Kinder-/Jugendinfos

Sachsen-Anhalt: Ferienlager für Pflegekinder im Juli

Posted on April 26, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Stiftung evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, bietet wieder ein Ferienlager für Pflegekinder an.

In der Zeit vom 12. bis 16.07.2017 verbringen sie die Zeit gemeinsam bei Wanderungen, Sport, Spiel und baden im See. Übernachtet wird in den Klassenräumen der dortigen Schule.

Anmeldungen bis spätestens 23.06.2017 an heidi.bachmann@fzpsa.de

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Neue Ferienfreizeit für Kinder mit FASD in den Sommerferien – noch freie Plätze an Wochenenden

Posted on April 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das KinderJugendhilfeForum Solingen e.V. bietet in den Sommerferien erstmalig eine einwöchige Ferienfreizeit für Kinder mit FASD an. Ansprechpartnerin ist Frau Rische bei KJF, Tel: 0212 380 36 79, info@kjfo.de .

Darüber hinaus wurde das Angebot der bisherigen Entlastungswochenenden ausgeweitet – und hier gibt es noch freie Plätze!

Eine zweite Gruppe für Kinder mit FASD (5-13 J.) fährt nun ebenfalls etwa 5 -7 Wochenenden im Jahr auf den schönen Bauernhof ins Sauerland mit spannenden Freizeitaktivitäten und qualifizierter Betreuung.

nähere Informationen

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Tolle Freizeitangebote beim PFAD Nordfriesland

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Nordfriesland e.V., die PFAD Landesgruppe in Schleswig-Holstein, bietet 2017 zwei Freizeitangebote für Pflege- und Adoptivfamilien an:

  • 16.-18.06.2017 Angel-Wochenende für Kinder ab 10 Jahren mit Heiko und Björn,
    anschließend Besuch im Barfußgarten.
  • 29.07.-05.08.2017 Ferienfahrt nach Dänemark für Kinder von 10-14 Jahren
    unter der Leitung von Ute Parthenheimer und Björn Petersen

nähere Informationen und weitere Tagesausflüge unter http://www.pfad-nf.de/Angebote/

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„Muttersuche“ – eine Lesung mit Marco Carini am 13.06. in Hamburg

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg, lädt am 13.06.2017 von 19.30– 21.30 Uhr in seine Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler str. 769 in Hamburg zu einer Lesung mit Marco Carini ein.

Marco Carini ist Politikwissenschaftler, Redakteur der taz, und Publizist. Seine eigene Adoption nahm er zum Anlass, 2010 das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“ über die Suche Adoptierter nach ihrer leiblichen Herkunft zu veröffentlichen. Nach einer Einführung liest der Autor seine eigene Geschichte der Suche. Im Anschluß ist Raum für Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte. Die Gesprächsleitung hat Kay-Uwe Fock.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

nähere Informationen

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Brief an Abgeordnete: „KJSG – Akzeptanz der BGB-Änderung“

Posted on April 10, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Am Mittwoch soll der Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) ins Bundeskabinett eingebracht werden.

Der PFAD Bundesverband, die AGENDAPflegefamilien sowie der Bundesverband behinderter Pflegekinder wenden sich deshalb noch einmal direkt an die Regierungsmitglieder und weitere Bundestagsabgeordnete mit der Bitte, die Rechte von Pflegekindern auf den Schutz eines stabilen kontinuierlichen Lebensortes auch im BGB zu verankern.

Brief „KJSG – Akzeptanz der BGB-Änderung“ vom 10.04.2017

Am 22.03.2017 hatten sie bereits ihre Stellungnahme zum Referentenentwurf abgegeben (wir berichteten).

 

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Neue Jugend-TV-Serie: „Das Geheimnis der Hunters“ ab 08.05.

Posted on April 8, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 08.05.2017 startet auf dem Jugendsender Nickelodeon Germany in deutscher Erstausstrahlung die amerikanisch-niederländische Abenteuer-Comedyserie „Das Geheimnis der Hunters“ (Hunter Street). Die Folgen laufen montags bis freitags um 20.05 Uhr.

Im Mittelpunkt stehen fünf Pflegekinder aus Amsterdam, die versuchen herauszufinden, was mit ihren verschwundenen Pflegeeltern passiert ist.

nähere Informationen

Trailer (englisch):

 

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Stadt Rees verschenkt „Geburtenbäume“ jetzt auch an Adoptiv- und Pflegekinder

Posted on April 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes |

Die Stadt Rees (NRW) verschenkt seit dem Jahr 2000 Geburtenbäume, die Eltern zum Andenken an die Geburt ihres Nachwuchses pflanzen können.

„Bei der kommenden Geburtenbaumaktion werden wir auch Eltern von Adoptiv- und Pflegekindern das Angebot machen, einen Geburtenbaum zu erhalten“, kündigte Bürgermeister Christoph Gerwers an.

Näheres zu dieser nachahmenswerten Aktion lesen Sie im Artikel „Geburtenbäume jetzt auch für Adoptiv- und Pflegekinder“ in der RP-Online vom 07.04.2017.

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Familienministerium: Festakt zum 25 jährigen Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention

Posted on April 5, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

196 Staaten haben die UN-Kinderrechtskonvention – ein Übereinkommen der Vereinten Nationen, das wesentliche Standards zum Schutz von Kindern weltweit festlegt und Kinderrechte definiert – bis heute unterzeichnet. Damit ist sie der weltweit meistratifizierte völkerrechtliche Vertrag. Bereits vor 25 Jahren hat Deutschland sich vor der Staatengemeinschaft zu Kinderrechten bekannt. Um die Umsetzung der Konvention in Deutschland in den letzten 25 Jahren zu diskutieren und zu würdigen, veranstaltete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 4. April einen politischen Festakt.

„Durch die UN-Kinderrechtskonvention hat sich viel für Kinder in Deutschland verbessert, aber auch bei uns ist noch nicht alles gut. Immer noch hängt der Bildungserfolg von Kindern stark vom Einkommen ihrer Eltern ab. Immer noch sind Kinder in unserem Land arm, immer noch werden Kinder Opfer von Gewalt. Eine Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz würde den Kinderschutz konkret verbessern“, sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in ihrer Festrede.

Auf dem Podium diskutierte Ministerin Schwesig mit ihren Gästen: Bundesjustizminister Heiko Maas, der Vorsitzenden der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder Ministerin Petra Grimm-Benne, der Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte Prof. Dr. Beate Rudolf und dem Sprecher der National Coalition Prof. Dr. Jörg Maywald. Thema waren die Bedeutung des Vorrangs des Kindeswohls, die nötigen Verpflichtungen zur Umsetzung der Konvention und Möglichkeiten besserer Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, wo es um ihre Rechte geht. Einigkeit besteht darin: Deutschland muss bei der Stärkung der Kinderrechte noch einen Schritt weitergehen.

„Wir müssen die Kinderrechte im Grundgesetz verankern, da, wo die wichtigsten Werte für unser Zusammenleben festgeschrieben sind“, betonte Schwesig. Sie begrüßte ausdrücklich die entsprechende Bundesratsinitiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalens zur Erweiterung von Artikel 6 des Grundgesetzes. Der neue Absatz soll zwei zentrale Elemente der UN-Kinderrechtskonvention festschreiben: das „Kindeswohlprinzip“ und das „Recht auf Beteiligung und Berücksichtigung“.

An den Festakt schloss sich eine Fachveranstaltung der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zur Bedeutung der Konvention für die Landes- und kommunalen Ebenen an.

Weiter Informationen unter: www.25-jahre-kinderrechte.de und www.bmfsfj.de/kinderrechte

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 04.04.2017

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Kritik an Restriktionen beim Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Posted on April 5, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Das Auswärtige Amt hat am 20.03.2017 einen Runderlass zum Thema Familiennachzug zum unbegleiteten minderjährigen Flüchtling veröffentlicht, der als Rechtsgrundlage für den Eltern- und Geschwisternachzug und die humanitäre Aufnahme gemäß § 22 AufenthG dient.

Der Niedersächsischen Flüchtlingsrat kritisiert in seiner Pressemitteilung „Restriktionen beim Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ vom 31.03.2017 diese Leitlinien des Auswärtigen Amtes, da sie Familiennachzug mit Geschwistern faktisch unmöglich machten.

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TabuDU – ein Brett-Spiel zur Sexualpädagogik

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Eylarduswerk hat TabuDU, ein Brett-Spiel zur Sexualpädagogik (Aufklärung, Verhütung, Einstellungen etc.) neu aufgelegt.

