Bewerber

Pflegeeltern-Stammtisch in Berlin-Neukölln

Posted on November 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie jüngste Ortsgruppe des PFAD Verbandes, PFLIB (Pflegeeltern in Berlin), trifft sich zum Stammtisch am Donnerstag, den 16.11. um 18.30 Uhr im Restaurant Mona Mia in der Buschkrugallee 32, 12359 Berlin-Neukölln (Ecke Jahnstraße).

Bekannte und neue Pflegeeltern sowie Adoptiveltern und Bewerber sind herzlich zum Austausch willkommen.

Neue Stammtischtermine und Veranstaltungsankündigungen finden sich immer zeitnah auf der Facebook-Seite von PFLIB.

Kontakt: Christiane Kehl, acickehl@yahoo.de

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Dortmund: „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Ruhrnachrichten berichten im Artikel „Ungewöhnliches Plakat wirbt für Pflegeeltern“ vom 10.11.2017 von einer neuen Plakataktion der Stadt Dortmund, die mit dem Slogan „Alltagshelden gesucht“ um neue Pflegefamilien wirbt.

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„Zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien in Berlin“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie taz berichtet im Artikel „Zu wenig Pflegefamilien in Berlin – Als Alternative bleibt nur Heim“ am 08.11.2017 vom Mangel an Bereitschaftspflegefamilien in Berlin:

„In der Landesberatungsstelle Berliner Pflegekinderhilfe schätzt man, dass bei rund 600 Anfragen jährlich nur in der Hälfte der Fälle eine Kurzzeitpflegefamilie vermittelt werden kann. Deshalb wirbt sie seit Montag im U-Bahn-Fernsehen um Menschen, die sich vorstellen können, Kindern in akuten Notsituationen Obhut zu geben.“

nähere Informationen für Interessenten an der Kurzzeitpflege in Berlin

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BVG: Kein Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bei „schwacher“ Auslandsadoption

Posted on Oktober 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Adoption eines minderjährigen Kindes im Ausland durch einen Deutschen führt für das Kind in aller Regel nur dann zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit, wenn die Auslandsadoption auch zum Erlöschen des Eltern-Kind-Verhältnisses zu den leiblichen Eltern führt. Das hat der 1. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig heute entschieden.

Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens war das Begehren einer kongolesischen Staatsangehörigen auf Ausstellung eines deutschen Staatsangehörigkeitsausweises. Dies setzt hier voraus, dass die Klägerin die deutsche Staatsangehörigkeit durch die Annahme als Kind gemäß § 6 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) erworben hat. Die 1993 geborene Klägerin stammt aus der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) und wurde dort im Jahr 2006 vor Vollendung des 18. Lebensjahres von ihrem Onkel adoptiert, nachdem beide leiblichen Eltern verstorben waren. Anschließend reiste sie mit einem Visum nach Deutschland ein und lebt seitdem hier. Der Onkel, der ebenfalls aus der DR Kongo stammt, hatte bereits vor der Adoption die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Da die DR Kongo nur die sog. „schwache Adoption“ kennt, bei der das Verwandtschaftsverhältnis zu den leiblichen Eltern nicht erlischt und u.a. weiterhin (subsidiäre) Unterhaltsansprüche im Verhältnis zur bisherigen Familie fortbestehen, hat das Bundesverwaltungsamt den Antrag auf Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises abgelehnt. Das Verwaltungsgericht hat den Staatsangehörigkeitserwerb bejaht, das Oberverwaltungsgericht Münster hingegen verneint. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zurückgewiesen.

Für den Erwerb der Staatsangehörigkeit durch eine Auslandsadoption verlangt § 6 StAG nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass diese auch in Deutschland wirksam und einer Adoption nach deutschem Recht wesensgleich ist. Die familienrechtliche Wirksamkeit der Auslandsadoption stand hier aufgrund einer entsprechenden Entscheidung des Amtsgerichts Stuttgart vom 31. Oktober 2008 fest. Aus der familiengerichtlichen Entscheidung ergab sich aber auch, dass das Eltern-Kind-Verhältnis der Klägerin zu ihren leiblichen Eltern nicht erloschen ist. Genau dies kennzeichnet aber eine Adoption nach deutschem Recht. Damit fehlt es an einer für die Wesensgleichheit mit einer deutschen Volladoption zentralen Voraussetzung. Die Kappung der Bande zu den leiblichen Eltern ist von zentraler Bedeutung für die Integration des Kindes in die neue Familie. Bei der Beurteilung der Wesensgleichheit einer Auslandsadoption bedarf es einer abstrakten Betrachtung, die nicht danach differenziert, ob im konkreten Fall ein oder beide leiblichen Elternteile verstorben oder verschollen sind. Im Staatsangehörigkeitsrecht ist das Gebot der Rechtssicherheit von so erheblicher Bedeutung, dass klare abstrakte Kriterien für die rechtliche Gleichwertigkeit der Adoptionswirkungen und damit den Staatsangehörigkeitserwerb geboten sind.

Urteil vom 25. Oktober 2017 – BVerwG 1 C 30.16 –

Vorinstanzen:

  • OVG Münster, 19 A 1132/14 – Urteil vom 26. Juli 2016 –
  • VG Köln, 10 K 3084/13 – Urteil vom 16. April 2014 –

Quelle: Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts vom 25.10.2017

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Kernpunktepapier des BMFSFJ: Das Adoptionswesen braucht eine Modernisierung

Posted on Oktober 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen |

logoDen gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und modernen Wertvorstellungen muss auch das Adoptionswesen gerecht werden. Wo Reformbedarf besteht, verdeutlicht das Kernpunktepapier des Bundesfamilienministeriums.

Auf Basis umfangreicher Studien des Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA) hat das Bundesfamilienministerium ein Kernpunktepapier entwickelt. Dieses belegt den Reformbedarf im Adoptionswesen. Die letzte große Reform im Adoptionsrecht liegt etwa 40 Jahre zurück. Seitdem haben sich Gesellschaft und Wertvorstellungen stark verändert. Diese Veränderungen müssen auch im Adoptionswesen umgesetzt werden.

Adoptionen besser begleiten

Vor, während und nach einer Adoption ist eine bessere Begleitung aller Beteiligten notwendig. Eine Adoption bleibt für Herkunftseltern, Adoptiveltern und die Kinder selbst ein Thema, mit dem sie sich ein Leben lang auseinandersetzen. Eine gute und fundierte Beratung und Begleitung ist für das Gelingen einer Adoption eine wichtige Voraussetzung. Dafür müssen die Strukturen in der In- und Auslandsadoptionsvermittlung gestärkt und transparenter gestaltet werden. Die Beratung braucht Qualitätsstandards und die Nachbetreuung soll künftig stärker im Adoptionsvermittlungsgesetz verankert werden.

Kontakt zwischen Adoptiv- und Herkunftsfamilie fördern

Die internationale Adoptionsforschung zeigt auch: Der Kontakt zwischen Adoptivfamilie und Herkunftsfamilie kann die Entwicklung des Kindes fördern und den abgebenden Eltern helfen. Daher soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, dass Adoptionsvermittlungsstellen Kontaktvereinbarungen fördern – unter der Voraussetzung, dass dies dem Kindeswohl dient.

