Sachsen

Kostenlose Seminarreihe für Care Leaver im August und September 2017 in Dresden

Posted on Juli 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Care Leaver befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung, z.B. einer Wohngruppe, oder sie sind bereits ausgezogen. Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Jugendhilfe gelebt haben. Der Kinder- und Jugendhilferechtsverein in Dresden lädt die jungen Menschen (ab 16 Jahre) an drei Wochenenden zu Seminaren ein, in denen mit den jungen Menschen Probleme und Herausforderungen, die sich aus dem Übergang aus der Jugendhilfe in die Selbständigkeit ergeben, beteiligungsorientiert bearbeiten werden.

Fragestellungen werden u.a. folgende sein:

  • Wer zahlt, wenn die Jugendhilfe beendet ist?
  • Welche Hilfen sind noch möglich?
  • Wo bekomme ich ganz praktische Unterstützung, wenn die Jugendhilfe beendet ist?
  • Wie kann ich den Kontakt zu meinen Freund_innen in der Einrichtung gestalten?
  • Welchen Platz können Jugendliche in den Einrichtungen nach dem Hilfeende noch beanspruchen?
  • Was kann ich tun, um nicht zu vereinsamen?
  • Wie haben andere Jugendliche den Übergang geschafft?
  • Welche Rechte habe ich gegenüber dem Jugendamt, wenn meine Hilfe beendet ist?
  • Kann ich zurück in meine WG, wenn meine Selbständigkeit nicht gelingt?

Die Seminare finden an drei Wochenenden im CVJM Jugendschiff in Dresden statt:

  • Am 11.-13. August 2017 mit dem Schwerpunkt „Wer bin ich? Mein Leben mit der Jugendhilfe“,
  • am 25.-27. August 2017 zum Thema „Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben“ und
  • am 08.-10. September 2017 zur Fragestellung „Was kann ich tun? Mein Leben nach der Jugendhilfe“.

Unterkunft, Verpflegung und Seminar sind für die jungen Menschen kostenlos.

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?“ am 02.05. in Moritzburg

Posted on März 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren veranstaltet in Kooperation mit FASD Deutschland e.V. am am 02.05.2017 in Moritzburg den Fachtag „Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?„.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter) sowie Andreas Francke und Caroline Sicking (Junge Erwachsene mit FASD – Übergang und Perspektiven) werden auch fünf interessante Workshops angeboten.

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„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 08.05. in Dresden

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 08.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Dresden das Seminar „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern„.

Das Seminar mit Dipl. Psych. Monika Dreiner vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern und -eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Gründung einer Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene in Dresden geplant

Posted on November 16, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Dresdner Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene hofft auf Zuwachs“ in Dresdner Neueste Nachrichten vom 15.11.2016 wird auf ein erstes Treffen für Adoptierte aufmerksam gemacht, das am 24.11. um 17 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Ehrlichstraße 3, Dresden stattfinden wird. Interessierte werden gebeten sich vor der ersten Sitzung anzumelden: KISS-dresden@t-online.de, Tel.: 0351-2061985

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Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“

Posted on November 9, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“ in der Freien Presse vom 09.11.2016 berichtet von erstaunlichen Entwicklungserfolgen eines 13-jährigen mehrfach behinderten Mädchens in ihrer Pflegefamilie in Sachsen.

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272 Kinder und Jugendliche 2015 in Sachsen adoptiert

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 272 Kinder und Jugendliche wurden 2015 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 133 Mädchen. Das waren 11 Adoptionen mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 190 Kinder (70 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 50 Kinder 6 bis unter 12 Jahre. Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (132) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebens-situation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurde ein Kind adoptiert. 51 Prozent (139) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt. Am Ende des Jahres 2015 befanden sich 211 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsver-mittlungsstellen lagen 265 Bewerbungen für 67 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 18.07.2016

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Kinderrechte-Kongress am 22./23.09. in Dresden

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Spannungsverhältnis von Kinderrechten, Elternrechten und öffentlicher Verantwortung ist das Thema des diesjährigen Kinderrechte-Kongress-Dresden, der am 22./23.09. unter dem Titel „Wirklichkeit trifft Anspruch” stattfindet.

Kinderrechte betonen eigenständige Ansprüche und das unmittelbare Recht der jungen Menschen. Eltern haben ein natürliches Recht, in ihrer Verantwortung als erste Erwachsene für ihre Kinder respektiert und vor Übergriffen auch staatlicher Gewalt geschützt zu werden. Kinder wiederum haben ein natürliches Recht auf Eltern, die sie gut versorgen und erziehen können, wenn nötig mit Unterstützung durch die staatliche Gemeinschaft. Kinder- und Elternrechte können somit nur umgesetzt werden, wenn eine aktive staatliche Gemeinschaft ihre öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen aller Kinder ebenso grundgesetzlich behauptet wie praktisch wirkungsvoll gestaltet.