Gedacht ist es für eine Gruppe von Jugendlichen ab ca. 14 Jahren und eineN erwachsenEn SpielleiterIn.

TabuDu ist das einzige Brettspiel, das sich an Jungen und Mädchen wendet.

Auf dem DJHT in der letzten Woche in Düsseldorf wurde das Spiel erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt und erhielt viel positive Resonanz.

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DV: Soziale Ausgrenzung von jungen Erwachsenen verhindern

Posted on März 28, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Geschätzt 640.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren befinden sich in Deutschland weder in Schule, Ausbildung oder in Beschäftigung. Ihnen droht eine dauerhafte Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Um soziale Ausgrenzung zu verhindern fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mehr individuelle und verlässliche Unterstützung und eine bessere Zusammenarbeit von Verwaltungen und freien Träger.

Berlin – In seinen kürzlich verabschiedeten Empfehlungen setzt sich der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine engere Zusammenarbeit von Jobcentern und Agenturen für Arbeit, Jugendämtern, Sozialämtern und freien Trägern ein.

„Die Jobcenter und Agenturen für Arbeit haben eine Schlüsselfunktion, um auch junge Menschen in schwierigen Lebenslagen einen Schulabschluss und eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Zuweilen fehlen ihnen aber passgenaue Hilfeinstrumente. Wenn Überschuldung, Wohnungsnot, familiäre Konflikte oder Suchtprobleme drohen, müssen Jugendämter und Sozialämter mit ins Boot genommen werden und weitergehende Hilfen anbieten. Das bedarf aber einer engmaschigen Kooperation “, so Johannes Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Der Deutsche Verein empfiehlt den Verwaltungen und freien Trägern in den Kommunen, verbindliche Unterstützungsnetzwerke zu bilden, die für die jungen Menschen offen sind. Junge Menschen orientierten sich bei ihrer Suche nach Hilfe weniger an behördlichen oder rechtlichen Zuständigkeiten. Wichtiger seien persönliches Vertrauen, Erreichbarkeit und die Aussicht auf rasche Unterstützung. Wo immer ein junger Erwachsener vorspricht oder ein entsprechender Notfall bekannt wird, solle Unterstützung angeboten werden.

„Reicht das nicht aus, sollte der junge Mensch zu dem Dienst persönlich begleitet werden, der die passende Hilfe anbietet. Wichtig ist es, individuelle Lösungen gemeinsam mit dem jungen Menschen zu erarbeiten und ihm eine Ansprechperson zur Seite zu stellen“, so Johannes Fuchs. Um Verschiebebahnhöfe zwischen Einrichtungen und Diensten zu verhindern, empfiehlt der Deutsche Verein, die Netzwerke in den Jugendberufsagenturen zu verankern, die derzeit von der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen aufgebaut werden.

zu den vollständigen Empfehlungen

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Verbesserter Schutz vor Gewalt für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung – Online-Informations- und Hilfeangebot

Posted on März 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoMädchen und Frauen mit Behinderung sind besonders häufig Opfer von Gewalt. So werden beispielsweise Frauen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen zwei bis dreimal häufiger Opfer von sexualisierter Gewalt als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung. Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projekts bietet das bundesweit einzigartige Internetportal www.mädchensicherinklusiv-nrw.de Informationen und Hilfeangebote für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und vermittelt Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon.

Das Portal ist ein leicht zugängliches Hilfe- und Beratungsangebot, dass sehr genau an den Bedürfnissen und Bedarfen der Zielgruppe orientiert ist. Es unterstützt die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankungen und trägt zu ihrem verbesserten Schutz vor Gewalt bei. Nicht nur die Inhalte sind auf die Lebenswirklichkeit der Nutzerinnen abgestimmt, sondern auch die verschiedenen Formen der Darstellung. Damit möglichst viele Betroffene das Portal nutzen können, sind die Angebote auch in Leichter Sprache und auf Türkisch beziehungsweise als Videos in Gebärdensprache verfügbar. Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts ist die Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon. Damit haben Betroffene einen direkten Draht zu den Hilfeangeboten. Das stärkt ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

www.mädchensicherinklusiv-nrw.de

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IGfH Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ vom 13.-15.09. in Dortmund

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH veranstaltet vom 13.-15.09.2017 die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ zusammen mit der FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund in Dortmund.

HilfeKulturen begreifen wir als ein aktives gemeinsames Gestalten von Unterstützungsangeboten durch alle Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern bzw. Angehörigen, den Mitarbeitenden – in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe. Aber wie können Partizipative Hilfekulturen gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sind hierfür erforderlich und sind möglicherweise einzufordern? Diese Fragestellungen werden mit Hilfeadressat_innen und Fachkräften auf der Ebene des individuellen Handelns, auf der Ebene von Organisationen und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene diskutiert.

Die Tagung wird u.a. die Felder professionelle Haltung und das Zusammenwirken von Professionellen und Adressat_innen, Organisationskulturen und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, (neue) gesetzliche Rahmungen, gesellschaftliche Erwartungen an Erziehungshilfen und gesellschaftspolitische Zusammenhänge beleuchten.

Es werden weitestgehend in allen Formaten der Tagung wie plenarer Praxisworkshop, Fachforen, Werkstätten und Exkursionen Hilfeadressat_innen (u.a. Jugendliche und Eltern), Kolleg_innen öffentlicher und freier Träger sowie Wissenschaftler_innen beteiligt sein.

Vorbereitet und organisiert wird die Jahrestagung von Mitgliedern der Fachgruppe Heimerziehung, der Fachgruppe Integrierte Hilfen, der Geschäftsstelle, der Delegiertenversammlung und des Vorstandes der IGfH.

Die IGfH-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Tagung am 13. September 2017 statt.

nähere Informationen

DiskussionsBLOG auf der Tagungs-Website
Auf der Tagungs-Website findet sich ein Diskussionsblog, der eine breite Beteiligung von Teilnehmer_innen, Mitarbeiter_innen, Jugendlichen, Eltern und Wissenschaftler_innen aber auch von weiteren Personen aus der Fachszene vor der Tagung ermöglichen soll.
Teilen Sie dort Ihre Gedanken und Positionen, aber auch Fragen und Erfahrungen zu Beteiligungskulturen und Partizipation im Vorfeld der Tagung mit!
Sie können Ihre Anregungen und Gedanken drei Dimensionen der Partizipation – »Individuum“, »Organisation« und »Gesellschaft« – zuordnen und/oder in eine Art »open space« gehen, in dem Sie selbst die Themen setzen und mit Ihren Kolleg_innen diskutieren.

zum Tagungsblog

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„Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“ am 19.06. in Berlin

Posted on März 19, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logofachtag_pflegefamilie-und-dann_2017-06_onlinebannerDas Careleaver Kompetenznetz veranstaltet gemeinsam mit dem Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. und unterstützt durch die IGfH/Dialogforum Pflegekinderhilfe am 19.06.2017 in Berlin die Fachtagung „Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“.

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten die Veranstalter den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

In Pflegefamilien wird die formale Beendigung der Hilfe zur Erziehung in der Regel wenig thematisiert. Man fühlt sich „als Familie“ und für viele Pflegeeltern ist es selbstverständlich, ihre Pflegekinder auch weiter zu unterstützen. Für die jungen Menschen im Übergang bleibt dabei allerdings oft unklar, in welcher Weise der Kontakt nach dem Hilfeende oder Auszug weitergeführt wird. Welche materielle, lebenspraktische und emotionale Unterstützung kann von den oft als Eltern erlebten (aber
juristisch nicht unterhaltsverpflichteten) Pflegeeltern noch erwartet werden? Denn auch die Pflegekinderdienste gehen häufig davon aus, dass ein Unterstützungsbedarf nach dem Hilfeende von den „ehemaligen“ Pflegeeltern aufgefangen wird, obwohl gemäß § 41 SG VIII Hilfen des Jugendamtes bis zum Alter von 27 Jahren möglich wären.

Immer die Careleaver selbst im Blick soll aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Tagungsbeteiligten versucht werden, Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Situation von Pflegekindern im Übergang zu finden.

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Bildungsworkshop des Careleaver e.V. vom 02.-05. Juni in Tübingen

Posted on März 10, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und der Careleaver e.V. laden Care Receiver (Jugendliche ab 16 Jahren) und Careleaver (Erwachsene, die die Jugendhilfe bereits verlassen haben) vom 02.-05. Juni 2017 nach Tübingen ein zu einem Bildungsworkshop: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!„.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.
Die Anmeldefrist geht bis zum 02. April 2017.

