Kinder-/Jugendinfos

Doku „Wenn Pflegekinder erwachsen werden“ online

Posted on April 6, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoDie empfehlenswerte Dokumentation „Wenn Pflegekinder erwachsen werden“ (43.54 min) von Liz Wieskerstrauch wurde wieder in der Reihe Menschen hautnah ausgestrahlt und kann in der ARD Mediathek online angesehen werden.

Die Doku zeigt, wie drei ehemalige Pflegekinder einer Pflegefamilie als junge Erwachsene um Schule, Jobs, Wohnungen kämpfen und darum, ein glückliches Leben führen zu können. Dabei bleibt ihre ehemalige Pflegefamilie eine wichtige Anlaufstation.

Der Film stellt die Fragen: Können aus den Kindern, die hungern mussten und geschlagen wurden, glückliche Erwachsene werden, die ihr Leben im Griff haben? Kann eine Pflegefamilie die ersten schlimmen Jahre vergessen machen? Wie stark ist der Drang, die Fehler der Herkunftseltern zu wiederholen?

zum Film in der ARD Mediathek

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Kinder/Jugend-Veranstaltungen des Pfad für Kinder Augsburg im Frühjahr/Sommer 2018

Posted on April 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue PFAD Aktions- und Verbundprogramm des Ortsvereins Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. für Frühjahr/Sommer 2018 ist online:

  • 28.04.18 Kosmetik-Workshop (8 und 12 Jahre)
  • 05.05.18 Detektivgeschichte und T-Shirt-Druck (8 und 12 Jahre)
  • 08.-10.06.18 Abenteuer auf dem Reiterhof (ab 8 Jahren)

nähere Informationen

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Osterangebote für Kinderbücher bei ROFTASNS

Posted on März 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

logoROFTASNS, der Fachverlag für therapeutische Kinderbücher zum Thema Trauma, Verlust, Inklusion, Adoption und Pflege, bietet vom 28.03. bis einschließlich 13.04.2018 Sonderkonditionen für Buchbestellungen.

Osterangebot 2018
Bestellformular

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Artikel: „Jugendliche Flüchtlinge: Oft wohnungslos mit 18 Jahren“

Posted on März 23, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoMinderjährige Flüchtlinge ohne Angehörige in Deutschland stehen unter besonderem Schutz. Sie werden in Wohnungen untergebracht und von Sozialpädagogen betreut. Doch mit dem 18. Geburtstag – oder sehr bald danach – endet diese Jugendhilfe. Dann stehen die jungen Leute oft ohne Wohnung da.

Der Artikel „Jugendliche Flüchtlinge: Oft wohnungslos mit 18 Jahren“ auf deutschlandfunk.de beschreibt die schwierige Situation.

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Verbände lehnen Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Alterseinschätzungen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab

Posted on März 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoEin breites Bündnis von 23 Verbänden und Organisationen lehnt Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die Unterzeichnenden zudem gegen die Einführung von Vorprüfverfahren in AnkER-Zentren für Erwachsene aus, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden. Stattdessen müssten die derzeitigen Regelungen nachgebessert werden, um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken.

Neben dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen haben u.a. die Arbeiterwohlfahrt, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, die Diakonie Deutschland, PRO ASYL, Save the Children und terre des hommes die Stellungnahme unterzeichnet.
Hauptziel von Alterseinschätzungsverfahren muss der Schutz von Minderjährigen sein

„Mit dem Koalitionsvertrag drohen die AnkER-Zentren für Erwachsene zu Türstehern des Kinderschutzes zu werden. Auch wenn der Wortlaut noch vieles offen lässt, ist die Richtung eindeutig: Mehr Härte bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Dies birgt die Gefahr, dass Minderjährige häufiger als jetzt älter gemacht werden und dann ungeschützt in den Erwachsenensystemen verbleiben. Das Hauptziel von Alterseinschätzungsverfahren muss jedoch der Schutz von Minderjährigen sein. Ihre Rechte in den Verfahren müssen gestärkt werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Frage der Alterseinschätzung ist im Kinder- und Jugendhilfegesetz geregelt

„Seit mehreren Monaten werden verschiedene Forderungen zum Verfahren zur medizinischen Alterseinschätzung diskutiert, die der Öffentlichkeit suggerieren, dass eine gesetzliche Grundlage hier fehlt und die zuständigen Jugendämter in einem weitgehend ungeregelten Raum nach eigenem Gutdünken agieren. Dabei ist die Frage der Alterseinschätzung bereits im Kinder- und Jugendhilfegesetz verbindlich geregelt. Hier gibt es umfangreiche, gute Verfahren, bei denen das Jugendamt auch, bei nicht anders ausräumbaren Zweifeln, eine medizinische Untersuchung zu veranlassen hat. Und wir haben Fachkräfte, die jahrelange Erfahrung mit dieser Aufgabe haben und gute Arbeit leisten. Sie gilt es zu unterstützen und ihre Arbeit anzuerkennen“, sagt Nerea González Méndez de Vigo, Juristische Referentin des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände und Organisationen verkennen die derzeitigen Forderungen nach Gesetzesänderungen zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zudem die verfassungsrechtlichen Anforderungen an ärztliche Eingriffe, die keinen Heilzweck verfolgen und sind als nicht zielführende Grundrechtseingriffe abzulehnen. Im Übrigen ist es im Regelfall auch mit bildgebenden Verfahren unmöglich, das Alter so präzise einzuschätzen, dass eine Minderjährigkeit ausgeschlossen werden kann.
Zuständigkeiten und Verfahren der Alterseinschätzung sollten bei der Jugendhilfe zusammengeführt werden

Die unterzeichnenden Verbände würden es dahingegen begrüßen, wenn die unterschiedlichen Zuständigkeiten und Verfahren im Kontext der Alterseinschätzung bei der Jugendhilfe zusammengeführt würden. Denn momentan setzen unterschiedliche Behörden unabhängig voneinander Geburtsdaten fest. Dies führt dazu, dass zum Teil für eine Person unterschiedliche Alter geführt werden. Deshalb sollte die bisherige Regelung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes mit Bindungswirkung gegenüber anderen Behörden ausgestattet, sowie das Rechtsmittelverfahren effektiv ausgestaltet werden.

zur ausführlichen Stellungnahme mit allen Unterzeichnenden

Quelle: BumF e.V. – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 13.03.2018

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So finden Eltern gute Mediengeschenke für das Osternest

Posted on März 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZu Ostern gehören Ostereier und Schokohasen. Bei vielen Familien kommen inzwischen aber auch andere Geschenke ins Osternest. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, erklärt, welche sinnvoll sind – und wie die Zeit an Ostern auch mit Medien sinnvoll genutzt werden kann.
„Brettspiele, Bücher, Hörspiele oder altersgerechte Filme und Games sind für Kinder die richtige Geschenkidee fürs Osternest. Wichtig ist, dass sie zum Kind passen. Am besten informieren sich Eltern dazu und schauen den Film gemeinsam an oder testen das Spiel zusammen“, rät Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN!, dem Medienratgeber für Familien. Dann sehen Eltern auch sofort, wie ihr Kind darauf reagiert, was ihm Spaß macht und können über Lieblingsfiguren, Interessen oder Erlebnisse in der Medienwelt sprechen.

Pädagogische Empfehlungen wichtiger als Alterskennzeichen
Alterskennzeichen bieten eine erste Orientierung, stellen aber keine pädagogische Empfehlung dar. Am besten informieren Eltern sich auch durch andere Quellen darüber, welche Inhalte für ihr Kind geeignet sind. Pädagogische Einschätzungen finden Eltern auf Plattformen wie zum Beispiel flimmo (www.flimmo.de), Kinderfilmwelt (www.kinderfilmwelt.de) sowie dem Spieleratgeber NRW (www.spieleratgeber-nrw.de). Weitere inhaltliche Empfehlungen bietet diese Broschüre zu Spiel- und Lernsoftware im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Klick-Tipps (www.klick-tipps.net) und die Datenbank „Apps für Kinder“ des Deutschen Jugendinstituts (www.dji.de). Über Risiken in bekannten Spiele-Apps informiert das Projekt „app-geprüft“ (app-geprüft.net).

