Netzwerke

Kinderrechte in die Verfassung aufnehmen – die Zeit dafür ist überfällig!

Posted on November 17, 2017. Filed under: Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoBerlin, 17. November 2017: Anlässlich des 28. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2017 fordert die National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention die Kinderrechte endlich in das Grundgesetz aufzunehmen. Die Abgeordneten des Bundestages und die Bundesregierung sollten die wiederholten Mahnungen des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes ernst nehmen. Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, bildet ein wichtiges Fundament für eine gute und generationengerechte Politik.
Die National Coalition begrüßt die Ankündigung des Landes Brandenburg, sich über den Bundesrat für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz einzusetzen.

„Zwar hat das Bundesverfassungsgericht längst anerkannt, dass Kinder Grundrechtsträger sind und die Wahrung ihrer grundlegenden Rechte sowohl vom Staat als auch von den Eltern erwarten können. Im Wortlaut des Grundgesetzes aber tauchen Kinder nur als Anhängsel ihrer Eltern, also als Objekte, auf. Daher ist nicht gewährleistet, dass die internationalen Kinderrechte in Deutschland in jedem Fall Anwendung finden“, sagt Prof. Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition.
Die National Coalition hat in einem Schreiben die an den Sondierungsgesprächen beteiligten Politikerinnen und Politiker aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz fester Bestandteil des Koalitionsvertrags wird. Die Zeit dafür ist überfällig.

Die Bemühungen scheinen jetzt Früchte zu tragen. Die Jamaika-Sondierer kündigten an, dass sie die Verankerung der Rechte von Kindern im Grundgesetz ausdrücklich in den Koalitionsvertrag aufnehmen wollen. Nun kommt es auf die Formulierung an: „Besonders wichtig ist die Verankerung des Kindeswohlvorrangs in der Verfassung. Damit wäre klar, dass bei allen Kinder betreffenden Entscheidungen die besten Interessen des Kindes vorrangig berücksichtigt werden müssen. Auch die Rechte auf Förderung und angemessene Beteiligung sollten in das Grundgesetz aufgenommen werden“, so Luise Pfütze, Sprecherin der National Coalition.

Die Auswirkungen auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen wären groß. Wenn Kinderrechte Bestandteil der Verfassung werden, dann würden bei Entscheidungen in Politik, Justiz und Verwaltung die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher angehört und berücksichtigt. Dies ist bei ungerecht verteilten Bildungschancen, der steigenden Kinderarmut und mangelnder Gesundheitsfürsorge weit mehr als nur ein wichtiges politisches Signal. Auch im Ausländer- und Asylrecht spielt das Kindeswohl immer noch nicht eine vorrangige Rolle. Kinder und Jugendliche, die nach ihrer Flucht dringend Unterstützung und Hilfe benötigen, haben nicht das gleiche Recht auf gesundheitliche Versorgung wie Kinder mit einem deutschen Pass. Auch die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte Personen unter 18 Jahren ist mit der Kinderrechtskonvention nicht vereinbar.

Die National Coalition Deutschland. Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (NC) – ist ein Zusammenschluss auf Bundesebene von 120 Organisationen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK). Sie setzt sich seit vielen Jahren nachdrücklich für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ein.

Weiterführende Links:
Bundestag Drucksache 234/17 (Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 6))
Hamburger Appell und Hintergrundpapier zu Kinderrechten ins Grundgesetz

KONTAKT: Prof. Dr. Jörg Maywald (Sprecher): Tel. 0178-533 90 65; Luise Pfütze (Sprecherin) Tel.: 0176-1260 61 15; Kirsten Schweder, Geschäftsstelle: Tel. 0163-68 63 480, Email: info@netzwerk-kinderrechte.de, Webseite: www.netzwerk-kinderrechte.de

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Film-Clip: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“

Posted on November 17, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoJunge Geflüchtete berichten in einem Kurzfilm von ihrem Alltag, ihren Gefühlen und dem Miteinander in einer Bremer Pflegefamilie. Der Film (7 Min.) ist erhältlich bei PiB – Pflegekinder in Bremen.

„Ich mag das Gefühl, wenn man in einer Familie lebt.“ Der junge Syrer Omad (17) ist diesem Grundgefühl auch nach der Flucht treu geblieben. „Alleine leben gefällt mir nicht.“ Als er im Jahr 2016 hörte, dass er in einer Pflegefamilie leben könnte, war seine Antwort schnell „ja“.

Von Omad und Maria, zwei von über 80 jungen Flüchtlingen, die seit 2015 zu einer Bremer Pflegefamilie zogen, handelt jetzt der Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Er kann über den Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen bestellt werden.

Das Ungewöhnlichste am Film: Die Jugendlichen haben ihn selbst gemacht, gemeinsam mit sechs anderen jungen Flüchtlingen von drei Kontinenten, die auch in Pflegefamilien leben. Gemeinsam haben sie das Drehbuch entwickelt, die Kamera geführt und Schneiden gelernt.

Fünf Monate hat das Projekt gedauert. Am Ende ist ein kurzes, aber beeindruckendes Dokument entstanden. Wer den Film sieht, wird jungen Flüchtlingen mit mehr Verständnis und Respekt begegnen. Denn sie zeigen sich, wie sie sind. Wenn beispielsweise Maria den Blick senkt und leise und nachdenklich sagt, was die neue Familie in Bremen und die in der afrikanischen Heimat gemeinsam haben, geht das unter die Haut. Der Verlust wird spürbar – wenn auch das Neue kostbar und der Lebensmut groß sind.

„Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ wurde vom Bremer Medienbüro vomhörensehen gemeinsam mit PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH produziert. Dies war möglich durch die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children Deutschland e. V. und private Spenden.
PiB wird den Film künftig für die Informationsarbeit einsetzen. „Trotz seiner Kürze fängt der Film wesentliche Aspekte ein, die für ein gutes Miteinander von jungen Menschen mit ihrer Pflegefamilie entscheidend sind“, sagte nach der Premiere PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „Er zeigt, welche große Bedeutung Pflegefamilien für geflüchtete Kinder und Jugendliche haben können.“

Hinweis:
Der Film kann auf http://www.pib-bremen.de/ueberuns angesehen werden. Eine Bestellung ist möglich. Erwünscht ist eine Spende an PiB: Stichwort „Kinder im Exil“, IBAN DE95 2905 0101 0001 6444 18, SWIFT-BIC SBREDE22 Sparkasse Bremen.

Kontakt:
Eva Rhode, Öffentlichkeitsarbeit
PiB-Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH
Tel.: 0421 / 95 88 20 40, E-Mail: e.rhode@pib-bremen.de

finanziert mit Unterstützung von

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„Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01. in Kassel

Posted on November 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. bietet Fachkräften der Sozialen Arbeit, aus dem Bereich der Kinder– und Jugendhilfe insbesondere im Pflegekinderwesen eine Weiterbildung über „Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01.2018 in Kassel an. Geboten werden eine Einführung und Grundlagen für die Anwendung und Koordinierung eines Familienrates, auch Familiengruppenkonferenz oder Sozial-Netzwerk-Konferenz.

Mit dem Verfahren wird Menschen, die ihnen ursprünglich gehörende Verantwortung für ihr Leben zurückgegeben oder belassen, und ein höchstmögliches Maß an Partizipation in der Entscheidungsfindung erreicht. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen steht an höchster Stelle. Bundesweit wird diese empowernde und kreiserweiternde Alternative in der Hilfeplanung für wichtige Entscheidungen genutzt.

Anmeldung sind noch bis zum 14.12.2017 möglich.

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Vorlesung „Partizipation in der Pflegefamilie“ am 14.12. an der Hochschule Hannover

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Henriette Katzenstein (DIJuF) am 14.12.2017 an der Hochschule Hannover zum Thema „Partizipation in der Pflegefamilie“ referieren.

Beteiligung ist vernünftig, ist leicht, jeder versteht das. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. So würde Brecht das sagen.

