Nordrhein-Westfalen

„Sorgerecht und Entscheidungsbefugnisse bei fremd untergebrachten Kindern in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Pflegeverhältnissen“ am 21.01. in Wuppertal

Posted on November 20, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZum Thema „Sorgerecht und Entscheidungsbefugnisse bei fremduntergebrachten Kindern in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Pflegeverhältnissen“ wird am 21.01.2019 von 9.30 – 16.00 Uhr in Wuppertal Gretel Diehl, Vorsitzende Richterin am OLG Frankfurt, referieren.

Ihre Themenschwerpunkte werden sein:

  • Alltagssorge oder Entscheidung von erheblicher Bedeutung:
    Abgrenzung der Entscheidungsbefugnisse nach § 1688 BGB
  • Vollmachten des Sorgerechtsinhabers:
    Inhalt, Aufbau der Vollmacht und Gültigkeit

Eingeladen sind Mitarbeiter/Innen des Jugendamtes und von Freien Trägern der Jugendhilfe, Vormünder, Pflegeeltern, Mitarbeiter/Innen aus Jugendhilfeeinrichtungen und Wohngruppen.

Veranstalterin ist Simone Kabus, Coaching und Beratung für Familien, aus Solingen. Kontakt: simonekabus@web.de

Veranstaltungsflyer

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 21.11.: „Jugendliche mit FASD in der Pubertät – eine Herausforderung für alle“

Posted on November 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Jugendliche mit FASD in der Pubertät – eine Herausforderung für alle“ wird angeboten

  • am Mittwoch, den 21.11.2018
  • von 14 – 16 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0221 – 2762414

Die autodidaktische Expertin Susanna Zeltinger, Pflegemutter eines Jugendlichen mit FASD und Gründerin der Kölner Selbsthilfegruppe für Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit FASD, informiert und berät Interessierte.

Angefangen hat es bei vielen mit einer ziemlich späten Diagnose. Dem vorangegangen ist oft eine lange Suche nach den Gründen der Auffälligkeiten der Kinder, wie z.B. dem häufigen Schulversagen, den vielen Schulwechseln, dem Ausgeschlossen werden, dem vielen Vergessen und der auffallend schwierigen Phase beim Übertritt in die Pubertät. Cool sein, mit Freunden um die Häuser ziehen – nicht selten geraten Jugendliche mit FASD dabei in falsche Kreise, sind zur falschen Zeit am falschen Ort und geraten so in Gesetzeskonflikte. Wie können Eltern ihre Kinder beim Erwachsenwerden begleiten, welchen Rahmen schaffen und an welche Stellen können sie sich wenden.

Infos zur Selbsthilfegruppe unter www.fasd-jugendliche-und-junge-erwachsene.de .

Übrigens werden die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Expertensprechstunden zusammengefasst und sind in unserem Archiv abrufbar ( http://fasd-fz-koeln.de/infos-service/aktuelles-/archiv/index.html ).

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Broschüre „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“

Posted on Oktober 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie große Zahl an Zugewanderten und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 rückte Schwachpunkte der institutionalisierten Pflegekinderhilfe in den Fokus, die auch vorher schon bestanden: Den Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund sowie fehlende interkulturelle Kompetenzen und Öffnung. Das PLANB-Projekt PemM suchte hier nach Lösungen. Jetzt erschien der gedruckte Abschlussbericht „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“.

Fast jedes vierte Pflegekind hat einen Migrationshintergrund. Doch diese Quote spiegelt sich längst noch nicht in der Zusammensetzung der Pflegeeltern wieder. Nur sehr wenige Familien mit Migrationsgeschichte und entsprechender Sozialisation interessierten sich bislang für ein Pflegschaftsverhältnis. Zu groß war häufig die Distanz zu dem von außen schwer verständlichen deutschen Pflegekindersystem, das im diametralen Widerspruch zu stehen schien zu den meist (groß-)familiär organisierten tradierten Unterstützungsstrukturen.

Was wird benötigt, um eine kultursensible Pflegekinderhilfe aufzubauen? Wie können gerade diese oft distanzierten Familien erreicht, interkulturell sensibilisiert und professionell geschult werden? Welche Voraussetzungen und Kriterien sollten überprüft und angepasst werden? Welche zusätzlichen Module benötigt die Pflegekinderhilfe, um interkulturelle Schulungskonzepte zu realisieren? In einem Punkt sind sich alle Experten und Praktiker der Kinder- und Jugendhilfe einig: Diese bislang unterrepräsentierten Familien mit Migrationshintergrund bilden ein hohes Potenzial, das die interkulturelle Pflegekinderhilfe enorm bereichern würde.

