Fachkräfte

PFAD Fachzeitschrift 1/2020: "Entlastung gehört dazu!"

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Cover PFAD 1/2020

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:

„Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.

Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören.“

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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Ein neues Jahrzehnt – neue Chancen für alle Kinder und Jugendlichen

Posted on Februar 13, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Stellungnahmen |

Bei unserem Neujahrsempfang am 10.02.2020 in Berlin suchten wir das Gespräch mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus Politik, Jugendhilfe, Justiz und Forschung über das anstehende neue Jahrzehnt und die neuen Chancen, die es für alle Kinder und Jugendlichen bringen soll.

Durch das Unwetter und die damit verbundene schlechte Verkehrssituation bekamen wir leider einige kurzfristige Absagen, doch tat das dem interessanten und regen Austausch zwischen den anwesenden Gästen und dem PFAD Bundesverband keinen Abbruch.

Wir stellten vor, was unseren Verband in 2019 bewegt und beschäftigt hat und welche Ziele wir im aktuellen Prozess der SGB VIII- und Adoptionsrechtsreform verfolgen. Aus ihrer Praxis brachten die Gäste weitere wichtige Diskussionspunkte ein.

Näheres zum Vortragstext über unsere Zukunftsvisionen für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe und weitere Fotoimpressionen finden Sie auf unserer Website.

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Fortbildung für Fachkräfte zum Thema "Erwachsenwerden mit FASD" am 02.04. in Haltern am See.

Posted on Februar 12, 2020. Filed under: Fachkräfte, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen veranstaltet am 02.04.2020 in Haltern am See eine Fortbildung zum Thema „Erwachsenwerden mit FASD“.

Sie erhalten Informationen, gezielt zur Situation von Heranwachsenden mit einer Alkoholspektrumsstörung. Es werden konkrete Handlungs- und Begleitungskonzepte für die (Neu-) Organisation des Familienalltags und die Gestaltung von „Übergangsprozessen“ vorgestellt. 
Es wird ein kurzer Überblick über Inhalt und Ablauf eines (Jugend-) Strafverfahrens gegeben. Als Bezugspersonen und/oder als Berater erfahrens Sie, worauf es in der Begleitung bei juristischen Auseinandersetzung ankommt.

Nähere Informationen

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Positionspapier zu Schutzkonzepten in der Pflegekinderhilfe

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Ein Positionspapier des Verbundprojekts FosterCare befasst sich mit dem Thema Kinderrechte in der Vollzeitpflege – Reformbedarf zur Verwirklichung von Schutzkonzepten in der Infrastruktur der Pflegekinderhilfe.

Die konkreten Empfehlungen sind:

  • Es ist z.B. in § 37 SGB VIII festzuhalten, dass es die Verantwortung der Jugendämter ist, Schutzkonzepte für die Infrastruktur der Pflegekinderhilfe zu entwickeln. Indem die Pflegekinderhilfe explizit in § 79a SGB VIII aufgenommen wird, ist dafür Sorge zu tragen, dass Schutzkonzepte im Rahmen der Qualitätsentwicklung fortgeschrieben und evaluiert werden.
  • In §§ 33; 44; 45 SGB VIII ist festzuhalten, dass die Pflegefamilien in den Kontext der Schutzkonzepte eingebunden sind – mindestens Beschwerdeverfahren für die jungen Menschen in der Infrastruktur vorhanden sein müssen – und die Pflegeltern in den Auswahlverfahren entsprechend informiert und qualifiziert werden müssen. Zudem ist den Pflegeltern ein Beratungsrecht in § 8b SGB VIII einzuräumen.
  • In § 27 SGB VIII ist jungen Menschen bei einer Fremdplatzierung ein eigenständiges Interessenvertretungsrecht einzuräumen und abzusichern. In § 36 ist festzuhalten, dass die jungen Menschen in Hilfeplangesprächen über ihre Rechte regelmäßig und altersgerecht informiert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die jungen Menschen Beschwerdeverfahren und – soweit vorhanden – Ombudsstellen kennen oder/ und ihnen eine kontinuierliche Ansprechperson zur Verfügung gestellt wird, die von den jungen Menschen ausgewählt werden kann. Weiterhin ist es für die junge Menschen, die in Pflegefamilien aufwachsen, grundlegend, dass z.B. in § 37 Abs. 2 SGB VIII festgeschrieben wird, dass sie Unterstützung in der Organisation von kollektiven Formen der Selbstvertretung erhalten müssen.
  • Schließlich wäre es insgesamt für die Stärkung der Kinderrechte – auch über die Pflegekinderhilfe hinaus – ein wichtiges Signal, wenn § 1 Abs. 3 SGB VIII nicht als „soll“, sondern als uneingeschränkte Verpflichtung formuliert wäre, die nicht primär auf Institutionen beschränkt ist.

Das Verbundprojekt „FosterCare“ wird an der Stiftung Universität Hildesheim, dem Universitätsklinikum Ulm – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut umgesetzt. Es wird in der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ aus Mitteln des BMBF gefördert.

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Die Rechte von Kindern in Strafverfahren

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Projekt “Child-Friendly JT” hat sechs Flyer entworfen mit Informationen zu den Rechten von Kindern, die in Strafverfahren verdächtigt oder beschuldigt werden. Die Flyer gehen vor allem auf Kinderrechte in Bezug zu Festnahme, Gerichtsverfahren und Untersuchungshaft ein. Sie sind in insgesamt 27 Sprachen erhältlich und stehen zum kostenlosen Download hier zur Verfügung.

Link zum Download der deutschen Versionen (zip Datei)

Diese beinhalten:

3 Flyer für Jugendliche: Kennst du deine Rechte?

  • Wenn du verhaftet wurdest
  • Wenn du vor Gericht musst
  • Wenn du in Untersuchungshaft genommen wurdest

3 Flyer für Eltern: Kennen Sie die Rechte Ihres Kindes?

  • Wenn Ihr Kind verhaftet wurde
  • Wenn Ihr Kind vor Gericht muss
  • Wenn Ihr Kind in Untersuchungshaft genommen wurde
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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 16.03. in Regensburg

Posted on Februar 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr wird am 16.03.2020 in Regensburg für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ referieren.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert sowie spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

nähere Informationen

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Irmela Wiemann bietet auch 2020 Veranstaltungen rund um das Thema Pflege- und Adoptivfamilie an.

Posted on Januar 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Folgende für Fachkräfte, Pflege-, Adoptiveltern und Interessierte frei zugängliche Veranstaltungen/Kurse mit der Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann finden 2020/21 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Nähere Informationen finden sich unter den Links zu den jeweiligen Veranstaltern bzw. sind unter den angegebenen Kontaktadressen zu erfragen.

5. Februar 2020, Köln, Landesjugendamt Rheinland:
Morgen sag ich’s. … oder übermorgen: Mit Kindern über schwierige Lebensthemen sprechen
nähere Informationen

8. Februar 2020, Köln, BAKO e.V.:
Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen,
Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
nähere Informationen

17./18. Februar 2020, Salzburg (A), Pro Juventute:
Schreibwerkstatt, Tiefergehende Themen in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen  
nähere Informationen

20./21. April 2020, Güstrow, Schabernack e.V:
Pflegekindern ein zu Hause geben –  die Rolle und Aufgaben der professionellen Akteure der Jugendhilfe
naähere Informationen

5. bis 7. Mai 2020, Muttenz bei Basel (CH), Fachhochschule Nordwestschweiz:
Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

13./14. Mai 2020, Zürich (CH), IEF:
In der Vergangenheit findest Du die Zukunft. Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

16./17. Juni 2020, Wil (CH), tipiti:
„Ich kann das sowieso nicht!“ Was tun bei Hilflosigkeit gegenüber Leistungsanforderungen?
nähere Informationen

25. Juni 2020, Saarbrücken, Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland (LPM):
Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern
Katalog, Seite 392: https://www.lpm.uni-sb.de/typo3/LPM_Programmheft_2019-20.pdf

27. Juni 2020, Bernburg/Saale, Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis:
Wie viel Wahrheit braucht ein Kind?
nähere Informationen

22. August 2020, Zürich (CH), Verein Pro Kind:
Beziehung statt Erziehung, Zusammenleben in Adoptivfamilien
nähere Informationen

12. September 2020, Neubrandenburg, Volkshochschule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte:
Identitätsentwicklung bei Pflegekindern
nähere Informationen

15. bis 17. September 2020, Wil (CH), tipiti:
Traumapädagogik
nähere Informationen

26. September 2020, Mannheim, Adoptiv- und Pflegefamilien Mannheim e.V.:
Tagesseminar für Pflege- und Adoptiveltern
nähere Informationen

29./30. September 2020, Stuttgart, Stadt Stuttgart,
In der Vergangenheit findest du die Zukunft – Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

21. Oktober 2020, Esslingen, fobi aktiv e. V.:
Fachtag: Tabus und Geheimnisse in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen Tabus und Geheimnisse in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
nähere Informationen

24. Oktober 2020, Süddeutschland, BAKO e.V.:
Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen,
Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
nähere Informationen

16./17. November 2020, Zürich (CH), IEF:
Was ist denn nur mit Paula und Philipp los?
nähere Informationen

28./29. November 2020, Wien (A), Kinder sind Zukunft: Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt,
nähere Informationen

29./30. Januar 2021, Innsbruck (A), Wir sind Familie: Adoptiv- und Pflegekinder in Familien
Wenn Kinder großwerden – Familiendynamiken, Schule, Freundschaften,
Kontakt: barbara.mangweth@i-med.ac.at

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Mehr Hilfen für Familien bei Adoptionen

Posted on Januar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung will das Adoptionsrecht modernisieren. Der entsprechende Entwurf eines Adoptionshilfe-Gesetzes (19/16718) sieht eine verbesserte Unterstützung und Beratung für alle an einer Adoption Beteiligten vor.

