Fachkräfte

Impfberatungspflicht für Kinder in Kitas

Posted on September 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Rechtliches |

Seit dem 25.07.2017 ist das Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten (BGBl. 2017 Teil I, S. 2615) in Kraft. Es sieht die Einführung eines elektronischen Meldewesens vor.

Darüber hinaus müssen Eltern bei der Aufnahme von Kindern in eine Kita nachweisen, dass sie für ihr Kind eine ärztliche Impfberatung erhalten haben. Ist dieser Nachweis nicht erbracht, muss die Kita-Leitung das jeweilige Gesundheitsamt informieren.

Die Behörde kann die Eltern dann zu einer Beratung laden. Der Nachweis einer Impfberatung ist schon seit zwei Jahren Pflicht. Bislang war es den Kitas freigestellt, ob sie die Eltern melden.

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Seminarprogramm 2018 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2018 ist online. Es werden Seminare in Berlin, Birkenfeld, Detmold, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Holzminden, Karlsruhe, Lüneburg, Münster, Mühldorf, Sylt und Wilhelmshaven angeboten.

Bereits zum vierten Mal wird auch wieder in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

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3. FASD-Curriculum am 17./18.11. in Leipzig – nur noch wenige Plätze frei

Posted on September 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Sozialpädiatrischen Zentrum Leipzig (SPZ) veranstaltet am 17./18.11.2017 sein 3. FASD-Curriculum zu dem Ärzte, Hebammen, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher, Dipl.- Psychologen/ Kindertherapeuten, Ergo-, Logo-, Physiotherapeuten, Profi- Pflegeeltern und andere Interessierte eingeladen sind.

Neben der Behandlung interessanter Themen, wie Prävalenz, neurobiologische Grundlagen, Diagnostik, S 3 Leitlinie mit up-date, neuropsychologische Diagnostik, Komorbiditäten, interdisziplinäre Therapie, psychosoziale Aspekte, Sozialmedizin/Sozialrecht, Schule/ Beruf/ Wohnen, Justiz und Vernetzung/ Brainstorm, werden auch Neuigkeiten vom Weltkongress in Vancouver weitergegeben.

Informationsflyer

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„Wo gehöre ich hin und was bin ich wert?“ am 11.11. in Hamburg-Horn

Posted on September 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., dem PFAD Landesverband in Hamburg, findet am 11.11. in der Gesamtschule Hamburg-Horn statt. Kay-Uwe Fock wird zum Thema „Wo gehöre ich hin und was bin ich wert? Biografiearbeit und Selbstachtung in Pflege- und Adoptivfamilien“ referieren, anschießend werden die Inhalte und Anregungen des Vortrages in Arbeitsgruppen vertieft.

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“

Posted on September 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Mit der Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ bieten die beiden NRW-Landesjugendämter den Fachkräften der öffentlichen und freien Trägern der Pflegekinderhilfe sowie weiteren Interessenten eine hilfreiche Unterstützung rund um das Thema „Pflegekinder mit einer fetalen Alkoholspektrum-Störung“ (FASD).

Ziel der Arbeitshilfe ist es, grundlegende Informationen darüber zu geben, welche Rahmenbedingungen die Pflegekinder, die Pflegefamilien, die Personensorgeberechtigten, die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sowie die beteiligten Akteure benötigen, um den Kindern möglichst gute Entwicklungschancen zu bieten.

Erarbeitet wurde diese Arbeitshilfe von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunaler Jugendämter, freier Träger der Jugendhilfe, der Landesjugendämter in NRW sowie weiteren FASD-Expertinnen und Experten.

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InterviewpartnerInnen gesucht für Zulassungsarbeit „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Eine Studentin der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg sucht für ihre Abschlussarbeit für das Lehramt Sonderpädagogik zum Thema „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“ leibliche Eltern von Pflegekindern mit einer Entwicklungsverzögerung, die sich zu einem Interview bereit erklären.

Hierzu benötigt sie sechs Interviewpartner, die bereit sind über ihre Situation zu sprechen. Dabei wird es um die Kinder gehen und die Gründe für ihren Aufenthalt in einer Pflegefamilie, die Häufigkeit der Besuche dieser, das Verhältnis zu den Pflegeeltern und auch die Unterstützungsangebote und Verbesserungswünsche nach der Abgabe der Kinder. Die gestellten Fragen müssen nicht alle beantwortet werden, wenn dies nicht erwünscht ist.

Gerne ist Frau Lohrmann auch zu einem Telefonat bereit und bei weiteren Fragen auch per Mail erreichbar.

Kontakt:
Elena Lohrmann
Telefon: 015232757780
E-Mail: elenalohrmann@yahoo.de

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Buch-Tipp: „FASD – Resignation? Motivation!“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „FASD – Resignation? Motivation!“ von Gisela Michalowski und Katrin Lepke neu erschienen. Der Titel war das Motto der 18. FASD-Fachtagung 2016 in Osnabrück.

Wie häufig möchten wir im Alltag mit unseren Menschen mit FASD resignieren? Aufgeben? Wie oft fühlen wir uns ausgebrannt?

Es sind die Situationen, in denen wir zum x-ten Mal in den Kindergarten, in die Schule bestellt werden, weil unsere Kinder nicht so funktionieren, wie es die Gesellschaft erwartet und wie wir es wider besseres Wissen auch allzu oft erwarten. Hinzu kommt häufig noch die Frustration, wenn man wieder einmal um jede kleine Hilfe kämpfen muss oder wieder mal als Helikopter- oder unfähige Eltern abgestempelt wird.

Der Alltag ist anstrengend und herausfordernd für die Bezugspersonen von Menschen mit FASD, aber auch für die Menschen mit FASD selbst, die immer mehr Leistung erbringen müssen als ihre Altersgenossen.

Aber was motiviert uns? Was treibt uns an? Schauen wir auf unsere besonderen Menschen, sehen ihre guten Seiten! Sie überraschen uns immer wieder mit kleinen Momenten der Freude, mit Gesten, mit Blicken, mit einem Lächeln, mit kleinen Erfolgen im Alltag, die wir so nicht erwartet hatten. Diese besonderen Augenblicke lassen uns innehalten.

Und das ist es auch, was uns motiviert, weiterzumachen, Menschen mit FASD zu unterstützen, damit sie ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten entsprechend aufwachsen und leben können.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 21.10. in Pforzheim

Posted on September 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 21.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Pforzheim das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

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„Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe“ vom 30.11.-01.12. in Stuttgart

Posted on August 30, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logo1481010294_-_fachkongress_stuttgart_2017_header_590x196Der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren vom 30.11.-01.12.2017 in Stuttgart behandelt das Thema „Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe„.

Der Kongress richtet sich an Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen sowie an Fachkräfte aus Jugendämtern, Beratungsstellen und stationären pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

Die zentralen Fragestellungen des Kongresses soll sein:

  • Welche Gründe führen dazu, dass Kinder nicht mehr in ihrer Familie leben können?
  • Wie finden wir passende Hilfen und Lebensformen für die Kinder und Jugendlichen?
  • Wie verstehen wir es, wenn Unterbringungen immer wieder scheitern?
  • Wie können traumatisierte Kinder und Jugendliche besonders unterstützt werden?
  • Wie kann die Herkunftsfamilie in die neue Lebenssituation des Kindes einbezogen und Kontakte gestaltet werden?
  • Welche Anforderungen und Aufgaben stellen sich den beteiligten Fachkräften

Der Fachkongress vermittelt den aktuellen Wissensstand und beleuchtet dabei die Perspektiven der betroffenen Kinder und Jugendlichen mit den beteiligten Familien- und Hilfesystemen. Praktiker(innen) sollen Impulse für ihre Arbeit und Möglichkeiten des kollegialen Austausches erhalten.

