Sachsen

Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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Wohngemeinschaft für junge Erwachsene aus Pflegefamilien in Ulberndorf/Sachsen

Posted on April 27, 2018. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen | Schlagwörter: , , |

logoDer Artikel „Junges Wohnen in der alten Frankenmühle“ in der Sächsischen Zeitung vom 27.04.2018 berichtet von einem neuen Projekt des Vereins Wegen uns – Dresdner- Pflege- und Adoptivkinder e.V.

Die in einem alten Gasthaus am Ortsrand Dippoldiswaldes eingerichtete Wohngemeinschaft „Flügge werden“ wird am 01.05.2018 eröffnet und lädt am 28.04.2018 von 10.00- 14.00 Uhr zum Tag der Offenen Tür.

Die Initiatoren Maika und Ralf Hochberger möchten jungen Leuten mit einer Einschränkung, die bisher in Pflegefamilien lebten, dort aber mit Erreichen des 18. Lebensjahrs ausziehen müssen, den Start ins Leben erleichtern.

nähere Informationen

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Sachsen schafft Maßnahme zur Herstellung der Ausbildungsreife von Geflüchteten über 18 Jahren

Posted on April 25, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Sachsen, Schule | Schlagwörter: |

logoUnter den geflüchteten Menschen, die nach Sachsen gekommen sind, befinden sich viele junge Menschen ohne ausreichende schulische Bildung und einen entsprechenden Schulabschluss. Um einen Zugang zum Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu erhalten und ihre Integration zu ermöglichen, ist das Nachholen von Bildung unerlässlich. Bisher gibt es für Geflüchtete über 18 Jahre dafür nur wenige Möglichkeiten. Die momentan zur Verfügung stehenden Instrumente der Bundesagentur für Arbeit setzen einen schulischen Kenntnisstand voraus, der mit einer Bildungslaufbahn von mindestens acht Jahren im deutschen Schulsystem vergleichbar ist. Diesen Anspruch erfüllen viele der Geflüchteten nicht. Der Bund sieht aber derzeit keine Möglichkeit, die Finanzierung der Lücke zwischen schulischer Vorbildung mit Abschluss und der Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung zu tragen.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Daher startet der Freistaat Sachsen eine Maßnahme zur besseren beruflichen Vorbereitung von Flüchtlingen über 18 Jahren, die nicht mehr schulpflichtig sind. Damit ebnen wir den Weg für junge Menschen in eine Ausbildung beziehungsweise in den Arbeitsmarkt. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für eine gelingende Integration.“

Eine erste Bedarfsabgabe hat ergeben, dass zunächst 800 Personen, die bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter gemeldet sind, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maßnahme in Frage kämen. Durch weitere Bedarfsabfragen der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter wird ermittelt, ob zwei weitere Durchgänge mit Beginn März und September 2019 erforderlich sind.

„Die Maßnahme, die im Wesentlichen aus einem Bildungsmodul besteht, wird eng mit den Angeboten der Agenturen für Arbeit und Jobcenter zur Ausbildungs-und Beschäftigungsförderung verknüpft. Es dient dem Erwerb einer berufsbereichsbezogenen Grundbildung und wird mit praktischer Tätigkeit, beispielsweise durch betriebliche Praktika, ergänzt. Die zu vermittelnden Bildungsinhalte sind auf die Anforderungen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ausgerichtet, so dass im Anschluss ein nahtloser Übergang in Maßnahmen zur Vorbereitung einer beruflichen Ausbildung möglich ist“, erklärt Integrationsministerin Petra Köpping.

Die Maßnahme umfasst 18 Monate und wird in Vollzeit durchgeführt. Im Herbst starten die ersten Kurse mit zunächst 400 Teilnehmenden, diese Zahl wird sich in den zwei weiteren Durchgängen verdoppeln. Ziel ist die Herstellung der Ausbildungsreife. Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss des Moduls ein Zertifikat. Die gesamte Maßnahme wird zunächst als wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt mit einer Laufzeit von 2018 bis 2021 durchgeführt. Für die ersten Kurse sind 7,2 Millionen Euro eingeplant. Die Maßnahme wird von Trägern umgesetzt (ein Träger je Landkreis/kreisfreier Stadt), die bereits Erfahrung im Bereich der Vermittlung von schulischer und beruflicher Bildung besitzen. Eine entsprechende Ausschreibung wird derzeit im Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration vorbereitet.

