Schleswig-Holstein

Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Bewerberbedarf in Schleswig-Holstein

Posted on Mai 28, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Die Allgemeine Zeitung berichtet im Artikel „Geprüft und für gut befunden – Pflegeeltern auf dem Weg zum Kind“ vom 27.05.2014 über den Bedarf an Pflegefamilien in den Kommunen in Schleswig-Holstein:

„Elf Bewerberpaare gibt es zurzeit in Flensburg….. 70 Kinder sind derzeit in Kurzzeitpflege, 50 wurden 2013 in Vollzeitpflege vermittelt. In Kiel stehen derzeit 250 Pflegefamilien zur Verfügung, 50 werden zusätzlich jedes Jahr gebraucht. Die Stadt startete sogar eine Werbekampagne. 20 Familien haben sich bislang darauf gemeldet. In Lübeck dagegen habe man die Nachfrage bislang immer bedienen können, sagt ein Sprecher. Etwa 200 Familien kümmern sich um ungefähr 300 Kinder in Vollzeitpflege. Auch im Kreis Steinburg gibt es keine Engpässe – 120 Familien betreuen 170 Kinder und Jugendliche. In Flensburg sieht es anders aus: «Es ist schwierig, Familien zu finden», sagt Karen Welz-Nettlau, Abteilungsleiterin im Bereich Sozialpädagogische Dienste der Stadt Flensburg.“

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Ergebnisse des Fachkongresses „Kinder zwischen zwei Welten“

Posted on März 10, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

hl-live.de veröffentlichte im Artikel „Kongress: Im Zentrum steht das Kindeswohl“ vom 10.03.2014 die Ergebnisse des Fachkongresses „Kinder zwischen zwei Welten“, den die Kinderschutz-Zentren am 10.-11.03. in Lübeck abhielten.

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Kids-Freizeit in Trappenkamp vom 28.05 – 01.06.

Posted on Februar 28, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Für zwanzig Kinder (8-15 Jahre) aus Pflege- und Adoptivfamilien findet vom 28.05.-01.06. unter der Leitung von Edda Jacobs und Manfred Deege eine Kids-Freizeit in Trappenkamp/Schleswig-Holstein statt. Veranstalter sind der PFAD Bundesverband e.V. und Freunde der Kinder e.V., Hamburg.

Gemeinsam verbringt die Gruppe fünf Tage in der Landesturnschule, die geprägt sind von Sport, Spiel,Gemeinsamkeit und vielen Überraschungen: Gegrilltes oder auch einer Nachtwanderung.

Ein Sonderprospekt ist über Freunde der Kinder e.V. erhältlich.

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11.03. in Lübeck

Posted on Januar 31, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Kinder wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, bedeutet der Wechsel in eine Pflegefamilie oft Chance und Krise zugleich. Neben der Möglichkeit, verlässliche Beziehungen aufzubauen, stellt die Trennung von vertrauten Bezugspersonen ebenso eine schmerzliche Erfahrung dar.

Auf dem Fachkongress „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11. März in Lübeck richten die Kinderschutz-Zentren den Blick auf betroffene Kinder, „alte“ und „neue“ Familiensysteme und die beteiligten Helfer(innen).

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10./11.03. in Lübeck

Posted on Januar 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kinderschutz-Zentren richten vom 10.-11.03. in Lübeck den Blick auf das Thema „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“.

Kinder, die wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, haben häufig sehr belastende Erfahrungen gemacht. Sie wurden vernachlässigt, haben psychische und physische Gewalt erfahren oder miterlebt. Diese Ereignisse beeinflussen die Entwicklung der Kinder und wirken sich in unterschiedlichster Weise auf Beziehungsfähigkeit, soziales Verhalten und kognitive Leistungen aus. Die Unterbringung in einer Pflegefamilie ermöglicht Kindern, verlässliche und schützende Beziehungen aufzubauen, bedeutet aber auch die schmerzliche Trennung von vertrauten Bezugspersonen und für die Eltern das Eingestehen von Versagen, verbunden mit Schuldgefühlen, Wut und Trauer.

Umso wichtiger ist daher die Entwicklung eines fachlichen Gesamtkonzeptes: Auswahl und Qualifizierung der Pflegeeltern zur Vorbereitung auf ihre Rolle, die Bereitstellung einer ständigen fachlichen Begleitung sowie Gewährleistung schneller Hilfen in Krisensituationen gehören ebenso dazu wie die Beratung und Unterstützung des Herkunftssystems sowie die Partizipation der betroffenen Kinder und ihrer Herkunftsfamilien bei bevorstehenden Entscheidungen.

Auf dem Fachkongress vermitteln erfahrene Referentinnen und Referenten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und sprechen über Erfahrungen und Konzepte aus der Praxis. U.a. wird Prof. Josef Faltermeier Einblicke in die Beziehungsdynamik zwischen Herkunfts- und Pflegefamilie geben und ganz aktuell beschäftigt sich Junior-Prof. Dr. Dorett Funcke in ihrem Vortrag mit gleichgeschlechtlichen Paaren als Pflegeeltern. Neben weiteren Vorträgen und Foren steht wie immer auch der praxisbezogene Austausch in Workshops auf dem Programm.

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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CDU Schleswig Holstein: Öffentliche Anerkennung für die Leistung von Pflegefamilien ist dringend notwendig

Posted on Juni 1, 2013. Filed under: Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein |

Anlässlich des am 01. Juni 2013 stattfindenden ersten landesweiten Tags der Pflegefamilie (wir berichteten) erklärt die CDU-Sozialpolitikern Heike Franzen:

„Pflegeeltern tragen eine große Verantwortung, wenn sie Kinder in ihre Familien aufnehmen. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag – Urlaub oder eine Pause von dieser Aufgabe gibt es nicht. Für diesen Einsatz spreche ich allen Pflegeeltern in Schleswig-Holstein meinen größten Dank aus.“

Die Zahl der Kinder, die in Deutschland aus ihren Familien genommen werden müssen und in Pflegefamilien aufwachsen, steige stetig. Alleine in Schleswig-Holstein sei die Zahl der Kinder, die eine Pflegefamilie suchen, in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent gestiegen. Was fehle, seien jedoch Pflegefamilien, die diesen Kindern eine Chance geben, in einer Familie aufzuwachsen. Diese Familien verdienten neben Dank und Respekt aber auch die notwendigen unterstützenden Maßnahmen durch die Träger der Jugendhilfe.

„Gut begleitete Pflegefamilien können gute Arbeit leisten. Da ich selbst viele Jahre Pflegemutter war, weiß ich, wie anstrengend und nervenaufreibend diese Aufgabe sein kann. Dennoch wünsche ich mir, dass sich noch mehr Familien für die Aufnahme eines Pflegekindes entscheiden. Es gibt nichts Schöneres als mitzuerleben, dass ein Kind eine zweite Chance auf eine Kindheit in einer Familie hat und seinen Weg gehen kann“, so Franzen abschließend.

Quelle: Pressemeldung der CDU Schleswig-Holstein vom 31.05.2013

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Landkreis Aurich: „Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern“

Posted on April 25, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein |

In der Ostfriesen-Zeitung macht der Landkreis Aurich im Artikel „Beratungsstelle sucht dringend Pflegeeltern“ vom 25.04.2013 auf seinen hohen Bedarf an geeigneten Pflegeelternbewerbern aufmerksam.