Das Themenfeld wird in verschiedenen Facetten diskutiert sowie in zahlreichen Fachforen und Arbeitsgruppen hinsichtlich diverser Praxisfelder der Kinder- und Jugendhilfe wie z.B. Vollzeitpflege, ASD, Sozialpädagogische Familienhilfe, Heimerziehung, Inobhutnahme, umF, Erziehungsstellen oder Ombudschaft bearbeitet.

Diese und weitere Themen werden auf dem Kinderrechte-Kongress in Hauptvorträgen sowie in Fachforen und in Arbeitsgruppen diskutiert. Veranstalter_innen sind die TU Dresden, die Hochschule Mittweida, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden, der Deutsche Kinderschutzbund-Landesverband Sachsen und Outlaw.die Stiftung.

Anmeldeschluss ist der 18.09.

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Sachsen: Zahl der Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche 2015 gestiegen

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

Für 4 104 Kinder und Jugendliche (2 615 Jungen und 1 489 Mädchen) wurden im Jahr 2015 in Sachsen vorläufige Schutzmaßnahmen durchgeführt, rein rechnerisch 11 pro Tag. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das 1 304 mehr als 2014.

Dabei sind allein die vorläufigen Schutzmaßnahmen auf Grund von unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland von 140 auf 1 360 gestiegen. Knapp ein Drittel aller Maßnahmen betraf die Altersgruppe der 16- bis unter 18-Jährigen.

Für Jugendliche im Alter von 14 bis unter 16 Jahren wurden in 25 Prozent der Fälle Schutzmaßnahmen ergriffen. 14 Prozent der Schutzmaßnahmen geschahen auf eigenen Wunsch des Kindes/Jugendlichen, 74 Prozent veranlassten in Folge dringender Gefahr die sozialen Dienste der Jugendämter sowie Polizei und Ordnungsbehörden.

In 5 Prozent der Fälle wurde die Schutzmaßnahme auf Anregung der Eltern bzw. eines Elternteils ausgelöst. Die Unterbringung erfolgte zu 83 Prozent in Einrichtungen.

Als häufigste Gründe gelten vor allem Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils und unbegleitete Einreise aus dem Ausland. Für 21 Prozent der Kinder und Jugendlichen endete die Schutzmaßnahme innerhalb von zwei Tagen, für weitere 37 Prozent innerhalb der darauf-folgenden 12 Tage. 1 721 Kinder und Jugendliche wurden 15 Tage und länger in Schutz genommen.

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Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 13.07.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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„Rätsel Pflegekind“ am 27.05. in Dresden

Posted on April 27, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Erwartungshaltung vieler Kindereinrichtungen: Mit dem Wechsel eines Kindes in eine neue Familie klärt sich alles! entspricht nicht den Erfahrungen, welche der Träger Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. in vielen Jahren Arbeit im Bereich Pflegekinderhilfe sammeln konnte.

Pädagogen und Helfer für dieses Thema zu sensibilisieren und gemeinsam Wege zur Unterstützung zu finden, potentielle Pflegestellen zu gewinnen und Verwaltung und Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, ist das Ziel des Fachtages.

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Interview: „Das Trauma der weggegebenen Kinder“

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

In der Freien Presse erschien am 29.02.2016 ein ausführliches Interview mit der Psychologischen Beraterin Kerstin Mahlendorff aus Chemnitz unter dem Titel „Das Trauma der weggegebenen Kinder“. Auszug:

Frau Mahlendorff, wenn Eltern nach langer Zeit endlich ein Kind adoptieren können und das Adoptivkind damit in eine intakte Familie kommt, müsste es doch allen gut gehen. Ist das so?

In der Mehrzahl der Fälle mit Sicherheit. Ich habe von Berufs wegen nur mit den Familien Kontakt, bei denen es nicht so gut klappt. Die objektiven Verbesserungen sind nämlich nur die eine Seite. Die andere ist die Psyche, die sich so schwer steuern und der sich nichts befehlen lässt.

