Nordrhein-Westfalen

Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 22.02.: „Tiergestützte Therapie und FASD“

Posted on Februar 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Tiergestützte Therapie und FASD“ wird angeboten

  • am Donnerstag, den 22.02.2018
  • von 14.30 – 16.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0162 88 57 136

Tiere können therapeutische Ziele auf ganz spezielle Weise unterstützen, denn sie wirken als „Mittler“ zwischen Kind, Therapeut und Umgebung. Sie sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen ein Kind so an, wie es ist. Darüber hinaus bringen Tiere typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften mit, die beispielsweise das Verhalten, die Wahrnehmung und die Handlungsplanung des Therapie-Kindes positiv beeinflussen. Daher können Tiere auch für Kinder und Jugendliche mit FASD, eingebunden in eine Therapie, im psychologischen, pädagogischen und sozialintegrativen Rahmen sinnvoll sein.

Für wen kommt die tiergestützte Therapie überhaupt in Frage? Welches Tier passt zu wem? Worauf ist zu achten, an wen kann ich mich wenden und wer ist Kostenträger? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen die Expertin Cornelia Schulz, Heilpädagogin, Motopädin und zertifizierte Therapiebegleithundeführerin aus Wermelskirchen.

Alle Themen bisheriger Sprechstunden sind im Archiv zusammengefasst.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

NRW: Zahlen aus der Kinder- und Jugendhilfe 2016

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas Land Nordrhein-Westfalen hat Statistische Berichte: Kinder und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen 2016 mit Daten über Adoptionen, Pflege, Vormundschaften, Sorgeerklärungen, Maßnahmen des Familiengerichts und vorläufige Schutzmaßnahmen veröffentlicht.

zum Download

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Adoptionsbroschüre erscheint in neuer Überarbeitung

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen |

logoDie zentralen Adoptionsstellen des LVR und des LWL haben ihre gemeinsame Adoptionsbroschüre überarbeitet. Die neue Auflage trägt den verschiedenen rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung und berücksichtigt beispielsweise die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe und die Adoption von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Die Broschüre mit dem Titel „Adoption – ein Überblick für Interessierte“ informiert über verschiedene Formen der Adoption aus dem In- und Ausland. Aufgezeigt werden die jeweiligen Rahmenbedingungen, Abläufe und mögliche Besonderheiten.

Dargestellt werden unter anderem Stiefkind- und Verwandtenadoptionen, Adoptionen in gleichgeschlechtlichen Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften, Adoptionen in nicht ehelichen Lebensgemeinschaften sowie Adoptionen durch Alleinstehende.

Das Heft kann über die zentrale Adoptionsstelle des LVR-Jugendamtes bezogen werden und steht als Pdf-Datei zur Verfügung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Adoptiv- und Pflegekinder in Regenbogenfamilien“ am 16.02. in Münster

Posted on Januar 15, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoEine Fortbildung des LWL-Landesjugendamtes Westfalen für Fachkräfte der Adoptions- und Pflegekinderdienste der freien und öffentlichen Jugendhilfe beschäftigt sich am 16.02.2018 in Münster mit dem Thema „Adoptiv- und Pflegekinder in Regenbogenfamilien„.

Familien sind sehr vielfältig. Eine Familienform stellt die Regenbogenfamilie dar, in der ein gleichgeschlechtliches Paar mit Kind/Kindern lebt. Die Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste werden verstärkt mit dem Thema konfrontiert: Einerseits melden sich gleichgeschlechtliche Paare oder Regenbogenfamilien mit dem Wunsch, ein Kind zu adoptieren oder als Pflegekind bei sich aufzunehmen. Andererseits suchen die Fachkräfte insbesondere nach geeigneten Pflegefamilien, da die Anzahl der Kinder, für die Pflegefamilien die geeignete Hilfe bieten können, deutlich zunimmt und die „traditionelle“ Familie als Bewerber für ein Pflegekind in den Hintergrund tritt.

In dieser Fortbildung werden die Teilnehmenden sowohl grundlegende Informationen auf der Basis von aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Bereich „Regenbogenfamilien“ erhalten sowie Praxiserfahrungen in der Arbeit mit Regenbogenfamilien vorgestellt bekommen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

NRW: Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII bleiben unverändert

Posted on Januar 9, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches |

logoDie ab 01.01.2018 in Nordrhein-Westfalen geltenden Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII wurden im Ministerialblatt NRW veröffentlicht. Der Runderlass des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (Stand: 04.01.2018) legt die Höhe der materiellen Aufwendungen sowie der Kosten der Erziehung fest.

Gegenüber den Beträgen für 2017 ergeben sich keine Veränderungen. Damit liegt NRW weiterhin etwas über den aktuellen Empfehlungen des Deutschen Vereins.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bundestagung Bereitschaftspflege am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on Januar 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt.

Sie trägt den Titel „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“.

Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Abschiede und Übergänge im Leben von Pflegekindern gestalten“ am 26.02. in Köln

Posted on Januar 5, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoAbschiede und Übergänge im Leben von Pflegekindern gestalten“ heißt ein Seminar des LVR-Landesjugendamtes Rheinland mit Birgit Lattschar, das am 26.02. für Fach- und Leitungskräfte in der Familiären Bereitschaftsbetreuung in Köln angeboten wird.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Update Entwicklungspsychologie für die Kinder- und Jugendhilfe“ am 29./30.01. in Münster

Posted on Januar 3, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus der Jugendhilfe, insbesondere des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), des Pflegekinderdienstes sowie von freien Trägern der Jugendhilfe, Vormünder/ innen und Verfahrensbeistände bietet der Fachbereich Sozialwesen der FH Münster am 29./30.01.2018 in Münster eine Weiterbildung zum Thema „Update Entwicklungspsychologie für die Kinder- und Jugendhilfe“ mit Dr. Martina Cappenberg an.