In manchen Familien ist das Osterfest inzwischen auch Anlass für größere Geschenke, wie ein Tablet oder Smartphone. „Kinder bis etwa sechs Jahren benötigen noch keine eigenen Mediengeräte, sondern können die Geräte der Eltern oder Geschwister nutzen“, empfiehlt Kristin Langer. „Eltern mit älteren Kindern können anhand von Familiengeräten oder einem Besuch im Fachgeschäft die Funktionen von Tablet, Smartphone & Co. vor einem Neukauf testen. So können sie besser einschätzen, ob das Gerät bereits zu den Fähigkeiten des Kindes passt und wie sie es altersgerecht einrichten können.“

Medien kreativ nutzen
Egal ob neu geschenkt oder schon lange in der Familie: Medien eignen sich besonders auch dazu, in der Familie gemeinsam kreativ zu wirken, weil über die Ostertage mehr Zeit für die Familie bleibt. Beschäftigen sich Kinder kreativ, interaktiv und selbstständig mit Medien, fördert dies Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Hören, trainiert die Motorik sowie die Anwendung von Techniken und erweitert die Medienkompetenz. Kinder erfahren, wie Medien gestaltet werden, und wechseln von der Rolle des Konsumenten in die des Produzenten. „Am besten erstellen Eltern mit ihrem Kind eigene Inhalte. Zum Beispiel können zu Hause oder auf einem Ausflug interessante Bilder, Töne und kurze Videoclips aufgenommen und daraus eine Bildergeschichte, Spiele (beispielsweise ein Hörmemory) oder ein Film produziert werden.“ Anregungen hierzu bietet das Extrathema „Kreativ mit Medien“ auf schau-hin.info.

3 Tipps für die Geschenkewahl

  1. Altersgerecht schenken: Altersfreigaben beachten, hinterfragen und Beurteilungen lesen, auch andere Schenkende wie Verwandte und Freunde vorab informieren, welches Geschenk zum Alter und den Fähigkeiten des Kindes passt.
  2. Mediengeschenke gemeinsam ausprobieren, beispielsweise Filme zusammen ansehen und darüber sprechen.
  3. Medien kreativ nutzen und eigene Inhalte produzieren.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 21.03.2018

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Zeitschrift KJug zum Thema „Ritzen Schnippeln Cutten“

Posted on März 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie aktuelle Ausgabe der Zeitschrift KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema selbstverletzendes Verhalten Jugendlicher.

NSSV – nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, so lautet der entsprechende Fachbegriff für Selbstverletzungen, die sich Jugendliche mittels Rasierklingen und Verbrennungen zufügen. Die Folgen können im Internet und einschlägigen Foren – mit Bildern und Anleitungen zur Selbstverletzung – nachvollzogen werden.

In einer Studie »#Ritzen – Selbstverletzung bei Instagram« der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm wurden jetzt die Darstellung des Ausmaßes und die Auswirkungen von Bildern in einem sozialen Netzwerk untersucht. Doch Selbstverletzungen stehen nicht nur für individuelles Leid(en), sie müssen auch unter kulturell-gesellschaftlichen Aspekten betrachtet und eingeordnet werden. Andere Formen der sogenannten Body-Modifikation wie Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen sind mittlerweile akzeptiert(er), deuten aber dennoch genau wie Ritzen und andere Formen der Selbstverletzung auf die gesellschaftlichen Veränderungen im Umgang mit dem Körper hin.

Schulen, die Jugendhilfe und alle diejenigen, die mit Jugendlichen arbeiten müssen für nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) sensibilisiert werden.

nähere Informationen

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Broschüre „Schnippeln und Ritzen. Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen“

Posted on März 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas Thema Selbstverletzendes Verhalten ist nach wie vor aktuell. Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. hat deshalb die Broschüre „Schnippeln und Ritzen“ (Stand: Januar 2018) überarbeitet.

Das kleine Heft richtet sich an Menschen im Umfeld von selbstverletzenden Kindern und Jugendlichen. Es gibt Informationen und ermutigt zu hilfreichen ersten Schritten im Umgang mit Betroffenen.

Die aktualisierte Neuauflage kann kostenlos bei der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein bezogen werden. Sie steht auch als Download zur Verfügung.

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Adoptivfamilientagung an Himmelfahrt 2018 in Bad Bederkesa

Posted on März 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Verein Adoptivfamilien mit Kindern aus aller Welt e.V. lädt interessierte Adoptivfamilien zu seiner Familientagung 2018 unter dem Motto „Echt stark!“ vom 10.-13.05.2018 nach Bad Bederkesa ein.

Neben einem umfangreichen Aktivitätenprogramm für alle Altersgruppen wird es auch eine Fortbildung zum Thema „Eltern stärken – Die Dialogische Haltung in der Familie“ mit Referentin Janet Jenichen geben.

Anmeldeschluss ist am 31.03.

Einladungsflyer und Anmeldeformular

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Gedenken an Anti-Rassismus-Aktivistin May Ayim

Posted on Februar 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoVerschiedene Medien berichten über die 1960 in Münster aufgewachsene und 1996 verstorbene May Ayim. Die afrodeutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin war eine zentrale Figur für die schwarze und feministische Bewegung in Deutschland. Die Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen wurde gleich nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben und wuchs in einer Pflegefamilie auf.

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Internetseite für pädagogische Fachkräfte und Eltern: webhelm.de

Posted on Februar 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas medienpädagogische Projekt webhelm.de hat seine Internetseite für pädagogische Fachkräfte und Eltern vollständig überarbeitett. Sie finden nun vertiefende Artikel und spannende Videos zu allen aktuellen Fragen der Medienaneignung von Kindern und Jugendlichen:

  • Wie eignen Kinder und Jugendliche sich online Medien an?
  • Wie können Fachkräften und Eltern Kinder und Jugendliche in diesem Prozess unterstützen?
  • Welche Apps sind angesagt, wie können sie sinnvoll genutzt werden und welche Risiken entstehen?

„Das Projekt gibt es seit 2009 und unsere Erfahrungen zeigen, dass vor allem pädagogische Fachkräfte nach Anlaufstellen im Internet suchen, um sich zu informieren und Hilfestellung zur Umsetzung von eigenen medienpädagogischen Projekten zu bekommen. Gleichzeitig erreichen uns auch von Eltern viele Fragen zu diesen Themen. Deshalb stellt webhelm.de pädagogischen Fachkräften in übersichtlicher Form alles zur Verfügung, was ihnen bei der eigenen praktischen Arbeit in Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule helfen kann. Zusätzlich gibt es für Eltern einen einfachen aber sehr fundierten Überblick über relevante Themen, mit denen sie ihre Kinder im Umgang mit Medien unterstützen können“, so Kathrin Demmler, Direktorin des JFF – Institut für Medienpädagogik.

Als neue Themen finden sich nun unter webhelm.de:

  • Recherchekompetenz in Onlinewelten
  • vollständig überarbeiteter Bereich zu Online-Anwendungen und -diensten, mit Artikeln zu Messengern, Games, Videoportalen usw.
  • zu jedem Überblicksartikel „Anwendungen“ wurde ein begleitendes Video als Einstieg in das Thema erstellt: „Kinder erklären …“
  • die neue Webseite wurde zudem für mobile Ausgabegräte (z.B. Smartphones) optimiert

Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik vom 27.02.2018

 

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Informationsquelle Internet: So surfen Kinder sicher

Posted on Februar 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Internet ist zur wichtigsten Informationsquelle geworden – bereits für Kinder. Gerade Surfanfänger brauchen aber besondere Aufmerksamkeit, da sie sich der Möglichkeiten und Gefahren des Mediums oftmals noch nicht bewusst sind. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ rät Eltern deshalb, erste Schritte des Nachwuchses im Netz zu begleiten und altersgerechte Angebote auszuwählen.
„Kinder interessieren sich anfangs oft vor allem für Spiele und Unterhaltungsangebote“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Langer empfiehlt, passende Seiten als Lesezeichen abzulegen, sodass die Kinder einen schnellen und einfachen Zugriff auf ihre Lieblingsangebote haben und nicht erneut suchen müssen.

Gerade bei Anfängern im Grundschulalter ist es hilfreich, wenn Eltern ihre Kinder zu Beginn beim Navigieren und Surfen begleiten. Dabei können sie auch darauf achten, welche Unterstützung das Kind braucht und ihm Sicherheitsregeln vermitteln, etwa nur auf Dinge zu klicken, die es kennt und vorsichtig mit persönlichen Angaben oder Bildern zu sein. Damit Kinder auf gute Angebote leicht zugreifen können, richten Eltern ihnen am besten ein eigenes Nutzerkonto auf dem Computer ein, speichern die Seiten als Favoriten im Browser oder verlinken sie in die Kinderstartseite meine-startseite.de.

Generell sind die Zugänge für Kinder sicher und kindgerecht einzustellen. Hinweise finden Eltern bei schau-hin.info/sicherheit. Zudem sind Eltern gut beraten, die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen. Klick-Tipps liefert viele Empfehlungen für gute Kinderseiten und -Apps. Altersgerechte Angebote finden Eltern auch bei Seitenstark, fragFINN und Blinde Kuh. Für Einsteiger eignet sich der Surfschein von Internet ABC, den Eltern am besten zusammen mit ihrem Kind machen.

