Sachsen-Anhalt

„Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 12.11. in Halle/Saale

Posted on November 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt am 11.12.2019 von 19 – 21 Uhr zum Seminar „Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ ins Bürgerhaus „alternativE“ nach Halle ein. Ein Referent des Wildwasser e.V. wird erwartet.

Eine Anmeldung bis 09.12.2019 über das Kontaktformular ist gewünscht.

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Basisinformationen zu Jungen Volljährigen und Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Posted on November 5, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat eine Publikation mit kurzen Basisinformationen herausgebracht. Hier werden rechtliche Grundlagen dargestellt, Zuständigkeiten aufgezeigt und hilfreiche Tipps im Rahmen der notwendigen Verwaltungsverfahren gegeben. Zu jedem Thema gibt es Verweise auf weiterführende Informationen.

Die Broschüre richtet sich an junge Geflüchtete ebenso wie an Fachkräfte und ehrenamtlich Aktive.

Broschüre zu rechtlichen Grundlagen und Zuständigkeiten mit hilfreiche Tipps für das Verwaltungsverfahren

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Magdeburger Pflegekind gewinnt Wettbewerb – Landesweite Kampagne wirbt für mehr Pflegeeltern

Posted on September 30, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Gewinnerbild von Pia (10) aus Magdeburg

Das 10-jährige Pflegekind Pia aus Magdeburg hat bei einem landesweiten Malwettbewerb den 1. Preis gewonnen. Bei dem Wettbewerb unter dem Titel „Ich hole dich ab, wo du stehst“ konnten Pflegekinder aus Sachsen-Anhalt Bilder malen. Das kleine Kunstwerk von Pia ist im Internet unter http://www.magdeburg.de zu sehen und kommt auch auf landesweite Werbematerialen. Der Malwettbewerb ist Teil einer landesweiten Kampagne zur Gewinnung von mehr Pflegeeltern.

Pias Bild zeig, wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, geprägt von liebevollen Menschen und einem sicheren Rückzugsort. Dieses Gefühl soll künftig mit der Kampagne auch engagierten Menschen vermittelt werden, die sich vorstellen können ein Pflegekind bei sich aufzunehmen. Pias Bild wurde durch das Landesjugendamt mit einem kleinen Geschenk prämiert. Die 10-Jährige lebt seit drei Jahren in einer Magdeburger Pflegefamilie.

Initiatoren der Kampagne sind Vertreter der Pflegekinderdienste Sachsen-Anhalts im Landesjugendamt. In einem Arbeitskreis wurden die Idee „Gewinnung von Pflegeeltern“ landesweit diskutiert und eine Kampagne entwickelt. Mit dem Leitsatz „Ich hole dich ab, wo du stehst“ konnten Pflegekinder ihre Ideen malerisch frei gestalten. Auch der Pflegekinderdienst des Magdeburger Jugendamtes hat die Chance genutzt und wird das Bild auf Broschüren und Flyern nutzen.

Auch in Magdeburg wird das Bild künftig verwendet. Hier leben derzeit 178 Kinder in 120 Pflegefamilien. Die Landeshauptstadt sucht nach wie vor Menschen, die sich für Kinder engagieren möchten. Neben der positiven Einstellung, sich gemeinsam mit dem Pflegekinderdienst und den jungen Menschen auf ein „neues Feld“ zu wagen, sind erzieherische Kompetenzen sowie räumliche und zeitliche Ressourcen wünschenswert. Interessierte Familien sollten bereit sein, mit dem Pflegekinderdienst und anderen Fachdiensten sowie den jungen Menschen kreative und realistische Perspektiven zu entwickeln. Der Zeitrahmen der Betreuung eines Kindes in einer Pflegefamilie kann kurzfristig oder auf Dauer angelegt sein.

Weitere Informationen erhalten Interessenten gern im Pflegekinderdienst des Jugendamtes bei einem persönlichen Beratungsgespräch. Eine Terminvereinbarung ist unter der Rufnummer 03 91/5 40 38 33 oder per Mail an pflegekinderdienst@jga.magdeburg.de möglich.

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2020

Posted on September 18, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Das Präsidiums des Deutschen Vereins hat am 11. September 2019 Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2020 verabschiedet.

Bezug nehmend auf die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge für das Jahr 2019 sowie auf die im Jahr 2007 veröffentlichten weiterentwickelten Empfehlungen für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege spricht sich der Deutsche Verein für folgende Anpassungen aus:

  • Die Pauschalbeträge für Pflege und Erziehung sowie für materielle Aufwendungen sind den um 1,4 % gestiegenen Verbraucherpreisen anzupassen.
  • Die Erstattungsbeträge für Beiträge zur Unfallversicherung empfiehlt der Deutsche Verein entsprechend des gesunkenen Mindestversicherungsbeitrages anzupassen.
  • Die Erstattungsbeiträge für die Rentenversicherung empfiehlt der Deutsche Verein unverändert fortzuschreiben.

Die Empfehlungen richten sich vor allem an Behörden, die nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständig sind, sowie an öffentliche Stellen, die mit der Umsetzung der Festsetzung und weiterer Regelungen des § 39 SGB VIII betraut sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Vereinheitlichung der finanziellen Unterstützung von Pflegefamilien, auch mit dem Ziel der Förderung ihres Engagements und der Anerkennung ihrer Leistungen für die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen sowie für unsere Gesellschaft.

zu den ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2020 (pdf)

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Sachsen-Anhalt: Leichter Rückgang der Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen

Posted on August 8, 2019. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Sachsen-Anhalt, Statistik | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2018 haben die Jugendämter in Sachsen-Anhalt 3 235 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das 232 Verfahren (-6,7 %) weniger als im Vorjahr. Dennoch befanden sich die Verfahren im Vergleich zum Beginn der Erhebung im Jahr 2012 (2 315 Fälle) auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Von den eingeleiteten Verfahren waren 1 641 (50,7 %) Mädchen und 1 594 (49,3 %) Jungen betroffen. Fast jedes 2. Kind (47,3 %) hatte zu Beginn des Verfahrens der Gefährdungseinschätzung das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet, darunter waren 853 Kinder jünger als 3 Jahre.

Die Gefährdungen werden von Fachkräften während der zumeist mehreren Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen und deren Familien eingeschätzt. Als Ergebnis der durchgeführten Verfahren wurde bei 14,7 % (475 Fälle) eine akute und bei 11,7 % (378 Fälle) eine latente Kindeswohlgefährdung festgestellt. Bei fast 3/4 der Verfahren lag keine Kindeswohlgefährdung vor, aber bei 36,0 % bestand Hilfebedarf.