Veranstaltungsinhalte werden sein:

  • Bausteine kindlicher Entwicklung
  • Kinder in familiären Krisen: typische Erfahrungen, resultierende Bedarfe und Antworten der Jugendhilfe
  • Erarbeitung von und Auseinandersetzung mit Handlungsgrundsätzen in der Hilfe für betroffene Kinder
  • Erarbeitung von praxisrelevanten Handlungs- und Gesprächsführungsstrategien für den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen sowie den beteiligten Erwachsenen

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„FASD – Die (un)sichtbare Behinderung“ am 22.01. in Münster

Posted on Januar 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern bietet der Fachbereich Sozialwesen der FH Münster am 22.01.2018 in Münster eine Weiterbildung zum Thema „FASD – Die (un)sichtbare Behinderung“ mit Dr. Reinhold Feldmann und Gisela Michalowski an.

Veranstaltungsinhalte werden sein:

  • Fetales Alkoholsyndrom
  • Entwicklungspsychologie
  • Therapieevaluation
  • Prävention (Alkohol, Drogen in der Schwangerschaft)
  • Selbsthilfe
  • Praxisbeispiel

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Informationstage des Evangelischen Vereins im Jahr 2018 in Düsseldorf

Posted on Dezember 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. veranstaltet im Jahr 2018 in Düsseldorf folgende vier Informationstage für Adoptions- und Pflegeelternbewerber:

  • Montag, 29.01.2018
  • Montag, 14.05.2018
  • Montag, 30.07.2018
  • Montag, 15.10.2018

Die Informationstage können nur nach vorheriger Anmeldung beim Evangelischen Verein besucht werden.

nähere Informationen

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Video „Vom Kämpfen und Kümmern“ über den Alltag mit behinderten Pflegekindern

Posted on Dezember 22, 2017. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoZwei durch die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH betreute Erziehungsstellen-Elternpaare mit behinderten Pflegekindern erzählen in einem Video (19.40 min) aus ihrem Alltag: Vom Kämpfen und Kümmern“:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 19.02. in Münster

Posted on Dezember 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 19.02.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Münster das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“.

Dr. Martina Cappenberg wird auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze erläutern, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

HzE-Bericht Nordrhein-Westfalen 2017 (Datenbasis 2015) veröffentlicht

Posted on November 29, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund) hat in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen und dem LVR-Landesjugendamt Rheinland auf Datenbasis des Jahres 2015 den aktuellen HzE Bericht veröffentlicht.

Der Bericht stellt eine fachwissenschaftliche Analyse über Stand und Entwicklung des Arbeitsfeldes Hilfen zur Erziehung (HzE) in Nordrhein-Westfalen dar. Er besteht aus Auswertungen, Analysen sowie aufbereiteten Ergebnisse der KJH-Statistik. Im Vordergrund stehen die Darstellung der empirischen Befunde sowie deren fachliche Kommentierung. Zudem werden auf der Grundlage der empirischen Befunde systematisch Fragen an Wissenschaft, Politik und Fachpraxis formuliert.

Kapitel 1 und 2 geben einen Überblick zu den Entwicklungen der Inanspruchnahme und den Ausgaben der HzE in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden u.a. die verschiedenen Hilfesettings, die Alters- und Geschlechterverteilung und der Migrationshintergrund der jungen Menschen und deren Familien betrachtet. In Kapitel 3 werden Analysen zu den diesjährigen thematischen Schwerpunkten vorgelegt: Personal in den HzE und im ASD, Eingliederungshilfen und Unbegleitet geflüchtete Minderjährige. Mit einem umfassenden Anhang ermöglicht Kapitel 4 einen detaillierten Blick auf ausgewählte Aspekte des Leistungsspektrums der Hilfen zur Erziehung in den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen.

Den HzE-Bericht können Sie hier einsehen und herunterladen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 05.12.: „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“

Posted on November 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“ findet

  • am Dienstag, den 05.12.2017
  • von 9.30 -11.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0151-17200139 statt.

Für Jugendliche mit FASD und deren Bezugspersonen ist der Einstieg ins Arbeitsleben häufig mit Unsicherheit und Zweifeln behaftet. Anschlüsse nach der Schule wie z.B. Ausbildungen sind schwierig und scheitern nicht selten – und zwar unabhängig vom Bildungsgrad bzw. Schulabschluss. Denn die dort geforderte Selbständigkeit und Tagesstrukturierung können junge Erwachsene mit FASD häufig nicht leisten und sind überfordert. Auch im Arbeitsleben benötigen sie eine zuverlässige Begleitung und Betreuung. Aber welche Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten kommen überhaupt in Frage? Welche Rolle spielt der Schulabschluss? Und wer sind die richtigen Ansprechpartner bzw. Leistungsträger? Ab wann sollten sich Bezugspersonen gemeinsam mit ihren Betreuten kümmern, um mögliche Übergänge anzubahnen und vorzubereiten?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Experte Ralf Neier, Teamleiter im Hof Seggert des Eylarduswerk in Ochtrup. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist es, Pflegeeltern/Bezugspersonen gemeinsam mit ihren jungen Erwachsenen mit FASD zu beraten, um geeignete Arbeitsfelder zu finden und diese Übergänge zu gestalten.

