Bewerber

Berlin: Adoptionsbewerberzahlen drastisch gesunken

Posted on Juli 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen |

logoDer Artikel „Warum immer weniger Paare ein Kind adoptieren wollen“ vom 23.07.2017 auf rbb-online.de beschäftigt sich mit Veränderungen bei den Bewerberzahlen in Berlin und den möglichen Gründen dafür:

Die Zahl der Berliner Paare, die ein Kind adoptieren möchten, ist seit 2007 um rund 75 Prozent gesunken. Das liegt auch daran, dass die Jugendämter viel zu lange den Trend der späteren Familiengründung ignorierten – und ältere Paare von der Adoption ausschlossen.

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Nationales Zentrum Frühe Hilfen schmiedet Bündnis gegen Schütteltrauma

Posted on Juli 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logocsm_buendnis_schuetteltrauma_final_logo_20rgb_72dpi_f044c8a98cMit einem breiten bundesweiten Bündnis klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab Oktober über die Gefahr des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Verbände, Vereine und Einrichtungen aus der Kinderheilkunde, der Gynäkologie, der Rechts- und Allgemeinmedizin, dem Kinderschutz sowie der Kinder- und Jugendhilfe haben bereits ihr Interesse bekundet, dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ beizutreten.

Bei seiner Sitzung am 10. und 11. Juli 2017 anlässlich des 10-jährigen Bestehens des NZFH hat der Beirat des NZFH, dem 43 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis angehören, die Gründung des Bündnisses ausdrücklich begrüßt und regt zum Mitmachen an.

Das NZFH wird mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen Schütteltrauma vereinen. Ziel des gemeinsamen Engagements ist es, auf der Basis eines breitangelegten Bündnisses alle Eltern und werdenden Eltern zu erreichen. Es besteht dringender Aufklärungsbedarf zum Schütteltrauma und zum Schreiverhalten von Säuglingen. Dies zeigt eine repräsentative, bundesweite Umfrage des NZFH vom Mai 2017. 42 Prozent der befragten 1.009 Frauen und Männer haben danach noch nie den Begriff Schütteltrauma gehört. 24 Prozent der Befragten unterliegen dem Irrtum, dass Schütteln „vielleicht nicht so schön für ein schreiendes Baby ist, ihm aber auch nicht schadet“. Zwei Drittel der Befragten weiß nicht, dass es eine bestimmte Schreiphase im Säuglingsalter gibt.

Nichtakzidentelle Kopfverletzungen, zu denen das Schütteltrauma zählt, sind bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste nicht natürliche Todesursache. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 und 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht. Zwischen 10 und 30 Prozent der geschüttelten Kinder sterben. Zwei Drittel der überlebenden Säuglinge und Kleinkinder leidet lebenslang unter den Folgen des Schüttelns. Sie umfassen Krampfanfälle sowie geistige und körperliche Behinderungen.

csm_nzfh_schuetteltrauma_bild_plakat_535x761px_8a6edd9ebbIn Kooperation mit den Bündnispartnerinnen und -partnern wird das NZFH Eltern über die gesundheitlichen Folgen des Schüttelns informieren und ihnen zeigen, wie sie mit einem schreienden Baby umgehen und einen möglichen Kontrollverlust verhindern können. Denn langanhaltendes, unstillbares Babyschreien ist häufig der Auslöser für das Schütteln eines Babys.

Das NZFH wird die Präventionsmaßnahmen in die Aktionen und Maßnahmen der Frühen Hilfen verankern, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sicherzustellen. Die Frühen Hilfen verfügen über ein flächendeckendes Netzwerk in allen Kommunen Deutschlands.

zum Herunterladen:

Quelle: NZFH

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Leichter Rückgang der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2016

Posted on Juli 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

logoIm Jahr 2016 wurden in Thüringen 43 Mädchen und 51 Jungen adoptiert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprechen die insgesamt 94 Adoptionen einem Rückgang um 5 Adoptionen (bzw. 5,1 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2015.

Knapp weniger als die Hälfte (42,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 18 Kinder (19,1 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 19 Kinder (20,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 17 Kinder bzw. Jugendliche (18,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

Bei etwas mehr als der Hälfte der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern verwandt (53 bzw. 56,4 Prozent). Von diesen Kindern waren 45 (84,9 Prozent) jünger als sechs Jahre. Von den 17 adoptierten Kindern über 12 Jahre wurden 15 von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stiefmutter adoptiert.

Die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen 90 der 94 adoptierten Kinder.

Am Jahresende 2016 waren 54 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 34 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 174 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2015: 125 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2016 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen drei mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2015: vier
Adoptivelternpaare).

Weitere Informationen zum Thema Adoptionsvermittlung auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise finden Sie in der Tabelle im Internetangebot des Thüringer Landesamtes für Statistik.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik vom 18.07.2017

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Stuttgart hat großen Bedarf an Pflegefamilien

Posted on Juli 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Wie sieht der Alltag einer Pflegefamilie aus?“ in der Stuttgarter Zeitung vom 14.07.2017 wird über den Rekordanstieg der Inobhutnahmen in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt berichtet:
2016 hat das Stuttgarter Jugendamt 164 Kinder aus Kinderschutzgründen in seine Obhut genommen – so viele, wie noch nie, fast doppelt so viele wie 2013 (84 Inobhutnahmen) und 31,2 Prozent mehr als 2015.

Im Schnitt würden permanent neue Bereitschafts- und Vollzeitpflegeeltern für zehn Kinder gesucht.

