Adoptivfamilie

PFAD Online-Seminar „Selbst-Sicher-Sein – Besuchskontakte als Entwicklungsaufgabe für (Pflege)Kinder und Erwachsene“ am 25.09.

Posted on September 6, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Beim PFAD Online-Seminar „Selbst-Sicher-Sein – Besuchskontakte als Entwicklungsaufgabe für (Pflege)Kinder und Erwachsene“ am 25.09.2021 werden Dr. Christina Rothdeutsch-Granzer und Dr. Carmen Hofer-Temmel aus Graz referieren. Sie haben gemeinsam zu Besuchskontakten in Pflegefamilien geforscht und werden Anregungen für eine prozessorientierte Besuchsgestaltung geben.

Die Teilnahme an diesem Online-Seminar, das im Rahmen des Fachteils des PFAD Ländergremiums II/2021 stattfinden wird, steht auch Gästen offen. Anmeldungen sind noch möglich bis zum 10.09.2021.

Einladung + Mailanmeldung

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Seminarreihe „Stressreduktion und Krisenbewältigung für Eltern von Kindern mit FASD“ am 04./05.09. und 06./07.11. in Wistedt

Posted on Juli 28, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der PFAD Ortsverein PFEIL-Harburg e.V. bietet die Seminarreihe „Stressreduktion und Krisenbewältigung für Eltern von Kindern mit FASD“ mit Susanne Weidling für Eltern von Kindern mit FASD an:
Seminar I: 4./5. September 2021
Seminar II: 6./7. November 2021

Die Gruppengröße der beiden aufeinander aufbauenden Seminare von 25 Teilnehmern inklusive Kinderbetreuung ermöglicht Austausch und gezielte Themenbearbeitung. Ziel der Seminare ist eine verbesserte alltägliche Krisenbewältigung, die Verringerung von Stress und Konflikten, sowie die Erarbeitung von Strategien, die zu einem harmonischeren Familienleben führen. Die Änderung des Blickwinkels und der eigenen Haltung führt zum Kompetenzzuwachs und Gelassenheit. Das FASD-Elterntraining stützt und stärkt sowohl die Eltern als auch die FASD-Kinder.

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Broschüre „Trauma bei Kindern und Jugendlichen“

Posted on Juli 27, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Wollen Sie Betreuer*innen Ihres Kindes fundierte Informationen zum Thema Traumatisierung an die Hand geben?

Die Broschüre „Trauma bei Kindern und Jugendlichen“ wurde für Erzieher*innen und Lehrer*innen entwickelt. Sie soll im Schul- und Kita-Alltag helfen, traumatisierte Kinder besser zu verstehen und zu unterstützen. Neben Hintergrundinformationen beinhaltet die Broschüre fundierte Handlungsempfehlungen zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie Angaben zu Unterstützungsangeboten.

Die Broschüre des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kann kostenlos heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar bestellt werden.

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Anspruch auf Kinderkrankengeld

Posted on Juli 26, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Berlin: (hib/STO) Über den Anspruch auf Kinderkrankengeld informiert die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/31591) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31336). Danach erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von ihrer Krankenkasse Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben und eine andere im Haushalt lebende Person dies nicht übernehmen kann.

Der Anspruch auf Krankengeld bestehe für jedes Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, für längstens zehn Arbeitstage im Kalenderjahr, bei Alleinerziehenden für längstens 20 Arbeitstage. Insgesamt sei der Anspruch auf 25 Arbeitstage – bei Alleinerziehenden 50 Arbeitstage – im Kalenderjahr begrenzt.

Wie die Bundesregierung mit Verweis auf die andauernde Corona-Pandemie weiter ausführt, können gesetzlich krankenversicherte Eltern im Kalenderjahr 2021 für jedes gesetzlich krankenversicherte Kind für bis zu 30 Arbeitstage (alleinerziehende Versicherte für bis zu 60 Arbeitstage) Kinderkrankengeld erhalten. Bei mehreren Kindern bestehe der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage.
Im Jahr 2021 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld den Angaben zufolge auch in den Fällen, in denen Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vorübergehend geschlossen werden.

Ferner bestehe der Anspruch auch, wenn zum Beispiel von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird. Auch wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht, könne ein Anspruch auf Kinderkrankengeld geltend gemacht werden. Anträge auf Kinderkrankengeld können laut Vorlage bei der Krankenkasse gestellt werden
Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, haben alle berufstätigen und selbstständigen Eltern einen Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG, wenn sie ihre Kinder wegen pandemiebedingt behördlich geschlossener Einrichtungen zu Hause betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Die Antragsbearbeitung, Bescheidung und Auszahlung liege nicht in der Verantwortung des Bundes und werde auf Landesebene durchgeführt. Dabei unterscheiden sich laut Bundesregierung die für die Antragsbearbeitung zuständigen Behörden je nach Land.

Quelle: Heute im Bundestag vom 26.07.2021

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Dokumentation „Gefangen im Netz“ – ein Film über sexuellen Missbrauch an Kindern im Internet

Posted on Juli 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Um Cybergrooming von Kindern nachhaltig zu bekämpfen, setzt die Doku „Gefangen im Netz“ des Vereins Innocence in Danger e.V. und VISION KINO auf die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen.

Neben der Dokumentation (ab 16 Jahren) gibt es auch eine verkürzte Version, die Schulklassen kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

nähere Informationen

Trailer (Schulversion):


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„FASD verstehen“ am 03.09. in Wistedt

Posted on Juli 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD Ortsverein PFEIL-Harburg e.V. lädt zu einem Vortrag zum Thema „FASD verstehen“ ein. Referentin Susanne Weidling hat über 20 Jahre Erfahrung mit dem Thema FASD, ist Mutter eines Adoptivsohnes mit FASD, Rechtsanwältin für Strafrecht und FASD Fachkraft (FH Münster).

In diesem Vortrag gibt Susanne Weidling einen Überblick zu den wichtigsten Themen der Behinderung FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder). Dieser Vortrag ist interessant für jeden, der mit Menschen mit FASD zu tun hat. Ob das in der eigenen Familie, Verwandschaft, Freundeskreis oder im Beruf ist – das Wissen über FASD hilft uns den Blick auf die Verhaltensweisen und Einschränkungen der betroffenen Kinder und Erwachsenen zu verändern. Wir lernen zu verstehen, was Menschen mit FASD wirklich brauchen.

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Offener Brief der Kinder- und Jugendpsychiater zu schulischen Leistungsanforderungen

Posted on Juli 7, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schule, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

In einem offenen Brief wenden sich drei Verbände der Kinder- und Jugendpsychiatrie an Bundesministerinnen und Kultusminister/-innen, um auf die negativen Effekte der Sars CoV2-19-Pandemie in Bezug auf die schulischen Leistungsanforderungen an Kinder und Jugendliche und die Auswirkungen auf ihre Psyche aufmerksam zu machen.

Priorität dürften jetzt nicht nur Lern- und Leistungsaspekte haben, sondern es müsse auch die hohe Bedeutung des Lebensraumes Schule für die gesunde psychosoziale Entwicklung für Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Offener Brief zu schulischen Leistungsanforderungen vom 05.07.2021

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Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der DDR

Posted on Juni 23, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Forschung, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/HAU) Der Petitionsausschuss setzt sich für die umfassende Aufarbeitung von Zwangsadoption und ungeklärtem Säuglingstod beziehungsweise Kindesentzug in der DDR ein. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschloss der Ausschuss einstimmig, eine dahingehende Petition mit dem zweithöchsten Votum „zur Erwägung“ an die Bundesregierung zu überweisen sowie sie den Fraktionen des Bundestags zur Kenntnis zu geben.

Nach Ansicht der Petenten ist die Aufarbeitung von Zwangsadoption und ungeklärtem Säuglingstod in der DDR „bis heute nicht umfassend und vollständig erfolgt“. Die betroffenen leiblichen Eltern würden noch immer nach Antworten suchen, schreiben die Petenten. Sie fordern unter anderem die Schaffung von Rahmenbedingungen, die es ermöglichten, eine neutralen und rechtsstaatlichen Grundsätzen folgende Aufklärung zu betreiben. Dazu bedürfe es der Einrichtung einer unabhängigen Clearingstelle mit umfassenden Ermittlungsrechten.

Außerdem müssten die Aufbewahrungsfristen aller relevanten Informationen auf mindestens einhundert Jahre verlängert werden. Die Digitalisierung sowie die zentrale Aufbewahrung dieser Dokumente müssten bei einer zentralen noch festzulegenden Stelle erfolgen, fordern die Petenten. Sie plädieren außerdem für die Einrichtung und Ausstattung eines Fonds „Aufklärung Säuglingstod und Zwangsadoption DDR“ zur Sicherstellung der Finanzierung aller im Zusammenhang mit der vollständigen Aufklärung entstehenden Aufwendungen und Kosten. In der Petition wird des Weiteren die Einrichtung und Finanzierung von regional zuständigen hauptamtlichen Familienbetreuungscentern zur umfassenden Betreuung Betroffener insbesondere zur Unterstützung und Begleitung beim Wiederherstellen familiärer Beziehungen zwischen adoptierten Kindern und leiblichen Eltern sowie den Adoptions-Eltern gefordert.

Zu dem Thema habe der Petitionsausschuss schon im Juni 2018 eine Expertenanhörung durchgeführt, heißt es in der Begründung zu der Beschlussempfehlung. Dabei sei unter anderem herausgearbeitet worden, dass Aktenbestände aus verschiedenen Lebensbereichen von Bedeutung sind. Zur Sicherung des Aktenbestands habe sich der Petitionsausschuss an die Ministerpräsidentin und die Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer und an den Regierenden Bürgermeister von Berlin gewendet und gebeten, sich für den Erhalt der in ihrem Land vorhandenen entsprechenden Aktenbestände einzusetzen.