Die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Sprechstunden wurden zusammengefasst und sind im Archiv abrufbar.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( 2 so far )

Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dortmund: „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Ruhrnachrichten berichten im Artikel „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“ vom 10.11.2017 von einer neuen Plakataktion der Stadt Dortmund, die mit dem Slogan „Alltagshelden gesucht“ um neue Pflegefamilien wirbt.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung FASD: „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ am 17.-19.11. in Bonn

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 17.-19.11.2017 veranstaltet der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Bonn seine Fachtagung FASD für Berater und Eltern zum Thema „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ mit dem Dipl.-Psychologen Raphael Hartmann.

Am 18. soll der Schwerpunkt auf die Diagnostik von FASD gelegt werden, am 19. wird es einen offenen Austausch zum Thema geben.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wurzeln und Flügel“ – Empowerment-Workshop für Schwarze- und PoC-Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) von Schwarzen Kindern und Kindern of Color am 16./17.12. in Köln

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logob6627f0450Die mit der Teamerin gegen Diskriminierung ManuEla Ritz bietet am 16./17.12. in Köln einen kostenlosen Workshop aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ für Eltern (und andere Bezugspersonen) mit Rassismus-Erfahrungen an.

In dem zweitägigen Workshop werden Strategien zur Stärkung des Kindes erarbeitet und bewusst gemacht. In einem geschützten Raum werden mit Hilfe verschiedener Übungen, Methoden und Simulationen die eigenen Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdeckt und hinterfragt.

Dadurch wird geklärt, wie man als Bezugsperson das Kind dabei unterstützen kann, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze_r in einer Gesellschaft zu entwickeln.

Anmeldung und Fragen zum Workshop an: sandra.karangwa@oegg.de, Betreff: „Wurzel & Flügel“

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel über Pflegekinderdienst in Herne

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Viel Beziehungsarbeit“ vom 13.10.2017 berichtet das Stadtmagazin von Herne im Rahmen der Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ von der Arbeit der Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie.

„…14 Mitarbeiter der städtischen Stelle betreuen 230 Pflegefamilien. Die Altersspanne der Kinder: von der Geburt bis zur Volljährigkeit. „Wir begleiten die Familien und sind Ansprechpartner“, sagt Kwasnitza. Drei Erzieher kümmern sich darum, das Kinder den Kontakt zur Herkunftsfamilie bereit gestellt wird – „begleitete Umgänge“ heißt das im Behördendeutsch.

35 bis 40 Fälle allein betreut Anna Kwasnitza. „Den Überblick verliere ich nicht“, unterstreicht die studierte Sozialarbeiterin. „Meine Tätigkeit ist aber geprägt von viel Beziehungsarbeit und ist sehr, sehr vielschichtig. Die Kinder bringen einen Rucksack mit unterschiedlichen Erfahrungen mit. Dann ist es schön zu sehen, wie positiv sie sich zumeist bei den Pflegefamilien entwickeln.“ Da wirkt ein Lob wohltuend. „Ja, tatsächlich gibt es Herkunftseltern, die den Pflegeeltern sagen: ‚Ihr macht es richtig gut‘….“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: Ehemaliges Pflegekind möchte selbst Pflegekinder aufnehmen

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie |

logoIm Artikel „Liebe ist Liebe…“ in Lokalkompass vom 05.10.2017 berichtet eine junge Mutter aus Gelsenkirchen von ihrer ehemaligen Pflegefamilie und davon, dass auch sie als Pflegemutter einem vernachlässigten Kind eine schöne Kindheit geben möchte.

„Viele Menschen haben Ängste, dass sie ein Pflegekind nicht so lieben können wie ein leibliches Kind. Aber Liebe ist Liebe und ich habe viel Liebe erfahren von meinen (Pflege-)Eltern“, erzählt Jennifer Behrends.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

LVR-Fachtag Adoption: „Ausnahmezustand Pubertät – Der Ablöseprozess des Adoptivkindes“ am 09.11. in Köln

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 09.11.2017 findet im der Zentralverwaltung des LVR in Köln der diesjährige Fachtag Adoption des LVR-Landesjugendamtes Rheinland zum Thema „Ausnahmezustand Pubertät – Der Ablöseprozess des Adoptivkindes“ statt.

Ausnahmezustand Pubertät. Mitunter eine turbulente Zeit, sowohl für die Jugendlichen, als auch für deren Eltern. „Wer bin ich?“ Die Behandlung dieser großen Frage geht häufig mit stürmischen Suchbewegungen zwischen Abgrenzung und Anhänglichkeit gegenüber der Familie einher.

Dabei gilt: Die Aufgabe der Identitätsfindung ist für Adoptierte deutlich komplexer als für andere Jugendliche. Auf der Suche nach einem eigenen Lebensentwurf müssen sie sich nicht nur mit den Adoptiveltern, sondern auch mit den leiblichen Eltern und der Tatsache des Weggegeben-Seins auseinandersetzen. Werden in diesem Prozess frühe Traumatisierungen reaktiviert, trägt das noch zu einer Intensivierung der Dynamik bei.

Der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Oliver Hardenberg aus Münster stellt aus seiner Praxis diverse Beispiele für die Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern im Jugendalter mit ihren jeweiligen Aufgabenstellungen, Chancen und Risiken vor und verbindet diese mit der Darstellung wissenschaftlicher Grundlagen.