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„Digitalisierung.Kinder.Jugendhilfe: Balancen finden, Verantwortung übernehmen“ vom 19.-20.10. in Berlin

Posted on August 29, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoherbsttagung2017-introankuendigungMittlerweile wachsen Kinder und Jugendliche in einer mediatisierten Lebenswelt auf und nutzen digitale Medien von klein auf in unterschiedlicher Weise, häufig abhängig etwa vom Bildungshintergrund der Eltern. Dies wirkt sich auf ihre Entwicklung aus. Auch für Erwachsene sind digitale Medien Alltag, die Grenzen zwischen „Öffentlichem“ und „Privatem“ verschieben sich.

In der Kinder- und Jugendhilfe konfrontiert der digitale Alltag die Fachkräfte mit einer Fülle von (medien-)pädagogischen, technischen, ethischen und rechtlichen Herausforderungen. Das Medienverhalten von jungen Menschen ist für Fachkräfte häufig wenig einsehbar. Doch haben sie diese mit Blick auf das Kindeswohl und ihre Persönlichkeitsrechte zu schützen und zugleich deren Medienkompetenz sowie ihre mediale Teilhabe zu fördern. Auch die Kommunikation unter Fachkräften und zwischen Institutionen verläuft zunehmend digital, insbesondere in der Fallbearbeitung und Dokumentation. In bestimmten Arbeitsfeldern wird direkt mit digitalen bzw. interaktiven Ansätzen gearbeitet, um Zugangsschwellen zu senken und Hilfen individueller zu gestalten. Pädagogisches Handeln, die Qualifizierung von Fachkräften, Einrichtungskonzepte oder das Selbstverständnis der Jugendhilfe werden diesen Anforderungen insgesamt jedoch noch nicht gerecht, vielmehr besteht diesbezüglich Handlungsbedarf.

Auf der Fachtagung „Digitalisierung.Kinder.Jugendhilfe: Balancen finden, Verantwortung übernehmen“, die vom 19.-20. Oktober 2017 in Berlin vom SOS-Kinderdorf e.V. veranstaltet wird, werden diese und weitere Themen in Vorträgen, Workshops und auf einem medienpädagogischen Marktplatz aus Sicht der Praxis und Forschung diskutiert. Anmeldeschluss ist am 30. September 2017.

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Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht”

Posted on August 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht” kann ab sofort im DIJuF unter app@dijuf.de bestellt werden (Bestellschein).

Die Broschüre wurde vorgelegt von der Ständigen Fachkonferenz 2 „Familienrecht und Soziale Dienste im Jugendamt” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.

Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist für 5 EUR und für Mitglieder zu reduziertem Preis erhältlich.

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9. Internationale Foster Care Research Network Conference vom 27.-29.09. in Paris

Posted on August 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die 9. Internationale Forschungstagung des Foster Care Research Network findet unter dem Thema „Continuity and Disruption“ vom 27. – 29. September 2017 an der Université Paris Ouest Nanterre la Defense statt.

Die ersten beiden Tage diskutieren Wissenschaftler_innen aus ganz Europa und darüber hinaus über aktuelle Ergebnisse der Forschung zur Pflegekinderhilfe. Am dritten Tag findet eine Tagung für französische Fachkräfte statt, bei der Dr. Daniela Reimer einen Vortrag zum Thema „Abbrüche in der Pflegekinderhilfe“ halten wird.

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 14.10. in Magdeburg

Posted on August 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Magdeburg das Seminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern„.

Referentin Hildegard Niestroj spricht darüber, dass traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie erschweren. Die langanhaltenden Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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Buch-Tipp: „Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!“

Posted on August 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!“ von Susanne Falke und Sabine Stein neu erschienen.

‚Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!‘ ist als konkreter, praxisnaher Wegweiser für all diejenigen gedacht, die mit Menschen mit FASD zusammen leben und arbeiten. Die Autorinnen wissen aus eigener persönlicher und beruflicher Erfahrung, dass ein Hangeln von Katastrophe zu Katastrophe schnell zu Belastungen, Ohnmachtsgefühlen und so zu Überforderung führt. Der Alltag und das Leben mit FASD fordern jedoch stets viel Kraft, Geduld und Flexibilität von allen Beteiligten!

Mit diesem positiven, pädagogisch-therapeutischen Handlungskonzept möchten die Autorinnen Pflege- und Adoptivfamilien, Fachleuten und Interessierten Gründe für das besondere Verhalten von Menschen mit FASD näherbringen und alltagserprobte Lösungsvorschläge für die 20 häufigsten „Probleme“ in Form von Wegweisern aufzeigen.

Sie möchten Mut machen, die eigene Haltung zu prüfen, und sie zeigen neue Herangehensweisen auf, den Herausforderungen des Zusammenlebens mit Menschen mit FASD gelassener zu begegnen, die eigene Selbstwirksamkeit zu erhöhen, um so trotz der enormen Belastung ein glückliches Zusammenleben zu fördern.

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Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern läuft auf dem REC-Filmfestival am 20.09. in der ufaFabrik Berlin

Posted on August 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern – entstanden zwischen 2013 und 2017 in den 3 Workshops „Bleib wie du bist“, „Doppelpack“ und „Respekt“ – wird nun beim REC-Filmfestival (früher Jugendmedienfestival) gezeigt. Von 700 Einsendungen aus 36 Ländern wurden 70 Filme aus 19 Ländern ausgewählt.

Die Jugendlichen erzählen sich gegenseitig auf drei Ebenen: das Ich, das Du und die Anderen. Sie bedienen sich dabei filmischer und musikalischer Stilmittel. Die erste Ebene ist die Innenwelt, die zweite die Beziehung zu Freunden und als dritte Ebene Chancen und Konflikte in der Außenwelt.

„Goldkinder“ ist ein Genremix aus Dokumentarfilm, fiktionaler Erzählweise und Musikclip, der ohne pädagogischen Zeigefinger den psychosozialen Hintergrund in leisen Andeutungen miterzählt.

„Goldkinder“ wurde vom Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. zusammen mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger produziert. Die drei Workshops wurden von Aktion Mensch und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin gefördert und unter der Leitung von Sigrun Schnarrenberger und Robin Bodenhaupt in den Räumlichkeiten der Contra-Medienwerkstatt durchgeführt.

Wann: Mittwoch, 20.9.2017 ab 18 Uhr
„Goldkinder“ (Länge ca. 30 Minuten) wird im Block mit anderen Filmen als vierter Film gezeigt.
Wo: in der ufaFabrik Berlin – Internationales Kulturcentrum
Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof
Tel.: 030 / 755 03-0, www.ufafabrik.de

REC-Filmfestival Berlin 2017: www.rec-filmfestival.de
Weitere Informationen zu den Filmworkshops: www.arbeitskreis-pflegekinder.de/goldkinder

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„Elternrechte und Kindeswohl“ am 09.10. in Düsseldorf

Posted on August 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 09.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Elternrechte und Kindeswohl“.

Rechtsanwalt Peter Hoffmann erörtert die aktuelle Rechtsprechung u.a. des BVerfG mit Blick auf die Herkunftsfamilie zu den Themen „Besuchskontakte“ und „Verbleib oder Rückführung“. Zudem bietet er juristische Hilfestellungen für Pflegefamilien in familiengerichtlichen Verfahren.

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AFET – Expertise zur Schulbegleitung erscheint im September

Posted on August 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit dem besonderen Blick auf das Kind, seinen individuellen, im SGB VIII und SGB XII verankerten Anspruch auf Eingliederungshilfe und seine Rechte auf eine adäquate Beschulung und bedarfsgerechte Förderung in der Schule gab der AFET an Herrn Prof. Dr. Martin Heinrich & Jun.-Prof.in Dr. Christine Demmer, Anika Lübeck, M.A. & M.Ed. von der Universität Bielefeld die Erstellung der Expertise „Funktion und Funktionalität von Schulbegleitung im inklusiven Schulsystem!?“ in Auftrag.

Darin werden, basierend auf breiter Forschungsanalyse und Praxisbeispielen, Bearbeitungsansätze für den Einsatz von SchulbegleiterInnen an Regelschulen präsentiert und Perspektiven für eine funktionale Verantwortungsgemeinschaft an inklusiven Schulen aufgezeigt.

