Pflegefamilie

Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 05.12.: „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“

Posted on November 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Wie geht es nach der Schule weiter? Übergang Schule – Beruf“ findet

  • am Dienstag, den 05.12.2017
  • von 9.30 -11.30 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0151-17200139 statt.

Für Jugendliche mit FASD und deren Bezugspersonen ist der Einstieg ins Arbeitsleben häufig mit Unsicherheit und Zweifeln behaftet. Anschlüsse nach der Schule wie z.B. Ausbildungen sind schwierig und scheitern nicht selten – und zwar unabhängig vom Bildungsgrad bzw. Schulabschluss. Denn die dort geforderte Selbständigkeit und Tagesstrukturierung können junge Erwachsene mit FASD häufig nicht leisten und sind überfordert. Auch im Arbeitsleben benötigen sie eine zuverlässige Begleitung und Betreuung. Aber welche Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten kommen überhaupt in Frage? Welche Rolle spielt der Schulabschluss? Und wer sind die richtigen Ansprechpartner bzw. Leistungsträger? Ab wann sollten sich Bezugspersonen gemeinsam mit ihren Betreuten kümmern, um mögliche Übergänge anzubahnen und vorzubereiten?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Experte Ralf Neier, Teamleiter im Hof Seggert des Eylarduswerk in Ochtrup. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist es, Pflegeeltern/Bezugspersonen gemeinsam mit ihren jungen Erwachsenen mit FASD zu beraten, um geeignete Arbeitsfelder zu finden und diese Übergänge zu gestalten.

Die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Sprechstunden wurden zusammengefasst und sind im Archiv abrufbar.

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Poster “Familienbaum” speziell für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on November 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. bietet ein Poster an, das sehr gut als besonderer Stammbaum für Pflege- und Adoptivkinder geeignet ist.

Sowohl die Verwandten aus der Herkunftsfamilie als auch die Pflege- bzw. Adoptivfamilienmitglieder und andere dem Kind wichtige Personen finden ihren Platz in dem ansprechend gestalteten “PFAD-Familienbaum”.

Zu bestellen ist das Poster in Din A2-Größe zum Preis von 5.- € zuzüglich 7.50 € pro Versandrolle in der Beratungs- und Informationsstelle des PFAD Bundesverbandes e.V.
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 / 94 87 94 23
Fax: 030 / 47 98 50 31
E-Mail: info@pfad-bv.de

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Winterzauber im Haus trampel_PFAD am 26.11.

Posted on November 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes |

Der PFAD FÜR KINDER Ortsverband Konstanz e.V. lädt am Sonntag, den 26.11.2016 von 12-19 Uhr zum Winterzauber in sein Vereinshaus trampel_PFAD auf der Domäne Hohentwiel ein.

2017-11-winterzauber-plakat

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DJI-Impulse: „Neue Formen von Elternschaft“ mit Online-Dossier

Posted on November 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo Neben den leiblichen Eltern sorgen immer öfter soziale Mütter und Väter für den Nachwuchs. Sie sind zwar nicht verwandt, übernehmen aber Verantwortung für Kinder. Dennoch orientieren sich Recht, Politik und Gesellschaft immer noch stark am Leitbild der bürgerlichen Kleinfamilie. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts „DJI Impulse“ thematisiert in seiner neu erschienenen Ausgabe 4/2017 die veränderten Formen von Elternschaft und benennt die daraus resultierenden Herausforderungen.

Unter dem Titel „Mehr als Vater, Mutter, Kind. Neben den leiblichen Eltern kümmern sich immer häufiger soziale Eltern um den Nachwuchs“ analysieren die Autorinnen und Autoren, wie sich Familie und Elternschaft in den vergangenen Jahren gewandelt hat: Eltern trennen sich häufiger oder lassen sich scheiden, leben phasenweise allein und gehen neue Partnerschaften ein. Überforderte Eltern haben zudem vielfältige Möglichkeiten, die Sorge für das Kind zumindest vorübergehend an andere zu übertragen – an Adoptiv- oder Pflegeeltern, Heime oder andere betreute Wohnformen. Gleichzeitig nutzen ungewollt kinderlose oder gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die Blutsverwandtschaft, die bislang ausschlaggebend für geltendes Recht war, verliert somit an Bedeutung, was eine fundamentale Veränderung der Gesellschaft darstellt.

zum Online-Dossier „Eltern“

zum Download DJI Impulse

Quelle: DJI vom 20.11.2017

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Film-Clip: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“

Posted on November 17, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoJunge Geflüchtete berichten in einem Kurzfilm von ihrem Alltag, ihren Gefühlen und dem Miteinander in einer Bremer Pflegefamilie. Der Film (7 Min.) ist erhältlich bei PiB – Pflegekinder in Bremen.

„Ich mag das Gefühl, wenn man in einer Familie lebt.“ Der junge Syrer Omad (17) ist diesem Grundgefühl auch nach der Flucht treu geblieben. „Alleine leben gefällt mir nicht.“ Als er im Jahr 2016 hörte, dass er in einer Pflegefamilie leben könnte, war seine Antwort schnell „ja“.

Von Omad und Maria, zwei von über 80 jungen Flüchtlingen, die seit 2015 zu einer Bremer Pflegefamilie zogen, handelt jetzt der Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Er kann über den Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen bestellt werden.

Das Ungewöhnlichste am Film: Die Jugendlichen haben ihn selbst gemacht, gemeinsam mit sechs anderen jungen Flüchtlingen von drei Kontinenten, die auch in Pflegefamilien leben. Gemeinsam haben sie das Drehbuch entwickelt, die Kamera geführt und Schneiden gelernt.