Wie können Fachkräfte des Pflegekinderdienstes Beteiligung der Kinder und Jugendlichen weiterentwickeln? So, dass sie zur Pflegefamilie passt, altersgerecht und so, dass sie „ankommt“. Denn Beteiligung ist nicht nur ein äußerer Prozess, nicht allein Teilnahme. Sie gelingt, wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligt fühlen. Dafür sind manche Stolpersteine zu überwinden: von Bedenken Kinder zu überfordern über Ressourcenfragen bis dazu, dass Jugendliche sich gar nicht einlassen wollen. Und welche Rolle spielen die Herkunftseltern, die Vomund_in und die Fachkraft des ASD bei der Beteiligung des Kindes?

In Beteiligungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind Geduld und Zähigkeit sind ebenso gefragt wie gute Ideen. Der Vortrag will Impulse dazu geben.

Weitere Beiträge sind „Careleaver aus Pflegefamilien“ (Careleaver-Kompetenzzentrum) und „Häuser für Pflegekinder“ (EmMi-LuebesKIND-Stiftung).

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Auch schwerstbehinderte Kinder haben ein Recht auf Familie: Der Fall Shaimaa in Hamburg

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDas Hamburger Abendblatt berichtet am 13.11.2017 im Artikel „Eltern kämpfen darum, behinderte Tochter zu Hause zu haben“ vom Fall der zweijährigen Shaimaa, die vom Jugendamt „überfallartig“ in eine stationäre Einrichtung gebracht wurde, obwohl ihre Bereitschaftspflegefamilie bereit war, sie in Dauerpflege in Kooperation mit ihren Eltern weiter zu betreuen.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. veröffentlicht dazu am 13.11.2017 eine Stellungnahme:

„Dass eine Jugendschutzbehörde mit Polizeigewalt, aber ohne richterlichen Beschluss, ohne Gefahr im Verzug, ohne Absprachen mit Beteiligten, ohne Hilfeplanung und noch dazu mitten in einem laufenden Gerichtsverfahren um das Sorgerecht den Lebensmittelpunkt eines in Obhut genommenen Kindes um rund 100 Kilometer verlegt, ist absolut inakzeptabel. Selbst ein schwerstmehrfachbehindertes, intensivpflichtiges Kind baut lebenswichtige Bindungen zu seinen Bezugspersonen auf und ist kein Spielball, der beliebig von Ort zu Ort geworfen werden kann. Es hat zudem ein Recht auf Kontakt zu seinen leiblichen Eltern, solange dies kein Gericht verbietet.

Darüber hinaus ist das Kind in diesem Fall ohne Not aus einem funktionierenden System aus Bereitschaftspflegefamilie, Pflegedienst und freiem Träger, das von den leiblichen Eltern unterstützt wurde, herausgerissen worden. Auch ein behindertes Kind hat nach der UN-Kinderrechtskonvention, die seit 1992 auch in Deutschland gilt, das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Eine Pflegefamilie ist – zumal wenn sie von den leiblichen Eltern unterstützt wird – für den Bindungsaufbau eine bessere Alternative als eine stationäre Einrichtung.“

Waltraud Timmermann,
Stellvertretende Vorsitzende Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und hat bundesweit derzeit 530 Mitgliedschaften, darunter fast 500 Familien mit über 1.000 Pflegekindern unter 18 Jahren. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Der BbP ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.

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Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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Landkreis Harz gewährt rückwirkende Pflegegelderhöhung

Posted on November 12, 2017. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein in Halberstadt (Landkreis Harz) hat im Kreistag die rückwirkende Zahlung erhöhter Pauschalen für Pflegeeltern durchgesetzt: „Das bedeutet, dass die Pflegeeltern im Landkreis Harz jetzt rückwirkend zum 1. September eine monatliche Aufwandsentschädigung von 237 statt bisher 207 Euro bekommen.“ Desweiteren wünschen sich die Pflegeeltern mehr Personal für den Pflegekinderdienst.

Darüber berichtet der Artikel „Pflegeeltern im Landkreis Höhere Pauschale, aber nicht mehr Personal“ in der Miteldeutschen Zeitung vom 11.11.2017.

Im April passte Sachsen-Anhalt die Vollzeitpflegesätze zwar auf das vom Deutschen Verein empfohlene Niveau an, schaffte jedoch auch eine Übergangsregelung, die es den Landkreisen und kreisfreien Städten ermöglicht, die neuen Vorgaben erst ab 2018 umzusetzen. (wir berichteten)

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Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind am 20./21.01. in Ovelgönne

Posted on November 11, 2017. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20./21.01.2018 bietet der Bundesverband behinderter Pflegekinder in Ovelgönne einen Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind an.

In 16 Unterrichtsstunden vermittelt Torsten Renken, Dozent für präklinische Notfallmedizin, neben der Grundlage der Ersten Hilfe auch spezielle Inhalte. Das Kind mit Behinderung oder chronischer Erkrankung steht thematisch im Mittelpunkt.
Spezielle Themen wie Absaugung, PEG/Tracheostoma-Notfallmanagement und Epilepsie gehören dazu. Ein Training am automatisierten externen Defibrillator (AED, auch Laiendefibrillator oder kurz Laiendefi) wird ebenfalls durchgeführt.

Jeder Teilnehmer erhält eine Bescheinigung, die zwei Jahre gültig ist. Ein nachgewiesener Erste-Hilfe Kurs wie dieser, ist Voraussetzung, um in die BbP-Bewerberkartei aufgenommen zu werden. Der Kurs ist außerdem nach dem Tagesmuttergesetz anerkannt.

Aufgrund der großen Nachfrage wird voraussichtlich im Februar 2018 ein zweiter Termin angeboten.

nähere Informationen

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Wunschzettel-Aktion der EmMi LuebesKind Stiftung 2017

Posted on November 6, 2017. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie Gemeinnützigen Gesellschaft EmMi LuebesKind („ELK“) hat exklusiv für Pflegefamilien zum bevorstehenden Weihnachtsfest eine „Wunschzettel-Box“ eingerichtet. Dort können Pflegefamilien ihre Wunschzettel einwerfen.

Aus allen Einsendungen zieht die ELK 100 Wunschzettel und erfüllt die darauf notierten Wünsche.

zu den Teilnahmebedingungen

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bke-Onlineberatung für Jugendliche: „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.

Posted on November 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes |

logoDie Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet die Möglichkeit eines von zwei erfahrenen Sozialpädagoginnen moderierte Chats zum Thema „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.2018 von 20-22 Uhr.

Jede Familie ist anders und nicht immer können Jugendliche mit ihren Eltern zusammenleben. Vielleicht ist ein Elternteil oder sind beide verstorben? Oder du hast keinen Kontakt zu einem Elternteil? Vielleicht lebst du in einer Pflegefamilie oder bist adoptiert? Wie kann man gut leben, wenn Teile der eigenen Geschichte fehlen? Welche Form von Familie lebst du? In diesem Chat soll Platz für einen Austausch darüber sein.

Wichtig: Neue TeilnehmerInnen können an den Chats nur dann teilnehmen, wenn die Registrierung mindestens eine Stunde vor Chatbeginn erfolgte!

nähere Informationen

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Pflegegradrechner für Kinder

Posted on November 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. informiert:

Erstmals gibt es jetzt einen Online-Pflegegradrechner, der auch die Kriterien für Kinder berücksichtigt. Damit lässt sich schnell und komfortabel abfragen, zu welchem Ergebnis das neue Begutachtungsverfahren zur Einstufung in die Pflegegrade der Pflegeversicherung führen kann. Für Privatpersonen lässt sich der Pflegegradrechner kostenlos nutzen. Das Alter des Kindes kann dabei exakt eingegeben werden, das Programm stellt daraufhin die jeweiligen Bewertungskriterien ein.

Zum Pflegegradrechner für Kinder geht es hier.

Nach dem neuen Begutachtungsverfahren gelten für Kinder einige Besonderheiten. Diese richten sich nach dem Alter:

Ab 11 Jahren gelten für Kinder die gleichen Maßstäbe wie für Erwachsene (was auch bisher schon so war: Ab dem 11. Lebensjahr wurden auch bisher keine Minuten mehr für natürlichen altersbedingten Hilfebedarf abgezogen).
Bis zu einem Lebensalter von 19 Monaten werden nur in 3 Modulen Bewertungen vorgenommen, außerdem erhält das Kind grundsätzlich einen Pflegegrad, der um 1 höher liegt als die errechnete Bewertung.
Ab dem 19. Lebensmonat bis zum 11. Geburtstag gelten diejenigen Kriterien, die in den Richtlinien des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Kapitel Kinder beschrieben sind. Diese sind zum Teil sehr umfangreich und nicht immer ganz leicht verständlich formuliert. Dennoch kann es sich lohnen, diese nachzulesen, um einen Eindruck davon bekommen, was bei einer Begutachtung herauskommen könnte.