Weitere Kernpunkte betreffen die Ausrichtung der Stiefkindadoption am Kindeswohl, die Einräumung gleicher Chancen für gleichgeschlechtliche Paare bei der Adoption und die Verhinderung unbegleiteter Adoptionen aus dem Ausland.

Umfangreichste Studie im Bereich Adoption

Grundlage für die entwickelten Kernpunkte sind die Ergebnisse des EFZA. Das EFZA wurde vom Bundesfamilienministerium beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) eingerichtet. Es erstellte Studien, veranstaltete Workshops und befragte Bewerberpaare für eine Adoption, Adoptiveltern, abgebende Eltern sowie Vermittlungsstellen umfassend. Der EFZA-Prozess zum Kernpunktepapier wurde von einem Praxisforum eng begleitet, dem neben Akteuren aus Wissenschaft und Praxis und Vertretern der Zentralen Adoptionsstellen der Länder auch das Bundesjustizministerium angehörte. Die Befunde sind die mit Abstand umfangreichsten Studien im Bereich Adoption für Deutschland.

Quelle: Presseinformation des Bundesfamilienministeriums vom 23.10.2017

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Clip „Wie ich meine Mutter gefunden habe“

Posted on Oktober 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEine Reportagereihe von PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt sich mit der Frage „Wie komme ich ohne Eltern klar?„.

Der 3. Teil „Wie ich meine Mutter gefunden habe“ zeigt Luisa, die meint „Wenn man adoptiert ist, dann begleitet einen das ein Leben lang“.

Sie kam als kleines Mädchen zu ihrer Adoptivfamilie. Obwohl sie bei ihren Adoptiveltern glücklich ist, lässt sie ihre Herkunft nicht los. Sie will wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind und was ihre Geschichte ist. Also macht sie sich auf die Suche nach ihrer biologischen Mutter.

Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich damit in Heimerziehung aufzuwachsen und einen unbekannten Samenspender als Vater zu haben.

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Erste Adoption durch schwules Paar

Posted on Oktober 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logo„Nur fünf Tage nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist der Adoptionsantrag eines schwulen Ehepaars bestätigt worden.“ berichtet http://www.blu.fm im Artikel „Erste Adoption durch schwules Paar“ vom 10.10.2017.

Zwei Berliner Ehemänner adoptierten ihr Pflegekind, das seit seiner Geburt bei ihnen lebt.

weitere Artikel:

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Schweiz: Neues Adoptionsgesetz ab 2018 legt Grundstein für „offene Adoptionen“

Posted on Oktober 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoPACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz informiert darüber, was sich mit dem bald in Kraft tretenden neuen Schweizer Adoptionsgesetz ändern wird:

Ab 2018 gilt das revidierte Gesetz, und damit ein moderneres: „Ein liberales Familienrecht sollte das abbilden, was gelebt wird“, sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei der Verabschiedung der Revision im Mai 2016.

Insbesondere Folgendes wird sich ändern:

  • Mussten Ehepaare bis anhin mindestens fünf Jahre verheiratet oder 35 Jahre alt sein, um gemeinsam ein Kind adoptieren zu können, ist neu Voraussetzung, dass sie seit drei Jahren zusammen einen Haushalt führen und mindestens 28 Jahre alt sind. Von diesen allgemeinen Adoptionsvoraussetzungen kann abgewichen werden, wenn es im Interesse des Kindes liegt.
  • Künftig wird die Stiefkindadoption –die Adoption des Kindes des Partners / der Partnerin – in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig von der sexuellen Orientierung und dem Zivilstand; die Paare müssen also nicht verheiratet sein oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben, aber ebenfalls seit mindestens drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führen.
  • Lockerung Adoptionsgeheimnis: Erwachsene Adoptierte dürfen neu neben den Personalien ihrer leiblichen Eltern «weitere Informationen» sowie die Personalien ihrer ebenfalls erwachsenen Geschwister erfahren, sofern diese zustimmen. Und: Neu dürfen auch die leiblichen Eltern die Personalien ihrer volljährigen Kinder erhalten; allerdings nur, wenn diese einverstanden sind. Bei minderjährigen Kindern braucht es ausserdem die Zustimmung der Adoptiveltern. Haben Sie Fragen zum neuen Gesetz? Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Hier geht es zu detaillierteren Informationen.

Quelle: Meldung von PACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz

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243 Kinder und Jugendliche 2016 in Sachsen adoptiert

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

logoInsgesamt 243 Kinder und Jugendliche wurden 2016 in Sachsen adoptiert, 117 Jungen und 126 Mädchen. Das waren 29 Adoptionen weniger als im Vorjahr.
Wie das Statistische Landesamt Sachsen weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 178 Kinder (73 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 40 Kinder 6 bis unter 12 Jahre.
Von den adoptierten Kindern wurden 50 Prozent (121) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebenssituation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurden zwei Kinder adoptiert. 49 Prozent (120) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt.
Am Ende des Jahres 2016 befanden sich 203 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 250 Bewerbungen für 60 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.
Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 05.10.2017

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Artikel: Ehemaliges Pflegekind möchte selbst Pflegekinder aufnehmen

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie |

logoIm Artikel „Liebe ist Liebe…“ in Lokalkompass vom 05.10.2017 berichtet eine junge Mutter aus Gelsenkirchen von ihrer ehemaligen Pflegefamilie und davon, dass auch sie als Pflegemutter einem vernachlässigten Kind eine schöne Kindheit geben möchte.

„Viele Menschen haben Ängste, dass sie ein Pflegekind nicht so lieben können wie ein leibliches Kind. Aber Liebe ist Liebe und ich habe viel Liebe erfahren von meinen (Pflege-)Eltern“, erzählt Jennifer Behrends.

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15 Jahre „Ehe für alle“ in Benelux

Posted on September 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

logoÜber 15 Jahre „Ehe für alle“ in Benelux berichtet der Deutschlandfunk im Artikel „Ehe für Homosexuelle hat Normalität geschaffen“ vom 29.09.2017. Darin wird erwähnt: „Jede zweite Adoption geht hier (in Belgien) inzwischen an schwule oder lesbische Paare, ganz einfach weil sich in absoluten Zahlen fast genauso viele Homosexuelle wie heterosexuelle Paare melden.“

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Stern TV begleitet Adoptivkinder auf Spurensuche

Posted on September 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Bericht „Angekommen in Vietnam: Clara und Nhan Ellguth auf der Suche nach ihren Wurzeln“ vom 27.09.2017 auf Stern.de zeigt die Reise zweier Adoptivgeschwister in ihr Heimatland, um ihre Familie bzw. ihr ehemaliges Kinderheim zu besuchen.

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Zweites Magazin des BMFSFJ: „Einblicke Adoption“

Posted on September 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen |

Nach dem im letzten Jahr erschienenen Magazin „Blickwechsel Adoption“ (wir berichteten), legt das Bundesfamilienministerium nun mit „Einblicke Adoption“ ein weiteres Magazin vor, das sich mit vielen Fragen aus dem Leben und Alltag von Adoptiveltern und –kindern beschäftigt.

Zugleich enthält es einen Überblick über aktuelle Zahlen, Fakten und Trends zum Thema Adoption und es räumt mit Mythen und Vorurteilen auf, die sich noch immer um dieses Thema ranken.