Bereits im Januar 2017 habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren, 1966-1990“ beauftragt, heißt es weiter. Diese sei im Februar 2018 abgeschlossen worden. Der Bundestag habe schließlich im Juni 2019 die Anfertigung einer Hauptstudie und die Einleitung mehrerer Maßnahmen zur Aufarbeitung von politisch motivierten Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR gefordert (19/11091). „Der Petitionsausschuss schließt sich dieser Aufforderung an und begrüßt die Anfertigung der auf der Vorstudie aufbauenden Hauptstudie zu politisch motivierten Zwangsadoptionen in der DDR“, schreiben die Abgeordneten.

Quelle: Heute im Bundestag vom 23.06.2021

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Im Jahr 2020 wurden in Bayern 551 Minderjährige adoptiert

Posted on Juni 22, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Statistik | Schlagwörter: , |

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2020 insgesamt 551 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (628 Adoptionen) eine Abnahme von 12,3 Prozent bedeutet. Von den Minderjährigen waren 274 männlich und 277 weiblich. In 74 Prozent der Fälle adoptierte ein Stiefelternteil die Minderjährigen.

Im Jahr 2020 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 551 Minderjährige adoptiert. Gegenüber 2019 mit 628 durchgeführten Adoptionen bedeutet dies ein Minus von 12,3 Prozent.

In 486 Fällen hatten die Minderjährigen die deutsche Staatsangehörigkeit, 65 Minderjährige hatten keinen deutschen Pass.

Wie auch im Vorjahr war die Gruppe der unter Dreijährigen mit 238 Adoptionen die größte Gruppe.

76 Prozent der Minderjährigen wurde von einem Stiefelternteil (405) oder von anderen Verwandten (15 Minderjährige) an Kindes statt angenommen. Somit fiel ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 131 Adoptionen bestand kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik vom 22.06.2021

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BMI startet Förderaufruf zu einem externen Forschungsprojekt zur Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen

Posted on Juni 21, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Forschung, Meckl.-Vorpommern, Politik, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Schlagwörter: , |

Bedeutung, Umfang und historische Dimension von politisch motivierten Adoptionen im Unrechtssystem der SED-Diktatur sind trotz der gravierenden Auswirkungen auf die Betroffenen kaum erforscht. Die Bundesregierung will durch die Förderung eines unabhängigen Forschungsprojekts zu diesem Thema ihre Aufarbeitung von staatlichem Unrecht in der DDR fortsetzen und den hierzu ergangenen Beschluss des Deutschen Bundestages umsetzen.

Das Forschungsvorhaben soll unter anderem

  • die Bedeutung, den Umfang und die historische Dimension der politisch motivierten Adoptionsverfahren erforschen;
  • die Umstände der Zwangsadoption aufarbeiten;
  • die verschiedenen Definitionen des Begriffs der Zwangsadoption noch einmal diskutieren und anhand neuer Quellen überprüfen;
  • den Zusammenhang zwischen politischer Haft, Ausreise oder anderweitiger politisch motivierter Repression gegen die leiblichen Eltern und dem Adoptionsverfahren herstellen;
  • den repressiven Anteil in den Adoptionsverfahren herausarbeiten und
  • dessen Auswirkung auf die Verarbeitung der Trennung bei der Würdigung der Betroffenen von Zwangsadoptionen für eine spätere politische Aufarbeitung beleuchten.

Die Auswahl der Forschungseinrichtung erfolgt durch das BMI nach beratender Hinzuziehung eines Gremiums bestehend aus den Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Opferverband UOKG, der Bundesstiftung Aufarbeitung. Im Sinne der Opfer ist eine unabhängige Forschung das zentrale Anliegen.

Für mögliche Opfer von politisch motivierten Adoptionen ist beim Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen zusätzlich auf Bundesebene eine Zentrale Auskunfts- und Vermittlungsstelle als erste Anlaufstelle eingerichtet worden.

Quelle: Bundesministerium des Innern vom 21.06.2021

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Erster Nationaler Aktionstag für Pflege- und Adoptivfamilien am 31.05.!

Posted on Mai 25, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen |

Thema 2021: Wert-schätzung

Am 31.05.2021 möchten wir Sie von 18 – 20 Uhr herzlich zu unserem ersten Aktionstag für Pflege- und Adoptivfamilien einladen!

Das Forschungskonsortium EMPOWERYOU führt zusammen mit PFAD einen jährlichen Aktionstag für Pflege- und Adoptivfamilien ein. Zu diesem Anlass laden wir Sie zu einem Online-Themenabend ein. Unter dem diesjährigen Thema Wert-schätzung möchten wir mit Pflege- und Adoptivfamilien darüber ins Gespräch kommen, was Wertschätzung für Sie bedeutet und in welcher Form Sie sich mehr Anerkennung und Unterstützung wünschen.

Unser Programm am Online-Themenabend (18 – 20 Uhr):

  • Wert-schätzung für Pflege- und Adoptivfamilien: Begrüßung durch das EMPOWERYOU-Konsortium (Prof. Dr. Nina Heinrichs, Universität Bremen)
  • Begrüßung durch PFAD (Ulrike Schulz, Stellvertretende Vorsitzende PFAD Bundesverband)
  • Verlosung von Preisen für die Teilnehmer*innen des Malwettbewerbs (siehe unten)
  • EMPOWERYOU – Pflege- und Adoptivfamilien stärken und Kinder vor (erneuten) Mobbing- und Gewalterfahrungen schützen (M.Sc. Antonia Brühl, Universität Bremen)
  • EMPOWERYOUTH – Stärkung von Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien (Dr. Betteke Maria van Noort, Medical School Berlin)
  • Aktionstage für Pflege- und Adoptivfamilien – Ihre Ideen und Wünsche für die nächsten Jahre (Prof. Dr. Kerstin Konrad, Uniklinik RWTH Aachen)
  • Abschluss und Ausblick

Zu dem Online-Themenabend können Sie sich bis zum 28.05.2021 per E-Mail anmelden bei: empoweryou@ukaachen.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Begleiten Sie den Aktionstag in den sozialen Medien!

Unter den folgenden Hashtags können Sie an dem Tag auch unsere Aktivitäten in den sozialen Medien verfolgen: AktionstagPflegeUndAdoptivfamilien #sozialeFamilie #31Mai

Instagram: empower-you.info
Facebook: @EMPOWERYOU.eu
Twitter: @EMPOWER__YOU

Malwettbewerb:
Alle Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre möchten wir außerdem einladen, zum Thema „Schöne Dinge, die ich gerne mit meiner Familie mache“ ein Bild zu malen. Die Kinder und Jugendlichen können ihr Bild auf folgenden Wegen einreichen:

Als Papierbild per Post an:
Universität Bielefeld
AE3 – Entwicklungspsychologie
Ann-Katrin Wiemann/Anika Werner
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
oder als eingescanntes Bild per Mail an empoweryou@uni-bielefeld.de
Einsendeschluss ist der 28.05.2021.

Unter allen Teilnehmenden werden 3 x 20 € Best Choice-Gutscheine verlost.

Teilnahmebedingungen für den Malwettbewerb:
Kinder und Jugendliche können nur mit ausdrücklichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten an dem Malwettbewerb und der damit verbundenen Verlosung teilnehmen. Personenbezogene Daten (Name und Alter des Kindes sowie der Familie, Kontaktadresse) werden zur Kontaktierung der Gewinnerinnen sowie zur Ausgabe der Gewinne datenschutzkonform erhoben und gespeichert. Sämtliche personenbezogenen Daten, die zur Kontaktaufnahme mit den Gewinnerinnen benötigt werden, werden unmittelbar nach Abschluss der Verlosung gelöscht. Mit der Teilnahme an dem Malwettbewerb erklären Sie sich damit einverstanden, dass das eingereichte Bild auf der Website (empower-you.info), den Social Media Kanälen (Facebook und Instagram) des Forschungsprojektes EMPOWERYOU sowie im Rahmen der Online-Veranstaltung des Aktionstages inklusive Vorname und Alter des Kindes veröffentlicht werden darf. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, melden Sie uns dies bitte bei Einreichung des Bildes zurück.

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Tagung „Traumapädagogik – ganz praktisch“ am 06./07.11. in Bad Boll

Posted on April 27, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Evangelische Akademie Bad Boll bietet am 06./07.11.2021 für Adoptiv- und Pflegeeltern die Tagung „Traumapädagogik – ganz praktisch, Was wir mit unseren besonderen Kindern lernen können“ an.

Damit wird der Themenschwerpunkt Traumapädagogik mit Hauptreferentin Hedi Gies von 2019 fortgeführt. Im Fokus diesmal: die praktische Umsetzung. Es werden konkrete Beispiele und Situationen aus dem Alltag bearbeitet. In methodischer Abwechslung und immer wieder in Kleingruppen werden gemeinsam praxisorientierte Lösungsansätze und Hilfestellungen entwickelt.

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zu Anpassungen im Adoptionsverfahren vor dem Hintergrund der Reform des Adoptionsrechts

Posted on April 26, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat am 24.04.2021 vor dem Hintergrund der Anfang April in Kraft getretenen Reform des Adoptionsrechts (wir berichteten) Empfehlungen für notwendige Anpassungen im Adoptionsverfahren herausgegeben:

Vorbemerkung: Ziel einer Adoption ist es, Eltern für ein adoptionsbedürftiges Kind zu finden. Zentrale Leitschnur ist dabei das Wohl des Kindes, denn die Adoption verändert die familiäre Zugehörigkeit eines Kindes durch Gerichtsbeschluss und stellt so einen tiefgreifenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Kindes dar. Seit der letzten umfassenden Reform des Adoptionsrechts im Jahr 1976 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark gewandelt, und neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Adoptionsforschung wurden erarbeitet. Damit eine Adoption dem Wohl des Kindes gerecht wird, muss das Adoptionsrecht die Lebensbedingungen von Familien heute und die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Adoptionsforschung berücksichtigen. Die Absicht des Gesetzgebers, das Adoptionsrecht zu reformieren, wurde deshalb in den letzten Jahren mit wissenschaftlichen Studien und unter enger Anbindung an die Fachpraxis begleitet. An diese Ergebnisse knüpft das Adoptionshilfe-Gesetz an, das am 1. April 2021 in Kraft treten soll. Das Gesetz wird den Aufgabenkatalog für die Adoptionsvermittlungsstellen (AVS) erheblich erweitern. Das sind zum einen Aufgaben, die mit der Umstellung auf neue Verfahrensweisen verbunden sind, zum anderen wird die dauerhafte Übernahme neuer Aufgaben im Rahmen des gesetzlichen Auftrags erforderlich.

