Pflegefamilie

Das KJSG scheitert das zweite Mal im Bundesrat

Posted on September 22, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen |

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ist ein zustimmungsbedürftiges Gesetz. Obwohl der Bundestag das Gesetz (Drucksachen 18/12945 und 18/12952) schon am 29.06.2017 angenommen hatte, wurde es jetzt zum 2. Mal von der Tagesordnung des Bundesrates abgesetzt.

Schon in der Sitzung am 7. Juli 2017 hatten die Länder die Abstimmung verschoben. Ganz kurzfristig wurde heute erneut das KJSG von der Tagesordnung genommen.

Das Gesetzgebungsverfahren ist damit jedoch noch nicht sicher gescheitert. Der Bundesrat könnte in einer der nächsten Sitzungen über das Vorhaben abstimmen – auch nach Konstituierung des 19. Deutschen Bundestages.
Gesetze, die im Bundestag abschließend behandelt wurden, können auch in der nächsten Legislaturperiode ihre Zustimmung durch den Bundesrat bekommen.

Gesetze müssen innerhalb einer Legislatur verabschiedet werden. Das bedeutet, dass Gesetzesvorhaben, die nicht in einer Legislaturperiode im Bundestag abgeschlossen werden von dem nächsten gewählten Bundestag nicht fortgesetzt werden, sondern im parlamentarischen Verfahren bei Null anfangen. (Prinzip der Diskontinuität). Quelle: www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/17/960/960-node.html

Ein wirkliches Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, vor allem, wenn sie in Pflegefamilien leben, bleibt unser Anliegen. Wir bleiben dran.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien vom 22.09.2017

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Heute: Premiere von „Goldkinder“ in Berlin

Posted on September 20, 2017. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Tagesspiegel berichtet am 20.09.2017 im Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“ von der heute stattfindenden Premiere des Films „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern ab 18 Uhr in der ufaFabrik Berlin. (wir berichteten)

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Impfberatungspflicht für Kinder in Kitas

Posted on September 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Rechtliches |

Seit dem 25.07.2017 ist das Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten (BGBl. 2017 Teil I, S. 2615) in Kraft. Es sieht die Einführung eines elektronischen Meldewesens vor.

Darüber hinaus müssen Eltern bei der Aufnahme von Kindern in eine Kita nachweisen, dass sie für ihr Kind eine ärztliche Impfberatung erhalten haben. Ist dieser Nachweis nicht erbracht, muss die Kita-Leitung das jeweilige Gesundheitsamt informieren.

Die Behörde kann die Eltern dann zu einer Beratung laden. Der Nachweis einer Impfberatung ist schon seit zwei Jahren Pflicht. Bislang war es den Kitas freigestellt, ob sie die Eltern melden.

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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Seminarprogramm 2018 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2018 ist online. Es werden Seminare in Berlin, Birkenfeld, Detmold, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Holzminden, Karlsruhe, Lüneburg, Münster, Mühldorf, Sylt und Wilhelmshaven angeboten.

Bereits zum vierten Mal wird auch wieder in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

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3. FASD-Curriculum am 17./18.11. in Leipzig – nur noch wenige Plätze frei

Posted on September 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Sozialpädiatrischen Zentrum Leipzig (SPZ) veranstaltet am 17./18.11.2017 sein 3. FASD-Curriculum zu dem Ärzte, Hebammen, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher, Dipl.- Psychologen/ Kindertherapeuten, Ergo-, Logo-, Physiotherapeuten, Profi- Pflegeeltern und andere Interessierte eingeladen sind.

Neben der Behandlung interessanter Themen, wie Prävalenz, neurobiologische Grundlagen, Diagnostik, S 3 Leitlinie mit up-date, neuropsychologische Diagnostik, Komorbiditäten, interdisziplinäre Therapie, psychosoziale Aspekte, Sozialmedizin/Sozialrecht, Schule/ Beruf/ Wohnen, Justiz und Vernetzung/ Brainstorm, werden auch Neuigkeiten vom Weltkongress in Vancouver weitergegeben.

Informationsflyer

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„Wo gehöre ich hin und was bin ich wert?“ am 11.11. in Hamburg-Horn

Posted on September 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., dem PFAD Landesverband in Hamburg, findet am 11.11. in der Gesamtschule Hamburg-Horn statt. Kay-Uwe Fock wird zum Thema „Wo gehöre ich hin und was bin ich wert? Biografiearbeit und Selbstachtung in Pflege- und Adoptivfamilien“ referieren, anschießend werden die Inhalte und Anregungen des Vortrages in Arbeitsgruppen vertieft.

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“

Posted on September 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Mit der Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ bieten die beiden NRW-Landesjugendämter den Fachkräften der öffentlichen und freien Trägern der Pflegekinderhilfe sowie weiteren Interessenten eine hilfreiche Unterstützung rund um das Thema „Pflegekinder mit einer fetalen Alkoholspektrum-Störung“ (FASD).

Ziel der Arbeitshilfe ist es, grundlegende Informationen darüber zu geben, welche Rahmenbedingungen die Pflegekinder, die Pflegefamilien, die Personensorgeberechtigten, die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sowie die beteiligten Akteure benötigen, um den Kindern möglichst gute Entwicklungschancen zu bieten.

Erarbeitet wurde diese Arbeitshilfe von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunaler Jugendämter, freier Träger der Jugendhilfe, der Landesjugendämter in NRW sowie weiteren FASD-Expertinnen und Experten.

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Hessen: Elterliche Sorge 2016 häufiger entzogen — Mehr Amtsvormundschaften, weniger Amtspflegschaften und Beistandschaften

Posted on September 6, 2017. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Jahr 2016 ordneten hessische Familiengerichte 1114 Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies 201 Maßnahmen oder 12 Prozent mehr als im Jahr 2015. Erfasst werden hier nur die Fälle, bei denen zuvor eine Gefährdungseinschätzung vorgenommen wurde. Die Einschränkung oder der Entzug des Sorgerechts erfolgt, wenn eine Gefahr für das Wohl oder Vermögen des Minderjährigen auf andere Weise nicht abgewendet werden kann. Dabei wird die elterliche Sorge vollständig oder teilweise auf das Jugendamt oder eine dritte Person als Vormund, Pflegerin oder Pfleger übertragen.