Das Magazin kann bestellt werden, steht aber auch zum Download zur Verfügung.

nähere Informationen

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Mehr Adoptionen in Hessen 2016 — 8 von 10 der adoptierten Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit

Posted on September 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2016 wurden in Hessen 310 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren 54 Adoptierte oder 21 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatten 8 von 10 der adoptierten Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit.

58 Prozent der adoptierten Kinder wurden vom Stiefvater oder von der Stiefmutter und gut 35 Prozent von familienfremden Personen angenommen. Gut 6 Prozent der Adoptiveltern waren mit dem Kind bzw. Jugendlichen verwandt.

2016 waren knapp 43 Prozent der adoptierten Kinder jünger als 3 Jahre, 14 Prozent waren zwischen 3 und 5 Jahre und 24 Prozent zwischen 6 und 11 Jahre alt. 12 Jahre oder älter waren weitere 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Bei 58 Prozent der adoptierten Kinder war der abgebende Elternteil ledig. In 4 Prozent der Fälle waren die abgebenden Eltern verheiratet und lebten zusammen. Der Anteil der verwitweten Eltern lag ebenfalls bei 4 Prozent. In 10 Prozent lebten die Eltern in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Weitere 14 Prozent der abgebenden Eltern waren geschieden oder lebten getrennt. Bei einem Prozent der Adoptionen waren die Eltern tot und bei 10 Prozent war der Familienstand der abgebenden Eltern unbekannt.

Am Jahresende 2016 waren 53 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Demgegenüber lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 441 Adoptionsbewerbungen vor. Rechnerisch standen damit einer oder einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen 8 mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 13.09.2017

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Seminarprogramm 2018 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2018 ist online. Es werden Seminare in Berlin, Birkenfeld, Detmold, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Holzminden, Karlsruhe, Lüneburg, Münster, Mühldorf, Sylt und Wilhelmshaven angeboten.

Bereits zum vierten Mal wird auch wieder in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

nähere Informationen

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„Wo gehöre ich hin und was bin ich wert?“ am 11.11. in Hamburg-Horn

Posted on September 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., dem PFAD Landesverband in Hamburg, findet am 11.11. in der Gesamtschule Hamburg-Horn statt. Kay-Uwe Fock wird zum Thema „Wo gehöre ich hin und was bin ich wert? Biografiearbeit und Selbstachtung in Pflege- und Adoptivfamilien“ referieren, anschießend werden die Inhalte und Anregungen des Vortrages in Arbeitsgruppen vertieft.

nähere Informationen

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Fast 400 Kinder und Jugendliche 2016 in Niedersachsen adoptiert

Posted on August 31, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen |

logoHANNOVER. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 398 Adoptionen von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 197 Mädchen und 201 Jungen an Kindes statt angenommen. Die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen 366 Kinder und Jugendliche, 32 Minderjährige hatten eine andere Staatsangehörigkeit.

Fast 70% der adoptierten Mädchen und Jungen (276 Minderjährige) wurden von einem Stiefvater bzw. von einer Stiefmutter adoptiert. Verwandte adoptierten 18 Minderjährige und 104 Kinder und Jugendliche standen in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihren Adoptiveltern.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren 44% der Kinder noch keine drei Jahre alt. Insbesondere bei Kindern, die in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihren Adoptiveltern standen, fand eine Adoption hauptsächlich im Baby- oder Kleinkindalter statt (87 %).

Am Jahresende 2016 waren insgesamt 74 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ende 2015 betraf dies 57 Minderjährige. In Adoptionspflege befanden sich im letzten Jahr 212 Kinder bzw. Jugendliche. Die Adoptionspflege beginnt mit dem Zeitpunkt zu dem das Adoptivkind in dem neuen Zuhause aufgenommen wird und endet mit dem Beschluss des Vormundschaftsgerichts. Dieser Zeitraum soll den neuen Eltern und dem Kind Zeit geben, sich als „neue Familie“ zu finden.

Für das Jahr 2016 wurden 467 vorgemerkte Adoptionsbewerbungen potentieller Adoptiveltern gemeldet, 44 mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen vom 31.08.2017

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NRW: In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand

Posted on August 28, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Aachener Zeitung macht am 24.08.2017 mit dem Artikel „In vielen Regionen herrscht Pflegeeltern-Notstand“ auf eine Umfrage des Landschaftsverband unter den regionalen Jugendämtern aufmerksam.

Danach habe nur eine von drei Kommunen noch genügend Interessenten, die sich um Kinder kümmern würden.

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In Berlin gibt es zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien – Kindern schnell und wirksam ein neues Zuhause auf Zeit bieten

Posted on August 22, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2016 führten die Jugendämter in Berlin 15.444 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg war das gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 7 Prozent.

782 Berliner Kinder oder Jugendliche wurden dann im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen.
Viele Kinder müssen kurzfristig in Heimeinrichtungen untergebracht werden, obwohl die Unterbringung in einer Pflegefamilie, gerade für Kleinkinder, die bessere Alternative wäre. Es fehlen in Berlin Kurzzeit-Pflegefamilien.

Die Familien für Kinder gGmbH sucht im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Pflegeeltern für diese schöne und erfüllende Aufgabe und bietet grundlegende Information und Vorbereitung.

Bei der befristeten Vollzeitpflege lebt das Pflegekind etwa drei bis sechs Monate in der Pflegefamilie. Parallel wird in dieser Zeit überprüft, ob das Kind zurück zu den Herkunftseltern gehen kann, oder ob es sinnvoller ist, eine langfristige Unterbringung in einer anderen Familie zu suchen.

Die Kurzzeitpflege stellt ganz besondere Anforderungen an Pflegeeltern und deren familiäres Umfeld. Neben den allgemeinen Grundvoraussetzungen für Pflegeeltern benötigen Kurzzeitpflegeeltern unter anderem ein besonders hohes Maß an sozialem Engagement, zeitlicher Flexibilität, Kooperationsbereitschaft, Belastbarkeit und Spaß an neuen Herausforderungen. Für ihre besondere Erziehungsleistung erhalten Kurzzeitpflegeeltern eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online zu einem Informationsabend und einem Vorbereitungsseminar anzumelden, finden Sie unter: www.pflegekinder-berlin.de/kurzzeitpflege

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„Resilienz: Psychische Widerstandskraft und Stärke entwickeln“ am 11./12.11. in Bad Boll

Posted on August 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

© Fotolia_Amil

Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet in Kooperation mit den Evangelischen Frauen in Württemberg, der Evangelischen Beratungs- und Vermittlungsstelle in Württemberg sowie mit der Adoptionsberatung und – vermittlung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern mit dem Titel „Resilienz: Psychische Widerstandskraft und Stärke entwickeln“ vom 11.-12. November 2017.

Adoptiv- und Pflegefamilien sind enormen Belastungen ausgesetzt. Oftmals haben die Kinder schwierige Erfahrungen gemacht, die sie nun in die andere Familie mitbringen. Eine wirksame Resilienz wird als Gegenspielerin zum Trauma verstanden.

