Kinder-/Jugendinfos

Informieren Sie die Politik über Ihre Schwierigkeiten mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht

Posted on April 19, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoMit dem Ziel der Verbesserung der Unterstützung von Eltern und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen findet momentan ein Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe statt. Damit darin auch die Erfahrungen Betroffener mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht berücksichtigt werden können, sammelt und sichtet eine unabhängige wissenschaftliche Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz vom 25. April bis zum 30. Juni 2019 Fälle Betroffener.

Sie können sich ab dem 25. April 2019 an folgende Adresse wenden und vertraulich über Ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht berichten:

Kinderschutzverläufe
Postfach 2511
55015 Mainz
Telefon: 06131 2492274
Mo/Fr: 09:00 – 11:00 Uhr
Di/Mi/Do: 16:00 – 18:00 Uhr
E-Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de
Homepage: www.kinderschutzverlaeufe.de

Die wissenschaftliche Anlaufstelle wird Ihren Bericht zusammen mit weiteren Erfahrungsberichten von Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von deren Vertrauenspersonen sowie auch von Pflegeltern und von Fachkräften gemeinsam mit einem Kreis unabhängiger Expertinnen und Experten genau betrachten und dabei der Frage nachgehen, welche Veränderungen in den Regelungen zu Kinderschutzverfahren beim Jugendamt und beim Familiengericht notwendig sind.

Zur Klarstellung und um nicht falsche Erwartungen zu wecken, wird darauf hingewiesen, dass die wissenschaftliche Anlaufstelle keinen Beschwerden in Einzelfällen nachgehen kann. Aufgabe der wissenschaftlichen Anlaufstelle ist es umso mehr, den Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf der Grundlage der Berichte von Betroffenen Hinweise zu geben, welche Änderungen im deutschen Kinderschutzsystem angegangen werden müssen.

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Osterangebote bei ROFTASNS – Bücher für Kinder

Posted on April 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoROFTASNS – Therapeutischer Fachverlag mit den Schwerpunkten Verlust und Trauma, Adoption und Pflege für Kinder und Erwachsene – offeriert ab sofort bis zum 05.05.2019 drei Bücher zu reduzierten Preisen.

nähere Informationen zum Osterangebot 2019

Bestellformular

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Broschüre „Leaving Care – Wege in die Selbstständigkeit begleiten“

Posted on April 16, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

logoZwei Heimträger aus Baden-Württemberg (Martin-Bonhoeffer-Häuser Tübingen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg) haben im engen Austausch mit Care Leavern Konzeptbausteine für ein Übergangsmanagement erarbeitet. Diese sind in der Broschüre „Leaving Care – Wege in die Selbstständigkeit begleiten“ beschrieben und sollen Impulse für andere Jugendhilfeeinrichtungen bieten, die eigene Arbeit am Übergang zu reflektieren, zu verändern und zu erweitern.

Ergänzend wurden hilfreiche Materialien entwickelt zu den Themen:

Quelle: www.careleaver-bw.de/aktuelles

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Kindgerechter Staatenbericht

Posted on April 15, 2019. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logo

© DKHW

Am 4. April 2019 hat die Bundesregierung offiziell den 5. und 6. Staatenbericht zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes beim UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes eingereicht. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerks hat zudem eine kindgerechte Version des Staatenberichts veröffentlicht. Die Broschüre „Die Rechte von Kindern in Deutschland – Ein Bericht an die Vereinten Nationen“ ist eine Zusammenfassung ausgewählter Inhalte des Berichtes in kind- und jugendgerechter Sprache.

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Radio-Tipp: „Aus dem Nest geschubst – Warum Kinder in der Jugendhilfe schneller erwachsen werden müssen“

Posted on April 15, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIn der Reihe SWR2 Leben wurde am 05.04.2019 der Beitrag „Aus dem Nest geschubst – Warum Kinder in der Jugendhilfe schneller erwachsen werden müssen“ gesendet. Er kann online nachgehört werden (22:15 min).

Leon ist 15, als er unter strengen Auflagen probeweise in ein Appartement zieht. Fünfmal in der Woche kontrolliert ein Betreuer, ob er regelmäßig zur Schule geht, die Wohnung sauber hält und die Nachbarn sich nicht beschweren. Dass er anfangs oft schon um den 20. herum kein Geld mehr hat und sich dann nur noch von Nudeln ernährt oder gar nichts isst, verschweigt der Junge lieber, denn er will sich keine Blöße geben. Junge Menschen, die im Heim oder bei Pflegefamilien groß geworden sind, müssen oft schon mit 18 oder noch früher ihren Alltag und ihre Finanzen alleine regeln. Denn je früher man geht, desto weniger kostet man.

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Eltern-Informationsbroschüren zu Computerspielen

Posted on April 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Mittelpunkt der acht Broschüren stehen konkrete Alltagsprobleme von Familien mit Computerspielen. Diese werden anhand der Sichtweisen von Eltern und Jugendlichen erklärt, pädagogisch erläutert und durch weitere Informationsquellen und Anlaufstellen bei Problemen ergänzt.

Die Broschüren geben Eltern praktische Informationen und einen alltagstauglichen Rat für ihr Erziehungshandeln und stehen in deutscher, englischer und türkischer Sprache zur Verfügung.

Für Bayerns Familienstaatssekretärin Carolina Trautner steht fest: »Digitale Spiele sind heute Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Damit die Balance zwischen Spaß und Kindeswohl stimmt, dürfen wir die jungen Menschen dabei nicht alleine lassen. Die neuen Broschüren des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis geben Eltern wertvolle Orientierung und alltagstaugliche Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuesten Gaming-Trends.«

Themeninhalte der Broschüren:
1. Sag mir deinen Nickname und ich sage dir, wer du bist! (Thema Daten)
2. Money Money Money! (Thema Geld)
3. Gameboys und Gamegirls! (Thema Geschlecht)
4. Und Kopfschuss! (Thema Gewalt)
5. Du Opfer! (Thema Kontaktrisiken)
6. Die Stars der Generation »Gaming« (Thema Medienkultur)
7. Let’s Play! (Thema Recht auf Spielen)
8. Mach‘ die Kiste aus! (Thema Zeit)

Die Broschüren können kostenfrei online unter games.jff.de heruntergeladen oder per E-Mail an medienzentrum@jff.de bestellt werden.

Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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PFAD Bundesverband plädiert für Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern

Posted on April 11, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoEine Fallgeschichte verdeutlicht, weshalb sich viele Pflegekinder, die einen Großteil ihres Verdienstes wieder an die Jugendhilfe abgeben müssen, demotiviert und ungerecht behandelt fühlen:

Familie Meier hat zwei Söhne.
Tom wurde im Alter von zwei Jahren adoptiert, hat einen guten Hauptschulabschluss und macht eine Ausbildung zum Mechatroniker.
Mark kam mit sechs Jahren als Pflegesohn in die Familie. Er hat nur mit viel Unterstützung seinen Hauptschulabschluss geschafft. Mark möchte Gärtner werden, die Berufsschule schafft er leider nicht. Nach langem Suchen wird eine kleine Gärtnerei gefunden, in der er Arbeit findet.
Beide Jugendliche bekommen 800 Euro als Lohn. Tom gibt 200 Euro an die Eltern ab und weitere 200 Euro spart er an für Führerschein und eine eigene Wohnung.
Dies würde Mark auch gerne tun. Da seine leiblichen Eltern jedoch nicht für ihn sorgen konnten, bekommt er Jugendhilfe. Das Jugendamt bezahlt seinen Lebensunterhalt und seinen Pflegeeltern einen kleinen Betrag für die Erziehung.
Deshalb wird Mark „zu den Kosten herangezogen“ und muss 75 % seines Gehalts an das Amt abgeben. Mark versteht das nicht, schließlich ist er doch nicht schuld an der Lebenssituation seiner leiblichen Eltern. Für 200 Euro ist er nicht bereit, sich abzurackern.

