Bewerber

Beratung für Pflege- und Adoptivelternbewerber im Kreis Kleve

Posted on Mai 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Im Artikel „FASD-Selbsthilfegruppe berät jetzt Pflege- und Adoptiveltern“ in der NRZ vom 20.05.2017 wird über die noch junge FASD-Selbsthilfegruppe in Emmerich im Landkreis Kleve berichtet, die nun auch Beratung für werdende Pflege- und Adoptiveltern anbietet. Besondere Kompetenz hat Initiator Gregor Hötzel beim Thema FASD.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Film-Tipp: „Vater und Sohn“

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der japanische Film „Vater und Sohn“ wurde in Cannes 2013 ausgezeichnet und ist noch bis zum 22.05. in der ARTE-Medithek anzusehen.

Die Familienväter Ryota und Yudai könnten unterschiedlicher nicht sein. Ryota ist ein Erfolgsmensch, der im turbulenten Herzen der Metropole mit seiner Frau und seinem Sohn Keita eine Hochhaussuite bewohnt. Er liebt seinen Sohn, hat aber kaum Zeit für ihn, denn er ist vor allem auf beruflichen Erfolg aus. Am Stadtrand lebt Yudai mit seinen drei Kindern und seiner Frau sorglos in den Tag hinein und kümmert sich vielleicht zu viel um Spaß und Kurzweil und zu wenig um finanzielle Sicherheit. Eines Tages kreuzen sich die Schicksale beider Familien, als sich herausstellt, dass eine Krankenschwester die Söhne Keita und Ryusei vor sieben Jahren nach der Geburt vertauscht hat. Nun stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Sollen die Kinder zurückgetauscht werden – oder in der Familie aufwachsen, in der sie sich zu Hause fühlen? Mit „Vater und Sohn“ drehte Koreeda Hirokazu 2013 ein „zärtliches Gedicht“, wie es ein Kritiker schrieb (Robbie Collin in „The Telegraph“), über die unterschiedlichen Auffassungen von Elternschaft und Vaterliebe und stellt in rücksichts- und respektvollem Ton die Frage, was wichtiger ist: Blutsverwandtschaft oder über ein Leben lang gewonnene Zuneigung und Vertrauen.

zum Film in der ARTE-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fetales Alkoholsyndrom: Mehr Aufklärung angemahnt

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Beratungsstellen und Gynäkologen sollten ausführlicher über die schwerwiegenden Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft informieren. Das forderten Experten bei einer Fachtagung zum Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in Bad Bent­­heim. „Es gibt keine ungefährlichen Mengen“, betonte der Therapeutische Leiter des Eylarduswerks, Klaus ter Horst. Besonders verheerend ist die Wirkung des Alkohols zwischen der dritten und zwölften Schwangerschaftswoche.

Nach einer aktuellen europaweiten Studie trinken 26 Prozent der Frauen in Deutsch­land in der Schwangerschaft Alkohol. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bun­desweit mehr als 5.000 Kinder geboren, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mütter in der Schwangerschaft mehr oder weniger stark geistig und körperlich geschä­digt sind.
Sehr viele von ihnen leben in Pflegefamilien oder Kinder- und Jugendheimen. Die meis­ten benötigten lebenslange Betreuung und dürften nicht überfordert werden, betonte ter Horst. „70 Prozent kommen ein Leben lang allein nicht klar. Sie werden kriminell, landen in Sucht oder Obdachlosigkeit.“

Quelle: dpa/aerzteblatt.de vom 18.05.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster“

Posted on Mai 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Mit „Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster„, einem Bilderbuch für Erwachsene wenden sich Thomas Köhler-Saretzki und Anika Merten an Fachkräfte und Eltern, um ihnen das Thema Bindungsverhalten nahe zu bringen. Es ist aktuell im BALANCE buch + medien verlag erschienen.

Der Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und der reflektierten Anwendung ist für Fachkräfte im Praxisalltag oft nicht leicht zu bewerkstelligen. Dieses Bilderbuch vermittelt anschaulich das Wissen über frühkindliche Entwicklung und das Bindungsverhalten von Kleinkindern und erleichtert Fachkräften die Kommunikation mit Kindern und Eltern. In der Geschichte von vier Kindern, die so unterschiedlich auf den Verlust ihrer Erzieherin reagieren, finden alle Beteiligten »angewandte Wissenschaft« zu Bindungs- und Beziehungsstrukturen, ihren Voraussetzungen und Mustern.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ am 08.06. in Berlin

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 08.06.2017 lädt BOJE, die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V., ins Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) im Jagdschloss Glienicke in Berlin zur Fortbildung „Zusammenleben mit einem Pflegekind mit der Diagnose FASD!“ ein. Referentin wird Gisela Michalowski sein, Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. und mehrfache Pflegemutter von Pflegekinder mit FASD.

