PFAD Verband

Aufruf an bereits verrentete Pflege- und Adoptiveltern: Beantragen Sie die Berücksichtigung von Zuschlägen für Kindererziehungszeiten!

Posted on November 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDer PFAD Bundesverband fordert alle RentnerInnen, denen bisher Zuschläge für Kindererziehungszeiten verweigert wurden, weil die Erziehung erst nach dem 12. Lebensmonat begonnen hat, auf, unverzüglich einen schriftlichen Antrag bei ihrem Rentenversicherungsträger nach § 307d Abs. 5 SGB VI in der Fassung des RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes einzureichen (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/046/1904668.pdf).

PFAD hat einen entsprechenden Musterantrag ausgearbeitet.

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PFAD Stellungnahme zum Entwurf des RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes

Posted on November 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDer PFAD Bundesverband fordert den Gesetzgeber auf, in allen Fällen die tatsächlich erbrachten Erziehungsleistungen von Adoptiv- und Pflegemüttern rentenrechtlich anzuerkennen, auch wenn deshalb in Einzelfällen Doppelzahlungen erfolgen müssten.

PFAD Stellungnahme vom 09.11.2018 (pdf)

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PFAD Fachzeitschrift 4/2018: „Erziehung und Medien“

Posted on November 10, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoMit dem Thema „Erziehung und Medien“ beschäftigen sich die Fachartikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 4/2018.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Der verantwortliche und sichere Umgang mit digitalen Medien ist auch in Pflege- und Adoptivfamilien ein großes Anliegen. In diesem Heft kommen Autoren zu Wort, die im Rahmen ihrer Forschungs- und Beratungstätigkeit Empfehlungen für Pflege- und Adoptivfamilien entwickelt haben. (…) Die Digitalisierung ist nicht eine Bedrohung, sondern kann vielmehr als Chance gesehen werden. Sie verändert das Leben, bietet neue Impulse für die Kommunikation und das voneinander und miteinander Lernen und sie macht auch Spaß. Ich hoffe, Sie finden in unseren vielen Anregungen den richtigen Weg für Ihre Familie.“

Einige Inhalte:

  • Hermann Günter Faber: Gefangen im Netz? Pflegefamilien und Smartphone – Ergebnisse der empirischen Studie »Status: Online.«
  • Andreas Pauly: Medienerziehung in Pflege- und Adoptivfamilien – Strategien für einen selbstbestimmten Umgang mit elektronischen Medien und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Pflegekindern
  • Keine Scheuklappen! – Für einen verantwortlichen Umgang mit digitalen Medien in Pflege- und Adoptivfamilien
  • Aus dem Bundesverband
    • Rente für Adoptivmütter
    • Politische Arbeit: PFAD pflegt Austausch mit SPD-Fraktion
    • Fachgruppensitzung der Fachgruppe Erziehungsstellen/Pflegefamilien der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH)
    • Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände
    • PFAD Ländergremium II/2018
  • Aus den Ländern
    • Hamburg
    • Rheinland-Pfalz
    • PFAD-Delegierte beim 20. FASD-Fachtag in Berlin

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Antworten auf Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Aufruf an Pflege- und Adoptiveltern: Klären Sie ihr Rentenkonto!

Posted on November 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoNach § 56 Abs. 2 Satz 6 SGB VI ist eine Anrechnung von Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten (bei Pflege- und Adoptiveltern) ausgeschlossen, wenn für Andere (z.B. die leiblichen Eltern) unter Berücksichtigung dieser Zeiten bereits eine Leistung bindend festgestellt oder ein Versorgungsausgleich oder ein Rentensplitting durchgeführt wurde.

Der PFAD Bundesverband ruft deshalb alle Pflege- und Adoptiveltern, die ein Kind vor Vollendung des 10. Lebensjahres angenommen haben, auf, unverzüglich mit dem Pflegevertrag oder einer Bescheinigung des Jugendamtes eine Kontenklärung beim zuständigen Rentenversicherungsträger zu beantragen, damit die Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten im eigenen Konto vermerkt werden und damit ausgeschlossen wird, dass diese Zeiten widerrechtlich einer anderen Person gutgeschrieben werden.

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SPIEGEL-Artikel: „Der Staat langt zu“

Posted on November 1, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDer SPIEGEL greift in seinem Artikel „Einkommen von Pflegekindern – Der Staat langt zu“ vom 01.11.2018 die vielfach kritisierte Regelung auf, wonach Pflegekinder aus 75 % ihres Einkommens von der Jugendhilfe zu ihrem eigenen Unterhalt herangezogen werden.

Der PFAD Bundesverband e.V. kritisiert zusätzlich, dass einige Jugendämter den Betrag falsch berechnen oder auch rechtswidrig den Pflegeeltern vom Unterhalt für das Kind abziehen.

siehe auch PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern

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„Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände“

Posted on Oktober 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoEinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe liefern PFAD Bundesverband, Bundesverband behinderter Pflegekinder und AGENDAPflegefamilien mit ihrem gemeinsamen Papier „Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände“ (pdf) vom 22.10.2018.

Darin verdeutlichen die Pflegefamilienverbände, wie die Rechte und Interessen von Pflegekindern gesichert werden können und sollen.

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Infoveranstaltung zum Thema Rente für Adpotivmütter am 25.10. in Osnabrück

Posted on Oktober 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMit der Mütterrente sollen grundsätzlich die Kindererziehungszeiten anerkannt werden. Allerdings profitieren nicht alle Eltern von der Regelung. Mit dieser Benachteiligung befasst sich eine Informationsveranstaltung, die am Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr, im Kreishaus Osnabrück stattfindet: Der Titel lautet „Rente für Adoptivmütter“.

Adoptiv- und Pflegeeltern, die ihr vor 1992 geborenes Kind nach dem ersten Geburtstag in ihre Familie aufgenommen haben, sind von den Verbesserungen ausgenommen. Davon betroffen sind bundesweit rund 40.000 Eltern. Im Landkreis und der Stadt Osnabrück hat sich mit der Unterstützung des Büros für Selbsthilfe und Ehrenamt im Gesundheitsdienst von Landkreis und Stadt Osnabrück eine Initiative gegründet, die auf die Benachteiligung bei der Rente für Adoptivmütter aufmerksam macht. Auch die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen diese Initiative und laden zu der Informationsveranstaltung ein.

Nach der Begrüßung durch Landrat Michael Lübbersmann und der Gleichstellungsbeauftragten Monika Schulte werden Sprecherinnen der Initiative die aktuelle Situation erläutern. Im Anschluss folgt der Vortrag „Rente für Adoptivmütter“ von Bernd Junker (Vorstand PFAD, Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien, Berlin).

Weitere Informationen sind erhältlich bei Katja Weber-Khan, Stadt Osnabrück, Telefon: 0541/323-4441, E-Mail: weber-khan@osnabrueck.de und Monika Schulte (Landkreis Osnabrück), Telefon: 0541/501-3055, E-Mail: monika.schulte@lkos.de
Termin: Donnerstag, 25. Oktober 2018

Quelle: Landkreis Osnabrück

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Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on Oktober 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoAufgrund zahlreicher Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, bietet der PFAD Bundesverband e.V. für seine fünf aktuellsten Broschüren bis zum Jahresende 2018 Mengenrabatte an:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien (überarbeitete Auflage, ohne Abbildung)

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!)

  • ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro,
  • ab 50 Stück 2,00 Euro pro Heft berechnet.
  • Unter 25 Stück kosten die Broschüren je Exemplar 3,00 Euro.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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„FASD – Fetales Alkoholsyndrom“ am 24.11. in Husum

Posted on Oktober 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoPFAD Nordfriesland e.V. lädt am 24.11. zu einem Seminar zum Thema ein.

Referentin Frau Thomsen wird von 9 – 12 Uhr sprechen. Nach der Mittagessen von 12- 13 Uhr findet ab 13 Uhr ein offener Gesprächsnachmittag statt.

nähere Informationen

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„FASD-Seminar für Pflege- und Adoptiveltern“ am 07.11. in Hamburg

Posted on Oktober 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 07.11.2018 findet von 10 – 12 Uhr bei Freunde der Kinder e.V. in Hamburg ein FASD-Seminar für Pflege- und Adoptiveltern unter der Leitung von Lenore Wittig und Claudia Bossen statt.

nähere Informationen

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„Das Pflegekind im gerichtlichen Verfahren“ am 10.11. in Berlin

Posted on September 9, 2018. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoRechtsanwältin Ricarda Wilhelm wird am 10.11.2018 für den PFAD FÜR KINDER Landesverband Berlin-Brandenburg über „Das Pflegekind im gerichtlichen Verfahren“ referieren.

Veranstaltungsflyer

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PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoAnläßlich des Schul- und Ausbildungsbeginns informiert PFAD über die Rechtslage zum Thema Ausbildungsvergütung von Pflegekindern:

Jetzt im Herbst beginnt für viele Pflegekinder ein neuer Lebensabschnitt – eine berufliche oder schulische Ausbildung. Mit Ausbildungsbeginn stellt sich regelmäßig die Frage nach der Ausbildungsvergütung und was davon den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die noch in der Jugendhilfe sind, übrigbleibt.

Manche Leistungen – wie das BAföG bei einer schulischen Ausbildung oder die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Agentur für Arbeit – dienen dem gleichen Zweck wie das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII, dem Unterhalt. Deshalb müssen diese an das Jugendamt abgeführt werden, sodass dem jungen Menschen kein zusätzliches Geld zur Verfügung steht.

Bei einer beruflichen Ausbildung jedoch ist der Arbeitgeber verpflichtet, ein Lehrlingsentgelt zu zahlen. Dies nehmen einige Jugendämter zum Anlass, Jugendliche zu ihren Unterhaltskosten heranzuziehen, ihnen also von ihrem Lehrlingsentgelt etwas abzufordern.

So schreibt z. B. ein Jugendamt: „Das Ausbildungseinkommen der/des Jugendlichen muss in Höhe von 75 % für den eigenen Unterhalt eingesetzt werden.“ Aber dies ist rechtlich nicht korrekt!

Seit 2013 gilt mit dem KJVVG eine eindeutige Klarstellung zum anzusetzenden Einkommenszeitraum bei einer Kostenheranziehung. § 93 Absatz 4 SGB VIII regelt eindeutig, dass als zu Grunde zu legendes Einkommen das durchschnittliche Jahreseinkommen des vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist – und nicht das aktuelle Einkommen.

In mehreren Urteilen, wie

  • Urteil des OVG Cottbus VG K 568/16 vom 3.2.2017
  • Urteil des VG Berlin VG 18 K 443.14 vom 05.03.2015

sowie in Rechtsgutachten

  • DIJuF Rechtsgutachten SN_2017_0557 Kr vom 22.08.2017 und
  • Rechtskommentar Hauck, Erich Schmidt Verlag (Stähr zu § 94 III Nr.8 RN 29)

wird dies klar bestätigt und die oft noch gängige Praxis der wirtschaftlichen Jugendhilfe infrage gestellt.

Siehe auch die PFAD Stellungnahme vom 18.06.2018: PFAD kritisiert Empfehlungen der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen.

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes e.V. vom 03.09.2018 (pdf)

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PFAD Bayern fordert Bayerisches Familiengeld auch für Pflegefamilien

Posted on August 30, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logoPressemitteilung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. vom 30.08.2018:

Wir als Verband PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V., stellen verärgert fest, dass die meisten Pflegeeltern – bewilligt werden bis dato nur Pflegeverhältnisse in Adoptionspflege – vom Bezug des Bayerischen Familiengeldes ausgeschlossen sind.

Ziel des Gesetzes ist es aber, Familien zu unterstützen, indem ihnen – unabhängig vom gewählten Lebensmodell eine Anerkennung ihrer Erziehungsleistung gewährt werden soll.
Im Gesetz steht: „Eltern erhalten zugleich den nötigen Gestaltungsspielraum, frühe Erziehung und Bildung der Kinder einschließlich gesundheitsförderlicher Maßnahmen in der jeweils von ihnen gewählten Form zu ermöglichen, zu fördern und insbesondere auch entsprechend qualitativ zu gestalten“. In diesem Kontext ist für uns als Verband nicht nachvollziehbar, dass Pflegeeltern vom Familiengeld ausgeschlossen werden sollen.
Es ist pädagogisch wichtig und sinnvoll, einem Pflegekind möglichst viel „normale“ Familie zu geben und da übersteigen die Ausgaben sehr oft das Pflegegeld.
Um nun dem Pflegekind eine „normale“ Familiensituation bieten zu können, sollten Pflegefamilien die Teilnahme an schulischen Aktivitäten, wie Freizeiten, Schulreisen oder Bildungsexkursionen ermöglichen.
Die meisten Pflegefamilien leisten übers Jahr gesehen einiges an Zuzahlungen, die sie aus eigener Tasche bestreiten ohne darüber nachzudenken wo ein Zuschuss zu holen ist.
Bei diversen politischen Gesprächen und Diskussionen wird immer wieder genannt, welch ein Segen eine Pflegefamilie, die sich selbstlos für eigentlich fremde Kinder einsetzt, doch im finanziellen Sinne für die Allgemeinheit ist. Wenn aber Erziehungsleistung und Engagement für bayerische Familien honoriert wird, dann muss dies natürlich auch für Pflegeeltern gelten.

Wir bitten daher die bayerische Regierung, hier nicht mit zweierlei Maß zu messen und Pflegefamilien hier die Anerkennung als vollwertige Familien zu gewähren.

Peter Able, 1. Vorsitzender PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V

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Pflegeelternabende des Pfeil-Harburg e.V.

Posted on August 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoRegelmäßig bietet Pfeil-Harburg e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern Niedersachsen, an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Restaurant MYLOS in Hittfeld einen offenen Stammtisch für Pflege- und Adoptiveltern an. Interessenten sind herzlich willkommen.

nächste Termine:
05.09.2018
03.10.2018
07.11.2018
05.12.2018

nähere Informationen

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„Schule und unser Pflegekind“ am 13.10. in Mühlhausen

Posted on August 24, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

logoPFAD FÜR KINDER LV Bayern e. V. veranstaltet am Samstag, den 13.10. 2018 in 86444 Mühlhausen den Regio-Fachtag Süd zum Thema „Schule und unser Pflegekind – Möglichkeiten und Unterstützung vor und in der Schule„.

