Netzwerke

Arbeitshilfe: Kostenübernahme für Therapien bei umF

Posted on März 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Wie können Therapien für geflüchtete Kinder und Jugendliche beantragt werden? Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) hat zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) eine Arbeitshilfe dazu erstellt. Mit Tipps und Hinweisen zu Kostenübernahme, Antragsverfahren und rechtlichen Grundlagen.

Arbeitshilfe zur Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Handreichung „Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien“

Posted on März 29, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Für welchen Jugendlichen passt eine Gastfamilie? Wie können die Familien begleitet und qualifiziert werden? Wie können Übergänge gestaltet werden?

Unter dem Titel „Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien“ hat das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. eine Arbeitshilfe zur ersten Orientierung in diesem Arbeitsfeld verfasst.

Sie steht zum Download bereit oder kann als Broschüre zum Selbstkostenpreis von 3.50 € bezogen werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

DV: Soziale Ausgrenzung von jungen Erwachsenen verhindern

Posted on März 28, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Geschätzt 640.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren befinden sich in Deutschland weder in Schule, Ausbildung oder in Beschäftigung. Ihnen droht eine dauerhafte Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Um soziale Ausgrenzung zu verhindern fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mehr individuelle und verlässliche Unterstützung und eine bessere Zusammenarbeit von Verwaltungen und freien Träger.

Berlin – In seinen kürzlich verabschiedeten Empfehlungen setzt sich der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine engere Zusammenarbeit von Jobcentern und Agenturen für Arbeit, Jugendämtern, Sozialämtern und freien Trägern ein.

„Die Jobcenter und Agenturen für Arbeit haben eine Schlüsselfunktion, um auch junge Menschen in schwierigen Lebenslagen einen Schulabschluss und eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Zuweilen fehlen ihnen aber passgenaue Hilfeinstrumente. Wenn Überschuldung, Wohnungsnot, familiäre Konflikte oder Suchtprobleme drohen, müssen Jugendämter und Sozialämter mit ins Boot genommen werden und weitergehende Hilfen anbieten. Das bedarf aber einer engmaschigen Kooperation “, so Johannes Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Der Deutsche Verein empfiehlt den Verwaltungen und freien Trägern in den Kommunen, verbindliche Unterstützungsnetzwerke zu bilden, die für die jungen Menschen offen sind. Junge Menschen orientierten sich bei ihrer Suche nach Hilfe weniger an behördlichen oder rechtlichen Zuständigkeiten. Wichtiger seien persönliches Vertrauen, Erreichbarkeit und die Aussicht auf rasche Unterstützung. Wo immer ein junger Erwachsener vorspricht oder ein entsprechender Notfall bekannt wird, solle Unterstützung angeboten werden.

„Reicht das nicht aus, sollte der junge Mensch zu dem Dienst persönlich begleitet werden, der die passende Hilfe anbietet. Wichtig ist es, individuelle Lösungen gemeinsam mit dem jungen Menschen zu erarbeiten und ihm eine Ansprechperson zur Seite zu stellen“, so Johannes Fuchs. Um Verschiebebahnhöfe zwischen Einrichtungen und Diensten zu verhindern, empfiehlt der Deutsche Verein, die Netzwerke in den Jugendberufsagenturen zu verankern, die derzeit von der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen aufgebaut werden.

zu den vollständigen Empfehlungen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

DV: Gutachten zu den Voraussetzungen der Gewährung von Hilfe zur Erziehung nach §§ 27, 33 SGB VIII bei selbst initiierter Verwandtenpflege

Posted on März 28, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Deutschen Verein veröffentlichte am  22.03.2017 ein Gutachten zu den Voraussetzungen der Gewährung von Hilfe zur Erziehung nach §§ 27, 33 SGB VIII bei selbst initiierter Verwandtenpflege:

  1. Die Gewährung von Hilfe zur Erziehung in Form der Vollzeitpflege nach §§ 27, 33 SGB VIII setzt im Fall selbst initiierter Verwandtenpflege – wie bei Fremdpflegeverhältnissen auch – voraus, dass die Pflegepersonen geeignet sind, den erzieherischen Bedarf des Kindes zu decken, seine individuelle und soziale Entwicklung zu fördern.
  2. Die Geeignetheit ist im Rahmen des Hilfeplanverfahrens im Hinblick auf das konkrete Pflegeverhältnis zu prüfen. Zur Geeignetheit im Sinne von § 27 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII gehört zum einen, dass die Pflegepersonen eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung gewährleisten können, und zum anderen, dass sie sich auf die Kooperation mit dem Jugendamt einlassen und gegebenenfalls zur Annahme unterstützender Leistungen bereit sind.
  3. Es gehört zu den Aufgaben der Fachkräfte der Jugendhilfe, soweit das erforderlich ist, auf die Pflegepersonen zuzugehen und die Kooperationsbereitschaft zu fördern. Besteht trotz aufrichtiger Bemühungen der Fachkräfte keinerlei Bereitschaft der Pflegepersonen zur Kooperation mit dem Jugendamt, ist die Hilfegewährung abzulehnen und es müssen andere Wege gesucht werden, den Hilfebedarf zu decken. Das Jugendamt darf von den Pflegepersonen nicht als bloße „Zahlstelle“ betrachtet werden.
  4. Im Fall der Geeignetheit der Pflegepersonen steht es der Hilfegewährung – bezogen auf den Zeitraum nach Antragstellung – nicht entgegen, dass die Inpflegenahme bereits vor der Antragstellung erfolgt ist, und in diesem Sinne eine „Selbstbeschaffung“ vorliegt.

