Pflegefamilie

Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände formuliert Positionspapier für 2017

Posted on Februar 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logologo_rt_2016Mit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulieren ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28.-30.03.2017 in Düsseldorf informiert der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände in Halle 4 an Stand A45 über seine Arbeit und lädt zu einem Workshop zum Thema „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG) ein.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 19.05. in Neudietendorf/Thüringen

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 19.05. lädt die Paritätische Akademie Thüringen pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule, Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Interessierte ein zu einem Seminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern„.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

BumF: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Bundesfachverband umF (BumF) nimmt Stellung zum Gesetzentwurf zur schnelleren Abschiebung und warnt vor Dauerkasernierung und Desintegration von Flüchtlingskindern:

Am 9. Februar 2017, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Großteil der Ministerpräsidenten der Länder auf einen 15-Punkte-Plan zur „schnelleren Abschiebung“ verständigt – am 15. Februar lag bereits ein Gesetzentwurf vor. Der Bundesfachverband umF (BumF) sieht unter anderem die Pläne zur Ausweitung der Pflicht in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen zu verbleiben, die Nichtbeachtung des Kindeswohlvorrang sowie die Gefahr einer pauschalen Pflicht zur Asylantragsstellung bei umF mit großer Sorge.

Quelle: BumF vom 14.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Ihre Erfahrungen zählen! PFAD Umfrage zum Thema „Umgänge in besonderen Situationen“

Posted on Februar 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die nächste Ausgabe der Fachzeitschrift PFAD wird sich mit Umgängen in besonderen Situationen beschäftigen, deshalb möchte die PFAD Redaktion gerne wissen, welche Erfahrungen Pflege- und Adfoptiveltern haben mit Besuchskontakten in besonderen Umgebungen, etwa Einrichtungen von Therapie, Psychiatrie oder Justizvollzug, begleiteten Umgängen, der Kontaktgestaltung mit behinderten Herkunftseltern, virtuellen Kontakten, Familienfeiern mit der ganzen Herkunftsfamilie oder ähnlichen, nicht alltäglichen Begegnungen.

Die Redaktion stellt aus den eingegangenen, anonymisierten Erfahrungsberichten einen Artikel zusammen, der zeigen soll, was Pflege- und auch Adoptiveltern alles ermöglichen, um die Kontakte ihres Pflegekindes zu seiner Familie zu gewährleisten, wie die Kinder damit umgehen und wie sie dabei gut begleitet werden können.

Bitte senden Sie Ihre Kurzbeiträge bis zum 31. März an redaktion@pfad-bv.de.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Besuchen Sie den Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände beim Jugendhilfetag!

Posted on Februar 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logologo_16djhtDer Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände wird auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf in Halle 4 an Stand A45 über seine Arbeit informieren.

Der Beitrag des Runden Tisches zum Fachkongress ist der Workshop „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG).

Hintergrund:
Initiiert vom PFAD Bundesverband treffen sich seit Juni 2012 Vertreterinnen und Vertreter der vier bundesweit agierenden Organisationen

  • Agenda Pflegefamilien
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.V.
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

als Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände.

logo_rt_2016Dieses Gremium wird als gemeinsames Sprachrohr genutzt, um sich auf politischer und fachlicher Ebene mit der geballten Kraft der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände bundesweit für die Belange der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien einzusetzen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 25.03. in Trier

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 25.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“.

Anhand der internationalen Pflegekinderforschung zeigt Dr. Mériem Diouani-Streek sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib auf. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD 1/2017: „Psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logotitelbild20pfad1_2017_th250PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial: „Unsere erste Ausgabe in diesem Jahr greift das Thema psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkindern auf. Eine herausfordernde Aufgabe für Pflege- und Adoptiveltern.
Sind die psychischen Auffälligkeiten des Kindes bei der Aufnahme bekannt, stellen sich Fragen: Wie werden wir im Familienkreis damit umgehen können? Finden wir die Balance zwischen verständnisvoller Rücksicht und motivierender Anforderung?
Wie geht es Pflege- und Adoptiveltern, die im Laufe der Zeit Auffälligkeiten feststellen, die nicht mehr mit Verhaltensstörungen und Entwicklungsverzögerungen zu erklären sind, sondern auf ein psychisches Problem hinweisen? Für die Kinder und Jugendlichen müssen die passenden Behandlungen und Therapien gefunden werden und die Familie muss in die neue Herausforderung – ein psychisch krankes Kind zu betreuen – hineinwachsen. Ein gutes Netzwerk von Jugendamt, Ärzten und Therapeuten trägt wesentlich dazu bei. Die beste Voraussetzung, um die psychische Problematik zu bewältigen, ist eine stabile und verlässliche Pflege- oder Adoptivfamilie.“

Einige Inhalte:

  • Regina Taurines, Marcel Romanos: Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen bei Pflege- und Adoptivkindern
  • Bindung und Psychosomatik aus Sicht des Kinder- und Jugendpsychiaters Karl Heinz Brisch: Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit – alles nur Einbildung?
  • Mira Vasileva, Franz Petermann: Posttraumatische Belastungssymptome von Pflegekindern im Vorschulalter: Ergebnisse einer Online-Studie
  • Carmen Thiele: Zwischen Alltagssorge, elterlichem Engagement und rechtlichen Nebelschwaden
  • Ingrid Drißl: Was bringt das Adoptivkind mit, was kann die Adoptivfamilie mitgeben und entwickeln?
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche von Pflegekindern nach Eintritt der Volljährigkeit

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Telefonische Expertensprechstunde „Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD“ am 15.02.