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Artikel: „15 nordsächsische Paare warten auf Adoptivkind“

Posted on Februar 16, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Die Leipziger Volkszeitung berichtet im Artikel „15 nordsächsische Paare warten auf Adoptivkind“ vom 13.02.2016, dass im Landkreis Nordsachsen jährlich etwa 21 Anträge auf Adoption gestellt, allerdings nur etwa acht Kinder zur Adoption freigegeben werden.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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„Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 06.02. in Leipzig

Posted on Januar 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Über den „Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ wird Dipl. Psychologin Monika Dreiner am 06.02. in Leipzig sprechen.

Das Seminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen e.V. vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

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Sachsen: Kaum junge Flüchtlinge in Pflegefamilien

Posted on Dezember 27, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Kaum junge Flüchtlinge in Pflegefamilien“ vom 19.12. berichtet die Sächsische Zeitung, dass trotz steigender Zahlen bei den nach Sachsen verteilten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, deren Unterbringung in Pflegefamilien nur selten in Betracht gezogen wird.

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Ehrung für Gerhild Landeck

Posted on Dezember 2, 2015. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit dem Bundesverdienstkreuz ehrte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 25. November 2015 in Dresden Gerhild Landeck für ihr großes ehrenamtliches soziales Engagement.

Die ehemalige langjährige Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Sachsen ist Leiterin der Beratungsstelle Durchblick in Markranstädt und spezialisiert auf die Beratung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD). Sie war Gründungsmitglied des Vereins FASD Deutschland e.V., der sie für die Ehrung vorgeschlagen hatte, und ist Mitverfasserin einschlägiger Fachbücher zum Thema FASD.

Näheres berichtet die Leipziger Volkszeitung am 27.11.2015 im Artikel „Gerhild Landeck erhält Bundesverdienstkreuz für soziales Engagement“

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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Projekt „Löweneltern“: Väter und Mütter mit Erfahrungen in Hilfen zur Erziehung zum Erfahrungsaustausch gesucht

Posted on Oktober 1, 2015. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Eltern sind für ihre Kinder wichtig, ob ihre Kinder bei ihnen leben oder nicht. Darum sollen Eltern in allen Schritten der Hilfeplanung einbezogen werden. Gleichzeitig kommt es immer wieder vor, dass die Kommunikation zwischen Jugendamt, Einrichtung und Eltern nicht gut funktioniert, und Väter und Mütter sich nicht ausreichend einbezogen fühlen.

Im Rahmen des Projektes „Löweneltern“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins (KJHRV) soll dies verändert werden, indem Eltern, die Erfahrungen in und mit Hilfen zur Erziehung haben, als Expert_innen für das Thema Beteiligung ihre Erfahrungen mit anderen Eltern in Gesprächen, Diskussionen, Übungen und Freizeitangeboten austauschen. Auf dieser Grundlage soll eine Broschüre entstehen, die Hilfesuchende auf den Hilfeprozess vorbereitet. Darüber hinaus sollen erfahrene Eltern als peer-Berater_innen ausgebildet werden, so dass sie andere Eltern hinsichtlich ihrer Rechte beraten können.

Dies geschieht an drei Seminar-Wochenenden im Herbst/Winter 2015/16, das erste findet vom 6. – 8. November in der Nähe von Dresden statt. Es werden noch Eltern gesucht, die sich vorstellen können, an den drei Seminaren teilzunehmen. Diese sind kostenlos und beinhalten eine Kinderbetreuung. Dem Projektflyer und der Projekt-Website können weitere Informationen entnommen werden.

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Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“

Posted on August 4, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , , |

„Judo auf Rezept“ bewirkt, dass die FASD-geschädigte achtjährige Anna aus Sachsen sich gut entwickelt und sportliche Erfolge feiern kann. Ein engagierter Sportverein hat sich auf die Inklusion eingelassen und nun sorgt das zierliche Mädchen nicht nur bei Wettkämpfen für Menschen mit Behinderung für Furore, sondern auch bei „gewöhnlichen“ Judowettbewerben. Für einige Kinder und Jugendliche ist sie sogar zum Vorbild geworden.

zum Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“ vom 03.08.2015 in der Freien Presse

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261 Kinder und Jugendliche 2014 in Sachsen adoptiert

Posted on August 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 261 Kinder und Jugendliche wurden 2014 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 122 Mädchen. Das waren 16 Adoptionen mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 164 Kinder (63 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 20 unter einem Jahr – und 55 Kinder (21 Prozent) 6 bis unter 12 Jahre.

Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (128) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden fünf Kinder bzw. Jugendliche adoptiert. 49 Prozent (128) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.

Am Ende des Jahres 2014 befanden sich 241 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 245 Bewerbungen für 81 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind drei Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 03.08.2015

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Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“

Posted on Juli 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

Über die 42-jährige FASD-Betroffene Grit Wagner und ihr Buch „Ich, das Kind aus der Schnapsflasche“ berichtet die Freie Presse im Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“ vom 03.07.2015.