Konkret plant die Regierung einen Rechtsanspruch auf eine nachgehende Begleitung sowie bei Stiefkindadoptionen eine verpflichtende Beratung aller Beteiligten durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vor Ausspruch der Adoption. Die Adoptionsvermittlungsstellen sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine altersgerechte Aufklärung des Kindes über die Adoption leisten und mit den Herkunftseltern und den Adoptiveltern erörtern, ob und wie ein Informationsaustausch oder Kontakt zwischen ihnen im Sinne des Kindeswohls stattfinden kann. Diese Gespräche soll mit dem Einverständnis aller Beteiligten in angemessenen Zeitabständen wiederholt werden. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass den Herkunftseltern ein Recht zu jenen Informationen über das Kind gewährt wird, welche die Adoptiveltern freiwillig und zum Zweck der Weitergabe an die Herkunftseltern an die Adoptionsvermittlungsstelle geben. Die Einrichtung der Adoptionsvermittlungsstellen ist Sache der Jugendämter und der Landesjugendämter. Zur Adoptionsvermittlung sollen auch die Diakonie Deutschland, der Deutsche Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt und deren Fachverbände befugt sein.

Verschärft werden die Auflagen bei Auslandsadoptionen. Sie sollen zukünftig immer durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vermittelt werden. Zudem soll für Adoptionsbeschlüsse im Ausland ein verpflichtendes Anerkennungsverfahren im Inland eingeführt werden. Die Anerkennung von einer unbegleiteten Adoptionen soll nur dann möglich sein, wenn sie für das Kindeswohl erforderlich ist.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.01.2020

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Neuerscheinung: "Geschwister im Blick – Mit komplexen Beziehungen umgehen"

Posted on Januar 27, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

Die aktuell erschienene Publikation des Sozialpädagogischen Instituts (Hrsg.) „Geschwister im Blick – Mit komplexen Beziehungen umgehen“ von Christian Schrapper und Michaela Hinterwälder dokumentiert ein Praxisforschungsprojekt zum Fallverstehen von Geschwisterbeziehungen fremduntergebrachter Kinder und Jugendliche.

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Fachsymposium "Pflegekinder – eine Herausforderung für die Ombudschaft?" am 20.04. in Frankfurt am Main

Posted on Januar 20, 2020. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 20.04.2020 findet in Frankfurt am Main ein gemeinsames Fachsymposium der Ombudsstelle für Kinder-und Jugendrechte in Hessen e.V. und der Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder-und Jugendhilfe statt.

Die Veranstaltung beschäftigt sich unter dem Titel „Pflegekinder – eine Herausforderung für die Ombudschaft?“ mit rechtlichen und praktischen Überlegungen zur Zusammenarbeit von Ombudsstellen und Pflegefamilien.

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"Biografiearbeit mit Pflegekindern" am 11.02. in Münster

Posted on Januar 7, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Fachkräfte der Pflegekinderdienste bietet das LWL-Landesjugendamt Westfalen am 11.02.2020 in Münster ein Seminar über „Biografiearbeit mit Pflegekindern„. Als Referentin wird Sunitra Tuli erwartet.

Für Kinder, die nicht in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen, ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte besonders bedeutsam – aber auch häufig besonders schmerzhaft, besonders spannend und besonders schwierig. Oft fehlen wichtige Daten und Informationen, manche sind so heikel, dass Pflegeeltern und Fachkräfte überlegen, ob sie dem Kind überhaupt zugemutet werden können. Oft sind Pflegeeltern unsicher, wie der Einstieg in das Thema gewählt werden kann und wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Hier können die verschiedenen Methoden der Biografiearbeit in der Begleitung von Pflegekindern und ihren Pflegefamilien wertvolle Unterstützung bieten. In diesem Workshop werden Sie Ziele der Biografiearbeit sowie diverse Methoden kennen lernen und praktisch erfahren können. Vorgestellt werden sowohl kurze kreative Verfahren als auch Aufstellungsmethoden und der Ansatz des Lebensbuches.

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Expertise "Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe"

Posted on Januar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Broschürencover

Die IGfH hat eine neue Expertise von Andrea Dittmann und Dirk Schäfer herausgebracht. Die 56-seitige Schrift „Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe“ beschäftigt sich mit dem Anspruch der Eltern auf Beratung und Unterstützung:

„Wenn Kinder oder Jugendliche von ihren Eltern (zeitweilig) nicht ausreichend versorgt werden können, ihr Wohl und ihre Unversehrtheit zu Hause gefährdet sind und die Gefahr gemeinsam mit den Eltern nicht abzuwenden ist, ist es Aufgabe der Jugendämter, einen neuen Lebensort für die jungen Menschen zu finden. Ist dieser Ort in einer stationären Einrichtung der Erziehungshilfe gemäß § 34 SGB VIII oder in einer Pflegefamilie gemäß § 33 SGB VIII gefunden worden, müssen die Eltern nicht nur die Trennung und den Verlust verarbeiten, sondern auch eine Perspektive für ein alltägliches Leben ohne ihr Kind entwickeln. Auch wenn sich – in einer deutlich selteneren Konstellation – die Eltern selbst von ihren Kindern getrennt haben, müssen sie ihre Rolle als Eltern, deren Tochter oder Sohn nun in der Obhut anderer Menschen lebt, aber dennoch ihr Kind bleibt, finden und gestalten. Dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen, nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch im Sinne ihrer Kinder, deren Identitätsentwicklung untrennbar ist von ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.
Den Anspruch von Eltern, deren Kinder (zeitweilig) an einem anderen Ort leben, auf Beratung und Unterstützung mit Hilfe empirischer Belege zu untermauern, ist Intention dieser Expertise.“

Die Publikation kann zum Preis von 8,- € bei der IGfH bestellt werden.
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Broschüre: Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen – Kinder in der digitalen Welt stärken und schützen

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Die 24-seitige Broschüre „Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen“ der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. will pädagogische Fachkräfte und Eltern für Risiken und Gefahren sensibilisieren, ohne Pessimismus zu verbreiten. Es geht darum, Kinder im digitalen Alltag zu begleiten und langfristig zu befähigen, sich selbst zu schützen.

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Arbeitshilfe: Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Eine 84-seitige Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V. gibt Informationen zum Thema Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten.

Ob Cyber-Mobbing, Hate Speech oder nicht einvernehmliches Sexting – pädagogische Fachkräfte stehen heute vor immer neuen Herausforderungen. Gleichzeitig haben immer mehr Kinder schon im Grundschulalter ein Smartphone. Die Prävention von Online-Konflikten kann also schon hier ansetzen.

Mobbing ist vor allem an Schulen ein Thema, weil sich Kinder und Jugendliche dort in Gruppen aufhalten, die sie nicht selbst gewählt haben. Insofern hat die Arbeitshilfe einen Fokus auf das Arbeitsfeld Schule und nimmt gleichzeitig die Arbeit mit jüngeren Kindern in den Blick – ohne die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen auszuklammern. Aber natürlich können die Inhalte auch in außerschulischen Einrichtungen Anwendung finden.

Die Arbeitshilfe bietet u.a.

  • eine Darstellung von aktuellen Entwicklungen samt rechtlicher Einordnung,
  • eine praktische Sammlung von Präventionsbausteinen für Schulen und andere Einrichtungen,
  • eine Übersicht zu Interventionsmöglichkeiten und
  • eine Methodensammlung mit Arbeitsblättern zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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Expert*innenworkshop „Care Leaver an Hochschulen“ am 13./14.02. in Hildesheim

Posted on Dezember 20, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zielsetzung der Fachtagung „Care Leaver an Hochschulen“ am 13./14.02.2020 in Hildesheim ist der überregionale Austausch über die Perspektiven für gelingende Übergänge von jungen Menschen aus der stationären Erziehungshilfe in ein Studium bzw. an Hochschulen. Die Tagung richtet sich somit an verschiedene Akteur*innen im Kontext der Hochschulen, Studienberatungen, Stiftungen, Studentenwerke etc.

