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Landkreis Northeim: Zusatzbetrag für Pflegefamilien bewährt sich

Posted on Oktober 17, 2019. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Seit dem 1. Januar 2019 zahlt der Landkreis Northeim zusätzlich zum Pflegegeld einen Zusatzbetrag in Höhe von 800 Euro an Familien, die Pflegekinder aufnehmen – und das Modellprojekt ist gut angelaufen.

Sieben Familien bekommen den Zusatzbetrag bereits und haben dank der Finanzhilfe mehr Spielraum, sich um die Bedürfnisse ihres Pflegekindes zu kümmern.

Insbesondere jüngere Kinder bis zum Grundschulalter sollten vorrangig im Kreis einer Pflegefamilie statt in einem Heim untergebracht werden. Leider finden sich immer weniger Paare, Familien oder Einzelpersonen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. Kinder, die in Vollzeitpflege untergebracht werden müssen, sind oft geprägt von vielfach erlebten Beziehungsabbrüchen und daraus resultierenden Bindungs-, Entwicklungs- oder Belastungsstörungen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass berufstätige Pflegepersonen Elternzeit in Anspruch nehmen, um dem Kind im ersten Jahr nach der Aufnahme ein sicheres Bindungsangebot machen zu können. Den Pflegepersonen steht diese Elternzeit zu, ein Anspruch auf Elterngeld besteht jedoch nicht. Das stellt die Pflegefamilien oft vor finanzielle Probleme. Entsprechend lässt sich beobachten, dass Pflegepersonen sich gegen das Lebensmodell Pflegefamilie entscheiden, da der Verzicht auf ein Jahresgehalt allein durch das Pflegegeld nicht ausgeglichen werden kann.

„Es ist bewundernswert, dass es Familien gibt, die Kinder aufnehmen und ihnen ein liebevolles neues Zuhause schenken. Durch diese Entscheidung dürfen Pflegefamilien nicht ins Ungleichgewicht geraten“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Um die Bereitschaft, Pflegekinder aufzunehmen, zu erhöhen und gleichzeitig mögliche finanzielle Einkommenseinbußen abzufedern, zahlt der Landkreis Northeim seit dem 1. Januar 2019 den sogenannten elterngeldanalogen Zusatzbetrag. Dieser beträgt monatlich 800 Euro für das erste Jahr der Unterbringung. Dadurch soll ein Pflegeelternteil die Möglichkeit haben, im ersten Jahr der Pflegezeit ganz für das neu aufgenommene Pflegekind da zu sein und insbesondere Zeit dafür haben, dem Kind ein Gefühl von emotionaler Sicherheit zu vermitteln. Getestet wird das Modell vorerst für zwei Jahre.

Bei der Planung des Projekts wurde von zehn Pflegeverhältnissen ausgegangen, die den Zusatzbetrag erhalten. Seit der Einführung wurden sieben Kinder in Vollzeitpflege untergebracht, deren Pflegefamilien alle den elterngeldanalogen Zusatzbetrag erhalten – für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine erfreuliche Entwicklung: „Der elterngeldanaloge Zusatzbetrag ist ein tolles Instrument zur Unterstützung von Pflegefamilien.“

Derzeit leben im Landkreis Northeim rund 200 junge Menschen in Pflegefamilien. Im Lauf des vergangenen Jahres wurden 20 neue Vollzeitpflegen eingerichtet. Betreut und unterstützt werden Pflegefamilien vom Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim. Zur Unterstützung der Pflegefamilien bietet er unter anderem Fortbildungen und Supervisionen an. Zu den weiteren Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die passgenaue Vermittlung von Pflegekindern, die Begleitung von Besuchskontakten, Werbung und Akquise von interessierten Bewerbern und Bewerberinnen sowie die Überprüfung ihrer Eignung und Qualifizierung. Familien, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, können sich gern bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter der E-Mail-Adresse pflegekinderdienst@landkreis-northeim.de melden.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Northeim vom 16.10.2019

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Radio-Tipp: Reform des Adoptionshilfegesetzes

Posted on Oktober 13, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

In der Reihe Zeitpunkte auf rbbKultur fand eine interessante Diskussionsrunde zum Thema „Reform des Adoptionshilfegesetzes“ statt.

Gäste waren:

  • Marita Oeming-Schill, Leiterin Adoptionsvermittlungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
  • Prof. Dr. Jörg Reinhardt, Hochschule für angewandte Wissenschaften, München
  • Maria Rünz hat zwei Mädchen aus Brandenburg adoptiert
  • Sebastian Watzek, Adoptierter und Mitglied der Selbsthilfegruppe bei der Caritas

Das Gespräch drehte sich um die Fragen:

  • Welche Unterstützungen brauchen alle Beteiligten einer Adoption?
  • Welche Beratungen und Kontrollen sind nötig, um das Kindeswohl zu garantieren?
  • Wie wichtig ist ein offener und selbstverständlicher Umgang mit einer Adoption für die Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit von Adoptivkindern?

Der Beitrag (57:20 min) kann online nachgehört werden.

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Autorenlesung mit Doris Fery am 23.10. in Lichtenfels

Posted on Oktober 12, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Veranstaltungen |

Das Jugendamt Lichtenfels lädt interessierte Bürger*innen am 23.10.2019 um 19 Uhr in die ehemalige Synagoge in Lichtenfels ein. Dort wird die erfahrene Pflegemutter Doris Fery aus ihrem Buch „Gesucht! Pflegefamilien“ lesen und zusammen mit Fachkräften des Pflegekinderdienstes für Fragen und Informationen zur kurz-, mittel- oder langfristigen Aufnahme eines Pflegekindes zur Verfügung stehen.

nähere Informationen

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Magdeburger Pflegekind gewinnt Wettbewerb – Landesweite Kampagne wirbt für mehr Pflegeeltern

Posted on September 30, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Gewinnerbild von Pia (10) aus Magdeburg

Das 10-jährige Pflegekind Pia aus Magdeburg hat bei einem landesweiten Malwettbewerb den 1. Preis gewonnen. Bei dem Wettbewerb unter dem Titel „Ich hole dich ab, wo du stehst“ konnten Pflegekinder aus Sachsen-Anhalt Bilder malen. Das kleine Kunstwerk von Pia ist im Internet unter http://www.magdeburg.de zu sehen und kommt auch auf landesweite Werbematerialen. Der Malwettbewerb ist Teil einer landesweiten Kampagne zur Gewinnung von mehr Pflegeeltern.

Pias Bild zeig, wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, geprägt von liebevollen Menschen und einem sicheren Rückzugsort. Dieses Gefühl soll künftig mit der Kampagne auch engagierten Menschen vermittelt werden, die sich vorstellen können ein Pflegekind bei sich aufzunehmen. Pias Bild wurde durch das Landesjugendamt mit einem kleinen Geschenk prämiert. Die 10-Jährige lebt seit drei Jahren in einer Magdeburger Pflegefamilie.

Initiatoren der Kampagne sind Vertreter der Pflegekinderdienste Sachsen-Anhalts im Landesjugendamt. In einem Arbeitskreis wurden die Idee „Gewinnung von Pflegeeltern“ landesweit diskutiert und eine Kampagne entwickelt. Mit dem Leitsatz „Ich hole dich ab, wo du stehst“ konnten Pflegekinder ihre Ideen malerisch frei gestalten. Auch der Pflegekinderdienst des Magdeburger Jugendamtes hat die Chance genutzt und wird das Bild auf Broschüren und Flyern nutzen.