Ein Mensch mit der Diagnose FASD durchlebt in allen Altersstufen Schwierigkeiten verschiedener Art. Diese Eigenschaften können beim gesunden Menschen auch vorkommen, nur bei Menschen mit FASD sind diese Eigenschaften äußerst ausgeprägt und weisen auch kaum Besserungen nach therapeutischer Hilfe auf.

BOJE e.V. möchte in Zusammenarbeit mit FASD Deutschland e.V. mit dieser ersten Veranstaltung eine Fortbildungsreihe aufbauen, die sich gezielt an Pflegeeltern und Eltern, Einrichtungen und Geschwister wendet, um niederschwellige Hilfen darzustellen, die das Leben und Zusammenleben mit diesen Kindern und Jugendlichen erleichtern können.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Adoptionstag am 14.10. in Augsburg

Posted on Mai 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIn diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.

Adoptivkinder haben nicht nur, wie alle Kinder, die Schwierigkeiten der Pubertät zu bewältigen. Für sie kommt als zusätzliche Aufgabe hinzu, sich in ihrer Identitätsentwicklung auch mit ihren biologischen Wurzeln zu beschäftigen und sich auch davon abzulösen.
Wut und Trauer des Abgegebenseins entladen sich, da keine anderen da sind, bei den Adoptiveltern.
Frühe Traumata, aber auch die Erkenntnis, anders zu sein als die Adoptiveltern, macht diese Zeit zu einem besonders schwierigen Entwicklungsabschnitt. Doch selbst nach der Pubertät sind viele Fragen der eigenen Entwicklung noch zu lösen. Ist das Lebenskonzept der Adoptiveltern geeignet für den eigenen Weg oder werden andere Entwicklungswege gebraucht?
In einem Vortrag beleuchtet Frau Steinle die Besonderheiten des Entwicklungsabschnitts Pubertät bei Adoptivkindern.
Im Anschluss werden zwei Workshops angeboten, die Orientierung und Handlungsoptionen für Adoptiveltern bieten.

Die Tagung wird veranstaltet vom PFAD Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an info@pfad-bayern.de.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Muttersuche“ – eine Lesung mit Marco Carini am 13.06. in Hamburg

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg, lädt am 13.06.2017 von 19.30– 21.30 Uhr in seine Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler str. 769 in Hamburg zu einer Lesung mit Marco Carini ein.

Marco Carini ist Politikwissenschaftler, Redakteur der taz, und Publizist. Seine eigene Adoption nahm er zum Anlass, 2010 das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“ über die Suche Adoptierter nach ihrer leiblichen Herkunft zu veröffentlichen. Nach einer Einführung liest der Autor seine eigene Geschichte der Suche. Im Anschluß ist Raum für Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte. Die Gesprächsleitung hat Kay-Uwe Fock.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Auslandsadoptiveltern und -bewerber für Interviews zu einer Bachelorarbeit gesucht

Posted on April 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Auslandsadoption: Die Rolle der ethnischen Herkunft“ sucht eine Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Würzburg Eltern für Interviews, die:

  • sich im Bewerbungsprozess einer Auslandsadoption befinden,
  • vor einem bis vier Jahren ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben oder
  • ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben, das nun erwachsen (20 Jahre und älter) ist.

In der Ausarbeitung soll es nicht nur um die besonderen Herausforderungen gehen, welche sich im Laufe einer Auslandsadoption sowohl auf Seiten der Elternschaft als auch auf der der Sozialen Arbeit zeigen. Insbesondere soll die Wichtigkeit der Berücksichtigung der Ethnizität in der Erziehung sowie der Umgang der Adoptiveltern mit der ethnischen Herkunft des Adoptivkindes diskutiert werden.

Kontakt: Sarah Weber ,Mail: SaWe93@yahoo.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

FFM: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegeeltern

Posted on April 5, 2017. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Schwere Aufgabe für Pflegeeltern“ in der Frankfurter Neuen Presse vom 04.04.2017 schildert den aktuellen Erfahrungsstand des Jugendamtes Frankfurt am Main mit der Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Pflegefamilien.

Seit dem Jahr 2015 waren in Frankfurt 25 der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Pflegefamilien untergekommen, aktuell leben noch 16 Jugendliche in Pflegefamilien.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Auf dem 29. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) am 01/02.04.2017 in Berlin wurde das LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“ verabschiedet, in dem eine moderne Familienpolitik gefordert wird, die die unterschiedlichsten Formen von Familien anerkennt und alle unterstützt, die Kindern in ihrem Leben einen Platz geben und ihnen helfen, zu wachsen und sich gut zu entwickeln. Keine Familie dürfe wegen der sexuellen Identität eines ihrer Mitglieder diskriminiert werden.

