Thüringen

Leichter Rückgang der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2016

Posted on Juli 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

logoIm Jahr 2016 wurden in Thüringen 43 Mädchen und 51 Jungen adoptiert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprechen die insgesamt 94 Adoptionen einem Rückgang um 5 Adoptionen (bzw. 5,1 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2015.

Knapp weniger als die Hälfte (42,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 18 Kinder (19,1 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 19 Kinder (20,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 17 Kinder bzw. Jugendliche (18,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

Bei etwas mehr als der Hälfte der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern verwandt (53 bzw. 56,4 Prozent). Von diesen Kindern waren 45 (84,9 Prozent) jünger als sechs Jahre. Von den 17 adoptierten Kindern über 12 Jahre wurden 15 von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stiefmutter adoptiert.

Die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen 90 der 94 adoptierten Kinder.

Am Jahresende 2016 waren 54 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 34 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 174 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2015: 125 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2016 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen drei mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2015: vier
Adoptivelternpaare).

Weitere Informationen zum Thema Adoptionsvermittlung auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise finden Sie in der Tabelle im Internetangebot des Thüringer Landesamtes für Statistik.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik vom 18.07.2017

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 19.05. in Neudietendorf/Thüringen

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 19.05. lädt die Paritätische Akademie Thüringen pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule, Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Interessierte ein zu einem Seminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern„.

nähere Informationen

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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„Pflegefamilien professionell begleiten“ vom 01.-03.02.2017 in Weimar

Posted on Dezember 15, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Thüringen, Veranstaltungen |

Für Mitarbeiter/innen  von Trägern der öffentlichen und der freien Jugendhilfe, die neu im Bereich Pflegekinderhilfe tätig sind, bietet der Deutsche Verein vom 01.-03.02.2017 in Weimar die Akademietagung „Pflegefamilien professionell begleiten“ an

Anmeldeschluss ist am 06.01.2017.

nähere Informationen

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Auszeichnung für Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen

Posted on November 18, 2016. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes |

logoDer Thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow ehrte Vera Schade und Elke Maroldt vom Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen mit dem  Thüringer Familienpreis für ein Projekt zur Gewinnung, Schulung und Begleitung von Einzelvormündern für Pflegekinder.

Darüber berichtet der Artikel „Vera Schade aus Wenigensömmern und Elke Maroldt aus Sömmerda geehrt“ in der Thüringer Allgemeinen vom 18.11.2016.

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„Pflegefamilien professionell begleiten – Forschung und Praxistransfer“ an 01.-03.02.2017 in Weimar

Posted on November 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Thüringen, Veranstaltungen |

Vom 01.-03.02.2017 lädt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Mitarbeiter/innen von Trägern der öffentlichen und der freien Kinder- und Jugendhilfe, die im Bereich Pflegekinderhilfe tätig sind, zu seiner Akademietagung „Pflegefamilien professionell begleiten – Forschung und Praxistransfer“ nach Weimar ein.

Die Veranstaltung ist sowohl für Neueinsteiger/innen als auch für Mitarbeiter/innen mit langjähriger Berufserfahrung konzipiert.

Anmeldeschluss ist der 02.12.2016.

nähere Informationen

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Thüringen: Zahl der Kinder in Pflegefamilien steigt

Posted on Oktober 27, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Die Zahl der auf der Grundlage einer Hilfe zur Erziehung (§§ 27, 33 SGB VIII) in Thüringer Pflegefamilien untergebrachten Kinder und Jugendlichen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Im Zeitraum 2009 bis 2014 stieg sie um fast 20 Prozent an.

Dies ergibt sich aus der Antwort des Thüringer Bildungsministeriums auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Thüringen.

Weitere Antworten (Seite 155ff) betrafen die Themen:

  • Anzahl der Pflegefamilien in Thüringen (aufgeschlüsselt nach Landkreisen)
  • Unterstützung von Pflegefamilien durch das Land
  • Entwicklung der Pflegesätze für Pflegefamilien in Thüringen

 

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Leichter Rückgang der geleisteten Hilfen zur Erziehung in Thüringen im Jahr 2015

Posted on Oktober 24, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 22 234 Hilfen zur Erziehung und 1 134 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist das ein Rückgang der Hilfen zur Erziehung gegenüber dem Jahr 2014 um 1,3 Prozent und ein Anstieg der Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen um 3,8 Prozent. Von den insgesamt 23 368 geleisteten Hilfen wurden 12 868 Hilfen (55,1 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 44,9 Prozent bzw. 10 500 Hilfen am 31.12.2015 andauerten.