Da die Pflegekinder hohe Anforderungen an die Pflegeeltern stellen, will der Landkreis sein Entlastungsangebot für Pflegeeltern ausbauen. Die Angebote sollen den Pflegeeltern die Möglichkeit bieten, auch Zeit für sich zu haben.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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„Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern – Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien“ am 08.06. in Hamburg

Posted on April 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Niedersachsen, PFAD Verband, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern“ lautet das Statement des PFAD Adoptionstags mit Norbert Carstensen zum Thema „Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien„, das der PFAD Bundesverband in Kooperation mit seinem Hamburger Landesverband Freunde der Kinder e.V. am 08.06. in Hamburg anbieten wird. Ängste können in jeder Familie auftreten. Sie betreffen die Entwicklungsaufgaben der Eltern wie auch die der Kinder. Im Seminar beschäftigen sich die teilnehmenden Adoptiveltern und -bewerber zuerst mit dem Phänomen der Angst. Anschaulich wird dargestellt, wie Trauma und Verunsicherungen im Autonomen Nervensystem verarbeitet werden und welche Herausforderung das für die Beziehungsgestaltung mit dem Adoptivkind darstellt. Wenn man die Abläufe von Eskalation und Deeskalation genauer versteht, kann man lernen, was hilft, dass Kinder mit Stress und Emotionen besser umgehen können und auch die Eltern als Vorbild sich selber gut regulieren können.

Veranstaltungsflyer

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Schleswig-Holstein: Erster landesweiter „Tag der Pflegefamilie“ am 01.06. bei Kiel

Posted on April 1, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig findet am 01.06. auf dem Gelände des Freilichtmuseums Molfsee der erste landesweiter „Tag der Pflegefamilie“ in Schleswig-Holstein statt.

Das Programm wendet sich an bereits tätige Pflegefamilien und Menschen die daran interessiert sind, ein Pflegekind in Ihrer Familie aufzunehmen. Von 11 bis 17 Uhr erwartet Eltern und Ihre (Pflege-)Kinder ein kurzweiliges Programm für jedes Alter und Wissenswertes rund um das Thema Pflegefamilie.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion der Jugendämter aus den Städten Flensburg, Kiel, Lübeck, Neumünster und den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Stormarn.

Um Anmeldung bis zum 10.05. wird gebeten.

nähere Informationen

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„Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern – Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien“ am 08.06. in Hamburg

Posted on März 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Niedersachsen, PFAD Verband, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Verunsicherte Kinder brauchen sichere Eltern“ lautet das Statement des PFAD Adoptionstags mit Norbert Carstensen zum Thema „Angst und Angstbewältigung in Adoptivfamilien„, das der PFAD Bundesverband in Kooperation mit seinem Hamburger Landesverband Freunde der Kinder e.V. am 08.06. in Hamburg anbieten wird. Ängste können in jeder Familie auftreten. Sie betreffen die Entwicklungsaufgaben der Eltern wie auch die der Kinder. Im Seminar beschäftigen sich die teilnehmenden Adoptiveltern und -bewerber zuerst mit dem Phänomen der Angst. Anschaulich wird dargestellt, wie Trauma und Verunsicherungen im Autonomen Nervensystem verarbeitet werden und welche Herausforderung das für die Beziehungsgestaltung mit dem Adoptivkind darstellt. Wenn man die Abläufe von Eskalation und Deeskalation genauer versteht, kann man lernen, was hilft, dass Kinder mit Stress und Emotionen besser umgehen können und auch die Eltern als Vorbild sich selber gut regulieren können.

Veranstaltungsflyer

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Schleswig-Holstein: „Pflegefamilien: Probleme spitzen sich zu“

Posted on Februar 20, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

In den Kieler Nachrichten äußern sich schleswig-holsteinische Jugendämter in einer dpa-Umfrage zu dem zunehmenden Problem, für die steigende Zahl an Pflegekindern genügend geeignete Pflegefamilien zu finden.

zum Artikel „Pflegefamilien: Probleme spitzen sich zu“ vom 19.02.2013

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Schleswig-Holstein: Zahl der jungen Menschen in Pflegefamilien erneut gestiegen

Posted on Oktober 24, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der in einer Pflegefamilie untergebrachten jungen Menschen erneut gestiegen. 3 248 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren Ende 2011 im Rahmen der Jugendhilfe bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht, das sind knapp fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord.

Fast drei Viertel der Pflegekinder waren zwischen sechs und 17 Jahren alt. Unter sechs Jahre alt waren 23 Prozent und bereits volljährig waren vier Prozent der Betroffenen. Im Durchschnitt waren die jungen Menschen bereits seit 56 Monaten in einer Pflegefamilie untergebracht.

Von Transferleistungen (zum Beispiel „Hartz IV“, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe) lebten 84 Prozent der Betroffenen beziehungsweise deren Herkunftsfamilie; 15 Prozent hatten mindestens ein aus dem Ausland stammendes Elternteil.

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 24.10.2012

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Adoptionen in Schleswig-Holstein 2011: Zahl der adoptierten Kinder rückläufig

Posted on August 15, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Im Jahr 2011 sind Schleswig-Holstein 117 Kinder und Jugendliche adoptiert worden, acht weniger als im Vorjahr. Damit hat die Zahl der Adoptionen ihren bisher niedrigsten Wert erreicht, so das Statistikamt Nord.

77 Minderjährige wurden durch Stiefvater oder Stiefmutter als Kind angenommen. Bei den anderen Fällen handelte es sich fast ausschließlich um „Fremdadoptionen“, bei denen also Adoptivkinder und -eltern nicht miteinander verwandt waren.

Die Zahl der in Adoptionspflege – einer Art „Probezeit“ im Vorfeld der Adoption – untergebrachten Minderjährigen belief sich Ende 2011 auf 77 und lag damit um zwölf unter dem Wert des Vorjahres.

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 14.08.2012

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Landkreis Aurich stärkt seine Pflegefamilien

Posted on April 25, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein |

Der Landkreis Aurich plant einen Entlastungsdienst für Pflegefamilien einzurichten und macht die bisher freiwillige Fortbildung verbindlich.

zum Artikel „Aurich: Landkreis stärkt seine Pflegefamilien“ in Ostfriesische Nachrichten vom 24.04.2012

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Kiel: Verdienstkreuz für Pflegemutter Monika Bülck

Posted on April 15, 2012. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Verschiedenes |

Für ihre Lebensleistung als Bereitschaftspflegemutter für die Stadt Kiel erhielt Monika Bülck in der Kieler Staatskanzlei das Bundesverdienstkreuz. Rund 500 Kindern betreute die heute 69-Jährige, immer noch aktive Pflegemutter in den letzten 40 Jahren.

zum Artikel „Verdienstkreuz für Pflegemutter“ in den Kieler Nachrichten vom 13.04.2012

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PFAD Nordfriesland zur Schaffung von Standards in der Pflegekinderhilfe in Schleswig-Holstein

Posted on April 12, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Im Schleswig-Holsteinischen Landtag gibt es mit der Drucksache 17/2259 den Antrag „Einheitliche Standards bei der Auswahl, Schulung und Prüfung von Pflegeeltern“ für das Land Schleswig-Holstein zu entwickeln. In diesem Kontext ist auch der Ortsverein PFAD Nordfriesland aufgefordert worden, Stellung zu nehmen. In der Stellungnahme des PFAD Nordfriesland wird die strukturelle Ausstattung der Pflegekinderdienste als ein wichtiger Faktor für den Kinderschutz eingeschlossen:

Das Recht der kommunalen Selbstverwaltung hat dazu geführt, dass die Pflegekinderhilfe sich innerhalb von Schleswig Holstein sehr unterschiedlich entwickelt hat. Deshalb begrüßt PFAD Nordfriesland die Initiative einheitlicher Standards für die Pflegekinderhilfe. Die Formulierung „einheitliche Standards für die Auswahl, Prüfung und Schulung von Pflegeeltern“ greift unseres Erachtens zu kurz, da dieses die strukturellen Voraussetzungen, wie Qualifikation der Mitarbeiter der sozialen Dienste und deren zeitliche Ressourcen (Personalstärke) nicht mit betrachtet. „Es braucht einheitliche Regeln, die verhindern, dass die Überlastung eines Sozialarbeiters lebensgefährdend für ein Kind wird. Das hat mit Kontrolle nichts zu tun, sondern mit Begleitung, mit Beratung, mit Austausch.“ formuliert dies die Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes Frau Dagmar Trautner.