Fünf Monate hat das Projekt gedauert. Am Ende ist ein kurzes, aber beeindruckendes Dokument entstanden. Wer den Film sieht, wird jungen Flüchtlingen mit mehr Verständnis und Respekt begegnen. Denn sie zeigen sich, wie sie sind. Wenn beispielsweise Maria den Blick senkt und leise und nachdenklich sagt, was die neue Familie in Bremen und die in der afrikanischen Heimat gemeinsam haben, geht das unter die Haut. Der Verlust wird spürbar – wenn auch das Neue kostbar und der Lebensmut groß sind.

„Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ wurde vom Bremer Medienbüro vomhörensehen gemeinsam mit PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH produziert. Dies war möglich durch die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children Deutschland e. V. und private Spenden.
PiB wird den Film künftig für die Informationsarbeit einsetzen. „Trotz seiner Kürze fängt der Film wesentliche Aspekte ein, die für ein gutes Miteinander von jungen Menschen mit ihrer Pflegefamilie entscheidend sind“, sagte nach der Premiere PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „Er zeigt, welche große Bedeutung Pflegefamilien für geflüchtete Kinder und Jugendliche haben können.“

Hinweis:
Der Film kann auf http://www.pib-bremen.de/ueberuns angesehen werden. Eine Bestellung ist möglich. Erwünscht ist eine Spende an PiB: Stichwort „Kinder im Exil“, IBAN DE95 2905 0101 0001 6444 18, SWIFT-BIC SBREDE22 Sparkasse Bremen.

Kontakt:
Eva Rhode, Öffentlichkeitsarbeit
PiB-Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH
Tel.: 0421 / 95 88 20 40, E-Mail: e.rhode@pib-bremen.de

finanziert mit Unterstützung von

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Buch-Tipp: „Fremdplatziert in der Bildungslandschaft – Förderung für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben“

Posted on November 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schule |

logoIm Verlag Pabst Science Publishers erschien im Mai 2017 das Buch „Fremdplatziert in der Bildungslandschaft – Förderung für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben“ von Bea Schild (Hrsg.)

Fast ein Prozent der Kinder und Jugendlichen lebt in Pflege- oder Adoptivfamilien bzw. Heimen. Die Biografieen in den Herkunftsfamilien waren unterschiedlich – und immer belastend. Das Leben im neuen Setting ist in der Regel von neuen Problemen geprägt. Traumata und andere psychische Störungen sind häufig. Die Umwelt nimmt betroffene Kinder und Jugendliche eher distanziert bzw. kritisch wahr und erschwert damit zusätzlich eine wohltuende Integration.
Diese Bedingungen sind Gift für die Bildungschancen der Betroffenen. Das Problemspektrum kann von stiller, resignierter Lernverweigerung reichen – bis zu Störungen, die jeden Schulunterricht unmöglich machen und alle Beteiligten überfordern. Bildung soll jedoch für alle ein gelingendes Privat- und Berufsleben ermöglichen.
Wie lassen sich ungünstige Entwicklungen vermeiden oder zumindest abschwächen? Zuständige SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, Adoptiv- und Pflegeeltern erhalten in dem vorliegenden Band fundiert begründete Antworten. Die AutorInnen aus Pädagogik, Sozialarbeit und Psychologie beschränken sich nicht auf ihre Analysen, sondern geben auch konkrete Entscheidungs- und Handlungsempfehlungen.

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Schleswig-Holstein: 84 Prozent der Pflegekinder stammen aus Familien mit Transferleistungen

Posted on November 14, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoIn Schleswig-Holstein waren Ende 2016 im Rahmen der Jugendhilfe 3.226 junge Menschen bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht. Bei 84 Prozent der Unterstützten lebte deren Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transferleistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe), so das Statistikamt Nord.

Von den Pflegekindern waren 22 Prozent jünger als sechs Jahre. Der Anteil der Sechs- bis unter Zwölfjährigen belief sich auf 36 Prozent, der der Zwölf- bis unter 18-jährigen auf 38 Prozent. Volljährig waren vier Prozent.

Bei 17 Prozent der Vollzeit in Pflegefamilien betreuten jungen Menschen stammte mindestens ein Elternteil aus dem Ausland.

Im Durchschnitt waren die Betroffenen am Jahresende 2016 bereits 61 Monate in einer Pflegefamilie.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Pflegekinder um fast fünf Prozent.

Quelle: Statistikamt Nord vom 14.11.2017

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Hamburg: Knapp die Hälfte der Pflegekinder hat einen Migrationshintergrund

Posted on November 14, 2017. Filed under: Forschung, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAm Jahresende 2016 befanden sich in Hamburg 1.158 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei Pflegeeltern in Vollzeitpflege. Fast die Hälfte der Pflegekinder hatte einen Migrationshintergrund, so das Statistikamt Nord.

Bei 53 Prozent der durch die Jugendhilfe unterstützten jungen Menschen lebte deren Herkunftsfamilie bzw. der junge Volljährige selbst von Transfer­leistungen („Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe).

21 Prozent der Pflegekinder waren jünger als sechs Jahre. Weitere 34 Prozent waren sechs bis unter zwölf Jahre und 38 Prozent zwölf bis un­ter 18 Jahre alt. Junge Volljährige stellten sieben Prozent der Betroffenen.

Die Vollzeitpflege in einer anderen Familie ist häufig längerfristig angelegt. Am Jahresende 2016 lebten die betroffenen jungen Menschen im Durch­schnitt bereits 44 Monate in einer Pflegefamilie.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Pflegekinder um knapp vier Prozent.

Hinweis: Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt.

Quelle: Statistikamt Nord vom 14.11.2017

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Vorlesung „Partizipation in der Pflegefamilie“ am 14.12. an der Hochschule Hannover

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Henriette Katzenstein (DIJuF) am 14.12.2017 an der Hochschule Hannover zum Thema „Partizipation in der Pflegefamilie“ referieren.

