Sachsen-Anhalt

„Teilhabe für (Pflege) Kinder mit seelischen Behinderungen und kognitiven Einschränkungen. Anspruch auf Leistungen aus der Eingliederungshilfe“ am 26.01. in Halle/Saale

Posted on Dezember 9, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 26.01.2019 lädt PFAD Pflege und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Seminar „Teilhabe für (Pflege)Kinder mit seelischen Behinderungen und kognitiven Einschränkungen. Anspruch auf Leistungen aus der Eingliederungshilfe.“ mit dem Referenten Rechtsanwalt Benjamin Raabe ein.

Öfter erleben Pflegeeltern, dass die Kinder, die sie als Pflegekinder bei sich aufgenommen haben, Entwicklungsprobleme mitbringen. Spätestens in der Schulzeit werden seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen unübersehbar.

Welche Auswirkungen haben diese Einschränkungen auf die Rahmung des Pflegeverhältnisses, welche (Rechts-)Ansprüche bestehen für diese Kinder.
Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Hilfen erarbeitet.

zum Veranstaltungsflyer

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Bericht vom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt

Posted on September 22, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoVom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt am 15.09.2018 in Bernburg berichtet der Artikel „Ein Husky als Kuscheltier“ in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.09.2018.

Insgesamt besuchten knapp 360 Menschen die Veranstaltung auf dem Gelände der Stiftung der Ev. Jugendhilfe, St. Johannis Bernburg. Geboten wurden Seminare und Workshops für die Pflegeeltern sowie zahlreiche Aktivitäten für die Kinder.

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Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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„Angststörungen bei Kindern“ am 24.10. in Halle/Saale

Posted on August 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFrau Dr. Reinhardt wird am 24.10.2018 von 19-21 Uhr für PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V.  in Halle/Saale zum Thema „Angststörungen bei Kindern“ referieren.

Um Anmeldung bis zum 20.10.18 wird gebeten.

nähere Informationen

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Sommerfest des PFAD Sachsen-Anhalt am 18.08. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAuch dieses Jahr lädt der PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. wieder zum Sommerfest für Pflege- und Adoptivfamilien am Samstag, den 18.08. von 14-18 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle sowie dem Humanistischen Regionalverband im Bürgerhaus „alternativE“ in der Gustav-Bachmann-Str.33 in 06130 Halle statt.

Vom Kinderschminken, bis zur Tombola, wird eine Menge Programm geboten und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Interessierte sind herzlich willkommen.

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Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“

Posted on August 11, 2018. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Verschiedenes |

logoDie Volksstimme berichtet im Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“ vom 11.08.2018 über das große sportliche Potential des 18-jährigen Toni.

Er wird von seinen Pflegeeltern und großzügigen Sponsoren gefördert. Sogar die Teilnahme an den nächsten Paralympics ist vielleicht möglich.

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Politisch motivierte Adoptionen in der DDR: lange bekannt, wenig erforscht

Posted on April 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hatte im Januar 2017 in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Vor- bzw. Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990“ beauftragt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem MBJS initiiert und gefördert.

Diese Vorstudie liegt nun vor. Zu den Ergebnissen erklären die Ostbeauftragte Iris Gleicke und die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die Vorstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Phänomen politisch motivierter Adoptionen in der DDR zwar lange bekannt, aber bislang nur punktuell erforscht ist. Zu diesem Thema ist die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch nicht abgeschlossen. Mit der Vorstudie wollten wir uns einem Aspekt des SED-Unrechts nähern, der kaum nachvollziehbare Spuren hinterließ und dessen Ausmaß unbekannt ist.

Die Vorstudie zeigt, dass es in den Jahren zwischen 1966 und 1990 in der DDR zu politisch motivierten Adoptionsverfahren gekommen ist, die nach allgemeinen rechtsstaatlichen Maßstäben als Unrecht bezeichnet werden können. Sie zeigt auch, dass die Bedeutung und in gewissen Grenzen auch der Umfang politisch motivierter Adoptionsverfahren in der SED-Diktatur im Rahmen einer Hauptstudie erforscht werden können. Dabei wäre der Schutz der individuellen Daten ebenso zu beachten wie auch ein sensibler Umgang mit den Einzelschicksalen.“

Iris Gleicke und Britta Ernst danken dem von Prof. Thomas Lindenberger geleiteten Autorenteam – Dr. Agnès Arp, Dr. Ronald Gebauer und Dr. Marie-Luise Warnecke – dafür, dass mit der Vorstudie nun konzeptionelle und praktische Überlegungen für eine vertiefte zeithistorische Aufarbeitung dieses äußerst komplexen und sensiblen Themas zur Verfügung stehen.