Mit einem Anteil von 57,2 Prozent bzw. 13 377 Hilfen wurden im Jahr 2015 am häufigsten Erziehungsberatungen geleistet. 2 567 Fälle (11,0 Prozent) entfielen auf die Hilfeform der Heimerziehung bzw. einer sonstigen betreuten Wohnform, 1 869 Hilfen (8,0 Prozent) auf die Vollzeitpflege. Des Weiteren erfolgte in 1 621 Fällen (6,9 Prozent) die Hilfe in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Knapp die Hälfte der jungen Menschen, für die eine Hilfe zur Erziehung gewährt wurde (46,2 Prozent bzw. 10 283 Fälle) lebte mit einem alleinerziehenden Elternteil. Mehr als jeder zweite dieser Alleinerziehenden (53,9 Prozent bzw. 5 542 Fälle) bezog Transferleistungen.

Insgesamt wurde 24 637 jungen Menschen Hilfe zur Erziehung gewährt. Das entsprach einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent. 6 942 Kinder bzw. 28,2 Prozent waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 9 195 Kinder bzw. 37,3 Prozent waren im Alter zwischen sechs und elf Jahren, 7 376 Kinder und Jugendliche bzw. 29,9 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und 1 124 bzw. 4,6 Prozent waren junge Volljährige. Bei 1 752 Kindern war mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 19.10.2016

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Anstieg der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2015

Posted on August 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 99 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16 Adoptionen bzw. 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
53 der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren Mädchen (53,5 Prozent).

Mehr als die Hälfte (56,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 16 Kinder (16,2 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 15 Kinder (15,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 12 Kinder bzw. Jugendliche (12,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

In rund zwei Drittel der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern ver-wandt (69 bzw. 69,7 Prozent). Von diesen Kindern waren 61 (88,4 Prozent) jünger als sechs Jahre. 11 der 12 adoptierten Kinder über 12 Jahre wurden von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stief-mutter adoptiert.
Alle adoptierten Kinder hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.

Am Jahresende 2015 waren 34 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor wa-ren es 69 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 125 Adoptions-bewerbungen vor (Ende 2014: 135 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2015 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen vier mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2014: zwei Adoptivelternpaare).

Quelle: Thüringer Landesamtes für Statistik vom 05.08.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

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Artikel: „Der ganz normale Wahnsinn in einer außergewöhnlichen Familie“

Posted on Februar 14, 2016. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die mit dem Thüringer Familienpreis ausgezeichnete Familie Gebhardt aus Schönewerda wird im Artikel „Der ganz normale Wahnsinn in einer außergewöhnlichen Familie“ in der Thüringer Allgemeinen vom 13.02.2016 portraitiert. Neben ihren beiden eigenen, schon erwachsenen Kindern leben vier Pflegekinder im Alter von 3 bis 14 Jahren bei ihnen.

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Thüringen: 22.500 Hilfen zur Erziehung im Jahr 2014

Posted on November 13, 2015. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Im Jahr 2014 wurden in Thüringen 22 536 Hilfen zur Erziehung und 1 093 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist das ein Anstieg der Hilfen zur Erziehung gegenüber dem Jahr 2013 um 2,5 Prozent sowie der Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen um 6,7 Prozent. Von den insgesamt 23 629 geleisteten Hilfen wurden 13 230 Hilfen (56,0 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 44,0 Prozent bzw. 10 399 Hilfen am 31.12.2014 andauerten.

Mit einem Anteil von 59,7 Prozent bzw. 14 110 Hilfen wurden im Jahr 2014 am häufigsten Erziehungsberatungen geleistet. 2 333 Fälle (9,9 Prozent) entfielen auf die Hilfeform der Heimerziehung bzw. sonstigen betreuten Wohnform, 1 823 Hilfen (7,7 Prozent) auf die Vollzeitpflege.

Des Weiteren erfolgte in 1 524 Fällen die Hilfe in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.
Knapp die Hälfte der jungen Menschen, für die eine Hilfe zur Erziehung gewährt wurde (46,7 Prozent bzw. 10 526 Fälle) lebte mit einem alleinerziehenden Elternteil. Mehr als jeder zweite dieser Alleinerziehenden (55,1 Prozent bzw. 5 803 Fälle) bezog Transferleistungen.