Bei 60,8 % (594 Fälle) war die Vernachlässigung des Kindes/Jugendlichen der Hauptgrund für die Feststellung einer akuten oder latenten Gefährdungseinschätzung, gefolgt von körperlicher Misshandlung mit 19,7 % (192 Fälle), psychischer Misshandlung mit 14,8 % (145 Fälle) und 4,7 % (46 Fälle) aufgrund sexueller Gewalt. Dabei waren Mehrfachnennungen möglich.

Am häufigsten machten anonyme Melder das Jugendamt auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung aufmerksam, und zwar bei 20,9 % der Verfahren. Bei 12,5 % der Fälle kamen die Hinweise von Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft. Gut jeden 10. Hinweis (10,7 %) erhielten die Jugendämter von Bekannten oder Nachbarn.

Weitere Informationen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls eines/einer Minderjährigen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist und diese Situation von dem Sorgeberechtigten nicht abgewendet wird oder werden kann.

Zur Bewertung der Gefährdungslage macht sich das Jugendamt einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind beziehungsweise Jugendlichen und seiner Lebenssituation. Das Jugendamt hat den Personensorgeberechtigten zur Abwendung der Gefährdung geeignete und notwendige Hilfen anzubieten.

Quelle: statistik-sachsen-anhalt.de

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Sachsen Anhalt: Weniger Adoptionen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2018

Posted on August 8, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Sachsen-Anhalt, Statistik | Schlagwörter: |

Die Zahl der Adoptionen in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 25,9 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, wurden 83 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zur Adoption vermittelt (39 Jungen und 44 Mädchen), der niedrigste Wert seit 1992 (212).

Zum Zeitpunkt der Adoption waren 60,2 % jünger als 3 Jahre, 12,1 % im Alter zwischen 3 und unter 6 Jahren, 18,1 % zwischen 6 und unter 12 Jahren und 9,6 % 12 Jahre und älter.

28 Adoptionen (33,7 %) erfolgten durch ein Stiefelternteil, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils, 55 Kinder und Jugendliche (66,3 %) wurden durch andere nicht verwandte Personen angenommen.

9 von 10 Adoptionen von unter 3-Jährigen erfolgten durch nicht verwandte Personen. Bei den 3 bis unter 18-Jährigen lag der Anteil der Adoptionen durch einen Stiefelternteil bei 69,7 %.

Am Jahresende 2018 waren 31 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 39 Jungen und Mädchen. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 75 Adoptionsbewerbungen vor (2017: 93).

Am Ende des Jahres 2018 waren 93 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht. Das waren 13 Mädchen und Jungen mehr als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Weitere Informationen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe finden Sie im Internetan- gebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Quelle: statistik-sachsen-anhalt.de

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Sachsen Anhalt: Mehr Inobhutnahmen durch Jugendämter im Jahr 2018

Posted on August 8, 2019. Filed under: Forschung, Sachsen-Anhalt, Statistik | Schlagwörter: , , |

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, wurden im Jahr 2018 insgesamt 1 489 Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in Obhut genommen. Das waren 223 (+17,6 %) Fälle mehr als im Jahr zuvor.

In 894 Fällen (60,0 %) ergriffen soziale Dienste bzw. Jugendämter die Maßnahme. In 350 Fällen (23,5 %) erfolgte die Inobhutnahme auf Wunsch des Kindes oder Jugendlichen selbst bzw. auf Anregung der Eltern oder eines Elternteils. Die Polizei bzw. eine Ordnungsbehörde regte eine Maßnahme in 113 Fällen an (7,6 %).

Häufigster Grund (Mehrfachnennungen möglich) für eine Inobhutnahme waren sonstige Probleme (485), Überforderung der Eltern/eines Elternteils (480) oder Vernachlässigung (309). Aufgrund des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung (§ 8a Abs. 1 SGB VIII) wurden 349 Maßnahmen (23,4 %) eingeleitet. Da die unbegleiteten Einreisen minderjähriger Flüchtlinge aus dem Ausland das 2. Jahr in Folge sanken, wurden nur 251 Kinder und Jugendliche aufgrund einer Einreise ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person aus dem Ausland in Obhut genommen. Das waren 129 weniger als im Vorjahr.

55,4 % der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen waren männlichen Geschlechts. Knapp 42,0 % gehörten der Altersgruppe der 14- bis unter 18-Jährigen an und 302 Kinder waren jünger als 3 Jahre.

Kinder und Jugendliche werden auf eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer (z. B. Jugendamt, Polizei, Erzieher) in Obhut genommen, wenn eine dringende Gefahr für ihr Wohl besteht. Dabei sorgt das Jugendamt für eine vorläufige Unterbringung, meist für Stunden oder Tage bei einer geeigneten Person, in einer Einrichtung, etwa einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform.

Quelle: statistik-sachsen-anhalt.de

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Kinderarmut: Paritätische Studie belegt wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland

Posted on August 4, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen, Thüringen | Schlagwörter: , , , |

Eine wachsende soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien belegt eine neue Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbands, für die aktuelle amtliche Daten ausgewertet wurden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband geht darin der Frage nach, wie viel Geld Familien mit Kindern zur Verfügung haben und was sie für die physischen und für soziale Grundbedarfe der Teilhabe der Kinder ausgeben.

Im Zehn-Jahres-Vergleich ging die ohnehin breite Schere zwischen den Haushaltseinkommen der ärmsten und der reichsten Familien weiter auseinander, so der Befund. Während der Konsum im Durchschnitt moderat und beim obersten Zehntel spürbar zugenommen hat, mussten sich die ärmeren Kinder über die Jahre weiter einschränken: Arme Familien hatten real weniger Geld als noch zehn Jahre zuvor zur Verfügung, um ihren Kindern mehr als das physisch Notwendige zu finanzieren. „Arme Kinder werden ärmer und immer weiter abgehängt. Das, was für die Mehrheit Gleichaltriger selbstverständlich ist, bleibt ihnen auf Grund der Einkommenssituation ihrer Eltern versagt. Arme Familien haben faktisch immer weniger im Portemonnaie und gespart wird notgedrungen an allem, was über das physisch Überlebensnotwendige hinausgeht“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. „Während die breite Mehrheit sich immer mehr leisten kann, sind arme Kinder zunehmend außen vor. Das Gefühl nicht dazu zu gehören, ausgegrenzt zu sein und abseits stehen zu müssen, ist das Lebensgefühl armer Kinder in Deutschland. Frust, Resignation, weniger Bildungserfolg und höhere Krankheitsanfälligkeit sind schließlich sehr häufig die Folgen der Einkommensarmut der Familien“, so Schneider.