Diese Aufarbeitung stellt eine geschichtswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Sie erfordert das interdisziplinäre Zusammenwirken von Forschern und die Einbeziehung von Opferverbänden, Aufarbeitungsinstitutionen und öffentlichen Stellen.

zur Langfassung der Vorstudie

zur Kurzfassung der Ergebnisse der Studie

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder vom 13.03.2018

 

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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„Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 04.04. in Halle/Saale

Posted on Februar 4, 2018. Filed under: Finanzielles, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 04.04.2018 von 19-21 Uhr wird Herr Apel, Leiter der wirtschaftlichen Jugendhilfe des Jugendamtes Halle/Saale, für den PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Die Fortbildung findet im Bürgerhaus „alternativeE“, Gustav-Bachmann-Straße 33, 06130 Halle statt.

Die Seminargebühren betragen 10 €. Eine Anmeldung ist bis zum 01.04. erforderlich unter der Telefonnummer 0171/749668 oder per Mail an: post@pfad-sachsen-anhalt.de

nähere Informationen

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Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. wird „Verein des Jahres 2018“

Posted on Januar 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

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FOTO: Roy Adjodah und Kathrin Kube vom Verein der Pflege- und Adoptiveltern Halberstadt e.V. freuen sich über die Auszeichnung „Verein des Jahres 2018“, die ihnen durch den Stadtratspräsidenten Dr. Volker Bürger und Oberbürgermeister Andreas Henke beim Neujahrsempfang überreicht wird (v.l.n.r). (Foto: Pressestelle Halberstadt / Ute Huch)

Der Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. ist als „Verein des Jahres 2018“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt Halberstadt am Donnerstag, 25. Januar 2018. Der Kulturausschuss hat dies in seiner Sitzung am 25. Oktober beschlossen. Die Auszeichnung ist mit 250 Euro dotiert.

Der Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. wurde am 22. März 1996 gegründet. Elf Pflege- und Adoptiveltern gehörten damals dem Verein an. Nunmehr besteht der Verein aus 41 Pflegefamilien.

Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen regelmäßige Gesprächsrunden, in denen jeder seine Freuden und Sorgen mit den Kindern in vertrauensvoller Atmosphäre besprechen kann. Gern werden aber auch Adoptiv- und Pflegeelternbewerber beraten. Einen großen Teil der Vereinsarbeit nehmen gemeinsame Aktivitäten von Kindern und Eltern (z.B. Kinderfeste, gemeinsame Ausflüge etc.) ein.

Darüber hinaus tritt der Verein immer wieder an die Öffentlichkeit, um Interessierte für die Problematik „Adoptiv- und Pflegekinder“ zu sensibilisieren. Gemeinsames Auftreten von Jugendamt und Verein auf solchen Veranstaltungen zeugen von einer positiven, sich sinnvoll ergänzenden Zusammenarbeit.

Den Antrag zur Auszeichnung des Vereins hatte eine Bürgerin aus Harsleben an den Kulturausschuss Halberstadt gestellt. In der Begründung ihres Antrages hieß es: „Es gibt Kinder in unserer Gesellschaft, die besondere Hilfe brauchen. Sie werden vernachlässigt, misshandelt, missbraucht, haben schlimme Kindheitserlebnisse hinter sich. Um diese Kinder aufzufangen, gibt es Pflegeeltern. Sie sind oft Eltern auf Zeit, manchmal auch für viele Jahre. Sie geben den fremden Kindern ein Zuhause in Liebe und Geborgenheit. Geben ihnen Zeit, ihre Lebenszeit! ln dieser Situation, mit gleichgesinnten Menschen nicht allein zu stehen und Kindern eine neue Lebensperspektive zu bieten, verleiht Kraft. Kraft, die umso nötiger ist, wenn eine besondere Eltern-Kind-Konstellation besteht, die vom herkömmlichen Familienbild abweicht und von daher besondere Anforderungen an Mütter, Väter und Kinder stellt. Pflegeeltern sind eine wichtige und notwendige Alternative zur Fremdunterbringung von Kindern. Familie bietet einen vertrauten, intimen Rahmen, um verlorenes Vertrauen in diese Welt wieder zurückzugewinnen. Diese mutige verantwortungsvolle, aber schöne Aufgabe, die Pflegeeltern übernommen haben, wird in vielfältiger Weise vom Adoptivelternverein unterstützt und begleitet. Der Verein praktiziert mit großem Engagement, mit Fachkompetenz und viel Herz eine erfolgreiche Vereinsarbeit.“

Informationen über den Verein sind unter www.pflegeeltern-halberstadt.de zu finden.

Quelle: Stadtverwaltung Halberstadt vom 25.01.2018

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Landkreis Harz gewährt rückwirkende Pflegegelderhöhung

Posted on November 12, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein in Halberstadt (Landkreis Harz) hat im Kreistag die rückwirkende Zahlung erhöhter Pauschalen für Pflegeeltern durchgesetzt: „Das bedeutet, dass die Pflegeeltern im Landkreis Harz jetzt rückwirkend zum 1. September eine monatliche Aufwandsentschädigung von 237 statt bisher 207 Euro bekommen.“ Desweiteren wünschen sich die Pflegeeltern mehr Personal für den Pflegekinderdienst.