Der Fachtag wird in enger Zusammenarbeit mit Care Leaverinnen und Care Leavern aus Deutschland organisiert, durchgeführt und inhaltlich ausgestaltet. Ziel ist es, weiter für die Thematik „Care Leaver an Hochschulen“ zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen bieten dazu Gelegenheit.

Die Fachtagung wird im Rahmen des Projekts CareHOPe – Care Leaver an Hochschulen durchgeführt und gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung Universität Hildesheim.

Anmeldung und Fragen bitte bis zum 31.12.2019 per Mail an carehope@uni-hildesheim.de

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Seelisch gesund aufwachsen – Neue DVD und ergänzende Merkblätter stärken Elternkompetenz

Posted on Dezember 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Für die Entwicklung eines Kindes ist neben der körperlichen und geistigen Gesundheit auch die seelische Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Eltern und Familien können hier von Anfang an zur Förderung beitragen. Damit die Unterstützung durch Fachkräfte bei dieser Aufgabe gelingt, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt neu auf einer DVD Filmmaterial aus einem gemeinsamen Projekt mit Kooperationspartnern zum Thema „Seelisch gesund aufwachsen“ in sechs Sprachen veröffentlicht. Die Filme werden ergänzt um Merkblätter mit Informationen zu seelischer Gesundheit, die Eltern bei den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 in der Kinderarztpraxis erhalten. Diese Merkblätter können nun auch Fachkräfte in den Frühen Hilfen bei ihrer Arbeit mit Eltern einsetzen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Die Filme sensibilisieren Eltern alltagsnah für die seelischen Bedürfnisse ihrer Kinder, sodass sie feinfühlig darauf eingehen können und die Bindung zu ihrem Kind stärken. Fachkräfte können die DVD unterstützend in der Elternbildung und Elternbegleitung einsetzen. Die Verteilung der Merkblätter über die Netzwerke Früher Hilfen bietet eine zusätzliche Möglichkeit, mit Eltern über die seelische Gesundheit ihrer Kinder zu sprechen. Ziel ist es, diejenigen Familien zu erreichen, die besonders von dieser Unterstützung profitieren.“

Die Filme und Merkblätter greifen verschiedene kindliche Entwicklungsphasen von der Geburt bis zum sechsten Lebensjahr auf. Sie zielen darauf ab, die Elternkompetenz zur Förderung der kindlichen Entwicklung zu stärken.

Die zehn Kurzfilme „Seelisch gesund aufwachsen“ stehen als Doppel-DVD in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung. Die DVD und die zehn Merkblätter können Fachkräfte ab sofort bei der BZgA und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bestellen. Die Merkblätter und Filme wurden entwickelt von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind e. V. sowie der BZgA und dem NZFH.

Die Merkblätter werden herausgegeben vom Verband der Ersatzkassen (vdek). Der Druck und Vertrieb der Merkblätter für die Verteilung über die Fachkräfte Frühe Hilfen wurden vom NZFH aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Für weiterführende Fragen oder Unterstützungsbedarf von Eltern verweisen die Materialien auf die Angebote der Frühen Hilfen und auf die BZgA-Internetseite http://www.elternsein.info.

Weiterführende Informationen zum Thema:
www.fruehehilfen.de
www.elternsein.info
www.kindergesundheit-info.de – Informationen rund um die gesunde Entwicklung von jungen Kindern www.seelisch-gesund-aufwachsen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 12.12.2019

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Deutscher Verein zum Gesetzentwurf Stiefkindadoption

Posted on Dezember 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Das Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedete am 04.12.2019 seine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien.

Mit dem Entwurf soll nichtehelichen Stieffamilien, die in einer „verfestigten Lebensgemeinschaft“ eheähnlich zusammenleben bzw. mit einem gemeinsamen Kind im Haushalt leben, die Adoption von Stiefkindern ermöglicht werden. Der Deutsche Verein begrüßt den Entwurf als eine Anpassung an die Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland und betrachtet die im Entwurf vorgegebenen Regelbeispiele einer verfestigten Lebensgemeinschaft als angemessen. Der Deutsche Verein regt an, die ebenfalls in diesem Entwurf vorgenommenen Änderungen des Kollisionsrechtes zur Adoption in Fällen mit Auslandsbezug zu überdenken, da die geplanten Anknüpfungsregeln den Auslandsbezug weitgehend außer Acht lassen.

zur ausführlichen Stellungnahme

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Positionierung des Bundesnetzwerks Ombudschaft zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Dezember 3, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat sich in einem Positionspapier zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft im Kontext des SGB VIII Reformprozesses geäußert.

Das Bundesnetzwerk begrüßt die breite fachliche Zustimmung und Anerkennung der Relevanz von Ombudsstellen als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen, wie sie aktuell im Rahmen des Dialogprozesses „Mitreden-Mitgestalten“ deutlich wird.

Basierend auf fachlichen Grundlagen und Prämissen der ombudschaftlichen Praxis stellt das Bundesnetzwerk seine Positionen, Forderungen und konkreten Formulierungsvorschläge bezüglich einer gesetzlichen Implementierung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe dar. Es spricht sich u.a. für einen individuellen Rechtsanspruch auf ombudschaftliche Beratung im Kontext von hilfeplan(analog)gesteuerten Leistungen aus und plädiert für eine strukturelle Anbindung von Ombudsstellen auf Landesebene. Zudem äußert sich das Bundesnetzwerk mit Blick auf eine adressaten- und bedarfsgerechte Jugendhilfe zu weiteren im Kontext einer SGB VIII-Reform diskutierten Themen wie Leaving Care, Pflegekinderwesen, Kostenheranziehung und Inklusion.

Das Positionspapier kann hier abgerufen werden: Positionspapier BNW Ombudschaft

Kurz und bündig: Forderungen des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe auf einen Blick

  • individueller Rechtsanspruch auf ombudschaftliche Beratung für junge Menschen und ihre Erziehungsberechtigten in Konflikten mit Leistungsgewährung oder Leistungserbringung im Kontext der Hilfen zur Erziehung (HzE) und angrenzender Bereiche
  • Anspruch auf ombudschaftliche Beratung durch externe Ombuds-bzw. Beschwerdestellen, die nicht an leistungsgewährende oder -erbringende Träger der Kinder- und Jugendhilfe angebunden sind
  • Strukturelle Anbindung der Ombudsstellen auf Landesebene: Planung, Anregung, Förderung und Durchführung von externen ombudschaftlichen Beratungsstellen durch den überörtlichen Träger
  • Gewährleistung von externen Beschwerdemöglichkeiten durch Einrichtungsträger – Ombudsstellen als geeignete externe Beschwerdestellen
  • Möglichkeit des öffentlichen Trägers, darüber hinaus Ombudsstellen für Bereiche jenseits der Hilfen zur Erziehung zu errichten
  • Sicherstellung des tatsächlichen Zugangs zu ombudschaftlicher Beratung von jungen Menschen und ihren Familien
  • Überprüfung und Erweiterung des geltenden Akteneinsichts- und Archivrechts
  • Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen
  • Rechtsanspruch „Leaving Care“ und Hilfen für junge Volljährige
  • Abschaffung der Kostenheranziehung für junge Menschen
  • Pflegekinderwesen: Ausbalancierung der Anliegen junger Menschen, ihrer Herkunfts-und Pflegefamilien
  • Gegenseitige Ergänzung individueller und infrastruktureller Angebote in der Kinder-und Jugendhilfe
  • keine Ungleichbehandlung junger Geflüchteter
  • „Inklusive Lösung“ für alle Minderjährigen und junge Volljährigen nach den Maßgaben des SGB VIII
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Studie über ungerechtfertigte Inobhutnahmen bei alleinerziehenden Müttern

Posted on Dezember 2, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: |

Eine erschreckende Studie des Soziologe Wolfgang Hammer über ungerechtfertigte Inobhutnahmen bei alleinerziehenden Müttern schildert der FOKUS-Artikel „Jung und alleinerziehend: Jugendamt nimmt Müttern ihre Kinder weg, weil Beziehung zu eng ist“ vom 02.12.2019.

