Schule

„Pflegekinder kommen in die Schule“ am 20.03. in Bremen

Posted on Februar 24, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Mit dem Thema „Pflegekinder kommen in die Schule“ beschäftigt sich eine Fortbildung bei Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am 20.03.

Ihr Pflegekind kommt bald in die Schule. Ein neuer und aufregender Lebensabschnitt beginnt nun für alle. Der Eintritt in die Schule ist mit viel Freude, aber auch mit Sorgen und Anspannung verbunden: Wie wird das Kind die Veränderung bewältigen? Wird es sich einfinden und den neuen Anforderungen gerecht werden? Wie können wir ihm helfen, seine Freude über die Einschulung lange zu bewahren? Welchen Unterschied macht es im Schulsystem, Pflegekind und Pflegeeltern zu sein?

An diesem Abend setzen sich die TeilnehmerInnen zunächst mit den bevorstehenden Veränderungen, die ein Schuleintritt mit sich bringt, auseinander. Anschließend wird das Projekt „Hurra, bald bin ich Schulkind“ vorgestellt.
In einer sechsteiligen Workshop-Serie für die Pflegekinder bietet PiB erstmalig eine intensive Begleitung des Themas Einschulung an. In den Herbstferien wird die Workshop-Reihe durch das Projekt für Grundschulkinder „… ganz schön stark“ ergänzt. Die Veranstaltungsserie möchte den Pflegekindern die neuen Anforderungen transparenter machen und sie auf ihre neue Lebenssituation im Kreis an derer Pflegekinder vorbereiten.

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Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ verlängert bis 02.03.!

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Forschungsstelle Begabungsförderung des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung führt in den nächsten Wochen die Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ durch.

Hintergrund ist die im Schulgesetz verankerte Teilung des Erziehungs- und Bildungsauftrags von Eltern und Schule. Die Forscherinnen möchten erfahren, wie Eltern die Verteilung von Verantwortung sehen und was die Kinder nach Ansicht von Eltern durch die Grundschule erreichen sollten. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen von Eltern an den Umgang der Lehrkräfte mit dem eigenen Kind.
Zielgruppe sind Eltern von Kindern, die bereits die Grundschule besuchen oder bald eingeschult werden. Um Eltern mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zu erreichen, ist auch die Befragung von Adoptiv- und Pflegeeltern von großem Interesse.
Die Befragung wurde bis zum 02. März 2014 verlängert.

Nähere Informationen erhalten Sie bei
Meike Sauerhering : meike.sauerhering@nifbe.de, Tel 0541- 970327-71 oder
Michaela Kruse-Heine: michaela.kruse-heine@nifbe.de, Tel. 0541- 970327-73

Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie 2014 auf der Homepage des nifbe veröffentlicht.

zur Befragung

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„Pflege- und Adoptivkinder in der Schule. – An der Schule kommt keiner vorbei!“ am 15.02. in Stuttgart

Posted on Januar 11, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ulrike Sauer wird am 15.02. in Stuttgart für die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. zum Thema „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule. – An der Schule kommt keiner vorbei!“ referieren.

Warum tun sich die meisten Pflege- und Adoptivkinder in der Schule so schwer?
Viele Kinder leiden noch unter den Folgen früher Bedrohungen und Verlassenheitserfahrungen. Angst und innere Unruhe lassen sie nicht zur Konzentration finden. Vielfach lösen innere Unsicherheit und Angst vor der Klassengemeinschaft Verhaltensmuster von Aggressivität, Rückzug und Flucht aus. Diese seelischen Belastungen und Störungen durch ihre Vergangenheit erschweren oft das Gelingen des schulischen Alltags.
Wir werden uns mit den Auswirkungen früher traumatischer Erfahrungen auf das Schul-Leben der Pflegekinder befassen und miteinander Wege erarbeiten, die Lehrern und Eltern helfen können, Pflege- und Adoptivkinder durch das Dickicht von Seelenleben und Schulleben zu führen.

Es wird viel Platz zum Austausch und Diskussion sein.

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Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“

Posted on Dezember 27, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Forschungsstelle Begabungsförderung des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung führt in den nächsten Wochen die Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ durch.

Hintergrund ist die im Schulgesetz verankerte Teilung des Erziehungs- und Bildungsauftrags von Eltern und Schule. Die Forscherinnen möchten erfahren, wie Eltern die Verteilung von Verantwortung sehen und was die Kinder nach Ansicht von Eltern durch die Grundschule erreichen sollten. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen von Eltern an den Umgang der Lehrkräfte mit dem eigenen Kind.
Zielgruppe sind Eltern von Kindern, die bereits die Grundschule besuchen oder bald eingeschult werden. Um Eltern mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zu erreichen, ist auch die Befragung von Adoptiv- und Pflegeeltern von großem Interesse.
Die Befragung wird bis zum 10. Februar 2014 durchgeführt. NEU: Verlängerung bis zum 02. März 2014!

Nähere Informationen erhalten Sie bei
Meike Sauerhering : meike.sauerhering@nifbe.de, Tel 0541- 970327-71 oder
Michaela Kruse-Heine: michaela.kruse-heine@nifbe.de, Tel. 0541- 970327-73

Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie 2014 auf der Homepage des nifbe veröffentlicht.

zur Befragung

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„Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ am 05.12. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 25, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ heißt ein Kursangebot des Zentrum Familie/Haus der Volksarbeit e. V. in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Frankfurt und dem Fachteam Adoption des Jugend- Und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main. Es findet am 05.12. in Frankfurt/Main statt und wird von Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr geleitet.

Manchmal reagieren Adoptivkinder ganz besonders sensibel auf Anforderungen und Leistungserwartungen und verweigern sich. Bei schulischen Dingen entsteht da schnell eine Spirale von Druck für die ganze Familie, aber auch im Familienalltag ist es schwer auszuhalten, wenn kindliche Neugier und Wissensdrang behindert werden von Ängsten und seelischen Nöten.
Wie können Eltern ihren Kindern konstruktive Unterstützung bieten ohne selbst wieder Druck auszuüben? Wie entwickelt sich ein positives Selbstkonzept und kann man von Besonderheiten bei Adoptivkindern sprechen?
Die Referentin gibt fachliche Inputs aus der Entwicklungspsychologie und thematisiert das Verhalten von traumatisierten Kindern. Sie regt an, den eigenen Umgang mit Erwartungen und Stress zu reflektieren und lädt ein zur Diskussion mit den anderen Adoptiveltern.

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„Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ am 23.11. in Düsseldorf

Posted on Oktober 23, 2013. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflege- und Adoptiveltern NRW e.V. und die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes starten eine dreiteilige Seminarreihe zum Thema „Pflegekind und Schule“.

Beginnen wird die Reihe mit dem Tagesseminar „Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ mit Dipl. Psych. Monika Dreiner am 23.11. in Düsseldorf.

Die Referentin erläutert anhand physiologischer Grundlagen des Lernens, welchen Einfluss traumatisierende Erfahrungen auf das Lernen – vornehmlich in der Schule – hat. Dabei geht sie u. a. auf die neuropsychologischen Zusammenhänge, charakterisierende Kennzeichen von Traumatas, resultierende Entwicklungsverzögerungen und / oder Verhaltensauffälligkeiten sowie Möglichkeiten, das Trauma zu bewältigen und Bedingungen, die dem Kind das Lernen erleichtern.