Auch in Magdeburg wird das Bild künftig verwendet. Hier leben derzeit 178 Kinder in 120 Pflegefamilien. Die Landeshauptstadt sucht nach wie vor Menschen, die sich für Kinder engagieren möchten. Neben der positiven Einstellung, sich gemeinsam mit dem Pflegekinderdienst und den jungen Menschen auf ein „neues Feld“ zu wagen, sind erzieherische Kompetenzen sowie räumliche und zeitliche Ressourcen wünschenswert. Interessierte Familien sollten bereit sein, mit dem Pflegekinderdienst und anderen Fachdiensten sowie den jungen Menschen kreative und realistische Perspektiven zu entwickeln. Der Zeitrahmen der Betreuung eines Kindes in einer Pflegefamilie kann kurzfristig oder auf Dauer angelegt sein.

Weitere Informationen erhalten Interessenten gern im Pflegekinderdienst des Jugendamtes bei einem persönlichen Beratungsgespräch. Eine Terminvereinbarung ist unter der Rufnummer 03 91/5 40 38 33 oder per Mail an pflegekinderdienst@jga.magdeburg.de möglich.

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Bundesfamilienministerin will Adoptionsrecht ändern

Posted on September 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die Zahl der Adoptionen in Deutschland hat sich auf etwa 4.000 im Jahr eingepegelt. Einem Bericht zufolge plant Familienministerin Giffey nun Änderungen im Adoptionsrecht.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will die Adoptionshilfe in Deutschland grundlegend reformieren. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Künftig soll es einen Rechtsanspruch auf die zeitlich unbegrenzte Begleitung aller an einer Adoption Beteiligten geben.

Unter anderem soll der Kontakt zwischen Herkunftsfamilie und Adoptivfamilie stärker gefördert werden. Ziel sei es, einen offenen Umgang mit der Adoption zu fördern. Die Vermittlungsstellen sollen eine Lotsenfunktion übernehmen.

Quelle: ZDF/KNA

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Region Hannover zahlt Ausgleich für Pausieren der Erwerbstätigkeit nach Aufnahme eines Pflegekindes

Posted on September 11, 2019. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Burgwedel-aktuell.de berichtet im Artikel „Neu: mehr finanzielle Unterstützung für Pflegeeltern“ vom 05.09.2019, dass künftig auch in der Region Hannover alle Vollzeitpflegepersonen, die nach Aufnahme eines Pflegekindes ihre Erwerbstätigkeit in den ersten sechs bis zwölf Monaten vollständig ruhen lassen, bis zu einem Jahr lang 800 Euro monatlich als Ausgleich erhalten.

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Pflegeeltern gesucht: Berlinweite Kampagne gestartet

Posted on September 2, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Unter dem Motto „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ steht eine berlinweite Kampagne der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Familien für Kinder gGmbH, die heute startet. Ziel ist, neue Pflegeeltern zu gewinnen und so Kindern, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer Familie leben können, ein neues Zuhause zu geben.

Bis Januar 2020 werden fünf verschiedene Motive mit dem Slogan vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Sozialen Medien zu sehen sein.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Pflegefamilien sind für Kinder, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können, von großer Bedeutung. Im vergangenen Jahr konnten in Berlin mehr als 500 Kinder in Pflegefamilien vermittelt werden. Wir brauchen aber noch mehr Pflegeeltern. Deshalb möchten wir mit der Kampagne alle ansprechen, die einem Kind ein liebevolles Zuhause geben möchten und sich vorstellen können, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. In Frage kommen verheiratete und unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Paare mit und ohne leibliche Kinder, alleinstehende und alleinerziehende Mütter und Väter, Patchworkfamilien und Familien mit Migrationshintergrund. Ich möchte alle, die sich dafür interessieren, ermutigen, sich näher zu informieren. Familien für Kinder bietet hierzu eine umfassende Beratung an.“

Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH: „Pflegeeltern zu sein ist eine schöne, lebendige und vielseitige Aufgabe. Interessenten, die ein Pflegekind bei sich aufnehmen möchten, sollten Freude am Zusammenleben mit Kindern haben und sich auf ein fremdes Kind mit seiner ganz speziellen Lebensgeschichte einlassen können. Auf die Aufgabe als Pflegeeltern werden sie durch die Pflegeelternschulung vorbereitet, dazu gehören: ein Informationsabend, ein Vorbereitungsseminar, ein anschließender Überprüfungsprozess sowie eine Grundqualifizierung.“

Weitere Informationen erhalten Interessenten auf der Webseite www.pflegekinder-berlin.de

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Aktion Mensch bringt neuen Ratgeber für Eltern von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung heraus

Posted on September 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Wenn erst mal alles anders ist“ heißt der neue Ratgeber der Aktion Mensch, der sich gezielt an (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung wendet. Die Broschüre bündelt hilfreiche Sachinformationen, Tipps von Experten sowie Erfahrungen von Familien, die diese Situation bereits gemeistert haben. Ein zugehöriges Webangebot auf www.familienratgeber.de/elterninfo bietet weitere Hilfsmittel und Materialien zum Download und Bestellen an.

Viele Eltern fühlen sich überfordert und hilflos, wenn sie erfahren, dass sich ihr Kind anders entwickelt als die meisten anderen. Das will die Broschüre ändern. Auf 48 Seiten finden Eltern hier Antworten auf Fragen, die sie in dieser Zeit beschäftigen: Wo finde ich medizinische Anlaufstellen zu Diagnose und Therapie, finanzielle Unterstützung oder Selbsthilfegruppen? Was ist Frühförderung und welche Nachteilsausgleiche gibt es für Familien? Neben praktischen Hilfestellungen enthält der Ratgeber auch wichtige Adressen von Beratungsstellen, gibt Tipps zur Bewältigung des Alltags sowie Informationen, wie Eltern zu ihrem Recht kommen.

Ein vergleichbares Informationsangebot für Eltern von Kindern in dieser speziellen Situation gibt es momentan nicht. Mit der Broschüre „Wenn erstmal alles anders ist“ schließt die Aktion Mensch diese Lücke: Sie ist das Produkt vieler Gespräche und Workshops mit Beratern, Verbandsexperten und Familien.

Die Broschüre ist kostenlos über den Familienratgeber der Aktion Mensch zu beziehen und auch als barrierefreies Download erhältlich. Ergänzt wird der Ratgeber durch zusätzliche Online-Angebote. Alle Informationen und Materialien auf www.familienratgeber.de/elterninfo

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Landesrechnungshof Niedersachsen empfiehlt Kommunen, mehr Kinder in Pflegefamilien zu vermitteln

Posted on August 30, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen |

Der Landesrechnungshof Niedersachsen mahnt – laut einem Artikel der WELT vom 29.08.2019 – die Kommunen an, aus finanziellen Gründen mehr Pflegefamilien zu akquirieren: „Es zahle sich für die Kommunen aus, verstärkt nach Pflegefamilien für Kinder zu suchen, die nicht bei ihren eigenen Eltern aufwachsen können, führte der Rechnungshof an. Die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen sei dreieinhalb Mal so teuer wie die Unterbringung in Pflegefamilien. Bei Kindern, die aus Erziehungsgründen umquartiert werden müssten, kämen 58 Prozent in einer Pflegefamilie unter. Bei behinderten Kindern gelinge dies nur in 20 Prozent der Fälle.“

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Info-Videos der „Regenbogen-Familie“

Posted on August 28, 2019. Filed under: Bewerber, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Papa Björn und Papi Christian informieren wöchentlich auf eltern.de über ihren Alltag als REGENBOGEN-FAMILIE mit ihrem fast zweijährigen Pflegekind Lukas. Bisher gibt es drei sehr persönliche Videos:

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Kreis Olpe: „Pflegeeltern werben Pflegeeltern“

Posted on August 28, 2019. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen |

Der Artikel „Pflegeeltern im Kreis Olpe gesucht: „Der Bedarf ist groß“ vom 27.08.2019 berichtet von einer neuartigen Aktion, mit der der Pflegekinderdienst Viento im Kreis Olpe neue Pflegefamilien anwirbt:

„Unter dem Motto „Pflegeeltern werben Pflegeeltern“ sollen Mütter und Väter, die bereits Pflegekinder haben oder hatten, im Aktionszeitraum 1. September bis 21. November gezielt auf mögliche Bewerberfamilien zugehen. „Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass eine positive Mundpropaganda sehr viel wert ist“, erklären die Mitarbeiter die Aktion. Die Mühen sollen natürlich belohnt werden. Viento hat den Pflegefamilien Visitenkarten erstellt, die sie den möglichen Bewerbern mitgeben können. Legen diese die Visitenkarten bei einem Informationsgespräch vor, erhalten die Anwerber eine Anerkennung in Form von Gutscheinen.“

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PFAD Fachzeitschrift 3/2019: „Leibliche und soziale Geschwister“

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Die neueste Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe dreht sich um „Leibliche und soziale Geschwister„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„Die Zeit, die wir mit unseren Geschwistern verbringen, prägt uns, und das Spektrum der Beziehungen reicht von „beste Freunde“ bis „schlimmste Feinde“. Bei unseren Pflege- und Adoptivkindern gestalten sich Geschwisterbeziehungen in unterschiedlichsten Konstellationen. Sie erleben leibliche Geschwister und soziale Geschwister, gemeinsames oder getrenntes Aufwachsen, manche haben gar keinen Kontakt oder wissen nicht einmal, dass sie eine Schwester oder einen Bruder haben.“

Hier geht´s zu Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

Cover zum Vergrößern anklicken

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TV-Koch Nelson Müller über Pflegefamilie und Adoption

Posted on Juli 30, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Sternekoch Nelson Müller kam mit vier Jahren in eine Pflegefamilie. In der Interview-Reihe „Vaterfiguren“ von GQ erzählte er über seine strenge, aber liebevolle Erziehung – und was an ihm typisch deutsch ist.

Als Erwachsener wurde der gebürtige Ghanaer von seinen Pflegeeltern adoptiert: „Ich habe das über Jahre gelebt, habe mich vom Herzen als ein Müller gefühlt und das war dann die Vervollständigung als das Familienmitglied, das ich immer schon war.“

zum Interview auf Fokus.de vom 30.07.2019

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Neues Konzept „Pflege plus“ in Nürnberg – Infoveranstaltung am 18.07.

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit dem neuen Konzept „Pflege plus“ will das Jugendamt Nürnberg inobhutgenommenen Kleinkindern, die ohnehin in der Regel schon viel durchgemacht haben, unnötige Wechsel ersparen.

Darüber und über die Hintergründe, weshalb die Herausnahmen so stark angestiegen sind und deshalb Pflegefamilien fehlen, berichtet der Artikel „Jugendamt muss immer häufiger Kinder aus Familien holen“ vom 10.07.2019 auf nordbayern.de.

Das Jugendamt in Nürnberg informiert am Donnerstag, 18. Juli, ab 19 Uhr im Kinder- und Jugendhilfezentrum in der Reutersbrunnenstraße 34, 90429 Nürnberg alle Interessierten über das Konzept „Pflege plus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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PFAD befürwortet Adoptionen auch in nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Posted on Juli 8, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn seiner Stellungnahme vom 26.06.2019 zum Diskussionspapier des BMJuV zum Urteil des BVerfG vom 26.03.2019 (1 BvR 673/17) begrüßt der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., dass mit diesem Urteil die Frage der Notwendigkeit der Ehe für eine Adoption unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls neu bewertet werden kann.

Der Verband plädiert dafür, dass die Adoption von Stiefkindern und fremden Kinder unter bestimmten Umständen auch für nichteheliche Lebensgemeinschaften ermöglicht werden soll.

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Berlin: „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“

Posted on Juli 2, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoDer Artikel „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“ in der Morgenpost vom 30.06.2019 enthält ein interessantes Interview mit dem Sozialpädagoge Gunnar Tayert vom Pflegekinderdienst „Pflegekinder im Kiez“ (PiK), der die schwierige Lage der Pflegekinderhilfe in Berlin erklärt:

„Kinder, die eine Krisenpflegeunterkunft bräuchten, gibt es auf jeden Fall. Ich denke, dass die Kinder nur manchmal eher in Einrichtungen untergebracht werden, weil das schneller geht und mitunter unkomplizierter ist. Die Jugendämter haben einfach oft eine prekäre Personalsituation und sind permanent unterbesetzt. Ein weiterer Grund ist sicher, dass unser Jugendamt weiß, dass wir zu wenig Kurz- oder Krisenpflegefamilien im Kiez haben und auch in anderen Kiezen oft nicht fündig werden.“

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TV-Tipp: „Meine fremden Kinder“

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoWien (OTS) – In Österreich sind etwa 14.000 Kinder fremduntergebracht – meist deshalb, weil ihre leiblichen Eltern sie vernachlässigt, geschlagen, missbraucht oder Drogen genommen haben. Die meisten der betroffenen Kinder werden in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Wohngemeinschaften untergebracht. Etwa 5.000 von ihnen werden von Pflegeeltern aufgenommen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. „Am Schauplatz“-Reporterin Tiba Marchetti hat für Ihre Reportage „Meine fremden Kinder“ (48:12 min) Pflegeeltern besucht und viele Fragen gestellt. Wie ist das Zusammenleben von Pflegekindern, ihren Pflegeeltern und den leiblichen Eltern, denen die Kinder ja meistens unfreiwillig abgenommen wurden? Kann das klappen, ist dieses Trauma überhaupt zu überwinden?

Marchetti erhielt viele Antworten auf ihre Fragen. So zum Beispiel von Silvia und Robert Wessely in Niederösterreich. Die Kindergartenpädagogin und der Installateurmeister konnten selbst keine Kinder bekommen, für eine Adoption waren sie zu alt. Deshalb haben sie vor mehr als 20 Jahren Zwillingsmädchen bei sich aufgenommen. „Sie sind wie unsere eigenen, mit allem, was dazugehört“, strahlt das Paar. Doch sie haben harte Jahre hinter sich. „Du brauchst mir gar nichts sagen. Du bist nicht meine Mutter, war ein Standardsatz“, erzählt Frau Wessely, „da habe ich schon geschluckt“. Der Alltag war lange Zeit von Aggression, Schulwechsel und Psychologenterminen geprägt. Die mittlerweile erwachsenen Kinder stehen heute fest im Leben.