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PFAD Adoptionstag „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ am 14.10. in Augsburg

Posted on Juli 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

Veranstaltungsflyer

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Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDüsseldorf (IT.NRW). 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (496 Jungen und 450 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das exakt so viele Kinder und Jugendliche wie im Jahr 2015. 36,7 Prozent (347) der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren jünger als drei Jahre und 37,2 Prozent (352) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

581 Adoptionen (61,4 Prozent) erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 30 Kinder wurden durch Verwandte und 335 Kinder durch nicht verwandte Personen angenommen.

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Ende 2016 waren in Nordrhein-Westfalen 239 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; zum gleichen Zeitpunkt gab es bei den Adoptionsvermittlungsstellen 1 526 gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende vergangenen Jahres befanden sich 479 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”, die zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet. (IT.NRW)

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 11.07.2017

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Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften – Auch für viele Kinder in Pflegefamilien längst Realität

Posted on Juli 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert in seiner Pressemitteilung vom 10.07.2017:

Münster (lwl). Ende vergangener Woche stimmte nach dem Bundestag nun auch der Bundesrat über die „Ehe für alle“ ab. Für Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwachsen, bringt die neue Gesetzeslage ein Stück gesellschaftliche Normalisierung und eine weitere Gleichstellung mit Kindern heterosexueller Elternpaare. „Es ist seit langem eine Selbstverständlichkeit, dass Adoptiv- und Pflegekinder auch in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften vermittelt werden“, erläutert Birgit Westers, Jugenddezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). „In den Westfälischen Pflegefamilien – Pflegefamilien für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – die das LWL-Landesjugendamt koordiniert, leben zur Zeit rund 50 Kinder und Jugendliche bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Für alle Kinder und Jugendlichen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, ist die gesellschaftliche Anerkennung und Normalität eine wichtige Rahmenbedingung für ein diskriminierungsfreies Aufwachsen“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es Familienalltag, zumindest zeitweilig mit zwei Müttern oder Vätern aufzuwachsen: weil sich die Eltern getrennt haben und ein Elternteil anschließend in einer lesbischen oder schwulen Beziehung lebt, weil sich das Paar entschieden hat, ein Pflege- oder Adoptivkind aufzunehmen oder ein Kind in diese Partnerschaft hineingeboren wird. Bis zu 650.000 Kinder wachsen bundesweit in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften auf – die Zahlen schwanken erheblich, je nachdem, ob nur die eingetragenen Lebensgemeinschaften oder alle schwulen und lesbischen Paare mit Kindern gezählt werden und ob die Kinder dauerhaft oder in Wechselmodellen z.B. an Wochenenden dort leben.

„Alle Studien belegen, dass für eine gute Entwicklung der Kinder nicht das Geschlecht und die sexuelle Orientierung der Eltern entscheidend sind, sondern die Qualität der Beziehung. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede bei der Entwicklung von Kindern in homosexuellen oder heterosexuellen Partnerschaften“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Mit dem Recht zur Eheschließung erhalten schwule und lesbische Paare nun auch die gleichen Möglichkeiten zur gemeinsamen Adoption eines Kindes wie heterosexuelle Ehepaare. Bisher war nur die sogenannte Sukzessivadoption möglich: Zunächst musste ein Elternteil das Kind adoptieren und in einem zweiten Schritt – mit zeitlichem Abstand – dann der zweite Elternteil. Auch Kinder, die in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hineingeboren werden, hatten bisher in der Zwischenzeit rechtlich gesehen nur einen Elternteil – mit allen damit verbundenen Problemen, beispielsweise was Unterhaltsansprüche, Erbrecht und rechtliche Vertretung angeht.

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Kino-Tipp: „Zum Verwechseln ähnlich“

Posted on Juli 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am 13.07.2017 kommt die französische Komödie „Zum Verwechseln ähnlich“ in die deutschen Kinos.

Paul (Lucien Jean-Baptiste) und Sali (Aïssa Maïga) haben ihre Wurzeln im Senegal und wohnen in Paris, wo sie einen Blumenladen betreiben. Es gelingt ihnen dort sogar, ihre in Afrika lebenden Familien glücklich zu machen, indem sie die Traditionen der Heimat wahren. Seit Jahren bereits versuchen Paul und Sali, ein Kind zu adoptieren – die Freude ist also groß, als ihnen mit dem kleinen Benjamin vom Amt ein Baby angeboten wird. Der süße, pflegeleichte Racker hat die beiden Adoptiveltern im Nu verzückt, die sich auch schnell keine Gedanken wegen Benjamins weißer Hautfarbe machen. Im 21. Jahrhundert sollte ein schwarzes Pariser Paar keine Problem bekommen, wenn es ein weißes Kind hat, oder? Doch Madame Mallet (Zabou Breitman), die beim Amt für Familienzusammenführung arbeitet, sieht das anders. Auch beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz und in den Augen der Großeltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane (Bass Dhem) ist die Farbkombination sehr wohl problematisch…

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Trailer:

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Im Jahr 2016 wurden in Bayern 551 Minderjährige adoptiert – Fast dreiviertel davon von einem Stiefelternteil

Posted on Juli 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2016 insgesamt 551 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (535 Adoptionen) eine leichte Zunahme (+3 Prozent) bedeutet. Von den Minderjährigen waren 282 männlich und 269 weiblich. In 72 Prozent der Fälle adoptierte die Stiefmutter bzw. der Stiefvater die Minderjährigen.

Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 551 Minderjährige adoptiert. Gegenüber 2015 mit 535 durchgeführten Adoptionen bedeutet dies ein Plus von drei Prozent.