Amtsvormundschaft

Zum Jahresende 2016 lebten in Hessen insgesamt 5342 (2015: 4579) Kinder und Jugendliche unter gesetzlicher oder gerichtlich bestellter Vormundschaft der Jugendämter. Das waren 17 Prozent mehr als 2015. Bei 321 Kindern (2015: 288) lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. Bei 5021 Kindern und Jugendlichen (2015: 4291) übertrug das Vormundschafts- oder Familiengericht das Sorgerecht auf das Jugendamt und entzog den Eltern das Sorgerecht (bestellte Amtsvormundschaft). Zwei Drittel davon waren nicht deutsche Kinder- und Jugendliche.

Amtspflegschaft

Am 31.12.2016 waren 2755 Kinder und Jugendliche (2015: 4161) in bestellter Amtspflegschaft, ein Drittel weniger als 2015. Bei der Amtspflegschaft werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen. Die Pflegschaft unterscheidet sich von der Vormundschaft im Wesentlichen dadurch, dass die Pflegerin oder der Pfleger nur für einzelne, fest umgrenzte Aufgaben zuständig ist. In der jugendamtlichen Praxis betreffen die Aufgaben relativ häufig die Themen „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ (z. B. Anträge stellen, Behördengänge) oder „Gesundheitsfürsorge“.

Beistandschaft

Für Sorgeberechtigte, z. B. Alleinerziehende, besteht die Möglichkeit, beim Jugendamt Beistand (Unterstützung) für bestimmte Angelegenheiten zu bestellen. Für 28 760 Kinder und Jugendliche gab es im Jahr 2016 sogenannte Beistandschaften, rund 4 Prozent weniger als 2015 (29 944). Die Beistandschaft hilft Personensorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, z. B. bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Den Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 06.09.2017

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Gruppenangebot Soziale Kompetenz für Mädchen u. Jungen von 8-10 Jahren ab 02.10. in Neustadt/Aisch

Posted on September 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Erziehungsberatungsstelle Neustadt/ Aisch bietet im Herbst eine Soziale Kompetenzgruppe für Mädchen und Jungen im Alter von 8-10 Jahren an.

Das Gruppenangebot richtet sich an Kinder, die Unterstützung und Stärkung im Umgang mit anderen brauchen. Dies können sowohl zurückhaltende Kinder sein, als auch Kinder, die in Gruppen immer im Mittelpunkt stehen wollen.

Im geschützten Rahmen der Gruppe üben die Kinder:

  • zuzuhören
  • eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken
  • Kommunikation und Kooperation
  • verbale Konfliktlösung
  • sich für andere einzusetzen und von anderen helfen zu lassen
  • Rücksichtnahme aufeinander
  • berechtigte eigene Wünsche und Forderungen durchzusetzen

Stattfinden wird die Gruppe in den Gruppenräumen der evang. Jugend im Evang. Gemeindezentrum Neustadt/Aisch, Schlossgraben 1, immer montags von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr.

Termine: 2.10./9.10./16.10./13.11./20.11./27.11./11.12./18.12.

Anmeldung:
Erziehungs- und Lebensberatungsstelle
Ansbacher Str.2
91413 Neustadt/ Aisch
Tel. 09161/ 2577
E-mail.: eb@dw-nea.de

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InterviewpartnerInnen gesucht für Zulassungsarbeit „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Eine Studentin der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg sucht für ihre Abschlussarbeit für das Lehramt Sonderpädagogik zum Thema „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“ leibliche Eltern von Pflegekindern mit einer Entwicklungsverzögerung, die sich zu einem Interview bereit erklären.

Hierzu benötigt sie sechs Interviewpartner, die bereit sind über ihre Situation zu sprechen. Dabei wird es um die Kinder gehen und die Gründe für ihren Aufenthalt in einer Pflegefamilie, die Häufigkeit der Besuche dieser, das Verhältnis zu den Pflegeeltern und auch die Unterstützungsangebote und Verbesserungswünsche nach der Abgabe der Kinder. Die gestellten Fragen müssen nicht alle beantwortet werden, wenn dies nicht erwünscht ist.

Gerne ist Frau Lohrmann auch zu einem Telefonat bereit und bei weiteren Fragen auch per Mail erreichbar.

Kontakt:
Elena Lohrmann
Telefon: 015232757780
E-Mail: elenalohrmann@yahoo.de

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Buch-Tipp: „FASD – Resignation? Motivation!“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „FASD – Resignation? Motivation!“ von Gisela Michalowski und Katrin Lepke neu erschienen. Der Titel war das Motto der 18. FASD-Fachtagung 2016 in Osnabrück.

Wie häufig möchten wir im Alltag mit unseren Menschen mit FASD resignieren? Aufgeben? Wie oft fühlen wir uns ausgebrannt?

Es sind die Situationen, in denen wir zum x-ten Mal in den Kindergarten, in die Schule bestellt werden, weil unsere Kinder nicht so funktionieren, wie es die Gesellschaft erwartet und wie wir es wider besseres Wissen auch allzu oft erwarten. Hinzu kommt häufig noch die Frustration, wenn man wieder einmal um jede kleine Hilfe kämpfen muss oder wieder mal als Helikopter- oder unfähige Eltern abgestempelt wird.

Der Alltag ist anstrengend und herausfordernd für die Bezugspersonen von Menschen mit FASD, aber auch für die Menschen mit FASD selbst, die immer mehr Leistung erbringen müssen als ihre Altersgenossen.

Aber was motiviert uns? Was treibt uns an? Schauen wir auf unsere besonderen Menschen, sehen ihre guten Seiten! Sie überraschen uns immer wieder mit kleinen Momenten der Freude, mit Gesten, mit Blicken, mit einem Lächeln, mit kleinen Erfolgen im Alltag, die wir so nicht erwartet hatten. Diese besonderen Augenblicke lassen uns innehalten.

Und das ist es auch, was uns motiviert, weiterzumachen, Menschen mit FASD zu unterstützen, damit sie ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten entsprechend aufwachsen und leben können.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 21.10. in Pforzheim

Posted on September 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 21.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Pforzheim das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

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Belgien erstellt Statut für Pflegefamilien

Posted on September 1, 2017. Filed under: International, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Nach 20 Jahren der Diskussion gilt seit September 2017 für Pflegeeltern in Belgien endlich ein eigenes Statut in dem die Rechte und Pflichten der Familien konkret festgelegt wurden. Das Gesetz soll mehr Rechtssicherheit schaffen bei alltäglichen Entscheidungen und Umgangskontakte besser regeln. Darüber hinaus wird rückgeführten Pflegekindern weiter Kontakt zu ihren ehemaligen Pflegeeltern ermöglicht.

zum Gesetzestext

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„Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe“ vom 30.11.-01.12. in Stuttgart

Posted on August 30, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logo1481010294_-_fachkongress_stuttgart_2017_header_590x196Der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren vom 30.11.-01.12.2017 in Stuttgart behandelt das Thema „Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe„.