5 Kriterien für gute Kinderseiten:

  1. Gestaltung: Eine gute Kinderseite ist übersichtlich aufgebaut und altersgerecht gestaltet, indem sie eine leicht verständliche Sprache und anschauliche Bilder oder Grafiken nutzt.
  2. Inhalte: Die Inhalte vermitteln spielerisch Wissen und fördern die Medienkompetenz.
  3. Jugendschutz: Ungeeignete Inhalte in Chats, Gästebüchern, Foren oder auf Pinnwänden werden von Moderatoren vor dem Freischalten entfernt oder können zumindest gemeldet werden.
  4. Datenschutz: Die Seite nimmt den Datenschutz ernst und bezieht bei einer Anmeldung die Eltern mit ein.
  5. Werbung: Zu empfehlen sind Seiten, die werbefrei sind sowie bei externen Verlinkungen auf das Verlassen der Seite hinweisen. Enthält die Seite Werbung oder einen Online-Shop, sind diese deutlich gekennzeichnet und klar vom redaktionellen Inhalt getrennt.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

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„Schöne Momente“ in Pflege- und Adoptivfamilien

Posted on Februar 16, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

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Foto: © Jutta Rotter – pixelio.de

Haben Sie lustige, überraschende, erfreuliche Momente mit Ihren Kindern erlebt? Bitte schreiben Sie sie auf und senden Sie Ihren Text per E-Mail an die Redaktion der PFAD Fachzeitschrift:
Redaktion@pfad-bv.de, Betreff: Schöne Momente

Mitmachen lohnt sich! Unter den Einsender_innen werden Bücher verlost, die uns freundlicherweise von den AutorInnen zur Verfügung gestellt wurden:

  • Irmela Wiemann: „Herzwurzeln“
  • Barbara Walker: „Jonathan“
  • Rolf Zuckowski: Rolfs Pixi-Liederbücher
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Abenteuercamp 2018 für Pflege- und Adoptivkinder in Brandenburg

Posted on Januar 31, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBereits zum zehnten Mal bietet der Dipl.-Sozialpädagoge Ivo Stephan Abenteuercamp für Pflege- und Adoptivkinder an.
In der Zeit vom 08.07. bis zum 29.07.2018 stehen er und sein Team für abenteuerlustige Kinder und Jugendliche zur Verfügung und möchten mit ihnen aufregende aber auch entspannte Ferienerlebnisse gestalten. Es gibt noch einige freie Plätze.

Kontakt:
Ivo Stephan, Farm N°16
Tel. 033475 – 576303 bzw. 01520 – 1439697

nähere Informationen zum Konzept

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Kids-Freizeit für Pflege- und Adoptivkinder vom 09.–13.05. in Otterndorf

Posted on Januar 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit dem PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e. V.,  vom 09.–13.05.2018 eine Freizeit für Pflege- und Adoptivkinder zwischen 8 und 16 Jahren  in Otterndorf an.

Die fünf gemeinsamen Tage verbringt die Gruppe mit einem riesigen Freizeitangebot in der nahen Umgebung von Hamburg. Ein Badesee und die Elbmündung mit dem Wattenmeer garantieren viele Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.

Die Veranstaltung ateht unter der Leitung von Edda Jacobs und Manfred Deege.

nähere Informationen

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Interview mit Kinderbuchautor Rolf Huhn

Posted on Januar 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

logodie-fabel-vom-kleinen-knoti_9783743951365_295Die Badische Zeitung hat mit Pflegevater Rolf Huhn ein Interview über sein Ende 2017 erschienenes Kinderbuch „Die Fabel vom kleinen Knoti“ geführt (wir berichteten).

Unter dem Ttel „Eine gewisse emotionale Zurückhaltung ist hilfreich“ wurdeder Artikel über das Gespräch am 17.01.2018 veröffentlicht. Darin erklärt Herr Huhn seine Beweggründe und Ziele für sein Buchprojekt.

nähere Informationen zum Buch

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Neue Broschüre für Careleaver_innen erscheint im Januar 2018

Posted on Dezember 20, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIm Januar erscheint eine neue Broschüre des Careleaver-Kompetenznetzes. Die Themen in „Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen! Tipps und Tricks für Deinen Start ins selbstständige Leben“ wurden von Careleaver_innen gesetzt, von denen zahlreiche an der Erstellung der Broschüre mitgearbeitet haben.

Bestellt werden kann die kostenlose Broschüre solange der Vorrat reicht unter info@familien-fuer-kinder.de. Die Versandkosten sind nicht frei.

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Abschlussveranstaltung zum internationalen Forschungsprojekt „Abbrüche von Pflegeverhältnissen im Kinder- und Jugendalter“ am 22.01. in Zürich/Schweiz

Posted on Dezember 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas internationale Forschungsprojekt „Unerwartete Abbrüche von Pflegeverhältnissen im Kinder- und Jugendalter“ lief von September 2014 bis September 2017.

Partner der Studie waren die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Soziale Arbeit, der Integras – Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik, die Pflegekinder-Aktion Schweiz sowie die Universitäten Siegen und London.

Die Abschlussveranstaltung unter dem Tiel „Und denn han i gwüsst ich ghör nüme dezue“ findet am 22.01. in Zürich statt.

Anmeldungen können per Email an fostercare.sozialearbeit@zhaw.ch erfolgen.
Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt.

nähere Informationen zur Studie

zum Programm der Abschlussveranstaltung

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung des §16h SGB II – Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

Posted on Dezember 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoJugendarbeitslosigkeit ist eine der Herausforderungen, denen sich die Akteure der Arbeitsmarktpolitik stellen. Das SGB II verpflichtet die Jobcenter, unverzüglich Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zu erbringen oder Möglichkeiten zur Vermittlung in eine Ausbildung zu nutzen, wenn kein Berufsabschluss vorhanden ist (§ 3 Abs. 2 SGB II).

Der Deutsche Verein stellt in seinen Empfehlungen vom 06.12.2017 dar, wie der § 16h SGB II organisatorisch und fachlich umgesetzt werden kann. Die Empfehlungen richten sich an die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende, an die Leitungs- und Fachkräfte der Jobcenter und Jugendämter, die Bundesländer sowie alle weiteren relevanten Akteure, die an der Umsetzung des § 16h SGB II mitwirken.

Eine Grundlage der Empfehlungen sind Erfahrungen aus Projekten der öffentlichen und freien Jugendhilfe mit schwer zu erreichenden jungen Menschen und dem Bundesprogramm RESPEKT, in dem 18 Projekte für diese Zielgruppe gefördert werden. Diese Erfahrungen bieten wichtige Hinweise dafür, wie der § 16h SGB II umgesetzt werden kann.

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Freunde der Kinder: Termine für 2018

Posted on Dezember 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoFreunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, hat seine Termine für das Jahr 2018 veröffentlicht.

Das umfangreiche Jahresprogramm umfasst Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien (Eltern und Kinder), abgebende Eltern, erwachsene Adoptierte sowie Fachkräfte aus dem Bereich Pflege und Adoption.

zum Programmflyer 2018

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PFAD Angebote im Werra-Meissner-Kreis und für Kassel Stadt und Land in 2018

Posted on Dezember 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas Angebot der PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien Werra-Meissner-Kreis Kassel Stadt und Land e.V. umfasst regelmäßige Treffen einer Supervisions- sowie einer FAS-Gruppe, monatliche Stammtischtreffen, ein Sommerfest und spannende Freizeitangebote für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien.

nähere Informationen

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Weihnachtsangebote bei ROFTASNS – Bücher für Kinder

Posted on Dezember 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoROFTASNS, der Fachverlag für therapeutische Kinderbücher zum Thema Trauma, Verlust, Inklusion, Adoption und Pflege bietet rechtzeitig zum ersten Advent Sonderpreise für Kombipakete (2 Bücher) an:

  1. Paket FAMILIE = Funke lernt fliegen + Emil kehrt Heim
    Zusammen nur 26,50 €, mehr als 10 % gespart!
    +
  2. Paket FREUNDE = Moritz und das Bündel Sorgen + Picknick im Park
    Zusammen nur 25,50 €, mehr als 10 % gespart!
      +
  3. Paket ANKOMMEN = Ein sicherer Ort für Rufus + Wo steckt Pias Panda?
    Zusammen nur 26,50 €, mehr als 10 % gespart!
    +
  4. Kombipaket WIEDERSEHEN
    a. Jedes Exemplar – egal wie viele!! – des Luxus-Daumenkinos für nur
    4,50 € bei gleichzeitiger Bestellung eines der Hauptbücher
    b. Ab 4 Daumenkinos, auch ohne Hauptbuchbestellung, kostet eines nur 4,50 €.
    Sie sparen fast 10 %!