Weitere Informationen über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Di, Mi, Do 9-12 Uhr)

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TV-Tipp: „Gedanken einer Pflegemutter“

Posted on August 21, 2018. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der Sendung Panorama 3 vom 21.08.2018 wurde der Beitrag „Gedanken einer Pflegemutter“ mit Karen Dabels gesendet. Sie ist seit 20 Jahren Pflegemutter, betreut vier Pflegekinder und engagiert sich im Pflegeelternrat von Freunde der Kinder Hamburg und im PFAD Bundesverband.

Karen Dabels möchte „den Kindern so viel mitgeben, dass sie ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen können“.

zum Podcast (4.21 min)

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„Angststörungen bei Kindern“ am 24.10. in Halle/Saale

Posted on August 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFrau Dr. Reinhardt wird am 24.10.2018 von 19-21 Uhr für PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V.  in Halle/Saale zum Thema „Angststörungen bei Kindern“ referieren.

Um Anmeldung bis zum 20.10.18 wird gebeten.

nähere Informationen

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„Pflege- und Adoptivkinder mit psychisch kranken leiblichen Eltern“ am 17.11. in Hamburg

Posted on August 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., dem PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Hamburg, findet am 17.11.2018 in der Stadtteilschule Horn statt.

Referentin Lenore Wittig wird am Vormittag zum Thema „Pflege- und Adoptivkinder mit psychisch kranken leiblichen Eltern“ sprechen. Die Arbeitsgruppen am Nachmittag behandeln die Fragen:

  • Wie geht es den Kindern und wie können sie unterstützt werden?
  • Kinder von Müttern mit einer Borderline-Störung
  • Die gestörte Willensbildung bei Kindern von psychisch kranken Eltern

nähere Informationen

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BAG Adoption und Inpflege sieht Verbesserungsbedarfe

Posted on August 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen |

logo(PFAD BV 15.08.2018) Die Zeit nach der Verselbstständigung von Adoptiv- bzw. Pflegekindern ist selten Gegenstand der Fachdiskussionen in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Deshalb widmete sich die diesjährige Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE dem wichtigen Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“.

VertreterInnen und Betroffene aus zehn verschiedenen Organisationen trafen sich am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main und tauschten sich über die lebenslangen Auswirkungen eines Aufwachsens außerhalb der leiblichen Familie auf alle Beteiligten aus. Zum Abschluss der Diskussion entwickelten die TeilnehmerInnen Anregungen zur Verbesserung der gängigen Praxis:

Aufklärung des Kindes
Eine frühestmögliche Aufklärung des Adoptivkindes („vom Wickeltisch an“) über die Tatsache seiner Abstammung aus einer anderen Familie – und bei internationaler Adoption auch aus einer anderen Kultur – wird von den Betroffenen als zwingend notwendig erachtet. Schon dem Baby gegenüber von diesen Dingen zu sprechen, übt die Adoptiveltern darin, altersgerechte Worte zu finden und führt in einen selbstverständlicheren und positiveren Umgang mit der Tatsache, eine Adoptivfamilie zu sein. Adoptivfamilien sollten ihrem aus dem Ausland adoptierten Kind einen wertschätzenden Zugang zu seiner Herkunftskultur ermöglichen: Sprache, landestypische Küche, Reisen, Kontakte zu Menschen aus diesem Kulturkreis oder Vernetzung mit anderen Adoptivfamilien – es gibt hier viele Möglichkeiten.

Akteneinsicht
Erwachsene Adoptierte betonen, wie wichtig die Kenntnis der Wahrheit für sie ist und das Wissen um alle Umstände und Gründe, die zu ihrer Adoptionsfreigabe geführt haben. Deshalb haben die Adoptionsvermittlungsakten für sie einen hohen Wert. Die Akten sollten korrekt geführt sein und möglichst viele Informationen enthalten. Bei Auslandsadoption ist ggf. die exakte Übersetzung einzelner Papiere notwendig.
Die seit 2016 gültige Regelung, nach der die Vermittlungsakten bei nationalen und internationalen Adoptionen, gerechnet vom Geburtsdatum des Kindes an, 100 Jahre lang aufzubewahren sind, wird ausdrücklich begrüßt, da vor allem bei älteren Adoptierten eine Wurzelsuche manchmal erst nach dem Tod der Adoptiveltern angegangen wird.
Als besonders wertvoll werden den Akten beigelegte Briefe oder Dinge erachtet, die dem Kind in den meisten Fällen von der Mutter „mitgegeben“ wurden. Diese sollten auf jeden Fall mit aufbewahrt und übergeben werden. Dies gilt genauso für potenziell belastende Mitteilungen an den Adoptierten/die Adoptierte. Auch für anonym Geborene ist es wichtig, durch Akteneinsicht zumindest die wenigen vorhandenen Informationen bekommen zu können. Auch ehemaligen Pflegekindern muss die Möglichkeit einer späteren Akteneinsicht offengehalten werden. Für deren Fallakten wäre ebenso eine verbindliche Aufbewahrungsfrist von 100 Jahren angemessen.

Wurzelsuche
Ob und wann sich ein adoptierter Mensch konkret auf die Suche nach seiner Herkunftsfamilie macht, ist sehr unterschiedlich und sollte von diesem selbst ausgehen. Dafür benötigt er jedoch die Akzeptanz, Unterstützung und ggf. auch Begleitung durch seine Adoptiveltern. Bislang beraten die Jugendämter bzw. Auslandsadoptionsvermittlungsstellen zwar bei der Wurzelsuche, doch könnte hier noch aktiver gefördert werden. Wünschenswert wäre zum Beispiel die Bereitstellung von Strukturen in den Herkunftsländern der Auslandsadoptierten, um durch Übersetzungen und Dolmetscher die Sprachbarrieren überwinden zu helfen und durch Kenntnis der regionalen Gegebenheiten eine Wurzelsuche vor Ort zu erleichtern.

Vernetzung
Schon für Pflege- und Adoptivkinder sind Angebote wichtig, durch die sie andere Adoptiv- und Pflegekinder kennenlernen können. Werden solche Gelegenheiten durch Selbsthilfeorganisationen geschaffen, so sollten sie durch die Jugendhilfe finanziell gefördert werden. Finanzielle und ideelle Unterstützung sollte die Jugendhilfe auch für die Selbsthilfeorganisationen von Careleavern und erwachsenen Adoptierten auf Bundesebene vorsehen.

Aufklärung von Skandalen
Wurden Kinder ihren Müttern unter Zwang oder durch Betrug weggenommen und in die Adoption gegeben, – wie dies sowohl innerhalb Deutschlands als auch in den Adoptionsgeberländern immer wieder aufgedeckt wird – so haben die betroffenen Adoptierten und ihre beiden Familien ein moralisches Recht auf vollständige Aufklärung der Umstände und eine verstärkte Unterstützung bei ihrer Herkunftssuche.
Für die Zukunft muss durch entsprechende Verfahren garantiert werden, dass Adoptionsvermittlungen ohne Druck auf die Mütter und mit deren vollständiger Kenntnis der Folgen ihrer Adoptionsfreigabe, transparent, rechtskonform und ohne wirtschaftliche Interessen ablaufen und so jeder Verdacht auf Kinderhandel ausgeschlossen wird. Illegale Adoptionen sind zu unterbinden.

