Bewerber

TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

nähere Informationen

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Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“

Posted on März 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“ vom 10.03.2017 auf SZ-Online.de äußert sich Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, zur geplanten Vereinfachung des Adoptionsrechts.

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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Artikel: „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Westfalenpost berichtet im Artikel „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“ vom 28.02.2017 von den Plänen von Union und SPD, das Adoptionsverfahren in Deutschland zu erleichtern und auch ältere Bewerber anzuerkennen.

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Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

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Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

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Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

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„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

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TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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Europäisches Parlament plant grenzübergreifende Anerkennung von Adoptionen

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen |

logoUm das Kindeswohl zu schützen, drängen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu, alle EU-Länder zu verpflichten, Adoptionsentscheidungen gegenseitig automatisch anzuerkennen. In einer am Donnerstag angenommenen Entschließung schlagen sie vor, einen europäischen Adoptionsvertrag zu schaffen, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung zu beschleunigen.

In der Resolution fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Gesetzesvorschläge zur automatischen grenzübergreifenden Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsentscheidungen, d. h. von Adoptionen, bei denen die Adoptiveltern und das Kind oder die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in demselben Land haben, vorzulegen. Gemäß dem Haager Übereinkommen gilt die Anerkennung von Adoptionen in allen Unterzeichnerstaaten (einschließlich aller EU-Mitglieder) automatisch, betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Eltern des adoptierten Kindes aus verschiedenen Ländern kommen.

Europäischer Adoptionsvertrag und „Leitlinien für bewährte Verfahren“
Die Abgeordneten schlagen die Schaffung eines europäischen Adoptionsvertrags vor, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung innerstaatlicher Adoptionen EU-weit zu beschleunigen. Sie sprechen sich ebenfalls für die Ausarbeitung gemeinsamer Mindestnormen für Adoptionen aus, allerdings nicht als gesetzliche Vorschriften, sondern vielmehr als „Leitlinie für bewährte Verfahren“.

Der Berichterstatter Tadeusz Zwiefka (EVP, PL) sagte: „Jede Adoption sollte das Wohl des Kindes wahren, wobei die besonderen Umstände jedes einzelnen Falls berücksichtigt werden müssen. Da eine Adoption dem Kind ein liebevolles, fürsorgliches und stabiles Umfeld bieten sollte, fordern wir die Europäische Kommission auf, im Bereich der Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsverträgen Maßnahmen zu ergreifen, damit Familien mit adoptierten Kindern Rechtssicherheit beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat haben.“

Abbau bürokratischer Hürden
Familien mit Adoptivkindern aus dem eigenen Land sind noch immer mit rechtlichen und Verwaltungshindernissen konfrontiert, wenn sie von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen ziehen – zum Beispiel mit Schwierigkeiten bei der Einschulung oder der ärztlichen Versorgung, wenn nicht zuvor zusätzliche rechtliche Schritte unternommen werden, um die Erziehungsberechtigten festzustellen.

Die Entschließung wurde mit 533 Stimmen angenommen, bei 41 Gegenstimmen und 72 Enthaltungen. Sie bedeutet keine Verpflichtung für die EU-Kommission, auch wirklich Legislativvorschläge vorzulegen. Eine Ablehnung muss sie aber begründen.

Des Weiteren betrifft die Resolution ausschließlich das individuelle Eltern‑Kind‑Verhältnis. Mitgliedstaaten werden nicht verpflichtet, besondere Rechtsverhältnisse zwischen den Adoptiveltern anzuerkennen.

Mehr dazu in den Hintergrundinformationen (auf Englisch).

Quelle: Europäisches Parlament vom 02.02.2017

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Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

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Artikel über Adoptionen aus Thailand

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Zwei Runden Mensch ärgere dich nicht“ in der Mittelbayerischen vom 28.01.2017 berichtet ein Paar aus dem Kreis Kelheim vom bürokratischen Aufwand bei der Adoption ihrer beiden Kinder aus Thailand.