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins nehmen die rechtlichen Neuregelungen in den Blick und loten die Umsetzungsschritte und Bedarfe aus, die für die Fachpraxis der Adoptionsvermittlungsstellen in Deutschland daraus folgen.

Darüber hinaus sollen die Empfehlungen einen Beitrag dazu leisten, die Fachöffentlichkeit für das Thema Adoption zu sensibilisieren. Fachdienste außerhalb der Adoptionsvermittlung sind mit diesem Thema eher wenig vertraut. Es besteht ein Bedarf an Information und Aufklärung, zum Beispiel über die positiven Effekte einer Adoption im Hinblick auf die Entwicklungschancen eines besonders fürsorgebedürftigen Kindes.

Zielgruppe dieses Papiers sind neben Führungs- und Fachkräften der Adoptionsvermittlung Multiplikator/innen aus Fachverbänden, die Familiengerichte, gerichtlich bestellte Betreuer/innen und andere soziale Dienstleister der Kinder- und Jugendhilfe.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 24.03.2021 [PDF, 450 KB]

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Online-Fachtagung „Wie Risikokindheiten die Persönlichkeit und die Psyche von Adoptiv- und Pflegekindern beeinflussen“ am 16.06.

Posted on April 6, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. lädt am 16.06. zur Online-Fachtagung „Wie Risikokindheiten die Persönlichkeit und die Psyche von Adoptiv- und Pflegekindern beeinflussen – Voraussetzungen und Bedingungen früher außerfamiliärer Betreuung„.

Referentin wird Dr. Nicole Strüber sein.

nähere Informationen

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Adoptionshilfe-Gesetz tritt in Kraft – neue Broschüren informieren

Posted on März 31, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Am 1. April 2021 tritt das neue Adoptionshilfe-Gesetz in Kraft, mit dem die Adoptionsvermittlung auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse der internationalen Adoptions- und Familienforschung grundlegend reformiert wird.

Die wesentlichen Neuregelungen sind in einem Informationsblatt übersichtlich zusammengestellt: https://www.bmfsfj.de/ahg-ZA-PFAD

Ein Überblick zum Adoptionshilfe-Gesetz mit den verschiedenen Informationsblättern für Fachstellen und für Eltern steht hier zur Verfügung: https://www.bmfsfj.de/adoption-information

Zudem stehen für abgebende Eltern, für annehmende Eltern bei Inlands- und Auslandsadoptionen sowie für Adoptivkinder drei neue Broschüren mit ausführlichen Informationen bereit, die kostenfrei bestellt werden können.

Durch Anklicken der Coverbilder kommen Sie auf die gewünschten Seite zum Bestellen bzw. Downloaden der Broschüren.

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Neue rehaKIND Website: Lotse für Eltern und Experten

Posted on März 18, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der unabhängige Verein rehaKIND setzt sich seit über 20 Jahren für optimierte Versorgungs-Strukturen für behinderte Kinder mit Hilfsmittelbedarf ein. Professionelle Versorger, Hersteller, Leistungserbringer, Mediziner und Therapeuten treffen sich bei rehaKIND neutral und transdisziplinär mit den Eltern auf Augenhöhe – zum gegenseitigen Austausch und Nutzen.

Um diese Lotsenfunktion besser wahrnehmen zu können, rückt unsere neue Website www.rehakind.com Familien und deren Wunsch nach Information und Kontaktdaten in den Mittelpunkt. Erfahrungen aus vielen Elternfragen haben zu einem Perspektivwechsel in der Präsentation unseres Netzwerkwissens geführt – aber auch „professionelle“ Experten finden ihre „bewährten“ Fachinformationen unter den neuen Rubriken.
Im Kreis-Symbol auf unserer Startseite findet man Fachleute, Hilfsmittel, Elternhilfe und viele Informationen über Kostenträger und die Hilfsmittelversorgung.

Unter dem Stichwort „Hilfsmittel“ bieten wir einen neutralen, virtuellen Katalog, sortiert nach den Produktgruppen des Hilfsmittelverzeichnisses: ein ständig wachsendes Info-Angebot. Eltern nutzen diesen Bereich, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Den Fachhandel als qualifizierten Ansprechpartner finden Eltern und Interessierte der Branche regional und nach Arbeitsschwerpunkt. Kinder-Versorgungsspezialisten, rehaKIND-Fachberaterin genannt, sind als Qualifikationsmerkmali inzwischen auch in Kostenträgerverträgen (z.B. AOK Bayern) gefordert. Die Zusammenarbeit mit Kliniken, Einrichtungen und SPZs ist wichtig. Im Bereich Therapie/Medizin findet man sowohl regional als auch nach Fachgebieten sortiert Einrichtungen, oder auch Therapeuteninnen, die sich bei rehaKIND besonders qualifiziert haben. Eine gute Vernetzungsmöglichkeit für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Eltern hilft die Suchfunktion bei der Wahl der passenden Ansprechpartner.
Im Bereich Selbsthilfe haben Eltern die Möglichkeit sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen.

Probleme mit der Kostenübernahme und was macht eigentlich der MDK? Diese Fragen beantworten wir im Bereich Beratung/Recht. Krankenkassen sind im Versorgungsprozess ein zentraler Ansprechpartner – im Dialog und in der Formulierung von Versorgungszielen findet man Lösungen, denn jedes Kind hat einen Anspruch auf ein individuelles Hilfsmittel.

Quelle: Pressemitteilung von rehaKIND vom 18.03.2021

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Seminarreihe zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule

Posted on März 6, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes bietet eine dreiteilige Seminarreihe an, die die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Bereich der Helfersysteme wie z.B. der Schule beleuchtet.

Teil 1: „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule aus psychologischer Sicht“ am 20.03.2021 (online)
Teil 2: „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule aus praktischer Sicht“ am 12.06.2021 in Düsseldorf
Teil 3: „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule“ am 30.10.2021 in Düsseldorf

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Lebenslinien: Sushila und ihre drei Mütter

Posted on März 5, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In der Doku-Reihe Lebenslinien des Bayerischen Rundfunks vom 22.02.2021 wurde ein bewegendes Portrait der offenen und sehr sympatischen Sängerin und Schauspielerin Sushila Sara Mai ausgestrahlt, die im Alter von drei Jahren aus Kalkutta nach Bayern adoptiert wurde.

Frau Mai erzählt u.a. von den hohen Anforderungen an Assimilation und Erfolg, die viele Adoptierte empfinden. Zur Aussöhnung mit ihrem Schicksal trägt entscheidend die Wurzelsuche in Indien bei, die sie nach dem Tod ihrer Adoptiveltern anstrengte.

zur Doku „Sushila und ihre drei Mütter“

Hier findet man auch ein Interview.

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Fachtagung „FASD trifft Trauma“ am 26./27.04.

Posted on Februar 25, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Erziehungsbüro Rheinland wird am 26./27.04.2021 eine Fachtagung organisiert. Um dem erweiterten Themenspektrum FASD und Trauma Rechnung tragen zu können, erstreckt sich die Tagung über zwei Tage.

Erstmals und aufgrund der Pandemie findet die Fachtagung live und online statt. Das Vormittagsprogramm mit seinen Referentenvorträgen sowie ein ausgewählter Workshop am Nachmittag werden gestreamt. Die Fachtagung ist interaktiv, Fragen und Diskussionsteilnahmen sind für alle möglich.

nähere Informationen

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Neuauflage: Opferfibel – Informationen für Betroffene von Straftaten rund um das Strafverfahren

Posted on Februar 19, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Dies kostenlos erhältliche Opferfibel des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz soll Orientierung im Strafverfahren geben und Opfern helfen, ihre Rechte wahrzunehmen.

Download

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(Online)-Seminare mit Irmela Wiemann 2021 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Posted on Februar 11, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Folgende für Fachkräfte, Pflege-, Adoptiveltern und Interessierte frei zugängliche Veranstaltungen/Kurse mit der Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann finden 2021 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und ggf. online statt.

Nähere Informationen finden sich unter den Links zu den jeweiligen Veranstaltern bzw. sind unter den angegebenen Kontaktadressen zu erfragen.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2021: „Werte leben und vermitteln“

Posted on Februar 8, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:

„Die Fachbeiträge der ersten Ausgabe enthalten interessante und bedenkenswerte Überlegungen zum Thema „Werte leben und vermitteln“. Unsere Pflege- und Adoptivkinder leben zwischen widersprüchlichen Wertesystemen. Ihre bisherigen Werte bringen sie mit und leben danach.

Viele leibliche Kinder verunsichert das Verhalten. Bei ihnen kann der Eindruck entstehen, dass man mit den Werten des Pflege- oder Adoptivkindes besser oder leichter durchs Leben kommt.“

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
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FDP fordert mehr Schutz vor Schäden durch Alkohol

Posted on Januar 27, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Berlin: (hib/PK) Die FDP-Fraktion fordert mehr Schutz für ungeborene Kinder vor Schäden durch Alkoholkonsum der Mütter. Jedes Jahr würden in Deutschland bis zu 20.000 Kinder mit Schäden geboren, die auf den Alkoholkonsum der Mütter während der Schwangerschaft zurückzuführen seien, darunter rund 2.000 mit einer schweren Form der Schädigung, heißt es in einem Antrag (19/26118) der Fraktion.
Die Abgeordneten fordern unter anderem ein Konzept zur Prävention des Fetal Alcohol Spektrum Disorder (FASD) und des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Mit einer Aufklärungskampagne müsse die Bevölkerung über die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft informiert werden. Für alkoholkranke Frauen mit Kinderwunsch und alkoholkranke Frauen in der Schwangerschaft müsse es Hilfsangebote geben.