Um für das Kind verlässliche Gegenüber zu sein, an dem es seine eigene Resilienz entwickeln und festigen kann, ist zunächst auch die Selbstsorge und Resilienz der Eltern in den Blick zu nehmen. Denn starke Eltern können Kindern die Sicherheit und Stabilität bieten, die sie brauchen, um ihre Erfahrungen zu verarbeiten und zu lernen, mit ihnen zu leben.

Die TagungsteilnehmerInnen beschäftigen sich mit Faktoren, die Erwachsene und Kinder seelisch widerstandsfähig machen.
Basis sind Erkenntnisse und Theorien der modernen Stress- und Resilienzforschung, die Brigitte Schäfer, Dipl. Theol., Dipl. Psych., Zertifizierte Coachingexpertin, mit Übungen und Vorträgen vorstellt. Ergänzt wird die Tagung durch das Gespräch mit erwachsenen Adoptierten und Adoptiveltern.

nähere Informationen

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Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“

Posted on August 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“ der Pharmazeutischen Zeitung Online vom 16.08.2017 berichtet von einer Studie der University of Kentucky, die das Spielverhalten und die Entwicklung adoptierter Kinder aus insgesamt 106 amerikanischen Familien mit lesbischen, schwulen oder heterosexuellen Elternpaaren untersuchte. Es zeigte sich, dass die sexuelle Orientierung der Eltern und der Familientyp keinen signifikanten Einfluss auf die Geschlechtsidentität der Kinder hatten.

Auch DIE WELT widmet der Studie einen Beitrag: „Mutter, Mutter, Kind“ vom 16.08.2017

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Mecklenburg-Vorpommern: 62 Adoptionen in 2016

Posted on August 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Publikationen | Schlagwörter: , |

62 Kinder und Jugendliche, 32 Mädchen und 30 Jungen, wurden 2016 adoptiert. Das waren 17 Adoptionen mehr als im Vorjahr.

30 der 62 Adoptionen erfolgte durch Verwandte oder durch Stiefeltern, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils und 32 durch nicht verwandte Personen.

Von den im Jahr 2016 adoptierten Kindern waren 29 unter drei Jahre alt. Lediglich 5 von ihnen wurden von Verwandten oder Stiefeltern adoptiert, 24 Kleinkinder waren dagegen nicht mit ihren Adoptiveltern verwandt. Bei den älteren Kindern verhielt es sich genau umgekehrt: 25 der insgesamt 33 Kinder, die über drei Jahre alt waren, wurden von ihren Stiefeltern adoptiert und nur 8 von fremden Personen.

Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern vom 17.08.2017

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Baden‑Württemberg: Jedes fünfte adoptierte Kind hatte eine ausländische Staatsangehörigkeit – Zahl der Adoptionen weiterhin rückläufig

Posted on August 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wurden 2016 von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Baden‑Württemberg 490 Adoptionen vorgenommen. Damit ist die Zahl der Adoptionen im Vergleich zum Vorjahr (510) um 4 % gesunken.

2016 wurden in Baden Württemberg 245 Jungen und 245 Mädchen zur Adoption vermittelt. Knapp ein Drittel der Adoptierten hatte das 3. Lebensjahr noch nicht erreicht, 11 % waren zum Zeitpunkt der Adoption zwischen 3 und unter 6 Jahren alt, weitere 16  % waren im Alter von 6 bis unter 9 Jahren. 41 % der adoptierten Kinder und Jugendlichen war zwischen 9 und 18 Jahre alt.

Gut 70 % der Adoptionen von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe in Baden‑Württemberg erfolgten 2016 durch die Partnerin oder den Partner des leiblichen Elternteils und demach durch Stiefeltern (336) oder durch eine, mit dem Adoptivkind verwandte Person (9). Es sind hierbei deutliche alterspezifische Unterschiede erkennbar. 45 % (70) der adoptierten Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren wurden von einem Stiefelternteil adoptiert, 55 % (86) von nicht verwandten Personen. Auch bei den 3 bis unter 6 Jährigen Adoptivkindern überwiegen mit 57 % (32) die Adoptionen durch nicht verwandte Personen. Schulpflichtige Kinder von 6 bis unter 9 Jahren werden hingegen deutlich seltener von nicht Verwandten angenommen (13 %). Bei den über 9-Jährigen liegt der Anteil bei 9 %. Bei knapp 80 % (391) der adoptierten Kinder und Jugendlichen war der leibliche Elternteil vor Beginn des Adoptionsverfahrens ledig oder geschieden. In 4 Fällen (1 %) wurde ein Kind von verheirateten und zusammenlebenden Eltern abgegeben. Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 386 (79 %) der adoptierten Kinder und Jugendlichen. Deren Anteil hat sich im Vergleich zum Erhebungsjahr 2015 um 5 %punkte erhöht. Von den 104 Adoptivkindern mit ausländischer Staatsangehörigkeit stammten 58 % (60) aus europäischen und 31 % (32) aus asiatischen Ländern.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 16.08.2017

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

nähere Informationen

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Hausaufgaben-Apps: Das sollten Eltern wissen

Posted on August 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind für Kinder und Jugendliche geeignet. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- sowie situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut JIM-Studie 2016 das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von Werbung oder versteckten Kosten sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt. Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Extrathema „Lernen mit Medien“ ( http://www.schau-hin.info/extrathemen/lernen-mit-medien.html.). Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app-tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts, bei der Stiftung Lesen sowie bei den Softwarepreisen „Giga Maus“, „Tommi“, „digita“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! vom 11.08.2017

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Radiointerview: „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“

Posted on August 10, 2017. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Bayern 2 sendete am 19.07.2017 in der Reihe Notizbuch den Beitrag „Eltern ohne Rechte – Das extreme Leben als Pflegefamilie“. Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

das Radiointerview (28.04 min) online anhören

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PFAD 3/2017: „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen“

Posted on August 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Ausgabe 3/2017 der PFAD Fachzeitschrift dreht sich um das Thema „Die Rechte der Kinder in Vollzeitpflege und Adoption verwirklichen„.

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Die Rechte von Pflegekindern
  • Rainer Kemper: Die Beteiligten im Blick – Abwägung der Rechte und Interessen der Kinder, ihrer Eltern und ihrer Adoptiveltern bei der Adoption
  • Birgit Lattschar: „… und dann haben die mich zu der Familie gebracht.“ Das Recht von Kindern auf einen guten Übergang und seine Verwirklichung
  • 17. Jahrestagung BAG ADOPTION UND INPFLEGE: „Die Rechte der Pflege- und Adoptivkinder“
  • 5 Jahre Zusammenarbeit „Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände“
  • 30 Jahre PFAD FÜR KINDER in Bayern
  • Umsonst gehofft – Pflegekindern bleibt Stabilität in der Pflegefamilie verwehrt
  • Tagungsbericht: Behinderte Kinder in Pflegefamilien

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Fachtagung „Von der Erziehung zur Beziehung“ am 23.09. in Wistedt

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 23.09.17 nach Wistedt ein zu einer Fachtagung mit Waltraut Erika Doering, die zum Thema „von der Erziehung zur Beziehung“ referieren wird.
Angesprochen werden Pflege- und Adoptiveltern, Mitarbeiter/innen im Jugendamt, Lehrer/innen, Vormünder und weitere interessierte Personen.

nähere Informationen

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Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2016 um 7 Prozent gestiegen

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2016 wurden in Sachsen-Anhalt 97 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert (48 Jungen und 49 Mädchen). Damit stieg die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent.