Während die durchschnittlichen Ausgaben für ein Kind bei rund 600 Euro liegen, konnten sich die ärmsten zehn Prozent der Paarhaushalte mit einem Kind nur 364 Euro für ihr Kind leisten. Die reichsten zehn Prozent der Familien gaben im Schnitt 1.200 Euro im Monat für ihr Kind aus. Besonders eklatant sind die Differenzen bei den Ausgaben für die sozialen Grundbedarfe der Teilhabe. Ob Spielzeug, Zoo-Besuch, das gelegentliche Eis bei einem Ausflug oder auch eine Kindertheatervorstellung: Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte mit einem Kind gerade einmal 44 Euro pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. Der Durchschnitt gab für ein Kind fast drei Mal so viel (123 Euro) aus, die reichsten zehn Prozent dagegen sogar 257 Euro und damit fast sechs Mal so viel wie die ärmsten Familien und preisbereinigt sogar 14,7 Prozent mehr als zehn Jahre vorher. „Ein gleichberechtigtes Aufwachsen ist für die Kinder in den einkommensarmen Haushalten nicht möglich. Die wachsende Schere zwischen Arm und Reich manifestiert sich am Ende im sozialen Ausschluss der Kinder“, so Mit-Autor der Studie Andreas Aust von der Paritätischen Forschungsstelle.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert, das Bildungs- und Teilhabepaket zu ersetzen durch einen Rechtsanspruch auf Teilhabe im Kinder- und Jugendhilfegesetz. Darüber hinaus müsse der Familienlastenausgleich „vom Kopf auf die Füße gestellt“ werden: Der Verband plädiert für die Einführung einer einkommens- und bedarfsorientierten Kindergrundsicherung.

Quelle: Pressemeldung des Paritätischen Gesamtverbandes

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„Bis ins vierte Glied – Traumata und ihre Auswirkungen“ am 21.10. in Halle/Saale

Posted on Juli 21, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Mecklenburg-Vorpommern Anne Drescher wird am 21.10.2019 in Halle/Saale für das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt vor Fachkräften der Adoptionsvermittlung und im Pflegekinderwesen sowie Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe zum Thema „Bis ins vierte Glied – Traumata und ihre Auswirkungen“ referieren.

Fachkräfte in der Adoptionsvermittlung begleiten im Rahmen schwieriger Einzelfälle häufig Betroffene, wo der Verdacht auf eine politisch motivierte Adoption im Raum steht. In der DDR gemachte Erfahrungen führen dazu, dass das grundsätzliche Vertrauen in Behörden in Frage steht. Diese Erfahrungen prägen nicht nur die betroffene Generation selbst, sondern auch die Kinder und Kindeskinder. Geplant sind Diskussion und gemeinsamer Austausch.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Traumatische Ereignisse
  • Traumafolgen für Generationen
  • Transgenerationale Traumaweitergabe
  • Resilienzfaktoren
  • Kategorien verschiedener Betroffenengruppen mit Rehabilitierungsmöglichkeiten
  • SED-Unrechtsbereinigungsgesetze und weitere Entschädigungsmöglichkeiten

nähere Informationen (Seite 151)

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Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ am 02.09. in Halle/Saale

Posted on Juni 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in Halle/Saale findet am 02.09.2019 der Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ statt.

Zielgruppe für die Fortbildung sind Fachkräfte im Pflegekinderdienst, ASD, Vormünder, Fachkräfte in der stationären Hilfe zur Erziehung, SPFH, Beratungsstellen sowie Pflege- und Adoptiveltern.

Die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien ist als familiäre Unterbringungsform aus dem Leistungskatalog der Hilfen zur Erziehung nicht weg zu denken. Nach wie vor werden mehr Pflegefamilien gebraucht als tatsächlich zur Verfügung stehen. Umso wichtiger ist es, neue Pflegeeltern zu gewinnen, bestehende Pflegeverhältnisse zu unterstützen und immer wieder neue Impulse für die Arbeit in diesem Bereich sowie für alle anderen in der Hilfe beteiligten Bereiche wie ASD, Vormundschaft, stationäre Unterbringungsformen der Hilfen zur Erziehung zu setzen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • die Entwicklung der Hilfen zur Erziehung im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, die Umsetzung von Partizipation und Beschwerdemanagement
  • bindungsorientierte Elternarbeit/Pflegeelternarbeit
  • Sexualpädagogische Arbeit in der Pflegekinderhilfe
  • Mentalisierung als Möglichkeit zur Arbeit mit Pflegekindern, Pflegeeltern und der Herkunftsfamilie
  • theaterpädagogische Arbeit mit Pflegeeltern: Pflegeeltern brauchen eine klare Ausrichtung der Elternrolle (Vater/Mutter) und dessen Chancen. Dramapädagogische Übungen simulieren alltägliche Situationen und machen sichtbar, worauf es in der Rollendynamik situationsbezogen und mit nachhaltiger Wirkung ankommt.
  • Informationen für interessierte Menschen an der Arbeit mit Pflegekindern

Als Referent*innen werden erwartet: Prof. Dr. Jörg Maywald, Heidrun Sauer, Torsten Kettritz, Norbert Knitsch und Heliane Schnelle

Veranstaltungsflyer + Anmeldeformular

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„Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?“ am 28./29.08. und 04.12. in Halle/Saale

Posted on Mai 28, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoFür Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder-und Jugendhilfe, insbesondere Vormünder*innen, Pflegeltern und Verfahrensbeistände referiert Peter Stieler zum Thema „Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?„. Veranstalter dieser Seminarreihe am 28./29.08.2019 und 04.12.2019 in Halle/Saale ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Kindeswille (KIWI) und Kindeswohl (KIWO) – zwei sich gegenseitig bedingende und nicht ausschließende Begriffe. Die fachliche Prüfung des Kindeswohls ist gängige Praxis. Doch wie prüfe ich den Kindeswillen? Und wo genau liegt die Grenze zwischen Subjektstellung des Kindes und der Gefährdung seines Wohles? Der Kindeswille ist ein vielgenutzter Begriff, dessen inhaltliche Würdigung durch Fachkräfte unterschiedlicher, manchmal nur „vermuteter“ Bewertung obliegt. Wann ist der Kindeswille bedeutsam? Wann ist er bedeutsamer als der Wille der Eltern? Woran erkenne ich einen tragfähigen Kindeswillen? Ist ein manipulierter Wille anzuerkennen?