NRW-weite Bestandsaufnahme

Doch dazu brauchte es nicht weniger als einen Perspektivwechsel im System. Es galt, die vorhandenen Strukturen und Methoden der Pflegekinderhilfe der gesell­schaftlichen Entwicklung anzupassen. Das Projekt „PemM – Pflegeeltern mit Migrationshintergrund“ des interkulturellen Trägers PLANB Ruhr e.V., gefördert von der Aktion Mensch und unterstützt vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW sowie vom LWL-Landesjugendamt Westfalen, untersuchte in den Jahren 2014 bis 2017 genau diese Frage: Wie können Pflegefamilien mit Migrationshintergrund für die Kinder-und Jugendhilfe gewonnen werden

Schwerpunkt der Arbeit war der Informationstransfer über das Pflegefamiliensystem in Deutschland. Am Anfang stand eine NRW-weite Bestandsaufnahme der Migrantenselbstorganisationen und -gemeinden und ihrer Schlüsselpersonen sowie die Erfassung der Pflegekinderdienste in NRW. PLANB informierte die Jugendämter und beteiligte sie – wo gewünscht – an den Infoveranstaltungen in den Gemeinden. In persönlichen Gesprächen mit den Pflegekinderdiensten ging es um die Frage, inwieweit die strengen Auswahlkriterien für Pflegefamilien gelockert und pragmatischer gestaltet werden können, um beispielsweise auch Kandidaten ohne perfekte Deutschkenntnisse oder höhere bis akademische Bildung den Zugang zu ermöglichen.

Alte Standards neu überdacht

Hier rannte das Projekt nicht selten offene Türen ein, denn die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF), mit denen die Jugendämter seit 2015 konfrontiert wurden, hatten bereits dazu geführt, dass alte Standards neu überdacht und der Gedanke einer Neukonzeptionierung mehr und mehr akzeptiert wurden. Das Projekt PemM kam damit genau zur richtigen Zeit. Viele Träger waren bemüht, eine kultursensible Unterbringung der UMF als Pflegekinder oder in Gastfamilien zu sichern, und hatten bereits von sich aus Kontakt aufgenommen mit dem für seine interkulturelle Kompetenz bekannten Träger, der seit 2011 in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet.

In einer Reihe von Infoveranstaltungen wurden mehr als 30 Migranten-selbstorganisationen in NRW und über 600 Interessierte erreicht. Im Ergebnis konnte eine gestiegene Akzeptanz für eine kultursensible Pflegekinderhilfe festgestellt werden, deren Notwendigkeit in vielen Kommunen angekommen ist. Auch bei den Migrantenselbstorganisationen führte die breite öffentliche Flüchtlingsdebatte zu einem verstärkten Interesse an der Pflegekinderhilfe.

Wichtige Erkenntnisse zur Interkulturalität

Die Ergebnisse von PemM wurden im Mai 2017 im Rahmen eines Bundesfachtags mit mehr als 80 Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet vorgestellt. Die Resultate dieses Fachtags flossen ebenfalls ein in den hundertseitigen Projektbericht mit dem Titel „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“. Er präsentiert außerdem die Ergebnis­se und Prognosen einer bundeswei­ten Umfrage unter Fachkräften der Pfle­gekinderhilfe. Unterm Strich brachte das Projekt PemM, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Siegen, wichtige Erkenntnis­se zur Interkulturalität der Pflegekinderhilfe, zu den Zugangswegen, Verfahren, Methoden und Qualifizierungs­bedarfen der Zielgruppe und Fachkräfte.

Die Broschüre „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“ (PDF, 4 MB) kann beim LWL-Landesjugendamt Westfalen heruntergeladen werden und ist auch bei PLANB erhältlich.

Quelle: PLANB Ruhr e. V. vom 26.10.2018

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Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete“ am 26.11. in Düsseldorf

Posted on September 26, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 26.11.2018 veranstaltet das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „Ehrenamtliche Vormundschaften – Eine Chance für Unbegleitete minderjährige Geflüchtete“ in Düsseldorf den Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete„.

Der Fachtag widmet sich ganz den besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Einbindung des Verwandten- und Sozialraums der jungen Geflüchteten.

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„Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen“ am 17.11. in Detmold

Posted on September 22, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 17.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Detmold das Seminar „Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen„.

In der Übertragungsbeziehung vom Pflegekind zu seinen Pflegeeltern werden biographische Vorerfahrungen und Auffälligkeiten des Kindes im Alltag der Pflegefamilie sehr deutlich. In dem Seminar mit Oliver Hardenberg werden sowohl die Ursachen beleuchtet, als auch helfende praktische Interventionen vermittelt.

nähere Informationen

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Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 27.10. in Düsseldorf

Posted on September 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 27.10.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?„.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert Dr. Martina Cappenberg, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

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Fachtagung „Biografien von Pflegekindern“ am 12.10. in Siegen

Posted on August 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDie Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen veranstaltet am 12.10.2018 einen Fachtag zum Thema „Biografien von Pflegekindern„.

Anlass ist der Wechsel von Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen an die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Eines der zentralen Themen von Dr. Reimers wissenschaftlichen Arbeit wird im Fokus stehen: die Biografieforschung. Verschiedene Facetten der Biografieforschung werden beleuchtet und ihr Wert für Forschung und Praxis vermessen.

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„Identitätsbildung von Jungen – Geschlecht als Konfliktkategorie?“ am 28.11. in Düsseldorf

Posted on August 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie diesjährige Fachtagung des Evangelischen Vereins für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. widmet sich dem Thema „Identitätsbildung von Jungen – Geschlecht als Konfliktkategorie? Anforderungen an Repräsentanz von mütterlicher und väterlicher Struktur in Adoptiv- und Pflegefamilien„.