Quelle: Heute im Bundestag vom 27.01.2021

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Neues aus dem EMPOWERYOU-Projekt

Posted on Januar 18, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Das Forschungsprojekt »EMPOWERYOU« hat das Ziel, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in Pflege- oder Adoptivfamilien oder in Jugendhilfeeinrichtungen aufwachsen, zu stärken. Insbesondere möchten wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützen, frühere belastende Erfahrungen zu bewältigen und nicht (erneut) Mobbing oder Gewalt zu erleben.
Weitere Informationen zu unserem Projekt bekommen Sie in unseren kurzen Erklärvideos www.youtube.com/channel/UC3LB3kCmKHEWIq0FvateMyw oder auf unserer Homepage www.empower-you.info

In den letzten Wochen und Monaten konnten wir bereits einige biologische Familien sowie auch Pflege- und Adoptivfamilien für eine Teilnahme an der Online-Umfrage und der Smartphone-Befragung gewinnen. Die Online-Umfrage sowie die Smartphone-Befragung wurden von mehreren Familien bereits bearbeitet und erfolgreich abgeschlossen. Wir suchen jedoch weiterhin Familien, die Lust haben, das Projekt EMPOWERYOU zu unterstützen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung und Förderung von Kindern in Fremdunterbringung zu leisten! Bei Interesse an einer Teilnahme oder bei Fragen melden Sie sich gerne per E-Mail (empoweryou@uni-bielefeld.de) oder telefonisch bei uns (0521/106-4500).

Unser Programm „EMPOWER YOUTH“ für (ehemalige) Jugendliche in Fremdunterbringung ist online! Für die Pilotphase werden aktuell Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren gesucht. Mehr Infos finden Sie auf der Programmwebseite: www.empower-youth.de

Auch das EMPOWERYOU Online-Programm für Pflege- und Adoptiveltern wird im Herbst von den ersten Familien getestet. Bald können deutschlandweit Pflege- und Adoptivfamilien mit Kindern im Alter zwischen 8 und 13 Jahren an dem kostenlosen Programm teilnehmen. Zusammen mit Ihnen möchten wir herausfinden, ob das Programm Sie im Umgang mit den Bedürfnissen Ihres Kindes unterstützt und ob es Ihnen dabei hilft, Ihr Kind vor Mobbing- und Gewalterfahrungen zu schützen.

Das sagen unsere Teilnehmer*innen:

„Ja das denke ich schon, dass wir da in einem halben Jahr nochmal mitmachen, das hat uns viel Spaß gemacht“, teilnehmendes Kind

„Die Studie hat uns Spaß gemacht, auch unser Sohn hat die Fragen gerne beantwortet. Wir haben es uns dafür dann abends immer schön gemütlich gemacht und die Fragen beantwortet“, teilnehmende Mutter

„Der Teil mit dem Smartphone war echt cool und hat Spaß gemacht“, teilnehmendes Kind

„Durch die Fragen haben sich in unserer Familie noch weitere tolle Gespräche ergeben“, teilnehmende Mutter

„Es ist wichtig, dass solche Themen angesprochen werden, deswegen unterstützen wir die Studie gerne“, teilnehmende Mutter

Ihr EMPOWERYOU-Team

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Bitte um Teilnahme an einer Online-Umfrage zu Transracial Familienkonstellationen

Posted on Januar 14, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos |

Die Antirassismusaktivistin Elisabeth Bonin (https://self-made.blog/), selbst eine Schwarze Adoptierte, bittet Betroffene an ihrer Online-Umfrage zu Transracial Familienkonstellationen teilzunehmen. Ziel der Studie ist es, herauszufiltern, welche Herausforderungen und Probleme in den oben genannten Familienkonstellationen mit welcher Häufigkeit auftreten und was getan werden kann, um diese für Eltern und Kinder zu erleichtern bzw. vorzubeugen. Die Studien können noch bis zum 28.02.2021 bearbeitet werden.

Dabei gibt es je einen passenden Umfragebogen für

Elternteile eines leiblichen und eines adoptierten nicht-Weißen Kindes können die beiden entsprechenden Umfragebogen ausfüllen.

*Das Kürzel Bi_PoC (Black, indigenous People_and People of Color) meint Nicht-Weiße Personen.

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Lernen auf Distanz – Tipps für Eltern, Erzieher und Grundschullehrerinnen: Online-Bildungsangebote zum Forschen und Entdecken mit Kindern

Posted on Januar 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Schule |

Das kostenlose digitale Bildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet auch während Shutdown, Notbetreuung und Homeschooling umfangreiche Unterstützung, um gemeinsam mit Kindern den Forscheralltag zu gestalten. Von kostenlosen Lern-Apps bis zu niedrigschwelligen Fortbildungen: Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer aber auch Eltern und Kinder profitieren von der Nutzung der Angebote. Hier fünf Tipps für die nächsten Wochen.

  1. Webinar: Forscherideen im Alltag
    Was hat Mathe mit dem Mittagessen zu tun? Wer hat nicht schon mal das Reibungsverhalten von Rutschen untersucht? Und jede Pfütze ist ein wunderbares Forschungsobjekt. In diesem Webinar erfahren Teilnehmende, wie sie Alltagssituationen in Kita, Hort oder Grundschule spontan in Lern- und Forschungsanlässe verwandeln. Denn: Die ganze Welt ist ein Labor!
    Zur Anmeldung
  2. E-Book und Online-Fortbildung: MINT geht digital!
    Das neue kostenlose Bildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verbindet MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung mit digitaler Bildung. Teilnehmende erweitern ihre Methodenvielfalt und lernen, wie sie digitale Medien in Kita, Hort und Grundschule sinnvoll einsetzen.
    Zum kostenlosen E-Book
  3. Forscheridee zum Nachmachen: Streng geheim! Verpacken und versiegeln
    Geheimbotschaften verschlüsseln – das ist knifflig und besonders spannend, denn Geheimnisse müssen geheim bleiben. Hier untersuchen die Kinder Schließmechanismen und die Funktion von Siegeln, um Geheimbotschaften zu sichern. Warum das Experiment zum Themenbereich Informatik gehört, wird bestimmt schnell klar.
    Zur Forschungsidee
  4. Experiment am Küchentisch: Die Rosinendisco
    Was Sprudelgase alles können fasziniert auch schon die Allerkleinsten. Ein guter Grund, um ein Glas Sprudelwasser in eine Rosinendisco zu verwandeln. Und eines ist sicher: Die Begeisterung von Dreijährigen, die beobachten, was passiert, wenn Rosinen in ein Glas Sprudelwasser fallen, ist ansteckend. Und welche Beobachtungen machen die Größeren?
    Zum Experiment
  5. Wimmelapp: Energie ist überall
    Die kostenfreie App regt Kinder im Grundschulalter an, die unterschiedlichen Energieformen und Umwandlungsprozesse kennenzulernen und selbst darüber nachzudenken, warum Energie mehr als nur Strom ist. Sechs interaktive Wimmelbilder zeigen unterhaltsame Szenen in Schule, Stadt und auf dem Land. Darauf finden sich zahlreiche interaktive Animationen, kleine Geschichten und viele Anreize zum Entdecken und Weiterforschen – auch ohne digitales Endgerät. Für Lehrkräfte gibt es extra Tipps, wie sie die App in ihren Unterricht integrieren können.
    Zur Wimmelapp Energie

Die Webinare und Online-Kurse von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ sind kostenfrei. Eine Teilnahmebescheinigung gibt es sofort im Anschluss an eine Fortbildung.

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ vom 12.01.2021

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Gesetz zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz)

Posted on Dezember 18, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Mit dem Adoptionshilfe-Gesetz wird eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, indem das Adoptionswesen modernisiert und die Strukturen der Adoptionsvermittlung verbessert werden. Das Gesetz stützt sich auf die Erkenntnisse des Forschungs- und Expertiseprozesses zum Bereich Adoption, die in der 18. Legislaturperiode gewonnen werden konnten. Ziel des Gesetzes ist es, das Gelingen von Adoptionen zu fördern und damit das Wohl der Kinder zu sichern.

Beratung vor, während und nach der Adoption

Ein Rechtsanspruch auf eine Begleitung auch nach der Adoption sichert die gute Beratung und Unterstützung aller an einer Adoption Beteiligten durch fachlich spezialisierte Fachkräfte. Die unterschiedlichen Phasen der Adoption werden so als Ganzes betrachtet und begleitet. Für Stieffamilien wird eine verpflichtende Beratung im Vorfeld des Antrags auf Adoption eingeführt.

Offenen Umgang mit der Adoption fördern

Weiterhin soll ein offener Umgang mit der Adoption gefördert werden – denn das Wissen um die eigene Herkunft ist wichtig für die kindliche Entwicklung. Die Adoptionsvermittlungsstellen erhalten daher den Auftrag, die Adoptiveltern darin zu unterstützen, von Anfang an offen mit dem Kind über die Adoption zu sprechen. Außerdem sind die Vermittlungsstellen aufgefordert von Anfang an mit den Herkunftseltern, den Adoptiveltern und altersentsprechend auch mit dem Kind zu besprechen, ob und wie ein Informationsaustausch oder Kontakt gestaltet werden kann. Indem sie gegenüber der Adoptionsvermittlungsstelle einen Anspruch auf allgemeine Informationen über das Kind bekommen, sollen die Herkunftseltern in ihrer Rolle gestärkt werden. Die Adoptivfamilie entscheidet, ob und welche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Informationen, deren Weitergabe nicht gewünscht ist, bleiben geschützt.

Kinder bei Auslandsadoptionen besser schützen

Zum Schutz der Kinder sollen unbegleitete Adoptionen aus dem Ausland verhindert werden, indem sie zukünftig immer durch eine Fachstelle zu vermitteln sind; ferner soll ein verpflichtendes Anerkennungsverfahren für ausländische Adoptionsbeschlüsse im Inland eingeführt werden.