Integrationsministerin Petra Köpping abschließend: „Die Maßnahme ist Teil des Zukunftspaktes der Sächsischen Staatsregierung. Ich möchte mich daher bei allen Ressorts bedanken, die konstruktiv dessen Entwicklung begleitet und unterstützt haben. Für die geflüchteten Menschen bedeutet die Teilnahme an der Maßnahme eine große Chance für den Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft in unserem Land. Und das ist nicht nur ein Gewinn für die oder den Einzelnen sondern für auch für uns als Gesamtgesellschaft“.

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

Quelle: Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration vom 17.04.2018

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Kostenfreie Careleaver-Seminarreihe im Juni/August 2018 in Dresden

Posted on April 24, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

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zum Vergrößern bitte anklicken

Careleaver befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung, z. B. einer Wohngruppe oder sie sind bereits ausgezogen. Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Jugendhilfe gelebt haben.

Careleaver müssen sich mit besonderen Problemen auseinandersetzen. Steht ein Auszug an, kann das Ängste hervorrufen. Wer wird mich begleiten, an wen werde ich mich bei allen meinen alltäglichen Fragen wenden können? Und es ist schwer, mit Freunden darüber zu reden. Nach dem Auszug sind viele auf sich alleine gestellt, manche fühlen sich dann sehr einsam. Einen Weg zurück in die Jugendhilfe gibt es nicht.

Und wie soll es weitergehen? Wo kann ich das Geld herbekommen, das ich zum Leben brauche? Was soll ich tun, wenn ich nicht gleich Geld bekomme? Muss ich wirklich Kontakt zu meinen Eltern aufnehmen oder halten? Wer hilft mir bei der Wohnungssuche und welcher Beruf ist für mich der richtige?
Es gibt so viele mögliche Fragen, mit denen sich ein Careleaver auseinandersetzen muss!

Fühlst du dich angesprochen? Stehst du kurz vor dem Auszug aus der Wohngruppe? Bist du schon ausgezogen und wünschst dir Kontakt zu anderen ehemaligen Heimbewohnern/Pflegekindern.

Wir, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. in Dresden, laden dich zu einer Seminarreihe ein.

3 Wochenenden wollen wir mit Dir gemeinsam verbringen:

  • 01.-03. Juni 2018 –> Wer bin ich? Mein Leben mit der Jugendhilfe
  • 22.-24. Juni 2018 –> Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
  • 17.-19. August 2018 –> Was kann ich tun? Mein Leben nach der Jugendhilfe

Für alle ab 16 Jahren

Anmeldung online: https://doo.net/veranstaltung/21543/buchung

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Politisch motivierte Adoptionen in der DDR: lange bekannt, wenig erforscht

Posted on April 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hatte im Januar 2017 in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Vor- bzw. Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990“ beauftragt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem MBJS initiiert und gefördert.

Diese Vorstudie liegt nun vor. Zu den Ergebnissen erklären die Ostbeauftragte Iris Gleicke und die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die Vorstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Phänomen politisch motivierter Adoptionen in der DDR zwar lange bekannt, aber bislang nur punktuell erforscht ist. Zu diesem Thema ist die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch nicht abgeschlossen. Mit der Vorstudie wollten wir uns einem Aspekt des SED-Unrechts nähern, der kaum nachvollziehbare Spuren hinterließ und dessen Ausmaß unbekannt ist.

Die Vorstudie zeigt, dass es in den Jahren zwischen 1966 und 1990 in der DDR zu politisch motivierten Adoptionsverfahren gekommen ist, die nach allgemeinen rechtsstaatlichen Maßstäben als Unrecht bezeichnet werden können. Sie zeigt auch, dass die Bedeutung und in gewissen Grenzen auch der Umfang politisch motivierter Adoptionsverfahren in der SED-Diktatur im Rahmen einer Hauptstudie erforscht werden können. Dabei wäre der Schutz der individuellen Daten ebenso zu beachten wie auch ein sensibler Umgang mit den Einzelschicksalen.“

Iris Gleicke und Britta Ernst danken dem von Prof. Thomas Lindenberger geleiteten Autorenteam – Dr. Agnès Arp, Dr. Ronald Gebauer und Dr. Marie-Luise Warnecke – dafür, dass mit der Vorstudie nun konzeptionelle und praktische Überlegungen für eine vertiefte zeithistorische Aufarbeitung dieses äußerst komplexen und sensiblen Themas zur Verfügung stehen.

