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Schweiz: Neues Adoptionsgesetz ab 2018 legt Grundstein für „offene Adoptionen“

Posted on Oktober 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoPACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz informiert darüber, was sich mit dem bald in Kraft tretenden neuen Schweizer Adoptionsgesetz ändern wird:

Ab 2018 gilt das revidierte Gesetz, und damit ein moderneres: „Ein liberales Familienrecht sollte das abbilden, was gelebt wird“, sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei der Verabschiedung der Revision im Mai 2016.

Insbesondere Folgendes wird sich ändern:

  • Mussten Ehepaare bis anhin mindestens fünf Jahre verheiratet oder 35 Jahre alt sein, um gemeinsam ein Kind adoptieren zu können, ist neu Voraussetzung, dass sie seit drei Jahren zusammen einen Haushalt führen und mindestens 28 Jahre alt sind. Von diesen allgemeinen Adoptionsvoraussetzungen kann abgewichen werden, wenn es im Interesse des Kindes liegt.
  • Künftig wird die Stiefkindadoption –die Adoption des Kindes des Partners / der Partnerin – in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig von der sexuellen Orientierung und dem Zivilstand; die Paare müssen also nicht verheiratet sein oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben, aber ebenfalls seit mindestens drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führen.
  • Lockerung Adoptionsgeheimnis: Erwachsene Adoptierte dürfen neu neben den Personalien ihrer leiblichen Eltern «weitere Informationen» sowie die Personalien ihrer ebenfalls erwachsenen Geschwister erfahren, sofern diese zustimmen. Und: Neu dürfen auch die leiblichen Eltern die Personalien ihrer volljährigen Kinder erhalten; allerdings nur, wenn diese einverstanden sind. Bei minderjährigen Kindern braucht es ausserdem die Zustimmung der Adoptiveltern. Haben Sie Fragen zum neuen Gesetz? Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Hier geht es zu detaillierteren Informationen.

Quelle: Meldung von PACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz

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15 Jahre „Ehe für alle“ in Benelux

Posted on September 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

logoÜber 15 Jahre „Ehe für alle“ in Benelux berichtet der Deutschlandfunk im Artikel „Ehe für Homosexuelle hat Normalität geschaffen“ vom 29.09.2017. Darin wird erwähnt: „Jede zweite Adoption geht hier (in Belgien) inzwischen an schwule oder lesbische Paare, ganz einfach weil sich in absoluten Zahlen fast genauso viele Homosexuelle wie heterosexuelle Paare melden.“

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Illegale Adoptionen aus Sri Lanka in den 1980ern

Posted on September 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, International | Schlagwörter: , |

Aus sog. „Babyfarmen“ in Sri Lanka sollen in den 1980er-Jahren mehr als 11.000 Kleinkinder an Adoptiveltern in Europa verkauft worden sein. Mithilfe der Einrichtung einer DNA-Datenbank möchte die Regierung Sri Lankas nun helfen, dass die damals Adoptierten ihre biologischen Eltern wiederfinden können.

Näheres im Artikel „Babyfarmen auf Sri Lanka verkauften Kinder nach Europa“ vom 22.09.2017 in Der Westen

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Artikel „Russland entdeckt seine verlassenen Kinder“

Posted on September 20, 2017. Filed under: International, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Neue Züricher Zeitung berichtet am 20.09.2017 im Artikel „Russland entdeckt seine verlassenen Kinder“ über die Reform russischer Kinderheime und die zunehmende Vermittlung der Sozialwaisen an Pflegeeltern, die teiweise kritisch gesehen wird.

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Belgien erstellt Statut für Pflegefamilien

Posted on September 1, 2017. Filed under: International, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Nach 20 Jahren der Diskussion gilt seit September 2017 für Pflegeeltern in Belgien endlich ein eigenes Statut in dem die Rechte und Pflichten der Familien konkret festgelegt wurden. Das Gesetz soll mehr Rechtssicherheit schaffen bei alltäglichen Entscheidungen und Umgangskontakte besser regeln. Darüber hinaus wird rückgeführten Pflegekindern weiter Kontakt zu ihren ehemaligen Pflegeeltern ermöglicht.

zum Gesetzestext

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9. Internationale Foster Care Research Network Conference vom 27.-29.09. in Paris

Posted on August 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die 9. Internationale Forschungstagung des Foster Care Research Network findet unter dem Thema „Continuity and Disruption“ vom 27. – 29. September 2017 an der Université Paris Ouest Nanterre la Defense statt.

Die ersten beiden Tage diskutieren Wissenschaftler_innen aus ganz Europa und darüber hinaus über aktuelle Ergebnisse der Forschung zur Pflegekinderhilfe. Am dritten Tag findet eine Tagung für französische Fachkräfte statt, bei der Dr. Daniela Reimer einen Vortrag zum Thema „Abbrüche in der Pflegekinderhilfe“ halten wird.

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Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“

Posted on August 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Geschlechtsidentität von Kindern: Eltern ohne Einfluss“ der Pharmazeutischen Zeitung Online vom 16.08.2017 berichtet von einer Studie der University of Kentucky, die das Spielverhalten und die Entwicklung adoptierter Kinder aus insgesamt 106 amerikanischen Familien mit lesbischen, schwulen oder heterosexuellen Elternpaaren untersuchte. Es zeigte sich, dass die sexuelle Orientierung der Eltern und der Familientyp keinen signifikanten Einfluss auf die Geschlechtsidentität der Kinder hatten.

Auch DIE WELT widmet der Studie einen Beitrag: „Mutter, Mutter, Kind“ vom 16.08.2017

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Schweiz reformiert Adoptionsrecht

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoAb dem 1. Januar 2018 wird die Stiefkindadoption in der Schweiz nicht mehr nur Ehepaaren, sondern auch Paaren in einer eingetragenen Partnerschaft oder in einer faktischen Lebensgemeinschaft offenstehen. Das hat der schweizerische Bundesrat am 5. Juli beschlossen.