Ulrike Schulz

PFAD Pressemitteilung vom 15.08.2018 (pdf)

Nähere Informationen zum Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ und zu den Inhalten der Jahrestagung finden Sie in der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift 3/2018.

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Sommerfest des PFAD Sachsen-Anhalt am 18.08. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAuch dieses Jahr lädt der PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. wieder zum Sommerfest für Pflege- und Adoptivfamilien am Samstag, den 18.08. von 14-18 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle sowie dem Humanistischen Regionalverband im Bürgerhaus „alternativE“ in der Gustav-Bachmann-Str.33 in 06130 Halle statt.

Vom Kinderschminken, bis zur Tombola, wird eine Menge Programm geboten und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Interessierte sind herzlich willkommen.

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PFAD Ländergremium II/2018: „Rechtliche Rahmenbedingungen von Pflegeverhältnissen – Chancen und Risiken“

Posted on August 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 10./11. November 2018 treffen sich die Delegierten der PFAD Landesverbände zum PFAD Ländergremium II/2018 in Rosenheim.

Diesmal steht die Veranstaltung neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD Ortsgruppenvertretern und Einzelmitgliedern offen. Sie können am Vortrag am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen. Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme am Samstag gegeben. Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

Das Leben als Pflegefamilie ist in unterschiedliche Rahmungen eingebettet. Es ist Familie, mit all der Emotionalität und Empathie, die Familienleben eben ausmachen. Gleichzeitig ist es eine Dienstleistung der Erziehung im öffentlichen Auftrag. Damit wirken die sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisse auch auf das Leben als Pflegefamilie. Oft werden diese Rahmungen in Verträge und Vereinbarungen gepackt. Liebe und Zuneigung kann man nicht in einen Vertrag packen. Welche Regelungsinhalte sind möglich?
Leider passiert es, dass Pflegekinder im Haushalt der Pflegeeltern finanziell erhebliche Schäden verursachen. Wie ist für solche Fälle die konkrete Rechtslage
und wen kann man zur Regulierung heranziehen? Dazu wird am 10.11. ein kompetenter Gesprächspartner aus dem Sachgebiet „Kommunaler Schadenausgleich“ erwartet.

Flyer + Anmeldeformular

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PFAD Fachzeitschrift 3/2018: „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess“

Posted on August 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoMit dem für alle Betroffenen prägenden Ereignis einer Adoption bzw. Inpflegegabe und deren eventuell lebenslangen Verarbeitung beschäftigen sich die Artikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschift „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner (im Editorial): „Unsere fachkundigen Autorinnen zeigen die vielfältigen Facetten des Themas „Pflege und Adoption – ein lebenslanger Prozess“ auf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION UND INPFLEGE bearbeitete diese Thematik auf ihrer jährlichen Tagung. Wichtige und hilfreiche Erkenntnisse für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen wurden zusammengetragen, die sowohl Pflege- und Adoptiveltern für ihr familiäres Zusammenleben als auch die Jugendhilfe zur weiteren Verbesserung ihrer Strukturen nutzen können. Mit einem offenen Umgang mit der Lebensgeschichte des Kindes gelingt eine vertrauensvolle Begleitung oft weit über das Kindes- und Jugendalter hinaus.“

Einige Inhalte:

  • Sepiedeh Fazlali-Rusert: „Zwischen den Welten“ – Auf der Suche nach Heimat und Identität Pflegekindern Halt geben
  • Susanne Panter: Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit
  • Melanie Kleintz: Das Labyrinth – Adoptiert bleibt man ein Leben lang
  • Waltraut Schäfer: Liebe – Vertrauen – Akzeptanz
  • Tagungsbericht: 18. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE
  • #NoMotherNoChild – Müttern ein Gesicht geben
  • Adoptivkinder in der Pubertät – und später?
  • PFAD Stellungnahme zu den Empfehlungen der BAG LJÄ
  • Zu Gast beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Mütterrente – Referentenentwurf eines RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes

Posted on August 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoPFAD Fachinformation zur Anrechnung von Kindererziehungszeiten:

Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Leistungsverbesserung und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung wurde vielversprechend angekündigt, die Schlechterstellung von Adoptivmüttern zu beseitigen.

So gibt es in dem Papier auch eine Formulierung, die den Adoptivmüttern ein Antragsrecht auf Mütterrente einräumt, wenn sie das Kind erst nach dem 12. Lebensmonat aufgenommen haben. Dann könnten für jeden dieser Monate 0,0833 persönliche Entgeltpunkte geltend gemacht werden.

Wer dies liest könnte nun denken, dass die Erziehungszeit von Adoptivmüttern endlich anerkannt würde. – Leider nein, die Sache hat nämlich einen Haken. Denn einige Zeilen weiter unten ist in diesem Gesetzesentwurf zu lesen, dass es Ausnahmen gibt. Und zwar in den Fällen, in denen die Zeit bereits pauschal jemand anderem zugeordnet wurde. Und genau hier liegt das Problem für viele Adoptivmütter.

Über die Pauschalierung aus 2014 bekamen alle Rentnerinnen den Rentenpunkt, denen das Kind im 12. Lebensmonat zugeordnet war. Theoretisch können nur die Adoptivmütter Glück haben, die das Kind zwar erst nach dem ersten Lebensjahr aufgenommen haben, aber die Adoptionsfreigabe bereits vor dem 12. Lebensmonat erfolgt ist und demzufolge das Kind im 12. Lebensmonat rentenrechtlich nicht mehr der leiblichen Mutter zugeordnet war. Die Ungerechtigkeit aus 2014 wird damit nicht generell beseitigt.

Einen Vorteil hat das Antragsrecht dennoch. Die Rentenversicherung muss nun belegen, dass für das jeweilige Kind schon Kindererziehungszeiten bei einem anderen Versicherten oder Hinterbliebenen berücksichtigt werden.

Ähnliches gilt auch für Pflegemütter, die ein Kind langfristig in ihrer Familie erzogen haben.

Ob dieser Referentenentwurf als Gesetz in Kraft treten wird, ist noch offen.

Fachinformation des PFAD Bundesverbandes e.V. vom 01.08.2018 (pdf)

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PFAD für Kinder Augsburg e.V. beim Kinderfriedenfestes am 08.08.

Posted on August 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoIm Rahmen des Augsburger Kinderfriedenfestes am 08.08.2018 informiert der Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V. an seinem Stand im Botanischen Garten von 12-18 Uhr über seine Arbeit und seine vielfältigen Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien.

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Ferienwoche auf der Schwäbischen Alb vom 03.–07.09.