Das würde sich Doris Brandstetter mit ihrer Pflegetochter Sami auch wünschen. Sami ist 15 – leicht ist das Zusammenleben auch nach 10 Jahren noch nicht. Mit vier ist Sami zu den Brandstetters gekommen. „Sie hat gleich gesagt: deine Mama ist jetzt meine Mama“, erzählt Kathrin, die leibliche Tochter, auch heute noch ganz aufgebracht. „Sami zurückzugeben ist für mich nie infrage gekommen – auch wenn ich manchmal daran gedacht habe“, gibt Frau Brandstetter zu. Der Musiklehrerin hilft der Glaube: „Das ist das Kreuz, das ich zu tragen habe.“

„Familie ist unsere Berufung“, sagen Gabi und Daniel Wied. Sie haben vier eigene und drei Pflegekinder. Zum Beispiel die zehnjährige Sophie. Sie ist gleich nach der Geburt zu den Wieds gekommen. Ihre leiblichen Eltern sind geistig beeinträchtigt. Sie wollten ihre Tochter erst behalten. Heute besuchen sie Sophie alle zwei Wochen und spielen mit ihr. „Ich habe zwei Mamas und zwei Papas“, erzählt Sophie stolz.

zum Film in der ORF Mediathek

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In Bremen und Bremerhaven fehlen Pflegefamilien

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDer Artikel „In Bremen und Bremerhaven fehlen Pflegefamilien“ auf butenunbinnen vom 27.06.2019 macht auf die Situation im Bundesland Bremen aufmerksam:

„Für vier oder fünf Kinder fehlt derzeit eine geeignete Familie, sagt Frank Hoffmann, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Frauen/Familienrecht in Bremerhaven. Die Kinder kommen in Notunterkünfte oder Heime. Aber das sind Übergangslösungen, sagt Hoffmann. „Das Beste ist für die meisten Kinder eine Familie.“

Aber die zu finden, ist nicht immer so leicht. „Das Kind, die Familie, die Lebensumstände, und in vielen Fällen auch die Eltern des Kindes, müssen zusammenpassen“, erklärt Eva Rhode. Einige Familien möchten etwa nur junge Kinder aufnehmen. Eine besondere Herausforderung sei es, Geschwisterkinder und Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen zu vermitteln. „Je mehr Familien wir im Wartebereich haben, desto schneller können wir vermitteln. Im Interesse des Kindes sollte das schnell gehen.“

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Baden-Württemberg startet Pflegeelternkampagne „Das passt. Kindern Familien ermöglichen“

Posted on Juni 26, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoWeil es immer schwieriger wird, ausreichend Pflegefamilien zu finden, starten im Paritätischen Baden-Württemberg organisierte Verbände und Jugendhilfeträger eine neuen Kampagne unter dem Titel „Das passt. Kindern Familien ermöglichen“.

Mit www.das-passt.org wurde bereits ein eigener Internetauftritt geschaffen, der über Vollzeitpflege, Gastfamilien, Erziehungsstellen und Bereitschaftspflege informiert. Ferner sind eine Wanderausstellung und Plakate geplant.

Pflegefamilien-Aktionstage mit Spaß für die ganze Familie finden statt

  • am 29. Juni 2019 auf der Remstal Gartenschau in Waiblingen
  • am am 03. August 2019 auf der Remstal Gartenschau in Fellbach
  • 14. September 2019 auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

Nähere Informationen finden sich im dpa-Artikel „Pflegeeltern dringend gesucht: Werbe-Kampagne soll helfen“ vom 25.06.2019 auf t-online.de.

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Landkreis Mühldorf setzt auf Pflegeelternwerbung auf Semmeltüten

Posted on Juni 25, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm oberbayerischen Landkreis Mühldorf hat das Jugendamt in einer Bäckerei einen Kooperationspartner für die Suche nach PflegeelternbewerberInnen gefunden. Die Aufforderung „Werden Sie Pflegeeltern.“ wurde auf die Brötchentüte gedruckt.

Über die Aktion berichtet der Artikel „Pflegeeltern gesucht: Wer Semmeln kauft, könnte ein Kandidat sein“ am 25.06.2019 auf ovb-online.de.

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Landkreise Ahlen, Beckum und Oelde suchen „Kinderschutzfamilien“

Posted on Juni 23, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Kinderschutzfamilien gesucht“ in den Westfälischen Nachrichten vom 23.06.2019 wird auf ein neues Konzept des Katholischen Sozialdienstes Hamm für kurzfristige Krisenunterbringung in den Landkreisen Ahlen, Beckum und Oelde hingewiesen:

„Die Kinderschutzfamilien nehmen Babys und Kinder auf, wenn sie aufgrund einer Krisensituation nicht mehr in ihren Familien bleiben können und betreuen sie bis zu maximal zwei Wochen. Während die Kinder dort untergebracht sind, sucht das entsprechende Jugendamt nach einer mittel- oder langfristig unterstützenden Lösung für das Kind.“

Eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten findet dazu am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr statt.

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Neue Pflegeelternkampagne in Lübeck

Posted on Juni 22, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoMit einer pfiffigen Plakat- und Postkartenaktion werben die Arbeiterwohlfahrt und der Pflegekinderdienst der Hansestadt Lübeck jetzt um Pflegeeltern. Auch eine neue Website wurde entwickelt.

Nähere Informationen im Artikel „Lübeck sucht liebevolle Eltern auf Zeit“ vom 19.06.2019 auf LNONLINE.

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Deutscher Juristinnenbund befürwortet stärkere Öffnung des Adoptionsrechts

Posted on Mai 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn einer viel beachteten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht am vergangenen Donnerstag darauf erkannt – BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 26. März 2019, 1 BvR 673/17 –, dass der vollständige Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien verfassungswidrig ist (wir berichteten).

Im Einzelnen hat das Bundesverfassungsgericht eine unzulässige Ungleichbehandlung ehelicher und nichtehelicher Kinder darin gesehen, dass faktische Lebensgefährten nicht das Kind ihrer Partner adoptieren können, ohne dass die rechtlichen Bindungen des Kindes zum leiblichen Elternteil (=Partner) erlöschen. Eine Adoption des „faktischen Stiefkinds“ ist also anders als bei Ehegatten nicht oder nur unter Verlust der verwandtschaftlichen Bindung zum leiblichen Elternteil möglich. Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hatte in seiner Stellungnahme vom 15. März 2018 im Verfahren vor allem einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) angenommen und sieht sich nun höchstrichterlich bestätigt. „Mit Rücksicht auf geänderte Lebensmodelle und Lebenszuschnitte ist es Zeit für eine Änderung auch des Adoptionsrechts,“ so Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin des djb.

Der Gesetzgeber ist gehalten, bis Ende März 2020 eine verfassungsgemäße Regelung zu erarbeiten. Das könnte, so Brigitte Meyer-Wehage, Vorsitzende der u.a. für das Familienrecht zuständigen Kommission im djb, allerdings wieder nur eine „kleine Lösung“ werden, da „der Gesetzgeber in der Regel lediglich das umsetzt, was das Bundesverfassungsgericht anmahnt.“

Einen Entwurf zur Modernisierung des Abstammungsrechts hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) als Diskussionsteilentwurf auf den Weg gebracht und den Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet. „Es wäre eine gute Gelegenheit, auch das Adoptionsrecht den gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen“, so Brigitte Meyer-Wehage ergänzend. Ob die faktische Lebensgemeinschaft verfestigt sein und dies an der Dauer des Zusammenlebens mit dem Partner oder der Partnerin anknüpfen sollte, wird im Gesetzgebungsverfahren zu diskutieren sein.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Juristinnenbundes vom 06.05.2019

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DIE LINKE: Große Anfrage „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“

Posted on Mai 3, 2019. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt |

logoJährlich steigt in Sachsen-Anhalt die Zahl der Kinder, die in Pflegefamilien aufgenommen werden. Mit ihrer Großen Anfrage an die Landesregierung „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“ hat die Landtagsfraktion DIE LINKE unter anderem Hintergründe zu den Ursachen, den Herkunftsfamilien und zur Lebenssituation von Kindern in Pflegefamilien hinterfragt.

nähere Informationen:

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BVerfG: Vollständiger Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien verfassungswidrig

Posted on Mai 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDer vollständige Ausschluss der Stiefkindadoption allein in nichtehelichen Familien verstößt gegen Artikel 3 Abs. 1 GG. Es ist mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgebot nicht vereinbar, dass der Stiefelternteil in nichtehelichen Stiefkindfamilien die Kinder des anderen Elternteils nicht adoptieren kann, ohne dass die Verwandtschaft der Kinder zu diesem erlischt, wohingegen in einer ehelichen Familie ein solches Kind gemeinschaftliches Kind beider Eltern werden kann.

Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem Beschluss entschieden und die zugrundeliegenden Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches für verfassungswidrig erklärt sowie dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 31. März 2020 eine Neuregelung zu treffen. Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, dass gegen die Stiefkindadoption vorgebrachte allgemeine Bedenken die Benachteiligung von Kindern in nichtehelichen Familien nicht rechtfertigen und sich der Schutz des Stiefkindes vor einer nachteiligen Adoption auf andere Weise als den vollständigen Adoptionsausschluss hinreichend wirksam sichern lässt.

nähere Informationen

Quelle: Pressemitteilung Nr. 33/2019 des Bundesverfassungsgerichts vom 02.05.2019

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Pflegekinder in Berlin: „Wir suchen Eltern für die Kinder, nicht umgedreht“

Posted on Mai 1, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logorbb24.de bringt am 01.05.2019 ein Interview mit Angelika Nitzsche von der Familien für Kinder gGmbH in Berlin. Unter der Überschrift „Wir suchen Eltern für die Kinder, nicht umgedreht“ gibt sie Informationen zur Motivation, Bewerbung und Vorbereitung von Pflegeeltern, zu den Herausforderungen, die Kinder an ihre Pflegefamilie stellen und Gründe, weshalb nicht mehr genügend Bewerber zu finden sind.

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Artikel „Jugendämter bringen immer mehr Kinder in Pflegefamilien“

Posted on April 30, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoDie Süddeutsche Zeitung bringt am 30.04.2019 mit ihrem Artikel „Jugendämter bringen immer mehr Kinder in Pflegefamilien“ einen der ausgewogeneren Beiträge zur derzeitigen Diskussion über die hohen Zahlen von Pflegekindern.

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NRW: Junge Leute in NRW häufiger in Pflegefamilien untergebracht

Posted on April 29, 2019. Filed under: Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoIm Artikel „Junge Leute in NRW häufiger in Pflegefamilien untergebracht“ auf rtl.de vom 28.04.2019 teilt das das Familienministerium NRW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es 2017 in NRW in rund 28.000 Fälle Hilfen für Vollzeitpflege gegeben habe. 2008 seien es rund 10.000 weniger gewesen.

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Niedersachsen: Pflegeeltern gesucht – Jugendämter streuen Werbung breiter

Posted on April 29, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoIm Artikel „Pflegeeltern gesucht: Jugendämter streuen Werbung breiter“ auf rtl.de vom 28.04.2019 macht eine Sprecherin des niedersächsischen Sozialministeriums die heute gängige Berufstätigkeit beider Partner mitverantwortlich für die sinkenden Zahlen der Pflegeelternbewerber.

„Die schwierige Suche nach Pflegeeltern ist nach Ministeriumsangaben kein neues Thema. Allerdings hätten vor 15 Jahren noch vergleichsweise leicht Pflegefamilien für Vorschulkinder gefunden werden können.“

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Bayern „Pflegefamilien gesucht: zu wenige Eltern bereit zur Aufnahme“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoFocus.de veröffentlicht am 28.04.2019 im Artikel „Pflegefamilien gesucht: zu wenige Eltern bereit zur Aufnahme“ eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei bayerischen Jugendämtern.

In Bayern werden immer mehr Pflegeeltern gesucht. Die Zahl der Pflegekinder nimmt vielerorts zu (…). Besonders in vielen Städten sinke zugleich die Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen.“ Häufig versuchen Städte deshalb, Pflegekinder in den umliegenden Landkreisen unterzubringen.

Der Trend in Bayern beunruhigt Monika Görres, stellvertretende Vorsitzende beim Pfad für Kinder, dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern: „Die Zahl der Kinder, die eine Familie brauchen, nimmt zu, die Zahl der Pflegeeltern verändert sich und nimmt im städtischen Bereich wohl eher ab.

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„In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen, Thüringen | Schlagwörter: , |

logoboysens-medien.de berichtet am 28.04.2019 im Artikel „In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“ von der deutschlandweit prekären Bewerbersituation um Pflegekinder.

Als Ursachen werden u.a. der angespannte Wohnungsmarkt und die häufige Berufstätigkeit beider Elternteile genannt.

Zum Thema äußerten sich auch Monika Görres, stellvertretende Vorsitzende des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern sowie Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband, der Verbesserungsbedarf in der sozialen Absicherung von Pflegefamilien sieht:

„Zu nennen wäre da beispielsweise Altersvorsorge. Ein weiteres großes Thema ist die Frage der Regulierung von Schäden, die Pflegekinder in der Pflegefamilie verursachen. Hier greift die Haftpflichtversicherung meistens nicht.“

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Hessen: „Ersatzeltern für Kinder in Not: Pflegefamilien gesucht“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Ersatzeltern für Kinder in Not: Pflegefamilien gesucht“ auf welt.de vom 28.04.2019, der die momentane Situation in Hessen beschreibt, äußert sich auch die Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, Dr. Carmen Thiele zu den Motiven von PflegeelternbewerberInnen und Anforderungen an Pflegefamilien.

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Berlin: Pflegeeltern werden dringend gesucht

Posted on April 27, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Pflegeeltern werden in Berlin dringend gesucht“ auf rbb.de vom 27.04.2019 mutmaßt Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, dass eines der wichtigsten Probleme, weshalb zu wenige Pflegeeltern in Berlin gefunden werden, die derzeit angespannte Wohnungssituation sei.

Auch für ausreichender Werbung und Öffentlichkeitsarbeit „muss Berlin deutlich mehr Geld in die Hand nehmen“, fordert Heinßen. Eine Plakataktion reiche nicht aus. „Wir wissen, dass potenzielle Pflegeeltern etwa fünf Mal mit dem Thema in Kontakt kommen müssen, bevor sie sich dafür entscheiden, Pflegeeltern werden zu wollen. Laut Verwaltung wird regelmäßig für Pflegeeltern geworben.

Kommen Kinder nicht bei Pflegefamilien unter, blieben als Alternativen nur Heime und Wohngruppen. „Laut Amt für Statistik lebten Ende 2017 mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche in Heimen. Doch diese Betreuungsformen seien für die Kinder schwierig. „Gerade für Säuglinge ist es sehr schwer, eine Bindung aufzubauen, wenn es mehrere verschiedene Bezugspersonen gibt“, weiß Heinßen.

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TV-Tipp: „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“

Posted on April 23, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEinen guten Eindruck in die Aufgaben und Anforderungen einer Bereitschaftspflegefamilie vermittelt die WDR Reportage „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“ (43.37 min) aus der Reihe Menschen Hautnah. Anzuschauen in der ARD Mediathek.

Senderinfo:
Wenn das Jugendamt bei Familie N. in der Eifel anruft, muss alles schnell gehen. Dann wird ein Kind aus seiner Familie genommen und zu Michaela N. und ihrem Mann gebracht. Diesmal ist es ein sieben Wochen alter Säugling. Es besteht Verdacht auf Kindesmisshandlung. Von seiner Mutter wurde er gerade noch gestillt, nun muss er sich an völlig fremde Menschen gewöhnen. Von jetzt auf gleich in ein neues Zuhause. Familie N. ist eine sogenannte Bereitschaftspflegefamilie. Solche Familien nehmen Kinder in akuten Notsituationen für einen bestimmten Zeitraum auf. Meistens ist zu diesem Zeitpunkt nicht rechtlich geklärt, ob das Kind irgendwann wieder zu den leiblichen Eltern zurückkehren kann.