Mehr als die Hälfte aller Adoptionen (51 Kinder bzw. 53 %) erfolgte durch ein Stiefelternteil, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils. 45 Kinder und Jugendliche (46 %) wurden durch andere nicht verwandte Personen angenommen und 1 Prozent durch Verwandte.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren knapp die Hälfte der Kinder unter 3 Jahre alt, 8 Prozent zwischen 3 und unter 6 Jahren, 28 Prozent zwischen 6 und unter 12 Jahren und 18 Prozent 12 Jahre und älter. Hier zeigen sich Unterschiede beim Verwandtschaftsverhältnis der Kinder zu den Adoptiveltern: Bei Adoptionen von nicht verwandten Kindern lag der Anteil der unter Dreijährigen bei 89 Prozent, dagegen bei einer Adoption durch ein Stiefelternteil lediglich bei 11 Prozent.

Am Ende des Jahres 2016 waren 102 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 47 Mädchen und 55 Jungen. Das waren 35 Kinder und Jugendliche mehr als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 112 Bewerbungen (+ 13,1 %) für 60 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 2 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Minderjährigen. Im Jahr zuvor bewarben sich 3 potentielle Eltern für ein Kind.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 07.08.2017

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Schweiz reformiert Adoptionsrecht

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoAb dem 1. Januar 2018 wird die Stiefkindadoption in der Schweiz nicht mehr nur Ehepaaren, sondern auch Paaren in einer eingetragenen Partnerschaft oder in einer faktischen Lebensgemeinschaft offenstehen. Das hat der schweizerische Bundesrat am 5. Juli beschlossen.

Auf diese Weise würden Ungleichbehandlungen beseitigt und die Beziehung zwischen dem Kind und dem Stiefelternteil rechtlich abgesichert. Die gemeinschaftliche Adoption bleibt gleichgeschlechtlichen Paaren und Paaren in einer faktischen Lebensgemeinschaft dagegen weiterhin nicht erlaubt.

Mit dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen werden auch die allgemeinen Adoptionsvoraussetzungen flexibilisiert. Künftig kann von diesen abgewichen werden, wenn dies im Interesse des Kindes ist. Das Mindestalter adoptionswilliger Personen wird von 35 auf 28 Jahre und die Mindestdauer der Paarbeziehung von fünf auf drei Jahre gesenkt. Ausschlaggebend ist dabei nicht mehr die Dauer der Ehe, sondern die Dauer des gemeinsamen Haushalts.

Quelle: AGF Europa News für Juli 2017

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Deutsches Jugendinstitut sieht Reformbedarf beim Thema Adoption

Posted on Juli 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen |

Im Auftrag des Familienministeriums hat das „Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA)“ am Deutschen Jugendinstitut eine Bestandsaufnahme zu den Adoptionsverfahren in Deutschland erarbeitet. Ein dringend notwendiger Schritt, wenn man bedenkt, dass die letzte große Adoptionsreform 1976 stattfand. Das DJI sieht Handlungsbedarf, wie auch Dr. Heinz Kindler, Leiter der DJI-Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ und Mitglied des von Bundesjustizminister Heiko Maas eingesetzten Arbeitskreises Abstammungsrecht, gegenüber 3SAT Nano klarstellt.

Beispielsweise hätten ausländische Studien gezeigt, dass die Offenheit von Adoptionen, bei der Kinder Kontakt zu ihren leiblichen Eltern haben, in der Regel dem Wohl der Kinder dient. Auch gebe es aus wissenschaftlicher Sicht keine Bedenken, wenn gleichgeschlechtliche Paare ein Kind adoptieren. Zudem könne die Regierung bei der Vermittlung von Adoptionen nachbessern. Beispielsweise gibt es derzeit keine verbindlichen Standards für die Überprüfung der Eignung der Eltern.

 

Quelle: DJI vom 25.07.2017

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Berlin: Adoptionsbewerberzahlen drastisch gesunken

Posted on Juli 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen |

logoDer Artikel „Warum immer weniger Paare ein Kind adoptieren wollen“ vom 23.07.2017 auf rbb-online.de beschäftigt sich mit Veränderungen bei den Bewerberzahlen in Berlin und den möglichen Gründen dafür:

Die Zahl der Berliner Paare, die ein Kind adoptieren möchten, ist seit 2007 um rund 75 Prozent gesunken. Das liegt auch daran, dass die Jugendämter viel zu lange den Trend der späteren Familiengründung ignorierten – und ältere Paare von der Adoption ausschlossen.

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Nationales Zentrum Frühe Hilfen schmiedet Bündnis gegen Schütteltrauma

Posted on Juli 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logocsm_buendnis_schuetteltrauma_final_logo_20rgb_72dpi_f044c8a98cMit einem breiten bundesweiten Bündnis klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab Oktober über die Gefahr des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Verbände, Vereine und Einrichtungen aus der Kinderheilkunde, der Gynäkologie, der Rechts- und Allgemeinmedizin, dem Kinderschutz sowie der Kinder- und Jugendhilfe haben bereits ihr Interesse bekundet, dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ beizutreten.

Bei seiner Sitzung am 10. und 11. Juli 2017 anlässlich des 10-jährigen Bestehens des NZFH hat der Beirat des NZFH, dem 43 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis angehören, die Gründung des Bündnisses ausdrücklich begrüßt und regt zum Mitmachen an.

Das NZFH wird mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen Schütteltrauma vereinen. Ziel des gemeinsamen Engagements ist es, auf der Basis eines breitangelegten Bündnisses alle Eltern und werdenden Eltern zu erreichen. Es besteht dringender Aufklärungsbedarf zum Schütteltrauma und zum Schreiverhalten von Säuglingen. Dies zeigt eine repräsentative, bundesweite Umfrage des NZFH vom Mai 2017. 42 Prozent der befragten 1.009 Frauen und Männer haben danach noch nie den Begriff Schütteltrauma gehört. 24 Prozent der Befragten unterliegen dem Irrtum, dass Schütteln „vielleicht nicht so schön für ein schreiendes Baby ist, ihm aber auch nicht schadet“. Zwei Drittel der Befragten weiß nicht, dass es eine bestimmte Schreiphase im Säuglingsalter gibt.

Nichtakzidentelle Kopfverletzungen, zu denen das Schütteltrauma zählt, sind bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste nicht natürliche Todesursache. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 und 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht. Zwischen 10 und 30 Prozent der geschüttelten Kinder sterben. Zwei Drittel der überlebenden Säuglinge und Kleinkinder leidet lebenslang unter den Folgen des Schüttelns. Sie umfassen Krampfanfälle sowie geistige und körperliche Behinderungen.

csm_nzfh_schuetteltrauma_bild_plakat_535x761px_8a6edd9ebbIn Kooperation mit den Bündnispartnerinnen und -partnern wird das NZFH Eltern über die gesundheitlichen Folgen des Schüttelns informieren und ihnen zeigen, wie sie mit einem schreienden Baby umgehen und einen möglichen Kontrollverlust verhindern können. Denn langanhaltendes, unstillbares Babyschreien ist häufig der Auslöser für das Schütteln eines Babys.