Beteiligung ist vernünftig, ist leicht, jeder versteht das. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. So würde Brecht das sagen.

Wie können Fachkräfte des Pflegekinderdienstes Beteiligung der Kinder und Jugendlichen weiterentwickeln? So, dass sie zur Pflegefamilie passt, altersgerecht und so, dass sie „ankommt“. Denn Beteiligung ist nicht nur ein äußerer Prozess, nicht allein Teilnahme. Sie gelingt, wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligt fühlen. Dafür sind manche Stolpersteine zu überwinden: von Bedenken Kinder zu überfordern über Ressourcenfragen bis dazu, dass Jugendliche sich gar nicht einlassen wollen. Und welche Rolle spielen die Herkunftseltern, die Vomund_in und die Fachkraft des ASD bei der Beteiligung des Kindes?

In Beteiligungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind Geduld und Zähigkeit sind ebenso gefragt wie gute Ideen. Der Vortrag will Impulse dazu geben.

Weitere Beiträge sind „Careleaver aus Pflegefamilien“ (Careleaver-Kompetenzzentrum) und „Häuser für Pflegekinder“ (EmMi-LuebesKIND-Stiftung).

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Auch schwerstbehinderte Kinder haben ein Recht auf Familie: Der Fall Shaimaa in Hamburg

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDas Hamburger Abendblatt berichtet am 13.11.2017 im Artikel „Eltern kämpfen darum, behinderte Tochter zu Hause zu haben“ vom Fall der zweijährigen Shaimaa, die vom Jugendamt „überfallartig“ in eine stationäre Einrichtung gebracht wurde, obwohl ihre Bereitschaftspflegefamilie bereit war, sie in Dauerpflege in Kooperation mit ihren Eltern weiter zu betreuen.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. veröffentlicht dazu am 13.11.2017 eine Stellungnahme:

„Dass eine Jugendschutzbehörde mit Polizeigewalt, aber ohne richterlichen Beschluss, ohne Gefahr im Verzug, ohne Absprachen mit Beteiligten, ohne Hilfeplanung und noch dazu mitten in einem laufenden Gerichtsverfahren um das Sorgerecht den Lebensmittelpunkt eines in Obhut genommenen Kindes um rund 100 Kilometer verlegt, ist absolut inakzeptabel. Selbst ein schwerstmehrfachbehindertes, intensivpflichtiges Kind baut lebenswichtige Bindungen zu seinen Bezugspersonen auf und ist kein Spielball, der beliebig von Ort zu Ort geworfen werden kann. Es hat zudem ein Recht auf Kontakt zu seinen leiblichen Eltern, solange dies kein Gericht verbietet.

Darüber hinaus ist das Kind in diesem Fall ohne Not aus einem funktionierenden System aus Bereitschaftspflegefamilie, Pflegedienst und freiem Träger, das von den leiblichen Eltern unterstützt wurde, herausgerissen worden. Auch ein behindertes Kind hat nach der UN-Kinderrechtskonvention, die seit 1992 auch in Deutschland gilt, das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Eine Pflegefamilie ist – zumal wenn sie von den leiblichen Eltern unterstützt wird – für den Bindungsaufbau eine bessere Alternative als eine stationäre Einrichtung.“

Waltraud Timmermann,
Stellvertretende Vorsitzende Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und hat bundesweit derzeit 530 Mitgliedschaften, darunter fast 500 Familien mit über 1.000 Pflegekindern unter 18 Jahren. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Der BbP ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.

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Pflegeeltern-Stammtisch in Berlin-Neukölln

Posted on November 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie jüngste Ortsgruppe des PFAD Verbandes, PFLIB (Pflegeeltern in Berlin), trifft sich zum Stammtisch am Donnerstag, den 16.11. um 18.30 Uhr im Restaurant Mona Mia in der Buschkrugallee 32, 12359 Berlin-Neukölln (Ecke Jahnstraße).

Bekannte und neue Pflegeeltern sowie Adoptiveltern und Bewerber sind herzlich zum Austausch willkommen.

Neue Stammtischtermine und Veranstaltungsankündigungen finden sich immer zeitnah auf der Facebook-Seite von PFLIB.

Kontakt: Christiane Kehl, acickehl@yahoo.de

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Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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Landkreis Harz gewährt rückwirkende Pflegegelderhöhung

Posted on November 12, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein in Halberstadt (Landkreis Harz) hat im Kreistag die rückwirkende Zahlung erhöhter Pauschalen für Pflegeeltern durchgesetzt: „Das bedeutet, dass die Pflegeeltern im Landkreis Harz jetzt rückwirkend zum 1. September eine monatliche Aufwandsentschädigung von 237 statt bisher 207 Euro bekommen.“ Desweiteren wünschen sich die Pflegeeltern mehr Personal für den Pflegekinderdienst.

Darüber berichtet der Artikel „Pflegeeltern im Landkreis Höhere Pauschale, aber nicht mehr Personal“ in der Miteldeutschen Zeitung vom 11.11.2017.

Im April passte Sachsen-Anhalt die Vollzeitpflegesätze zwar auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau an, schaffte jedoch auch eine Übergangsregelung, die es den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen. (wir berichteten)

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WDR- Doku: „Roland Kaiser – vom Findelkind zum Superstar“

Posted on November 12, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoRoland Kaiser gilt als einer der Großen des deutschen Schlagers. Eine Ikone der Unterhaltungsmusik, die die Spielregeln des Erfolgs beherrscht wie kaum eine andere. Ein Star zum Anfassen: nahbar und glaubwürdig. Eine neue WDR-Dokumentation zeichnet jetzt den wechselvollen, spannenden und teils dramatischen Lebensweg und die Karriere von Roland Kaiser nach.