Darüber berichtet der Artikel „Pflegeeltern im Landkreis Höhere Pauschale, aber nicht mehr Personal“ in der Miteldeutschen Zeitung vom 11.11.2017.

Im April passte Sachsen-Anhalt die Vollzeitpflegesätze zwar auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau an, schaffte jedoch auch eine Übergangsregelung, die es den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen. (wir berichteten)

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 01.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer zwei Weiterbildungsabend des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ findet am 01.11. um 19 Uhr in Halle/Saale statt.

Die Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil wird die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen vorgestellen und mit Hilfe von Fallbeispielen die Besonderheiten verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprechen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

nähere Informationen

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 14.10. in Magdeburg

Posted on August 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Magdeburg das Seminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern„.

Referentin Hildegard Niestroj spricht darüber, dass traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie erschweren. Die langanhaltenden Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2016 um 7 Prozent gestiegen

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2016 wurden in Sachsen-Anhalt 97 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert (48 Jungen und 49 Mädchen). Damit stieg die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent.

Mehr als die Hälfte aller Adoptionen (51 Kinder bzw. 53 %) erfolgte durch ein Stiefelternteil, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils. 45 Kinder und Jugendliche (46 %) wurden durch andere nicht verwandte Personen angenommen und 1 Prozent durch Verwandte.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren knapp die Hälfte der Kinder unter 3 Jahre alt, 8 Prozent zwischen 3 und unter 6 Jahren, 28 Prozent zwischen 6 und unter 12 Jahren und 18 Prozent 12 Jahre und älter. Hier zeigen sich Unterschiede beim Verwandtschaftsverhältnis der Kinder zu den Adoptiveltern: Bei Adoptionen von nicht verwandten Kindern lag der Anteil der unter Dreijährigen bei 89 Prozent, dagegen bei einer Adoption durch ein Stiefelternteil lediglich bei 11 Prozent.

Am Ende des Jahres 2016 waren 102 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 47 Mädchen und 55 Jungen. Das waren 35 Kinder und Jugendliche mehr als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 112 Bewerbungen (+ 13,1 %) für 60 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 2 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Minderjährigen. Im Jahr zuvor bewarben sich 3 potentielle Eltern für ein Kind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 07.08.2017

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Sachsen-Anhalt: Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2016 um 3,3 Prozent gestiegen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) haben die Jugendämter im Jahr 2016 insgesamt 2 557 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Das waren 82 Verfahren (3,3 %) mehr als im Jahr zuvor.

Von den eingeleiteten Verfahren waren 1 250 Jungen (48,9 %) und 1 307 Mädchen (51,1 %) betroffen, dabei erstmalig mehr Mädchen als Jungen.

Von allen Fällen bewerteten die Jugendämter 391 Fälle (15,3 %) eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Bei 324 Fällen (12,7 %) handelte es sich um eine latente Kindeswohlgefährdung, das heißt, eine Kindeswohlgefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden. Die Fachkräfte der Jugendämter stellten bei 890 Verfahren (34,8 %) keine Kindeswohlgefährdung fest, jedoch bestand hier ein weiterer Hilfe- und Unterstützungsbedarf. Keine Kindeswohlgefährdung und kein Hilfebedarf lagen in 952 Fällen (37,2 %) vor.

Während gegenüber dem Vorjahr die Zahl der akuten Kindeswohlgefährdungen um 4,2 Prozent und die Zahl latenter Kindeswohlgefährdungen um 15,6 Prozent gesunken ist, stiegen die Fälle ohne Kindeswohlgefährdung, aber mit Hilfebedarf um 11,5 Prozent und die ohne Kindeswohlgefährdung und ohne Hilfebedarf um 7,6 Prozent an.

62,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung vorlag, wiesen Anzeichen von Vernachlässigung auf. In 20,5 Prozent der Fälle wurden Anzeichen für eine körperliche und in weiteren 15,2 Prozent Anzeichen für eine psychische Misshandlung festgestellt. Anzeichen für sexuelle Gewalt gab es in 2,2 Prozent der Fälle. Mehrfachnennungen waren möglich.

Kleinkinder waren bei den Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls besonders betroffen. Fast jedes 3. Kind (27,2 % bzw. 696) hatte zu Beginn des Verfahrens der Gefährdungseinschätzung das 3. Lebensjahr noch nicht vollendet, darunter waren 323 Kinder noch kein Jahr alt.
Drei- bis unter Sechsjährige waren von gut einem Fünftel (21,1 % bzw. 539) der Verfahren betroffen. Kinder im Alter zwischen 6 und unter 9 Jahren waren zu 18,1 Prozent (462) beteiligt und Kinder zwischen 9 und unter 12 Jahren mit 15,0 Prozent (383). Mit zunehmendem Alter nehmen die Gefährdungseinschätzungen ab. Zwölf- bis unter Fünfzehnjährige hatten einen Anteil von 10,4 Prozent (266) und Kinder, die 15 Jahre und älter waren 8,2 Prozent (211).