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. Über neue bzw. geänderte sozialrechtliche Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde.

Seit Anfang 2017 hat sich in der Sozialgesetzgebung einiges getan – Bundesteilhabegesetz, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung – mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Welche Teilhabeleistungen dafür beantragt werden können, darüber informiert und berät
Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

am Mittwoch, den 15. Februar 2017
von 10-12 Uhr
unter der Rufnummer 02244/ 877 32 40

Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“ von Bea Menger neu erschienen. Das Buch schildert die Erfahrungen einer Pflegemutter, die ihr Pflegekind mit FAS vom Baby- bis ins Erwachsenenleben begleitete. Anhand der einzelnen Lebensabschnitte werden typische Verhaltensmerkmale von FAS aufgezeigt. Zur besseren Förderung des Kindes wird für eine frühe Diagnosestellung plädiert. Ein Buch nicht nur für Eltern von Kindern mit FASD.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorankündigung: „FASD – unberechenbar!? am 29./30.09.2017 in Hamburg

Posted on Februar 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas Thema „FASD – unberechenbar!?“ der Fachtagung 2017 des FASD Deutschland e.V. stellt viele Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Es gibt nicht die Behandlungsmethode oder Vorgehensweise bei der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD)! Therapien, Schulbesuch, Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten  müssen individuell angepasst werden. Was bei dem einen passt, passt noch längst nicht bei dem anderen, unberechenbar eben.

Am 29./30.09.2017 werden in Hamburg-Bergedorf hierzu Vorträge und Parallelvorträge stattfinden.

zur Vorankündigung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“ am 18.03. in Freiburg

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“.

Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg erörtert typische Verläufe in der jugendlichen Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern mit ihren Problemen und Chancen sowie die Verselbstständigung und den Übergang ins Erwachsenenalter anhand wissenschaftlicher Grundlagen und vielen Beispielen aus seiner Praxis.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Careleaver Fortbildung für Pflegeeltern und Pflegekinder am 11.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Familien für Kinder gGmbH bietet am 11.03.2017 in Berlin ein Seminar zum Thema „Careleaver – Der Weg in die Selbstständigkeit“ an.

Das „Starter-Seminar“ richtet sich an Pflegeeltern und Jugendliche, in deren Pflegefamilie der Übergang in die Selbstständigkeit bevorsteht. Im Seminar soll es um rechtliche, pädagogische und lebenspraktische Fragen gehen. Wie bekommen junge Menschen auch über das 18. Lebensjahr hinaus noch „Hilfe für junge Volljährige“, wenn sie das individuell benötigen?

Was ist der richtige Zeitpunkt für den Übergang? Was müssen junge Menschen an Wissen und Fähigkeiten mitbringen, um fit für das selbstständige Leben zu sein? Welche Schritte sind zu gehen? Wie können die Pflegeeltern diesen Übergang gut unterstützen und begleiten? Was wollen die jungen Menschen eigentlich, und wurde das in der Hilfeplanung ausreichend berücksichtigt? Wie kann man sich gut auf die Hilfeplangespräche vorbereiten?

Wenn Sie spezielle Fragen haben, können sie diese vor dem Seminar zuzuschicken, damit sich die ReferentInnen darauf vorbereiten können: info@careleaver-kompetenznetz.de

Anmeldeschluss ist der 04.03.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

Posted on Februar 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoGemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.02.2017:

Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Köln, 03. Februar 2017. Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler erklärt: „Wir haben heute von fast überall Zugriff auf das Internet. Das eröffnet unzählige spannende Möglichkeiten, schafft aber auch neue Herausforderungen. Gerade Jugendliche müssen lernen, das Netz selbstbestimmt und im richtigen Maß zu nutzen. Sonst besteht die Gefahr, dass für das reale Leben neben dem virtuellen kein Platz mehr bleibt. Mittlerweile sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011. Eine unserer zentralen Aufgaben besteht deshalb darin, Medienkompetenz vorzuleben und aktiv zu vermitteln.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Online sein ist für Jugendliche wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Dabei gibt es bei der Nutzung von Computerspielen und Internet besonders bei der jüngeren Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren deutliche Geschlechtsunterschiede: so nutzen 84,3 Prozent der Mädchen täglich Soziale Netzwerke, gleichaltrige Jungen zu 77,2 Prozent. Dagegen spielen 36,2 Prozent der männlichen Jugendlichen täglich Computerspiele, bei den gleichaltrigen Mädchen sind dies nur 11,3 Prozent. Die Zahlen bestätigen, wie wichtig es ist, Jugendlichen die Risiken der exzessiven Nutzung von Internet, Smartphones und Computerspielen aufzuzeigen. Darüber hinaus gilt es, Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen für ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.“

Gemeinsam Zeit zu verbringen ist für Familien wichtig. Damit – rund um Smartphone, Computerspiele und Soziale Netzwerke – diese Familienzeit für Eltern und Kinder gelingt, empfiehlt die BZgA Eltern, folgende Punkte zu beachten:

  • WANN? Mit dem Kind Zeitvereinbarungen treffen. Zeitkonten, wie zum Beispiel acht Stunden Spielzeit pro Woche, können gemeinsam geplant werden.
  • WAS? Gemeinsam festlegen, welche Angebote Kinder nutzen können. Dabei ist der Jugendschutz zu beachten. Einige Soziale Netzwerke sind beispielsweise zwar ab 13 Jahren erlaubt, werden aber von Pädagogen erst wesentlich später zur Nutzung empfohlen.
  • WO? Der Standort des PCs oder die Nutzungsorte des Smartphones haben großen Einfluss darauf, wann und wie Kinder und Jugendliche sie nutzen.
  • WAS SONST? Je abwechslungsreicher die Familienzeit gestaltet ist, umso zugänglicher sind Kinder und Jugendliche für andere Erlebnisse als online zu sein.