Der Kongress richtet sich an Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen sowie an Fachkräfte aus Jugendämtern, Beratungsstellen und stationären pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

Die zentralen Fragestellungen des Kongresses soll sein:

  • Welche Gründe führen dazu, dass Kinder nicht mehr in ihrer Familie leben können?
  • Wie finden wir passende Hilfen und Lebensformen für die Kinder und Jugendlichen?
  • Wie verstehen wir es, wenn Unterbringungen immer wieder scheitern?
  • Wie können traumatisierte Kinder und Jugendliche besonders unterstützt werden?
  • Wie kann die Herkunftsfamilie in die neue Lebenssituation des Kindes einbezogen und Kontakte gestaltet werden?
  • Welche Anforderungen und Aufgaben stellen sich den beteiligten Fachkräften

Der Fachkongress vermittelt den aktuellen Wissensstand und beleuchtet dabei die Perspektiven der betroffenen Kinder und Jugendlichen mit den beteiligten Familien- und Hilfesystemen. Praktiker(innen) sollen Impulse für ihre Arbeit und Möglichkeiten des kollegialen Austausches erhalten.

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„Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 30.09. in Stuttgart

Posted on August 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am 30.09. in Stuttgart das Seminar „Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 30.09. in Stuttgart.

Die Referentinnen Dr. Ulrike Bischof und Anne Radlinger beschäftigen sich im Seminar u.a. mit folgenden Fragen: Welche – analogen und digitalen – Medien nutzen Kinder im Vor- und Grundschulalter? Welche Bedeutung haben Lieblingsfiguren für Kinder und wie integrieren sie diese in ihre Phantasie bzw. in ihren Alltag? Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, aktiv und kreativ mit Medien umzugehen und ihnen bei der Verarbeitung ihrer Medienerlebnisse helfen?

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Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht”

Posted on August 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht” kann ab sofort im DIJuF unter app@dijuf.de bestellt werden (Bestellschein).

Die Broschüre wurde vorgelegt von der Ständigen Fachkonferenz 2 „Familienrecht und Soziale Dienste im Jugendamt” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.

Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist für 5 EUR und für Mitglieder zu reduziertem Preis erhältlich.

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NRW: In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand

Posted on August 28, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Aachener Zeitung macht am 24.08.2017 mit dem Artikel „In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand“ auf eine Umfrage des Landschaftsverband unter den regionalen Jugendämtern aufmerksam.

Danach habe nur eine von drei Kommunen noch genügend Interessenten, die sich um Kinder kümmern würden.

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9. Internationale Foster Care Research Network Conference vom 27.-29.09. in Paris

Posted on August 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die 9. Internationale Forschungstagung des Foster Care Research Network findet unter dem Thema „Continuity and Disruption“ vom 27. – 29. September 2017 an der Université Paris Ouest Nanterre la Defense statt.

Die ersten beiden Tage diskutieren Wissenschaftler_innen aus ganz Europa und darüber hinaus über aktuelle Ergebnisse der Forschung zur Pflegekinderhilfe. Am dritten Tag findet eine Tagung für französische Fachkräfte statt, bei der Dr. Daniela Reimer einen Vortrag zum Thema „Abbrüche in der Pflegekinderhilfe“ halten wird.

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 14.10. in Magdeburg

Posted on August 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Magdeburg das Seminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern„.

Referentin Hildegard Niestroj spricht darüber, dass traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie erschweren. Die langanhaltenden Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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Buch-Tipp: „Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!“

Posted on August 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!“ von Susanne Falke und Sabine Stein neu erschienen.

‚Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!‘ ist als konkreter, praxisnaher Wegweiser für all diejenigen gedacht, die mit Menschen mit FASD zusammen leben und arbeiten. Die Autorinnen wissen aus eigener persönlicher und beruflicher Erfahrung, dass ein Hangeln von Katastrophe zu Katastrophe schnell zu Belastungen, Ohnmachtsgefühlen und so zu Überforderung führt. Der Alltag und das Leben mit FASD fordern jedoch stets viel Kraft, Geduld und Flexibilität von allen Beteiligten!

Mit diesem positiven, pädagogisch-therapeutischen Handlungskonzept möchten die Autorinnen Pflege- und Adoptivfamilien, Fachleuten und Interessierten Gründe für das besondere Verhalten von Menschen mit FASD näherbringen und alltagserprobte Lösungsvorschläge für die 20 häufigsten „Probleme“ in Form von Wegweisern aufzeigen.

Sie möchten Mut machen, die eigene Haltung zu prüfen, und sie zeigen neue Herangehensweisen auf, den Herausforderungen des Zusammenlebens mit Menschen mit FASD gelassener zu begegnen, die eigene Selbstwirksamkeit zu erhöhen, um so trotz der enormen Belastung ein glückliches Zusammenleben zu fördern.

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Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern läuft auf dem REC-Filmfestival am 20.09. in der ufaFabrik Berlin

Posted on August 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern – entstanden zwischen 2013 und 2017 in den 3 Workshops „Bleib wie du bist“, „Doppelpack“ und „Respekt“ – wird nun beim REC-Filmfestival (früher Jugendmedienfestival) gezeigt. Von 700 Einsendungen aus 36 Ländern wurden 70 Filme aus 19 Ländern ausgewählt.

Die Jugendlichen erzählen sich gegenseitig auf drei Ebenen: das Ich, das Du und die Anderen. Sie bedienen sich dabei filmischer und musikalischer Stilmittel. Die erste Ebene ist die Innenwelt, die zweite die Beziehung zu Freunden und als dritte Ebene Chancen und Konflikte in der Außenwelt.

„Goldkinder“ ist ein Genremix aus Dokumentarfilm, fiktionaler Erzählweise und Musikclip, der ohne pädagogischen Zeigefinger den psychosozialen Hintergrund in leisen Andeutungen miterzählt.

„Goldkinder“ wurde vom Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. zusammen mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger produziert. Die drei Workshops wurden von Aktion Mensch und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin gefördert und unter der Leitung von Sigrun Schnarrenberger und Robin Bodenhaupt in den Räumlichkeiten der Contra-Medienwerkstatt durchgeführt.