Eine mögliche Gefährdung des Kindeswohls wurden im Jahr 2016 am häufigsten anonyme Melder (18,3 %), Bekannte oder Nachbarn (13,1 %) und die Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften (10,0 %) den Jugendämtern gemeldet.

Hinweise
Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls eines/einer Minderjährigen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist und diese Situation von dem Sorgeberechtigten nicht abgewendet wird oder werden kann. Zur Bewertung der Gefährdungslage macht sich das Jugendamt einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind beziehungsweise Jugendlichen und seiner Lebenssituation. Das Jugendamt hat den Personensorgeberechtigten zur Abwendung der Gefährdung geeignete und notwendige Hilfen anzubieten.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 31.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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Sachsen-Anhalt: Ferienlager für Pflegekinder im Juli

Posted on April 26, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Stiftung evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, bietet wieder ein Ferienlager für Pflegekinder an.

In der Zeit vom 12. bis 16.07.2017 verbringen sie die Zeit gemeinsam bei Wanderungen, Sport, Spiel und baden im See. Übernachtet wird in den Klassenräumen der dortigen Schule.

Anmeldungen bis spätestens 23.06.2017 an heidi.bachmann@fzpsa.de

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Sachsen-Anhalt: Pauschalen für Pflegeeltern steigen an

Posted on April 18, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Sachsen-Anhalt |

logoSachsen-Anhalt fasst die Kinder- und Jugendhilfe-Pflegegeld-Verordnung neu und hebt den Grund- und den Erziehungsbetrag an, den Pflegeeltern erhalten. Mit der Angleichung der Pflegesätze auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau für das Jahr 2017 erhalten Pflegeeltern nunmehr je nach Alter ihrer Pflegekinder pro Monat zwischen 13 und 18 Prozent mehr für die Pflege und Erziehung der ihnen anvertrauten Pflegekinder. Künftig sollen die Pauschalen jährlich vom Land überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Die Regelungen gelten rückwirkend zum 01. März 2017. Eine Übergangsregelung ermöglicht es Landkreisen und kreisfreien Städten allerdings die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen.

Die Pauschalen für die materiellen Aufwendungen sowie die Kosten für die Erziehung und weitere Positionen entsprechen nun den Empfehlungen des Deutschen Vereins für das Jahr 2017. Der  Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum für alle Akteure in der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts in Deutschland und hat unter seinen 2000 Mitgliedern unter anderem Kommunen, die Freie Wohlfahrtspflege, die Wissenschaft, Einzelpersonen und zahlreiche weitere Akteure aus dem sozialen Bereich zu unserer Mitgliedschaft.

In Sachsen-Anhalt lebten im Jahr 2016 2.547 Kinder in Pflegefamilien.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt vom 18.04.2017

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

nähere Informationen

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2015 erneut gesunken

Posted on August 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Sachsen-Anhalt 91 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert, 54 Jungen und 37 Mädchen. Im Vergleich zum Jahr 2014 sank die Zahl der Adoptionen um 10 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren über die Hälfte (50 Kinder) der Kinder unter 3 Jahre alt, 7 Kinder waren zwischen 3 und unter 6 Jahren, 18 Kinder zwischen 6 und unter 12 Jahren und 16 Kinder waren 12 Jahre und älter.

Zu Beginn der Adoptionspflege bzw. des Adoptionsverfahrens waren je ein Drittel der Kinder bei einem leiblichen Elternteil mit Stiefelternteil bzw. neuem Partner/Partnerin oder im Krankenhaus (nach der Geburt) untergebracht und in 18 Prozent der Fälle lebte das Kind in einer Pflegefamilie.

In knapp 6 von 10 Fällen (53) standen die adoptierten Kinder und Jugendlichen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Adoptiveltern. Bei 35 Kindern waren die Adoptierenden Stiefmutter oder Stiefvater, bei 3 Kindern waren es andere Verwandte.

Am Ende des Jahres 2015 waren 67 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 31 Mädchen und 36 Jungen. Das waren 47 Kinder und Jugendliche weniger als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 99 Bewerbungen für 37 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 3 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Kind. Im Jahr zuvor bewarben sich 2 potentielle Eltern für ein Kind. Dabei ist die Adoptionsbereitschaft gestiegen (von 89 Personen auf 99), die Zahl der vorgemerkten Kinder und Jugendlichen sank von 45 auf 37.

Weitere Daten sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 02.08.2016

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„Zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Gedanken zu Aspekten im Pflegekinderwesen“ am 26.09. in Halberstadt

Posted on Juli 26, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Landkreises Harz und das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt veranstalten am 26.09. in Halberstadt die Fachtagung „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Gedanken zu Aspekten im Pflegekinderwesen“.