Anmeldeschluss ist der 30.10.2017.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bochum: 40-jähriges Jubiläum des Pflegekinderdienstes und der Adoptionsvermittlungsstelle

Posted on September 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Unterstützt durch das Landesjugendamt hatten kommunale Jugendämter in den 70er Jahren damit begonnen, spezialisierte Pflegekinderdienste einzurichten. In Kooperation mit Kinderheimen schauten sie, welche Schützlinge sie in Pflegefamilien vermitteln konnten. Eine wichtige Aufgabe war von Beginn an, parallel mit den leiblichen Eltern eine mögliche Rückkehr der Kinder in die Herkunftsfamilie zu prüfen. „Vorher hatten Vormundschaftsabteilungen und Soziale Dienste Adoptions- und Pflegekinderdienstaufgaben als eine von vielen Tätigkeiten erledigt“, schildert Ursula Roth. „Die Erkenntnis, unterzubringenden Kindern und Jugendlichen in Familien pädagogisch in vielen Fällen besser gerecht zu werden als in großen Heimen, gewann jedoch immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt war und ist eine solche Unterbringung aus Sicht der Jugendhilfe für die Kommunen auch kostengünstiger.“

Der Bochumer Pflegekinderdienst nahm 1977 seine Arbeit mit vier Beschäftigten auf. Eine MitarbeiterIn war in der schon bestehenden Adoptionsvermittlung tätig. Im Gründungsjahr konnte der Dienst für 177 Kinder eine Dauerpflege finden; 2017 sind es derzeit 380 Kinder. Diese Kinder werden aktuell von 13 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen Fremd-, Verwandten- und Bereitschaftspflege betreut; eine Mitarbeiterin vermittelt weiterhin Adoptionen. Seit 1991 kümmert sich der Dienst auch um Kinder, die bei Verwandten dritten Grades leben. Im Rahmen einer immer stärkeren Qualifizierung hat das Jugendamt Bereiche des Pflegekinderdiensts spezialisiert, so die Bereitschaftspflege, die in den ersten Jahren von allen Mitarbeiterinnen des Dienstes mitbetreut worden ist. Heute werden in der Bereitschaftspflege 28 Kinder in Notsituationen betreut; zirka die Hälfte von ihnen kann nach einer familiäre Krise zu den leiblichen Eltern zurückkehren.

Ebenso wichtig wie die Qualifizierung des Dienstes ist die der Pflegeeltern. Seit 1995 gibt es für Bewerberinnen und Bewerber, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, Vorbereitungsseminare. Nach Bedarf finden mindesten zwei Kurse pro Jahr statt. Familien, die bereits ein Kind bei sich aufgenommen haben, können durch den Pflegekinderdienst regelmäßig Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen nutzen. Sie haben qua Gesetz ein Recht auf gute und qualifizierte Betreuung und Beratung durch das Jugendamt. Dieses Angebot hat der Pflegekinderdienst in 40 Jahren geschaffen und möchte es auch in der Zukunft erhalten. Darüber hinaus können sich Pflegefamilien bei Stammtischen, „Klöncafés“ und Feiern austauschen. Im Jugendfreizeithaus JUMA wollen sie zum Beispiel im Dezember Plätzchen backen.

„Pflegekinder, die in der Regel durch problematische Situationen in ihrer Herkunftsfamilie einen sehr schlechten Start in ihr Leben hatten, erhalten durch ihre Pflegefamilie eine so gute Unterstützung, dass sie sich gut entwickeln und als Erwachsene ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten können“, freut sich Ursula Roth. „Dies gelingt dank der Pflegeeltern, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag diese oftmals herausfordernde Aufgabe leisten.“

zur kompletten Pressemitteilung der Stadt Bochum vom 22.09.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“

Posted on September 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Mit der Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ bieten die beiden NRW-Landesjugendämter den Fachkräften der öffentlichen und freien Trägern der Pflegekinderhilfe sowie weiteren Interessenten eine hilfreiche Unterstützung rund um das Thema „Pflegekinder mit einer fetalen Alkoholspektrum-Störung“ (FASD).

Ziel der Arbeitshilfe ist es, grundlegende Informationen darüber zu geben, welche Rahmenbedingungen die Pflegekinder, die Pflegefamilien, die Personensorgeberechtigten, die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sowie die beteiligten Akteure benötigen, um den Kindern möglichst gute Entwicklungschancen zu bieten.

Erarbeitet wurde diese Arbeitshilfe von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunaler Jugendämter, freier Träger der Jugendhilfe, der Landesjugendämter in NRW sowie weiteren FASD-Expertinnen und Experten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

NRW: In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand

Posted on August 28, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Aachener Zeitung macht am 24.08.2017 mit dem Artikel „In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand“ auf eine Umfrage des Landschaftsverband unter den regionalen Jugendämtern aufmerksam.

Danach habe nur eine von drei Kommunen noch genügend Interessenten, die sich um Kinder kümmern würden.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Elternrechte und Kindeswohl“ am 09.10. in Düsseldorf

Posted on August 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 09.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Elternrechte und Kindeswohl“.

Rechtsanwalt Peter Hoffmann erörtert die aktuelle Rechtsprechung u.a. des BVerfG mit Blick auf die Herkunftsfamilie zu den Themen „Besuchskontakte“ und „Verbleib oder Rückführung“. Zudem bietet er juristische Hilfestellungen für Pflegefamilien in familiengerichtlichen Verfahren.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn

Posted on August 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte in einer Fachtagung „Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn seine Berater schulen.

Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom in Pflegefamilien erfordern besondere Beratung und Begleitung. Diese Beratertagung klärt z.B. über die neue S3 Leitlinie zur Diagnostik von FASD auf. Es ist ein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die Kinder-FASD verständlich zu machen. Die sehr speziellen Verhaltensweisen der Pflegekinder mit FASD fordern ein Familiensystem maximal heraus. Mit Fallbeispielen sollen die Teilnehmer „an die Hand genommen” werden. Durch gute Beratung können Pflegeverhältnisse langfristig erhalten bleiben. Aufklärung und Selbsthilfe wirkt präventiv und beugt Konflikten vor.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. bekommt viele Anfragen von Jugendämtern zur Vermittlungshilfe solch beeinträchtigter Kinder. Bereits in der Vermittlungshilfe ist das richtige Wissen elementar. Deshalb sind Berater und Eltern des BbP e.V. zur Fachtagung eingeladen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

2016 gab es in NRW 9,4 Prozent mehr Gefährdungseinschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung als 2015

Posted on Juli 24, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2016 haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen im Rahmen ihres Schutzauftrags in 35 011 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Das waren 9,4 Prozent mehr als im Jahr 2015 (32 015). Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurde in etwa jedem achten Fall (4 331) eine akute Gefährdung des Kindeswohls festgestellt. In 5 288 Fällen bestand eine latente Gefährdung, d. h. die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, konnte nicht eindeutig beantwortet und eine Kindeswohlgefährdung nicht ausgeschlossen werden. In 11 483 Fällen wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf festgestellt. In 13 909 Verdachtsfällen ergab sich, dass weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein Hilfebedarf bestand.

Mehr als die Hälfte der Kinder (57,8 Prozent) mit akuter Kindeswohlgefährdung wies Anzeichen für eine Vernachlässigung auf, knapp ein Drittel (33,5 Prozent) hatte Anzeichen für körperliche Misshandlung.

Die Jugendämter in NRW wurden bei rund jedem fünften (6 280) Fall von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn des Kindes oder Jugendlichen, in 8 294 Fällen durch Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung hingewiesen. Das Personal von Schulen sowie Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen (4 572) war in 13,1 Prozent der Fälle Initiator für eine Gefährdungseinschätzung.

Nach § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) des Anfang 2011 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes ist eine Gefährdungseinschätzung vom Jugendamt vorzunehmen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen vorliegen. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes bzw. Jugendlichen eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. (IT.NRW)

Quelle: Information und Technik vom 24.07.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Geschwister in Adoptiv- und Pflegefamilien – eine oft übersehene Dynamik“ am 06.11. in Düsseldorf

Posted on Juli 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die diesjährige Fachtagung des Evangelischen Vereins für Adoption und Pflegekinderhilfe findet am 06.11.2017 in Düsseldorf statt und trägt den Titel „Geschwister in Adoptiv- und Pflegefamilien – eine oft übersehene Dynamik„. Das Hauptreferat hält Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen.

Die Bedeutung der Geschwisterdynamik in Familien wird in Theorie und Praxis oft unterschätzt. Dabei spielen die Beziehungen der Kinder untereinander eine wichtige Rolle für deren Entwicklung, die Eltern-Kind-Beziehungen, die lebenslange biografische Verortung und die Stabilität der Familie. Dies ist relevant nicht nur im Hinblick auf eine gemeinsame oder getrennte Vermittlung von leiblichen Geschwistern, sondern auch bei der Vermittlung von weiteren Kindern in Adoptiv- und Pflegefamilien.

In den Arbeitsbereichen Adoption und Pflegekinderhilfe beschäftigt die Fachkräfte regelmäßig die Frage, wie viele Geschwister (leibliche und/ oder Pflege- /Adoptivgeschwister) sind stärkend bzw. belastend für die Entwicklung jedes einzelnen Kindes und für das System Familie? Welche Geschwisterkonstellation beeinflusst die innerfamiliäre Sozialisation fremdplatzierter Kinder optimal?

Das Thema bietet Chancen, Risiken, Herausforderungen und Handlungsoptionen für soziale Dienste. Die Haltung und Handlungsweisen der Fachdienste variieren. In der Praxis erhält die Fragestellung zunehmend Relevanz, da der Bedarf wächst, geeignete Familien für Kinder zu finden, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, die Bewerberzahlen aber rückläufig sind.

An diesem Tag beschäftigen u.a. folgende Fragen:

  • Haben die bisherigen Erkenntnisse der Forschung zu Geschwisterbeziehungen Einzug in die Praxis von Adoption und Pflegekinderhilfe genommen?
  • Was brauchen Fachberater/innen, um im Prozess der Vermittlung eines Kindes dessen Bedarf im Hinblick auf die Wirkung der Dynamik unter Geschwistern zu erkennen und zu berücksichtigen?
  • Wie können Fachdienste in der Betreuung der komplexen Familiensysteme Belastungen vorbeugen und in Krisen unterstützen; so dass die horizontale Ebene der Geschwister eine Ressource für die individuelle Entwicklung eines
    jeden Kindes darstellt?
  • Welche strukturellen und personellen Bedingungen müssen in den Arbeitsbereichen Pflegekinderhilfe und Adoption erfüllt sein, damit neue Wege in der Fremdunterbringung von mehreren Kindern in eine Familie erfolgreich gegangen werden können?

Anmeldeschluss ist der 22.09.2016

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Dagegen! – Und wer fängt mich auf? Kinder und Jugendliche, die Familien-Systeme sprengen“ am 21.10. in Eschweiler

Posted on Juli 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Pflegekinderdienste in der StädteRegion Aachen laden Pflegeeltern und Fachkräfte zu ihrem diesjährigen Fachtag „Dagegen! – Und wer fängt mich auf? Kinder und Jugendliche, die Familien-Systeme sprengen“ am 21.10. nach Eschweiler ein.

