Erziehungsstellen

Neue PFAD-Broschüre: “Die Rechte von Pflegekindern”

Posted on Januar 23, 2016. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Pflegekinder erfahren in ihrem Leben viel Fremdbestimmung. Umso wichtiger ist es für ihre Entwicklung zu wissen, dass sie eigene Rechte haben, welche dies sind und dass auch ihre Meinung wichtig ist und respektiert wird. Mit der Information von Pflegekindern über ihre rechtliche Stellung und deren Berücksichtigung stärken die begleitenden Erwachsenen ihr Vertrauen in die Welt sowie ihr Sicherheits-, Selbstwert- und Verantwortungsgefühl und fördern ihre Entwicklung zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.

Pflegefamilien und die sie betreuenden Fachkräfte der Jugendhilfe engagieren sich für „Die Rechte von Pflegekindern„. Die gleichnamige neue Broschüre des PFAD Bundesverbandes wurde von Aktion Mensch gefördert und informiert Sie über Entwicklung und Inhalte der Kinderrechte und deren Anwendung im Bereich der Vollzeitpflege. Im Unterschied zu bisherigen Publikationen zu den Rechten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Erziehungshilfen, die meist von Heimeinrichtungen herausgegeben wurden, geht es hier um konkrete Bezüge zur fachlichen Begleitung von Pflegekindern und -eltern und zu Fragestellungen aus dem Alltag der Pflegefamilien.

Die Autorin Ulrike Schulz ist Fachkraft für Jugendinformation, Pflegemutter und langjährig im PFAD-Verband engagiert.

Zu bestellen ist die Publikation für 3,00 EUR zuzügl. Versandkosten bei info@pfad-bv.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pflegekinder mit intensivmedizinischem Bedarf“ am 20./21.02.2016 in Papenburg

Posted on Januar 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte für Mitglieder und Bewerberfamilien eine Fachtagung zur Aufnahme und Betreuung eines Intensivkindes anbieten.

Ziele der Teilnahme:

  • Aufklärung zu Möglichkeiten der häuslichen Pflege / Intensivpflege
  • Möglichkeiten darlegen und erarbeiten, die langfristige Pflege Zuhause sichern
  • Anregung für gesetzlichen Regelungen und Neuerungen
  • Pflegeelterngewinnung die bereit sind ein Kind mit Intensivbedarf aufzunehmen.

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren unser Hauptaugenmerk. Leider ist diese Alternative zur Heimunterbringung nach wie vor gesellschaftlich, politisch und sozialrechtlich wenig präsent. Sehr viele Kinder mit Intensivpflegebedarf leben langfristig in Kliniken, da adäquate Unterbringungsmöglichkeiten fehlen. Die Motivation ein solches Kind aufzunehmen entsteht in jedem Fall durch Aufklärung und Begleitung. Der Bundesverband möchte zur langfristigen Unterbringung dieser Kinder aktiv beitragen.

Angesprochene Zielgruppe:

  • Alle Personen, die sich mit dem Thema beruflich oder privat befassen
  • Öffentlichkeit und Fachpersonal
  • Pflegefamilien die ein Intensivkind haben oder aufnehmen möchten.

Diese Fortbildung wird gefördert von der Barmer GEK und ist daher für Mitglieder des Bundesverbandes beh. Pflegekinder e.V. kostenlos.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: „Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Januar 12, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Waxmann-Verlag ist „Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe – Bedeutung und Herausforderungen für die Fremdpflege und die Verwandtenpflege“ von Monika Althoff und Maren Hilke neu erschienen.

Verlagstext:
Die Pflegekinderhilfe ist mit ihrer familiären Betreuungsform in der Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbar. Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, wachsen für einen begrenzten Zeitraum in einer Pflegefamilie auf. Pflegeeltern müssen die Bedürfnisse der Kinder wahrnehmen und den immer komplexeren und vielfältigeren Erziehungsanforderungen gerecht werden.

Trotzdem gelingt es nicht immer, dass Pflegefamilien sich zu einem schützenden und fördernden Ort für Kinder entwickeln. Es gibt Fälle, in denen Pflegekinder nach ihren Erfahrungen in den Herkunftsfamilien in den Pflegefamilien erneut Vernachlässigung und Gewalt ausgesetzt sind. Diese Publikation nimmt das Thema Kinderschutz in der Pflegefamilie in den Fokus und beschreibt die Aufgaben der Fachkräfte.

Zudem zeigt das Buch auf, dass gute Rahmenbedingungen und die Anerkennung dieser Hilfeform für die Pflegekinderhilfe nicht nur unerlässlich sind, sondern gleichzeitig den Kinderschutz gelingen lassen.

Autoreninfo:

  • Monika Althoff, Dipl.-Pädagogin, Supervisorin (DGSv), wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale Arbeit e.V. mit den Schwerpunkten Kinderschutz, Beratung, Kinder- und Jugendhilfe.
  • Maren Hilke, M.A. Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale Arbeit e.V., Arbeitsbereich Frühe Kindheit und Familie

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 06.02. in Leipzig

Posted on Januar 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Über den „Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ wird Dipl. Psychologin Monika Dreiner am 06.02. in Leipzig sprechen.

Das Seminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen e.V. vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Junge Volljährige suchen (Aus)Wege! Von Prachtstraßen, Sackgassen und Wendepunkten“ am 15.01. in Hamburg

Posted on November 30, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Situation von jungen Volljährigen und Jugendlichen zum Ende der Jugendhilfe ist das Thema der Fachtagung „Junge Volljährige suchen (Aus)Wege! Von Prachtstraßen, Sackgassen und Wendepunkten“, die am 15.01.2016 in Hamburg stattfindet und vom AFET und sme-Jugendhilfezentrum (stadtteilbezogene milieunahe Erziehungshilfen e.V.) veranstaltet wird.

Mit Bezugnahme auf die Debatten des 14. Kinder- und Jugendberichts werden Antworten auf ausgewählte Fragestellungen zu dem Themenkomplex gesucht. Diskutiert werden soll unter anderem, wie sich die Situation von jungen Volljährigen in der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere in der Erziehungshilfepraxis ausgestaltet, welcher pädagogische, fachliche und politische Nachhol- oder Handlungsbedarf in der Erziehungshilfe besteht, welche Verselbständigungskonzepte praxisnah zu realisieren sind, welche neuen Konzepte benötigt werden und welche Rolle dabei die öffentlichen Träger haben.

Neben theoretischen Inputs und Vorträgen werden in Fachforen zu den Themen Verselbständigungskonzepte, Junge Flüchtlinge, Eingliederungshilfe, psychische Erkrankungen und berufliche Übergänge bestehende Erfahrungen und Konzepte vorgestellt und diskutiert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Broschüre: „Durchblick. Informationen zum Jugendschutz“

Posted on November 28, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Kinder- und Jugendschutz in Deutschland ist ein vielfältiges Konstrukt aus rechtlichen Regelungen, erzieherischen Aspekten und strukturellen Maßnahmen. Diese Vielfalt zu durchschauen und zu verstehen ist nicht immer einfach. Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule müssen sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten immer wieder damit auseinandersetzen. Sei es, dass die von ihnen betreuten Jugendlichen Alkohol konsumieren oder rauchen, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kindern und Jugendlichen passieren, oder diese für sie ungeeignete Medieninhalte konsumieren. Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie generell Fachkräfte aus der Jugend(sozial)arbeit wenden sich in diesen Fällen an die Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz oder die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.

Dies war einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Publikation »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«. Der Ordner enthält sechs Arbeitshefte zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz sowie eine Übersicht der wichtigsten Adressen/Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz geben, Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen aufzeigen, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutzes darstellen sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutern. Zielsetzung dabei ist neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz, die Unterstützung der Praxis und die Anregung zur Reflexion.

Unabhängig von konkreten Gefährdungsannahmen ist es ein Hauptanliegen des Jugendschutzes, Kinder und Jugendliche durch Erziehung in ihrer Identität(sentwicklung) zu stärken. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass junge Menschen mit ihren eigenen Kompetenzen gesellschaftlichen Prozessen kritisch und mit Distanz begegnen.

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« ist kostenlos erhältlich (zzgl. Versandpauschale).