Wann: Mittwoch, 20.9.2017 ab 18 Uhr
„Goldkinder“ (Länge ca. 30 Minuten) wird im Block mit anderen Filmen als vierter Film gezeigt.
Wo: in der ufaFabrik Berlin – Internationales Kulturcentrum
Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof
Tel.: 030 / 755 03-0, www.ufafabrik.de

REC-Filmfestival Berlin 2017: www.rec-filmfestival.de
Weitere Informationen zu den Filmworkshops: www.arbeitskreis-pflegekinder.de/goldkinder

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In Berlin gibt es zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien – Kindern schnell und wirksam ein neues Zuhause auf Zeit bieten

Posted on August 22, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2016 führten die Jugendämter in Berlin 15.444 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg war das gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 7 Prozent.

782 Berliner Kinder oder Jugendliche wurden dann im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen.
Viele Kinder müssen kurzfristig in Heimeinrichtungen untergebracht werden, obwohl die Unterbringung in einer Pflegefamilie, gerade für Kleinkinder, die bessere Alternative wäre. Es fehlen in Berlin Kurzzeit-Pflegefamilien.

Die Familien für Kinder gGmbH sucht im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Pflegeeltern für diese schöne und erfüllende Aufgabe und bietet grundlegende Information und Vorbereitung.

Bei der befristeten Vollzeitpflege lebt das Pflegekind etwa drei bis sechs Monate in der Pflegefamilie. Parallel wird in dieser Zeit überprüft, ob das Kind zurück zu den Herkunftseltern gehen kann, oder ob es sinnvoller ist, eine langfristige Unterbringung in einer anderen Familie zu suchen.

Die Kurzzeitpflege stellt ganz besondere Anforderungen an Pflegeeltern und deren familiäres Umfeld. Neben den allgemeinen Grundvoraussetzungen für Pflegeeltern benötigen Kurzzeitpflegeeltern unter anderem ein besonders hohes Maß an sozialem Engagement, zeitlicher Flexibilität, Kooperationsbereitschaft, Belastbarkeit und Spaß an neuen Herausforderungen. Für ihre besondere Erziehungsleistung erhalten Kurzzeitpflegeeltern eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online zu einem Informationsabend und einem Vorbereitungsseminar anzumelden, finden Sie unter: www.pflegekinder-berlin.de/kurzzeitpflege

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„Resilienz: Psychische Widerstandskraft und Stärke entwickeln“ am 11./12.11. in Bad Boll

Posted on August 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

© Fotolia_Amil

Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet in Kooperation mit den Evangelischen Frauen in Württemberg, der Evangelischen Beratungs- und Vermittlungsstelle in Württemberg sowie mit der Adoptionsberatung und – vermittlung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern mit dem Titel „Resilienz: Psychische Widerstandskraft und Stärke entwickeln“ vom 11.-12. November 2017.

Adoptiv- und Pflegefamilien sind enormen Belastungen ausgesetzt. Oftmals haben die Kinder schwierige Erfahrungen gemacht, die sie nun in die andere Familie mitbringen. Eine wirksame Resilienz wird als Gegenspielerin zum Trauma verstanden.

Um für das Kind verlässliche Gegenüber zu sein, an dem es seine eigene Resilienz entwickeln und festigen kann, ist zunächst auch die Selbstsorge und Resilienz der Eltern in den Blick zu nehmen. Denn starke Eltern können Kindern die Sicherheit und Stabilität bieten, die sie brauchen, um ihre Erfahrungen zu verarbeiten und zu lernen, mit ihnen zu leben.

Die TagungsteilnehmerInnen beschäftigen sich mit Faktoren, die Erwachsene und Kinder seelisch widerstandsfähig machen.
Basis sind Erkenntnisse und Theorien der modernen Stress- und Resilienzforschung, die Brigitte Schäfer, Dipl. Theol., Dipl. Psych., Zertifizierte Coachingexpertin, mit Übungen und Vorträgen vorstellt. Ergänzt wird die Tagung durch das Gespräch mit erwachsenen Adoptierten und Adoptiveltern.

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„Elternrechte und Kindeswohl“ am 09.10. in Düsseldorf

Posted on August 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 09.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Elternrechte und Kindeswohl“.

Rechtsanwalt Peter Hoffmann erörtert die aktuelle Rechtsprechung u.a. des BVerfG mit Blick auf die Herkunftsfamilie zu den Themen „Besuchskontakte“ und „Verbleib oder Rückführung“. Zudem bietet er juristische Hilfestellungen für Pflegefamilien in familiengerichtlichen Verfahren.

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AFET – Expertise zur Schulbegleitung erscheint im September

Posted on August 21, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit dem besonderen Blick auf das Kind, seinen individuellen, im SGB VIII und SGB XII verankerten Anspruch auf Eingliederungshilfe und seine Rechte auf eine adäquate Beschulung und bedarfsgerechte Förderung in der Schule gab der AFET an Herrn Prof. Dr. Martin Heinrich & Jun.-Prof.in Dr. Christine Demmer, Anika Lübeck, M.A. & M.Ed. von der Universität Bielefeld die Erstellung der Expertise „Funktion und Funktionalität von Schulbegleitung im inklusiven Schulsystem!?“ in Auftrag.

Darin werden, basierend auf breiter Forschungsanalyse und Praxisbeispielen, Bearbeitungsansätze für den Einsatz von SchulbegleiterInnen an Regelschulen präsentiert und Perspektiven für eine funktionale Verantwortungsgemeinschaft an inklusiven Schulen aufgezeigt.

Die Expertise wird während der Fachtagung „Kinder verantwortungsbewusst begleiten und fördern – Wie Kooperation zwischen der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Schule am Beispiel der Schulbegleitung gelingen kann!?“ am 27.09.2017 durch ihre AutorInnen präsentiert und kann gleich vor Ort zu einem Sonderpreis von 9,00 Euro erworben werden. Regulär kostet sie 11,00 Euro (Mitgliederpreis 9,00 Euro) zzgl. Portokosten.

Die Expertise kann beim AFET bereits vorbestellt werden. Bitte geben Sie hierzu AFET-Expertise Nr. 11-2017 an.