Diese Aufarbeitung stellt eine geschichtswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Sie erfordert das interdisziplinäre Zusammenwirken von Forschern und die Einbeziehung von Opferverbänden, Aufarbeitungsinstitutionen und öffentlichen Stellen.

zur Langfassung der Vorstudie

zur Kurzfassung der Ergebnisse der Studie

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder vom 13.03.2018

 

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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Sachsen: Starke Kostensteigerung der Hilfen zur Erziehung

Posted on Januar 4, 2018. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

logoDie Gründe für die starke Zunahme der Kosten in den Hilfen zur Erziehung in Sachsen beleuchtet der Artikel „Kosten für Kinderheime steigen enorm“ in der Freien Presse vom 03.01.2018.

Als eine Ursache sieht der Sächsische Rechnungshof in seinem Jahresbericht 2017 den Mangel an Pflegefamilien, als eine andere die wachsende Ausbreitung des Crystal Meth Konsums bei Eltern. Dieser lasse den Hilfebedarf in Sachsen „um das Vierfache höher“ als im Bundesdurchschnitt wachsen. „Wegen bleibender psychischer Erkrankungen der Konsumenten sei eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie oft ausgeschlossen.“

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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243 Kinder und Jugendliche 2016 in Sachsen adoptiert

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

logoInsgesamt 243 Kinder und Jugendliche wurden 2016 in Sachsen adoptiert, 117 Jungen und 126 Mädchen. Das waren 29 Adoptionen weniger als im Vorjahr.
Wie das Statistische Landesamt Sachsen weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 178 Kinder (73 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 40 Kinder 6 bis unter 12 Jahre.
Von den adoptierten Kindern wurden 50 Prozent (121) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden zwei Kinder adoptiert. 49 Prozent (120) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.
Am Ende des Jahres 2016 befanden sich 203 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 250 Bewerbungen für 60 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.
Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 05.10.2017

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Jugendämter schalten Familiengericht ein – 1 841 Maßnahmen in Sachsen 2016 eingeleitet

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

logoFür Kinder und Jugendliche haben die Jugendämter in Sachsen 2016 in Folge einer Gefährdung des Kindeswohls insgesamt 1841 Maßnahmen beim Familiengericht nach § 1666 Absatz 3 BGB eingeleitet. Diese waren u.a. darauf zurückzuführen, dass die Personensorgeberechtigten nicht bereit oder in der Lage waren, die Gefahr für das Kind abzuwenden oder einer Inobhutnahme widersprachen. Die Maßnahmen des Familiengerichts umfassten:

  • 462 Auferlegungen der Inanspruchnahme von Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII – z.B. Hilfen zur Erziehung),
  • 194 Aussprachen von Geboten und Verboten gegenüber den Personensorgeberechtigten oder Dritten gemäß § 1666 Absatz 3 Nummer 2 bis 4 BGB (z.B. das Gebot für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen; das Verbot, Orte, an denen sich das Kind regelmäßig aufhält, aufzusuchen oder Kontakt mit dem Kind aufzunehmen),
  • 90 Ersetzungen von Erklärungen des/der Personensorgeberechtigten (z.B. die Einwilligung in die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung oder die Zustimmung zur Inobhutnahme eines Kindes) und
  • 711 vollständige und 384 teilweise Übertragungen der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (vollständiger und teilweiser Entzug der elterlichen Sorge)

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 04.10.2017

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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3. FASD-Curriculum am 17./18.11. in Leipzig – nur noch wenige Plätze frei

Posted on September 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Sozialpädiatrischen Zentrum Leipzig (SPZ) veranstaltet am 17./18.11.2017 sein 3. FASD-Curriculum zu dem Ärzte, Hebammen, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher, Dipl.- Psychologen/ Kindertherapeuten, Ergo-, Logo-, Physiotherapeuten, Profi- Pflegeeltern und andere Interessierte eingeladen sind.

Neben der Behandlung interessanter Themen, wie Prävalenz, neurobiologische Grundlagen, Diagnostik, S 3 Leitlinie mit up-date, neuropsychologische Diagnostik, Komorbiditäten, interdisziplinäre Therapie, psychosoziale Aspekte, Sozialmedizin/Sozialrecht, Schule/ Beruf/ Wohnen, Justiz und Vernetzung/ Brainstorm, werden auch Neuigkeiten vom Weltkongress in Vancouver weitergegeben.