Die Expertise wird während der Fachtagung „Kinder verantwortungsbewusst begleiten und fördern – Wie Kooperation zwischen der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Schule am Beispiel der Schulbegleitung gelingen kann!?“ am 27.09.2017 durch ihre AutorInnen präsentiert und kann gleich vor Ort zu einem Sonderpreis von 9,00 Euro erworben werden. Regulär kostet sie 11,00 Euro (Mitgliederpreis 9,00 Euro) zzgl. Portokosten.

Die Expertise kann beim AFET bereits vorbestellt werden. Bitte geben Sie hierzu AFET-Expertise Nr. 11-2017 an.

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„Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mädchen im Blick“ am 13.10. in Schwalmstadt-Treysa

Posted on August 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mädchen machen nur einen geringen Teil der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) aus. Während umF mittlerweile in der Fachöffentlichkeit der erzieherischen Hilfen ein breit diskutiertes Themenfeld darstellen, gerät die Situation von unbegleiteten geflüchteten Mädchen häufig aus dem Blick. Gleichzeitig sollten geschlechtsspezifische Aspekte bzw. eine Geschlechterperspektive in der Praxis der Hilfen zur Erziehung Berücksichtigung finden.

  • Wie schildern geflüchtete Mädchen ihre Biographien und Lebenswelten?
  • Wie blicken sie auf ihren kulturellen, familiären und sozialen Hintergrund und auf die Flucht(erlebnisse)?
  • Wie erleben sie ihre Situation in Deutschland? Wie nehmen sie die Angebote erzieherischer Hilfen wahr?

Die IGfH-Fachgruppe Mädchen und Frauen und die Evangelische Hochschule Darmstadt, Studienstandort Hephata, laden dazu ein, sich anhand von Vorträgen, Austausch und Diskussion auf dem Fachtag mit dem Themenfeld zu beschäftigen und in Dialog zu treten. Verschiedene Fachfrauen berichten hierzu von ihren Erfahrungen, methodischen Ansätzen und Konzepten aus der Praxis.

Der Fachtag soll dazu beitragen, Perspektiven (einschließlich mädchenpolitischer Strategien) für eine mädchengerechte Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung für unbegleitete geflüchtete Mädchen zu entwickeln.
Der Fachtag findet am Freitag, 13. Oktober 2017, von 11:00 bis 16:30 Uhr am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa der Ev. Hochschule Darmstadt statt.

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Fachtag Erziehungsstellen am 20./21.11. in Hannover

Posted on August 20, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoErfolgsmodell Erziehungsstelle – Standortbestimmung und Perspektiven“ lautet der Titel des diesjährigen Fachtags Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e. V. (EREV) am 20./21.11.2017 in Hannover.

Nach aktuellen Informationen aus Forschung und Praxis wird allen Teilnehmenden die Gelegenheit eröffnet in moderierten Arbeitskreisen darüber zu diskutieren, was den fachlichen Stellenwert der Erziehungsstellen ausmacht, welche Kompetenzen für die Arbeit in Erziehungsstellen auch zukünftig unverzichtbar sind und welche rechtlichen und fachlichen Anforderungen sich auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Erziehungsstellen auswirken.

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„Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn

Posted on August 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte in einer Fachtagung „Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn seine Berater schulen.

Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom in Pflegefamilien erfordern besondere Beratung und Begleitung. Diese Beratertagung klärt z.B. über die neue S3 Leitlinie zur Diagnostik von FASD auf. Es ist ein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die Kinder-FASD verständlich zu machen. Die sehr speziellen Verhaltensweisen der Pflegekinder mit FASD fordern ein Familiensystem maximal heraus. Mit Fallbeispielen sollen die Teilnehmer „an die Hand genommen” werden. Durch gute Beratung können Pflegeverhältnisse langfristig erhalten bleiben. Aufklärung und Selbsthilfe wirkt präventiv und beugt Konflikten vor.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. bekommt viele Anfragen von Jugendämtern zur Vermittlungshilfe solch beeinträchtigter Kinder. Bereits in der Vermittlungshilfe ist das richtige Wissen elementar. Deshalb sind Berater und Eltern des BbP e.V. zur Fachtagung eingeladen.

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Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“

Posted on August 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“ der Pharmazeutischen Zeitung Online vom 16.08.2017 berichtet von einer Studie der University of Kentucky, die das Spielverhalten und die Entwicklung adoptierter Kinder aus insgesamt 106 amerikanischen Familien mit lesbischen, schwulen oder heterosexuellen Elternpaaren untersuchte. Es zeigte sich, dass die sexuelle Orientierung der Eltern und der Familientyp keinen signifikanten Einfluss auf die Geschlechtsidentität der Kinder hatten.

Auch DIE WELT widmet der Studie einen Beitrag: „Mutter, Mutter, Kind“ vom 16.08.2017

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Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann fordert Situation von Pflegekindern und Pflegeeltern zu verbessern

Posted on August 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Eva Kühne-Hörmann: „Dauerhafter Verbleib in Pflegefamilie muss möglich sein“
Wiesbaden: – „Es ist bedauerlich, dass wir in den letzten Jahren bei der Reform des Pflegekinderwesens keinen Schritt weiter gekommen sind. Über 70.000 Kinder leben in Deutschland in Pflegefamilien. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Oftmals sind die leiblichen Eltern aufgrund von Sucht und anderen Problemen nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Nicht selten leben die Kinder daher in prekären und unwürdigen Verhältnissen. Die Jugendämter können in solchen Fällen die Unterbringung in Pflegefamilien anordnen“, so Kühne-Hörmann.

„Hessen hat sich schon längere Zeit für eine Reform des Pflegekinderwesens eingesetzt. Diese Reform sieht vor, dass Familiengerichte die Möglichkeit erhalten, den ‚dauerhaften Verbleib‘ des Pflegekindes in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie trotz Beratung und Unterstützung der Eltern innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Pflegekindes vertretbaren Zeitraums nicht erreicht wurde und auch künftig nicht zu erwarten ist. Mit der Möglichkeit des dauerhaften Verbleibes des Pflegekindes in der Pflegefamilie könnten wir vielen Kindern ein Gefühl derDazugehörigkeit und Sicherheit geben. Denn oft fühlen sich Pflegekinder aufgrund ihrer besonderen Rechtsstellung nicht als vollwertige Familienmitglieder“, so Eva Kühne-Hörmann.

„Es ist schon merkwürdig, dass in den letzten Monaten immer wieder Initiativen zur Einführung von Kinderrechten in das Grundgesetz debattiert wurden. Wenn es aber darum geht konkrete Maßnahmen zum Wohle des Kindes umzusetzen, kommen wir faktisch seit 2009 und trotz zahlreicher Beschlüsse von Fachministerkonferenzen nicht voran“, so Kühne-Hörmann, die ankündigte, sich weiter für eine Reform des Pflegekinderwesens einzusetzen.

Quelle: Hessisches Ministerium der Justiz vom 04.08.2017

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Buch-Tipp: „Wie Schokopudding und Spaghetti“ – Bilderbuch für Kinder von Eltern in Haft

Posted on August 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein Treffpunkt e.V. aus Nürnberg deutschlandweit für die Kinder von Inhaftierten, denn diese sind oft „mitbestraft“. Mit dem von Aktion Mensch geförderten Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ soll der Umgang mit der Situation gerade für jüngere Kinder erleichtert werden.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland jährlich 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Diese Situation ist für die Kinder in der Regel mit einer großen emotionalen Belastung verbunden, aus der sozialer Rückzug, Wut und Enttäuschung, sowie das Auftreten psychischer Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten resultieren können. Um diese potenziellen Folgen zu vermeiden, sollte das Thema frühzeitig mit den Kindern bearbeitet werden (vgl. Coping-Studie 2012).

Hierfür stand bislang besonders für jüngere Kinder kein Material zur Verfügung. Das Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ wurde für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erstellt und erschien am 1. Januar 2017.