Hier bestellen: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: Das Kinder-Notfallbuch

Posted on November 27, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen |

Eltern, Erzieherinnen und Erzieher oder andere aufsichtsberechtigte Personen sollten auf wichtige Notfallsituationen bei Kindern gut vorbereitet sein und vor allem wissen

  • Was ist zu tun wenn ein Kind in einer Notfallsituation ist?
  • Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?
  • Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet „Das Kinder-Notfallbuch – Sofortmaßnahmen für alle wichtigen Notfallsituationen“, das im Forum Verlag erschienen ist, ganz ausführlich. Es bietet für alle wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen an Kind und Säugling die passende Anleitung auf aktuellem medizinischem Stand. Auch die neuen Reanimationsleitlinien, die Ende 2015 veröffentlicht wurden, sind in diesem Buch bereits enthalten. Darüber hinaus enthält das Buch wichtige Informationen zu typischen Kinderkrankheiten und zur Notfallvermeidung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neu erschienen: Dokumentation „Leit(d)pfade durch das Leben“ – FASD-Fachtagung 2014

Posted on November 11, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Das Zusammenleben mit einem Kind mit fetalem Alkoholsyndrom verändert das Leben entscheidend. Der im Schulz-Kirchner Verlag erschienene Tagungsband will mit Vorträgen, neuesten Forschungsergebnissen und Erfahrungsberichten Betroffenen Hilfestellung geben, um Menschen von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben auf den richtigen Weg zu bringen – gemäß dem Motto der Tagung „Leit(d)pfade durch das Leben„.

zur Leseprobe
zur Bestellung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 4/2015: „Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptiveltern“

Posted on November 8, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Ausgabe 4/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe hat sich dem Thema “Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptiveltern“ verschrieben. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptivfamilien: Eine Fallgeschichte
  • Annemaria Köhler: Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens: Wie Pflegeeltern Schulungsangebote nutzen
  • Imke Büttner & Corinna Petri: Kommunikation mit Pflegekindern
  • Klaus ter Horst: Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in der stationären Jugendhilfe
  • Axel Neb: Haftpflichtversicherung im Innenverhältnis für Pflegeeltern nach § 33 SGB VIII + PFAD-Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern nach § 33 SGB VIII und Adoptionspflege nach § 1744 BGB
  • RA Peter Hoffmann: Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern
  • Pflegeeltern als Vormund
  • Ulrike Schulz: Gut vernetzt? Pflege- und Adoptiveltern im Online-Zeitalter
  • Margit Huber: Highlight des Ländergremiums: Preisgekrönter Film „Brown Bread“
  • Der Bundesverband – viel unterwegs im Herbst

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neuauflage: FAS-Erste-Hilfe-Koffer

Posted on November 6, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die Publikation „FAS-Erste-Hilfe-Koffer“ ist in der 2. Auflage 2016 im Verlag Schulz-Kirchner erschienen. Autoren sind Hannah Schmidt, Michaela Fietzek, Reinhold Feldmann und Manfred Holodynski.

Das Zusammenleben mit Kindern mit FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und Verhaltensauffälligkeiten anderer Ursachen ist oft schwierig. Der FAS-Erste-Hilfe-Koffer beinhaltet konkrete Problembeschreibungen und Lösungsideen für Kinder im Vor- und Grundschulalter zwischen vier und elf Jahren. Neben Informationen zum Krankheitsbild finden Sie praxisnahe Tipps zu 12 verschiedenen Situationen im Alltag mit Bildkarten zur sofortigen Nutzung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

DJI Impulse 2/2015: Warum Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche scheitern

Posted on November 3, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Rund 250.000 Jugendliche finden in Deutschland jedes Jahr keinen Ausbildungsplatz – obwohl die Wirtschaft nach Fachkräften sucht. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts analysiert in seiner neuen Ausgabe, welche Gruppen von Jugendlichen besonders benachteiligt werden und welche Unterstützung sie benötigen, um den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Durch den demografischen Wandel und steigende Studierendenzahlen ist die Konkurrenz um Ausbildungsplätze im dualen System stark gesunken.

Das aktuelle Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts „DJI Impulse“ erscheint unter dem Titel „Geschlossene Gesellschaft. Warum der Einstieg in die Ausbildung für viele Jugendliche schwierig ist“. Darin setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts (DJI) sowie anderer renommierter Forschungsinstitute damit auseinander, welche jungen Menschen besonders unter der Ausbildungssituation leiden: Diejenigen ohne Schulabschluss oder „nur“ mit einem Hauptschulabschluss, diejenigen mit Migrationshintergrund und Jugendliche, die eine Behinderung haben. Auch Frauen zählen zunächst zu den Benachteiligten: Wenn sie jedoch einen Ausbildungsplatz gefunden haben, erreichen sie häufig Berufe mit hohem Status.

Im europäischen Vergleich ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland niedrig. Warum die Statistiken in die Irre führen können und das deutsche Berufsbildungssystem nicht einfach von anderen Ländern nachgeahmt werden kann, erläutern zwei Gastautoren in einem ausführlichen Dossier.

Das Forschungsmagazin „DJI Impulse“ berichtet allgemein verständlich über die wissenschaftliche Arbeit am Deutschen Jugendinstitut, einem der größten sozialwissenschaftlichen Institute für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Vier Mal jährlich informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über relevante Themen aus den Forschungsbereichen Familie, Jugend, Kindheit, Migration, Bildung, Ausbildung und Arbeit. Das Abonnement ist kostenlos. Mehr Informationen sind im Internet verfügbar unter www.dji.de/impulse

zur aktuellen Ausgabe DJI Impulse 2/2015

Quelle: DJI-Medieninformation vom 28.10.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder” am 29.10. in Hannover

Posted on Oktober 21, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 29. Oktober 2015 referieren an der Hochschule Hannover:

  • Judith Pierlings (Universität Siegen):
    „So habe ich das erlebt“- Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder –
  • Anke Kuhls (Universität Hildesheim):
    Migration (k)ein Thema in der Vollzeitpflege?

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dritte Ringvorlesung “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege” in Niedersachsen

Posted on Oktober 13, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

  • 29. Oktober 2015 an der Hochschule Hannover
    • „So habe ich das erlebt“- Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder – Judith Pierlings (Universität Siegen)
    • Migration (k)ein Thema in der Vollzeitpflege? | Anke Kuhls (Universität Hildesheim)
  • 09. Dezember 2015 an der Hochschule Emden/Leer
    • Lebensmittelpunkt & Umgang des Pflegekindes zwischen Pflege-/Eltern, Jugendamt, Gericht |  Henriette Katzenstein (DIJuF)
    • Verwandtenpflege—Gutes Gelingen braucht professionelle Unterstützung | Sabine Simon (PiB)
  • 09. März 2016 an der HAWK Holzminden
    • Abbrüche von Fremdpflegeverhältnissen | Dr. Eric van Santen (DJI)
    • Übergänge von Jugendlichen aus der HzE ins Erwachsenenleben | Carolin Ehlke (Universität Hildesheim)
  • 06. April 2016 an der Universität Vechta:
    • Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe & in der Behindertenhilfe im Vergleich | Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen)
    • Erziehungshilfen als biographische Episode: Geschichten von Care Leavern über Pflegefamilien, Heime, und Wohngruppen & ihr Leben danach | Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim)
  • 07. April 2016 an der Ostfalia Hochschule Suderburg
    • Schutz, Beteiligung & Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern | Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut)
    • Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe, Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes | Maren Hilke u. Monika Althoff (ISA Münster)
  • 02. Mai 2016 an der Hochschule Osnabrück
    • Kindesschutz in Pflegefamilien | Prof. Dr. Christof Radewagen (Hochschule Osnabrück)
    • Gastelternprojekt – Erfahrungen mit umF | Brigitte Ritz (Jugendhilfe Süd-Niedersachsen e.V.)
  • 09. Juni 2016 an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel
    • A never ending Story: Die Empfehlungen für die niedersächsische Pflegekinderhilfe | Dr. Christian Erzberger (GISS)
    • Wenn Pflegekinder flügge werden, gibt es viel zu bewältigen | Anna Mühlmann u. Astrid Staudinger (Familien für Kinder GmbH)
  • 07. Juli 2016 an der Universität Hildesheim
    • Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe | Ralph Gehrke (Buchautor)
    • Pflegekinderbiographie und Schulkarriere – zum Zusammenspiel zwischen Fremdplatzierung und schulischem Erleben | Benjamin Strahl (Universität Hildesheim)

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Petition des Bündnis Kinder-und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit

Posted on Oktober 12, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Das Bündnis Kinder-und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit ruft zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe auf, um sich gegen Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe auszusprechen. Genannt werden u.a. die Ökonomisierung der Jugendhilfe und eine Überlastung der Fachkräfte.

