Adoptivfamilie

Telefonische Expertensprechstunde „Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei FASD“ am 04.05.

Posted on April 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. In der nächsten Expertensprechstunde geht es um „Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei FASD“.

Die Ausprägung von FASD kann sehr unterschiedlich sein: von morphologischen, sichtbaren Auffälligkeiten bis hin zu unsichtbaren kognitiven und Verhaltensstörungen. Welche Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen es gibt, darüber informiert Frau Dr. Barbara Zumbaum, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin im SPZ des St. Marien-Hospitals Düren, telefonisch unter der

  • Rufnummer 0221- 720262-23
  • am Donnerstag, den 04.05.2017
  • von 10 – 12 Uhr
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Neue Ferienfreizeit für Kinder mit FASD in den Sommerferien – noch freie Plätze an Wochenenden

Posted on April 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das KinderJugendhilfeForum Solingen e.V. bietet in den Sommerferien erstmalig eine einwöchige Ferienfreizeit für Kinder mit FASD an. Ansprechpartnerin ist Frau Rische bei KJF, Tel: 0212 380 36 79, info@kjfo.de .

Darüber hinaus wurde das Angebot der bisherigen Entlastungswochenenden ausgeweitet – und hier gibt es noch freie Plätze!

Eine zweite Gruppe für Kinder mit FASD (5-13 J.) fährt nun ebenfalls etwa 5 -7 Wochenenden im Jahr auf den schönen Bauernhof ins Sauerland mit spannenden Freizeitaktivitäten und qualifizierter Betreuung.

nähere Informationen

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„Ich bin auch noch da! Wie geht es leiblichen Kindern mit Pflege- und Adoptivgeschwistern“ am 16.05. in Augsburg

Posted on April 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. bietet am 16.05.2017 im Haus Tobias in Augsburg ein Seminar unter dem Titel „Ich bin auch noch da! Wie geht es leiblichen Kindern mit Pflege- und Adoptivgeschwistern“ an. Referentin wird die Familientherapeutin Ursula Hellmann sein.

Bei der Entscheidung für ein Pflege-/Adoptivkind sind bereits in der Familie lebende Kinder oft „Feuer und Flamme“ und freuen sich auf das neue Geschwister. Später würden sie manchmal das Kind gerne wieder zurückgeben und die Eltern sind verunsichert, ob ihre anderen (leiblichen) Kinder nicht zu kurz kommen, wenn das Adoptiv/Pflegekind so viel Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit erfordert.

Andererseits nehmen häufig später Erwachsene, die mit Pflegekindern aufgewachsen sind, wieder selbst Kinder in Pflege.
Was trägt dazu bei und was können wir tun, damit alle Kinder (und auch Erwachsenen!!) in einer Pflege-/Adoptivfamilie gut leben und wachsen können?

Ein bisschen Theorie, ergänzt mit konkreten, praktischen Beispielen sollen zu diesem Thema Anregungen mit nach Hause geben.

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Tolle Freizeitangebote beim PFAD Nordfriesland

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Nordfriesland e.V., die PFAD Landesgruppe in Schleswig-Holstein, bietet 2017 zwei Freizeitangebote für Pflege- und Adoptivfamilien an:

  • 16.-18.06.2017 Angel-Wochenende für Kinder ab 10 Jahren mit Heiko und Björn,
    anschließend Besuch im Barfußgarten.
  • 29.07.-05.08.2017 Ferienfahrt nach Dänemark für Kinder von 10-14 Jahren
    unter der Leitung von Ute Parthenheimer und Björn Petersen

nähere Informationen und weitere Tagesausflüge unter http://www.pfad-nf.de/Angebote/

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„Muttersuche“ – eine Lesung mit Marco Carini am 13.06. in Hamburg

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg, lädt am 13.06.2017 von 19.30– 21.30 Uhr in seine Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler str. 769 in Hamburg zu einer Lesung mit Marco Carini ein.

Marco Carini ist Politikwissenschaftler, Redakteur der taz, und Publizist. Seine eigene Adoption nahm er zum Anlass, 2010 das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“ über die Suche Adoptierter nach ihrer leiblichen Herkunft zu veröffentlichen. Nach einer Einführung liest der Autor seine eigene Geschichte der Suche. Im Anschluß ist Raum für Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte. Die Gesprächsleitung hat Kay-Uwe Fock.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Umfrage „Wohnen mit FASD“

Posted on April 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , , |

Auch weiterhin läuft die Umfrage „Wie und wo wohnen (junge) Erwachsene mit FASD?“ von FASD Deutschland e.V. (wir berichteten).

Ein ausführlicher Fragebogen wurde erarbeitet, der für Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene mit FASD ausgefüllt werden soll. Mit den erfassten anonymen Daten kann der Verein die Politik besser auf bestehende Probleme aufmerksam machen.

zum Fragebogen

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Deutscher Verein: „Soziale Ausgrenzung von jungen Erwachsenen verhindern“

Posted on April 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Geschätzt 640.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren befinden sich in Deutschland weder in Schule, Ausbildung oder in Beschäftigung. Ihnen droht eine dauerhafte Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Um soziale Ausgrenzung zu verhindern fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mehr individuelle und verlässliche Unterstützung und eine bessere Zusammenarbeit von Verwaltungen und freien Träger.

Berlin – In seinen kürzlich verabschiedeten Empfehlungen setzt sich der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine engere Zusammenarbeit von Jobcentern und Agenturen für Arbeit, Jugendämtern, Sozialämtern und freien Trägern ein.