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Wettbewerb „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes

Posted on März 9, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoAb sofort können sich Schulklassen und außerschulische Gruppen für das Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Kinderrechte in ihrem Alltag bei Kindern und Erwachsenen bekannter gemacht und umgesetzt werden können. Möglich sind beispielsweise Videos, Fotostorys, gemalte Bilder, geschriebene Geschichten, Comics oder Hörspiele. Die Dokumentationen der durchgeführten Aktionen können bis zum 17. Juli 2017 als eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinner werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres nach Berlin eingeladen, um dort die Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Auch fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen wir in unserem Land feststellen, dass wir von einer vollständigen Umsetzung der in der Konvention festgeschriebenen Kinderrechte noch weit entfernt sind. Ein Fünftel der Kinder hat noch nichts über die Kinderrechtskonvention gehört oder gelesen. Und fast zwei Drittel der Kinder kennen Kinderrechte nur vom Namen her und wissen über Einzelheiten nicht so gut Bescheid. Das möchten wir mit diesem Wettbewerb ändern“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion. Die Kinderrechte gelten in den Entwicklungsländern ebenso wie in Industrieländern wie Deutschland. Deutschland hat die Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren, im April 1992, ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.

Weitere Infos zum Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes finden sich unter: www.kindersache.de/wettbewerb. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 08.03.2017

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Selbsthilfegruppe Adoption gründet sich in Marburg

Posted on März 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In Marburg will sich eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich um das Thema Adoption dreht. Diese Gruppe soll sowohl offen sein für Adoptierte als auch für Adoptiveltern und für Herkunftseltern. In jeder dieser drei Positionen können sich Probleme ergeben, die mit dem persönlichen Umgang mit der eigenen Adoption zu tun haben.

Die Selbsthilfegruppe soll sowohl der gegenseitigen Unterstützung, dem Erfahrungsaustausch und der Hilfe bei der Suche nach den Herkunftseltern dienen, als auch bei Identitätskrisen helfen und Vernetzung untereinander ermöglichen. Die Treffen der Gruppe sollen einmal monatlich stattfinden.

Interessierte können sich in Marburg an die Selbsthilfekontaktstelle wenden unter den Telefonnummern
06421/1769936 (Frau Hilgenbrink) und 1769934 (Herr Sander).

Bei der Selbsthilfekontaktstelle erhalten InteressentInnen auch nähere Informationen zum Thema Selbsthilfe allgemein und Antworten auf Fragen zu bestimmten Selbsthilfegruppen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Selbsthilfekontaktstelle bietet persönliche und telefonische Beratungsgespräche an, unterstützt beim Aufbau neuer Selbsthilfegruppen und vermittelt weitere nützliche Hilfsangebote.

Quelle: Presseinformation der Selbsthilfekontaktstelle Marburg

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Reportage: Ich wurde als Baby ausgesetzt

Posted on März 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

logoMiriam Stein wurde als Neugeborenes in Südkorea ausgesetzt und dann nach Deutschland adoptiert. Sie schreibt auf GRAZIA-magazine.de im Artikel „Reportage: Ich wurde als Baby ausgesetzt“ darüber, wie lange es dauerte, bis sie ihr Schicksal akzeptieren konnte.

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Auskunft über die eigene Abstammung

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Mit der Einrichtung eines zentralen Registers für Samenspender sollen Kinder aus künstlicher Befruchtung künftig jederzeit Auskunft über ihre Abstammung erhalten können.

Das sieht ein Gesetzentwurf (BT-Drs. 18/11291 – PDF, 1,4 MB) der Bundesregierung vor, der dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Mit dem Gesetzentwurf wird nach Angaben der Regierung ein Auskunftsanspruch für jene Personen festgelegt, die durch eine Samenspende und künstliche Befruchtung gezeugt worden sind. Das bundesweite Samenspenderregister wird beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eingerichtet. Dort sollen für eine Zeitspanne von 110 Jahren Angaben über die Samenspender und Empfängerinnen einer Samenspende gespeichert werden.

Geregelt werden die nötigen Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten. So können künftig Personen, die meinen, durch eine Samenspende gezeugt zu sein, bei der Registerstelle eine Auskunft beantragen. Zugleich wird dem Entwurf zufolge durch eine Ergänzung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders ausgeschlossen. So soll verhindert werden, dass an Samenspender im Sorge-, Unterhalts- und Erbrecht Ansprüche gestellt werden.

Das Gesetz soll 2018 in Kraft treten und bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.02.2017

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Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

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Berlin: Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte

Posted on Februar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Adoptionsdienst Berlin von Caritas und Immanuel Diakonie bietet Unterstützung beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte an. Hierfür werden interessierte Betroffene gesucht. Von Dezember 2016 bis Juni 2017 werden die ersten Termine von Fachleuten begleitet. Danach ist vorgesehen, dass sich die Selbsthilfegruppe eigenständig organisiert und in Eigenregie fortgeführt wird.

Viele Menschen, die adoptiert sind, stellen sich Fragen nach ihrer Herkunft und den Motiven zur Adoptionsfreigabe durch ihre leiblichen Eltern. Wer bin ich wirklich? Wurde ich abgeschoben? Warum haben mir meine Adoptiveltern nichts über meine leiblichen Eltern erzählt? Soll ich als Erwachsener Kontakt zu meinen leiblichen Eltern suchen?

Das sind nur einige Fragen, die viele erwachsene Adoptierte bewegen. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Umgang mit dem Thema Adoption kann die Sicht auf die Lebensgeschichte verändern. So kann sich mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen entwickeln.

Die Selbsthilfegruppe im Aufbau wird durch zwei erfahrene Fachkräfte unterstützt. Zur der offenen Gruppe können jederzeit Interessierte hinzu kommen.  Die Treffen finden beim Adoptionsdienst Berlin im Caritas Beratungszentrum Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin statt.

Die nächsten Termine sind am: 20.02.2017, 06.03.2017, 03.04.2017, 08.05.2017, 05.06.2017 (jeweils montags 19.00 bis 20.30 Uhr).

Als Aufwandsentschädigung wird ein Beitrag zwischen 2.- und 10.- Euro (nach Selbsteinschätzung) pro Abend erbeten.

Kontakt:  Telefon: 030 86 00 9 – 222  E-Mail: mail@adoptionsdienst.de

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TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

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Willkommensbroschüre für UMF neu aufgelegt

Posted on Februar 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn Zusammenarbeit mit Jugendliche ohne Grenzen hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) die vielfach nachgefragte Willkommensbroschüre neu aufgelegt. Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran mitgearbeitet.

  • Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen habe ich zu tun?
  • Was passiert alles in der ersten Zeit?
  • Wer kümmert sich um mich?
  • Und vor allem: Welche Rechte habe ich?

Dies und vieles mehr erfahren junge Flüchtlinge in der Broschüre in jugendgerechter Sprache. Die in 2016 überbearbeitete Willkommensbroschüre ist zurzeit nur auf Deutsch erhältlich. Weitere Sprachen folgen im April 2017.

Die Broschüre steht als Download kostenlos zur Verfügung:
Willkommen in Deutschland – Ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige [Deutsch]

Printversion: 2,50 Euro zzgl. Versand
Bestellungen (max. 50 Exemplare pro Einrichtung) an: info@b-umf.de

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Kino-Tipp: „NICHT OHNE UNS!“

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: International, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAm 19. 01. startete der preisgekrönte Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ in den deutschen Kinos.

Darin begleitet Regisseurin Sigrid Klausmann Kinder auf der ganzen Welt auf ihrem Schulweg, jeder anders und einzigartig. 15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten.

Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern.

Ein Film über die Zukunft des Planeten, die unsere Kinder einmal mit gestalten werden – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!

Alles zum Film und wo er zu sehen ist unter www.nichtohneuns-film.de

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Rumäniens vergessene Generation – Adoptierte Kinder suchen ihre Eltern

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoZehntausende rumänische Kinder wurden in den 1990er Jahren adoptiert, viele von ihnen sind nun auf der Suche nach ihrer Herkunft.

Über die Schwierigkeiten auf sie bei ihrer Wurzelsuche stoßen, berichtet ein Beitrag des Auslandsjournal am 11.01.2017.