Präventionsangebote der BZgA im Überblick

Die Materialien können kostenlos bestellt werden bei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

Ein Faktenblatt zur BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ ist unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/ zu finden.

Die neuen Studiendaten stehen als ‘Teilband Computerspiele und Internet‘ der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download zur Verfügung.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Einladung zu einer Auszeit für Adoptiv – und Pflegeeltern am 29.04. in Koberg

Posted on Februar 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zeit zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade für Adoptiv – und Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Diese Familien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Kinder Teil ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinken zu können, weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal nur seinen ganz eigenen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können, einmal nur für sich ganz allein da zu sein. Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg, der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, hat maßgeblich dazu beigetragen. Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg lädt Adoptiv – und Pflegeeltern zum Malworkshop „Gemeinsam neue Wege gehen“ ein. Unter der fachlichen Anleitung der freischaffenden Künstlerin sowie Kunst – und Kreativtherapeutin Hanny Barth (www.nordgalerie.com), haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein individuelles Kunstwerk zu gestalten.

Vorkenntnisse oder besonderes Talent zum Malen und Zeichnen sind nicht erforderlich – jeder wird mit einem tollen Bild nach Hause gehen. Der Workshop findet am Sonnabend, 29. April 2017 von 10 Uhr bis 18 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“, Koppelkaten 7 in 23881 Koberg statt.

Die Kosten für Künstlerin und Raum trägt der Verein. Getränke werden gestellt, es wird darum gebeten, etwas für ein Mittagsbuffet mitzubringen. Der Eigenanteil für die Materialkosten beträgt 30 Euro pro Teilnehmer für Leinwand, Farben und andere Materialien.

Die Anmeldung erfolgt bitte verbindlich bis zum 31.März 2017 an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de oder telefonisch unter 04536-9979264.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Willkommensbroschüre für UMF neu aufgelegt

Posted on Februar 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn Zusammenarbeit mit Jugendliche ohne Grenzen hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) die vielfach nachgefragte Willkommensbroschüre neu aufgelegt. Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran mitgearbeitet.

  • Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen habe ich zu tun?
  • Was passiert alles in der ersten Zeit?
  • Wer kümmert sich um mich?
  • Und vor allem: Welche Rechte habe ich?

Dies und vieles mehr erfahren junge Flüchtlinge in der Broschüre in jugendgerechter Sprache. Die in 2016 überbearbeitete Willkommensbroschüre ist zurzeit nur auf Deutsch erhältlich. Weitere Sprachen folgen im April 2017.

Die Broschüre steht als Download kostenlos zur Verfügung:
Willkommen in Deutschland – Ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige [Deutsch]

Printversion: 2,50 Euro zzgl. Versand
Bestellungen (max. 50 Exemplare pro Einrichtung) an: info@b-umf.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ am 18.03. in Bremen

Posted on Januar 31, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 18.03.17 wird Britta Andreas in Bremen zum Thema „FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ referieren. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

Alkohol während der Schwangerschaft kann auch in kleiner Menge das Ungeborene im Mutterleib schädigen. Das damit verbundene Krankheitsbild wird unter fetalen Alkoholspektrum-Störungen, kurz: FASD, zusammengefasst. Die Betroffenen erleben häufig eine Einschränkung der Beziehungs- und Alltagskompetenzen. Viele legen ein Verhalten an den Tag, welches ihr Umfeld stark herausfordert. Oft haben sie ähnliche Aufmerksamkeitsdefizite wie bei einer AD(H)S Diagnose. Fast immer sind sie ihr Leben lang auf flexible, bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen angewiesen.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick zu diesem Thema: Es werden unterschiedliche Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Altersgruppen angesprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsweisen und Methoden vorgestellt, um einen angemessenen Entwicklungsrahmen zu bieten und Strategien aufgezeigt, um typische Überforderungssituationen bzw. Krisenmomente vermeiden zu helfen. Dabei wird auf Selbstsorge als Grundvoraussetzung zur Begleitung von FASD-Betroffenen eingegangen. Die TeilnehmerInnen erfahren niedrigschwellige Möglichkeiten zur Intervention in Krisenmomenten für die eigene Stabilisierung und die der Betroffenen.

  • Einführung in FASD – Zahlen und Fakten
  • Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
  • verstärkte Auswirkung durch Trauma
  • Begleit-Symptome, Mehrfachbeeinträchtigungen z.B. ADHS, chronische Erkrankungen
  • von typischen Verhaltensweisen über typische Fehleinschätzungen hin zur Wirklichkeit
  • Hilfsmittel
  • Prävention
  • Fallbeispiele

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Gastfamilien: Junge Afghanen haben Angst vor Abschiebung

Posted on Januar 30, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDIE WELT berichtet im Artikel „Pflegeeltern junger Afghanen in Sorge“ vom 30.01.2017 von den Bedenken deutscher Gastfamilie, dass die jungen Afghanen, die sie in ihre Familien aufgenommen haben, wieder abgeschoben werden.