Um Pflegekinder in ihrer Lebenssituation umfassend zu schützen, braucht die Pflegekinderhilfe:

  • gut ausgebildete Fachkräfte in ausreichender Anzahl. Dabei sind Fallzahlen von ca. 30 Pflegekinder bei sogenannten „normalen“ Dauerpflegestellen eine wichtige Orientierung.
  • Pflegefamilien, die Kinder mit einer zerrissenen Lebensgeschichte oder stark vernachlässigte Kinder in ihrer Familie aufnehmen (Sonderpflegestellen nach § 33 Satz 2) brauchen eine engere Begleitung, da sollte eine Fachkraft für nicht mehr als 20 Kinder zuständig sein.
  • Brüche im Lebenslauf von Kindern können weitgehend vermieden werden, wenn in der Hilfeplanung offen und ehrlich miteinander gearbeitet wird. „Kontinuitätssichernde Planung“ bedeutet dementsprechend für jeden Einzelfall fachlich fundierte Entscheidungen als Teamarbeit in den Hilfeplangesprächen zu treffen, und die Kinder sowie die Herkunftsfamilie wie auch die Pflegefamilie bei der „Verarbeitung“ dieser zu unterstützen. Nach einer Rückkehr eines Pflegekindes in seine neue Herkunftsfamilie braucht diese über einen längeren Zeitraum eine sozialpädagogische Unterstützung (SPFH), um die neue Familienbildung erfolgreich bewältigen zu können.
  • Supervision und interdisziplinäre Fallgespräche auf der Ebene der sozialpädagogischen Fachkräfte (in den Jugendämtern sowie bei freien Trägern) als Regelangebot an die Mitarbeiter(innen) in den sozialen Diensten.
  • Vorbereitung von Pflegefamilien unter Einbeziehung erfahrener Pflegefamilien
  • an Pflegefamilien regelmäßige Angebote zur Supervision oder/und Reflektion des Familienalltages
  • Angebote der Entlastung (Wochenenden oder Ferienfreizeiten) an die Pflegefamilien
  • Gruppenangebote an die Pflegekinder.
  • Zusammenarbeit der öffentlichen oder/und freien Träger der Pflegekinderhilfe mit dem am Ort tätigen Pflegefamilienverein (oder Gruppe) sowie materielle Unterstützung für die Selbsthilfe in der Pflegekinderhilfe.

Eine arbeitsfähige Selbsthilfeorganisation vor Ort ist ein wichtiger Garant für Kinderschutz.

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Umstrukturierungen im Kreis Steinburg

Posted on März 13, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

NDR beschäftigt sich im Bericht „Gutachten zeigt Mängel im Jugendamt Itzehoe“ mit Umstrukturierungen in der Jugendhilfe des Kreis Steinburg.

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Ausstellung, Filmvorführung und Diskussion am 01.03. in Norderstedt

Posted on Februar 14, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 01.03. um 18 Uhr wird die Ausstellung „Seelensplitter“ mit Werken von Petra Thomsen im Amtsgericht Norderstedt eröffnet.

Im Anschluss um 19.30 Uhr läuft der Dokumentarfilm „Tiefdruckgebiete“ über das Leben von Petra Thomsen im Spectrum Kino Center.

Petra Thomsen wurde kurz nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Durch die frühe Trennung von der leiblichen Mutter wurde sie schwer traumatisiert. Obwohl sie von ihren Adoptiveltern liebevoll aufgenommen wurde, konnte sie sich nicht mit ihnen identifizieren. Immer wieder beschäftigte sie sich mit der Frage nach ihrer Herkunft. Auf der Suche erfuhr sie nicht nur Erfreuliches. Dennoch bereut sie es nicht, den Weg gegangen zu sein. Schon früh litt sie unter einer Angststörung, wurde später depressiv, missbrauchte Alkohol und verletzte sich selbst. Ambulante und stationäre Therapien prägten ihr Leben. Schließlich bekam sie die Diagnose: Borderline-Syndrom. Während eines Klinikaufenthalts fand Petra Thomsen zur Malerei. Die künstlerische Arbeit und die Therapie auf einer Spezialstation für Menschen mit einer Borderline-Erkrankung eröffneten ihr neue Horizonte.

Der Film „Tiefdruckgebiete“ der Berliner Regisseurin Andrea Rothenburg macht Petra Thomsens Suche, ihren Weg, ihre Niederlagen, ihre mühsam errungenen Erfolge in authentischer, intensiver und beeindruckender Weise zum Thema.

Danach ist eine Podiumsdiskussion mit Petra Thomsen, Regisseurin Andrea Rothenburg, Hans-Joachim Schwarz, Leitender Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Rickling sowie Burghard Schwarz, Betreuungsrichter am Amtsgericht Norderstedt, geplant.

Die Ausstellung „Seelensplitter“ im Amtsgericht Norderstedt kann bis zum 29.06.2012 von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Kreis Dithmarschen: Pflegeeltern gesucht – Knochenarbeit mit Samthandschuhen

Posted on Januar 23, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein |

HEIDE/MELDORF (pid). Es geht nicht darum, dass eine Familie mal ein oder zwei Betten für die Dauer eines Ferienaufenthaltes übrig hat. Malte Spitzer: „Wir suchen überzeugte Pflegeeltern im Kreis Dithmarschen.“ Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor weiter: „Hier geht es darum, Kindern Halt und Unterstützung zu geben, sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Pflegeeltern leisten echte Knochenarbeit mit Samthandschuhen.“

Oft sind die leiblichen Eltern der Kinder in einer schwierigen Lebensphase, so dass sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht selbst für ihre Kinder sorgen können. Erziehungsschwäche, psychische Erkrankungen oder manchmal auch Alkohol, Drogen und/oder Gewalterfahrungen spielen hierbei eine Rolle.