Bei den Vorträgen und Gelegenheiten für den persönlichen und fachlichen Austausch dreht sich alles rund um die Themen „Stolpersteine – Kreative Ideen – Bewältigungsstrategien – Horizonte“.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ am 13.-15.09. in Dortmund

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoigfh_phk_banner_270x200px_web_0Mit einem außergewöhnlichen Tagungsformat richten die IGfH und die FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund am 13.-15. September die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ aus. Es geht um die Frage, wie in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe eine (Hilfe-)Kultur geschaffen werden kann, durch die Hilfeangebote von allen Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern/Angehörigen, den Fachkräften – tatsächlich gemeinsam gestaltet werden können.

Im Sinne des Tagungsthemas wird in unterschiedlichen Formaten auf die Partizipation der Tagungsteilnehmer_innen gesetzt, und es wirken zahlreiche Hilfe-Adressat_innen wie junge Menschen aus den Hilfen zur Erziehung, Eltern, junge Geflüchtete, Care Leaver mit. Es werden keine „fertigen Antworten“ präsentiert, sondern Ziel ist es, dass die Referent_innen und Adressat_innen gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer_innen verschiedene Facetten des Themas bearbeiten.

Welche Voraussetzungen sind notwendig, welche Schwierigkeiten bestehen möglicherweise und was müsste vielleicht gefordert werden, um partizipative Kulturen in den Hilfen zur Erziehung dauerhaft erreichen zu können? Welche Rolle spielen diesbezüglich die tägliche Zusammenarbeit mit den Adressat_innen, die Situation der Fachkräfte, Organisationskulturen, die Kooperationen verschiedener Institutionen sowie fachpolitische und gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen?

Diesen und weiteren Fragen wird vom 13.-15. September 2017 in Dortmund gemeinsam nachgegangen. Hierzu finden neben Vorträgen – u.a. mit Heiner Keupp (LMU München), Heike Schmid-Obkirchner (BMFSFJ), Kiaras Gharabaghi (Ryerson University Toronto, Kanada) – verschiedene Foren, ein plenarer Praxis-Workshop, zahlreiche Diskussions-Werkstätten und Praxis-Exkursionen statt.

Die Tagung ist gleichzeitig die gemeinsame Bundesfachtagung der IGfH-Fachgruppen Heimerziehung und Integrierte Hilfen sowie die IGfH-Jahrestagung mit integrierter Mitgliederversammlung.

Auf der Tagungswebsite finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Auf dem Tagungsblog können Sie online über partizipative Hilfekulturen diskutieren.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDüsseldorf (IT.NRW). 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (496 Jungen und 450 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das exakt so viele Kinder und Jugendliche wie im Jahr 2015. 36,7 Prozent (347) der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren jünger als drei Jahre und 37,2 Prozent (352) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

581 Adoptionen (61,4 Prozent) erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 30 Kinder wurden durch Verwandte und 335 Kinder durch nicht verwandte Personen angenommen.

185_17

Ende 2016 waren in Nordrhein-Westfalen 239 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; zum gleichen Zeitpunkt gab es bei den Adoptionsvermittlungsstellen 1 526 gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende vergangenen Jahres befanden sich 479 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”, die zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet. (IT.NRW)

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 11.07.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Solinger Pflegekinder spielen Theater

Posted on Juli 11, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Das Solinger Jugendamt organisierte ein Theaterprojekt mit 20 Kinder zwischen sieben und 17 Jahren, die alle Pflegekinder oder Geschwister eines Pflegekindes sind.

Sie führten das Musical „Felicitas Kunterbunt“ im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums Vogelsang auf.
„Trotz der großen Altersspanne gab es einen tollen Zusammenhalt unter den Kindern und Jugendlichen“, berichtet Claudia Auer, Leiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Solingen. Mitarbeiter ihrer Abteilung hatten das Musical zusammen mit der Bergischen Volkshochschule auf die Beine gestellt.

Mehr zu dem Projekt im Artikel „Pflegekinder stehen gemeinsam auf der Bühne“ im Solinger Tageblatt vom 10.07.2017.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften – Auch für viele Kinder in Pflegefamilien längst Realität

Posted on Juli 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert in seiner Pressemitteilung vom 10.07.2017:

Münster (lwl). Ende vergangener Woche stimmte nach dem Bundestag nun auch der Bundesrat über die „Ehe für alle“ ab. Für Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwachsen, bringt die neue Gesetzeslage ein Stück gesellschaftliche Normalisierung und eine weitere Gleichstellung mit Kindern heterosexueller Elternpaare. „Es ist seit langem eine Selbstverständlichkeit, dass Adoptiv- und Pflegekinder auch in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften vermittelt werden“, erläutert Birgit Westers, Jugenddezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). „In den Westfälischen Pflegefamilien – Pflegefamilien für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – die das LWL-Landesjugendamt koordiniert, leben zur Zeit rund 50 Kinder und Jugendliche bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Für alle Kinder und Jugendlichen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, ist die gesellschaftliche Anerkennung und Normalität eine wichtige Rahmenbedingung für ein diskriminierungsfreies Aufwachsen“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es Familienalltag, zumindest zeitweilig mit zwei Müttern oder Vätern aufzuwachsen: weil sich die Eltern getrennt haben und ein Elternteil anschließend in einer lesbischen oder schwulen Beziehung lebt, weil sich das Paar entschieden hat, ein Pflege- oder Adoptivkind aufzunehmen oder ein Kind in diese Partnerschaft hineingeboren wird. Bis zu 650.000 Kinder wachsen bundesweit in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften auf – die Zahlen schwanken erheblich, je nachdem, ob nur die eingetragenen Lebensgemeinschaften oder alle schwulen und lesbischen Paare mit Kindern gezählt werden und ob die Kinder dauerhaft oder in Wechselmodellen z.B. an Wochenenden dort leben.