Der Schlager-Star verriet in einer WDR-Doku, dass seine Mutter ihn als Kind vor einem Heim ablegte. „Die hat mich bekommen, da war sie 17 und in der damaligen Zeit war es noch nicht ganz so opportun in der Gesellschaft, ein uneheliches Kind großzuziehen. Sie hat mich, wie in so einem amerikanischen Film, in einem Körbchen ausgesetzt. So kam ich ins Heim.“ Das Jugendamt vermittelte ihn dann zu seiner Pflegemutter. „Ich bin ihr zutiefst dankbar, weil sie mir dieses Leben ermöglicht hat. Ich bin sicher, wenn ich im Heim groß geworden wäre, hätte ich diese Chance nicht gehabt. Keine Frage.“.

zum Filmbeitrag (44.30 min) in der WDR Mediathek.

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Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind am 20./21.01. in Ovelgönne

Posted on November 11, 2017. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20./21.01.2018 bietet der Bundesverband behinderter Pflegekinder in Ovelgönne einen Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind an.

In 16 Unterrichtsstunden vermittelt Torsten Renken, Dozent für präklinische Notfallmedizin, neben der Grundlage der Ersten Hilfe auch spezielle Inhalte. Das Kind mit Behinderung oder chronischer Erkrankung steht thematisch im Mittelpunkt.
Spezielle Themen wie Absaugung, PEG/Tracheostoma-Notfallmanagement und Epilepsie gehören dazu. Ein Training am automatisierten externen Defibrillator (AED, auch Laiendefibrillator oder kurz Laiendefi) wird ebenfalls durchgeführt.

Jeder Teilnehmer erhält eine Bescheinigung, die zwei Jahre gültig ist. Ein nachgewiesener Erste-Hilfe Kurs wie dieser, ist Voraussetzung, um in die BbP-Bewerberkartei aufgenommen zu werden. Der Kurs ist außerdem nach dem Tagesmuttergesetz anerkannt.

Aufgrund der großen Nachfrage wird voraussichtlich im Februar 2018 ein zweiter Termin angeboten.

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 4/2017: „Väter“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logotitelbild20pfad4_2017_th250Mit der oft vernachlässigten, aber wichtigen Rolle der „Väter“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2017 der PFAD Fachzeitschrift.

Einige Inhalte:

  • Carmen Thiele: Väter und die Pflegekinderhilfe
  • Margit Huber: „Ein Papa, der mich liebt und den ich auch lieben kann“ – PFAD-Umfrage unter Pflege- und Adoptivvätern und Jugendhilfeträgern
  • Margit Huber: Kinder machen sich ein Bild von ihren Vätern
  • Katja Nowacki: Väter: Wie beeinflussen eigene schwierige Kindheitserfahrungen die Beziehung zu ihren Kindern?
  • Abschluss des Jahresthemas 2017: Soziale Absicherung von Pflege- und Adoptivfamilien
  • PFAD unterstützt die Stellungnahmen seiner Partnerverbände
  • Axel Neb: Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern
  • Aus dem Bundesverband
    • Parlamentarische Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit des PFAD Bundesverbandes – Pflegefamilien und das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz
    • PFAD Ländergremium II/2017
    • Gemeinsam eine Lobby für Adoptiv- und Pflegekinder und ihre Familien schaffen

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Wunschzettel-Aktion der EmMi LuebesKind Stiftung 2017

Posted on November 6, 2017. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie Gemeinnützigen Gesellschaft EmMi LuebesKind („ELK“) hat exklusiv für Pflegefamilien zum bevorstehenden Weihnachtsfest eine „Wunschzettel-Box“ eingerichtet. Dort können Pflegefamilien ihre Wunschzettel einwerfen.

Aus allen Einsendungen zieht die ELK 100 Wunschzettel und erfüllt die darauf notierten Wünsche.

zu den Teilnahmebedingungen

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bke-Onlineberatung für Jugendliche: „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.

Posted on November 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes |

logoDie Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet die Möglichkeit eines von zwei erfahrenen Sozialpädagoginnen moderierte Chats zum Thema „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.2018 von 20-22 Uhr.

Jede Familie ist anders und nicht immer können Jugendliche mit ihren Eltern zusammenleben. Vielleicht ist ein Elternteil oder sind beide verstorben? Oder du hast keinen Kontakt zu einem Elternteil? Vielleicht lebst du in einer Pflegefamilie oder bist adoptiert? Wie kann man gut leben, wenn Teile der eigenen Geschichte fehlen? Welche Form von Familie lebst du? In diesem Chat soll Platz für einen Austausch darüber sein.

Wichtig: Neue TeilnehmerInnen können an den Chats nur dann teilnehmen, wenn die Registrierung mindestens eine Stunde vor Chatbeginn erfolgte!

nähere Informationen

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Wiedersehen mit der ersten Pflegefamilie nach 50 Jahren

Posted on November 4, 2017. Filed under: Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoIm Artikel „Ich bin‘s, Renate“ aus der Rotenburger Rundschau vom 03.11.2017 wird die Geschichte der heute 56-jährigen Renate erzählt, die nach 50 Jahren ihre erste Pflegefamilie wiedersehen wollte, die ihr „die schönsten acht Jahre ihrer Kindheit geschenkt hat“.

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Buch-Tipp: „Feinfühlige Herausforderung“

Posted on November 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Psychosozial-Verlag ist das Buch „Feinfühlige Herausforderung – Bindung in Familie, Kita, Kinderheim und Jugendhilfe“ erschienen. Herausgeber sind Peter Zimmermann und Gottfried Spangler.