Ein konkretes Beispiel aus dem Raum Nürnberg beschreibt der Artikel „Eltern haben Angst um ihren Pflegesohn aus Afghanistan“ in der SHZ vom 30.01.2017.

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) gibt Hinweise, wie man der Angst und Panik der jungen Menschen begegnen und ihnen zur Seite stehen kann.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

16. Internationale Bindungskonferenz vom 29.09. – 01.10.2017 in Ulm

Posted on Januar 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 16. Internationale Bindungskonferenz wird sich um das Thema „Die Macht von Gruppenbindungen – Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus“ drehen. Dazu lädt PD Dr. med. Karl Heinz Brisch vom 29.09. – 01.10.2017 nach Ulm ein.

Ein Säugling entwickelt in unserer Kultur anfangs nur zu wenigen Personen – in der Regel zu seinen Eltern – Bindungsbeziehungen. Im Laufe seines Lebens gewinnen Bindungserfahrungen in Gruppen immer mehr an Bedeutung, etwa in der erweiterten Familie, ebenso in Krippe, Kindergarten, Schule, Peer-Gruppen in der Adoleszenz, Arbeitsgruppen im Berufsleben, in Vereinen, Parteien, Religionsgemeinschaften.

Menschen können diese Gruppenbindungen als eine große Ressource und emotionale Sicherheit erleben, wie in der Pädagogik, in Selbsthilfegruppen, oder in der Gruppen-Psychotherapie.

Die Bindungsbeziehungen in und an Gruppen können aber auch gestört sein. Hierbei spielt die Psychodynamik innerhalb der Gruppe eine große Rolle. Gruppen können zur eigenen Angstabwehr andere Gruppen stigmatisieren und Kontrolle sowie Gewalt ausüben. Es kann zur Bildung von bösartigen Vorurteilen, Fanatismus und Radikalisierung kommen, was bis zum terroristischen Kampf gegen andere führen kann, die nicht der eigenen Gruppe angehören.

Welche Faktoren schützen? Wie können neue, sichere Beziehungen in Gruppen aufgebaut werden? Was müssen aufnehmende Pflege- und Adoptivfamilien wissen, damit ein Kind nach Gewalterfahrungen – etwa in Sekten – eine sichere Bindung entwickeln kann? Wie entsteht Radikalisierung in Gruppen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für diese Menschen hilfreich, die aus Gruppen aussteigen wollen, in denen sie traumatisiert wurden?

Die Konferenz wird sich mit den heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung und Gruppe auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte Forscher und Kliniker aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der gesunden Entwicklung in Gruppen sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach emotionalen Traumatisierungen in Gruppen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die kranke Menschen nach emotionaler Gewalterfahrung in Gruppen in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogInnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, PhysiotherpeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen und PolitkerInnen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ am 11.03. in Lüneburg

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 11.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Lüneburg das Seminar „Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“.

Im Seminar gibt Dipl. Psych. Dr. Andreas Böhmelt einen Überblick über Verfahrensabläufe und Aufgabe und Tätigkeit des Gutachters. Desweiteren werden aus psychologischer und pädagogischer Sicht Belastung und Bedeutung des Verfahrens für das Pflegekind sowie notwendige Anforderungen an alle Verfahrensbeteiligte erörtert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„– STOPP! – Ich kann nicht mehr! Von Kräftefressern, Stressauslösern und Ressourcen“ am 11.03. bei Bamberg

Posted on Januar 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. veranstaltet in Kooperation mit PFAD FÜR KINDER Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Bamberg und Umgebung e.V. am 11.03.2017 einen Regio-Fachtag Nord in Oberhaid (Lks. Bamberg) zum Thema: „– STOPP! – Ich kann nicht mehr! Von Kräftefressern, Stressauslösern und Ressourcen“.

Als Pflege- und Adoptiveltern sind Sie in Ihrem Erziehungsalltag mit oft sehr vielfältigen und vielschichtigen Gefühlen und Reaktionen konfrontiert. Überlastung und Erschöpfung sind häufig die Folgen. Auf dem Regio-Fachtag erhalten Sie Anregungen und Ideen, wie Sie Ihre psychische Widerstandskraft (Resilienz) stärken können. Sie lernen Ihre individuellen Energiequellen besser kennen und erhalten praktische Tipps zur Stressreduzierung.

Anmeldeschluss ist der 26.02.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Hamburg: Jugendhilfeinspektion übt Kritik im Fall Deljo

Posted on Januar 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Jugendhilfeinspektion Hamburg hat in ihrem Prüfbericht zum Fall des Ende 2015 durch Schütteln lebensgefährlich verletzten Babys Kritik am Betreuungskonzept des Jugendamtes geäußert: „Das Bemühen um eine gelingende Zusammenarbeit mit der Familie wird als nicht ausreichend eingeschätzt.“ Das damals neuneinhalb Monate alte Kind war nach einem Aufenthalt in Bereitschaftspflege wieder zu seinen Eltern gegeben worden.

Die Welt berichtet im Artikel „Misshandeltes Baby – Harsche Kritik an Betreuern“ vom 18.01.2017, dass als Reaktion auf den Bericht nun alle Kinder unter sechs Jahren, die im Zusammenhang mit Gewaltanwendung in Obhut genommen wurden, vor ihrer Rückkehr in ihre Familie in der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) untersucht werden sollen.