Pflegekinder sind zu einem hohen Prozentsatz gefährdet, später auf staatliche Sozialleistungen angewiesen zu sein. Der Auftrag der Jugendhilfe ist, junge Menschen dabei zu unterstützen, selbstständig leben zu können. In diesem Sinn entspricht jede Form des Geldverdienens von Pflegekindern und besonders eine Ausbildung dem „Ziel und Zweck der Leistung“ Vollzeitpflege.
Arbeit und daraus erzielter Lohn vermitteln den jungen Menschen das wichtige Gefühl von Selbstwirksamkeit, Selbständigkeit und Erfahrung. Deshalb sollte diese gefördert und nicht dadurch gefährdet werden, dass sich die Jugendlichen Gedanken darum machen müssen, ob es sich finanziell für sie überhaupt lohnt.

Bisher regelt § 94 Abs. 6 SGB VIII die Kostenbeteiligung junger Menschen in Pflegefamilien und Heimerziehung. Danach haben sie von ihrem Einkommen (abzüglich weniger absetzbarer Beträge) 75 % an die Jugendhilfe zurückzuzahlen. Eine in diesem Paragraphen eingeräumte Kann-Bestimmung, wonach die Jugendhilfe im Einzelfall auch einen geringeren oder gar keinen Kostenbeitrag erheben könnte, wird nach Kenntnis des PFAD Bundesverbandes in der Praxis kaum angewandt.

Die momentan diskutierten Vorschläge für eine Neuregelung, wie ein Freibetrag und/oder die Einbehaltung eines geringeren Prozentsatzes des Einkommens reichen aus Sicht des PFAD Bundesverbands jedoch nicht aus. Die jungen Menschen brauchen Motivation, sich durch Arbeit und Ausbildung ein eigenständiges Leben aufzubauen und die Möglichkeit mit Hilfe ihres Verdienstes Vorsorge für die Zeit nach der Jugendhilfe zu schaffen.

Deshalb spricht sich der PFAD Bundesverband dafür aus, die Kostenbeteiligung junger Menschen abzuschaffen.

PFAD Pressemitteilung vom 11.04.2019 als pdf

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Familienwochenende für Berliner und Brandenburger Pflege- und Adoptionsfamilien vom 10.-12.05. am Frauensee

Posted on April 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD für Kinder Landesverband Berlin-Brandenburg der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. lädt vom 10.-12.05.2019 wieder alle Berliner und Brandenburger Pflege- und Adoptionsfamilien zu seinem traditionellen Familienwochenende ins Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ Frauensee in Heidesee/OT Gräbendorf ein.

Kontakt, Anfragen und Reservierungen unter info@pfad-bb.de

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Familienseminar „Kinder zweier Familien“ vom 11.-13.10. in Bayreuth

Posted on April 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas 4. Herbstseminar des Ortsvereins PFAD für Kinder – Nürnberg/Fürth und Umgebung e.V. für Pflege- und Adoptivfamilien findet vom 11.-13.10. in Bayreuth statt.

Dipl. Pädagoge Jörg Mühleck wird zum Thema „Kinder zweier Familien“ über Pflegefamilien und Herkunftsfamilien aus systemischer und bindungstheoretischer Sicht referieren. Gleichzeitig wird für die Kinder eine qualifizierte Betreuung angeboten.

Anmeldeschluss ist bereits am 26.05.2019.

Interessierte Familien erhalten nächere Informationen von Frau Siegert: siegert@pfad-n-fue.de

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Abenteuercamp in Wilhelmsaue vom 17.07. bis 31.07.2019 hat noch Plätze frei

Posted on April 4, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFür das diesjährige Abenteurcamp im Sommer (wir berichteten) gibt es noch drei frei Plätze in der Zeit vom 17. – 31.07.2019.

Die Mindestbuchungsdauer beträgt eine Woche. An- und Abreisezeiten können individuell vereinbart werden.

Bei einem diagnostizierten Pflegegrad werden die Kosten erfahrungsgemäß von den Kranken- oder Pflegekassen im Rahmen besonderer Betreuungsleistungen oder der Verhinderungspflege übernommen.

Hier finden Sie das Kurzkonzept.

Anmeldungen sind per Mail oder Telefon möglich bei:

Ivo Stephan, Dipl.-Sozialpädagoge
farm-no16@hotmail.com
Tel. 033475 – 576303 oder 01520 – 1439697

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Pädagogisch begleitete Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hübingen

Posted on April 3, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Familienferiendorf Hübingen e.V. bietet in seinem Programm 2019 unter dem Titel „Happy Hübingen“ für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen und deren Geschwister an folgenden Terminen Wochenendveranstaltungen und ein XXL Programm in den Sommerferien an:

  • 03.-05. Mai 2019
  • 05.-09. August 2019 (XXL)
  • 27.-29. September 2019
  • 15.-17. November 2019

Für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz ist eine Kostenübernahme durch Pflegekassen möglich.

Veranstaltungsflyer

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Fachliche Positionen des Dialogforums Pflegekinderhilfe zu Pflegekindern mit Behinderungen

Posted on April 3, 2019. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoIm Rahmen des Dialogforums Pflegekinderhilfe wurden mit einer Vielzahl von Akteur*innen aus der Pflegekinderhilfe in 2019 Papiere zu zentralen Fragestellungen und Handlungsbedarfen für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe veröffentlicht. Eines bezieht sich auf die Situation von Pflegekindern mit Behinderung.

Auch für junge Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die kurz- oder längerfristig nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, muss die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Dazu bedarf es neben einer transparenten und eindeutigen Zuständigkeit in der Sozialgesetzgebung und weiteren rechtlichen Vorgaben auch einer Reihe von fachlichen Entwicklungen.

Das Papier, verfasst und erstellt von Diana Eschelbach, bündelt die Erkenntnisse und Themenfelds „Pflegekinder mit Behinderung“, die aus Fachgesprächen, Expertisen und Expert*innenrunden hervorgingen, und legt einen Überblick der bestehenden Handlungsbedarfe dar.

Erklärtes Ziel einer Weiterentwicklung auch der Pflegekinderhilfe ist die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen – auch diejenigen mit Teilhabebedarf:

  • Übergänge in andere Sozialleistungs- oder sonstige Unterstützungssysteme müssen in Kooperation mit den jeweiligen Trägern vorbereitet und begleitet werden.
  • Die Bedeutung der leiblichen Eltern muss anerkannt und sie müssen angemessen am Hilfeprozess beteiligt werden.
  • Pflegekinder mit Behinderungen haben einen Anspruch auf individuelle Leistungen in Bezug auf Pflege, Erziehung, Teilhabe, Bildung und Erwachsenwerden, der festgeschrieben und in der Praxis umgesetzt werden muss.
  • Pflegeverhältnisse müssen finanziell ausreichend ausgestattet sein, um die Bedarfe der Pflegekinder zu decken; Pflegepersonen brauchen eine soziale Absicherung, gerade wenn sie Pflegekinder mit Behinderungen betreuen.
  • Pflegeeltern müssen qualifiziert beraten und unterstützt werden, auch durch die Gewährung zusätzlicher Hilfen, und darüber hinaus Entlastungsangebote wahrnehmen können.
  • Es braucht qualifizierte Fachdienste, die Pflegeeltern gut vorbereiten und beraten sowie Pflegeverhältnisse professionell begleiten können.

zu Pflegekinder mit Behinderung – Fachliche Positionen des Dialogforums Pflegekinderhilfe (2019)

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Rechtsanspruch Leaving Care – Positionspapier des Dialogforum Pflegekinderhilfe

Posted on April 2, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoDas neue Positionspapier des Dialogforum Pflegekinderhilfe „Rechtsanspruch Leaving Care“ fordert die Schaffung eines eigenen Rechtstatbestands „Leaving Care“ ein, der die Übergangssituation und den regelhaft mit ihr verbundenen Unterstützungsbedarf von jungen Volljährigen anerkennt.