Eine Übersicht über die Forderungen:

  • Mütter, die in eingetragener Lebenspartnerschaft leben
    Entschließen sich zwei Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, gemeinsam eine Familie zu gründen, so sollen die Gebärende und ihre Lebenspartnerin von Geburt an automatisch rechtliche Eltern des Kindes sein.
  • Zwei-Väter-Ursprungsfamilie
    Der LSVD tritt dafür ein, dass der Lebenspartner des leiblichen Vaters auch rechtlicher Vater von Geburt an wird, sofern in der ausländischen Geburtsurkunde keine Mutter eingetragen ist.
    Der LSVD spricht sich für die Zulassung der altruistischen Leihmutterschaft und für die Möglichkeit aus, die Rahmenbedingungen in einer Kinderwunschvereinbarung rechtsverbindlich zu regeln.
  • Mehrelternschaft
    Der LSVD fordert einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für Mehreltern-Regenbogenfamilien, der es ermöglicht, dass den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen entsprechend bis zu vier Menschen einvernehmlich rechtliche Elternteile und/oder Sorgeberechtigte sein können.
  • Elternschaftsvereinbarung
    Der LSVD fordert deshalb, dass ein Rechtsrahmen geschaffen wird, der es den Beteiligten einer Regenbogenfamilie ermöglicht, rechtsverbindliche Vereinbarungen vor der Zeugung zu treffen.
  • Pflegefamilien
    Der LSVD wird sich deshalb dafür einsetzen, dass – entsprechend der Empfehlung der BAG Landesjugendämter – in § 44 SGB VIII „Erlaubnis zur Vollzeitpflege“ folgender Satz aufgenommen wird: „Als Pflegepersonen und Pflegefamilien kommen Erwachsene unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität in Betracht.“
  • Trans*- und intersexuelle Elternschaft
    Der LSVD fordert deshalb, dass Deutschland die Antragslösung übernimmt, wie sie Argentinien (2012), Dänemark (2014), Malta (2015), Irland (2015), Bolivien (2016) und Norwegen (2016) bereits verwirklicht haben. Für die Änderung des Vornamens und des rechtlichen Geschlechts soll der bloße Antrag der Betroffenen beim Standesamt genügen. Das soll auch für ausländische Staatsangehörige gelten, die sich dauerhaft rechtmäßig in Deutschland aufhalten.
    Der LSVD fordert weiter, dass Eltern, deren Vorname oder deren Geschlecht geändert worden ist, sollen wählen können, ob sie mit ihren früheren Vornamen und ihrem früheren Geschlecht oder mit ihrem geänderten Vornamen und ihrem geänderten Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden.
  • Reproduktionsmedizin
    Der LSVD fordert, dass durch Bundesgesetz klar gestellt wird, dass die assistierte Reproduktion allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität offensteht.
  • Eizellspende
    Der LSVD fordert, dass die altruistische Eizellspende auch in Deutschland zugelassen wird. Das Verbot der Eizellspende ist eine Geschlechtsdiskriminierung der Frau. Das Recht, eine Eizelle zu spenden, unterliegt dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und ist vergleichbar mit dem Recht einer Lebendspende eines Organs. Die Patientenaufklärung als Grundlage der autonomen Willensentscheidung kann auch auf die Eizellspende angewendet werden. Die Zulassung der Eizellspende wirkt zudem einem Reproduktionstourismus entgegen.
  • Embryospende/Embryoadoption
    Der LSVD fordert, dass die Embryospende/Embryoadoption allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität unter der Voraussetzung offensteht, dass sie medizinisch und biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen.
  • Kosten der Kinderwunschbehandlung
    Der LSVD fordert die Kostenträgerschaft der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Beihilfe. Darüber hält der LSVD es für erforderlich, dass die Privaten Krankenversicherungen in ihre Tarife einen entsprechend en klarstellenden Hinweis aufnehmen.
    Bei der Einkommensteuer stellt zudem nach Auffassung des LSVD die Kinderwunschbehandlung in den genannten Fällen eine außergewöhnliche Belastung dar.
  • Abstammungsregister
    Der LSVD fordert, dass es bei Einrichtung jeder Art von Register gewährleistet sein muss, dass das Kind sich im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts auch für die Nicht-Kenntnis seiner Abstammung entscheiden kann und nicht durch Dritte unaufgefordert davon Kenntnis erhält. Das Recht auf Auskunft soll daher nur dem Kind selber ab dem 16. Lebensjahr zustehen.
  • Ehe- und Lebenspartnerschaftsstatut
    Der LSVD wird sich dafür einsetzen, dass gleich- und verschieden geschlechtliche Ehen unterschiedslos in Deutschland wirksam geschlossen werden können, ohne dass es auf das jeweilige Heimatrecht ausländischer Verlobter ankommt.
  • Anerkennung ausländischer Entscheidungen
    Damit Kindern keine rechtlichen Nachteile entstehen, setzt sich der LSVD dafür ein, dass das deutsche Recht die familienrechtlichen Beziehungen der Wunscheltern zu ihrem Kind aus Leihmutterschaft anerkennt, wenn nach dem Recht des Landes, in dem die Leihmutter und ggf. ihr Mann leben, diese nicht Eltern des Kindes sind.

zum ausführlichen Positionspapier

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Leseprobe der PFAD Aktuell „Herausforderung Schule“

Posted on März 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat auf seiner Homepage eine Leseprobe seiner Mitgliederfachzeitschrift PFAD AKTUELL 1/2017 zum Thema „Herausforderung Schule“ eingestellt.