Die Seminarreihe wird in Köln (Frühjahr 2014) und Bonn (Herbst 2014) mit den Referenten Dr. Alheidis von Studnitz und Heinzjürgen Ertmer fortgesetzt.

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„Wenn die Schule nicht wäre“ am 30.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Referentin Dr. Henrike Härter geht diesem Thema am 30.11. in Ravensburg nach.

Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg.

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„Pubertät – und trotzdem lernen?“ am 09.11. in Friedberg/Hessen

Posted on September 19, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Ortsverein der Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V. lädt am 09.11. zum Fachseminar „Pubertät – und trotzdem lernen?“ mit Dipl. Pädagogin Jutta Gorschlüter nach Friedberg ein.

Bei Kindern, die grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschule auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von den Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die frustrierende Erfahrung, dass „Üben, üben und nochmals üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Folgende Fragen werden dabei beantwortet:

  • Wie funktioniert das Gehirn „in der Umbauphase“, der Pubertät?
  • Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
  • Wie kann man die Selbstmotivation der Kinder fördern?

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 06.11. und 20.11. in Hamburg

Posted on August 30, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 29.10. und 12.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen der Eltern notwendig:

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns bei Schwierigkeiten Unterstützung holen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme von Teilnehmerthemen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion.

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„Die Gesetze des SchulErfolgs“ oder „Mit Erziehung die Weichen stellen“ am 27.04. in Hamburg

Posted on März 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am Samstag, den 27. 04.  von 10 – 17.30 Uhr informiert Christiane Manderscheid Eltern von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter in Hamburg über „Die Gesetze des SchulErfolgs“ (GdS, Teil 1) oder „Mit Erziehung die Weichen stellen“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg.

Nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist der Einfluss von Eltern auf den Schulerfolg ihrer Kinder größer als der von Lehrern und Unterricht zusammen. Als Pflege- und Adoptiveltern sind Sie Experten für Ihr Kind. In diesem schulbezogenen Elterntraining geht es darum, wie wir mit unserer Erziehung zum Schulerfolg der Kinder beitragen, damit sie ihre vielfältigen Potenziale ausschöpfen können.

Wie funktioniert „richtiges“ und „falsches“ Lob? Wie können wir eine „Kultur der Leistung“ anregen? Warum sollten wir auf Strafen verzichten? Warum wirkt ein neuzeitlicher Erziehungsstil lernfördernd? Das Training ist ein Mutmach-Training für alle Eltern. Es stärkt Sie in Ihrer Erziehungskompetenz als Lernbegleiter und als natürliche Verbündete der Lehrer.

Im ersten Teil geht es darum, wie wir mit der Erziehung den Schulerfolg beeinflussen (sogar schon bevor die Schule losgeht).

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„Motivation und (Eigen-)Verantwortung“ am 16.03. in Fulda

Posted on Februar 28, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Fulda lädt am 16.03. zum Tagesseminar „Motivation und (Eigen-)Verantwortung“ ein. Referentin wird die Kommunikationsberaterin Jutta Gorschlütter sein. Kinderbetreuung wird angeboten.

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„Mein Kind ist manchmal wirklich anders als die anderen …“ am 12.03. in Augsburg

Posted on Februar 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Familientherapeutin Ursula Hellmann referiert am Dienstag, den 12.03. von 19.30 – 21.30 Uhr im Haus Tobias, Stenglinstr. 7 in Augsburg zum Thema „Mein Kind ist manchmal wirklich anders als die anderen …“.

Pflegekinder zeigen (fast) immer besondere Verhaltensweisen, die (oft), aber (nicht immer) mit ihrer bisherigen Lebensgeschichte zu tun haben. Zeigen sich die Auffälligkeiten im außerfamiliären Rahmen der Kinder (Nachbarschaft, Kindergarten, Schule, …) bekommen die Pflegeeltern teilweise anklagende Äußerungen und heftige Kritik anderer Erwachsener zu hören. Pflegeeltern geraten dabei immer wieder in ein großes Dilemma: Sie kennen oft die Schwierigkeiten und sind selbst an der eigenen Belastungsgrenze. Andererseits stehen sie zu ihrem Pflegekind, verteidigen es spontan und wollen es in Schutz nehmen gegenüber anderen. Häufig erleben und hören die Pflegeeltern auch die Kritik an ihre eigene Person gerichtet.

Wie können Sie mit diesem Dilemma umgehen, wie können Sie gut für sich sorgen und Gespräche mit anderen Bezugspersonen „ihrer“ Kinder auf Augenhöhe und zum Wohle des Kindes führen?

Gebühr: 7 €  pro Teilnehmer

Nähere Informationen über die Geschäftsstelle von PFAD für Kinder Augsburg (Montag und Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr):
Tel.: 0821 / 43 83 10, E-Mail: info@pfad-augsburg.de

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Kinofilm zu Inklusion: „Berg Fidel – Eine Schule für alle“

Posted on Oktober 6, 2012. Filed under: Gesundheit, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Mit „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ ist der jungen Regisseurin Hella Wenders laut dem Tagesspiegel ein „beeindruckendes Plädoyer für inklusives und integratives Lernen“ gelungen. Seit dem 13. Sepember ist der Film in den deutschen Kinos (Kinotermine).

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden sind, wann dann? An der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. Im Film kommen die Kinder zu Wort. Vier kleine Protagonisten erzählen mit Witz und Charme aus ihrem Schulalltag und sagen in ihrer unvergleichlichen Weise mehr als so mancher Erwachsene.

Trailer:

zum Interview mit der Regisseurin

zur Website von „Berg Fidel“

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„Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ am 03.11. in Friedberg/Hessen

Posted on September 26, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ nennt sich das Fachseminar, das der Ortsverein PFAD für Kinder im Hochtaunuskreis e.V. am 03.11. in Friedberg/Hessen mit Referentin Jutta Gorschlüter veranstalten wird.

Bei Kindern, die grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschule auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von den Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die frustrierende Erfahrung, dass „Üben, üben und nochmals üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Wie verarbeitet das Gehirn Informationen?
  • Wie funktioniert Lernen?
  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
  • Wie kann man die Selbstmotivation der Kinder fördern?

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 06.11. und 20.11. in Hamburg

Posted on September 25, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 06.11. und 20.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“.

Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig.

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme der von den Seminarteilnehmern mitgebrachten Themen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Themen, Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Aspekte.

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PFAD Ländergremium II/2012 in Hamburg

Posted on August 27, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 27.-28. Oktober 2012 treffen sich die Delegierten der PFAD-Mitgliedsorganisationen in Hamburg zu ihrem zweiten diesjährigen Ländergremium. Das Thema lautet: „Im Dschungel des Schulsystems„.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig.

In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten? Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür? Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern? Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen?

Von der Bestandsaufnahme der mitgebrachten Themen und der Klärung von allgemeinen Fragen geht es über zu speziellen Themen, Fragen, bis zur Gelegenheit einzelne Aspekte zu diskutieren.

Bildung ist Landeshoheit. Daraus ergibt sich, dass die Möglichkeiten und Bedingungen für Pflege- und Adoptivkinder in jedem Bundesland anders sind.

Bildung ist ein Grundrecht. Was kann der PFAD Bundesverband und was können die Landesverbände tun, damit auch Pflege- und Adoptivkinder dieses Grundrecht in Anspruch nehmen können?