Nähere Informationen zum Buch

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Artikel „Drogenkonsum der Eltern bringt entsetzliche Not für die Kinder“

Posted on Juni 21, 2015. Filed under: Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

In Chemnitz häufen sich die Fälle drogensüchtiger Eltern für deren Kinder das Jugendamt Pflegeeltern sucht. Deshalb werden aktuell vor allem neue Bereitschaftspflegen gesucht, aber auch Bewerber für die anderen Pflegeformen. Darüber berichtet der Artikel „Drogenkonsum der Eltern bringt entsetzliche Not für die Kinder“ in der Freien Presse vom 21.06.2015.

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„Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“ am 16.03. in Dresden

Posted on Februar 17, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dipl.-Pädagogin Mériem Diouani-Streek referiert am 16.03. in Dresden für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“.

Umgangskontakte sind im Kontext der Vollzeitpflege ein sensibles Thema und bergen aufgrund der häufig schwer belasteten Vorerfahrungen von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern und ihrer oft ungesicherten Lebensperspektive eine Reihe von Problemen. Das Seminar möchte ein vertieftes Verstehen der Umgangssituation vermitteln. Die rechtlichen Grundlagen werden dargelegt und deren Anwendbarkeit bezüglich der besonderen Situation von Pflegekindern kritisch hinterfragt. Mögliche Auswirkungen werden aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet und die Frage der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie wird erörtert.

nähere Informationen

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Inobhutnahmen in Sachsen steigen an

Posted on Januar 17, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Die Leipziger Volkszeitung befragte die sächsischen Kommunen zur Entwicklung der Inobhutnahmen. Als bedenklich wurde v.a. der Anstieg der Herausnahmen von Kleinkindern aufgrund des Crystal-Missbrauchs ihrer Eltern gesehen.

zum Artikel „Inobhutnahmen von Kindern in Sachsen ansteigend – Crystal-Missbrauch der Eltern“ vom 03.01.2015

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Winterseminar für Pflegeeltern am 16./17.01. im Erzgebirge

Posted on November 21, 2014. Filed under: Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. aus Chemnitz lädt zu einem Wochenendseminar für Pflegefamilien in das Schullandheim „Tabakstanne“ nach Thalheim/Erzgebirge vom 16. bis 17. Januar 2015 ein.

Als Referentin wird Dr. Brigitte Pfefferkorn, Diplom-Pädagogin und Familientherapeutin, zur Thematik „Biografiearbeit mit/für Pflegekinder – Wie wirkt die Herkunftsfamilie über das Kind auf die Pflegefamilie? Was haben die Verhaltensweisen des Pflegekindes mit mir/uns als Pflegeeltern zu tun?“ sprechen. Zum Erfahrungsaustausch wird genügend Zeit bleiben.

Die Betreuung der Kinder wird während der Seminarzeit gewährleistet. Witterungsgerechte Kleidung ist ratsam, da sich die Kinder auch im Freien aufhalten werden (bitte Schlitten oder vergleichbare Gleitmöglichkeiten mitbringen).

Programm:

  • Freitag: ab 16:00 Uhr Anreise, Eröffnung, Abendessen, Lagerfeuer
    (wenn Holz mitgebracht wird); Märchenstunde für Groß und Klein, Gute-Nacht-Ritual
  • Samstag: 09:00 bis 12:00 Uhr Fachvortrag (Dr. Brigitte Pfefferkorn)
    ca. 12.30 Mittagessen; 13.30 bis ca. 15:00 Uhr Erfahrungsaustausch.

Unterbringung:

Jede Familie erhält ein eigenes Zimmer mit Waschgelegenheit. Dusche und WC auf der Etage.

Kosten:

Die Kosten für den Aufenthalt trägt jede Familie selbst. Kosten pro Person: 28,50 € (Übernachtung und Vollverpflegung) + 4,00 € Ausleihgebühr Bettwäsche (kann auch mitgebracht werden)

Anmeldung:

Bitte geben Sie bis zum 29.11.2014 verbindlich Bescheid, mit wie viel Personen Sie teilnehmen möchten – per E-Mail an: petra.kohlberg@pflege-und-adoptivfamilien.de

Um Vorauszahlung der Kosten wird gebeten bis zum 10.12.2014 auf das Vereinskonto:
Sparkasse Chemnitz, Kto.-Nr.: 357 200 3538, BLZ: 870 500 00
IBAN: DE14 8705 0000 3572 0035 38 BIC: CHEKDE81XXX

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Projekt Noteingang: Stärkung der Rechte von HzE-Adressat_innen in Sachsen

Posted on November 2, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Ziel des Projektes „NotEingang“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins e.V. (KJHRV) ist es, Kinder, Jugendliche und deren Eltern in die Lage zu versetzen, ihren individuellen Hilfebedarf und somit die Gewährung und Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung (HzE) gegenüber dem Jugendamt besser zu verwirklichen und hierfür neue, beteiligungsorientierte Formen der Beratung und Unterstützung zu entwickeln.