Die Tagung findet am 28.11.2018 in der Jugendherberge Düsseldorf statt. Referent wird der analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Dr. Hans Hopf sein.

Einladung + Programm

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„Pubertät – Adoptivelternschaft in stürmischen Zeiten“ – Themenabend für Adoptiveltern am 03.09. in Siegburg

Posted on August 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoRhein-Sieg-Kreis (db) – Wertvolle Tipps und viel Hintergrundwissen für Eltern von pubertierenden Adoptivkindern bietet ein Themenabend der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Jugendämter im Rhein-Sieg-Kreis am 3. September 2018. Die Pubertät stellt die Beziehung zwischen Mutter, Vater und Kind auf eine besondere Probe. Das gilt besonders für Adoptivfamilien.

Mädchen und Jungen wirken auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden oft unausgeglichen und versuchen, sich von den Eltern durch oppositionelles Verhalten zu lösen. Das kann zu Streit und auch zu hilflosen Eltern führen.

In dem Gesprächsabend geht es darum, „was in den Köpfen der jungen Menschen los ist“ und verständlich zu machen, wie Adoptiveltern mit dem Verhalten ihrer Kinder umgehen können. Gerade die innere Haltung kann für Eltern der Schlüssel dazu sein, diese Zeit gut zu bewältigen.

Veranstaltet wird der Themenabend von der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle des Kreisjugendamtes und der Jugendämter der Städte Bad Honnef, Bornheim, Hennef, Königswinter, Lohmar, Meckenheim, Niederkassel, Rheinbach, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf.

Die Diplom-Sozialpädagogin Anne-Katrin Sensenschmidt und die Diplom-Psychologin Evelyn Runde werden als Mitarbeiterinnen der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle durch den Abend führen und Fragen beantworten. Es besteht die Möglichkeit, das Thema in weiteren Gruppenabenden zu vertiefen.

Der Themenabend findet am Montag, den 3. September 2018 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Raum Sieg (AE 04a) des Siegburger Kreishauses statt.

Interessierte können sich hier anmelden:

Aggi Altena, Tel. 02241 / 13 3122 oder aggi.altenarhein-sieg-kreisde

Beate Kasolowsky, Tel. 02241 / 13 2569 oder beate.kasolowsyrhein-sieg-kreisde

Christina Wiltfang, Tel. 02241 / 13 2331 oder christina.wiltfangrhein-sieg-kreisde

Quelle: Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises vom 16.08.2018

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Fachtagung „Fachberater in der Sonderpflege – Beruf oder Berufung“ am 13.09. in Bonn

Posted on August 10, 2018. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Fachtagung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.Fachberater in der Sonderpflege – Beruf oder Berufung“ findet am 13. September 2018 in Bonn statt.

Mit dieser Tagung soll versucht werden Methoden aus der Unternehmensberatung und Sichtweisen aus der Sozialpädagogik zu kombinieren. Dazu wurden mit der Unternehmensberaterin Anke Tielker und dem Sozialpädagogen Dirk Schäfer zwei Referenten gewonnen, die über ihren Tellerrand hinausblicken und neue Perspektiven eröffnen können.

nähere Informationen

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FASD-Schulung am 06.10. und 17.11. in Düsseldorf

Posted on August 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoPAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. bieten für Familien mit FASD Kindern am 06.10. und 17.11.2018 in Düsseldorf eine FASD-Schulung mit Dr. Hoff-Emden an.

nähere Informationen

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„Regenbogenfamilien für Pflegekinder– (k)eine gute Idee?“ am 19.07. in Braunschweig

Posted on Juli 14, 2018. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZur Podiumsdiskussion „Regenbogenfamilien für Pflegekinder – (k)eine gute Idee?“ laden der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig, der Verein für sexuelle Emanzipation (VSE e.V.), das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies und das Familienbüro der Technischen Universität Braunschweig am 19.07.2018 von 19-21 Uhr in die Technische Universität ein.

nähere Informationen

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12. Kinderschutzforum 2018: „Kindheit – vergessen und vermessen“ am 19./21.09. in Münster

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoBeim diesjährigen Fachkongress der Kinderschutz-Zentren am 19./21.09.2018 in Münster wird das Thema „Kindheit – vergessen und vermessen?“ in vielen Facetten behandelt.

Folgende Fragen sollen diskutiert werden:

  • Wie können wir Kinder sehen, um sie zu verstehen?
  • Wie müssen sich Hilfen bewegen, um Kinder zu erreichen?
  • Wie sollen Hilfesysteme gestaltet sein, um Kinder zu schützen?

nähere Informationen

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1. ZKJ-Tag am 11.09. in Köln

Posted on Juni 11, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 11.09.2018 findet in Köln der 1. ZKJ-Tag statt (ZKJ – Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe).