Zu den o.g. Fragen soll die Fortbildung Ihnen Sicherheit und Fachwissen durch folgende Schwerpunkte vermitteln:

  • Kinderinteressen und rechtliche Subjektstellung
  • rechtliche Bedeutung unterschiedlicher Willensbegriffe
  • psychologische Hintergründe und Kriterien des KIWI
  • Vorgaben des BVerfG und deren Umsetzung
  • Bausteine zur Erkundung des tragfähigen KIWI
  • aktuelle Gerichtsbeschlüsse von AG/ OLG/ BVerfG

Sie werden in der Fortbildung folgende Kompetenzen erwerben:

  • Grundlagenwissen zur Verankerung der Bedeutsamkeit des KIWI durch Völkerrecht
  • Kenntnis der rechtlich/psychologischenBestandteile des KIWI
  • Utilisierung der Willenskriterien zur Erarbeitung der Tragfähigkeit des KIWI
  • sich daraus ergebende Handlungsnotwendigkeiten in der beruflichen Praxis

nähere Informationen (Seite 149)

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„Stiefkindadoptionen – Lästige Pflicht oder wirksames Instrument?“ am 27.08. in Halle/Saale

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoFür Fachkräfte in der Adoptionsvermittlung referiert Dr. Oliver Hardenberg zum Thema „Stiefkindadoptionen – Lästige Pflicht oder wirksames Instrument?„. Veranstalter dieses Seminars am 27.08.2019 in Halle/Saale ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Im Seminar wird sich umfassend mit der Thematik Stiefkindadoptionen auseinandergesetzt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Rolle des einwilligenden Elternteils
  • Exploration des Kindes/ Jugendlichen (Methoden)
  • Überprüfung und Vorbereitung des Annehmenden/ der Annehmenden
  • Wann ist aus Sicht des Kindes/ des Jugendlichen die Adoption durch einen Stiefelternteil zu befürworten?
  • Wann ist die Adoption durch den Stiefelternteil kritisch zu sehen?

nähere Informationen (Seite 148)

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„Installation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ am 26.08. in Halle/Saale

Posted on Mai 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAm 26.08.2019 findet in Halle/Saale das Seminar des Landesverwaltungsamts Sachsen-AnhaltInstallation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ statt. Referieren wird Dr. Oliver Hardenberg.

Eingeladen sind Fachkräfte in den ASD, dem PKD, in der stationären und ambulanten Erziehungshilfe, Pflegeeltern, Erziehungsfachstellen, Kinderdorfhäuser, familienanaloge Kleinstgruppen, Adoptivfamilien sowie sozialpädagogische Lebensgemeinschaften.

Anhand von Beispielen aus der Praxis sollen Kriterien für die Auswahl von Hilfen für die Pflegeeltern und das Pflegekind bzw. die anderen familienanalogen Hilfeformen sowie Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen im Seminarerarbeitet werden wie Integrationshilfen in Kindergarten und Schule, Ambulante Familienhilfe im familiären Kontext, Entlastungsangebote und Kriseninterventionen, pädagogische, psychologische und medizinische Einzelhilfen für das Pflegekind, Psychotherapeutische Hilfen, Beratung durch freie Jugendhilfeträger Beratungsgruppen und Fortbildungsveranstaltungen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen zur Erziehung
  • Unterstützungsmöglichkeiten, Krisenintervention
  • Hilfen zur Einschätzung der Wirksamkeit von Hilfen zur Erziehung
  • Umgang mit gescheiterten Hilfen

nähere Informationen (Seite 147)

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DIE LINKE: Große Anfrage „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“

Posted on Mai 3, 2019. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt |

logoJährlich steigt in Sachsen-Anhalt die Zahl der Kinder, die in Pflegefamilien aufgenommen werden. Mit ihrer Großen Anfrage an die Landesregierung „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“ hat die Landtagsfraktion DIE LINKE unter anderem Hintergründe zu den Ursachen, den Herkunftsfamilien und zur Lebenssituation von Kindern in Pflegefamilien hinterfragt.

nähere Informationen:

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„In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen, Thüringen | Schlagwörter: , |

logoboysens-medien.de berichtet am 28.04.2019 im Artikel „In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“ von der deutschlandweit prekären Bewerbersituation um Pflegekinder.

Als Ursachen werden u.a. der angespannte Wohnungsmarkt und die häufige Berufstätigkeit beider Elternteile genannt.

Zum Thema äußerten sich auch Monika Görres, stellvertretende Vorsitzende des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern sowie Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband, der Verbesserungsbedarf in der sozialen Absicherung von Pflegefamilien sieht:

„Zu nennen wäre da beispielsweise Altersvorsorge. Ein weiteres großes Thema ist die Frage der Regulierung von Schäden, die Pflegekinder in der Pflegefamilie verursachen. Hier greift die Haftpflichtversicherung meistens nicht.“

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PFAD Musterschreiben an Rentenversicherung bewährt sich!

Posted on April 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

logoDie ersten Adoptiv- und Pflegeeltern, die mit dem Musterantrag des PFAD Bundesverbandes e.V. die Anrechnung ihrer Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten bei ihrem Rentenversicherungsträger klären ließen, haben positive Bescheide erhalten.

Die Leistungen aus der Mütterrente werden nun ihnen und nicht den leiblichen Eltern zugerechnet.

Das Engagement von PFAD und seine Informationskampagne zur Klärung der Rentenkonten hat sich also schon für viele gelohnt!

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„Sozialpädagogisches, psychologisches und rechtliches Handeln bei traumatisierten Kindern erziehungsunfähiger und schwer erziehungseingeschränkter Eltern“ am 24./25.06. in Magdeburg

Posted on April 24, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie Psychologin Dr. Martina Cappenberg und der Jurist Prof. Dr. Ludwig Salgo werden am 24./25.06. in Magdeburg vor Fachkräften zum Thema „Sozialpädagogisches, psychologisches und rechtliches Handeln bei traumatisierten Kindern erziehungsunfähiger und schwer erziehungseingeschränkter Eltern“ referieren. Veranstalter ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Ziel der Fortbildung ist es, eine kindzentrierte Sichtweise zu fördern, um im Interesse der Kinder eine sichere und förderliche Perspektive zu entwickeln.

Die Fortbildung widmet sich den Fragestellungen:

  • Was sind kindliche traumatische Erfahrungen (Bindungsschäden, chronische Vernachlässigung und Verwahrlosung, seelische und körperliche Gewalt)?
  • Wie stellt man schwere Einschränkungen der Erziehungsfähigkeit und Erziehungsunfähigkeit fest?
  • Wann sind familiale Hilfen (SPFH) und wann ist eine (dauerhafte) Fremdunterbringung eines Kindes erforderlich?
  • Wie wirken sich Besuchskontakte mit leiblichen Eltern bei dauerhaft fremd untergebrachten traumatisierten Kindern aus?
  • Welche Entwicklungschancen haben traumatisierte Kinder?
  • Welche Hilfen benötigen fremd untergebrachte traumatisierte Kinder?
  • Wie wirken sich Erziehungsunfähigkeit, Einschränkung der Erziehungsfähigkeit auf die Kinder aus? Folgen/Kindeswohlgefährdung
  • Umgang mit Gutachten/Begutachtung bei traumatisierten Kindern

nähere Informationen (Seite 146)

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Informieren Sie die Politik über Ihre Schwierigkeiten mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht

Posted on April 19, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoMit dem Ziel der Verbesserung der Unterstützung von Eltern und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen findet momentan ein Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe statt. Damit darin auch die Erfahrungen Betroffener mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht berücksichtigt werden können, sammelt und sichtet eine unabhängige wissenschaftliche Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz vom 25. April bis zum 30. Juni 2019 Fälle Betroffener.