Es wurde durch die fachliche Unterstützung von ErzieherInnen passgenau für Kinder dieser Altersgruppe entwickelt und fachlich fundiert in Kooperation von SozialpädagogInnen des Vereins (Sylvia Vogt und Aylin Seuferling), Texter (Norbert Weber), Illustratorin (Johanna Flammer) und Designer (Christian Lück) erstellt.

Im Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ geht es um das kleine Zebra Juki, dessen Vater im Gefängnis ist. Zusammen mit seiner Mama darf Juki ihn dort besuchen. Das Buch begleitet ihn dabei und beschreibt das Gefühlschaos von Kindern Inhaftierter. Das Buch zeigt die scheinbaren „Kleinigkeiten“, die dabei helfen können, die Situation als Familie zu überstehen.

Das Kinderbuch kann ein sanfter Einstieg in das schwierige Thema sein. Es regt an, über eigene Gefühle nachzudenken und erleichtert einen anschließenden Dialog mit den Kindern. Das Buch kann zur direkten Einzelarbeit mit betroffenen Kindern aber auch zur Aufklärung in einer Gruppe genutzt werden. Denn manchmal beschäftigt das Thema „Gefängnis“ ein Kind auch, weil es einen Film gesehen oder die Geschichte von einem anderen Kind erfahren hat.

Zudem ist das Buch eine methodische Unterstützung für pädagogisches Fachpersonal und auch für Eltern, die vor der schwierigen Aufgabe stehen, die Inhaftierung ihren Kindern zu erklären. Ergänzend steht für diesen Zweck ein Begleitmaterial mit Hintergrundinformationen und Tipps zur Verfügung, das mit dem Buch geliefert wird.

Das Buch (incl. Begleitmaterial) kann gegen eine Gebühr von 4,99€ zzgl. Versand bestellt werden bei:

Treffpunkt e.V., Fürther Straße 212, 90429 Nürnberg
0911 – 27 47 69-0, fw@treffpunkt-nbg.de

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Jubiläumstagung der Deutschen Liga für das Kind „Kinder schützen, fördern, beteiligen“ am 13./14.10. in Berlin

Posted on August 13, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoweb_jt_2017Unter dem Titel „Kinder schützen, fördern, beteiligen. Was ist erreicht, was bleibt zu tun“ veranstaltet die Deutsche Liga für das Kind ihre diesjährige öffentliche Jahrestagung – zugleich Jubiläumstagung anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Liga – am 13./14. Oktober 2017 im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Gemäß UN-Kinderrechtskonvention genießt jedes Kind umfassende Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Auch im deutschen Recht wurde die Position von Kindern in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Anlässlich 40 Jahren Deutsche Liga für das Kind zieht diese Tagung eine Zwischenbilanz. Wie hat sich die Stellung des Kindes in Familie und Gesellschaft verändert? Auf welche Weise kommen Kinder in den unterschiedlichen Lebensbereichen tatsächlich zu ihrem Recht? Wie können Fachkräfte ihr Handeln an den Rechten der Kinder orientieren? Welche rechtlichen und gesellschaftlichen Reformen stehen noch aus? Was muss die Politik tun?

Themen und Referent(inn)en u.a.:

  • Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit: „40 Jahre Deutsche Liga – eine Bilanz“;
  • Prof’in Dr. Jutta Allmendinger Ph.D.: „Der lange Arm der frühen Kindheit. Soziale Lage und Bildung“;
  • Prof‘in Dr. Annedore Prengel: „Pädagogik der Vielfalt und die Ethik pädagogischer Beziehungen“;
  • Dr. Axel Adrian: „Besteht eine Rechtspflicht zur Einführung eines Wahlrechts von Geburt an?“;
  • Dr. Nicole Strüber: „Stellt die frühe Kindheit die Weichen? Die Entwicklung des kindlichen Gehirns in den ersten Lebensjahren“;
  • Prof‘in Dr. Ute Thyen: „Frühe Hilfen und Kinderschutz“;
  • Prof. Dr. Lothar Krappmann: „Die Zukunft der Kinderrechte“;
  • Podiumsdiskussion zum Thema: „Schutz – Förderung – Beteiligung, Kinderrechtliche Herausforderungen für die Zukunft“ mit Studierenden des Masterstudiengangs Childhood Studies and Children´s Rights an der FH Potsdam,
  • Dr. Thomas Fischbach (Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte),
  • Ingeborg Rakete-Dombek (Fachanwältin für Familienrecht und Vizepräsidentin der Deutschen Liga für das Kind),
  • Prof’in Dr. Sabine Walper (Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind);
  • Moderation: Prof. Dr. Jörg Maywald.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema interessierte.

zur Online-Anmeldung

Teilnahmegebühr: 80,- Euro für die Teilnahme an beiden Tagen, Studierende und Auszubildende 50,- Euro.

Tagungsort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchner Str. 5, 10117 Berlin-Mitte

Das Tagungsprogramm ist erhältlich über die Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Mitteilung der Deutschen Liga für das Kind vom 29.06.2017

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Methoden der Hilfeplangespräche vom 12.-14.10. in Berlin

Posted on August 12, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe bietet die IGfH vom 12.-14.10.2017 in Berlin eine Fortbildung zu „Methoden der Hilfeplangespräche“ an.

Gute Hilfeplanung ist der Grundstein für eine gelingende Hilfe. Hilfeplangespräche oder auch Hilfeplankonferenzen sollen als dialogisches Geschehen dazu beitragen, die Lebenssituationen von Kindern und Familien zu verstehen und die besten Hilfen gemeinsam zu eruieren. Aus dem gemeinsamen Prozess sollen gemeinsam durchdachte Schritte entwickelt werden, welche den Hilfeverlauf positiv beeinflussen und die Dinge zum Guten wenden bzw. positive Entwicklungen anstoßen.

Hilfeplangespräche haben sich inzwischen zu wirklichen Schaltstellen entwickelt, mit denen die richtigen Weichen gestellt werden können. Aber was hat sich in diesen Zusammenhängen bewährt und was sind die erfolgreichsten Methodenansätze? Wie können Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern in ihrer Partizipation unterstützt werden?

Die Fortbildung wird sich mit aktuellen Entwicklungen, neuen Methoden und grundsätzlichen Bedingungen und Voraussetzungen für gelingende Hilfeplanungen befassen. Neben der Qualifizierung und Vermittlung von neuen Erkenntnissen wird es im Rahmen der Fortbildung Raum für Austausch zwischen den Fachkräften geben.

nähere Informationen

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Hausaufgaben-Apps: Das sollten Eltern wissen

Posted on August 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind für Kinder und Jugendliche geeignet. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- sowie situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut JIM-Studie 2016 das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von Werbung oder versteckten Kosten sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt. Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Extrathema „Lernen mit Medien“ ( http://www.schau-hin.info/extrathemen/lernen-mit-medien.html.). Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app-tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts, bei der Stiftung Lesen sowie bei den Softwarepreisen „Giga Maus“, „Tommi“, „digita“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! vom 11.08.2017

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Radiointerview: „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“

Posted on August 10, 2017. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Bayern 2 sendete am 19.07.2017 in der Reihe Notizbuch den Beitrag „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“. Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

das Radiointerview (28.04 min) online anhören

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PFAD 3/2017: „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen“

Posted on August 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Ausgabe 3/2017 der PFAD Fachzeitschrift dreht sich um das Thema „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen„.