Insgesamt wurde 24 879 jungen Menschen, die in Familien lebten, Hilfe zur Erziehung gewährt. Das entsprach einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2013 um 2,4 Prozent. 7 354 Kinder bzw. 29,6 Prozent waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 9 257 Kinder bzw. 37,2 Prozent waren im Alter zwischen sechs und elf Jahren, 7 142 Kinder und Jugendliche bzw. 28,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und 1 126 bzw. 4,5 Prozent waren junge Volljährige. Bei 1 419 Kindern hatte mindestens ein Elternteil eine ausländische Herkunft.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 11.11.2015

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Unterstützen Sie die Aufklärung zum Thema DDR-Zwangsadoptionen – Voten für den Engagementpreis noch bis zum 31.10. möglich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Verein OvZ-DDR e.V. hilft Opfern von DDR-Zwangsadoptionen. Er wurde für sein Engagement für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises vorgeschlagen. Per Online-Voting kann man noch bis zum 31.10. seine Stimme für dieses Projekt abgeben. Von dem Preisgeld möchte der Verein ein Theaterprojekt zum Thema DDR-Zwangsadoptionen finanzieren.

⇒ zur Abstimmung

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Kongress zu DDR-Zwangsadoptionen am 07.11. in Berlin

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 07.11. findet in der Zeit von 11 – 18 Uhr der Kongress „ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119 (U Nordbahnhof) in Berlin statt. Veranstalter sind die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zusammen mit OvZ – DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen.

Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung des Kongresses
  • 11:10 Uhr Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters (ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und einer damaligen Verantwortlichen)
  • 11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)
  • 12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse, Historiker, Politikwissenschaftler, Berlin)
  • 13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause
  • 13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (besonders der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
  • 14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“ (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)
  • 15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern (Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)
  • 16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
    „Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“
    Teilnehmer: Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler), Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“), Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG), Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeuge), Andreas Laake (Zeitzeuge), Kathrin Otto (ZABB). Moderation: Peter Grimm (Journalist)
  • 17:45 Resümee – Eine Veranstaltung mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Anmeldungen bis zum 04.11. unter 030 55 77 93 54 (Mo-Fr 14-18 Uhr) oder behr@uokg.de.

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Rückgang der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2014

Posted on September 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2014 wurden in Thüringen 83 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 25 Adoptionen bzw. 23,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
47 der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren Jungen (56,6 Prozent).

Von den adoptierten Kindern waren 36 unter drei Jahre alt (43,4 Prozent), 13 Kinder waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren (15,7 Prozent), 22 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren (26,5 Prozent) und 12 Kinder bzw. Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren (14,5 Prozent).

Bei den durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern in 43 Fällen nicht mit den Kindern verwandt (51,8 Prozent). Von diesen Kindern waren 38 jünger als sechs Jahre (88,4 Prozent). Bei den von einem Stiefelternteil oder von Verwandten adoptierten Kindern war der Großteil älter als 6 Jahre (72,5 Prozent). Die im Jahr 2014 in Thüringen adoptierten Kinder hatten alle die deutsche Staatsangehörigkeit.

Am Jahresende 2014 waren 69 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 64 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 135 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2013: 136 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2014 wie bereits im Vorjahr einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen zwei mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik vom 28.09.2015

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Thüringen: 3.296 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls 2014

Posted on August 3, 2015. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2014 wurden den Thüringer Jugendämtern in 3 296 Fällen gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung*) bekannt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war das im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 142 Gefährdungseinschätzungen bzw. 4,1 Prozent. Darunter wurden 2014 bei 1 621 Mädchen (49,2 Prozent) Gefährdungseinschätzungen des Kindeswohls durchgeführt.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzungen wurden durch die Fachkräfte 429 akute (13,0 Prozent) und 502 latente Kindeswohlgefährdungen (15,2 Prozent) festgestellt. In 2 365 Fällen (71,8 Prozent) kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorlag. Jedoch bestand in zwei Dritteln dieser Fälle (1 539 Verfahren) Hilfe- bzw. Unterstützungsbedarf.

Die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung sind Anzeichen für Vernachlässigung, die in 636 Fällen im Rahmen der Gefährdungseinschätzung festgestellt wurden. Anzeichen für psychische Misshandlungen gab es in 200 Fällen, Anzeichen für körperliche Misshandlungen in 177 Fällen und in 46 Fällen wurden durch die Fachkräfte Anzeichen für sexuelle Gewalt ermittelt.

Mit 940 Kindern, für die ein Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt wurde, war mehr als ein Viertel (28,5 Prozent) noch keine drei Jahre alt, wobei 363 von ihnen das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hatte. Bei den unter Drei-Jährigen lag bei 72,2 Prozent eine Kindeswohlgefährdung vor oder es bestand Unterstützungsbedarf, darunter 263 Kinder unter einem Jahr. In 786 Fällen, bei denen Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung vorlagen, waren die Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahre. Bei 610 von ihnen wurde eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf festgestellt. Weitere 704 betroffene Kinder befanden sich im Alter von 6 bis unter 10 Jahren und 866 von 10 bis unter 18.

Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung erhielten die Jugendämter in einem Fünftel der Fälle (665) von anonymen Meldern. Weitere 531 Initiativen (16,1 Prozent) gingen von der Polizei, dem Gericht bzw. der Staatsanwaltschaft aus und in 374 Fällen (11,3 Prozent) waren es Bekannte oder Nachbarn.

*) Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 03.08.2015

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Weimarer Aktion soll Interesse an Aufnahme von Pflegekind wecken

Posted on April 22, 2015. Filed under: Bewerber, Thüringen, Veranstaltungen |

Die Thüringische Landeszeitung berichtet im Artikel „Weimarer Aktion soll Interesse an Aufnahme von Pflegekind wecken“ vom 22.04.2015 von der Einladung potentieller Pflegeelternbewerber zu einem Ausflug der Weimarer Pflegeelterninitiative. Dort konnten Interessierte In ungezwungener Atmosphäre mit erfahrenen Pflegeeltern ins Gespräch kommen.

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Neues Konzept für Pflegeeltern im Landkreis Eichsfeld

Posted on März 25, 2015. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Thüringer Allgemeine berichtet im Artikel „Neues Konzept für Pflegeeltern im Landkreis Eichsfeld“ vom 23.03.2015 von Plänen im Rahmen einer Neukonzeptionierung des Fachdienstes auch die finanziellen Leistungen für Pflegefamilien transparenter zu machen.

Der örtliche Pflegeelternverein wünscht sich eine Anhebung der finanziellen Leistungen. So sollten beispielsweise die Rentenzuschüsse des Jugendamtes für jedes Pflegekind gezahlt werden ansatt nur einmal pro Familie.

Weiterer Kritikpunkt – auch einzelner Politiker – ist das allgemein niedrige Niveau der finanziellen Leistungen für Pflegefamilien in ganz Thüringen.

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Saale-Orla-Kreis: Pflegeeltern diskutieren mit Vertretern aus Jugendamt und Politik

Posted on Februar 27, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Ostthüringer Zeitung berichtet im Artikel „Gespräche über Kinder, die es schwer haben: In Schleiz Verständigung mit Pflegeeltern“ vom 27.02. von einem Gedankenaustausch zwischen Pflegeeltern aus dem Saale-Orla-Kreis und Verantwortlichen aus Jugendhilfe und Politik.

Ziel war die Verbesserung der Zusammenarbeit und Wertschätzung der Arbeit der Pflegefamilien. Es ist u.a. geplant, gemeinsam eine neue Konzeption für den Pflegekinderdienst zu erarbeitet und das Personal aufzustocken.

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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„Soziale Akzeptanz in der Schule – Mein Pflegekind hat keine Freunde“ am 20.11. in Etzleben

Posted on November 6, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Prof. August Huber kommt am 20.11. zu einem Seminar über das Thema „Soziale Akzeptanz in der Schule – Mein Pflegekind hat keine Freunde“ nach Etzleben. Die Fortbildung des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. dauert von 10-13 Uhr, anschließend steht der Referent von 14-16 Uhr für eine pädagogische Sprechstunde zur Verfügung.

Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten über:

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Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” vom 16.-17.03. in Weimar

Posted on November 4, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 16./17. März 2015 findet  in Weimar die Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” statt.

Veranstalter sind die IGfH, das DIJuF, die Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen, das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e. V. und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Es erwarten Sie spannende Vorträge und vielfältige Arbeitsgruppen.

nähere Informationen und Anmeldung (bis 15. Januar 2015)

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Eichsfelder Pflegeeltern wollen für mehr Geld demonstrieren

Posted on Oktober 26, 2014. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Pflegeelternverein Eichsfeld-Nordthüringen möchte erreichen, dass die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Höhe der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (wir berichteten) auch im Eichsfeldkreis umgesetzt werden. Ferner fordern sie in Entscheidungsprozesse, die die Pflegekinderhilfe des Landkreises betreffen, mit einbezogen zu werden.

Darüber berichtet die Thüringen Allgemeine im Artikel „Eichsfelder Pflegeeltern wollen für mehr Geld demonstrieren“ vom 24.10.2014.

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Landkreis Eichsfeld: Pflegeelternverein unzufrieden

Posted on Juli 11, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes |

Über die mangelnde Zusammenarbeit des Jugendamtes mit dem örtlichen Pflegeelternverein Eichsfeld-Nordthüringen beschwerte sich der Vorsitzende des Vereins  im Rahmen eines öffentlichen Bürgergespräches. Darüber berichtete die Thüringische Landeszeitung am 10.07.2014 im Artikel „Pflegeeltern unzufrieden – Eichsfelder Landrat sieht keine Probleme“.