Die Diskussionen und Arbeitspapiere im Dialogforum Pflegekinderhilfe haben herausgestellt, dass die Übergänge ins Erwachsenenalter und der Alltag junger Volljähriger, die in Pflegefamilien (für einen Teil) ihrer Kindheit und/oder Jugend aufgewachsen sind, in der Fachdebatte um die Pflegekinderhilfe bisher noch zu wenig beachtet wurden. „Leaving Care“ stellt eine grundlegende Herausforderung auch für die Pflegefamilien und Infrastrukturen der Vollzeitpflege und darüber hinaus dar, die auch in Bezug auf die Weiterentwicklung des SGB VIII stärker öffentlich akzentuiert werden muss.

Das Diskussionspapier möchte hier einen ersten Vorschlag zur Formulierung eines Rechtstatbestands „Leaving Care“ zur Diskussion stellen.

zum Positionspaper des Dialogforum Pflegekinderhilfe „Rechtsanspruch Leaving Care“

Alle Infos zum Dialogforum Pflegekinderhilfe, Broschüren und Positionspapiere unter www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de

Quelle: ForE-Online 03-2019 vom 02.04.2019

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Berliner Erklärung: Rechtsanspruch „Leaving Care“

Posted on April 2, 2019. Filed under: Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoIn einer sogenannten Berliner Erklärung fordert das Bündnis aus Care Leaver Verein e.V., Internationaler Gesellschaft für erzieherische Hilfen und dem Institut Sozial- und Organisationspödagogik der Universität Hildesheim einen verpflichtenden Rechts- und Leistungsanspruch „Leaving Care“.
Care Leaver in Deutschland brauchen – wie in anderen Ländern – einen eigenen Rechtsanspruch „Leaving Care“, damit ihre Rechtsposition im Übergang ins Erwachsenenleben in der Jugendhilfe gestärkt und die Übergangsbegleitung auf breiter Basis weiterentwickelt wird.

Im Rahmen der Fachtagung „Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“, die am 18.03.2019 in Berlin stattfand und bei der zentrale Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Gut Begleitet ins Erwachsenenleben“ vorgestellt wurden, haben der Care Leaver Verein, die IGfH sowie die Universität Hildesheim ihre sogenannte Berliner Erklärung gemeinsam mit den Teilnehmer_innen in die Öffentlichkeit gegeben. Die Berliner Erklärung beinhaltet Erläuterungen und Forderungen zu den zu folgenden zentralen Punkten:

  • § 41 Hilfen nach 18 – vom Soll zum Muss!
  • § 36 Zuständig bleiben!
  • § 8 / 9 Beteiligung & Selbstorganisation stärken!
  • § 44 / 45 Übergangskonzepte & Coming back verankern!
  • § 92 Kostenheranziehung abschaffen!

Begleitung, Ausbildung und Wohnraum gilt es für junge Menschen im Übergang abzusichern!

zur Berliner Erklärung

Die Dokumentation zum Fachtag „Gut Begleitet ins Erwachsenenleben“ finden Sie in Kürze unter www.uebergangsstrukturen-careleaver.de

Quelle: ForE-Online 03-2019 vom 02.04.2019

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PFAD Kidsfreizeit „Jäger und Sammler – ein Team“ vom 21.-26.07. in Trippstadt

Posted on April 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit dem PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. vom 21.-26.07.2019 eine Kidsfreizeit zum Thema „Jäger und Sammler – ein Team“ an.

Die sechstägige Freizeit für Kinder im Alter von ca. 7 bis 11 Jahren findet im Gemeinschaftszentrum Trippstadt mit nahem Wald und einem kleinen See mit Möglichkeiten für viele abenteuerliche Erlebnisse statt.

Kinder mit besonderem Förderbedarf können Gemeinschaft bei Spiel und Spaß erfahren. Eine Belegung von zwei Kindern pro Zimmer und ein Betreuungsschlüssel von 2 zu 1 werden dies ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 20.05.2019.

zum Veranstaltungsflyer

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Findeling – SHG für adoptierte Erwachsene in Hamburg

Posted on März 31, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoKISS Hamburg, die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg, bieten eine Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene an.

Diese Gruppe soll adoptierten Erwachsenen einen geschützten Raum anbieten, um sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.

nähere Informationen

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SWR berichtet: „Schwerer Start in eigenständiges Leben“

Posted on März 25, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDie SWR-Fernsehsendung Landesschau Rheinland-Pfalz berichtet am 25.03.2019 zum Thema Kostenheranziehung von Pflegekindern von einem konkreten Fall:

Christoph Ries ist bei einer Pflegefamilie im rheinhessischen Ockenheim aufgewachsen. Seine Pflegeeltern haben dafür Geld vom Staat bekommen. Während seiner Ausbildung zum Maler musste Christoph als Ausgleich drei Viertel seines Gehaltes an das Jugendamt abtreten.

zum Videobeitrag (3:43 min).

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Jugendschutz in Leichter Sprache

Posted on März 16, 2019. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logo»Ab welchem Alter darf ich Bier trinken?« »Darf ich E-Zigaretten rauchen?« »Ist der Film für 12-Jährige freigegeben?« »Wie lange darf ich in eine Disco und wer darf mich begleiten?«

Dies sind Fragen, die sich Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene stellen. Erwachsene müssen dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht mit entwicklungsbeeinträchtigenden oder gar jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden und ihre physische und psychische Gesundheit nicht beeinträchtigt werden.

Das Jugendschutzgesetz regelt den Umgang mit diesen Gefährdungen, zum Beispiel durch Bestimmungen für die Abgabe von Alkohol oder Tabak. Die Diskussion um Inklusion – auch in der Kinder- und Jugendhilfe – hat dazu geführt, dass Publikationen und Homepages vor dem Hintergrund der so genannten »Leichten Sprache« in den Blick genommen werden. Durch Leichte Sprache sollen Menschen mit Beeinträchtigung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden wurde im vorliegenden Dossier das Thema Jugendschutz in die so genannte »Leichte Sprache« übersetzt. Das Dossier richtet sich vor allem an Menschen mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus wurde das Dossier für alle Menschen erstellt, die verständlicher Informationen zum Jugendschutz bedürfen.

Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrerinnen und Lehrern an Förderschulen, die mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bietet das Dossier einen guten Einstieg in das Thema Jugendschutz. Aber auch Eltern mit Beeinträchtigungen oder Kinder mit einer geistigen Behinderung oder Lern-Behinderung, können darüber in einen Dialog treten. Hierzu bietet sich das Plakat im Innenteil des Dossiers an. Es kann z.B. im Gemeinschaftsraum oder Klassenraum als Kommunikationspunkt das Sprechen über das »Jugendschutzgesetz« und die einzelnen Jugendgefährdungen befördern.

Das Dossier »Jugendschutz in Leichter Sprache« ist in Zusammenarbeit zwischen der Bundesarbeits-gemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. erarbeitet und geprüft worden. Abgerundet wird es durch grundlegende Informationen und Hinweise auf Literatur, Studien sowie Ansprechpartner/-innen.

Download PDF-Datei Dossier »Jugendschutz in Leichter Sprache«

zur Bestellung

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PFAD Kidsfreizeit „Jäger und Sammler – ein Team“ vom 21.-26.07. in Trippstadt

Posted on März 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit dem PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. vom 21.-26.07.2019 eine Kidsfreizeit zum Thema „Jäger und Sammler – ein Team“ an.

Die sechstägige Freizeit für Kinder im Alter von ca. 7 bis 11 Jahren findet im Gemeinschaftszentrum Trippstadt mit nahem Wald und einem kleinen See mit Möglichkeiten für viele abenteuerliche Erlebnisse statt.

Kinder mit besonderem Förderbedarf können Gemeinschaft bei Spiel und Spaß erfahren. Eine Belegung von zwei Kindern pro Zimmer und ein Betreuungsschlüssel von 2 zu 1 werden dies ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 20.05.2019.

Veranstaltungsflyer

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ElternWissen: Alkohol, Cannabis und Co.