„Die Jobcenter und Agenturen für Arbeit haben eine Schlüsselfunktion, um auch junge Menschen in schwierigen Lebenslagen einen Schulabschluss und eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Zuweilen fehlen ihnen aber passgenaue Hilfeinstrumente. Wenn Überschuldung, Wohnungsnot, familiäre Konflikte oder Suchtprobleme drohen, müssen Jugendämter und Sozialämter mit ins Boot genommen werden und weitergehende Hilfen anbieten. Das bedarf aber einer engmaschigen Kooperation “, so Johannes Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Der Deutsche Verein empfiehlt den Verwaltungen und freien Trägern in den Kommunen, verbindliche Unterstützungsnetzwerke zu bilden, die für die jungen Menschen offen sind. Junge Menschen orientierten sich bei ihrer Suche nach Hilfe weniger an behördlichen oder rechtlichen Zuständigkeiten. Wichtiger seien persönliches Vertrauen, Erreichbarkeit und die Aussicht auf rasche Unterstützung. Wo immer ein junger Erwachsener vorspricht oder ein entsprechender Notfall bekannt wird, solle Unterstützung angeboten werden.

„Reicht das nicht aus, sollte der junge Mensch zu dem Dienst persönlich begleitet werden, der die passende Hilfe anbietet. Wichtig ist es, individuelle Lösungen gemeinsam mit dem jungen Menschen zu erarbeiten und ihm eine Ansprechperson zur Seite zu stellen“, so Johannes Fuchs. Um Verschiebebahnhöfe zwischen Einrichtungen und Diensten zu verhindern, empfiehlt der Deutsche Verein, die Netzwerke in den Jugendberufsagenturen zu verankern, die derzeit von der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen aufgebaut werden.

Die Empfehlungen sind abrufbar unter https://www.deutscher-verein.de/de/empfehlungenstellungnahmen-2017-empfehlungen-des-deutschen-vereins-zur-hilfe-fuer-junge-erwachsene-in-besonderen-problemlagen-2638,1091,1000.html

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Vollständige Pressemitteilung vom 27.03.2017 [PDF, 160 KB]

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Auslandsadoptiveltern und -bewerber für Interviews zu einer Bachelorarbeit gesucht

Posted on April 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Auslandsadoption: Die Rolle der ethnischen Herkunft“ sucht eine Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Würzburg Eltern für Interviews, die:

  • sich im Bewerbungsprozess einer Auslandsadoption befinden,
  • vor einem bis vier Jahren ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben oder
  • ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben, das nun erwachsen (20 Jahre und älter) ist.

In der Ausarbeitung soll es nicht nur um die besonderen Herausforderungen gehen, welche sich im Laufe einer Auslandsadoption sowohl auf Seiten der Elternschaft als auch auf der der Sozialen Arbeit zeigen. Insbesondere soll die Wichtigkeit der Berücksichtigung der Ethnizität in der Erziehung sowie der Umgang der Adoptiveltern mit der ethnischen Herkunft des Adoptivkindes diskutiert werden.

Kontakt: Sarah Weber ,Mail: SaWe93@yahoo.de

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Stadt Rees verschenkt „Geburtenbäume“ jetzt auch an Adoptiv- und Pflegekinder

Posted on April 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes |

Die Stadt Rees (NRW) verschenkt seit dem Jahr 2000 Geburtenbäume, die Eltern zum Andenken an die Geburt ihres Nachwuchses pflanzen können.

„Bei der kommenden Geburtenbaumaktion werden wir auch Eltern von Adoptiv- und Pflegekindern das Angebot machen, einen Geburtenbaum zu erhalten“, kündigte Bürgermeister Christoph Gerwers an.

Näheres zu dieser nachahmenswerten Aktion lesen Sie im Artikel „Geburtenbäume jetzt auch für Adoptiv- und Pflegekinder“ in der RP-Online vom 07.04.2017.

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„Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz“ am 06.05. in Ludwigsburg

Posted on April 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am 06.05. in Ludwigsburg das Seminar „Auf den Spuren des kleinen Prinzen – über Bindung-Trennung-Trauma-Resilienz„.

Themenschwerpunkte von Referentin Luise Hepp werden neben den Bindungstheorien die Erkenntnisse der Forschung der letzten Jahrzehnte auf den Gebieten Trennung/Trauma sein – vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung von Pflege- und Adoptivkindern mit Blick auf die meist tragischen Umstände im ersten Lebensabschnitt und deren Folgen für ein ganzes Leben.

nähere Informationen

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LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Auf dem 29. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) am 01/02.04.2017 in Berlin wurde das LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“ verabschiedet, in dem eine moderne Familienpolitik gefordert wird, die die unterschiedlichsten Formen von Familien anerkennt und alle unterstützt, die Kindern in ihrem Leben einen Platz geben und ihnen helfen, zu wachsen und sich gut zu entwickeln. Keine Familie dürfe wegen der sexuellen Identität eines ihrer Mitglieder diskriminiert werden.