Hierzu werden Jugendliche und Erwachsene mit eigener Hilfeerfahrung zu sogenannten „peer-Berater_innen“ ausgebildet, so dass sie – unterstützt durch professionelle Kräfte – andere Betroffene beraten können. In Seminaren setzen sich Jugendliche und Eltern mit den anstehenden Themen auseinander und befassen sich mit Peer-Beratung. Die in den Seminaren besprochenen Inhalte werden im Anschluss aufbereitet und dokumentiert – hieraus werden Materialien erstellt, die zur Aufklärung von jungen Menschen über ihre Rechte beitragen können, beispielsweise zu den Themen Beteiligung und Beschwerde im Hilfe(plan)verfahren.

Weiterhin sollen im Rahmen des Projektes die ombudschaftlichen Beratungen koordiniert, die Gründung von weiteren Ombudsstellen in Sachsen gefördert und das Beratungsangebot bekannter gemacht bzw. ausgebaut werden.

Hinweise zur (auch finanziellen) Unterstützung des Projektes unter dem Motto „für mehr Gerechtigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektträgers KJHRV, der außerdem zusammen mit der IGfH Ausrichter der Fachtagung „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“ war. Die Tagungsdokumentation ist unter der Rubrik „Veranstaltungen“ einsehbar.

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Grüne kritisieren Betreuung von Pflegefamilien in Chemnitz

Posted on Oktober 11, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen |

Über Differenzen in der Pflegekinderhilfe der Stadt Chemnitz berichtet die Freie Presse im Artikel „Streit über Umgang mit Pflegeeltern“ vom 11.10.2014.

Die Fraktion der Grünen reichte im Jugendhilfeausschuss einen Beschlussantrag ein, der auf „größere Probleme mit potenziellen und aktiven Pflegeeltern“ aufmerksam macht. Mangelhafte Betreuung und Schulung sowie willkürliche Entscheidungen und die Abwanderung von Bewerbern werden kritisiert.

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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IGfH Jahrestagung „Gegen eine ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe – Wie müssen inklusive Erziehungshilfen gestaltet werden?“ am 18./19.09. in Leipzig

Posted on Juli 5, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Bei der IGfH Jahrestagung 2014 soll unter dem Titel „Kinder- und Jugendhilfe zwischen Inklusion und Ausgrenzung“ gemeinsam mit Praktiker_innen aus den Hilfen zur Erziehung öffentlich diskutiert werden, wo die Herausforderungen einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe liegen.

Diese Fragestellung wird aus Sicht der Heimerziehung, der Pflegekinderhilfe, der ambulanten Hilfen, der Regeleinrichtungen (Schule / Kita) sowie aus Sicht der Inobhutnahmestellen und der geschlechtersensiblen Praxisprojekte in Arbeitsgruppen und Workshops beleuchtet.

Gerahmt wird die Praxisdiskussion durch Vorträge namhafter Wissenschaftskolleg_innen wie Prof. Dr. Michael Winkler (Jena), Prof. Dr. Sabine Andresen (Frankfurt a.M.) und Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Siegen).

Der Anmeldeschluss zu dieser Tagung ist der 01.08.2014.

nähere Informationen

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Fachtagung „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“ am 26./27.09. in Dresden

Posted on Juni 29, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 26./27.09. veranstaltet FASD Deutschland e.V. in Dresden seine 16. Fachtagung unter dem Titel „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) in Berührung kommen.

An zwei Tagen werden Vorträge, Workshops und moderierte Gesprächsrunden auf die verschiedenen Aspekte dieser Behinderung eingehen: Diagnostik, Leitlinie, Therapien, Wohnen, Rechtliches, Inklusion.

nähere Informationen

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TV: „Pflegekind heimlich vom Amt wieder abgeholt“

Posted on Juni 7, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Sachsen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das MDR Magazin EXAKT berichtete in seiner Sendung vom 04.06.2014 von einer sehr fragwürdigen Herausnahme eines fünfjährigen Pflegekindes in Sachsen. In kurzen Interviews äußerten sich auch Prof. Klaus Wolf sowie Johannes und Angela Rupp.

zum Beitrag „Pflegekind heimlich vom Amt wieder abgeholt“ in der ARD Mediathek

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Adoption eines volljährigen Kindes

Posted on Mai 24, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: |

Die Fachanwältin für Familienrecht Anett Wetterney-Richter aus Dresden informiert auf www.anwalt.de einen Rechtstipp über die Adoption eines volljährigen Kindes.