Zur Information durch die Staatsanwaltschaften Hamburg siehe auch Artikel „Prüfbericht zu Deljo offenbart Behördenfehler“ vom 18.01.2017 auf Focus.de

Der Pflegeelternrat Hamburg hatte im Januar 2016 zu diesem und ähnlichen Fällen Stellung genommen (wir berichteten).

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

BGH-Urteil zur Rückführung eines Pflegekindes

Posted on Januar 19, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rechtliches |

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 16. November 2016 (XII ZB 328/15) klargestellt, dass Pflegeeltern eine Rückführung des Pflegekindes nach § 1632 Abs. 4 BGB nur dann beanspruchen können, wenn zwischen der Herausnahme des Kindes aus ihrem Haushalt und der Einleitung des Verfahrens auf Anordnung des Verbleibs ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang besteht.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

LVR-Jugendhilfe-Report „Pflegekinderdienst“

Posted on Januar 19, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die kostenlose Zeitschrift Jugendhilfe-Report des LVR-Landesjugendamtes Rheinland widmet sich in ihrer Ausgabe 1/2017 dem Schwerpunktthema Pflegekinderdienst mit folgenden Beiträgen:

  • Sandra Terodde: Von kleinen und großen Schritten: Die Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe
  • Josef Koch: Dialogforum Pflegekinderhilfe – Mehr Rationalität gewinnen
  • Andreas Sahnen: Qualitätsentwicklung der Pflegekinderhilfe als Aufgabe der Jugendämter
  • Corinna Hops: Vereinsmeierei!? – Neues von der Trägerkonferenz der Erziehungsstellen
  • Corinna Petri, Judith Pierlings: Chance Bereitschaftspflege: Kernbotschaften des Modellprojekts Bereitschaftspflege
  • Silke Haake: Alternative Gastfamilie?
  • Corinna Hops: Von ehemaligen Pflegekindern lernen
  • Margarete Braun: Egal wie, … es ist nicht so einfach zu gehen … und seinen Weg zu finden

nähere Informationen und Downloadmöglichkeit

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02. in Köln

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH veranstaltet zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und weiteren Kooperationspartnern am 13./14.02.2017 in Köln die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung„.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können. Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen vermieden werden können. Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.“

Tagungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Noch freie Seminarplätze in Aurich, Holzminden und Würzburg

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Stiftung zum Wohl des Pflegekindes vermeldet für die folgenden Veranstaltungen noch freie Plätze:

  • Samstag, 04.02.2017, 9:30 – 15:30 Uhr, Würzburg:
    „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“
  • Montag, 13.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Holzminden
    „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“
  • Samstag, 18.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Aurich
    „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: „Normalitätskonstruktionen in den Biografien ehemaliger Pflegekinder“

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Beltz Juventa Verlagcsm_9783779934950_43df9f550e erscheint am 16.01. die Studie zur Dissertation von Dr. Daniela Reimer unter dem Titel „Normalitätskonstruktionen in den Biografien ehemaliger Pflegekinder„.

Die Dipl.-Pädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Biografieforschung, Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen, Normalität und Kultur.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarreise/ -freizeit für Pflegefamilien nach Sylt

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZum zweiten Mal lädt die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zu einer Seminarreise/ -freizeit nach Sylt ein. Vom 09.-13.04.2017 können Pflegefamilien erholsame Tage auf der Insel zu verbringen und Bildung und Urlaub miteinander verbinden.

Neben dem Seminar „Die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Vormund u. a. im Alltag einer Pflegefamilie“, werden zwei Workshops zu den Themen „Wie gelingen Pflegeverhältnisse?“ und „Besuchskontakte“ angeboten.

Während aller inhaltlichen Arbeitseinheiten werden die Kinder betreut, außerhalb dieser Zeiten findet keine Betreuung statt, sodass jede Pflegefamilie dann die Möglichkeit hat, die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Je nach Wetterlage und Möglichkeiten werden seitens des  Jugendgästehaus Puan Klent vielfältige Freizeitangebote und Ausflüge angeboten.

Anmeldeschluss ist der 15.02.2017.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ am 29.03. in Düsseldorf

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 29.03. veranstaltet die Diakonie Düsseldorf ein Tagesseminar für Fach- und Führungskräfte aus der Abteilung Jugendhilfe und Schule, das auch externen Interessenten offensteht.
Referentin Irmela Wiemann wird dabei über den „Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ sprechen.

Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen stellen Bezugspersonen vor große Herausforderungen. Mit dem Begriff Trauma ist nicht das Ereignis gemeint, sondern die Verwundung, die physiologisch im Körper und im Nervensystem des jungen Menschen zurückbleibt. Frühe Traumatisierungen können zu zahlreichen Persönlichkeitsveränderungen führen. Betroffene junge Menschen haben eine veränderte Wahrnehmung der Welt, können sich selbst oft nicht gut steuern und Konsequenzen ihres Handelns nur schwer einschätzen. So manches Kind, das sich einst überwältigt und ohnmächtig fühlte, ist nun „allergisch“ gegen Fremdsteuerung und kämpft um seine Autonomie.