Sie können sich ab dem 25. April 2019 an folgende Adresse wenden und vertraulich über Ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht berichten:

Kinderschutzverläufe
Postfach 2511
55015 Mainz
Telefon: 06131 2492274
Mo/Fr: 09:00 – 11:00 Uhr
Di/Mi/Do: 16:00 – 18:00 Uhr
E-Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de
Homepage: www.kinderschutzverlaeufe.de

Die wissenschaftliche Anlaufstelle wird Ihren Bericht zusammen mit weiteren Erfahrungsberichten von Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von deren Vertrauenspersonen sowie auch von Pflegeltern und von Fachkräften gemeinsam mit einem Kreis unabhängiger Expertinnen und Experten genau betrachten und dabei der Frage nachgehen, welche Veränderungen in den Regelungen zu Kinderschutzverfahren beim Jugendamt und beim Familiengericht notwendig sind.

Zur Klarstellung und um nicht falsche Erwartungen zu wecken, wird darauf hingewiesen, dass die wissenschaftliche Anlaufstelle keinen Beschwerden in Einzelfällen nachgehen kann. Aufgabe der wissenschaftlichen Anlaufstelle ist es umso mehr, den Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf der Grundlage der Berichte von Betroffenen Hinweise zu geben, welche Änderungen im deutschen Kinderschutzsystem angegangen werden müssen.

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„Crystal Meth und Familie: Welche Hilfen benötigen die Kinder?“ am 16.05. in Magdeburg

Posted on April 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoFür Fachkräfte der Pflegekinderdienste, der Adoptionsvermittlungsstellen, der sozialpädagogischen Familienhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachkräfte der Erziehungshilfe in Beratungsstellen bietet das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt am 16.05.2019 in Magdeburg das Seminar „Crystal Meth und Familie: Welche Hilfen benötigen die Kinder?“ an. Referent wird der Klinische Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Michael Klein sein.

Zunehmend werden die Fachkräfte im Pflegekinderwesen, in der Adoptionsvermittlung und in der sozialpädagogischen Familienhilfe mit Kindern konfrontiert, deren Herkunftseltern Crystal Meth konsumiert haben bzw. noch konsumieren.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ausgangslage und Entwicklung der Drogenproblematik
  • medizinische und soziale Auswirkungen des Konsums von Crystal Meth auf die Erwachsenen, die Kinder, das involvierte Familiensystem
  • direkte und indirekte Effekte für die Kinder suchtkranker Eltern, Konsequenzen elterlicher Suchtstörungen für die psychische Gesundheit der Kinder
  • Vorstellung von Konzepten zur Hilfe für betroffene Familien, Interventionsmöglichkeiten
  • Prävention, best practice
  • Bindungsmuster

nähere Informationen (Seite 145)

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„Pflegekinder diagnostizieren“ am 18.05. in Magdeburg

Posted on April 6, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAnne Richard-Kopa referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 18.05.2019 in Magdeburg zum Thema „Pflegekinder diagnostizieren“.

In dem Seminar wird sowohl die Begutachtung für das FamG-Verfahren, als auch die Möglichkeit einer Diagnostik mit dem Ziel, wertvolle Erkenntnisse für die Perspektivplanung, den Umgang im Alltag sowie weitere Hilfen für das Pflegekind und die Pflegefamilie zu gewinnen, erläutert. Über Praxisbeispiele erörtert die Referentin Methoden, Ziele und Chancen einer qualifizierten Diagnostik.

nähere Informationen

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Saalekreis: „Weil es zu wenig Pflegeeltern gibt – Wenn Babys direkt aus der Klinik ins Heim müssen“

Posted on März 27, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt |

logoDie Mitteldeutsche Zeitung berichtet im Artikel „Weil es zu wenig Pflegeeltern gibt – Wenn Babys direkt aus der Klinik ins Heim müssen“ vom 26.03.2019 von der Misere, dass im Saalekreis 2018 von insgesamt 79 in Obhut genommenen Kindern 70 in Heimen und nur neun in Pflegefamilien untergebracht wurden. Von den zehn unter Dreijährigen kamen vier von zehn Kindern ins Heim, weil nicht genügend Pflegefamilien zur Verfügung standen.

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Bundesweiter Aktionsabend „Kinder der Utopie“ am 15. Mai: Film mit Diskussion über inklusive Bildung

Posted on März 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoSechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft. Ein berührender und ehrlicher Dokumentarfilm von Hubertus Siegert.

In dem 80-minütigen Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE treffen sich sechs junge Erwachsene wieder. Vor zwölf Jahren wurden sie schon einmal dokumentiert – für den Film KLASSENLEBEN.

Sie besuchten damals eine Berliner Grundschule, an der eine zu der Zeit noch außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam unterrichtet. Auch Schwerstbehinderte waren Teil der Klassengemeinschaft.

Gemeinsam sehen sich die jungen Erwachsenen Filmaufnahmen aus ihrer Schulzeit an, begegnen ihrem jüngeren Ich, sprechen bisher Ungesagtes aus und reden darüber, wie sie wurden, was sie sind.

Interessierte können den Film durch frühzeitige Interessensbekundung in ein Kino ihrer Stadt holen und eine anschließende Diskussion organisieren.

Alle nötigen Informationen finden Sie auf https://www.diekinderderutopie.de.

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PFAD Ländergremium I/2019: „Verwandtenpflege“ am 15./16.06. in Berlin

Posted on März 13, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 15./16. Juni 2019 veranstaltet der PFAD Bundesverband sein PFAD Ländergremium I/2019 zum Thema „Verwandtenpflege“ in Berlin.

Eingeladen sind neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD OrtsgruppenvertreterInnen und Einzelmitglieder. Sie können am Vortrag am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen, an dem ab 11 Uhr auch die Mitgliederversammlung des Verbandes stattfindet.

Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme am Samstag gegeben.

Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf Flyer und Anmeldeformular.