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Monatlicher Gesprächskreis für Vollzeitpflege- und Adoptiveltern in Nürnberg

Posted on April 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoEinmal im Monat treffen sich Familien, die in der Entscheidungsfindung sind, Neubewerber, Pflegeeltern, die gerade ein Pflegekind aufgenommen haben und erfahrene Pflegeeltern.

Der von einer Mitarbeiterin der Diakonie moderierte und vom Jugendamt unabhängige Gesprächskreis findet ohne Voranmeldung statt und steht allen Interessenten offen.

Es besteht hierbei eine Kooperation zwischen dem PFAD für Kinder – Nürnberg/Fürth und Umgebung e.V. und der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Diakonie in der Königswarterstr. 56 – 60, 90762 Fürth, wo der Gesprächskreis stattfindet.

nächste Termine:

  • Montag, 13.05.2019, 20.00 Uhr
  • Montag, 24.06.2019, 20.00 Uhr

Rückfragen sind möglich unter Tel. 09129/402612

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Kaum einer nimmt noch Pflegekinder auf – Stadt Freiburg schlägt Alarm

Posted on April 8, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Eltern sind selten“ in der Badischen Zeitung vom 07.04.2019 wird von einer neuen Pflegeelternkampagne der Stadt Freiburg berichtet:

Die Stadt versucht es jetzt mit einer Werbekampagne: Plakate an Bushaltestellen appellierten in den vergangenen Tagen an die Freiburger, sich als Pflegeeltern zur Verfügung zustellen, als Nächstes will das Amt Prospekte überall dort auslegen, wo es um Eltern und Kinder geht.

Über die Ursachen des Mangels an Bewerbern wird gemutmaßt: „Der Lebensstil und der teure Wohnraum führen dazu, dass sich in Großstädten kaum noch Familien finden, die Pflegekinder aufnehmen.

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Artikel „Lebenslüge Adoption: Wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt“

Posted on April 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Podcast / Online, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoFrüher wurde Adoptiveltern das Verschweigen der Adoption gegenüber dem Kind empfohlen. Dies hat immer noch fatale Folgen für heute erwachsene Adoptierte.
Besser ist die Aufklärung „vom Wickeltisch an“ und es wird sogar überlegt, eine Aufklärungspflicht gesetzlich festzuschreiben.

Zu diesem Thema äußert sich der Artikel „Lebenslüge Adoption: Wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt“ auf BR24 vom 01.04.2019.

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„Was bedeutet es für mein Pflegekind, wenn ein Elternteil an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt ist?“ am 29.04. in Hamburg

Posted on März 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDiplom-Psychologin Elisabeth Onnasch wird am 29.04.2019 in Hamburg bei einer Veranstaltung der Hamburger Pflegeelternschule zum Thema „Was bedeutet es für mein Pflegekind, wenn ein Elternteil an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt ist?“ referieren.

An diesem Abend werden sich die Teilnehmenden dem Thema Persönlichkeitsstörungen nähern. Dabei sollen wesentliche Merkmale dieses Krankheitsbildes vorgestellt werden. Am Beispiel der Persönlichkeitsstörung „Borderline“ wird angeschaut, wie man den damit verbundenen Auswirkungen im Alltagsleben oder in der Herkunftsfamilie der Pflegekinder begegnen kann. Wie soll man sich verhalten? Wie wirkt sich die Erkrankung auf die Kinder aus? Wie kann man sein Pflegekind im Kontakt zu seinen Eltern unterstützen? Auf was muss man achten?

Ziel des Abends ist es, grundlegende Informationen zum Thema Persönlichkeits-störungen zu vermitteln. Die Teilnahme ist besonders geeignet für bereits tätige Bereitschafts-, Paten- und Vollzeitpflegeeltern und solche, die es werden möchten.

nähere Informationen

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Saalekreis: „Weil es zu wenig Pflegeeltern gibt – Wenn Babys direkt aus der Klinik ins Heim müssen“

Posted on März 27, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt |

logoDie Mitteldeutsche Zeitung berichtet im Artikel „Weil es zu wenig Pflegeeltern gibt – Wenn Babys direkt aus der Klinik ins Heim müssen“ vom 26.03.2019 von der Misere, dass im Saalekreis 2018 von insgesamt 79 in Obhut genommenen Kindern 70 in Heimen und nur neun in Pflegefamilien untergebracht wurden. Von den zehn unter Dreijährigen kamen vier von zehn Kindern ins Heim, weil nicht genügend Pflegefamilien zur Verfügung standen.

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Fachtagung „Die bundesweite Vermittlung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 20.05. in Hannover

Posted on März 20, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoACHTUNG: VERSCHOBEN AUF 08.05.2020

Der Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugend- und Sozialämtern, Sozialen Diensten und freien Trägern, potenzielle Pflegefamilien und Interessierte zu seiner Fachtagung „Die bundesweite Vermittlung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 20.05. nach Hannover ein.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte im Rahmen dieses Fachtages über seine bundesweite Vermittlungshilfetätigkeit aufklären und Möglichkeiten erörtern.

  • Wie funktioniert die Vermittlungshilfe und welche Verfahrensweise wird angewandt?
  • Wer sind die Entscheider und was muss für eine Bewerbung für ein Kind erbracht werden?
  • Warum ist eine gewisse Ausführlichkeit gefordert und funktioniert die Kommunikation im laufenden Vermittlungsprozess?

nähere Informationen

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Expertenanhörung zu abstammungsrechtlichen Regelungen

Posted on März 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoBerlin: (hib/mwo) Nach der Einführung der Ehe für alle ist eine Modernisierung des Abstammungsrechts wünschenswert. Diese Meinung vertraten die meisten der neun geladenen Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss am Montag. Gegenstand der Fragen der Abgeordneten in der vom Ausschussvorsitzenden Stephan Brandner (AfD) geleiteten zweieinhalbstündigen Sitzung war der von Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der abstammungsrechtlichen Regelungen an das Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts (19/2665), wobei sich die Ausführungen der Experten auf das Modell „Mutter – Mutter – Kind“ konzentrierten.
Der Forderung nach einer abstammungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen in lesbischen Beziehungen stand dabei die Kritik an einer Abweichung von Prinzipien des geltenden Abstammungsrechts gegenüber.

Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die sogenannte gesetzliche Fiktion, wonach der Ehemann der Mutter automatisch der zweite rechtliche Elternteil des Kindes ist, auf die Ehefrau der Mutter erweitert wird. Die Fragen der Abgeordneten drehten sich vor allem um mögliche Auswirkungen der vorgesehenen Änderungen auf die Rolle der biologischen Väter, die Unterschiede zwischen Abstammungs- und Adoptionsrecht und Weiterentwicklungen dieser Regelungen sowie um die Möglichkeiten, eine Elternschaft anzufechten.

Wie Familienrechtlerin Nina Dethloff von der Universität Bonn erläuterte, soll die Gleichstellung von Kindern, die in eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft hineingeboren werden, mit Kindern in heterosexuellen Partnerschaften erreicht werden, indem zum einen die Ehefrau der Mutter des Kindes unmittelbar mit der Geburt ebenfalls Mutter wird, und zum anderen eine Anerkennung der Mutterschaft ermöglicht wird. Beide Vorschläge seien uneingeschränkt zu begrüßen. Sie seien dringend notwendig, um den erheblichen Defiziten des geltenden Rechts zu begegnen. Die Co-Mutterstellung der Partnerin müsse in gleicher Weise wie die Vaterschaft unmittelbar mit der Geburt rechtlich abgesichert werden.