Eine Übersicht über die Forderungen:

  • Mütter, die in eingetragener Lebenspartnerschaft leben
    Entschließen sich zwei Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, gemeinsam eine Familie zu gründen, so sollen die Gebärende und ihre Lebenspartnerin von Geburt an automatisch rechtliche Eltern des Kindes sein.
  • Zwei-Väter-Ursprungsfamilie
    Der LSVD tritt dafür ein, dass der Lebenspartner des leiblichen Vaters auch rechtlicher Vater von Geburt an wird, sofern in der ausländischen Geburtsurkunde keine Mutter eingetragen ist.
    Der LSVD spricht sich für die Zulassung der altruistischen Leihmutterschaft und für die Möglichkeit aus, die Rahmenbedingungen in einer Kinderwunschvereinbarung rechtsverbindlich zu regeln.
  • Mehrelternschaft
    Der LSVD fordert einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für Mehreltern-Regenbogenfamilien, der es ermöglicht, dass den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen entsprechend bis zu vier Menschen einvernehmlich rechtliche Elternteile und/oder Sorgeberechtigte sein können.
  • Elternschaftsvereinbarung
    Der LSVD fordert deshalb, dass ein Rechtsrahmen geschaffen wird, der es den Beteiligten einer Regenbogenfamilie ermöglicht, rechtsverbindliche Vereinbarungen vor der Zeugung zu treffen.
  • Pflegefamilien
    Der LSVD wird sich deshalb dafür einsetzen, dass – entsprechend der Empfehlung der BAG Landesjugendämter – in § 44 SGB VIII „Erlaubnis zur Vollzeitpflege“ folgender Satz aufgenommen wird: „Als Pflegepersonen und Pflegefamilien kommen Erwachsene unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität in Betracht.“
  • Trans*- und intersexuelle Elternschaft
    Der LSVD fordert deshalb, dass Deutschland die Antragslösung übernimmt, wie sie Argentinien (2012), Dänemark (2014), Malta (2015), Irland (2015), Bolivien (2016) und Norwegen (2016) bereits verwirklicht haben. Für die Änderung des Vornamens und des rechtlichen Geschlechts soll der bloße Antrag der Betroffenen beim Standesamt genügen. Das soll auch für ausländische Staatsangehörige gelten, die sich dauerhaft rechtmäßig in Deutschland aufhalten.
    Der LSVD fordert weiter, dass Eltern, deren Vorname oder deren Geschlecht geändert worden ist, sollen wählen können, ob sie mit ihren früheren Vornamen und ihrem früheren Geschlecht oder mit ihrem geänderten Vornamen und ihrem geänderten Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden.
  • Reproduktionsmedizin
    Der LSVD fordert, dass durch Bundesgesetz klar gestellt wird, dass die assistierte Reproduktion allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität offensteht.
  • Eizellspende
    Der LSVD fordert, dass die altruistische Eizellspende auch in Deutschland zugelassen wird. Das Verbot der Eizellspende ist eine Geschlechtsdiskriminierung der Frau. Das Recht, eine Eizelle zu spenden, unterliegt dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und ist vergleichbar mit dem Recht einer Lebendspende eines Organs. Die Patientenaufklärung als Grundlage der autonomen Willensentscheidung kann auch auf die Eizellspende angewendet werden. Die Zulassung der Eizellspende wirkt zudem einem Reproduktionstourismus entgegen.
  • Embryospende/Embryoadoption
    Der LSVD fordert, dass die Embryospende/Embryoadoption allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität unter der Voraussetzung offensteht, dass sie medizinisch und biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen.
  • Kosten der Kinderwunschbehandlung
    Der LSVD fordert die Kostenträgerschaft der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Beihilfe. Darüber hält der LSVD es für erforderlich, dass die Privaten Krankenversicherungen in ihre Tarife einen entsprechend en klarstellenden Hinweis aufnehmen.
    Bei der Einkommensteuer stellt zudem nach Auffassung des LSVD die Kinderwunschbehandlung in den genannten Fällen eine außergewöhnliche Belastung dar.
  • Abstammungsregister
    Der LSVD fordert, dass es bei Einrichtung jeder Art von Register gewährleistet sein muss, dass das Kind sich im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts auch für die Nicht-Kenntnis seiner Abstammung entscheiden kann und nicht durch Dritte unaufgefordert davon Kenntnis erhält. Das Recht auf Auskunft soll daher nur dem Kind selber ab dem 16. Lebensjahr zustehen.
  • Ehe- und Lebenspartnerschaftsstatut
    Der LSVD wird sich dafür einsetzen, dass gleich- und verschieden geschlechtliche Ehen unterschiedslos in Deutschland wirksam geschlossen werden können, ohne dass es auf das jeweilige Heimatrecht ausländischer Verlobter ankommt.
  • Anerkennung ausländischer Entscheidungen
    Damit Kindern keine rechtlichen Nachteile entstehen, setzt sich der LSVD dafür ein, dass das deutsche Recht die familienrechtlichen Beziehungen der Wunscheltern zu ihrem Kind aus Leihmutterschaft anerkennt, wenn nach dem Recht des Landes, in dem die Leihmutter und ggf. ihr Mann leben, diese nicht Eltern des Kindes sind.

zum ausführlichen Positionspapier

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Petition „Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

FASD Deutschland e.V. bittet um Unterstützung seiner Petition „Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder“. Sie fordern deutlich sichtbare Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, die unmissverständlich darauf hinweisen, dass jeglicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigt.

Begründung:
Jährlich werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder geboren, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder= auf deutsch Fetale Alkohol Spektrum Störung) zusammengefaßt. Diese Kinder sind für ihr gesamtes Leben geschädigt. Ein normales Leben in der Gesellschaft ist nur für einen verschwindend geringen Teil der Menschen mit FASD möglich.