Posted on Juli 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD für Kinder Augsburg e.V. bietet auch dieses Jahr eine Ferienfreizeit vom 03.-07.09.2018 für Kinder zwischen 9 und 15 Jahren an.
Es sind noch Plätze frei und die Anmeldung noch bis zum 29.07. möglich.

nähere Informationen

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Podcast „Geschichte der Adoption – Kindeswohl und Elternrecht“

Posted on Juni 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Podcast / Online, Politik, Publikationen |

logoIn der Reihe Radiowissen des Bayerischen Rundfunks wurde ein Podcast zur „Geschichte der Adoption – Kindeswohl und Elternrecht“ (23 min) produziert.

Der Bogen wird gespannt von der Suche nach Erben über Rassenpolitik bis zum Kindeswohl als oberster Maxime. Obwohl sich die Adoption im Laufe der Zeit stark verändert hat, sind noch immer Fragen offen. Zum Beispiel, wer adoptieren darf.

Für diesen interessanten Beitrag über die bewegte Geschichte der Adoption wurde neben anderen ExpertInnen auch die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele interviewt.

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Adoptionstag in Bayern: „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes“ am 27.10. in Mühlhausen

Posted on Juni 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e. V. veranstaltet am Samstag, den 27.10.2018 in 86444 Mühlhausen den Adoptionstag 2018 zum Thema „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes„.

Als Referentinnen werden Susanne Fuchs und Judith Marz von Eltern für Afrika e. V. erwartet.

Weitere Informationen erhalten Sie über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Mo-Fr 8-11.30 Uhr)

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Ausflug des Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. am 22.07.

Posted on Juni 22, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

logoEin Familienausflug des Vereins Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. führt am 22.07.2018 in die Fasanerie in Wiesbaden.

nähere Informationen

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PFAD kritisiert Empfehlungen der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDie Empfehlung der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen widerspricht teilweise geltendem Recht.

Die Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter von 04.05.2018 widerspricht in Punkt 8.9.1 Einkommenszeitraum (S. 34) geltendem Recht. Seit 03.12.2013 gilt mit dem KJVVG eine eindeutige Klarstellung zum anzusetzenden Einkommenszeitraum. In mehreren Urteilen, wie

  • Urteil des OVG Cottbus VG K 568/16 vom 03.02.2017
  • Urteil des VG Berlin VG 18 K 443.14 vom 05.03.2015

sowie im Rechtsgutachten (DIJuF SN_2017_0557 Kr vom 22.08.2017) und Rechtskommentar Hauck, Erich Schmidt Verlag (Stähr zu § 94 III Nr.8 RN 29) wird eindeutig klargestellt, dass der zu Grunde zu legende Einkommenszeitraum sich aus § 93 Absatz 4 SGB VIII ergibt. Demzufolge ist diese Vorschrift auch bei der Kostenheranziehung für junge Menschen und Leistungsberechtigte (§ 94 Absatz 6, SGB VIII) anzuwenden.

Die genannten Urteile sowie Rechtsgutachten und Rechtskommentar beziehen sich auf die Begründung des Gesetzesentwurfes (BT-Drs. 17/13023, S. 10 f., 14f.) Aus diesem geht hervor, dass um den Unsicherheiten der Praxis – also der Jugendämter – bei der Einkommensberechnung zu begegnen, dem § 93 der neue Absatz 4 hinzugefügt wurde. Dieser dient der Klarstellung, welcher Zeitraum für die Berechnung des Einkommens zu betrachten ist (VG K 568/16 ; VG 18 K 443.14, Stähr):
„Aus einem Jahreseinkommen ist das durchschnittliche Monatseinkommen zu ermitteln. … Grundsätzlich wird das durchschnittliche Monatseinkommen des Kalenderjahres berechnet, das dem jeweiligen Kalenderjahr der Leistung oder Maßnahme der Kinder- und Jugendhilfe vorangeht.“ (BT-Dr. 17/13023 S. 14/15)

Die Auffassung der BAG LJÄ, dass „§ 94 Absatz 6 SGB VIII eine eigenständige Vorschrift zur Berechnung des Kostenbeitrags des untergebrachten Personenkreises“ sei, gibt keine Basis, rechtswidrig das aktuelle monatliche Nettoeinkommen als Berechnungsgrundlage anzusetzen. Denn: „§ 94 Abs. 6 SGB VIII bestimmt keine ausdrückliche Ausnahme von dem allgemein gesetzlich bestimmten Einkommensbegriff in § 93 Abs. 4 SGB VIII.“ (VG 18 K 443.14)

Wir wissen, dass viele Kommunen finanzielle Probleme haben. Dass aber ausgerechnet junge Menschen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Pflegefamilien leben, die Kassen der Kommunen füllen sollen, ist nicht nachvollziehbar. Auf Bundesebene wird aktuell intensiv diskutiert, wie Kinderarmut zu verhindern ist (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19038.pdf#P.3700 S.3700-3717). Eine berufliche Ausbildung bildet eine wesentliche Grundlage, um später auf eigenen Füßen stehen zu können. Junge Menschen, die nicht die Unterstützung ihrer biologischen Familien haben, brauchen umso mehr die Hilfe und Anerkennung durch die Behörden, um nicht das Armutsrisiko ihrer biologischen Familien fortzuführen.

Stellungnahme als pdf

Quelle: PFAD Bundesverband vom 18.06.2018

 

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Neuwahlen beim LV Berlin-Bandenburg

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, PFAD Verband, Pflegefamilie |

logoDer PFAD für Kinder – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. wählte bei seiner alljährlichen Familienfreizeit am KIEZ Frauensee einen neuen Vorstand:

  • 1. Vorsitzende: Christiane Kehl
  • Stellvertretende Vorsitzende: Bernd Junker und Nicole Stiewe
  • Schatzmeister: Hans Danowski
  • Schriftführer: Michael Steins-Wißmann
  • Beisitzerin: Anke Lüben–Heinemann

Der neue Vorstand dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Carmen Marquis, Christiana Neborg und Frank Wagner für ihr langjähriges Engagement.

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Sommerfest der Pflege- und Adoptivfamilien am 30.06. in Dexheim

Posted on Juni 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Verein Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. lädt alle seine Mitglieder sowie Interessierte am 30.06.2018 zum Sommerfest an den Grill- und Spielplatz in Dexheim ein.

nähere Informationen

 

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Ferienwoche vom 03.–07.09. auf der Schwäbischen Alb

Posted on Juni 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoFür Kinder zwischen 9 und 15 Jahren aus Pflege- und Adoptivfamilien bietet der Verein Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. eine Ferienfreizeit vom 03.–07.09.2018 auf der Schwäbischen Alb an.

Am 24.07. um 18:30 Uhr veranstaltet der Verein einen kleinen Informationsabend zur Freizeit.

nähere Informationen

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Adoptivmütter dürfen bei Mütterrente nicht wieder leer ausgehen!

Posted on Mai 24, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoRentnerinnen, die Kinder adoptiert haben, dürfen bei der Mütterrente II nicht schon wieder leer ausgehen. Daher sollte bei der Einführung eines dritten Rentenpunktes für Mütter mit drei oder mehr Kindern, die vor 1992 geboren wurden, kein die Adoptivmütter benachteiligendes pauschalisiertes Anerkennungsverfahren genutzt werden. Diese Forderung erhebt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit Verweis auf die Erfahrungen, die in der zurückliegenden Legislaturperiode bei der Gewährung des zweiten Rentenpunktes für vor 1992 geborene Kinder gemacht wurden.