Informationsflyer

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Kostenlose Seminarreihe für Care Leaver im August und September 2017 in Dresden

Posted on Juli 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Care Leaver befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Entweder stehen sie vor dem Auszug aus einer Jugendhilfeeinrichtung, z.B. einer Wohngruppe, oder sie sind bereits ausgezogen. Alle vereint, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Jugendhilfe gelebt haben. Der Kinder- und Jugendhilferechtsverein in Dresden lädt die jungen Menschen (ab 16 Jahre) an drei Wochenenden zu Seminaren ein, in denen mit den jungen Menschen Probleme und Herausforderungen, die sich aus dem Übergang aus der Jugendhilfe in die Selbständigkeit ergeben, beteiligungsorientiert bearbeiten werden.

Fragestellungen werden u.a. folgende sein:

  • Wer zahlt, wenn die Jugendhilfe beendet ist?
  • Welche Hilfen sind noch möglich?
  • Wo bekomme ich ganz praktische Unterstützung, wenn die Jugendhilfe beendet ist?
  • Wie kann ich den Kontakt zu meinen Freund_innen in der Einrichtung gestalten?
  • Welchen Platz können Jugendliche in den Einrichtungen nach dem Hilfeende noch beanspruchen?
  • Was kann ich tun, um nicht zu vereinsamen?
  • Wie haben andere Jugendliche den Übergang geschafft?
  • Welche Rechte habe ich gegenüber dem Jugendamt, wenn meine Hilfe beendet ist?
  • Kann ich zurück in meine WG, wenn meine Selbständigkeit nicht gelingt?

Die Seminare finden an drei Wochenenden im CVJM Jugendschiff in Dresden statt:

  • Am 11.-13. August 2017 mit dem Schwerpunkt „Wer bin ich? Mein Leben mit der Jugendhilfe“,
  • am 25.-27. August 2017 zum Thema „Wo will ich hin? Mein Weg in ein selbstbestimmtes Leben“ und
  • am 08.-10. September 2017 zur Fragestellung „Was kann ich tun? Mein Leben nach der Jugendhilfe“.

Unterkunft, Verpflegung und Seminar sind für die jungen Menschen kostenlos.

nähere Informationen 

 

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?“ am 02.05. in Moritzburg

Posted on März 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren veranstaltet in Kooperation mit FASD Deutschland e.V. am am 02.05.2017 in Moritzburg den Fachtag „Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?„.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter) sowie Andreas Francke und Caroline Sicking (Junge Erwachsene mit FASD – Übergang und Perspektiven) werden auch fünf interessante Workshops angeboten.

nähere Informationen

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„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 08.05. in Dresden

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 08.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Dresden das Seminar „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern„.

Das Seminar mit Dipl. Psych. Monika Dreiner vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern und -eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

nähere Informationen

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Gründung einer Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene in Dresden geplant

Posted on November 16, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Dresdner Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene hofft auf Zuwachs“ in Dresdner Neueste Nachrichten vom 15.11.2016 wird auf ein erstes Treffen für Adoptierte aufmerksam gemacht, das am 24.11. um 17 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Ehrlichstraße 3, Dresden stattfinden wird. Interessierte werden gebeten sich vor der ersten Sitzung anzumelden: KISS-dresden@t-online.de, Tel.: 0351-2061985

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Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“

Posted on November 9, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“ in der Freien Presse vom 09.11.2016 berichtet von erstaunlichen Entwicklungserfolgen eines 13-jährigen mehrfach behinderten Mädchens in ihrer Pflegefamilie in Sachsen.

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272 Kinder und Jugendliche 2015 in Sachsen adoptiert

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 272 Kinder und Jugendliche wurden 2015 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 133 Mädchen. Das waren 11 Adoptionen mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 190 Kinder (70 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 50 Kinder 6 bis unter 12 Jahre. Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (132) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebens-situation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurde ein Kind adoptiert. 51 Prozent (139) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt. Am Ende des Jahres 2015 befanden sich 211 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsver-mittlungsstellen lagen 265 Bewerbungen für 67 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 18.07.2016

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Kinderrechte-Kongress am 22./23.09. in Dresden

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Spannungsverhältnis von Kinderrechten, Elternrechten und öffentlicher Verantwortung ist das Thema des diesjährigen Kinderrechte-Kongress-Dresden, der am 22./23.09. unter dem Titel „Wirklichkeit trifft Anspruch” stattfindet.