Auf diese Weise würden Ungleichbehandlungen beseitigt und die Beziehung zwischen dem Kind und dem Stiefelternteil rechtlich abgesichert. Die gemeinschaftliche Adoption bleibt gleichgeschlechtlichen Paaren und Paaren in einer faktischen Lebensgemeinschaft dagegen weiterhin nicht erlaubt.

Mit dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen werden auch die allgemeinen Adoptionsvoraussetzungen flexibilisiert. Künftig kann von diesen abgewichen werden, wenn dies im Interesse des Kindes ist. Das Mindestalter adoptionswilliger Personen wird von 35 auf 28 Jahre und die Mindestdauer der Paarbeziehung von fünf auf drei Jahre gesenkt. Ausschlaggebend ist dabei nicht mehr die Dauer der Ehe, sondern die Dauer des gemeinsamen Haushalts.

Quelle: AGF Europa News für Juli 2017

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PA-CH Jahrestagung: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind? Biografische Herausforderungen für Pflege- und Adoptivkinder“ am 10.11. in Zürich

Posted on Juli 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logopach_smallFachpersonen, Pflege- und Adoptivkinder sowie Betroffene sind eingeladen zur diesjährigen Jahrestagung von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz am 10.11.2017 in Zürich.

Pflege- und Adoptivkinder haben gemeinsam, dass sie ihren Lebensmittelpunkt – zumindest zeitweise – nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie haben. Sie sind daher vor zusätzliche Entwicklungsaufgaben gestellt; sie sind gefordert, eine eigene Identität herzustellen, in der die Brüche, Verluste und Ambivalenzen zur Herkunft Platz finden.

An unserer Jahrestagung für Fachpersonen aus dem Kindesschutz- und Pflegekinderbereich sowie für Pflege- und Adoptiveltern thematisieren wir die Vielfalt von Familienformen mit ihren spezifischen Herausforderungen für die Kinder. Die Referentinnen und Referenten präsentieren Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Gesetzgebung sowie Erfahrungen und neue Konzepte aus der Praxis. Das Thema rund um Herkunft hat Brisanz – Rechte und Interessen von Kindern und (leiblichen/rechtlichen/sozialen) Eltern sind nicht immer deckungsgleich, manchmal können sie sogar kollidieren. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, die ihnen die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse garantieren – welche Familie und wie viel Herkunft braucht es dazu?

Anmeldeschluss ist der 27.10.2017

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9th International Foster Care Research Network Conference am 27.-29.09. in Paris, Frankreich

Posted on Juni 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logo2007 stießen Prof. Klaus Wolf und Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen das International Foster Care Research Network an, das vom 27.-29.09.2017 bereits seine 9. Jahreskonferenz abhält.

Ausrichter ist diesmal die Universität von Paris Nanterre, der Titel lautet „Continuity and Disruption in Foster Care„.

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Pflegekinderhilfe – Systeme und Entwicklungen im internationalen Vergleich

Posted on Mai 17, 2017. Filed under: International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen, Veranstaltungen |

Die 20. Tagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) fand vom 01.-04.11.2016 im schweizerischen Basel statt. Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe aus den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten das Tagungsthema Pflegekinderhilfe – System und Entwicklungen im internationalen Vergleich. Die Ergebnisse der Tagung sowie die Empfehlungen der IAGJ werden dokumentiert in der ausführlichen Schlusserklärung zur Veranstaltung.

Die Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe umfassen folgende Punkte:

  • Die Rolle von Pflegekindern stärken: Selbstorganisation und Vertrauenspersonen
  • Für faire und transparente Entgeltregimes
  • Professionalisierte Fachdienste zur Unterstützung und Begleitung von Pflegepersonen ausbauen
  • Die Arbeit mit den Herkunftseltern intensivieren
  • Verlässliche Rahmen für flexible Pflegeverhältnisse schaffen
  • Unterstützung für Betreuungspersonen in nicht-formalisierten Pflegeverhältnissen (Verwandtenpflege, Netzwerkpflege u.a.)
  • Forschung, Statistik und Monitoring zum Pflegekindersystem ausbauen

zur Schlusserklärung 2016

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Tagung „Aktuelle Schweizer Studien im Pflegekinderbereich“ am 19.05. in Zürich

Posted on April 8, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Was brauchen Pflegeeltern und Fachleute, um Kindern in Pflegefamilien die besten Entwicklungschancen bieten zu können? Und wie können sie Pflegekinder in schwierigen Übergängen unterstützen?

Auf solche Fragen versucht die einschlägige Forschung Antworten zu finden. In den letzten Jahren stammten die Forschungsergebnisse vor allem aus dem nahen Ausland. Bei der Tagung „Aktuelle Schweizer Studien im Pflegekinderbereich“ werden nun aktuelle Befunde der Schweizerischen Pflegekinderforschung präsentiert: Drei Organisationen – PACH, Pflege- und Adoptivkinder Schweiz, das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) und die KJPK (Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel) – stellen eigene und andere Projekte vor.

Ziel ist es, den Dialog zwischen Forschenden und direkt Beteiligten zu ermöglichen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Ergebnisse und Fragen in kleinen Gruppen zu diskutieren und mit ihrer Praxis in Bezug zu setzen. Eingeladen sind Pflegeeltern und Fachpersonen aus dem Pflegekinder- und Kindesschutzbereich sowie speziell die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer der Studien.

Die Tagung findet am Freitag, 19.05.2017 im Volkshaus Zürich statt.

Anmeldeschluss ist der 08.05.