Es soll den Fragen nachgegangen werden, wie es heute im Pflegekinderwesen aussieht, wohin die Entwicklung gehen kann, was gewollt und was möglich ist.

Veranstaltungsflyer

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Inobhutnahmen in Sachsen-Anhalt 2015 gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen

Posted on Juli 8, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2015 wurden in Sachsen-Anhalt 1 433 Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in Obhut genommen, das waren 47,4 Prozent (461) mehr als im Vorjahr.

Der Zuwachs bei den Inobhutnahmen im Jahr 2015 resultierte zu 76,4 Prozent aus den unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland. Insgesamt reisten 374 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person aus dem Ausland ein, 352 mehr als ein Jahr zuvor. 355 dieser jungen Menschen waren männlich (94,9 Prozent) und 19 weiblich.

Kinder und Jugendliche werden auf eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer (z.B. Jugendamt, Polizei, Erzieher) in Obhut genommen, wenn eine dringende Gefahr für ihr Wohl besteht. Dabei sorgt das Jugendamt für eine vorläufige Unterbringung, meist für Stunden oder Tage bei einer geeigneten Person, in einer Einrichtung, etwa einem Heim, oder in einer sonstigen betreuten Wohnform.

In 679 Fällen (47,4 Prozent) wurden die Maßnahmen von den sozialen Diensten bzw. den Jugendämtern ergriffen. Weitere 257 Fälle (17,9 Prozent) wurden von der Polizei bzw. einer Ordnungsbehörde angeregt und in 226 Fällen (15,8 Prozent) erfolgte die Inobhutnahme auf Wunsch des Kindes oder Jugendlichen selbst.
Aufgrund einer Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII wurden 395 Maßnahmen (27,6 Prozent) eingeleitet.

Die meisten jungen Menschen gaben Überforderung der Eltern/eines Elternteils (32,9 Prozent), Beziehungsprobleme (13,6 Prozent) und Vernachlässigung (13,0 Prozent) als Anlass an.

Eine Unterbringung der Kinder und Jugendlichen in einer Einrichtung erfolgte bei 76,2 Prozent (1 092) der Fälle. In 9,6 Prozent der Fälle dauerte die Inobhutnahme nur einen Tag an, in 41,2 Prozent länger als 15 Tage.
Mit einem Anteil von 59,5 Prozent waren mehr männliche Kinder und Jugendliche von den Inobhutnahmen betroffen. Über die Hälfte (54,4 Prozent) der jungen Menschen waren in der Altersgruppe der 14 bis unter 18 Jährigen und 11,3 Prozent waren jünger als 3 Jahre.

39,3 Prozent der Kinder und Jugendlichen kehrten nach der Maßnahme in ihr gewohntes Lebensumfeld zurück (Personensorgeberechtigte, Pflegefamilie oder Heim). Für 32,0 Prozent der jungen Menschen mussten erzieherische Maßnahmen außerhalb des Elternhauses eingeleitet werden und für 13,7 Prozent der jungen Menschen endete die Maßnahme ohne anschließende Hilfe.
Bei den Hauptgründen für die Maßnahme und für die Beendigungsgründe waren Mehrfachnennungen möglich.

Weitere Daten sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes verfügbar.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 04.07.2016

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2. Sommerfest der Pflege- und Adoptivfamilien am 18.06. in Halle/Saale

Posted on Juni 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Der Verein PFAD Pflege-und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt gemeinsam mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle/Saale zum Sommerfest ein.

Neben den Vereinsmitgliedern sind selbstverständlich alle Pflege-und Adoptivfamilien sowie weitere Interessierte herzlich willkommen.

Das Fest mit einem bunten Programm für Groß und Klein findet am Samstag, den 18.06.2016 von 14 bis 18 Uhr im Bürgerhaus alternative in der Gustav Bachmann Straße 33 in 06130 Halle/Saale statt.

Für das leibliche Wohl sorgt der Humanistische Regionalverband.

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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„Kochen mit Kindern“ am 08.04. in Halle/Saale

Posted on März 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt am 08.04. um 17 Uhr Pflege- und Adoptivfamilien zum Kochen mit Kindern ins Küchenstudio Micheel nach Halle/Saale ein.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

nähere Informationen

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Artikel: „Pflegekind – Ein Leben, zwei Versionen“

Posted on Februar 14, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Pflegekind – Ein Leben, zwei Versionen“ heißt ein interessanter Artikel am 14.02.2016 in der Volksstimme. Darin geht es um die Geschichte der 17-Jährigen Madeleine aus Sachsen-Anhalt, die in ihrem Leben mehrfach zwischen ihrer leiblichen Mutter und ihrer „Pflege-Oma“ hin- und herpendelte. Der Artikel stellt sich u.a. die Frage, was eine „richtige Mutter“ ausmacht.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Ausstellungseröffnung zum Fetalen Alkoholsyndrom am 27.01. in Friedensau

Posted on Januar 25, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

In einer eindrucksvollen Ausstellung in der Bibliothek der Theologischen Hochschule Friedensau können Besucher vom 27.01.-10.02. erfahren, welche Folgen der Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für die ungeborenen Kinder hat und welche lebenslangen Beeinträchtigungen daraus entstehen.