Kinderrechte betonen eigenständige Ansprüche und das unmittelbare Recht der jungen Menschen. Eltern haben ein natürliches Recht, in ihrer Verantwortung als erste Erwachsene für ihre Kinder respektiert und vor Übergriffen auch staatlicher Gewalt geschützt zu werden. Kinder wiederum haben ein natürliches Recht auf Eltern, die sie gut versorgen und erziehen können, wenn nötig mit Unterstützung durch die staatliche Gemeinschaft. Kinder- und Elternrechte können somit nur umgesetzt werden, wenn eine aktive staatliche Gemeinschaft ihre öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen aller Kinder ebenso grundgesetzlich behauptet wie praktisch wirkungsvoll gestaltet.

Das Themenfeld wird in verschiedenen Facetten diskutiert sowie in zahlreichen Fachforen und Arbeitsgruppen hinsichtlich diverser Praxisfelder der Kinder- und Jugendhilfe wie z.B. Vollzeitpflege, ASD, Sozialpädagogische Familienhilfe, Heimerziehung, Inobhutnahme, umF, Erziehungsstellen oder Ombudschaft bearbeitet.

Diese und weitere Themen werden auf dem Kinderrechte-Kongress in Hauptvorträgen sowie in Fachforen und in Arbeitsgruppen diskutiert. Veranstalter_innen sind die TU Dresden, die Hochschule Mittweida, der Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden, der Deutsche Kinderschutzbund-Landesverband Sachsen und Outlaw.die Stiftung.

Anmeldeschluss ist der 18.09.

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Sachsen: Zahl der Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche 2015 gestiegen

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

Für 4 104 Kinder und Jugendliche (2 615 Jungen und 1 489 Mädchen) wurden im Jahr 2015 in Sachsen vorläufige Schutzmaßnahmen durchgeführt, rein rechnerisch 11 pro Tag. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das 1 304 mehr als 2014.

Dabei sind allein die vorläufigen Schutzmaßnahmen auf Grund von unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland von 140 auf 1 360 gestiegen. Knapp ein Drittel aller Maßnahmen betraf die Altersgruppe der 16- bis unter 18-Jährigen.

Für Jugendliche im Alter von 14 bis unter 16 Jahren wurden in 25 Prozent der Fälle Schutzmaßnahmen ergriffen. 14 Prozent der Schutzmaßnahmen geschahen auf eigenen Wunsch des Kindes/Jugendlichen, 74 Prozent veranlassten in Folge dringender Gefahr die sozialen Dienste der Jugendämter sowie Polizei und Ordnungsbehörden.

In 5 Prozent der Fälle wurde die Schutzmaßnahme auf Anregung der Eltern bzw. eines Elternteils ausgelöst. Die Unterbringung erfolgte zu 83 Prozent in Einrichtungen.

Als häufigste Gründe gelten vor allem Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils und unbegleitete Einreise aus dem Ausland. Für 21 Prozent der Kinder und Jugendlichen endete die Schutzmaßnahme innerhalb von zwei Tagen, für weitere 37 Prozent innerhalb der darauf-folgenden 12 Tage. 1 721 Kinder und Jugendliche wurden 15 Tage und länger in Schutz genommen.

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Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 13.07.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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„Rätsel Pflegekind“ am 27.05. in Dresden

Posted on April 27, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Erwartungshaltung vieler Kindereinrichtungen: Mit dem Wechsel eines Kindes in eine neue Familie klärt sich alles! entspricht nicht den Erfahrungen, welche der Träger Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. in vielen Jahren Arbeit im Bereich Pflegekinderhilfe sammeln konnte.

Pädagogen und Helfer für dieses Thema zu sensibilisieren und gemeinsam Wege zur Unterstützung zu finden, potentielle Pflegestellen zu gewinnen und Verwaltung und Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, ist das Ziel des Fachtages.

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Interview: „Das Trauma der weggegebenen Kinder“

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

In der Freien Presse erschien am 29.02.2016 ein ausführliches Interview mit der Psychologischen Beraterin Kerstin Mahlendorff aus Chemnitz unter dem Titel „Das Trauma der weggegebenen Kinder“. Auszug:

Frau Mahlendorff, wenn Eltern nach langer Zeit endlich ein Kind adoptieren können und das Adoptivkind damit in eine intakte Familie kommt, müsste es doch allen gut gehen. Ist das so?

In der Mehrzahl der Fälle mit Sicherheit. Ich habe von Berufs wegen nur mit den Familien Kontakt, bei denen es nicht so gut klappt. Die objektiven Verbesserungen sind nämlich nur die eine Seite. Die andere ist die Psyche, die sich so schwer steuern und der sich nichts befehlen lässt.