Gefordert wird: „eine Kinder- und Jugendhilfe, die der Parteilichkeit für die betroffenen und benachteiligten Kinder, Jugendlichen und ihre Familien und die der Ethik und Fachlichkeit der Profession Soziale Arbeit verpflichtet ist.

nähere Informationen

Hier können Sie Ihre Unterschrift unter die Petition setzen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Workshop „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung“ am 05.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. organisiert im Rahmen ihres Projektes „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendliche in Deutschland“ am 05.11.2015 in Berlin einen Workshop zum Thema „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung„.

Kernthemen dieser Veranstaltung werden sein:

  • Partizipation von Eltern und Jugendlichen
  • Rechtliche, ethische und kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte zur Einschränkung der Selbstbestimmung bzw. Zwang.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Selbsthilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Betreuungsrecht usw. und dient dem interdisziplinären Austausch. Die Ergebnisse fließen in die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang aufgrund des Raumangebots beschränkt. Eine Anmeldung per Anmeldeformular ist bis zum 26.10.2015 erforderlich. Bei Interesse sendet die Geschäftsstelle der APK eine Einladung zu: apk-bonn@netcologne.de, Tel.: 0228 / 67 67 40.

Programm

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Gelingende Elternarbeit – was ist das?“ am 16./17.11. in Hannover

Posted on September 16, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Mitarbeitende in Erziehungsstellen, Fachberater und Interessierte veranstaltet der Evangelische Erziehungsverband e.V. (EREV) am 16./17.11. in Hannover einen Fachtag zum Thema „Gelingende Elternarbeit – was ist das? Zwischen Theorie und Praxis – ein Spannungsbogen von Fakten, Konzepten, Haltungen und Visionen„.

Dieser Fachtag wird sich damit befassen, welche unterschiedlichen Facetten (Dimensionen) in der Arbeit mit den Herkunftssystemen entwickelt werden können, was Umsetzungs- beziehungsweise Übersetzungsprozesse sein könnten und wann von einem „Gelingen“ der Elternarbeit gesprochen werden kann.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Haftung in der Arbeit mit behinderten jungen Menschen“ am 02.10. in Potsdam

Posted on August 25, 2015. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Wird ein behinderter Mensch während seiner Betreuungszeit verletzt oder beschädigt er fremdes Eigentum, stellt sich schnell die Frage, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt und also die Geschädigten Ersatz von der/dem Betreuer/in verlangen können.

Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fortbildung der BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 02.10. in Potsdam. Referent wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe sein.

Anhand von konkreten Fällen werden die rechtlichen Grundlagen der Haftung der betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber ihren Klienten, aber auch gegenüber Dritten, beleuchten. Daneben wird sich auch mit straf- und versicherungsrechtlichen Fragen auseinandergesetzt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 3/2015: „Kulturelle und religiöse Toleranz in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe“

Posted on August 9, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Um „Kulturelle und religiöse Toleranz in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe“ drehen sich die Schwerpunktthemen der Ausgabe 3/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Sandra de Vries: Schau mal was der „Andere“ macht! Kulturelle Vielfalt in der Welt
  • Anke Kuhls: Religiosität und andere Merkmale in der interkulturellen Vermittlung
  • 16. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE:
    Position zur Wahrung der kulturellen und religiösen Identität von Pflegekindern
  • Mustafa Basun: Meldepflicht deutscher Behörden an konsularische Vertretungen bei Vormundschafts- und Pflegschaftssachen ausländischer Kinder
  • Carmen Thiele: Meldung an die Konsulate – Recht oder Pflicht?
  • Christian Tribowski: Auslandsadoption: Ein internationaler Kinderhandel?
  • Dialogforum Pflegekinderhilfe – Expertengespräch:
    Reformbedarf in der Pflegekinderhilfe – Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Studie: Mehr als 20.000 vom System „entkoppelte“ Jugendliche

Posted on Juli 22, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Die meisten Jugendlichen können den Übergang ins Erwachsenenalter nutzen, um ihren Bildungsweg einzuschlagen und Freiwilligendienste oder Praktika einzulegen, während jedoch eine Gruppe von ihnen scheitert: die sogenannten „entkoppelten Jugendlichen“. Sie drohen sowohl aus dem Bildungssystem und der Erwerbsarbeit, als auch aus allen Hilfestrukturen herauszufallen. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern Schätzungen zufolge inzwischen bereits um mehr als 20.000 junge Menschen, die nach Wahrnehmung der Fachkräfte aus dem Jugendbereich unter zunehmenden seelischen und psychosozialen Störungen leiden. Dies ergab eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Jugendinstituts im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland.

„Niemandem kann gleichgültig sein, dass so viele Jugendliche in einer so schwierigen Lage sind, und wir hoffen die Studie hilft der Bundesregierung bei der Verbesserung der Jugendhilfe, die sie sich ja für diese Legislaturperiode vorgenommen hat“, so Stiftungsgeschäftsführer Dr. Mark Speich. Die Studie zeigt, an welchen Punkten des Lebensverlaufs der Jugendlichen die Weichen oft falsch gestellt werden und wie die Jugendhilfe dort verstärkt werden sollte. Die damit verbundenen Kosten wären auch gesamt-gesellschaftlich gesehen eine gute Investition, denn laut der Studie zeigen bereits früher durchgeführte wissenschaftliche Berechnungen: Für jeden im Rahmen der Jugendhilfe ausgegebenen Euro werden im weiteren Lebensverlauf das Dreifache an Mitteln entweder an staatlichen Ausgaben eingespart oder durch Steuer- und Wertschöpfung Einnahmen zusätzlich erzielt.

Früherkennung von Risikolagen muss verbessert werden
Zu den in der Studie vorgeschlagenen Maßnahmen, zählt unter anderem eine noch bessere Früherkennung von Risikolagen. Schließlich kommen viele der betroffenen Jugendlichen aus stark belasteten Familien, in denen sie emotionale Vernachlässigung, Verwahrlosung und Gewalt erlebt haben, wovon die Jugendhilfe erst zu spät erfahren hat. Um dem vorzubeugen, sollten beispielsweise Lehrer in ihrer Aus- und Fortbildung noch stärker hierfür sensibilisiert werden, und an allen Schulen sollte es eine angemessene Schulsozialarbeit geben sowie einen direkten Ansprechpartner beim Jugendamt für problematische Fälle.

Unbürokratischere und effektivere Hilfestrukturen nötig
Wenn die Jugendlichen einmal in den staatlichen Hilfestrukturen sind, sollten diese so unbürokratisch und effektiv wie möglich gestaltet werden. Bisher arbeiten die zuständigen Behörden in der Regel nach ihren standardisierten Vorgaben, die jedoch den besonders brüchigen Lebensläufen und komplexen Problemlagen der „entkoppelten Jugendlichen“ nicht gerecht werden (können). Deshalb sollten für diese Jugendlichen künftig alle Angebote gebündelt werden, so dass sie nicht mit zu vielen Ansprechpartnern und Antragsverfahren konfrontiert, sondern aus einer Hand betreut werden, wobei auch Sozial- und Berufspädagogen ebenso wie Psychologen für sie bereitstehen sollten. Diese Angebote sollten besonders niedrigschwellig sein sowie eine individuelleren Beratung und Begleitung der Jugendlichen vorsehen – etwa in Form von Übergangslotsen, um ihren Weg in die Selbständigkeit vorzubereiten.

Jugendliche brauchen oft Unterstützung über das 18. Lebensjahr hinaus
Ein besonderes Problem zeigt sich schließlich, wenn die Jugendlichen volljährig werden. Viele von ihnen wachsen in der Obhut der Jugendhilfe – beispielsweise in einem Heim – auf und werden mit Beginn ihres 18. Lebensjahres in die formalrechtliche Selbständigkeit und somit auch in eine eigene Wohnung entlassen, die vom Jobcenter finanziert wird. Aus Sicht der Jugendlichen ist dies zwar zunächst verlockend, aber häufig zeigt sich, dass sie einfach noch nicht die persönliche Reife haben, um mit dieser neuen Freiheit zurechtzukommen. Sie geraten dann oft in finanzielle Schwierigkeiten, Alkohol- und Drogenprobleme und driften ab in die „falschen Kreise“. Dies blockiert auch eine erfolgversprechende Schul- und Berufsausbildung der Jugendlichen sowie ihre gesamte weitere Entwicklung. Mit anderen Worten: Ausgerechnet die jungen Menschen, die eine besonders schwere Kindheit und Jugend hinter sich haben, werden ausgerechnet in einer Lebensphase, in der sie für negative Einflüsse besonders anfällig sind, aus dem Jugendhilfesystem herausgedrängt und den neuen Anforderungen von „Erwachsenenwelt“, Bildung und Arbeitsmarkt ausgesetzt. Deshalb ist hier die Gefahr des Scheiterns besonders groß. Besser wäre es also, diesen jungen Menschen – durch eine längere sozialpädagogische Begleitung und Betreuung – die nötige Stabilität zu bieten, um sich gesund zu entwickeln und sich auf ihren schulischen und beruflichen Werdegang zu konzentrieren. „Laut deutschem Kinder- und Jugendhilfegesetz ist dies bereits heute möglich, wird aber in der Praxis zu selten angewandt, weil dies von den Kommunen finanziert werden muss, die ja unter hohem Kostendruck stehen. Deshalb muss dringend bei der anstehenden Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen sichergestellt werden, dass die Städte und Gemeinden hierfür künftig das nötige Geld bekommen“, so Markus Seidel von der Kinderhilfsorganisation Off Road Kids.