Hier geht es zu den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Das Kapitel zur Begutachtung von Kindern beginnt auf Seite 108 und geht bis Seite 159.

Quelle: Bundesverband behinderter Pflegekinder vom 25.10.2017

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Materialien online: Tagung zum 20-jährigen Bestehen der FICE-Europa „Zur Qualität von Erziehungshilfen (alternative care) für Kinder und Jugendliche“

Posted on Oktober 31, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen |

logoAnlässlich des 20-jährigen Bestehens der FICE-Europa sowie des (neuen) ungarischen Jugendhilfegesetzes fand vom 18. bis 19. September 2017 in Esztergom/Ungarn unter dem Titel „Zur Qualität von Erziehungshilfen (alternative care) für Kinder und Jugendliche: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ eine von der aktuellen ungarischen FICE-Sektion organisierte internationale Tagung statt.

Die Tagung war mit ca. 300 Teilnehmer_innen gut besucht – überwiegend wie zu erwarten von ungarischen Kolleg_innen, aber auch von Kolleg_innen aus Österreich, Schweiz, Niederlande, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Kroatien, Großbritannien, Kenia und Deutschland.

Der Veranstaltungsort im Schatten der größten ungarischen Basilika in einem ehemaligen Priesterseminar bot eine imposante Atmosphäre und für eine Simultanübersetzung Ungarisch-Englisch war gesorgt. Ferner gab es, wie inzwischen schon fast Standard bei FICE-Veranstaltungen, vorab ein – diesmal dreitägiges – Jugendcamp, in dem zu den Themenbereichen der Tagung mit professioneller Unterstützung kurze Filme (Videos) produziert wurden, die auch weiterhin genutzt werden können.

Fünf Panels und zahlreiche Workshops luden an den anderthalb Tagen ein, sich mit folgenden Themenfeldern zu beschäftigen: Care Leaving; Die Qualität der Erziehungshilfen im Licht der `UN-Guidelines for the Alternative Care of Children‘; Drogenkonsum bei Kindern/Jugendlichen in Hilfen; Alternativen für die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Migrant_innen; Alternativen für die Arbeit mit behinderten Kindern.

Alle Präsentationen der Tagung finden Sie auf der Seite des ungarischen Jugendministeriums.

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Neben der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder auch die verbandsgeführte Facebookgruppe Pflegeeltern-Bundesweit zur Verfügung.

Der „Runde Tisch“ kommt damit mehrfachen Anregungen und Bitten nach und wird sich aktiv in die Gruppe einbringen. Anregungen und Wünsche können jederzeit an die AdministratorInnen gerichtet werden.

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Ausstellung, Vorträge und Filme zum Thema „Geschichte der Kindheit im Heim“ bis 31.03.2018 in Potsdam

Posted on Oktober 24, 2017. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logologo_ausstellg_gdkjih_280px-e1507645799261Die Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ und eine begleitende Vortrags- und Filmreihe finden noch bis zum 31. März 2018 in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ und an anderen Veranstaltungsorten in Potsdam statt.

Die Ausstellung präsentiert und interpretiert auf vier Etagen alle Facetten der Geschichte des Aufwachsens in öffentlichen Einrichtungen. Sie betrachtet die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in der Weimarer Republik, die Situation der Fürsorgeerziehung in der NS-Zeit und die Heimerziehung der Nachkriegszeit in West- und Ostdeutschland bis in die Gegenwart hinein. Die Geschichte der Heimkindheit zeigt, dass das Heim zwar für viele Kinder ein neues Zuhause werden konnte. Sie zeigt jedoch vor allem auch, dass ein Aufwachsen im Heim für die meisten Kinder die Fortsetzung von Armut, Gewalt und Missbrauch sowie Ausbeutung ihrer Arbeitskraft und fehlende Schul- oder Berufsbildung bedeutete.

Die öffentliche Vortragsreihe ergänzt die Ausstellung: „Heimerziehung in der DDR“ (11. Januar 2018), „Sexualität und Sexuelle Gewalt im Heim“ (25. Januar 2018) und „Flüchtlingskinder als Heimkinder heute“ (08. Februar 2018). Die Filmreihe zeigt u.a. „Freistatt“ (mit Podiumsdiskussion) am 16. Januar 2018.

Die Ausstellung, Vortrags- und Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Fachhochschule Potsdam, dem Filmmuseum Potsdam und Expert_innen der Wohlfahrtsforschung.

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Wenn Alkohol Kindern schon vor ihrer Geburt die Zukunft verbaut

Posted on Oktober 23, 2017. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoEine neue Publikation erörtert anhand eines Jugendhilfefalls Möglichkeiten, FASD-Erkrankten im Rahmen der Sozialen Arbeit noch besser zu helfen

Menschen mit FASD werden bereits im Mutterleib durch Alkohol in ihren Entwicklungschancen erheblich begrenzt. Ihre Beeinträchtigungen werden noch immer häufig auch von Fachkräften verkannt. Sie haben geringere schulische und berufliche Perspektiven und schaffen es zu einem sehr hohen Prozentsatz nicht, eigenständig zu leben und ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen. Einer Langzeitstudie zu Folge konnte nur die Hälfte der Erwachsenen mit FASD jemals länger als ein Jahr ein Arbeitsverhältnis halten. Viele werden auf Grund der eingeschränkten Handlungsplanung und Emotionsregulation wiederholt straffällig.

Anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit trafen sich am 11. Oktober 2017 auf Initiative von Prof. Dr. med. Annemarie Jost vom Institut für Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg Fachleute der Stadtverwaltung Cottbus, des Carl Thiem Klinikums, der BTU, der Landesgruppe Brandenburg der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. sowie der Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg des BOJE e.V. am Campus Cottbus-Sachsendorf. Sie verständigten sich dazu, das Thema Fetale Alkohol Spektrumstörungen (FASD) in gemeinsamen Initiativen aufzugreifen und die Prävention der Alkoholschädigung im Mutterleib sowie die Diagnostik und eine faire Behandlung der Betroffenen gemeinsam zu unterstützen.

978-3-17-032097-0_kProf. Dr. Annemarie Jost befasst sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema FASD. Erst kürzlich veröffentlichte sie dazu gemeinsam mit Dr. Jan V. Wirth (HerausgeberInnen) eine Publikation mit dem Titel „Mehrperspektivisches Arbeiten in der Kinder-und-Jugendhilfe: ‚Steven M.‘ – ein Junge mit FASD“ (ISBN: 978-3-17-032097-0), die im Kohlhammer Verlag Stuttgart erschienen ist. Darin erhalten Fachkräfte im Bereich der Sozialen Arbeit auf Grundlage eines konkreten Jugendhilfefalls Einblicke in das Krankheitsbild von FASD, die Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch die Konflikte in Familie und Gesellschaft. Gleichzeitig werden Vorschläge für mögliche Förder- und Lernangebote, persönliche und rechtliche Unterstützung oder Therapien in typischen Fällen vermittelt. Dabei zielen die Fachautoren darauf ab, für Praktiker wie Entscheider aufzuzeigen, wie Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien am besten geholfen werden kann.

Kontakt
Prof. Dr. Annemarie Jost
Sozialpsychiatrie
T +49 (0) 355 5818-419
E Annemarie.Jost(at)B-TU.De

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Erklärvideo „Leaving Care – Was ist denn das?“

Posted on Oktober 20, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoEin Erklärvideo von Care Leavern für Care Leaver und Interessierte gibt es auf den Seiten des Netzwerks Care Leaver Baden-Württemberg.

Es erklärt anschaulich was mit dem Begriff Care Leaver gemeint ist und mit welchen Herausforderungen Care Leaver konfrontiert sind.