Gemeinsam entwickeln wir Kriterien, wie Kommunikation im und mit dem Bildungssystem gelingen kann.

Veranstaltungsflyer

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“Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” am 13.10 in Zorneding

Posted on August 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ am 13.10 in Zorneding

Posted on Juli 11, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Anstrengungs-Verweigerung“ am 16.09. in Hannover

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Schule, Veranstaltungen |

VIA – Verband internationaler Adoptivfamilien e.V.  lädt zum Seminar „Anstrengungs-Verweigerung“ am 16.09. in die Jugendherberge nach Hannover ein.

Zielgruppe sind Pflege- und Adoptiveltern mit Kindern aller Altersstufen, Adoptionsbewerber, Mitarbeiter der Jugendämter, Betroffene aus Kindergarten, Schule und Umfeld und Interessierte.

Inhalte:

  • Was ist eine Anstrengungsverweigerung und wie kann sie aussehen?
  • Fallbeispiele von verschiedenen Anstrengungsverweigerungen
  • Wie entsteht eine Anstrengungsverweigerung?
  • Vorgehensweisen bei Anstrengungsverweigerungen
  • Fallbeispiele zur Vorgehensweise

nähere Informationen

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„Welche Schule?“ am 26.04. in Stuttgart

Posted on April 7, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Der Verein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. lädt am 26.04. zum Seminar „Welche Schule?“ mit Referentin Eva Lindauer ein.

Behandelt werden Themen rund um die richtige Kindergarten- und Schulwahl.

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Gewährleistung einer angemessenen Schulausbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB VIII

Posted on März 3, 2012. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Ein Gutachten von Dorette Nickel und Dr. Petra Mund für den Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. nimmt Stellung zur Frage ob und unter welchen Voraussetzungen die Gewährleistung einer angemessenen Schulausbildung Aufgabe der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB VIII ist:

1.    Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe ist gegenüber dem Leistungsberechtigten verpflichtet, Eingliederungshilfe ggf. in der konkreten Form der Finanzierung eines Tagesinternats zu leisten, wenn nach Lage des Einzelfalls eine bedarfsdeckende Hilfe im öffentlichen Schulwesen nicht zu erhalten ist.

2.    Ist der Träger der öffentlichen Jugendhilfe rechtzeitig von dem Hilfebedarf in Kenntnis gesetzt worden, ist er zur Erstattung der Kosten einer durch den Leistungsberechtigten selbst beschafften Hilfe dann verpflichtet, wenn er nicht in angemessener Zeit tätig geworden ist und die Bedarfsdeckung – insbesondere wegen des drohenden Verlusts eines Schuljahres – keinen zeitlichen Aufschub geduldet hat.

3.    Hat der Leistungsberechtigte ausnahmsweise einen Leistungsanspruch gegen die Schule, so kann der Träger der öffentlichen Jugendhilfe diesen gemäß § 95 SGB VIII auf sich überleiten und für die Zukunft gegenüber den zuständigen Schulbehörden geltend machen.

zum Rechtsgutachten vom 22.01.2012

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„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 09.05. in Saarbrücken

Posted on Februar 18, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Saarland, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In Saarbrücken findet am 09.05. auf Einladung des Landesjugendamtes Saarland eine Fortbildung mit Irmela Wiemann zum Thema „Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ statt. Angesprochen sind Lehrer/innen und Fachkräfte stationärer Einrichtungen, sowie Fachkräfte der Jugendämter.

Schwerpunkte dieser Tagung sind die Vermittlung von:

  • Hintergründen zu der Lebenssituation betroffener Kinder,
  • Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder nach seelischen Verletzungen,
  • Interventionsstrategien und die Diskussion der Fragen:
    • Hilfen benötigen diese Kinder, damit sie gestärkt und stabilisiert werden können? und
    • Können pädagogische Fachkräfte in Gruppen und Schulklassen im Alltag auf die gezeigten Probleme der Kinder konkret reagieren?

Anmeldeschluss ist der 11.04.

nähere Informationen (Seite 89)

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Adoption – Ein Thema für den Schulunterricht und Kindergarten!

Posted on Januar 16, 2012. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Schule |

Speziell für Kindergärten und Schulen bietet Waltraut Schäfer von der Praxis ADOPTIONimDIALOG in Hamburg zusammen mit der Erzieherin und systemischen Familienberaterin Martina Schäfer auf Einladung einen Vortrag und Gesprächskreis für LehrerInnen, LeiterInnen von Kindergärten und ErzieherInnen, aber auch für kleine Kreise mit Kindern, an.

Darin werden grundsätzliche Informationen über die Themenbereiche „Adoption“ und „Pflegekinder“ vermittelt.

Kontaktmöglichkeit

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Fachgespräch der KMK „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“

Posted on November 25, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule | Schlagwörter: |

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat am 25.11. 2011 ihre im Oktober verabschiedete Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellt:

Die Entschließung wird als unzureichend kritisiert:

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„Traumatisierte Kinder in Kindergarten und Schule“ am 29.10. in Friedberg

Posted on Oktober 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD für Kinder PFlege- und ADoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V. lädt am 29.10. nach Friedberg ein zum Fachseminar „Traumatisierte Kinder in Kindergarten und Schule„.

Das Leben für und mit traumatisierten Kindern ist schwierig. Der Besuch von Kindergarten und Schule stellt noch einmal besondere Anforderungen an traumatisierte Kinder und damit auch an Pflege- und Adoptiveltern, an Erzieher/innen und Lehrer und Lehrerinnen.

Wie können Pflege- und Adoptiveltern ihren Kindern helfen und sie unterstützen? Welche Hilfen können wir den Pädagogen und Pädagoginnen an die Hand geben, damit sie die Kinder verstehen und sie unterstützen können.

Die Dipl. Sonder-und Heilpädagogin Ulrike Ding wird referieren.

Veranstaltungsflyer

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Adoption: Ein Thema für die Schule – KVJS entwickelt Unterrichtsmappe

Posted on August 26, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Schule |

Immer wieder werden Schülerinnen ungewollt schwanger. So manche sieht sich in einer Notsituation und denkt an einen Schwangerschaftsabbruch. Nur wenige erwägen in dieser Lage, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Die Jugendlichen haben oft nur lückenhafte Informationen. Die Zentrale Adoptionsstelle beim KVJS-Landesjugendamt Baden-Württemberg hat jetzt eine Unterrichtsmappe für die Schule entwickelt.

„Wir wollen den Lehrerinnen und Lehrern geeignetes Material für Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie für Gymnasien zur Verfügung zu stellen“, sagt Verbandsdirektor Prof. Roland Klinger vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS). „Durch die Unterrichtsmappe können sich Schülerinnen und Schüler mit diesem Angebot der Jugendhilfe auseinandersetzen.“ Zielgruppe sind Jugendliche der achten und neunten Klasse.

Die kostenlose Unterrichtsmappe enthält eine Einführung für Lehrerinnen und Lehrer, Arbeitsblätter mit Leitfragen (und Antworten) für den Unterricht sowie Kopiervorlagen für Metaplan-Karten. Das KVJS-Landesjugendamt hat die Mappe mit Fachleuten von Schwangerenberatungsstellen, Jugendämtern und aus dem Bereich Schule entwickelt.