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„Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mädchen im Blick“ am 13.10. in Schwalmstadt-Treysa

Posted on August 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mädchen machen nur einen geringen Teil der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) aus. Während umF mittlerweile in der Fachöffentlichkeit der erzieherischen Hilfen ein breit diskutiertes Themenfeld darstellen, gerät die Situation von unbegleiteten geflüchteten Mädchen häufig aus dem Blick. Gleichzeitig sollten geschlechtsspezifische Aspekte bzw. eine Geschlechterperspektive in der Praxis der Hilfen zur Erziehung Berücksichtigung finden.

  • Wie schildern geflüchtete Mädchen ihre Biographien und Lebenswelten?
  • Wie blicken sie auf ihren kulturellen, familiären und sozialen Hintergrund und auf die Flucht(erlebnisse)?
  • Wie erleben sie ihre Situation in Deutschland? Wie nehmen sie die Angebote erzieherischer Hilfen wahr?

Die IGfH-Fachgruppe Mädchen und Frauen und die Evangelische Hochschule Darmstadt, Studienstandort Hephata, laden dazu ein, sich anhand von Vorträgen, Austausch und Diskussion auf dem Fachtag mit dem Themenfeld zu beschäftigen und in Dialog zu treten. Verschiedene Fachfrauen berichten hierzu von ihren Erfahrungen, methodischen Ansätzen und Konzepten aus der Praxis.

Der Fachtag soll dazu beitragen, Perspektiven (einschließlich mädchenpolitischer Strategien) für eine mädchengerechte Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung für unbegleitete geflüchtete Mädchen zu entwickeln.
Der Fachtag findet am Freitag, 13. Oktober 2017, von 11:00 bis 16:30 Uhr am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa der Ev. Hochschule Darmstadt statt.

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Fachtag Erziehungsstellen am 20./21.11. in Hannover

Posted on August 20, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoErfolgsmodell Erziehungsstelle – Standortbestimmung und Perspektiven“ lautet der Titel des diesjährigen Fachtags Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e. V. (EREV) am 20./21.11.2017 in Hannover.

Nach aktuellen Informationen aus Forschung und Praxis wird allen Teilnehmenden die Gelegenheit eröffnet in moderierten Arbeitskreisen darüber zu diskutieren, was den fachlichen Stellenwert der Erziehungsstellen ausmacht, welche Kompetenzen für die Arbeit in Erziehungsstellen auch zukünftig unverzichtbar sind und welche rechtlichen und fachlichen Anforderungen sich auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Erziehungsstellen auswirken.

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„Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn

Posted on August 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte in einer Fachtagung „Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit“ am 18./19.11. in Bonn seine Berater schulen.

Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom in Pflegefamilien erfordern besondere Beratung und Begleitung. Diese Beratertagung klärt z.B. über die neue S3 Leitlinie zur Diagnostik von FASD auf. Es ist ein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die Kinder-FASD verständlich zu machen. Die sehr speziellen Verhaltensweisen der Pflegekinder mit FASD fordern ein Familiensystem maximal heraus. Mit Fallbeispielen sollen die Teilnehmer „an die Hand genommen” werden. Durch gute Beratung können Pflegeverhältnisse langfristig erhalten bleiben. Aufklärung und Selbsthilfe wirkt präventiv und beugt Konflikten vor.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. bekommt viele Anfragen von Jugendämtern zur Vermittlungshilfe solch beeinträchtigter Kinder. Bereits in der Vermittlungshilfe ist das richtige Wissen elementar. Deshalb sind Berater und Eltern des BbP e.V. zur Fachtagung eingeladen.

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Befragung: „Traumatisierte Pflegekinder – professionelle Fachkräfte!?“ – Bitte mitmachen

Posted on August 16, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Der Studierende der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Freiburg Sven Rupp bittet um Ihre Mitarbeit:

Liebe Pflegeeltern,

wenn Pflegekinder in einer Pflegefamilie untergebracht werden, dann haben sie oft Schlimmes erlebt. Pflegeeltern leisten Großes, wenn sie Kinder mit besonderen Belastungen, Verhaltensweisen und Konfliktpotential bei sich aufnehmen, sie lieben und schützen. Oft aber geraten sie hierbei auch an ihre Grenzen, fühlen sich schlecht begleitet und unzureichend vorbereitet.
Genau diesen Bereich möchte ich in meiner Bachelor-Thesis beforschen und führe eine Umfrage durch. Ich möchte herausfinden, welches Fachwissen Pflegeeltern besitzen, wie sicher sie sich fühlen und wie gut sie mit Begleitung ausgestattet werden.

Die nächsten 15 Minuten können sie sich anonym und offen beteiligen. Es werden keine Daten erhoben, die sie erkenntlich werden lassen. Es geht nicht speziell um sie persönlich, sondern um Sie als Pflegeeltern. Im Voraus bedanke ich mich bei Ihnen für dieses zusätzliche und nicht selbstverständliche Engagement.

Die Umfrage wird im Zeitraum zwischen dem 14.8.2017 – 7 Uhr und 4.9.2017 – 23:59 Uhr durchgeführt:
https://www.soscisurvey.de/traumapflege2017/

Bei aufkommenden Fragen und Anmerkungen wenden sie sich gerne direkt an: emailtosven@web.de

Mit besten Grüßen
Sven Rupp
Studierender der Sozialen Arbeit

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Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann fordert Situation von Pflegekindern und Pflegeeltern zu verbessern

Posted on August 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Eva Kühne-Hörmann: „Dauerhafter Verbleib in Pflegefamilie muss möglich sein“
Wiesbaden: – „Es ist bedauerlich, dass wir in den letzten Jahren bei der Reform des Pflegekinderwesens keinen Schritt weiter gekommen sind. Über 70.000 Kinder leben in Deutschland in Pflegefamilien. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Oftmals sind die leiblichen Eltern aufgrund von Sucht und anderen Problemen nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Nicht selten leben die Kinder daher in prekären und unwürdigen Verhältnissen. Die Jugendämter können in solchen Fällen die Unterbringung in Pflegefamilien anordnen“, so Kühne-Hörmann.

„Hessen hat sich schon längere Zeit für eine Reform des Pflegekinderwesens eingesetzt. Diese Reform sieht vor, dass Familiengerichte die Möglichkeit erhalten, den ‚dauerhaften Verbleib‘ des Pflegekindes in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie trotz Beratung und Unterstützung der Eltern innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Pflegekindes vertretbaren Zeitraums nicht erreicht wurde und auch künftig nicht zu erwarten ist. Mit der Möglichkeit des dauerhaften Verbleibes des Pflegekindes in der Pflegefamilie könnten wir vielen Kindern ein Gefühl derDazugehörigkeit und Sicherheit geben. Denn oft fühlen sich Pflegekinder aufgrund ihrer besonderen Rechtsstellung nicht als vollwertige Familienmitglieder“, so Eva Kühne-Hörmann.