Aus Sicht des DStGB müssen dabei folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es sollte eine Anlaufstelle für alle jungen Menschen an einem Ort geben, an dem die Unterstützungsstrukturen aus allen Rechtskreisen gebündelt zusammenlaufen.
  • In ländlichen Regionen müssen geeignete Alternativen angeboten werden, zum Beispiel virtuelle Konferenzen, gemeinsame Sprechstunden an Schulen, Info-Busse oder Fahrdienste.
  • Im Rahmen der Maßnahmen sollten Kooperationen zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, Unternehmen und Hochschulen, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und systematisch in der Berufs- und Studienorientierung unterstützen, angeregt werden. Die Schulen sind zwingend in die gemeinsame Arbeit einzubinden. Gegebenenfalls sollten die Länder in ihren Schulgesetzen die Schulen zu einer Kooperation auch nach Erfüllung der Schulpflicht verpflichten.
  • Örtliche Betriebe sind als Lernorte und damit als Partner im Übergang Schule – Arbeitswelt unverzichtbar. Auf der institutionellen Ebene ist dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsbündnisse Jugend und Beruf gemeinsam und eigenständig agieren können. Es sollte keine neue „Behörde“ geschaffen werden. Notwendig ist aber die Prüfung, ob datenschutzrechtliche Regelungen und Verfahren eine effektive Bereitstellung trägerübergreifender und koordinierter Hilfen behindern.
  • Die von den weiterhin selbständigen Institutionen der unterschiedlichen Rechtskreise zur Verfügung gestellten Finanzmittel sollten in einem gemeinsamen Finanzpool zusammengeführt werden, damit die Fachkräfte über ein eigenes Budget verfügen.

Die Infografiken der Studie finden Sie hier

Quelle: Vodafone Stiftung Deutschland vom 11.06.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

6. Bundestagung der IGfH-Fachgruppe Erziehungsstellen/Pflegefamilien am 14.-16.04.2016 in Köln

Posted on Juli 15, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Passend zum Veranstaltungsort Köln ist die 6. Bundestagung der IGfH-Fachgruppe Erziehungsstellen/Pflegefamilien am 14-16.04.2016 überschrieben mit dem Titel „Jeder Jeck ist anders!„. Thema wird die Diversität in Erziehungsstellen und Pflegefamilien sein.

Hinter dem Begriff der Diversität oder Vielfalt steht stets auch die Frage nach der Bedeutung von Unterschiedlichkeit im Zusammenleben von Kindern und Familien, ihren Sozialisationserfahrungen und Möglichkeiten der Entwicklung. Gleichzeitig spielt Diversität beim einzelnen jungen Menschen sowie in Gruppen eine wichtige Rolle – sowohl bei der Anerkennung als auch der Zuschreibung von Unterschieden. In den Blick geraten die kulturelle und ethnische Herkunft, das Alter und Geschlecht, die sexuelle Orientierung, Behinderungen und vieles mehr.

Welche Auswirkungen haben die vielfältigen Dimensionen der Diversität auf Pflegefamilien oder Erziehungsstellen, die sich fremder, verwandter oder ihnen aus dem sozialen Umfeld bekannter Kinder annehmen? Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche, die in ein neues Milieu eintauchen müssen, sich Fremdes aneignen und Vergangenes mit Gegenwart und Zukunft neu verknüpfen müssen? Welche Herausforderungen stellen sich für leibliche Eltern und für die öffentliche Erziehung im privaten Raum?

Wie müssen schließlich Dienste und Träger gestaltet sein, die der Vielfalt von Lebensformen der an einem Pflegeverhältnis beteiligten Menschen mit Respekt und Anerkennung begegnen wollen? Welche Forderungen müssen aber auch an Gesellschaft und Politik gestellt werden, um sozialen Ungerechtigkeiten zu begegnen?

Die Fachtagung bietet in Vorträgen, Diskussionsforen, in 20 Workshops und im kollegialen Austausch die Möglichkeit, den Blick auf die Unterschiedlichkeit im Kontext von Pflegeverhältnissen zu richten. Organisiert und durchgeführt wird die Tagung ganz wesentlich von den Aktiven der IGfH-Fachgruppe Erziehungsstellen / Pflegefamilien.

Abgerundet wird die Tagung durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und eine Abendveranstaltung in einem exklusiven Ambiente in den Rheinterrassen. Dort bietet sich bei einem exquisiten Buffet und einem wunderschönen Blick auf Rhein und Kölner Dom die Gelegenheit zum Kennen-lernen und für Gespräche (bitte separat buchen!).

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Noch einige Plätze frei: “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. in Potsdam

Posted on Juni 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. lädt zur Fortbildung “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. nach Potsdam ein. Referentin ist die Fachanwältin für Sozialrecht Gila Schindler.

Pflegefamilien, die durch FASD beeinträchtigte Pflegekinder betreuen, haben eine Vielzahl von Problemen zu bewältigen. Häufig erhalten sie für die ihnen anvertrauten Pflegekinder nicht die erforderlichen Hilfen. Die für die Herleitung von Rechtsansprüchen erforderliche medizinische Diagnose liegt vielfach nicht vor oder wurde nicht beachtet.

In der Fortbildung werden die Ansprüche auf Sozialleistungen, die für Betroffene grundsätzlich relevant sein können, dargestellt. Sie werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere aktuelle Fragen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und bearbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Pflegeeltern und Erziehungsstellen sowie Fachkräfte – insbesondere der sozialpädagogischen Dienste der Jugendämter und Pflegekinderdienste.

Anmeldeschluss ist der 26.06.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Steuerfreie Einnahmen aus der Aufnahme von Pflegepersonen in den eigenen Haushalt

Posted on Mai 27, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Finanzielles, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Mit Urteil vom 5. November 2014 VIII R 29/11 hat der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) entschieden, dass Leistungen, die von einer privatrechtlichen Institution für die Aufnahme von Pflegepersonen in einen Haushalt über Tag und Nacht gewährt werden, als Beihilfe zur Erziehung nach § 3 Nr. 11 des Einkommensteuergesetzes (EStG) steuerfrei sind. Voraussetzung ist, dass die Zahlungen zumindest mittelbar aus öffentlichen Mitteln der Jugendhilfe für die unmittelbare Förderung der Erziehung der Pflegepersonen geleistet werden.

Im Streitfall hatte die als Erzieherin tätige Klägerin in ihren Haushalt bis zu zwei fremde Pflegekinder aufgenommen und dafür ein Tageshonorar zuzüglich einer Sachkostenpauschale aufgrund einer Honorarvereinbarung mit einer Firma erhalten, die im Bereich der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe für die zuständige Stadtverwaltung die Unterbringung von Jugendlichen in Heimen, Einrichtungen sowie in Familienhaushalten organisiert und für jeden zu betreuenden Jugendlichen bestimmte Beträge aus öffentlichen Haushaltsmitteln erhält.

Das Finanzamt berücksichtigte die Honorarzahlungen als steuerbare Einnahmen und rechnete sie der freiberuflichen Tätigkeit der Klägerin als Erzieherin zu. Die Klägerin war dagegen der Auffassung, die Einnahmen seien als Beihilfe zur Erziehung nach § 3 Nr. 11 EStG steuerfrei. Die Klage vor dem Finanzgericht blieb erfolglos.

Der BFH ist der Auffassung der Klägerin gefolgt und hat die Steuerfreiheit der bezogenen Leistungen für die Aufnahme der Pflegekinder bejaht. Die Zahlungen sind als Beihilfen i.S. des § 3 Nr. 11 Satz 1 EStG, die zur unmittelbaren Förderung der Erziehung (von Jugendlichen) bewilligt wurden, anzusehen.