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Gesetzentwurf zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei Samenspende beschlossen

Posted on Dezember 22, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Bundeskabinett hat am 21.12.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen beschlossen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte, dass jeder Mensch das Recht habe zu erfahren, von wem er abstamme. Mit dem am 21.12.2016 beschlossenen Gesetzentwurf und der Einrichtung eines bundesweiten Samenspenderregisters werde das Recht von Kindern auf Kenntnis ihrer Herkunft gestärkt und zugleich für den Schutz der gespeicherten persönlichen Daten gesorgt. Mit dem Gesetzentwurf werde ein einfachgesetzlicher Auskunftsanspruch für Personen festgelegt, die durch Samenspende im Rahmen einer ärztlich unterstützten künstlichen Befruchtung gezeugt worden seien.

Zur Umsetzung dieses Anspruchs werden die rechtlichen Voraussetzungen für ein bundesweites zentrales Samenspenderregister beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) geschaffen. In diesem Register sollen die personenbezogenen Angaben von Samenspendern und Empfängerinnen einer Samenspende in Zukunft für die Dauer von 110 Jahren gespeichert werden. Umfassende Regelungen wie die Zweckbindung der Verwendung der personenbezogenen Daten und die klar geregelten Übermittlungswege sollen einen hohen Datenschutzstandard gewährleisten. Ergänzend zu den bestehenden geweberechtlichen Regelungen enthalte der Gesetzentwurf außerdem die notwendigen verpflichtenden Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes könne jede Person, die vermute, mittels einer Samenspende gezeugt worden zu sein, auf Antrag Auskunft aus dem Samenspenderregister über die dort gespeicherten Daten des Samenspenders erhalten. Habe der oder die Betroffene das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet, könne der Anspruch durch den gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden.

Durch eine ergänzende Regelung im BGB werde die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders in diesen Fällen ausgeschlossen. Damit werde der Samenspender insbesondere von Ansprüchen im Bereich des Sorge-, Unterhalts- und Erbrechts freigestellt.

Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung durch den Bundesrat. Es tritt zwölf Monate nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft (voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018).

Quelle: Pressemitteilung des BMinG v. 21.12.2016

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Bericht über das Buch „Es konnte mich nicht zerstören“ von Hanna Frey

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

RP Online berichtet im Artikel „Nie schämen – nie verdrängen“ vom 14.12.2016 über das neu erschienene Buch von Hanna Frey „Es konnte mich nicht zerstören“:

„…Ihre Geschichte sei nicht außergewöhnlich, sagt Hanna Frey. Es sei nur außergewöhnlich, dass sie öffentlich wird. Die heute 47-Jährige hat eine zerrissene Kindheit und Jugend hinter sich – zwischen Gewalt und Drogen, Kinderheim und Pflegefamilien. Wie hat sie es geschafft, dennoch ein normales Leben zu führen? Sie denkt nach, wählt ihre Worte mit Bedacht. Das Wichtigste sei, die Gedanken zuzulassen. Die Geschichte vom Hinterkopf nach vorne zu holen. Niemals verdrängen, niemals unter den Tisch kehren, niemals schämen…“

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Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Augsburger Allgemeine berichtet im Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“ vom 12.12.2016 über das Wiedersehen zwischen der Adoptivtochter von Liz Taylor und Richard Burton, Maria Burton, mit ihrer leiblichen deutschen Mutter nach 50 Jahren.

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Schweizer Kinofilm: „RESET – RESTART“

Posted on Dezember 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logorer-plakat-a2-ohne-500x5000_q90Mischa Steiner wird 1976 im Alter von dreieinhalb Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang. Erst im Alter von 35 Jahren wagt er es, sich mit diesem „schwarzen Loch der Kindheit“ auseinanderzusetzen und findet in seinen Unterlagen einen ungelesenen Brief, in dem seine Halbschwester die Namen seiner Geburtseltern nennt. Mischa beschliesst, den offenen Fragen nun konsequent nachzugehen: Von heute auf morgen kündigt er seinen Job und seine Wohnung in Basel und wandert nach Korea aus. Eine Reise ins Ungewisse beginnt…

Judith Lichtneckerts feinfühliger Debütfilm „RESET – RESTART“ erzählt von einem Mann, der auf der Suche nach dem persönlichen Glück einen riesigen Einschnitt in seiner Biographie wagt.

Der Kinofilm startet am 08.12.2016 in der Deutschschweiz.

zur Homepage des Filmes

zum Trailer

zu einem Interview mit der Regisseurin

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„Dein Hilfeplangespräch ist wichtig!“ – Tipps und Erfahrungen von Careleavern

Posted on Dezember 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logohp-flyerDas Careleaver-Kompetenznetz der Familien für Kinder gGmbH hat einen neuen Flyer zum Hilfeplangespräch herausgegeben.

Careleaver bringen ihre Erfahrungen mit Hilfeplangesprächen ein, außerdem geben sie anderen Careleavern Tipps für die Hilfeplanung. Dabei wurden Zitate von Careleavern verwendet.  Ergänzend wurde der maßgebliche § 36 SGB VIII zum Nachlesen abgedruckt.

zum Flyer Fakten für Careleaver 02: Hilfeplan

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Übergang ins Erwachsenenalter: „Care Leaver“ brauchen Unterstützung

Posted on Dezember 5, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Rechtsanspruch auf Hilfe für junge Volljährige ist zu stärken, fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim. Eine Arbeitsgruppe geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen.

Jugendhilfeleistungen werden oft beendet, wenn junge Menschen 18, also volljährig, werden. Diese jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung zum Beispiel in der Heimerziehung oder in Pflegefamilien aufgewachsen sind („Care Leaver“), müssen dann häufig den Übergang ins Erwachsenleben – in Ausbildung, Arbeit und Beruf – ohne weitere Unterstützung meistern. Für sie, die als Kinder und Jugendliche schwierige Lebenssituationen zu bewältigen hatten, ist diese Situation eine große Belastung, sagt die Sozialpädagogin Katharina Mangold. Junge Menschen, die dagegen bei ihren Familien aufwachsen, verlassen heute durchschnittlich das Elternhaus im Alter von 24 oder 25 Jahren. „Sie können bei Fragen und Unterstützungsbedarf in der Regel wieder nach Hause kommen. Das ist jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung aufgewachsen sind, vielfach verwehrt“, so Mangold.

Katharina Mangold und Professorin Kirsten Scheiwe vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik befassen sich in der Forschung mit diesen Lebenslagen. Sie teilen Forschungserkenntnisse und bringen Fachleute und Jugendliche zusammen, über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis sowie „Care Leaver“ kamen etwa im November auf einem Workshop an der Universität Hildesheim zusammen.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) sieht vor, dass Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenverantwortlichen Lebensführung für junge Volljährige gewährt werden sollen, wenn und solange dies aufgrund der individuellen Situation notwendig ist (§ 41 SGB VIII). Im Regelfall sind Hilfen also zu gewähren, wenn dieser Bedarf vorliegt. In der Praxis sieht es jedoch je nach zuständiger Kommune in Deutschland sehr uneinheitlich aus. In vielen Bereichen treffen die Betroffenen und auch Fachkräfte oft auf Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der benötigten Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen deshalb Fragen von Recht und Praxis, Problemen und Veränderungsbedarf der Hilfen für junge Volljährige. Thomas Meysen vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht berichtete über die geplanten Veränderungen der Hilfen für junge Volljährige durch die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII), die noch in dieser Legislaturperiode geplant ist. Professorin Sabine Dahm von der HAWK Hildesheim zeigte an Beispielen aus der Rechtsprechung der Gerichte, dass in den wenigen Streitfällen in erster Linie die jungen Menschen ihr Recht bekamen. Vor allem das Plädoyer der Vertreterinnen der Selbstorganisationen Anna Seidel (Careleaver e.V.) und Amina Önder (Jugend ohne Grenzen) zeigte, wie notwendig die Unterstützung über das 18. Lebensjahr hinaus für alle jungen Menschen ist. Der Vertreter der Jugendämter und Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe, Reinhard Niederbühl, unterstützt diese Forderung. Er zeigte auf, wie junge Menschen im Übergang unterstützt werden können. Professorin Susanne Gerner von der FH Darmstadt ergänzte diese Forderungen um die Problemlagen der jungen Erwachsenen mit einer sogenannten Behinderung. Henriette Katzenstein vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht forderte nicht nur ein Ende des „Verselbständigungswahns“ mit 18 Jahren, sondern eine „stand-by“-Option, so dass die jungen Menschen wieder Zugang zur Jugendhilfe haben, auch wenn sie diese bereits verlassen haben. Bernd Hemker von der Ombudschaft Jugendhilfe Nordrhein-Westfalen konnte diese Notwendigkeit auch an einzelnen Fällen deutlich machen. Es braucht einfach manchmal nochmals einige Monate Unterstützung, auch wenn der junge Erwachsene zunächst vielleicht selbst ausziehen wollte.