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Thüringen: Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils häufigster Grund für Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Posted on Juni 28, 2014. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2013 wurden in Thüringen 1 165 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Form von Inobhutnahmen durchgeführt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 62 Maßnahmen bzw. 5,6 Prozent mehr als im Jahr 2012.

Der häufigste Grund für die Veranlassung einer Inobhutnahme war mit 31,4 Prozent die Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils. Weitere Schwerpunkte bildeten mit 15,0 Prozent die Beziehungsprobleme und mit 10,6 Prozent die Vernachlässigung der Kinder und Jugendlichen. In 295 Fällen wurde die Inobhutnahme auf Grund einer vorangegangenen Gefährdungseinschätzung gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen.

Rund die Hälfte (51,9 Prozent) der im Jahr 2013 in Obhut Genommenen waren Mädchen. Im Jahr 2012 lag diese r Anteil noch bei 55,0 Prozent. Die Altersgruppe der 14 bis unter 16 Jährigen war mit 258 Maßnahmen und damit mit einem Anteil von 22,1 Prozent am häufigsten an den Maßnahmen beteiligt. Für Jugendliche im Alter von 16 bis unter 18 Jahren wurden in 216 Fällen bzw. bei 18,5 Prozent Schutzmaßnahmen ergriffen (2012: 15,9 Prozent).

Fast die Hälfte der Maßnahmen (45,6 Prozent bzw. 531 Fälle) wurde von den Jugendämtern bzw. den sozialen Diensten veranlasst. In weiteren 237 Fällen regten die Jugendlichen die Maßnahmen selbst an, in 168 Fällen die Polizei oder eine Ordnungsbehörde.

Drei Viertel der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen wurden in Einrichtungen untergebracht. Die Übrigen fanden Aufnahme bei einer anderen geeigneten Person oder in einer sonstigen Wohnform.

Knapp die Hälfte der Kinder und Jugendlichen (44,5 Prozent) kehrten am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurück. In 334 Fällen (26,2 Prozent) wurden erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses eingeleitet.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 27.06.2014

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Artikel „Kinderhospiz Tambach-Dietharz: Kraft tanken und Entlastung von der Pflege“

Posted on Mai 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Thüringer Landeszeitung berichtet am 05.05.2014 von der Arbeit des Kinderhospizes Tambach-Dietharz in Thüringen.

Anders als beim stationären Hospiz wird ein Kinderhospiz nicht nur für die letzten Lebenstage aufgesucht, es bietet ganzen Familien mit Kindern, deren Lebenserwartung gering ist, Entlastung:

„Noah kam mit fünf Wochen zu seinen Pflegeeltern. „Die Ärzte gaben ihm eine Lebenserwartung von drei Monaten“, sagt seine Pflegemutter Dorothee K. Heute ist er sechs Jahre alt und genießt gerade auf dem Arm einer Therapeutin das warme Wasser im Schwimmbad des Kinderhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz.“

zum Artikel

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Landkreis Schmalkalden-Meiningen dankt langjährigen Pflegeeltern – Wunsch nach gelegentlicher Entlastung

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel „Dank für große Herzen“ auf inSüdthüringen.de vom 14.02.2014 schildert eine Dankeschön-Veranstaltung des Landratsamtes  Schmalkalden-Meiningen, zu der drei langjährige Pflegeeltern-Paare eingeladen wurden. Landrat Peter Heimrich kam mit den Pflegeeltern ins Gespräch und dankte ihnen für ihr Engagement.

„Großes Verständnis äußerte der Landrat für den Wunsch der Pflegeeltern nach einer kleinen gelegentlichen Entlastung oder Auszeit vom „Fulltime-Job“ – ein paar Stunden in der Woche oder mal ein kleiner Pärchen-Urlaub im Jahr. Hier werde man Lösungsansätze prüfen, sicherte Heimrich zu.“

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Komplizierte Beantragung von Kindergeld für junge Erwachsene aus Pflegefamilien

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Lehrling aus Martinroda kann ohne Kindergeld kaum leben“ in der Ostthüringer Zeitung vom 11.02.2014 berichtet von den Schwierigkeiten des 18-jährigen Patrick, der in einer Pflegefamilie aufwuchs, mit den umfangreichen Anträgen an die Familienkasse.

Der Lehrling muss, um Kindergeld beantragen zu können, erst seine leiblichen Eltern ausfindig machen und dann noch dafür sorgen, dass das Geld nicht auf das Konto seiner leiblichen Eltern fließt.

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Weimar: „Pflegeeltern fühlen sich als billige Alternative diskriminiert“

Posted on Januar 27, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel „Pflegeeltern fühlen sich als billige Alternative diskriminiert“ vom 26.01.2014 in der Thüringer Allgemeinen thematisiert den Plan der Stadt Weimar mehr Pflegefamilien gewinnen zu wollen. Für eine Kampagne sollen 20.000 Euro bereitgestellt werden. Die Initiative dafür geht auf eine Empfehlung des Rechnungsprüfungsamtes zurück, die zu Kosteneinsparungen durch mehr Unterbringungen in Pflegefamilien statt Heimeinrichtungen rät.