Für Mitglieder des Landesverbandes steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download im Mitgliederbereich bereit.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“

Posted on März 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Weniger Adoptionen in Deutschland“ vom 10.03.2017 auf SZ-Online.de äußert sich Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, zur geplanten Vereinfachung des Adoptionsrechts.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Rechtliches |

logoDie Westfalenpost berichtet im Artikel „Koalition will Voraussetzungen für Adoptionen erleichtern“ vom 28.02.2017 von den Plänen von Union und SPD, das Adoptionsverfahren in Deutschland zu erleichtern und auch ältere Bewerber anzuerkennen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ am 05.04. in Halle / Saale

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2017 wird Dr. Claudia Heß bei PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. über das Thema „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ informieren.

Der Vortrag findet in den Räumen des lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10 a in 06108 Halle (Saale) statt.

nähere Informationen bei post@pfad-sachsen-anhalt.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Europäisches Parlament plant grenzübergreifende Anerkennung von Adoptionen

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen |

logoUm das Kindeswohl zu schützen, drängen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu, alle EU-Länder zu verpflichten, Adoptionsentscheidungen gegenseitig automatisch anzuerkennen. In einer am Donnerstag angenommenen Entschließung schlagen sie vor, einen europäischen Adoptionsvertrag zu schaffen, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung zu beschleunigen.

In der Resolution fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Gesetzesvorschläge zur automatischen grenzübergreifenden Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsentscheidungen, d. h. von Adoptionen, bei denen die Adoptiveltern und das Kind oder die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in demselben Land haben, vorzulegen. Gemäß dem Haager Übereinkommen gilt die Anerkennung von Adoptionen in allen Unterzeichnerstaaten (einschließlich aller EU-Mitglieder) automatisch, betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Eltern des adoptierten Kindes aus verschiedenen Ländern kommen.

Europäischer Adoptionsvertrag und „Leitlinien für bewährte Verfahren“
Die Abgeordneten schlagen die Schaffung eines europäischen Adoptionsvertrags vor, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung innerstaatlicher Adoptionen EU-weit zu beschleunigen. Sie sprechen sich ebenfalls für die Ausarbeitung gemeinsamer Mindestnormen für Adoptionen aus, allerdings nicht als gesetzliche Vorschriften, sondern vielmehr als „Leitlinie für bewährte Verfahren“.

Der Berichterstatter Tadeusz Zwiefka (EVP, PL) sagte: „Jede Adoption sollte das Wohl des Kindes wahren, wobei die besonderen Umstände jedes einzelnen Falls berücksichtigt werden müssen. Da eine Adoption dem Kind ein liebevolles, fürsorgliches und stabiles Umfeld bieten sollte, fordern wir die Europäische Kommission auf, im Bereich der Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsverträgen Maßnahmen zu ergreifen, damit Familien mit adoptierten Kindern Rechtssicherheit beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat haben.“

Abbau bürokratischer Hürden
Familien mit Adoptivkindern aus dem eigenen Land sind noch immer mit rechtlichen und Verwaltungshindernissen konfrontiert, wenn sie von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen ziehen – zum Beispiel mit Schwierigkeiten bei der Einschulung oder der ärztlichen Versorgung, wenn nicht zuvor zusätzliche rechtliche Schritte unternommen werden, um die Erziehungsberechtigten festzustellen.

Die Entschließung wurde mit 533 Stimmen angenommen, bei 41 Gegenstimmen und 72 Enthaltungen. Sie bedeutet keine Verpflichtung für die EU-Kommission, auch wirklich Legislativvorschläge vorzulegen. Eine Ablehnung muss sie aber begründen.

Des Weiteren betrifft die Resolution ausschließlich das individuelle Eltern‑Kind‑Verhältnis. Mitgliedstaaten werden nicht verpflichtet, besondere Rechtsverhältnisse zwischen den Adoptiveltern anzuerkennen.

Mehr dazu in den Hintergrundinformationen (auf Englisch).