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Kanada: Viele Inuit-Kinder wachsen in weißen Pflegefamilien auf

Posted on April 2, 2017. Filed under: International, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Der Standard berichtet im Artikel „Inuit-Kinder in Kanada: 1.600 Kilometer von den Eltern entfernt“ vom 31.03.2017 davon, dass aufgrund einer Verschärfung des Kinderschutzgesetzes in der kanadischen Proviz Labrador, viele indigene Kinder weit entfernt auf Neufundland in weißen Pflegefamilien aufwachsen, da sich in der Nähe nicht genügend Pflegefamilien finden.

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‚Operation Shamrock‘ – Ausstellung in München

Posted on April 2, 2017. Filed under: International, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Der Artikel „Ein neues Leben für die Kinder der Feinde“ in der Augsburger Allgemeinen vom 01.04.2017 berichtet über die Reise von 450 deutschen Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg zu Pflegeeltern nach Irland, die Mitleid mit den unterernährten Kindern hatten. Für die einen war es ein Segen, für andere wurde es zum Trauma.

In München ist noch bis zum 13.04.2017 die Ausstellung „Die Kinder der ‚Operation Shamrock'“ im Globe Business College Munich zu sehen. nähere Informationen

Einer der damaligen Pflegekinder, Herbert Remmel, hat seine Erinnerungen in dem Buch „Von Köln nach Ballinlough. Eine deutsch-irische Nachkriegskindheit“ festgehalten. nähere Informationen

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Fachtagung „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“.

Öffentliche Erziehung im privaten Raum hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Historisch wenig beachtet (und aufgearbeitet), übernehmen Pflegefamilien Aufgaben, die für die Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im breiten Angebot der Kinder- und Jugendhilfe hat die Betreuung im familiären Kontext einen festen Platz.

Prägend für diese Form ist ein Merkmal: die Familie selbst. Pflegefamilien öffnen ihren privaten Raum samt dem Umfeld und stellen diesen jungen Menschen zur Verfügung, aber auch in den Dienst eines öffentlichen Interesses. Daraus resultiert eine neue Lebensform mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen für alle Betroffenen.

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Europäisches Parlament plant grenzübergreifende Anerkennung von Adoptionen

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen |

logoUm das Kindeswohl zu schützen, drängen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu, alle EU-Länder zu verpflichten, Adoptionsentscheidungen gegenseitig automatisch anzuerkennen. In einer am Donnerstag angenommenen Entschließung schlagen sie vor, einen europäischen Adoptionsvertrag zu schaffen, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung zu beschleunigen.

In der Resolution fordern die Abgeordneten die Kommission auf, Gesetzesvorschläge zur automatischen grenzübergreifenden Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsentscheidungen, d. h. von Adoptionen, bei denen die Adoptiveltern und das Kind oder die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in demselben Land haben, vorzulegen. Gemäß dem Haager Übereinkommen gilt die Anerkennung von Adoptionen in allen Unterzeichnerstaaten (einschließlich aller EU-Mitglieder) automatisch, betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Eltern des adoptierten Kindes aus verschiedenen Ländern kommen.

Europäischer Adoptionsvertrag und „Leitlinien für bewährte Verfahren“
Die Abgeordneten schlagen die Schaffung eines europäischen Adoptionsvertrags vor, um Verwaltungsanfragen zur automatischen Anerkennung innerstaatlicher Adoptionen EU-weit zu beschleunigen. Sie sprechen sich ebenfalls für die Ausarbeitung gemeinsamer Mindestnormen für Adoptionen aus, allerdings nicht als gesetzliche Vorschriften, sondern vielmehr als „Leitlinie für bewährte Verfahren“.

Der Berichterstatter Tadeusz Zwiefka (EVP, PL) sagte: „Jede Adoption sollte das Wohl des Kindes wahren, wobei die besonderen Umstände jedes einzelnen Falls berücksichtigt werden müssen. Da eine Adoption dem Kind ein liebevolles, fürsorgliches und stabiles Umfeld bieten sollte, fordern wir die Europäische Kommission auf, im Bereich der Anerkennung von innerstaatlichen Adoptionsverträgen Maßnahmen zu ergreifen, damit Familien mit adoptierten Kindern Rechtssicherheit beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat haben.“

Abbau bürokratischer Hürden
Familien mit Adoptivkindern aus dem eigenen Land sind noch immer mit rechtlichen und Verwaltungshindernissen konfrontiert, wenn sie von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen ziehen – zum Beispiel mit Schwierigkeiten bei der Einschulung oder der ärztlichen Versorgung, wenn nicht zuvor zusätzliche rechtliche Schritte unternommen werden, um die Erziehungsberechtigten festzustellen.

Die Entschließung wurde mit 533 Stimmen angenommen, bei 41 Gegenstimmen und 72 Enthaltungen. Sie bedeutet keine Verpflichtung für die EU-Kommission, auch wirklich Legislativvorschläge vorzulegen. Eine Ablehnung muss sie aber begründen.

Des Weiteren betrifft die Resolution ausschließlich das individuelle Eltern‑Kind‑Verhältnis. Mitgliedstaaten werden nicht verpflichtet, besondere Rechtsverhältnisse zwischen den Adoptiveltern anzuerkennen.

Mehr dazu in den Hintergrundinformationen (auf Englisch).

Quelle: Europäisches Parlament vom 02.02.2017

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TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

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Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

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Kino-Tipp: „NICHT OHNE UNS!“

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: International, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAm 19. 01. startete der preisgekrönte Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ in den deutschen Kinos.

Darin begleitet Regisseurin Sigrid Klausmann Kinder auf der ganzen Welt auf ihrem Schulweg, jeder anders und einzigartig. 15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten.

Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern.