Angebote gelten nicht kumulativ mit anderen Rabatten, z.B. Buchhandelsrabatt.

Zusatzbonus für alle Bestellungen bis einschließlich 29.12.2017:
VERSANDKOSTENFREIE Zustellung auf dem normalen Postweg der Deutschen Post. (gilt nicht in Verbindung mit anderen Rabatten außer aktuellem Weihnachtsangebot)

WICHTIG!!
Sollen die bestellten Bücher noch rechtzeitig vor Weihnachten ankommen, wird vom Verlag empfohlen, die Bestellung bis spätestens Dienstag, 19. Dezember, 12 Uhr zu tätigen.

nähere Informationen

Quelle: Mail des ROFTASNS Verlages vom 02.12.2017

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Urheberrecht in sozialen Netzwerken – Worauf sollte beim Liken und Teilen geachtet werden?

Posted on Dezember 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Kommunikation mittels Fotos und Videos via Facebook und Co. stellt oftmals einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Aufgrund der hohen Zahl werden sie jedoch häufig nicht verfolgt, sodass sich die Betroffenen ihrer Handlungen und der möglichen Konsequenzen nicht bewusst sind.

Das Urheberrecht sorgt für den Schutz eines Werkes sowie seines Schöpfers. Es setzt sich aus den Urheberpersönlichkeitsrechten, den Verwertungsrechten und den Nutzungsrechten zusammen.
In den sozialen Netzwerken sind folgende Verstöße besonders häufig:

  • die Verwendung eines fremden Werks
  • die Missachtung des Rechts auf Anerkennung und der Urheberschaft
  • die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken

Urheberrechte am Bild
Wollen Nutzer kein eigenes Bild in ihrem Profil verwenden, greifen viele auf verfügbare Fotos im Internet zurück. Das können zum einen Prominente und zum anderen Comic- oder Zeichentrickfiguren sein. Diese Bilder sind jedoch durch das Urheberrecht geschützt, welches in der Regel beim Fotografen oder Zeichner liegt. Um das Foto nutzen zu dürfen, muss zunächst die Einwilligung des Urhebers gegeben werden. Dies erfolgt beispielsweise durch einen Lizenzvertrag, in dem der Rahmen der Nutzung aufgeführt sind sowie etwaige finanzielle Ansprüche gestellt werden.

Was sollten Eltern beachten?
Möchte das Kind sich erstmals bei einem Social-Media-Portal anmelden, sollten die Eltern einige Punkte beachten und gemeinsam mit dem Nachwuchs über die richtigen Verhaltensweisen im Internet sprechen. So sollten private Daten und Informationen, wie die Telefonnummer oder die Adresse, niemals online veröffentlicht werden. Auch die Nutzung eines Pseudonyms kann in einigen Netzwerken sinnvoll sein.
Zudem sollte das Kind nur Bilder und Videos veröffentlichen, wenn gewährleistet ist, dass keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt werden.
Das kostenlose eBook mit vielen weiteren Informationen zum Urheberrecht im Social-Media-Bereich sowie Tipps für Eltern findet sich unter www.urheberrecht.de/social-media/.

Quelle: Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. vom 30.11.2017

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JIM-Studie 2017 veröffentlicht

Posted on November 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logo94 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in Deutschland tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (57 %), knapp dahinterliegt Snapchat mit 49 Prozent regelmäßigen Nutzern. Facebook (25 %) wird nur noch von einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig genutzt.

Dies sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2017, die am 30.11.2017 veröffentlicht wurde.

JIM steht für Jugend, Information, (Multi-)Media und ist eine Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, die seit 20 Jahren vom Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgegeben wird.

zu den Ergebnissen der JIM-Studie 2017

 

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Neue Gutachten untersuchen Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland

Posted on November 27, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn Deutschland gibt es erheblich Defizite bei der Umsetzung der Kernprinzipien der VN-Kinderechtskonvention. Das ist das Ergebnis zweier Gutachten, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums entstanden sind. Die Ergebnisse sprechen für eine Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz.

Seit der Ratifikation der VN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland im Jahre 1992 wird die Aufnahme spezifischer Kindergrundrechte ins Grundgesetz diskutiert. Die vorliegenden Gutachten der Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Friederike Wapler analysieren die gegenwärtige Umsetzungspraxis von Gesetzgeber und Rechtsprechung in allen Rechtsgebieten mit kinderrechtlichem Bezug. Bewertet werden zudem gegenwärtig bestehende Regelungsvorschläge zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Die Gutachten kommen zu dem Schluss, dass Kernprinzipien der VN-Kinderrechtskonvention in Deutschland nicht ausreichend umgesetzt werden. Dazu gehören das Kindeswohlprinzip nach Artikel 3 Absatz 1 und das Beteiligungsrecht nach Artikel 12. Daher sehen die Gutachten eine explizite Verankerung dieser Prinzipien im Grundgesetz als verfassungspolitisch sinnvoll an.

Erhebliche Defizite bei der Umsetzung der VN-Kinderrechtskonvention
Das Gutachten zur Umsetzung und Anwendung der Kinderrechtskonvention in Deutschland wertet in allen Rechtsgebieten mit direktem oder indirektem kinderrechtlichen Bezug Gesetzesmaterialien, Gerichtsentscheidungen und juristische Fachliteratur systematisch aus auf Versäumnisse des Gesetzgebers sowie unterbliebene und fehlerhafte Anwendung bestehender Kernprinzipien der Kinderrechtskonvention (KRK) im Einzelfall insbesondere durch die Rechtsprechung. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass trotz positiver Entwicklungen in einigen Rechtsgebieten immer noch erhebliche Anwendungs- und Umsetzungsdefizite hinsichtlich des Kindeswohlprinzips nach Artikel 3 KRK und des Beteiligungsrechts des Kindes nach Artikel 12 KRK bestehen

Aufnahme von Kinderrechten im Grundgesetz
Das Gutachten zu Kinderrechten ins Grundgesetz sieht es daher als verfassungspolitisch sinnvoll an, das Kindeswohlprinzip und das Beteiligungsrecht explizit im Grundgesetz zu verankern. Prüfgegenstand war der Gesetzentwurf zur Einführung eines neuen Artikel 6 Absatz 5 GG, den das Bundesland Nordrhein-Westfalen am 22. März 2017 in den Bundesrat eingebracht hat. Das Gutachten sieht in der vorgeschlagenen Formulierung eine mit der Verfassung kompatible, adäquate Umsetzung der Kernprinzipien der VN-Kinderrechtskonvention.

Geltung der VN-Kinderrechtskonvention in Deutschland
Spätestens seit der Rücknahme des zunächst erklärten Vorbehalts zur VN-Kinderrechtskonvention im Jahre 2010 besteht kein Zweifel mehr an der vollumfänglichen Geltung der VN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Sie hat den Rang eines einfachen Bundesgesetzes und liegt damit zwar unterhalb des Grundgesetzes, ist aber wegen des Gebots der völkerrechtsfreundlichen Auslegung des Grundgesetzes zur Auslegung der Grundrechte heranzuziehen. Deutschland ist als Vertragsstaat nach Artikel 4 KRK verpflichtet, die Rechte der VN-Kinderrechtskonvention umzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 27.11.2017

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Falls unterwegs etwas passiert: Kindernotfallausweis immer dabei

Posted on November 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoIn der dunklen Jahreszeit sind Kinder unterwegs besonders gefährdet. Schnell passiert ein Unfall. Doch wer sind die Eltern, wie sind sie zu erreichen, fragen sich die Helfer. Ein Kindernotfallausweis hilft weiter.

Eine Ablenkung, eine Unachtsamkeit – und schon ist das Unglück da. Die Helfer wissen oft nicht, wer die Eltern sind und wo sie anrufen können: Für das Kind beginnt eine qualvolle Zeit voller Angst. Rettungsdienstler empfehlen daher, stets ein entsprechendes Schriftstück mitzuführen. Im Prinzip reicht ein formloser Zettel. Sinnvoller allerdings ist ein richtiger Kindernotfallausweis wie ihn der Vorsorgeexperte Hans Walter Schäfer entwickelt hat: „Der passt in die kleinste Tasche“. Sein Rat an die Eltern: Gleich (mehrfach!) ausdrucken, einstecken, fertig.