Quelle: Europäisches Parlament vom 02.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel über Adoptionen aus Thailand

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Zwei Runden Mensch ärgere dich nicht“ in der Mittelbayerischen vom 28.01.2017 berichtet ein Paar aus dem Kreis Kelheim vom bürokratischen Aufwand bei der Adoption ihrer beiden Kinder aus Thailand.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Keine deutschen Adoptionen mehr aus Nepal

Posted on Januar 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat als Zulassungs- und Aufsichtsbehörde mit Bescheid vom 7. November 2016 die besondere Zulassung zur Vermittlung von Kindern aus dem Herkunftsstaat Nepal zu Lasten der anerkannten Auslandsvermittlungsstelle „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ widerrufen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2010 waren keine neuen Bewerbungen mehr angenommen worden, nachdem es in Nepal zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ hat aktuell die Zulassung zur Auslandsvermittlung für die Herkunftsstaaten Bulgarien, Lettland, Polen, die Russische Föderation, Taiwan, Thailand und Tschechien.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 12.01.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

KomDat Jugendhilfe 03/2016 erschienen

Posted on November 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die aktuelle Ausgabe von KomDat Jugendhilfe 03/2016 beschäftigt sich wieder mit Ergebnissen aktueller Analysen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik:

Das vorliegende Heft konzentriert sich auf die Bedeutung des Migrationshintergrunds junger Menschen und deren Familien in der KJH-Statistik.

Einer der Beiträge zeigt „Unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik“ und zeigt aktuelle Herausforderungen für die Jugendhilfe auf.

Ein weiterer Artikel widmet sich „Adoptivkindern mit Zuwanderungsgeschichte“ und den unterschiedlichen Entwicklungen bei den Adoptionsformen. Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Auslandsadoptionen in den letzten Jahren, wobei auch die Herkunftsgebiete der Kinder und Jugendlichen, das Alter der angenommenen Minderjährigen und die Verbreitung dieser Adoptionsform in den Bundesländern beachtet werden.

zum Download von KomDat Jugendhilfe 03/2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, haben den PFAD Bundesverband e.V. veranlasst, für seine aktuellsten vier Broschüren bis zum Jahresende 2016 gestaffelte Preise anzubieten:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste

pfad20broschueren202016_th600

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro, ab 50 Stück 2 Euro pro Heft berechnet. Unter 25 Stück kosten die Broschüren wie bisher je Exemplar 3 Euro.
Zuzüglich Versandkosten zu bestellen bei: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD 4/2016: „40 Jahre im Einsatz für Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Mit einer Sonderausgabe unserer PFAD-Zeitschrift runden wir das Jubiläumsjahr zum 40-jährigen Bestehen des PFAD Bundesverbandes ab.

Das Jubiläumsheft liegt dank der großzügigen Unterstützung des Schulz-Kirchner-Verlages bunter und umfangreicher als üblich vor Ihnen. Es bietet einen Rückblick auf die abwechslungsreichen Feierlichkeiten gemeinsam mit vielen Gästen im Centre Mon Bijou in Berlin. Die Ausstellung „PFAD ist bunt“ zeigt eindrucksvoll das Engagement des PFAD-Verbandes. Von der Ortsgruppe über die Landesverbände bis zum Bundesverband spiegelt es den persönlichen Einsatz der vielen aktiven Ehrenamtlichen für selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Pflege- und Adoptivfamilien wider.

Einige Inhalte:

  • „Auf die nächsten 40 Jahre!“ Jubiläumsveranstaltung des PFAD Bundesverbands am 16.09.2016 im Centre Monbijou, Berlin
  • Glückwünsche
  • Dagmar Trautner: Meilensteine – Stolpersteine
  • Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig
  • August Huber: Warum sollen sich Pflege- und Adoptivfamilien zusammenschließen?
  • Arnold Lohaus, Nina Heinrichs, u.a.: Zur Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes
  • Unsere Ausstellung: PFAD ist bunt

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neues Magazin des BMFSFJ: „Blickwechsel Adoption“

Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen |

Das Bundesfamilienministerium hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Blickwechsel Adoption“ veröffentlicht.

Adoption ist ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft. Nach wie vor ist es zugleich ein Tabuthema, insbesondere für die Frauen, die ihr Kind zur Adoption freigeben. Das Magazin „Blickwechsel Adoption“ ermöglicht einen neuen, anderen Blick auf Adoption. Sie wird hier aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und ein einfühlsamer Zugang zum Thema eröffnet.

Neben vielen anderen Fachleuten und Betroffenen hat auch Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, einen Beitrag beigesteuert: „Wissen, wo man herkommt!“.

Das Magazin kann bestellt werden, steht aber auch zum Download zur Verfügung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Adoptivbewerber-Informationsabend am 31.10. in Hamburg

Posted on September 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Veranstaltungen |

Der PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e.V., bietet am 31.10. in der Fuhlsbüttler Str. 769 einen Informationsabend für Adoptivbewerber an.