Inhalte:

  • Kindliche Reaktionsmöglichkeiten auf traumatische Ereignisse
  • Traumatisierte Kinder und Strafe
  • Traumatisierte Kinder und Schule
  • Kinder anleiten, ihr „inadäquates“ Verhalten zu verstehen
  • Förderung der kindlichen Selbstheilungskräfte
  • „Trauma-heilende“ Pädagogik

Die TeilnehmerInnen lernen, Kinder und Jugendliche mit traumatischen  Erfahrungen  besser  zu  verstehen  und  angemessen auf sie einzugehen. Sie werden vertraut gemacht mit einer Pädagogik, die auf Stress und Strafe verzichtet, die Kinder und Jugendliche stabilisiert und ihre Selbstheilungskräfte liebevoll aktiviert.

nähere Informationen (S. 112, Anmeldung extern siehe S. 199)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien vom 05.-10.06. im Hochschwarzwald

Posted on Januar 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoErfrischend anders!“ heißt eine Familienfreizeit für Pflege- und Adoptivfamilien, die in den Osterferien (05.-10.06.) im Hochschwarzwald unter der Leitung von Elfi Hartung, Georg Hug und Prof. August Huber stattfinden wird.

Eine Auszeit für die ganze Familie, um durchzuatmen und neu aneinander Freude zu finden: das sind die Orientierungstage für Pflege- und Adoptivfamilien im Haus Feldberg-Falkau.
Eine ganze Woche in einem schönen weitläufigen Haus im Hochschwarzwald gemeinsam mit anderen, „ähnlich gestrickten“ Familien: Erfahrungen austauschen, neue Anregungen bekommen, miteinander lachen und erfrischt und gestärkt heimkehren!

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminare mit Irmela Wiemann 2017

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logowiemann250Die Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann ist eine sehr erfahrene und gefragte Referentin in den Bereichen Pflege-, Adoptiv- und Herkunftsfamilien. Neben zahlreichen geschlossenen Fortbildungsveranstaltungen für freie Trägern oder Jugendämter, stehen einige ihrer Seminare allen interessierten Fachkräften, Pflege- und Adoptiveltern offen. 2017 erstrecken sich ihre Fortbildungsangebote wieder über den gesamten deutschsprachigen Bereich:

Veranstaltungen in Deutschland:

  • 29.03.2017 in Düsseldorf
    Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Was ist denn nur mit Paula los?
    nähere Informationen (S. 112)
  • 19.05.2017 in Neudietendorf/Thüringen
    Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern 
    nähere Informationen
  • 28.09.2017 in Saarbrücken
    Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern
    nähere Informationen (S. 41)

Veranstaltungen in der Schweiz:

Veranstaltungen in Österreich:

  • 27. bis 28.01.2017 in Innsbruck
    Traumatisierte junge Menschen im Spannungsfeld der Schule: Wie können wir sie fördern ohne sie zu überfordern?
    Teilnehmende: Adoptiveltern mit Kindern aus aller Welt,
    Kontakt: barbara.mangweth@i-med.ac.at
  • 04.02.2017 in Klagenfurt
    Gelingende Bindungen in Pflegefamilien
    Teilnehmende Pflege- und Adoptiveltern
    Kontakt: ka.kbw@kath-kirche-kaernten.at
  • 06. bis 07.02.2017 in Salzburg
    Lehrgang: Eltern stärken (Modul 1)
    nähere Informationen
  • 25. bis 26.03.2017 in Wien
    Schule und Leistungsgesellschaft: die Balance zwischen fördern, fordern und liebevoll begleiten
    Teilnehmende: Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt
    nähere Informationen
    (2. Seminar mit persönlichen Anliegen am 18.11. und 19.11. in Wien)
  • 03. bis 04.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Traumapädagogik: Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
    nähere Informationen
  • 06. bis 07.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Biografiearbeit mit Kindern mit schwierigen Biografien
    nähere Informationen
  • 31.05.2017 in Linz
    Fachtag von Plan B
    Vortrag: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was brauchen Kinder, die in zwei Familien aufwachsen? +
    Workshop für Herkunftseltern: Mein Kind lebt in einer Pflegefamilie
    nähere Informationen
  • 21. bis 22.11.2017 in Leogang
    Den Alltag mit Pflege- und Adoptivkindern gestalten:
    Individuelle Wege finden – in der Schule und zu Hause
    Kontakt: esther.geisler@aon.at

Ausführliche Informationen zu Irmela Wiemann finden Sie auf ihrer Homepage.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 18.02. in Aurich

Posted on Januar 9, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 18.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Aurich das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Das Seminar mit Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ am 01.04. in Jever

Posted on Januar 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.04.2017 lädt Kolibri – Verein der Adoptiv- und Pflegeeltern und Freunde e.V. aus Wilhelmshaven zu einem Tagesseminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ nach Jever ein.

Wer bin ich? Wem gleiche ich? Wo gehöre ich hin? Warum musste ich von meiner Herkunftsfamilie fort? So lauten häufige (oft auch unausgesprochene) Fragen von Pflege- und Adoptivkindern.
Biografiearbeit hilft Pflegekindern, ihre Lebenssituation besser zu verstehen und vielleicht auch einen ersten Schritt zu tun, mit ihrem besonderen Schicksal Frieden zu schließen.
Wie kann ein Pflege- oder Adoptivkind eine gute Identität finden? Durch welche innere Haltung und durch welche Worte können aufnehmende Eltern ihr Kind unterstützen, auch wenn die Herkunftseltern besondere Schwierigkeiten mitbringen?

Anmeldeschluss ist der 31.01.2017.