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„Pflegekindschaft, kindliche Entwicklung, Bindungssicherheit, Kontinuitätssicherung und Umgang mit traumatisierenden Eltern“ am 16.07. in Leipzig

Posted on Mai 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Am 16.07.  lädt die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Park-Krankenhaus Leipzig zur Fortbildung „Pflegekindschaft, kindliche Entwicklung, Bindungssicherheit, Kontinuitätssicherung und Umgang mit traumatisierenden Eltern“ ein.

Vier Referenten sprechen zu folgenden Themen:

  • Prof. Dr. phil. Jörg Maywald (Berlin): „Die eigene Geschichte erfahren und verstehen – Biografiearbeit mit Pflegekindern“
  • Petra Stibane (Leipzig): „Der Pflegekinderdienst Leipzig – wir begleiten bindungs-„unsichere“ Kinder und ihre Pflegefamilien“
  • Dr. med. Edelhard Thoms (Leipzig): „Wie viel Bindung brauchen beziehungstraumatisierte Kinder?“
  • Prof. Dr. jur. Ludwig Salgo (Frankfurt/Main): „Pflegekindschaft, kindliche Entwicklung, Bindungssicherheit und Kontinitätssicherheit im Spannungsfeld von Sorgerecht und Umgang mit traumatisierenden Eltern“

nähere Informationen

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Fachtagung „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“ am 26./27.09. in Dresden

Posted on März 26, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Am 26./27.09. wird in Dresden die 16. FASD Fachtagung „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“ von FASD Deutschland e.V. ausgerichtet.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit FASD in Berührung kommen.
An zwei Tagen werden Vorträge, Workshops und moderierte Gesprächsrunden auf die verschiedenen Aspekte dieser Behinderung eingehen.

Geplante Themen sind: Diagnostik, Leitlinie, Therapien, Wohnen, Rechtliches, Inklusion.

nähere Informationen

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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Leipzig: „Pflegekinder brauchen Engagement“ – Informationstag am 01.10.

Posted on September 26, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Neues Logo: Für die Spatzenfamilie wird noch ein Name gesucht. Ideen können beim Amt für Jugend, Familie und Bildung schriftlich oder per E-Mail Ja-51-21@leipzig.de eingereicht werden.
Foto: Stadt Leipzig

Pflegeeltern bauen ein gemütliches Nest für Kinder – sie geben das, was den leiblichen Eltern schwerfällt: Wärme, Geborgenheit und einen geregelten Tagesablauf. Etwa 100 Kinder warten zurzeit darauf, in einer Pflegefamilie aufgenommen zu werden. Deshalb sucht das Amt für Jugend, Familie und Bildung verstärkt nach Pflegepersonen, die sich vorstellen können, ein Kind aufzunehmen. Bislang wurden sie dabei von „Max“ unterstützt. Der kleine Lausbub zierte seit vielen Jahren die Plakate des Pflegekinderdienstes. Nun entwickelte der Maler, Grafiker und Fotograf Uwe Schürmann ein neues Logo. Die drei Hauptpersonen zeigen, was es bedeutet, eine Pflegefamilie zu sein: gemeinsam einen spannenden, nicht immer leichten Weg gehen.

Pflegefamilientag: Festprogramm als Dankeschön

Etwa 150 Pflegepersonen und 110 Pflegekinder, die diese Aufgabe täglich meistern, kamen am 7. September zusammen. Beim 10. Pflegefamilientag trafen sie sich zum Erfahrungsaustausch in lockerer Atmosphäre im Neuen Rathaus. Zum zehnjährigen Jubiläum bedankte sich der Pflegekinderdienst mit einem Festprogramm bei allen Pflegefamilien für ihr Engagement. Das Leipziger Kabarett Sanftwut trat auf, es wurden Führungen auf den Rathausturm unternommen und einige kleine Tanz- und Theaterstücke von den Kindern selbst aufgeführt. Mittlerweile leben in Leipzig 330 Kinder in Pflegefamilien.