Darin beschäftigen sich renommierte BindungsforscherInnen u.a. mit der Frage, wie sichere Bindung gelingt und wie sie sich unter besonders belastenden Bedingungen gestaltet.

Ihre Beiträge liefern wichtige Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zur Entwicklung von Bindungsmustern und ergänzen sie durch Ausführungen zu praxisnahen Anwendungsfeldern. Ins Zentrum der Betrachtungen rückt dabei das bindungstheoretische Konzept der feinfühligen Herausforderung.

nähere Informationen

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Pflegegradrechner für Kinder

Posted on November 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. informiert:

Erstmals gibt es jetzt einen Online-Pflegegradrechner, der auch die Kriterien für Kinder berücksichtigt. Damit lässt sich schnell und komfortabel abfragen, zu welchem Ergebnis das neue Begutachtungsverfahren zur Einstufung in die Pflegegrade der Pflegeversicherung führen kann. Für Privatpersonen lässt sich der Pflegegradrechner kostenlos nutzen. Das Alter des Kindes kann dabei exakt eingegeben werden, das Programm stellt daraufhin die jeweiligen Bewertungskriterien ein.

Zum Pflegegradrechner für Kinder geht es hier.

Nach dem neuen Begutachtungsverfahren gelten für Kinder einige Besonderheiten. Diese richten sich nach dem Alter:

Ab 11 Jahren gelten für Kinder die gleichen Maßstäbe wie für Erwachsene (was auch bisher schon so war: Ab dem 11. Lebensjahr wurden auch bisher keine Minuten mehr für natürlichen altersbedingten Hilfebedarf abgezogen).
Bis zu einem Lebensalter von 19 Monaten werden nur in 3 Modulen Bewertungen vorgenommen, außerdem erhält das Kind grundsätzlich einen Pflegegrad, der um 1 höher liegt als die errechnete Bewertung.
Ab dem 19. Lebensmonat bis zum 11. Geburtstag gelten diejenigen Kriterien, die in den Richtlinien des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Kapitel Kinder beschrieben sind. Diese sind zum Teil sehr umfangreich und nicht immer ganz leicht verständlich formuliert. Dennoch kann es sich lohnen, diese nachzulesen, um einen Eindruck davon bekommen, was bei einer Begutachtung herauskommen könnte.

Hier geht es zu den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Das Kapitel zur Begutachtung von Kindern beginnt auf Seite 108 und geht bis Seite 159.

Quelle: Bundesverband behinderter Pflegekinder vom 25.10.2017

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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Buch-Tipp: „“Die Fabel vom kleinen Knoti“

Posted on Oktober 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

logodie-fabel-vom-kleinen-knoti_9783743951365_295Pflegevater Rolf Huhn hat mit „Die Fabel vom kleinen Knoti – Wie ein kleiner Bär es schaffte eine neue Familie zu finden“ ein 60-seitiges Kinderbuch für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren geschrieben, das sich auch gut als Vorlesegeschichte eignet.

Die Fabel beschreibt einen mutigen kleinen Bären, der in einer schwierigen Lebenphase viele Herausforderungen meistern muß. Er erlebt Veränderungen, die viele Pflege- und Adoptivkinder aus ihrem eigenen Leben kennen und mit denen sie sich identifizieren können. Dabei trifft der kleine Bär auf viele andere Tiere im großen Wald und erlebt positive Abenteuer.

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BumF: Zahl der Asylanträge von umF erheblich gesunken

Posted on Oktober 25, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoGegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Asylanträge unbegleiteter Minderjähriger um ca. 76 % gesunken. Von Januar bis August 2017 wurden 6.928 Asylanträge gestellt. Der Großteil der Antragstellenden war 16 oder 17 Jahre alt (ca. 82 %) und männlich (ca. 86%). Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (ca. 25%) und Eritrea (ca. 20%). Die Gesamtschutzquote betrug ca. 80 %. Auch die Zahl junger Flüchtlinge, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreut und untergebracht wird, ist gegenüber dem Jahresende 2016 um ca. 17 % zurückgegangen.

zur Pressemitteilung des BumF vom 25.10.2017

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„Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?“ am 11.11. in Friedberg (Bayern)

Posted on Oktober 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V. lädt am 11.11. nach Friedberg ein zu einem Tagesseminar mit Dipl. Psych. Robert Bachhuber zum Thema „Was bedeutet es seine Wurzeln zu kennen? Wie wichtig sind die leiblichen Eltern für Pflege- und Adoptivkinder?„.

Ein kritischer Punkt bei Adoption oder Pflege ist, dass die Beziehung von Eltern und Kind mit einer Trennung beginnt – der Trennung von den bisherigen Bezugspersonen. Die Welt des Kindes wird zwangsläufig erschüttert. Ob diese Erschütterung nun ‚lediglich‘ eine Krise oder eine ‚Störung‘ verursacht, kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Wichtig ist, dass wir dieses Trauma anerkennen, das Kind und seinen Lebensweg aber nicht auf dieses Trauma reduzieren. Aufgrund der besonderen Situation gibt es – neben den normalen Entwicklungsaufgaben – auch ein paar besondere Themen für die neuen Eltern. Wir wollen uns an diesem Seminartag Zeit nehmen, uns die besonderen ‚Hausaufgaben‘ für Kinder und Eltern im Blick auf die Beziehungsgestaltung anzusehen. Der Referent wird möglichst praktisch auf die Anliegen der Teilnehmer eingehen. Bitte senden Sie Ihre Fragen möglichst schon im Vorfeld ein.

nähere Informationen und Anmeldung

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Erklärvideo „Leaving Care – Was ist denn das?“

Posted on Oktober 20, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoEin Erklärvideo von Care Leavern für Care Leaver und Interessierte gibt es auf den Seiten des Netzwerks Care Leaver Baden-Württemberg.