Ein Film über die Zukunft des Planeten, die unsere Kinder einmal mit gestalten werden – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!

Alles zum Film und wo er zu sehen ist unter www.nichtohneuns-film.de

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EGMR verurteilt Russland wegen Adoptionsverbot für US-Paare

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Berliner Zeitung berichtet am 17.01.2017 im Artikel „Adoptionsverbot für US-Paare – Menschenrechtsgericht verurteilt Russland“ von einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, nach der das seit 2013 geltende Adoptionsverbot für US-Bürger („Dima-Jakowlew-Gesetz“) der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht.

Die klagenden US-Staatsbürger und russischen Kinder hatten sich in der Schlussphase des Adoptionsverfahrens befunden, als das umstrittene Verbot kurzfristig in Kraft trat (wir berichteten). Die Paare sollen nun Schadensersatz erhalten.

Etwas anders beurteilt Sputnik Deutschland in ihrem Artikel „EGMR verurteilt Verbot von Adoption russischer Kinder für US-Bürger“ vom 17.01.2017 die Rechtmäßigkeit des Urteils.

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Keine deutschen Adoptionen mehr aus Nepal

Posted on Januar 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat als Zulassungs- und Aufsichtsbehörde mit Bescheid vom 7. November 2016 die besondere Zulassung zur Vermittlung von Kindern aus dem Herkunftsstaat Nepal zu Lasten der anerkannten Auslandsvermittlungsstelle „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ widerrufen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2010 waren keine neuen Bewerbungen mehr angenommen worden, nachdem es in Nepal zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. „Eltern-Kind-Brücke e.V.“ hat aktuell die Zulassung zur Auslandsvermittlung für die Herkunftsstaaten Bulgarien, Lettland, Polen, die Russische Föderation, Taiwan, Thailand und Tschechien.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 12.01.2017

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7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 11.11. in Zürich

Posted on August 11, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am 11.11. in Zürich statt zum Thema „Zurückkehren oder dableiben? Vom bewussten Umgang mit einem Risiko„.

Die unterschwellige Frage der Rückkehr zur Herkunftsfamilie belastet sehr viele Pflegekinder, Pflegeeltern und Eltern. Sie alle fühlen sich oft über Jahre wie in einem Wartesaal.

Die Perspektivenklärung ist dabei für alle – auch für Fachpersonen – eine grosse Herausforderung. Es wird an der Tagung folgenden Fragen nachgegangen: Wie können trotz unterschiedlicher Wünsche der Beteiligten Rückkehrentscheide zum Wohl des Kindes und im Interesse des Kindes gefällt werden? Wie können bei einer Rückkehr Übergänge unterstützt werden? Und wie können Beziehungen trotz Beendigung des Pflegeverhältnisses weiter gestaltet werden?

Die Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie ist für das Kind und seine beiden Familien ein bedeutsamer Prozess, der oft mit Hoffnungen aber auch Befürchtungen verbunden ist. Der Hauptreferent Prof. Dr. Klaus Wolf greift die Frage auf: Was können professionelle Dienste dazu beitragen, dass sinnvolle Rückführungen
gelingen können?

Ziel der Tagung ist es, das Thema Rückkehrprozesse von Pflegekindern zu vertiefen und den Austausch und die Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen aus dem Pflegekinder- und
Kindesschutzbereich sowie Pflegeeltern.

nähere Informationen

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Israel deckt Adoptionsskandal auf

Posted on August 10, 2016. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen |

Die Welt berichtet im Artikel „Das Rätsel um Israels entführte Adoptivkinder“ vom 08.08.2016 über Kinder, die in der Zeit der Staatsgründung 1948 bis Ende der 50er-Jahre unter mysteriösen Umständen verschwanden.

Es wird vermutet, dass damals systematisch Kinder von Juden aus arabischen Staaten (Misrahim) entführt und an Juden europäischer Herkunft (Aschkenasen) zur Adoption gegeben wurden.

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Österreich strebt Vereinheitlichung von Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern an

Posted on Juli 30, 2016. Filed under: Bewerber, International | Schlagwörter: |

Im Artikel „Pflegekinder: Regeln uneinheitlich“ in Der Standard vom 29.07.2016 wird berichtet, dass die Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern in Österreich vereinheitlicht werden sollen.

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33. FICE-Kongress vom 22.-25. August 2016 in Wien: Together Towards a Better World for Children, Adolescents and Families und ergänzende Fachtage

Posted on Juli 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter dem Motto „Bündeln wir unsere Kräfte zur Stärkung der Rechte von gefährdeten Kindern und jungen Menschen“ bzw. „Together Towards a Better World for Children, Adolescents and Families“ findet der 33. Kongress der FICE (International Federation of Educative Communities) vom 22. – 25. August 2016 in Wien statt.

Ausgehend von vier Eckpunkten – Geschichte, Praxis, Angewandte Wissenschaft und Innovation – werden unter anderem folgende Themen diskutiert: Entwicklung, Qualitätssicherung, Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung, Kinderrechte, Unbegleitete Minderjährige und Migration, Jugend und Globalisierung, Ausbildung, Neue Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegekinderhilfe, Traumapädagogik, Care Leavers, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe im lateinamerikanischen, nordamerikanischen, asiatischen, pazifischen, afrikanischen und europäischen Kontext. Es gibt insgesamt 26 inhaltliche Leitforen, in denen pro Tag immer 2-4 thematische Präsentationen erfolgen. Die IGfH moderiert das Gesamtpanel Care Leaver. Vom 17. bis 25. August findet ebenfalls in Wien der Jugendkongress statt, zu dem vor allem Care Leaver aus der ganzen Welt aufgerufen sind. Diese werden Forderungen an die Fachkräfte und die Politik erarbeiten. Ziel der Veranstalter_innen und Partner_innen des Kongresses ist es, Einzelpersonen, Organisationen, Fachkräfte und all diejenigen zusammenzubringen, die rund um die Welt auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene mit gefährdeten Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und die Kräfte zur Stärkung der Rechte von gefährdeten Kindern und jungen Menschen zu bündeln

nähere Informationen zum Kongress

Im Rahmen des Kongresses veranstaltet die FICE Austria sechs verschiedene Fachtage zu u.a. den Themenfeldern Traumapädagogik, Frühe Entwicklung und therapeutische Nutzung von Alltagsereignissen. Die Fachtage finden teilweise parallel am 26. und 27. August statt und können gemeinsam mit dem Kongress oder separat gebucht werden.