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Artikel: „15 nordsächsische Paare warten auf Adoptivkind“

Posted on Februar 16, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Die Leipziger Volkszeitung berichtet im Artikel „15 nordsächsische Paare warten auf Adoptivkind“ vom 13.02.2016, dass im Landkreis Nordsachsen jährlich etwa 21 Anträge auf Adoption gestellt, allerdings nur etwa acht Kinder zur Adoption freigegeben werden.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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„Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 06.02. in Leipzig

Posted on Januar 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Über den „Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ wird Dipl. Psychologin Monika Dreiner am 06.02. in Leipzig sprechen.

Das Seminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen e.V. vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

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Sachsen: Kaum junge Flüchtlinge in Pflegefamilien

Posted on Dezember 27, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Kaum junge Flüchtlinge in Pflegefamilien“ vom 19.12. berichtet die Sächsische Zeitung, dass trotz steigender Zahlen bei den nach Sachsen verteilten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, deren Unterbringung in Pflegefamilien nur selten in Betracht gezogen wird.

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Ehrung für Gerhild Landeck

Posted on Dezember 2, 2015. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit dem Bundesverdienstkreuz ehrte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 25. November 2015 in Dresden Gerhild Landeck für ihr großes ehrenamtliches soziales Engagement.

Die ehemalige langjährige Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Sachsen ist Leiterin der Beratungsstelle Durchblick in Markranstädt und spezialisiert auf die Beratung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD). Sie war Gründungsmitglied des Vereins FASD Deutschland e.V., der sie für die Ehrung vorgeschlagen hatte, und ist Mitverfasserin einschlägiger Fachbücher zum Thema FASD.

Näheres berichtet die Leipziger Volkszeitung am 27.11.2015 im Artikel „Gerhild Landeck erhält Bundesverdienstkreuz für soziales Engagement“

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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Projekt „Löweneltern“: Väter und Mütter mit Erfahrungen in Hilfen zur Erziehung zum Erfahrungsaustausch gesucht

Posted on Oktober 1, 2015. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Eltern sind für ihre Kinder wichtig, ob ihre Kinder bei ihnen leben oder nicht. Darum sollen Eltern in allen Schritten der Hilfeplanung einbezogen werden. Gleichzeitig kommt es immer wieder vor, dass die Kommunikation zwischen Jugendamt, Einrichtung und Eltern nicht gut funktioniert, und Väter und Mütter sich nicht ausreichend einbezogen fühlen.

Im Rahmen des Projektes „Löweneltern“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins (KJHRV) soll dies verändert werden, indem Eltern, die Erfahrungen in und mit Hilfen zur Erziehung haben, als Expert_innen für das Thema Beteiligung ihre Erfahrungen mit anderen Eltern in Gesprächen, Diskussionen, Übungen und Freizeitangeboten austauschen. Auf dieser Grundlage soll eine Broschüre entstehen, die Hilfesuchende auf den Hilfeprozess vorbereitet. Darüber hinaus sollen erfahrene Eltern als peer-Berater_innen ausgebildet werden, so dass sie andere Eltern hinsichtlich ihrer Rechte beraten können.

Dies geschieht an drei Seminar-Wochenenden im Herbst/Winter 2015/16, das erste findet vom 6. – 8. November in der Nähe von Dresden statt. Es werden noch Eltern gesucht, die sich vorstellen können, an den drei Seminaren teilzunehmen. Diese sind kostenlos und beinhalten eine Kinderbetreuung. Dem Projektflyer und der Projekt-Website können weitere Informationen entnommen werden.

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Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“

Posted on August 4, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , , |

„Judo auf Rezept“ bewirkt, dass die FASD-geschädigte achtjährige Anna aus Sachsen sich gut entwickelt und sportliche Erfolge feiern kann. Ein engagierter Sportverein hat sich auf die Inklusion eingelassen und nun sorgt das zierliche Mädchen nicht nur bei Wettkämpfen für Menschen mit Behinderung für Furore, sondern auch bei „gewöhnlichen“ Judowettbewerben. Für einige Kinder und Jugendliche ist sie sogar zum Vorbild geworden.

zum Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“ vom 03.08.2015 in der Freien Presse

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261 Kinder und Jugendliche 2014 in Sachsen adoptiert

Posted on August 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 261 Kinder und Jugendliche wurden 2014 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 122 Mädchen. Das waren 16 Adoptionen mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 164 Kinder (63 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 20 unter einem Jahr – und 55 Kinder (21 Prozent) 6 bis unter 12 Jahre.

Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (128) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden fünf Kinder bzw. Jugendliche adoptiert. 49 Prozent (128) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.