Der Vorsitzende des örtlichen Pflege- und Adoptivelternvereins Weimarer Land mahnt an, dass die Einbindung der Pflegeelternvertretung verbessert werden muss, denn „Neue Pflegeeltern gewinnen sie zu 90 Prozent durch schon aktive Pflegeeltern“.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

nähere Informationen

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„Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“ am 16.11. in Schmalkalden

Posted on Oktober 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. veranstaltet am 16.11. in Schmalkalden eine Fortbildung zum Thema „Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“.

nähere Informationen

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 11.11. in Erfurt

Posted on Oktober 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Thüringen |

Prof. Dr. Ludwig Salgo referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. am 11.11. in Erfurt zum Thema „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern„.

Das Seminar bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u.a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten und Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert und aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

nähere Informationen

 

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Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern – Infoveranstaltung am 25.09. in Schleiz

Posted on August 25, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

TLZ.de berichtet am 17.08.13 im Artikel „Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern“, dass sich interessierte Ehepaare, Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen am 25.09. um 16 Uhr im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises von den Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes umfassend zum Thema „Pflegeeltern“ informieren lassen können.

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Thüringen: 3.298 Verfahren zur Einschätzungen des Kindeswohls 2012 – Täglich durchschnittlich 9 Gefährdungseinschätzungen*) durch die Jugendämter

Posted on Juli 18, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2012 wurden den Thüringer Jugendämtern in 3 298 Fällen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt. Im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte und teils mehrfacher Kontakte zu den Kindern, deren Familien bzw. Personensorgeberechtigten aber auch zu anderen Stellen im sozialen Umfeld erfolgten jeweils die Einschätzungen der Gefährdungsrisiken.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzungen wurden durch die Fachkräfte 449 akute Kindeswohlgefährdungen (13,6 Prozent) und 555 latente Kindeswohlgefährdungen (16,8 Prozent) festgestellt. In 2 294 Fällen (69,6 Prozent) kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorlag, jedoch bestand in zwei Drittel dieser Fälle (1 470 Verfahren bzw. 64,1 Prozent) ein Hilfe – bzw. Unterstützungsbedarf.

Die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung sind Anzeichen für Vernachlässigung, die in 723 Fällen im Rahmen der Gefährdungseinschätzung festgestellt wurden. Anzeichen für psychische Misshandlungen gab es in 202 Fällen, Anzeichen für körperliche Misshandlungen in 169 Fällen und in 48 Fällen wurden durch die Fachkräfte Anzeichen für sexuelle Gewalt festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Mädchen und Jungen sind gleichermaßen betroffen. Der Anteil der Mädchen innerhalb der Verfahren betrug 49,3 Prozent.

In 1 021 Fällen, bei denen Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung vorlagen, war fast ein Drittel der Kinder (31,0 Prozent) noch keine drei Jahre alt, 387 von ihnen hatte das erste Lebensjahr noch nicht vollendet. Bei den unter Drei-Jährigen lag in 751 Fällen (73,6 Prozent) eine Kindeswohlgefährdung vor oder es bestand Unterstützungsbedarf. Bei den unter Ein-Jährigen betraf es 285 Jungen und Mädchen (73,6 Prozent).
In 760 Fällen waren die Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Bei 569 von ihnen wurde eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf festgestellt. Weitere 733 betroffene Kinder waren im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, 497 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und 287 Jugendliche 14
bis unter 18 Jahre alt.

Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung erhielten die Jugendämter in 586 Fällen (17,8 Prozent) von anonymen Meldern, in 416 Fällen (12,6 Prozent) waren es Bekannte oder Nachbarn. Weitere 380 Initiativen (11,5 Prozent) gingen von der Polizei, dem Gericht bzw. der Staatsanwaltschaft aus und in 259 Fällen (7,9 Prozent) waren es Personen aus dem Gesundheitsbereich, wie z.B. Hebammen, Ärzte und Gesundheitsämter.

*) Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII

Bitte beachten:
Angaben über die Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls wurden beginnend mit dem Berichtsjahr 2012 erstmals erhoben.
Somit sind Vergleiche zum Vorjahr noch nicht möglich.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 17.07.2013

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82 Adoptionen wurden in Thüringen im Jahr 2012 ausgesprochen

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2012 wurden in Thüringen 82 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik acht Adoptionen bzw. 8,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte (52,4 Prozent) der Kinder waren Jungen.