weitere Informationen zu den Fachtagen

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Artikel „Tschechien lockert Adoptionsverbot“

Posted on Juni 28, 2016. Filed under: International, Rechtliches | Schlagwörter: , |

n-tv.de berichtet am 28.06.2016 im Artikel „Tschechien lockert Adoptionsverbot“, dass das tschechische Verfassungsgericht das bisherige Adoptionsverbot für eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner teilweise für ungültig erklärt hat.

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Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ online

Posted on Juni 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Der prämierte Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ ist jetzt bestellbar und online zugänglich.

Er erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer amerikanischen Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der Filmemacherin Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

DVD Bestellungen (Europa): contact@brownbreadthefilm.com

Streaming (Europe):  https://stream.realeyz.de/media/Brown+Bread/0_687v0927

Flyer zum Film

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33. FICE Kongress „Together Towards a Better World for Children, Adolescents and Families“ am 22.08. in Wien/Österreich

Posted on Mai 22, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

FICE (International Federation of Educative Communities) ist die internationale Dachorganisation der IGfH. FICE Österreich richtet am am 22.08.2016 in Wien/Österreich gemeinsam mit Partnern einen Kongress aus mit dem Thema „Bündeln wir unsere Kräfte zur Stärkung der Rechte von gefährdeten Kindern und jungen Menschen“.

Der Kongress will Einzelpersonen, Organisationen und Fachkräfte zusammenbringen, die auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene mit gefährdeten Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten. Ziel ist es, nachhaltige Netzwerke aufzubauen und Kräfte zu bündeln. Dabei werden auch die Ergebnisse des direkt zuvor stattfindenden Youth Camp in den Kongress integriert.

Keynote speakers, Panels und Workshops mit Referent_innen aus der ganzen Welt laden in den Kongress-Sprachen deutsch und englisch ein, Kenntnisse, Erfahrungen und Visionen miteinander zu teilen. Ausgehend von vier Ausgangspunkten – Geschichte, Praxis, angewandte Wissenschaft und Innovation – werden unter anderem folgende Themen behandelt: Kinderrechte, besondere Herausforderungen für Jugendliche in den HzE, Entwicklungsaufgaben und Risikofaktoren, Migration, Qualitätssicherung, Kinder- und Jugendhilfe im internationalen Kontext, Erkenntnisse der Forschung, und viele mehr.

Aktuelle Informationen zum Kongress und zur Anmeldung finden Sie unter: www.betterworld2016.org.

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Studie über Adoptionsrassismus in den USA

Posted on März 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoÜber eine US-amerikanische Studie der Soziologie-Professorin Nikki Khanna berichtet der Artikel „Adoptionsrassismus: Jedes Kind, nur kein schwarzes“ aus Spiegel online vom 05.03.2016.

Die Forscherin ging mithilfe intensiver Interviews den Fragen nach, ob es rassische Kriterien gibt, nach denen potenzielle Adoptiveltern Kinder aussuchen, und warum die Bewerber lieber ein Kind im Ausland suchen, obwohl in den USA 400.000 Kinder auf eine Adoption warten?

Die Hauptmotive der Bewerber hatten nicht nur mit ethnischen Erwägungen zu tun.

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Artikel: „Warum die Adoption in der Schweiz immer bedeutungsloser wird“

Posted on März 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, International, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Nur 12 Kinder in einem Jahr: Warum die Adoption in der Schweiz immer bedeutungsloser wird“ vom 04.03.2016 auf watson.ch beschäftigt sich mit den vielfältigen Hintergründen des Rückgangs der Adoptionszahlen in der Schweiz.

Nähere Zahlen liefert die aktuelle Schweizer Adoptionsstatistik.

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Fachtagung „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“.

Vorträge:

  • Dirk Schäfer: „Zusammenarbeit mit Eltern, deren Kinder in einer Pflegefamilie leben“
  • Irmgard Köster-Goorkotte: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind für seine Zukunft?“

Workshops:

  • Zusammenarbeit mit allen Beteiligten
  • Eltern sein ein Leben lang
  • (Persönliche) Kompetenzen in Bezug auf die Einbindung von Herkunftseltern
  • Die Herkunftsfamilie aus der Perspektive der Kinder
  • Familien haben die Lösung (?)
  • Der Familienrat – Family Group Conference
  • Lösungsfokussierte Praxis

Anmeldungen sind noch bis zum 06.05. möglich.

Programmflyer

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Radio-Reportage: „Raus aus der Familie? Wenn Eltern ihren Kindern schaden“

Posted on Januar 27, 2016. Filed under: Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Beim Deutschlandradio Kultur kann man die, am 24.01.2016 gesendete Reportage „Raus aus der Familie? Wenn Eltern ihren Kindern schaden“ von Susanne Nessler und Christine Westerhaus online anhören bzw. nachlesen.