In 464 Fällen hatten die Minderjährigen die deutsche Staatangehörigkeit, 87 Minderjährige hatten keinen deutschen Pass.

Wie auch im Vorjahr war die Gruppe der unter Dreijährigen mit 161 Adoptionen die größte Gruppe.

72 Prozent der Minderjährigen wurde von einem Stiefelternteil (398) oder von anderen Verwandten (12 Minderjährige) an Kindes statt angenommen. Somit fiel ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 141 Adoptionen bestand kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen.

Ende letzten Jahres waren 95 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt – 49 männliche Kinder/Jugendliche und 46 weibliche. Gleichzeitig lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 810 Adoptionsbewerbungen vor.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom 05.07.2017

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PFAD: Ehe für Alle

Posted on Juli 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. äußert sich zur Entscheidung des Bundestages vom 30.06.2017, die Homosexuellen in Deutschland den Weg zur Ehe ebnet und damit auch die gemeinsame Adoption eines Kindes ermöglicht:

Nachdem Stück für Stück die Rechte, die Ehepaaren zustanden – Familienversicherung, Witwen- und Witwerrente, Familienzuschlag, steuerliche Veranlagung, … etc. – auch Lebenspartnerschaften zugänglich gemacht wurden, war es nur eine Frage der Zeit, die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu ermöglichen. Damit ist das vom Grundgesetz geforderte Benachteiligungsverbot endlich eingelöst. Rechtlich blieb fast nur noch übrig lesbischen und schwulen Paaren auch die gemeinschaftliche Adoption zu ermöglichen.

Das Adoptionsrecht sieht vor, dass Ehepaare nur gemeinsam adoptieren können. In § 1741 Absatz 2 BGB steht: „Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen. Ein Ehepaar kann ein Kind nur gemeinschaftlich annehmen.“ Dieses findet nun ebenfalls Anwendung auf gleichgeschlechtliche Ehepaare. Bisher war den Lebenspartnerschaften eine gemeinschaftliche rechtliche Elternschaft nur durch die Sukzessivadoption möglich, d.h. sie konnten ein Kind adoptieren, wenn es zuvor vom jeweiligen Partner bereits adoptiert worden war. Damit gilt die Verpflichtung, dass Ehepaare nur gemeinsam adoptieren dürfen, jetzt auch für die Ehe von gleichgeschlechtlichen Partnern.

Für gleichgeschlechtliche Ehepaare gelten die gleichen Bestimmungen wie für andere Adoptionsbewerber.

Adoptionsvermittlungsstellen haben den gesetzlichen und fachlichen Auftrag, für jedes zu vermittelnde Kind die am besten geeigneten Eltern zu finden. Der zentrale Gesichtspunkt einer jeden Adoption ist das Wohl des Kindes. Zu den Adoptionsvoraussetzungen, die durch sozialpädagogische Fachkräfte im Rahmen der Vorbereitung überprüft werden, gehört die Fähigkeit empathisch auf das Kind eingehen zu können und anzuerkennen, dass es andere biologische Wurzeln hat. Außer der Vorbereitung auf Elternschaft durch Adoption müssen Bewerber auch formalen Voraussetzungen entsprechen.

  • Da Kindern ein langfristiges Beziehungsangebot gemacht wird, empfiehlt es sich nicht, an Menschen, die an einer stark lebensverkürzenden Krankheit leiden, ein Kind zu vermitteln. Deshalb gehört eine medizinische Unbedenklichkeitsbestätigung zu den formalen Voraussetzungen.
  • Das Gesetz schreibt in § 1743 BGB ein Mindestalter für Adoptionsbewerber vor. Dieses gilt unabhängig vom Geschlecht.
  • Kindern vergriffen haben, kein (weiteres) Kind zur Adoption bekommen. Aus diesem Grund ist ein Führungszeugnis vorzulegen.

Ob ein Kind zu einem heterosexuellen oder zu einem homosexuellen Paar vermittelt wird, entscheidet die Adoptionsvermittlungsstelle anhand der Eignung der Bewerber für ein bestimmtes Kind.

Wir begrüßen die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren, geben jedoch zu bedenken, dass die Adoptionszahlen seit Jahren rückläufig sind, weil immer weniger Kinder der Fremdadoption aus dem In- oder Ausland bedürfen. Kein Adoptionsbewerber hat ein Recht auf ein Kind.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 05.07.2017

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30 Jahre PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. (1987 – 2017)

Posted on Juni 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logotitel-pfad-aktuell-mit-randAm 07. März 1987 wurde in München der „Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Bayern e. V.“ gegründet, von 44 Gründungsmitgliedern. Nach Landesverbänden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es mit Bayern einen 3. Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Deutschland. Seit März 1998 nennt sich der LV Bayern „PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e. V.“.
Dem Verband sind 28 regionale Pflege- und Adoptivfamiliengruppen und -vereine in Bayern angeschlossen, er vertritt aktuell 845 Mitglieder.
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums erscheint die 2. Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL als Jubiläumsausgabe. Sie wird als Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Verband verbundenen Pflege- und Adoptivfamilien und den mit ihm zusammenarbeitenden Fachkräften und Institutionen kostenlos online gestellt:
30 Jahre PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. – Jubiläumsausgabe

Falls Sie den Landesverband Bayern und seine Arbeit für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen möchten, können Sie sich mit diesem Formular > Aufnahmeantrag (PDF zum Ausdrucken) anmelden. Bitte senden Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrag an die Geschäftsstelle
per Mail: info@pfad-bayern.de
per Fax: 08251/872408
per Post: PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V., Steubstr. 6, 86551 Aichach

Als Mitglied können Sie sich über den Link www.pfad-bayern.de/anmeldung für den Mitgliederbereich registrieren lassen und erhalten zum Beispiel die Mitgliederzeitschrift PFAD AKTUELL ab 1/2017 zum kostenlosen Download.