Von 19.30 bis 21.30 Uhr erläutern die Referentinnen Lenore Wittig und Stephanie Themlitz das Adoptionsverfahren und beantworten die Fragen der InteressentInnen.

Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Nummer 040 – 59 49 00 wird gebeten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buchtipp: „Herzwurzeln“ – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on September 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Mabuse Verlag ist das neue Kinderfachbuch von Schirin Homeier und Irmela Wiemann: „Herzwurzeln – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder“ erschienen.

„Herzwurzeln“ ist ein Ratgeber für Adoptiv- und Pflegekinder und alle, die diesen Kindern nahestehen. Das Buch ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil wird die Geschichte vom Pflegekind Jannik und vom Adoptivkind Ayana mit vielen Bildern erzählt.

Mit zahlreichen Informationen wenden sich Jannik und Ayana im zweiten Teil direkt an das Leserkind und erzählen, wie ihre Geschichte weiterging. Auch andere Kinder kommen zu Wort. Dazu erklärt Frau Braun vom Jugendamt die spezielle Lebenssituation von Adoptiv- und Pflegekindern. Es werden Möglichkeiten der Biografiearbeit mit Kindern aufgezeigt.

Der dritte Teil des Buches ist ein kurzer Ratgeberteil für die Erwachsenen. Die Autorinnen geben Tipps für leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern und Fachkräfte, also für alle, die mit Adoptiv- oder Pflegekindern leben oder arbeiten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Gute Chancen für Adoptivbewerber in Pforzheim

Posted on September 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen |

In Pforzheim werden noch Adoptionsbewerber benötigt. Davon berichtet der Artikel „Mama und Papa dringend gesucht: Mangel an Adoptiveltern“ aus der Pforzheimer Zeitung vom 07.09.2016.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel über den PFAD Ortsverein in Worms

Posted on September 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

Die Wormser Zeitung berichtet im Artikel „Mit Problemen nicht alleine vom 06.09.2016 vom Sommerfest der Wormser PFAD Gruppe, an dem auch Dr. Johannes Rupp, der Vorsitzende des PFAD Landesverbandes Rheinland-Pfalz teilnahm:

Der Verein setzt sich ein als „Interessenvertretung der Pflegeeltern gegenüber der Politik, als Vermittler zwischen Eltern und Ämtern und als Plattform für die Eltern untereinander. „Einfach, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein mit den Problemen dazustehen“, sagen Karsten Krußmann und Kajo Reuber. Für die Möglichkeit zu diesem Erfahrungsaustausch kommen Eltern aus der ganzen Region nach Worms, erzählen die Vorsitzenden.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarprogramm 2017 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2017 liegt vor. Es werden Seminare in Würzburg, Holzminden, Aurich, Lüneburg, Freiburg, Trier, Bad Tölz, Sylt, Dresden, Verden (bei Bremen), Berlin, Berlin/Bernau, Aalen, Düsseldorf, Magdeburg und Pforzheim angeboten. Inhaltlich haben die Seminare in diesem Jahr die Schwerpunkte „Rechtliche Grundlagen“ und „Pflegekinder in familiengerichtlichen Verfahren“.

Bereits zum dritten Mal wird auch wieder eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Warten auf ein Adoptivkind

Posted on August 31, 2016. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Im Artikel „Eine Familie aus Porta Westfalica erzählt, wie schwer das Warten auf ein Adoptivkind ist“ aus dem Mindener Tageblatt vom 31.08.2016 berichtet ein Bewerberpaar von seinen Erfahrungen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD 3/2016: „Pflege- und Adoptivkinder werden erwachsen: gestern – heute – morgen“

Posted on August 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Sommerausgabe des Jubiläumsjahrgangs der PFAD Fachzeitschrift gibt Einblick in das Thema „Pflege- und Adoptivkinder werden erwachsen: gestern – heute – morgen„. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Margit Huber: … das hört nicht mit 18 auf, das geht einfach weiter …“ Pflegeeltern bleiben der Fixpunkt im Leben ihrer Kinder
  • Irmela Wiemann: Wenn Pflege- und Adoptivkinder erwachsen werden
  • Severine Thomas: Junge Menschen vertreten ihre Rechte im Übergang aus stationären Erziehungshilfen – Hearing mit Care Leavern im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche volljährig werdender Pflegekinder

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

256 Adoptionen in Hessen 2015

Posted on August 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

m Jahr 2015 wurden in Hessen 256 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren 19 oder 7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatten 8 von 10 der adoptierten Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Hälfte der adoptierten Kinder wurde vom Stiefvater oder von der Stiefmutter und rund 30 Prozent von familienfremden Personen angenommen. 20 Prozent der Adoptiveltern waren mit dem Kind bzw. Jugendlichen verwandt.