Posted on Februar 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logo„Warum konsumieren Jugendliche Alkohol, Tabak oder andere Drogen? Wie kann ich mein Kind vor Suchtgefahren schützen? Was kann ich tun, wenn mein Kind Suchtmittel konsumiert?“

Solche und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Eltern im Laufe der Jugend ihrer Kinder. Die Broschüre »Alkohol, Cannabis und Co.« aus der Schriftenreihe ElternWissen des AGJ-Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. bietet Hilfestellungen auf dem Weg, Antworten zu finden und diese im Familienalltag umzusetzen.

Diese Broschüre ist, wie auch alle anderen bisher erschienenen Ausgaben, digital verfügbar unter: https://www.agj-freiburg.de/kinder-jugendschutz/elternwissen

Sie können die Printversion bestellen, u.a. per E-Mail an jugendschutz@agj-freiburg.de

Quelle: Pressemeldung des AGJ-Fachverbands für Prävention und Rehabilitation, Freiburg vom 25.02.2019

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PFAD Kidsfreizeit „Piraten“ vom 29.05.-02.06. in Butjadingen-Burhaversiel

Posted on Februar 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit Freunde der Kinder e.V. vom 29.05..-02.06.2019 in Butjadingen-Burhaversiel eine „Piraten„-Freizeit für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren an.

Pflege- und Adoptivkinder verbringen unter der Leitung von Edda Jacobs und Manfred Deege gemeinsam fünf Tage an der Nordsee. Ein großes Freizeitangebot in der nahen Umgebung, wie Wattwanderungen, Radtouren, Kutschfahrten und Schiffsausflüge zu den Seehundbänken garantieren viele Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.

Anfragen richten Sie bitte direkt an Freunde der Kinder: info@freunde-der-kinder.de

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Kleine Anfrage der FDP zur Heranziehung von Pflegekindern als Leistungsberechtigte durch einen Kostenbeitrag

Posted on Februar 19, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie FDP-Bundestagsfraktion richtete am 04.01.2019 eine sog. Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema „Heranziehung von Pflegekindern als Leistungsberechtigte durch einen Kostenbeitrag“.

In der Antwort der Bundesregierung vom 21.01.2019 wird in Aussicht gestellt, dass beim derzeitigen Prozess der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferecht auf der Basis des KJSG auch über einen angemessenenen Umfang der Kostenbeteiligung junger Menschen in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Heimerziehung diskutiert werden wird:

„Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob die Ausnahmeregelungen zur Kostenheranziehung im geltenden Recht dem Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe hinreichend Rechnung tragen. Es ist auch Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, junge Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und sie zu einem eigenständigen, selbstverantwortlichen Leben zu erziehen und zu motivieren. Mit der Aufnahme einer Ausbildung oder einer anderen Tätigkeiten, wie z. B. Zeitungsaustragen oder eines Ferienjobs, lernen junge Menschen, Eigenverantwortung für sich und die eigene Zukunft zu übernehmen. Die Kostenheranziehung soll der Motivation junger Menschen, eine solche Tätigkeit zu beginnen, nicht entgegenstehen.“ 

Im Artikel „FDP kritisiert, dass jobbende Pflegekinder einen Teil ihres Gehalts abführen müssen“ im Handelsblatt vom 19.02.2019 fordert FDP-Fraktionsvize Katja Suding die Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern.

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Bericht zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland vorgelegt

Posted on Februar 13, 2019. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoAm. 13. Februar 2019 hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey dem Bundeskabinett den Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes, auch bekannt als sogenannte „UN-Kinderrechtskonvention“ von 1989, vorgelegt. Das Kabinett beschloss den Bericht, der über die wichtigsten Entwicklungen bezüglich der Stärkung der Kinderrechte in Deutschland seit 2014 informiert.

Dr. Franziska Giffey: „Unser Anspruch ist, zu einem der kinderfreundlichsten Länder Europas zu werden. Der Bericht zeigt, dass Deutschland auf einem guten Weg ist. In den letzten Jahren haben wir dazu die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den verschiedensten Bereichen gestärkt. So haben wir beim Schutz vor sexueller Gewalt und Ausbeutung Verbesserungen erreicht – im Strafrecht, im Strafverfahren und bei der Beratung und Unterstützung von Kindern. Und es werden auch die Interessen von Kindern inzwischen stärker berücksichtigt, wenn es in Gerichtsverfahren um die Trennung der Eltern und die Belange der Kinder geht. Wir tun aber noch mehr. Mit dem Gute-KiTa-Gesetz verbessern wir die Qualität der Kindertagesbetreuung und mit dem Starke-Familien-Gesetz gehen wir gegen Kinderarmut vor. Als nächsten Schritt werden wir die Kinderrechte im Grundgesetz verankern.“

Mit dem Fünften und Sechsten Staatenbericht werden zwei Berichtszeiträume zusammengefasst. Auf insgesamt mehr als 400 Seiten geht es unter anderem um die Umsetzung von zwei Fakultativprotokollen zur Kinderrechtskonvention. Im Vordergrund stehen hier das Verbot der Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten sowie das Verbot von Menschenhandel mit Minderjährigen und der sexuellen Ausbeutung von Kindern.

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben

Zum ersten Mal wurden vor der Erstellung des Staatenberichts die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen direkt mit einbezogen. Dazu wurden repräsentative Studien, in denen Kinder und Jugendliche befragt wurden, ausgewertet und zusätzliche Befragungen von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Auch die Bundesländer wurden an der Erstellung des Staatenberichts beteiligt. Zudem konnten Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft Stellungnahmen im Berichtsverfahren abgeben.

Der Staatenbericht beinhaltet eine umfangreiche Datensammlung. Diese fasst die wichtigsten Statistiken und Erhebungen mit Bezug auf die Situation von Kindern in Deutschland und die Umsetzung ihrer Rechte zusammen.

Damit sich auch Kinder gut informieren können, wie ihre Rechte in unserem Land umgesetzt werden, wird es im April auch eine für Kinder geeignete Fassung des Staatenberichts geben.

Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt für alle Kinder unter 18 Jahren und besteht aus insgesamt 54 Artikeln. Basis der Konvention sind vier Grundprinzipien: das Diskriminierungsverbot, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung, das Beteiligungsrecht und der Vorrang des Kindeswohls.

In Deutschland gilt die Kinderrechtskonvention seit 1992. Damit hat Deutschland sich verpflichtet, dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes, kurz Kinderrechteausschuss, gemäß Artikel 44 regelmäßig Berichte über die Umsetzung der Kinderrechte und die dabei erzielten Fortschritte vorzulegen.

Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 13.02.2019

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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„Handysektor“ erklärt AGB von WhatsApp, Instagram und Snapchat

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoNutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen in Apps und Onlinediensten sind fast immer lang, kompliziert formuliert und schwer verständlich. Gerade junge Nutzer werfen deshalb nur selten einen Blick hinein und haben kaum eine Chance, die komplexen Inhalte zu verstehen.

Handysektor hilft und stellt die wichtigsten Aspekte der Nutzungsbedingungen populärer Apps im neuen Material »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« vor. Was vielen Nutzern nicht immer bewusst zu sein scheint: Geschäftsbedingungen zuzustimmen bedeutet, mit App- und Dienste-Anbietern ein verbindliches Vertragsverhältnis einzugehen und möglicherweise eine Erlaubnis zu weitreichender Datenverarbeitung zu geben. Mit dem neuen Material will Handysektor Nutzern dabei helfen, mehr über ihre Lieblings-Apps zu lernen und sie kritischer bewerten zu können. Die ersten drei Ausgaben der Reihe widmen sich dabei den gerade bei Jugendlichen sehr beliebten Kommunikations-Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat. Keiner der drei Dienste kommt ohne Erhebung von privaten Daten (z.B. Handynummer oder E-Mail-Adresse) aus. Insbesondere WhatsApp und Instagram geben als Tochterunternehmen von Facebook auch Daten innerhalb des Konzerns weiter. Zudem nutzen Instagram und Snapchat private Daten auch für Werbezwecke. Besonders problematisch ist das bei sehr jungen Nutzern, denn das Mindestalter der Nutzer wird in keinem der Dienste effektiv kontrolliert.