„Das Schlimme ist, dass solche Institutionen geschaffen wurden, um Eltern und Kinder zu unterstützen – und ihr staatliches Wächteramt der Inobhutnahme nur dann auszuüben, wenn es keine Alternative gibt“, sagt Hammer. „Inobhutnahmen aus Angst oder Unsicherheit bewirken aber genau das Gegenteil. Es ist an der Zeit, dass alle Jugendämter wieder zu Orten der Hilfe und Beratung werden, an die Eltern sich vertrauensvoll wenden können.“

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"Vormundschaften im Wandel: Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher" am 25.03. in Frankfurt am Main

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der zweite Durchlauf der Fachtagung „Vormundschaften im Wandel” findet am 25.03.2020 in Frankfurt am Main statt. Neben Vorträgen zu den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Projekts zur Thematik „Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher” und zu Beziehung und Beteiligung in der Vormundschaft werden in Arbeitsgruppen die Themenschwerpunkte „Beziehungsaufbau mit knappen Ressourcen”, „Kooperationen”, „Leaving Vormundschaft” und „Rechtsfragen rund um die Kontaktgestaltung” behandelt.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/inne/n aus Forschung und Praxis schließt die jeweilige Fachtagung ab.

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"Vormundschaften im Wandel: Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher" am 16.03. in Berlin

Posted on November 29, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Fachtagung „Vormundschaften im Wandel” findet am 16.03.2020 in Berlin statt. Neben Vorträgen zu den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Projekts zur Thematik „Die Beziehungsgestaltung zwischen Vormund/in und Kind bzw. Jugendlichem/Jugendlicher” und zu Beziehung und Beteiligung in der Vormundschaft werden in Arbeitsgruppen die Themenschwerpunkte „Beziehungsaufbau mit knappen Ressourcen”, „Kooperationen”, „Leaving Vormundschaft” und „Rechtsfragen rund um die Kontaktgestaltung” behandelt.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/inne/n aus Forschung und Praxis schließt die jeweilige Fachtagung ab.

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"Familienvielfalt – 'Klassische' und Regenbogenfamilien für Adoptiv- und Pflegekinder im Vergleich und auf dem Prüfstand" am 11.03. in Münster

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste bietet das Landesjugendamt LWL am 11.03.2020 in Münster das Seminar „Familienvielfalt – ‚Klassische‘ und Regenbogenfamilien für Adoptiv- und Pflegekinder im Vergleich und auf dem Prüfstand“ mit Ralf Bolhaar an.

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"Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe" am 10.03. in Hamm

Posted on November 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Am 10.03.2020 wird Diana Eschelbach in Hamm zum Thema „Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe“ referieren.

Veranstalter sind die Landesjugendämter LWL und LVR in NRW und PAN e.V.

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Freunde der Kinder e.V. Hamburg: Termine und Veranstaltungen für das Jahr 2020

Posted on November 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Für 2020 bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, wieder ein breitgefächertes und interessantes Angebot an Seminaren für Adoptivbewerber*innen, Pflege- und Adoptiveltern, Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiter*innen an.

Auch zahlreiche Freizeitveranstaltungen für Kinder und Familien sind im Angebot enthalten.

zum Programmflyer für 2020

Die Beratungsstelle von Freunde der Kinder e.V. bietet Information und psychologische Beratung in Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit. Dieses Angebot richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern und -kinder sowie an abgebende Eltern. Es gilt ebenso für erwachsene Adoptierte, erwachsene Pflegekinder und Menschen, die beruflich mit Pflege oder Adoption zu tun haben.

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Studie veröffentlicht: Mediation mit Pflege- und Herkunftsfamilien zur gelingenden Förderung und Entwicklung von Pflegekindern

Posted on November 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Eine Masterarbeit, die im Rahmen des Studiengangs Master of Mediation an der FernUniversität in Hagen erstellt wurde, hat mit einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Contarini-Institut für Mediation die Anwendung von Mediation im Bereich der Pflegekinderhilfe untersucht.

Mittels einer in 2018 durchgeführten deutschlandweiten Onlinebefragung bei über 600 Jugendämtern in Deutschland wurden die Fachexperten gehört, ob im Spannungsfeld Herkunftseltern – Pflegeeltern ein komplexes und störanfälliges Beziehungssystem entsteht, welches die Zusammenarbeit der beteiligten Eltern erschweren könnte. Anhand der Ergebnisse wurde analysiert, ob und wie ein Mediationsverfahren wirksam eingesetzt werden kann, um Spannungen und Konflikte zwischen den beiden Elternparteien zu reduzieren und damit eine gelingende Kooperation zu erreichen.

Die Befragten stimmten mehrheitlich zu, dass Mediation als wirksames Verfahren zur Konfliktlösung im Bereich Pflegekinderdienst durchaus eingesetzt werden kann. Das erforderliche Zusammenwirken zwischen Pflege- und Herkunftseltern gemäß SGB VIII, beispielsweise bei der Regelung von Umgangs- und Besuchskontakten, könnte konfliktfreier gestaltet und begleitet werden, was dem Schutz und dem Wohl der betroffenen Kinder dient. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass Mediation im Bereich Pflegekinderhilfe neben Beratung, Einzelgesprächen oder durch Mitwirkung der Familiengerichte bisher erst vereinzelt angeboten wird.

In den Jugendämtern sind unterschiedliche Rahmenbedingungen für Mediation zu berücksichtigen. Es ist deshalb ein für das jeweilige Jugendamt im Bereich Pflegekinderhilfe passendes Konzept zu erarbeiten, das z.B. auch Fragen des Mediationsverfahrens, der Organisation, der Fallverantwortung, des Personals, der Schnittstellen und der notwendigen Einbindung von Mediation in ein Netzwerk aller beteiligten Fachkräfte klärt. Die vielen Teilnehmermeinungen aus der Onlinebefragung zeigen deutlich, dass ein großes Fachwissen in der Problematik von Konflikten zwischen beiden Familien vorliegt.

Mit diesem Potential hat man die Basis und Voraussetzung, Konzepte für den Einsatz von Mediation im jeweiligen Jugendamt zu entwickeln und umzusetzen. Manche Jugendämter sind auch an einer gemeinsamen Konzeptentwicklung zur Integration von Mediation in der Pflegekinderhilfe interessiert und würden auch bei einem weiterführenden Forschungsprojekt mitarbeiten.

Die gesamte Studie kann direkt mit folgendem Link aufgerufen werden:
https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/receive/mir_mods_00001548

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Broschüre „Stress mit der Jugendhilfe? Wege zur ombudschaftlicher Beratung“

Posted on November 24, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die Broschüre „Stress mit der Jugendhilfe? Wege zur ombudschaftlicher Beratung“ des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe wurde in Einfacher Sprache verfasst und richtet sich an Kinder, Jugendliche, ihre Erziehungsberechtigten sowie alle anderen, die sich über Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe informieren möchten.

Die Broschüre erklärt:

  • Was Kinder- und Jugendhilfe ist
  • Wer ihnen hilft,
  • wenn es Probleme in der Kinder- und Jugendhilfe gibt
  • Was Ombudschaft ist
  • Wozu es Ombudsstellen gibt
  • Wie Ombudsstellen arbeiten
  • Was das Bundesnetzwerk Ombudschaft macht

Das Heft kann gegen Portokosten ab 2 EUR bestellt werden unter:
info@ombudschaft-jugendhilfe.de.

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Spiele-Tipp: Family Memo – Familien sind vielfältig

Posted on November 23, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Family Memo

Menschen sind unterschiedlich, Familien sind vielfältig und Spiele sollten das auch sein. Deshalb zeigen das „Family Memo“ und das Malbuch „Family Coloring Book“ von Leona Games aus Berlin ein breites Spektrum von Lebens- und Liebesgemeinschaften in ihrer ganzen Schönheit.

Family Coloring Book

Die 25 Kartenpaare bilden verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Religionen und Familienmodelle ab und lassen so erahnen, wie vielfältig Familien sein können. Das Spiel kann mit 2 – 8 Spielenden im Alter von 2 – 120 Jahren gespielt werden.

„Family Memo“ wurde gefördert durch den Deutschen Integrationspreis 2019.

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Bundesverband Kinderhospiz fordert bessere Bedingungen für schwerstkranke Kinder

Posted on November 21, 2019. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

30 Jahre alt wird am 20.11.2019 die UN-Kinderrechtskonvention, in der erstmals die Rechte von Kindern festgelegt wurden. Seit 30 Jahren sollten diese Rechte besonders geachtet und geschützt werden, und doch gibt es – auch in Deutschland – viel zu tun.

„Für Kinder, die an lebensverkürzenden Krankheiten leiden, muss noch viel mehr getan werden!“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Der Dachverband der deutschen Kinderhospize setzt sich vehement dafür ein, dass die besonderen Bedürfnisse lebensverkürzend erkrankter junger Patienten nicht nur gesellschaftlich, sondern auch politisch gesondert beachtet und geregelt werden.