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Tätigkeitsbericht 2016 der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption veröffentlicht

Posted on Mai 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Bundeszentralstelle für Auslandsadoption (BZAA) hat ihren Tätigkeitsbericht für 2016 veröffentlicht. Eine ihrer Aufgaben ist die Pflege einer Datenbank, in der alle vermittelten internationalen Adoptionen erfasst sind, Diese besagt, dass im Berichtszeitraum Kinder aus 30 Herkunftsstaaten nach Deutschland vermittelt wurden. Darunter waren Haiti, Thailand, Russland und Südafrika die stärkste Herkunftsstaaten.

Weiterhin heißt es: „Für die in den letzten Jahren festzustellende rückläufige Entwicklung, die nicht nur Deutschland, sondern ebenso Europa betrifft und auch weltweit zu beobachten ist, dürften einerseits Gründe, die in den Herkunftsstaaten liegen, eine Rolle spielen, insbesondere eine zunehmende Zurückhaltung bei der Weggabe von Kindern ins Ausland und eine Verkomplizierung der Verfahren, insbesondere mit Blick auf Verfahrensdauer und Kosten. Andererseits dürften aber auch die gestiegenen Anforderungen der Kinder an neue Eltern, was das körperliche und psychische Befinden der Kinder angeht, bei Bewerbern zu immer weniger Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland führen. Weiter dürften auch die Fortschritte im Bereich der Reproduktionsmedizin (künstliche Befruchtung, Samen-, Eizell-  und Embryonenspenden) und inzwischen auch die Leihmutterschaft Auswirkungen auf die Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland haben.“

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Beratung für Pflege- und Adoptivelternbewerber im Kreis Kleve

Posted on Mai 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Im Artikel „FASD-Selbsthilfegruppe berät jetzt Pflege- und Adoptiveltern“ in der NRZ vom 20.05.2017 wird über die noch junge FASD-Selbsthilfegruppe in Emmerich im Landkreis Kleve berichtet, die nun auch Beratung für werdende Pflege- und Adoptiveltern anbietet. Besondere Kompetenz hat Initiator Gregor Hötzel beim Thema FASD.

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Film-Tipp: „Vater und Sohn“

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der japanische Film „Vater und Sohn“ wurde in Cannes 2013 ausgezeichnet und ist noch bis zum 22.05. in der ARTE-Medithek anzusehen.

Die Familienväter Ryota und Yudai könnten unterschiedlicher nicht sein. Ryota ist ein Erfolgsmensch, der im turbulenten Herzen der Metropole mit seiner Frau und seinem Sohn Keita eine Hochhaussuite bewohnt. Er liebt seinen Sohn, hat aber kaum Zeit für ihn, denn er ist vor allem auf beruflichen Erfolg aus. Am Stadtrand lebt Yudai mit seinen drei Kindern und seiner Frau sorglos in den Tag hinein und kümmert sich vielleicht zu viel um Spaß und Kurzweil und zu wenig um finanzielle Sicherheit. Eines Tages kreuzen sich die Schicksale beider Familien, als sich herausstellt, dass eine Krankenschwester die Söhne Keita und Ryusei vor sieben Jahren nach der Geburt vertauscht hat. Nun stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Sollen die Kinder zurückgetauscht werden – oder in der Familie aufwachsen, in der sie sich zu Hause fühlen? Mit „Vater und Sohn“ drehte Koreeda Hirokazu 2013 ein „zärtliches Gedicht“, wie es ein Kritiker schrieb (Robbie Collin in „The Telegraph“), über die unterschiedlichen Auffassungen von Elternschaft und Vaterliebe und stellt in rücksichts- und respektvollem Ton die Frage, was wichtiger ist: Blutsverwandtschaft oder über ein Leben lang gewonnene Zuneigung und Vertrauen.

zum Film in der ARTE-Mediathek

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Fetales Alkoholsyndrom: Mehr Aufklärung angemahnt

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Beratungsstellen und Gynäkologen sollten ausführlicher über die schwerwiegenden Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft informieren. Das forderten Experten bei einer Fachtagung zum Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in Bad Bent­­heim. „Es gibt keine ungefährlichen Mengen“, betonte der Therapeutische Leiter des Eylarduswerks, Klaus ter Horst. Besonders verheerend ist die Wirkung des Alkohols zwischen der dritten und zwölften Schwangerschaftswoche.

Nach einer aktuellen europaweiten Studie trinken 26 Prozent der Frauen in Deutsch­land in der Schwangerschaft Alkohol. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bun­desweit mehr als 5.000 Kinder geboren, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mütter in der Schwangerschaft mehr oder weniger stark geistig und körperlich geschä­digt sind.
Sehr viele von ihnen leben in Pflegefamilien oder Kinder- und Jugendheimen. Die meis­ten benötigten lebenslange Betreuung und dürften nicht überfordert werden, betonte ter Horst. „70 Prozent kommen ein Leben lang allein nicht klar. Sie werden kriminell, landen in Sucht oder Obdachlosigkeit.“

Quelle: dpa/aerzteblatt.de vom 18.05.2017

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Buch-Tipp: „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster“

Posted on Mai 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Mit „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster„, einem Bilderbuch für Erwachsene wenden sich Thomas Köhler-Saretzki und Anika Merten an Fachkräfte und Eltern, um ihnen das Thema Bindungsverhalten nahe zu bringen. Es ist aktuell im BALANCE buch + medien verlag erschienen.