Das NZFH wird die Präventionsmaßnahmen in die Aktionen und Maßnahmen der Frühen Hilfen verankern, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sicherzustellen. Die Frühen Hilfen verfügen über ein flächendeckendes Netzwerk in allen Kommunen Deutschlands.

zum Herunterladen:

Quelle: NZFH

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Leichter Rückgang der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2016

Posted on Juli 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

logoIm Jahr 2016 wurden in Thüringen 43 Mädchen und 51 Jungen adoptiert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entsprechen die insgesamt 94 Adoptionen einem Rückgang um 5 Adoptionen (bzw. 5,1 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2015.

Knapp weniger als die Hälfte (42,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 18 Kinder (19,1 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 19 Kinder (20,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 17 Kinder bzw. Jugendliche (18,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

Bei etwas mehr als der Hälfte der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern verwandt (53 bzw. 56,4 Prozent). Von diesen Kindern waren 45 (84,9 Prozent) jünger als sechs Jahre. Von den 17 adoptierten Kindern über 12 Jahre wurden 15 von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stiefmutter adoptiert.

Die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen 90 der 94 adoptierten Kinder.

Am Jahresende 2016 waren 54 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 34 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 174 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2015: 125 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2016 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen drei mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2015: vier
Adoptivelternpaare).

Weitere Informationen zum Thema Adoptionsvermittlung auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise finden Sie in der Tabelle im Internetangebot des Thüringer Landesamtes für Statistik.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik vom 18.07.2017

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„Traumatisierte Kinder und ihre Chancen in Pflegefamilien“ am 16.09. in Dalheim

Posted on Juli 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 16.09.2017 veranstaltet der Verein Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V.  im Dalheimer Bürgerhaus, Falkensteinstr. 21, 55278 Dalheim eine Fortbildung zum Thema „Traumatisierte Kinder und ihre Chancen in Pflegefamilien„.

Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr und wird vom PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz und vom PFAD Bundesverband unterstützt. Traumapädagogin und -fachberaterin Ute Linn erläutert anhand von Beispielen den Begriff Trauma, die Folgen einer Traumatisierung und zeigt Möglichkeiten auf, wie man traumatisierte Kinder bei der Heilung unterstützen kann. Auch für Fragen steht die erfahrene Diplom Sozialarbeiterin zur Verfügung. Kinderbetreuung wird angeboten.

Anmeldungen bitte bis 31.08.17 hier.

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Stuttgart hat großen Bedarf an Pflegefamilien

Posted on Juli 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Wie sieht der Alltag einer Pflegefamilie aus?“ in der Stuttgarter Zeitung vom 14.07.2017 wird über den Rekordanstieg der Inobhutnahmen in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt berichtet:
2016 hat das Stuttgarter Jugendamt 164 Kinder aus Kinderschutzgründen in seine Obhut genommen – so viele, wie noch nie, fast doppelt so viele wie 2013 (84 Inobhutnahmen) und 31,2 Prozent mehr als 2015.

Im Schnitt würden permanent neue Bereitschafts- und Vollzeitpflegeeltern für zehn Kinder gesucht.

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PFAD Adoptionstag „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ am 14.10. in Augsburg

Posted on Juli 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V.

Veranstaltungsflyer

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Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDüsseldorf (IT.NRW). 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (496 Jungen und 450 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das exakt so viele Kinder und Jugendliche wie im Jahr 2015. 36,7 Prozent (347) der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren jünger als drei Jahre und 37,2 Prozent (352) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

581 Adoptionen (61,4 Prozent) erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 30 Kinder wurden durch Verwandte und 335 Kinder durch nicht verwandte Personen angenommen.

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Ende 2016 waren in Nordrhein-Westfalen 239 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; zum gleichen Zeitpunkt gab es bei den Adoptionsvermittlungsstellen 1 526 gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende vergangenen Jahres befanden sich 479 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”, die zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet. (IT.NRW)

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 11.07.2017

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Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften – Auch für viele Kinder in Pflegefamilien längst Realität

Posted on Juli 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert in seiner Pressemitteilung vom 10.07.2017:

Münster (lwl). Ende vergangener Woche stimmte nach dem Bundestag nun auch der Bundesrat über die „Ehe für alle“ ab. Für Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwachsen, bringt die neue Gesetzeslage ein Stück gesellschaftliche Normalisierung und eine weitere Gleichstellung mit Kindern heterosexueller Elternpaare. „Es ist seit langem eine Selbstverständlichkeit, dass Adoptiv- und Pflegekinder auch in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften vermittelt werden“, erläutert Birgit Westers, Jugenddezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). „In den Westfälischen Pflegefamilien – Pflegefamilien für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf – die das LWL-Landesjugendamt koordiniert, leben zur Zeit rund 50 Kinder und Jugendliche bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Für alle Kinder und Jugendlichen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, ist die gesellschaftliche Anerkennung und Normalität eine wichtige Rahmenbedingung für ein diskriminierungsfreies Aufwachsen“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es Familienalltag, zumindest zeitweilig mit zwei Müttern oder Vätern aufzuwachsen: weil sich die Eltern getrennt haben und ein Elternteil anschließend in einer lesbischen oder schwulen Beziehung lebt, weil sich das Paar entschieden hat, ein Pflege- oder Adoptivkind aufzunehmen oder ein Kind in diese Partnerschaft hineingeboren wird. Bis zu 650.000 Kinder wachsen bundesweit in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften auf – die Zahlen schwanken erheblich, je nachdem, ob nur die eingetragenen Lebensgemeinschaften oder alle schwulen und lesbischen Paare mit Kindern gezählt werden und ob die Kinder dauerhaft oder in Wechselmodellen z.B. an Wochenenden dort leben.

„Alle Studien belegen, dass für eine gute Entwicklung der Kinder nicht das Geschlecht und die sexuelle Orientierung der Eltern entscheidend sind, sondern die Qualität der Beziehung. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede bei der Entwicklung von Kindern in homosexuellen oder heterosexuellen Partnerschaften“, so die Leiterin des LWL-Landesjugendamtes weiter.

Mit dem Recht zur Eheschließung erhalten schwule und lesbische Paare nun auch die gleichen Möglichkeiten zur gemeinsamen Adoption eines Kindes wie heterosexuelle Ehepaare. Bisher war nur die sogenannte Sukzessivadoption möglich: Zunächst musste ein Elternteil das Kind adoptieren und in einem zweiten Schritt – mit zeitlichem Abstand – dann der zweite Elternteil. Auch Kinder, die in gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hineingeboren werden, hatten bisher in der Zwischenzeit rechtlich gesehen nur einen Elternteil – mit allen damit verbundenen Problemen, beispielsweise was Unterhaltsansprüche, Erbrecht und rechtliche Vertretung angeht.

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Kino-Tipp: „Zum Verwechseln ähnlich“

Posted on Juli 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am 13.07.2017 kommt die französische Komödie „Zum Verwechseln ähnlich“ in die deutschen Kinos.