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TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

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Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

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Keine deutschen Adoptionen mehr aus Nepal

Posted on Januar 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat als Zulassungs- und Aufsichtsbehörde mit Bescheid vom 7. November 2016 die besondere Zulassung zur Vermittlung von Kindern aus dem Herkunftsstaat Nepal zu Lasten der anerkannten Auslandsvermittlungsstelle „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ widerrufen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2010 waren keine neuen Bewerbungen mehr angenommen worden, nachdem es in Nepal zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ hat aktuell die Zulassung zur Auslandsvermittlung für die Herkunftsstaaten Bulgarien, Lettland, Polen, die Russische Föderation, Taiwan, Thailand und Tschechien.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 12.01.2017

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Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

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KomDat Jugendhilfe 03/2016 erschienen

Posted on November 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die aktuelle Ausgabe von KomDat Jugendhilfe 03/2016 beschäftigt sich wieder mit Ergebnissen aktueller Analysen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik:

Das vorliegende Heft konzentriert sich auf die Bedeutung des Migrationshintergrunds junger Menschen und deren Familien in der KJH-Statistik.

Einer der Beiträge zeigt „Unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik“ und zeigt aktuelle Herausforderungen für die Jugendhilfe auf.

Ein weiterer Artikel widmet sich „Adoptivkindern mit Zuwanderungsgeschichte“ und den unterschiedlichen Entwicklungen bei den Adoptionsformen. Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Auslandsadoptionen in den letzten Jahren, wobei auch die Herkunftsgebiete der Kinder und Jugendlichen, das Alter der angenommenen Minderjährigen und die Verbreitung dieser Adoptionsform in den Bundesländern beachtet werden.

zum Download von KomDat Jugendhilfe 03/2016

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PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, haben den PFAD Bundesverband e.V. veranlasst, für seine aktuellsten vier Broschüren bis zum Jahresende 2016 gestaffelte Preise anzubieten:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste

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Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro, ab 50 Stück 2 Euro pro Heft berechnet. Unter 25 Stück kosten die Broschüren wie bisher je Exemplar 3 Euro.
Zuzüglich Versandkosten zu bestellen bei: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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PFAD 4/2016: „40 Jahre im Einsatz für Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit einer Sonderausgabe unserer PFAD-Zeitschrift runden wir das Jubiläumsjahr zum 40-jährigen Bestehen des PFAD Bundesverbandes ab.

Das Jubiläumsheft liegt dank der großzügigen Unterstützung des Schulz-Kirchner-Verlages bunter und umfangreicher als üblich vor Ihnen. Es bietet einen Rückblick auf die abwechslungsreichen Feierlichkeiten gemeinsam mit vielen Gästen im Centre Mon Bijou in Berlin. Die Ausstellung „PFAD ist bunt“ zeigt eindrucksvoll das Engagement des PFAD-Verbandes. Von der Ortsgruppe über die Landesverbände bis zum Bundesverband spiegelt es den persönlichen Einsatz der vielen aktiven Ehrenamtlichen für selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Pflege- und Adoptivfamilien wider.

Einige Inhalte:

  • „Auf die nächsten 40 Jahre!“ Jubiläumsveranstaltung des PFAD Bundesverbands am 16.09.2016 im Centre Monbijou, Berlin
  • Glückwünsche
  • Dagmar Trautner: Meilensteine – Stolpersteine
  • Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig
  • August Huber: Warum sollen sich Pflege- und Adoptivfamilien zusammenschließen?
  • Arnold Lohaus, Nina Heinrichs, u.a.: Zur Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes
  • Unsere Ausstellung: PFAD ist bunt

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Neues Magazin des BMFSFJ: „Blickwechsel Adoption“

Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen |

Das Bundesfamilienministerium hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Blickwechsel Adoption“ veröffentlicht.

Adoption ist ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft. Nach wie vor ist es zugleich ein Tabuthema, insbesondere für die Frauen, die ihr Kind zur Adoption freigeben. Das Magazin „Blickwechsel Adoption“ ermöglicht einen neuen, anderen Blick auf Adoption. Sie wird hier aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und ein einfühlsamer Zugang zum Thema eröffnet.

Neben vielen anderen Fachleuten und Betroffenen hat auch Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, einen Beitrag beigesteuert: „Wissen, wo man herkommt!“.

Das Magazin kann bestellt werden, steht aber auch zum Download zur Verfügung.

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Adoptivbewerber-Informationsabend am 31.10. in Hamburg

Posted on September 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Veranstaltungen |

Der PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e.V., bietet am 31.10. in der Fuhlsbüttler Str. 769 einen Informationsabend für Adoptivbewerber an.

Von 19.30 bis 21.30 Uhr erläutern die Referentinnen Lenore Wittig und Stephanie Themlitz das Adoptionsverfahren und beantworten die Fragen der InteressentInnen.

Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 – 59 49 00 wird gebeten.