Die Homepage www.careleaver-bw.de und die Angebote des Netzwerkes richten sich an Care Leaver, die Unterstützung im Übergang und ihrem weiteren Lebensweg brauchen, die sich gerne treffen, vernetzen, austauschen und solidarisieren wollen mit anderen Care Leavern.

Die Homepage soll aber auch Einrichtungen ansprechen, die junge Menschen in die Selbstständigkeit begleiten, mit Care Leavern in Kontakt stehen und die sich mit ihnen zusammen Gedanken dazu machen wollen, wie die Übergänge besser gestaltet werden und Care Leaver zukünftig mehr Unterstützung finden können.

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BumF Online-Umfrage 2017 zur Situation von unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Posted on Oktober 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie |

logoAuch in diesem Jahr führt der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen.

Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der Jugendlichen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden.

Bis zum 03.11.2017 kann man unter dem folgenden Link an der Umfrage teilnehmen:

https://www.soscisurvey.de/Umfrage_BumF_2017/

Es ist dem BumF e.V. ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können.

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„Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“ vom 18.10.2017 fordern der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Verantwortlichen auf, den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und von Abschiebungen und Abschiebeandrohungen konsequent abzusehen.

Auch der Paritätische und weitere Organisationen unterstützen diese Forderung.unterstützt diese Forderung.

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Fachtagung FASD: „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ am 17.-19.11. in Bonn

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 17.-19.11.2017 veranstaltet der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Bonn seine Fachtagung FASD für Berater und Eltern zum Thema „Diagnostik und ihre Bedeutung für den Alltag“ mit dem Dipl.-Psychologen Raphael Hartmann.

Am 18. soll der Schwerpunkt auf die Diagnostik von FASD gelegt werden, am 19. wird es einen offenen Austausch zum Thema geben.

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„Wurzeln und Flügel“ – Empowerment-Workshop für Schwarze- und PoC-Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) von Schwarzen Kindern und Kindern of Color am 16./17.12. in Köln

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logob6627f0450Die mit der Teamerin gegen Diskriminierung ManuEla Ritz bietet am 16./17.12. in Köln einen kostenlosen Workshop aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ für Eltern (und andere Bezugspersonen) mit Rassismus-Erfahrungen an.

In dem zweitägigen Workshop werden Strategien zur Stärkung des Kindes erarbeitet und bewusst gemacht. In einem geschützten Raum werden mit Hilfe verschiedener Übungen, Methoden und Simulationen die eigenen Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdeckt und hinterfragt.

Dadurch wird geklärt, wie man als Bezugsperson das Kind dabei unterstützen kann, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze_r in einer Gesellschaft zu entwickeln.

Anmeldung und Fragen zum Workshop an: sandra.karangwa@oegg.de, Betreff: „Wurzel & Flügel“

Veranstaltungsflyer

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„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

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„Schule! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ am 25.11. in Mannheim

Posted on Oktober 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

logoDas Tagesseminar „Schule! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ der Pflegeelternschule Baden-Württemberg findet am 25.11. in Mannheim statt.

Referentin Ulrike Bauer spricht darüber, dass die Schule in vielen Momenten für „unsere“ Kinder eine enorme Herausforderung ist.

An diesem Tag soll Zeit sein für die Fragen und Erfahrungen der Eltern. Informationen über Trauma und die Folgen, über Bindung und über Lernen unter erschwerten Bedingungen gehören auch dazu.

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„Behinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ am 18.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 14, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Seminar der Pflegeelternschule Baden-WürttembergBehinderung, Schwerbehinderung, persönliches Budget“ mit Simone Werz besprechen die TeilnehmerInnen die Unterschiede zwischen Behinderung und Schwerbehinderung, die Vor- und Nachteile eines Schwerbehindertenausweises sowie die damit verbundenen rechtlichen Vergünstigungen.

Was ist zu beachten, wenn das Kind einen Ausbildungsplatz benötigt, welche Schritte sind mit einem Behindertenausweis beim Übergang ins Erwachsenenleben zu beachten und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es hier für die gesamte Familie?

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Die Rechte von Kindern mit Behinderung, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können

Posted on Oktober 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. eine Stellungnahme zu den „Rechten von Kindern mit Behinderung, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können“ erarbeitet, die in der nächsten Woche an Politiker und Politikerinnen gehen wird, um damit im Rahmen der Koalitionsvereinbarungen auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen.

zur Stellungnahme vom 11.10.2017

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24. Tag des Kindeswohls am 16.04.2018

Posted on Oktober 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 16.04.2018 wird der 24. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekinds in Holzminden stattfinden. Der Titel lautet diesmal „Was brauchen Pflegekinder? Alltag, Erfordernisse und Perspektiven„.

Geplant sind eine Podiumsdiskussion sowie folgende Fachvorträge:

  • Prof. Dr. Jörg M. Fegert: „Die Debatte über verlässliche Perspektiven und Beziehungen von Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Möglichkeiten der Elternarbeit nach Kindeswohlgefährdungen“
  • Prof. Dr. Barbara Veit: „Bedeutung der Vormundschaftsrechtsreform für Pflegekinder u. -eltern“
  • Oliver Hardenberg: „Wie erlebt das Pflegekind die Pflegefamilie?“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Anforderungen an ein zeitgemäßes Pflegekindschaftsrecht“

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Schweiz: Neues Adoptionsgesetz ab 2018 legt Grundstein für „offene Adoptionen“

Posted on Oktober 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoPACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz informiert darüber, was sich mit dem bald in Kraft tretenden neuen Schweizer Adoptionsgesetz ändern wird:

Ab 2018 gilt das revidierte Gesetz, und damit ein moderneres: „Ein liberales Familienrecht sollte das abbilden, was gelebt wird“, sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei der Verabschiedung der Revision im Mai 2016.

Insbesondere Folgendes wird sich ändern:

  • Mussten Ehepaare bis anhin mindestens fünf Jahre verheiratet oder 35 Jahre alt sein, um gemeinsam ein Kind adoptieren zu können, ist neu Voraussetzung, dass sie seit drei Jahren zusammen einen Haushalt führen und mindestens 28 Jahre alt sind. Von diesen allgemeinen Adoptionsvoraussetzungen kann abgewichen werden, wenn es im Interesse des Kindes liegt.
  • Künftig wird die Stiefkindadoption –die Adoption des Kindes des Partners / der Partnerin – in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig von der sexuellen Orientierung und dem Zivilstand; die Paare müssen also nicht verheiratet sein oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben, aber ebenfalls seit mindestens drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führen.
  • Lockerung Adoptionsgeheimnis: Erwachsene Adoptierte dürfen neu neben den Personalien ihrer leiblichen Eltern «weitere Informationen» sowie die Personalien ihrer ebenfalls erwachsenen Geschwister erfahren, sofern diese zustimmen. Und: Neu dürfen auch die leiblichen Eltern die Personalien ihrer volljährigen Kinder erhalten; allerdings nur, wenn diese einverstanden sind. Bei minderjährigen Kindern braucht es ausserdem die Zustimmung der Adoptiveltern. Haben Sie Fragen zum neuen Gesetz? Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

Hier geht es zu detaillierteren Informationen.

Quelle: Meldung von PACH – Pflege- und Adoptivkinder Schweiz

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on Oktober 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoImpulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Missbrauchsbeauftragter Rörig stellt „Programm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen“ für die 19. Legislaturperiode vor

Posted on Oktober 5, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoRörig appellierte heute an die künftigen Koalitionspartner, jetzt ein neues Kapitel im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch aufzuschlagen und sich deutlich hinter den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt zu stellen. Er fordert den Deutschen Bundestag auf, noch im Jahr 2018 ein „Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz“ zu verabschieden.

Berlin, 05.10.2017. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat heute in Berlin sein „Programm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren FolgenProgramm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen“ für die 19. Legislaturperiode vorgestellt.