Es erklärt anschaulich was mit dem Begriff Care Leaver gemeint ist und mit welchen Herausforderungen Care Leaver konfrontiert sind.

Die Homepage www.careleaver-bw.de und die Angebote des Netzwerkes richten sich an Care Leaver, die Unterstützung im Übergang und ihrem weiteren Lebensweg brauchen, die sich gerne treffen, vernetzen, austauschen und solidarisieren wollen mit anderen Care Leavern.

Die Homepage soll aber auch Einrichtungen ansprechen, die junge Menschen in die Selbstständigkeit begleiten, mit Care Leavern in Kontakt stehen und die sich mit ihnen zusammen Gedanken dazu machen wollen, wie die Übergänge besser gestaltet werden und Care Leaver zukünftig mehr Unterstützung finden können.

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BumF Online-Umfrage 2017 zur Situation von unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Posted on Oktober 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie |

logoAuch in diesem Jahr führt der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen.

Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der Jugendlichen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden.

Bis zum 03.11.2017 kann man unter dem folgenden Link an der Umfrage teilnehmen:

https://www.soscisurvey.de/Umfrage_BumF_2017/

Es ist dem BumF e.V. ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können.

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„Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“ vom 18.10.2017 fordern der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Verantwortlichen auf, den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und von Abschiebungen und Abschiebeandrohungen konsequent abzusehen.

Auch der Paritätische und weitere Organisationen – darunter der PFAD Bundesverband – unterstützen diese Forderung.

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Fachtagung FASD: „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ am 17.-19.11. in Bonn

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 17.-19.11.2017 veranstaltet der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Bonn seine Fachtagung FASD für Berater und Eltern zum Thema „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ mit dem Dipl.-Psychologen Raphael Hartmann.

Am 18. soll der Schwerpunkt auf die Diagnostik von FASD gelegt werden, am 19. wird es einen offenen Austausch zum Thema geben.

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Niedersachsen + Bremen: Mehr Kinder und Jugendliche leben in Heimen und Pflegefamilien

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Bremen, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo„Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien und Betreuungseinrichtungen ist in Niedersachsen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach Zahlen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik kletterte die Zahl von rund 11 100 Betroffenen im Jahr 2010 auf knapp 16 000 Betroffene im vergangenen Jahr.“

„In Bremen lebten im vergangenen Jahr mehr als 2200 Kinder und Jugendliche in Heimen und Pflegefamilien, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Jahr 2015, nachdem besonders viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ins kleinste Bundesland gekommen waren, gab es knapp hundert Betroffene mehr. Vergleicht man die Zahlen mit dem Jahr 2010, zeigt sich ein enormer Anstieg. Damals lebten 1625 Minderjährige in Einrichtungen und bei Pflegeeltern.“

zum Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 13.10.2017

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„Wurzeln und Flügel“ – Empowerment-Workshop für Schwarze- und PoC-Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) von Schwarzen Kindern und Kindern of Color am 16./17.12. in Köln

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logob6627f0450Die mit der Teamerin gegen Diskriminierung ManuEla Ritz bietet am 16./17.12. in Köln einen kostenlosen Workshop aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ für Eltern (und andere Bezugspersonen) mit Rassismus-Erfahrungen an.

In dem zweitägigen Workshop werden Strategien zur Stärkung des Kindes erarbeitet und bewusst gemacht. In einem geschützten Raum werden mit Hilfe verschiedener Übungen, Methoden und Simulationen die eigenen Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdeckt und hinterfragt.

Dadurch wird geklärt, wie man als Bezugsperson das Kind dabei unterstützen kann, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze_r in einer Gesellschaft zu entwickeln.

Anmeldung und Fragen zum Workshop an: sandra.karangwa@oegg.de, Betreff: „Wurzel & Flügel“

Veranstaltungsflyer

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„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

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Artikel über Pflegekinderdienst in Herne

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Viel Beziehungsarbeit“ vom 13.10.2017 berichtet das Stadtmagazin von Herne im Rahmen der Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ von der Arbeit der Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie.

„…14 Mitarbeiter der städtischen Stelle betreuen 230 Pflegefamilien. Die Altersspanne der Kinder: von der Geburt bis zur Volljährigkeit. „Wir begleiten die Familien und sind Ansprechpartner“, sagt Kwasnitza. Drei Erzieher kümmern sich darum, das Kinder den Kontakt zur Herkunftsfamilie bereit gestellt wird – „begleitete Umgänge“ heißt das im Behördendeutsch.

35 bis 40 Fälle allein betreut Anna Kwasnitza. „Den Überblick verliere ich nicht“, unterstreicht die studierte Sozialarbeiterin. „Meine Tätigkeit ist aber geprägt von viel Beziehungsarbeit und ist sehr, sehr vielschichtig. Die Kinder bringen einen Rucksack mit unterschiedlichen Erfahrungen mit. Dann ist es schön zu sehen, wie positiv sie sich zumeist bei den Pflegefamilien entwickeln.“ Da wirkt ein Lob wohltuend. „Ja, tatsächlich gibt es Herkunftseltern, die den Pflegeeltern sagen: ‚Ihr macht es richtig gut‘….“

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„Schule! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ am 25.11. in Mannheim

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

logoDas Tagesseminar „Schule! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ der Pflegeelternschule Baden-Württemberg findet am 25.11. in Mannheim statt.

Referentin Ulrike Bauer spricht darüber, dass die Schule in vielen Momenten für „unsere“ Kinder eine enorme Herausforderung ist.

An diesem Tag soll Zeit sein für die Fragen und Erfahrungen der Eltern. Informationen über Trauma und die Folgen, über Bindung und über Lernen unter erschwerten Bedingungen gehören auch dazu.