Menschen mit FASD sind ein Leben lang auf umfangreiche Unterstützung der Gesellschaft in den verschiedensten Lebensbereichen angewiesen, um ein ihren Fähigkeiten entsprechendes eigenverantwortliches Leben führen zu können.

Diese Behinderung ist zu 100% vermeidbar, wenn auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichtet wird. Prävention ist der einzige Weg! Aufklärung in Deutschland muss frühzeitig beginnen.

Daher sollten alkoholhaltige Getränke eindeutige, gut erkennbare Warnhinweise auf ihren Etiketten haben, die auf die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft hinweisen, analog den Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln.

Das Piktogramm der durchgestrichenen Schwangeren, das auf freiwilliger Basis von der Alkoholindustrie auf die Etiketten gedruckt wird, ist erheblich zu klein, um wahrgenommen zu werden, und in seiner Bedeutung nicht eindeutig.

zur Online Petition

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TabuDU – ein Brett-Spiel zur Sexualpädagogik

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Eylarduswerk hat TabuDU, ein Brett-Spiel zur Sexualpädagogik (Aufklärung, Verhütung, Einstellungen etc.) neu aufgelegt.

Gedacht ist es für eine Gruppe von Jugendlichen ab ca. 14 Jahren und eineN erwachsenEn SpielleiterIn.

TabuDu ist das einzige Brettspiel, das sich an Jungen und Mädchen wendet.

Auf dem DJHT in der letzten Woche in Düsseldorf wurde das Spiel erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt und erhielt viel positive Resonanz.

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„Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie“ am 15.05. in Holzminden

Posted on April 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 15.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie„.

Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und wesentlicher Merkmale und Konzepten der Bindung von Pflegekindern erörtert Prof. Dr. Gerhard J. Suess, wie die Sozialisation in die Pflegefamilie gefördert werden kann und gelingt.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 13.05. in Verden

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 13.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Verden bei Bremen das Seminar „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom„.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtern und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeiten.

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Leseprobe der PFAD Aktuell „Herausforderung Schule“

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat auf seiner Homepage eine Leseprobe seiner Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL 1/2017 zum Thema „Herausforderung Schule“ eingestellt.

Für Mitglieder des Landesverbandes steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download im Mitgliederbereich bereit.

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Verbesserter Schutz vor Gewalt für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung – Online-Informations- und Hilfeangebot

Posted on März 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoMädchen und Frauen mit Behinderung sind besonders häufig Opfer von Gewalt. So werden beispielsweise Frauen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen zwei bis dreimal häufiger Opfer von sexualisierter Gewalt als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung. Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projekts bietet das bundesweit einzigartige Internetportal www.mädchensicherinklusiv-nrw.de Informationen und Hilfeangebote für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und vermittelt Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon.

Das Portal ist ein leicht zugängliches Hilfe- und Beratungsangebot, dass sehr genau an den Bedürfnissen und Bedarfen der Zielgruppe orientiert ist. Es unterstützt die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankungen und trägt zu ihrem verbesserten Schutz vor Gewalt bei. Nicht nur die Inhalte sind auf die Lebenswirklichkeit der Nutzerinnen abgestimmt, sondern auch die verschiedenen Formen der Darstellung. Damit möglichst viele Betroffene das Portal nutzen können, sind die Angebote auch in Leichter Sprache und auf Türkisch beziehungsweise als Videos in Gebärdensprache verfügbar. Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts ist die Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon. Damit haben Betroffene einen direkten Draht zu den Hilfeangeboten. Das stärkt ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

www.mädchensicherinklusiv-nrw.de

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„Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?“ am 02.05. in Moritzburg

Posted on März 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren veranstaltet in Kooperation mit FASD Deutschland e.V. am am 02.05.2017 in Moritzburg den Fachtag „Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?„.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter) sowie Andreas Francke und Caroline Sicking (Junge Erwachsene mit FASD – Übergang und Perspektiven) werden auch fünf interessante Workshops angeboten.

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EFZA: Dossier „Adoptionen in Deutschland“

Posted on März 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen |

Auf der Homepage des Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA) ist nun das neue Dossier „Adoptionen in Deutschland“ in kompletter sowie in einer Kurzfassung zugänglich.

Das Dossier stellt eine erste Bestandsaufnahme zu zentralen Bereichen des Adoptionswesens in Deutschland dar. Es informiert über wichtige Entwicklungen der nationalen und internationalen Anzahl an Adoptionen und gibt einen Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Strukturen sowie über die Prozesse von Adoptionsvermittlungen im Inland sowie über die Durchführung von internationalen Adoptionsvermittlungsverfahren.

Weitere vom EFZA in Auftrag gegebene Expertisen:

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BGH: Adoptionsrecht nicht miteinander verheirateter und nicht verpartnerter Lebensgefährten

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass eine mit ihrem Lebensgefährten weder verheiratete noch in einer Lebenspartnerschaft lebende Person dessen Kind nicht annehmen kann, ohne dass zugleich das Verwandtschaftsverhältnis zwischen ihrem Lebensgefährten und dem Kind erlischt.

XII ZB 586/15 – Beschluss vom 8. Februar 2017

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TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

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Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“

Posted on März 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“ vom 10.03.2017 auf SZ-Online.de äußert sich Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, zur geplanten Vereinfachung des Adoptionsrechts.