Rörig: „Sexuelle Gewalt ist ein permanentes und besonders tabuisiertes Problem unserer Gesellschaft. Noch immer wird viel zu oft weggeschaut und geschwiegen, aus Angst, Scham und Unsicherheit. Wir verzeichnen etwa 12.000 Straf- und Ermittlungsverfahren allein wegen sexuellen Kindesmissbrauchs jährlich. Das ist mindestens so erschreckend wie die Gewissheit, dass das Dunkelfeld um ein Vielfaches größer ist. Viele Menschen könnten helfen, wissen aber nicht, was sie bei Vermutung oder Verdacht tun können. Die künftigen Koalitionspartner können jetzt die richtigen Weichen stellen. Wenn der politische Wille vorhanden ist, können wir große Fortschritte im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch erreichen. Die Zeit befristeter Minimallösungen im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen muss vorbei sein.“

Inhalte des Programms (Auswahl):

Das Programm beinhaltet Eckpunkte zu den Themenfeldern Schutz, Hilfen, Verfahren, Forschung/Lehre, Aufarbeitung, Aufklärung und Sensibilisierung sowie zu neuen gesetzlichen Regelungen. Es zeigt konkrete Maßnahmen auf, wie die konsequente Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen künftig besser gelingen kann:

Modellprogramme für Einrichtungen: Die Präventionsinitiativen „Kein Raum für Missbrauch“ und „Schule gegen sexuelle Gewalt“ sollen in Modellprogramme des Bundes eingebunden werden. Zur Unterstützung der Entwicklung von Schutzkonzepten in Einrichtungen sollen bundesweit 10 % aller Schulen (3.000 Schulen) eine Anschubfinanzierung von je 5.000 EUR erhalten. Dies soll auch für 2.000 Kitas und weitere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie 1.000 Kliniken und Praxen gelten. Zudem appelliert der Unabhängige Beauftragte an Politik und Fachpraxis, zügig zu klären, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Einführung und Anwendung von Schutzkonzepten nicht ausgeweitet werden müssen.

Agenda „Digitaler Kinder- und Jugendschutz“: Die fortschreitende Digitalisierung vermehrt die Gefahren sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Netz. Kinder- und Jugendschutz muss dringend auch auf den digitalen Raum übertragen werden: Mindestens 0,5 % des für den Digitalpakt angedachten Budgets sollen für eine Agenda „Digitaler Kinder- und Jugendschutz“ zur Verfügung gestellt werden. Auch die großen Internet-Unternehmen müssen sich stärker für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum engagieren.

Bundesweite Aufklärungskampagne: Alle Bürgerinnen und Bürger sollten bestehende Hilfeangebote kennen und wissen, was sie bei Vermutung oder Verdacht tun können. Deswegen sollte eine auf mehrere Jahre angelegte Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne spätestens 2019 starten.

Reform des OEG: Der Unabhängige Beauftragte appelliert an die künftige Bundesregierung, die Reform des Opferentschädigungsrechts (OEG) gleich zu Beginn der 19. Legislaturperiode auf den Weg zu bringen. Sollten mit der Reform des OEG die hohen Hürden für Betroffene nicht gesenkt werden (zum Beispiel die Anforderungen an den Nachweis der Tat oder an den Nachweis der Kausalität zwischen sexueller Gewalt in der Kindheit und den heutigen gesundheitlichen Belastungen) müssen dringend ergänzende Regelungen geschaffen werden. In Betracht käme eine gesetzlich zu errichtende Stiftung, die Betroffenen aus allen Missbrauchskontexten die notwendigen Hilfen schnell und unbürokratisch gewährt, unabhängig von Ort und Zeit der Tat.

„Forschungsbündnis gegen Kindesmissbrauch“: Mit den Förderlinien des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sind wichtige Forschungsvorhaben auf den Weg gebracht worden. Es fehlt jedoch ein stabiler und interdisziplinärer Dialog, der jetzt mit Partnern aus Wissenschaft, Fachpraxis, Politik und mit Betroffenen aufgebaut werden sollte.

„Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz“: Der Unabhängige Beauftragte fordert ein Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz zur Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Durch dieses Gesetz sollte auch das Amt einer/eines Unabhängigen Beauftragten verstetigt und gestärkt werden. Aufgabenübertragung, Unabhängigkeit und die Bereitstellung ausreichender Ressourcen brauchen dringend eine gesetzliche Grundlage. Vor Ablauf von zehn Jahren sollte aber geprüft werden, ob eine Weiterführung notwendig ist, je nach Entwicklung des Ausmaßes sexueller Gewalt in den kommenden Jahren. Zudem soll der im Jahr 2015 berufene Betroffenenrat eine gesetzliche Absicherung für seine breit gefächerte Mitwirkung erhalten. Zudem benötigt die seit dem Jahr 2016 erfolgreich arbeitende Unabhängige Aufarbeitungskommission eine gesetzliche Grundlage zur stabilen Fortführung ihrer überaus wichtigen Arbeit. Ihre Arbeitsperiode sollte um mindestens fünf Jahre verlängert werden. Um verbindliche Strukturen für eine kontinuierliche Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen, Zivilgesellschaft, Fachpraxis, Betroffenenrat, Wissenschaft und Ausbildung zu schaffen, schlägt Rörig die gesetzliche Verankerung einer „Ständigen Konferenz“ zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch vor.

Rörig stellte heute zudem neue Ergebnisse seines „Monitoring zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland 2015–2018“ vor. Der neue Teilbericht 3 ist ein Datenreport zu Schutzkonzepten in Kitas, Heimen/weiteren Wohnformen und dem stationären und ambulanten Gesundheitsbereich. Der Bericht macht deutlich: Schutz vor sexueller Gewalt kommt als Thema in den Einrichtungen an. Es gibt viele Einzelmaßnahmen, jedoch fehlt es nach wie vor an umfassenden Präventions- und Interventionskonzepten und an einem systematischen Herangehen jenseits konkreter Verdachtsfälle. Der Abschlussbericht des Monitorings wird Ende 2018 erscheinen. Er ist eine integrative Analyse aller Befragungsergebnisse aus den Bereichen Erziehung und Bildung, Gesundheit, Freizeit und Religiöses Leben (Daten zum Teilbericht 3 unter www.datenreport-monitoring.de).

Quelle: Pressemitteilung des Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 05.10.2017

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„Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ am 04.11. in Westerrönfeld

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Schleswig-Holstein e. V. lädt am 04.11. nach Westerrönfeld zu seinem Fachtag 2017 zum Thema „Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ ein. Referentin wird die Rechtsanwältin Anne Mielke aus Heidelberg sein.

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Wildfang e.V. veröffentlicht erste Reisetermine für 2018

Posted on Oktober 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logologo_gelbWildfang e.V. veröffentlicht die ersten Reisetermine für 2018, weitere Angebote werden folgen:

  • Skiurlaub — 03.02.2018 – 10.02.2018 — Lungau/Österreich
  • Osternasencamp — 24.03.2018 – 31.03.2018 — Klietz/Sachsen-Anhalt
  • Sport und Meer — 24.07.2018 – 07.08.2018 — Pula /Kroatien
  • Sommer statt Herbst —13.10.2018 – 27.10.2018 — Chalkidiki/Griechenland

Beim Wildfang e.V. finden seit zwei Jahrzenten Kinder und Jugendliche aus Fremdunterbringungen ihre passende Ferienfahrt. Hunderte Pflegefamilien nutzen bereits seit vielen Jahren die iCanDo-Ferienreisen des gemeinnützigen Wildfang e.V. Auch Kinder, die aufgrund schwieriger Biografien originelle Verhaltensweisen entwickelt haben, können hier adäquate und erfahrene Betreuung finden.

Elternstimmen: „Die Reise nach Brilon war für uns eine Entlastung, die wir dringend brauchten.“, schrieb Frau S. aus Köln Ende August. Und Frau T. aus Berlin gab die Rückmeldung: „Marcel hat es das erste Mal geschafft, zwei Wochen mit anderen Kindern zu verbringen. Vielen Dank dafür.

Ab Mitte November 2017 werden die Reisebeschreibungen für das Jahr 2018 online zu lesen sein und ab 01.12.2017 sind Anmeldungen für die Camps 2018 möglich.

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„Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ am 28.10. in Friedberg (Hessen)

Posted on September 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMoritz Borowik vom Zentrum für Traumapädagogik Hanau wird am 28.10. in Friedberg (Hessen) zum Thema „Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ referieren.