Derzeit kümmern sich im Kreis Dithmarschen 278 qualifizierte Pflegeeltern um 311 Jungen und Mädchen vom Säuglingsalter bis zur Volljährigkeit. Malte Spitzer: „Oft liegen zwischen dem ersten Anruf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes und dem Klingeln des neuen Familienmitgliedes an der Haustür keine zwei Stunden. Pflegeeltern müssen flexibel sein.“

Wir brauchen Eltern mit langem Atem, betont der Jugendamtsleiter. Spitzer: „Sie müssen bereit sein, sich den ’Rucksack’ anzuschauen, den das Kind in die neue Familie mitbringt.“ Ihre Aufgabe ist es, dem Kind oder dem Jugendlichen zu helfen, wieder Selbstvertrauen zu entwickeln. Malte Spitzer: „Das Kind muss lernen, wieder Kind sein zu dürfen.“

Im Gegenzug – und diese Erfahrungen machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises regelmäßig – sind Pflegeeltern, die das erlebt haben, glücklich und stolz. Im 54. Jahr hat sich das Dithmarscher Pflegekinderwesen bewährt. Hier zeigt sich, dass die Stärke der ländlichen Kreise wie Dithmarschen vor allem darin liegt, dass hier bodenständige Familien leben, die es verstehen, den ihn anvertrauten Kindern Halt und gleichermaßen Freiraum zu geben, als Kind groß werden zu dürfen. Malte Spitzer: „Solche Männer und Frauen braucht Dithmarschen auch weiterhin kreisweit, damit alle Kinder eine Chance haben, in ihrem Gemeinwesen zu bleiben. Wir freuen uns über weitere Menschen, die ihr Interesse zur Übernahme dieser wertvollen Tätigkeit beim Kreis Dithmarschen anmelden.“

Der Kreis hat in speziellen Seminaren, in denen Bewerberinnen und Bewerber vorbereitet werden, gute Erfahrungen gemacht: Die Bestätigung durch das soziale Umfeld, die gute Vernetzung mit anderen Pflegeeltern und – nach der Ausbildung – der enge Kontakt zum Kreis sind selbstverständlich. Daher ist die Motivation hoch. Auch wenn man in die Rolle einer Pflegemutter oder eines Pflegevaters langsam herein wächst, sind Pflegeeltern stolz, etwas geschaffen zu haben, wenn sich neben den biologischen Kindern der anvertraute Nachwuchs gut entwickelt. Doch auch, wenn es mal Tiefen gibt, so Spitzer, steht das Jugendamt jederzeit für Pflegeeltern mit Rat und Tat beiseite. „Wir lassen niemanden allein. Jede Pflegefamilie hat einen verlässlichen Ansprechpartner an ihrer Seite.“

Die persönlichen Kontakte zwischen Pflegeeltern und langjährigen Pflegekindern enden nicht mit der Volljährigkeit der Jugendlichen. Dennoch sind sich alle Beteiligten, abgebende Eltern, Pflegeeltern, Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie die Heranwachsenden bewusst, dass es sich um ein Pflegeverhältnis auf Zeit handelt. Die Auswahl treffen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und ihren Kontakten mit leiblichen und pflegenden Eltern. Malte Spitzer: „Wir entscheiden uns schnell und liegen in der Regel richtig.“

Am Ende eines Lebensabschnitts als Pflegekind steht entweder die Rückkehr in die Ursprungsfamilie oder das Erreichen der Volljährigkeit. Der Weg zurück hat, wenn es sich mit dem Kindeswohl vereinbaren lässt, absolute Priorität. Pflegeeltern müssen zupacken können und in der Lage sein, ’ihr’ Kind wieder loszulassen, morgen schon oder in zehn Jahren vielleicht.

Infos: Kreis Dithmarschen, Regionaler Sozialer Dienst Mitte, Renate Schay, Telefon: 04832/9519919,
Email: renate.schay@dithmarschen.de

Quelle: Kreis Dithmarschen vom 18.01.2012

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Jugendhilfe in Hamburg und Schleswig-Holstein 2010: Kosten für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gestiegen

Posted on Januar 19, 2012. Filed under: Finanzielles, Forschung, Hamburg, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

Für die Kinder- und Jugendhilfe sind 2010 in Hamburg brutto 795 Mio. Euro ausgegeben worden, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Im Vergleich zu 2005 erhöhten sich die Ausgaben sogar um 41 Prozent.

61 Prozent der Ausgaben (486 Mio. Euro) entfielen auf die Kindertagesbetreuung, insbesondere für die Kindertageseinrichtungen wurde ein Großteil davon aufgewendet. Für Hilfen zur Erziehung (wie Erziehung in Heimen oder Pflegefamilien, Erziehungsberatung, sozialpädagogische Familienhilfe) wurden 29 Prozent (227 Mio. Euro) und für die Jugendarbeit fünf Prozent (37 Mio. Euro) aufgewendet.

In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2010 brutto 770 Mio. Euro für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben worden, knapp drei Prozent mehr als im Vorjahr und 18 Prozent mehr als im Jahr 2005.

58 Prozent davon (444 Mio. Euro) entfielen auf die Kindertagesbetreuung, 29 Prozent (221 Mio. Euro) flossen in die Hilfen zur Erziehung und sieben Prozent (56 Mio. Euro) in die Jugendarbeit, die junge Menschen zu einem selbstbestimmten Leben befähigen sowie zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen soll.

Quelle: Statistisches Landesamt für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 13.01.2012

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Bund, Länder und Kirchen starten Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“

Posted on Januar 2, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Finanzielles, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , , |

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 an stehen Betroffenen Mittel aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) zur Verfügung. Der Fonds wurde durch den Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg, die Evangelische Kirche in Deutschland, die (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet, den Deutschen Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Ordensobernkonferenz errichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Damit ist der Startschuss zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gegeben.

„Das Leid der Betroffenen hat mich zutiefst berührt, deshalb ist es mir wichtig gewesen, dass die Vorschläge des Runden Tisches Heimerziehung West schnell umgesetzt werden. Ab 1. Januar können endlich die Anträge auf Unterstützung gestellt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für alle Betroffenen“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Mir ist bewusst, dass der Fonds nichts ungeschehen machen kann. Der Fonds kann aber Betroffenen helfen, heute noch nachweisbare Folgen aus der Zeit ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 zu überwinden.“

Betroffenen, denen während ihrer Heimunterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland Unrecht und Leid zugefügt wurde, kann durch den Fonds eine Hilfe zur Bewältigung dieses Leids gewährt werden, soweit durch die Heimerziehung heute noch Traumatisierungen oder andere Beeinträchtigungen und Folgeschäden bestehen und dieser besondere Hilfebedarf nicht über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt wird. Darüber hinaus sollen Betroffene dabei unterstützt werden, ihre Zeit der Heimunterbringung zwischen 1949 und 1975 aufzuarbeiten. In Fällen, in denen es aufgrund seinerzeit nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge zu einer Minderung von Rentenansprüchen gekommen ist, soll mit Hilfe des Fonds ein finanzieller Ausgleich gewährt werden.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2014 gestellt werden. Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.

Auf der Website zum Fonds sind ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen zu finden: www.fonds-heimerziehung.de.

Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 / 10 04 900 (montags: 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 02.01.2012

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Fachtagung “Fetale Alkohol-Spektrum-Störung (FASD): FA(S)cetten einer Behinderung” vom 23.-24.09. in Neumünster

Posted on Juli 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

FASworld Deutschland e.V. lädt ein zur 13. Fachtagung “Fetale Alkohol-Spektrum-Störung (FASD): FA(S)cetten einer Behinderung” einladen vom 23.-24.09.2011 in Neumünster.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an der fetalen Alkohol-Spektrum-Störung (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich in Folge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die unterschiedlichen Facetten der Behinderung eingehen, in Vorträgen, Workshops und moderierten Gesprächsrunden Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

Programmflyer und Anmeldeformular

FASworld e.V. Deutschland ist ein bundesweiter Verein, der sich für Eltern (leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern), Betroffene und Professionelle einsetzt, die täglich mit den Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft konfrontiert werden. Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, über FASD aufzuklären, damit den betroffenen Familien besser geholfen werden kann.

Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl leider begrenzt ist.

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Neumünster: Weniger Geld für Pflegeeltern

Posted on Juli 3, 2011. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Schleswig-Holstein |

(pfad/schulz) Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet in seiner Ausgabe vom 01.07.2011 im Artikel „Weniger Geld für Pflegeeltern“ vom Beschluss der Stadt Neumünster, dass auch die von der Stadt belegten Pflegeeltern einen Beitrag zum städtischen Sparpaket leisten müssten. Die Ratsversammlung diskutierte die Empfehlung des Jugendhilfeausschusses, in diesem Bereich nicht zu kürzen, kontrovers. Mit Mehrheit der CDU, FDP und Grünen gefolgen nun Reduzierungen bei einigen einmaligen Beihilfen.

Eine Ersparnis von insgesamt 8.931,50 Euro zählte den Verantwortlichen mehr als die Mahnungen „…,dass man heute schon Mühe habe, überhaupt Pflegeeltern zu finden“ und „dass, wer 9000 Euro an Beihilfen kürzt, künftig vielleicht ein Vielfaches an Heimkosten bezahlen muss“.

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14. DJHT Stuttgart: Auftakt zur PFAD Pflegeelternkampagne

Posted on Juni 1, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Reges Medieninteresse erwartet der PFAD Bundesverband für seine Pressekonferenz beim Stuttgarter Kinder- und Jugendhilfetag am 8. Juni 2011, um 10.00 Uhr in Halle 1, Stand 681.

PFAD lädt alle deutschen Kommunen und Ballungsräume ein, sich an einer gemeinsamen bundesweiten Kampagne zur Werbung dringend benötigter Pflegeeltern zu beteiligen. Mit einer Roadshow durch alle Bundesländer wird PFAD das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und die Suche der Jugendhilfe nach geeigneten Bewerbern ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Jede Kommune, die sich als Partner der Kampagne anschließt, wird von PFAD mit einer individuell auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltung vor Ort unterstützt. Dass ein erfahrener Verband wie PFAD im Schulterschluss mit den kommunalen Jugendhilfestrukturen die Initiative ergreift, verleiht der konzertierten bundesweiten Aktion Glaubwürdigkeit und Praxisnähe. Denn zufriedene und erfahrene Pflegeeltern sind die besten Botschafter für die Sache!

Wachsender Bedarf
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in ihren Familien nicht ausreichend versorgt werden, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Allein 2009 begann laut Statistischem Bundesamt für mehr als 49.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie (+ 4,3 %) oder eine Heimerziehung bzw. Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform (+ 6 %).

Ein unwiderstehliches Angebot
In enger Kooperation mit den örtlichen Jugendhilfestrukturen wird im Rahmen der PFAD-Pflegeelternkampagne jeweils vor Ort für vier Wochen intensiv die Öffentlichkeit über die Möglichkeit informiert, Pflegekinder aufzunehmen. Hierfür stellt PFAD sein ehrenamtliches Engagement, seine Kontakte, jahrzehntelange Erfahrung, eine Projektleitung und geeignete Materialien zur Verfügung.

Das erzeugt mediale Aufmerksamkeit für das wertvolle gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien und erreicht auch neue potenzielle Bewerber, die sich bislang nicht angesprochen fühlten. Vor allem entstehen Synergieeffekte, von denen die örtlichen Jugendämter noch lange Zeit profitieren können.
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen von Seiten der Jugendhilfe konnten die Städte und Landkreise sich jedoch bisher noch nicht entschließen, Geld für diese nachhaltige Investition bereitzustellen, obwohl die Werbung neuer Pflegefamilien in ihren Aufgabenbereich fällt.

Die Chance nicht verschlafen!
Um die PFAD-Pflegeelternkampagne vorwärts zu bringen, werden nun konkrete Zusagen von Kooperationspartnern gebraucht. PFAD will politisch Verantwortliche aufrütteln, denn benachteiligte Kinder sollen nicht unter den ungünstigen kommunalen Finanzlagen leiden müssen. Engagierte und fachlich gut betreute Familien können ihnen neue Chancen fürs Leben eröffnen.

Nähere Informationen über das Angebot

Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 01.06.2011 (pdf)

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Fachkongress „Kinderschutz auch für Jungen und Mädchen mit Behinderung – Herausforderungen für Jugend- und Behindertenhilfe“ am 27./28.06. in Kiel

Posted on Mai 27, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Kongress „Kinderschutz auch für Jungen und Mädchen mit Behinderung – Herausforderungen für Jugend- und Behindertenhilfe“ am 27./28.06. in Kiel wird aus Sicht des Kinderschutzes aufzeigen, welchen fachlichen Herausforderungen sich die Jugendhilfe stellen muss und welche Unterstützungs- und Schutzmöglichkeiten sie Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkolleg(inn)en aus der Behindertenhilfe anbieten kann.

Dieser Kongress der Kinderschutz-Zentren wird vom BMFSFJ gefördert.

nähere Informationen

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Fachkongress „Kinderschutz auch für Jungen und Mädchen mit Behinderung“ am 27./28.06. in Kiel

Posted on Mai 19, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Einen Fachkongress zum „Kinderschutz auch für Jungen und Mädchen mit Behinderung – Herausforderungen für Jugend- und Behindertenhilfe“ organisieren die Kinderschutz-Zentren am 27./28.06. in Kiel.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung sowie die UN-Kinderrechtskonvention legen fest, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung ebenso wie Kinder und Jugendliche ohne Behinderung ein Recht auf umfassende Förderung, Beteiligung und Teilhabe haben. Dieses Recht schließt auch den Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt ein. Dennoch ist der Kinderschutz in diesem Kontext ein schwieriges Thema. Verantwortlich hierfür sind u.a. die unterschiedlichen Zuständigkeiten der verschiedenen Leistungssysteme in Deutschland, sowie das auseinander gehende Selbstverständnis von Behinderten- und Jugendhilfe.

So erleben Eltern von Kindern und Jugendlichen, die eine Behinderung haben, immer wieder einen Kreislauf, der geprägt ist von Kränkung, Schuldvorwürfen, Überlastung und Selbstaufgabe, der für die Kinder zu Risiken führen kann. Die Diskussionen sowohl am Runden Tisch zur sexuellen Gewalt als auch am Runden Tisch zur Heimerziehung zeigen, dass Vernachlässigung und Gewalt gegen Kinder mit einer Behinderung in Institutionen der Behindertenhilfe ein wichtiges Thema ist.

Doch während sich im Bildungsbereich eine intensive Debatte um die Frage der Inklusion entwickelt hat, befindet sich das Jugendhilfesystem erst am Anfang dieser Diskussion. Sucht man nach wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Gewalt gegen Kinder mit einer Behinderung, findet man nur wenige Publikationen. Irritierend, wurde diesem Thema in den letzten drei Kinder- und Jugendberichten in Deutschland doch eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Kongress will aus Sicht des Kinderschutzes aufzeigen, welchen fachlichen Herausforderungen sich die Jugendhilfe stellen muss, aber ebenso darlegen, welche Unterstützungs- und Schutzmöglichkeiten sie Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkolleg(inn)en aus der Behindertenhilfe anbieten kann.