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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Selbsthilfegruppe Adoption gründet sich in Marburg

Posted on März 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In Marburg will sich eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich um das Thema Adoption dreht. Diese Gruppe soll sowohl offen sein für Adoptierte als auch für Adoptiveltern und für Herkunftseltern. In jeder dieser drei Positionen können sich Probleme ergeben, die mit dem persönlichen Umgang mit der eigenen Adoption zu tun haben.

Die Selbsthilfegruppe soll sowohl der gegenseitigen Unterstützung, dem Erfahrungsaustausch und der Hilfe bei der Suche nach den Herkunftseltern dienen, als auch bei Identitätskrisen helfen und Vernetzung untereinander ermöglichen. Die Treffen der Gruppe sollen einmal monatlich stattfinden.

Interessierte können sich in Marburg an die Selbsthilfekontaktstelle wenden unter den Telefonnummern
06421/1769936 (Frau Hilgenbrink) und 1769934 (Herr Sander).

Bei der Selbsthilfekontaktstelle erhalten InteressentInnen auch nähere Informationen zum Thema Selbsthilfe allgemein und Antworten auf Fragen zu bestimmten Selbsthilfegruppen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Selbsthilfekontaktstelle bietet persönliche und telefonische Beratungsgespräche an, unterstützt beim Aufbau neuer Selbsthilfegruppen und vermittelt weitere nützliche Hilfsangebote.

Quelle: Presseinformation der Selbsthilfekontaktstelle Marburg

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Reportage: Ich wurde als Baby ausgesetzt

Posted on März 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

logoMiriam Stein wurde als Neugeborenes in Südkorea ausgesetzt und dann nach Deutschland adoptiert. Sie schreibt auf GRAZIA-magazine.de im Artikel „Reportage: Ich wurde als Baby ausgesetzt“ darüber, wie lange es dauerte, bis sie ihr Schicksal akzeptieren konnte.

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Artikel: „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Westfalenpost berichtet im Artikel „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“ vom 28.02.2017 von den Plänen von Union und SPD, das Adoptionsverfahren in Deutschland zu erleichtern und auch ältere Bewerber anzuerkennen.

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände formuliert Positionspapier für 2017

Posted on Februar 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logologo_rt_2016Mit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulieren ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28.-30.03.2017 in Düsseldorf informiert der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände in Halle 4 an Stand A45 über seine Arbeit und lädt zu einem Workshop zum Thema „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG) ein.

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Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

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Berlin: Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte

Posted on Februar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Adoptionsdienst Berlin von Caritas und Immanuel Diakonie bietet Unterstützung beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte an. Hierfür werden interessierte Betroffene gesucht. Von Dezember 2016 bis Juni 2017 werden die ersten Termine von Fachleuten begleitet. Danach ist vorgesehen, dass sich die Selbsthilfegruppe eigenständig organisiert und in Eigenregie fortgeführt wird.

Viele Menschen, die adoptiert sind, stellen sich Fragen nach ihrer Herkunft und den Motiven zur Adoptionsfreigabe durch ihre leiblichen Eltern. Wer bin ich wirklich? Wurde ich abgeschoben? Warum haben mir meine Adoptiveltern nichts über meine leiblichen Eltern erzählt? Soll ich als Erwachsener Kontakt zu meinen leiblichen Eltern suchen?

Das sind nur einige Fragen, die viele erwachsene Adoptierte bewegen. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Umgang mit dem Thema Adoption kann die Sicht auf die Lebensgeschichte verändern. So kann sich mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen entwickeln.

Die Selbsthilfegruppe im Aufbau wird durch zwei erfahrene Fachkräfte unterstützt. Zur der offenen Gruppe können jederzeit Interessierte hinzu kommen.  Die Treffen finden beim Adoptionsdienst Berlin im Caritas Beratungszentrum Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin statt.

Die nächsten Termine sind am: 20.02.2017, 06.03.2017, 03.04.2017, 08.05.2017, 05.06.2017 (jeweils montags 19.00 bis 20.30 Uhr).

Als Aufwandsentschädigung wird ein Beitrag zwischen 2.- und 10.- Euro (nach Selbsteinschätzung) pro Abend erbeten.

Kontakt:  Telefon: 030 86 00 9 – 222  E-Mail: mail@adoptionsdienst.de

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Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

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„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

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Ihre Erfahrungen zählen! PFAD Umfrage zum Thema „Umgänge in besonderen Situationen“

Posted on Februar 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die nächste Ausgabe der Fachzeitschrift PFAD wird sich mit Umgängen in besonderen Situationen beschäftigen, deshalb möchte die PFAD Redaktion gerne wissen, welche Erfahrungen Pflege- und Adfoptiveltern haben mit Besuchskontakten in besonderen Umgebungen, etwa Einrichtungen von Therapie, Psychiatrie oder Justizvollzug, begleiteten Umgängen, der Kontaktgestaltung mit behinderten Herkunftseltern, virtuellen Kontakten, Familienfeiern mit der ganzen Herkunftsfamilie oder ähnlichen, nicht alltäglichen Begegnungen.

Die Redaktion stellt aus den eingegangenen, anonymisierten Erfahrungsberichten einen Artikel zusammen, der zeigen soll, was Pflege- und auch Adoptiveltern alles ermöglichen, um die Kontakte ihres Pflegekindes zu seiner Familie zu gewährleisten, wie die Kinder damit umgehen und wie sie dabei gut begleitet werden können.

Bitte senden Sie Ihre Kurzbeiträge bis zum 31. März an redaktion@pfad-bv.de.