Quelle: BMFSFJ vom 18.12.2020

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FLIMMO-Weihnachtsspecial: Film-Highlights für Kinder und die ganze Familie

Posted on Dezember 17, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In Zeiten von Corona wird Weihnachten in vielen Familien anders gefeiert werden als sonst. Was aber gleich bleibt, ist das große und unüberschaubare Angebot im TV und auf Streaming-Plattformen rund um die Feiertage. Und das wird dieses Jahr womöglich stärker genutzt als in den Jahren davor. Umso wichtiger ist es, geeignete Filme und Serien für Kinder auszuwählen und den Bildschirm auch mal abzuschalten.

Um Eltern dabei zu unterstützen hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt. Ob Weihnachtsklassiker, Märchenfilme oder Animationshits: Für jede Altersgruppe und die ganze Familie ist etwas dabei. Tipps für Angebote auf YouTube mit Bastelanleitungen oder Liedern gibt es noch dazu. Weil aber vor allem im TV-Programm nicht alles für Kinder in Frage kommt, weist FLIMMO auch darauf hin, was sie lieber nicht sehen sollten.

Damit ein sinnvoller Medienkonsum über die Feiertage gelingt, hat FLIMMO außerdem eine Reihe von Tipps zusammengestellt. Da große Weihnachtsfeiern und gegenseitige Besuche dieses Jahr ausfallen, gibt es beispielsweise viele kreative Vorschläge für digitale Treffen mit Familie und Freunden.

Weitere Tipps zur Medienerziehung und zahlreiche Ideen für eine Freizeitgestaltung auch jenseits des Bildschirms finden Eltern unter www.flimmo.de/weihnachten

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Schweiz erkennt als erstes Land Verfehlungen bei Adoptionen aus Sri Lanka an

Posted on Dezember 16, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Nach langjährigem politischem Engagement hat die Interessenvertretung für Adoptierte aus Sri Lanka in der Schweiz „Back To The Roots“ einen wichtigen Erfolg errungen:

Der Bundesrat der Schweiz hat am 14.12.2020, anlässlich einer Medienkonferenz die Verfehlungen der Schweizer Behörden offiziell anerkannt und die nächsten Handlungsfelder aufgezeigt.

Back to the Roots ist dankbar, dass die Schweizer Behörden das geschehene Unrecht an den betroffenen Adoptierten und deren Familien aus Sri Lanka öffentlich anerkennt.

Nähere Informationen:

Quelle: Back to the Roots

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Vermittlungsausschuss erzielt Einigung beim Adoptionshilfe-Gesetz

Posted on Dezember 11, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben sich am 10. Dezember 2020 auf Änderungen am Adoptionshilfe-Gesetz geeinigt. Danach entfällt die umstrittene Beratungspflicht im Vorfeld einer Stiefkindadoption für lesbische Paare, wenn das Kind in deren Ehe oder verfestigte Lebensgemeinschaft hineingeboren wird.

Die Bundesregierung hatte am 2. Dezember 2020 das gemeinsame Gremium von Bundestag und Bundesrat angerufen, nachdem der Bundestagsbeschluss im Juli nicht die erforderliche absolute Mehrheit von 35 Stimmen in der Länderkammer erhalten hatte.

Streitpunkt: Verpflichtende Beratung bei Stiefkindadoption

Der Gesetzesbeschluss des Bundestages sieht eine verpflichtende Beratung durch die Adoptionsvermittlungsstellen im Vorfeld einer Stiefkindadoption vor. Diese wurde im Bundesratsverfahren und während der Plenardebatte für den Fall der Stiefkindadoption bei lesbischen Paaren kritisiert (Protokollauszug | Redevideo zu TOP 4 vom 3. Juli 2020), weil diese verpflichtende Beratung zu einer Diskriminierung lesbischer (Ehe-)Paare führe, da sie für die notwendige Adoption der in die Familie hineingeborenen Kinder eine weitere Belastung schaffe.

Kompromiss im Vermittlungsverfahren

Der Vermittlungsausschuss schlägt nun vor, der umstrittenen Regelung einen Ausnahmetatbestand anzufügen. Danach gibt es keine Beratungspflicht, wenn der annehmende Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes mit dem leiblichen Elternteil des Kindes verheiratet ist oder in einer verfestigten Lebensgemeinschaft in einem gemeinsamen Haushalt lebt. Überdies gibt nach dem Vorschlag bei Stiefkindadoptionen lesbischer Paare das ohnehin am Verfahren beteiligte Jugendamt die im Gesetz vorgeschriebene fachliche Äußerung ab, so dass auch insofern die zusätzliche Beteiligung der Adoptionsvermittlungsstelle entfällt.

Was das Adoptionshilfegesetz ansonsten regelt

Durch die vom Bundestag beschlossenen Neuregelungen sollen Familien bei der Adoption von Kindern mehr Beratung und Hilfe erhalten. Sie betreffen sowohl die Adoptiv- als auch die Herkunftsfamilie. Beide hätten künftig einen Anspruch darauf, auch nach der Adoption fachlich begleitet zu werden.

Offener Umgang mit Adoptionen

Ziel des Gesetzes ist auch, den offenen Umgang mit Adoptionen zu fördern: Die rund 400 Adoptionsvermittlungsstellen sollen Eltern ermutigen, offen mit dem Kind über die Adoption zu sprechen. Die Adoptionsvermittlungsstellen werden außerdem angehalten, mit den Herkunftseltern und den Adoptionsbewerbern zu erörtern, ob und wie sie den Informationsaustausch oder auch den Kontakt der Adoptivfamilie mit den Herkunftseltern am besten zum Wohle des Kindes gestalten. Herkunftseltern erhalten zudem einen Anspruch auf allgemeine Informationen über das Kind, sofern diese von der Adoptivfamilie freiwillig zur Verfügung gestellt werden.

Auslandsadoptionen nur noch mit Vermittlungsstelle

Darüber hinaus verbietet der Gesetzesbeschluss Auslandsadoptionen ohne Begleitung einer Vermittlungsstelle. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die zukünftigen Eltern auf die Herausforderungen einer Adoption vorbereitet und die Interessen des Kindes ausreichend berücksichtigt werden. International vereinbarte Schutzstandards sind künftig bei allen Auslandsadoptionen einzuhalten. Für mehr Rechtssicherheit und Rechtsklarheit wird ein verpflichtendes Anerkennungsverfahren für ausländische Adoptionsbeschlüsse eingeführt.

Bestätigung in Bundestag und Bundesrat

Der Bundestag wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche mit dem Einigungsvorschlag befassen, der Bundesrat dann in der Plenarsitzung am 18. Dezember 2020. Mit der Bestätigung beider Häuser wäre das parlamentarische Verfahren abgeschlossen und das Gesetz könnte dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt und danach im Bundesgesetzblatt verkündet werden.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesrates vom 10.12.2020

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Eylarduswerk-Lebensbücher komplett überarbeitet, erweitert und neu aufgelegt

Posted on Dezember 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Jugendhilfeverbund Eylarduswerk gibt seit 2004 Lebensbücher für die Biografiearbeit mit Kindern heraus. Das Lebensbuch für Kinder in der stationären Jugendhilfe wurde 2019 und das für Pflege- und Adoptivkinder wurde 2020 komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Aktuelle Lebensthemen der Kinder, wie z. B. der Umgang mit Medien, wurden aufgenommen.

Die Lebensbücher helfen Kindern bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebensgeschichten und kosten 63,00 € zzgl. Versand. Infos und Bestellmöglichkeiten unter: www.das-lebensbuch.de.

Die Idee:

Das Eylarduswerk hat speziell für Kinder und Jugendliche, die in der Jugendhilfe oder in Pflege- oder Adoptivfamilien aufwachsen zwei Lebensbücher für die ressourcenorientierte Biografiearbeit entwickelt.

Jedes Lebensbuch ist ein hochwertiger Ringordner mit über 150 Seiten Geschichten, Arbeitsmaterialien und Gesprächsanregungen. Dieser kann sehr flexibel dem Bedarf der jeweiligen Situation und der Person angepasst werden. Die Seiten sind nicht nummeriert, so dass jedes Kind/jeder Jugendliche sein persönliches Lebensbuch zusammenstellen kann.

Die Arbeit mit dem Lebensbuch lenkt den Blick vor allem auch auf die stärkenden Momente der eigenen Lebensgeschichte. Dies führt bei vielen Kindern zu einer besseren Verarbeitung ihrer Geschichte und trägt damit zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Erfreulicherweise kommt es dabei oft zu einer Neubewertung von Beziehungen und zu einer Aussöhnung mit vergangenen Erlebnissen.

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PFAD Interview: „Missbrauch an Kindern – Signale erkennen und kompetent handeln“

Posted on November 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Anlässlich der Stellungnahme der BIP zum Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder führte die Redaktion der PFAD Fachzeitschrift ein Online-Interview zum Thema „Missbrauch an Kindern – Signale erkennen und kompetent handeln„. Befragt wurden Elfriede Fischer, die beruflich viele Jahre im Pflegekinder- und Adoptionsdienst tätig war, und Renate Schusch, Traumaberaterin und Expertin für Opferschutz und Krisenbegleitung.

Der Text wurde mit hilfreichen weiterführenden Hinweisen angereichert und kann als informative Handreichung dienen.

zum Interview (erstmals erschienen in: PFAD Fachzeitschrift Jg. 34, Heft 4/2020, S. 25-28)

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Kindgerechte Medien-Tipps für den Lockdown

Posted on November 11, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der „Pädagogische Medienpreis“ dient als Auszeichnung für die Hersteller sowie als Orientierungshilfe für Eltern, die ihren Kindern qualitativ hochwertige Angebote an die Hand geben möchten. Im Jahr 2020 wurde der Medienpreis an 15 Apps, Games und Online-Angebote vergeben.