Um die Verbesserung für die Mütter schnell umzusetzen, erhielten damals aus Gründen der „Verwaltungsvereinfachung und Verwaltungspraktikabilität“ nur jene Rentnerinnen den zweiten Rentenpunkt, die bereits Anspruch auf ein Jahr Kindererziehungszeiten hatten. So regelt es der Paragraf 307d des Sozialgesetzbuches VI. Danach muss bereits eine Kindererziehungszeit für den zwölften Kalendermonat nach Ablauf der Geburt bestanden haben.

Verwaltungsvereinfachung führt zu Kuriosum

Viele Adoptionen erfolgen aber nach dem ersten Lebensjahr. Daher waren von der Rentenerhöhung rund 40.000 Adoptivmütter und -väter ausgenommen. „So kommt es zu folgendem Kuriosum. Bei einem Kind, das wenige Tage nach dem ersten Geburtstag adoptiert wurde, hat die leibliche Mutter Anspruch auf die erhöhte Kindererziehungszeit. Das Kind war im zweiten Lebensjahr aber gar nicht mehr bei ihr“, schildert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern die Folgen.

Das DIA verweist auf Kompromissvorschläge des Bundesverbandes der Pflege- und Adoptiveltern (PFAD). Danach sollten Mütter, also auch Adoptiv- und Pflegemütter, für alle Kinder bis zwölf Jahre mindestens einen Entgeltpunkt erhalten. Das wäre ebenfalls eine pauschale verwaltungsarme Lösung. Alternativ könnten Adoptivmütter auf Antrag die zusätzlichen Entgeltpunkte verlangen. Sie müssten dann die Erziehungszeiten im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes zusammen mit dem Antrag nachweisen.

Weitere Informationen zum Thema enthält ein umfangreicher Beitrag auf den Internetseiten des DIA.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge vom 24.05.2018

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Webseite der Initiative „Dialogforum Pflegekinderhilfe“ ist online

Posted on Mai 24, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logoDie frisch ans Netz gegangene Website www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de macht der Öffentlichkeit und der Fachwelt die Debatten und Ergebnisse des Dialogforums Pflegekinderhilfe zugänglich! Das Dialogforum Pflegekinderhilfe hat zur Aufgabe, im Dialog mit unterschiedlichen Akteur_innen im Feld, der Fachpraxis und der Politik, fachliche Handlungs- und gesetzliche Änderungsbedarfe herauszuarbeiten. Diese Erkenntnisse werden auf der nun veröffentlichten Web-Seite in Form von Dokumentationen themenspezifischer Veranstaltungen, Expertisen und Diskussionspapieren der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Vertiefend wurden Fragen im Feld behinderter Pflegekinder und der Inklusion, des Übergangs ins Erwachsenenlebens (Care-Leaving), der Migration und der Vormundschaft behandelt.

Zum Hintergrund: Im Zuge der Neubestimmung des SGB VIII wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Aufgabe es unter anderem war, Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe zu definieren und Vorschläge zu unterbreiten. Parallel dazu hat das BMFSFJ ab Juni 2015 die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit der Organisation und Gestaltung des Dialogforums Pflegekinderhilfe beauftragt.

Unter der Internetadresse www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de können alle Texte abgerufen und der Verlauf der Diskussion nachvollzogen werden. Gerne steht die IGfH für Rückfragen unter igfh@igfh.de (www.igfh.de) oder unter der Telefonnummer 069/633986 0 zur Verfügung.

Quelle: IGFH

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PFAD Kinderfreizeit „Auf den Spuren von Mogli“ vom 29.07.-03.08. in Rheinland-Pfalz

Posted on Mai 16, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. bietet in Kooperation mit dem PFAD Bundesverband e.V. vom 29.07 bis 03.08.2018 für Kinder von 7 bis 11 Jahren in Trippstadt eine Kids-Freizeit an: „Auf den Spuren von Mogli“.

Zum Start am Sonntagabend treffen sich die Familien um 18 Uhr zum Grillen. Nach einem interessanten Spiel dürfen die Eltern nach Hause fahren und für die Kinder beginnt das Überlebenstraining im Dschungel. „Auf den Spuren von Mogli“, dem jungen Helden des Dschungelbuchs von Rudyard Kipling, wollen wir unsere Teamfähigkeit bei der Spurensuche beweisen. Erlebnispädagogische Möglichkeiten werden bei Spaß und Spiel gefördert.

Die Kinder brauchen: Kleidung und Schuhe für jedes Wetter, Waschzeug, Schwimmsachen, Rucksack und Taschenlampe. Da elektronische Geräte im Dschungel keinen Empfang haben, sollen diese bitte zu Hause gelassen werden. Auch Taschengeld ist nicht erforderlich. Wir bitten sie die Dschungelkids am Freitag, den 3.08.18, nach dem Mittagessen, ca. 13:30 Uhr abzuholen.

Der Kostenbeitrag für Mitglieder liegt bei 60 Euro, Nichtmitglieder zahlen 180 Euro für Unterkunft, Vollverpflegung, Abenteuer und Betreuung. Nach Überweisung des Beitrags ist ihre Anmeldung verbindlich. Nähere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung die noch bis zum 16.06.2018 möglich ist.

PFAD für Kinder, Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz
IBAN: DE27 5519 0000 0490 1700 16

Kontakt: Tel: +49 6349 1020, e-mail: johannes.rupp@t-online.de

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Adoptionstag in Bayern: „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes“ am 16.06. in Mühlhausen

Posted on Mai 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Veranstaltungen |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. veranstaltet am Samstag, den 16.06.2018 in Mühlhausen den Adoptionstag 2018 zum Thema „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes„.

Als Referentinnen werden Susanne Fuchs und Judith Marz von Eltern für Afrika e.V. sprechen.

Weitere Informationen über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Mo-Fr von  8-11.30 Uhr)

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„Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen“ am 05.06. in Augsburg

Posted on Mai 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 05.06.2018 ein zur Fortbildung „Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen“ mit Traumatherapeutin Birgit Hildebrandt.

Aktuelle psychische Auffälligkeiten, Kompetenzen, Entwicklungsstand und schulische Leitungen des Kindes/Jugendlichen, aber auch das familiäre Umfeld spielen fließend in die Diagnose ein. Die notwendige Toleranz der Umwelt und die speziellen Hilfen bekommt man besser mit Diagnose als mit nur einem Verdacht!

Frau Hildebrandt hat durch ihre Arbeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin einen hohen Erfahrungsschatz und wird anhand von Beispielen das Seminar praxisnah gestalten. Zuerst werden die Unterschiede zwischen Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater veranschaulicht um die jeweilige Vorgehensweise besser verstehen zu können.

Was bedeutet eine Diagnose und welche Behandlungsmöglichkeiten resultieren daraus?