Paul (Lucien Jean-Baptiste) und Sali (Aïssa Maïga) haben ihre Wurzeln im Senegal und wohnen in Paris, wo sie einen Blumenladen betreiben. Es gelingt ihnen dort sogar, ihre in Afrika lebenden Familien glücklich zu machen, indem sie die Traditionen der Heimat wahren. Seit Jahren bereits versuchen Paul und Sali, ein Kind zu adoptieren – die Freude ist also groß, als ihnen mit dem kleinen Benjamin vom Amt ein Baby angeboten wird. Der süße, pflegeleichte Racker hat die beiden Adoptiveltern im Nu verzückt, die sich auch schnell keine Gedanken wegen Benjamins weißer Hautfarbe machen. Im 21. Jahrhundert sollte ein schwarzes Pariser Paar keine Problem bekommen, wenn es ein weißes Kind hat, oder? Doch Madame Mallet (Zabou Breitman), die beim Amt für Familienzusammenführung arbeitet, sieht das anders. Auch beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz und in den Augen der Großeltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane (Bass Dhem) ist die Farbkombination sehr wohl problematisch…

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Trailer:

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Im Jahr 2016 wurden in Bayern 551 Minderjährige adoptiert – Fast dreiviertel davon von einem Stiefelternteil

Posted on Juli 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2016 insgesamt 551 Minderjährige adoptiert, was gegenüber dem Vorjahr (535 Adoptionen) eine leichte Zunahme (+3 Prozent) bedeutet. Von den Minderjährigen waren 282 männlich und 269 weiblich. In 72 Prozent der Fälle adoptierte die Stiefmutter bzw. der Stiefvater die Minderjährigen.

Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik insgesamt 551 Minderjährige adoptiert. Gegenüber 2015 mit 535 durchgeführten Adoptionen bedeutet dies ein Plus von drei Prozent.

In 464 Fällen hatten die Minderjährigen die deutsche Staatangehörigkeit, 87 Minderjährige hatten keinen deutschen Pass.

Wie auch im Vorjahr war die Gruppe der unter Dreijährigen mit 161 Adoptionen die größte Gruppe.

72 Prozent der Minderjährigen wurde von einem Stiefelternteil (398) oder von anderen Verwandten (12 Minderjährige) an Kindes statt angenommen. Somit fiel ein Großteil der Adoptionen in das den Kindern und Jugendlichen bekannte Umfeld. Bei 141 Adoptionen bestand kein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Adoptiveltern und den Minderjährigen.

Ende letzten Jahres waren 95 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt – 49 männliche Kinder/Jugendliche und 46 weibliche. Gleichzeitig lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 810 Adoptionsbewerbungen vor.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik vom 05.07.2017

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PFAD: Ehe für Alle

Posted on Juli 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. äußert sich zur Entscheidung des Bundestages vom 30.06.2017, die Homosexuellen in Deutschland den Weg zur Ehe ebnet und damit auch die gemeinsame Adoption eines Kindes ermöglicht:

Nachdem Stück für Stück die Rechte, die Ehepaaren zustanden – Familienversicherung, Witwen- und Witwerrente, Familienzuschlag, steuerliche Veranlagung, … etc. – auch Lebenspartnerschaften zugänglich gemacht wurden, war es nur eine Frage der Zeit, die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu ermöglichen. Damit ist das vom Grundgesetz geforderte Benachteiligungsverbot endlich eingelöst. Rechtlich blieb fast nur noch übrig lesbischen und schwulen Paaren auch die gemeinschaftliche Adoption zu ermöglichen.

Das Adoptionsrecht sieht vor, dass Ehepaare nur gemeinsam adoptieren können. In § 1741 Absatz 2 BGB steht: „Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen. Ein Ehepaar kann ein Kind nur gemeinschaftlich annehmen.“ Dieses findet nun ebenfalls Anwendung auf gleichgeschlechtliche Ehepaare. Bisher war den Lebenspartnerschaften eine gemeinschaftliche rechtliche Elternschaft nur durch die Sukzessivadoption möglich, d.h. sie konnten ein Kind adoptieren, wenn es zuvor vom jeweiligen Partner bereits adoptiert worden war. Damit gilt die Verpflichtung, dass Ehepaare nur gemeinsam adoptieren dürfen, jetzt auch für die Ehe von gleichgeschlechtlichen Partnern.

Für gleichgeschlechtliche Ehepaare gelten die gleichen Bestimmungen wie für andere Adoptionsbewerber.

Adoptionsvermittlungsstellen haben den gesetzlichen und fachlichen Auftrag, für jedes zu vermittelnde Kind die am besten geeigneten Eltern zu finden. Der zentrale Gesichtspunkt einer jeden Adoption ist das Wohl des Kindes. Zu den Adoptionsvoraussetzungen, die durch sozialpädagogische Fachkräfte im Rahmen der Vorbereitung überprüft werden, gehört die Fähigkeit empathisch auf das Kind eingehen zu können und anzuerkennen, dass es andere biologische Wurzeln hat. Außer der Vorbereitung auf Elternschaft durch Adoption müssen Bewerber auch formalen Voraussetzungen entsprechen.

  • Da Kindern ein langfristiges Beziehungsangebot gemacht wird, empfiehlt es sich nicht, an Menschen, die an einer stark lebensverkürzenden Krankheit leiden, ein Kind zu vermitteln. Deshalb gehört eine medizinische Unbedenklichkeitsbestätigung zu den formalen Voraussetzungen.
  • Das Gesetz schreibt in § 1743 BGB ein Mindestalter für Adoptionsbewerber vor. Dieses gilt unabhängig vom Geschlecht.
  • Kindern vergriffen haben, kein (weiteres) Kind zur Adoption bekommen. Aus diesem Grund ist ein Führungszeugnis vorzulegen.

Ob ein Kind zu einem heterosexuellen oder zu einem homosexuellen Paar vermittelt wird, entscheidet die Adoptionsvermittlungsstelle anhand der Eignung der Bewerber für ein bestimmtes Kind.

Wir begrüßen die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren, geben jedoch zu bedenken, dass die Adoptionszahlen seit Jahren rückläufig sind, weil immer weniger Kinder der Fremdadoption aus dem In- oder Ausland bedürfen. Kein Adoptionsbewerber hat ein Recht auf ein Kind.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes vom 05.07.2017

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30 Jahre PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. (1987 – 2017)

Posted on Juni 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logotitel-pfad-aktuell-mit-randAm 07. März 1987 wurde in München der „Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Bayern e. V.“ gegründet, von 44 Gründungsmitgliedern. Nach Landesverbänden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gab es mit Bayern einen 3. Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern in Deutschland. Seit März 1998 nennt sich der LV Bayern „PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e. V.“.
Dem Verband sind 28 regionale Pflege- und Adoptivfamiliengruppen und -vereine in Bayern angeschlossen, er vertritt aktuell 845 Mitglieder.
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums erscheint die 2. Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL als Jubiläumsausgabe. Sie wird als Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Verband verbundenen Pflege- und Adoptivfamilien und den mit ihm zusammenarbeitenden Fachkräften und Institutionen kostenlos online gestellt:
30 Jahre PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V. – Jubiläumsausgabe

Falls Sie den Landesverband Bayern und seine Arbeit für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen möchten, können Sie sich mit diesem Formular > Aufnahmeantrag (PDF zum Ausdrucken) anmelden. Bitte senden Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrag an die Geschäftsstelle
per Mail: info@pfad-bayern.de
per Fax: 08251/872408
per Post: PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V., Steubstr. 6, 86551 Aichach

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Tätigkeitsbericht 2016 der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption veröffentlicht

Posted on Mai 25, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Bundeszentralstelle für Auslandsadoption (BZAA) hat ihren Tätigkeitsbericht für 2016 veröffentlicht. Eine ihrer Aufgaben ist die Pflege einer Datenbank, in der alle vermittelten internationalen Adoptionen erfasst sind, Diese besagt, dass im Berichtszeitraum Kinder aus 30 Herkunftsstaaten nach Deutschland vermittelt wurden. Darunter waren Haiti, Thailand, Russland und Südafrika die stärkste Herkunftsstaaten.