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„Behinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ am 18.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Seminar der Pflegeelternschule Baden-WürttembergBehinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ mit Simone Werz besprechen die TeilnehmerInnen die Unterschiede zwischen Behinderung und Schwerbehinderung, die Vor- und Nachteile eines Schwerbehindertenausweises sowie die damit verbundenen rechtlichen Vergünstigungen.

Was ist zu beachten, wenn das Kind einen Ausbildungsplatz benötigt, welche Schritte sind mit einem Behindertenausweis beim Übergang ins Erwachsenenleben zu beachten und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es hier für die gesamte Familie?

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„Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 25.11. in Husum

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD Nordfriesland e.V. lädt am 25.11. von 9.30 – 16.30 Uhr in die Jugendherberge Husum zu einer Fortbildung mit Ralf Tönnies ein. Als Trialog zwischen Pflegekindern, Pflegeeltern und leiblichen Eltern wird das Thema „Umgang mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ behandelt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Berliner Pflegekinder landeten auf dem Tempelhofer Feld – 1.250 Besucher beim 17. Berliner Pflegefamilientag am 17.09.2017

Posted on Oktober 13, 2017. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAuch in diesem Jahr fand der Pflegefamilientag bei bestem sonnigen Septemberwetter statt. Damit man die Weite des Tempelhofer Feldes richtig genießen konnte, schob Petrus von Zeit zu Zeit ein paar schöne riesige weiße Wolken vor den blauen Septemberhimmel.

Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, begrüßte gemeinsam mit Rainer Schwarz, dem Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg, die Pflegefamilien. Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck war leider erkrankt und lies seine besten Wünsche für diesen Tag von Herrn Schwarz überbringen und dankte den Pflegeeltern: „Wir alle wissen: ‚Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben.‘ Sie sind es, die für viele Kinder und Jugendliche dies ermöglichen. Sie geben ihnen, sichere Geborgenheit, Zuwendung und Förderung – ein Zuhause auf Zeit. Nur mit Ihrer Hilfe können die Berliner Jugendämter Sorge dafür tragen, dass für alle Kinder die besten Bedingungen für das Aufwachsen in unserer Stadt gewährleistet sind. Sie stellen sich den Herausforderungen, die Ihre Pflegekinder mitbringen, Sie spielen mit ihnen, teilen ihre Sorgen und Nöte, Sie geben ihnen Kraft und Zuversicht auf den Weg. Und Sie lachen und freuen sich mit ihnen.“ Und zum Lachen und Freuen sollte es bei diesem Pflegefamilientag genug Anlass geben. Eröffnet wurde der Tag dann offiziell von einem Pflegekind, das sich schon darauf freute, dass es gleich richtig losgeht.

2017-10-berliner-pk-tagDrei Hüpfburgen sorgten für gute Laune und viel Bewegung. Den ganzen Tag über wurde hier gehüpft und gesprungen. Die Kinder waren so mit sich beschäftigt, dass einige Pflegeeltern sich entspannt ins Gras legen konnten. Eine große Faszination übte auch die Kletterwand aus und viele Pflegekinder wagten sich hoch hinauf.

Ein Großdrachen stieg kurz in die Lüfte auf. Da der Wind aber nur schwach blies, war es nur ein kurzes Vergnügen. Einige Kinder hatten eigene Drachen mitgebracht und liefen über das Feld, um ihren Drachen steigen zu lassen und in der Luft zu halten. Das war aber nicht so einfach. Wenn der Wind schon nicht mitspielt, dachte sich ein Mädchen, dann gibt es doch Alternativen: Luftballons wurden am Drachen befestigt und schon hing er in der Luft. Auch dem Motto des Tages, „Berliner Pflegekinder heben ab“, konnte der fehlende Wind nichts anhaben, denn das konnten die Kinder auch ohne Wind. Und sie sind „mächtig abgehoben“.

Zusammen mit den Trainerinnen und Trainern von CABUWAZI haben die Pflegekinder verschiedene Kunststücke ausprobiert: Akrobatik, Kugellaufen, Jonglage, Balance.

An den Ständen der Pflegekinderdienste warteten wieder viele Attraktionen mit großem Bastel-, Spiel- und Sportprogramm auf die Pflegekinder, z.B. Mandalas malen, Enten angeln, Büchsen werfen, Sackhüpfen, Eierlaufen und Hüpfball-Wettrennen.
Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 18. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

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PFAD Rheinland-Pfalz: Freizeit für Pflege- und Adoptivfamilien vom 16.-18.02.2018

Posted on Oktober 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD für Kinder – Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz e.V. bietet vom 16.-18.02.2018 eine Freizeit für Pflege- und Adoptivfamilien in der Rheintal-Jugendherberge in Oberwesel an.

nähere Inormationen unter Tel: 06349 / 1020 oder Mail: johannes.rupp@t-online.de

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Die Rechte von Kindern mit Behinderung, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können

Posted on Oktober 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. eine Stellungnahme zu den „Rechten von Kindern mit Behinderung, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können“ erarbeitet, die in der nächsten Woche an Politiker und Politikerinnen gehen wird, um damit im Rahmen der Koalitionsvereinbarungen auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen.

zur Stellungnahme vom 11.10.2017

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24. Tag des Kindeswohls am 16.04.2018

Posted on Oktober 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 16.04.2018 wird der 24. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekinds in Holzminden stattfinden. Der Titel lautet diesmal „Was brauchen Pflegekinder? Alltag, Erfordernisse und Perspektiven„.