Nach der Rechtsprechung des BFH sind an Pflegeeltern geleistete Erziehungsgelder –in Abgrenzung zur (erwerbsmäßigen) Betreuung sog. Kostkinder– regelmäßig dazu bestimmt, zu Gunsten der in den Haushalt der Pflegeeltern dauerhaft aufgenommenen und wie leibliche Kinder betreuten Kinder und Jugendlichen „die Erziehung unmittelbar zu fördern“. Die im Streitfall gewährten Leistungen waren auch i.S. des § 3 Nr. 11 EStG uneigennützig. Denn mit der Zahlung der Pflegegelder war keine vollständige Ersetzung des sachlichen und zeitlichen Aufwands der Pflegeeltern beabsichtigt. Die Zahlungen ähneln damit Zahlungen, die leiblichen Eltern für die Erziehung ihrer Kinder ebenfalls steuerfrei erhalten.

Auch wenn die Leistungen im Streitfall über Dritte gezahlt werden, handelt es sich um öffentliche Mittel, d.h. aus einem öffentlichen Haushalt stammende und danach verausgabte Mittel, da über die Mittel nur nach Maßgabe haushaltsrechtlicher Vorschriften verfügt werden kann und ihre Verwendung im Einzelnen einer gesetzlich geregelten Kontrolle unterliegt.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes vom 27.05.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen“ am 03.07. in Potsdam

Posted on Mai 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. lädt zur Fortbildung „Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen“ am 03.07. nach Potsdam ein. Referentin ist die Fachanwältin für Sozialrecht Gila Schindler.

Pflegefamilien, die durch FASD beeinträchtigte Pflegekinder betreuen, haben eine Vielzahl von Problemen zu bewältigen. Häufig erhalten sie für die ihnen anvertrauten Pflegekinder nicht die erforderlichen Hilfen. Die für die Herleitung von Rechtsansprüchen erforderliche medizinische Diagnose liegt vielfach nicht vor oder wurde nicht beachtet.

In der Fortbildung werden die Ansprüche auf Sozialleistungen, die für Betroffene grundsätzlich relevant sein können, dargestellt. Sie werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere aktuelle Fragen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und bearbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Pflegeeltern und Erziehungsstellen sowie Fachkräfte – insbesondere der sozialpädagogischen Dienste der Jugendämter und Pflegekinderdienste.

Anmeldeschluss ist der 26.06.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 02/2015: „Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on Mai 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“ sind Hauptthema der Ausgabe 02/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Annelinde Eggert-Schmid-Noerr: Geschlechterdifferentes Erleben und Verhalten bei Pflegekindern
  • Peter Kühn: Geschlechtsspezifische Aspekte bei der biografischen Aneignung der Adoptionsgeschichte
  • Kerstin Bronner: Mädchen rosa, Jungen hellblau – Mädchen werden Einzelhandelskauffrau, Jungen Baggerfahrer?
  • Carmen Thiele: Geschlechtsbezogene Sichtweisen in der Pflegekinderhilfe
  • Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien – PFAD unterstützt die Positionen seiner Kooperationspartner
  • Bundeskinderschutzgesetz: Kontinuitätssicherung in der Pflegekinderhilfe: Möglich, aber noch nicht ausreichend umgesetzt
  • Vormundschaft für Pflegekinder – Erfordernisse aus der Sicht der Pflegefamilienverbände
  • 16. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE
Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue IGfH-Publikation „Jugendhilfe – und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen“

Posted on März 28, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung verbringen und von dort aus ein eigenständiges Leben als junge Erwachsene beginnen, sog. Care Leaver, stehen vor besonderen Herausforderungen: In der Regel verfügen sie über kaum ausreichende materielle Ressourcen und soziale Netzwerke. Dennoch wird in der gängigen Hilfepraxis von ihnen erwartet, mit Eintritt der Volljährigkeit eigenverantwortlich zu leben – deutlich früher als Gleichaltrige, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen. Die Gewährung von nachgehenden Hilfen oder eine informelle Unterstützung durch Vertrauenspersonen ist in dieser Phase ungewiss. Das System der Kinder- und Jugendhilfe bringt somit strukturelle Hürden im Übergang mit sich.

Das im IGfH-Eigenverlag aktuell erschienene Arbeitsbuch „Jugendhilfe – und dann? Zur Gestaltung der Übergänge junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen“ der Autorinnen Britta Sievers, Severine Thomas und Maren Zeller basiert auf Erkenntnissen aus dem Praxisforschungsprojekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? Gelungene Unterstützungsmodelle für Care Leaver“, welches die IGfH in Kooperation mit der Universität Hildesheim durchgeführt hat. In dem Buch wird die Situation von jungen Menschen im Übergang aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben dargestellt und nationale wie internationale Praxisbeispiele guter Übergangsbegleitung vorgestellt und diskutiert. Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit, das Buch zu erwerben.

Quelle: IGfH

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: ,Westfälische Pflegefamilie’ auf dem Vormarsch

Posted on März 26, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Die WAZ berichtet in Artikel „,Westfälische Pflegefamilie’ auf dem Vormarsch“ vom 25.03.2015 von einer Ausschusssitzung des Landschaftsverband Westfalen Lippe, die sich dem Thema „Pflegefamilien“ widmete. Dabei wurde auch das Modell der „Westfälischen Pflegefamilien“ erörtert.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 01/2015: „Wir sind Familie“

Posted on Februar 12, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit „Wir sind Familie“ ist Ausgabe 01/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe übertitelt.

Dagmar Trautner im Editorial:
„Pflegefamilien leben die spannende Mischung aus privater Familie und im öffentlichen Auftrag tätig zu sein. Wir haben nachgefragt. Pflegefamilien wollen vor allem erst einmal Familie sein. Sie wollen ihre Familie gestalten und nach ihren Werten und Regeln leben. Sie öffnen ihre Familie und stellen ihre Privatheit der öffentlichen Jugendhilfe zur Verfügung: ein privates Setting, das mit keiner anderen familienähnlichen Wohnform zu erreichen ist. Mit der Aufnahme eines Kindes stellen sich die Pflegeeltern auf die individuelle Förderung des ihnen anvertrauten Kindes ein. Dabei ist auf jedes Familienmitglied zu schauen, wie es mit den innerfamiliären Veränderungen zurechtkommt. Eine Gefährdung der eigenen Familie durch zu große Belastungen muss im Rahmen der Betreuung durch die Jugendhilfe ausgeschlossen werden. Die Familie ist die wichtigste Ressource für diese Aufgabe.“

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Anke Kuhls: Wir sind Familie! Sind wir Familie?
  • PFAD-Umfrage: „Wir sind Familie” – was heißt das für Sie? Pflege- und Adoptivfamilien antworten
  • Elisabeth Grandmontagne: Wir sind Familie – Familie mit besonderen Kindern
  • Erfahrungsbericht eines Pflegevaters: Umgangskontakte mit der Herkunftsfamilie
  • Volker Krampe: Parlamentarischer Untersuchungsausschuss Yagmur – und wie geht es weiter?
Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Eltern und Lehrer sollten auch „Ins Netz gehen“ – BZgA bietet Tipps und Hilfe bei exzessiver Mediennutzung

Posted on Februar 9, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Meine Tochter ist nur noch mit ihrem Smartphone zugange, was kann ich tun? Wie kann ich meine Schülerinnen und Schüler für Themen der realen Welt begeistern? Ab wann ist ein Jugendlicher computerspielsüchtig?