2015 waren gut 39 Prozent der adoptierten Kinder jünger als drei Jahre, 14 Prozent waren zwischen drei und fünf Jahre und 23 Prozent zwischen sechs und elf Jahre alt. Zwölf Jahre oder älter waren weitere 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Bei 60 Prozent der adoptierten Kinder war der abgebende Elternteil ledig. In jeweils 4 Prozent der Fälle war der Familienstand der abgebenden Eltern verheiratet bzw. lebten die Eltern in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Weitere 17 Prozent waren geschieden oder lebten getrennt. Bei den übrigen 16 Prozent der Adoptionen waren die Eltern tot oder der Familienstand der abgebenden Eltern war unbekannt oder verwitwet.

Am Jahresende 2015 waren 45 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Demgegenüber lagen den Trägern von Adoptionen 337 Adoptionsbewerbungen vor. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 10.08.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zentrum für Adoptionen e. V. darf keine Auslandsadoptionen mehr vermitteln

Posted on August 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit Bescheid vom 23. Juni 2016 hat die Zentrale Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle „Zentrum für Adoptionen e.V.“ als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle zum 30. Juni 2016 widerrufen.

Gleichzeitig wurden die besonderen Zulassungen zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus der Russischen Föderation und Kasachstan ebenfalls mit Wirkung ab 30. Juni 2016 widerrufen.

Damit darf die Vermittlungsstelle ab 1. Juli 2016 keine Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Derzeit noch nicht abgeschlossene Vermittlungsverfahren werden von der Zentralen Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg weitergeführt. Die Akten über alle abgeschlossenen Verfahren werden dort archiviert.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 03.08.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Anstieg der Adoptionen in Thüringen im Jahr 2015

Posted on August 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 99 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16 Adoptionen bzw. 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
53 der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren Mädchen (53,5 Prozent).

Mehr als die Hälfte (56,6 Prozent) der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt, 16 Kinder (16,2 Prozent) waren im Alter zwischen drei und fünf Jahren, 15 Kinder (15,2 Prozent) zwischen 6 und 11 Jahren und 12 Kinder bzw. Jugendliche (12,1 Prozent) im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

In rund zwei Drittel der durchgeführten Adoptionen waren die neuen Eltern nicht mit den Kindern ver-wandt (69 bzw. 69,7 Prozent). Von diesen Kindern waren 61 (88,4 Prozent) jünger als sechs Jahre. 11 der 12 adoptierten Kinder über 12 Jahre wurden von Verwandten bzw. dem Stiefvater oder der Stief-mutter adoptiert.
Alle adoptierten Kinder hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.

Am Jahresende 2015 waren 34 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor wa-ren es 69 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 125 Adoptions-bewerbungen vor (Ende 2014: 135 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2015 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen vier mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2014: zwei Adoptivelternpaare).

Quelle: Thüringer Landesamtes für Statistik vom 05.08.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Hamburg will mehr schwule und lesbische Pflegeeltern

Posted on August 3, 2016. Filed under: Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Hamburg will mehr schwule und lesbische Pflegeeltern“ im Hamburger Abendblatt vom 03.08.2016 wirbt die Senatorin Melanie Leonhard um Pflegeeltern aus der schwul-lesbischen Community.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Sachsen-Anhalt: Anzahl der Adoptionen im Jahr 2015 erneut gesunken

Posted on August 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

Im Jahr 2015 wurden in Sachsen-Anhalt 91 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert, 54 Jungen und 37 Mädchen. Im Vergleich zum Jahr 2014 sank die Zahl der Adoptionen um 10 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren über die Hälfte (50 Kinder) der Kinder unter 3 Jahre alt, 7 Kinder waren zwischen 3 und unter 6 Jahren, 18 Kinder zwischen 6 und unter 12 Jahren und 16 Kinder waren 12 Jahre und älter.

Zu Beginn der Adoptionspflege bzw. des Adoptionsverfahrens waren je ein Drittel der Kinder bei einem leiblichen Elternteil mit Stiefelternteil bzw. neuem Partner/Partnerin oder im Krankenhaus (nach der Geburt) untergebracht und in 18 Prozent der Fälle lebte das Kind in einer Pflegefamilie.

In knapp 6 von 10 Fällen (53) standen die adoptierten Kinder und Jugendlichen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Adoptiveltern. Bei 35 Kindern waren die Adoptierenden Stiefmutter oder Stiefvater, bei 3 Kindern waren es andere Verwandte.

Am Ende des Jahres 2015 waren 67 Kinder und Jugendliche in Adoptionspflege untergebracht, davon 31 Mädchen und 36 Jungen. Das waren 47 Kinder und Jugendliche weniger als im Vorjahr. Die Zeit der Adoptionspflege soll dem Vormundschaftsgericht eine Prognose ermöglichen, ob sich zwischen den potentiellen Eltern und den Kindern eine Eltern-Kind-Beziehung einstellen wird.