Auch aus der Sicht von Stephanie Gerlach von Treffpunkt, einer Münchener Fach- und Beratungsstelle für Regenbogenfamilien, trägt der Gesetzentwurf zur Absicherung des Kindes und der Familie bei. Die bislang von Frauenpaaren angestrebte Möglichkeit, die Mit-Mutter per Stiefkindadoptionsverfahren zum zweiten rechtlichen Elternteil des gemeinsamen Kindes werden zu lassen, sei nachteilig sowohl für das Kind als auch für die ganze Familie, erklärte Gerlach. Der Entwurf sehe ausgehend von der Gleichbehandlung verschiedengeschlechtlicher Paaren für verheiratete Frauenpaare vor, dass Kinder, die in diese Ehen hineingeboren werden, von Beginn an zwei Elternteile haben. Auch die rechtliche Vaterschaft sei an keinerlei biologische Voraussetzung geknüpft.

Für grundsätzlich begrüßenswert hielt Katharina Lugani vom Deutschen Juristinnenbund den Gesetzentwurf. Zwar wäre eine umfassendere Reform des Abstammungsrechts wünschenswert, der Entwurf decke zumindest den aktuellen Minimalbedarf an einer Neuregelung ab, erklärte sie. Er sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, bedürfe jedoch im Detail der Überarbeitung. Für den Verein Spenderkinder begrüßte Anne Meier-Credner das Anliegen der Verbesserung des Schutzes von Spenderkindern, deren Mutter mit einer Frau verheiratet ist. Diese seien rechtlich schlechter abgesichert als Spenderkinder, die in eine verschiedengeschlechtliche Ehe hineingeboren werden, erklärte sie. Für sinnvoller als den im Entwurf enthaltenen Vorschlag halte der Verein eine Verbesserung der Rechtsstellung der Kinder durch die Möglichkeit zur präkonzeptionellen Anerkennung durch die Co-Mutter, die auch andere Sachverständigen ins Spiel brachten. Zu hinterfragen sei auch die im Entwurf vorgesehene automatische Zuordnung der Ehefrau der Mutter.

Wolfgang Schwackenberg, Vorsitzender des Ausschusses Familienrecht beim Deutschen Anwaltverein, vertrat die Auffassung, dass im Sinne einer Gleichbehandlung von Kindern gleichgeschlechtlicher und heterosexueller Paare die Genetik beziehungsweise das bisherige Abstammungsrecht nicht mehr als Ausgangspunkt tauge. Angesichts des Korrekturbedarfs sei die Zielsetzung des Entwurfs daher sehr zu begrüßen. Im Unterschied dazu gebe es beim Adoptionsrecht von vornherein eine andere Ausgangssituation.

Markus Buschbaum, im Familienrecht tätiger Notar aus Köln, hält den Befund, wonach Regenbogenfamilien weiterhin diskriminiert werden, dem Grunde nach für zutreffend. Allerdings werde allein die Forderung nach einer abstammungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen in lesbischen Beziehungen der Komplexität rechtlicher und sozialer Elternschaft in Regenbogenkonstellationen keineswegs gerecht, denn es seien auch die Belange der biologischen Väter zu berücksichtigen. Aus der Sicht von Christopher Schmidt, Familienrechtler an der Hochschule Esslingen, vermengt der Entwurf die Regelungsbereiche Abstammungs- und Adoptionsrecht, denn in seinem Zentrum stehe die Begründung einer von der biologischen Situation abweichenden Elternschaft außerhalb des Adoptionsrechts. Eine Notwendigkeit für die vorgeschlagenen Änderungen im Abstammungsrecht bestehe nicht, erklärte Schmidt, der für eine Änderung im Adoptionsrecht plädierte.

Gegen den Entwurf sprach sich auch Markus Witt vom Bundesverein Väteraufbruch für Kinder aus. Ein Kind könne biologisch nur von einem Mann und einer Frau abstammen – die genetische Abstammung müsse daher Grundsatz im Abstammungsrecht sein. Der Verein wünsche sich hier eine weniger ideologisch geführte Debatte. Zudem seien Kinder Träger eigener Rechte und nicht das Zuordnungsobjekt von Bedürfnissen Erwachsener. Rolf Jox von der Katholischen Hochschule NRW begrüßte das Ziel, die Ungleichbehandlung zu beseitigen, verwies aber auf die Nichtvereinbarkeit der vorgeschlagenen Änderungen mit geltenden Prinzipien des Abstammungsrechts und sprach sich daher für die Beibehaltung des bisherigen Systems aus. Es stelle sich jedoch die Frage, ob nicht mit Blick auf die zahlreichen neuen Formen des Zusammenlebens sowie den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin ein völlig neues System von Rechten und Pflichten von Personen gegenüber Kindern geschaffen werden sollte.

Auch das Bundesjustizministerium arbeitet an einer Reform des Abstammungsrechts und legte in der vergangenen Woche einen Diskussionsteilentwurf vor, auf den in der Anhörung verwiesen wurde. Laut Ministerium kann das bestehende Abstammungsrecht die heutzutage gelebten Familienkonstellationen nicht mehr ausreichend abbilden, das geltende Recht solle daher unter Beibehaltung bewährter Elemente moderat fortentwickelt werden.

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Neue Beitritte zum PFAD Bundesverband

Posted on März 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoDer PFAD Bundesverband freut sich über den Beitritt von drei weiteren Ortsvereinen aus Hessen unter das Dach von PFAD:

  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien Fulda e.V.
  • PFAD für Kinder Gießen Verein der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.

zur Übersicht über die Landesvertretungen von PFAD

Auch immer mehr Adoptiv- und Pflegefamilien aus Bundesländern, in denen PFAD noch keine Landesorganisationen hat, treten dem PFAD Verband als Einzelmitglieder bei und unterstützen so durch ihre Mitgliedschaft die engagierte Lobbyarbeit von PFAD im Sinne der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien.

nähere Informationen zur Mitgliedschaft im PFAD Verband

Vielen Dank dafür!

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EU-Gutachter stellt klar: Islamische Vormundschaft entspricht nicht Adoption

Posted on Februar 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn einem Gutachten schlägt ein Generalanwalt dem Europäischen Gerichtshof vor, zu entscheiden, dass ein Minderjähriger, für den ein Unionsbürger nach der algerischen Regelung der Kafala die Vormundschaft übernommen hat, nicht als „Verwandter in gerader absteigender Linie“ dieses Unionsbürgers angesehen werden kann.

Der Mitgliedstaat, in dem der Unionsbürger wohnt, soll jedoch nach einer Würdigung die Einreise des Minderjährigen in sein Hoheitsgebiet und seinen Aufenthalt dort erleichtern.