„Es kann nicht sein, dass ein unheilbar krankes Kind nicht aus einer Klinik entlassen werden kann, weil die Eltern keinen Pflegedienst finden können, der eine Betreuung zuhause übernimmt“ – ein Beispiel, dem Sabine Kraft häufig begegnet. Nicht nur beim Pflegekräftemangel fordert der Bundesverband Kinderhospiz von der Politik schnellere und wirksamere Lösungen, die die Rechte junger Patienten ernst nehmen und schützen. „Wir erfahren fast täglich von Beispielen, bei denen betroffene Familien mit Kostenträgern darum kämpfen müssen, die Rechte ihrer Kinder durchzusetzen“, berichtet Sabine Kraft. Ob es um die umstrittene Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege geht oder um eine Kostenübernahme für den Aufenthalt in einem stationären Kinderhospiz – für solche Kämpfe fehlt den Eltern eigentlich die Zeit und Kraft. „Das Recht auf angemessene palliative Versorgung muss auch bei uns in Deutschland oft erstritten werden“, sagt Kraft: „Das geht so nicht!“

Auch im internationalen Vergleich sieht Sabine Kraft noch enormen Entwicklungsbedarf: „Es muss endlich weltweit selbstverständlich werden, lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien angemessen zu versorgen“. Sabine Kraft ist auch Vorstandsmitglied des internationalen Netzwerkes für Kinder-Palliativversorgung ICPCN und weiß, dass die Realität eine andere ist: „Derzeit können wir noch nicht einmal davon sprechen, dass sterbende Kinder keine Schmerzen erleiden müssen.“

Nicht nur politisch, auch gesellschaftlich fordert der Bundesverband Kinderhospiz anlässlich des Tages der Kinderrechte ein Umdenken: „Mit Verdrängung und Berührungsängsten ist keinem geholfen. Wir müssen schwierige Themen angehen und zulassen, auch in unseren Köpfen“, fordert Kraft.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Kinderhospiz vom 20.11.219

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Artikel „Ein Besuch bei Pflegefamilie Fenichi“

Posted on November 21, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Ein Besuch bei Pflegefamilie Fenichi“ auf www.halloherne.de vom 21.11.2019 berichtet über eine nordafrikanische Pflegefamilie aus Herne, die sich mit Erfolg eines kleinen Nigerianers angenommen hat, der lange in Bereitschaftspflege war.

Die Vermittlung fand durch den freien Träger PlanB Ruhr e.V. statt, der auf interkulturelle Erziehungshilfen spezialisiert ist und nach dem Modell der Westfälischen Pflegefamilien arbeitet.

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25. Tag des Kindeswohls am 18.05. in Berlin

Posted on November 18, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 18.05.2020 findet bereits der 25. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes statt. Veranstaltungsort wird Berlin sein. Zum Thema „Aktuelle Herausforderungen in der Pflegekindschaft“ werden diese Vorträge erwartet:

  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Pflegekindschaft durch Verwandte und Bekannte““
  • Thomas K.: „Gelungene Pflegekindschaft – ein Praxisbericht“
  • Hildegard Niestroj: „Pflegekinder und Herkunftsfamilie: „Umgang“ im Erleben der Kinder“
  • Prof. Dr. Stefan Heilmann: „Die Regelung von Umgangskontakten aus Sicht des Familiengerichts“
  • Annette Tenhumberg: „Anforderungen und Herausforderungen der Jugendhilfe bei Fragen von Besuchskontakten und ihrer Durchführung bei Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Stand der SGB VIII- und Vormundschaftsreform“

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 4/2019: "Pflege und Adoption in der Literatur"

Posted on November 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Versicherungen | Schlagwörter: , , , |

Mit „Pflege und Adoption in der Literatur“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit in die Welt der Literatur. Jeder findet hier anregende, unterhaltsame und informative Bücher, die begeistern, trösten und neue Einsichten vermitteln.
Die Rückmeldungen zu unserer kleinen Umfrage: „Welche Bücher haben Ihnen dabei geholfen, Ihren Kindern das Thema Pflege-/Adoptivkind-Sein nahezubringen oder Ihre Jugendlichen zu motivieren, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?“ enthalten eine Menge Anregungen, um passenden Lesestoff zu finden.
Birgit Lattschar stellt die Bewältigung schwieriger Themen mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Ein Lebensbuch kann hierbei sehr hilfreich sein.
Das Löwenzahn-Biografieprojekt wird von Corinna Hops vorgestellt. Sie unterstützte ehemalige Pflegekinder dabei, die eigene Biografie aus dem persönlichen Lebensweg zu erstellen.
Rainer Rudloff macht uns aus seiner Erfahrung als Vorleser auf die positive Wirkung von Geschichten für Kinder und Jugendliche aufmerksam. Mit seiner Bücherauswahl gibt er uns Denkanstöße und fördert die Lesebegeisterung bei seinem jungen Publikum.!

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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„Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 12.11. in Halle/Saale

Posted on November 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt am 11.12.2019 von 19 – 21 Uhr zum Seminar „Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ ins Bürgerhaus „alternativE“ nach Halle ein. Ein Referent des Wildwasser e.V. wird erwartet.

Eine Anmeldung bis 09.12.2019 über das Kontaktformular ist gewünscht.

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OLG Frankfurt: Keine Anerkennung einer ausländischen Adoptionsentscheidung ohne Eignungsprüfung

Posted on November 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der 1. Zivilsenat des OLG Frankfurt hat am 24.09.2019 entschieden, dass eine ausländische Adoptionsentscheidung nicht ohne Eignungsprüfung der Adoptionsbewerber in Deutschland anerkannt werden kann (1 UF 93/18).

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des OLG Frankfurt vom 11.11.2019

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#einlebenlang – Deutsche Rentenversicherung startet Informationskampagne zu ihren Leistungen

Posted on November 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ab sofort startet die bundesweite Infokampagne #einlebenlang. Sie informiert über die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung.

Unter der Leitidee »Rente ist mehr als nur Rente« zeigt die Deutsche Rentenversicherung (DRV), dass sie mehr zu bieten hat als allein die Altersrente. Wer gesetzlich rentenversichert ist, kann sein Leben lang von Leistungen profitieren, die ihn und seine Angehörigen in allen Lebenslagen absichern.

Die meisten Menschen wissen, dass die gesetzliche Rentenversicherung Altersrenten zahlt. Weniger bekannt ist allerdings, dass sie darüber hinaus auch Reha und Prävention anbietet.

Das will die DRV mit ihrer Infokampagne ändern. Ziel ist, die Leistungen der Rentenversicherung bekannter zu machen. Unter dem Hashtag #einlebenlang erzählen Menschen, wie die Rentenversicherung ihnen in schwierigen Lebenslagen geholfen hat. Die Geschichten sind echt – genauso wie die Menschen, die sie sehr emotional erzählen.

Zu sehen sind sie unter https://www.drv-einlebenlang.de/. An der Kampagne sind alle Rentenversicherungsträger beteiligt.

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Rheinland-Pfalz: 6. Landesbericht „Hilfen zur Erziehung“ veröffentlicht

Posted on November 1, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , , |

Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel: Immer mehr kleine Kinder brauchen Unterstützung – Nöte werden früher erkannt

Alle drei Jahre ziehen die rheinland-pfälzischen Jugendämter und das Jugendministerium eine Bilanz bei den Hilfen zur Erziehung. Diese Bestandsaufnahme mündet in einen Landesbericht, der jetzt zum sechsten Mal vorgelegt wurde. Der Bericht gewährt einen aussagekräftigen Einblick in die soziale Wirklichkeit unseres Bundeslandes. Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel hat die rund 300seitige Bilanz jetzt gemeinsam mit Burkhard Müller, Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, der Öffentlichkeit präsentiert.