Veranstalter ist der Ortsverein der Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.

Veranstaltungsflyer

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Nicht erkannt – nicht gefördert – kein Schulabschluss!

Posted on September 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , |

logoDie Deutsche Kinderhilfe weist gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) auf einen Missstand in unserem Schulsystem hin, der Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie in ihren Bildungschancen deutlich einschränkt und gesellschaftspolitisch untragbar ist.

Berlin, 26.09.2017

Zum zweiten Mal wird am 30.09.2017 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für die betroffenen Kinder in der Bildung noch viel getan werden muss. Die gemeinsame Kampagne der Deutschen Kinderhilfe und des BVL „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ soll helfen, die Chancen in unserem Bildungssystem zu verbessern, damit Kinder schulisch unterstützt und nicht „aussortiert“ werden.

Nach der aktuellen Caritas-Studie haben 5,9 % der Schulabgänger keinen Schulabschluss. Viele Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie erreichen zwar einen Abschluss, aber in den meisten Fällen liegt dieser deutlich unter ihrem Begabungsniveau. „In der neuen Legislaturperiode müssen dringend mehr Anstrengungen in der Bildungs- und Schulpolitik unternommen werden, insbesondere im Hinblick auf individuelle Förderung und Inklusion. Hier bedarf es auch mehr Investitionen vom Bund. Das Kooperationsverbot muss für den Schulbereich gelockert werden, damit der Bund mehr Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für die Schulen anbieten kann“, fordert Rainer Becker, Vorstand der Deutschen Kinderhilfe.

Bis heute gelingt es den Schulen nicht ausreichend, die von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffenen Kinder zu erkennen und zu fördern. Der Lehrermangel und die fehlende Förderqualifikation der Lehrkräfte macht es vielen Schulen schwer, individuelle Förderkonzepte auszuarbeiten und umzusetzen. In der OECD-Studie von 2017 zeigt sich deutlich, dass sich Lesekompetenz und alltagsmathematische Kompetenz durch Bildung steigern lassen. Hohe Kompetenzen in diesen Fertigkeiten spielen eine wichtige Rolle bei der Erreichung besserer gesamtgesellschaftlicher Ergebnisse. Die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen der aktuell fehlenden Unterstützung sind immens, denn ca. 10 % aller Schülerinnen und Schüler sind von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. Wertvolle Potenziale werden verschenkt, wenn man die Stärken der Kinder nicht erkennt, nicht fördert und sie seelisch krank macht.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum es in Deutschland immer noch möglich ist, die Schule ohne Schulabschluss oder als Analphabet zu verlassen. Das Armutsrisiko von Kindern mit keinem oder niedrigem Bildungsabschluss ist immer noch deutlich erhöht“, sagt Christine Sczygiel, Vorsitzende des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie. „Insbesondere sozial schwache Familien werden allein gelassen, weil sie außerschulische Therapien nicht finanzieren können. Der boomende Nachhilfemarkt ist ein Zeichen für das Versagen unseres Schulsystems. Pädagogen müssen schnellstmöglich besser qualifiziert werden, um Kinder bei Lernproblemen zu unterstützen. Es müssen neue Schulkonzepte her, die gut qualifizierte Lerntherapeuten in den Schulbetrieb einbinden. Kinder und Familien mit ihren Problemen allein zu lassen, ist nicht mehr länger hinnehmbar“, beklagt Sczygiel.

Der Bildungsmonitor 2017 zeigt, dass es bundesweit kaum Fortschritte in den Bildungssystemen gibt und bei wichtigen Indikatoren sogar Rückschritte zu verzeichnen sind. Der Anteil leseschwacher Schüler hat sogar zugenommen. Die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen dürfte in den kommenden Jahren steigen. Dies gibt Anlass zur Sorge, besonders in Bezug auf die Chancen- und Teilhabegerechtigkeit. Deutschland investiert 4,2 % seines Bruttoinlandsproduktes in Bildungsinstitutionen, das liegt deutlich unter dem OECD Mittel von 4,8 %. „Uns fehlen heute schon Fachkräfte und wir schöpfen das Potenzial von Kindern mit einer Legasthenie und Dyskalkulie nicht aus. Der Staat muss in die Zukunft investieren und betroffene Kinder bereits in der Schule frühzeitig und qualifiziert fördern“, sagt Rainer Becker von der Deutschen Kinderhilfe.

Der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30.09.2017 soll dabei helfen, mehr Bewusstsein für die Belange der betroffenen Kinder und Familien zu schaffen. Die Öffentlichkeit muss sich diesem Thema verstärkt annehmen, denn es hat eine hohe gesellschaftspolitische Bedeutung. Deutschland darf im Vergleich zu anderen OECD-Staaten nicht weiter abrutschen und darf sich kein Armutszeugnis ausstellen, indem es dabei zusieht, wie unser Schulsystem Analphabeten produziert und Kinder ohne Schulabschluss entlässt.

Die Deutsche Kinderhilfe plant gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) am 26.04.2018 eine Expertenrunde, um Lösungsstrategien zu erarbeiten, wie den betroffenen Kindern schnellstmöglich geholfen werden kann, damit der Missstand in unserem Bildungssystem nicht weiter aufgeschoben wird.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Das KJSG scheitert das zweite Mal im Bundesrat

Posted on September 22, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen |

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ist ein zustimmungsbedürftiges Gesetz. Obwohl der Bundestag das Gesetz (Drucksachen 18/12945 und 18/12952) schon am 29.06.2017 angenommen hatte, wurde es jetzt zum 2. Mal von der Tagesordnung des Bundesrates abgesetzt.

Schon in der Sitzung am 7. Juli 2017 hatten die Länder die Abstimmung verschoben. Ganz kurzfristig wurde heute erneut das KJSG von der Tagesordnung genommen.

Das Gesetzgebungsverfahren ist damit jedoch noch nicht sicher gescheitert. Der Bundesrat könnte in einer der nächsten Sitzungen über das Vorhaben abstimmen – auch nach Konstituierung des 19. Deutschen Bundestages.
Gesetze, die im Bundestag abschließend behandelt wurden, können auch in der nächsten Legislaturperiode ihre Zustimmung durch den Bundesrat bekommen.

Gesetze müssen innerhalb einer Legislatur verabschiedet werden. Das bedeutet, dass Gesetzesvorhaben, die nicht in einer Legislaturperiode im Bundestag abgeschlossen werden von dem nächsten gewählten Bundestag nicht fortgesetzt werden, sondern im parlamentarischen Verfahren bei Null anfangen. (Prinzip der Diskontinuität). Quelle: www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/17/960/960-node.html

Ein wirkliches Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, vor allem, wenn sie in Pflegefamilien leben, bleibt unser Anliegen. Wir bleiben dran.

Quelle: Pressemitteilung des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien vom 22.09.2017

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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Seminarprogramm 2018 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für das Jahr 2018 ist online. Es werden Seminare in Berlin, Birkenfeld, Detmold, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Holzminden, Karlsruhe, Lüneburg, Münster, Mühldorf, Sylt und Wilhelmshaven angeboten.

Bereits zum vierten Mal wird auch wieder in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegeeltern nach Sylt organisiert.

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3. FASD-Curriculum am 17./18.11. in Leipzig – nur noch wenige Plätze frei

Posted on September 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Sozialpädiatrischen Zentrum Leipzig (SPZ) veranstaltet am 17./18.11.2017 sein 3. FASD-Curriculum zu dem Ärzte, Hebammen, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher, Dipl.- Psychologen/ Kindertherapeuten, Ergo-, Logo-, Physiotherapeuten, Profi- Pflegeeltern und andere Interessierte eingeladen sind.

Neben der Behandlung interessanter Themen, wie Prävalenz, neurobiologische Grundlagen, Diagnostik, S 3 Leitlinie mit up-date, neuropsychologische Diagnostik, Komorbiditäten, interdisziplinäre Therapie, psychosoziale Aspekte, Sozialmedizin/Sozialrecht, Schule/ Beruf/ Wohnen, Justiz und Vernetzung/ Brainstorm, werden auch Neuigkeiten vom Weltkongress in Vancouver weitergegeben.