Diese Fachtagung für Kindschaftsrecht, Jugendhilfe und Erziehungsberatung bietet ein vielschichtiges und informatives Programm, bei dem Experten aus Recht, Pädagogik, Sozialarbeit und Familienpsychologie mit Praktikern aktuelle Praxis- und Anwendungsfragen sowie neue Entwicklungen im Bereich des Kindschafts- und Familienrecht, der Erziehungsberatung und Jugendhilfe diskutieren werden.

nähere Informationen

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Fachtag „Die schwierige Seite des Lebens in Pflegefamilien“ am 29.06. in Siegen

Posted on Mai 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 29.06.2018 findet von 12.30–15.00 Uhr in der Universität Siegen ein Fachtag zum Thema „Die schwierige Seite des Lebens in Pflegefamilien“ statt. Geplant sind Vorträge von

  • Prof.ín Dr. Yvonne Gassmann: „Verletzbar durch Pflege- und Adoptivelternschaft“ und
  • Prof. Dr. Klaus Wolf: „Zusammenbruch von Pflegeverhältnissen – Ergebnisse einer internationalen Studie“

Eine Anmeldung ist nicht nötig, Kosten entstehen nicht.

Der Fachtag findet im Senatssaal (NA 016) statt. Dieser befindet sich im neuen Gebäude auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße, links des Haupteinganges. Gute Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus Adolf-Reichwein-Straße.

Quelle: Universität Siegen

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NRW: Vorinfo zum HzE Berichtswesen 2018 erschienen

Posted on April 24, 2018. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das „Vorinfo“ zum HzE Berichtswesen NRW 2018 vorgelegt, welches erste Ergebnisse zu der Inanspruchnahme und den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung auf der Datenbasis 2016 enthält.

Das Vorinfo steht zum Download zur Verfügung.

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Kampagne „Vielfalt willkommen“ in Düsseldorf

Posted on April 10, 2018. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDa der Bedarf an Pflegeeltern chronisch höher liegt als das Angebot, wirbt die Diakonie Düsseldorf mit ihrer neuen Kampagne unter dem Motto „Vielfalt willkommen“ um Pflegeelternbewerber. Dabei meint Vielfalt neben den klassischen Vater-Mutter-Kind-Familien z.B. auch gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende oder ältere Bewerber unabhängig von ihrer Religion.

Es sollen mit einer Plakatkampagne im April auch Menschen angesprochen werden, die bisher vielleicht dachten, dass sie als Bewerber gar nicht in Frage kommen.

Näheres berichtet der Artikel „Pflegeeltern gesucht, Vielfalt erlaubt“ in der Westdeutschen Zeitung vom 09.04.2018.

Informationsseiten der Diakonie Düsseldorf: www.werdet-pflegeeltern.de

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„Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ am 25./26.06. in Köln

Posted on März 27, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere aus den Pflegekinderdiensten, dem Allgemeinem Sozialdienst sowie stationären Einrichtungen veranstalten die Kinderschutz-Zentren am 25./26.06.2018 in
Köln die Weiterbildung „Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ mit Referentin Irmela Wiemann.

nähere Informationen

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„Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe“ am 16.05. in Dortmund

Posted on März 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoDie Landesjugendämter des LVR und des LWL bieten am 16.05. in Dortmund gemeinsam mit dem PAN e.V. Düsseldorf eine Kooperationsveranstaltung zu sozialrechtlichen Fragen in der Pflegekinderhilfe an.

Die Leistungsansprüche für Pflegekinder können vielfältig sein. Für die Fachkräfte in den Pflegekinderdiensten sowie für Pflegeeltern ist es mitunter eine Herausforderung, sich im Dschungel sozialrechtlicher Ansprüche zurechtzufinden.
Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht, wird einige Aspekte dieses weiten Feldes beleuchten. Dabei wird sie auf gesetzliche Entwicklungen sowie auf aktuelle Rechtsprechung eingehen.

Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragen an die Expertin zu richten und Fälle aus der Praxis einzubringen.

Anmeldeschluss ist der 18.04.2018.

nähere Informationen

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Fachtagung „Familienbilder“ am 25./26.04. in Münster

Posted on März 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoWas verstehen wir heute unter Familie? Wie verändern sich Familienstrukturen und Lebenswelten? Vor welche Herausforderungen sehen sich Familien z.B. durch die Digitalisierung, durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Flucht und Migration gestellt und wie bewältigen sie diese?

Eine Kinder- und Jugendhilfe, die sich an den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien orientiert, ist gefordert, sich hier immer wieder selbst zu vergewissern. Gelegenheit dazu bietet die Fachtagung „Familienbilder – Familie ist, was du draus machst?!“ am 25. und 26. April 2018 in Münster.

Namhafte Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Professionen (Erziehungswissenschaft, Soziologie, Ethnologie) liefern fachliche Impulse zu den Themen Familienverständnisse, Wandel und Vielfalt familialer Lebens- und Erziehungsformen, sowie zu den Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe. Workshops bieten Möglichkeiten für den kollegialen Austausch und den Einblick in innovative Projekte. Ein vielseitiges kulturelles Rahmenprogramm begleitet die Tagung.