„Ich möchte den rheinland-pfälzischen Jugendämtern für ihre wertvolle und gute Arbeit danken“, erklärte Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel. „Sie sind für viele Familien eine wichtige Unterstützung und helfen ihnen, schwierige Situationen gut zu bewältigen. Zudem sorgen sie in unzähligen Fällen dafür, dass Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen gut und sicher betreut werden.“
Spiegel ergänzte: „Der Hilfebedarf von Kindern, Jugendlichen und Familien ist anhaltend hoch. 2017 haben die 41 Jugendämter in Rheinland-Pfalz knapp 27.000 Hilfen in Familien, in Heimen oder Pflegefamilien gewährt. Dies zeigt, wie unverzichtbar die Arbeit der Jugendämter ist.“

Burkhard Müller, Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, erklärte: „Die Jugendämter leisten eine wichtige Arbeit. Sie unterstützen Familien, die oft am Rande der Gesellschaft stehen und sind Garant, damit Kinder gut aufwachsen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Der Bilanzbericht ist eine wichtige Arbeitsgrundlage für unsere Jugendämter, um sich den ständig neuen Herausforderungen stellen zu können“.
Aus dem Landesbericht zu Hilfen zur Erziehung lassen sich fünf signifikante Entwicklungen ablesen:

  1. Familien in schwierigen Situationen erfahren zunehmend Hilfe und Unterstützung in ihrem eigenen Zuhause. Im Zuge des Ausbaus der Kinder- und Jugendhilfe hin zu familienunterstützenden Hilfen hat sich die Fallzahl der ambulanten Hilfen in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2002 um über 9.000 Hilfen auf jährlich 14.000 Hilfen erhöht.
  2. Die Kinder in den Erziehungshilfen werden immer jünger. Die stärksten Fallzahlentwicklungen sind bei den Kindern unter drei Jahren zu beobachten – hier haben wir in den letzten drei Jahren einen Anstieg von 14 Prozent. Jedes dritte Pflegekind ist zum Zeitpunkt der Unterbringung jünger als drei Jahre – in den Heimen ist jedes 9. Kind zum Zeitpunkt der Unterbringung unter 6 Jahren. Dazu erklärte Familienministerin Spiegel: „Eine der Ursachen dieser Entwicklung ist, dass die Nöte der Kinder früher erkannt werden. Das ist unter anderem auf den konsequenten Ausbau der Frühen Hilfen zurückzuführen. Gleichzeitig stimmt es mich besorgt, dass der Hilfebedarf schon bei den Kleinsten insgesamt deutlich wächst. Diese Thematik werden wir noch einmal intensiv mit den Jugendämtern besprechen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.“
  3. Die Zahl der Pflegekinder steigt. Zugleich gibt es trotz einer hohen Zahl von Trennungen, knappem bezahlbarem Wohnraum in den Städten und einer gleichbleibend hohen Armutsquote von Familien immer mehr Familien, die bereit sind, ein Pflegekind aufzunehmen.
    „Diese Bereitschaft zur Hilfe ist eine sehr erfreuliche Tendenz“, betonte Familienministerin Spiegel. „Die Vollzeitpflege ist in den vergangenen 15 Jahren um fast 60 Prozent angestiegen. Die Offenheit, eines oder mehrere Pflegekinder aufzunehmen, ist beeindruckend. Wenn ein Kind nicht in der ursprünglichen Familie bleiben kann, ist es immer am besten, wenn es in einer neuen Familie echte Geborgenheit erfahren kann. Daher freut mich dieser Anstieg sehr.“
  1. Mehr Kinder sind gefährdet. 2017 sind über 7000 Gefährdungsmeldungen bei den Jugendämtern eingegangen. Jede Meldung wird nach einem festen Ablaufplan geprüft und bewertet – in mehr als jedem dritten Fall (34 Prozent) wurde eine akute oder latente Gefährdung des Kindeswohls festgestellt. Dazu Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel: „Diese Entwicklung erfüllt mich mit Sorge. Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz knapp 1.400 junge Menschen in Obhut genommen. Das ist die weitest gehende Maßnahme des Jugendamtes im Fall einer Kindeswohlgefährdung.“
  2. In der Bundesrepublik leben schätzungsweise bis zu 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche mit einem psychisch oder suchterkrankten Elternteil. Diese Entwicklung ist auch hier im Land wahrnehmbar. Familienministerin Anne Spiegel nennt rheinland-pfälzische Zahlen: „Bis zu 220.000 Kinder leben bei einem psychisch erkrankten oder einem suchterkrankten Elternteil. Eine psychische Erkrankung oder eine Suchterkrankung eines Elternteils stellt einen besonderen Risikofaktor für eine Kindeswohlgefährdung dar.“

Jugend- und Familienministerin Spiegel zieht Konsequenzen aus dem jüngsten Bericht zu Hilfen zur Erziehung: „Ich werde einen Schwerpunkt bei den Präventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche setzen, die unter erschwerten familiären Belastungssituationen aufwachsen wie psychische Erkrankungen oder Suchterkrankungen der Eltern. Dazu werden wir 750.000 Euro zusätzlich für den Kinderschutz zur Verfügung stellen. Diese zusätzlichen Mittel sollen insbesondere für Maßnahmen und Projekte zur Unterstützung von Kindern psychisch und/oder suchterkrankter Eltern in den Kommunen eingesetzt werden.“

Zudem setzt Ministerin Spiegel sich für eine Pflegekinderkampagne ein. „Wir werden eine solche Kampagne 2020 gemeinsam mit den Kommunen ausarbeiten. Ziel muss sein, die Akzeptanz und Wertschätzung von Pflegefamilien zu stärken und 2021 zu einem landesweiten Pflegefamilientag nach Mainz einzuladen“, so Spiegel.

Der Bericht „Hilfen zur Erziehung in Rheinland-Pfalz“ 2019 steht online zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz vom 30.10.2019

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Ein Kind und viele Eltern: Kindeswohl muss Vorrang haben

Posted on Oktober 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , |

Deutsche Liga für das Kind fordert bei Reformvorhaben eine Stärkung der Position des Kindes

Bei immer mehr Kindern in Deutschland fallen genetische, biologische, rechtliche und soziale Elternschaft auseinander und verteilen sich auf mehr als zwei Personen. Dies gilt für Stief-, Pflege- und Adoptivkinder ebenso wie für Kinder mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen sowie für Kinder, die nach einer Keimzellspende geboren wurden. Die Deutsche Liga für das Kind fordert den Gesetzgeber auf, bei den anstehenden Reformen der Adoptiv- und Pflegekinderhilfe, des Abstammungsrechts und bei den Überlegungen zu gesetzlichen Neuregelungen im Bereich der medizinisch assistierten Reproduktion das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen und die rechtliche Position der Kinder zu stärken.

„Elternschaft wird vielfältiger und damit für Eltern und Kinder komplexer. Es ist keine Seltenheit, dass diejenigen Elternpersonen, die im Alltag für das Kind Verantwortung übernehmen, nicht die genetischen und biologischen Eltern sind. Auch die rechtliche Elternschaft kann sich von der sozialen, genetischen und biologischen Elternschaft unterscheiden. Dies stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen“, sagt Prof‘in Dr. Sabine Walper, Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind und Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München. „Ausgangspunkt bei allen gesetzlichen Reformbestrebungen muss das Wohl der betroffenen Kinder sein. Wichtig ist vor allem, die Bedürfnisse der Kinder nach kontinuierlichen Beziehungen zu beachten, das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung zu gewährleisten und die Kinder bei der Ausgestaltung von Umgangsregelungen zu beteiligen und sie nicht zu überfordern.“

Anlässlich ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung „Ein Kind und viele Eltern. Das Kindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft“ am 25./26. Oktober in der Botschaft für Kinder in Berlin begrüßt die Deutsche Liga für das Kind die Absicht der Bundesregierung, die Hilfen für Familien bei Adoption zu verbessern. Verbindlich wirksame Bestandteile der Reform sollten sein, dass die Kinder von Beginn an altersgerecht über ihre Adoption aufgeklärt werden und dass die Adoptionsvermittlungsstellen mit den Adoptiv- und Herkunftseltern sowie gegebenenfalls mit dem Kind selbst erörtern, ob und in welcher Weise ein Informationsaustausch und ein Kontakt zwischen den Beteiligten stattfinden kann. Ergänzend sollte neben dem Recht der Adoptiv- und Herkunftseltern auch ein Recht des Kindes auf nachgehende Begleitung durch die Adoptionsvermittlungsstelle eingeführt werden.

Im Bereich der Pflegekinderhilfe setzt sich die Deutsche Liga für das Kind dafür ein, die Kontinuitätsbedürfnisse derjenigen Pflegekinder besser zu beachten, die langfristig in einer Pflegefamilie leben. Bisher stellt das Kindschaftsrecht kein ausreichendes Instrument zur dauerhaften Absicherung von Pflegekindschaftsverhältnissen zur Verfügung. Eine Reform der Pflegekinderhilfe sollte die rechtliche Möglichkeit schaffen, dass Kinder nach gravierenden Leidenserfahrungen in der Herkunftsfamilie bei sozialen Eltern auf Dauer sicher aufwachsen können. Auch eine Reform des Abstammungsrechts sollte im Hinblick auf die zunehmenden Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin die Perspektive des Kindes in den Mittelpunkt stellen und die Übernahme sozialer Elternschaft stärken.

Zu den Referentinnen und Referenten der Tagung unter der Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gehören Pia Bergold (Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg), Dr. Ina Bovenschen (Deutsches Jugendinstitut in München), Dr. Katharina Kaesling (Universität Bonn), Prof. Dr. Heribert Kentenich (Fertility Center Berlin), Dr. Petra Thorn (Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung) und Prof’in Dr. Sabine Walper (Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts in München).