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Buchtipp: „Herzwurzeln“ – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on September 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Mabuse Verlag ist das neue Kinderfachbuch von Schirin Homeier und Irmela Wiemann: „Herzwurzeln – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder“ erschienen.

„Herzwurzeln“ ist ein Ratgeber für Adoptiv- und Pflegekinder und alle, die diesen Kindern nahestehen. Das Buch ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil wird die Geschichte vom Pflegekind Jannik und vom Adoptivkind Ayana mit vielen Bildern erzählt.

Mit zahlreichen Informationen wenden sich Jannik und Ayana im zweiten Teil direkt an das Leserkind und erzählen, wie ihre Geschichte weiterging. Auch andere Kinder kommen zu Wort. Dazu erklärt Frau Braun vom Jugendamt die spezielle Lebenssituation von Adoptiv- und Pflegekindern. Es werden Möglichkeiten der Biografiearbeit mit Kindern aufgezeigt.

Der dritte Teil des Buches ist ein kurzer Ratgeberteil für die Erwachsenen. Die Autorinnen geben Tipps für leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern und Fachkräfte, also für alle, die mit Adoptiv- oder Pflegekindern leben oder arbeiten.

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Gute Chancen für Adoptivbewerber in Pforzheim

Posted on September 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen |

In Pforzheim werden noch Adoptionsbewerber benötigt. Davon berichtet der Artikel „Mama und Papa dringend gesucht: Mangel an Adoptiveltern“ aus der Pforzheimer Zeitung vom 07.09.2016.

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Artikel über den PFAD Ortsverein in Worms

Posted on September 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Die Wormser Zeitung berichtet im Artikel „Mit Problemen nicht alleine vom 06.09.2016 vom Sommerfest der Wormser PFAD Gruppe, an dem auch Dr. Johannes Rupp, der Vorsitzende des PFAD Landesverbandes Rheinland-Pfalz teilnahm:

Der Verein setzt sich ein als „Interessenvertretung der Pflegeeltern gegenüber der Politik, als Vermittler zwischen Eltern und Ämtern und als Plattform für die Eltern untereinander. „Einfach, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein mit den Problemen dazustehen“, sagen Karsten Krußmann und Kajo Reuber. Für die Möglichkeit zu diesem Erfahrungsaustausch kommen Eltern aus der ganzen Region nach Worms, erzählen die Vorsitzenden.“

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Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

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Seminarprogramm 2017 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2017 liegt vor. Es werden Seminare in Würzburg, Holzminden, Aurich, Lüneburg, Freiburg, Trier, Bad Tölz, Sylt, Dresden, Verden (bei Bremen), Berlin, Berlin/Bernau, Aalen, Düsseldorf, Magdeburg und Pforzheim angeboten. Inhaltlich haben die Seminare in diesem Jahr die Schwerpunkte „Rechtliche Grundlagen“ und „Pflegekinder in familiengerichtlichen Verfahren“.

Bereits zum dritten Mal wird auch wieder eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

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Warten auf ein Adoptivkind

Posted on August 31, 2016. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Im Artikel „Eine Familie aus Porta Westfalica erzählt, wie schwer das Warten auf ein Adoptivkind ist“ aus dem Mindener Tageblatt vom 31.08.2016 berichtet ein Bewerberpaar von seinen Erfahrungen.

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PFAD 3/2016: „Pflege- und Adoptivkinder werden erwachsen: gestern – heute – morgen“

Posted on August 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Sommerausgabe des Jubiläumsjahrgangs der PFAD Fachzeitschrift gibt Einblick in das Thema „Pflege- und Adoptivkinder werden erwachsen: gestern – heute – morgen„. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Margit Huber: … das hört nicht mit 18 auf, das geht einfach weiter …“ Pflegeeltern bleiben der Fixpunkt im Leben ihrer Kinder
  • Irmela Wiemann: Wenn Pflege- und Adoptivkinder erwachsen werden
  • Severine Thomas: Junge Menschen vertreten ihre Rechte im Übergang aus stationären Erziehungshilfen – Hearing mit Care Leavern im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche volljährig werdender Pflegekinder

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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256 Adoptionen in Hessen 2015

Posted on August 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

m Jahr 2015 wurden in Hessen 256 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren 19 oder 7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatten 8 von 10 der adoptierten Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Hälfte der adoptierten Kinder wurde vom Stiefvater oder von der Stiefmutter und rund 30 Prozent von familienfremden Personen angenommen. 20 Prozent der Adoptiveltern waren mit dem Kind bzw. Jugendlichen verwandt.