Die Unterrichtsmaterialien sind an drei Stuttgarter Schulen erfolgreich erprobt worden: an einer Haupt-, einer Realschule und einem Gymnasium. „Das Thema stößt bei Jugendlichen auf großes Interesse“, berichtet der Leiter der Zentralen Adoptionsstelle Reinhold Grüner aus dieser Phase. Viele Mädchen und Jungen seien zum Beispiel überrascht gewesen, dass eine Mutter ihr Kind auch nach einer Adoption noch sehen könne. Sie hätten Ängste vor einer Ächtung als „Rabenmutter“ diskutiert. Und an zwei der drei Schulen sei das Interesse so groß gewesen, dass sie eine Fachfrau der Zentralen Adoptionsstelle in den Unterricht eingeladen hätten. Die Adoptionsvermittlerin berichtete über ihre Erfahrungen mit abgebenden und aufnehmenden Eltern und beantwortete zahlreiche Fragen.

Auf dem Stundenplan kann das Thema in verschiedenen Fächern stehen, erläutert Grüner. „Die Hauptschule hat es im Biologie- und Gemeinschaftskunde-Unterricht behandelt, die Realschule im Ethikunterricht und das Gymnasium im Fach Religion.“

Info: Die Zentrale Adoptionsstelle ist beim Landesjugendamt des KVJS eingerichtet. Sie wird bei Adoptionsverfahren, bei denen einer der Beteiligten eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzt, von den Familiengerichten um Stellungnahme gebeten und bei schwierigen Einzelfällen eingeschaltet. Eine wichtige Aufgabe ist die Information, Beratung und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Adoptionsvermittlungsstellen der Stadt- und Landkreise und der freien Träger. Die Zentrale Adoptionsstelle kann auch als Vermittlungsstelle tätig werden, wenn ein Kind aus dem Ausland adoptiert werden soll.

Die Unterrichtsmappe:
Unterrichtsmappe Adoption. Ein Thema für den Schulunterricht
Herausgeber: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
(KVJS), Stuttgart, August 2011

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„Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ am 03.09. in Fulda

Posted on Juli 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 03.09. findet der Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag (PAKT) – Hessen 2011 des PFAD-Hessen aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des PFAD Ortsvereins Fulda in Fulda statt.

Ein Tagesseminar zum Thema „Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ mit Referentin Jutta Gorschlüter wird ab 10 Uhr im Bürgerhaus Fulda – Edelzell ( Am Rain 1a ) angeboten.

Die Dipl. Pädagogin, Legasthenietrainerin und NLP Practionier mit Praxis in Münster wird den TeilnehmerInnen das Handwerkszeug vermitteln, das nötig ist, um das Lernverhalten der Kinder zu verbessern, um Ziele konkret umzusetzen und dauerhaft zu verfolgen. Lehrer haben hier auch die Möglichkeit, die Sichtweise der Eltern kennen zu lernen, um die Zusammenarbeit positiv zu beeinflussen.

Anmeldeschluss ist der 19.08.

Veranstaltungsflyer

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„Die Kunst sich selbst zu motivieren – Kindern und Jugendlichen Verantwortungsübernahme und das Lernen erleichtern“ vom 12.-14.09. in Münster

Posted on Juli 16, 2011. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für sozialpädagogische Fachkräfte und Pflegeeltern, die direkt mit Mädchen und Jungen arbeiten, bietet die IGfH vom 12.-14.09. in Münster das Seminar „Die Kunst sich selbst zu motivieren – Kindern und Jugendlichen Verantwortungsübernahme und das Lernen erleichtern“ unter der Leitung von Jutta Gorschlüter an.

Kinder und Jugendliche sollen neugierig sein auf das Leben mit all seiner Vielfalt, sie sollen motiviert lernen und verantwortlich mit sich und anderen umgehen! Wer wünscht sich das nicht für alle Kinder und Jugendliche?

PädagogInnen nehmen deutliche Unterschiede zwischen „motivierten“ und „weniger motivierten“ Heranwachsenden wahr. Sätze wie: „Du musst aber…“ … „Warum fängst du denn nicht an?“… „Wie oft soll ich dir das noch sagen?“ prägen den Alltag in der Jugendhilfe. Die Motivation von SchülerInnen ist unabhängig von ihren intellektuellen Fähigkeiten. Kinder und Jugendliche, die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Die Kunst sich selbst zu motivieren, garantiert ihnen einen lebenslangen Lernzuwachs.

Zudem wurde inzwischen etwas sehr Interessantes wissenschaftlich nachgewiesen: Ob jemand in seinem Leben viel dazulernt und erfolgreich ist, hängt von persönlichen Kompetenzen ab, die in keinem Schulfach unterrichtet werden. Es handelt sich um Persönlichkeitsmerkmale, die mit einem „Intelligenztest“ nicht zu messen sind. Die Begriffe „Motivation“ und „Verantwortung“ spielen in diesem Zusammenhang eine sehr zentrale Rolle.

In der Fortbildung wird es um folgende Fragen gehen:

  • Was bedeuten Motivation und Verantwortung im Alltag mit Heranwachsenden in der Jugendhilfe?
  • Wie kann ihre Selbstmotivation gefördert werden?
  • Wie werden dafür erforderliche persönliche Kompetenzen entwickelt und gestärkt?
  • Welche Strategien und Kommunikationsmuster sind hilfreich, um selbst gesetzte Ziele zu erreichen?
  • Wie wird eine „positive Grundhaltung” im Alltag gefestigt?

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Fachkräfte-Seminar „Doppelt Auffällig? Auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit einer Lernbehinderung verstehen und begleiten“ vom 11.-13.07. in Vlotho

Posted on Juni 18, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL Landesjugendamt Westfalen bietet Fachkräften aus den Arbeitsbereichen ASD und Hilfen zur Erziehung vom 11.-13.07. in Vlotho das Seminar „Doppelt Auffällig? Auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit einer Lernbehinderung verstehen und begleiten“ mit Dipl.-Heilpädagogin Cornelia Lippegaus an.

Ziele / Inhalt:
Häufig wird eine Lernbehinderung erst nach der Aufnahme eines Kindes oder eines Jugendlichen in eine Einrichtung der Jugendhilfe deutlich. Die Einschätzung von auffälligem – und oft störendem und aggressivem – Verhalten kann durch eine solche Diagnose zusätzlich erschwert werden.

Das Seminar soll Orientierungshilfen zum besseren Verständnis von auffälligem Verhalten und einem angemessenen Umgang damit geben und richtet den Blick auf:

· die Tragweite von Behinderungen im kognitiven und emotionalen Bereich,
· die Bedeutung der Entwicklungsgeschichte,
· die Innere Vielfalt des Kindes,
· die Bildung von entwicklungsadäquaten Zielsetzungen und
· eine heilpädagogische Herangehensweise im pädagogischen Alltag, welche das Handwerkszeug von Erzieherinnen/Erziehern und Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen ergänzt.

In Fallgesprächen wird eingeladen zu einer differenzierten Betrachtung der konkreten Entwicklungsbedingungen eines Kindes, einem Beschreiben und Entschlüsseln seines auffälligen Verhaltens, sowie zur Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit.