Alle Beteiligten fordern, dass die gegenwärtigen Reformen in der Kinder- und Jugendhilfe dahingehend zu prüfen sind, ob sie die Rechte für junge Volljährige transparenter machen und vor allem die Durchsetzungskraft in allen Kommunen verstärken. Es sind starke Rechtsansprüche für diese jungen Volljährigen notwendig, damit sie den Übergang ins Erwachsenenleben wie andere junge Menschen auch gestalten können.

Kurz erklärt: „Care Leaver“ in Deutschland / Forschungsergebnisse

Eine Arbeitsgruppe der Universität Hildesheim untersucht die Lebenslagen und Bildungswege von Care Leavern (= Jugendliche, die Hilfen verlassen) in Deutschland und den Übergang ins Erwachsenenalter. Dabei befassen sie sich unter anderem mit der Bildungslaufbahn der Jugendlichen. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Unterstützungsmodelle für Care Leaver in Deutschland“ wurden im Buch „Jugendhilfe – und dann?“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler dokumentieren, wie junge Menschen den Übergang aus Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben erleben und welche Unterstützung sie dabei erfahren. Nationale und internationale Praxisbeispiele guter Übergangsbegleitung wurden analysiert.

Die Arbeitsgruppe um Professor Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. Manche haben zuvor einschneidende Ereignisse erlebt, einige wurden als Kleinkind misshandelt, von anderen starben die Eltern oder diese waren mit der Erziehung überfordert. Nach dem Ende der stationären Erziehungshilfe können diese Jugendlichen oft auf kein gesichertes familiäres und sozial gewachsenes Netz zurückgreifen und sind früh auf sich alleine gestellt.

Die Forschergruppe begleitet den Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von jungen Erwachsenen und hat umfangreichere Daten über die Lebenswege dieser jungen Menschen in Deutschland gesammelt, gelungene Übergangsmodelle in anderen Ländern erfasst und dokumentiert, wie Organisationen den Übergang in das Erwachsenenleben begleiten. Die Forscher verfolgen auch Übergänge in Hochschulen. Bislang gab es keine verlässlichen Daten darüber, wie viele Care Leaver an deutschen Hochschulen studieren und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Mehr Informationen zu den Forschungsprojekten des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik finden Sie online:

Care Leaver an Hochschulen

Quelle: Pressemitteilung der Universität Hildesheim vom 25.11.2016

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Filmtipp: Interview mit Autor Jochen Baier

Posted on Dezember 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

Jochen Baier, Autor des 2016 im Herbig Verlag erschienenen Buches „Adoptiert – Mein Leben lang“ wurde in der Reihe Alpha-Forum interviewt.

Jochen Baier ist Professor für Englische Literatur, Landeskunde und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Als Jugendlichem wurde ihm bewusst, dass er nicht bei seinen leiblichen Eltern, sondern bei Adoptiveltern aufwuchs. In seinem jüngsten Buch betrachtet er das Thema Adoption nicht nur aus Sicht des Adoptierten, sondern lässt auch abgebende und aufnehmende Eltern zu Wort kommen.

zum Film in der ARD-Mediathek (45 min)

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Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

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Erfolgreicher Malshop mit Pflegekindern in Berlin

Posted on November 19, 2016. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoflyer_malworkshop_2016_online_460_326Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos.

Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter ihrer Anleitung Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.
Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Fotografische Impressionen

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Kinder mit FASD leiden häufig an Schlafstörungen

Posted on November 17, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Studien zeigen, dass Kinder mit FASD häufig von Schlafstörungen betroffen sind. In seinem aktuellen Fachbeitrag führt Professor Bernhard Schlüter, pädiatrischer Schlafmediziner der Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke), in die Schlafmedizin ein und erläutert mögliche Ursachen von Schlafstörungen bei Kindern mit FASD. Schlafhygiene, nicht erholsamer Schlaf, Diagnostik sowie therapeutische Optionen werden von Professor Bernhard Schlüter ausführlich vorgestellt.

Darüber hinaus gibt er einen Überblick zur derzeitigen Studienlage und ergänzt diese durch seine eigene Fallserie im Schlaflabor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke).
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln, das den Artikel zur Verfügung stellt, freut sich sehr, dass Professor Schlüter als pädiatrischer Schlafmediziner mit seinem Beitrag betroffenen Familien Orientierung gibt bei diesem häufig schwierigen Thema.

zum Aufsatz „Fetale Alkohol Spektrum Störung (FASD) und Schlaf“ (pdf)

Quelle: Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln vom 14.11.2016

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Gründung einer Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene in Dresden geplant

Posted on November 16, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Artikel „Dresdner Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene hofft auf Zuwachs“ in Dresdner Neueste Nachrichten vom 15.11.2016 wird auf ein erstes Treffen für Adoptierte aufmerksam gemacht, das am 24.11. um 17 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Ehrlichstraße 3, Dresden stattfinden wird. Interessierte werden gebeten sich vor der ersten Sitzung anzumelden: KISS-dresden@t-online.de, Tel.: 0351-2061985

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Regeln für Elternschaft bei Samenspende

Posted on Oktober 20, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Berlin: (hib/PST) Das Bundesverfassungsgericht habe aus dem Grundgesetz das Recht auf Kenntnis der biologischen Eltern abgeleitet, bei Samenspenden gebe es hierfür aber einige Regelungslücken. Dies erklärte die Vorsitzende des Rechtsausschusses, Renate Künast (Bündnis 90/Grüne), bei einer öffentlichen Anhörung ihres Gremiums. In dieser begutachteten sechs Sachverständige einen Antrag der Grünen-Fraktion über „Elternschaft bei Samenspende und das Recht der Kenntnis eigener Abstammung“ (18/7655). Der Antrag fordert die Einrichtung eines Melde- und Auskunftssystems, in dem die Identität des Samenspenders festgehalten ist. Ein Vermerk im Geburtsregister soll darauf verweisen. Wenn gewünscht sollten durch Samenspende gezeugte Kinder eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Samenspender und gegebenenfalls auch Halbgeschwistern erhalten.

Im Grundsatz begrüßten alle Sachverständigen diesen Vorstoß. Bedenken gab es aber teilweise gegen den Vermerk im Geburtsregister. Dieses habe alleine den Zweck, den Personenstand festzuhalten, sagte Eva Becker, Fachfrau für Familienrecht im Deutschen Anwaltsverein. Helga Müller von der Deutschen Vereinigung von Familien nach Samenspende sowie der Marburger Rechtsprofessor Tobias Helms pflichteten ihr bei. Beide verwiesen auf Datenschutz-Probleme. Das Geburtenregister könnten unter bestimmten Voraussetzungen auch Dritte einsehen und so diese sensible Information erhalten.

Dagegen hob die Bonner Jura-Professorin Nina Dethloff hervor: „Es muss sichergestellt werden, dass Kinder überhaupt von ihrer Zeugung aus einer Samenspende erfahren.“ Nur dann könnten sie nachfragen und das im Antrag geforderte Samenspender-Register überhaupt nutzen. Der Eintrag im Geburtsregister sei auch wichtig, damit Eltern ihre Kinder über ihre Abstammung aufklären, da sie damit rechnen müssen, dass diese irgendwann auf diesen Eintrag stoßen. Ein von Manchen postuliertes Recht des Kindes auf Nichtwissen gebe es nicht, sagte Dethloff; dies würde das Recht auf Kenntnis der Abstammung aushebeln. Dem pflichtete Christina Motejl vom Verein Spenderkinder bei. Adoptivkinder würden zu 90 Prozent über ihre Herkunft aufgeklärt, Kinder von Samenspendern dagegen nur zu 20 Prozent. „Der Zugang zur Wahrheit sollte vom Gesetzgeber geschützt werden“, forderte sie. Tobias Helms regte daraufhin eine Regelung an, die sicherstellt, dass der Eintrag über die Samenspende im Geburtsregister bei der Anforderung eines Auszugs durch Dritte nicht erscheint.