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 2/2018: „Vorgeburtliche Beeinträchtigungen“

Posted on Mai 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

logoAusgabe 2/2018 der PFAD Fachzeitschrift beschäftigt sich mit dem Thema „Vorgeburtliche Beeinträchtigungen„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner (im Editorial): „Ein kleines Neugeborenes kommt auf diese Welt und hat schon die Erlebnisse der Schwangerschaft im Gepäck. Es können schöne Erinnerungen sein, z.B. an die Musik von Mozart, die Babys im Mutterleib schon ab der vierten Woche gut tut. Ein Großteil unserer Pflege- und Adoptivkinder macht ganz andere Erfahrungen in der Schwangerschaft. Schädigende Stoffe wie Alkohol, Nikotin oder harte Drogen beeinträchtigen ihre Entwicklung massiv. Belastende Lebensumstände der Mutter prägen die Schwangerschaft und lassen Mutter und Kind nicht zur Ruhe kommen. Erschreckend ist auch, dass traumatischer Stress das Erbgut verändern kann und sogar an nachfolgende Generationen weiter gegeben wird.
Die Auswirkungen zeigen sich in Verhaltensstörungen unterschiedlicher Ausprägung. So früh schon belastete Kinder benötigen aufgrund ihrer chaotischen Vorerfahrungen besonders viel Stabilität und Sicherheit. Die Beiträge im Heft geben nützliche Tipps zur Gestaltung des erzieherischen Alltags. Die eigene Haltung im Umgang mit Betroffenen ist bedeutsam. Eine optimistische und zugleich realistische Perspektive auf die Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes sollte stets erhalten bleiben, auch wenn Rückschläge und Enttäuschungen zwischenzeitlich entmutigen. Daneben bilden liebevolle Konsequenz und absolute Verlässlichkeit günstige Voraussetzungen für eine gute Entwicklung. “

Einige Inhalte:

  • Carmen Thiele: Vorgeburtliche Belastungserfahrungen von Adoptiv- und Pflegekindern und ihre Auswirkungen
  • Janina Dyba, Diana Moesgen & Michael Klein: Crystal Meth in der Schwangerschaft – Auswirkungen auf die Kindesentwicklung und die Bedeutung für Pflege- und Betreuungspersonen
  • Katrin Boger: Umgang mit frühen Traumata bei Pflege- und Adoptivkindern
  • Gela Becker: Kinder und Jugendliche mit FASD – Herausforderungen für die Schulen
  • Zum Mitmachen! Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern
  • Ein PFAD-Wochenende in Berlin
  • Vorstandswahl
  • Treffen mit MdB Marcus Weinberg
  • PFAD Ländergremium 1/2018
  • Gut vernetzt

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Kinderferien in Dänemark vom 07.-14.07

Posted on April 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD Nordfriesland – Kreisverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Nordfriesland e. V  lädt Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien von 8–12 Jahren zur Ferienfreizeit nach Hojer. Die Dänemark-Ferien finden von Samstag, den 07.07. bis Samstag, den 14.07.2018 statt.

Die Anmeldung ist noch bis zum 15.05.2018 möglich bei Ute Parthenheimer und Björn Petersen 04661 3260 oder 0173 6330237.

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Familienwochenende für Berliner und Brandenburger Pflege- und Adoptionsfamilien vom 15.-17.06.

Posted on April 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches |

logoDer PFAD für Kinder Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. lädt alle Berliner und Brandenburger Pflege- und Adoptionsfamilien vom 15.-17.06.2018 zum Familienwochenende mit Spiel und Spaß ins Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ Frauensee ein.

Während des Wochenendes findet auch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes sowie eine Fortbildung mit RA Benjamin Raabe zum Thema „Teilhabe für Pflegekinder-insbesondere §35a und §53“ statt.

nähere Informationen

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Innere Mission ehrt Radiosendung“Nah dran“ über Pflegefamilien

Posted on April 12, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoDie Bayern-2-Autorin Katharina Hübel erhält für ihre Sendung „Eltern ohne Rechte – Das Extreme Leben als Pflegefamilie“ den diesjährigen Karl-Buchrucker-Preis der Inneren Mission in München. Der Preis geht jedes Jahr an Journalisten, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen.

Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

nähere Informationen zur Preisvergabe und Möglichkeit zum Anhören der Sendung

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„Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ am 17.05. in Augsburg

Posted on April 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 17.05.2018 ein zur Fortbildung „Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten“ mit Igor Djukic, Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie.

Es werden Filmausschnitte gezeigt, in denen junge Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde. Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, sie sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Es kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Sie beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilfslosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen vom Referenten.

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Fall Chris in Hamburg

Posted on April 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoAnläßlich der eskalierenden Auseinandersetzung zwischen Pflegeeltern und einem Amtsvormund bezüglich der Auswahl der Einrichtung für die Unterbringung eines 17-jährigen behinderten Pflegekindes aus Hamburg, meldet sich Edda Jacobs, Vorsitzende des Hamburger PFAD Landesverbandes Freunde der Kinder e.V. im Artikel „Fall „Chris“: Strafanzeige gegen Amtsvormund“ im Hamburger Abendblatt vom 09.04.2018 zu Wort:

„Es ist für uns völlig unverständlich, dass der Amtsvormund eine so lebenswichtige Entscheidung über den zukünftigen Lebensort seines Mündels gegen den eindeutig geäußerten Wunsch des jungen Menschen treffen kann.“ Auch in der Wahl der Einrichtung sollte der Wunsch des Jugendlichen unbedingt Gehör finden. „Schließlich muss der junge Mann einen großen Teil seines Lebens dort zukünftig verbringen.“

Aus Besuchen bei Familie Krusch wisse sie, dass die Pflegeeltern alle Fördermöglichkeiten für Chris umgesetzt haben und stets das Wohl des Kindes vor Augen hatten. „Es ist fatal, dass auch in diesem Fall die Pflegeeltern offensichtlich wieder einmal nicht als Experten für ,ihr Kind‘ gelten“, sagt Edda Jacobs. Und dass durch den Wechsel des Amtsvormunds bisherige Entscheidungen und die Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern überhaupt infrage gestellt würden. „Wie kann es sein, dass man glaubt, jemand, der Chris einmal im Monat für eine Stunde besucht, könne ihn besser kennen als das Ehepaar Krusch, das ihn schon viele Jahre rund um die Uhr begleitet hat?“

Aus ihrer Sicht ist es notwendig, dass zwischen Pflegeeltern und Amtsvormund eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit erfolgt. „Oder noch besser, dass Pflegeeltern bei langjährigen Pflegeverhältnissen, wie auch vom Gesetzgeber vorgesehen, die Vormundschaft übertragen wird.“

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„Kinder psychisch kranker Eltern erzählen“ am 14.05. in Augsburg

Posted on April 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPfad für Kinder Augsburg e.V. lädt am 14.05.2018 zur Fortbildung „Kinder psychisch kranker Eltern erzählen“ ein.

„Wenn man psychisch krank ist, dann tut die Seele weh“ (Lena, 8 Jahre)

Wie geht es eigentlich den Kindern, wenn die Mama oder der Papa psychisch erkranken, in eine Krise geraten oder in die psychiatrische Klinik eingewiesen werden?