Quelle: Deutscher Vereins vom 22.03.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?“ am 02.05. in Moritzburg

Posted on März 26, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Sächsische Landesstelle gegen Suchtgefahren veranstaltet in Kooperation mit FASD Deutschland e.V. am am 02.05.2017 in Moritzburg den Fachtag „Frech, distanzlos, unbelehrbar – oder vielleicht FASD?„.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter) sowie Andreas Francke und Caroline Sicking (Junge Erwachsene mit FASD – Übergang und Perspektiven) werden auch fünf interessante Workshops angeboten.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 08.05. in Dresden

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 08.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Dresden das Seminar „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern„.

Das Seminar mit Dipl. Psych. Monika Dreiner vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern und -eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

IGfH Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ vom 13.-15.09. in Dortmund

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH veranstaltet vom 13.-15.09.2017 die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ zusammen mit der FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund in Dortmund.

HilfeKulturen begreifen wir als ein aktives gemeinsames Gestalten von Unterstützungsangeboten durch alle Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern bzw. Angehörigen, den Mitarbeitenden – in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe. Aber wie können Partizipative Hilfekulturen gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sind hierfür erforderlich und sind möglicherweise einzufordern? Diese Fragestellungen werden mit Hilfeadressat_innen und Fachkräften auf der Ebene des individuellen Handelns, auf der Ebene von Organisationen und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene diskutiert.

Die Tagung wird u.a. die Felder professionelle Haltung und das Zusammenwirken von Professionellen und Adressat_innen, Organisationskulturen und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, (neue) gesetzliche Rahmungen, gesellschaftliche Erwartungen an Erziehungshilfen und gesellschaftspolitische Zusammenhänge beleuchten.

Es werden weitestgehend in allen Formaten der Tagung wie plenarer Praxisworkshop, Fachforen, Werkstätten und Exkursionen Hilfeadressat_innen (u.a. Jugendliche und Eltern), Kolleg_innen öffentlicher und freier Träger sowie Wissenschaftler_innen beteiligt sein.

Vorbereitet und organisiert wird die Jahrestagung von Mitgliedern der Fachgruppe Heimerziehung, der Fachgruppe Integrierte Hilfen, der Geschäftsstelle, der Delegiertenversammlung und des Vorstandes der IGfH.

Die IGfH-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Tagung am 13. September 2017 statt.

nähere Informationen

DiskussionsBLOG auf der Tagungs-Website
Auf der Tagungs-Website findet sich ein Diskussionsblog, der eine breite Beteiligung von Teilnehmer_innen, Mitarbeiter_innen, Jugendlichen, Eltern und Wissenschaftler_innen aber auch von weiteren Personen aus der Fachszene vor der Tagung ermöglichen soll.
Teilen Sie dort Ihre Gedanken und Positionen, aber auch Fragen und Erfahrungen zu Beteiligungskulturen und Partizipation im Vorfeld der Tagung mit!
Sie können Ihre Anregungen und Gedanken drei Dimensionen der Partizipation – »Individuum“, »Organisation« und »Gesellschaft« – zuordnen und/oder in eine Art »open space« gehen, in dem Sie selbst die Themen setzen und mit Ihren Kolleg_innen diskutieren.

zum Tagungsblog

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Stellungnahme zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Posted on März 22, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

Der PFAD Bundesverband e.V. hat gemeinsam mit dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., der Agenda Pflegefamilien und dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG) (wir berichteten) erarbeitet und an das BMFSFJ gesandt.

Da aufgrund der knappen Fristsetzung zur Stellungnahme eine vertiefte Analyse der vorgelegten Änderungsvorschläge nicht möglich war, greift das Papier erst einmal die aus der Sicht der Pflegekinderhilfe wichtigsten Fragen und Konsequenzen auf.

Stellungnahme zum KJSG vom 22.03.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Biografische Erbschaften: Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit“ am 22./23.09. in Siegen

Posted on März 22, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie interdisziplinäre Tagung „Biografische Erbschaften: Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit“ wird am 22. und 23.09.2017 an der Universität Siegen von Prof. Dr. Forstmeier in Kooperation mit dem Fachverband für Biografiearbeit  durchgeführt. Die Tagung ermöglicht einen tiefen Einblick in biografische Prozesse und die Biografiearbeit.

Die Hauptvorträge sind von Dr. med. Elke Horn, Prof. Dr. Dr. med. Andreas Maercker, Prof. Dr. Frank Neuner, Prof. Dr. med. Luise Reddemann und Prof. Dr. Klaus Wolf. Außerdem werden praxisorientierte Workshops und wissenschaftliche Symposien durchgeführt, unter anderem eines zu „Biografieforschung mit Pflegekinder“ koordiniert von Daniela Reimer.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“ am 19.06. in Berlin

Posted on März 19, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logofachtag_pflegefamilie-und-dann_2017-06_onlinebannerDas Careleaver Kompetenznetz veranstaltet gemeinsam mit dem Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. und unterstützt durch die IGfH/Dialogforum Pflegekinderhilfe am 19.06.2017 in Berlin die Fachtagung „Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“.