Der Fachkongress wird in Vorträgen, Foren und Workshops die Diskussion um die Notwendigkeit der Inklusion vertiefen. Er wird aufzeigen, wie wichtig die Kooperation zwischen der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe ist. Er diskutiert die Frage der Kooperation und Vernetzung ebenso, wie die Weiterentwicklung der beiden Hilfesysteme. Die Tagung richtet sich an FachkollegInnen der Behindertenhilfe und an Mitarbeiter(innen) der Jugendhilfe, der Bildungseinrichtungen und des Kinderschutzes.

nähere Informationen

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Lübeck: Informations- und Fragestunde zur Vollzeitpflege am 14.04.

Posted on April 10, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/Jugendamt der Hansestadt Lübeck sucht Pflegefamilien und Pflegepersonen, die sich für Kinder begeistern und individuell auf sie eingehen, vor allem dann, wenn diese Überraschungen bieten. Jeden zweiten Donnerstag im Monat bietet der Pflegekinderdienst eine Informations- und Fragestunde zu diesem Thema an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 14. April 2011, von 16 bis 18 Uhr im Verwaltungszentrum Mühlentor (VZM), Haus Trave, 3. Stock. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Lebensentwürfe und Lebenslagen von Kindern und ihren Familien sind weiter dabei, sich zu verändern. Familien und Alleinerziehende sind nicht selten mit schwierigen Lebensumständen belastet. Hiervon sind am stärksten die Kinder betroffen. Vollzeitpflege ist eine „Hilfe zur Erziehung“, die zur Unterstützung dieser Familien angeboten wird. Im Rahmen einer Vollzeitpflege betreuen Pflegefamilien oder einzelne Pflegepersonen die Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Das kann zeitlich befristet oder auch auf Dauer angelegt geschehen.

Der Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern/-personen, die sich auf die Kinder und deren Eltern einlassen und mit ihnen zusammenarbeiten und darüber hinaus offen sind für eine enge Kooperation mit dem Jugendamt. Qualifizierte Erfahrung oder eine fachspezifische Ausbildung ist wünschenswert, wird aber nicht vorausgesetzt. Vor allem Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen ein annehmendes Umfeld. Aus diesem Grund sucht der Pflegekinderdienst insbesondere Personen, die sich zutrauen, Kinder mit Auffälligkeiten oder Behinderungen oder ältere Kinder und Jugendliche bei sich aufzunehmen.

Die Pflegefamilien werden auf ihre Aufgabe vorbereitet, qualifiziert und durch den Pflegekinderdienst beraten und betreut.

Quelle: Stadt Lübeck

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Kreis Pinneberg: Pflegeeltern gesucht – Informationsabende im März/April

Posted on März 27, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Fachdienst Jugend des Kreises Pinneberg sucht dauerhaft engagierte Menschen, die Pflegekinder bei sich aufnehmen wollen und in ihrer Entwicklung liebevoll begleiten und fördern können.

Für Kinder, die Probleme mit ihren leiblichen Eltern haben, ist es manchmal die beste Lösung, dass sie zeitweise oder dauerhaft in einer Pflegefamilie aufwachsen. Damit das Zusammenleben mit einem zunächst fremden Kind gelingen kann, benötigen Pflegeeltern vor allem viel Geduld und Einfühlungsvermögen und müssen in der Lage sein, auf das Kind eingehen zu können. Sie sollten Freude daran haben, dem Kind ein Zuhause zu bieten und es in ihre Familie aufzunehmen. Durch ein Gefühl der Geborgenheit und gleichzeitig Freiraum können sie dem Kind Chancen für eine gute Zukunft bereiten.

Pflegekinder haben zwei Familien – die Pflegefamilie und die Familie der leiblichen Eltern. Sie haben fast alle bisher unter schwierigen Umständen gelebt, sind in ihrer Entwicklung verzögert, vielleicht sogar vernachlässigt oder geschlagen worden und müssen erst lernen, mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Einerseits sollen sie Vertrauen zu den Pflegeeltern aufbauen und sich in der neuen Umgebung einleben. Andererseits behalten sie in der Regel Kontakt zu ihren bisherigen Bezugspersonen und müssen mit den damit verbundenen Gefühlen umgehen. Das ist für alle Beteiligten – Pflegekinder, Pflegefamilien und leibliche Eltern – nicht immer einfach.

Vor der Aufnahme eines Pflegekindes und während der gesamten Pflegezeit werden sie vom Team Pflegestellen des Fachdienstes Jugend begleitet. Die Mitarbeiter klären nicht nur über rechtliche und finanzielle Fragen auf, sie unterstützen die Familien auch bei allen anderen Fragen, Problemen und Sorgen. Bei der Vermittlung wird bereits darauf geachtet, die „passende Familie“ für die Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes zu finden.

Einige der Pflegekinder kehren wieder zu ihren Eltern zurück, wenn sich deren Situation stabilisiert hat. Die meisten bleiben bis zur Selbständigkeit in den Pflegefamilien. Das Alter bei der Vermittlung liegt schwerpunktmäßig zwischen drei und zehn Jahren, es werden aber auch Pflegefamilien für ganz kleine Kinder oder Jugendliche gesucht. Häufig benötigen auch Geschwisterkinder ein gemeinsames neues Zuhause.

Ende März und Anfang April veranstaltet der Fachdienst Jugend Informationsabende, zu denen alle interessierten Eltern herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen und Antworten auf viele Fragen sind auch auf der Internetseite des Kreises unter dem Stichpunkt „Pflegestellen“ zu finden.

Diejenigen, die sich dafür interessieren, Pflegeeltern zu werden oder sich erst einmal informieren möchten, wenden sich an den Leiter des Teams Pflegestellen und Adoptionen, Jasper Jensen (Telefon 04101/ 212-304, eMail j.jensen@kreis-pinneberg.de)

Quelle: Pressemitteilung des Kreises Pinneberg vom 25.03.2011

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Weiterbildung „Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern“

Posted on März 18, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit der Universität Ulm in der Akademie am Meer List/Sylt die Weiterbildung „Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und  Kleinkindern – SEHEN – VERSTEHEN – HANDELN“ für MitarbeiterInnen von Einrichtungen der Familienbildung und –beratung und der Frühförderung, psychologische PsychotherapeutInnen, KinderärztInnen, und Fachkräfte, die Eltern und Kinder in den ersten Lebensjahren begleiten.

Ziele:

  • Die Interaktionen zwischen Mutter/Vater und Säugling/Kleinkind beobachten und interpretieren können
  • Vorhandene Ressourcen wahrnehmen und nutzen können
  • Risikofaktoren erkennen und einschätzen können
  • Angemessene Interventionen zur Förderung der Interaktionen entwickeln können

Termine der 4 Module: 15.-19.06.2011, 02.-06.11.2011, 29.02.-04.03.2012, 29.08.-02.09.2012

Anmeldeschluss ist der 12.04.

ausführliche Ausschreibung und Anmeldebogen

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Lübeck sucht Pflegeeltern – Informations- und Fragestunde zur Vollzeitpflege am 10.02.