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PFAD 1/2017: „Psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logotitelbild20pfad1_2017_th250PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial: „Unsere erste Ausgabe in diesem Jahr greift das Thema psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkindern auf. Eine herausfordernde Aufgabe für Pflege- und Adoptiveltern.
Sind die psychischen Auffälligkeiten des Kindes bei der Aufnahme bekannt, stellen sich Fragen: Wie werden wir im Familienkreis damit umgehen können? Finden wir die Balance zwischen verständnisvoller Rücksicht und motivierender Anforderung?
Wie geht es Pflege- und Adoptiveltern, die im Laufe der Zeit Auffälligkeiten feststellen, die nicht mehr mit Verhaltensstörungen und Entwicklungsverzögerungen zu erklären sind, sondern auf ein psychisches Problem hinweisen? Für die Kinder und Jugendlichen müssen die passenden Behandlungen und Therapien gefunden werden und die Familie muss in die neue Herausforderung – ein psychisch krankes Kind zu betreuen – hineinwachsen. Ein gutes Netzwerk von Jugendamt, Ärzten und Therapeuten trägt wesentlich dazu bei. Die beste Voraussetzung, um die psychische Problematik zu bewältigen, ist eine stabile und verlässliche Pflege- oder Adoptivfamilie.“

Einige Inhalte:

  • Regina Taurines, Marcel Romanos: Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen bei Pflege- und Adoptivkindern
  • Bindung und Psychosomatik aus Sicht des Kinder- und Jugendpsychiaters Karl Heinz Brisch: Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit – alles nur Einbildung?
  • Mira Vasileva, Franz Petermann: Posttraumatische Belastungssymptome von Pflegekindern im Vorschulalter: Ergebnisse einer Online-Studie
  • Carmen Thiele: Zwischen Alltagssorge, elterlichem Engagement und rechtlichen Nebelschwaden
  • Ingrid Drißl: Was bringt das Adoptivkind mit, was kann die Adoptivfamilie mitgeben und entwickeln?
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche von Pflegekindern nach Eintritt der Volljährigkeit

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

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Telefonische Expertensprechstunde „Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD“ am 15.02.

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. Über neue bzw. geänderte sozialrechtliche Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde.

Seit Anfang 2017 hat sich in der Sozialgesetzgebung einiges getan – Bundesteilhabegesetz, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung – mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Welche Teilhabeleistungen dafür beantragt werden können, darüber informiert und berät
Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

am Mittwoch, den 15. Februar 2017
von 10-12 Uhr
unter der Rufnummer 02244/ 877 32 40

Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“ von Bea Menger neu erschienen. Das Buch schildert die Erfahrungen einer Pflegemutter, die ihr Pflegekind mit FAS vom Baby- bis ins Erwachsenenleben begleitete. Anhand der einzelnen Lebensabschnitte werden typische Verhaltensmerkmale von FAS aufgezeigt. Zur besseren Förderung des Kindes wird für eine frühe Diagnosestellung plädiert. Ein Buch nicht nur für Eltern von Kindern mit FASD.

nähere Informationen

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Vorankündigung: „FASD – unberechenbar!? am 29./30.09.2017 in Hamburg

Posted on Februar 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas Thema „FASD – unberechenbar!?“ der Fachtagung 2017 des FASD Deutschland e.V. stellt viele Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Es gibt nicht die Behandlungsmethode oder Vorgehensweise bei der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD)! Therapien, Schulbesuch, Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten  müssen individuell angepasst werden. Was bei dem einen passt, passt noch längst nicht bei dem anderen, unberechenbar eben.

Am 29./30.09.2017 werden in Hamburg-Bergedorf hierzu Vorträge und Parallelvorträge stattfinden.

zur Vorankündigung

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Europäisches Parlament plant grenzübergreifende Anerkennung von Adoptionen

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen |

logoUm das Kindeswohl zu schützen, drängen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu, alle EU-Länder zu verpflichten, Adoptionsentscheidungen gegenseitig automatisch anzuerkennen. In einer am Donnerstag angenommenen Entschließung schlagen sie vor, einen europäischen Adoptionsvertrag zu schaffen, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung zu beschleunigen.

In der Resolution fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Gesetzesvorschläge zur automatischen grenzübergreifenden Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsentscheidungen, d. h. von Adoptionen, bei denen die Adoptiveltern und das Kind oder die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in demselben Land haben, vorzulegen. Gemäß dem Haager Übereinkommen gilt die Anerkennung von Adoptionen in allen Unterzeichnerstaaten (einschließlich aller EU-Mitglieder) automatisch, betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Eltern des adoptierten Kindes aus verschiedenen Ländern kommen.

Europäischer Adoptionsvertrag und „Leitlinien für bewährte Verfahren“
Die Abgeordneten schlagen die Schaffung eines europäischen Adoptionsvertrags vor, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung innerstaatlicher Adoptionen EU-weit zu beschleunigen. Sie sprechen sich ebenfalls für die Ausarbeitung gemeinsamer Mindestnormen für Adoptionen aus, allerdings nicht als gesetzliche Vorschriften, sondern vielmehr als „Leitlinie für bewährte Verfahren“.