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Neue Beitritte zum PFAD Bundesverband

Posted on März 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoDer PFAD Bundesverband freut sich über den Beitritt von drei weiteren Ortsvereinen aus Hessen unter das Dach von PFAD:

  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien Fulda e.V.
  • PFAD für Kinder Gießen Verein der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.

zur Übersicht über die Landesvertretungen von PFAD

Auch immer mehr Adoptiv- und Pflegefamilien aus Bundesländern, in denen PFAD noch keine Landesorganisationen hat, treten dem PFAD Verband als Einzelmitglieder bei und unterstützen so durch ihre Mitgliedschaft die engagierte Lobbyarbeit von PFAD im Sinne der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien.

nähere Informationen zur Mitgliedschaft im PFAD Verband

Vielen Dank dafür!

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Umfrage zum PFAD Jahresthema 2019

Posted on Januar 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

logoIn diesem Jahr hat sich der PFAD Bundesverband als Jahresthema die „Entlastung von Pflege- und Adoptivfamilien“ vorgenommen und fordert: Entlastung gehört dazu!

Um Ideen und einen Überblick über gute Praxis sammeln zu können, bittet PFAD Pflege- und Adoptiveltern, ihre Selbsthilfegruppen sowie Fachkräfte aus Jugendämtern und von freien Trägern wieder um Ihre Mitwirkung.

Auszeiten, Unterstützung und das Abgeben von Aufgaben sind besonders in Pflege- und Adoptivfamilien vorbeugend und vor allem in Krisenzeiten wichtig. Pflege- und Adoptiveltern versuchen nach Kräften die Entwicklung ihrer Kinder zu fördern. Zwischen vielen Pflichten und Terminen sind sie stark gefordert und es bleibt im Alltag oft zu wenig Zeit für eigene Bedürfnisse und Regeneration. Auch Kinder profitieren von entlastenden Angeboten in ihrem leistungsorientierten Umfeld.

Deshalb startet PFAD die:

PFAD UMFRAGE 2019
Gesammelt werden gute Ideen und kreative Lösungen, die der Entlastung von Pflege- und Adoptivfamilien dienen.

  • Wie stärken sich Pflege- und Adoptiveltern im Alltag?
  • Was bieten Jugendämter und freie Träger zur Entlastung an?
  • Welche Entlastungsangebote organisieren Selbsthilfegruppen der Pflege- und Adoptivfamilien?

Bitte schreiben Sie an: redaktion@pfad-bv.de

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„Teilhabe für (Pflege) Kinder mit seelischen Behinderungen und kognitiven Einschränkungen. Anspruch auf Leistungen aus der Eingliederungshilfe“ am 26.01. in Halle/Saale

Posted on Dezember 9, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 26.01.2019 lädt PFAD Pflege und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Seminar „Teilhabe für (Pflege)Kinder mit seelischen Behinderungen und kognitiven Einschränkungen. Anspruch auf Leistungen aus der Eingliederungshilfe.“ mit dem Referenten Rechtsanwalt Benjamin Raabe ein.

Öfter erleben Pflegeeltern, dass die Kinder, die sie als Pflegekinder bei sich aufgenommen haben, Entwicklungsprobleme mitbringen. Spätestens in der Schulzeit werden seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen unübersehbar.

Welche Auswirkungen haben diese Einschränkungen auf die Rahmung des Pflegeverhältnisses, welche (Rechts-)Ansprüche bestehen für diese Kinder.
Anhand von Fallbeispielen werden mögliche Hilfen erarbeitet.

zum Veranstaltungsflyer

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Bericht vom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt

Posted on September 22, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoVom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt am 15.09.2018 in Bernburg berichtet der Artikel „Ein Husky als Kuscheltier“ in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.09.2018.

Insgesamt besuchten knapp 360 Menschen die Veranstaltung auf dem Gelände der Stiftung der Ev. Jugendhilfe, St. Johannis Bernburg. Geboten wurden Seminare und Workshops für die Pflegeeltern sowie zahlreiche Aktivitäten für die Kinder.

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Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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„Angststörungen bei Kindern“ am 24.10. in Halle/Saale

Posted on August 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFrau Dr. Reinhardt wird am 24.10.2018 von 19-21 Uhr für PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V.  in Halle/Saale zum Thema „Angststörungen bei Kindern“ referieren.

Um Anmeldung bis zum 20.10.18 wird gebeten.

nähere Informationen

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Sommerfest des PFAD Sachsen-Anhalt am 18.08. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAuch dieses Jahr lädt der PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. wieder zum Sommerfest für Pflege- und Adoptivfamilien am Samstag, den 18.08. von 14-18 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle sowie dem Humanistischen Regionalverband im Bürgerhaus „alternativE“ in der Gustav-Bachmann-Str.33 in 06130 Halle statt.

Vom Kinderschminken, bis zur Tombola, wird eine Menge Programm geboten und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Interessierte sind herzlich willkommen.

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Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“

Posted on August 11, 2018. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Verschiedenes |

logoDie Volksstimme berichtet im Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“ vom 11.08.2018 über das große sportliche Potential des 18-jährigen Toni.

Er wird von seinen Pflegeeltern und großzügigen Sponsoren gefördert. Sogar die Teilnahme an den nächsten Paralympics ist vielleicht möglich.

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Politisch motivierte Adoptionen in der DDR: lange bekannt, wenig erforscht

Posted on April 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hatte im Januar 2017 in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Vor- bzw. Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990“ beauftragt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem MBJS initiiert und gefördert.

Diese Vorstudie liegt nun vor. Zu den Ergebnissen erklären die Ostbeauftragte Iris Gleicke und die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die Vorstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Phänomen politisch motivierter Adoptionen in der DDR zwar lange bekannt, aber bislang nur punktuell erforscht ist. Zu diesem Thema ist die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch nicht abgeschlossen. Mit der Vorstudie wollten wir uns einem Aspekt des SED-Unrechts nähern, der kaum nachvollziehbare Spuren hinterließ und dessen Ausmaß unbekannt ist.

Die Vorstudie zeigt, dass es in den Jahren zwischen 1966 und 1990 in der DDR zu politisch motivierten Adoptionsverfahren gekommen ist, die nach allgemeinen rechtsstaatlichen Maßstäben als Unrecht bezeichnet werden können. Sie zeigt auch, dass die Bedeutung und in gewissen Grenzen auch der Umfang politisch motivierter Adoptionsverfahren in der SED-Diktatur im Rahmen einer Hauptstudie erforscht werden können. Dabei wäre der Schutz der individuellen Daten ebenso zu beachten wie auch ein sensibler Umgang mit den Einzelschicksalen.“

Iris Gleicke und Britta Ernst danken dem von Prof. Thomas Lindenberger geleiteten Autorenteam – Dr. Agnès Arp, Dr. Ronald Gebauer und Dr. Marie-Luise Warnecke – dafür, dass mit der Vorstudie nun konzeptionelle und praktische Überlegungen für eine vertiefte zeithistorische Aufarbeitung dieses äußerst komplexen und sensiblen Themas zur Verfügung stehen.