Mit einem Thementag wird die Ausstellung am 27. Januar, 11:00 Uhr, durch den Geschäftsführer des Vereins „confugium e.V.“, Dr. Faber, eröffnet. Gisela Michalowski, Vorsitzende des Vereins „FASD Deutschland“, wird fachlich in das Thema einführen. Um 14 Uhr findet ein Workshop über den „Alltag mit FASD „… und alles immer wieder von vorne“ mit Herrn Freitag, Dipl.-Pädagoge, Familientherapeut, Kinder- und Jugendhilfe tibb, statt. Alle am Thema Interessierten, Fachkräfte aus Ämtern, Schulen, Jugendhilfeträgern und Beratungsstellen sind eingeladen, sich an diesem Thementag über ein vernachlässigtes Thema mit folgenschweren Auswirkungen zu informieren. Die Mittagspause kann zum Besuch der Ausstellung sowie zu einem Mittagessen in der Mensa der Hochschule genutzt werden.

Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 22 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr und Sonntag von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung wurde erstellt vom gemeinnützigen Verein „confugium e.V.“ in Ibbenbüren (NRW). Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und kann nach Abstimmung auch an anderen Orten gezeigt werden. Kontaktadresse: muenstermann@confugium.de

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Sachsen-Anhalt: Qualifizierungskurs für Sozialpädagogische Pflegeeltern 2016 ab 14.02.

Posted on Januar 14, 2016. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt bietet auch 2016 wieder einen Qualifizierungskurs für Sozialpädagogische Pflegeeltern mit insgesamt 6 Seminare an. Der Beginn der Fortbildungsreihe ist am 14.02.2016 in Gardelegen, das Abschlusskolloquium wird im November 2016 stattfinden.

Anmeldungen sind möglich bei Heidi Bachmann heidi.bachmann@fzpsa.de, Tel.: 0171/ 3346308

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„Jugendhilferecht/Familienrecht in Bezug auf Pflege-und Adoptivkinder“ am 03.02. in Halle/Saale

Posted on Januar 3, 2016. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 03.02. von 19 bis 21 Uhr referiert Herr Henneike, der Leiter der Abteilung: Leistungen und Dienste zur Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Magdeburg zum Thema: „Jugendhilferecht/Familienrecht in Bezug auf Pflege-und Adoptivkinder“ in den Räumlichkeiten des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in Halle/Saale.

Veranstalter ist der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V.

nähere Informationen

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Offener Treff für Pflege- und Adoptivfamilien am 18.11. in Halle/Saale

Posted on November 12, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 18.11. von 16 bis 19 Uhr findet bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. in Halle wieder ein Offener Treff statt, bei dem sich  Pflege- und Adoptiveltern austauschen können, während ihre Kinder betreut werden.

nähere Informationen

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2014 leicht gesunken

Posted on Oktober 27, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2014 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 101 Kinder und Jugendliche im Alter unter 18 Jahren ein neues Zuhause, davon 42 Mädchen und 59 Jungen. Im Vergleich zum Jahr 2013 sank die Zahl der Adoptionen nur leicht um 2 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren über die Hälfte der Kinder unter 3 Jahre alt, 13 Prozent zwischen 3 und unter 6 Jahren, 23 Prozent zwischen 6 und unter 12 Jahren und 12 Prozent waren 12 Jahre und älter.

Zu Beginn der Adoptionspflege bzw. des Adoptionsverfahrens waren je ein Drittel der Kinder bei einem leiblichen Elternteil mit Stiefelternteil bzw. neuem Partner/Partnerin oder im Krankenhaus (nach der Geburt) untergebracht und in 26 Prozent der Fälle lebte das Kind in einer Pflegefamilie.

In zwei Drittel der Fälle standen die adoptierten Kinder und Jugendlichen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Adoptiveltern. Bei 32 Prozent der Adoptionsfälle waren die Adoptierenden Stiefmutter oder Stiefvater, bei 2 Prozent waren es andere Verwandte.

Am Ende des Jahres 2014 waren 114 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 47 Mädchen und 67 Jungen. Das ist ein Anstieg um knapp 23 Prozent zum Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 89 Bewerbungen für 45 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 2 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Kind. Im Jahr zuvor bewarben sich 3 potentielle Eltern für ein Kind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 26.10.2015

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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„Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ am 21.11. in Magdeburg

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ thematisiert Prof. August Huber in seinem Vortrag am 21.11. in Magdeburg für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt.

Die unterschiedlichen Entwicklungsstufen von Pflegekindern stellen hohe und intensive Anforderungen an Pflege- und Adoptiveltern. Der Referent erklärt einen vorteilhaften Beziehungsaufbau sowie mögliche pädagogische Interventionen, um praxisnahe Hilfen für den Alltag zu vermitteln.