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Die Rechte von Pflegekindern
  • Rainer Kemper: Die Beteiligten im Blick – Abwägung der Rechte und Interessen der Kinder, ihrer Eltern und ihrer Adoptiveltern bei der Adoption
  • Birgit Lattschar: „… und dann haben die mich zu der Familie gebracht.“ Das Recht von Kindern auf einen guten Übergang und seine Verwirklichung
  • 17. Jahrestagung BAG ADOPTION UND INPFLEGE: „Die Rechte der Pflege- und Adoptivkinder“
  • 5 Jahre Zusammenarbeit „Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände“
  • 30 Jahre PFAD FÜR KINDER in Bayern
  • Umsonst gehofft – Pflegekindern bleibt Stabilität in der Pflegefamilie verwehrt
  • Tagungsbericht: Behinderte Kinder in Pflegefamilien

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on August 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Impulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

nähere Informationen

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Fachtagung „Von der Erziehung zur Beziehung“ am 23.09. in Wistedt

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 23.09.17 nach Wistedt ein zu einer Fachtagung mit Waltraut Erika Doering, die zum Thema „von der Erziehung zur Beziehung“ referieren wird.
Angesprochen werden Pflege- und Adoptiveltern, Mitarbeiter/innen im Jugendamt, Lehrer/innen, Vormünder und weitere interessierte Personen.

nähere Informationen

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Medizinische Kinderschutz-Hotline jetzt bundesweit verfügbar

Posted on August 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Verschiedenes |

logoreiterbild_dummy-1600x860_fotolia_117889480Am 01.07.2017 ist der bundesweite reguläre Betrieb der vom Bundesfamilienministerium geförderten Medizinischen Kinderschutz-Hotline gestartet.

Die Hotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Hierzu gehören Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeuten sowie Pflegekräfte. Angehörige dieser Berufsgruppen können jetzt im ganzen Bundesgebiet und rund um die Uhr unter der Nummer 0800 1921000 bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen erhalten.

Die Kinderschutzhotline bietet eine spezifische Beratung an, beispielsweise bei Fragen zu den gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Schweigepflicht und ärztliches Handeln. Welche Schritte kann oder muss ich in einem Kinderschutzfall einleiten? Wo gibt es Hilfe vor Ort?

Die Beraterinnen und Berater an der Hotline absolvieren zusätzlich zu ihrer medizinischen Aus- und Weiterbildung einen Kurs zur „insoweit erfahrenen Fachkraft“, der sich üblicherweise an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe richtet. Den Beraterinnen und Beratern steht rund um die Uhr ein fachärztlicher Hintergrunddienst zur Verfügung. Das Angebot wird fortlaufend qualitätsgesichert begleitet und extern evaluiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kinderschutzhotline.

 

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Würzburg: Landrat plädiert für anderen Umgang mit Flüchtlingen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEin Jahr nach dem „Axtattentat“ eines 17-jährigen Afghanen, der in einer Gastfamilie lebte, beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Würzburg nochmals mit dem Fall und den Veränderungen, die er mit sich brachte.

Landrat und Jugendamtsleiter machten beim Thema junge Flüchtlinge und Radikalisierung deutlich, dass sie vor allem die derzeitige Praxis mit jugendlichen Asylbewerbern aus Afghanistan für problematisch halten.

zum Artikel in der Mainpost vom 25.07.2017

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PA-CH Jahrestagung: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind? Biografische Herausforderungen für Pflege- und Adoptivkinder“ am 10.11. in Zürich

Posted on Juli 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logopach_smallFachpersonen, Pflege- und Adoptivkinder sowie Betroffene sind eingeladen zur diesjährigen Jahrestagung von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz am 10.11.2017 in Zürich.

Pflege- und Adoptivkinder haben gemeinsam, dass sie ihren Lebensmittelpunkt – zumindest zeitweise – nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie haben. Sie sind daher vor zusätzliche Entwicklungsaufgaben gestellt; sie sind gefordert, eine eigene Identität herzustellen, in der die Brüche, Verluste und Ambivalenzen zur Herkunft Platz finden.

An unserer Jahrestagung für Fachpersonen aus dem Kindesschutz- und Pflegekinderbereich sowie für Pflege- und Adoptiveltern thematisieren wir die Vielfalt von Familienformen mit ihren spezifischen Herausforderungen für die Kinder. Die Referentinnen und Referenten präsentieren Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Gesetzgebung sowie Erfahrungen und neue Konzepte aus der Praxis. Das Thema rund um Herkunft hat Brisanz – Rechte und Interessen von Kindern und (leiblichen/rechtlichen/sozialen) Eltern sind nicht immer deckungsgleich, manchmal können sie sogar kollidieren. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, die ihnen die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse garantieren – welche Familie und wie viel Herkunft braucht es dazu?

Anmeldeschluss ist der 27.10.2017

nähere Informationen

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Handreichung: Jugendhilfe für Flüchtlingsfamilien

Posted on Juli 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Bundesfachverband umF e.V. und UNICEF Deutschland sind der Frage nachgegangen, wie sich der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien gestaltet, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind und haben eine Handreichung für Jugendämter erstellt.

Anhand konkreter Beispiele und Handlungsempfehlungen wird aufgezeigt, wie sich der Rechtsanspruch auf Leistungen, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis umsetzen lässt.

zur Handreichung

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„FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS“ am 15./16.09. in Bremen

Posted on Juli 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS – Täglich grüßt das Murmeltier“ nennt sich die Fortbildung mit dem Ralf Neier am 15./16.09.2017 in Bremen. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

In Deutschland werden jährlich ca. 2500 Babys mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. Man geht zudem davon aus, dass viele Menschen mit dem Fetalen Alkoholsyndrom noch nicht diagnostiziert worden sind. Häufig findet die Betreuung nicht in den Ursprungsfamilien statt – Pflegefamilien und die (stationäre) Jugendhilfe übernehmen.

Sowohl die betroffenen Menschen als auch deren Bezugspersonen im häuslichen Umfeld, in Schule und Beruf kommen immer wieder an die eigenen Grenzen. Die Hilflosigkeit und hohe Belastung ist auch auf mangelhafte Information, eine fehlende frühzeitige Diagnostik und auf nicht vorhandene – der Beeinträchtigung angemessene – Hilfsangebote zurück zu führen.

In diesem Seminar wird aus der stationären Jugendhilfe berichtet und Möglichkeiten eines Unterstützungsablaufs vorgestellt. Durch anschauliche Beispiele werden die ‚typischen‘ Verhaltensweisen der FAS Betroffenen erklärbarer und verständlicher. Mit diesen Informationen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Lösungen im Alltag zu schaffen.

Das Leben mit und von Menschen mit FAS kann „FASzinierend“ sein, wenn es gelingt, die Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten, Überforderung in angemessene Anforderung zu wandeln und den Blick aller Beteiligten auf die Ressourcen und Lösungen zu richten.

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„Geschwister in Adoptiv- und Pflegefamilien – eine oft übersehene Dynamik“ am 06.11. in Düsseldorf

Posted on Juli 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die diesjährige Fachtagung des Evangelischen Vereins für Adoption und Pflegekinderhilfe findet am 06.11.2017 in Düsseldorf statt und trägt den Titel „Geschwister in Adoptiv- und Pflegefamilien – eine oft übersehene Dynamik„. Das Hauptreferat hält Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen.

Die Bedeutung der Geschwisterdynamik in Familien wird in Theorie und Praxis oft unterschätzt. Dabei spielen die Beziehungen der Kinder untereinander eine wichtige Rolle für deren Entwicklung, die Eltern-Kind-Beziehungen, die lebenslange biografische Verortung und die Stabilität der Familie. Dies ist relevant nicht nur im Hinblick auf eine gemeinsame oder getrennte Vermittlung von leiblichen Geschwistern, sondern auch bei der Vermittlung von weiteren Kindern in Adoptiv- und Pflegefamilien.

In den Arbeitsbereichen Adoption und Pflegekinderhilfe beschäftigt die Fachkräfte regelmäßig die Frage, wie viele Geschwister (leibliche und/ oder Pflege- /Adoptivgeschwister) sind stärkend bzw. belastend für die Entwicklung jedes einzelnen Kindes und für das System Familie? Welche Geschwisterkonstellation beeinflusst die innerfamiliäre Sozialisation fremdplatzierter Kinder optimal?

Das Thema bietet Chancen, Risiken, Herausforderungen und Handlungsoptionen für soziale Dienste. Die Haltung und Handlungsweisen der Fachdienste variieren. In der Praxis erhält die Fragestellung zunehmend Relevanz, da der Bedarf wächst, geeignete Familien für Kinder zu finden, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, die Bewerberzahlen aber rückläufig sind.