Am Ende des Jahres 2014 befanden sich 241 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 245 Bewerbungen für 81 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind drei Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 03.08.2015

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Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“

Posted on Juli 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

Über die 42-jährige FASD-Betroffene Grit Wagner und ihr Buch „Ich, das Kind aus der Schnapsflasche“ berichtet die Freie Presse im Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“ vom 03.07.2015.

Nähere Informationen zum Buch

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Artikel „Drogenkonsum der Eltern bringt entsetzliche Not für die Kinder“

Posted on Juni 21, 2015. Filed under: Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

In Chemnitz häufen sich die Fälle drogensüchtiger Eltern für deren Kinder das Jugendamt Pflegeeltern sucht. Deshalb werden aktuell vor allem neue Bereitschaftspflegen gesucht, aber auch Bewerber für die anderen Pflegeformen. Darüber berichtet der Artikel „Drogenkonsum der Eltern bringt entsetzliche Not für die Kinder“ in der Freien Presse vom 21.06.2015.

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„Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“ am 16.03. in Dresden

Posted on Februar 17, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dipl.-Pädagogin Mériem Diouani-Streek referiert am 16.03. in Dresden für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“.

Umgangskontakte sind im Kontext der Vollzeitpflege ein sensibles Thema und bergen aufgrund der häufig schwer belasteten Vorerfahrungen von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern und ihrer oft ungesicherten Lebensperspektive eine Reihe von Problemen. Das Seminar möchte ein vertieftes Verstehen der Umgangssituation vermitteln. Die rechtlichen Grundlagen werden dargelegt und deren Anwendbarkeit bezüglich der besonderen Situation von Pflegekindern kritisch hinterfragt. Mögliche Auswirkungen werden aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet und die Frage der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie wird erörtert.

nähere Informationen

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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Inobhutnahmen in Sachsen steigen an

Posted on Januar 17, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Die Leipziger Volkszeitung befragte die sächsischen Kommunen zur Entwicklung der Inobhutnahmen. Als bedenklich wurde v.a. der Anstieg der Herausnahmen von Kleinkindern aufgrund des Crystal-Missbrauchs ihrer Eltern gesehen.

zum Artikel „Inobhutnahmen von Kindern in Sachsen ansteigend – Crystal-Missbrauch der Eltern“ vom 03.01.2015

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Winterseminar für Pflegeeltern am 16./17.01. im Erzgebirge

Posted on November 21, 2014. Filed under: Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. aus Chemnitz lädt zu einem Wochenendseminar für Pflegefamilien in das Schullandheim „Tabakstanne“ nach Thalheim/Erzgebirge vom 16. bis 17. Januar 2015 ein.

Als Referentin wird Dr. Brigitte Pfefferkorn, Diplom-Pädagogin und Familientherapeutin, zur Thematik „Biografiearbeit mit/für Pflegekinder – Wie wirkt die Herkunftsfamilie über das Kind auf die Pflegefamilie? Was haben die Verhaltensweisen des Pflegekindes mit mir/uns als Pflegeeltern zu tun?“ sprechen. Zum Erfahrungsaustausch wird genügend Zeit bleiben.

Die Betreuung der Kinder wird während der Seminarzeit gewährleistet. Witterungsgerechte Kleidung ist ratsam, da sich die Kinder auch im Freien aufhalten werden (bitte Schlitten oder vergleichbare Gleitmöglichkeiten mitbringen).

Programm:

  • Freitag: ab 16:00 Uhr Anreise, Eröffnung, Abendessen, Lagerfeuer
    (wenn Holz mitgebracht wird); Märchenstunde für Groß und Klein, Gute-Nacht-Ritual
  • Samstag: 09:00 bis 12:00 Uhr Fachvortrag (Dr. Brigitte Pfefferkorn)
    ca. 12.30 Mittagessen; 13.30 bis ca. 15:00 Uhr Erfahrungsaustausch.

Unterbringung:

Jede Familie erhält ein eigenes Zimmer mit Waschgelegenheit. Dusche und WC auf der Etage.