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Fast 1,5 Millionen junge Erwachsene ohne Berufsabschluss

Posted on April 19, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Berlin: (hib/HLE) Der berufliche Status der Eltern hat einen großen Einfluss auf die Kinder: ”Verfügen Vater und Mutter sowohl über einen Schul- als auch einen Berufsabschluss, bleiben Jugendliche seltener ungelernt“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (17/5344) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/5108). Bei 60 Prozent der Jugendlichen ohne Berufsabschluss verfüge mindestens ein Elternteil über keinen Schul- oder Berufsabschluss. Von 1,484 Millionen junger Erwachsener im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss seien 729.000 Frauen gewesen. Der Frauenanteil betrage 49,1 Prozent. 684.000 der Betroffenen (46 Prozent) hätten einen Migrationshintergrund. Eine Studie zeige, dass junge Menschen, die über schlechte schulische Voraussetzungen verfügen und deren Eltern geringer qualifiziert sind, überdurchschnittlich häufig an unterstützenden Maßnahmen am Übergang von Schule in Ausbildung teilnehmen.

Die Bundesregierung weist auf das in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland gesetzte Ziel hin, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken. Durch einen besonderen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen würden die Voraussetzungen geschaffen, dass zukünftig deutlich weniger junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung scheitern und schließlich ohne Berufsabschluss bleiben. Das Bundesbildungsministerium habe in Ergänzung zu den Instrumenten nach dem Sozialgesetzbuch die Initiative ”Bildungsketten“ gestartet, um junge Menschen verstärkt in Ausbildung zu bringen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: ”Hier wird in einem kohärenten Ansatz auf der Basis einer Potenzialanalyse eine individuelle Unterstützung von jungen Menschen in ihrem Entwicklungsprozess in eine betriebliche Ausbildung bis hin zum Ausbildungsabschluss gewährleistet“, schreibt die Bundesregierung.

Quelle: heute im Bundestag Nr. 172 vom 19.04.2011

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Regierung: Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss gesunken

Posted on April 18, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes |

Berlin: (hib/TYH) Der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Deutschland von 8,5 Prozent im Jahr 2004 auf 7 Prozent im Jahr 2009 gesunken. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5306) auf eine Kleine Anfrage (17/5001) der Fraktion Die Linke.

Wie aus der Vorlage zu entnehmen ist, gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. So ist der Anteil in Baden-Württemberg von 7 Prozent im Jahr 2004 auf 5,6 Prozent im Jahr 2009 gesunken. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen stieg die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in demselben Zeitraum von 9,2 Prozent auf 15,4 Prozent.

Wie die Regierung mitteilt, ist der Anteil der Schüler, die private allgemeine oder berufsbildende Schulen besuchen, von 5,7 Prozent im Jahr 1992 auf 9,5 Prozent im Jahr 2009 gestiegen. Besonders stark seien die Zunahmen in den neuen Bundesländern gewesen. Zwischen 2003 und 2007 hätten sich die jährlichen Ausgaben in den Bundesländern pro Schüler ”leicht positiv“ entwickelt, schreibt die Bundesregierung weiter. In diesem Zeitraum seien sie von durchschnittlich 3.600 Euro auf 3.800 Euro pro Schüler gestiegen.

Weiter gibt die Bundesregierung in der Antwort Auskunft über die finanzielle und personelle Entwicklung in Kindertagesstätten und an den Hochschulen.

Quelle: heute im bundestag Nr. 171 vom 18.04.2011

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„Lernstörungen, Lernblockaden bei Pflegekindern“ am 09.05. in Bielefeld

Posted on April 11, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Pflegekinderdienst des Amt für Jugend und Familie in Bielefeld lädt Pflege- und Adoptiveltern am 09.05. um 19.30 Uhr zu einer Fortbildung über „Lernstörungen, Lernblockaden bei Pflegekindern“ mit Dipl. Pädagogin Anne Beyer als Referentin ins Neue Rathaus in Bielefeld, 3. Etage, Concarneau Raum ein.

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DJI-Thema: „Förderschulen: Sprungbrett oder Sackgasse?“

Posted on März 22, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , |

Mit der Frage „Förderschulen: Sprungbrett oder Sackgasse?“ beschäftigt sich das Deutsche Jugendinstitut in seinem Online Thema 2011/03.

Rund eine halbe Million deutsche Schülerinnen und Schüler haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Trotz der seit 2009 auch in Deutschland geltenden UN-Behindertenrechtskonvention, die allen Kindern mit einem Handicap oder einer Behinderung das Recht gibt, gemeinsam mit Gleichaltrigen unterrichtet zu werden (Inklusion), besuchen immer noch gut 80 Prozent von ihnen eine der 3.200 Sonder- oder Förderschulen. Bei der Hälfte dieser Jugendlichen lautet die Diagnose „Lernschwäche“.

Warum 77 Prozent aller Förderschulabsolventinnen und -absolventen am Ende ihrer Schulzeit keinen Hauptschulabschluss haben, und wie ihr Einstieg ins Berufsleben besser geebnet werden kann, hat das Deutsche Jugendinstitut genauer untersucht.

nähere Informationen

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Wegweiser durch den „Dschungel des Schulsystems“ am 12.04. in Hamburg

Posted on März 19, 2011. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet am Dienstag, den 12.04. die Fortbildung Wegweiser durch den „Dschungel des Schulsystems“ an. Maike Lohmann, Erzieherin, Sonderpädagogin, ehemalige heilpädagogische Pflegestelle, die auch Gruppenarbeit und Beratung bei Freunde der Kinder e.V. leistet, wird Referentin sein.

Selten verläuft die Schullaufbahn von Pflegekindern geradlinig, das Thema Schule kostet alle Beteiligten viel Kraft. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Erwachsenen notwendig: In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten? Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür? Wie verhalte ich mich gegenüber den Lehrern? Wo können wir uns Unterstützung bei Schwierigkeiten holen?

Der erste Teil des Abends dient der Bestandsaufnahme der von den SeminarteilnehmerInnen mitgebrachten Themen und der Klärung von formalen Fragen. Danach ist Zeit zur Vertiefung spezieller Themen und die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Aspekte.

Anmeldung per E-Mail

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„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 11.05. in Saarbrücken

Posted on März 17, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Saarland, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen des Fortbildungsprogramms des Landesjugendamtes wird für Lehrer/innen und Fachkräfte stationärer Einrichtungen, sowie Fachkräfte der Jugendämter am 11.05. in der Kath. Familienbildungsstätte in Saarbrücken die Fortbildung „Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ mit Referentin Irmela Wiemann angeboten.

Anmeldeschluss ist der 13.04.

nähere Informationen (Seite 72)

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2. Bielefelder Pflegeelterntag am 02.04.: „Pflegekind und Schule – eine Herausforderung!“

Posted on März 2, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 02.04. findet der 2. Bielefelder Pflegeelterntag zum Thema „Pflegekind und Schule – eine Herausforderung!“ im Alten Rathaus Bielefeld, 2. Etage, Rochdale Raum statt. In der Zeit von 9.30 – 14 Uhr wird der Dipl. Psychologe Dr. Heinrich Röbe referieren.

Veranstalter sind der Kommunale Arbeitskreis Pflegekinder in Bielefeld und die Stiftung Zum Wohl des Pflegekindes.

Ansprechpartner ist Herr Armin Förster, Jugendamt Bielefeld, Telefon: 0521 51-2626

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„Was hilft unruhigen Kindern und Jugendlichen? Alternativen zu einer medikamentösen Behandlung“ am 18.01. in Vlotho

Posted on Dezember 26, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Was hilft unruhigen Kindern und Jugendlichen?“ fragt das Seminar, das vom LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho am 18.01. in Vlotho veranstaltet wird.