Kontrovers äußerten sich die Sachverständigen auch über verbindliche Elternschaftsvereinbarungen, mit denen sich ein Paar, das mithilfe einer Samenspende zu einem Kind kommt, schon vor der Befruchtung zur Übernahme der Elternpflichten bereit erklärt. Frank Klinkhammer, Richter am Bundesgerichtshof, verwies darauf, dass nach dem Grundgesetz „nichteheliche Kinder“ nicht benachteiligt werden dürfen. Da Samenspender aber von der Verantwortung für das gezeugte Kind freigestellt würden, müsse in diesem Fall der „Wunschvater“ zur Vaterschaft verpflichtet sein. Dagegen gab es keinen Widerspruch. Doch zu der Frage, ob dafür eine bestimmte Form vorgeschrieben und die Erklärung beispielsweise im Jugendamt hinterlegt werden soll, gingen die Meinungen auseinander.

Quelle: Heute im Bundestag vom 20.10.2016

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Bremen: Filmprojekt mit geflüchteten Jugendlichen geplant

Posted on Oktober 20, 2016. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11. und 12.02.2017 findet ein spannender Workshop für geflüchtete Jugendliche statt, den PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbh in Kooperation mit dem LidiceHaus in Bremen veranstalten wird. Zusammen mit dem Medienbüro „Vomhörensehen“ drehen die jungen Menschen einen Film über ihr neues Leben in einer Bremer Pflegefamilie, machen selber Interviews, lernen, wie eine Kamera geführt wird und ein Film entsteht. An dem gemeinsamen Wochenende werden Ideen gesammelt und ein Drehbuch entwickelt.

An fünf darauffolgenden flexiblen Dreh- und Schnittterminen, werden die Jugendlichen von den beiden Medienpädagogen dabei unterstützt, einen richtigen Film zu produzieren. Und natürlich wird es auch eine Premiere geben. Das Filmprojekt wird durch Spenden finanziert. Anmeldungen sind schon jetzt möglich bei Susanne Müller, 958820-42, s.mueller@pib-bremen.de

Quelle: PiB-Post 2016-10

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BumF: Jugendhilfe zweiter Klasse: Einigung zu Kosteneinsparungen bei jungen Flüchtlingen auf dem Weg

Posted on Oktober 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Mit einer Pressemitteilung vom 13.10.2016 reagierte der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) auf Informationen der CSU-Landesgruppe, wonach sich Bund und Länder auf eine zusätzliche Länderkompetenz verständigt haben, um Kosten bei der Betreuung und Versorgung von Kindern und jungen Menschen, insbesondere jungen Flüchtlingen, einzusparen:

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) beobachtet mit großer Besorgnis, dass zunehmend Kostenerwägungen über das Kindeswohl sowie das Recht von jungen Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestellt werden und warnt vor einer Zwei-Klassen-Jugendhilfe.

„Eine an den Bedürfnissen der jungen Menschen orientierte Jugendhilfe ist der Grundstein für eine gelingende Integration“, erklärt Nerea González Méndez de Vigo vom BumF. „Statt kurzfristig Kosten zu sparen, müssen langfristige Perspektiven geschaffen werden.“

Bei der Pressekonferenz zum Treffen des Koalitionsausschusses am 6. Oktober erklärt die Vorsitzende der CSU Landesgruppe Gerda Hasselfeldt, man habe sich aus Kostengründen darauf geeinigt, dass die Länder eine zusätzliche Kompetenz erhalten sollen, um über Inhalt und Umfang der Leistungen der Kinder – und Jugendhilfe in ihrem Bundesland zu bestimmen. Dies soll insbesondere bei Leistungen an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie an junge Volljährige gelten. Damit wird der Weg für die seit langem von einigen Bundesländern geforderte Gesetzesänderung zum sog. Ländervorbehalt geöffnet. Kernziel ist laut CSU-Landesgruppe die Kompetenz der Länder, die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe für umF an die jeweilige Kassenlage anzugleichen. Die Folge wären je nach Land und Haushalt unterschiedliche Jugendhilfestandards. Der Verteilungszufall würde dann über Schutz, bedarfsgerechte Unterstützung und Zukunftsperspektiven entscheiden.

Auch die Hilfe für junge Volljährige soll, nach den Aussagen von Hasselfeldt, nach dem 18. Lebensjahr nur noch in begründeten Einzelfällen gewährt werden. Das bedeutet einen erheblichen Einschnitt in die aktuelle Rechtslage, nach der ein Anspruch auf Unterstützung bis zum 21. Lebensjahr besteht und widerspricht den real bestehenden Bedarfen der jungen Menschen im Übergang von Schule zu Beruf und in die Selbstständigkeit, da vielfach ein weiterer Unterstützungsbedarf besteht. Bereits jetzt kommt es viel zu häufig zu abrupten Hilfebeendigungen, die die Erfolge von Schule und Jugendhilfe gefährden und nicht selten zu einer (Re)traumatisierung folgen.

Mit einer Kampagne, die bereits mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet haben, fordert der BumF daher zusammen mit Jugendliche ohne Grenzen, eine starke Jugendhilfe, die sowohl den Fachkräften als auch den jungen Menschen zu Gute kommt – statt Kosteneinsparungen an der falschen Stelle: https://weact.campact.de/petitions/keine-einschrankung-der-jugendhilfe-zukunftsperspektiven-fur-gefluchtete-jugendliche

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„Junge Erwachsene in der Jugendhilfe“ am 08.12. in Düsseldorf

Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 08.12. führt das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf die Fachtagung „Junge Erwachsene in der Jugendhilfe“ durch. Anmeldungen sind bis zum 15.11. möglich.

Mit 18 Jahren sind junge Menschen volljährig. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie damit ihre Lebensgestaltung eigenständig in die Hand nehmen können. Oftmals wirken problematische Lebensverläufe nach oder entwickeln sich neu. Biographische Brüche sind nicht steuerbar. Unterstützung ist notwendig.

In diesem Rahmen führt das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf anlässlich seines 60. Geburtstags diese Fachtagung durch mit dem Ziel, die Lebenssituation junger Menschen zwischen 18 und 27 Jahren zu beleuchten, die rechtlichen Grundlagen von Unterstützungsleistungen zu umreißen, die Realität von Angeboten der Jugendhilfe darzulegen und im gemeinsamen Gespräch von Wissenschaft und Praxis gute Ideen zu entwickeln.

Einladung und Programm
Anmeldeformular

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Rechte-Workshop für Careleaver vom 25.-27.11. in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 1, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Viele Careleaver haben juristische Fragen und häufig keine Möglichkeiten, diese zu klären. Der Careleaver e.V. organisiert deshalb einen Rechte-Workshop, um Careleaver über ihre Rechte in der Jugendhilfe, ihre Rechte nach der Jugendhilfe, ihre Rechte zur Finanzierung und Möglichkeiten zur Durchsetzung der Rechte zu informieren.

Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die in der Jugendhilfe leben oder gelebt haben, und findet von Freitag, 25. November 2016 bis Sonntag, 27. November 2016 in Frankfurt am Main statt; Fahrtkosten sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. – An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die HIT Stiftung, mit deren Unterstützung dieser Workshop realisiert werden kann!

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info@careleaver.de mit dem Betreff „Teilnahme Rechte-Workshop“.

Einladungsflyer

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Buchtipp: „Herzwurzeln“ – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on September 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Im Mabuse Verlag ist das neue Kinderfachbuch von Schirin Homeier und Irmela Wiemann: „Herzwurzeln – Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder“ erschienen.

„Herzwurzeln“ ist ein Ratgeber für Adoptiv- und Pflegekinder und alle, die diesen Kindern nahestehen. Das Buch ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil wird die Geschichte vom Pflegekind Jannik und vom Adoptivkind Ayana mit vielen Bildern erzählt.

Mit zahlreichen Informationen wenden sich Jannik und Ayana im zweiten Teil direkt an das Leserkind und erzählen, wie ihre Geschichte weiterging. Auch andere Kinder kommen zu Wort. Dazu erklärt Frau Braun vom Jugendamt die spezielle Lebenssituation von Adoptiv- und Pflegekindern. Es werden Möglichkeiten der Biografiearbeit mit Kindern aufgezeigt.

Der dritte Teil des Buches ist ein kurzer Ratgeberteil für die Erwachsenen. Die Autorinnen geben Tipps für leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern und Fachkräfte, also für alle, die mit Adoptiv- oder Pflegekindern leben oder arbeiten.

nähere Informationen

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Nützliche App auch für Gastfamilien arabisch sprechender Jugendlicher

Posted on September 23, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Fahum heißt Verstehen: Eine Flüchtlings-App für Soforthilfe und Integration

Viele Gesprächsversuche mit Migranten, die kein Deutsch oder Englisch sprechen, enden mit Händen und Füßen – und Frust. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine App entwickelt, die Immigranten aus arabischen Ländern den Dialog beispielsweise mit Behörden, auf der Straße oder beim Einkaufen ermöglicht. Die App steht kostenlos zum Download zur Verfügung auf www.fahum.de.