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten die Veranstalter den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

In Pflegefamilien wird die formale Beendigung der Hilfe zur Erziehung in der Regel wenig thematisiert. Man fühlt sich „als Familie“ und für viele Pflegeeltern ist es selbstverständlich, ihre Pflegekinder auch weiter zu unterstützen. Für die jungen Menschen im Übergang bleibt dabei allerdings oft unklar, in welcher Weise der Kontakt nach dem Hilfeende oder Auszug weitergeführt wird. Welche materielle, lebenspraktische und emotionale Unterstützung kann von den oft als Eltern erlebten (aber
juristisch nicht unterhaltsverpflichteten) Pflegeeltern noch erwartet werden? Denn auch die Pflegekinderdienste gehen häufig davon aus, dass ein Unterstützungsbedarf nach dem Hilfeende von den „ehemaligen“ Pflegeeltern aufgefangen wird, obwohl gemäß § 41 SG VIII Hilfen des Jugendamtes bis zum Alter von 27 Jahren möglich wären.

Immer die Careleaver selbst im Blick soll aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Tagungsbeteiligten versucht werden, Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Situation von Pflegekindern im Übergang zu finden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

SHELTER – Ein E-Learning-Curriculum für die Arbeit mit begleiteten und unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen

Posted on März 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Auch Gastfamilien können bei dem kostenfreien Online-Weiterbildungskurs SHELTER mitmachen!

In dem interdisziplinären Projekt SHELTER wird ein E-Learning-Curriculum unter Mitwirkung von Fachkräften und Ehrenamtlichen entwickelt. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie in gesundheitsbezogenen Diensten für die Betreuung, Begleitung und Behandlung von jungen Menschen mit Fluchterfahrungen Verantwortung übernehmen, sollen dadurch langfristig adäquat auf die Bewältigungs- und Bedarfslagen der jungen Menschen mit Fluchterfahrungen vorbereitet werden. Sie sollen zudem in die Lage versetzt werden, Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe zu implementieren sowie Verständnis und Grundkenntnisse für Folgen von Traumatisierungen und psychische Belastungen in der Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung zu entwickeln. Die Teilnehmenden an dem Weiterbildungsangebot haben Zugriff auf Texte, Materialien und Videos sowie die Möglichkeit den Kurs zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Auf diese Weise entsteht beteiligungsorientiert ein praxisnahes Curriculum.

Der Hintergrund:
SHELTER ist eine Abkürzung für Safety & Help for Early adverse Life events and Traumatic Experiences in minor Refugees. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von den Universitäten Hildesheim (Wolfgang Schröer), Bielefeld (Frank Neuner), dem Universitätsklinikum Ulm (Jörg Fegert) und der Hochschule Landshut (Mechthild Wolff) umgesetzt.

Mehr Informationen:
Machen Sie kostenfrei mit!
Die ersten Testkurse starten im Juli 2017. Sie können sich unter dem Link https://shelter-notfall.elearning-kinderschutz.de/Interessenten bis einschließlich 18.06.2017 in eine InteressentInnenliste für eine Kursteilnahme eintragen.

Homepage des Verbundprojekts:
https://shelter.elearning-kinderschutz.de

Dort finden sich auch weitere Informationen zu einer möglichen Kursteilnahme.
Kontakt: shelter@elearning-kinderschutz.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Interkulturelle Pflegekinderhilfe – neue Ansätze für die Praxis“ am 17.05. in Bochum

Posted on März 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PLANB Ruhr e. V. lädt am 17.05.2017 nach Bochum ein zur Bundesfachtag „Interkulturelle Pflegekinderhilfe – neue Ansätze für die Praxis„.

Im Spiegel einer heterogenen Gesellschaft steht die Pflegekinderhilfe vor einer Herausforderung. Mittlerweile hat jedes vierte Pflegekind einen Migrationshintergrund. Neue Ansätze, Ideen und Konzepte zur Umsetzung einer kultursensiblen Pflegekinderhilfe sind daher dringend erforderlich.

Familien mit Migrationshintergrund geraten zunehmend ins Blickfeld und können mit ihrem Potential zu einer interkulturellen Pflegekinderhilfe beitragen. Die Begegnung und Ansprache dieser Familien gestaltet sich für die Fachkräfte häufig stolprig. Um interkulturelle Pflegeverhältnisse umsetzen und etablieren zu können, wird ein Perspektivwechsel benötigt. Die vorhandenen Strukturen und Methoden der Pflegekinderhilfe müssen somit der gesellschaftlichen Entwicklung angepasst werden.

In den drei Jahren Projektzeit habt PLANB Ruhr e.V. in der Zusammenarbeit mit Pflegefamilien, Migrantenselbstorganisationen und Fachkräften der Pflegekinderhilfe Erkenntnisse gewonnen, aus denen neue Ansätze und Vorgehensweise zur interkulturellen Pflegekinderhilfe weiter entwickelt werden können. Im Rahmen des Fachtags werden diese Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes „PemM – Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“ präsentiert und in den Workshops einzelne Aspekte praxisnah vertieft.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kindernetzwerk (Online) -Handreichung : „Teilhabe für Familien mit bsonderem Bedarf“

Posted on März 10, 2017. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bildungsworkshop des Careleaver e.V. vom 02.-05. Juni in Tübingen

Posted on März 10, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und der Careleaver e.V. laden Care Receiver (Jugendliche ab 16 Jahren) und Careleaver (Erwachsene, die die Jugendhilfe bereits verlassen haben) vom 02.-05. Juni 2017 nach Tübingen ein zu einem Bildungsworkshop: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!„.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.
Die Anmeldefrist geht bis zum 02. April 2017.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wettbewerb „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes

Posted on März 9, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoAb sofort können sich Schulklassen und außerschulische Gruppen für das Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Kinderrechte in ihrem Alltag bei Kindern und Erwachsenen bekannter gemacht und umgesetzt werden können. Möglich sind beispielsweise Videos, Fotostorys, gemalte Bilder, geschriebene Geschichten, Comics oder Hörspiele. Die Dokumentationen der durchgeführten Aktionen können bis zum 17. Juli 2017 als eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinner werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres nach Berlin eingeladen, um dort die Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Auch fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen wir in unserem Land feststellen, dass wir von einer vollständigen Umsetzung der in der Konvention festgeschriebenen Kinderrechte noch weit entfernt sind. Ein Fünftel der Kinder hat noch nichts über die Kinderrechtskonvention gehört oder gelesen. Und fast zwei Drittel der Kinder kennen Kinderrechte nur vom Namen her und wissen über Einzelheiten nicht so gut Bescheid. Das möchten wir mit diesem Wettbewerb ändern“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion. Die Kinderrechte gelten in den Entwicklungsländern ebenso wie in Industrieländern wie Deutschland. Deutschland hat die Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren, im April 1992, ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.

Weitere Infos zum Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes finden sich unter: www.kindersache.de/wettbewerb. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 08.03.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln

Posted on März 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Wenn ein Kind mit Behinderung, das nicht in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen kann, den Weg in eine Pflegefamilie findet, werden hohe Anforderungen an die Begleitung und Beratung des Pflegeverhältnisses gestellt. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. wird häufig von öffentlichen und freien Trägern zu Hilfe gerufen.

Diese Hilferufe sollen im Rahmen der Tagung „Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln erläutert, Erfolgsgeschichten erzählt und lösungsorientiert gemeinsam gearbeitet werden. Referieren werden Kerstin Held und Dirk Schäfer.

Eingeladen sind Berater der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger und Eingliederungshilfe, sowie Fachdienste und solche, die es werden wollen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

EmMi Luebeskind-Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ am 28.04. in Berlin

Posted on März 5, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind lädt am 28.04.2017 zur Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ ins Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nach Berlin ein. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Zielgruppen Pflegekinder im Erwachsenenalter und Care Leaver.

Unter dem Titel „Eine gute Entwicklung von Pflegekindern im Erwachsenenalter“ präsentieren Prof. Dr. Klaus Wolf und Dr. Daniela Reimer – Mitglieder der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen – zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse einer Langzeitstudie und stellen diese zur Diskussion. Im Mittelpunkt der Studie steht die Untersuchung der Entwicklung von (ehemaligen) Pflegekindern im Erwachsenenalter in Bezug auf die eigene Entwicklung der jungen Erwachsenen, die Entwicklung der Beziehung mit der Pflegefamilie und zu den Mitgliedern der Herkunftsfamilie.

Im Anschluss widmet sich unter dem Titel „Endlich oder leider volljährig?“ Christian Wolter – Vorsitzender des Careleaver e.V – den Alltags-Erkenntnissen von jungen Care Leavern.

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Friedrich Loock, Stifter und Vorstand der Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind. Die Eröffnungsrede hält Staatssekretärin Caren Marks.

Im Mai letzten Jahres hatte die IGfH mit dem Careleaver Verein und der Uni Hildesheim ein Care Leaver Hearing mit Verbänden und Politiker_innen sowie Caren Marks ausgerichtet, welches politisch-fachliche Forderungen bündelte.

Die Fachtagung findet von 11 bis 14 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung – wie soll das gehen ohne Wohnung?“ am 20.03. in Berlin

Posted on März 2, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20.03.2017 von 13:00 bis 17:30 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gemeinsam mit dem Careleaver Kompetenznetz eine Fortbildung zu dem Thema: „Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung –  wie soll das gehen ohne Wohnung?“. ReferentInnen sind RA Benjamin Raabe, Anna Seidel und Astrid Staudinger, sowie Frieder Moritz.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird auf die rechtlichen Grundlagen beim Übergang in eigenen Wohnraum eingehen und Rechtsansprüche und deren Durchsetzung gegenüber verschiedenen Behörden anhand von Fallbeispielen benennen und mit Ihnen diskutieren.

Das Careleaver Kompetenznetz widmet sich ganz praxisnah den unterschiedlichen Herausforderungen von Careleavern beim Übergang aus der Jugendhilfe in die Verselbstständigung. Welche Hürden müssen für einen gelingenden Übergang genommen werden (z.B. das Suchen von bezahlbarem Wohnraum in einer Stadt wie Berlin)? Wie können sozialpädagogische Fachkräfte die jungen Menschen optimal begleiten und unterstützen? Der Fokus liegt dabei auf der Wahrnehmung und den Bedürfnissen der Betroffenen: Was erleben sie als hilfreich? Was als hinderlich?

Frieder Moritz berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer einer Jugendhilfeeinrichtung von den Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Wohnraum und die pädagogischen Unterstützungsanforderungen bei Beendigung der Jugendhilfe.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

UMF: Nützliche Informationen zu Ausbildungsduldung und Förderung

Posted on März 1, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDer Paritätische Gesamtverband und die GGUA Flüchtlingshilfe aus Münster haben zwei wichtige neue Arbeitshilfen herausgegeben. Die Arbeitshilfe „Ausbildungsduldung“ erklärt die Möglichkeiten für Azubis vor der Abschiebung geschützt zu werden.