2015 waren gut 39 Prozent der adoptierten Kinder jünger als drei Jahre, 14 Prozent waren zwischen drei und fünf Jahre und 23 Prozent zwischen sechs und elf Jahre alt. Zwölf Jahre oder älter waren weitere 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Bei 60 Prozent der adoptierten Kinder war der abgebende Elternteil ledig. In jeweils 4 Prozent der Fälle war der Familienstand der abgebenden Eltern verheiratet bzw. lebten die Eltern in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Weitere 17 Prozent waren geschieden oder lebten getrennt. Bei den übrigen 16 Prozent der Adoptionen waren die Eltern tot oder der Familienstand der abgebenden Eltern war unbekannt oder verwitwet.

Am Jahresende 2015 waren 45 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Demgegenüber lagen den Trägern von Adoptionen 337 Adoptionsbewerbungen vor. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 10.08.2016

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Zentrum für Adoptionen e. V. darf keine Auslandsadoptionen mehr vermitteln

Posted on August 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit Bescheid vom 23. Juni 2016 hat die Zentrale Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle „Zentrum für Adoptionen e.V.“ als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle zum 30. Juni 2016 widerrufen.

Gleichzeitig wurden die besonderen Zulassungen zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus der Russischen Föderation und Kasachstan ebenfalls mit Wirkung ab 30. Juni 2016 widerrufen.

Damit darf die Vermittlungsstelle ab 1. Juli 2016 keine Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Derzeit noch nicht abgeschlossene Vermittlungsverfahren werden von der Zentralen Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg weitergeführt. Die Akten über alle abgeschlossenen Verfahren werden dort archiviert.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 03.08.2016

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Anstieg der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2015

Posted on August 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 99 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16 Adoptionen bzw. 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
53 der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren Mädchen (53,5 Prozent).

Mehr als die Hälfte (56,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 16 Kinder (16,2 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 15 Kinder (15,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 12 Kinder bzw. Jugendliche (12,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

In rund zwei Drittel der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern ver-wandt (69 bzw. 69,7 Prozent). Von diesen Kindern waren 61 (88,4 Prozent) jünger als sechs Jahre. 11 der 12 adoptierten Kinder über 12 Jahre wurden von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stief-mutter adoptiert.
Alle adoptierten Kinder hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.

Am Jahresende 2015 waren 34 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor wa-ren es 69 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 125 Adoptions-bewerbungen vor (Ende 2014: 135 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2015 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen vier mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2014: zwei Adoptivelternpaare).

Quelle: Thüringer Landesamtes für Statistik vom 05.08.2016

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Hamburg will mehr schwule und lesbische Pflegeeltern

Posted on August 3, 2016. Filed under: Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Hamburg will mehr schwule und lesbische Pflegeeltern“ im Hamburger Abendblatt vom 03.08.2016 wirbt die Senatorin Melanie Leonhard um Pflegeeltern aus der schwul-lesbischen Community.

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2015 erneut gesunken

Posted on August 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Sachsen-Anhalt 91 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert, 54 Jungen und 37 Mädchen. Im Vergleich zum Jahr 2014 sank die Zahl der Adoptionen um 10 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren über die Hälfte (50 Kinder) der Kinder unter 3 Jahre alt, 7 Kinder waren zwischen 3 und unter 6 Jahren, 18 Kinder zwischen 6 und unter 12 Jahren und 16 Kinder waren 12 Jahre und älter.

Zu Beginn der Adoptionspflege bzw. des Adoptionsverfahrens waren je ein Drittel der Kinder bei einem leiblichen Elternteil mit Stiefelternteil bzw. neuem Partner/Partnerin oder im Krankenhaus (nach der Geburt) untergebracht und in 18 Prozent der Fälle lebte das Kind in einer Pflegefamilie.

In knapp 6 von 10 Fällen (53) standen die adoptierten Kinder und Jugendlichen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Adoptiveltern. Bei 35 Kindern waren die Adoptierenden Stiefmutter oder Stiefvater, bei 3 Kindern waren es andere Verwandte.

Am Ende des Jahres 2015 waren 67 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 31 Mädchen und 36 Jungen. Das waren 47 Kinder und Jugendliche weniger als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 99 Bewerbungen für 37 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 3 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Kind. Im Jahr zuvor bewarben sich 2 potentielle Eltern für ein Kind. Dabei ist die Adoptionsbereitschaft gestiegen (von 89 Personen auf 99), die Zahl der vorgemerkten Kinder und Jugendlichen sank von 45 auf 37.