Die Deutsche Liga für das Kind wurde 1977 gegründet. Sie zählt zu den führenden Verbänden in Deutschland, wenn es um den Einsatz für das Wohlergehen und die Rechte von Kindern geht. Zu den heute rund 240 Mitgliedern gehören wissenschaftliche Gesellschaften, kinderärztliche und psychologische Vereinigungen, Familien- und Jugendverbände und zahlreiche Lions Clubs.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Liga für das Kind vom 25.10.2019

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Klückskinder – Der NEUE Mutmacher Kalender 2020 ist da!

Posted on Oktober 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes |

Der neue Mutmacher Kalender 2020 von Klückskinder für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien ist erschienen. Er enthält 12 bewegende Mutmachergeschichten und wurde von 12 (bekannten) Illustrator/Innen gestaltet.

Zu bestellen über www.klueckskinder.de oder im Buchhandel.

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Verschärfung der Kostenheranziehung für Pflege- und Heimkinder wurde zurückgezogen!

Posted on Oktober 18, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die gute Nachricht aus Berlin: Am 17.10.2019 stand mit dem Gesetz zur Änderung von SGB IX und SGB XII ein Änderungsantrag auf der Tagesordnung des Bundestages, mit dem ursprünglich eine Verschärfung der Kostenheranziehung im SGB VIII für Heim- und Pflegekinder geplant war. Als Basis für die Berechnung sollte nicht mehr das Einkommen des Vorjahres herangezogen werden, sondern vom aktuellen Einkommen des Jugendlichen ausgegangen werden.

Diese Verschärfung ist nun durch einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zurückgenommen worden. Die Kostenheranziehung nach SGB VIII bleibt vorerst bestehen bis zur Reform des SGB VIII. Der Gesetzesentwurf dafür wird Anfang 2020 erwartet.

Es wurde angekündigt, dass es eine Einigung zwischen SPD und CDU/CSU gäbe, unabhängig vom Dialogprozess nun eine Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, welche die 75 % Kostenheranziehung auf 25 % absenkt und eventuell Freibeträge vorsieht.

Der PFAD Bundesverband tritt weiterhin dafür ein, Pflege- und Heimkinder von der Kostenheranziehung zu befreien. Die Oppositions-Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP und AfD plädieren ebenfalls für die Abschaffung der Kostenheranziehung.

Wir werden die Entwicklung verfolgen und uns weiter in die Diskussion einbringen.

Allen betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen empfehlen wir, die korrekte Berechnung ihres Bescheids auf Kostenheranziehung zu prüfen und auf die Anwendung des Vorjahreseinkommens zu bestehen.

Mitteilung des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. vom 18.10.2019

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Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on Oktober 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Bis zum Jahresende 2019 gewährt der PFAD Bundesverband e.V. für sechs seiner Broschüren Mengenrabatt, damit Jugendämter, Freie Träger sowie Pflege- und Adoptivfamiliengruppen ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber günstig mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten können.

Im Angebot sind folgende Broschüren:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien
  • Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück sparen Sie pro Heft 0,50 Euro, ab 50 Stück räumen wir einen Rabatt von 1,00 Euro pro Heft ein. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

Weitere Publikationen, sowie das Bestellformular finden Sie hier.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an: info@pfad-bv.de

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Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. – Interdisziplinärer Verein gegründet

Posted on Oktober 15, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband | Schlagwörter: , , |

Nach über 10 Jahren informeller Netzwerkarbeit wurde der Verein „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V.“ am 08.10.2019 in Frankfurt aus der Taufe gehoben. Gemeinsames Ziel der Gründungsmitglieder ist eine starke Vormundschaft, die an der Seite der Kinder und Jugendlichen steht, ihre Interessen im Blick hat und nachdrücklich vertritt.

Für etwa 100.000 Kinder in Deutschland können deren Eltern nicht oder nicht alleine sorgen: Sie bekommen einen Vormund/eine Vormundin oder einen Ergänzungspflegerin. Er oder sie übernimmt elterliche Funktionen, ist verantwortlich für angemessene Erziehungsbedingungen und Förderung der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Die 17 Gründungsmitglieder des Vereins sind interdisziplinär zusammengesetzt: ehrenamtliche, Berufs-, Vereins- und Amtsvormundschaft, Hilfen zur Erziehung, Pflegekinderhilfe und Pflegeeltern, Familiengericht, Wissenschaft und Fachdiskussion sind vertreten. Vormundinnen sind nicht „einsame Bestimmerinnen“ – sie arbeiten in enger Kooperation mit Betroffenen und Fachkräften. Daher diskutiert und arbeitet das „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft“ von Beginn an multiperspektivisch.

Das Bundesforum und seine Koordinierungsstelle in Heidelberg engagieren sich fachpolitisch und begleiten sowohl die Vormundschaftsreform als auch die SGB VIII-Reform kontinuierlich durch Diskussion und Stellungnahmen. Das Bundesforum organisiert deutschlandweite Tagungen – zuletzt im Mai 2019 in Bonn, sorgt für bundesweite Vernetzung, plant ein umfangreiches Handbuch, hat Forschungsprojekte und Expertisen zum Bereich Vormundschaft angestoßen und begleitet diese, nimmt an internationalen Treffen teil, organisiert Fortbildungen und empfiehlt Referent*innen. Ab Januar 2020 wird es eine eigene Website geben.

Die Vereinsgründung und Koordinierungsstelle des Bundesforums wird gefördert vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ). Projektträger ist aktuell die IGfH – der neue Verein soll die Trägerschaft baldmöglichst übernehmen.

Gründungsmitglieder sind:

  • Berufsverband der Verfahrensbeistände, Berufsvormünder und Ergänzungspfleger für Kinder und Jugendliche e. V. (BVEB)
  • Bund Deutscher Rechtspfleger e.V. (BDR)
  • Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF)
  • Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF)
  • Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
  • Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie, Integration (BASFI)
  • Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA)
  • Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS)
  • Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. (IGfH)
  • Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V.
  • Landschaftsverband Rheinland (LVR)
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
  • Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF)
  • Verband der Katholischen Jugendfürsorge e.V. (VKJF)
  • Henriette Katzenstein, Kinder- und Jugendhilfe Weiter Denken (KJWD)
  • Prof. Dr. Karsten Laudien, Evangelische Hochschule Berlin (EHB)

Kontakt:
Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft
Koordinierungsstelle
Poststr. 46, 69115 Heidelberg
Telefon: 06221 60 39 78 Mobil: 0163 677 1333 info@vormundschaft.net

Quelle: Pressemitteilung vom 14.10.2019

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen: „Kindeswohl und Kindeswille“

Posted on Oktober 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ behandelt das Thema „Kindeswohl und Kindeswille„. Herausgeber ist die Deutsche Liga für das Kind. Das Heft enthält u.a. folgende Artikel:

  • Was ist das „gute Leben“ von Kindern? Zum Konzept des Well-Being von Kindern (Sabine Walper)
  • Mit dem Kindeswillen zum Kindeswohl. Eine Perspektive der UN-Kinderrechtskonvention (Judith Feige und Stephan Gerbig)
  • Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus (Ronja Mengel, Friederike Wedemeyer und Claudia Wiesemann)
  • Kindeswohl und Kindeswille in der Migrationsgesellschaft. Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Kinder- und Jugendhilfe (Antje Krueger)
  • Kindeswohl – eine gemeinsame Aufgabe (Bernd Kasper)
  • Der Übergang von der Familie in die Krippe. Eine Projektskizze des Norderstedter Modells (Julia Paulsen, Elisabeth Wesche, Liane Simon und Wolfgang Hiegele)
  • „Ich will spielen!“ Ein begründetes, kindliches Bedürfnis und wie es unterstützt werden kann (Barbara Weiss und Sonja Perren)
  • Interview mit Friederike Wapler: „Wer die Kinderrechte verwirklichen möchte, muss in soziale Infrastruktur investieren“
  • Praxisartikel: Gut gemeint. Aber nicht gut. Im Gespräch mit Müttern behinderter Kinder und ihren Erfahrungen mit Inklusion (Dorothee Martens-Hunfeld), Kinder sind unsere Zukunft – Inklusion im Fokus Die Weiterentwicklung von Integration auf dem Weg zur Inklusion in Kindertagesstätten im Kreis Dithmarschen (Renate Agnes Dümchen), Beseelte Objekte – Puppen und Kuscheltiere als Gefährten der Kindheit. Die Bedeutung von Puppen und Kuscheltieren für die Entwicklung eines gesunden Selbst (Marianne Rölli Siebenhaar)

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de


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Radio-Tipp: Reform des Adoptionshilfegesetzes

Posted on Oktober 13, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

In der Reihe Zeitpunkte auf rbbKultur fand eine interessante Diskussionsrunde zum Thema „Reform des Adoptionshilfegesetzes“ statt.