In Schweden ist es seit 1979 verboten, Kinder zu schlagen, in Deutschland erst seit 2000. Auch wenn es darum geht, ob Eltern ihre misshandelten oder vernachlässigten Jungen und Mädchen zurückbekommen, unterscheiden sich die Länder. Die beiden Reporterinnen haben die Arbeit des Jugendamtes begleitet, die Kinder besucht und mit Pflegeeltern gesprochen – in beiden Ländern.

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Österreich: Karenz für Pflegeeltern durchgesetzt!

Posted on Januar 25, 2016. Filed under: International, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Eltern für Kinder Österreich verkündet, dass seit 01.01.2016 nach jahrzehntelangen Bemühungen die Karenz für Pflegeeltern in Österreich endlich durchgesetzt werden konnte.

Das „Vereinbarkeitspaket“ wurde vom Nationalrat beschlossen und besagt, dass Personen, die ein Pflegekind in die Familie aufnehmen, einen rechtlichen Anspruch auf Karenz sowie Elternteilzeit haben. Bisher war eine Karenz für Pflegeeltern nur dann möglich, wenn ein Kind in Adoptionsabsicht in unentgeltliche Pflege genommen wurde.

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Kurse mit Irmela Wiemann in der Schweiz

Posted on Januar 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Die Diplom-Psychologin Irmela Wiemann wird 2016 wieder Kurse in der Schweiz gestalten, die Fachkräften und Pflege- und Adoptiveltern offen stehen. Sie werden von tipiti oder von der Fachhochschule Nordwestschweiz angeboten. In allen Kursen gibt es derzeit noch freie Plätze.

  • 07. – 09. März 2016 in Basel
    Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Info
  • 06. – 07. Mai 2016 in Wil
    Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien
    Info
  • 30. Mai – 01. Juni 2016 in Basel
    Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen 
    Info
  • 09. – 11. Juni 2016 in Wil
    Kontakt zur Herkunftsfamilie – Belastung oder Chance?  
    Info
  • 19. – 21. September 2016 in Wil
    Traumapädagogik
    Info
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Kinderhandel: Bulgarische Roma-Babys werden nach Griechenland verkauft

Posted on Januar 9, 2016. Filed under: International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 08.01. im Artikel „Bulgarische Mütter verkaufen ihre Babys“ von einem nun erschienenen Report der Balkan-Nachrichtenagentur Birn. Dieser legte illegale Geschäfte mit Roma-Kindern offen, die nach Griechenland an Adoptivfamilien verkauft werden.

Ihr schockierendes Fazit: die Armut der Mütter, die fehlenden Kontrollen an den Grenzen, die schwierige Beweislage und die relativ geringen Strafen für gefasste Täter erschweren es der Justiz, den Babyhändlerringen das Handwerk zu legen.

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Österreich: Homo-Paare bei Adoption gleichgestellt

Posted on Januar 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Nachrichten.at berichtet im Artikel „Ab 2016 hat Österreich ein absolut liberales Adoptionsrecht“, dass schwule und lesbische Paare in Österreich ab 01.01.2016 aufgrund eines Urteils des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) bei der Adoption die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare haben. Heiraten dürfen sie jedoch noch nicht.

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Fachtagung „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Januar 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

plan B gem. GmbH  veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“.

Herkunftseltern erleben die Fremdbetreuung ihres Kindes als grundlegenden Einschnitt in ihre gesamte Familiensituation und als elementare Veränderung ihres bisherigen Lebens. Empirische Befunde belegen, dass Herkunftseltern an der Entwicklung ihres Kindes interessiert sind und bereit dazu, Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus machen fachliche Erkenntnisse deutlich, dass für eine erfolgreiche Entwicklung eines Kindes in einer stationären Einrichtung oder einer Pflegefamilie die Einbeziehung der Herkunftseltern in den Hilfeprozess von zentraler Bedeutung ist.

Ziel der Elternarbeit ist es, die Herkunftseltern als unmittelbar Beteiligte zu befähigen, ihre Elternschaft in veränderten Lebens- und Rahmenbedingungen zu finden und wahrzunehmen, um die Entwicklung ihres Kindes positiv und verantwortlich zu unterstützen und zu begleiten.

Konflikte zwischen den Beteiligten einer Fremdbetreuung sind gerade vor dem Hintergrund von teilweise sehr unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Erwartungen gewissermaßen vorprogrammiert und müssen geklärt werden. Schließlich zielt Elternarbeit immer darauf ab, eine Grundlage dafür zu schaffen, dass aufkommende Konflikte gemeinsam verhandelt und gelöst werden können. Die Fachtagung will sowohl Erkenntnisse aus der Wissenschaft als auch Erfahrungen und neueste Konzepte aus der Praxis von Herkunftselternarbeit vorstellen. Dabei wird der Blick auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen, auf das „alte“ und „neue“ Familiensystem wie auch auf die beteiligten Fachpersonen gerichtet.

Anmeldungen sind bis zum 06.05. möglich.

Programmflyer

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Artikel „Deutsches Paar gewinnt Adoptions-Streit um russisches Kind“

Posted on Dezember 23, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

rbth.com berichtet am 22.12. im Artikel „Deutsches Paar gewinnt Adoptions-Streit um russisches Kind“ vom Erfolg eines russischsprachigen Paares aus Deutschland nach einem eineinhalb Jahre langen Rechtsstreit um die Adoption der vierjährigen Elja, die ihnen ein Regionalgericht zuerst untersagt hatte.

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England: Anstieg gleichgeschlechtlicher Adoptiveltern

Posted on Dezember 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

queer.de – das schwul-lesbische Magazin berichtet im Artikel „England: Anteil gleichgeschlechtlicher Adoptiveltern verdreifacht“ vom 14.12.2015, dass die Zahl der Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare in Großbritannien in den letzten Jahren stark zugenommen hat.

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TV-Tipp: Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln

Posted on November 21, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Eine Dokumentation des Schweizer Fernsehens hat Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln begleitet: „Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln„.