Informationsflyer

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terre des hommes befragt Parteien in Sachen Kinderrechte

Posted on September 11, 2017. Filed under: Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Nimmt man die Wahlprogramme der Parteien zum Maßstab, könnte die nächste Legislaturperiode zumindest kleine Fortschritte bei der Verwirklichung der Kinderrechte bringen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Parteizentralen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der Linken, der FDP und der AFD im Vorfeld der Wahlen durch terre des hommes. Gefragt wurde nach den Plänen zur Umsetzung von Kinderrechten und UN-Nachhaltigkeitszielen, aber auch konkret zur Ausbeutung von Kindern in Deutschland, zum Umgang mit Flüchtlingskindern sowie zu Waffenexporten und der Rekrutierung von Minderjährigen in die Bundeswehr. Die AFD hat auf die Fragen nicht reagiert.

Der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz scheint nichts mehr im Wege zu stehen, denn CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke wollen sich dafür einsetzen. Nur die FDP sieht keine Notwendigkeit. Bei der Verschärfung der Waffenexportpolitik, für die sich terre des hommes derzeit mit der Kampagne »Stoppt Waffenexporte« einsetzt, sehen SPD, Grüne, Linke und FDP in unterschiedlicher Schärfe Handlungsbedarf. Chancen zeichnen sich für die terre des hommes Forderung ab, die Rekrutierung von Minderjährigen in die Bundeswehr zu beenden. SPD, Grüne und Linke wollen sich dafür einsetzen. Große Unterschiede zwischen den Parteien zeigen sich bei Fragen zum Umgang mit Fluchtursachen. Während CDU/CSU und FDP auf die Einbeziehung der Privatwirtschaft und die Schaffung von Entwicklungspartnerschaften zur Stärkung der Herkunftsländer der Flüchtlinge setzen, verweisen SPD, Grüne und Linke auch auf die internationale Wirtschafts-, Friedens- und Umweltpolitik und benennen faire Handelspolitik, Klimaschutz und zivile Konfliktprävention als wichtige Aspekte zur Bekämpfung von Fluchtursachen.

»Es gibt mit einer neuen Regierung eine reale Chance, die Verwirklichung von Kinderrechten voranzubringen«, erklärte Jörg Angerstein, Vorstandssprecher von terre des hommes. »Voraussetzung ist allerdings, dass die Parteien nach der Wahl ihre Pläne und Versprechungen auch wirklich angehen und umsetzen und Kinderrechte nicht als Dispositionsmasse bei Koalitionsverhandlungen geopfert werden. Und natürlich reicht es nicht, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, sondern damit verbindet sich der Auftrag, bestehende Gesetze und Verordnungen auf ihre Übereinstimmung mit der UN-Kinderrechtskonvention zu überprüfen und sie gegebenenfalls anzupassen.«

nähere Informationen

Quelle: Pressemitteilung von terre des hommes vom 11.09.2017

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Kinderschutz-Experte Heinz Kindler sieht in Vernachlässigung großes Risiko für Kinder

Posted on September 9, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

„Etwa zwei Drittel der Fälle, bei denen das Kindswohl gefährdet ist, haben Vernachlässigung als Ursache,“ erklärt Diplom-Psychologe Dr. Heinz Kindler (DJI) gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Damit sei diese Gefährdungsform von Kindern wesentlich häufiger als körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind im vergangenen Jahr 21.700 Kinder unter 14 Jahren von den Jugendämtern in Obhut genommen worden.

Der Leiter der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ hält daher gute Präventionsarbeit für wichtig. Schon um die Geburt eines Kindes herum könne man gewisse Risiken für eine mögliche Vernachlässigung erkennen. Wenn man diesen Eltern schon frühzeitig Angebote machen würde, könne man etwa ein Drittel der Vernachlässigungsfälle verhindern.

zum Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 06.09.2017

Quelle: Meldung des DJI vom 07.09.2017

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Deutsche Ethikrat zu Eizellspende und „wohltätigem Zwang“ in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 7, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Infobrief 2/2017 mit Informationen und Nachrichten aus dem Deutschen Ethikrat enthält zwei interessante Artikel:

  • Forum Bioethik: Ethikrat diskutierte über Folgen der Eizellspende
    Die Eizellspende ist in Deutschland verboten. Welche ethischen Folgen sich daraus ergeben, wenn Paare aus Deutschland eine solche Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen, diskutierte der Deutsche Ethikrat am 22. März in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung der Reihe „Forum Bioethik“.
  • Anhörungen: „Wohltätiger Zwang“ in Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe sowie Pflege und Behindertenhilfe
    Zwangsmaßnahmen stellen schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte einer Person dar und sind somit ethisch und rechtlich in besonderem Maße rechtfertigungspflichtig. Dennoch ist die Anwendung von Zwang – etwa in Form von Zwangsunterbringung, Bettgittern oder medikamentöser Ruhigstellung – in verschiedenen Praxisfeldern sozialer Berufe verbreitet. Der Deutsche Ethikrat erarbeitet derzeit eine Stellungnahme zu so genanntem „wohltätigen Zwang“, der damit begründet wird, dass Schaden vom Betroffenen selbst abgewendet werden müsse. Im ersten Halbjahr 2017 veranstaltete er zu diesem Themenkomplex drei Anhörungen

Der Infobrief wurde eingerichtet, um einer breiteren Öffentlichkeit den Diskurs im Deutschen Ethikrat in komprimierter Form vorzustellen. Als Grundlage dienen die veröffentlichten Dokumente des Deutschen Ethikrates (Audiomitschnitte und Simultanmitschriften der öffentlichen Sitzungen, Stellungnahmen etc.).

zum Infobrief 2/2017 des Deutschen Ethikrates

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Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“

Posted on September 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Mit der Arbeitshilfe „Fetale Alkoholspektrum-Störungen in der Praxis der Pflegekinderhilfe“ bieten die beiden NRW-Landesjugendämter den Fachkräften der öffentlichen und freien Trägern der Pflegekinderhilfe sowie weiteren Interessenten eine hilfreiche Unterstützung rund um das Thema „Pflegekinder mit einer fetalen Alkoholspektrum-Störung“ (FASD).

Ziel der Arbeitshilfe ist es, grundlegende Informationen darüber zu geben, welche Rahmenbedingungen die Pflegekinder, die Pflegefamilien, die Personensorgeberechtigten, die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sowie die beteiligten Akteure benötigen, um den Kindern möglichst gute Entwicklungschancen zu bieten.

Erarbeitet wurde diese Arbeitshilfe von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunaler Jugendämter, freier Träger der Jugendhilfe, der Landesjugendämter in NRW sowie weiteren FASD-Expertinnen und Experten.

nähere Informationen

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BZgA informiert zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft

Posted on September 6, 2017. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Köln/Berlin, 06. September 2017. Anlässlich des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 09. September 2017 machen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werdende Mütter auf die Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam. Jedes Jahr werden Schätzungen zufolge mindestens zweitausend Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren, rund zehntausend Kinder leiden an so genannten Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD).

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Kaum etwas kann dem ungeborenen Kind so große Schäden zufügen wie der Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Die Folgen können zu einer lebenslangen Belastung werden – für die betroffenen Kinder, aber auch für die ganzen Familien. FAS und FASD sind zu hundert Prozent vermeidbar. Deshalb muss in der Schwangerschaft für jede werdende Mutter eine ganz klare 0,0-Promille-Grenze gelten. Ziel der Bundesregierung ist es, Frauen dafür zu gewinnen, während der Schwangerschaft vollständig auf Bier, Wein und Co. zu verzichten. Außerdem versuchen wir, mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen den betroffenen Kindern beizustehen. Sie brauchen unsere Hilfe und das leider häufig ein Leben lang.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erklärt: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass mehr als ein Viertel der Frauen selbst dann noch Alkohol trinken, wenn ihnen bekannt ist, dass sie schwanger sind. Sie unterschätzen entweder das Risiko oder sie kennen es gar nicht. Deswegen informiert die BZgA auch weiterhin gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. über die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. Die Zusammenarbeit erweist sich als erfolgreich, denn über zwei Drittel der Schwangeren, die wir mit den BZgA-Materialien in den Praxen erreichen konnten, geben an, sich anhand der Broschüren über das Thema informiert zu haben.“

Die Schädigungen des Kindes im Mutterleib durch Alkoholkonsum können erheblich sein. In den meisten Fällen leiden die Kinder ihr Leben lang: Bereits in der Schwangerschaft ist das Wachstum verzögert, die Gehirnentwicklung wird beeinträchtigt. Von Geburt an ist die gesamte Entwicklung verzögert. Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, das richtige Maß an Nähe und Distanz zu anderen Menschen zu finden. Außerdem sind häufig die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt.