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„Wirtschaftliche Grundlagen für Pflege- und Adoptiveltern“ am 04.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 04.11. von 19-21 Uhr lädt der Landesverband PFAD Sachsen-Anhalt e.V. zu einer Fortbildung nach Halle in die Räumlichkeiten des Lebens(t)raum e.V. am Marktplatz 10a ein.

Herr Apel, Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe des Jugendamtes Halle, wird über „Wirtschaftliche Grundlagen für Pflege- und Adoptiveltern“ referieren.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 0176 94908028 oder post@pfad-sachsen-anhalt.de.

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Offener Treff für Pflege- und Adoptivfamilien am 21.10. in Halle/Saale

Posted on September 21, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 21.10. von 16 bis 19 Uhr findet bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. in Halle wieder ein Offener Treff statt, bei dem sich  Pflege- und Adoptiveltern austauschen können, während ihre Kinder betreut werden.

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„Die rechtliche Stellung von Pflegeeltern“ am 02.09. in Halle/Saale

Posted on August 2, 2015. Filed under: Bewerber, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am Mittwoch, den 02.09. lädt der Landesverband PFAD Pflege und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zur Fortbildung „Die rechtliche Stellung von Pflegeeltern“ mit Rechtsanwalt Achim Jaroschinski vom Verein Anwalt des Kindes ein.

Die Veranstaltung findet von 19-21 Uhr in den Räumen des Lebenstraum e.V. am Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

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Sommerfest des PFAD Sachsen-Anhalt e.V. am 27.06. in Halle/Saale

Posted on Juni 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 27.06., ab 14 Uhr lädt der Landesverband PFAD Sachsen-Anhalt e.V. zu seinem 1. Sommerfest ein.
In Kooperation mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle und dem Humanisten Regionalverband Halle wurde ein buntes Programm für die Kids zusammengestellt. Es gibt einen Mitmachzirkus, eine Vorführung des Hundesportverein Halle, Kinderschminken, eine Hüpfburg u.v.m..

Pflege- und Adoptiveltern und weitere Interessierte haben die Möglichkeit zum Austausch und können viele spannende Informationen über Fortbildungen u.ä. bekommen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

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„Frühe Chancen Sprache und Integration“ am 03.06. in Halle/Saale

Posted on Mai 6, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband PFAD Sachsen-Anhalt e.V. hat den Sprechwissenschaftler Tobias Kühne für eine Fortbildung gewonnen. Am 03.06. von 19-21 Uhr stellt er bei lebens(t)raum e.V. am Marktplatz 10 a in Halle/Saale das Projekt „Frühe Chancen Sprache und Integration“ vor und gibt Informationen zu Sprachentwicklung und Förderung sowie förderlichen Kommunikationsstrategien bei (Sprach)Entwicklungsproblemen.

Eine vorherige Anmeldung unter Tel.: 0176 94908028 oder post@pfad-sachsen-anhalt.de ist erforderlich.

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Gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen – Techniker Krankenkasse und Ministerium stellen neuen Leitfaden für Ärzte und Zahnärzte vor

Posted on März 2, 2015. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Mit dem Titel „Stoppt Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ haben die Techniker Krankenkasse und das Ministerium für Arbeit und Soziales am Mittwoch in Magdeburg einen neuen Leitfaden zur Früherkennung von Vernachlässigung und Misshandlung vorgestellt. Die dritte Auflage des erstmals im Jahr 1999 erschienenen und jetzt komplett überarbeiteten Ratgebers wendet sich nicht nur an Ärztinnen und Ärzte, sondern zusätzlich jetzt auch an Zahnärztinnen und Zahnärzte.

Der in Zusammenarbeit mit der Allianz für Kinder des Landes Sachsen-Anhalt und mit Unterstützung des Ministeriums für Inneres und Sport, der Ärztekammer, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung sowie des Gesundheitsamtes Magdeburg erstellte Leitfaden soll Medizinerinnen und Mediziner dabei unterstützen, Symptome von Gewalt und Vernachlässigung schnell zweifelsfrei zu identifizieren. Zugleich enthält die Broschüre rechtliche Hinweise und Tipps, was und vor allem mit welchen Kooperationspartnern zu tun ist, wenn es einen begründeten Verdacht der Kindesmisshandlung gibt.