Damit erhalten die Helfer vor Ort alle wichtigen Informationen: Name, Anschrift, Telefon, wer ist zu verständigen, welche Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente werden eingenommen usw. Die Idee dafür kam Schäfer aus Sorge: Wen könnten die Retter anrufen, würde seinem Kind auf dem Schulweg ein Unfall passieren, fragte er sich. Der Kindernotfallausweis nütze insbesondere, falls das Kind nicht mehr ansprechbar sei oder sofort in Narkose versetzt werden musste. „Wenn es wieder aufwacht, sollten Mama oder Papa da sein“. Erhältlich als Download über die Webseite Wenn-traenen-trocknen.de, die noch weitere Tipps zur Absicherung gibt.

Quelle: Pressemitteilung von Pressways PR vom 22.11.2017

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Elternbroschüre „Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen“ in neuer Auflage erschienen

Posted on November 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoKinder lieben Fernsehen, nach wie vor – auch wenn „fernsehen“ heute anders abläuft als früher. Kinder verstehen darunter auch das Streamen von Lieblingsserien auf Internetplattformen oder das Anschauen von Videoclips bei „YouTube“ – und sie lieben es noch immer. Weil es ihnen Geschichten erzählt. Weil sie mit ihren Helden mitfiebern können. Weil sie in Fantasiewelten eintauchen können.

Eltern dagegen fragen sich: Wieso liebt mein Sohn/meine Tochter ausgerechnet diese Sendung? Wie ist es mit der Wirkung der Fernseh­inhalte? Wie kann ich mein Kind vor problematischen Inhalten schützen? Wann ist es genug und wie findet mein Kind den Ausschaltknopf? Diese und andere Fragen aus dem Fernsehalltag mit Kindern beantwortet die Broschüre „Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen – Informationen für Eltern“, die aufgrund großer Nachfrage jetzt in der vierten Neu­auflage mit aktualisierten Inhalten erschienen ist.

Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium für Kinder. Die Broschüre richtet sich deshalb an Eltern und Erziehende von Kindern bis etwa 12 Jahren. Im ersten Teil finden sie praktische Tipps zum Umgang mit dem Fernsehen im Familienalltag – Fernsehen, das sich von der stationären „Flimmerkiste“ im Wohnzimmer zu einem mobilen und zeitlich flexiblen Fernsehen gewandelt hat, das auf vielen Bildschirmen möglich ist: vom großen Flachbildschirm über PC und Laptop bis hin zu Tablet und Smartphone. Im zweiten Teil geht es um die Medienaufsicht und die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen für Fernsehen und Internet. Die Broschüre ist so geschrieben, dass sie, je nach Interesse, quer gelesen werden kann. Außerdem erleichtert ein Stichwort­verzeichnis, von A wie „Ängstigung“ bis Z wie „Zeitgrenzen“, die schnelle Suche nach konkreten Themen.

Verena Weigand, Leiterin des Bereichs Medienkompetenz und Jugendschutz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Vorstandsvorsitzende des Vereins Programmberatung für Eltern e.V. (FLIMMO): „Fernsehen und Internet verschmelzen immer mehr und durchdringen immer stärker unseren Alltag. Daher wird es umso wichtiger, Kinder von Beginn an beim Medienkonsum zu begleiten, früh Maßstäbe zu setzen und ihnen einen bewussten Umgang mit Medien zu vermitteln. Die Broschüre „Alles auf Empfang ? Familie und Fernsehen – Informationen für Eltern“, die die BLM und die Aktion Jugendschutz Landesarbeits­stelle Bayern e.V. (aj) wieder in bewährter Weise gemeinsam herausgeben, kann Eltern dabei unterstützen.“

Die Broschüre – gut 50 Seiten im handlichen DIN A5 Format – gibt es gedruckt als Heft oder online zum Herunterladen unter www.blm.de.

Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien vom 09.11.2017

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Poster “Familienbaum” speziell für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on November 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. bietet ein Poster an, das sehr gut als besonderer Stammbaum für Pflege- und Adoptivkinder geeignet ist.

Sowohl die Verwandten aus der Herkunftsfamilie als auch die Pflege- bzw. Adoptivfamilienmitglieder und andere dem Kind wichtige Personen finden ihren Platz in dem ansprechend gestalteten “PFAD-Familienbaum”.

Zu bestellen ist das Poster in Din A2-Größe zum Preis von 5.- € zuzüglich 7.50 € pro Versandrolle in der Beratungs- und Informationsstelle des PFAD Bundesverbandes e.V.
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 / 94 87 94 23
Fax: 030 / 47 98 50 31
E-Mail: info@pfad-bv.de

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Film-Clip: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“

Posted on November 17, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoJunge Geflüchtete berichten in einem Kurzfilm von ihrem Alltag, ihren Gefühlen und dem Miteinander in einer Bremer Pflegefamilie. Der Film (7 Min.) ist erhältlich bei PiB – Pflegekinder in Bremen.

„Ich mag das Gefühl, wenn man in einer Familie lebt.“ Der junge Syrer Omad (17) ist diesem Grundgefühl auch nach der Flucht treu geblieben. „Alleine leben gefällt mir nicht.“ Als er im Jahr 2016 hörte, dass er in einer Pflegefamilie leben könnte, war seine Antwort schnell „ja“.

Von Omad und Maria, zwei von über 80 jungen Flüchtlingen, die seit 2015 zu einer Bremer Pflegefamilie zogen, handelt jetzt der Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Er kann über den Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen bestellt werden.

Das Ungewöhnlichste am Film: Die Jugendlichen haben ihn selbst gemacht, gemeinsam mit sechs anderen jungen Flüchtlingen von drei Kontinenten, die auch in Pflegefamilien leben. Gemeinsam haben sie das Drehbuch entwickelt, die Kamera geführt und Schneiden gelernt.

Fünf Monate hat das Projekt gedauert. Am Ende ist ein kurzes, aber beeindruckendes Dokument entstanden. Wer den Film sieht, wird jungen Flüchtlingen mit mehr Verständnis und Respekt begegnen. Denn sie zeigen sich, wie sie sind. Wenn beispielsweise Maria den Blick senkt und leise und nachdenklich sagt, was die neue Familie in Bremen und die in der afrikanischen Heimat gemeinsam haben, geht das unter die Haut. Der Verlust wird spürbar – wenn auch das Neue kostbar und der Lebensmut groß sind.

„Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ wurde vom Bremer Medienbüro vomhörensehen gemeinsam mit PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH produziert. Dies war möglich durch die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children Deutschland e. V. und private Spenden.
PiB wird den Film künftig für die Informationsarbeit einsetzen. „Trotz seiner Kürze fängt der Film wesentliche Aspekte ein, die für ein gutes Miteinander von jungen Menschen mit ihrer Pflegefamilie entscheidend sind“, sagte nach der Premiere PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „Er zeigt, welche große Bedeutung Pflegefamilien für geflüchtete Kinder und Jugendliche haben können.“

Hinweis:
Der Film kann auf http://www.pib-bremen.de/ueberuns angesehen werden. Eine Bestellung ist möglich. Erwünscht ist eine Spende an PiB: Stichwort „Kinder im Exil“, IBAN DE95 2905 0101 0001 6444 18, SWIFT-BIC SBREDE22 Sparkasse Bremen.

Kontakt:
Eva Rhode, Öffentlichkeitsarbeit
PiB-Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH
Tel.: 0421 / 95 88 20 40, E-Mail: e.rhode@pib-bremen.de

finanziert mit Unterstützung von

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bke-Onlineberatung für Jugendliche: „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.

Posted on November 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes |

logoDie Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet die Möglichkeit eines von zwei erfahrenen Sozialpädagoginnen moderierte Chats zum Thema „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.2018 von 20-22 Uhr.

Jede Familie ist anders und nicht immer können Jugendliche mit ihren Eltern zusammenleben. Vielleicht ist ein Elternteil oder sind beide verstorben? Oder du hast keinen Kontakt zu einem Elternteil? Vielleicht lebst du in einer Pflegefamilie oder bist adoptiert? Wie kann man gut leben, wenn Teile der eigenen Geschichte fehlen? Welche Form von Familie lebst du? In diesem Chat soll Platz für einen Austausch darüber sein.

Wichtig: Neue TeilnehmerInnen können an den Chats nur dann teilnehmen, wenn die Registrierung mindestens eine Stunde vor Chatbeginn erfolgte!

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Buch-Tipp: „“Die Fabel vom kleinen Knoti“

Posted on Oktober 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

logodie-fabel-vom-kleinen-knoti_9783743951365_295Pflegevater Rolf Huhn hat mit „Die Fabel vom kleinen Knoti – Wie ein kleiner Bär es schaffte eine neue Familie zu finden“ ein 60-seitiges Kinderbuch für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren geschrieben, das sich auch gut als Vorlesegeschichte eignet.

Die Fabel beschreibt einen mutigen kleinen Bären, der in einer schwierigen Lebenphase viele Herausforderungen meistern muß. Er erlebt Veränderungen, die viele Pflege- und Adoptivkinder aus ihrem eigenen Leben kennen und mit denen sie sich identifizieren können. Dabei trifft der kleine Bär auf viele andere Tiere im großen Wald und erlebt positive Abenteuer.