Es zeigt pädagogischen Mitarbeiter/innen aus Tageseinrichtungen für Kinder, Lehrer/innen, Familien- und Erziehungsberater/innen und interessierten Eltern Alternativen zu einer medikamentösen Behandlung auf und bietet Informationen zum Umgang mit unruhigen Kindern und zu der Modediagnose AD(H)S: Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität.

Die Diagnostik und mögliche Erklärungsmodelle werden dargestellt und kritisiert. Möglichkeiten der Beratung und Behandlung, insbesondere der pädagogischen Intervention zu Hause und in der Schule, werden beschrieben und als Alternativen zu einer medikamentösen Behandlung diskutiert.

Referent wird Dipl.-Psychologe Friedrich Kassebrock aus Bethel sein.

Nähere Informationen

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Artikel „Eltern, entspannt euch!“ zur Erfolgsforschung bei Kindern

Posted on Oktober 24, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, International, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Verschiedenes |

(pfad/schulz) Die Welt am Sonntag brachte in der Ausgabe vom 24.10. 2010 den Artikel „Eltern, entspannt euch!“, eine interessante Analyse des amerikanischen Ökonomieprofessors Bryan Caplan über den Wert der Bestrebungen von Eltern, ihren Kindern Schulerfolg und damit eine gute Grundlage in der vom Wettbewerb geprägten Welt von morgen zu verschaffen. Dazu werden auch Zwillings- und Adoptivkinderstudien herangezogen: „Die sentimentale Ansicht, dass Eltern ihre Kinder einfach nur schätzen, ermuntern und akzeptieren sollten, hat die Unterstützung der Wissenschaft.

zum Artikel

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„Und wer nimmt mich? – Chancen und Grenzen einer inklusiven Beschulung“ vom 23.-26.11. in Eisenach

Posted on Oktober 24, 2010. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Schule, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Frage „Und wer nimmt mich?“ stellt das EREV-Forum „Schule und Erziehungshilfe“, das sich vom 23. – 26.11. in Eisenach mit den „Chancen und Grenzen einer inklusiven Beschulung“ beschäftigt.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe.Veranstalter ist der Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)

Veranstaltungsflyer

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 11.11. und 24.11. in Hamburg

Posted on Oktober 15, 2010. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 11.11. und 24.11. bietet Freunde der Kinder e.V. Hamburg jeweils von 20 bis 22 Uhr die Abendveranstaltung „Im Dschungel des Schulsystems“ unter der Leitung von Maike Lohmann an.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig.

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme der von den Seminarteilnehmern mitgebrachten Themen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Themen, Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Aspekte.

Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 / 59 49 00 wird gebeten.

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PAN-Fachtag „Trauma- Kind-Schule“ am 06.11. in Düsseldorf

Posted on Oktober 12, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 06.11.2010 veranstaltet PAN – Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. einen Fachtag in Düsseldorf zum Thema „Trauma- Kind-Schule“.

Das Thema soll aus dem praktischen Alltag heraus beleuchtet werden. Alle Referenten bringen einen hohen Anteil Praxiserfahrung mit, sei es aus der praktischen Arbeit mit Pflegekindern und Pflegefamilien, als auch aus der Erfahrung mit eigenen Pflegekindern:

  • Monika Dreiner: „Trauma und das Problem, aus Erfahrung zu lernen“
  • Dr. Alheidis von Studnitz: „Trauma –Kind-Schule“
  • Heinzjürgen Ertmer: „Pflegekind und Schule“

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„Wenn die Schule nicht wäre …“ am 23.10. in Mannheim

Posted on September 11, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 23.10. veranstaltet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit APFEL e.V. in Mannheim von 10 – 16 Uhr ein Tagesseminar mit Kinderbetreuung zum Thema „Wenn die Schule nicht wäre …“.  Referentin wird Dr. Henrike Härter sein.

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Vermehrtes Auftreten umschriebener Entwicklungsstörungen in z.B. Sprache, Feinmotorik und Aufmerksamkeit tragen zu Schulproblemen bei.

Typische Folgen der „unsichtbaren“ Störungen wie z.B. Bindungstraumatisierung oder Fetales Alkoholsyndrom führen zu schwierigen Verhaltensweisen wie Kontroll- oder Dominanzbestreben gegenüber Lehrern oder Heimlehrern (Eltern), niedriger Frustrationstoleranz, wechselnde Allmachtsphantasien und Hilflosigkeit, Rückfall in frühere Entwicklungsstufen und Verhaltensweisen wie „wechselnde“ Intelligenz.

Die Zuordnung bestimmter Probleme vor dem Hintergrund der geschädigten Entwicklung sollen verdeutlicht und Wege im Alltag benannt werden.

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„Lernen fürs Leben – Entwicklungs-Chancen von Pflegekindern“ am 29.09. in Bremen

Posted on August 30, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Über das Thema „Lernen fürs Leben – Entwicklungs-Chancen von Pflegekindern“ informiert die Dipl. Pädagogin und Motopädin Annette Averbeck interessierte Pflegeltern, Bewerber und Patenfamilien am 29.09. von 19 – 21.15 Uhr in der Pflegeelternschule der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

In jeder Altersstufe durchlaufen Kinder wichtige Entwicklungsphasen, die ihnen Basiskompetenzen vermitteln, die das Lernen in Kindergarten und Schule und im späteren Leben maßgeblich beeinflussen. Die Referentin erläutert die wesentlichen Entwicklungsschritte des Kindes im Kindergarten- und Schulalter, weist auf besondere Ereignisse der jeweiligen Altersstufen hin und gibt praktische Hinweise für eine entwicklungsfördernde Begleitung. Pflegeeltern hilft das Wissen um bestimmte Entwicklungsphasen. So können sie besser verstehen, was ihr Kind in dieser Zeit braucht, sie können seine Selbstständigkeit unterstützen und in Konfliktsituationen sicher handeln.

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Schulstudie: Mädchen haben häufiger psychische Probleme

Posted on August 1, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Schule | Schlagwörter: , |

Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. Ziel der Studie ist es, psychische Probleme von Jugendlichen zu erkennen und mit gezielten Präventionsmaßnahmen selbstschädigendem Verhalten wie u.a. dem oben genannten Ritzen, Internetsucht, Drogen- oder Alkoholkonsum vorzubeugen.

Die Ergebnisse der deutschen Teilstudie haben die Heidelberger Wissenschaftler erstmals bei einer Pressekonferenz am 19. Juni 2010 in Heidelberg präsentiert. Die Studie mit dem Titel „Saving and Empowering Young Lives in Europe (SEYLE)“ wird mit rund drei Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert und läuft noch bis Januar 2011. Die Federführung liegt beim Karolinska-Institut in Stockholm.

Rund 1.400 Schüler an 26 Schulen nahmen teil
In welchem Ausmaß Schüler zwischen 14 und 16 Jahren unter psychischen Problemen leiden und wie häufig riskante und selbstschädigende Verhaltensweisen auftreten, haben die Wissenschaftler im ersten, bereits abgeschlossenen Teil der Studie untersucht: Dazu wurden in der Rhein-Neckar-Region 1.411 Schüler an insgesamt 26 Schulen – Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien – mittels Fragebogen befragt.