Eingeladen sind Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Anmeldeschluss ist der 15.03.2018.

nähere Informationen und Anmeldung

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 22.02.: „Tiergestützte Therapie und FASD“

Posted on Februar 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Tiergestützte Therapie und FASD“ wird angeboten

  • am Donnerstag, den 22.02.2018
  • von 14.30 – 16.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0162 88 57 136

Tiere können therapeutische Ziele auf ganz spezielle Weise unterstützen, denn sie wirken als „Mittler“ zwischen Kind, Therapeut und Umgebung. Sie sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen ein Kind so an, wie es ist. Darüber hinaus bringen Tiere typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften mit, die beispielsweise das Verhalten, die Wahrnehmung und die Handlungsplanung des Therapie-Kindes positiv beeinflussen. Daher können Tiere auch für Kinder und Jugendliche mit FASD, eingebunden in eine Therapie, im psychologischen, pädagogischen und sozialintegrativen Rahmen sinnvoll sein.

Für wen kommt die tiergestützte Therapie überhaupt in Frage? Welches Tier passt zu wem? Worauf ist zu achten, an wen kann ich mich wenden und wer ist Kostenträger? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen die Expertin Cornelia Schulz, Heilpädagogin, Motopädin und zertifizierte Therapiebegleithundeführerin aus Wermelskirchen.

Alle Themen bisheriger Sprechstunden sind im Archiv zusammengefasst.

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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NRW: Zahlen aus der Kinder- und Jugendhilfe 2016

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas Land Nordrhein-Westfalen hat Statistische Berichte: Kinder und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen 2016 mit Daten über Adoptionen, Pflege, Vormundschaften, Sorgeerklärungen, Maßnahmen des Familiengerichts und vorläufige Schutzmaßnahmen veröffentlicht.

zum Download

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Adoptionsbroschüre erscheint in neuer Überarbeitung

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen |

logoDie zentralen Adoptionsstellen des LVR und des LWL haben ihre gemeinsame Adoptionsbroschüre überarbeitet. Die neue Auflage trägt den verschiedenen rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung und berücksichtigt beispielsweise die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe und die Adoption von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Die Broschüre mit dem Titel „Adoption – ein Überblick für Interessierte“ informiert über verschiedene Formen der Adoption aus dem In- und Ausland. Aufgezeigt werden die jeweiligen Rahmenbedingungen, Abläufe und mögliche Besonderheiten.

Dargestellt werden unter anderem Stiefkind- und Verwandtenadoptionen, Adoptionen in gleichgeschlechtlichen Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften, Adoptionen in nicht ehelichen Lebensgemeinschaften sowie Adoptionen durch Alleinstehende.

Das Heft kann über die zentrale Adoptionsstelle des LVR-Jugendamtes bezogen werden und steht als Pdf-Datei zur Verfügung.

nähere Informationen

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„Adoptiv- und Pflegekinder in Regenbogenfamilien“ am 16.02. in Münster

Posted on Januar 15, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoEine Fortbildung des LWL-Landesjugendamtes Westfalen für Fachkräfte der Adoptions- und Pflegekinderdienste der freien und öffentlichen Jugendhilfe beschäftigt sich am 16.02.2018 in Münster mit dem Thema „Adoptiv- und Pflegekinder in Regenbogenfamilien„.

Familien sind sehr vielfältig. Eine Familienform stellt die Regenbogenfamilie dar, in der ein gleichgeschlechtliches Paar mit Kind/Kindern lebt. Die Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste werden verstärkt mit dem Thema konfrontiert: Einerseits melden sich gleichgeschlechtliche Paare oder Regenbogenfamilien mit dem Wunsch, ein Kind zu adoptieren oder als Pflegekind bei sich aufzunehmen. Andererseits suchen die Fachkräfte insbesondere nach geeigneten Pflegefamilien, da die Anzahl der Kinder, für die Pflegefamilien die geeignete Hilfe bieten können, deutlich zunimmt und die „traditionelle“ Familie als Bewerber für ein Pflegekind in den Hintergrund tritt.

In dieser Fortbildung werden die Teilnehmenden sowohl grundlegende Informationen auf der Basis von aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Bereich „Regenbogenfamilien“ erhalten sowie Praxiserfahrungen in der Arbeit mit Regenbogenfamilien vorgestellt bekommen.

nähere Informationen

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NRW: Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII bleiben unverändert

Posted on Januar 9, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches |

logoDie ab 01.01.2018 in Nordrhein-Westfalen geltenden Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII wurden im Ministerialblatt NRW veröffentlicht. Der Runderlass des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (Stand: 04.01.2018) legt die Höhe der materiellen Aufwendungen sowie der Kosten der Erziehung fest.

Gegenüber den Beträgen für 2017 ergeben sich keine Veränderungen. Damit liegt NRW weiterhin etwas über den aktuellen Empfehlungen des Deutschen Vereins.

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Bundestagung Bereitschaftspflege am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on Januar 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt.

Sie trägt den Titel „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“.

Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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„Abschiede und Übergänge im Leben von Pflegekindern gestalten“ am 26.02. in Köln

Posted on Januar 5, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen |

logoAbschiede und Übergänge im Leben von Pflegekindern gestalten“ heißt ein Seminar des LVR-Landesjugendamtes Rheinland mit Birgit Lattschar, das am 26.02. für Fach- und Leitungskräfte in der Familiären Bereitschaftsbetreuung in Köln angeboten wird.

nähere Informationen

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„Update Entwicklungspsychologie für die Kinder- und Jugendhilfe“ am 29./30.01. in Münster

Posted on Januar 3, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus der Jugendhilfe, insbesondere des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), des Pflegekinderdienstes sowie von freien Trägern der Jugendhilfe, Vormünder/ innen und Verfahrensbeistände bietet der Fachbereich Sozialwesen der FH Münster am 29./30.01.2018 in Münster eine Weiterbildung zum Thema „Update Entwicklungspsychologie für die Kinder- und Jugendhilfe“ mit Dr. Martina Cappenberg an.

Veranstaltungsinhalte werden sein:

  • Bausteine kindlicher Entwicklung
  • Kinder in familiären Krisen: typische Erfahrungen, resultierende Bedarfe und Antworten der Jugendhilfe
  • Erarbeitung von und Auseinandersetzung mit Handlungsgrundsätzen in der Hilfe für betroffene Kinder
  • Erarbeitung von praxisrelevanten Handlungs- und Gesprächsführungsstrategien für den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen sowie den beteiligten Erwachsenen

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„FASD – Die (un)sichtbare Behinderung“ am 22.01. in Münster

Posted on Januar 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFür Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern bietet der Fachbereich Sozialwesen der FH Münster am 22.01.2018 in Münster eine Weiterbildung zum Thema „FASD – Die (un)sichtbare Behinderung“ mit Dr. Reinhold Feldmann und Gisela Michalowski an.

Veranstaltungsinhalte werden sein:

  • Fetales Alkoholsyndrom
  • Entwicklungspsychologie
  • Therapieevaluation
  • Prävention (Alkohol, Drogen in der Schwangerschaft)
  • Selbsthilfe
  • Praxisbeispiel

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Informationstage des Evangelischen Vereins im Jahr 2018 in Düsseldorf

Posted on Dezember 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. veranstaltet im Jahr 2018 in Düsseldorf folgende vier Informationstage für Adoptions- und Pflegeelternbewerber:

  • Montag, 29.01.2018
  • Montag, 14.05.2018
  • Montag, 30.07.2018
  • Montag, 15.10.2018

Die Informationstage können nur nach vorheriger Anmeldung beim Evangelischen Verein besucht werden.

nähere Informationen

 

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Video „Vom Kämpfen und Kümmern“ über den Alltag mit behinderten Pflegekindern

Posted on Dezember 22, 2017. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoZwei durch die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH betreute Erziehungsstellen-Elternpaare mit behinderten Pflegekindern erzählen in einem Video (19.40 min) aus ihrem Alltag: Vom Kämpfen und Kümmern“:

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„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 19.02. in Münster

Posted on Dezember 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 19.02.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Münster das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“.

Dr. Martina Cappenberg wird auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze erläutern, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

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HzE-Bericht Nordrhein-Westfalen 2017 (Datenbasis 2015) veröffentlicht

Posted on November 29, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund) hat in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen und dem LVR-Landesjugendamt Rheinland auf Datenbasis des Jahres 2015 den aktuellen HzE Bericht veröffentlicht.

Der Bericht stellt eine fachwissenschaftliche Analyse über Stand und Entwicklung des Arbeitsfeldes Hilfen zur Erziehung (HzE) in Nordrhein-Westfalen dar. Er besteht aus Auswertungen, Analysen sowie aufbereiteten Ergebnisse der KJH-Statistik. Im Vordergrund stehen die Darstellung der empirischen Befunde sowie deren fachliche Kommentierung. Zudem werden auf der Grundlage der empirischen Befunde systematisch Fragen an Wissenschaft, Politik und Fachpraxis formuliert.

Kapitel 1 und 2 geben einen Überblick zu den Entwicklungen der Inanspruchnahme und den Ausgaben der HzE in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden u.a. die verschiedenen Hilfesettings, die Alters- und Geschlechterverteilung und der Migrationshintergrund der jungen Menschen und deren Familien betrachtet. In Kapitel 3 werden Analysen zu den diesjährigen thematischen Schwerpunkten vorgelegt: Personal in den HzE und im ASD, Eingliederungshilfen und Unbegleitet geflüchtete Minderjährige. Mit einem umfassenden Anhang ermöglicht Kapitel 4 einen detaillierten Blick auf ausgewählte Aspekte des Leistungsspektrums der Hilfen zur Erziehung in den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen.

Den HzE-Bericht können Sie hier einsehen und herunterladen.

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 05.12.: „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“

Posted on November 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“ findet

  • am Dienstag, den 05.12.2017
  • von 9.30 -11.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0151-17200139 statt.