Veranstaltungsflyer: Seite 1, Seite 2

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: „Sarah bedeutet für mich pures Glück“

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , |

Über die Aufnahme eines kleinen, an Spina bifida erkrankten Mädchens in eine Pflegefamilie berichten die Husumer Nachrichten im Artikel „Sarah bedeutet für mich pures Glück“ vom 04.01.2017.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

NRW erhöht Pflegegeld

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen erhöht die Pauschalbeträge bei Vollzeitpflege und Barbeträge gemäß § 39 SGB VIII ab 01.01.2017 um ca. 2,9 %. Die Erstattung der Kosten der Erziehung wurde in allen Altersgruppen um 7 € auf 248 € angehoben.

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen erhalten Vollzeitpflegeeltern somit mehr Pflegegeld als der Deutsche Verein empfiehlt.

Quelle: Runderlass des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW vom 23.12.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel zur Integration von umF in Gastfamlien

Posted on Januar 2, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mehr Integration geht nicht“ auf Deutschlandradio Kultur vom 21.12.2016 berichtet ausführlich von erfolgreichen und gescheiterten Vermittlungen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Gastfamilien: „Die Unterbringung in Pflegefamilien kann eine ausgesprochen gute Form der Integration sein – theoretisch, denn das Zusammenleben muss funktionieren.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

UMF: Bevorstehende Volljährigkeit= drohender abrupter Hilfeabbruch? Informationen zum Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährig

Posted on Dezember 28, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. appelliert gemeinsam mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. an die Entscheidungsträger der Länder und Kommunen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und junge Flüchtlinge nicht ohne reale Chancen auf schulische und berufliche Ausbildung sowie eine aufenthaltsrechtliche Unterstützung und Perspektivklärung aus der Jugendhilfe zu entlassen.

Sie haben deshalb eine Informations- und Handlungsgrundlage zum Thema Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährige zusammengestellt.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. vom 20.12.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 04.02. in Würzburg

Posted on Dezember 18, 2016. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 04.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Würzburg das Seminar „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert die Referentin Dipl. Psychologin Dr. Martina Cappenberg, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ am 16.02.2017 in Münster

Posted on Dezember 16, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Seit 2015 führt das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. ein Pilotprojekt zum Thema „Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ durch. Am 16.02.2017 findet in Münster ein erster Fachtag zum Modellprojekt statt. Den Fachtag „Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ veranstaltet das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und mithilfe einer Förderung durch das BMFSFJ.

Anmeldungen sind bis zum 01.02.2017 möglich.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bericht über das Buch „Es konnte mich nicht zerstören“ von Hanna Frey

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

RP Online berichtet im Artikel „Nie schämen – nie verdrängen“ vom 14.12.2016 über das neu erschienene Buch von Hanna Frey „Es konnte mich nicht zerstören“:

„…Ihre Geschichte sei nicht außergewöhnlich, sagt Hanna Frey. Es sei nur außergewöhnlich, dass sie öffentlich wird. Die heute 47-Jährige hat eine zerrissene Kindheit und Jugend hinter sich – zwischen Gewalt und Drogen, Kinderheim und Pflegefamilien. Wie hat sie es geschafft, dennoch ein normales Leben zu führen? Sie denkt nach, wählt ihre Worte mit Bedacht. Das Wichtigste sei, die Gedanken zuzulassen. Die Geschichte vom Hinterkopf nach vorne zu holen. Niemals verdrängen, niemals unter den Tisch kehren, niemals schämen…“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( 1 so far )

„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02.2017 in Köln

Posted on Dezember 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ findet am 13./14.02.2017 in Köln statt und bildet den Abschluss des Projekts „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ der Forschungsgruppe zur Pflegekinderhilfe an der Uni Siegen.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Das Forschungsprojekt hat sich mit den Fragen beschäftigt

  • wie der Zugang zu geeigneten Pflegefamilien verbessert werden kann,
  • wie es gelingen kann, bestehende Pflegeverhältnisse zu stabilisieren und
  • wie Übergänge für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gestaltet werden können

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können.
Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen
vermieden werden können.
Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Übergang ins Erwachsenenalter: „Care Leaver“ brauchen Unterstützung

Posted on Dezember 5, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Rechtsanspruch auf Hilfe für junge Volljährige ist zu stärken, fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim. Eine Arbeitsgruppe geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen.

Jugendhilfeleistungen werden oft beendet, wenn junge Menschen 18, also volljährig, werden. Diese jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung zum Beispiel in der Heimerziehung oder in Pflegefamilien aufgewachsen sind („Care Leaver“), müssen dann häufig den Übergang ins Erwachsenleben – in Ausbildung, Arbeit und Beruf – ohne weitere Unterstützung meistern. Für sie, die als Kinder und Jugendliche schwierige Lebenssituationen zu bewältigen hatten, ist diese Situation eine große Belastung, sagt die Sozialpädagogin Katharina Mangold. Junge Menschen, die dagegen bei ihren Familien aufwachsen, verlassen heute durchschnittlich das Elternhaus im Alter von 24 oder 25 Jahren. „Sie können bei Fragen und Unterstützungsbedarf in der Regel wieder nach Hause kommen. Das ist jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung aufgewachsen sind, vielfach verwehrt“, so Mangold.