Um werdende Mütter auf die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam zu machen, können die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in gynäkologischen Praxen genutzt werden. Hierfür werden Gynäkologinnen und Gynäkologen Informationsmaterialien wie Plakate, Broschüren und Faltblätter zur Verfügung gestellt.

Die BZgA informiert zusammen mit dem Berufsverband der Frauenärzte über die Risiken des Alkoholkonsums. Sie unterstützt werdende Mütter, denen es schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, auch online und anonym beim Konsumstopp.

Quelle: BzgA vom 06.09.2017

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Buch-Tipp: „FASD – Resignation? Motivation!“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „FASD – Resignation? Motivation!“ von Gisela Michalowski und Katrin Lepke neu erschienen. Der Titel war das Motto der 18. FASD-Fachtagung 2016 in Osnabrück.

Wie häufig möchten wir im Alltag mit unseren Menschen mit FASD resignieren? Aufgeben? Wie oft fühlen wir uns ausgebrannt?

Es sind die Situationen, in denen wir zum x-ten Mal in den Kindergarten, in die Schule bestellt werden, weil unsere Kinder nicht so funktionieren, wie es die Gesellschaft erwartet und wie wir es wider besseres Wissen auch allzu oft erwarten. Hinzu kommt häufig noch die Frustration, wenn man wieder einmal um jede kleine Hilfe kämpfen muss oder wieder mal als Helikopter- oder unfähige Eltern abgestempelt wird.

Der Alltag ist anstrengend und herausfordernd für die Bezugspersonen von Menschen mit FASD, aber auch für die Menschen mit FASD selbst, die immer mehr Leistung erbringen müssen als ihre Altersgenossen.

Aber was motiviert uns? Was treibt uns an? Schauen wir auf unsere besonderen Menschen, sehen ihre guten Seiten! Sie überraschen uns immer wieder mit kleinen Momenten der Freude, mit Gesten, mit Blicken, mit einem Lächeln, mit kleinen Erfolgen im Alltag, die wir so nicht erwartet hatten. Diese besonderen Augenblicke lassen uns innehalten.

Und das ist es auch, was uns motiviert, weiterzumachen, Menschen mit FASD zu unterstützen, damit sie ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten entsprechend aufwachsen und leben können.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 21.10. in Pforzheim

Posted on September 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 21.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Pforzheim das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

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„Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe“ vom 30.11.-01.12. in Stuttgart

Posted on August 30, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logo1481010294_-_fachkongress_stuttgart_2017_header_590x196Der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren vom 30.11.-01.12.2017 in Stuttgart behandelt das Thema „Die Vergangenheit im Gepäck … – Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und stationärer Erziehungshilfe„.

Der Kongress richtet sich an Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen sowie an Fachkräfte aus Jugendämtern, Beratungsstellen und stationären pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

Die zentralen Fragestellungen des Kongresses soll sein:

  • Welche Gründe führen dazu, dass Kinder nicht mehr in ihrer Familie leben können?
  • Wie finden wir passende Hilfen und Lebensformen für die Kinder und Jugendlichen?
  • Wie verstehen wir es, wenn Unterbringungen immer wieder scheitern?
  • Wie können traumatisierte Kinder und Jugendliche besonders unterstützt werden?
  • Wie kann die Herkunftsfamilie in die neue Lebenssituation des Kindes einbezogen und Kontakte gestaltet werden?
  • Welche Anforderungen und Aufgaben stellen sich den beteiligten Fachkräften

Der Fachkongress vermittelt den aktuellen Wissensstand und beleuchtet dabei die Perspektiven der betroffenen Kinder und Jugendlichen mit den beteiligten Familien- und Hilfesystemen. Praktiker(innen) sollen Impulse für ihre Arbeit und Möglichkeiten des kollegialen Austausches erhalten.

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„Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 30.09. in Stuttgart

Posted on August 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. veranstaltet am 30.09. in Stuttgart das Seminar „Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien und ihre Bedeutung im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 30.09. in Stuttgart.

Die Referentinnen Dr. Ulrike Bischof und Anne Radlinger beschäftigen sich im Seminar u.a. mit folgenden Fragen: Welche – analogen und digitalen – Medien nutzen Kinder im Vor- und Grundschulalter? Welche Bedeutung haben Lieblingsfiguren für Kinder und wie integrieren sie diese in ihre Phantasie bzw. in ihren Alltag? Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, aktiv und kreativ mit Medien umzugehen und ihnen bei der Verarbeitung ihrer Medienerlebnisse helfen?

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„Digitalisierung.Kinder.Jugendhilfe: Balancen finden, Verantwortung übernehmen“ vom 19.-20.10. in Berlin

Posted on August 29, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoherbsttagung2017-introankuendigungMittlerweile wachsen Kinder und Jugendliche in einer mediatisierten Lebenswelt auf und nutzen digitale Medien von klein auf in unterschiedlicher Weise, häufig abhängig etwa vom Bildungshintergrund der Eltern. Dies wirkt sich auf ihre Entwicklung aus. Auch für Erwachsene sind digitale Medien Alltag, die Grenzen zwischen „Öffentlichem“ und „Privatem“ verschieben sich.

In der Kinder- und Jugendhilfe konfrontiert der digitale Alltag die Fachkräfte mit einer Fülle von (medien-)pädagogischen, technischen, ethischen und rechtlichen Herausforderungen. Das Medienverhalten von jungen Menschen ist für Fachkräfte häufig wenig einsehbar. Doch haben sie diese mit Blick auf das Kindeswohl und ihre Persönlichkeitsrechte zu schützen und zugleich deren Medienkompetenz sowie ihre mediale Teilhabe zu fördern. Auch die Kommunikation unter Fachkräften und zwischen Institutionen verläuft zunehmend digital, insbesondere in der Fallbearbeitung und Dokumentation. In bestimmten Arbeitsfeldern wird direkt mit digitalen bzw. interaktiven Ansätzen gearbeitet, um Zugangsschwellen zu senken und Hilfen individueller zu gestalten. Pädagogisches Handeln, die Qualifizierung von Fachkräften, Einrichtungskonzepte oder das Selbstverständnis der Jugendhilfe werden diesen Anforderungen insgesamt jedoch noch nicht gerecht, vielmehr besteht diesbezüglich Handlungsbedarf.

Auf der Fachtagung „Digitalisierung.Kinder.Jugendhilfe: Balancen finden, Verantwortung übernehmen“, die vom 19.-20. Oktober 2017 in Berlin vom SOS-Kinderdorf e.V. veranstaltet wird, werden diese und weitere Themen in Vorträgen, Workshops und auf einem medienpädagogischen Marktplatz aus Sicht der Praxis und Forschung diskutiert. Anmeldeschluss ist am 30. September 2017.

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9. Internationale Foster Care Research Network Conference vom 27.-29.09. in Paris

Posted on August 27, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die 9. Internationale Forschungstagung des Foster Care Research Network findet unter dem Thema „Continuity and Disruption“ vom 27. – 29. September 2017 an der Université Paris Ouest Nanterre la Defense statt.

Die ersten beiden Tage diskutieren Wissenschaftler_innen aus ganz Europa und darüber hinaus über aktuelle Ergebnisse der Forschung zur Pflegekinderhilfe. Am dritten Tag findet eine Tagung für französische Fachkräfte statt, bei der Dr. Daniela Reimer einen Vortrag zum Thema „Abbrüche in der Pflegekinderhilfe“ halten wird.

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 14.10. in Magdeburg

Posted on August 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.10.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Magdeburg das Seminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern„.

Referentin Hildegard Niestroj spricht darüber, dass traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie erschweren. Die langanhaltenden Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminars stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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