An diesem Tag beschäftigen u.a. folgende Fragen:

  • Haben die bisherigen Erkenntnisse der Forschung zu Geschwisterbeziehungen Einzug in die Praxis von Adoption und Pflegekinderhilfe genommen?
  • Was brauchen Fachberater/innen, um im Prozess der Vermittlung eines Kindes dessen Bedarf im Hinblick auf die Wirkung der Dynamik unter Geschwistern zu erkennen und zu berücksichtigen?
  • Wie können Fachdienste in der Betreuung der komplexen Familiensysteme Belastungen vorbeugen und in Krisen unterstützen; so dass die horizontale Ebene der Geschwister eine Ressource für die individuelle Entwicklung eines
    jeden Kindes darstellt?
  • Welche strukturellen und personellen Bedingungen müssen in den Arbeitsbereichen Pflegekinderhilfe und Adoption erfüllt sein, damit neue Wege in der Fremdunterbringung von mehreren Kindern in eine Familie erfolgreich gegangen werden können?

Anmeldeschluss ist der 22.09.2016

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Ängste der Kinder: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Juli 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logofk_0317_titelZu dem Themenschwerpunkt „Ängste der Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen. Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Lydia Kruska und Annette Streeck-Fischer („Ängste im Kindesalter verstehen“);
  • Katrin Schuck und Silvia Schneider („Kinderängste – Escheinungsbild, Diagnostik, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“);
  • Michael Schulte-Markwort („Über Angsthasen und Heulsusen – Die Behandlung kindlicher Angststörungen“);
  • Hans Hopf („Jungenängste – Mädchenängste, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“);
  • Felicitas Römer („So lernen Kinder, mit ihren Ängsten umzugehen“);
  • Stephan Gingelmaier und Axel Ramberg („Kindliche Affekte mentalisieren – Über die affektregulatorische Bedeutung einer mentalisierenden Haltung in der frühen Kindheit“)
  • sowie ein Interview mit Karin Grossmann („An Angst kann man sich nicht gewöhnen, aber man kann abstumpfen, was zu Hilfslosigkeit und Aggression führt“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Nein sagen reicht nicht – Prävention von sexuellem Missbrauch mit Kinder gestalten“ von Yvonne Oeffling und Anja Bawidamann;
  • „Musiktherapie mit syrischen Flüchtlingskindern in Amman/Jordanien“ von Edith Fellmann sowie
  • „Das Kind und seine Befreiung vom Schatten der großen, großen Angst – Ein Bilderbuch für Flüchtlingsfamilien und ihre Unterstützer/innen“ von Susanne Stein.

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Meldung der Deutschen Liga für das Kind vom 18.07.2017

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„Dagegen! – Und wer fängt mich auf? Kinder und Jugendliche, die Familien-Systeme sprengen“ am 21.10. in Eschweiler

Posted on Juli 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Pflegekinderdienste in der StädteRegion Aachen laden Pflegeeltern und Fachkräfte zu ihrem diesjährigen Fachtag „Dagegen! – Und wer fängt mich auf? Kinder und Jugendliche, die Familien-Systeme sprengen“ am 21.10. nach Eschweiler ein.

Bei den Vorträgen und Gelegenheiten für den persönlichen und fachlichen Austausch dreht sich alles rund um die Themen „Stolpersteine – Kreative Ideen – Bewältigungsstrategien – Horizonte“.

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Nationales Zentrum Frühe Hilfen schmiedet Bündnis gegen Schütteltrauma

Posted on Juli 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logocsm_buendnis_schuetteltrauma_final_logo_20rgb_72dpi_f044c8a98cMit einem breiten bundesweiten Bündnis klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab Oktober über die Gefahr des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Verbände, Vereine und Einrichtungen aus der Kinderheilkunde, der Gynäkologie, der Rechts- und Allgemeinmedizin, dem Kinderschutz sowie der Kinder- und Jugendhilfe haben bereits ihr Interesse bekundet, dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ beizutreten.

Bei seiner Sitzung am 10. und 11. Juli 2017 anlässlich des 10-jährigen Bestehens des NZFH hat der Beirat des NZFH, dem 43 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis angehören, die Gründung des Bündnisses ausdrücklich begrüßt und regt zum Mitmachen an.

Das NZFH wird mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen Schütteltrauma vereinen. Ziel des gemeinsamen Engagements ist es, auf der Basis eines breitangelegten Bündnisses alle Eltern und werdenden Eltern zu erreichen. Es besteht dringender Aufklärungsbedarf zum Schütteltrauma und zum Schreiverhalten von Säuglingen. Dies zeigt eine repräsentative, bundesweite Umfrage des NZFH vom Mai 2017. 42 Prozent der befragten 1.009 Frauen und Männer haben danach noch nie den Begriff Schütteltrauma gehört. 24 Prozent der Befragten unterliegen dem Irrtum, dass Schütteln „vielleicht nicht so schön für ein schreiendes Baby ist, ihm aber auch nicht schadet“. Zwei Drittel der Befragten weiß nicht, dass es eine bestimmte Schreiphase im Säuglingsalter gibt.

Nichtakzidentelle Kopfverletzungen, zu denen das Schütteltrauma zählt, sind bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste nicht natürliche Todesursache. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 und 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht. Zwischen 10 und 30 Prozent der geschüttelten Kinder sterben. Zwei Drittel der überlebenden Säuglinge und Kleinkinder leidet lebenslang unter den Folgen des Schüttelns. Sie umfassen Krampfanfälle sowie geistige und körperliche Behinderungen.

csm_nzfh_schuetteltrauma_bild_plakat_535x761px_8a6edd9ebbIn Kooperation mit den Bündnispartnerinnen und -partnern wird das NZFH Eltern über die gesundheitlichen Folgen des Schüttelns informieren und ihnen zeigen, wie sie mit einem schreienden Baby umgehen und einen möglichen Kontrollverlust verhindern können. Denn langanhaltendes, unstillbares Babyschreien ist häufig der Auslöser für das Schütteln eines Babys.

Das NZFH wird die Präventionsmaßnahmen in die Aktionen und Maßnahmen der Frühen Hilfen verankern, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sicherzustellen. Die Frühen Hilfen verfügen über ein flächendeckendes Netzwerk in allen Kommunen Deutschlands.

zum Herunterladen:

Quelle: NZFH

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Buch-Tipp: „FASD und Schule“

Posted on Juli 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logo978-3-8248-1214-1Im Schulz-Kirchner Verlag ist das Buch „FASD und Schule“ der Sonderpädagogin Anne Schlachtberger neu erschienen.

Obwohl FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) zu den häufigsten Ursachen für eine geistige Behinderung und für Entwicklungsverzögerungen im Kindesalter zählt, sind weitere Details zu Entstehung, Folgen und Umgang kaum bekannt. Eine Aufklärung über die Besonderheiten von Schülern mit FASD ist deshalb der erste Schritt, um ihnen eine angemessene Förderung zu ermöglichen.

Mit der Handreichung erhalten Lehrer an Regelschulen und Sonderpädagogen an Förderzentren Anregungen und Tipps, wie sie mit betroffenen Schülern in Unterricht und Schule umgehen können. Denn trotz aller Schwierigkeiten können eine frühzeitige Diagnose, spezielle Fördermaßnahmen und eine umfassende Betreuung die auftretenden Probleme abmildern und die Schüler mit FASD vor schwerwiegenden gesundheitlichen, sozialen und beruflichen Folgen schützen.