Kindgerechte Medien-Tipps für den Lockdown

Deutschland befindet sich seit 02.11. in einem „Lockdown light“, was bedeutet, dass auch Kinder und Jugendliche wieder mehr Zeit zuhause verbringen können. Anders als im Frühjahr lädt die Natur derzeit nicht zu ausgedehnten Radtouren oder Spaziergängen ein, so dass den Medien als Freizeitbeschäftigung wohl eine noch größere Bedeutung zukommen wird. Umso mehr sind Eltern gefordert, ihren Kindern altersgemäße Angebote zur Verfügung zu stellen. Für sie stellt der „Pädagogische Medienpreis 2020“ eine gute Orientierungshilfe dar. Der Preis wurde am 03.11. an Produkte verliehen, die die Kinder, Jugendlichen und Expert*innen in der Medienpreis-Jury gleichermaßen überzeugt haben.

Die Preisträger 2020 im Überblick

Angebote für Kinder

  • Anton (Solocode GmbH), Webportal und App für Android & iOS
  • Die drei ??? – Fluch des Flaschenteufels (USM), Spiel für Android, iOS, Windows & Mac
  • Elli online (SWR – Planet Schule), Online-Spiel
  • fragFinn (fragFinn e.V.), Webportal und App für Android & iOS
  • Osmo Genius (Tangible Play, Inc.), App für iOS
  • Pode (Henchman & Goon), Spiel für Steam, Switch & PS4

Angebote für Jugendliche

  • Among us (Innersloth), Spiel für Steam, Android & iOS
  • Deru – the art of cooperation (ink kit studios), Spiel für Steam, Switch & Xbox One
  • Merchant of the Skies (Coldwild Games), Spiel für Steam, Switch & Xbox One
  • Ori and the Will of the Wisps (Moon Studios, Xbox Games Studios), Spiel für Xbox & Steam
  • Song of bloom (Philipp Stollenmayer, kamibox), App für iOS
  • Through the Darkest of Times (Handy Games, Paintbucket Games), Spiel für Steam
  • Unrailed (Indoor Astronaut, Daedalic Entertainment), Spiel für Steam, Switch, PS 4 & Xbox One

Sonderpreise

  • Bad News (Drog & Wissenschaft im Dialog gGmbH), Online-Spiel
  • KryptoKids (ComputerProjekt Köln e.V. & Gluon Studios GmbH), App für iOS

Quelle: SIN-Studio im Netz e.V.

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SkF: Adoptionshilfe-Gesetz muss endlich kommen

Posted on November 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) kritisiert in seiner Pressemitteilung vom 02.11.2020, dass das von den Fachkräften grundsätzlich begrüßte Adoptionshilfe-Gesetz noch immer nicht in Kraft getreten ist. „Es muss nun endlich eine Lösung für den strittigen Einzelpunkt der Beratungspflicht für lesbische Paare, in deren Ehe ein Kind geboren wird, vereinbart werden“, fordert SkF Bundesvorsitzende Hildegard Eckert.

Der Bundesrat hatte im Juli seine Zustimmung zum vom Bundestag beschlossenen „Gesetz zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei der Adoption („Adoptionshilfe-Gesetz“) versagt und auch darauf verzichtet, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Kernpunkt der Nichtzustimmung war die vorgesehene verpflichtende Beratung bei Stiefkindadoption für alle Familien, worunter auch miteinander verheiratete Frauen fallen, in deren Ehe ein Kind geboren wird.

„Das Adoptionshilfe-Gesetz ist ein gutes und wichtiges Gesetz, das die Rechte und Interessen des Kindes, der abgebenden Elternteile/Mütter sowie der Adoptiveltern durch umfängliche Beratung und Begleitung vor, während und nach einer Adoption stärken kann. Auch untersagt es klar die unbegleitete Auslandsadoption“, erläutert Eckert und betont sodann: „Es ist außerordentlich bedauerlich, dass sich die politische Debatte auf die Situation einer Familienform verengt hat, wenngleich die Perspektiven von lesbischen Ehepaaren im Einzelfall auch gleichstellungspolitisch nachvollziehbar ist.“

Eckert stellt abschließend unmissverständlich fest: „Zwar fehlen für die freien Träger angesichts des erheblichen Mehraufwandes, den das Gesetz mit sich bringen wird, nach wie vor finanzielle Förderungsoptionen, aber wir fordern, dass dieses Gesetz endlich in Kraft tritt. Die Fachkräfte in den Adoptionsvermittlungsstellen brauchen Planungssicherheit für die konzeptionelle Verfestigung und Erweiterung ihrer fachlichen Arbeit, um alle an einer Adoption Beteiligten weiterhin qualitativ gut begleiten und beraten zu können.“

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PFAD Fachzeitschrift 4/2020: „Schutzraum Pflege- und Adoptivfamilie“

Posted on November 2, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

PFAD Heft 4/2020 „Schutzraum Pflege- und Adoptivfamilie“ ist online erschienen und wird ab Mitte des Monats in den Briefkästen unserer Mitglieder und Abonnent*innen liegen.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:

Gerne würde ich meine einleitenden Worte ohne einen Hinweis auf Corona und die Pandemie beginnen. Während ich das schreibe, verkündigt die Bundesregierung gerade starke Einschränkungen für den November 2020. Wiederum ist die Begegnung mit Menschen stark reduziert. Sport und Freizeitmöglichkeiten entfallen. Zu Hause bleiben im Kreis der Familie wird die nächste Zeit bestimmen – verbunden mit allen Belastungen, die auf Familien einwirken, wie wir es aus dem ersten Lockdown kennen. Auch Kindergärten und Schulen können krankheitsbedingt und wegen Quarantänezeiten von Kindern und Pädagog*innen keine beständige Betreuungssituation bieten.
Die Familie bleibt der Mittelpunkt. Einen sicheren Ort des Aufwachsens in einer Pflege- und Adoptivfamilie wünschen wir allen uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Dafür setzt sich der PFAD Verband seit seiner Gründung ein.

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
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Forschungsprojekt EMPOWERYOU sucht Familien, die an Umfrage teilnehmen

Posted on Oktober 30, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie |

Das Forschungsprojekt EMPOWERYOU ist auf der Suche nach biologischen, Adoptiv- und Pflegefamilien mit Kindern im Alter von 8 bis 21 Jahren.

An der Online-Umfrage können Sie und Ihr Kind ganz bequem von zuhause aus teilnehmen. Die Teilnahme an der Studie wird vergütet!

Melden Sie sich zur Teilnahme an unter empoweryou@uni-bielefeld.de oder 0521-106 4500.

Weitere Informationen auf: www.empower-you.info

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Steuerliche Behindertenpauschbeträge werden verdoppelt

Posted on Oktober 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Berlin: (hib/HLE) Die seit 1975 nicht mehr geänderten steuerlichen Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung werden verdoppelt. Auch der Pflegepauschbetrag wird erhöht. Der Finanzausschuss stimmte in seiner Sitzung am Mittwoch unter Leitung der Vorsitzenden Katja Hessel (FDP) dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung der Behindertenpauschbeträge und zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen (19/21985, 19/22816) zu. Dem Gesetzentwurf, in den die Koalitionsfraktionen zuvor noch einige Änderungen eingefügt hatten, stimmten alle Fraktionen zu. Ein Entschließungsantrag der FDP-Fraktion, mit dem diese ein Vorziehen der Freibetragserhöhungen von 2021 auf das laufende Steuerjahr 2020 erreichen wollte, scheiterte. Auch ein weiterer Antrag der FDP-Fraktion (19/18947) auf steuerliche Entlastung von Menschen mit Behinderung fand keine Mehrheit.

Der Gesetzentwurf sieht eine „Verdoppelung der Behinderten-Pauschbeträge inklusive Aktualisierung der Systematik“ vor. So soll der Betrag bei einem Grad der Behinderung von 50 Prozent auf 1.140 Euro steigen, bei 100 Prozent auf 2.840 Euro. Die Erhöhung vermeide in vielen Fällen den aufwändigen Einzelnachweis von Aufwendungen, schreibt die Bundesregierung zur Begründung. Damit könnten die Pauschbeträge ihre Vereinfachungsfunktion auch zukünftig erfüllen, heißt es weiter. Zudem soll ein behinderungsbedingter Fahrtkosten-Pauschbetrag eingeführt werden. Bei einem Grad der Behinderung kleiner als 50 soll künftig auf die zusätzlichen Anspruchsvoraussetzungen zur Gewährung des Pauschbetrags verzichtet werden. Die vom Finanzausschuss vorgenommen Änderungen betreffen unter anderem die Fahrtkostenpauschale. Außerdem werden Taubblinde in die Regelung aufgenommen.

Der Pflege-Pauschbetrag bei der Pflege von Personen mit den Pflegegraden 4 und 5 soll erhöht und für die Pflege von Personen mit den Pflegegraden 2 und 3 neu eingeführt werden. Der Pflege-Pauschbetrag soll künftig „auch unabhängig vom Vorliegen des Kriteriums ‚hilflos‘ bei der zu pflegenden Person“ geltend gemacht werden können, führt die Bundesregierung aus.

Die CDU/CSU-Fraktion sprach von einem guten Entwurf. Nach langem Anlauf sei es gelungen, die Verdoppelung der Freibeträge für Menschen mit Behinderung auf den Weg zu bringen. Auch die Anhebung der Pflegepauschbeträge bringe eine spürbare Verbesserung. Die SPD-Fraktion wies drauf hin, dass es 18 Millionen Menschen mit Behinderung und 1,2 Millionen Pflegebedürftige gebe, die von Angehörigen zu Hause betreut würden. Sie alle würden von der Neuregelung profitieren. Die SPD-Fraktion sprach sich für eine regelmäßige Überprüfung der Pauschbeträge aus, damit es bis zur nächsten Erhöhung „nicht wieder so lange dauert“. Diese Auffassung hatte auch die CDU/CSU vertreten.

Die AfD-Fraktion begrüßte die Anhebung, bezeichnete es aber als „unglaublich“, dass seit 1975 nichts mehr passiert sei, während die Abgeordneten-Diäten jährlich angehoben worden seien. Auch die FDP-Fraktion begrüßte die Verdoppelung. Sie erwartet zudem eine Vereinfachungswirkung.