Geplant sind eine Podiumsdiskussion sowie folgende Fachvorträge:

  • Prof. Dr. Jörg M. Fegert: „Die Debatte über verlässliche Perspektiven und Beziehungen von Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Möglichkeiten der Elternarbeit nach Kindeswohlgefährdungen“
  • Prof. Dr. Barbara Veit: „Bedeutung der Vormundschaftsrechtsreform für Pflegekinder u. -eltern“
  • Oliver Hardenberg: „Wie erlebt das Pflegekind die Pflegefamilie?“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Anforderungen an ein zeitgemäßes Pflegekindschaftsrecht“

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Erste Adoption durch schwules Paar

Posted on Oktober 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logo„Nur fünf Tage nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist der Adoptionsantrag eines schwulen Ehepaars bestätigt worden.“ berichtet http://www.blu.fm im Artikel „Erste Adoption durch schwules Paar“ vom 10.10.2017.

Zwei Berliner Ehemänner adoptierten ihr Pflegekind, das seit seiner Geburt bei ihnen lebt.

weitere Artikel:

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on Oktober 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoImpulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Artikel: Ehemaliges Pflegekind möchte selbst Pflegekinder aufnehmen

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie |

logoIm Artikel „Liebe ist Liebe…“ in Lokalkompass vom 05.10.2017 berichtet eine junge Mutter aus Gelsenkirchen von ihrer ehemaligen Pflegefamilie und davon, dass auch sie als Pflegemutter einem vernachlässigten Kind eine schöne Kindheit geben möchte.

„Viele Menschen haben Ängste, dass sie ein Pflegekind nicht so lieben können wie ein leibliches Kind. Aber Liebe ist Liebe und ich habe viel Liebe erfahren von meinen (Pflege-)Eltern“, erzählt Jennifer Behrends.

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„Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ am 04.11. in Westerrönfeld

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Schleswig-Holstein e. V. lädt am 04.11. nach Westerrönfeld zu seinem Fachtag 2017 zum Thema „Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ ein. Referentin wird die Rechtsanwältin Anne Mielke aus Heidelberg sein.

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„Professionalität und Selbstfürsorge im Pflege-Eltern-Alltag“ am 18.11. in Kassel

Posted on Oktober 3, 2017. Filed under: Fortbildung, Hessen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.11.2017 veranstaltet OASE – PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien e.V. von 10 – 17.30 Uhr den PFAD-Familientag zum Thema „Professionalität und Selbstfürsorge im Pflege-Eltern-Alltag“ in der Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Kassel.

Nähere Informationen beim Verein: Kontakt

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Wildfang e.V. veröffentlicht erste Reisetermine für 2018

Posted on Oktober 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logologo_gelbWildfang e.V. veröffentlicht die ersten Reisetermine für 2018, weitere Angebote werden folgen:

  • Skiurlaub — 03.02.2018 – 10.02.2018 — Lungau/Österreich
  • Osternasencamp — 24.03.2018 – 31.03.2018 — Klietz/Sachsen-Anhalt
  • Sport und Meer — 24.07.2018 – 07.08.2018 — Pula /Kroatien
  • Sommer statt Herbst —13.10.2018 – 27.10.2018 — Chalkidiki/Griechenland

Beim Wildfang e.V. finden seit zwei Jahrzenten Kinder und Jugendliche aus Fremdunterbringungen ihre passende Ferienfahrt. Hunderte Pflegefamilien nutzen bereits seit vielen Jahren die iCanDo-Ferienreisen des gemeinnützigen Wildfang e.V. Auch Kinder, die aufgrund schwieriger Biografien originelle Verhaltensweisen entwickelt haben, können hier adäquate und erfahrene Betreuung finden.

Elternstimmen: „Die Reise nach Brilon war für uns eine Entlastung, die wir dringend brauchten.“, schrieb Frau S. aus Köln Ende August. Und Frau T. aus Berlin gab die Rückmeldung: „Marcel hat es das erste Mal geschafft, zwei Wochen mit anderen Kindern zu verbringen. Vielen Dank dafür.

Ab Mitte November 2017 werden die Reisebeschreibungen für das Jahr 2018 online zu lesen sein und ab 01.12.2017 sind Anmeldungen für die Camps 2018 möglich.

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 01.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer zwei Weiterbildungsabend des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ findet am 01.11. um 19 Uhr in Halle/Saale statt.

Die Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil wird die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen vorgestellen und mit Hilfe von Fallbeispielen die Besonderheiten verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprechen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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„Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ am 28.10. in Friedberg (Hessen)

Posted on September 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMoritz Borowik vom Zentrum für Traumapädagogik Hanau wird am 28.10. in Friedberg (Hessen) zum Thema „Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ referieren.

Veranstalter ist der Ortsverein der Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.

Veranstaltungsflyer

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Buch-Tipp: „Ich, Pflegekind Leo“

Posted on September 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logo2017-09_cover_pflegekind_leoDie Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Marion Klara Mazzaglia ist mit ganzem Herzen Pflegemutter. In ihrem im Best Off Verlag erschienenen Kinderbuch „Ich, Pflegekind Leo“ beschreibt sie einfühlsam in einer für Kinder verständlichen Weise, weshalb Leo zwei „Mamas“ und zwei „Papas“ hat.

Die Bedeutung „Pflegeeltern, Pflegefamilie und Baucheltern“ wird in sehr einfachen Worten erklärt.

Durch die liebevoll gestalteten Farbillustrationen von Kathrin Frank werden die Kinder bildlich besonders angesprochen. In dem Vorwort erzählt die Autorin über ihre Erfahrungswerte aus der Praxis, die sie aus eigenem Erleben und in Gesprächen mit Pflegefamilien gesammelt hat.

Die Tantiemen an der Erstauflage spendet die Autorin zu 100 % dem PFAD FÜR KINDER Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Regensburg und Umgebung e.V.

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