Es zeigte sich, dass besonders Mädchen unter psychischen Problemen leiden: Rund ein Drittel berichtet von Depressivität, 15 Prozent hegen nach eigenen Angaben Selbstmordpläne, acht Prozent haben bereits versucht, sich umzubringen. „1,2 Prozent der befragten Mädchen gaben an, in den vergangen zwei Wochen einen Suizidversuch unternommen zu haben“, sagte der Heidelberger Studienkoordinator Dr. Michael Kaess der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg. „Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen in Europa“, berichtete Professor Dr. Franz Resch, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn: Zwölf Prozent trinken wöchentlich oder häufiger Alkohol, 15 Prozent haben schon Erfahrungen mit Drogen gemacht. Leichtsinniges Verhalten ist dagegen geschlechterübergreifend: 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind schon bei einem betrunkenen Fahrer mitgefahren.

Vier verschiedene Präventionsmaßnahmen auf dem Prüfstand
Im zweiten Schritt wurden vier konkrete Präventionsprogramme an den teilnehmenden Schulen auf ihre Wirksamkeit überprüft: In einem speziellen Training („Gatekeeper-Training“) erlernten Lehrer, gefährdete Schüler zu erkennen, anzusprechen und zu helfen. Die Schüler wurden u.a. in Rollenspielen („Awareness-Programm“) für die eigenen Gefühle sowie die Probleme der Mitschüler sensibilisiert und lernten, richtig damit umzugehen. Im „Professional Screening“ kontaktierten die Heidelberger Psychologen gefährdete Schüler telefonisch und luden sie zum Beratungsgespräch ein. Die „Minimal Intervention“ bestand lediglich aus Postern und Kontaktinformationen.

Die ersten Erfahrungen sind positiv: Bei den Lehrern war das Interesse und der Wunsch nach weiteren Schulungen groß, die Schüler brachten sich beim „Awareness-Programm“ mit eigenen Themenvorschlägen aktiv ein. Im „Professional Screening“ identifizierten die Wissenschaftler 293 von 417 Schülern dieser Interventionsgruppe als gefährdet. 91 Jugendliche nahmen das Angebot zum Gespräch an.

Regionale Hilfsangebote und Versorgungsstrukturen nutzen
Welche Maßnahme effektiv zur Prävention von selbstschädigendem Verhalten der Jugendlichen beiträgt bzw. ihre psychische Gesundheit am besten fördert, soll im dritten Schritt der Studie eine weitere Fragebogenerhebung klären. Die Erhebung fand im Juni 2010 statt, ist allerdings noch nicht ausgewertet. Dass bei einer erhöhten Zahl von Jugendlichen derzeit ein Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung vorhanden ist, berichtete Günter Wottke, stellvertretender Leiter des Jugendamtes in Heidelberg. Eine weitere Erhebung im Januar 2011 soll abschließend die Ergebnisse überprüfen.

Alle Präventionsmaßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten, regionalen Versorgungssystemen sowie Therapeuten vorgenommen und sollen Jugendliche mit riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen, deren Auftreten laut Professor Dr. Romuald Brunner, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg „oft mit einem schwierigen sozialen Umfeld verknüpft ist“, an diese regionalen Hilfsangebote und Versorgungsstrukturen heranführen. Längerfristig wird die Etablierung von effektiven Präventionsmaßnahmen für alle Schulen als fester Bestandteil der präventiven Gesundheitsförderung in Deutschland und anderen Ländern angestrebt.

Weitere Informationen über die SEYLE-Studie

Quelle: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg vom 20.07.2010

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inMR-Fachtag „Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ am 17.08. in Lüneburg

Posted on Juli 16, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Projekt inklusive menschenrechte veranstaltet am 17.08. in Lüneburg einen Fachtag zum Thema „Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Bildung und Erziehung verwirklichen – (wie) ist inklusive Praxis in bestehenden Strukturen möglich?„.

In einer Mischung aus Forum, Vorträgen und Themeninseln sollen Erfahrungen aus der zweijährigen Projektarbeit vorgestellt und Fachkräfte aus Bildung und Sozialer Arbeit, Eltern, Kinder und PolitikerInnen zu gegenseitigem Austausch und Diskussion angeregt werden.

Programm

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Seminar „Ich hab‘ voll Bock! Die Unterstützung von Motivation und Verantwortung“ vom 13.09.-15.09. in Münster

Posted on Juli 7, 2010. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen veranstaltet für sozialpädagogische Fachkräfte und Pflegeeltern vom 13.09.-15.09. in Münster das Seminar „Ich hab‘ voll Bock! Die Unterstützung von Motivation und Verantwortung„. Die Leitung liegt bei Frau Jutta Gorschlüter. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin, Davis®-Beraterin, Legasthenietrainerin, NLP-Practitionerin, hat Weiterbildungen u. a. in Spieltherapie, Suggostopädie und Kinesiologie und arbeitet als selbstständige Lern- und Kommunikationsberaterin in Münster.

Motivation und Verantwortungsbewusstsein – wer wünscht sich das nicht für seine Kinder? Sie sollen neugierig sein auf das Leben in all seiner Vielfalt, sie sollen motiviert lernen und verantwortlich mit sich und anderen umgehen. Im Alltag allerdings erleben viele Erziehende einen ständigen Kampf: „Du musst aber doch …“, „Warum fängst du denn nicht endlich an?“, „Wie oft soll ich dir das noch sagen?“, „Das ist aber doch deine Aufgabe …“ usw.

Sie nehmen einen deutlichen Unterschied zwischen „motivierten“ und „weniger motivierten“ Mädchen und Jungen wahr, insbesondere auch dann, wenn es ums Lernen geht. Ob eine Schülerin oder ein Schüler motiviert ist oder nicht, ist dabei allerdings weitgehend unabhängig von den intellektuellen Fähigkeiten, die sie oder er mitbringt.

Allerdings: SchülerInnen, die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren, garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs.

Inzwischen hat die Wissenschaft etwas sehr Interessantes nachgewiesen: Ob jemand in seinem Leben viel dazulernt, ob jemand erfolgreich ist, hängt von persönlichen Kompetenzen ab, die allerdings in keinem Schulfach unterrichtet werden und die mit einem „Intelligenztest“ nicht zu messen sind. In diesem Zusammenhang spielen die Begriffe „Motivation“ und „Verantwortung“ eine sehr zentrale Rolle.

In der Fortbildung wird es um folgende Fragen gehen:

  • Was bedeuten Motivation und Verantwortung konkret im Alltag mit Kindern?
  • Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
  • Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
  • Wie können wir Kinder dabei unterstützen, diese Kompetenzen zu stärken bzw. sie zu entwickeln?
  • Welche Strategien sind hilfreich, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen?
  • Wie festigen wir eine „positive Grundhaltung“ im Alltag?
  • Welche konkreten Kommunikationsmuster helfen bei der Erreichung dieser Ziele?