Posted on Februar 3, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/Jugendamt der Hansestadt Lübeck sucht Pflegefamilien und Pflegepersonen, die sich für Kinder begeistern und individuell auf sie eingehen, vor allem dann, wenn diese Überraschungen bieten. Jeden zweiten Donnerstag im Monat bietet der Pflegekinderdienst eine Informations- und Fragestunde zu diesem Thema an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 10. Februar 2011, von 16 bis 18 Uhr im Verwaltungszentrum Mühlentor (VZM), Haus Trave, 3. Stock. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Lebensentwürfe und Lebenslagen von Kindern und ihren Familien sind weiter dabei, sich zu verändern. Familien und Alleinerziehende sind nicht selten mit schwierigen Lebensumständen belastet. Hiervon sind am stärksten die Kinder betroffen. Vollzeitpflege ist eine „Hilfe zur Erziehung“, die zur Unterstützung dieser Familien angeboten wird. Im Rahmen einer Vollzeitpflege betreuen Pflegefamilien oder einzelne Pflegepersonen die Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Das kann zeitlich befristet oder auch auf Dauer angelegt geschehen.

Der Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern/-personen, die sich auf die Kinder und deren Eltern einlassen und mit ihnen zusammenarbeiten und darüber hinaus offen sind für eine enge Kooperation mit dem Jugendamt. Qualifizierte Erfahrung oder eine fachspezifische Ausbildung ist wünschenswert, wird aber nicht vorausgesetzt. Vor allem Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen ein annehmendes Umfeld. Aus diesem Grund sucht der Pflegekinderdienst insbesondere Personen, die sich zutrauen, Kinder mit Auffälligkeiten oder Behinderungen oder ältere Kinder und Jugendliche bei sich aufzunehmen.

Die Pflegefamilien werden auf ihre Aufgabe vorbereitet, qualifiziert und durch den Pflegeinderdienst beraten und betreut.

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PFAD Pflegeelternkampagne findet Gehör

Posted on Januar 18, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

23 Städte und Landkreise von Pinneberg bis München und von Lörrach bis Frankfurt/Oder haben innerhalb von nur einem Monat einen Leistungskatalog der geplanten Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes angefordert.

Allen Anfragen ist zu entnehmen, dass der Druck der Kommunen neue Pflegeeltern zu akquirieren, enorm ist. Die Rückmeldungen zeigen deutlich, dass es notwendig ist das große bürgerschaftliche Engagement von Pflegefamilien für benachteiligte Kinder stärker zu würdigen und die Öffentlichkeit über diese Familienform authentisch zu informieren.

Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. fordert alle Kommunen auf, ihre Pflegekinderhilfe weiter zu qualifizieren und auszubauen. Schließen Sie sich der PFAD Pflegeelternkampagne an, um zusammen mit PFAD über die Arbeit von Pflegefamilien zu informieren und potentielle Bewerber anzusprechen!

„Weil ALLE Kinder unsere Zukunft sind!“ setzt PFAD sich Hand in Hand mit den Jugendämtern dafür ein, dass mehr Kinder, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Familien untergebracht werden.

Genaueres finden Sie auf www.pfad-bv.de unter dem Menüpunkt KAMPAGNE.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 18.01.2011

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2011 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
15. bis 29.04.2011
25. bis 08.07.2011
10. bis 23.07.2011
25. bis 07.08.2011
09. bis 22.08.2011

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Erziehungsstellen und Pflegestellen

Posted on Januar 8, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Erziehungsstellenverein Hessen e.V. organisiert wieder eine Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Pflegefamilien.

Über Christi Himmelfahrt von Donnerstag, dem 02.06. bis Sonntag, den 05.06.2011 quartiert sich die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen aus Erziehungsstellen und Pflegestellen wieder im Turner- und Jugendheim auf der Loreley in St. Goarshausen für 4 Tage Spiel, Spaß, Natur ein.

Auch die  leiblichen Kinder dieser Familien sind ausdrücklich mit eingeladen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich

nähere Informationen

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iCanDo-Reisen 2011 für Adoptiv- und Pflegekinder

Posted on Januar 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Das iCanDo-Reiseprogramm des Wildfang e.V., Berlin bietet für 2011 wieder verschiedenste Wochenend- und Ferienaufenthalte speziell für Kinder von Pflege- und Adoptivfamilien aus ganz Deutschland an. Alle Reiseangebote gelten auch für Kinder mit Behinderungen. Weitere Reisen sind in Vorbereitung.

Wochenendfahrten 2011:

04.03. – 06.03.2011…..Baseball & Co………………….Grünheide / Brandenburg
03.06. – 05.06.2011…..Survival vor der Haustür………Grünheide / Brandenburg
16.09. – 18.09.2011……Das Hammer-Wochenende……Grünheide / Brandenburg
25.11. – 27.11.2011……Grusel, Spuk & Co…………….Grünheide / Brandenburg

Ferienfahrten 2011:

16.04. – 23.04.2011….Osternasencamp……………………..Klietz / Sachsen-Anhalt
02.07. – 09.07.2011….Haus am See…………………………..Beetzseeheide / Brandenburg
06.07. – 17.07.2011….Fit durch den Sommer……………..Klietz / Sachsen-Anhalt
23.07. – 06.08.2011….Zockerfahrt Ruppichteroth………..Ruppichteroth / Nordrhein-Westfalen
30.07. – 06.08.2011….Reiten auf Schloss Altenhausen……Altenhausen / Sachsen-Anhalt
01.10. – 09.10.2011…..Lustiges-Saure-Gurken-Camp……..Schlepzig  /Brandenburg
01.10. – 08.10.2011…..Next Generation………………………Jessenitz / Mecklenburg-Vorpommern
08.10. – 15.10.2011…..Kastaniemännchencamp……………Rehe / Rheinland-Pfalz

Nähere Informationen für Frühplaner

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Kampagne erfolgreich gestartet!

Posted on Dezember 13, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Bereits zehn Städte bzw. Landkreise haben schon in der ersten Woche nach Ankündigung einer deutschlandweiten Kampagne für Pflegeeltern Kontakt zum PFAD Bundesverband e.V. aufgenommen. Mit dem Gedanken, eine der Kampagnenstädte zu werden, informieren sie sich über die genauen Konditionen einer Beteiligung an der von Mitte 2011 bis Ende 2012 geplanten Roadshow durch Deutschland.

„Über einen so schnellen und aussichtsreichen Start sind wir natürlich sehr erfreut“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Vorstandsvorsitzende. „Wir wünschen uns, dass noch weitere Jugendämter wegen einer Kooperation auf uns zukommen. Unsere Kampagne soll in insgesamt 18 Städten und in allen Bundesländern stattfinden.“

Der Verband hat nun einen Leistungskatalog erstellt, der von den Jugendämtern bei der Projektleitung angefordert werden kann. Daraus geht hervor, wie die Kosten einer Beteiligung in die Kampagne investiert werden.

„Wir suchen auch weiterhin Sponsoren und Spender, denen die Zukunft ALLER Kinder am Herzen liegt und die es uns ermöglichen über das wichtige gesellschaftliche Engagement von Pflegefamilien zu informieren. Wir wollen mehr Menschen dafür gewinnen. Denn Kinder brauchen eine Familie, die für sie da ist, wenn ihre eigenen Eltern nicht in der Lage sind, angemessen für sie zu sorgen“, sagt die Vorsitzende.

PFAD Pressemitteilung vom 13.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Unterstützung durch BARMER GEK!

Posted on Dezember 7, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

Die Barmer GEK hat sich entschlossen, die Pflegeelternkampagne 2011-2012 des PFAD Bundesverbandes e.V. bundesweit zu unterstützen.