Die Arbeitshilfe „Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung“ zeigt verständlich, welche Bildungsförderung junge Flüchtlinge in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Status erhalten können.

Quelle: BumF Newsletter Februar 2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Chance Bereitschaftspflege“ erschienen

Posted on Februar 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logosr_44_kleinIn der ZPE-Schriftenreihe Nr. 44 erschien im Dezember 2016 der Abschlussbericht zum Modellprojekt Bereitschaftspflege: Chance Bereitschaftspflege. Impulse für eine entwicklungsfördernde Praxis. Autorinnen sind Corinna Petri und Judith Pierlings.

Der 126-seitige Band kann zum Preis von 9,00 € über das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) bestellt werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Angelsächsische Studien zu Geschwisterbeziehungen im Überblick

Posted on Februar 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logoGeschwisterlichkeit ist eine starke soziale Einflussgröße. Viele Kinder und Jugendliche leiden darunter, wenn sie das Auseinanderbrechen der Familie und den Wechsel an einen neuen Lebensort ohne den Beistand ihrer Geschwister durchstehen müssen. Geschwister brauchen die haltgebende Verbindung zueinander. Sie zu stützen ist die Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe.

Noch immer werden in vielen Ländern Geschwister häufig im Rahmen von Jugendhilfemaßnahmen getrennt und haben wenig Kontakt zueinander. Dabei ist es – insbesondere vor dem Hintergrund der Kinderrechte – kaum hinnehmbar, wenn solche Trennungen mit Platzmangel oder einer ungeeigneten Infrastruktur begründet werden. Es ist an der Zeit, die Belange von Geschwistern systematisch zu berücksichtigen.

Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im angelsächsischen Sprachraum widmen sich seit längerem vermehrt dem Wirkfaktor Geschwisterbeziehung. Die Ergebnisse sind hierzulande bis heute nur wenig zur Kenntnis genommen worden, obwohl sie durchweg beachtlich sind. Um sie auch für die hiesige Kinder- und Jugendhilfe nutzbar zu machen, werden in der Publikation ausgewählte Arbeiten vorgestellt. Sie bieten konkrete Orientierung im Kontext von Unterbringungsentscheidungen und bei der Gestaltung von Hilfen.

Der Materialienband 9 umfasst 147 Seiten und ist gegen eine Schutzgebühr von 8,00 Euro plus Versandkosten über das SPI (www.sosfachportal.de/paedagogik/mediathek oder telefonisch unter 089 12606-432) zu beziehen.

SOS-Kinderdorf e.V., Sozialpädagogisches Institut (SPI), Renatastraße 77, 80639 München, info.spi@sos-kinderdorf.de, www.sos-fachportal.de/paedagogik/spi

Quelle: SOS-Kinderdorf e.V. vom 25.01.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Gruppenangebot für Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Februar 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main bietet 2015 wieder vier kostenlose Seminartage an für Eltern, deren Kind(er) in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie leben.

Im Zentrum der Arbeit des erfahrenen Referententeams Eva Ris und Sabine Kiy-Kania mit den Eltern steht die Frage, was sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun können. Es ist erwünscht, aber nicht erforderlich, dass die Mütter und Väter an allen Terminen teilnehmen.

Termine jeweils Samstag von 10.30 bis 16 Uhr:

  • Samstag, 04.03.2017
  • Samstag, 06.05.2017
  • Samstag, 02.09.2017
  • Samstag, 09.12.2017

Info für soziale Dienste

Einladung für Eltern

Anmeldung für Eltern

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände formuliert Positionspapier für 2017

Posted on Februar 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logologo_rt_2016Mit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulieren ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28.-30.03.2017 in Düsseldorf informiert der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände in Halle 4 an Stand A45 über seine Arbeit und lädt zu einem Workshop zum Thema „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG) ein.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 19.05. in Neudietendorf/Thüringen

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 19.05. lädt die Paritätische Akademie Thüringen pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule, Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Interessierte ein zu einem Seminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern„.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Berlin: Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte

Posted on Februar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Adoptionsdienst Berlin von Caritas und Immanuel Diakonie bietet Unterstützung beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte an. Hierfür werden interessierte Betroffene gesucht. Von Dezember 2016 bis Juni 2017 werden die ersten Termine von Fachleuten begleitet. Danach ist vorgesehen, dass sich die Selbsthilfegruppe eigenständig organisiert und in Eigenregie fortgeführt wird.

Viele Menschen, die adoptiert sind, stellen sich Fragen nach ihrer Herkunft und den Motiven zur Adoptionsfreigabe durch ihre leiblichen Eltern. Wer bin ich wirklich? Wurde ich abgeschoben? Warum haben mir meine Adoptiveltern nichts über meine leiblichen Eltern erzählt? Soll ich als Erwachsener Kontakt zu meinen leiblichen Eltern suchen?

Das sind nur einige Fragen, die viele erwachsene Adoptierte bewegen. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Umgang mit dem Thema Adoption kann die Sicht auf die Lebensgeschichte verändern. So kann sich mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen entwickeln.