Für Jugendliche mit FASD und deren Bezugspersonen ist der Einstieg ins Arbeitsleben häufig mit Unsicherheit und Zweifeln behaftet. Anschlüsse nach der Schule wie z.B. Ausbildungen sind schwierig und scheitern nicht selten – und zwar unabhängig vom Bildungsgrad bzw. Schulabschluss. Denn die dort geforderte Selbständigkeit und Tagesstrukturierung können junge Erwachsene mit FASD häufig nicht leisten und sind überfordert. Auch im Arbeitsleben benötigen sie eine zuverlässige Begleitung und Betreuung. Aber welche Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten kommen überhaupt in Frage? Welche Rolle spielt der Schulabschluss? Und wer sind die richtigen Ansprechpartner bzw. Leistungsträger? Ab wann sollten sich Bezugspersonen gemeinsam mit ihren Betreuten kümmern, um mögliche Übergänge anzubahnen und vorzubereiten?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Experte Ralf Neier, Teamleiter im Hof Seggert des Eylarduswerk in Ochtrup. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist es, Pflegeeltern/Bezugspersonen gemeinsam mit ihren jungen Erwachsenen mit FASD zu beraten, um geeignete Arbeitsfelder zu finden und diese Übergänge zu gestalten.

Die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Sprechstunden wurden zusammengefasst und sind im Archiv abrufbar.

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Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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Dortmund: „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Ruhrnachrichten berichten im Artikel „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“ vom 10.11.2017 von einer neuen Plakataktion der Stadt Dortmund, die mit dem Slogan „Alltagshelden gesucht“ um neue Pflegefamilien wirbt.

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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Fachtagung FASD: „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ am 17.-19.11. in Bonn

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 17.-19.11.2017 veranstaltet der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Bonn seine Fachtagung FASD für Berater und Eltern zum Thema „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ mit dem Dipl.-Psychologen Raphael Hartmann.

Am 18. soll der Schwerpunkt auf die Diagnostik von FASD gelegt werden, am 19. wird es einen offenen Austausch zum Thema geben.

nähere Informationen

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„Wurzeln und Flügel“ – Empowerment-Workshop für Schwarze- und PoC-Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) von Schwarzen Kindern und Kindern of Color am 16./17.12. in Köln

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logob6627f0450Die mit der Teamerin gegen Diskriminierung ManuEla Ritz bietet am 16./17.12. in Köln einen kostenlosen Workshop aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ für Eltern (und andere Bezugspersonen) mit Rassismus-Erfahrungen an.

In dem zweitägigen Workshop werden Strategien zur Stärkung des Kindes erarbeitet und bewusst gemacht. In einem geschützten Raum werden mit Hilfe verschiedener Übungen, Methoden und Simulationen die eigenen Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdeckt und hinterfragt.

Dadurch wird geklärt, wie man als Bezugsperson das Kind dabei unterstützen kann, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze_r in einer Gesellschaft zu entwickeln.

Anmeldung und Fragen zum Workshop an: sandra.karangwa@oegg.de, Betreff: „Wurzel & Flügel“

Veranstaltungsflyer

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„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

nähere Informationen

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Artikel über Pflegekinderdienst in Herne

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Viel Beziehungsarbeit“ vom 13.10.2017 berichtet das Stadtmagazin von Herne im Rahmen der Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ von der Arbeit der Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie.

„…14 Mitarbeiter der städtischen Stelle betreuen 230 Pflegefamilien. Die Altersspanne der Kinder: von der Geburt bis zur Volljährigkeit. „Wir begleiten die Familien und sind Ansprechpartner“, sagt Kwasnitza. Drei Erzieher kümmern sich darum, das Kinder den Kontakt zur Herkunftsfamilie bereit gestellt wird – „begleitete Umgänge“ heißt das im Behördendeutsch.

35 bis 40 Fälle allein betreut Anna Kwasnitza. „Den Überblick verliere ich nicht“, unterstreicht die studierte Sozialarbeiterin. „Meine Tätigkeit ist aber geprägt von viel Beziehungsarbeit und ist sehr, sehr vielschichtig. Die Kinder bringen einen Rucksack mit unterschiedlichen Erfahrungen mit. Dann ist es schön zu sehen, wie positiv sie sich zumeist bei den Pflegefamilien entwickeln.“ Da wirkt ein Lob wohltuend. „Ja, tatsächlich gibt es Herkunftseltern, die den Pflegeeltern sagen: ‚Ihr macht es richtig gut‘….“

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Artikel: Ehemaliges Pflegekind möchte selbst Pflegekinder aufnehmen

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie |

logoIm Artikel „Liebe ist Liebe…“ in Lokalkompass vom 05.10.2017 berichtet eine junge Mutter aus Gelsenkirchen von ihrer ehemaligen Pflegefamilie und davon, dass auch sie als Pflegemutter einem vernachlässigten Kind eine schöne Kindheit geben möchte.

„Viele Menschen haben Ängste, dass sie ein Pflegekind nicht so lieben können wie ein leibliches Kind. Aber Liebe ist Liebe und ich habe viel Liebe erfahren von meinen (Pflege-)Eltern“, erzählt Jennifer Behrends.