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„Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“ vom 18.10.2017 fordern der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Verantwortlichen auf, den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und von Abschiebungen und Abschiebeandrohungen konsequent abzusehen.

Auch der Paritätische und weitere Organisationen – darunter der PFAD Bundesverband – unterstützen diese Forderung.

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Clip „Wie ich meine Mutter gefunden habe“

Posted on Oktober 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEine Reportagereihe von PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt sich mit der Frage „Wie komme ich ohne Eltern klar?„.

Der 3. Teil „Wie ich meine Mutter gefunden habe“ zeigt Luisa, die meint „Wenn man adoptiert ist, dann begleitet einen das ein Leben lang“.

Sie kam als kleines Mädchen zu ihrer Adoptivfamilie. Obwohl sie bei ihren Adoptiveltern glücklich ist, lässt sie ihre Herkunft nicht los. Sie will wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind und was ihre Geschichte ist. Also macht sie sich auf die Suche nach ihrer biologischen Mutter.

Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich damit in Heimerziehung aufzuwachsen und einen unbekannten Samenspender als Vater zu haben.

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Berliner Pflegekinder landeten auf dem Tempelhofer Feld – 1.250 Besucher beim 17. Berliner Pflegefamilientag am 17.09.2017

Posted on Oktober 13, 2017. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAuch in diesem Jahr fand der Pflegefamilientag bei bestem sonnigen Septemberwetter statt. Damit man die Weite des Tempelhofer Feldes richtig genießen konnte, schob Petrus von Zeit zu Zeit ein paar schöne riesige weiße Wolken vor den blauen Septemberhimmel.

Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, begrüßte gemeinsam mit Rainer Schwarz, dem Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg, die Pflegefamilien. Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck war leider erkrankt und lies seine besten Wünsche für diesen Tag von Herrn Schwarz überbringen und dankte den Pflegeeltern: „Wir alle wissen: ‚Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben.‘ Sie sind es, die für viele Kinder und Jugendliche dies ermöglichen. Sie geben ihnen, sichere Geborgenheit, Zuwendung und Förderung – ein Zuhause auf Zeit. Nur mit Ihrer Hilfe können die Berliner Jugendämter Sorge dafür tragen, dass für alle Kinder die besten Bedingungen für das Aufwachsen in unserer Stadt gewährleistet sind. Sie stellen sich den Herausforderungen, die Ihre Pflegekinder mitbringen, Sie spielen mit ihnen, teilen ihre Sorgen und Nöte, Sie geben ihnen Kraft und Zuversicht auf den Weg. Und Sie lachen und freuen sich mit ihnen.“ Und zum Lachen und Freuen sollte es bei diesem Pflegefamilientag genug Anlass geben. Eröffnet wurde der Tag dann offiziell von einem Pflegekind, das sich schon darauf freute, dass es gleich richtig losgeht.

2017-10-berliner-pk-tagDrei Hüpfburgen sorgten für gute Laune und viel Bewegung. Den ganzen Tag über wurde hier gehüpft und gesprungen. Die Kinder waren so mit sich beschäftigt, dass einige Pflegeeltern sich entspannt ins Gras legen konnten. Eine große Faszination übte auch die Kletterwand aus und viele Pflegekinder wagten sich hoch hinauf.

Ein Großdrachen stieg kurz in die Lüfte auf. Da der Wind aber nur schwach blies, war es nur ein kurzes Vergnügen. Einige Kinder hatten eigene Drachen mitgebracht und liefen über das Feld, um ihren Drachen steigen zu lassen und in der Luft zu halten. Das war aber nicht so einfach. Wenn der Wind schon nicht mitspielt, dachte sich ein Mädchen, dann gibt es doch Alternativen: Luftballons wurden am Drachen befestigt und schon hing er in der Luft. Auch dem Motto des Tages, „Berliner Pflegekinder heben ab“, konnte der fehlende Wind nichts anhaben, denn das konnten die Kinder auch ohne Wind. Und sie sind „mächtig abgehoben“.

Zusammen mit den Trainerinnen und Trainern von CABUWAZI haben die Pflegekinder verschiedene Kunststücke ausprobiert: Akrobatik, Kugellaufen, Jonglage, Balance.

An den Ständen der Pflegekinderdienste warteten wieder viele Attraktionen mit großem Bastel-, Spiel- und Sportprogramm auf die Pflegekinder, z.B. Mandalas malen, Enten angeln, Büchsen werfen, Sackhüpfen, Eierlaufen und Hüpfball-Wettrennen.
Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 18. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

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PFAD Rheinland-Pfalz: Freizeit für Pflege- und Adoptivfamilien vom 16.-18.02.2018

Posted on Oktober 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD für Kinder – Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz e.V. bietet vom 16.-18.02.2018 eine Freizeit für Pflege- und Adoptivfamilien in der Rheintal-Jugendherberge in Oberwesel an.

nähere Inormationen unter Tel: 06349 / 1020 oder Mail: johannes.rupp@t-online.de

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Wildfang e.V. veröffentlicht erste Reisetermine für 2018

Posted on Oktober 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logologo_gelbWildfang e.V. veröffentlicht die ersten Reisetermine für 2018, weitere Angebote werden folgen:

  • Skiurlaub — 03.02.2018 – 10.02.2018 — Lungau/Österreich
  • Osternasencamp — 24.03.2018 – 31.03.2018 — Klietz/Sachsen-Anhalt
  • Sport und Meer — 24.07.2018 – 07.08.2018 — Pula /Kroatien
  • Sommer statt Herbst —13.10.2018 – 27.10.2018 — Chalkidiki/Griechenland

Beim Wildfang e.V. finden seit zwei Jahrzenten Kinder und Jugendliche aus Fremdunterbringungen ihre passende Ferienfahrt. Hunderte Pflegefamilien nutzen bereits seit vielen Jahren die iCanDo-Ferienreisen des gemeinnützigen Wildfang e.V. Auch Kinder, die aufgrund schwieriger Biografien originelle Verhaltensweisen entwickelt haben, können hier adäquate und erfahrene Betreuung finden.

Elternstimmen: „Die Reise nach Brilon war für uns eine Entlastung, die wir dringend brauchten.“, schrieb Frau S. aus Köln Ende August. Und Frau T. aus Berlin gab die Rückmeldung: „Marcel hat es das erste Mal geschafft, zwei Wochen mit anderen Kindern zu verbringen. Vielen Dank dafür.

Ab Mitte November 2017 werden die Reisebeschreibungen für das Jahr 2018 online zu lesen sein und ab 01.12.2017 sind Anmeldungen für die Camps 2018 möglich.

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Ich, Pflegekind Leo“

Posted on September 27, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logo2017-09_cover_pflegekind_leoDie Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Marion Klara Mazzaglia ist mit ganzem Herzen Pflegemutter. In ihrem im Best Off Verlag erschienenen Kinderbuch „Ich, Pflegekind Leo“ beschreibt sie einfühlsam in einer für Kinder verständlichen Weise, weshalb Leo zwei „Mamas“ und zwei „Papas“ hat.

Die Bedeutung „Pflegeeltern, Pflegefamilie und Baucheltern“ wird in sehr einfachen Worten erklärt.

Durch die liebevoll gestalteten Farbillustrationen von Kathrin Frank werden die Kinder bildlich besonders angesprochen. In dem Vorwort erzählt die Autorin über ihre Erfahrungswerte aus der Praxis, die sie aus eigenem Erleben und in Gesprächen mit Pflegefamilien gesammelt hat.

Die Tantiemen an der Erstauflage spendet die Autorin zu 100 % dem PFAD FÜR KINDER Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Regensburg und Umgebung e.V.

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Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss!

Posted on September 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , |

logoDie Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist.

Berlin, 26.09.2017

Zum zweiten Mal wird am 30.09.2017 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für die betroffenen Kinder in der Bildung noch viel getan werden muss. Die gemeinsame Kampagne der Deutschen Kinderhilfe und des BVL „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ soll helfen, die Chancen in unserem Bildungssystem zu verbessern, damit Kinder schulisch unterstützt und nicht „aussortiert“ werden.

Nach der aktuellen Caritas-Studie haben 5,9 % der Schulabgänger keinen Schulabschluss. Viele Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie erreichen zwar einen Abschluss, aber in den meisten Fällen liegt dieser deutlich unter ihrem Begabungsniveau. „In der neuen Legislaturperiode müssen dringend mehr Anstrengungen in der Bildungs- und Schulpolitik unternommen werden, insbesondere im Hinblick auf individuelle Förderung und Inklusion. Hier bedarf es auch mehr Investitionen vom Bund. Das Kooperationsverbot muss für den Schulbereich gelockert werden, damit der Bund mehr Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für die Schulen anbieten kann“, fordert Rainer Becker, Vorstand der Deutschen Kinderhilfe.

