Entzug der elterlichen Sorge ausgeübt. Das ergebe sich aus ihren im Sorgerechtsverfahren dokumentierten schriftlichen und persönlichen Äußerungen. Zu Zeitpunkt dieser Äußerungen sei die Kindesmutter noch Inhaberin des zur religiösen Erziehung des Kindes berechtigenden Teils der elterlichen Sorge gewesen.

Nach dem einschlägigen Gesetz sei insoweit unerheblich, ob diese Entscheidung auf heutiger Sicht dem Kindeswohl entspreche. Unerheblich sei auch, dass die Kindesmutter zu keiner Zeit in der Lage gewesen sei, mit ihrem Kind ihre Religionszugehörigkeit zu leben. Die maßgebliche gesetzliche Vorschrift erfordere lediglich ein nach außen dokumentiertes Bekenntnis der Kindeseltern zur Religionszugehörigkeit des Kindes. Ein solches Bekenntnis habe die Kindesmutter abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Hamm vom 06.05.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Misshandlungs-Prozess gegen Schwelmer Pflegeltern eingestellt

Posted on April 14, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Von der Einstellung eines stark polarisierenden Verfahrens vor dem Hagener Landgericht berichtet der Artikel „Misshandlungs-Prozess gegen Pflegeltern eingestellt“ aus der WAZ vom 14.04.2016. Über ein halbes Jahr wurden an den 50 Zeugen und diverse Sachverständige angehört, die deutlich in zwei Lager gespalten waren.

Der Vorsitzende Richter erklärte: „Es war aus Sicht der Kammer ein ausgesprochen komplexes Verfahren, das die Juristen hier an den Rand ihrer Fähigkeiten gebracht hat.“

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„Das Fetale Alkoholsyndrom – eine vorgeburtliche Schädigung mit lebenslangen Folgen“ am 02.06. in Solingen

Posted on April 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit FASD und deren Angehörige aus Solingen lädt am 02.06.2016 zu einem Fachtag mit Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr zum Thema „Das Fetale Alkoholsyndrom – eine vorgeburtliche Schädigung mit lebenslangen Folgen“ ein.

Zielgruppe sind Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen, medizinischen, therapeutischen, juristischen und anderen helfenden und beratenden Berufen, Vormünder, gesetzliche Betreuer, Lehrer, Erzieher,  (Pflege)Eltern.

nähere Informationen

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NRW: Praxisforum 2016 „Ehrenamtliche Vormünder, Pfleger – eine ungenutzte Ressource“ in Köln

Posted on März 2, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe führen vor dem Hintergrund des anhaltenden Flüchtlingszustroms ein 3. Praxisforum „Ehrenamtliche Einzelvormünder-eine ungenutzte Ressource“ durch. Termine sind der 7. April, der 9. Juni und der 1. September 2016 im LVR-Landesjugendamt Rheinland in Köln.

Die neuen fachlichen Herausforderungen haben bereits vielerorts zu neuen Kooperationen von Fachdiensten und -stellen sowie zu neuen Überlegungen zur Aufgabenwahrnehmung geführt. Da sich in vielen Städten und Gemeinden Bürgerinnen und Bürger engagieren wollen, gehören hierzu auch Überlegungen zu deren Einbeziehung als ehrenamtliche Vormünder, Pfleger, Paten oder Gasteltern für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen erfordert jedoch Konzepte, Zeit und personelle Ressourcen: Einerseits für deren Gewinnung und Schulung und auch für deren weitere Begleitung und Beratung.
Die Teilnahmegebühr je Institution beläuft sich auf 190 Euro inklusive Verpflegung. Für jede weitere Person wird eine Verpflegungspauschale von 30  Euro erhoben.

Eine Anmeldung ist nur für das gesamte Projekt möglich. Anmeldeschluss: 18.03.2016.

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