Die Handreichung informiert über:

  • Medizinische Grundlagen des Syndroms
  • Möglichkeiten der Diagnostik
  • Fehlinterpretationen von Verhaltensweisen bei Schülern mit FASD
  • Förderungsaspekte

Im Besonderen wird dabei auf die Bereiche Umweltbedingungen, Kommunikation, Exekutivfunktionen, kognitive Lernmethoden und soziale Fähigkeiten und Verhalten eingegangen.

nähere Informationen

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Dokumentation des Fachtages „Pflegefamilie – und dann? Careleaver im Übergang“

Posted on Juli 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDas Kompetenz-Zentrum Pflegekinder stellt die digitale Version der Dokumentation des Fachtages „Pflegefamilie – und dann? Careleaver im Übergang“, der am 19.07.2017 in Berlin stattfand, zur Verfügung.

Die Dokumentation umfasst alle im Plenum und in den sieben einzelnen Workshops gehaltenen Fachbeiträge und enthält als zusätzliche Dokumente auch eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Workshops sowie Impressionen vom Fachtag.

http://www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de/aktuelles/aktuelle-neuerscheinung-die-dokumentation-zum-fachtag-pflegefamilie-und-dann-careleaver-im-uebergang-1962017-in-berlin/

 

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PFAD: „Inklusion geht anders – Gedanken zu einem Urteil des VGH Kassel“

Posted on Juli 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen |

logoIn seiner Presseerklärung „Inklusion geht anders“ vom 18.07.2017 kommentiert der PFAD Bundesverband das Urteil des VGH Kassel 10 A 1895/15 vom 20.12.2016 und fordert die Zusammenarbeit unterschiedlicher Sozialleistungssysteme (Quellen: Das Jugendamt 2017 Heft 5 Seite 264-266 und Kindschaftsrecht und Jugendhilfe (ZKJ) 2017 Heft 5 Seite 201-205):

Sachverhalt:
Eine behinderte Frau beantragt beim Jugendamt Unterstützung. Sie ist an MS erkrankt und kann die Pflege ihres Kindes nur eingeschränkt wahrnehmen. Unterstützung bei Körperpflege, Einkaufen, Begleitung zum Sport oder anderen Freizeitaktivitäten kann sie kaum bis nicht realisieren. Für diese Tätigkeiten beantragt sie Hilfe und Unterstützung.
Für einen begrenzten Zeitraum erhält sie vom Jugendamt Hilfe über § 20 SGB VIII. Da dieser Paragraph aber nur für Notfälle ausgelegt ist, kann eine Verlängerung der Hilfe nicht gewährt werden. Eine „Umwidmung“ zu einer Hilfe zur Erziehung scheidet nach Ansicht des Jugendamtes (und auch der Richter am VGH Kassel) aus, da die Mutter nicht in ihrer Erziehungsfähigkeit eingeschränkt ist, sondern „nur“ in der Versorgung und Pflege.

Kommentar:
Würde das Kind ungepflegt in die Schule kommen oder an Freizeitaktivitäten nicht mehr teilnehmen können, wäre das Jugendamt sicher schnell über eine Kinderschutzmeldung mit einen Verfahren wegen Kinderwohlgefährdung aktiv und womöglich auch gleich zu einer Fremdunterbringung bereit.

„Eltern mit chronischer Erkrankung, deren Kinder keinen erzieherischen Bedarf, sondern ‚nur‘ dauerhaften Bedarf bei der alltäglichen Betreuung und Versorgung haben, stehen Leistungen auf Elternassistenz nach § 53 SGB XII zu.“ (JAmt 5/2017 S. 266)

Es stellt sich hier die Frage, welche Verantwortung übernimmt das Jugendamt, wenn Inklusion ein Leitgedanke von Jugendhilfe sein soll? Machen wir dann die nächste Schublade (Schnittstelle) auf – zuständig nur, wenn das Kind/der Jugendliche behindert ist?

Inklusion bedeutet so viel wie Einschluss bzw. Einbeziehung. In einem differenzierten Sozialleistungssystem kann kein Sozialleistungsträger für alles zuständig sein. Wie kann eine Behörde reagieren, wenn eine nachgefragte Leistung nicht zu den eigenen Angeboten gehört, aber Kinder – für die es als Leistungssystem zuständig ist – von den Auswirkungen betroffen sind?

In einem ausdifferenzierten Sozialleistungssystem, wie unserem, braucht es Querverweisungskompetenzen. Mit solchen Kompetenzen ausgestattet, muss es möglich sein, dass eine Sozialleistungsbehörde bei Ansprüchen wie den oben geschilderten, andere Sozialleistungsträger hinzuholt und je nach Bedarf Übergänge an die andere Sozialleistungsbehörde veranlasst bzw. Leistungsansprüche gemeinsam mit anderen erfüllt.

Das Problem, dass die Jugendhilfe nicht für alle Problemlagen zuständig ist, die für Kinder und Jugendliche entstehen können, haben wir aktuell auch in anderen Fällen. Die Notwendigkeit von Querverweisungskompetenz – der Zusammenarbeit unterschiedlicher Sozialleistungssysteme – gibt es speziell bei behinderten Kindern.

Inklusion bedeutet eben nicht, die Leistungsansprüche aus einem Sozialleistungssystem in ein anderes zu verschieben und somit neue Bruchstellen zu schaffen. Jugendhilfe ist ein Sozialleistungssystem, das für eine bestimmte Lebensphase gilt, die auch einmal zu Ende ist. Behinderung bleibt lebenslang. Es ist notwendig, die Zusammenarbeit unterschiedlicher Sozialleistungsträger als Regelfall und nicht als Ausnahme gesetzlich zu fixieren.

Nicht der hilfsbedürftige Mensch muss sich der Bürokratie anpassen, sondern die Sozialgesetzgebung die Möglichkeit schaffen, dass ein Sozialleistungsträger (zum Beispiel das Jugendamt) die für einen bestimmten Bedarf kompetenten anderen Sozialleistungsträger (zum Beispiel Behindertenhilfe / Krankenversicherung/ Arbeitsamt, …) hinzuziehen kann/soll/muss. Alle Sozialleistungsträger, von Arbeitsförderung bis Wohnungshilfe müssen in ihren gesetzlichen Grundlagen zur Zusammenarbeit und damit auch zur jeweiligen Kostenträgerschaft verpflichtet werden. Gesetze müssen Raum für die jeweils passenden Einzelfalllösungen zulassen!

PFAD Pressemitteilung vom 18.07.2017 (pdf)

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Buch-Tipp: „Wie gut entwickeln sich Pflegekinder? Eine Longitudinalstudie.“

Posted on Juli 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die ersten Ergebnisse der von der EmMi LuebesKind Stiftung exklusiv finanzierten Langzeitstudie der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen wurden in der ZPE Schriftenreihe als Nr. 47 veröffentlicht. Man kann die Schrift kostenlos downloaden oder als Druckexemplar bestellen.

Unter der Leitung von Dr. Daniela Reimer und Prof. Dr. Klaus Wolf wurde die Entwicklung junger Erwachsener untersucht, die zuvor in Pflegefamilien beheimatet waren. Eine solche Longitudinalstudie zu Pflegekindern gab es bislang im deutschsprachigen Raum noch nicht. Der Anfang ist gemacht und auf dieser Basis können hoffentlich noch weitere lange Entwicklungslinien in den Blick genommen werden.

nähere Informationen

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Doku-Tipp: „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“

Posted on Juli 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

In der SWR Mediathek kann die „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“ online angesehen werden.

Bereitschaftspflege-Familien müssen Kinder in Not sehr schnell aufnehmen – oft innerhalb weniger Stunden. So beispielsweise auch den fünfjährigen Erik oder die drei Wochen alte Cornelia. Einige Monate lang hat ein SWR-Kamera-Team diese beiden Kinder in mehreren Bereitschaftspflege-Familien durch schwierige Zeiten begleitet.

Diese Familien bieten ihnen solange ein Zuhause, bis das Jugendamt klären kann, wo die Kinder in Zukunft leben werden. Manchmal nur Wochen, manchmal einige Monate. Bereitschaftspflege, das ist erste Hilfe für Kinder in Not. Sehr oft sind es Kinder, die von ihren Eltern vernachlässigt oder gar misshandelt wurden.