„Es ist schon merkwürdig, dass in den letzten Monaten immer wieder Initiativen zur Einführung von Kinderrechten in das Grundgesetz debattiert wurden. Wenn es aber darum geht konkrete Maßnahmen zum Wohle des Kindes umzusetzen, kommen wir faktisch seit 2009 und trotz zahlreicher Beschlüsse von Fachministerkonferenzen nicht voran“, so Kühne-Hörmann, die ankündigte, sich weiter für eine Reform des Pflegekinderwesens einzusetzen.

Quelle: Hessisches Ministerium der Justiz vom 04.08.2017

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Buch-Tipp: „Wie Schokopudding und Spaghetti“ – Bilderbuch für Kinder von Eltern in Haft

Posted on August 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein Treffpunkt e.V. aus Nürnberg deutschlandweit für die Kinder von Inhaftierten, denn diese sind oft „mitbestraft“. Mit dem von Aktion Mensch geförderten Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ soll der Umgang mit der Situation gerade für jüngere Kinder erleichtert werden.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland jährlich 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Diese Situation ist für die Kinder in der Regel mit einer großen emotionalen Belastung verbunden, aus der sozialer Rückzug, Wut und Enttäuschung, sowie das Auftreten psychischer Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten resultieren können. Um diese potenziellen Folgen zu vermeiden, sollte das Thema frühzeitig mit den Kindern bearbeitet werden (vgl. Coping-Studie 2012).

Hierfür stand bislang besonders für jüngere Kinder kein Material zur Verfügung. Das Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ wurde für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erstellt und erschien am 1. Januar 2017.

Es wurde durch die fachliche Unterstützung von ErzieherInnen passgenau für Kinder dieser Altersgruppe entwickelt und fachlich fundiert in Kooperation von SozialpädagogInnen des Vereins (Sylvia Vogt und Aylin Seuferling), Texter (Norbert Weber), Illustratorin (Johanna Flammer) und Designer (Christian Lück) erstellt.

Im Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ geht es um das kleine Zebra Juki, dessen Vater im Gefängnis ist. Zusammen mit seiner Mama darf Juki ihn dort besuchen. Das Buch begleitet ihn dabei und beschreibt das Gefühlschaos von Kindern Inhaftierter. Das Buch zeigt die scheinbaren „Kleinigkeiten“, die dabei helfen können, die Situation als Familie zu überstehen.

Das Kinderbuch kann ein sanfter Einstieg in das schwierige Thema sein. Es regt an, über eigene Gefühle nachzudenken und erleichtert einen anschließenden Dialog mit den Kindern. Das Buch kann zur direkten Einzelarbeit mit betroffenen Kindern aber auch zur Aufklärung in einer Gruppe genutzt werden. Denn manchmal beschäftigt das Thema „Gefängnis“ ein Kind auch, weil es einen Film gesehen oder die Geschichte von einem anderen Kind erfahren hat.

Zudem ist das Buch eine methodische Unterstützung für pädagogisches Fachpersonal und auch für Eltern, die vor der schwierigen Aufgabe stehen, die Inhaftierung ihren Kindern zu erklären. Ergänzend steht für diesen Zweck ein Begleitmaterial mit Hintergrundinformationen und Tipps zur Verfügung, das mit dem Buch geliefert wird.

Das Buch (incl. Begleitmaterial) kann gegen eine Gebühr von 4,99€ zzgl. Versand bestellt werden bei:

Treffpunkt e.V., Fürther Straße 212, 90429 Nürnberg
0911 – 27 47 69-0, fw@treffpunkt-nbg.de

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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Hausaufgaben-Apps: Das sollten Eltern wissen

Posted on August 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind für Kinder und Jugendliche geeignet. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- sowie situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut JIM-Studie 2016 das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von Werbung oder versteckten Kosten sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt. Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Extrathema „Lernen mit Medien“ ( http://www.schau-hin.info/extrathemen/lernen-mit-medien.html.). Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app-tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts, bei der Stiftung Lesen sowie bei den Softwarepreisen „Giga Maus“, „Tommi“, „digita“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! vom 11.08.2017

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Radiointerview: „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“

Posted on August 10, 2017. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Bayern 2 sendete am 19.07.2017 in der Reihe Notizbuch den Beitrag „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“. Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

das Radiointerview (28.04 min) online anhören

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PFAD 3/2017: „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen“

Posted on August 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Ausgabe 3/2017 der PFAD Fachzeitschrift dreht sich um das Thema „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen„.

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Die Rechte von Pflegekindern
  • Rainer Kemper: Die Beteiligten im Blick – Abwägung der Rechte und Interessen der Kinder, ihrer Eltern und ihrer Adoptiveltern bei der Adoption
  • Birgit Lattschar: „… und dann haben die mich zu der Familie gebracht.“ Das Recht von Kindern auf einen guten Übergang und seine Verwirklichung
  • 17. Jahrestagung BAG ADOPTION UND INPFLEGE: „Die Rechte der Pflege- und Adoptivkinder“
  • 5 Jahre Zusammenarbeit „Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände“
  • 30 Jahre PFAD FÜR KINDER in Bayern
  • Umsonst gehofft – Pflegekindern bleibt Stabilität in der Pflegefamilie verwehrt
  • Tagungsbericht: Behinderte Kinder in Pflegefamilien

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on August 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Impulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Fachtagung „Von der Erziehung zur Beziehung“ am 23.09. in Wistedt

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 23.09.17 nach Wistedt ein zu einer Fachtagung mit Waltraut Erika Doering, die zum Thema „von der Erziehung zur Beziehung“ referieren wird.
Angesprochen werden Pflege- und Adoptiveltern, Mitarbeiter/innen im Jugendamt, Lehrer/innen, Vormünder und weitere interessierte Personen.

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Artikel „Provozieren, um zu testen“

Posted on August 5, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Eine Langzeitstudie von ForscherInnen an der Uni Siegen soll mehr über das Leben von Pflegekindern in Erfahrung bringen. Der Artikel „„Provozieren, um zu testen“: Pflegekinder haben oft Probleme in der Schule – Studie beleuchtet Hintergründe am 04.08.2017 auf news4teachers.de wendet sich an LehrerInnen und fokussiert auf Pflege- und Adoptivkinder als ein belastetes Klientel in der Schule.