Fast zwei Drittel (63,4 Prozent) der adoptierten Kinder waren unter sechs Jahre alt, gut ein Fünftel (22,0 Prozent) war im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren und 14,6 Prozent zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Mädchen und Jungen betrug 5,5 Jahre. Damit stieg das Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Jahre.

In knapp der Hälfte der Fälle (46,3 Prozent) wurden Kinder und Jugendliche von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Fast drei Viertel von ihnen (27 Fälle bzw. 71,1 Prozent) war älter als 6 Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 8,6 Jahre. Ein Jahr zuvor waren die Kinder im Durchschnitt 8,7 Jahre alt.

Mehr als die Hälfte der adoptierten Kinder und Jugendlichen (53,7 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern bzw. Verwandtenadoptionen. 41 Mädchen und Jungen (93,2 Prozent) von ihnen waren noch keine sechs Jahre alt, 35 von ihnen waren jünger als drei Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 2,7 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,5 Jahre.

Am Jahresende 2012 waren 98 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 48 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 140 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2011: 104 Bewerbungen). Rein rechnerisch stand damit am Jahresende 2012 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen auch ein mögliches Adoptivelternpaar gegenüber (Ende 2011: zwei Adoptiveltern).

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 15.07.2013

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„Gewalt als Überlebenskampf“ am 11.09. in Sömmerda

Posted on Juli 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 11.09. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. das Seminar „Gewalt als Überlebenskampf“.

  • Wenn Pflegekinder Gewalt erfahren haben – wie wirkt es sich auf ihren Lebensweg aus?
  • Wie geht unsere Umwelt mit der Gewaltwidergabe der Kinder in verbaler und körperlicher Form um?
  • Vernachlässigung – auch eine Form der Gewalterfahrung?

nähere Informationen

 

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Pflegeeltern und -kinder des Weimarer Landes trafen sich

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Kreisjugendamt und Pflege- und Adoptiveltern-Vereins Weimarer Land luden am 06.07. zum vierten Mal zu einem Treffen der Pflegeeltern und -kinder ins Berlstedter Kulturhaus ein.

Von der Veranstaltung berichtet der Artikel „Pflegeeltern des Weimarer Landes treffen sich mit Kindern“ in der Thüringer Allgemeinen vom 08.07.2013.

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Thüringen: 1.103 Maßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche 2012 – Täglich durchschnittlich 3 Inobhutnahmen

Posted on Juni 6, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2012 erfolgten in Thüringen 1 103 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Form von Inobhutnahmen durch die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 87 Maßnahmen bzw. 8,6 Prozent mehr als im Jahr 2011.

In 530 Fällen und somit bei fast der Hälfte der Maßnahmen (48,1 Prozent) wurden die vorläufigen Schutzmaßnahmen von den sozialen Diensten bzw. den Jugendämtern angeregt, 340 von ihnen auf Grund einer vorangegangenen Gefährdungseinschätzung). In weiteren 219 Fällen regten die Kinder bzw. die Jugendlichen die Maßnahme selbst an und in 139 Fällen war es die Polizei oder eine Ordnungsbehörde.

Der Hauptanlass für die Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen lag mit 30,9 Prozent in der Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils. Weitere Schwerpunkte waren mit 15,7 Prozent Beziehungsprobleme und mit 12,4 Prozent eine Vernachlässigung der Betroffenen.
In mehr als drei Viertel der Fälle (839 Maßnahmen bzw. 76,1 Prozent) erfolgte die Unterbringung während der Maßnahme in einer Einrichtung. Die durchschnittliche Dauer der Maßnahmen betrug 22,7 Tage.

Mehr als die Hälfte (55,0 Prozent) der Kinder und Jugendlichen waren im Jahr 2012 Mädchen. Im Jahr 2011 betrug deren Anteil 53,8 Prozent. Die Altersgruppe der 14- bis unter 16-Jährigen war am häufigsten betroffen. Vorläufige Schutzmaßnahmen für Jugendliche dieser Altersgruppe wurden von den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Jahr 2012 in 238 Fällen gemeldet. Das war mit 21,6 Prozent mehr als ein Fünftel aller Maßnahmen (2011: 23,3 Prozent). In 205 Fällen bzw. 18,6 Prozent waren es Kinder im Alter von unter 3 Jahren (2011: 15,3 Prozent).
In knapp der Hälfte der Fälle (540 Fälle bzw. 44,5 Prozent) konnten die Kinder und Jugendlichen am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurückkehren. In 351 Fällen (28,9 Prozent) mussten jedoch erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses eingeleitet werden.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 05.06.2013

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„WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“ am 13.06. in Sömmerda

Posted on Mai 17, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 13.06. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. die Fortbildung „WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“.