Die drei Materialien der Reihe »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« zu den Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat stehen interessierten Nutzern auf Handysektor kostenfrei zum Download und zur Bestellung in gedruckter Form zur Verfügung.
Download und Bestellung: https://www.handysektor.de/mediathek/nutzungsbedingungen-kurzgefasst/

Der Handysektor ist eine unabhängige Anlaufstelle für den digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Sie unterstützen Jugendliche bei Fragen oder Problemen mit digitalen Medien. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die mecodia GmbH ist mit der Projektleitung beauftragt.

Quelle: Pressemeldung der Landesanstalt für Medien NRW vom 30.01.2019

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Neue FASD-Peergroup für Jugendliche in Köln ab Februar 2019

Posted on Januar 29, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoWenn für Jugendliche mit FASD die Luft dünner wird … in der Schule, bei Freunden, in der Nachbarschaft, wenn Ausgrenzungen massiver werden, sie aber mithalten wollen: Das neue Kölner Gruppenangebot „FASD-Teens“ begleitet und unterstützt Jugendliche mit FASD ab 14 Jahren in dieser bewegten Phase.

Ziel des Gruppenangebotes ist es, einen guten Übergang ins Erwachsenenleben zu gestalten: autonom, selbstbestimmt und vernetzt – soweit möglich und unterstützt soweit nötig. Und damit positive Erlebnisse und Spaß nicht zu kurz kommen, wird es außerdem spannende erlebnispädagogische Angebote geben.

Die Gruppe startet am 8. Februar mit monatlichen Treffen. Vorgespräch und Anmeldung unbedingt erforderlich.

nähere Informationen

Quelle: Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

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PFAD Programm 2019 im Raum Werra-Meissner-Kreis, Kassel Stadt und Land

Posted on Januar 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoEin umfangreiches Angebot für Pflege- und Adoptivfamilien bietet die PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien Werra-Meissner-Kreis,
Kassel Stadt und Land e.V. auch für 2019:

  • Seminare und Gesprächsgruppen
    • Regelmäßige Gesprächsgruppen und „Stammtischtreffen“
    • Gruppensupervision „Alltagsbewältigung in der Familie“
  • Freizeitangebote für Kids
    • Gleisarbeiten: Jugendliche ab 12 Jahre planen, organisieren und setzen  eigene Projekte im Kulturbahnhof Kassel um
    • Die kleinen Raumforscher: Monatliche, kreative Angebote für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in der Raumstation in Kassel
    • Reiterfreizeit: vom 13.-18.04.2019 für Mädchen und Jungen auf dem Reiterhof in Dankerode

alle Termine

Nähere Informationen erhält man von Margaret Buhle (Werra-Meissner-Kreis) und Reinhild Ewald (Raum Kassel).

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Ratgeber „18 werden mit Behinderung – Was ändert sich bei Volljährigkeit?“ wurde aktualisiert

Posted on Januar 24, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoDer Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. hat den Ratgeber „18 werden mit Behinderung – Was ändert sich bei Volljährigkeit?“ auf den neuesten Stand gebracht. Die 76-seitige Broschüre berücksichtigt jetzt den aktuellen Rechtsstand von Januar 2019 und gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten behinderte Menschen mit Erreichen der Volljährigkeit haben.

Ein besonderes Augenmerk wird bereits jetzt auf wichtige Änderungen gerichtet, die sich durch das BTHG zum 01.01.2020 ergeben werden. Ab diesem Zeitpunkt werden die Einkommens- und Vermögensgrenzen für Leistungen der Eingliederungshilfe deutlich angehoben und bei den stationären Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung kommt es zu einem grundlegenden Systemwechsel.

Die Broschüre steht auf der Seite des bvkm zum Download bereit oder kann für 1.- € bestellt werden.

Quelle: bvkm + Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

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„Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“ am 18.03. in Berlin

Posted on Januar 18, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDer Fachtag „Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“ des Projekts „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“ wird am 18.03.2019 in Berlin von der IGfH und der Universität Hildesheim ausgerichtet.

Die Lebenssituation sogenannter Care Leaver – junger Menschen, die in der Vollzeitpflege oder Heimerziehung aufgewachsen sind – wird seit einigen Jahren verstärkt öffentlich diskutiert. Obwohl deren besondere Herausforderungen im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben wahrgenommen werden, haben sich die Rahmenbedingungen beim Verlassen der stationären Hilfen bisher nur punktuell verbessert.

Der Fachtag widmet sich daher der Frage nach notwendigen kommunalen Infrastrukturen sowie rechtlichen Voraussetzungen, um Care Leaver bestmöglich auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu unterstützen.

Care Leaver und Interessierte aus Fachpraxis und Wissenschaft sind eingeladen, kommunale Bedingungen und notwendige bundeseinheitliche Regelungen für den Übergang aus stationären Erziehungshilfen zu diskutieren.

Die Teilnahme ist für Care Leaver kostenlos. Eine Unterstützung bei den Reise- und Unterkunftskosten ist möglich.

nähere Informationen

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Schwerpunktkuren für Adoptiv- und Pflegefamilien im Bayer. Wald

Posted on Januar 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 13.03.2019 und 24.04.2019 starten die nächsten Durchgänge der Schwerpunktkuren für Adoptiv- und Pflegefamilien (mit Kindern ab dem vollendeten 3. Lebensjahr) an der Klinik Am Kurpark in Grafenau im Bayerischen Wald.

Gerade auf psychosozialer und emotionaler Ebene sind Adoptiv- und Pflegefamilien besonderen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere der Umgang mit Kindern, die in frühester Kindheit durch Bindungsverluste oder Gewalt traumatisiert waren, sowie der Umgang mit älteren Kindern, bei denen zu pubertätsspezifischen Problemen noch Identifikationsschwierigkeiten kommen, fordern diese Eltern besonders heraus.

Wichtige Inhalte der Schwerpunktkur sind:

  • Bindungsentwicklung bei Adoptiv- und Pflegekindern
    Problematik eigene Kinder und Adoptiv- bzw. Pflegekinder; Suche nach der eigenen Identität; Kontakt zu leiblichen Eltern; Hilfestellung bei Umgang mit Problemfeldern; Erarbeitung neuer Perspektiven.
  • Erziehung
    Darstellung des Erziehungsalltags; Vermeidung uneffektiver Auseinandersetzungen; Strategien für elterliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit; Umgang mit Auffälligkeiten, Vertrauensdefiziten und früheren Verhaltenserfahrungen; Entwicklung von Lösungsstrategien.
  • Hilfe zur Selbsthilfe
    Kommunikation und Austausch mit anderen Müttern/Vätern.

nähere Informationen

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Workshop mit Jugendlichen, die mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in Jugendhilfe/Psychiatrie Erfahrung gemacht haben

Posted on Januar 17, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. (KJRV) aus Dresden startet mit Mitteln von Aktion Mensch ein neues Projekt. Mit ehemals von geschlossener Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen Betroffenen soll eine Broschüre erstellt werden, die zu Rechten Auskunft gibt, die junge Menschen im Kontext von geschlossener Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen sowie grundsätzlich bei Maßnahmen nach 1631 b BGB haben (weitere Informationen zum Projekt).

Mit einem Aufruf zum Mitmachen richtet sich der KJRV direkt an betroffene junge Menschen:

  • Gesucht werden bundesweit junge Menschen, die mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in Jugendhilfe/Psychiatrie Erfahrung haben und bereit sind, diese Erfahrungen weiterzugeben.
  • Der KJRV lädt ehemals betroffene junge Menschen nach Berlin ein, um an zwei Wochenenden im Februar (08.-10.02.) und im April (nach gemeinsamer Vereinbarung) 2019 gemeinsam mit ihnen über ihre Erfahrungen mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Jugendhilfe und der Psychiatrie zu sprechen.
  • Es entstehen keine Kosten! Unterbringung im Hostel, Vollverpflegung, Fahrtkosten nach Berlin und zurück und Freizeitaktivitäten werden übernommen.

zur Anmeldung

Aus diesem Erfahrungsaustausch soll eine Broschüre entwickelt werden, die für andere Jugendliche eine Hilfe sein kann, wenn sie geschlossen untergebracht werden sollen. Ziel ist es, dass junge Menschen ihre Rechte kennen und auch wissen, was es bedeutet, gegen den eigenen Willen untergebracht zu werden oder wenn Rechte genommen werden.