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Artikel: Pflegekinder „Gehöre ich mit zur Familie?“

Posted on August 5, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Welt berichtet im Artikel Pflegekinder: „Gehöre ich mit zur Familie?“ am 05.08.2017 von einer Langzeitstudie der Uni Siegen, in der die WissenschaftlerInnen untersuchen, wie sich das Leben von Pflegekindern bis ins Erwachsenenalter hinein entwickelt.

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Immer mehr Mütter und Väter nutzen regelmäßig Angebote der Familienbildung

Posted on August 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Forschung, Fortbildung, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Bamberg – Wenn Fragen zur Erziehung oder Betreuung von Kindern auftauchen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich Rat und Informationen zu holen. Die meisten Eltern sind gut vernetzt und haben verschiedene Ansprechpersonen, an die sie sich wenden. Am häufigsten besprechen sie sich mit dem Partner oder der Partnerin und mit anderen Familienmitgliedern. Im professionellen Bereich schätzen Mütter und Väter besonders den Rat von Lehrkräften, Erzieherinnen und Kinderärzten.

Für viele Eltern ist es heute ganz selbstverständlich geworden, auch präventive Angebote der Familienbildung wie Elternkurse, Veranstaltungen oder Gruppentreffen zu besuchen, wenn sie Fragen zu Familien- und Erziehungsthemen haben. In einem Zeitvergleich zeigt sich, dass sich der Anteil an Eltern, die solche Angebote nutzen, seit 2002 nahezu verdreifacht hat: Gut drei Viertel der befragten Mütter und etwa die Hälfte der befragten Väter nehmen Angebote der sogenannten Eltern- und Familienbildung gelegentlich oder regelmäßig in Anspruch. Nur ein Zehntel der Eltern hat bisher noch nichts von Angeboten zur Stärkung der Elternkompetenzen gehört.

Väter kennen und nutzen solche Angebote zu Familien- und Erziehungsthemen nach wie vor seltener als Mütter. Im Vergleich mit früheren Befragungen zeigt sich aber, dass Väter immer häufiger Angebote zur Stärkung der Elternkompetenzen wahrnehmen. „Auch in der Familienbildung spiegelt sich die gesellschaftliche Entwicklung wider, dass sich Väter stärker bei der Gestaltung des Familienlebens engagieren und in der Kindererziehung Verantwortung übernehmen möchten“, bringt es Familiensoziologe Harald Rost, stellvertretender Leiter des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, auf den Punkt.

Gerade rund um die Familiengründung werden solche Angebote von Müttern und Vätern intensiv genutzt: Neun von zehn Eltern, die Familienbildungsangebote bereits einmal, gelegentlich oder regelmäßig besuchen, haben zum Beispiel an einem Säuglingspflegekurs oder einer Krabbelgruppe teilgenommen.

Diese Befunde hat das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) nun in einer Studie zur „Familienbildung aus Sicht bayerischer Mütter und Väter“ veröffentlicht, die durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wurde. Nach 2002 und 2006 wurden zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 zum dritten Mal knapp 1.200 Mütter und Väter aus ganz Bayern telefonisch befragt. Neben der Inanspruchnahme von Angeboten verschiedener Einrichtungen standen auch die Nutzung der Medien-Angebote wie Erziehungsratgeber oder Eltern-Webseiten im Fokus der Untersuchung. Weiterhin wurden Mütter und Väter nach ihren Einstellungen zu Familie und Erziehung befragt und erhoben, bei welchen Themen Eltern sich Unterstützung wünschen und wie sie am liebsten über solche Themen informiert werden möchten.

Der Forschungsbericht zur Studie ist elektronisch als pdf-Datei unter http://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/materialien/mat_2016_3.pdf verfügbar und kann über www.bestellen.bayern.de auch als gedruckte Version angefordert werden.

Über das ifb:
Das Staatsinstitut für Familienforschung ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich ausschließlich der Familienforschung widmet. Das Forschungsteam am ifb ist interdisziplinär aufgestellt und untersucht seit über 20 Jahren, welche Lebensbedingungen und Bedürfnisse Familien haben, wie Familienleben gestaltet wird und wie sich Lebensumstände und Lebensweisen von Familien verändern.
Das ifb ist ein wissenschaftlich unabhängiges Forschungsinstitut. Es ist sowohl eine nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) als auch An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Quelle: Otto-Friedrich-Universität Bamberg vom 02.08.2017

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Artikel „Thüringen: Mehr Geld für Pflegeeltern?“

Posted on August 2, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

In Sachen Geld für Pflegefamilien bildet Thüringen das bundesweite Schlusslicht. Mit dem hohen Bedarf an Pflegefamilien und der notwendigen Anhebung des Pflegegeldes in diesem Bundesland beschäftigt sich der Artikel „Thüringen: Mehr Geld für Pflegeeltern?“ auf mdr.de vom 01.08.2017.

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Broschüre: Wege aus der Gewalt – So schützen Sie Ihr Kind

Posted on August 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logocsm_004_br_wege-aus-der-gewalt_2017-06_titelbild-web_4e40a629f4Gewalt von Kindern und Jugendlichen ist ein häufig diskutiertes Thema. Die Broschüre „Wege aus der Gewalt“ informiert über Ursachen von Gewalt. Sie geht dabei besonders auf die Bedeutung von Familie und Erziehung, die Wohn- und Lebensbedingungen, den Einfluss der Gruppe sowie die Wirkung gewalthaltiger Filme und Videospiele auf junge Menschen ein. Die möglichen Folgen von Gewalthandlungen werden zum einen für die Opfer und zum anderen für die Täter aus juristischer Sicht dargestellt.

In der aktualisierten Broschüre „Wege aus der Gewalt“ des Programms „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ finden Eltern und Erziehungsverantwortliche auf über 30 Seiten Antworten und Tipps, die sie dabei unterstützen können, Konflikte angemessen zu lösen.

Die Broschüre steht auf der Beratungs-Website zum Download zur Verfügung.

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Rechtshilfe-Fonds des B-UMF für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-umF) hat einen Rechtshilfefonds aufgelegt über den die Mitglieder des Bundesfachverbandes umF Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beantragen können.