Bis heute gelingt es den Schulen nicht ausreichend, die von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffenen Kinder zu erkennen und zu fördern. Der Lehrermangel und die fehlende Förderqualifikation der Lehrkräfte macht es vielen Schulen schwer, individuelle Förderkonzepte auszuarbeiten und umzusetzen. In der OECD-Studie von 2017 zeigt sich deutlich, dass sich Lesekompetenz und alltagsmathematische Kompetenz durch Bildung steigern lassen. Hohe Kompetenzen in diesen Fertigkeiten spielen eine wichtige Rolle bei der Erreichung besserer gesamtgesellschaftlicher Ergebnisse. Die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen der aktuell fehlenden Unterstützung sind immens, denn ca. 10 % aller Schülerinnen und Schüler sind von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. Wertvolle Potenziale werden verschenkt, wenn man die Stärken der Kinder nicht erkennt, nicht fördert und sie seelisch krank macht.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum es in Deutschland immer noch möglich ist, die Schule ohne Schulabschluss oder als Analphabet zu verlassen. Das Armutsrisiko von Kindern mit keinem oder niedrigem Bildungsabschluss ist immer noch deutlich erhöht“, sagt Christine Sczygiel, Vorsitzende des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie. „Insbesondere sozial schwache Familien werden allein gelassen, weil sie außerschulische Therapien nicht finanzieren können. Der boomende Nachhilfemarkt ist ein Zeichen für das Versagen unseres Schulsystems. Pädagogen müssen schnellstmöglich besser qualifiziert werden, um Kinder bei Lernproblemen zu unterstützen. Es müssen neue Schulkonzepte her, die gut qualifizierte Lerntherapeuten in den Schulbetrieb einbinden. Kinder und Familien mit ihren Problemen allein zu lassen, ist nicht mehr länger hinnehmbar“, beklagt Sczygiel.

Der Bildungsmonitor 2017 zeigt, dass es bundesweit kaum Fortschritte in den Bildungssystemen gibt und bei wichtigen Indikatoren sogar Rückschritte zu verzeichnen sind. Der Anteil leseschwacher Schüler hat sogar zugenommen. Die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen dürfte in den kommenden Jahren steigen. Dies gibt Anlass zur Sorge, besonders in Bezug auf die Chancen- und Teilhabegerechtigkeit. Deutschland investiert 4,2 % seines Bruttoinlandsproduktes in Bildungsinstitutionen, das liegt deutlich unter dem OECD Mittel von 4,8 %. „Uns fehlen heute schon Fachkräfte und wir schöpfen das Potenzial von Kindern mit einer Legasthenie und Dyskalkulie nicht aus. Der Staat muss in die Zukunft investieren und betroffene Kinder bereits in der Schule frühzeitig und qualifiziert fördern“, sagt Rainer Becker von der Deutschen Kinderhilfe.

Der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.09.2017 soll dabei helfen, mehr Bewusstsein für die Belange der betroffenen Kinder und Familien zu schaffen. Die Öffentlichkeit muss sich diesem Thema verstärkt annehmen, denn es hat eine hohe gesellschaftspolitische Bedeutung. Deutschland darf im Vergleich zu anderen OECD-Staaten nicht weiter abrutschen und darf sich kein Armutszeugnis ausstellen, indem es dabei zusieht, wie unser Schulsystem Analphabeten produziert und Kinder ohne Schulabschluss entlässt.

Die Deutsche Kinderhilfe plant gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) am 26.04.2018 eine Expertenrunde, um Lösungsstrategien zu erarbeiten, wie den betroffenen Kindern schnellstmöglich geholfen werden kann, damit der Missstand in unserem Bildungssystem nicht weiter aufgeschoben wird.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“

Posted on September 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDer Tagesspiegel stellt am 20.09.2017 den Film „Goldkinder“ (wir berichteten) im Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“ ausführlich vor.

„Der Film, ein Mix aus Dokumentarfilm, Musikclip und fiktionalen Elementen, ist ein Langzeitprojekt. Er ist in den Jahren 2013 bis 2016 entstanden.“

„Die Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger, die die Film-Workshops angeleitet hat, sagt: „Es ging auch darum, dass die Kinder lernen, dazu zu stehen, wer sie sind.““

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Heute: Premiere von „Goldkinder“ in Berlin

Posted on September 20, 2017. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Tagesspiegel berichtet am 20.09.2017 im Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“ von der heute stattfindenden Premiere des Films „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern ab 18 Uhr in der ufaFabrik Berlin. (wir berichteten)

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Gruppenangebot Soziale Kompetenz für Mädchen u. Jungen von 8-10 Jahren ab 02.10. in Neustadt/Aisch

Posted on September 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Erziehungsberatungsstelle Neustadt/ Aisch bietet im Herbst eine Soziale Kompetenzgruppe für Mädchen und Jungen im Alter von 8-10 Jahren an.

Das Gruppenangebot richtet sich an Kinder, die Unterstützung und Stärkung im Umgang mit anderen brauchen. Dies können sowohl zurückhaltende Kinder sein, als auch Kinder, die in Gruppen immer im Mittelpunkt stehen wollen.

Im geschützten Rahmen der Gruppe üben die Kinder:

  • zuzuhören
  • eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken
  • Kommunikation und Kooperation
  • verbale Konfliktlösung
  • sich für andere einzusetzen und von anderen helfen zu lassen
  • Rücksichtnahme aufeinander
  • berechtigte eigene Wünsche und Forderungen durchzusetzen

Stattfinden wird die Gruppe in den Gruppenräumen der evang. Jugend im Evang. Gemeindezentrum Neustadt/Aisch, Schlossgraben 1, immer montags von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr.

Termine: 2.10./9.10./16.10./13.11./20.11./27.11./11.12./18.12.

Anmeldung:
Erziehungs- und Lebensberatungsstelle
Ansbacher Str.2
91413 Neustadt/ Aisch
Tel. 09161/ 2577
E-mail.: eb@dw-nea.de

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Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht”

Posted on August 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht” kann ab sofort im DIJuF unter app@dijuf.de bestellt werden (Bestellschein).

Die Broschüre wurde vorgelegt von der Ständigen Fachkonferenz 2 „Familienrecht und Soziale Dienste im Jugendamt” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.

Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist für 5 EUR und für Mitglieder zu reduziertem Preis erhältlich.

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Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern läuft auf dem REC-Filmfestival am 20.09. in der ufaFabrik Berlin

Posted on August 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen |

Der Film „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern – entstanden zwischen 2013 und 2017 in den 3 Workshops „Bleib wie du bist“, „Doppelpack“ und „Respekt“ – wird nun beim REC-Filmfestival (früher Jugendmedienfestival) gezeigt. Von 700 Einsendungen aus 36 Ländern wurden 70 Filme aus 19 Ländern ausgewählt.

Die Jugendlichen erzählen sich gegenseitig auf drei Ebenen: das Ich, das Du und die Anderen. Sie bedienen sich dabei filmischer und musikalischer Stilmittel. Die erste Ebene ist die Innenwelt, die zweite die Beziehung zu Freunden und als dritte Ebene Chancen und Konflikte in der Außenwelt.

„Goldkinder“ ist ein Genremix aus Dokumentarfilm, fiktionaler Erzählweise und Musikclip, der ohne pädagogischen Zeigefinger den psychosozialen Hintergrund in leisen Andeutungen miterzählt.

„Goldkinder“ wurde vom Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. zusammen mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger produziert. Die drei Workshops wurden von Aktion Mensch und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin gefördert und unter der Leitung von Sigrun Schnarrenberger und Robin Bodenhaupt in den Räumlichkeiten der Contra-Medienwerkstatt durchgeführt.

Wann: Mittwoch, 20.9.2017 ab 18 Uhr
„Goldkinder“ (Länge ca. 30 Minuten) wird im Block mit anderen Filmen als vierter Film gezeigt.
Wo: in der ufaFabrik Berlin – Internationales Kulturcentrum
Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof
Tel.: 030 / 755 03-0, www.ufafabrik.de

REC-Filmfestival Berlin 2017: www.rec-filmfestival.de
Weitere Informationen zu den Filmworkshops: www.arbeitskreis-pflegekinder.de/goldkinder

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Fünf Tipps für Eltern zu Computerspielen

Posted on August 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Vom 22. bis 26. August 2017 treffen sich in Köln tausende Fans und Unternehmen zu einer der wichtigsten Computer- und Videospielmessen der Welt – der Gamescom (2016: 345.000 Besucher). Laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware sind im vergangenen Jahr rund 2,9 Milliarden Euro mit Konsolen und Games umgesetzt worden. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, hat zur Messe fünf wichtige Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte zusammengestellt.