Der Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und der reflektierten Anwendung ist für Fachkräfte im Praxisalltag oft nicht leicht zu bewerkstelligen. Dieses Bilderbuch vermittelt anschaulich das Wissen über frühkindliche Entwicklung und das Bindungsverhalten von Kleinkindern und erleichtert Fachkräften die Kommunikation mit Kindern und Eltern. In der Geschichte von vier Kindern, die so unterschiedlich auf den Verlust ihrer Erzieherin reagieren, finden alle Beteiligten »angewandte Wissenschaft« zu Bindungs- und Beziehungsstrukturen, ihren Voraussetzungen und Mustern.

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„Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ am 08.06. in Berlin

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 08.06.2017 lädt BOJE, die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V., ins Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) im Jagdschloss Glienicke in Berlin zur Fortbildung „Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ ein. Referentin wird Gisela Michalowski sein, Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. und mehrfache Pflegemutter von Pflegekinder mit FASD.

Ein Mensch mit der Diagnose FASD durchlebt in allen Altersstufen Schwierigkeiten verschiedener Art. Diese Eigenschaften können beim gesunden Menschen auch vorkommen, nur bei Menschen mit FASD sind diese Eigenschaften äußerst ausgeprägt und weisen auch kaum Besserungen nach therapeutischer Hilfe auf.

BOJE e.V. möchte in Zusammenarbeit mit FASD Deutschland e.V. mit dieser ersten Veranstaltung eine Fortbildungsreihe aufbauen, die sich gezielt an Pflegeeltern und Eltern, Einrichtungen und Geschwister wendet, um niederschwellige Hilfen darzustellen, die das Leben und Zusammenleben mit diesen Kindern und Jugendlichen erleichtern können.

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PFAD Adoptionstag am 14.10. in Augsburg

Posted on Mai 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an info@pfad-bayern.de.

Veranstaltungsflyer

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„Muttersuche“ – eine Lesung mit Marco Carini am 13.06. in Hamburg

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg, lädt am 13.06.2017 von 19.30– 21.30 Uhr in seine Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler str. 769 in Hamburg zu einer Lesung mit Marco Carini ein.

Marco Carini ist Politikwissenschaftler, Redakteur der taz, und Publizist. Seine eigene Adoption nahm er zum Anlass, 2010 das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“ über die Suche Adoptierter nach ihrer leiblichen Herkunft zu veröffentlichen. Nach einer Einführung liest der Autor seine eigene Geschichte der Suche. Im Anschluß ist Raum für Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte. Die Gesprächsleitung hat Kay-Uwe Fock.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Auslandsadoptiveltern und -bewerber für Interviews zu einer Bachelorarbeit gesucht

Posted on April 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Auslandsadoption: Die Rolle der ethnischen Herkunft“ sucht eine Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Würzburg Eltern für Interviews, die:

  • sich im Bewerbungsprozess einer Auslandsadoption befinden,
  • vor einem bis vier Jahren ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben oder
  • ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben, das nun erwachsen (20 Jahre und älter) ist.

In der Ausarbeitung soll es nicht nur um die besonderen Herausforderungen gehen, welche sich im Laufe einer Auslandsadoption sowohl auf Seiten der Elternschaft als auch auf der der Sozialen Arbeit zeigen. Insbesondere soll die Wichtigkeit der Berücksichtigung der Ethnizität in der Erziehung sowie der Umgang der Adoptiveltern mit der ethnischen Herkunft des Adoptivkindes diskutiert werden.

Kontakt: Sarah Weber ,Mail: SaWe93@yahoo.de

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FFM: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegeeltern

Posted on April 5, 2017. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Schwere Aufgabe für Pflegeeltern“ in der Frankfurter Neuen Presse vom 04.04.2017 schildert den aktuellen Erfahrungsstand des Jugendamtes Frankfurt am Main mit der Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Pflegefamilien.

Seit dem Jahr 2015 waren in Frankfurt 25 der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Pflegefamilien untergekommen, aktuell leben noch 16 Jugendliche in Pflegefamilien.

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LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Auf dem 29. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) am 01/02.04.2017 in Berlin wurde das LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“ verabschiedet, in dem eine moderne Familienpolitik gefordert wird, die die unterschiedlichsten Formen von Familien anerkennt und alle unterstützt, die Kindern in ihrem Leben einen Platz geben und ihnen helfen, zu wachsen und sich gut zu entwickeln. Keine Familie dürfe wegen der sexuellen Identität eines ihrer Mitglieder diskriminiert werden.