Informationstag: Nächster Termin am 1. Oktober

Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, sollte über ausreichend Wohnraum und Zeit verfügen und in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben, vor allem aber Freude am Zusammenleben mit Kindern haben. Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld sind nötig, um einem Kind wieder Struktur und ein Zuhause auf Zeit zu geben. Wer sich für die Pflege eines Kindes interessiert, kann sich jeden ersten Dienstag im Monat beim Amt für Jugend, Familie und Soziales in der Naumburger Str. 26 informieren. Der nächste Termin ist am 1. Oktober (17.30 Uhr, Raum D 207).

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Leipzig vom 23.09.2013

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Sachsen: Jugendämter schalten Familiengericht ein – 1 273 Maßnahmen eingeleitet

Posted on September 11, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , |

Für Minderjährige haben die Jugendämter in Sachsen 2012 in Folge einer Gefährdung des Kindeswohls insgesamt 1 273 Maßnahmen beim Familiengericht1) nach § 1666 Absatz 3 BGB eingeleitet. Diese waren u. a. darauf zurückzuführen, dass die Personensorgeberechtigten nicht bereit oder in der Lage waren, die Gefahr für das Kind abzuwenden oder einer Inobhutnahme widersprachen. Die Maßnahmen des Familiengerichts umfassten:

  • 439 Anordnungen der Inanspruchnahme von Hilfen nach dem SGB VIII (z. B. Hilfen zur Erziehung),
  • 142 Aussprachen von Geboten und Verboten gegenüber den Personensorgeberechtigten oder Dritten gemäß § 1666 Absatz 3 Nummer 2 bis 4 BGB (z. B. das Gebot für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen; das Verbot, Orte, an denen sich das Kind regelmäßig aufhält, aufzusuchen oder Kontakt mit dem Kind aufzunehmen),
  • 64 Ersetzungen von Erklärungen des/der Personensorgeberechtigten2) und
  • 376 vollständige und 252 teilweise Entziehung der elterlichen Sorge und Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger.

Des Weiteren übten die sächsischen Jugendämter am Jahresende 2012 insgesamt 1 882 Vormundschaften für Minderjährige3) aus.
Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften für Kinder und Jugendliche betrug zum gleichen Zeitpunkt 1 256. Insbesondere bei Gefährdung des Kindeswohls sowie nach Scheidung oder bei Getrenntleben der Eltern wird die Personensorge ganz oder teilweise oder auch die Vermögenssorge auf das Jugendamt übertragen.

15 631 Kinder und Jugendliche erhielten zum Jahreswechsel von den Jugendämtern Beistand. Er wird auf Antrag eines Elternteils zur Feststellung der Vaterschaft und bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen geleistet.
___
1) 2012 erstmals erhoben
2) Z. B. die Einwilligung in die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung oder die Zustimmung zur Inobhutnahme eines Kindes
3) Wenn ein Minderjähriger nicht unter elterlicher Sorge steht, aber auch, wenn die Eltern nicht berechtigt sind, weder in den die Person noch das Vermögen betreffenden Angelegenheiten des Minderjährigen als Vertreter zu fungieren, kommt es zur Berufung eines Vormundes.

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 11.09.2013

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2 505 Kinder und Jugendliche 2012 in Sachsen in Obhut genommen

Posted on September 10, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , |

2 505 Kinder und Jugendliche (1 359 Jungen und 1 146 Mädchen) wurden im Jahr 2012 durch die Jugendämter in Sachsen in Obhut genommen, rein rechnerisch sieben pro Tag. Die Unterbringung erfolgte überwiegend in Einrichtungen, aber auch bei geeigneten Personen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden damit 204 Inobhutnahmen (9 Prozent) mehr als 2011 durchgeführt.

15 Prozent der Inobhutnahmen (380) geschahen auf eigenen Wunsch des Kindes/Jugendlichen, die zu 74 Prozent 14 Jahre und älter waren. Die restlichen (2 125) Inobhutnahmen veranlassten in Folge dringender Gefahr die sozialen Dienste der Jugendämter (1 633) sowie Polizei und Ordnungsbehörden (227). 79 Hinweise kamen von Verwandten und Nachbarn, Lehrern und Erziehern, Ärzten und sonstigen Personen. In 7 Prozent (186) der Fälle wurde die Inobhutahme auf Anregung der Eltern bzw. eines Elternteils ausgelöst.

Die meisten jungen Menschen baten vor allem wegen Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils und Beziehungsproblem en um Hilfe. Weitere Gründe waren u.a. Vernachlässigung, Kriminalität bzw. eine Straftat, Schul-/Ausbildungsprobleme, Anzeichen für Misshandlung und Integrationsprobleme im Heim/in der Pflegefamilie.