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

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UN-Konvention: Das Recht auf Regelschule für behinderte Kinder gilt sofort

Posted on Januar 28, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Rechtsgutachten stellt unmittelbare Wirksamkeit des Rechts auf Unterricht an Allgemeinen Schulen klar –
Länder müssen handeln

Behinderte Kinder haben ab sofort das Recht, gemeinsam mit nicht behinderten Kindern eine allgemeine Schule zu besuchen. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gilt dieser Anspruch für das einzelne Kind unabhängig von anders lautenden Schulgesetzen. Zudem müssen Bund und Länder zügig inklusive Bildung verwirklichen und dafür auch Qualitätsmaßstäbe festlegen. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse des Rechtsgutachtens, das der führende deutsche Völkerrechtler Professor Dr. Eibe Riedel heute in Berlin bei einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Dass die Kinder mit Behinderung immer noch vor verschlossenen Schultüren stehen, war für den Elternverband „Gemeinsam Leben, Gemeinsam lernen“ der Grund, gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) die Rechtslage eingehend durch einen international renommierten Völkerrechtler untersuchen zu lassen.

„Die UN-Konvention gilt bereits seit dem vergangenen Frühjahr. Die Bundesländer haben nun zügig die Forderungen der UN-Konvention in ihren schulrechtlichen Gesetzen und Vorschriften umzusetzen“, erklärte Riedel. Gefordert sei ein inklusives Schulsystem, so Riedel, der auch Mitglied des UN-Ausschusses für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte in Genf ist. Das bedeute die Aufnahme des Kindes mit Behinderung in die Regelschule, wobei die im Einzelfall notwendigen Vorkehrungen getroffen werden müssen.

Die Bundesländer lassen sich jedoch mit der Anpassung ihrer Schulgesetze Zeit. Im Gegenteil: Einige versuchen, die Konvention zu unterlaufen. Und dies obwohl Deutschland  in der Schulbildung für behinderte Kinder hinterherhinkt: Mit einer Integrationsquote von 15,7 Prozent ist Deutschland Schlusslicht in Europa.

SoVD Präsident Adolf Bauer forderte deshalb:  „Auch wenn die Konvention, die einen so umfassenden Umbau eines Schulsystems fordert, den Ländern eine gewisse Übergangsfrist für strukturelle Maßnahmen gibt, müssten spätestens binnen zwei Jahren nachhaltige Änderungen auf den Weg gebracht worden sein. Aus dem Gutachten geht klar hervor, dass es ein Verstoß gegen die Konvention wäre, wenn Bund und Länder nicht zielgerichtet und zeitnah Maßnahmen ergreifen, um inklusive Bildung zu verwirklichen.“ Zudem verbiete das Gutachten es den Ländern, sich auf leere Kassen zu berufen. Hier seien nötigenfalls Umschichtungen vorzunehmen, so Bauer.

„Eine Zuweisung zur Sonderschule gegen ihren erklärten Willen müssen Kinder und ihre Eltern auch schon jetzt nicht mehr dulden“, auf diese Feststellungen des Gutachtens wies Camilla Dawletschin-Linder, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ nachdrücklich hin. „Eltern haben nunmehr juristische Argumente zur Hand, wonach ihre Kinder Anspruch auf Zugang zur Allgemeinen Schule haben“, so Dawletschin-Linder.

Quelle: Pressemitteilung des Sozialverband Deutschland e.V. vom 28.01.10

Kurzfassung des Gutachtens von Prof. Riedel:
„Zur Wirkung der internationalen Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und ihres Fakultativprotokolls auf das deutsche Schulsystem“ (pdf, 44,9 kb)

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Kostenlose online-Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss

Posted on September 11, 2009. Filed under: Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Lernportal „Ich will lernen“ des Deutschen Volkshochschulverbandes bietet im Bereich „Förderung der Abschluss – und Beschäftigungsfähigkeit“ Hilfe bei der Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss.

Das vom Bundesbildungsministerium geförderte Lernportal stellt kostenlos interaktive Lernmaterialien zur Verfügung – Schwerpunkt sind Deutsch, Mathematik und Englisch.

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PFAD-Seminarreihe „Im Dschungel des Schulsystems“ am 23.09. + 07.10. in Hamburg

Posted on August 19, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

„Im Dschungel des Schulsystems“ heißt eine Seminarreihe von Freunde der Kinder e.V., dem PFAD Landesverband Hamburg. Am 23.09. und 07.10.2009 findet jeweils ab 20 Uhr ein Abend uter der Leitung von Maike Lohmann und Claudia Riff statt.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig. In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten ? Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür ? Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern ? Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen ?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme der von den Seminarteilnehmern mitgebrachten Themen und der Klärung von formalen Fragen.
Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Themen, Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Aspekte.

Es wird um telefonische Anmeldung unter 040 / 59 49 00 gebeten.

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Buchtipp „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“

Posted on Juni 29, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Die Zahl der Sonderschüler steigt stetig, und immer mehr Jungen gelten als die neuen Sorgenkinder des Bildungssystems. Als eine der Ursachen identifiziert die bekannte Querdenkerin Vera F. Birkenbihl in ihrem Buch „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“ die Tatsache, dass unsere Schulen eklatante gehirn-spezifischen Geschlechterunterschiede bisher im Unterricht nicht berücksichtigen.

Die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten bietet Eltern und Pädagogen konkrete Hilfestellung, um dieser Entwicklung intelligent entgegenzusteuern. Ihr Buch, dessen 4. Auflage jetzt erstmals in der Reihe Walhalla-Selbstmanagement erscheint, liefert viele praxisorientierte Anregungen, um Lernen leichter, spielerischer und gehirn-gerechter zu gestalten. Ein Praxis-Modul unterstützt lese- und schreibschwache Kinder mit 10 Techniken beim Erlernen dieser wesentlichen Kompetenzen.

Anhand der neuesten Erkenntnisse der Forschung belegt Birkenbihl plausibel ihre Thesen. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen, warum geschlechtertypische Merkmale in der Ausbildung von Kindern nicht nur berücksichtigt, sondern sogar in den Vordergrund gerückt werden sollten. Die Reihenfolge der Lernfenster verläuft bei Jungen und Mädchen zeitversetzt. Bilden Jungen zum Beispiel erst ihre Grob- und dann ihre Feinmotorik aus und verspüren einen viel größeren Bewegungsdrang, läuft diese Entwicklung bei Mädchen genau anders herum ab. Einzelne Fertigkeiten entwickeln Kinder zum Teil mit einem Altersunterschied, der sich über eine Spanne von 5 Jahren erstreckt. In der herkömmlichen Einteilung in Klassenstufen finden solche Differenzen keine Beachtung. Vera F. Birkenbihl plädiert in „Jungen und Mädchen: wie sie lernen“ eindrucksvoll dafür, „UNTERSCHIEDE zu AKZEPTIEREN und systematisch zu Stärken unserer Kinder auszubauen.“

Autoreninformation:
Die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten, Vera F. Birkenbihl, ist eine der erfolgreichsten Vortragenden. Die Querdenkerin praktizierte Infotainment, lange bevor es einen Begriff dafür gab. Ihre Themenbereiche sind u.a. Brain-Management, Lernen/Lehren, Brain-Training (inklusive Kreativität) und Zukunftstauglichkeit. Sie wird als „seriöse Trainerpersönlichkeit“ bezeichnet, nicht zuletzt weil sie ihren Stoff selbst entwickelt, regelmäßig Longseller schreibt, ihre Quellen sauber angibt, „alte“ Themen systematisch updated und ebenso konsequent völlig neue Themen erschließt. Die Gesamtauflage ihrer Bücher, CDs und DVDs liegt über zwei Millionen.

Quelle: Presseinformation des Walhalla Fachverlags vom 29.06.09

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Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”.

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