Die Selbsthilfegruppe im Aufbau wird durch zwei erfahrene Fachkräfte unterstützt. Zur der offenen Gruppe können jederzeit Interessierte hinzu kommen.  Die Treffen finden beim Adoptionsdienst Berlin im Caritas Beratungszentrum Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin statt.

Die nächsten Termine sind am: 20.02.2017, 06.03.2017, 03.04.2017, 08.05.2017, 05.06.2017 (jeweils montags 19.00 bis 20.30 Uhr).

Als Aufwandsentschädigung wird ein Beitrag zwischen 2.- und 10.- Euro (nach Selbsteinschätzung) pro Abend erbeten.

Kontakt:  Telefon: 030 86 00 9 – 222  E-Mail: mail@adoptionsdienst.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Starke Forschungsteams gut vernetzt

Posted on Februar 18, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logoMit einem anregend gestalteten Internetauftritt lädt das Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen ein, sich über die vortrefflichen Kooperations- und Verbundprojekte zu informieren, die dieses Forschungsnetzwerk auszeichnen.

Auch Präsentationen von Forschungsergebnissen, Veranstaltungen und interessante Publikationen sind auf den Webseiten zu finden. Das Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen, angesiedelt am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim, bündelt einen projektübergreifenden Diskurs zu Forschungsarbeiten im Bereich Erziehungshilfen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

BumF: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Bundesfachverband umF (BumF) nimmt Stellung zum Gesetzentwurf zur schnelleren Abschiebung und warnt vor Dauerkasernierung und Desintegration von Flüchtlingskindern:

Am 9. Februar 2017, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Großteil der Ministerpräsidenten der Länder auf einen 15-Punkte-Plan zur „schnelleren Abschiebung“ verständigt – am 15. Februar lag bereits ein Gesetzentwurf vor. Der Bundesfachverband umF (BumF) sieht unter anderem die Pläne zur Ausweitung der Pflicht in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen zu verbleiben, die Nichtbeachtung des Kindeswohlvorrang sowie die Gefahr einer pauschalen Pflicht zur Asylantragsstellung bei umF mit großer Sorge.

Quelle: BumF vom 14.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 30.03. in Potsdam

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ bietet BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 30.03.2017 an der Fachhochschule Potsdam an. Referieren wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Fachkräfte des Jugendamtes oder Sozialamtes müssen psychologisch/ kinder-psychiatrische Gutachten verstehen und fachlich einordnen, um eigenständig entscheiden zu können, ob eine Teilhabebeeinträchtigung des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft
vorliegt oder zu erwarten ist. Letztere wird häufig verneint und die Hilfe abgelehnt.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Darüber hinaus werden die Eingliederungshilfen in Abgrenzung zu Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Schule und anderen Sozialleistungsträgern rechtlich einsortiert, das Verfahren im Jugendamt erörtert und Grundkenntnisse in der Durchsetzung der Rechte dieser jungen Menschen vermittelt. Ansprüche gegenüber Krankenkassen und Krankenversicherungen sind nicht Bestandteil dieser Fortbildung.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“ am 01.04. in Bad Tölz

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 01.04.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wie wirkt mein Pflegekind auf unser System (Familie, Umfeld)?“.

Im Mittelpunkt des Seminars mit Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg stehen die Veränderungen innerhalb und außerhalb der Familie nach Aufnahme eines Pflegekindes (Ehepaar, Geschwister, Verwandte, Freunde, Nachbarn) unter der besonderen Berücksichtigung des Integrationsverlaufs eines Pflegekindes mit Verhaltensauffälligkeiten in Folge von Bindungsstörungen und Traumata.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“.

Öffentliche Erziehung im privaten Raum hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Historisch wenig beachtet (und aufgearbeitet), übernehmen Pflegefamilien Aufgaben, die für die Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im breiten Angebot der Kinder- und Jugendhilfe hat die Betreuung im familiären Kontext einen festen Platz.

Prägend für diese Form ist ein Merkmal: die Familie selbst. Pflegefamilien öffnen ihren privaten Raum samt dem Umfeld und stellen diesen jungen Menschen zur Verfügung, aber auch in den Dienst eines öffentlichen Interesses. Daraus resultiert eine neue Lebensform mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen für alle Betroffenen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Besuchen Sie den Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände beim Jugendhilfetag!

Posted on Februar 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logologo_16djhtDer Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände wird auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf in Halle 3 an Stand A45 über seine Arbeit informieren.

Der Beitrag des Runden Tisches zum Fachkongress ist der Workshop „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG).

Hintergrund:
Initiiert vom PFAD Bundesverband treffen sich seit Juni 2012 Vertreterinnen und Vertreter der vier bundesweit agierenden Organisationen

  • Agenda Pflegefamilien
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.V.
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

als Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände.

logo_rt_2016Dieses Gremium wird als gemeinsames Sprachrohr genutzt, um sich auf politischer und fachlicher Ebene mit der geballten Kraft der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände bundesweit für die Belange der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien einzusetzen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 25.03. in Trier

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 25.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“.

Anhand der internationalen Pflegekinderforschung zeigt Dr. Mériem Diouani-Streek sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib auf. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Telefonische Expertensprechstunde „Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD“ am 15.02.

Posted on Februar 10, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung. Über neue bzw. geänderte sozialrechtliche Leistungsansprüche für Kinder und Jugendliche mit FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde.