Ansprechpartner ist Björn Redmann, redmann@jugendhilferechtsverein.de.

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Regelmäßige Treffen der Selbsthilfegruppe »Adoptiert! Erwachsene Adoptierte« in Berlin

Posted on Januar 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Selbsthilfegruppe »Adoptiert! Erwachsene Adoptiere« trifft sich auch 2019 an jedem ersten (werktags-) Montag im Monat (7.1., 4.2., 11.3., 1.4., 6.5., 3.6., 1.7., 5.8., 2.9., 7.10., 4.11. und 2.12.) im Gruppenraum der Caritas, Adoptionsdienst Berlin, Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin um 19 Uhr.

Alle erwachsenen Adoptierten sind herzlich dazu eingeladen.
Kontakt: Selbsthilfegruppe_Adoptiert@web.de

Informationsflyer

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iCanDo-Reisen 2019 – Ferienbetreuung für Kinder aus Erziehungsstellen, Adoptiv- und Pflegefamilien

Posted on Januar 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logologo_gelbWildfang e.V. bietet auch 2019 wieder zahlreiche Wochenend- und Ferienfahrten an für Kinder und Jugendliche, die ein wenig mehr Betreuung benötigen.

Die Ferienangebote finden ganzjährig und in mehreren Bundesländern sowie auch im Ausland statt.

nähere Informationen

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Abenteuercamp in Wilhelmsaue vom 17.07. bis 31.07.2019

Posted on Januar 13, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAuch in diesem Jahr bietet Dipl.-Sozialpädagoge Ivo Stephan wieder ein Abenteuercamp in Wilhelmsaue / Brandenburg vom 17.07. bis 31.07.2019 an. Angesprochen sind abenteuerlustige Kinder und Jugendliche, die hier eine aufregende und entspannende Zeit miteinander verbringen möchten.

Die Kosten belaufen sich in diesem Jahr auf 90.-€ / Tag. Kranken- bzw. Pflegekassen übernehmen die Kosten bei diagnostiziertem Bedarf. Sofern Ihr Kind noch keine Pflegestufe hat, informieren Sie sich bitte vorab bei Ihren Leistungsträgern.

Anmeldungen sind ab sofort unter möglich. Es stehen noch 7 Plätze zur Verfügung.

Die Konzeption kann bei Bedarf angefordert werden. Für weitere Fragen und Informationen steht Herr Stephan telefonisch und via E-Mail zur Verfügung:

Tel.: 033475 – 576303 oder 01520 – 1439697
Mail: farm-no16@hotmail.com

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Neues FASD-Zentrum in München geplant

Posted on Januar 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Ärzte Zeitung online berichtet im Artikel „720.000 Euro Förderung für Prävention“ am 09.01.2019, dass in München ein Kompetenzzentrum für Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gebaut wird. Es soll die Prävention von und die Versorgung bei Schäden von Kindern wegen Alkoholkonsums in der Schwangerschaft verbessern.

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Podcast: Spurensuche im Netz

Posted on Januar 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke | Schlagwörter: , |

logoDeutschlandfunk Nova sendete im Dezember im Podcast „Ab 21“ (27.13 min) einen Beitrag über die Spurensuche im Netz: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/auf-der-suche

Caroline aus Hamburg hat ihren Vater auf Facebook gesucht – und gefunden. Die beiden haben sich per Chat kennengelernt, bis der Kontakt wieder abbrach. In diesem Podcast wird erklärt, wie man jemanden findet, auch wenn man nur wenige Anhaltspunkte hat. Der erste Weg ist, wie bei Caroline, über Social Media. Wenn das aber nicht klappt, können Profis wie Susanne Panter von der Herkunftsberatung, einem internationalen Personensuchdienst, helfen.

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Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen – Junge Kinder und Medien“ jetzt auch per Streaming

Posted on Dezember 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoDer Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen – Junge Kinder und Medien“ ist ab sofort auch per Streaming erhältlich: https://vimeo.com/ondemand/bilderbuchundtouchscreen

„Mit Bilderbuch und Touchscreen“ gibt mit dokumentarischen Beobachtungen, Interviews und Trickfilmsequenzen praktische Anregungen, wie ein gesundes Aufwachsen mit Medien gelingen kann. Ziel ist es, Familien mit jungen Kindern einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu ermöglichen und aufzuzeigen, wie die Chancen digitaler Medien genutzt und wie Kinder vor schädigenden Einflüssen geschützt werden können. Stichworte sind unter anderem „Gemeinsam schauen“, „Verarbeitung fördern“, „Regeln aushandeln“ und „Medien kreativ nutzen“.
Der Film von Anja Hansmann und Susanne Richter (libellefilm Berlin) entstand im Auftrag der Deutschen Liga für das Kind. Der Film ist auch als DVD erhältlich unter: www.fruehe-kindheit-online.de

Quelle: Deutsche Liga für das Kind vom 20.12.2018

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Einladung ins Theater: KulturZeit für Pflege- und Adoptivfamilien

Posted on Dezember 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoKulturZeit lädt Pflege- und Adoptiveltern und ihre Kinder zu einer gemeinsamen Reise durchs Theater ein!

Am Samstag, den 26.01.2019, besuchen können sie das Stück Robinson Crusoe (10+) im Theater an der Parkaue in Berlin-Lichtenberg besuchen.

Im Vorfeld kann man in einer Familienführung hinter die Kulissen des Hauses blicken. Im Anschluss an die Vorstellung können die Zuschauer die Schauspieler mit Fragen löchern, bevor sie den Abend bei Buffet und Getränken gemeinsam ausklingen lassen. Das Programm beginnt um 14:30 Uhr und endet um 19:30 Uhr.

Anmeldungen per E-Mail bis zum 10.01.2019 an Kulturzeit@kmm-hamburg.de.
Schnell sein lohnt sich, die Karten sind leider begrenzt. Sämtliche Kosten werden von der Gemeinnützigen Gesellschaft EmMi LuebesKind übernommen.

nähere Informationen

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Bei digitalem Spielzeug auf Datenschutz achten

Posted on Dezember 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoViele Kinder wünschen sich zu Weihnachten Smart Toys mit WLAN, GPS und Bluetooth. Doch vernetztes Kinderspielzeug ist auch mit Risiken verbunden. SCHAU HIN!, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt, Geräte vor dem Kauf auf Alterstauglichkeit und Datenschutz zu prüfen.

Durch die Interaktion mit vernetzten Puppen oder das spielerische Programmieren von Robotern nutzen Kinder schon früh digitales Spielzeug. Hier gilt es für Eltern, aufmerksam zu bleiben. „Vernetzte Geräte können Risiken für Jugend- und Datenschutz bergen und sind für jüngere Kinder nicht geeignet. Am besten überlegen Eltern, ob internetfähiges Spielzeug überhaupt sinnvoll ist“, empfiehlt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Internetfähige Geräte sind generell erst ab zehn Jahren zu empfehlen, wenn die meisten Kinder schon genug Online-Erfahrung haben, Risiken kennen und wissen, wie sie ihre Daten schützen können.

Produkte vorher prüfen
„Elektronische Spielzeuge sollten auf das Spielverhalten des Kindes und dessen Bedürfnisse abgestimmt und einstellbar sein. Sonst sind die Aktionsmöglichkeiten sehr begrenzt und die Irritation beim Spielen groß. Einen echten Spielkameraden oder die Begleitung durch die Eltern können sie allemal nicht ersetzen“, so Langer. Wichtig ist, dass Eltern sich schon vor dem Kauf darüber informieren, ob der Anbieter Jugend- und Datenschutz bei seinen Spielzeugen einhält. Handhabung und Inhalte müssen zum Alter und der Medienerfahrung des Kindes passen. Vorgespeicherte Inhalte sollten sich entfernen und ergänzen lassen. Eine gute Orientierung bei der Auswahl passender Geräte und Software bieten Fachmagazine im Internet sowie renommierte Kindersoftwarepreise wie der Pädagogische Medienpreis.