Der Berichterstatter Tadeusz Zwiefka (EVP, PL) sagte: „Jede Adoption sollte das Wohl des Kindes wahren, wobei die besonderen Umstände jedes einzelnen Falls berücksichtigt werden müssen. Da eine Adoption dem Kind ein liebevolles, fürsorgliches und stabiles Umfeld bieten sollte, fordern wir die Europäische Kommission auf, im Bereich der Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsverträgen Maßnahmen zu ergreifen, damit Familien mit adoptierten Kindern Rechtssicherheit beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat haben.“

Abbau bürokratischer Hürden
Familien mit Adoptivkindern aus dem eigenen Land sind noch immer mit rechtlichen und Verwaltungshindernissen konfrontiert, wenn sie von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen ziehen – zum Beispiel mit Schwierigkeiten bei der Einschulung oder der ärztlichen Versorgung, wenn nicht zuvor zusätzliche rechtliche Schritte unternommen werden, um die Erziehungsberechtigten festzustellen.

Die Entschließung wurde mit 533 Stimmen angenommen, bei 41 Gegenstimmen und 72 Enthaltungen. Sie bedeutet keine Verpflichtung für die EU-Kommission, auch wirklich Legislativvorschläge vorzulegen. Eine Ablehnung muss sie aber begründen.

Des Weiteren betrifft die Resolution ausschließlich das individuelle Eltern‑Kind‑Verhältnis. Mitgliedstaaten werden nicht verpflichtet, besondere Rechtsverhältnisse zwischen den Adoptiveltern anzuerkennen.

Mehr dazu in den Hintergrundinformationen (auf Englisch).

Quelle: Europäisches Parlament vom 02.02.2017

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„Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“ am 18.03. in Freiburg

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“.

Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg erörtert typische Verläufe in der jugendlichen Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern mit ihren Problemen und Chancen sowie die Verselbstständigung und den Übergang ins Erwachsenenalter anhand wissenschaftlicher Grundlagen und vielen Beispielen aus seiner Praxis.

nähere Informationen

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Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

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Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

Posted on Februar 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoGemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.02.2017:

Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Köln, 03. Februar 2017. Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler erklärt: „Wir haben heute von fast überall Zugriff auf das Internet. Das eröffnet unzählige spannende Möglichkeiten, schafft aber auch neue Herausforderungen. Gerade Jugendliche müssen lernen, das Netz selbstbestimmt und im richtigen Maß zu nutzen. Sonst besteht die Gefahr, dass für das reale Leben neben dem virtuellen kein Platz mehr bleibt. Mittlerweile sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011. Eine unserer zentralen Aufgaben besteht deshalb darin, Medienkompetenz vorzuleben und aktiv zu vermitteln.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Online sein ist für Jugendliche wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Dabei gibt es bei der Nutzung von Computerspielen und Internet besonders bei der jüngeren Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren deutliche Geschlechtsunterschiede: so nutzen 84,3 Prozent der Mädchen täglich Soziale Netzwerke, gleichaltrige Jungen zu 77,2 Prozent. Dagegen spielen 36,2 Prozent der männlichen Jugendlichen täglich Computerspiele, bei den gleichaltrigen Mädchen sind dies nur 11,3 Prozent. Die Zahlen bestätigen, wie wichtig es ist, Jugendlichen die Risiken der exzessiven Nutzung von Internet, Smartphones und Computerspielen aufzuzeigen. Darüber hinaus gilt es, Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen für ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.“

Gemeinsam Zeit zu verbringen ist für Familien wichtig. Damit – rund um Smartphone, Computerspiele und Soziale Netzwerke – diese Familienzeit für Eltern und Kinder gelingt, empfiehlt die BZgA Eltern, folgende Punkte zu beachten:

  • WANN? Mit dem Kind Zeitvereinbarungen treffen. Zeitkonten, wie zum Beispiel acht Stunden Spielzeit pro Woche, können gemeinsam geplant werden.
  • WAS? Gemeinsam festlegen, welche Angebote Kinder nutzen können. Dabei ist der Jugendschutz zu beachten. Einige Soziale Netzwerke sind beispielsweise zwar ab 13 Jahren erlaubt, werden aber von Pädagogen erst wesentlich später zur Nutzung empfohlen.
  • WO? Der Standort des PCs oder die Nutzungsorte des Smartphones haben großen Einfluss darauf, wann und wie Kinder und Jugendliche sie nutzen.
  • WAS SONST? Je abwechslungsreicher die Familienzeit gestaltet ist, umso zugänglicher sind Kinder und Jugendliche für andere Erlebnisse als online zu sein.

Präventionsangebote der BZgA im Überblick

Die Materialien können kostenlos bestellt werden bei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

Ein Faktenblatt zur BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ ist unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/ zu finden.

Die neuen Studiendaten stehen als ‘Teilband Computerspiele und Internet‘ der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download zur Verfügung.

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Einladung zu einer Auszeit für Adoptiv – und Pflegeeltern am 29.04. in Koberg

Posted on Februar 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zeit zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade für Adoptiv – und Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Diese Familien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Kinder Teil ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinken zu können, weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal nur seinen ganz eigenen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können, einmal nur für sich ganz allein da zu sein. Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg, der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, hat maßgeblich dazu beigetragen. Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg lädt Adoptiv – und Pflegeeltern zum Malworkshop „Gemeinsam neue Wege gehen“ ein. Unter der fachlichen Anleitung der freischaffenden Künstlerin sowie Kunst – und Kreativtherapeutin Hanny Barth (www.nordgalerie.com), haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein individuelles Kunstwerk zu gestalten.