Pflegekinder kennen den Überlebenskampf, sie mussten ihn lernen. Können sie sich in die neue Familie integrieren? Warum stehlen sie, warum kämpfen sie weiter, warum können sie ihre Geborgenheit nicht immer genießen?

Was kann eine Pflegefamilie aushalten, wo sind die Grenzen? Was macht es mit meiner Partnerschaft? Leiden bzw. verstehen meine leiblichen Kinder?

nähere Informationen und Anmeldung bei:
Vera Schade
Telefon: 03634-693837
Email: vera-und-herbert-schade@t-online

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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Artikel: „Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien“

Posted on April 8, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

InSüdthüringen.de berichtet im Artikel „Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien“ vom 08.04.2013 von dem auch in Thüringen steigenden Bedarf nach Pflegefamilien: „Nur im Unstrut-Hainich-Kreis und im Wartburgkreis gibt es überdurchschnittlich beziehungsweise ausreichend viele Pflegestellen.“

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik „waren Ende 2011 in Thüringen 1319 Kinder bei Pflegeeltern und 1245 Kinder in Heimen untergebracht.

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„Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03. in Erfurt

Posted on Januar 24, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ diskutieren Fachleute aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland vom 11.-13.03. an der FH Erfurt. VeranstalterInnen des 7. Bundestreffens der Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen der IGfH sind die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Diese besondere Form der Bundestagung soll eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion sein für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen. Neben Fachvorträgen bieten Foren, Arbeitsgruppen und Exkursionen die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung (einschließlich deren Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und neuen Entwicklungen), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis etc. aber auch deren (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien. Andererseits soll der Blick über die deutsche Entwicklung hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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7. IGfH-Bundestagung „Integrierte Hilfen – Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03.2013 in Erfurt

Posted on Dezember 10, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH-Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen veranstaltet im Frühjahr 2013 in Kooperation mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt ihr 7. Bundestreffen.

Die besondere Form der Bundestagung stellt eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte dar, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen.

Neben Fachvorträgen bieten Foren und zahlreiche Praxisworkshops die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um die konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Erziehungshilfen (einschließlich ihrer Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis, aber auch um die (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien.

Andererseits soll der Blick über die deutschen Fachimpulse hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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Artikel: „Das sind keine Rabenmütter“

Posted on November 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Das sind keine Rabenmütter“ aus der TLZ vom 28.10.12 setzt sich die Adoptionsvermittlerin Dipl. Soz. Päd. Gabriele Loges vom Jugendamt Jena für offene Adoptionen und eine Anerkennung der abgebenden Mütter ein.

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Thüringen: Erneut mehr als 21 000 geleistete Hilfen zur Erziehung

Posted on August 31, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 21 238 Hilfen zur Erziehung und 803 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 22 041 Hilfen 11 953 Hilfen (54,2 Prozent) im Laufe des Jahres beendet und 10 088 (45,8 Prozent) dauerten am 31.12.2011 noch an. Im Jahr 2010 wurden von den insgesamt gewährten 21 775 Hilfen 11 964 bzw. 54,9 Prozent im Laufe des Jahres beendet und 9 811 Hilfen bzw. 45,1 Prozent über das Jahresende hinaus geleistet.

Mit knapp zwei Drittel (13 412 Hilfen bzw. 60,9 Prozent) bildeten im Jahr 2011 Erziehungsberatungen den Schwerpunkt bei den Hilfen insgesamt. An zweiter Stelle stand mit 2 243 Fällen die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit einem Anteil von 10,2 Prozent und 7,3 Prozent bzw. 1 619 Hilfen entfielen auf die Vollzeitpflege. In weiteren 1 452 Fällen bzw. 6,6 Prozent erfolgte die Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Von den 21 238 gewährten erzieherischen Hilfen waren 9 531 Familien mit einem allein erziehenden Elternteil (44,9 Prozent) betroffen. Fast die Hälfte aller Familien mit diesen Hilfen (44,8 Prozent) lebte teilweise oder ganz von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII).

Viele der erzieherischen Hilfen beziehen sich ausschließlich auf den jungen Menschen, andere wiederum sind familienorientiert. Insgesamt lebten 23 425 junge Menschen in Familien, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch nahmen (2010: 23 329 junge Menschen). Mehr als ein Viertel von ihnen (6 268 Kinder bzw. 26,8 Prozent) waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 8 814 Kinder bzw. 37,6 Prozent waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, 6 953 Kinder und Jugendliche bzw. 29,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 1 390 bzw. 5,9 Prozent waren junge Volljährige, welche 18, aber noch nicht 27 Jahre alt sind.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 31.08.2012 (mit Tabelle)

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