Wie gehen Menschen damit um, nicht zu wissen, wer ihre Eltern sind? Nicht zu wissen, warum die eigene Mutter sie zur Adoption freigegeben hat? «DOK» beleuchtet das Schicksal dreier Erwachsener, die beschlossen haben, den Schleier zu lüften, der auf ihrem ersten Lebensabschnitt liegt.

Die Sendung vom 19.11. (ca. 50 min) kann auf den Seiten des SRF nachgesehen werden oder auch auf YouTube.

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Artikel „Niemand wollte mit dem Nirgendwo-Kind spielen“

Posted on November 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, International, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Frankfurter Allgemeine berichtet im Artikel „Niemand wollte mit dem Nirgendwo-Kind spielen“ vom 13.11.2015 von der heute 71-jährigen Kari Rosvall, die als sogenanntes „Lebensborn-Kind“ auf die Welt kam, ihrer Mutter im Alter von neun Tagen entrissen wurde und mit drei Jahren von einem schwedischen Paar adoptiert wurde.

Vor kurzem hat sie ein Buch über ihre Lebensgeschichte veröffentlicht. Leider ist für „Nowhere’s Child“ noch keine deutsche Übersetzung geplant.

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USA: Umstrittenes Urteil gegen lesbische Pflegemütter

Posted on November 13, 2015. Filed under: International, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Der Stern berichtet am 13.11.2015 im Artikel „Richter will lesbischem Paar das Pflegekind wegnehmen“ von einem umstrittenen Urteil eines US-amerkikanischen Richters.

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Film-Tipp: „Auslandsadoption: Kinderglück mit Grenzen“

Posted on Oktober 28, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der sehr interessante Dokumentarfilm „Auslandsadoption: Kinderglück mit Grenzen“ von Anne Georget (Frankreich, 2015, 1h26min) kann auf den Seiten von ARTE online angesehen werden.

Sendungsinfo:
Die Zahl der internationalen Adoptionen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Die Wartezeiten auf ein Adoptivkind sind somit drastisch gestiegen. Aufgrund der geringen Anzahl „adoptierbarer“ Kinder, ist die internationale Adoption zu einer Herausforderung unter den Nationen und zu einem vielsagenden Spiegelbild zwischenstaatlicher Beziehungen geworden. Es gibt Nationen, die viele Kinder zur Adoption entsenden oder empfangen, und andere, die sich im positiven Fall internationalen Abkommen zum Schutz von Kindern anschließen und sich an Gesetzesvorschriften halten; im negativen Fall wiederum gibt es Länder, die bei Kinderhandel wegschauen oder Adoptionen für Erpressungen nutzen.

Die geopolitischen Aspekte, die bei Auslandsadoptionen eine Rolle spielen, haben im Laufe der Geschichte immer wieder zu neuen Allianzen und Konflikten geführt. Mittlerweile sind es die Herkunftsländer der Kinder, die die Fäden in der Hand halten und immer mehr Sicherheiten für die Aufnahme ihrer Kinder fordern.

Der Dokumentarfilm begleitet die Berater der französischen Adoptionsbehörde, der weltweit größten öffentlichen Agentur für die Vermittlung von Kindern an Adoptiveltern, bei ihrer Arbeit. Sie unterstützen die künftigen Eltern und erläutern, welche Anforderungen die Herkunftsländer an die Aufnahmefamilie stellen. Sie begleiten die Anträge der Kandidaten, die häufig auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden. Behörden in Burkina Faso wollen beruhigt und Adoptionsverfahren in Haiti nach zahlreichen Fällen von Kinderhandel in der Zeit nach dem Erdbeben wieder behutsam ins Rollen gebracht werden.

Im Mittelpunkt des Films stehen die Familien, die sich ein Kind wünschen. Doch er beleuchtet auch, inwieweit Auslandsadoptionen diplomatische Beziehungen beeinflussen und welche Bedeutung sie für die internationale Zusammenarbeit haben.

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„Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ am 13.11. in Zürich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 6. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am Freitag, 13.11.2015 zum Thema „Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ in Zürich statt.

Die Frage, wie lange volljährige Pflegekinder in der Pflegefamilie bleiben können, hat Brisanz. Sie stellt sich bei leiblichen Kindern so nicht. Wird die Finanzierung bis zur Volljährigkeit durch öffentliche Gelder geregelt, müssen Pflegeeltern und Care Leaver untereinander aushandeln, wie es weitergehen soll.

Leaving Care ist Prozess und Zusammenspiel verschiedener Akteure, deren Perspektiven während der Tagung aufgegriffen und zur Diskussion gestellt werden.

Tagungsflyer

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Leihmutterschaft: Keine Eintragung genetisch fremder Kinder in der Schweiz

Posted on Oktober 8, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Schweizmagazin.ch schildert am 07.10.2015 den Fall von Zwillingen, die durch eine Leihmutter in den USA für ein Schweizer Ehepaar ausgetragen wurden. Da sie genetisch nicht mit dem Paar verwandt sind, werden sie nicht als deren Kinder im schweizerischen Personenstandsregister eingetragen. Die kalifornische Geburtsurkunde, in der die Schweizer als Eltern der Zwillinge aufgeführt sind, wird nicht anerkannt, weil mit dem Vorgehen das verfassungsmässige Leihmutterschaftsverbot der Schweiz umgangen werden sollte. Eine Adoption sei jedoch nach Durchlaufen des üblichen Verfahrens möglich.

zum Artikel

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8. Internationale Foster Care Research Conference am 17./18.09. in Siegen

Posted on Juli 1, 2015. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2007 wurde von der Universität Siegen, Forschungsgruppe Pflegekinder, in Kooperation mit dem DJI und der IGfH auf einer Konferenz an der Universität Siegen ein internationales Netzwerk „Foster Care Research“ gegründet. In den Folgejahren fanden Konferenzen an verschiedenen Orten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien und den Niederlanden statt.