Vorkenntnisse oder besonderes Talent zum Malen und Zeichnen sind nicht erforderlich – jeder wird mit einem tollen Bild nach Hause gehen. Der Workshop findet am Sonnabend, 29. April 2017 von 10 Uhr bis 18 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“, Koppelkaten 7 in 23881 Koberg statt.

Die Kosten für Künstlerin und Raum trägt der Verein. Getränke werden gestellt, es wird darum gebeten, etwas für ein Mittagsbuffet mitzubringen. Der Eigenanteil für die Materialkosten beträgt 30 Euro pro Teilnehmer für Leinwand, Farben und andere Materialien.

Die Anmeldung erfolgt bitte verbindlich bis zum 31.März 2017 an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de oder telefonisch unter 04536-9979264.

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16. Internationale Bindungskonferenz vom 29.09. – 01.10.2017 in Ulm

Posted on Januar 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 16. Internationale Bindungskonferenz wird sich um das Thema „Die Macht von Gruppenbindungen – Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus“ drehen. Dazu lädt PD Dr. med. Karl Heinz Brisch vom 29.09. – 01.10.2017 nach Ulm ein.

Ein Säugling entwickelt in unserer Kultur anfangs nur zu wenigen Personen – in der Regel zu seinen Eltern – Bindungsbeziehungen. Im Laufe seines Lebens gewinnen Bindungserfahrungen in Gruppen immer mehr an Bedeutung, etwa in der erweiterten Familie, ebenso in Krippe, Kindergarten, Schule, Peer-Gruppen in der Adoleszenz, Arbeitsgruppen im Berufsleben, in Vereinen, Parteien, Religionsgemeinschaften.

Menschen können diese Gruppenbindungen als eine große Ressource und emotionale Sicherheit erleben, wie in der Pädagogik, in Selbsthilfegruppen, oder in der Gruppen-Psychotherapie.

Die Bindungsbeziehungen in und an Gruppen können aber auch gestört sein. Hierbei spielt die Psychodynamik innerhalb der Gruppe eine große Rolle. Gruppen können zur eigenen Angstabwehr andere Gruppen stigmatisieren und Kontrolle sowie Gewalt ausüben. Es kann zur Bildung von bösartigen Vorurteilen, Fanatismus und Radikalisierung kommen, was bis zum terroristischen Kampf gegen andere führen kann, die nicht der eigenen Gruppe angehören.

Welche Faktoren schützen? Wie können neue, sichere Beziehungen in Gruppen aufgebaut werden? Was müssen aufnehmende Pflege- und Adoptivfamilien wissen, damit ein Kind nach Gewalterfahrungen – etwa in Sekten – eine sichere Bindung entwickeln kann? Wie entsteht Radikalisierung in Gruppen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für diese Menschen hilfreich, die aus Gruppen aussteigen wollen, in denen sie traumatisiert wurden?

Die Konferenz wird sich mit den heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung und Gruppe auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte Forscher und Kliniker aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der gesunden Entwicklung in Gruppen sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach emotionalen Traumatisierungen in Gruppen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die kranke Menschen nach emotionaler Gewalterfahrung in Gruppen in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogInnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, PhysiotherpeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen und PolitkerInnen.

nähere Informationen

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Artikel über Adoptionen aus Thailand

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Zwei Runden Mensch ärgere dich nicht“ in der Mittelbayerischen vom 28.01.2017 berichtet ein Paar aus dem Kreis Kelheim vom bürokratischen Aufwand bei der Adoption ihrer beiden Kinder aus Thailand.

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„– STOPP! – Ich kann nicht mehr! Von Kräftefressern, Stressauslösern und Ressourcen“ am 11.03. bei Bamberg

Posted on Januar 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. veranstaltet in Kooperation mit PFAD FÜR KINDER Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Bamberg und Umgebung e.V. am 11.03.2017 einen Regio-Fachtag Nord in Oberhaid (Lks. Bamberg) zum Thema: „– STOPP! – Ich kann nicht mehr! Von Kräftefressern, Stressauslösern und Ressourcen“.

Als Pflege- und Adoptiveltern sind Sie in Ihrem Erziehungsalltag mit oft sehr vielfältigen und vielschichtigen Gefühlen und Reaktionen konfrontiert. Überlastung und Erschöpfung sind häufig die Folgen. Auf dem Regio-Fachtag erhalten Sie Anregungen und Ideen, wie Sie Ihre psychische Widerstandskraft (Resilienz) stärken können. Sie lernen Ihre individuellen Energiequellen besser kennen und erhalten praktische Tipps zur Stressreduzierung.

Anmeldeschluss ist der 26.02.

Veranstaltungsflyer

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TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

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Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

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EGMR verurteilt Russland wegen Adoptionsverbot für US-Paare

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Berliner Zeitung berichtet am 17.01.2017 im Artikel „Adoptionsverbot für US-Paare – Menschenrechtsgericht verurteilt Russland“ von einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, nach der das seit 2013 geltende Adoptionsverbot für US-Bürger („Dima-Jakowlew-Gesetz“) der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht.

Die klagenden US-Staatsbürger und russischen Kinder hatten sich in der Schlussphase des Adoptionsverfahrens befunden, als das umstrittene Verbot kurzfristig in Kraft trat (wir berichteten). Die Paare sollen nun Schadensersatz erhalten.

Etwas anders beurteilt Sputnik Deutschland in ihrem Artikel „EGMR verurteilt Verbot von Adoption russischer Kinder für US-Bürger“ vom 17.01.2017 die Rechtmäßigkeit des Urteils.

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