„Alle Studien belegen, dass für eine gute Entwicklung der Kinder nicht das Geschlecht und die sexuelle Orientierung der Eltern entscheidend sind, sondern die Qualität der Beziehung. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede bei der Entwicklung von Kindern in homosexuellen oder heterosexuellen Partnerschaften“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Mit dem Recht zur Eheschließung erhalten schwule und lesbische Paare nun auch die gleichen Möglichkeiten zur gemeinsamen Adoption eines Kindes wie heterosexuelle Ehepaare. Bisher war nur die sogenannte Sukzessivadoption möglich: Zunächst musste ein Elternteil das Kind adoptieren und in einem zweiten Schritt – mit zeitlichem Abstand – dann der zweite Elternteil. Auch Kinder, die in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hineingeboren werden, hatten bisher in der Zwischenzeit rechtlich gesehen nur einen Elternteil – mit allen damit verbundenen Problemen, beispielsweise was Unterhaltsansprüche, Erbrecht und rechtliche Vertretung angeht.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Ich schaff’s!“ – Über die Verwandlung von Problemen in Fähigkeiten“ am 31.08. in Menden

Posted on Juli 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Stiftung Evangelische Jugendhilfe Menden lädt am 31.08. zu ihrem 2. Fachforum Pflegekinderhilfe mit Ben Furman ein.

„Ich schaff´s!“ – Probleme in Fähigkeiten zu verwandeln klingt nach Zauberei. Nicht bei Ben Furman. Ihm ist es in besonderer Weise gelungen mit dem 15-Schritte-Programm die systemische Sichtweise konsequent für die Pädagogik handhabbar zu machen.

Die Wendung einer problemfokussierenden Haltung in ein problemlösendes Verhalten erfordert ein Umdenken und die Bereitschaft, Vertrauen in die Potentiale von Kindern und Jugendlichen zu haben.

Ben Furman wird als Referent mit seiner unnachahmlich humorvollen und unterhaltsamen Art das von ihm entwickelte pädagogische Konzept vorstellen. Mit Ben Furman zu arbeiten macht einfach Spaß.

Das Zentrum für Pflegekinderhilfe möchte mit diesem Fachforum (Pflege-) Eltern und allen Profis Mut machen Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung für das Leben zu stärken.

Anmeldeschluss ist der 07.08.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilie“ am 07.09. in Köln

Posted on Juni 22, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoWenn ein Kind mit Behinderung, das nicht in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen kann, den Weg in eine Pflegefamilie findet, werden hohe Anforderungen an die Begleitung und Beratung des Pflegeverhältnisses gestellt. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. wird häufig von öffentlichen und freien Trägern zu Hilfe gerufen. Diese Hilferufe möchten wir im Rahmen dieser Tagung erläutern, Erfolgsgeschichten erzählen und lösungsorientiert gemeinsam arbeiten.

Zielgruppe sind Berater der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger und Eingliederungshilfe, sowie Fachdienste und solche, die es werden wollen. Als Referenten fungieren Dirk Schäfer und Kerstin Held.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Freizeitangebote für Kinder mit FASD

Posted on Juni 22, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas KinderJugendhilfeForum e.V. in Solingen bietet regelmäßige Wochenenden für Kinder mit FASD an. Dieses Angebot wurde nun weiter ausgebaut und es sind noch Plätze frei.

An 6-7 Wochenenden pro Jahr fährt die Kindergruppe auf einen Bauernhof im Sauerland und erlebt dort gemeinsame Aktivitäten, Spaß und Spiel. Für den Bustransfer (Treffpunkt ist in Leverkusen) ist ebenso gesorgt wie für eine gute Betreuung. Erstmals wird in diesen Sommerferien auch ein einwöchiger Urlaub für Kinder mit FASD angeboten. Interessierte Familien wenden sich direkt an das JugendHilfeForum. Der Verein ist sehr flexibel und richtet je nach Bedarf auch weitere Gruppen ein.

nähere Informationen

Quelle: Newsletter 3/2017 des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Telefonische Expertensprechstunde „FASD und volljährig – wie geht es weiter?“ am 26.06.

Posted on Juni 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. In der nächsten Expertensprechstunde geht es um das Thema „FASD und volljährig – wie geht es weiter?“.

Die meisten jungen Erwachsenen mit FASD sind auch nach ihrem 18. Geburtstag nicht in der Lage, ein selbständiges Leben zu führen. Weiterer Unterstützungsbedarf ist erforderlich. Welche Möglichkeiten bestehen für Betroffene hinsichtlich Wohnen und Arbeiten, welcher Rahmen ist geeignet und wie können Übergänge gestaltet werden?

Über diese und weitere Fragen informiert und berät in der nächsten Sprechstunde Andreas Francke, Fachbereichsleiter im Stift Tilbeck, Havixbeck, einer Einrichtung auch für junge Menschen mit FASD.