Eine Übersicht über die Forderungen:

  • Mütter, die in eingetragener Lebenspartnerschaft leben
    Entschließen sich zwei Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, gemeinsam eine Familie zu gründen, so sollen die Gebärende und ihre Lebenspartnerin von Geburt an automatisch rechtliche Eltern des Kindes sein.
  • Zwei-Väter-Ursprungsfamilie
    Der LSVD tritt dafür ein, dass der Lebenspartner des leiblichen Vaters auch rechtlicher Vater von Geburt an wird, sofern in der ausländischen Geburtsurkunde keine Mutter eingetragen ist.
    Der LSVD spricht sich für die Zulassung der altruistischen Leihmutterschaft und für die Möglichkeit aus, die Rahmenbedingungen in einer Kinderwunschvereinbarung rechtsverbindlich zu regeln.
  • Mehrelternschaft
    Der LSVD fordert einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für Mehreltern-Regenbogenfamilien, der es ermöglicht, dass den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen entsprechend bis zu vier Menschen einvernehmlich rechtliche Elternteile und/oder Sorgeberechtigte sein können.
  • Elternschaftsvereinbarung
    Der LSVD fordert deshalb, dass ein Rechtsrahmen geschaffen wird, der es den Beteiligten einer Regenbogenfamilie ermöglicht, rechtsverbindliche Vereinbarungen vor der Zeugung zu treffen.
  • Pflegefamilien
    Der LSVD wird sich deshalb dafür einsetzen, dass – entsprechend der Empfehlung der BAG Landesjugendämter – in § 44 SGB VIII „Erlaubnis zur Vollzeitpflege“ folgender Satz aufgenommen wird: „Als Pflegepersonen und Pflegefamilien kommen Erwachsene unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität in Betracht.“
  • Trans*- und intersexuelle Elternschaft
    Der LSVD fordert deshalb, dass Deutschland die Antragslösung übernimmt, wie sie Argentinien (2012), Dänemark (2014), Malta (2015), Irland (2015), Bolivien (2016) und Norwegen (2016) bereits verwirklicht haben. Für die Änderung des Vornamens und des rechtlichen Geschlechts soll der bloße Antrag der Betroffenen beim Standesamt genügen. Das soll auch für ausländische Staatsangehörige gelten, die sich dauerhaft rechtmäßig in Deutschland aufhalten.
    Der LSVD fordert weiter, dass Eltern, deren Vorname oder deren Geschlecht geändert worden ist, sollen wählen können, ob sie mit ihren früheren Vornamen und ihrem früheren Geschlecht oder mit ihrem geänderten Vornamen und ihrem geänderten Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden.
  • Reproduktionsmedizin
    Der LSVD fordert, dass durch Bundesgesetz klar gestellt wird, dass die assistierte Reproduktion allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität offensteht.
  • Eizellspende
    Der LSVD fordert, dass die altruistische Eizellspende auch in Deutschland zugelassen wird. Das Verbot der Eizellspende ist eine Geschlechtsdiskriminierung der Frau. Das Recht, eine Eizelle zu spenden, unterliegt dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und ist vergleichbar mit dem Recht einer Lebendspende eines Organs. Die Patientenaufklärung als Grundlage der autonomen Willensentscheidung kann auch auf die Eizellspende angewendet werden. Die Zulassung der Eizellspende wirkt zudem einem Reproduktionstourismus entgegen.
  • Embryospende/Embryoadoption
    Der LSVD fordert, dass die Embryospende/Embryoadoption allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität unter der Voraussetzung offensteht, dass sie medizinisch und biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen.
  • Kosten der Kinderwunschbehandlung
    Der LSVD fordert die Kostenträgerschaft der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Beihilfe. Darüber hält der LSVD es für erforderlich, dass die Privaten Krankenversicherungen in ihre Tarife einen entsprechend en klarstellenden Hinweis aufnehmen.
    Bei der Einkommensteuer stellt zudem nach Auffassung des LSVD die Kinderwunschbehandlung in den genannten Fällen eine außergewöhnliche Belastung dar.
  • Abstammungsregister
    Der LSVD fordert, dass es bei Einrichtung jeder Art von Register gewährleistet sein muss, dass das Kind sich im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts auch für die Nicht-Kenntnis seiner Abstammung entscheiden kann und nicht durch Dritte unaufgefordert davon Kenntnis erhält. Das Recht auf Auskunft soll daher nur dem Kind selber ab dem 16. Lebensjahr zustehen.
  • Ehe- und Lebenspartnerschaftsstatut
    Der LSVD wird sich dafür einsetzen, dass gleich- und verschieden geschlechtliche Ehen unterschiedslos in Deutschland wirksam geschlossen werden können, ohne dass es auf das jeweilige Heimatrecht ausländischer Verlobter ankommt.
  • Anerkennung ausländischer Entscheidungen
    Damit Kindern keine rechtlichen Nachteile entstehen, setzt sich der LSVD dafür ein, dass das deutsche Recht die familienrechtlichen Beziehungen der Wunscheltern zu ihrem Kind aus Leihmutterschaft anerkennt, wenn nach dem Recht des Landes, in dem die Leihmutter und ggf. ihr Mann leben, diese nicht Eltern des Kindes sind.

zum ausführlichen Positionspapier

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Leseprobe der PFAD Aktuell „Herausforderung Schule“

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat auf seiner Homepage eine Leseprobe seiner Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL 1/2017 zum Thema „Herausforderung Schule“ eingestellt.

Für Mitglieder des Landesverbandes steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download im Mitgliederbereich bereit.

nähere Informationen

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TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

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Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“

Posted on März 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“ vom 10.03.2017 auf SZ-Online.de äußert sich Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, zur geplanten Vereinfachung des Adoptionsrechts.

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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Artikel: „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Westfalenpost berichtet im Artikel „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“ vom 28.02.2017 von den Plänen von Union und SPD, das Adoptionsverfahren in Deutschland zu erleichtern und auch ältere Bewerber anzuerkennen.

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Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

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Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

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Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

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„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

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TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

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„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

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Europäisches Parlament plant grenzübergreifende Anerkennung von Adoptionen

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen |

logoUm das Kindeswohl zu schützen, drängen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu, alle EU-Länder zu verpflichten, Adoptionsentscheidungen gegenseitig automatisch anzuerkennen. In einer am Donnerstag angenommenen Entschließung schlagen sie vor, einen europäischen Adoptionsvertrag zu schaffen, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung zu beschleunigen.