Über die Apps informieren
Viele Smart Toys werden mithilfe von Apps über Smartphone oder Tablet gesteuert. Daher ist es wichtig, die Apps vor dem Kauf genau zu prüfen. Durch die Installation der App wird die Datenschutzerklärung des Herstellers automatisch akzeptiert. Informationen zu den Zugriffsrechten der jeweiligen Apps für Spiele lassen sich für Android-Geräte im Google Play Store vor dem Kauf des Spielzeugs prüfen. Bei Apple-Geräten lassen sich die Informationen in den Einstellungen des Geräts nach der Installation einsehen und wieder entziehen, Das gilt jedoch nicht für die Systemberechtigungen. Hilfreich sind hier auch Bewertungen anderer NutzerInnen. „Seriöse Hersteller stellen zudem Transparenz her und informieren schon auf den Verpackungen genau darüber, welche Daten wie genutzt werden“, erklärt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“.

Auf Datenschutz achten
Eltern können über die Datenschutzerklärung auch in Erfahrung bringen, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden. SCHAU HIN! rät Eltern, sich vorab umfassend zu informieren und die internetfähigen Smart Toys abzuschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Dann können keine Daten gesammelt werden. Kuscheltiere und Puppen, die mit Kindern kommunizieren, können fehleranfällig sein und von außen manipuliert werden. Über ungeschützte Funkverbindungen von Bluetooth oder WLAN können Fremde direkten Zugriff auf Kamera oder Mikrofon des Spielzeugs bekommen, das Kind ausspionieren oder mit ihm in Kontakt treten. Da das Spielzeug harmlos wirkt, können Kinder dazu verleitet werden, Geheimnisse zu verraten.

Wichtig ist, dass Kinder ihre Freizeit nicht zu einseitig gestalten und über unterschiedliche Beschäftigungen verschiedene Impulse erhalten. Deshalb sollten das Spielen im Freien, das Treffen mit Freunden, Sport oder die Hausaufgaben nicht zu kurz kommen.

SCHAU HIN! traf sich mit der Familienministerin Dr. Franziska Giffey, der Bloggerin Patricia Cammarata und dem YouTuber Fabian Siegismund im Computerspielemuseum, um über digitales Spielzeug zu Weihnachten und andere Fragen zum Thema Medienerziehung zu sprechen. Das Video finden Sie bei YouTube.

Unter www.schau-hin.info/weihnachten finden Eltern und Erziehende einen Wunschzettel-Check sowie weitere Informationen zum Umgang mit Games und anderen Mediengeschenken. Außerdem gibt es beim Adventskalender tolle Preise zu gewinnen.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

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„Erinnerungsbuch für Pflegekinder“ im Preis reduziert

Posted on Dezember 10, 2018. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. bietet seinen Ordner „Erinnerungsbuch für Pflegekinder“ wegen sehr leichten Transportschäden (leichte Druckstellen auf dem Ringbuch) preisreduziert an (solange Vorrat reicht):

20,50 € statt 24,50 € (zusätzlich Mengenrabatte)

Der liebevoll gestaltete, 24-seitige Ordner hilft Pflegekindern, Kindern in Erziehungsstellen und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ihre Erfahrungen zu ordnen und ihre spezielle Lebenssituation besser zu verstehen. Vergangenheit und Gegenwart können so besser miteinander verbunden werden.

nähere Informationen

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SZ zur Kostenheranziehung von Pflegekindern

Posted on Dezember 8, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Pflegekinder: 2,75 Euro Stundenlohn“ vom 08.12.2018 beschäftigt sich nun auch die Süddeutsche Zeitung mit dem Problem der Kostenheranziehung von Pflegekindern.

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Eine Lebensgeschichte: „Wie es ist, adoptiert zu sein“

Posted on November 24, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoFür das Projekt „Zeitung macht Schule“ schrieb Manuela einen Artikel über ihre Lebensgeschichte: „Wie es ist, adoptiert zu sein“, der am 23.11.2019 im Reutlinger General-Anzeiger veröffentlicht wurde:

„Manuela kommt aus Kolumbien. Als Kleinkind wurde sie von einer deutschen Familie adoptiert. Wie es ist, ein Adoptivkind zu sein, schildert sie in einer Art Tagebuch ihres Lebens.“

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Artikel: „Ärger und Klage in Rheinland-Pfalz: Pflegekinder müssen hohe Abgaben zahlen“

Posted on November 19, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: , |

logoDie Allgemeine Zeitung greift in ihrem Artikel „Ärger und Klage in Rheinland-Pfalz: Pflegekinder müssen hohe Abgaben zahlen“ das Thema Kostenheranziehung von Pflegekinder auf und schildert die Situation in Rheinland-Pfalz.

Interessant sind die von der Zeitung recherchierten Zahlen darüber, wie viel die Einnahmen durch das Einkommen von Pflegekindern einzelnen Kommunen einbringen, und die Schilderung, dass in solchen Fällen der Klageweg lohnend sein kann.

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„Was kostet die Welt? – Die erste eigene Wohnung“ Leitfaden für Jugendliche

Posted on November 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoSeit über 20 Jahren ist Matthias Otto in der stationärer Jugendhilfe in und um Berlin tätig. Einer seiner Schwerpunkte war die Verselbständigung von Jugendlichen. Nun hat er ein Informationsheft für Jugendliche zu diesem Thema ausgearbeitet.

Matthias Otto: „Ein großes Thema stellt schon immer der Übergang in eigenen Wohnraum und die einhergehende Lösung aus den Hilfekontexten dar. Hier herrscht nicht nur bei den Jugendlichen oft große Unsicherheit. Ich habe deshalb unter Nutzung meiner langjährigen Erfahrung ein Heftchen verfasst, dass einen Überblick über die Gesamtthematik bietet und die jungen Menschen direkt ansprechen soll, es ist also möglichst einfach und verständlich gehalten.“

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.matthiasotto.de/wkdw

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„Sendung mit der Maus“ erklärt kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen

Posted on November 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoDie Sendung mit der Maus widmete sich dem Thema kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen. In der MausSpezial-Sendung vom 14.10.2018 „Die unsichtbare Krankheit (ca. 30 min) wird kindgerecht erklärt, dass es auch Krankheiten gibt, die man Kindern nicht gleich ansieht und wie diese behandelt werden können.

Das Maus-Team vom WDR filmte in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie. Dort wird erklärt, wie der Alltag in einer Tagesklinik aussieht und wie man z.B. Angststörungen behandelt. Ziel der Sendung ist, über psychische Störungen kindgerecht aufzuklären sowie Ängste und Vorurteile abzubauen.

Zudem gibt die Sendungsseite noch weitere Infos und Hinweise, wo Kinder Hilfe finden können.

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SPIEGEL-Artikel: „Der Staat langt zu“

Posted on November 1, 2018. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDer SPIEGEL greift in seinem Artikel „Einkommen von Pflegekindern – Der Staat langt zu“ vom 01.11.2018 die vielfach kritisierte Regelung auf, wonach Pflegekinder aus 75 % ihres Einkommens von der Jugendhilfe zu ihrem eigenen Unterhalt herangezogen werden.

Der PFAD Bundesverband e.V. kritisiert zusätzlich, dass einige Jugendämter den Betrag falsch berechnen oder auch rechtswidrig den Pflegeeltern vom Unterhalt für das Kind abziehen.

siehe auch PFAD Fachinfo: Ausbildungsvergütung von Pflegekindern

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Volljährige Adoptiv- und Pflege“kinder“ für Online-Umfrage gesucht

Posted on Oktober 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoFür eine Fragebogenuntersuchung im Rahmen einer Masterarbeit zum Thema „Familienbeziehungen und -dynamiken“ werden noch TeilnehmerInnen gesucht, die in Pflege- und Adoptivfamilien aufgewachsen sind.