Seit Anfang 2017 hat sich in der Sozialgesetzgebung einiges getan – Bundesteilhabegesetz, Eingliederungshilfe, Pflegeversicherung – mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Welche Teilhabeleistungen dafür beantragt werden können, darüber informiert und berät
Frauke Zottmann-Neumeister vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

am Mittwoch, den 15. Februar 2017
von 10-12 Uhr
unter der Rufnummer 02244/ 877 32 40

Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorankündigung: „FASD – unberechenbar!? am 29./30.09.2017 in Hamburg

Posted on Februar 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas Thema „FASD – unberechenbar!?“ der Fachtagung 2017 des FASD Deutschland e.V. stellt viele Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Es gibt nicht die Behandlungsmethode oder Vorgehensweise bei der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD)! Therapien, Schulbesuch, Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten  müssen individuell angepasst werden. Was bei dem einen passt, passt noch längst nicht bei dem anderen, unberechenbar eben.

Am 29./30.09.2017 werden in Hamburg-Bergedorf hierzu Vorträge und Parallelvorträge stattfinden.

zur Vorankündigung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“ am 18.03. in Freiburg

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 18.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Der Weg des Pflegekindes über das Jugendalter ins Erwachsenenalter“.

Dipl.-Psychologe Oliver Hardenberg erörtert typische Verläufe in der jugendlichen Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern mit ihren Problemen und Chancen sowie die Verselbstständigung und den Übergang ins Erwachsenenalter anhand wissenschaftlicher Grundlagen und vielen Beispielen aus seiner Praxis.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Careleaver Fortbildung für Pflegeeltern und Pflegekinder am 11.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Familien für Kinder gGmbH bietet am 11.03.2017 in Berlin ein Seminar zum Thema „Careleaver – Der Weg in die Selbstständigkeit“ an.

Das „Starter-Seminar“ richtet sich an Pflegeeltern und Jugendliche, in deren Pflegefamilie der Übergang in die Selbstständigkeit bevorsteht. Im Seminar soll es um rechtliche, pädagogische und lebenspraktische Fragen gehen. Wie bekommen junge Menschen auch über das 18. Lebensjahr hinaus noch „Hilfe für junge Volljährige“, wenn sie das individuell benötigen?

Was ist der richtige Zeitpunkt für den Übergang? Was müssen junge Menschen an Wissen und Fähigkeiten mitbringen, um fit für das selbstständige Leben zu sein? Welche Schritte sind zu gehen? Wie können die Pflegeeltern diesen Übergang gut unterstützen und begleiten? Was wollen die jungen Menschen eigentlich, und wurde das in der Hilfeplanung ausreichend berücksichtigt? Wie kann man sich gut auf die Hilfeplangespräche vorbereiten?

Wenn Sie spezielle Fragen haben, können sie diese vor dem Seminar zuzuschicken, damit sich die ReferentInnen darauf vorbereiten können: info@careleaver-kompetenznetz.de

Anmeldeschluss ist der 04.03.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Broschüre: „Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen“

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

2017-02-cover-ifplogoDas Bayerische Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat in Kooperation mit dem BKK Landesverband Bayern die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ erstellt.

Sie informiert über die Gestaltung von Beziehungen mit Kindern im Kindergartenalter und umfasst zentrale Themen wie emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Mit dieser Broschüre soll Eltern und Fachkräften dabei geholfen werden, die Signale von Kindern zwischen drei und sechs Jahren richtig wahrzunehmen, sie zu deuten und angemessen darauf zu reagieren.

Die Broschüre kann kostenlos abgerufen werden.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Einladung zu einer Auszeit für Adoptiv – und Pflegeeltern am 29.04. in Koberg

Posted on Februar 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zeit zum Ausruhen oder Innehalten ist gerade für Adoptiv – und Pflegeeltern etwas Außergewöhnliches. Diese Familien sind ständig „öffentlich“, werden bewertet und haben ein überdurchschnittliches Maß an Erwartungen zu erfüllen, da viele Fachbereiche, sowie die Herkunftsfamilien der Kinder Teil ihres Alltages sind.

Der Wunsch nach einer Möglichkeit, sich aus dem Alltag ausklinken zu können, weg von den Anforderungen, dem Leistungsdruck und den Erwartungsansprüchen Dritter, ist daher groß. Einmal nur seinen ganz eigenen Gedanken und Gefühlen Zeit und Raum schenken können, einmal nur für sich ganz allein da zu sein. Diesen Wunsch kann der Pflegeelternverein „Kreisgruppe KiAP (Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien) Herzogtum Lauenburg, der seinen Sitz in Sandesneben hat, den Pflegeeltern des Kreises nun erfüllen.

Die Aktion „Pfand_tastische Box“ bei Edeka Martens in Sandesneben und die wunderbare Unterstützung vieler Spender und Spenderinnen, die ihre Pfandbons zur Verfügung stellten, hat maßgeblich dazu beigetragen. Die Kreisgruppe KiAP – Herzogtum Lauenburg lädt Adoptiv – und Pflegeeltern zum Malworkshop „Gemeinsam neue Wege gehen“ ein. Unter der fachlichen Anleitung der freischaffenden Künstlerin sowie Kunst – und Kreativtherapeutin Hanny Barth (www.nordgalerie.com), haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein individuelles Kunstwerk zu gestalten.

Vorkenntnisse oder besonderes Talent zum Malen und Zeichnen sind nicht erforderlich – jeder wird mit einem tollen Bild nach Hause gehen. Der Workshop findet am Sonnabend, 29. April 2017 von 10 Uhr bis 18 Uhr, in der ehemaligen Gaststätte „Koppelkaten“, Koppelkaten 7 in 23881 Koberg statt.