Quelle: Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 26.02.2019

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Angebote des PFAD Nordfriesland für 2019

Posted on Februar 24, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Kreisverband der Pflege-und Adoptivfamilien in Nordfriesland e.V. bietet seinen Mitgliedern und Interessierten auch 2019 wieder ein vielseitiges Programm an:

  • 17.04. Toben im FUN-Center, Husum
  • 29.06.-06.07. Ferienfahrt nach Kappeln an der Schlei für Kinder von 7 – 12 Jahren
  • 24.08. Tagestour zum Kletterpark in Altenhof
  • 11.09. Frühstück in der „Beste Stuuv“
  • 26.10. Schwimmen in der Dünentherme, Bad St. Peter-Ording
  • 22.11. „Gemütlicher Abend“ in Bohmstedt

Gruppentreffen finden an zwei Standorten statt:

  • Gruppentreff Nord:
    Im Gemeindehaus Bosbüll, Hauptstr. 14 jeweils um 19.30 Uhr am

    • Donnerstag, 13.06.19
    • Montag, 16.09.19
  • Gruppentreff Süd:
    Im „Familienhaus Wichern“, Husum, Theodor-Storm-Str. 6, jeweils um 19.30 Uhr am

    • Mittwoch, 08.05.19
    • Mittwoch, 11.09.19

nähere Informationen und weitere Angebote

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ am 10.04. in Brauweiler

Posted on Februar 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 10.04.2019 findet unter der Schirmherrschaft der Landesbehindertenbeauftragen von NRW Claudia Middendorf in Brauweiler bei Köln der FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ statt. Veranstalter ist das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

Immer wieder beschäftigen sich Experten aus Medizin, Pädagogik, Neurowissenschaften und Sozialgesetzgebung mit dem Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit FASD. Wieso tritt unerwünschtes Verhalten auf, wie ist es zu verstehen und wie kann Teilhabe gefördert werden?

Kinder und Jugendliche mit FASD folgen in ihrem Handeln einer inneren Logik, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar ist. Enge Bezugspersonen haben jedoch gelernt, die Gedanken- und Gefühlswelten ihrer Schützlinge zu verstehen und sogar in Teilen vorwegnehmen zu können. So obliegt es der Verantwortung der Bezugspersonen, in das jeweilige Lebensumfeld eine Brücke zu bauen, um Missverständnissen und Ausgrenzung vorzubeugen. FASD-spezifisches Verhalten für Außenstehende zu erklären und zu übersetzen – in der digitalen Welt heißt es „Synchronisieren“ – fördert aktiv die Teilhabe der Betroffenen: in Familie, Schule, im Sportverein, in der Arbeitswelt, bei Fachkräften der Jugendhilfe und überall dort, wo sie verkehren.

Im Themenspektrum des FASD-Fachtages werden medizinische Aspekte von FASD und komorbiden Störungen dargestellt. Ist es wichtig, FASD von ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen abzugrenzen, was bedeutet dies für mögliche Therapien und Förderung? Wie ist die Teilhabe von Pflegekindern mit Beinderung im bisher reformierten Bundesteilhabegesetzes geregelt? Wie kann die Teilhabe in einer fördernden Perspektivplanung der Jugendhilfe gelingen, damit die Hilfeplanung nicht in Halbjahreszielen zerfällt und häufig unbefriedigend bleibt?

Der Blick ins Innere der FASD-„Festplatte“ kann dabei helfen, Verhalten und Gefühle betroffener Menschen besser zu verstehen. Wie können Exekutivfunktionen und damit die Verhaltenssteuerung besser erkannt und gefördert werden? Ein spannender Exkurs in die Neurowissenschaften liefert dazu Ansätze und Erklärungen.
In praxisorientierten Workshops werden die Themen Wahrnehmung und Simultanübersetzen bei FASD, Hilfeplanung und sozialrechtlichen Fragen sowie berufliche Teilhabe am Beispiel einer WfbM und multidisziplinäres Arbeiten in einem SPZ vorgestellt.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2019: „Gute Begleitung“

Posted on Februar 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , |

logoGute Begleitung“ in Pflege- und Adoptivverhältnissen thematisieren die Fachartikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 1/2019.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Unser erstes Heft haben wir „Gute Begleitung“ genannt. Sie ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen von Pflege- und Adoptionsverhältnissen. Neben der Vorbereitung und Zusammenarbeit mit dem Fachdienst ist es manchmal auch notwendig, sich zusätzliche Beratung von anderer Seite zu holen.
Bei Beratungen zeigt es sich oft: Manche wissen nicht, wen sie ansprechen können, andere verpassen den richtigen Moment, um sich Hilfe zu holen. Eltern hoffen rechtzeitig zu erkennen, was ihr Kind gerade braucht, und wünschen sich, dann auch rasch kompetenten Beistand zu bekommen. Im Gespräch auf Augenhöhe suchen sie eine einfühlsame Hilfe, die individuell auf das Kind zugeschnitten ist und die Möglichkeiten der Familie berücksichtigt.“

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Zu wissen, wann man Hilfe benötigt: eine wichtige Kompetenz
  • Martin Janning, Timo Herrmann: Damit es auf Dauer gelingt – Therapeutische Übergangshilfe sorgt für Stabilität in Pflegeverhältnissen
  • Karola Arndt: Gute Begleiter – Außerschulische Förderung von Pflege- und Adoptivkindern
  • Sabine Simon: Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten
  • Linda Dorday: Adoption braucht gute Begleitung, Zur ersten Stuttgarter Fachtagung für erwachsene Adoptierte
  • Haftpflichtversicherung für Pflegeeltern im Innenverhältnis
  • Aus dem Bundesverband
    • Rechtliche Rahmenbedingungen von Pflegeverhältnissen – Chancen und Risiken von Verträgen und Vereinbarungen
    • Mitreden – mitgestalten: die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe
  • Aus den Ländern

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Antworten auf Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Worms bietet Dialogplattform für Pflegeeltern

Posted on Januar 15, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz |

logoDie Stadt Worms stellt Pflegeeltern umfassende Informationen und Beratungsangebote des Pflegekinderdienstes auf der Online-Plattform www.pkd-worms.de zur Verfügung. In einem geschützten Bereich werden den Pflegefamilien außerdem alle wichtige Dokumente zum Download angeboten.

Wie die Stadt Worms mitteilt, sollen darüber sowohl Pflegeeltern als auch diejenigen, die sich für diese Tätigkeit interessieren, auf einer klar strukturierten Oberfläche im städtischen Design umfassende und stets aktuelle Informationen finden. Auch erhalten sie dort sämtliche Kontaktdaten des Pflegekinderdienstes.

Persönliche Informationsgespräche lassen sich mittels eines Formulars online vereinbaren. In einem passwortgeschützten Bereich für Pflegefamilien, die bereits Kinder aufgenommen haben, sind anstehende Termine oder Inhalte vergangener Veranstaltungen abrufbar.

Kern des internen Bereichs bilden laut der Stadt die dort angebotenen Downloads. Pflegefamilien finden hier alle wichtigen Dokumente, die sie für ihre Arbeit benötigen. Digital hinterlegt ist darüber hinaus die bislang nur in gedruckter Ausgabe erhältliche Informationsmappe rund um das Thema Pflegeverhältnisse. Digital sei sie nun immer auf dem neuesten Stand.

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Zahl der Adoptionen ist in Berlin deutlich gestiegen

Posted on Dezember 29, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoRBB24 berichtet in einem Artikel vom 28.12.2018, dass aus dem aktuellen Statistischen Jahrbuch hervorgeht, dass die Zahl der Adoptionen in Berlin deutlich von 84 (2016) auf 106 Kinder (2017) angestiegen ist.

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EVAP-Informationstage für Adoptions- und Pflegeelternbewerber 2019

Posted on Dezember 28, 2018. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. in Düsseldorf veranstaltet im Jahr 2019 folgende vier Informationstage für Adoptions- und Pflegeelternbewerber:

  • Montag, 28.01.2019
  • Montag, 20.05.2019
  • Montag, 19.08.2019
  • Montag, 18.11.2019

Die Informationstage können nur nach vorheriger Anmeldung beim Evangelischen Verein besucht werden.

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