Diese Aufarbeitung stellt eine geschichtswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Sie erfordert das interdisziplinäre Zusammenwirken von Forschern und die Einbeziehung von Opferverbänden, Aufarbeitungsinstitutionen und öffentlichen Stellen.

zur Langfassung der Vorstudie

zur Kurzfassung der Ergebnisse der Studie

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder vom 13.03.2018

 

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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„Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 04.04. in Halle/Saale

Posted on Februar 4, 2018. Filed under: Finanzielles, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 04.04.2018 von 19-21 Uhr wird Herr Apel, Leiter der wirtschaftlichen Jugendhilfe des Jugendamtes Halle/Saale, für den PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Wirtschaftliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Die Fortbildung findet im Bürgerhaus „alternativeE“, Gustav-Bachmann-Straße 33, 06130 Halle statt.

Die Seminargebühren betragen 10 €. Eine Anmeldung ist bis zum 01.04. erforderlich unter der Telefonnummer 0171/749668 oder per Mail an: post@pfad-sachsen-anhalt.de

nähere Informationen

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Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. wird „Verein des Jahres 2018“

Posted on Januar 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

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FOTO: Roy Adjodah und Kathrin Kube vom Verein der Pflege- und Adoptiveltern Halberstadt e.V. freuen sich über die Auszeichnung „Verein des Jahres 2018“, die ihnen durch den Stadtratspräsidenten Dr. Volker Bürger und Oberbürgermeister Andreas Henke beim Neujahrsempfang überreicht wird (v.l.n.r). (Foto: Pressestelle Halberstadt / Ute Huch)

Der Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. ist als „Verein des Jahres 2018“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt Halberstadt am Donnerstag, 25. Januar 2018. Der Kulturausschuss hat dies in seiner Sitzung am 25. Oktober beschlossen. Die Auszeichnung ist mit 250 Euro dotiert.

Der Verein der Pflege und Adoptiveltern Halberstadt e.V. wurde am 22. März 1996 gegründet. Elf Pflege- und Adoptiveltern gehörten damals dem Verein an. Nunmehr besteht der Verein aus 41 Pflegefamilien.

Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen regelmäßige Gesprächsrunden, in denen jeder seine Freuden und Sorgen mit den Kindern in vertrauensvoller Atmosphäre besprechen kann. Gern werden aber auch Adoptiv- und Pflegeelternbewerber beraten. Einen großen Teil der Vereinsarbeit nehmen gemeinsame Aktivitäten von Kindern und Eltern (z.B. Kinderfeste, gemeinsame Ausflüge etc.) ein.

Darüber hinaus tritt der Verein immer wieder an die Öffentlichkeit, um Interessierte für die Problematik „Adoptiv- und Pflegekinder“ zu sensibilisieren. Gemeinsames Auftreten von Jugendamt und Verein auf solchen Veranstaltungen zeugen von einer positiven, sich sinnvoll ergänzenden Zusammenarbeit.

Den Antrag zur Auszeichnung des Vereins hatte eine Bürgerin aus Harsleben an den Kulturausschuss Halberstadt gestellt. In der Begründung ihres Antrages hieß es: „Es gibt Kinder in unserer Gesellschaft, die besondere Hilfe brauchen. Sie werden vernachlässigt, misshandelt, missbraucht, haben schlimme Kindheitserlebnisse hinter sich. Um diese Kinder aufzufangen, gibt es Pflegeeltern. Sie sind oft Eltern auf Zeit, manchmal auch für viele Jahre. Sie geben den fremden Kindern ein Zuhause in Liebe und Geborgenheit. Geben ihnen Zeit, ihre Lebenszeit! ln dieser Situation, mit gleichgesinnten Menschen nicht allein zu stehen und Kindern eine neue Lebensperspektive zu bieten, verleiht Kraft. Kraft, die umso nötiger ist, wenn eine besondere Eltern-Kind-Konstellation besteht, die vom herkömmlichen Familienbild abweicht und von daher besondere Anforderungen an Mütter, Väter und Kinder stellt. Pflegeeltern sind eine wichtige und notwendige Alternative zur Fremdunterbringung von Kindern. Familie bietet einen vertrauten, intimen Rahmen, um verlorenes Vertrauen in diese Welt wieder zurückzugewinnen. Diese mutige verantwortungsvolle, aber schöne Aufgabe, die Pflegeeltern übernommen haben, wird in vielfältiger Weise vom Adoptivelternverein unterstützt und begleitet. Der Verein praktiziert mit großem Engagement, mit Fachkompetenz und viel Herz eine erfolgreiche Vereinsarbeit.“

Informationen über den Verein sind unter www.pflegeeltern-halberstadt.de zu finden.

Quelle: Stadtverwaltung Halberstadt vom 25.01.2018

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Landkreis Harz gewährt rückwirkende Pflegegelderhöhung

Posted on November 12, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein in Halberstadt (Landkreis Harz) hat im Kreistag die rückwirkende Zahlung erhöhter Pauschalen für Pflegeeltern durchgesetzt: „Das bedeutet, dass die Pflegeeltern im Landkreis Harz jetzt rückwirkend zum 1. September eine monatliche Aufwandsentschädigung von 237 statt bisher 207 Euro bekommen.“ Desweiteren wünschen sich die Pflegeeltern mehr Personal für den Pflegekinderdienst.

Darüber berichtet der Artikel „Pflegeeltern im Landkreis Höhere Pauschale, aber nicht mehr Personal“ in der Miteldeutschen Zeitung vom 11.11.2017.

Im April passte Sachsen-Anhalt die Vollzeitpflegesätze zwar auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau an, schaffte jedoch auch eine Übergangsregelung, die es den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen. (wir berichteten)

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 01.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer zwei Weiterbildungsabend des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ findet am 01.11. um 19 Uhr in Halle/Saale statt.

Die Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil wird die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen vorgestellen und mit Hilfe von Fallbeispielen die Besonderheiten verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprechen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

nähere Informationen

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 14.10. in Magdeburg

Posted on August 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Magdeburg das Seminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern„.

Referentin Hildegard Niestroj spricht darüber, dass traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie erschweren. Die langanhaltenden Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2016 um 7 Prozent gestiegen

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2016 wurden in Sachsen-Anhalt 97 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert (48 Jungen und 49 Mädchen). Damit stieg die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent.