Für 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen endete die Inobhutnahme innerhalb von zwei Tagen, für weitere 40 Prozent innerhalb der nächsten 12 Tage. 1 152 der jungen Menschen kehrten danach ins gewohnte soziale Umfeld zurück, d. h. zu dem/den Sorgeberechtigten bzw. in die Pflegefamilie oder das Heim. Für 775 Mädchen und Jungen schlossen sich erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses an.

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 09.09.2013

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2012 wurden in Sachsen 237 Kinder und Jugendliche adoptiert

Posted on August 29, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

237 Kinder und Jugendliche wurden 2012 in Sachsen adoptiert, 116 Jungen und 121 Mädchen. Das war eine Adoption mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 68 Prozent der Kinder (162) unter 6 Jahre alt – darunter 13 im Säuglingsalter bzw. unter einem Jahr alt – und 21 Prozent (50) 6 bis unter 12 Jahre.

Von den adoptierten Kindern wurden 35 Prozent (83) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden drei Kinder bzw. Jugendlichen adoptiert. 64 Prozent (151) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.

Am Ende des Jahres 2012 befanden sich 273 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 243 Bewerbungen für 107 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind zwei Adoptionsbewerber.

Quelle: Medieninformation des Statistische Landesamtes Sachsen vom 29.08.2013

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Stammtisch für Adoptiveltern am 30.05. in Leipzig

Posted on Mai 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Sachsen, Veranstaltungen |

Die Volkshochschule Leipzig bietet am 30.05. von 17.30 – 19 Uhr in der Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7 in Raum 503 einen Stammtisch für Adoptiveltern an. In offener Runde können die TeilnehmerInnen eigene Themen einbringen, sich darüber mit anderen Adoptiveltern austauschen und von deren Erfahrungen profitieren. Die Moderation liegt bei Heike Büttner.

Für Rückfragen steht Frau Dr. Sylvia Börner von der Volkshochschule (Tel. 123-6027) zur Verfügung.

nähere Informationen

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Beratungsangebot für Betroffene von FASD in Sachsen

Posted on Mai 2, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Die Allgemeine Beratungsstelle Durchblick im Mehrgenerationenhaus in Markranstädt bietet neben der Beratung in allen persönlichen Not- und Problemlagen in Zusammenarbeit mit FASD-Deutschland e.V. nun auch Beratung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die von Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) betroffen sind. Auch für deren Angehörige und Betreuer möchte man eine Anlaufstelle sein und so im Rahmen der Selbsthilfe zur Verbesserung der Betreuung von Menschen mit FASD in Sachsen beitragen.

Die Beratungsstelle Markranstädt bietet:

  • Beratung und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Teilhabeleistungen
  • Begleitung im Kontakt mit Behörden
  • Informationsmaterial und Seminare für Betroffene und Bezugspersonen
  • Informationsveranstaltungen für Institutionen, Freie Träger und sonstige Interessierte
  • Beratung im Umgang und der Alltagsbewältigung mit FASD-betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Informations- und Erfahrungsaustausch in Gruppen und vor Ort

Kontakt:
Gerhild Landeck
Telefon: 034205 699780
E-Mail: durchblick@markranstaedt.de oder gerhildlandeck@fasd-deutschland.de

Informationsflyer

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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Artikel „In Sachsen fehlt es an Pflegefamilien“

Posted on April 7, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen |

Die Sächsische Zeitung berichtet im Artikel „In Sachsen fehlt es an Pflegefamilien“ vom 06.04.2013 über eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter den sächsischen Jugendämtern.

Die Zahlen des Sächsischen Sozialministeriums belegen den steigenden Bedarf: 2011 lebten in Sachsen rund 2.400 Kinder und Jugendliche in Heimen oder Pflegefamilien, es mussten rund 600 Jungen und Mädchen von einer Pflegefamilie neu aufgenommen werden. 2003 waren es dagegen nur rund 460.

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ am 22.04. in Dresden

Posted on März 18, 2013. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 22.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Pflegeelternberatungsstelle des Diakonischen Werkes – Stadtmission Dresden e.V. das Tagesseminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ in Dresden ab. Als Referentin ist Hildegard Niestroj eingeladen.

Traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie erschweren den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie. In dem Seminar werden die lang anhaltenden Auswirkungen der frühkindlichen Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen für die Pflegefamilie besprochen. Viele Beispiele aus der Praxis sollen unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes unterstützende Hilfen für den Alltag geben.

nähere Informationen

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