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LVR-Fachtag Adoption: „Ausnahmezustand Pubertät – Der Ablöseprozess des Adoptivkindes“ am 09.11. in Köln

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 09.11.2017 findet im der Zentralverwaltung des LVR in Köln der diesjährige Fachtag Adoption des LVR-Landesjugendamtes Rheinland zum Thema „Ausnahmezustand Pubertät – Der Ablöseprozess des Adoptivkindes“ statt.

Ausnahmezustand Pubertät. Mitunter eine turbulente Zeit, sowohl für die Jugendlichen, als auch für deren Eltern. „Wer bin ich?“ Die Behandlung dieser großen Frage geht häufig mit stürmischen Suchbewegungen zwischen Abgrenzung und Anhänglichkeit gegenüber der Familie einher.

Dabei gilt: Die Aufgabe der Identitätsfindung ist für Adoptierte deutlich komplexer als für andere Jugendliche. Auf der Suche nach einem eigenen Lebensentwurf müssen sie sich nicht nur mit den Adoptiveltern, sondern auch mit den leiblichen Eltern und der Tatsache des Weggegeben-Seins auseinandersetzen. Werden in diesem Prozess frühe Traumatisierungen reaktiviert, trägt das noch zu einer Intensivierung der Dynamik bei.

Der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Oliver Hardenberg aus Münster stellt aus seiner Praxis diverse Beispiele für die Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern im Jugendalter mit ihren jeweiligen Aufgabenstellungen, Chancen und Risiken vor und verbindet diese mit der Darstellung wissenschaftlicher Grundlagen.

Anmeldeschluss ist der 30.10.2017.

nähere Informationen

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Bochum: 40-jähriges Jubiläum des Pflegekinderdienstes und der Adoptionsvermittlungsstelle

Posted on September 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Unterstützt durch das Landesjugendamt hatten kommunale Jugendämter in den 70er Jahren damit begonnen, spezialisierte Pflegekinderdienste einzurichten. In Kooperation mit Kinderheimen schauten sie, welche Schützlinge sie in Pflegefamilien vermitteln konnten. Eine wichtige Aufgabe war von Beginn an, parallel mit den leiblichen Eltern eine mögliche Rückkehr der Kinder in die Herkunftsfamilie zu prüfen. „Vorher hatten Vormundschaftsabteilungen und Soziale Dienste Adoptions- und Pflegekinderdienstaufgaben als eine von vielen Tätigkeiten erledigt“, schildert Ursula Roth. „Die Erkenntnis, unterzubringenden Kindern und Jugendlichen in Familien pädagogisch in vielen Fällen besser gerecht zu werden als in großen Heimen, gewann jedoch immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt war und ist eine solche Unterbringung aus Sicht der Jugendhilfe für die Kommunen auch kostengünstiger.“

Der Bochumer Pflegekinderdienst nahm 1977 seine Arbeit mit vier Beschäftigten auf. Eine MitarbeiterIn war in der schon bestehenden Adoptionsvermittlung tätig. Im Gründungsjahr konnte der Dienst für 177 Kinder eine Dauerpflege finden; 2017 sind es derzeit 380 Kinder. Diese Kinder werden aktuell von 13 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen Fremd-, Verwandten- und Bereitschaftspflege betreut; eine Mitarbeiterin vermittelt weiterhin Adoptionen. Seit 1991 kümmert sich der Dienst auch um Kinder, die bei Verwandten dritten Grades leben. Im Rahmen einer immer stärkeren Qualifizierung hat das Jugendamt Bereiche des Pflegekinderdiensts spezialisiert, so die Bereitschaftspflege, die in den ersten Jahren von allen Mitarbeiterinnen des Dienstes mitbetreut worden ist. Heute werden in der Bereitschaftspflege 28 Kinder in Notsituationen betreut; zirka die Hälfte von ihnen kann nach einer familiäre Krise zu den leiblichen Eltern zurückkehren.

Ebenso wichtig wie die Qualifizierung des Dienstes ist die der Pflegeeltern. Seit 1995 gibt es für Bewerberinnen und Bewerber, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, Vorbereitungsseminare. Nach Bedarf finden mindesten zwei Kurse pro Jahr statt. Familien, die bereits ein Kind bei sich aufgenommen haben, können durch den Pflegekinderdienst regelmäßig Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen nutzen. Sie haben qua Gesetz ein Recht auf gute und qualifizierte Betreuung und Beratung durch das Jugendamt. Dieses Angebot hat der Pflegekinderdienst in 40 Jahren geschaffen und möchte es auch in der Zukunft erhalten. Darüber hinaus können sich Pflegefamilien bei Stammtischen, „Klöncafés“ und Feiern austauschen. Im Jugendfreizeithaus JUMA wollen sie zum Beispiel im Dezember Plätzchen backen.

„Pflegekinder, die in der Regel durch problematische Situationen in ihrer Herkunftsfamilie einen sehr schlechten Start in ihr Leben hatten, erhalten durch ihre Pflegefamilie eine so gute Unterstützung, dass sie sich gut entwickeln und als Erwachsene ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten können“, freut sich Ursula Roth. „Dies gelingt dank der Pflegeeltern, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag diese oftmals herausfordernde Aufgabe leisten.“

zur kompletten Pressemitteilung der Stadt Bochum vom 22.09.2017

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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