  • am Montag, 26. Juni 2017
  • von 10 – 12 Uhr
  • Telefon: 02507 – 981 333
Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel „Jung, integriert, ausreisepflichtig“

Posted on Juni 14, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Jung, integriert, ausreisepflichtig“ vom 14.06.2017 in RP-online beschreibt den exemplarischen Fall eines 18-jährigen Afghanen, der nach eineinhalb Jahren in seiner Kölner Gastfamilie in seinen Herkunftsstaat abgeschoben werden soll.
Der junge Mann meint: „Wenn ich zu Hause in Sicherheit wäre, wäre ich nicht hier“.
Seine Pflegemutter gibt zu Bedenken: „Die Behörden werden so keine Pflegefamilien mehr für Flüchtlingskinder finden.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Pflegeeltern-Initiative im Kreis Coesfeld

Posted on Mai 29, 2017. Filed under: Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Senden (Kreis Coesfeld) trifft sich am 31. Mai 2017 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Steverstraße zum ersten Mal eine neue Pflegeeltern-Initiative unter der Regie von Frau Ina-Maria Weltmann und Frau Steffi Hopp.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Beratung für Pflege- und Adoptivelternbewerber im Kreis Kleve

Posted on Mai 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Im Artikel „FASD-Selbsthilfegruppe berät jetzt Pflege- und Adoptiveltern“ in der NRZ vom 20.05.2017 wird über die noch junge FASD-Selbsthilfegruppe in Emmerich im Landkreis Kleve berichtet, die nun auch Beratung für werdende Pflege- und Adoptiveltern anbietet. Besondere Kompetenz hat Initiator Gregor Hötzel beim Thema FASD.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Pflegeeltern starten Selbsthilfegruppe für transidente Menschen

Posted on Mai 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Sauerlandkurier vom 30.04.2017 wird im Artikel „Arnsberger Elternpaar ruft Selbsthilfegruppe für transidente Menschen ins Leben“ von einer Initiative eines Pflegeelternpaares berichtet. Sie begleiteten zwei transidente Kinder, darunter einen ihrer Pflegesöhne, der mit sechs Jahren verkündete „Ich bin ein Mädchen und ich heiße ab sofort Lilly.“

Ansprechpartnerin für die geplante Selbsthilfegruppe für transidente Menschen und deren Angehörige ist Rina Waschkowitz. Kontakt: selbsthilfe@arnsberg.de
Anfragen werden vertraulich behandelt. Nach Eingang der Anmeldungen wird zum ersten Treffen eingeladen.

nähere Informationen über Transidentiät und Intersexualität unter www.trans-kinder-netz.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtag „Erwachsene mit FASD“ am 18.05. in Wuppertal

Posted on April 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Selbsthilfegruppe für Menschen mit FASD und deren Angehörige „Dabei und Mittendrin“ lädt am 18.05 zu einem Fachtag nach Wuppertal ein, der sich mit dem Thema „Erwachsene mit FASD“ beschäftigt.

Erwachsene mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FASD) bleiben oft ohne entsprechende Unterstützung, wenn die Diagnostik nicht bereits zu Kinder- oder Jugendzeiten erfolgte. Nur wenige Fachärzte können FASD bei Erwachsenen diagnostizieren. Nicht selten haben diese (jungen) Menschen bereits eigene Suchterfahrungen oder sind mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.

Es gibt wenig spezialisierte Angebote und nicht selten greifen die Massnahmen der Träger und Leistungserbringer nicht. Es wird gesprochen über Diagnostikmöglichkeiten, Hilfen für (junge) Erwachsene, Wohnformen, Unterstützung für Menschen mit FASD, Herausforderungen an das System. Auch der Übergang in die Volljährigkeit wird Thema sein. Ist Verselbständigung überhaupt möglich und in welchem ungefähren Zeitrahmen ist hierbei zu rechnen?

Zudem sprechen Betroffene über ihre Erfahrungen und das was ihnen hilfreich erschien oder sie in ihrem Leben eher behindert hat.

Gerade vor dem Hintergrund, dass der LVR und LWL ab Mai 2017 einen Leitfaden zum Umgang mit FASD im Rahmen der Jugendhilfe herausgeben wird, wird gerade auf die Jugendämter noch eine weitere Herausforderung hinzukommen. In dem Bereich ist daher die Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger denn je.

Daher gilt diese Einladung einmal mehr auch für die Kollegen aus den benannten Arbeitsfeldern der Jugend- und Behindertenhilfe, Vormundschaften und Betreuungen und anderen mehr. Plätze sind noch ausreichend vorhanden. Anmeldungen werden gerne entgegen genommen.

Ansprechpartnerin: Simone Kabus
Tel 0176 84334437, Fax 02191/5929349
email: dabei-und-mittendrin@email.de

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Ferienfreizeit für Kinder mit FASD in den Sommerferien – noch freie Plätze an Wochenenden

Posted on April 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das KinderJugendhilfeForum Solingen e.V. bietet in den Sommerferien erstmalig eine einwöchige Ferienfreizeit für Kinder mit FASD an. Ansprechpartnerin ist Frau Rische bei KJF, Tel: 0212 380 36 79, info@kjfo.de .

Darüber hinaus wurde das Angebot der bisherigen Entlastungswochenenden ausgeweitet – und hier gibt es noch freie Plätze!

Eine zweite Gruppe für Kinder mit FASD (5-13 J.) fährt nun ebenfalls etwa 5 -7 Wochenenden im Jahr auf den schönen Bauernhof ins Sauerland mit spannenden Freizeitaktivitäten und qualifizierter Betreuung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...