Weiterhin heißt es: „Für die in den letzten Jahren festzustellende rückläufige Entwicklung, die nicht nur Deutschland, sondern ebenso Europa betrifft und auch weltweit zu beobachten ist, dürften einerseits Gründe, die in den Herkunftsstaaten liegen, eine Rolle spielen, insbesondere eine zunehmende Zurückhaltung bei der Weggabe von Kindern ins Ausland und eine Verkomplizierung der Verfahren, insbesondere mit Blick auf Verfahrensdauer und Kosten. Andererseits dürften aber auch die gestiegenen Anforderungen der Kinder an neue Eltern, was das körperliche und psychische Befinden der Kinder angeht, bei Bewerbern zu immer weniger Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland führen. Weiter dürften auch die Fortschritte im Bereich der Reproduktionsmedizin (künstliche Befruchtung, Samen-, Eizell-  und Embryonenspenden) und inzwischen auch die Leihmutterschaft Auswirkungen auf die Bereitschaft zur Adoption eines Kindes aus dem Ausland haben.“

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Beratung für Pflege- und Adoptivelternbewerber im Kreis Kleve

Posted on Mai 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Im Artikel „FASD-Selbsthilfegruppe berät jetzt Pflege- und Adoptiveltern“ in der NRZ vom 20.05.2017 wird über die noch junge FASD-Selbsthilfegruppe in Emmerich im Landkreis Kleve berichtet, die nun auch Beratung für werdende Pflege- und Adoptiveltern anbietet. Besondere Kompetenz hat Initiator Gregor Hötzel beim Thema FASD.

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Film-Tipp: „Vater und Sohn“

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der japanische Film „Vater und Sohn“ wurde in Cannes 2013 ausgezeichnet und ist noch bis zum 22.05. in der ARTE-Medithek anzusehen.

Die Familienväter Ryota und Yudai könnten unterschiedlicher nicht sein. Ryota ist ein Erfolgsmensch, der im turbulenten Herzen der Metropole mit seiner Frau und seinem Sohn Keita eine Hochhaussuite bewohnt. Er liebt seinen Sohn, hat aber kaum Zeit für ihn, denn er ist vor allem auf beruflichen Erfolg aus. Am Stadtrand lebt Yudai mit seinen drei Kindern und seiner Frau sorglos in den Tag hinein und kümmert sich vielleicht zu viel um Spaß und Kurzweil und zu wenig um finanzielle Sicherheit. Eines Tages kreuzen sich die Schicksale beider Familien, als sich herausstellt, dass eine Krankenschwester die Söhne Keita und Ryusei vor sieben Jahren nach der Geburt vertauscht hat. Nun stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Sollen die Kinder zurückgetauscht werden – oder in der Familie aufwachsen, in der sie sich zu Hause fühlen? Mit „Vater und Sohn“ drehte Koreeda Hirokazu 2013 ein „zärtliches Gedicht“, wie es ein Kritiker schrieb (Robbie Collin in „The Telegraph“), über die unterschiedlichen Auffassungen von Elternschaft und Vaterliebe und stellt in rücksichts- und respektvollem Ton die Frage, was wichtiger ist: Blutsverwandtschaft oder über ein Leben lang gewonnene Zuneigung und Vertrauen.

zum Film in der ARTE-Mediathek

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Fetales Alkoholsyndrom: Mehr Aufklärung angemahnt

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Beratungsstellen und Gynäkologen sollten ausführlicher über die schwerwiegenden Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft informieren. Das forderten Experten bei einer Fachtagung zum Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in Bad Bent­­heim. „Es gibt keine ungefährlichen Mengen“, betonte der Therapeutische Leiter des Eylarduswerks, Klaus ter Horst. Besonders verheerend ist die Wirkung des Alkohols zwischen der dritten und zwölften Schwangerschaftswoche.

Nach einer aktuellen europaweiten Studie trinken 26 Prozent der Frauen in Deutsch­land in der Schwangerschaft Alkohol. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bun­desweit mehr als 5.000 Kinder geboren, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mütter in der Schwangerschaft mehr oder weniger stark geistig und körperlich geschä­digt sind.
Sehr viele von ihnen leben in Pflegefamilien oder Kinder- und Jugendheimen. Die meis­ten benötigten lebenslange Betreuung und dürften nicht überfordert werden, betonte ter Horst. „70 Prozent kommen ein Leben lang allein nicht klar. Sie werden kriminell, landen in Sucht oder Obdachlosigkeit.“

Quelle: dpa/aerzteblatt.de vom 18.05.2017

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Buch-Tipp: „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster“

Posted on Mai 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Mit „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster„, einem Bilderbuch für Erwachsene wenden sich Thomas Köhler-Saretzki und Anika Merten an Fachkräfte und Eltern, um ihnen das Thema Bindungsverhalten nahe zu bringen. Es ist aktuell im BALANCE buch + medien verlag erschienen.

Der Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und der reflektierten Anwendung ist für Fachkräfte im Praxisalltag oft nicht leicht zu bewerkstelligen. Dieses Bilderbuch vermittelt anschaulich das Wissen über frühkindliche Entwicklung und das Bindungsverhalten von Kleinkindern und erleichtert Fachkräften die Kommunikation mit Kindern und Eltern. In der Geschichte von vier Kindern, die so unterschiedlich auf den Verlust ihrer Erzieherin reagieren, finden alle Beteiligten »angewandte Wissenschaft« zu Bindungs- und Beziehungsstrukturen, ihren Voraussetzungen und Mustern.

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„Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ am 08.06. in Berlin

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 08.06.2017 lädt BOJE, die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V., ins Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) im Jagdschloss Glienicke in Berlin zur Fortbildung „Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ ein. Referentin wird Gisela Michalowski sein, Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. und mehrfache Pflegemutter von Pflegekinder mit FASD.

Ein Mensch mit der Diagnose FASD durchlebt in allen Altersstufen Schwierigkeiten verschiedener Art. Diese Eigenschaften können beim gesunden Menschen auch vorkommen, nur bei Menschen mit FASD sind diese Eigenschaften äußerst ausgeprägt und weisen auch kaum Besserungen nach therapeutischer Hilfe auf.

BOJE e.V. möchte in Zusammenarbeit mit FASD Deutschland e.V. mit dieser ersten Veranstaltung eine Fortbildungsreihe aufbauen, die sich gezielt an Pflegeeltern und Eltern, Einrichtungen und Geschwister wendet, um niederschwellige Hilfen darzustellen, die das Leben und Zusammenleben mit diesen Kindern und Jugendlichen erleichtern können.

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