Weitere Daten sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 02.08.2016

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Österreich strebt Vereinheitlichung von Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern an

Posted on Juli 30, 2016. Filed under: Bewerber, International | Schlagwörter: |

Im Artikel „Pflegekinder: Regeln uneinheitlich“ in Der Standard vom 29.07.2016 wird berichtet, dass die Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern in Österreich vereinheitlicht werden sollen.

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Seminarreihe für Adoptivbewerber/Innen im oder nach dem Verfahren ab 29.08. in Hamburg

Posted on Juli 29, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Ein Seminar für Adoptivbewerber/innen im oder nach dem Verfahren bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband Hamburg, am 29.08., 05.09., 12.09. und 26.09.2016, jeweils von 19.30 – 21.30 Uhr an.

Für Adoptivbewerber tauchen viele Fragen auf. Im Rahmen des Seminars wird es den Teilnehmer/innen ermöglicht, miteinander und mit erfahrenen Adoptiveltern und einer erwachsenen Adoptierten über diese Fragen zu sprechen und Antworten zu finden.

  • 29.08. Was bedeutet Elternschaft für mich?
  • 05.09. Was kommt da auf uns zu? Wohin bewegen wir uns?
  • 12.09. Kinder mit Risikobelastung
  • 26.09. Wie ist es, adoptiert zu sein?

Bitte Sonderprospekt anfordern bei:

Freunde der Kinder e.V.
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Familien im Pflege- und Adoptivbereich
Fuhlsbüttler Str. 769, 22337 Hamburg
info@freunde-der-kinder.de
Telefon: 040 / 59 49 00 (Mo. bis Do. 10 bis 13 Uhr)

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272 Kinder und Jugendliche 2015 in Sachsen adoptiert

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 272 Kinder und Jugendliche wurden 2015 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 133 Mädchen. Das waren 11 Adoptionen mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 190 Kinder (70 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 50 Kinder 6 bis unter 12 Jahre. Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (132) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebens-situation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurde ein Kind adoptiert. 51 Prozent (139) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt. Am Ende des Jahres 2015 befanden sich 211 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsver-mittlungsstellen lagen 265 Bewerbungen für 67 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 18.07.2016

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Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2015 um 9,1 Prozent gestiegen

Posted on Juli 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

Düsseldorf (IT.NRW). 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (472 Jungen und 474 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden damit 79 oder 9,1 Prozent mehr Kinder und Jugendliche adoptiert als im Jahr 2014 (damals: 867 Adoptionen). 353 (37,3 Prozent) adoptierte Kinder waren im vergangenen Jahr jünger als drei Jahre und 363 (38,4 Prozent) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

Nahezu zwei Drittel (63,5 Prozent) aller Adoptionen erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 22 Kinder wurden von Verwandten und 323 Kinder von nicht verwandten Personen angenommen.

Ende 2015 waren in Nordrhein-Westfalen 245 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; dem gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1 617 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende des vergangenen Jahres befanden sich 494 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”; diese bietet den zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase.

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 15.07.2016

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Neugestaltete Website des PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V.

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat seinen Internet-Auftritt erneuert. Unter der bekannten Webadresse www.pfad-bayern.de ist nun eine schön gestaltete, informative und mobil optimierte Seite zu finden, die Informationen über die vielfältigen Aktivitäten und Angebote des Verbandes sowie eine Übersicht über die bayerischen Ortsgruppen und -vereine gibt.

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Niedersachsen: Zahl der adoptierten Kinder und Jugendlichen nahezu unverändert

Posted on Juli 13, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: |

HANNOVER. Im Jahr 2015 wurden in Niedersachsen 376 Kinder und Jugendliche adoptiert. Wie das Landesamt für Statistik (LSN) weiter mitteilt, ist die Zahl der Adoptionen im Vergleich zu 2014 weitgehend gleich geblieben: Im Jahr 2014 waren dem LSN 371 adoptierte Minderjährige gemeldet worden.

Insgesamt betrafen die Adoptionen im vergangenen Jahr 195 Mädchen und 181 Jungen. Ein Drittel der Kinder war zum Zeitpunkt der Adoption noch keine 3 Jahre alt.