In der Resolution fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Gesetzesvorschläge zur automatischen grenzübergreifenden Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsentscheidungen, d. h. von Adoptionen, bei denen die Adoptiveltern und das Kind oder die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in demselben Land haben, vorzulegen. Gemäß dem Haager Übereinkommen gilt die Anerkennung von Adoptionen in allen Unterzeichnerstaaten (einschließlich aller EU-Mitglieder) automatisch, betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Eltern des adoptierten Kindes aus verschiedenen Ländern kommen.

Europäischer Adoptionsvertrag und „Leitlinien für bewährte Verfahren“
Die Abgeordneten schlagen die Schaffung eines europäischen Adoptionsvertrags vor, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung innerstaatlicher Adoptionen EU-weit zu beschleunigen. Sie sprechen sich ebenfalls für die Ausarbeitung gemeinsamer Mindestnormen für Adoptionen aus, allerdings nicht als gesetzliche Vorschriften, sondern vielmehr als „Leitlinie für bewährte Verfahren“.

Der Berichterstatter Tadeusz Zwiefka (EVP, PL) sagte: „Jede Adoption sollte das Wohl des Kindes wahren, wobei die besonderen Umstände jedes einzelnen Falls berücksichtigt werden müssen. Da eine Adoption dem Kind ein liebevolles, fürsorgliches und stabiles Umfeld bieten sollte, fordern wir die Europäische Kommission auf, im Bereich der Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsverträgen Maßnahmen zu ergreifen, damit Familien mit adoptierten Kindern Rechtssicherheit beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat haben.“

Abbau bürokratischer Hürden
Familien mit Adoptivkindern aus dem eigenen Land sind noch immer mit rechtlichen und Verwaltungshindernissen konfrontiert, wenn sie von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen ziehen – zum Beispiel mit Schwierigkeiten bei der Einschulung oder der ärztlichen Versorgung, wenn nicht zuvor zusätzliche rechtliche Schritte unternommen werden, um die Erziehungsberechtigten festzustellen.

Die Entschließung wurde mit 533 Stimmen angenommen, bei 41 Gegenstimmen und 72 Enthaltungen. Sie bedeutet keine Verpflichtung für die EU-Kommission, auch wirklich Legislativvorschläge vorzulegen. Eine Ablehnung muss sie aber begründen.

Des Weiteren betrifft die Resolution ausschließlich das individuelle Eltern‑Kind‑Verhältnis. Mitgliedstaaten werden nicht verpflichtet, besondere Rechtsverhältnisse zwischen den Adoptiveltern anzuerkennen.

Mehr dazu in den Hintergrundinformationen (auf Englisch).

Quelle: Europäisches Parlament vom 02.02.2017

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Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

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Artikel über Adoptionen aus Thailand

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Zwei Runden Mensch ärgere dich nicht“ in der Mittelbayerischen vom 28.01.2017 berichtet ein Paar aus dem Kreis Kelheim vom bürokratischen Aufwand bei der Adoption ihrer beiden Kinder aus Thailand.

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TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

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Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

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Keine deutschen Adoptionen mehr aus Nepal

Posted on Januar 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat als Zulassungs- und Aufsichtsbehörde mit Bescheid vom 7. November 2016 die besondere Zulassung zur Vermittlung von Kindern aus dem Herkunftsstaat Nepal zu Lasten der anerkannten Auslandsvermittlungsstelle „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ widerrufen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2010 waren keine neuen Bewerbungen mehr angenommen worden, nachdem es in Nepal zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ hat aktuell die Zulassung zur Auslandsvermittlung für die Herkunftsstaaten Bulgarien, Lettland, Polen, die Russische Föderation, Taiwan, Thailand und Tschechien.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 12.01.2017

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Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

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KomDat Jugendhilfe 03/2016 erschienen

Posted on November 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die aktuelle Ausgabe von KomDat Jugendhilfe 03/2016 beschäftigt sich wieder mit Ergebnissen aktueller Analysen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik:

Das vorliegende Heft konzentriert sich auf die Bedeutung des Migrationshintergrunds junger Menschen und deren Familien in der KJH-Statistik.

Einer der Beiträge zeigt „Unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik“ und zeigt aktuelle Herausforderungen für die Jugendhilfe auf.

Ein weiterer Artikel widmet sich „Adoptivkindern mit Zuwanderungsgeschichte“ und den unterschiedlichen Entwicklungen bei den Adoptionsformen. Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Auslandsadoptionen in den letzten Jahren, wobei auch die Herkunftsgebiete der Kinder und Jugendlichen, das Alter der angenommenen Minderjährigen und die Verbreitung dieser Adoptionsform in den Bundesländern beachtet werden.

zum Download von KomDat Jugendhilfe 03/2016

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PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, haben den PFAD Bundesverband e.V. veranlasst, für seine aktuellsten vier Broschüren bis zum Jahresende 2016 gestaffelte Preise anzubieten:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste

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Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro, ab 50 Stück 2 Euro pro Heft berechnet. Unter 25 Stück kosten die Broschüren wie bisher je Exemplar 3 Euro.
Zuzüglich Versandkosten zu bestellen bei: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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PFAD 4/2016: „40 Jahre im Einsatz für Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit einer Sonderausgabe unserer PFAD-Zeitschrift runden wir das Jubiläumsjahr zum 40-jährigen Bestehen des PFAD Bundesverbandes ab.