Der Hauptabteilungsleiter Marketing der Barmer GEK Hauptverwaltung, Herr Heiner Beckmann, sagte zu, dass seine Abteilung mit Ihren rund 80 Regionalgeschäftsstellen die Kampagne des Verbandes durch die Zurverfügungstellung von kostenfreien Barmer GEK-Veranstaltungsräumen in den teilnehmenden Kommunen unterstützen wird.

Für diese Unterstützung bedankt sich der PFAD Bundesverband ganz herzlich bei der Barmer GEK. „Das entspannt unser Roadshow-Budget immerhin um einige Tausend Euro“, sagte dazu Thomas Schwan, der PFAD Projektleiter der Kampagne. Und weiter: „Es ist schön, auf dem schwierigen Weg zu mehr Pflegefamilien in Deutschland eine solche Hilfe zu erhalten!“

PFAD Pressemitteilung vom 07.12.2010 (pdf)

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Der PFAD Bundesverband hat sich entschlossen zu handeln!

Posted on November 30, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

In den letzten Jahren kam es zu einer besorgniserregenden Entwicklung in Deutschland. Immer mehr Kinder können in ihren Familien nicht mehr ausreichend versorgt und erzogen werden. Immer mehr vernachlässigte, Gewalt erfahrende und emotional zurückgewiesene Kinder leben in sehr belastenden Familiensituationen.

Auch mit vielen Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe können ihre Lebensbedingungen in der Familie oftmals nicht wesentlich verbessert werden. Eine Fremdunterbringung ist dann die letzte Chance, diesen Kindern einen beschützenden und fördernden Lebensraum zu ermöglichen. Damit für jedes Kind die passende Form der Hilfe zur Verfügung steht, brauchen wir viele Pflegefamilien mit unterschiedlichen Leistungsangeboten. Leider stehen diese Pflegeeltern vielerorts nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die Zahl der Bewerber sinkt.

„Dabei ist es für jeden sofort einsichtig, dass gerade in einem familiären Umfeld die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes positiv verändert wird!“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Bundesvorsitzende von PFAD e.V., dem Fach- und Interessenverband der Pflege- und Adoptivfamilien.

Aus diesem Grunde hat sich PFAD entschlossen zu handeln und zu helfen.

„PFAD will gemeinsam mit Landesjugendämtern, Jugendämtern und Kommunen eine Pflegeelternkampagne starten, die sich durch die ganze Republik ziehen soll. Wir bei PFAD, die wir alle Pflegekinder betreut haben und betreuen, möchten den Menschen in Deutschland mitteilen, was es bedeutet, Pflegefamilie zu werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an zu informieren, zu beraten und zu helfen! Beim Kinder- und Jugendhilfetag 2011 in Stuttgart werden wir unser Vorhaben mit einer Pressekonferenz starten und dann durch 18 Städte in Deutschland ziehen. Jeden Monat wollen wir eine andere Stadt mit unserer Informationskampagne besuchen. Letzte Station und Abschluss der Kampagne soll in Berlin sein.“

Nähere Informationen zur PFAD Pflegeelternkampagne finden Sie auf der Homepage des Verbandes: www.pfad-bv.de.

PFAD Pressemitteilung vom 30.11.2010 (pdf)

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Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Fachkräften und Pflegeeltern am 25.11. in Lübeck

Posted on November 23, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/ Jugendamt der Hansestadt Lübeck bietet am Donnerstag, den 25.11. um 19 Uhr im Marli Café, St. Annen Straße 1 in Lübeck einen offenen Stammtisch für interessierte Pflegepersonen an. Angesprochen werden Pflegeeltern, die bereits mit dem Bereich Familienhilfe zusammenarbeiten oder dieses in Erwägung ziehen. Sozialpädagogische Fachkräfte freuen sich auf einen offenen Austausch.

Quelle: Mitteilung des Lübeck-Pressedienstes vom 19.11.2010

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Artikel „Ich bin nicht mehr die nette Pflegemutter“

Posted on November 8, 2010. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Der General-Anzeiger vom 05.11.2010 stellt einige Probleme von Pflegefamilien behinderter Kinder vor: Schwierigkeiten mit Behörden, Zuständigkeitswechsel bei Volljährigkeit oder auch Probleme mit dem Bedarf an Hilfsmitteln.

Pflegemutter Gesa Brandt aus Steenfelde  in Schleswig-Holstein setzt sich für die Rechte ihrer behinderten Pflegekinder ein.

zum Artikel „Ich bin nicht mehr die nette Pflegemutter“

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Stammtisch für Pflegeeltern am 28.10. in Lübeck

Posted on Oktober 23, 2010. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/ Jugendamt der Hansestadt Lübeck bietet am Donnerstag, den 28.10. um 19 Uhr einen offenen Stammtisch für Pflegepersonen an.

Angesprochen werden Pflegeeltern, die bereits mit dem Bereich Familienhilfe zusammenarbeiten oder dieses in Erwägung ziehen. Sozialpädagogische Fachkräfte freuen sich auf einen offenen Austausch. Treffpunkt ist das Marli Café, St. Annen Straße 1.

Quelle: HL-live vom 23.10.2010

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Jugendamt Lübeck sucht Pflegeeltern und Pflegepersonen

Posted on Oktober 9, 2010. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/Jugendamt der Hansestadt Lübeck sucht Pflegefamilien und Pflegepersonen. Jeden zweiten Donnerstag im Monat bietet der Pflegekinderdienst eine Informations- und Fragestunde zu diesem Thema an.

Der nächste Termin ist am Donnerstag, 14. Oktober 2010, von 16 bis 18 Uhr im Verwaltungszentrum Mühlentor, Haus Trave, 3. Stock. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Lebensentwürfe und Lebenslagen von Kindern und ihren Familien sind weiter dabei, sich zu verändern. Familien und Alleinerziehende sind nicht selten mit schwierigen Lebensumständen belastet. Hiervon sind am stärksten die Kinder betroffen. Vollzeitpflege ist eine „Hilfe zur Erziehung“, die zur Unterstützung dieser Familien angeboten wird. Im Rahmen einer Vollzeitpflege betreuen Pflegefamilien oder einzelne Pflegepersonen die Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Das kann zeitlich befristet oder auch auf Dauer angelegt geschehen.

Der Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern/-personen, die sich auf die Kinder und deren Eltern einlassen und mit ihnen zusammenarbeiten und darüber hinaus offen sind für eine enge Kooperation mit dem Jugendamt. Qualifizierte Erfahrung oder eine fachspezifische Ausbildung ist wünschenswert, wird aber nicht vorausgesetzt. Die Pflegefamilien werden auf ihre Aufgabe vorbereitet, qualifiziert und durch den Pflegeinderdienst beraten und betreut.

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Wiederholung des Dokumentarfilmes „Tiefdruckgebiete“ am 29.09. in Bad Segeberg

Posted on September 20, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Da die Uraufführung des Dokumentarfilms Tiefdruckgebiete schnell ausverkauft war (wir berichteten), haben die Veranstalter einen weiteren Termin organisiert. Der Film wird noch einmal gezeigt am 29.09. um 19.30 Uhr im Kino CinePlanet5 in Bad Segeberg. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Im Anschluss an die Vorstellung wird es auf Grund der großen Nachfrage wieder eine Podiumsdiskussion mit Petra Thomsen, der Regisseurin Andrea Rothenburg und einem Experten aus dem Psychiatrischen Krankenhaus Rickling geben.

Quelle: Homepage von Petra Thomsen

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