Im Gegensatz zur Google-Übersetzung werden hier die relevanten Dialoge garantiert korrekt übersetzt – dank der Always Correct Translation (ACT®) Technologie der Firma Yocoy. Übersetzt wird nämlich nicht Wort für Wort. Vielmehr bietet die App flexible Dialog-Bausteine an, die es den Gesprächspartnern erlauben, ihre Fragen, Gedanken und Informationen in der eigenen Muttersprache einzugeben und die Antworten dann wieder in dieser zu erhalten – in geschriebener oder gesprochener Form.

Die App bietet außerdem Links zu vielen wichtigen flüchtlingsrelevanten Informationen auf Arabisch, die auf dem Fahum Webportal bereitgestellt sind.

Bei der Übersetzung und Auswahl der Themengebiete und Inhalte haben syrische Studenten, Flüchtlinge und andere freiwillige Muttersprachler geholfen. Beim ansprechenden Design half das Kreativteam der Berliner Firma Eatch Interactive.

Erweitert werden die Dialoge über Lexika und die Möglichkeit, Fotos zu machen und einzubinden. Großen Wert haben die Entwickler auf die Tonalität gelegt, da gerade die unzureichende Übersetzung erfahrungsgemäß viele Missverständnisse provoziert. Sehr attraktiv und zudem zum Lernen geeignet ist, dass die Dialoge auch als Sprachdateien abgespielt werden können.

Die Technologiestiftung Berlin und der Rotary Club Hamburg-Walddörfer haben die Entwicklung der App unterstützt. Das Ziel ist nun, dass die App möglichst große Verbreitung findet, damit die Flüchtlinge ab jetzt Hilfe und Erleichterung bei der Überwindung der Sprachbarrieren finden. Darüber hinaus sollen weitere Unterstützer gewonnen werden, um die Dialoge zu erweitern und die App auch für andere Sprachen, beispielsweise Urdu, Paschtu und Farsi anbieten zu können.
Download und weitere Informationen

Die App  Fahum (Arabisch für „Verstehen“) steht in den Play Stores für Android- und iOS-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung:

Quelle: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz vom 12.09.2016

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Cyber-Mobbing – Informationen für Jugendliche

Posted on September 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

Mobbing ist kein Spaß. Trotzdem passiert es in vielen Schulklassen und anderen Gruppen. Und Cyber-Mobbing spielt dabei oft die Hauptrolle: Demütigungen oder Drohungen per Textnachricht, gemeine Fotos oder Filme, die heimlich aufgenommen und dann weitergeleitet werden – es gibt eine Menge Möglichkeiten, andere zu schikanieren und bloßzustellen. Wer so etwas erlebt, weiß, dass Mobbing großen Stress verursacht.

In der Broschüre der LJS werden Beispiele für Cyber-Mobbing und seine Folgen beschrieben. Es wird erklärt, wie man sich schützen und auf Attacken reagieren kann. Und es gibt Hinweise, was man gegen Mobbing tun kann, auch wenn man selbst gar nicht betroffen ist.

Jugendliche können sich mit der Broschüre eigenständig über das Thema informieren. Darüber hinaus kann das Heft auch als Einstieg in Gruppengespräche zu Gewalt im Netz genutzt werden. Mit der Übersetzung in die englische und die arabische Sprache sollen auch die Jugendlichen erreicht werden, die erst kurz in Deutschland leben und aufgrund von Sprachschwierigkeiten mit vorhandenen Unterstützungs- und Hilfsangeboten in Kontakt sind.

Cyber-Mobbing. Informationen für Jugendliche
Hrsg.: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen
DIN A6 | 16 Seiten | 1. Auflage 2016 (deutsch-englisch-arabisch)
Bestellung unter: www.jugendschutz-materialien.de

Quelle: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Hannover, August 2016

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Careleaver‐Positionen zur SGB‐VIII‐Reform

Posted on September 21, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Careleaver Kompetenznetz hat zur geplanten SGB-VIII-Reform gemeinsam mit Careleavern im Rahmen von Netzwerktreffen ein Positionspapier erarbeitet. Als Diskussionsgrundlage dienten der Entwurfstext vom 23.08.16, die Begründung, sowie einige der zahlreichen Stellungnahmen. Auf Grund der Fülle und Komplexität des Materials konzentrieren sie sich auf die für Careleaver relevantesten Aspekte und Fragen.

zum Positionspapier Careleaver‐Positionen zur SGB‐VIII‐Reform

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Mit Bilderbuch und Touchscreen: Orientierungen für Eltern

Posted on September 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Deutsche Liga für das Kind hat den Film »Mit Bilderbuch und Touchscreen. Junge Kinder und Medien« herausgegeben. Der Film orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder und begleitet Familien auf ihren individuellen Wegen durch die Vielfalt analoger und digitaler Medien. In dokumentarischen Beobachtungen, Interviews und Trickfilmsequenzen werden praktische Anregungen gegeben, wie ein gesundes, am Wohl des Kindes orientiertes Aufwachsen mit Medien gelingen kann.

Der Film richtet sich in erster Linie an Eltern. Weitere Zielgruppen sind pädagogische Fachkräfte sowie Auszubildende und Studierende. Es werden Antworten unter anderem auf folgende Fragen gegeben: Welche Medien sind in welchem Alter angemessen und wieviel Medienzeit ist sinnvoll? Wo können Medien die Entwicklung unterstützen und auf welche Weise können Kinder vor Gefahren durch Medien geschützt werden? Was heißt es, Kindern Medienkompetenz zu vermitteln? Wie nutze ich selbst digitale Medien und was lebe ich damit vor?

Der erste Teil vermittelt in vier Kapiteln Grundlagen der Medienerziehung, die Bedeutung von Kinderbüchern und des Vorlesens oder altersgerechte erste Begegnungen mit digitalen Medien und die Rolle der Eltern als Vorbilder. Im zweiten Teil werden praktische Empfehlungen für den Umgang mit Medien im Familienalltag gegeben. Die Empfehlungen haben das Ziel, eine kreative, möglichst interaktive und selbstbestimmte Nutzung analoger und digitaler Medien zu fördern.

Exemplare des Films sind erhältlich im Onlineshop: www.fruehe-kindheit-online.de

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Neues Angebot der Kindersuchmaschine fragFINN.de

Posted on September 12, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Barrierefreie Nutzung, zahlreiche neue Features und frisches Design prägen den komplett überarbeiteten Internetauftritt der Kindersuchmaschine fragFINN.de.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat als Schirmherrin am 12. September die neue Website offiziell freigeschaltet. Eine wichtige Neuerung bei fragFINN.de ist die barrierefreie Gestaltung des Angebots. Neben einer Vorlesefunktion für sehbehinderte oder leseschwache Kinder werden Videos mit Untertiteln und Audiodeskription versehen. fragFINN setzt damit ein Zeichen für Inklusion im Internet und ist Vorbild für andere Kinderseitenbetreiber.

Für Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist das Thema Medienkompetenz eine Herzensangelegenheit. »Mit fragFINN werden Mediennutzung und Medienumgang pädagogisch begleitet. Kinder erwerben so spielerisch die für ihr Leben so wichtige Medienkompetenz. Dazu ist die neue Seite ein sehr wichtiger Baustein.«

Darüber hinaus verfügt fragFINN.de als erste Kindersuchmaschine über eine Bildersuche und orientiert sich damit verstärkt an den aktuellen Nutzungsgewohnheiten der jungen Zielgruppe. »Der Umgang mit verschiedenen Darstellungsformen im Netz ist für eine kompetente und reflektierte Internetnutzung unumgänglich«, erklärt Claude Schmit, Vorsitzender des Vereins. fragFINN.de nimmt mit seiner eingebetteten Bildersuche eine Vorreiterrolle unter den Kindersuchmaschinen ein.

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Careleaver e.V. erhält FICE Award 2016

Posted on September 1, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Verein Careleaver e.V. erhielt den dieses Jahr erstmals vergebenen FICE Award. FICE (Fédération Internationale des Communautés Educatives) ist ein internationales Netzwerk, das sich für die Verbesserung der außerfamiliären Erziehung einsetzt.