Die Fraktion Die Linke sprach von einer längst überfälligen Anpassung und begrüßte, dass jetzt auch Taubblinde in das Gesetz einbezogen worden seien. Auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen lobte die großen Verbesserungen für die Betroffenen.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.10.2020

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Tagungsband „FASD – Träumen erlaubt?!“ erschienen

Posted on Oktober 25, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , |

Das Motto der 21. FASD-Fachtagung 2019 lautete „FASD – Träumen erlaubt?!„.

Nicht nur die Bezugspersonen träumen von einer sicheren Perspektive und einem individuellen Unterstützungssystem für Menschen mit FASD – die Menschen mit FASD selbst haben Träume! Auch sie erhoffen sich eine gute Zukunft, in der ihre Wünsche und Bedürfnisse entsprechend beachtet und respektiert werden!

Nun erschien der Tagungsband im Schulz-Kirchner Verlag.

Themen der Fachtagung waren: Erwachsenen-Diagnostik, Trauma, Therapien (u.a. Video-Training, Frühe Hilfen, Sexualität), Leben mit FASD (u.a. Schule, Exekutivfunktionen, Elternschaft mit FASD, Transition), Justiz (u.a. Kinderschutz, Strafrecht).

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Bis zum Jahresende werden alle PFAD Broschüren zu reduzierten Staffelpreisen angeboten

Posted on Oktober 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

Ab sofort bis zum Jahresende sind unsere PFAD Broschüren wieder zu Sonderkonditionen erhältlich. Damit können Jugendämter, Freie Träger sowie Pflege- und Adoptivfamilien-Gruppen ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber*innen günstig mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten.

Zu vergünstigten Staffelpreisen sind folgende Broschüren erhältlich:

Thema ADOPTION:

  • Informationen für Adoptiveltern und Adoptionsbewerber
  • Adoption, ein lebenslanger Prozess – Kinderrechte in Adoptivfamilien
  • Offene Adoption – Eine Ermutigung
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern

Thema VOLLZEITPFLEGE:

  • Informationen für Pflegeeltern und Pflegeelternbewerber (Neuauflage)
  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien
  • Übergänge – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Pflegekinder werden erwachsen
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Ehrenamtliche Vormundschaft und Pflegschaft insbesondere für Pflegekinder
  • Und dann blieb Leon bei uns – Verwandtenpflege

GRUNDSÄTZLICHES:

  • Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien
  • Pubertät – Pflege- und Adoptivkinder im Umbruch
  • PFAD Positionen zum Wohl des Kindes

Ab 10 Stück kosten alle diese Broschüren 0,50 € weniger,
ab 50 Stück sind alle Broschüren um 1,00 € reduziert.

Ihr Vorteil: Sie können unterschiedliche Titel mischen!
Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

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Sicherheit im Medienalltag – Onlinetipps für Groß und Klein

Posted on Oktober 8, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Broschüre „Sicherheit im Medienalltag – Onlinetipps für Groß und Klein“, herausgegeben von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, zeigt die von den vernetzten Medien ausgehenden Risiken auf.

Der Medienalltag birgt vielerlei Gefahren, durch die Kinder und Jugendliche sowohl zum Opfer als auch zum Täter werden können. Die Broschüre befasst sich unter anderem mit Problemen, die in Verbindung mit sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten auftreten wie Cybermobbing oder Cybergrooming (sexuelle Belästigung im Netz). Zudem wird aufgezeigt, wo Betrug im Netz droht oder welche Gefahr von PC-Spielen und Internetseiten mit jugendgefährdenden oder gewaltverherrlichenden Inhalten ausgeht.

Die Broschüre gibt auch Eltern Tipps an die Hand, wie sie ihren Kindern zu einem sicherheitsbewussten Umgang mit den Medien zu verhelfen können und wie sie im Falle einer Gefahrenverwirklichung richtig reagieren.
Schließlich werden die Gefahren auch strafrechtlich eingeordnet.

zur Broschüre „Sicherheit im Medienalltag – Onlinetipps für Groß und Klein

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Bitte unterstützen Sie die Einführung eines nationalen Aktionstages für Pflege-und Adoptivfamilien

Posted on September 1, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Liebe Leserinnen und Leser,

vermutlich ist ihnen die hochrelevante Aufgabe, welche Pflege-und Adoptivfamilien erfüllen, bereit bekannt. Vielleicht gehören Sie selbst zu den 81.400 Pflegefamilien in Deutschland, vielleicht haben Sie Bekannte, welche einem Pflegekind ein sicheres zu Hause bieten, vielleicht interessieren Sie sich aber auch aus anderen Gründen für den Bereich des Pflegekinderwesens.
Sicher ist, nicht alle sind sich der gesamtgesellschaftlichen Relevanz einer Pflegefamilie bewusst. Dies gilt es zu ändern!

Deshalb fordert der Forschungsverbund EMPOWERYOU die Einführung eines nationalen Aktionstages für Pflege-und Adoptivfamilien!
Dieser Aktionstag soll bundesweit auf die immense Bedeutung von Pflege-und Adoptivfamilien aufmerksam machen und ihnen endlich ihre verdiente Anerkennung schenken!

Helfen Sie, die Einführung des nationalen Aktionstages durchzusetzen, indem Sie die Petition des Forschungsverbundes EMPOWERYOU unterzeichnen.
Nur mit zahlreichen Stimmen kann der Petition ausreichend Nachdruck verliehen werden, sodass sie mehr Gehör findet und ihre Erfolgswahrscheinlichkeit steigt.

Unter diesem Link finden Sie unsere Petition: https://www.change.org/p/aktionstag-f%C3%BCr-pflege-und-adoptivfamilien

Vielen Dank!

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Fachtag "Adoption" am 06.10. in Münster.

Posted on August 21, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen veranstaltet 06.10.20 in Münster einen Fachtag zum Thema „Adoption“.

Die LWL-Zentrale Adoptionsstelle bietet mit dem jährlich stattfindenden Fachtag Adoption ein Forum für die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema bzw. mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der Adoptionsvermittlung an. 
Zu Wort kommen Referentinnen und Referenten verschiedener Disziplinen, insbesondere aus dem rechtlichen/pädagogischen/psychologischen und wissenschaftlichen Bereich, die das jeweilige Thema aus ihrer fachlichen Perspektive beleuchten. 

Nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 3/2020: „Kinder wahrnehmen und verstehen“

Posted on August 13, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , , , , |

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:
„Ein halbes Jahr bestimmt Corona nun unser Leben. Nach wie vor sind Pflege- und Adoptivfamilien mit den veränderten Bedingungen konfrontiert. (…) Im entschleunigten Alltag konnten Familien (..) die Gelegenheit nutzen, besonders achtsam miteinander umzugehen. Wie viel Einfühlungsvermögen in die Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen erforderlich ist, zeigen die Artikel zu unserem Thema „Kinder wahrnehmen und verstehen“. Die Beiträge der Expert*innen stimmen darin überein, dass wir eine Menge für unsere Pflege- und Adoptivkinder erreichen können, wenn es uns gelingt, ihre Signale richtig einzuordnen, ihre Hilferufe zu verstehen und angemessen auf sie einzugehen.“

Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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Thüringen: Rückgang der Adoptionen im Jahr 2019

Posted on August 6, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Statistik, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2019 wurden in Thüringen 47 Mädchen und 48 Jungen adoptiert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprachen die insgesamt 95 Adoptionen einem Rückgang um 5 Verfahren (5,0 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2018. Damit lag der Wert knapp unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre von 98,5 Verfahren.

Rund die Hälfte (46 bzw. 48,4 Prozent) der adoptierten Kinder war unter 3 Jahren alt, 12 Kinder (12,6 Prozent) waren im Alter zwischen 3 und 5 Jahren, 18 Kinder (18,9 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 19 Kinder bzw. Jugendliche (20,0 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

Bei 45,3 Prozent (2018: 53,0 Prozent) der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern verwandt (43 Verfahren). Damit wurden erstmals seit 2006 wieder mehr Kinder von Verwandten bzw. Stiefvater oder Stiefmutter adoptiert (54,7 Prozent) als von Nicht-Verwandten. Von den Kindern ohne Verwandtschaftsverhältnis zu den Adoptiveltern waren 38 (88,4 Prozent) jünger als 6 Jahre. Kinder über 6 Jahre wurden überwiegend von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stiefmutter adoptiert (86,5 Prozent bzw. 32 Kinder in dieser Altersgruppe).

Am Jahresende 2019 waren 51 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 52 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 135 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2018: 148 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2019 einem/einer zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen 3 mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2018: 3 Adoptiveltern).

Weitere Informationen zum Thema Adoptionsvermittlung finden Sie im Internetangebot des Thüringer Landesamtes für Statistik unter www.statistik.thueringen.de.

Quelle: Thüringer Landesamtes für Statistik vom 05.08.2020

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Baden-Württemberg: Weiter sinkender Trend bei Adoptionen

Posted on August 5, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Baden-Württemberg 475 Adoptionen vorgenommen (237 Jungen und 238 Mädchen), damit wurde ein neues Rekordtief erreicht (-2 % im Vergleich zum Vorjahr).

Rund 42 % der adoptierten Minderjährigen hatten das 3. Lebensjahr noch nicht erreicht. 23 % waren zum Zeitpunkt der Adoption zwischen 3 und unter 9 Jahren und weitere 35 % waren im Alter von 9 bis unter 18 Jahren. Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 391 (82 %) der adoptierten Minderjährigen. Von den 84 Adoptivkindern mit ausländischer Staatsangehörigkeit stammten die meisten aus europäischen (56 %) oder asiatischen (32 %) Ländern.

70 % der Adoptionen von den Adoptionsvermittlungsstellen in Baden-Württemberg erfolgten 2019 durch die Partnerin oder den Partner des leiblichen Elternteils (312) oder durch eine, mit dem Adoptivkind verwandte Person (20).