Anlässlich dieser und anderer Sorgen von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie pädagogisch Tätigen weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum morgigen „Safer Internet Day“ auf das neue Internetportal www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de hin. Das neue BZgA-Internetangebot hat zum Ziel, Ängste von Erwachsenen abzubauen, beispielsweise bezüglich übermäßig langer Mediennutzungszeiten. Die Internetseite erläutert die Faszination der Jugendlichen für die neuen Medien. Sie Informiert Eltern und Kindern sowie Lehrer und Schüler darüber, wie sie gemeinsam Computerspiel- und Internetsucht junger Menschen frühzeitig erkennen, rechtzeitig begegnen und Jugendliche auf dem Weg aus der Sucht unterstützen können

Die meisten Jugendlichen leben eine gesunde Mischung aus Mediennutzung und Aktivitäten im realen Leben. Aktuell zeigen nach einer Studie der BZgA jedoch etwa 3,2 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen in Deutschland ein exzessives Nutzungsverhalten von Internet- und Computerspielen. Exzessiver Medienkonsum liegt zum Beispiel dann vor, wenn Betroffene das Ausmaß ihrer Internetnutzung nicht mehr kontrollieren können, wenn sie sich übermäßig stark auch in Gedanken mit den Internetangeboten beschäftigen und unruhig oder gereizt reagieren, wenn sie nicht online sein können. „Online zu sein ist ein wichtiger Bestandteil des jugendlichen Alltagerlebens“, so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Das stellt Familien und auch Schulen vor die Herausforderung, Heranwachsende in dieser Medienwelt so zu begleiten, dass sie sicher und verantwortungsvoll das Internet nutzen“, erläutert Dr. Thaiss.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) richtet sich mit der deutschlandweiten Präventionskampagne „Ins Netz gehen – Online sein mit Maß und Spaß“ an Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, um sie vor der exzessiven Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten zu schützen. Dr. Heidrun Thaiss betont: „Für den langfristigen Erfolg einer Präventionskampagne ist es zusätzlich wichtig, dass auch das Umfeld der jugendlichen Zielgruppe einbezogen wird. Denn nicht nur jugendliche Suchtgefährdete müssen informiert und angesprochen werden, sondern auch diejenigen, die Jugendliche in ihrem Verhalten, Denken, Tun und Fühlen beeinflussen. Nicht zuletzt sollten sich auch hierbei Erwachsene ihrer Vorbildfunktion bewusst sein“.

Informationen der BZgA für Jugendliche

Informationen der BZgA für Erwachsene

Weitere Informationsangebote der BZgA zum Thema:

  • Computerspiele find ich toll! Wo ist das Problem? – Flyer zum Thema „Computerspiele im Internet“ für Jugendliche
  • „Im Netz bin ich am liebsten! Wo ist das Problem?“ Flyer zur richtigen Nutzung von Internetangeboten für Jugendliche
  • „Online sein mit Maß und Spaß“ – Ein Elternratgeber zum richtigen Umgang mit digitalen Medien

Die Materialien können unter www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung kostenlos bestellt werden.

Die Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011“ – Teilband Computerspielen und Internetnutzung steht unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention zum Download zur Verfügung.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 09.02.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27./28.04. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 30, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH bietet in Kooperation mit dem Careleaver-Netzwerk & Care Leaver-Projekt (IGfH/Uni Hildesheim) eine Fortbildung zum Thema „Übergänge für junge Volljährige gestalten – Care Leaver in den Hilfen zur Erziehung“ am 27.-28.04. in Frankfurt am Main an.

Junge Menschen aus Wohngruppen, Pflegefamilien und Heimerziehung stehen vor besonderen Herausforderungen: Oft werden mit dem Eintritt der Volljährigkeit alle Hilfen beendet, ohne dass sie angemessen auf den Eintritt in die Selbstständigkeit vorbereitet wurden. In dieser Fortbildung sollen erstmalig gemeinsam mit jungen Care Leavern Ideen dafür entwickelt werden, wie Übergänge aus stationären Hilfen in das Erwachsenenleben gut gestaltet werden können.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Rechtsansprüche im SGB VIII und Möglichkeiten der Durchsetzung
  • Beispiele guter Praxis der Übergangsbegleitung (national/international)
  • Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, spezifisch in Hinblick auf die Lebenssituation in stationären Hilfen
  • Übergang in andere Sozialleistungssysteme bei Hilfeende
  • Vorstellung des Careleaver-Netzwerkes Deutschland
  • Austausch über Handlungsansätze, Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Bedarfe der Fachkräfte in der Arbeit mit Care Leavern
  • Erarbeitung von Ideen und Ansätzen für die eigene Praxis.

Anmeldeschluss ist der 30.03.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pädagogischer Umgang mit traumatisierten Kleinkindern“ am 11.04. in Vlotho

Posted on Januar 21, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 11.04. veranstaltet das LWL-Landesjugendamt Westfalen in Vlotho den Seminartag für Erzieher/innen und Pflegeeltern „Pädagogischer Umgang mit traumatisierten Kleinkindern“ mit Referentin Dorothea Weinberg.

Die Reaktion von seelisch verletzten Kindern auf Verwahrlosung, Vereinsamung, Angst, Schmerzen und Gewalt oder Missbrauch sind Überlebensmechanismen, die das ganze weitere Leben diktieren: Von Überanpassung über charmante Strahlekinder, Rückzug und Erstarrung bis hin zu aggressiven Durchbrüchen und Selbstschädigungen ist alles möglich. Und nichts entspricht dem, was wir für normal und gut halten.
Was bedeutet das für die Erziehungs- und Pflegepersonen und welche Umgangsweisen sind hilfreich? Was tun, wenn man an Grenzen stößt? Der Workshop soll dazu Anregungen und Übungen anbieten.
Obwohl die Sehnsucht nach pädagogischen Konzepten riesig ist, gibt es sie nicht. Die Erfahrung zeigt, dass viel Fachwissen, Erkennen von sich anbahnenden Aggressionsdurchbrüchen, innerliches „Zurücktreten“ und Selbstfürsorge für sich selbst den Erwachsenen entscheidend helfen können. Um diese Haltung aufzubauen, wird das Seminar auch Selbsterfahrungsanteile und Übungen umfassen.

Anmeldeschluss ist der 21.03.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Abenteuer Erziehung – Wege zwischen Intuition und Professionalität“ am 03.02. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 11, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 03.02. findet an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main der Fachtag „Abenteuer Erziehung
– Wege zwischen Intuition und Professionalität“ statt.

Eingeladen sind Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Kindertagespflege, Familienbildung, Kinder- und Familienzentren; in der Beratung sowie in der Plegekinderhilfe, Adoption und in Einrichtungen der Jugendhilfe Tätige; Tagespflegepersonen und Pflegeeltern; ebenso Lehrende, Studierende und weitere an dem Thema Interessierte.

Veranstalter sind das Institut für familiale und öffentliche Erziehung, Bildung, Betreuung e.V.
sowie der Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Umfrage der PFAD Fachzeitschrift „Wir sind Familie“

Posted on Dezember 7, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die nächste Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift zum Thema „Wir sind Familie“ beschäftigt sich mit der Frage, warum sich Pflege- und Adoptivfamilien zuerst als Familie fühlen und nicht als Anbieter einer Form der Hilfen zur Erziehung. Die Redaktion sucht daher Pflege- und Adoptiveltern, die von schönen Momenten in ihrem Familienleben berichten. Die anonymisierten Beiträge werden für einen Artikel verwendet.

Die Frage an Sie lautet:
An welche Höhepunkte mit ihrem/n Kind/ern denken Sie als Pflege- oder Adoptiveltern gerne zurück – und warum waren das schöne Familienereignisse?

Ihre Antworten schicken Sie bitte bis spätestens 6. Januar an margit.huber@pfad-bv.de

Vielen Dank!

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zweites Kinderbuch der Kinderdorf-Pflegefamilie Schwan veröffentlicht: „Theodor, das kleine U-Boot“

Posted on Dezember 5, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit „Theodor, das kleine U-Boot und seine abenteuerliche Reise um die Welt“ hat die große Kinderdorf-Pflegefamilie Schwan nach ihrem ersten Fabelbuch “Ferdinand, die wilde Rosa und die fliegenden Hamster”– das bereits 2011 erschienen ist – dieses zweite Buch geschrieben und es auch selbst bebildert.

Silke und Thomas Schwan leben mit ihren sieben Pflegekindern im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg.

Als Folgegeschichte ist es nun an dem kleinen U-Boot Theodor, seine Eltern in den Weiten der Ozeane wieder zu finden. Die aufregenden Abenteuer rund um den Globus wurden von den sieben Pflegekindern im Alter von 8 bis 14 Jahren recherchiert und erzählt. Aufgeschrieben von den Pflegeeltern Silke und Thomas Schwan, wurden sie illustriert in Zusammenarbeit mit der Kunstpädagogin Annika Kolvenbach.

Das Büchlein ist als lustige Tiergeschichte bereits ab dem Kindergartenalter geeignet.

nähere Informationen und Bestellmöglichkeit

Pressemitteilung des Albert-Schweizer-Verbandes vom 02.04.2014:
Das besondere Buch – Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilie schreibt mit ihren Pflegekindern Märchenbücher

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

iCanDo-Reisen 2015 – Anmeldungen ab sofort möglich

Posted on Dezember 2, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2015 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an

Auf der Homepage des Vereins können Sie nun die iCanDo-Reisetermine sowie alle Informationen zu Leistungen und Preisen für das Jahr 2015 einsehen. Anmeldungen für die Reisen 2015 sind ab sofort möglich.