Sie richtet sich an ehemalige, mittlerweile bereits volljährige Adoptiv- und Pflege“kinder“, die mindestens einen Bruder oder eine Schwester (auch Halbgeschwister, Stiefgeschwister, Adoptivgeschwister, Pflegegeschwister) haben.

Die Umfrage wird bis Ende Dezember 2018 laufen

zur Online-Befragung (ca.20 min)

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„Klückskinder“ veröffentlicht „Mutmacher-Kalender 2019“ für Heim- und Pflegekinder

Posted on Oktober 30, 2018. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

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(Foto: Klückskinder)

Die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe zu unterstützen, die statistisch gesehen besonders schlechte Bildungschancen haben. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist der jährliche „Mutmacher-Kalender“. Die erfolgreichen Lebenswege von zwölf Heim- und Pflegekindern – darunter auch einige Prominente – zeigen, dass jedes Kind selbst gesteckte Ziele erreichen kann. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Kalenders zählen der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich sowie die Schauspielerin Janine Kunze, die das Vorwort geschrieben hat.

In Deutschland leben rund 160.000 Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe – also in Kinderheimen – oder bei Pflegefamilien. Bei aller Fürsorge wirkt sich dies negativ auf ihre Bildungschancen aus: Fast ein Drittel dieser jungen Menschen erreicht keinen Schulabschluss oder beendet keine Ausbildung. Dadurch fehlt ihnen die stabile Basis für eine erfolgreiche Teilhabe an Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

(Foto: Klückskinder)

Hier setzt die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ unter anderem mit ihrem jährlich erscheinenden „Mutmacher-Kalender“ an. Das Unternehmen möchte betroffenen Kindern und Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und ihnen dabei helfen, den individuellen Lebensweg erfolgreich zu gestalten. Dabei geht der Kalender weit über seichte „Kalendersprüche“ hinaus und wird bereits in vielen Einrichtungen zur inhaltlichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen genutzt.

Der Mutmacher-Kalender stellt in jedem Monat ein ehemaliges Heim- oder Pflegekind vor, das sich trotz aller Widrigkeiten im Leben durchgesetzt hat – darunter bekannte Persönlichkeiten wie Janine Kunze und Sven Gerich. „Wir erzählen die Geschichten von Menschen, die ihren persönlichen Weg gefunden haben und erfolgreich gegangen sind. Diese positiven Vorbilder begleiten Heim- und Pflegekinder durch das gesamte Jahr und ermutigen sie dazu, die eigenen beruflichen und privaten Ziele auch gegen Widerstände zu verfolgen“, erklärt Klückskinder-Gründerin Diana Klückmann.

Kalender-Vorwort von Schauspielerin Janine Kunze

Das Vorwort zum Kalender stammt in diesem Jahr von Schauspielerin Janine Kunze, die selbst als Pflegekind aufgewachsen ist und daher um die besonderen Herausforderungen weiß, denen sich die Kinder- und Jugendlichen stellen müssen.
Ziel von „Klückskinder“ ist es, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe einen Mutmacher-Kalender zukommen zu lassen, entsprechend Mut zu machen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Interessierte Einrichtungen sowie Pflegefamilien (und -verbände) können sich auf der Webseite von „Klückskinder“ für einen kostenlosen Mutmacher-Kalender 2019 eintragen. Zudem kann der Kalender käuflich über die Klückskinder-Webseite erworben werden.

Der Mutmacher-Kalender erreichte deutschlandweit bereits über 10.000 Kinder in rund 2.000 Einrichtungen. Um ihn noch breiter verteilen zu können, werden sogenannte Klücksbringer gesucht. Diese können sich auf der Webseite ein Kinderheim oder eine Pflegefamilie in ihrer Nähe aussuchen und beliebig viele Kalender sponsern. Eine Geldspende gegen eine Spendenbescheinigung ist unter dem Stichwort „Mutmacher-Kalender“ ebenfalls möglich.
Alle Informationen zur Unterstützung von „Klückskinder“ sind auf der Website www.klueckskinder.de aufgeführt.

 

Das Klückskinder-Team: Diana Klückmann und Sascha Mukherjee (Foto: Klückskinder)

Über Klückskinder
Basierend auf dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt die gemeinnützige UG Klückskinder ein systematisches Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Dabei bauen die Angebote aufeinander auf und ergeben in ihrer Verbundenheit ein Ganzes. Neben dem Kalender vermittelt Klückskinder „Perspektiven-Botschafter“, die im Rahmen von Workshops mit Kindern aus der stationären Jugendhilfe arbeiten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Mentorenprogramm für ihre Zielgruppe an. Im Rahmen des Unterstützungsaspekts bietet die „Klückskinder-Alliance“, ein Netzwerk aus starken Kooperationspartnern, die gemeinsam eine umfangreiche und qualitativ gute Unterstützung in wichtigen von Klückskinder definierten Lebensbereichen leisten.

 

Quelle: Pressemitteilung von Klückskinder vom 29.10.2018

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Frontal 21: „Pflegekinder müssen zahlen“

Posted on Oktober 24, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDas ZDF Magazin Frontal 21 griff in seiner Sendung vom 23.10. das Thema Kostenheranziehung von Pflegekindern auf.

Der Beitrag (7 min) „Pflegekinder müssen zahlen – Eigenes Einkommen wird angerechnet“ kann in der ZDF-Mediathek angesehen werden: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/pflegekinder-muessen-zahlen-100.html

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Neues Online-Angebot „Kinder- und Jugend-Filmportal“ nimmt Kinder- und Jugendkino in den Blick

Posted on Oktober 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDas Kinderkino hat an Quantität und Qualität gewonnen. Um seinem gewachsenen Stellenwert auch in der Fachpublizistik zu spiegeln und um die Sparte Kinderfilm in der Kritik angemessen zu berücksichtigen, startet das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) das neue Kinder- und Jugend-Filmportal: www.kinder-jugend-filmportal.de.

Fachleute, Filmschaffende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, aber auch Filmverleihe, Kinos und interessierte Leserinnen und Leser finden auf dem Kinder- und Jugend-Filmportal mehr als nur eine Sammlung „trockener“ Informationen: Hier versammeln sich lebendig geschriebene Filmbesprechungen, vielfältige Rubriken wie „Lieblingsfilme“, „im Fokus“ oder „Quergedacht“ , Hintergrundtexte und Berichte von Festivals, die zur Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendfilmen einladen. Das Portal will Anstöße geben und die ganze Bandbreite und Qualität der Sparte würdigen, denn neben den populären Unterhaltungsfilmen gibt es auch für das junge Publikum eine reiche Filmkunst, die nur Insider bisher auf dem Radar haben.

Das Kinder- und Jugend-Filmportal bereitet Debatten auf, die in der Kinder- und Jugendfilmszene geführt werden. Es vermittelt Einblicke und verschafft zugleich Überblick. Es gibt engagierten Akteuren Wissen an die Hand, das sie kaum woanders finden und es fördert ihre Vernetzung. Die Lobby für den Kinderfilm soll damit weiter gestärkt werden und der Fachszene ein Forum gegeben werden. In diesem Sinn Kinder- und Jugendfilm zu begleiten, zu kommentieren und dauerhaft zu stärken, war über 35 Jahre die Aufgabe der Zeitschrift „Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz“, in dessen Fußstapfen das neue Portal tritt.

„Nach wie vor gilt, dass der Kinder- und Jugendfilm in der Kritik unterrepräsentiert ist und kompetenter behandelt werden könnte.“, so Christian Exner, der die redaktionelle Arbeit des Portals im KJF steuert, dem Institut das zugleich für die Portale www.kinderfilmwelt.de und www.kinofilmwelt.de verantwortlich zeichnet, die sich direkt an das junge filminteressierte Publikum wenden.

Maßgebliche Unterstützer des Kinder- und Jugend-Filmportal sind das Kuratorium junger deutscher Film und der Förderverein deutscher Kinderfilm.
Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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