Zwei Drittel der Jungen und Mädchen wurden von einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin eines ihrer Elternteile an Kindes statt angenommen. Weitere 7 Kinder und Jugendliche wurden von Verwandten adoptiert. Insbesondere für die Minderjährigen, die von einem Stiefelternteil adoptiert werden, dürfte der Schritt häufig eher geringe Auswirkungen auf den Alltag haben. Anders dürfte es sich für die 119 Jungen und Mädchen darstellen, die durch nicht verwandte Personen adoptiert wurden. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Ereignis, das mit einschneidenden Veränderungen in der Lebenssituation der Betroffenen verbunden ist.

Ende 2015 waren 57 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Gleichzeitig lagen 423 Adoptionsbewerbungen von potentiellen Eltern vor. Damit kamen auf jedes zur Adoption vorgemerkte Kind oder jede Jugendliche bzw. jeden Jugendlichen 7 Bewerbungen. In Adoptionspflege befanden sich 94 Mädchen und 82 Jungen, folglich insgesamt 176 Kinder und Jugendliche. Diese Minderjährigen sind bei ihren „neuen Eltern“ mit dem Ziel der Adoption untergebracht. Die Adoptionspflege ist somit eine Art Gewöhnungszeit für beide Seiten.

2 Tabellen mit detaillierten Informationen

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen vom 13.07.2016

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Neue PFAD-Broschüre: Was brauchen Pflegeeltern? Qualität in der Pflegekinderhilfe

Posted on Juni 15, 2016. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die neueste Broschüre „Was brauchen Pflegeeltern? Qualität in der Pflegekinderhilfe“ stellt alle wesentlichen Stationen einer Pflegeelternschaft dar und arbeitet dabei wichtige Gesichtspunkte heraus, auf die geachtet werden sollte. Es werden Orientierungshilfen gegeben und typische Fehler benannt. Bewerber und bereits tätige Pflegeeltern erhalten einen Überblick darüber, was sie an Unterstützung durch das professionelle Hilfesystem erwarten können, um die ihnen anvertrauten Kinder erfolgreich begleiten zu können.

Die Informationsbroschüre für Pflegefamilien enthält folgende Themen:
•    Pflegefamilie werden – Einleitung
•    Vorbereitung und Eignungsfeststellung
•    Der Vermittlungsprozess
•    Alltag in der Pflegefamilie und die Unterstützung
•    Übergänge
•    Was sonst noch passieren kann (Trennung/Scheidung, Krankheit/Tod der Pflegeeltern)

PFAD Bundesverband (Hrsg.), 35 Seiten, gefördert durch die Aktion Mensch (2016)
Zu bestellen für 3,00 EUR zuzügl. Versandkosten unter: info@pfad-bv.de

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Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ online

Posted on Juni 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Der prämierte Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ ist jetzt bestellbar und online zugänglich.

Er erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer amerikanischen Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der Filmemacherin Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

DVD Bestellungen (Europa): contact@brownbreadthefilm.com

Streaming (Europe):  https://stream.realeyz.de/media/Brown+Bread/0_687v0927

Flyer zum Film

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Gastfamilien: Hilfsbereitschaft nutzen statt ausnutzen

Posted on Mai 30, 2016. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. fordert, dass die Hilfsbereitschaft  von Gastfamilien (Pflegefamilien für junge Flüchtlinge) genutzt werden soll, aber nicht ausgenutzt werden darf.

Die Betreuung und Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Pflegefamilien bzw. in sogenannten Gastfamilien hat bundesweit einen sehr unterschiedlichen Stellenwert. In einigen Kommunen wird seit Jahren auf diese Möglichkeit zurückgegriffen, anderorts nur vereinzelt bzw. gar nicht. Die Unterbringung von jungen Menschen im familiären Kontext eröffnet viele Chancen. Sie muss jedoch immer eine Reaktion auf den individuellen Bedarf des jungen Menschen sein und darf bspw. nicht allein der Vermeidung von Obdachlosigkeit dienen. Zudem müssen Standards und Qualitätskriterien in der Begleitung der jungen Menschen und ihrer Pflegefamilien uneingeschränkt eingehalten werden.

Zur Stellungnahme des BumF

Zur Handreichung des Kompetenz-Zentrums Pflegekinder e.V.

Zur FAQ: Was müssen wir tun, um junge Flüchtlinge aufzunehmen?

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Adoptivbewerber-Informationsabend am 23.05. in Hamburg

Posted on April 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Veranstaltungen |

Der PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e.V., bietet am 23.05. in der Fuhlsbüttler Str. 769 einen Informationsabend für Adoptivbewerber an.