Bei den Adoptionsvermittlungsstellen lagen am Jahresende 99 Bewerbungen für 37 zur Adoption vorgemerkte Kinder und Jugendliche vor. Somit gab es 3 Adoptionsbewerbungen je vorgemerktem Kind. Im Jahr zuvor bewarben sich 2 potentielle Eltern für ein Kind. Dabei ist die Adoptionsbereitschaft gestiegen (von 89 Personen auf 99), die Zahl der vorgemerkten Kinder und Jugendlichen sank von 45 auf 37.

Weitere Daten sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 02.08.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich strebt Vereinheitlichung von Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern an

Posted on Juli 30, 2016. Filed under: Bewerber, International | Schlagwörter: |

Im Artikel „Pflegekinder: Regeln uneinheitlich“ in Der Standard vom 29.07.2016 wird berichtet, dass die Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern in Österreich vereinheitlicht werden sollen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarreihe für Adoptivbewerber/Innen im oder nach dem Verfahren ab 29.08. in Hamburg

Posted on Juli 29, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Ein Seminar für Adoptivbewerber/innen im oder nach dem Verfahren bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband Hamburg, am 29.08., 05.09., 12.09. und 26.09.2016, jeweils von 19.30 – 21.30 Uhr an.

Für Adoptivbewerber tauchen viele Fragen auf. Im Rahmen des Seminars wird es den Teilnehmer/innen ermöglicht, miteinander und mit erfahrenen Adoptiveltern und einer erwachsenen Adoptierten über diese Fragen zu sprechen und Antworten zu finden.

  • 29.08. Was bedeutet Elternschaft für mich?
  • 05.09. Was kommt da auf uns zu? Wohin bewegen wir uns?
  • 12.09. Kinder mit Risikobelastung
  • 26.09. Wie ist es, adoptiert zu sein?

Bitte Sonderprospekt anfordern bei:

Freunde der Kinder e.V.
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Familien im Pflege- und Adoptivbereich
Fuhlsbüttler Str. 769, 22337 Hamburg
info@freunde-der-kinder.de
Telefon: 040 / 59 49 00 (Mo. bis Do. 10 bis 13 Uhr)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

272 Kinder und Jugendliche 2015 in Sachsen adoptiert

Posted on Juli 18, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Insgesamt 272 Kinder und Jugendliche wurden 2015 in Sachsen adoptiert, 139 Jungen und 133 Mädchen. Das waren 11 Adoptionen mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren zum Zeitpunkt der Adoption 190 Kinder (70 Prozent) unter 6 Jahre alt – darunter 27 unter einem Jahr – und 50 Kinder 6 bis unter 12 Jahre. Von den adoptierten Kindern wurden 49 Prozent (132) von ihrem Stiefvater bzw. ihrer Stiefmutter angenommen, was keine Veränderung der Lebens-situation der Kinder zur Folge hatte. Von Verwandten, z. B. Onkel und Tanten bzw. Großeltern, wurde ein Kind adoptiert. 51 Prozent (139) waren mit den annehmenden Eltern nicht verwandt. Am Ende des Jahres 2015 befanden sich 211 Kinder in Adoptionspflege, einer Probezeit für Kinder und potentielle Eltern. Bei den Adoptionsver-mittlungsstellen lagen 265 Bewerbungen für 67 zur Adoption vorgemerkte Kinder vor. Somit kamen auf ein zur Adoption vorgemerktes Kind vier Adoptionsbewerber.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen vom 18.07.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2015 um 9,1 Prozent gestiegen

Posted on Juli 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

Düsseldorf (IT.NRW). 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (472 Jungen und 474 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden damit 79 oder 9,1 Prozent mehr Kinder und Jugendliche adoptiert als im Jahr 2014 (damals: 867 Adoptionen). 353 (37,3 Prozent) adoptierte Kinder waren im vergangenen Jahr jünger als drei Jahre und 363 (38,4 Prozent) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

Nahezu zwei Drittel (63,5 Prozent) aller Adoptionen erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 22 Kinder wurden von Verwandten und 323 Kinder von nicht verwandten Personen angenommen.

Ende 2015 waren in Nordrhein-Westfalen 245 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; dem gegenüber standen zum gleichen Zeitpunkt 1 617 bei den Adoptionsvermittlungsstellen gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende des vergangenen Jahres befanden sich 494 junge Menschen in der sog. „Adoptionspflege”; diese bietet den zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase.

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 15.07.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neugestaltete Website des PFAD FÜR KINDER LV Bayern e.V.

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. hat seinen Internet-Auftritt erneuert. Unter der bekannten Webadresse www.pfad-bayern.de ist nun eine schön gestaltete, informative und mobil optimierte Seite zu finden, die Informationen über die vielfältigen Aktivitäten und Angebote des Verbandes sowie eine Übersicht über die bayerischen Ortsgruppen und -vereine gibt.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...