Gäste waren:

  • Marita Oeming-Schill, Leiterin Adoptionsvermittlungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
  • Prof. Dr. Jörg Reinhardt, Hochschule für angewandte Wissenschaften, München
  • Maria Rünz hat zwei Mädchen aus Brandenburg adoptiert
  • Sebastian Watzek, Adoptierter und Mitglied der Selbsthilfegruppe bei der Caritas

Das Gespräch drehte sich um die Fragen:

  • Welche Unterstützungen brauchen alle Beteiligten einer Adoption?
  • Welche Beratungen und Kontrollen sind nötig, um das Kindeswohl zu garantieren?
  • Wie wichtig ist ein offener und selbstverständlicher Umgang mit einer Adoption für die Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit von Adoptivkindern?

Der Beitrag (57:20 min) kann online nachgehört werden.

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Hamburger Senat reagiert auf die Empfehlungen der Enquètekommission

Posted on Oktober 13, 2019. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Der Hamburger Senat beschreibt in seiner Stellungnahme vom 08.10.2019 weitere Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes in Hamburg. Das Papier bezieht sich auf die im Januar veröffentlichten Empfehlungen der „Enquete Kommission der Hamburgischen Bürgerschaft zur Stärkung des Kinderschutzes und der Rechte von Kindern und Jugendlichen“ (wir berichteten).

Geplant sind u.a.:

  • mehr Personal und die Verbesserung der Bezahlung sowie eine umfangreiche Weiterbildungsreihe für Hamburger Fachkräfte im Pflegekinderdienst
  • die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Familienrichterinnen und -richtern, Fachkräften der Jugendhilfe, der Justizbehörde und der BASFI. Sie soll ein Handlungskonzept für eine beschleunigte und qualifizierte Perspektivklärung im Rahmen der Inobhutnahme erarbeiten.
  • eine Ergänzung der einmaligen Beihilfen und Zuschüsse für Pflegestellen nach § 33 SGB VIII um Leistungen zur Betreuung und Versorgung des Kindes sowie um zusätzliche Mittel für Ferien-/Freizeitreisen des Pflegekindes. Diese „betreuungsfreien Zeiten“ dienen gleichzeitig der Entlastung der Pflegepersonen.
  • Auch prüft der Senat derzeit, welche Maßnahmen getroffen werden können, um das Angebot an qualifizierten Sachverständigen zu erhöhen.

zur Stellungnahme des Hamburger Senats (Drs. 21/18560)

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Adoptierte, Adoptiveltern und Fachkräfte gesucht für Befragung zum Thema „Identität Adoptierter“

Posted on Oktober 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung | Schlagwörter: |

Eine Forschungsgruppe aus sechs Studierenden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Mannheim möchte zur Identität Adoptierter forschen und sucht daher noch bis zum 03. November 2019 Teilnehmer*innen für Interviews per Telefon oder Mail.

Hier finden Sie den

sowie den entsprechenden

Kontakt: lf-adoption@gmx.de

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Berliner Pflegevater spricht über schwierige Bedingungen

Posted on Oktober 11, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Im Artikel „Wir als Pflegeeltern sind immer die Bittsteller“ vom 11.10.2019 spricht ein Berliner Pflegevater Klartext über Herausforderungen für Pflegeeltern und Fachkräfte.

rbb|24 wendete sich mit den Kritikpunkten auch an die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die sich für bessere Bedingungen einsetzen will, jedoch auf die Hoheit der Bezirke verweist.

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Indischer Gerichtshof erleichtert Wurzelsuche Adoptierter

Posted on Oktober 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Eine von Indien in die Schweiz adoptierte Frau, hat vor dem Obersten Gerichtshof in Bombay mit Hilfe von www.adopteerightscouncil.org erstritten, dass ein von ihr Bevollmächtigter in ihrem Auftrag in Indien nach ihrer leiblichen Familie suchen darf.

Die Behörden dürfen seine Bitten um Informationen nicht mehr mit dem Hinweis abweisen, dass nur der Betroffene selbst Auskunft erhalten könne.
Ein von ihnen Bevollmächtigter kann Adoptierte nun über große Entfernungen hinweg unterstützen, ihr Recht auf Kenntnis ihrer Abstammung auszuüben.

Dies ist ein wichtiges Urteil, das Wurzelsuchen ins Ausland adoptierter Inder und Inderinnen erleichtern wird.

Quelle: Artikel „Bombay high court aids Swiss woman’s search for roots“ in The Times of India vom 10.10.2019

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„Leben mit FASD – Diagnostik, Therapie und die Bewältigung der Herausforderungen im Alltag“ am 16.11. in Baden-Baden

Posted on Oktober 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDie Akademie für Pflege-/ Adoptivfamilien und Fachkräfte veranstaltet am 16.11.2019 in Baden-Baden das Seminar „Leben mit FASD – Diagnostik, Therapie und die Bewältigung der Herausforderungen im Alltag“ mit Referentin Christiane Schute.

FASD (Fetales Alkohol-Syndrom) ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Schädigungen, die ein Kind durch den mütterlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft erworben haben kann. Warum zeigen Kinder mit einer vorgeburtlichen Alkoholschädigung im Zusammenleben mit ihrer Familie, in Kindergarten und Schule, so viele Auffälligkeiten? Diese Frage stellen sich Eltern, Bezugspersonen und Pädagogen im täglichen Umgang mit den betroffenen Kindern häufig.

nähere Informationen

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„Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ am 04.12. in Hannover

Posted on Oktober 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 04.12.2019 in Hannover für Fachkräfte die zweitägige Weiterbildungen „Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ mit Diana Eschelbach und Ingo Socha an.

Fachkräfte der Pflegekinderhilfe haben bei ihrer Arbeit immer wieder Berührungspunkte mit dem Familiengericht. Sie treten als Vertreterinnen und Vertreter des Jugendamtes in Anhörungsterminen auf. Sie beraten Herkunfts- oder Pflegefamilien, wie diese ihre Interessen in die gerichtlichen Verfahren einbringen können und unterstützen die Familien im Hintergrund.

nähere Informationen

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Fortbildung am 31.10. in Berlin zum Thema „Geldleistungen und Kostenheranziehung in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Oktober 4, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) veranstaltet am 31.10.2019 in Berlin eine Fortbildung zum Thema „Geldleistungen und Kostenheranziehung in der Kinder- und Jugendhilfe“.

Wenn junge Menschen, die über die Jugendhilfe untergebracht sind, erstes Geld verdienen, stellen sich häufig viele Fragen. Gerade die Beteiligung an den Kosten der Heimerziehung empfinden viele Jugendliche als ungerecht, da sie in der Regel nur 25% ihres Einkommens behalten dürfen.
Sind Jugendliche in jedem Fall an den Kosten ihrer Unterbringung zu beteiligen? Welche Möglichkeiten der Befreiung von der Kostenheranziehung gibt es? Und was passiert, wenn die Jugendhilfe endet? Wie können Finanzierungslücken verhindert werden?

  • Und auf welche Geldleistungen besteht ein Anspruch, wenn ich eine Ausbildung beginne?
  • Und was passiert, wenn ich zwar eine eigene Wohnung gefunden habe, aber das Ausbildungsgeld nicht zur Deckung der Kosten reicht
  • Und muss ich BaföG beantragen, so lange ich noch in der Jugendhilfe wohne?

    Im Rahmen der Fortbildung werden die verschiedenen Systeme zur Gewährung von Geldsozialleistungen dargestellt und Wege zur Durchsetzung aufgezeigt.

Weitere Informationen

Teilnehmer*innen können sich per Mail unter
fortbildung@brj-berlin.de anmelden
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Erreichbarkeit (Email und Telefon), Ihren Träger sowie die gewünschte
Rechnungsadresse an!
Wir bitten um Verständnis, dass die Anmeldungsanfragen erst ab dem 15.10.2019 bearbeitet werden können.
Die Fortbildung findet am Bethaniendamm 25 in Berlin-Kreuzberg statt.

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„Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 03.12. in Hannover

Posted on Oktober 3, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 03.12.2019 in Hannover für Fachkräfte die Weiterbildungen „Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ mit Referentin Diana Eschelbach an.

Pflegeeltern sind Leistungserbringer für das Jugendamt – aber auch Privatpersonen. Mit der Aufgabe der Vollzeitpflege und Versorgung, Betreuung und Begleitung eines Pflegekindes im eigenen Haushalt entstehen damit verbundene Rechte und Pflichten der Pflegeeltern, die nicht immer selbstverständlich und klar sind. Wichtig sind Information, Transparenz und die Offenheit für Fragen. Damit Pflegeeltern mehr Sicherheit in Bezug auf den rechtlichen Rahmen ihrer Aufgabe bekommen, soll die Veranstaltung einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen aus dem SGB VIII, BGB und FamFG bieten sowie konkrete Fragestellungen behandeln.

nähere Informationen

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