Von 19.30 bis 21.30 Uhr erläutern die Referentinnen Lenore Wittig und Stephanie Themlitz das Adoptionsverfahren und beantworten die Fragen der InteressentInnen.

Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 – 59 49 00 wird gebeten.

nähere Informationen

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Stiftung Warentest: Minderjäh­rige Flücht­linge – Wie der Staat Pflegefamilien fördert

Posted on April 19, 2016. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Immer mehr Jugend­liche aus Krisen­gebieten leben in Pflegefamilien. Diese Form der Integration wird staatlich gefördert. Finanztest erklärt, welche Richt­linien für die Aufnahme von Kindern oder Jugend­lichen in Voll­zeit­pflege gelten, wie viel der Staat für Leistungen der Jugend­hilfe bezahlt und wer sich um die recht­lichen Angelegenheiten unbe­gleiteter minderjäh­riger Flücht­linge kümmert.

zum Special der Stiftung Warentest

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Handreichung „Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien“

Posted on April 18, 2016. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Unter dem Titel „Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien“ hat das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. eine kleine Arbeitshilfe zur ersten Orientierung in diesem Arbeitsfeld verfasst.

Sie steht zum Download bereit oder kann als Druckversion zum Selbstkostenpreis von 3.50 € bezogen werden.

nähere Informationen

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Dokumentarfilm „Future Baby“ startet

Posted on April 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Heute startet in Österreich der Dokumentarfilm „FUTURE BABY“ in den Kinos. Die österreichische Regisseurin Maria Arlamovsky ist selbst Adoptiv- und Pflegemutter.

FUTURE BABY beleuchtet das komplexe Feld medizinisch-technisierter Geburtenkontrolle aus unterschiedlichen Perspektiven. Rund um den Globus besucht Maria Arlamovsky MedizinerInnen, WissenschafterInnen und TechnikerInnen in Kliniken und sterilen Laboratorien, begleitet Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und Leihmütter zu Untersuchungen und Eingriffen. Sie lässt BefürworterInnen und SkeptikerInnen zu Wort kommen und spricht mit der ersten Generation künstlich gezeugter Kinder.

Homepage zum Film

Interview mit der Filmemacherin

Trailer:

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Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen

Posted on April 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes |

In seiner am 22.03. veröffentlichten Stellungnahme legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen zur gesetzlichen Regelung der Embryospende, Embryoadoption und Übernahme elterlicher Verantwortung vor.

Spätestens seit 2013 wird auch in Deutschland die Weitergabe sogenannter überzähliger Embryonen zur Austragung und dauerhaften Übernahme elterlicher Verantwortung durch Dritte praktiziert. Damit sind grundlegende Fragen der Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern, elterlicher Verantwortung und familiärer Beziehungen verbunden. Der Deutsche Ethikrat hält es für ethisch geboten, die Rahmenbedingungen für die Embryospende/Embryoadoption gesetzlich festzulegen.

Fortpflanzung, verstanden als das Zeugen und Aufziehen von Kindern, ist ein hochrangiges individuelles und soziales Gut. Fortpflanzungsfreiheit hat vor diesem Hintergrund eine hohe ethische Bedeutung. Sie wird allerdings begrenzt durch die damit verbundene Verantwortungsbeziehung zwischen Partnern sowie Eltern und Kind. Die elterliche Verantwortung beginnt bereits bevor das Kind gezeugt wird.

Mit einer Embryospende/Embryoadoption können vielfältige Konflikte verbunden sein: etwa durch die Vervielfältigung von Elternrollen, durch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie das Kind aufwachsen soll, oder durch das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung, das von großer Bedeutung für die Identitätsentwicklung des Kindes sein kann.

Das Kindeswohl ist wesentliche normative Maßgabe für die Ausgestaltung der Embryospende/Embryoadoption. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Deutsche Ethikrat:

Die Abgabe und Übernahme der Elternrechte und -pflichten sollten gesetzlich klar und jeweils dauerhaft geregelt werden. Willigen beide Spenderelternteile ein, einen Embryo für den Transfer auf eine andere Frau freizugeben, damit das Empfängerpaar die elterliche Verantwortung auf Dauer übernehmen kann, sollte umgekehrt das Spenderpaar im Falle des Embryotransfers auch keine Elternrechte und -pflichten mehr haben. Entsprechend sollte dem Empfängerpaar mit dem Zeitpunkt des Embryotransfers die rechtliche Elternschaft übertragen werden.