Kontakt: Wildfang e.V., Brunnenstraße 191, 10119 Berlin, Tel. 030-62739764, www.wildfang-ev.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtag Erziehungsstellen am 06.02. in Freiburg

Posted on Dezember 1, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Kinder- und Familienzentrum St. Augustinus richtet am 06.02. in der katholischen Akademie Freiburg einen Fachtag für Erziehungsstellen aus.

Erziehungsstellen bieten Kindern im familiären Setting professionelle und im besonderen Maße individualisierte Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig stellt dieses Arbeitsfeld für die MitarbeiterInnen aufgrund der engen Verflechtung von Professionalität und Familienorientierung eine besondere Herausforderung dar.

Die Veranstalter wollen dieses Angebot der Hilfen zur Erziehung in seinen praktischen Ausprägungen beleuchten, innewohnende Problemstellungen fachlich diskutieren, zur Vernetzung von Kolleginnen und Kollegen beitragen und neue Ideen sammeln.

In den praxisorientierten Workshops, die in Kooperation mit Studierenden der Katholischen Hochschule Freiburg, dem Fachdienst und Kolleginnen aus den Erziehungsstellen vorbereitet und durchgeführt werden, soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit gegeben werden sich an einem regen Erfahrungsaustausch zu beteiligen und neue Impulse für die Arbeit zu erhalten.

Die Tagung richtet sich an alle, die mit, in und für Erziehungsstellen arbeiten oder sich einen Einblick in das Arbeitsfeld verschaffen möchten.

⇒ zum Einladungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Qualifikationskurs sozialpädagogische Pflegeeltern“ ab Februar 2015 in Halle/Saale

Posted on November 29, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

PFAD Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt im Jahr 2015 einen „Qualifikationskurs sozialpädagogische Pflegeeltern“ an. Die Reihe besteht aus 7 ganztägigen Seminartagen (jeweils samstags):

  1. 21.02.2015
    Gruppenfindung, Theorie Sozialpädagogische Pflege (Referentin: Frau Babelscheck)
  2. 21.03.2015
    Recht – überregionales Seminar mit Arbeitsblatt (Referenten: Familienrichter Herr Krille und für Jugendhilferecht Herr Henneicke)
  3. 25.04.2015
    Fetales Alkohol Syndrom ( Referentin: Frau Aelter FAS-World)
  4. 30.05.2015
    Psychische Besonderheiten Bindung, Essstörungen (Referentin: Psychologin Frau Wallmann)
  5. 27.06.2015
    Trauma – hirnphysiologische Vorgänge (Referentinnen: Frau Bachmann und Frau Meng)
  6. 05.09.2015
    Trauma im Kontext Pflegekind (Referentin: Frau Hildegard Niestroj)
  7. 21.11.2015
    Kolloquium je Teilnehmer 10 Minuten. Themen werden ausgelost. Einzel oder themenbezogenes Gruppenkolloquium

Wer am Ende mit dem Zertifikat „Sozialpädagogische Pflegeeltern“ nach Hause gehen möchte, muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • mindestens 2 Jahre Pflegemutter/Vater
  • 2x Fehlen ist durch jeweils ein zusätzliches Tagesseminar zum verpassten Thema nachzuweisen

Die Kosten belaufen sich auf 280 € (Nichtmitglieder 300 €) für die komplette Veranstaltungsreihe.

InteressentInnen wenden sich bitte unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer an Frau König.
Auch diejenigen, welche sich im Sommer schon angemeldet haben, werden gebeten, sich nochmals zu melden.

Kontakt:

PFAD Sachsen-Anhalt e.V.
Solveig König
Tel.: (0345) 1 31 94 73
E-Mail: post@pfad-sachsen-anhalt.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

ROFTASNS Fachverlag für Kinderbücher mit Schwerpunkt Adoption und Pflege, Verlust und Trauma

Posted on November 10, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

ROFTASNS ist ein neuer pädagogisch-therapeutischer Verlag für Fachliteratur zu den Themen Adoption, Pflegschaft, Trauma und Verlust. Er bietet Kinderbücher und Informationen für Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, Pädagoginnen, TherapeutInnen oder andere, denen das Wohl von Kindern am Herzen liegt.

Die Idee dafür hatte Tatjana Neupert aus Dresden. Sie ist Kinderärztin, Therapeutin, Übersetzerin und Mutter von insgesamt fünf sowohl leiblichen als auch adoptierten Kindern. In enger Zusammenarbeit mit BAAF, der British Association for Adoption and Fostering, übersetzt sie deren hilfreiche therapeutische Bücher ins Deutsche.

 

 

 

 

Alle Bücher stellen das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt und sind ganz besonders gedacht für Adoptiv-, Pflege-, Heimkinder sowie für Kinder, die an den Folgen großer Lebensveränderungen (Scheidung, Umzug, Verlust einer engen Bezugsperson, Vertreibung, Migration u.v.m.) leiden. Die Bücher sind auch für die Eltern, BetreuerInnen, PädagogInnen, LehrerInnen und TherapeutInnen geschrieben, die diese Kinder auf ihrem Weg begleiten und sie unterstützen möchten, Ordnung in ihre Gefühlswirren zu bringen. Ganz besonders wertvoll sind diese Bücher auch in der Vorbereitung und Schulung von Adoptiveltern, Pflege- und Heimeltern, SozialarbeiterInnen und PädagogInnen.

In England und den USA haben diese und andere Geschichten sich vielfach bewährt als “Pflichtlektüre” im Rahmen solcher Ausbildungskurse, v.a. für Pflege- und Adoptiveltern. Eltern lernen anhand der einfachen Geschichten und der exzellenten Begleitheftchen die innere Welt der ihnen anvertrauten Kinder zu verstehen und bekommen etwas in die Hand, mithilfe dessen sie Kindern helfen können, über ihre Erlebnisse zu sprechen, um so den ersten Schritt zur Heilung emotionaler Wunden zu gehen.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 4/2014 „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“

Posted on November 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Ausgabe 01/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe thematisiert, wie es ist „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“ zu agieren. Wo stehen Pflegekinder und ihre Eltern? Wie geht es den Pflegeelternzusammenschlüssen?

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf: „Warum ist die Kommunikation mit dem Jugendamt manchmal so schwierig?“
  • Carmen Thiele: Macht – eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien
  • PFAD-Umfrage: Wie geht es den Pflegeelternvereinen im Machtgefüge der Jugendhilfe?
  • Jörg Maywald: Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe
  • Volker Krampe: Rückführung um jeden (!?) Preis, Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur
  • Dominik Gollan: Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern
  • Ulrike Schulz, Angela Rupp, Johannes Rupp: Kinderrechte in der Pflegekinderhilfe – Vier kurze Veranstaltungsberichte

Die digitale Ausgabe steht zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe wird Mitte November ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” vom 16.-17.03. in Weimar

Posted on November 4, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 16./17. März 2015 findet  in Weimar die Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” statt.

Veranstalter sind die IGfH, das DIJuF, die Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen, das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e. V. und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Es erwarten Sie spannende Vorträge und vielfältige Arbeitsgruppen.

nähere Informationen und Anmeldung (bis 15. Januar 2015)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Die Rechtsstellung von Pflegeeltern“ am 12.11. in Holzminden

Posted on Oktober 20, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 12.11. findet eine öffentliche Vorlesung zum Thema „Die Rechtsstellung von Pflegeeltern“ mit Diana Eschelbach in der HAWK Holzminden, Raum: HOA_028, Haarmannplatz 3, 37603 Holzminden statt. Die Veranstaltung ist Teil der 2. Ringvorlesung des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”.

Die Rechtsstellung von Pflegepersonen ergibt sich aus verschiedenen Vorschriften im BGB und im SGB VIII. Welche Entscheidungen sie für das bei ihnen lebende Pflegekind treffen können, hängt vor allem vom Sorgerecht ab, das grundsätzlich den Herkunftseltern zusteht. Pflegeeltern üben aber etwa die Alltagssorge aus und können darüber hinaus auch zum Vormund/zur Ergänzungspflegerin bestellt werden.