Mit dem Preis, der von nun an alle drei Jahre verliehen werden soll, werden besondere Innovationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ausgezeichnet. Der FICE Award wurde im August in Wien übergeben und war mit 2.000 Euro dotiert.

Quelle: Careleaver e.V./FICE

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Eingetragene Lebenspartnerschaft als Vormund

Posted on August 6, 2016. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Für ein Pflegekind können zwei Partnerinnen einer eingetragenen Lebensgemeinschaft gemeinsam als Vormünder bestellt werden.

Der kleine 10-jährige Tim (Name geändert) lebt seit Januar 2008 in einer Pflegefamilie. Seine beiden Pflegemütter haben im April 2005 eine Lebenspartnerschaft begründet, die im Lebenspartnerschaftsregister eingetragen ist. Der Aufenthalt seiner leiblichen Mutter ist unbekannt. Bisher hatte ein katholischer Verein die Vormundschaft für das Kind.

Die Pflegemütter beantragten beim Amtsgericht München die gemeinschaftliche Vormundschaft für Tim. Gegenüber der zuständigen Rechtspflegerin am Amtsgericht München erklärte der Junge, dass er gerne möchte, dass seine beiden Pflegmütter für ihn Entscheidungen treffen. Das Jugendamt hält die beiden Pflegemütter für geeignet und unterstützte den Wunsch von Tim.

Am 18.05.2016 entschied die Rechtspflegerin, dass der Verein als Vormund für Tim entlassen wird und die beiden Pflegemütter gemeinsam seine neuen Vormünder sind.

Nach der Auffassung des Gerichts ist dieser Fall nicht im Gesetz geregelt. Es liege eine „Regelungslücke“ vor. Denn für ein Mündel soll nach § 1775 Satz 2 BGB grundsätzlich nur ein Vormund bestellt werden, außer es gibt besondere Gründe, warum mehrere Vormünder bestellt werden. Das war hier nicht der Fall. Beide Mütter hätten die Vormundschaft auch alleine ausüben können. § 1775 Satz 1 BGB lässt es jedoch zu, dass bei einem Ehepaar beide Partner gemeinschaftlich zu Vormündern bestellt werden können. Nach Ansicht des Gerichts liegt in der Vorschrift des § 1775 S. 1 BGB eine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher eingetragener Partnerschaften (im Vergleich zu Ehepartnern). In der Entscheidung vom 19.02.2013, 1 BvL 1/11, hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, „indem § 9 Abs. 7 LPartG die Möglichkeit der Annahme eines adoptierten Kindes des eingetragenen Lebenspartners durch den anderen Lebens-partner (Sukzessivadoption) verwehrt, wohingegen die Möglichkeit der Annahme eines adoptierten Kindes des Ehepartners und die Möglichkeit der Annahme eines leiblichen Kindes des eingetragenen Lebenspartners (Stiefkindadoption) eröffnet sind, werden sowohl die betroffenen Kinder als auch die betroffenen Lebenspartner in ihrem Recht auf Gleichbehandlung verletzt (Art. 3 Abs. 1 GG)“. In Folge dieser Entscheidung habe der Gesetzgeber § 9 Absatz 7 Lebenspartnergesetz entsprechend abgeändert, so dass es jetzt für gleichgeschlechtliche Lebenspartner ein Sukzessivadoptionsrecht für beide gibt. „Nachdem der Gesetzgeber die Sukzessivadoption zulässt, ist nicht nachvollziehbar, weshalb dann eingetragene Lebenspartner nicht auch -wie Ehepaare- gemeinschaftlich zu Vormündern bestellt werden können sollten, ohne dass hierfür besondere Gründe vorliegen müssen“, so die Begründung im Beschlusses des Amtsgerichts.

Die Bestellung nur einer Pflegemutter würde um Übrigen auch dem Kindeswohl widersprechen, da sich beide gleichwertig um Tim kümmern. „Schon alleine deswegen wäre es diskriminierend, nach der „Würfelmethode“ nur einen Vormund auszuwählen und hierdurch die andere Pflegemutter grundlos im Familienverband zurückzusetzen“.

Beschluss des Amtsgerichts München vom 18.05.2016
Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Quelle: Pressemitteilung des Amtsgerichts München vom 05.08.2016

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Bilder über brutale Realität – Mit Kindern darüber reden

Posted on Juli 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Terror in Nizza, Amok in München, Bombenanschlag in Ansbach: Berichte über Amok, Terror und andere Gewaltverbrechen bestimmen aktuell die Nachrichten. Kinder und Jugendliche bekommen die – oft verstörenden – Informationen über Fernsehen, die Schule oder in Gesprächen in der Familie mit und sind verunsichert. Für Jugendliche sind die sogenannten Sozialen Medien wichtige Informationsquellen. Hier ist die Unterscheidung zwischen gesicherten Informationen und spekulativen Posts, Gerüchten und Panikmache besonders schwierig. Aber auch im TV erhöht der Druck, aktuell und umfassend zu berichten, die Anzahl von Spekulationen.

Wenn Kinder und Jugendliche zu den schrecklichen Ereignissen und der dazugehörigen Berichterstattung Fragen haben, ist Abwehr keine angemessene Reaktion: „Das verstehst du noch nicht“ bringt sie nicht weiter, sondern erhöht Verunsicherung und Angst. Solche Sätze nehmen Heranwachsenden den Drang, die Wirklichkeit zu begreifen und lassen sie mit ihren Fragen und Nöten allein.

Vor allem für Ältere, die anfangen, sich für Hintergründe zu interessieren, stellt sich die Frage nach dem „Warum“ von Gewalt und Anschlägen. Die Gefahr, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde Opfer von Gewalt werden, kann ihnen große Angst machen.

Wichtig ist, mit Kindern und Jugendlichen über ihre Eindrücke und Ängste zu sprechen, sie zu trösten und ihnen Sicherheit und Zuwendung zu geben. Der Erklärungsbedarf bleibt hoch. Um sich gemeinsam mit Kindern über das aktuelles Geschehen zu informieren, sind Sendungen wie etwa die Kindernachrichten „logo!“ (KI.KA/ZDF) hilfreich. Auch im Internet stellt sich „logo!“ den Fragen von Heranwachsenden und beantwortet sie verständlich und altersangemessen unter www.tivi.de. Altersgerechte Informationsquellen für Kinder im Internet sind unter anderem: www.blindekuh.de (Suchmaschine für Kinder mit großer Spieleübersicht), www.hanisauland.de (Politik und gesellschaftliche Themen), www.helles-koepfchen.de (Wissensportal und Suchmaschine) und www.sowieso.de (Online-Zeitung für Kinder). Darüber hinaus sind auch Kindernachrichten im Radio wie klaro oder KiRaKa empfehlenswert.

Für Jugendliche sind seriöse TV- und Radionachrichten sowie  deren Online-Angebote gute Anlaufstellen für Informationen und aktuelle Meldungen. Das gilt auch für Online-Angebote etablierter Tages- und Wochenzeitungen.

Außerdem sollten Eltern:

  • Ängste ernst nehmen und Kindern Verarbeitungsmöglichkeiten anbieten. In jedem Fall ist es hilfreich, Kinder zu animieren, das Gesehene aktiv zu bearbeiten. Kleinen Kindern hilft es, Situationen im Wortsinne durchzuspielen oder ein Bild dazu zu malen. Älteren kann man eher mit Gesprächen und konkreten Informationen helfen. Mit ihren Fragen, Texten und Bildern zu Nachrichtenereignissen können sich die Mädchen und Jungen z.B. auch an die Redaktion von „logo!“ wenden.
  • Für Jugendliche ist der Austausch in der Familie und im Freundeskreis wichtig. Mit ihnen kann man besprechen,  bei welchen Nachrichtenquellen seriöse Information zu finden ist. Auch über die Frage, was man zu aktuellen Vorfällen ggf. selbst online posten oder weiterverbreiten kann und was besser nicht, sollten Eltern sich mit Jugendlichen austauschen.
  • Schwierige oder beängstigende aktuelle Themen im Familiengespräch nicht aussparen. So haben Heranwachsende die Chance, sich damit zu beschäftigen, bevor übertriebene Ängste aufkommen. Sie erfahren dadurch, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.
  • Eigene Ängste und Verunsicherung im Griff haben: Kinder und Jugendliche brauchen angesichts der Nachrichtenlage mehr denn je souveräne Bezugspersonen, die Geborgenheit sowie Orientierung und Hilfe bei der Einordnung bieten.

Weitere Informationen unter: www.flimmo.tv

Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik vom 26.07.2016

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