Kosten:

Die Kosten für den Aufenthalt trägt jede Familie selbst. Kosten pro Person: 28,50 € (Übernachtung und Vollverpflegung) + 4,00 € Ausleihgebühr Bettwäsche (kann auch mitgebracht werden)

Anmeldung:

Bitte geben Sie bis zum 29.11.2014 verbindlich Bescheid, mit wie viel Personen Sie teilnehmen möchten – per E-Mail an: petra.kohlberg@pflege-und-adoptivfamilien.de

Um Vorauszahlung der Kosten wird gebeten bis zum 10.12.2014 auf das Vereinskonto:
Sparkasse Chemnitz, Kto.-Nr.: 357 200 3538, BLZ: 870 500 00
IBAN: DE14 8705 0000 3572 0035 38 BIC: CHEKDE81XXX

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Projekt Noteingang: Stärkung der Rechte von HzE-Adressat_innen in Sachsen

Posted on November 2, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Ziel des Projektes „NotEingang“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins e.V. (KJHRV) ist es, Kinder, Jugendliche und deren Eltern in die Lage zu versetzen, ihren individuellen Hilfebedarf und somit die Gewährung und Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung (HzE) gegenüber dem Jugendamt besser zu verwirklichen und hierfür neue, beteiligungsorientierte Formen der Beratung und Unterstützung zu entwickeln.

Hierzu werden Jugendliche und Erwachsene mit eigener Hilfeerfahrung zu sogenannten „peer-Berater_innen“ ausgebildet, so dass sie – unterstützt durch professionelle Kräfte – andere Betroffene beraten können. In Seminaren setzen sich Jugendliche und Eltern mit den anstehenden Themen auseinander und befassen sich mit Peer-Beratung. Die in den Seminaren besprochenen Inhalte werden im Anschluss aufbereitet und dokumentiert – hieraus werden Materialien erstellt, die zur Aufklärung von jungen Menschen über ihre Rechte beitragen können, beispielsweise zu den Themen Beteiligung und Beschwerde im Hilfe(plan)verfahren.

Weiterhin sollen im Rahmen des Projektes die ombudschaftlichen Beratungen koordiniert, die Gründung von weiteren Ombudsstellen in Sachsen gefördert und das Beratungsangebot bekannter gemacht bzw. ausgebaut werden.

Hinweise zur (auch finanziellen) Unterstützung des Projektes unter dem Motto „für mehr Gerechtigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektträgers KJHRV, der außerdem zusammen mit der IGfH Ausrichter der Fachtagung „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“ war. Die Tagungsdokumentation ist unter der Rubrik „Veranstaltungen“ einsehbar.

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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Grüne kritisieren Betreuung von Pflegefamilien in Chemnitz

Posted on Oktober 11, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen |

Über Differenzen in der Pflegekinderhilfe der Stadt Chemnitz berichtet die Freie Presse im Artikel „Streit über Umgang mit Pflegeeltern“ vom 11.10.2014.

Die Fraktion der Grünen reichte im Jugendhilfeausschuss einen Beschlussantrag ein, der auf „größere Probleme mit potenziellen und aktiven Pflegeeltern“ aufmerksam macht. Mangelhafte Betreuung und Schulung sowie willkürliche Entscheidungen und die Abwanderung von Bewerbern werden kritisiert.

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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IGfH Jahrestagung „Gegen eine ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe – Wie müssen inklusive Erziehungshilfen gestaltet werden?“ am 18./19.09. in Leipzig

Posted on Juli 5, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Bei der IGfH Jahrestagung 2014 soll unter dem Titel „Kinder- und Jugendhilfe zwischen Inklusion und Ausgrenzung“ gemeinsam mit Praktiker_innen aus den Hilfen zur Erziehung öffentlich diskutiert werden, wo die Herausforderungen einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe liegen.

Diese Fragestellung wird aus Sicht der Heimerziehung, der Pflegekinderhilfe, der ambulanten Hilfen, der Regeleinrichtungen (Schule / Kita) sowie aus Sicht der Inobhutnahmestellen und der geschlechtersensiblen Praxisprojekte in Arbeitsgruppen und Workshops beleuchtet.

Gerahmt wird die Praxisdiskussion durch Vorträge namhafter Wissenschaftskolleg_innen wie Prof. Dr. Michael Winkler (Jena), Prof. Dr. Sabine Andresen (Frankfurt a.M.) und Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Siegen).

Der Anmeldeschluss zu dieser Tagung ist der 01.08.2014.

nähere Informationen

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Fachtagung „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“ am 26./27.09. in Dresden

Posted on Juni 29, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 26./27.09. veranstaltet FASD Deutschland e.V. in Dresden seine 16. Fachtagung unter dem Titel „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) in Berührung kommen.

An zwei Tagen werden Vorträge, Workshops und moderierte Gesprächsrunden auf die verschiedenen Aspekte dieser Behinderung eingehen: Diagnostik, Leitlinie, Therapien, Wohnen, Rechtliches, Inklusion.

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