Das Jubiläumsheft liegt dank der großzügigen Unterstützung des Schulz-Kirchner-Verlages bunter und umfangreicher als üblich vor Ihnen. Es bietet einen Rückblick auf die abwechslungsreichen Feierlichkeiten gemeinsam mit vielen Gästen im Centre Mon Bijou in Berlin. Die Ausstellung „PFAD ist bunt“ zeigt eindrucksvoll das Engagement des PFAD-Verbandes. Von der Ortsgruppe über die Landesverbände bis zum Bundesverband spiegelt es den persönlichen Einsatz der vielen aktiven Ehrenamtlichen für selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Pflege- und Adoptivfamilien wider.

Einige Inhalte:

  • „Auf die nächsten 40 Jahre!“ Jubiläumsveranstaltung des PFAD Bundesverbands am 16.09.2016 im Centre Monbijou, Berlin
  • Glückwünsche
  • Dagmar Trautner: Meilensteine – Stolpersteine
  • Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig
  • August Huber: Warum sollen sich Pflege- und Adoptivfamilien zusammenschließen?
  • Arnold Lohaus, Nina Heinrichs, u.a.: Zur Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes
  • Unsere Ausstellung: PFAD ist bunt

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Neues Magazin des BMFSFJ: „Blickwechsel Adoption“

Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen |

Das Bundesfamilienministerium hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Blickwechsel Adoption“ veröffentlicht.

Adoption ist ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft. Nach wie vor ist es zugleich ein Tabuthema, insbesondere für die Frauen, die ihr Kind zur Adoption freigeben. Das Magazin „Blickwechsel Adoption“ ermöglicht einen neuen, anderen Blick auf Adoption. Sie wird hier aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und ein einfühlsamer Zugang zum Thema eröffnet.

Neben vielen anderen Fachleuten und Betroffenen hat auch Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, einen Beitrag beigesteuert: „Wissen, wo man herkommt!“.

Das Magazin kann bestellt werden, steht aber auch zum Download zur Verfügung.

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Adoptivbewerber-Informationsabend am 31.10. in Hamburg

Posted on September 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Veranstaltungen |

Der PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e.V., bietet am 31.10. in der Fuhlsbüttler Str. 769 einen Informationsabend für Adoptivbewerber an.

Von 19.30 bis 21.30 Uhr erläutern die Referentinnen Lenore Wittig und Stephanie Themlitz das Adoptionsverfahren und beantworten die Fragen der InteressentInnen.

Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 – 59 49 00 wird gebeten.

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Buchtipp: „Herzwurzeln“ – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on September 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Mabuse Verlag ist das neue Kinderfachbuch von Schirin Homeier und Irmela Wiemann: „Herzwurzeln – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder“ erschienen.

„Herzwurzeln“ ist ein Ratgeber für Adoptiv- und Pflegekinder und alle, die diesen Kindern nahestehen. Das Buch ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil wird die Geschichte vom Pflegekind Jannik und vom Adoptivkind Ayana mit vielen Bildern erzählt.

Mit zahlreichen Informationen wenden sich Jannik und Ayana im zweiten Teil direkt an das Leserkind und erzählen, wie ihre Geschichte weiterging. Auch andere Kinder kommen zu Wort. Dazu erklärt Frau Braun vom Jugendamt die spezielle Lebenssituation von Adoptiv- und Pflegekindern. Es werden Möglichkeiten der Biografiearbeit mit Kindern aufgezeigt.

Der dritte Teil des Buches ist ein kurzer Ratgeberteil für die Erwachsenen. Die Autorinnen geben Tipps für leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern und Fachkräfte, also für alle, die mit Adoptiv- oder Pflegekindern leben oder arbeiten.

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Gute Chancen für Adoptivbewerber in Pforzheim

Posted on September 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen |

In Pforzheim werden noch Adoptionsbewerber benötigt. Davon berichtet der Artikel „Mama und Papa dringend gesucht: Mangel an Adoptiveltern“ aus der Pforzheimer Zeitung vom 07.09.2016.

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Artikel über den PFAD Ortsverein in Worms

Posted on September 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Die Wormser Zeitung berichtet im Artikel „Mit Problemen nicht alleine vom 06.09.2016 vom Sommerfest der Wormser PFAD Gruppe, an dem auch Dr. Johannes Rupp, der Vorsitzende des PFAD Landesverbandes Rheinland-Pfalz teilnahm:

Der Verein setzt sich ein als „Interessenvertretung der Pflegeeltern gegenüber der Politik, als Vermittler zwischen Eltern und Ämtern und als Plattform für die Eltern untereinander. „Einfach, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein mit den Problemen dazustehen“, sagen Karsten Krußmann und Kajo Reuber. Für die Möglichkeit zu diesem Erfahrungsaustausch kommen Eltern aus der ganzen Region nach Worms, erzählen die Vorsitzenden.“

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Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

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Seminarprogramm 2017 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2017 liegt vor. Es werden Seminare in Würzburg, Holzminden, Aurich, Lüneburg, Freiburg, Trier, Bad Tölz, Sylt, Dresden, Verden (bei Bremen), Berlin, Berlin/Bernau, Aalen, Düsseldorf, Magdeburg und Pforzheim angeboten. Inhaltlich haben die Seminare in diesem Jahr die Schwerpunkte „Rechtliche Grundlagen“ und „Pflegekinder in familiengerichtlichen Verfahren“.

Bereits zum dritten Mal wird auch wieder eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

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