Es ist anspruchsvoll und herausfordernd, was Bereitschaftspflege-Familien leisten. Und doch nur vorübergehend. Warum machen sie das? Und wie überstehenden die Kinder eine Zeit mit solch tiefgreifenden Veränderungen?

Der Film von SWR-Autorin Iris Eichler begleitet Erik und Cornelia auf dem Weg in ein neues Leben. Er zeigt, wie Bereitschaftspflege-Familien mit ihrer großen Verantwortung für die belasteten Kinder leben.

zum Beitrag in der SWR-Mediathek

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PFAD Adoptionstag „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ am 14.10. in Augsburg

Posted on Juli 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

Veranstaltungsflyer

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„Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ am 13.-15.09. in Dortmund

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoigfh_phk_banner_270x200px_web_0Mit einem außergewöhnlichen Tagungsformat richten die IGfH und die FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund am 13.-15. September die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ aus. Es geht um die Frage, wie in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe eine (Hilfe-)Kultur geschaffen werden kann, durch die Hilfeangebote von allen Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern/Angehörigen, den Fachkräften – tatsächlich gemeinsam gestaltet werden können.

Im Sinne des Tagungsthemas wird in unterschiedlichen Formaten auf die Partizipation der Tagungsteilnehmer_innen gesetzt, und es wirken zahlreiche Hilfe-Adressat_innen wie junge Menschen aus den Hilfen zur Erziehung, Eltern, junge Geflüchtete, Care Leaver mit. Es werden keine „fertigen Antworten“ präsentiert, sondern Ziel ist es, dass die Referent_innen und Adressat_innen gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer_innen verschiedene Facetten des Themas bearbeiten.

Welche Voraussetzungen sind notwendig, welche Schwierigkeiten bestehen möglicherweise und was müsste vielleicht gefordert werden, um partizipative Kulturen in den Hilfen zur Erziehung dauerhaft erreichen zu können? Welche Rolle spielen diesbezüglich die tägliche Zusammenarbeit mit den Adressat_innen, die Situation der Fachkräfte, Organisationskulturen, die Kooperationen verschiedener Institutionen sowie fachpolitische und gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen?

Diesen und weiteren Fragen wird vom 13.-15. September 2017 in Dortmund gemeinsam nachgegangen. Hierzu finden neben Vorträgen – u.a. mit Heiner Keupp (LMU München), Heike Schmid-Obkirchner (BMFSFJ), Kiaras Gharabaghi (Ryerson University Toronto, Kanada) – verschiedene Foren, ein plenarer Praxis-Workshop, zahlreiche Diskussions-Werkstätten und Praxis-Exkursionen statt.

Die Tagung ist gleichzeitig die gemeinsame Bundesfachtagung der IGfH-Fachgruppen Heimerziehung und Integrierte Hilfen sowie die IGfH-Jahrestagung mit integrierter Mitgliederversammlung.

Auf der Tagungswebsite finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Auf dem Tagungsblog können Sie online über partizipative Hilfekulturen diskutieren.

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„Autorität durch Beziehung I und II“ am 20.-22.09.17 und 01.-02.03.18 in Frankfurt am Main

Posted on Juli 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet vom 20.-22.09.2017 und 01.-02.03.2018 in Frankfurt am Main für Multiplikator_innen der Familienbildung, Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten, Pädagog_innen und Therapeut_innen aus Beratungsstellen das Doppel-Seminar „Autorität durch Beziehung I und II“ an.

Damit können die TeilnehmenInnen Haim Omers Konzept kennen- und anwenden lernen: Beziehungen durch elterliche oder professionelle Präsenz gestalten, um Problemverhalten von Kindern und Jugendlichen konstruktiv zu begegnen.

Thema der ersten Seminareinheit (20.-22.09.2017) sind die Grundlagen des Konzepts und erste Schritte für die Praxis, das zweite (01.-02.03.2018) beschäftigt sich mit Vertiefung, Weiterentwicklung und Praxisreflexion.

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Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften – Auch für viele Kinder in Pflegefamilien längst Realität

Posted on Juli 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert in seiner Pressemitteilung vom 10.07.2017:

Münster (lwl). Ende vergangener Woche stimmte nach dem Bundestag nun auch der Bundesrat über die „Ehe für alle“ ab. Für Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwachsen, bringt die neue Gesetzeslage ein Stück gesellschaftliche Normalisierung und eine weitere Gleichstellung mit Kindern heterosexueller Elternpaare. „Es ist seit langem eine Selbstverständlichkeit, dass Adoptiv- und Pflegekinder auch in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften vermittelt werden“, erläutert Birgit Westers, Jugenddezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). „In den Westfälischen Pflegefamilien – Pflegefamilien für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – die das LWL-Landesjugendamt koordiniert, leben zur Zeit rund 50 Kinder und Jugendliche bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Für alle Kinder und Jugendlichen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, ist die gesellschaftliche Anerkennung und Normalität eine wichtige Rahmenbedingung für ein diskriminierungsfreies Aufwachsen“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es Familienalltag, zumindest zeitweilig mit zwei Müttern oder Vätern aufzuwachsen: weil sich die Eltern getrennt haben und ein Elternteil anschließend in einer lesbischen oder schwulen Beziehung lebt, weil sich das Paar entschieden hat, ein Pflege- oder Adoptivkind aufzunehmen oder ein Kind in diese Partnerschaft hineingeboren wird. Bis zu 650.000 Kinder wachsen bundesweit in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften auf – die Zahlen schwanken erheblich, je nachdem, ob nur die eingetragenen Lebensgemeinschaften oder alle schwulen und lesbischen Paare mit Kindern gezählt werden und ob die Kinder dauerhaft oder in Wechselmodellen z.B. an Wochenenden dort leben.

„Alle Studien belegen, dass für eine gute Entwicklung der Kinder nicht das Geschlecht und die sexuelle Orientierung der Eltern entscheidend sind, sondern die Qualität der Beziehung. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede bei der Entwicklung von Kindern in homosexuellen oder heterosexuellen Partnerschaften“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Mit dem Recht zur Eheschließung erhalten schwule und lesbische Paare nun auch die gleichen Möglichkeiten zur gemeinsamen Adoption eines Kindes wie heterosexuelle Ehepaare. Bisher war nur die sogenannte Sukzessivadoption möglich: Zunächst musste ein Elternteil das Kind adoptieren und in einem zweiten Schritt – mit zeitlichem Abstand – dann der zweite Elternteil. Auch Kinder, die in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hineingeboren werden, hatten bisher in der Zwischenzeit rechtlich gesehen nur einen Elternteil – mit allen damit verbundenen Problemen, beispielsweise was Unterhaltsansprüche, Erbrecht und rechtliche Vertretung angeht.

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„Ich schaff’s!“ – Über die Verwandlung von Problemen in Fähigkeiten“ am 31.08. in Menden

Posted on Juli 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Stiftung Evangelische Jugendhilfe Menden lädt am 31.08. zu ihrem 2. Fachforum Pflegekinderhilfe mit Ben Furman ein.

„Ich schaff´s!“ – Probleme in Fähigkeiten zu verwandeln klingt nach Zauberei. Nicht bei Ben Furman. Ihm ist es in besonderer Weise gelungen mit dem 15-Schritte-Programm die systemische Sichtweise konsequent für die Pädagogik handhabbar zu machen.

Die Wendung einer problemfokussierenden Haltung in ein problemlösendes Verhalten erfordert ein Umdenken und die Bereitschaft, Vertrauen in die Potentiale von Kindern und Jugendlichen zu haben.

Ben Furman wird als Referent mit seiner unnachahmlich humorvollen und unterhaltsamen Art das von ihm entwickelte pädagogische Konzept vorstellen. Mit Ben Furman zu arbeiten macht einfach Spaß.

Das Zentrum für Pflegekinderhilfe möchte mit diesem Fachforum (Pflege-) Eltern und allen Profis Mut machen Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung für das Leben zu stärken.

Anmeldeschluss ist der 07.08.

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