Ende 2019 waren 596 Bewerbungen bei den Adoptionsvermittlungsstellen vorgemerkt, die ein Kinder adoptieren wollten. Dem gegenüber standen 46 zur Adoption vorgemerkte Minderjährige.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 04.08.2020

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Bundesweit erfolgen 63 % der Adoptionen durch Stiefväter oder -mütter

Posted on August 4, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Statistik | Schlagwörter: |

WIESBADEN – Im Jahr 2019 wurden 63 % aller 3 744 Adoptivkinder von ihren Stiefvätern oder Stiefmüttern angenommen, also den neuen Ehepartnern beziehungsweise Ehepartnerinnen der rechtlichen Elternteile. Der Anteil der Stiefkindadoptionen hat damit im Zeitverlauf weiter zugenommen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatte er zehn Jahre zuvor noch bei 52 % gelegen. Die Gesamtzahl der Adoptionen ist im Zehnjahresvergleich dagegen um 144 Fälle zurückgegangen (-3,7 %).

Anteil der Stiefkindadoptionen bei unter Dreijährigen seit 2009 um 36 Prozentpunkte gestiegen

Stiefkindadoptionen haben in den letzten zehn Jahren besonders bei den jüngeren Kindern im Alter von unter drei Jahren an Bedeutung gewonnen: Im Jahr 2009 waren 13 % der Adoptivkinder im Kleinkindalter von einem Stiefelternteil angenommen worden (150 Fälle). Zehn Jahre später traf dies bereits auf knapp die Hälfte der 1 731 unter dreijährigen Adoptivkinder zu (49 %). 2019 war die Stiefkindadoption noch allein ehelichen Partnerschaften vorbehalten. Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes trat am 31. März 2020 ein Gesetz in Kraft, das die Stiefkindadoption auch stabilen Partnerschaften ohne Trauschein ermöglicht.

40 % weniger Adoptionsbewerbungen als vor zehn Jahren

Neben den 3 744 vollzogenen Adoptionen waren weitere 867 Kinder oder Jugendliche Ende 2019 für eine mögliche Fremdadoption vorgemerkt. Das waren 6 % mehr als zehn Jahre zuvor. Im selben Zeitraum gingen die Adoptionsbewerbungen um 40 % zurück: Ende 2019 lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 4 278 Bewerbungen vor. Rechnerisch standen damit jedem zur Adoption vorgemerkten Kind oder Jugendlichen im Jahr 2019 etwa fünf potenzielle Adoptivfamilien gegenüber. Das waren deutlich weniger als zehn Jahre zuvor: Damals hatte dieses Verhältnis bei rund neun potenziellen Adoptivfamilien je Kind gelegen. Als ein Grund für die sinkende Zahl der Adoptionsbewerbungen gilt der Fortschritt in der Reproduktionsmedizin, durch den einem unerfüllten Kinderwunsch inzwischen medizinisch besser begegnet werden kann.

Weitere Informationen

Weitere Ergebnisse der Adoptionsstatistik 2019 sind in der Publikation „Adoptionen“ sowie in der Datenbank GENESIS-Online unter „Adoptierte Kinder und Jugendliche“ (22521) zu finden.

Quelle: Destatis vom 04.08.2020

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Interaktiver „Mutmacher-Kalender 2021“ für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien ab sofort erhältlich

Posted on August 1, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Titelbild

Der Mutmacher-Kalender 2021 des Sozialunternehmens „Klückskinder“ aus Frankfurt a.M. ist ab sofort erhältlich. Der Kalender zeigt wieder zwölf bewegende Lebensgeschichten, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen MUT machen. Er erscheint nun schon zum siebten Mal und porträtiert wieder tolle Mutmacher wie zum Beispiel den Autor Christian Baron und Redner und Autor Janis McDavid. Liebevoll bebildert wird der Kalender von bekannten Illustratoren, unter anderem der Labor Ateliergemeinschaft in Frankfurt

Mutmacher-Kalender 2021 mit prominenter Unterstützung
Erstmals wird der Kalender von mehreren großen Verbänden wie der Diakonie, dem SOS Kinderdorf, dem Bundesverband kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE), dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) empfohlen. Diese stellen auch das Vorwort im neuen Kalender.

Jeder Monat des kommenden Kalenders wurde individuell gestaltet und illustriert. Dafür hat Klückskinder u.a. die bekannte Frankfurter Labor Ateliergemeinschaft gewonnen. Das Grußwort stammt in diesem Jahr vom ehemaligen Fußballnationalspieler Gerald Asamoah. Die teils sehr bewegenden Mutmacher-Geschichten kommen unter anderem von Journalist und Bestseller-Autor Christian Baron sowie Redner und Autor Janis McDavid. Darüber hinaus stehen alle Mutmacher-Geschichten auch in diesem Jahr wieder als vertonte Version zur Verfügung und sind über die Klückskinder App via QR Code abrufbar Diese werden gesprochen von Moderatorin Bärbel Schäfer und Oliver Rohrbeck, der Stimme von Justus Jonas von den „Drei Fragezeichen“.

„Wir sind sehr stolz darauf, was wir als gemeinnützige Organisation in den letzten Jahren aufgebaut haben. Dass unser Mutmacher-Kalender dieses Jahr von so vielen Verbänden empfohlen wird, zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit auffallen und etwas bewegen können“, sagt Diana Klückmann, Gründerin von Klückskinder. „Wir möchten uns auf diesem Wege auch bei unseren aktuellen und ehemaligen Mutmachern bedanken, die uns jedes Jahr aufs Neue mit ihren bewegenden Geschichten faszinieren.“

Verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten
Der Kalender kann ab sofort über die Website www.klueckskinder.de oder im Buchhandel über die ISBN-Nummern 978-3-9821-084 -2-1 (DIN A4) und 978-3-9821-084-3-8 (DIN A3) erworben werden.
Wer das Projekt darüber hinaus unterstützen möchte, kann ebenfalls über die Website eine beliebige Anzahl an Kalendern gegen eine Rechnung einzelnen Einrichtungen sponsern. Natürlich ist auch eine Spende verbunden mit einer Spendenbescheinigung jederzeit möglich.

Über Klückskinder
Die gemeinnützige Organisation Klückskinder engagiert sich bereits seit 2014 für Heim- und Pflegekinder. Unter dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt Klückskinder sein innovatives Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Die Motivation ist sehr persönlicher Natur – die Gründerin ist ein ehemaliges Heimkind. Daher kennt das Team die besonderen Herausforderungen, die Heim- und Pflegekindern im Leben begegnen. Was 2014 als Projektidee startete, ist mittlerweile eine gemeinnützige UG und mit einem innovativen Konzept deutschlandweit aktiv. Klückskinder erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, z.B. von der Robert-Bosch-Stiftung und der KfW Stiftung sowie den dm-Preis für Engagement und den Deichmann-Förderpreis für Integration den Deichmann Förderpreis 2018.

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„FASD – Früherkennung, Auswirkungen und Umgang“ am 26.09. in Berlin

Posted on Juli 31, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Wissenschaftler und Arzt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr wird am 26.09.2020 in Berlin zum Thema „FASD – Früherkennung, Auswirkungen und Umgang“ referieren.

Prof. Spohr widmet sich in seiner Sprechstunde der Diagnostik und Versorgung von betroffenen Kindern und Erwachsenen. Für sein Engagement erhielt er 2015 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Veranstalter des Weiterbildungstages für Pflege- und Adoptiveltern sowie interessierte Fachkräfte ist der PFAD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Veranstaltungsflyer

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Situation von Mehrelternfamilien

Posted on Juli 30, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/MWO) Auskunft über die rechtliche Situation von Mehrelternfamilien in Deutschland gibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/21152) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/20844). Danach wuchsen laut Mikrozensus 2018 fast drei Viertel der minderjährigen Kinder bei verheirateten Eltern auf, 16 Prozent bei Alleinerziehenden und 10 Prozent in Lebensgemeinschaften. 2018 seien 15.000 minderjährige Kinder bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufgewachsen (Regenbogenfamilien). Andere Konstellationen können der Antwort zufolge mit der amtlichen Statistik nicht erfasst werden. Eine von den Fragestellern angeführte „faktisch elternschaftliche Verantwortung“ sei keine eigenständige statistische Kategorie.

Wie das Bundesjustizministerium namens der Bundesregierung in der Antwort weiter schreibt, seien für eine Reform des Abstammungsrechts sowie eine Reform der elterlichen Sorge und des Umgangsrechts Arbeitskreise eingesetzt worden. In beiden Bereichen gehe es auch darum, wie der erforderliche rechtliche sachgerechte Rahmen für die gewachsene Vielfalt der heutigen Familienformen bereitgestellt werden könne. Die Frage der sozialen Mehrelternschaft und die Möglichkeit einer abstammungs- oder sorgerechtlichen Regelung dieser Frage würden in diese Prüfung einbezogen. Mittlerweile arbeite das Bundesjustizministerium an einem Gesamtkonzept, dessen Umsetzung die Neustrukturierung wesentlicher Teile der familienrechtlichen Vorschriften erfordere. Eine derart aufwändige Reform sei kurzfristig nicht zu realisieren. Deshalb bereite das Bundesjustizministerium parallel einen Gesetzentwurf für eine Teilreform vor, der zeitnah vorgelegt werde solle.

Quelle: Heute im Bundestag vom 29.07.2020

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PFAD LV Berlin-Brandenburg lädt zum Familien-Fach-Tag für Pflege- und Adoptivfamilien am 12.09. nach Päwesin

Posted on Juli 27, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Familien-Fach-Tag für Pflege- und Adoptivfamilien des PFAD Landesverbandes Berlin-Brandenburg e.V. findet am 12.09.2020 in Päwesin statt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück hält Barbara Lütgen-Wienand eine Fortbildung zum Thema „Lügen und Stehlen„. Im Anschluss wird die Mitgliederversammlung des Landesverbandes abgehalten.

Für die Kinder kann eine Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden. Auf Anfrage stehen auch Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Veranstaltungsflyer

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