Vom 17.- 18.09.2015 findet nun die achte Konferenz dieser Reihe unter dem Titel „Development“ wieder an der Universität Siegen statt. Die Konferenzsprachen sind englisch und deutsch.

Anmeldeschluss ist der 15.08.

nähere Informationen

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Ukraine: Internationale Adoptionsvermittlung nur direkt möglich

Posted on Juni 28, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Nach ukrainischem Recht ist für die Adoption ukrainischer Kinder ins Ausland eine ausschließliche Zuständigkeit des ukrainischen Sozialministeriums gegeben. Sämtliche Verfahrensschritte bei der internationalen Adoptionsvermittlung werden zwischen dem ukrainischen Ministerium und den Adoptionsbewerbern direkt vorgenommen. Eine fachliche Begleitung von grenzüberschreitenden Adoptionen durch Fachstellen im Aufenthaltsstaat der Bewerber, insbesondere deren Einflussnahme auf das Vermittlungsverfahren ist damit nicht möglich.

In der Vergangenheit hatten die anerkannten Auslandsvermittlungsstellen “Children and Parents e. V.“, “Global Adoption Germany e. V.“ und “Zukunft für Kinder e. V.“ eine besondere Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung aus dem Herkunftsstaat Ukraine. Die besonderen Zulassungen für die genannten Auslandsvermittlungsstellen sind aus den o. g. Gründen durch die Aufsicht führenden Zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter widerrufen worden. Die Widerrufe zu Lasten “Children and Parents e. V.“ und “Global Adoption Germany e. V.“ sind rechtskräftig. Die Auslandsvermittlungsstelle “Zukunft für Kinder e. V.“ hat gegen den Widerruf Widerspruch eingelegt und gegen die Zurückweisung des Widerspruchs Klage zum Verwaltungsgericht erhoben. Das Gerichtsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Da der Widerspruch und die Klage keine aufschiebende Wirkung haben, können derzeit Adoptionen im Verhältnis zur Ukraine nicht von einem deutschen freien Träger begleitet werden.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 24.06.2015

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Workshop für Eltern Schwarzer Kinder am 27./28.06. in Hamburg

Posted on Mai 13, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften in Hamburg bietet den Workshop “Wir stärken unsere Kinder” mit Tupoka Ogette für Eltern und andere Bezugspersonen Schwarzer Kinder an, die ihre Kinder bei einer positiven Identitätsentwicklung unterstützen und ihre Kinder stärken möchten.

Referentin Tupoka Ogette ist als Tochter einer deutschen Mutter und eines tansanischen Vaters in Deutschland aufgewachsen. Sie arbeitet bundesweit als Trainerin für Vielfalt und Antidiskriminierung und ist Mutter von zwei Söhnen.

Informationsflyer mit Anmeldung

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14. Internationale Bindungskonferenz vom 09.-11.10. in München

Posted on Mai 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PD Dr. med. Karl Heinz Brisch lädt zur 14. Internationalen Bindungskonferenz München vom 09. bis 11. Oktober 2015 ein. Der diesjährige Titel lautet „Bindungstraumatisierungen – Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden„.

Es ist eine traurige Wahrheit, aber Menschen werden manchmal gerade durch ihre Bindungspersonen traumatisiert. Ihre Traumata können bereits während der Schwangerschaft, aber auch in allen späteren Altersphasen – vom Säuglingsalter bis zum hohen Alter – erfahren werden. Wir sprechen dann von Bindungstraumatisierungen. Diese Traumatisierungen erfolgen – oftmals über viele Jahre – durch die Bindungspersonen selbst, von denen die Opfer eigentlich Schutz und Sicherheit erwartet hätten. So können etwa Kinder durch ihre Eltern, Schüler durch LehrerInnen, Patienten durch ÄrztInnen und TherapeutInnen, alte Menschen durch Pflegepersonen oder ihre eigenen Kinder traumatisiert werden. Dies hat langfristige und gravierende Auswirkungen auf alle psychischen, körperlichen und sozialen Bereiche der Betroffenen. Hieraus entstehen u. a. pathologische Bindungen des Opfers an die Täter, Erkrankungen mit dissoziativer Symptomatik und vielfältige Muster von Bindungsstörungen.

  • Welche Faktoren schützen, welche Rolle spielen neue wichtige Bindungspersonen, wie können neue Beziehungen aufgebaut werden?
  • Was müssen aufnehmende Pflege- und Adoptivfamilien wissen, damit aus dem Schicksal früher Bindungstraumatisierungen eine neue Ressource für Entwicklung und Bindungssicherheit erwachsen könnte?
  • Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für diese Menschen hilfreich?

Führende international renommierte Fachleute und Forscher werden aus ihren Erfahrungen und Studien berichten und uns für die Problematik sensibilisieren, sowie Wege für neue Entwicklungen aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach Traumatisierungen durch Bindungspersonen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die kranke Menschen nach Bindungstraumatisierungen in allen Altersgruppen betreuen und begleiten, wie etwa Hebammen, LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogenInnen, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutenInnen, LogopädenInnen, PhysiotherpeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen, PolitikerInnen und Adoptiv-/Pflegeeltern.

nähere Informationen

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18. IFCO-Konferenz 2015 vom 08.-11.11. in Australien

Posted on Mai 9, 2015. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

„Tell Someone Who Cares“ ist die 18. Internationale Konferenz der International Foster Care Organisation (IFCO) überschrieben. Sie findet vom 08.-11.11.2015 in Sydney, Australien statt.

www.ifco2015.com

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