Katharina Mangold und Professorin Kirsten Scheiwe vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik befassen sich in der Forschung mit diesen Lebenslagen. Sie teilen Forschungserkenntnisse und bringen Fachleute und Jugendliche zusammen, über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis sowie „Care Leaver“ kamen etwa im November auf einem Workshop an der Universität Hildesheim zusammen.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) sieht vor, dass Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenverantwortlichen Lebensführung für junge Volljährige gewährt werden sollen, wenn und solange dies aufgrund der individuellen Situation notwendig ist (§ 41 SGB VIII). Im Regelfall sind Hilfen also zu gewähren, wenn dieser Bedarf vorliegt. In der Praxis sieht es jedoch je nach zuständiger Kommune in Deutschland sehr uneinheitlich aus. In vielen Bereichen treffen die Betroffenen und auch Fachkräfte oft auf Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der benötigten Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen deshalb Fragen von Recht und Praxis, Problemen und Veränderungsbedarf der Hilfen für junge Volljährige. Thomas Meysen vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht berichtete über die geplanten Veränderungen der Hilfen für junge Volljährige durch die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII), die noch in dieser Legislaturperiode geplant ist. Professorin Sabine Dahm von der HAWK Hildesheim zeigte an Beispielen aus der Rechtsprechung der Gerichte, dass in den wenigen Streitfällen in erster Linie die jungen Menschen ihr Recht bekamen. Vor allem das Plädoyer der Vertreterinnen der Selbstorganisationen Anna Seidel (Careleaver e.V.) und Amina Önder (Jugend ohne Grenzen) zeigte, wie notwendig die Unterstützung über das 18. Lebensjahr hinaus für alle jungen Menschen ist. Der Vertreter der Jugendämter und Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe, Reinhard Niederbühl, unterstützt diese Forderung. Er zeigte auf, wie junge Menschen im Übergang unterstützt werden können. Professorin Susanne Gerner von der FH Darmstadt ergänzte diese Forderungen um die Problemlagen der jungen Erwachsenen mit einer sogenannten Behinderung. Henriette Katzenstein vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht forderte nicht nur ein Ende des „Verselbständigungswahns“ mit 18 Jahren, sondern eine „stand-by“-Option, so dass die jungen Menschen wieder Zugang zur Jugendhilfe haben, auch wenn sie diese bereits verlassen haben. Bernd Hemker von der Ombudschaft Jugendhilfe Nordrhein-Westfalen konnte diese Notwendigkeit auch an einzelnen Fällen deutlich machen. Es braucht einfach manchmal nochmals einige Monate Unterstützung, auch wenn der junge Erwachsene zunächst vielleicht selbst ausziehen wollte.

Alle Beteiligten fordern, dass die gegenwärtigen Reformen in der Kinder- und Jugendhilfe dahingehend zu prüfen sind, ob sie die Rechte für junge Volljährige transparenter machen und vor allem die Durchsetzungskraft in allen Kommunen verstärken. Es sind starke Rechtsansprüche für diese jungen Volljährigen notwendig, damit sie den Übergang ins Erwachsenenleben wie andere junge Menschen auch gestalten können.

Kurz erklärt: „Care Leaver“ in Deutschland / Forschungsergebnisse

Eine Arbeitsgruppe der Universität Hildesheim untersucht die Lebenslagen und Bildungswege von Care Leavern (= Jugendliche, die Hilfen verlassen) in Deutschland und den Übergang ins Erwachsenenalter. Dabei befassen sie sich unter anderem mit der Bildungslaufbahn der Jugendlichen. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Unterstützungsmodelle für Care Leaver in Deutschland“ wurden im Buch „Jugendhilfe – und dann?“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler dokumentieren, wie junge Menschen den Übergang aus Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben erleben und welche Unterstützung sie dabei erfahren. Nationale und internationale Praxisbeispiele guter Übergangsbegleitung wurden analysiert.

Die Arbeitsgruppe um Professor Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. Manche haben zuvor einschneidende Ereignisse erlebt, einige wurden als Kleinkind misshandelt, von anderen starben die Eltern oder diese waren mit der Erziehung überfordert. Nach dem Ende der stationären Erziehungshilfe können diese Jugendlichen oft auf kein gesichertes familiäres und sozial gewachsenes Netz zurückgreifen und sind früh auf sich alleine gestellt.

Die Forschergruppe begleitet den Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von jungen Erwachsenen und hat umfangreichere Daten über die Lebenswege dieser jungen Menschen in Deutschland gesammelt, gelungene Übergangsmodelle in anderen Ländern erfasst und dokumentiert, wie Organisationen den Übergang in das Erwachsenenleben begleiten. Die Forscher verfolgen auch Übergänge in Hochschulen. Bislang gab es keine verlässlichen Daten darüber, wie viele Care Leaver an deutschen Hochschulen studieren und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Mehr Informationen zu den Forschungsprojekten des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik finden Sie online:

Care Leaver an Hochschulen

Quelle: Pressemitteilung der Universität Hildesheim vom 25.11.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Selbsthilfegruppe für Adoptiv-/Pflegeeltern in Moabit

Posted on Dezember 1, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Berlin-Moabit hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Adoptiv- und Pflegeeltern gegründet, die sich zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung regelmäßig am 2. und 4. Montag jedes Monats von 18 – 20 Uhr treffen will.

Bei Interesse, melden Sie sich bitte bei der Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte, StadtRand gGmbH an:
Perleberger Str. 44 / 10559 Berlin
Telefon: 030 – 394 63 64 / adoptiveltern@gmx.de

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...