Das Budget ist begrenzt und es werden vorrangig solche Verfahren bezuschusst, die über den Einzelfall hinaus von grundsätzlicher rechtlicher oder öffentlicher Bedeutung sind.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen den Rechtshilfefonds in Anspruch nehmen zu können sowie dem Verfahren sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.b-umf.de/de/themen/rechtshilfe

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Würzburg: Landrat plädiert für anderen Umgang mit Flüchtlingen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEin Jahr nach dem „Axtattentat“ eines 17-jährigen Afghanen, der in einer Gastfamilie lebte, beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Würzburg nochmals mit dem Fall und den Veränderungen, die er mit sich brachte.

Landrat und Jugendamtsleiter machten beim Thema junge Flüchtlinge und Radikalisierung deutlich, dass sie vor allem die derzeitige Praxis mit jugendlichen Asylbewerbern aus Afghanistan für problematisch halten.

zum Artikel in der Mainpost vom 25.07.2017

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PA-CH Jahrestagung: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind? Biografische Herausforderungen für Pflege- und Adoptivkinder“ am 10.11. in Zürich

Posted on Juli 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logopach_smallFachpersonen, Pflege- und Adoptivkinder sowie Betroffene sind eingeladen zur diesjährigen Jahrestagung von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz am 10.11.2017 in Zürich.

Pflege- und Adoptivkinder haben gemeinsam, dass sie ihren Lebensmittelpunkt – zumindest zeitweise – nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie haben. Sie sind daher vor zusätzliche Entwicklungsaufgaben gestellt; sie sind gefordert, eine eigene Identität herzustellen, in der die Brüche, Verluste und Ambivalenzen zur Herkunft Platz finden.

An unserer Jahrestagung für Fachpersonen aus dem Kindesschutz- und Pflegekinderbereich sowie für Pflege- und Adoptiveltern thematisieren wir die Vielfalt von Familienformen mit ihren spezifischen Herausforderungen für die Kinder. Die Referentinnen und Referenten präsentieren Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Gesetzgebung sowie Erfahrungen und neue Konzepte aus der Praxis. Das Thema rund um Herkunft hat Brisanz – Rechte und Interessen von Kindern und (leiblichen/rechtlichen/sozialen) Eltern sind nicht immer deckungsgleich, manchmal können sie sogar kollidieren. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, die ihnen die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse garantieren – welche Familie und wie viel Herkunft braucht es dazu?

Anmeldeschluss ist der 27.10.2017

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„FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS“ am 15./16.09. in Bremen

Posted on Juli 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FASzinierend – Pädagogik neu denken bei Menschen mit FAS – Täglich grüßt das Murmeltier“ nennt sich die Fortbildung mit dem Ralf Neier am 15./16.09.2017 in Bremen. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

In Deutschland werden jährlich ca. 2500 Babys mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. Man geht zudem davon aus, dass viele Menschen mit dem Fetalen Alkoholsyndrom noch nicht diagnostiziert worden sind. Häufig findet die Betreuung nicht in den Ursprungsfamilien statt – Pflegefamilien und die (stationäre) Jugendhilfe übernehmen.

Sowohl die betroffenen Menschen als auch deren Bezugspersonen im häuslichen Umfeld, in Schule und Beruf kommen immer wieder an die eigenen Grenzen. Die Hilflosigkeit und hohe Belastung ist auch auf mangelhafte Information, eine fehlende frühzeitige Diagnostik und auf nicht vorhandene – der Beeinträchtigung angemessene – Hilfsangebote zurück zu führen.

In diesem Seminar wird aus der stationären Jugendhilfe berichtet und Möglichkeiten eines Unterstützungsablaufs vorgestellt. Durch anschauliche Beispiele werden die ‚typischen‘ Verhaltensweisen der FAS Betroffenen erklärbarer und verständlicher. Mit diesen Informationen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Lösungen im Alltag zu schaffen.

Das Leben mit und von Menschen mit FAS kann „FASzinierend“ sein, wenn es gelingt, die Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten, Überforderung in angemessene Anforderung zu wandeln und den Blick aller Beteiligten auf die Ressourcen und Lösungen zu richten.

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Jugendmedienschutz muss auch bei digitalen Medien greifen

Posted on Juli 24, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoMit Freunden chatten, Fotos teilen und neue Games spielen – Alltag vieler Jugendlicher. Der digitale Wandel und die größtenteils mobile Mediennutzung verlangen dringend zeitgemäße Antworten, um Kindern und Jugendlichen sichere Räume für ein gutes, selbstbestimmtes und unbeschwertes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen. Neben den Chancen und Möglichkeiten ergeben sich auch neue Fragen – zum Beispiel: Ist die neueste App überhaupt geeignet für Kinder? Warum können Kinder einfach von Fremden angeschrieben werden und wie lässt sich vermeiden, dass sie mit verstörenden Inhalten konfrontiert werden? Cybermobbing, sexuelle Belästigung im Netz, exzessive Nutzung digitaler Medien und die Verbreitung persönlicher Daten – was sind die reellen Risiken?

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley: »Für Jugendmedienschutz, der im digitalen, mobilen und die Grenzen virtueller, digitaler und realer Welten verwischenden Zeitalter greift, sind ganz unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte gefordert. Einen guten Schutz bekommen wir nur hin, wenn Politik und Zivilgesellschaft hier Hand in Hand arbeiten«. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Martina Hannak-Meinke, unterzeichnete die Bundesfamilienministerin deshalb am 18. Juli eine strategische Zielvereinbarung für den auf den Weg gebrachten neuen Fachbereich »Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit« bei der BPjM. Mit dem neuen Fachbereich der BPjM wird der Weg für die zwischen Bund und Ländern abgestimmte Novellierung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) geebnet auf der Grundlage der Eckpunkte der Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley: »Für einen modernen und verlässlichen Kinder- und Jugendmedienschutz sind nicht nur die Inhalte im Netz entscheidend. Es geht auch um die sich ergebenden Risiken, wenn Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken und über Spiele-Apps in Kontakt treten. Die jungen User brauchen besonderen Schutz und individuelle Förderung. Zusammen mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wollen wir Eltern, Kindern und Jugendlichen klare Orientierungshilfen für sichere Online-Kommunikation geben«.
Weitere Informationen unter www.bmfsfj.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 18.07.2017

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Adressen der deutschen Ombudsstellen

Posted on Juli 23, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDas Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat einen neuen Flyer mit allen aktuellen Adressen der deutschen Ombudsstellen herausgebracht (Stand: 04.05.2017).

zum Flyer

 

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