Es sollten nur überzählige Embryonen gespendet werden dürfen, das heißt solche Embryonen, die für die fortpflanzungsmedizinische Behandlung des Paares, für das sie erzeugt wurden, endgültig nicht mehr verwendet werden können.

Angesichts der besonderen Herausforderungen für alle Beteiligten sollten Aufklärung und Beratung sowohl bei den Spender- als auch bei den Wunsch- bzw. Empfängereltern medizinische, rechtliche und psychosoziale Aspekte der Embryospende und Embryoadoption umfassen. Dabei ist das Recht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung zu berücksichtigen.

Es sollte eine zentrale Einrichtung damit betraut werden, die Zuordnung von Spender- und Wunscheltern nach ausgewiesenen Kriterien vorzunehmen und zu dokumentieren. Die Kriterien sind am Wohl des Kindes auszurichten. Die Einrichtung sollte ebenfalls die Zahl der freigegebenen Embryonen, die Zahl der Embryotransfers und der transferierten Embryonen sowie die Zahl der Schwangerschaften und Geburten dokumentieren.

Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung ist zu gewährleisten. Dazu schlägt der Deutsche Ethikrat die Einrichtung einer zentralen Dokumentationsstelle vor, bei der jeder ab Vollendung des 16. Lebensjahres das Recht hat Auskunft zu erhalten, ob und welche Informationen zu seiner genetischen Herkunft vorhanden sind.

Die Spende von Embryonen kann zumindest einigen überzähligen Embryonen Lebenschancen eröffnen; zugleich kann sie den Kinderwunsch von Personen erfüllen, die keine eigenen Kinder zeugen können oder wollen. Je höher man den moralischen Status des Embryos in vitro ansetzt, desto wichtiger ist es, die Entstehung überzähliger Embryonen zu vermeiden. Gleichzeitig gibt es gute Gründe, den überzähligen Embryonen, die dennoch im Rahmen der Reproduktionsmedizin entstanden sind, eine vorhandene Lebensperspektive nicht zu verwehren.

Der Ethikrat empfiehlt in diesem Zusammenhang, die Auslegung der für die Praxis der Fortpflanzungsmedizin und die Entstehung überzähliger Embryonen bedeutsamen sogenannten Dreierregel des Embryonenschutzgesetzes gesetzlich klarzustellen. 14 Mitglieder des Deutschen Ethikrates empfehlen eine Klarstellung im Sinne einer strikten Auslegung, 12 Ratsmitglieder im Sinne einer erweiterten Auslegung.

vollständiger Text der Stellungnahme

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Ethikrates vom 22.03.2016

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Artikel über offene internationale Adoption

Posted on April 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Publikationen | Schlagwörter: , |

Ein Paar aus dem Landkreis Main-Spessart adoptierte zwei Kinder aus Vietnam, heute 16 und 17 Jahre alt. Im Artikel Adoption: „Meine Mama ist meine Mama – fertig!“ wird beschrieben, wie ihnen auch über Kontinente hinweg eine offene Adoption, d.h. die Kontaktpflege mit der leiblichen Familie gelungen ist. Der Artikel erschien in der Main-Post vom 07.04.2016.

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Adoptionstag in Bayern 2016 am 18.06. in Ingolstadt

Posted on April 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der diesjährige „Adoptionstag in Bayern“ wird am 18.06. in Ingolstadt stattfinden. Zum Thema „Der Rucksack eines Adoptivkindes – welchen Einfluss haben Adoptivfamilien?“ wird die Familientherapeutin Ingrid Drißl referieren. Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern.

Adoptivkinder bringen nicht nur ihre bisherige Lebensgeschichte mit in die neue Familie, sondern auch genetische Anlagen und Dispositionen, etwa Begabungen, die nicht mit denen der Adoptiveltern übereinstimmen. Die Entwicklung eines Menschen ist wesentlich von den Chancen abhängig, die veränderlichen Anteile zu entfalten, also den Umweltbedingungen, in welchen er aufwächst. Adoptiveltern können leicht in die Situation geraten, die Entwicklung des Adoptivkindes einseitig den genetischen Anlagen oder einseitig ihrer Erziehung zu zuschreiben. Wie finden Adoptiveltern die goldene Mitte zwischen beidem, damit eine positive Eltern-Kind–Beziehung entstehen kann?

  • Spannungsverhältnis von genetischen Dispositionen und Umweltbedingungen
  • Praxisbeispiele
  • Umgang mit Grenzen
  • Interaktive Übungen

Veranstaltungsflyer

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