Im Rahmen von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sind sie Leistungserbringer und doch auch selbst Leistungsberechtigte: Ihnen steht ein Anspruch auf Beratung und Unterstützung verbunden mit einem Wunsch- und Wahlrecht zu.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich und können von Lehrenden, Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendämter, Pflegeeltern und anderen Interessierten besucht werden! Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben!
Die Veranstaltungen finden jeweils von 14-17 Uhr statt und anschließender Möglichkeit der Aussprache und des Austauschs.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Abenteuercamps 2015 in Landedo/Portugal

Posted on Oktober 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Das Landedo-Team Ivo Stephan und Gerthein de Visser bieten auch 2015 wieder Abenteuercamps für Jugendliche aus Pflege- und Adoptivfamilien in Landedo/Portugal an. Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  • 01.04. – 10.04.2015, Kosten 550.-€ exkl. Flug
  • 17.07. – 31.07.2015, Kosten 775.-€ exkl. Flug
  • 03.08. – 17.08.2015, Kosten 775.-€ exkl. Flug

Diese Termine verstehen sich als Vorschläge. Andere Vorstellungen und Wünsche innerhalb dieser Zeiträume können Sie individuell mit dem Veranstalter absprechen.

Wegen der häufigen Nachfrage wird im kommenden Jahr voraussichtlich auch ein Sommercamp in Deutschland /Land Brandenburg stattfinden. Genaueres wird bis zum Ende des Jahres noch bekannt gegeben.

Anmeldungen werden ab sofort formlos unter landedo@hotmail.com entgegen genommen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien gegründet

Posted on Oktober 14, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Das im August 2014 formierte Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien setzt sich für Inklusion auch in der Jugendhilfe ein: „Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf das Erleben von intensiver individueller Zuwendung und Einzigartigkeit. Diesem kann in einer Familie am ehesten entsprochen werden.“

Der Zusammenschluss engagierter Träger der Jugendhilfe hat sich gemeinsam erarbeiteten Standards verpflichtet und setzt sich für eine strukturelle Verbesserung der Unterstützung für Pflegekinder mit Behinderungen ein. Ziel ist der Auf- und Ausbau eines bundesweiten Netzwerkes von engagierten Trägern. Deshalb werden weitere Unterstützer gesucht.

Der Kurzfilm Inklusion von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien beschreibt die Selbstverständlichkeit, dass Kinder in erster Linie Kinder sind und alle die gleichen Rechte auf Teilhabe und Förderung haben:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarprogramm 2015 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes online

Posted on Oktober 7, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2015 liegt vor. Die Veranstaltungen werden – meist in Kooperation mit lokalen Partnern – in Hamburg, Holzminden, Wilhelmshaven, Schweinfurt, Dresden, Stuttgart, Sylt, Freiburg, Düsseldorf, Berlin, Aalen, Mühldorf, Magdeburg, Holzminden und Tauberbischofsheim stattfinden.

Inhaltlich hat sich die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für 2015 die Schwerpunkte „Bindung und Trauma“ und „Alltägliche Hilfen für Pflegekinder (-familien)“ gesetzt und ihr Programmm weiterentwickelt. Neben den bewährten Ein-Tages-Seminaren wird auch erstmalig eine viertägige Seminarreise nach Sylt ausgeschrieben.

zum vollständigen Programm für 2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Care Leaver für Forschungsprojekt „Rechte im Übergang“ gesucht

Posted on Oktober 2, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Nach Abschluss des Projektes „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ wird die Forschung über Care Leaver nun mit dem vom 01.06.2014 bis 31.05.2016 laufende Projekt „Rechte im Übergang“ unter der Projektleitung von Britta Sievers weitergeführt.

Die IGfH und die Uni Hildesheim suchen dafür junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, die einen Teil ihres Lebens in stationären Erziehungshilfen verbracht und von dort aus den Weg in ein eigenständiges Leben begonnen haben. Sie können in leitfadengestützten Interviews über ihre Erfahrungen berichten, um die Perspektive der Betroffenen stärker in den Fachdiskurs einzubringen und die Rechte künftiger Care Leaver zu stärken. In Workshops sollen gemeinsam mit betroffenen jungen Menschen Vorschläge gesammelt werden, wie die Übergangsbegleitung verbessert werden kann.

Fachkräfte aus den stationären Erziehungshilfen und der Pflegekinderhilfe werden gebeten Kontakte zu Care Leavern herzustellen, die zu einem persönlichen Gespräch und/oder zu einer Mitwirkung an den Beteiligungsworkshops bereit sein könnten.

nähere Informationen mit einem Infoschreiben an Fachkräfte und einer Postkarte zur Information interessierter Care Leaver

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kunstdruckkarten der PFAD FÜR KINDER Stiftung

Posted on September 29, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Die Stiftung PFAD FÜR KINDER bietet Kunstdruckkarten für viele Gelegenheiten an.

Auf ihrer Homepage www.kindern-eine-zukunft.info finden Sie zahlreiche Motive, sowie den Bestellschein und die Lieferbedingungen. Sie können auch eigene Motive mit individuellen Einlageblättern gestaltet lassen.

Die Stiftung PFAD FÜR KINDER gibt Zuschüsse an PFAD‐Gruppen und Vereine, die Fortbildungen für Pflege‐ und Adoptivfamilien durchführen.

Bitte unterstützen Sie dieses Engagement durch den Kauf der eigens herausgegebenen Kunstdruckkarten.

Herzlichen Dank!

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Große Resonanz des DJI-Onlinehandbuchs Pflegekinderhilfe

Posted on September 8, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Auf medizin-aspekte.de kann man lesen, dass auf das DJI-Onlinehandbuch Pflegekinderhilfe seit seinem Erscheinen im Juni 2011 bereits eine Million Mal zugegriffen wurde.

zum Artikel

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. in Leonding, Österreich

Posted on August 30, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

plan B gem. GmbH aus Oberösterreich läd Pflege-, Adoptiv- und Krisenpflegeeltern, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog/innen, Berater/innen und alle am Thema Interessierten zur Fachtagung „Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. nach Leonding ein.

Referentin wird Gisela Michalowski, die Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. sein.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Erziehungsstellen zwischen allen Stühlen…Handlungssicherheit durch Auftragsklärung?“ am 17./18.11. in Hannover

Posted on August 29, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen |

Erziehungsstellen zwischen allen Stühlen…Handlungssicherheit durch Auftragsklärung?” fragt der diesjährige Fachtag Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. (EREV) vom 17. – 18.11. in Hannover.

Er wendet sich an Mitarbeitende in den Erziehungsstellen, Fachberater und Interessierte, die ihr Wissen bezüglich der Arbeit in Erziehungsstellen erweitern möchten.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 03/2014: „Pflege- und Adoptivfamilien kindgerecht – wertvoll – unentbehrlich“ erschienen

Posted on August 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Anfang Juni öffnete der 15. Deutsche Jugendhilfetag, Europas größter Fachgipfel der Jugendhilfe, für drei Tage seine Pforten auf dem Messegelände in Berlin. In Anlehnung an sein Motto „24/7 Kinder- und Jugendhilfe. viel wert. gerecht. wirkungsvoll“ haben wir unser Heft „Pflege- und Adoptivfamilien kindgerecht – wertvoll – unentbehrlich“ übertitelt.

Wir berichten darin von unseren eigenen Messe- und Kongressaktivitäten dort und veröffentlichen drei wichtige Vorträge zur Pflegekinderhilfe, die in Berlin präsentiert wurden. Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen, neue Literatur und das Engagement des PFAD-Verbandes.

einige Inhalte:

  • Nachlese zum 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag:
    Jugend- und familienpolitische Leitsätze auch für Pflege- und Adoptivfamilien
  • Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände beim Kinder- und Jugendhilfetag
  • Britta Sievers:
    Wie können Pflegekinder gut auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet werden?
  • Heinz Kindler:
    Kinderschutz in Pflegefamilien
  • Christian Schrapper:
    Zum Verhältnis von Erziehung und Strafe – Thesen zu einem Paradox, das nicht gelöst, aber praktisch gestaltet werden muss – auch in Pflegefamilien?
  • Jürgen Lutz:
    Facebook, Twitter + Co: Chancen und Risiken neuer Medien in Pflege- und Adoptivfamilien
  • 15. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE:
    Migrantenfamilien in der Jugendhilfe / Umgang mit neuen Medien

Die digitale Ausgabe steht bereits zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe wird Mitte August ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“ am 26./27.09. in Dresden

Posted on Juni 29, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 26./27.09. veranstaltet FASD Deutschland e.V. in Dresden seine 16. Fachtagung unter dem Titel „FASD – Leit(D)pfade durchs Leben“.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) in Berührung kommen.

An zwei Tagen werden Vorträge, Workshops und moderierte Gesprächsrunden auf die verschiedenen Aspekte dieser Behinderung eingehen: Diagnostik, Leitlinie, Therapien, Wohnen, Rechtliches, Inklusion.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge Nächste Beiträge »

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...