Mehr als die Hälfte aller Adoptionen (51 Kinder bzw. 53 %) erfolgte durch ein Stiefelternteil, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils. 45 Kinder und Jugendliche (46 %) wurden durch andere nicht verwandte Personen angenommen und 1 Prozent durch Verwandte.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren knapp die Hälfte der Kinder unter 3 Jahre alt, 8 Prozent zwischen 3 und unter 6 Jahren, 28 Prozent zwischen 6 und unter 12 Jahren und 18 Prozent 12 Jahre und älter. Hier zeigen sich Unterschiede beim Verwandtschaftsverhältnis der Kinder zu den Adoptiveltern: Bei Adoptionen von nicht verwandten Kindern lag der Anteil der unter Dreijährigen bei 89 Prozent, dagegen bei einer Adoption durch ein Stiefelternteil lediglich bei 11 Prozent.

Am Ende des Jahres 2016 waren 102 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 47 Mädchen und 55 Jungen. Das waren 35 Kinder und Jugendliche mehr als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 112 Bewerbungen (+ 13,1 %) für 60 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 2 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Minderjährigen. Im Jahr zuvor bewarben sich 3 potentielle Eltern für ein Kind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 07.08.2017

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Sachsen-Anhalt: Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2016 um 3,3 Prozent gestiegen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) haben die Jugendämter im Jahr 2016 insgesamt 2 557 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt. Das waren 82 Verfahren (3,3 %) mehr als im Jahr zuvor.

Von den eingeleiteten Verfahren waren 1 250 Jungen (48,9 %) und 1 307 Mädchen (51,1 %) betroffen, dabei erstmalig mehr Mädchen als Jungen.

Von allen Fällen bewerteten die Jugendämter 391 Fälle (15,3 %) eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Bei 324 Fällen (12,7 %) handelte es sich um eine latente Kindeswohlgefährdung, das heißt, eine Kindeswohlgefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden. Die Fachkräfte der Jugendämter stellten bei 890 Verfahren (34,8 %) keine Kindeswohlgefährdung fest, jedoch bestand hier ein weiterer Hilfe- und Unterstützungsbedarf. Keine Kindeswohlgefährdung und kein Hilfebedarf lagen in 952 Fällen (37,2 %) vor.

Während gegenüber dem Vorjahr die Zahl der akuten Kindeswohlgefährdungen um 4,2 Prozent und die Zahl latenter Kindeswohlgefährdungen um 15,6 Prozent gesunken ist, stiegen die Fälle ohne Kindeswohlgefährdung, aber mit Hilfebedarf um 11,5 Prozent und die ohne Kindeswohlgefährdung und ohne Hilfebedarf um 7,6 Prozent an.

62,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung vorlag, wiesen Anzeichen von Vernachlässigung auf. In 20,5 Prozent der Fälle wurden Anzeichen für eine körperliche und in weiteren 15,2 Prozent Anzeichen für eine psychische Misshandlung festgestellt. Anzeichen für sexuelle Gewalt gab es in 2,2 Prozent der Fälle. Mehrfachnennungen waren möglich.

Kleinkinder waren bei den Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls besonders betroffen. Fast jedes 3. Kind (27,2 % bzw. 696) hatte zu Beginn des Verfahrens der Gefährdungseinschätzung das 3. Lebensjahr noch nicht vollendet, darunter waren 323 Kinder noch kein Jahr alt.
Drei- bis unter Sechsjährige waren von gut einem Fünftel (21,1 % bzw. 539) der Verfahren betroffen. Kinder im Alter zwischen 6 und unter 9 Jahren waren zu 18,1 Prozent (462) beteiligt und Kinder zwischen 9 und unter 12 Jahren mit 15,0 Prozent (383). Mit zunehmendem Alter nehmen die Gefährdungseinschätzungen ab. Zwölf- bis unter Fünfzehnjährige hatten einen Anteil von 10,4 Prozent (266) und Kinder, die 15 Jahre und älter waren 8,2 Prozent (211).

Eine mögliche Gefährdung des Kindeswohls wurden im Jahr 2016 am häufigsten anonyme Melder (18,3 %), Bekannte oder Nachbarn (13,1 %) und die Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften (10,0 %) den Jugendämtern gemeldet.

Hinweise
Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls eines/einer Minderjährigen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist und diese Situation von dem Sorgeberechtigten nicht abgewendet wird oder werden kann. Zur Bewertung der Gefährdungslage macht sich das Jugendamt einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind beziehungsweise Jugendlichen und seiner Lebenssituation. Das Jugendamt hat den Personensorgeberechtigten zur Abwendung der Gefährdung geeignete und notwendige Hilfen anzubieten.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 31.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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Sachsen-Anhalt: Ferienlager für Pflegekinder im Juli

Posted on April 26, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Stiftung evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, bietet wieder ein Ferienlager für Pflegekinder an.

In der Zeit vom 12. bis 16.07.2017 verbringen sie die Zeit gemeinsam bei Wanderungen, Sport, Spiel und baden im See. Übernachtet wird in den Klassenräumen der dortigen Schule.

Anmeldungen bis spätestens 23.06.2017 an heidi.bachmann@fzpsa.de

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Sachsen-Anhalt: Pauschalen für Pflegeeltern steigen an

Posted on April 18, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Sachsen-Anhalt |

logoSachsen-Anhalt fasst die Kinder- und Jugendhilfe-Pflegegeld-Verordnung neu und hebt den Grund- und den Erziehungsbetrag an, den Pflegeeltern erhalten. Mit der Angleichung der Pflegesätze auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau für das Jahr 2017 erhalten Pflegeeltern nunmehr je nach Alter ihrer Pflegekinder pro Monat zwischen 13 und 18 Prozent mehr für die Pflege und Erziehung der ihnen anvertrauten Pflegekinder. Künftig sollen die Pauschalen jährlich vom Land überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Die Regelungen gelten rückwirkend zum 01. März 2017. Eine Übergangsregelung ermöglicht es Landkreisen und kreisfreien Städten allerdings die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen.

Die Pauschalen für die materiellen Aufwendungen sowie die Kosten für die Erziehung und weitere Positionen entsprechen nun den Empfehlungen des Deutschen Vereins für das Jahr 2017. Der  Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum für alle Akteure in der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts in Deutschland und hat unter seinen 2000 Mitgliedern unter anderem Kommunen, die Freie Wohlfahrtspflege, die Wissenschaft, Einzelpersonen und zahlreiche weitere Akteure aus dem sozialen Bereich zu unserer Mitgliedschaft.

In Sachsen-Anhalt lebten im Jahr 2016 2.547 Kinder in Pflegefamilien.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt vom 18.04.2017

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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