  1. Informieren – und mitspielen!
    Am besten lassen sich Eltern die Spiele von ihrem Kind zeigen. Damit bezeugen sie nicht nur Interesse, dies schafft gemeinsame Erlebnisse. Viele Spiele lassen sich auch von mehreren Personen gleichzeitig spielen – auch Eltern können den Controller in die Hand nehmen. Das ist sogar sinnvoll, weil Eltern so ein Verständnis für die Sache bekommen und von den Kindern als Gesprächspartner ernst genommen werden.
  2. Passende Spiele finden.
    Orientierung bieten die Altersangabe der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Eltern und Erziehende sollten darauf achten, dass sich ihre Kinder nur mit solchen Spielen beschäftigen, die für ihr Alter freigegeben sind. Es gibt fünf Prüfsiegel (ab 0, ab 6, ab 12, ab 16, ab 18 Jahre).
  3. Tragbar oder stationär?
    Games lassen sich am Computer, auf Konsolen und mobilen Geräten spielen. Wichtig ist, dass Eltern sich vor der Anschaffung über diese Geräte informieren und sie vorher testen, etwa beim Händler oder auch indem sie diese von Freunden ausleihen, um zu sehen, welchen Einfluss diese auf den Familienalltag haben. Tragbare Geräte lassen sich gut im Urlaub verwenden. Allerdings lässt sich auch schwerer nachvollziehen, wie oft sie genutzt werden. Der Vorteil stationärer Konsolen: Die Eltern können besser sehen, was auf dem Bildschirm geschieht.
  4. In Maßen nutzen.
    Viele Eltern sind sich unsicher, wie lang, lang genug ist. Als eine grobe Richtschnur gilt: Kinder bis fünf Jahre sollten nicht täglich digitale Spiele spielen und nicht länger als eine halbe Stunde am Tag vor einem Bildschirm verbringen, Kinder von sechs bis neun Jahren eine Stunde. Kinder ab etwa zehn Jahren können sich zunehmend selbstständig ihre Medienzeit pro Woche einteilen.
  5. Hilfe holen, wenn es zu viel wird.
    Manche Kinder und Jugendliche verlieren sich regelrecht in den digitalen Welten – sie vergessen die Zeit, vernachlässigen Schule und Freunde. Oft wird schnell von „Mediensucht“ gesprochen. Richtig ist, dass die Realitätsflucht auf Dauer gefährlich ist. Eltern sollten mit ihren Kindern reden, sich aber auch Hilfe holen, wenn Games zu einem familienproblem wird.

Zu den verschiedenen Themen – und vielen weiteren – bietet der Medienratgeber „SCHAU HIN!“ nicht nur umfangreiche Hintergrundinformationen. Auf www.schau-hin.info werden im Bereich „Medien“ unter dem Stichwort „Games“ viele Aspekte behandelt. Wir vermitteln auch gern Ansprechpartner für Interviews zu diesem Thema.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 18.08.2017

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Buch-Tipp: „Wie Schokopudding und Spaghetti“ – Bilderbuch für Kinder von Eltern in Haft

Posted on August 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein Treffpunkt e.V. aus Nürnberg deutschlandweit für die Kinder von Inhaftierten, denn diese sind oft „mitbestraft“. Mit dem von Aktion Mensch geförderten Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ soll der Umgang mit der Situation gerade für jüngere Kinder erleichtert werden.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland jährlich 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Diese Situation ist für die Kinder in der Regel mit einer großen emotionalen Belastung verbunden, aus der sozialer Rückzug, Wut und Enttäuschung, sowie das Auftreten psychischer Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten resultieren können. Um diese potenziellen Folgen zu vermeiden, sollte das Thema frühzeitig mit den Kindern bearbeitet werden (vgl. Coping-Studie 2012).

Hierfür stand bislang besonders für jüngere Kinder kein Material zur Verfügung. Das Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ wurde für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erstellt und erschien am 1. Januar 2017.

Es wurde durch die fachliche Unterstützung von ErzieherInnen passgenau für Kinder dieser Altersgruppe entwickelt und fachlich fundiert in Kooperation von SozialpädagogInnen des Vereins (Sylvia Vogt und Aylin Seuferling), Texter (Norbert Weber), Illustratorin (Johanna Flammer) und Designer (Christian Lück) erstellt.

Im Buch „Wie Schokopudding und Spaghetti“ geht es um das kleine Zebra Juki, dessen Vater im Gefängnis ist. Zusammen mit seiner Mama darf Juki ihn dort besuchen. Das Buch begleitet ihn dabei und beschreibt das Gefühlschaos von Kindern Inhaftierter. Das Buch zeigt die scheinbaren „Kleinigkeiten“, die dabei helfen können, die Situation als Familie zu überstehen.

Das Kinderbuch kann ein sanfter Einstieg in das schwierige Thema sein. Es regt an, über eigene Gefühle nachzudenken und erleichtert einen anschließenden Dialog mit den Kindern. Das Buch kann zur direkten Einzelarbeit mit betroffenen Kindern aber auch zur Aufklärung in einer Gruppe genutzt werden. Denn manchmal beschäftigt das Thema „Gefängnis“ ein Kind auch, weil es einen Film gesehen oder die Geschichte von einem anderen Kind erfahren hat.

Zudem ist das Buch eine methodische Unterstützung für pädagogisches Fachpersonal und auch für Eltern, die vor der schwierigen Aufgabe stehen, die Inhaftierung ihren Kindern zu erklären. Ergänzend steht für diesen Zweck ein Begleitmaterial mit Hintergrundinformationen und Tipps zur Verfügung, das mit dem Buch geliefert wird.

Das Buch (incl. Begleitmaterial) kann gegen eine Gebühr von 4,99€ zzgl. Versand bestellt werden bei:

Treffpunkt e.V., Fürther Straße 212, 90429 Nürnberg
0911 – 27 47 69-0, fw@treffpunkt-nbg.de

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Hausaufgaben-Apps: Das sollten Eltern wissen

Posted on August 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind für Kinder und Jugendliche geeignet. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- sowie situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut JIM-Studie 2016 das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von Werbung oder versteckten Kosten sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt. Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Extrathema „Lernen mit Medien“ ( http://www.schau-hin.info/extrathemen/lernen-mit-medien.html.). Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app-tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts, bei der Stiftung Lesen sowie bei den Softwarepreisen „Giga Maus“, „Tommi“, „digita“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! vom 11.08.2017

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Rechtshilfe-Fonds des B-UMF für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-umF) hat einen Rechtshilfefonds aufgelegt über den die Mitglieder des Bundesfachverbandes umF Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beantragen können.

Das Budget ist begrenzt und es werden vorrangig solche Verfahren bezuschusst, die über den Einzelfall hinaus von grundsätzlicher rechtlicher oder öffentlicher Bedeutung sind.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen den Rechtshilfefonds in Anspruch nehmen zu können sowie dem Verfahren sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.b-umf.de/de/themen/rechtshilfe

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PA-CH Jahrestagung: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind? Biografische Herausforderungen für Pflege- und Adoptivkinder“ am 10.11. in Zürich

Posted on Juli 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logopach_smallFachpersonen, Pflege- und Adoptivkinder sowie Betroffene sind eingeladen zur diesjährigen Jahrestagung von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz am 10.11.2017 in Zürich.

Pflege- und Adoptivkinder haben gemeinsam, dass sie ihren Lebensmittelpunkt – zumindest zeitweise – nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie haben. Sie sind daher vor zusätzliche Entwicklungsaufgaben gestellt; sie sind gefordert, eine eigene Identität herzustellen, in der die Brüche, Verluste und Ambivalenzen zur Herkunft Platz finden.

An unserer Jahrestagung für Fachpersonen aus dem Kindesschutz- und Pflegekinderbereich sowie für Pflege- und Adoptiveltern thematisieren wir die Vielfalt von Familienformen mit ihren spezifischen Herausforderungen für die Kinder. Die Referentinnen und Referenten präsentieren Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Gesetzgebung sowie Erfahrungen und neue Konzepte aus der Praxis. Das Thema rund um Herkunft hat Brisanz – Rechte und Interessen von Kindern und (leiblichen/rechtlichen/sozialen) Eltern sind nicht immer deckungsgleich, manchmal können sie sogar kollidieren. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, die ihnen die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse garantieren – welche Familie und wie viel Herkunft braucht es dazu?

Anmeldeschluss ist der 27.10.2017

nähere Informationen

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