Sozialminister Norbert Bischoff dankte der Techniker Krankenkasse für die Kooperation beim Thema Kinderschutz. Zugleich hob er das Landesengagement in diesem Themenfeld hervor. So hat das Land seit 2005 gut 1.500 Kinderschutzfachkräfte qualifiziert, die in den Jugendämtern sowie bei Trägern der Jugendhilfe wie etwa in Kindertagesstätten tätig werden. Zugleich hat das Sozialministerium den Aufbau Lokaler Netzwerke für Kinderschutz forciert und fachlich unterstützt. Bischoff erinnerte zugleich daran, dass Sachsen-Anhalt mit dem Aufbau eines Netzes von Familienhebammen 2006 bundesweit zu den Vorreitern gehört habe. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz 2012 war die Steuerung in kommunale Hände zu geben. Aktuell sind 41 Fachkräfte tätig. Bischoff sagte: „Der Staat und die gesamte Gesellschaft – also jeder Bürger und jede Bürgerin von Sachsen-Anhalt  – sind gefordert, Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen. Niemand darf wegsehen oder weghören, wenn Kindern und Jugendlichen Unrecht geschieht.“

Wie Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt anlässlich der Vorstellung des Leitfadens unterstrich, ist dieser ein wesentlicher Bestandteil des Engagements der Kasse zum Thema Kinder- und Jugendgesundheit in Sachsen-Anhalt. „Rund jeder siebente TK-Versicherte im Bundesland ist noch keine 15 Jahre alt. Daher liegt uns die Gesundheit von Heranwachsenden besonders am Herzen. Aus diesem Grund haben wir beispielsweise in Kooperation mit dem Kultusministerium im Schuljahr 2011/2012 die Initiative ‚Mobbingfreie Schule-Gemeinsam Klasse sein!‘ auf den Weg gebracht und unterstützen bereits seit mehreren Jahren gesundheitsfördernde Projekte an Kindergärten und Schulen. Der jetzt aktualisierte Leitfaden soll dazu beitragen, die auch bei Fachleuten bestehenden Informationsdefizite abzubauen, um dann im Bedarfsfall sachgerecht reagieren zu können“, so Hennicke der eine „große Diskrepanz“ zwischen Gesetzeslage, die ein gewaltfreies Aufwachsen von Kindern garantiert, und der Lebenswirklichkeit sieht. Beispiele aus den letzten Tagen und Wochen belegen erneut, dass Ohrfeigen und Schläge nur eine Form der Gewalt sind. Nicht selten müssen Jungen und Mädchen auch seelische Verletzungen in Form von beleidigenden Beschimpfungen, Demütigungen, Missachtung und Vernachlässigung erdulden.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Landes Sachsen-Anhalt weist für das Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Fallzahlen bei Misshandlungen sowie dem sexuellen Missbrauch von Kindern und bei der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht auf. Demnach wurden 533 Fälle von sexuellem Missbrauch sowie 171 Misshandlungsdelikte registriert. Im Jahr 2013 waren es 450 Fälle von sexuellem Missbrauch sowie 155 Fälle von Misshandlung. Die Aufklärungsquote ist in beiden Kriminalitätsbereichen hoch. Sie liegt bei knapp 90 Prozent im Bereich sexueller Missbrauch sowie gut 97 Prozent bei Kindesmisshandlung. Wegen verletzter Fürsorge- und Erziehungspflicht wurde 2014 in 103 Fällen ermittelt, lediglich zwei Vorwürfe konnten letztlich nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden.

Mit den Folgen von körperlicher und sexueller Misshandlung sowie psychischer Gewalt und Vernachlässigung sieht sich Professor Doktor Rüdiger Lessig, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Halle, in seiner täglichen Arbeit konfrontiert. Der Mediziner, der die Erstellung des Leitfadens fachlich unterstützt hat, verwies darauf, dass rechtsmedizinische Untersuchungen in Fällen von Kindeswohlgefährdung dazu beitragen können, dass erforderliche Dokumentationen für anschließende Strafverfahren zur Verfügung stehen. Lessig: „Dies kann im Einzelfall nicht nur zur Überführung eines Tatverdächtigen, sondern auch zur Entlastung von Beschuldigten beitragen, die diesem Vorwurf ausgesetzt sind. Die Informationen über die zulässigen und notwendigen Abläufe sind für die klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten, aber auch Zahnärztinnen und Zahnärzte, sehr wichtig und hilfreich. Daher begrüße ich die Aktualisierung des Leitfadens ausdrücklich!“

Der Leitfaden wird mit einer Startauflage von zunächst 4.500  Exemplaren erscheinen. Er ist zugleich im Internet auf den Seiten der TK unter www.tk.de/lv-sachsenanhalt sowie auf der Startseite des Sozialministeriums unter www.ms.sachsen-anhalt.de zu finden.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt vom 25.02.2015

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“Entspannungsmethoden für Groß und Klein” am 01.04. in Halle/Saale

Posted on März 1, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.04. zeigt Solveig KönigEntspannungsmethoden für Groß und Klein”:

  • Welche Entspannungsmethode ist in welcher Situation hilfreich?
  • Praktische Anwendungsbeispiele verschiedener Methoden.

Die Fortbildung des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. findet von 19 bis 21 Uhr in der Geschäftsstelle des Lebenstraum e.V., Marktplatz 10a, in Halle/Saale statt.

Um eine vorherige Anmeldung unter Tel.: (0345) 1 31 94 73 oder per E-Mail an post@pfad-sachsen-anhalt.de wird gebeten.

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