Wie erleben die Kinder die für sie schwer verständlichen Verhaltensweisen, die oft verwirrenden Stimmungsschwankungen oder Wahnwelten der psychisch kranken Eltern? Und wie erklären Kinder mit ihren eigenen Worten die psychiatrischen Krankheitsbilder?

Livia Koller hat in ihrer Arbeit in der Kindersprechstunde am Bezirkskrankenhaus Augsburg zahlreiche Gespräche mit betroffenen Kindern geführt und stellt an diesem Abend die Sichtweisen, Erlebenswelten und Erfahrungen der Kinder mit psychisch kranken Eltern vor.

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Kinder/Jugend-Veranstaltungen des Pfad für Kinder Augsburg im Frühjahr/Sommer 2018

Posted on April 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue PFAD Aktions- und Verbundprogramm des Ortsvereins Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. für Frühjahr/Sommer 2018 ist online:

  • 28.04.18 Kosmetik-Workshop (8 und 12 Jahre)
  • 05.05.18 Detektivgeschichte und T-Shirt-Druck (8 und 12 Jahre)
  • 08.-10.06.18 Abenteuer auf dem Reiterhof (ab 8 Jahren)

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Petitionen zum Thema Mütterrente

Posted on März 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Petition Rentengerechtigkeit für ALLE Mütter – weg mit der geplanten „Mehrwert-Mütterrente“ auf change.org fordert für alle Mütter – egal wie viele Kinder sie vor 1992 geboren haben – 3 Rentenpunkte.

Die Petition einer Adoptivmutter auf epetitionen.bundestag.de fordert ähnlich:
„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Mütterrente II alle Mütter berücksichtige, unabhängig davon, wie viele Kinder sie hat, in welchem Jahr die Kinder geboren wurden und ob ein Kind leiblich oder adoptiert ist.“ und untermauert seine Forderung mit einem einleuchtenden Beispiel, das die Ungerechtigkeit gut veranschaulicht.

Durch elektronisches Mitzeichnen der Petitionen können Sie die Forderungen der Petenten unterstützen und online diskutieren.

Auch der PFAD Bundesverband e.V. setzt sich politisch für Nachbesserungen beim Thema Mütterrente ein. Er fordert für alle Adoptiv- und Pflegemütter die Anerkennung der Erziehungsleistung, auch wenn diese erst jenseits des 1. Lebensjahres des Kindes begonnen hat!

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PFAD Ländergremium I/2018 „Teilhabe für Pflegekinder“ am 21./22.04. in Berlin

Posted on März 6, 2018. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoNicht selten erleben Pflegeeltern, dass die ganz gesunden Kleinstkinder, die sie als Pflegekinder bei sich aufgenommen haben, Entwicklungsprobleme mitbringen. Spätestens in der Schulzeit werden seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen unübersehbar. Welche Auswirkungen haben diese Einschränkungen auf die Rahmung des Pflegeverhältnisses, welche (Rechts-)Ansprüche bestehen für diese Kinder.
Manchmal sind bei der Gewährung von Vollzeitpflege auch die seelische Behinderungen oder/und leichte kognitive Einschränkungen der Kinder bekannt. Haben diese Kinder zusätzlich Anspruch auf Teilhabe aus der Eingliederungshilfe?

Diesen Fragen wollen die Deligierten der PFAD Landesverbände im Ländergremium I am 21./22. April 2018 in Berlin nachgehen.

Die PFAD Ländergremien dienen der Kontaktpflege zwischen den PFAD Landesverbänden und Landesgruppen und greifen zur fachlichen Weiterbildung zweimal jährlich ein zentrales Thema auf.

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Väter in der Pflegekinderhilfe

Posted on Februar 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Publikationen |

logoDie Website www.väter-in-Niedersachsen.de weist auf die Ausgabe 04/2017 der PFAD Fachzeitschrift zum Thema „Väter“ hin:

„Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. berichtet in der Ausgabe 04/2017 seiner Fachzeitschrift über Väter und die Pflegekinderhilfe. In Interviews wird deutlich, dass Pflegeväter ein eher modernes Modell von Elternschaft und Partnerschaft leben. Die aktive Beschäftigung mit den Kindern gehört zu ihrem Selbstbild als Vater ebenso dazu wie emotionale Zuwendung.

Der Kontakt von Jugendhilfeträgern zu Pflegevätern wird aus verschiedenen Gründen als eher schwierig gesehen. Verbesserungen im Terminmanagement, eine größere Anzahl männlicher Kollegen in den Fachdiensten und spezielle Angebote für Adoptiv- und Pflegeväter sind denkbare Wege zu einer besseren Ansprache. Ergebnisse von Interviews und eine Umfrage unter Pflege- und Adoptivvätern zu diesem Thema werden in der Zeitschrift vorgestellt. Außerdem geht es um die Frage, wie eigene schwierige Kindheitserfahrungen die Beziehung von (Pflege-) Vätern zu ihren Kindern beeinflussen können und welche Unterstützungsangebote es gibt.

Und welches Bild machen sich Kinder von ihren Pflege- und Adoptivvätern? Kinderantworten auf diese Frage runden den Zeitschriftenschwerpunkt ab.“

Quelle: Newsletter „Väter in Niedersachsen“ vom 27.02.2018

nähere Informationen zur PFAD Ausgabe 4/2017

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Workshops: „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarben – Wie stärken wir uns und unsere Kinder?“ ab April in Hamburg

Posted on Februar 16, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAn vier zusammenhängenden Abenden für Pflege- und Adoptiveltern veranstaltet Freunde der Kinder, der PFAD Landesverband in Hamburg, Workshops zum Thema „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarben – Wie stärken wir uns und unsere Kinder?„.

Am 16.04., 04.06., 06.09. und 29.10.2018 jeweils von 20 – 22.00 Uhr werden unter der Leitung von Eva Krohn und Andrea Wiechmann folgende Themen bsprochen:

  • Zusammenleben von weißen Eltern mit Schwarzen Kindern / Kindern of Colour
  • Was gelingt, was prägt uns und wo gibt es Konflikte?
  • Wie gehen wir mit Alltagsrassismus um?
  • Sprache und Bedeutung von Begriffen
  • Empowerment für uns und unsere Kinder
  • Vorbilder in sozialen Medien
  • Eigene Vorurteile

Die Anliegen der Teilnehmer/Innen werden berücksichtigt. Es wird Raum für Gespräche in Kleingruppen gegeben.

nähere Informationen

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„Schöne Momente“ in Pflege- und Adoptivfamilien

Posted on Februar 16, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logo

Foto: © Jutta Rotter – pixelio.de

Haben Sie lustige, überraschende, erfreuliche Momente mit Ihren Kindern erlebt? Bitte schreiben Sie sie auf und senden Sie Ihren Text per E-Mail an die Redaktion der PFAD Fachzeitschrift:
Redaktion@pfad-bv.de, Betreff: Schöne Momente

Mitmachen lohnt sich! Unter den Einsender_innen werden Bücher verlost, die uns freundlicherweise von den AutorInnen zur Verfügung gestellt wurden:

  • Irmela Wiemann: „Herzwurzeln“
  • Barbara Walker: „Jonathan“
  • Rolf Zuckowski: Rolfs Pixi-Liederbücher
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