Die Kosten für Künstlerin und Raum trägt der Verein. Getränke werden gestellt, es wird darum gebeten, etwas für ein Mittagsbuffet mitzubringen. Der Eigenanteil für die Materialkosten beträgt 30 Euro pro Teilnehmer für Leinwand, Farben und andere Materialien.

Die Anmeldung erfolgt bitte verbindlich bis zum 31.März 2017 an: info@kiap-herzogtum-lauenburg.de oder telefonisch unter 04536-9979264.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Willkommensbroschüre für UMF neu aufgelegt

Posted on Februar 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn Zusammenarbeit mit Jugendliche ohne Grenzen hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) die vielfach nachgefragte Willkommensbroschüre neu aufgelegt. Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran mitgearbeitet.

  • Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen habe ich zu tun?
  • Was passiert alles in der ersten Zeit?
  • Wer kümmert sich um mich?
  • Und vor allem: Welche Rechte habe ich?

Dies und vieles mehr erfahren junge Flüchtlinge in der Broschüre in jugendgerechter Sprache. Die in 2016 überbearbeitete Willkommensbroschüre ist zurzeit nur auf Deutsch erhältlich. Weitere Sprachen folgen im April 2017.

Die Broschüre steht als Download kostenlos zur Verfügung:
Willkommen in Deutschland – Ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige [Deutsch]

Printversion: 2,50 Euro zzgl. Versand
Bestellungen (max. 50 Exemplare pro Einrichtung) an: info@b-umf.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ am 18.03. in Bremen

Posted on Januar 31, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 18.03.17 wird Britta Andreas in Bremen zum Thema „FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ referieren. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

Alkohol während der Schwangerschaft kann auch in kleiner Menge das Ungeborene im Mutterleib schädigen. Das damit verbundene Krankheitsbild wird unter fetalen Alkoholspektrum-Störungen, kurz: FASD, zusammengefasst. Die Betroffenen erleben häufig eine Einschränkung der Beziehungs- und Alltagskompetenzen. Viele legen ein Verhalten an den Tag, welches ihr Umfeld stark herausfordert. Oft haben sie ähnliche Aufmerksamkeitsdefizite wie bei einer AD(H)S Diagnose. Fast immer sind sie ihr Leben lang auf flexible, bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen angewiesen.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick zu diesem Thema: Es werden unterschiedliche Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Altersgruppen angesprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsweisen und Methoden vorgestellt, um einen angemessenen Entwicklungsrahmen zu bieten und Strategien aufgezeigt, um typische Überforderungssituationen bzw. Krisenmomente vermeiden zu helfen. Dabei wird auf Selbstsorge als Grundvoraussetzung zur Begleitung von FASD-Betroffenen eingegangen. Die TeilnehmerInnen erfahren niedrigschwellige Möglichkeiten zur Intervention in Krisenmomenten für die eigene Stabilisierung und die der Betroffenen.

  • Einführung in FASD – Zahlen und Fakten
  • Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
  • verstärkte Auswirkung durch Trauma
  • Begleit-Symptome, Mehrfachbeeinträchtigungen z.B. ADHS, chronische Erkrankungen
  • von typischen Verhaltensweisen über typische Fehleinschätzungen hin zur Wirklichkeit
  • Hilfsmittel
  • Prävention
  • Fallbeispiele

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

16. Internationale Bindungskonferenz vom 29.09. – 01.10.2017 in Ulm

Posted on Januar 29, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 16. Internationale Bindungskonferenz wird sich um das Thema „Die Macht von Gruppenbindungen – Ressourcen und Sicherheit, Gefahren und Fanatismus“ drehen. Dazu lädt PD Dr. med. Karl Heinz Brisch vom 29.09. – 01.10.2017 nach Ulm ein.

Ein Säugling entwickelt in unserer Kultur anfangs nur zu wenigen Personen – in der Regel zu seinen Eltern – Bindungsbeziehungen. Im Laufe seines Lebens gewinnen Bindungserfahrungen in Gruppen immer mehr an Bedeutung, etwa in der erweiterten Familie, ebenso in Krippe, Kindergarten, Schule, Peer-Gruppen in der Adoleszenz, Arbeitsgruppen im Berufsleben, in Vereinen, Parteien, Religionsgemeinschaften.

Menschen können diese Gruppenbindungen als eine große Ressource und emotionale Sicherheit erleben, wie in der Pädagogik, in Selbsthilfegruppen, oder in der Gruppen-Psychotherapie.

Die Bindungsbeziehungen in und an Gruppen können aber auch gestört sein. Hierbei spielt die Psychodynamik innerhalb der Gruppe eine große Rolle. Gruppen können zur eigenen Angstabwehr andere Gruppen stigmatisieren und Kontrolle sowie Gewalt ausüben. Es kann zur Bildung von bösartigen Vorurteilen, Fanatismus und Radikalisierung kommen, was bis zum terroristischen Kampf gegen andere führen kann, die nicht der eigenen Gruppe angehören.

Welche Faktoren schützen? Wie können neue, sichere Beziehungen in Gruppen aufgebaut werden? Was müssen aufnehmende Pflege- und Adoptivfamilien wissen, damit ein Kind nach Gewalterfahrungen – etwa in Sekten – eine sichere Bindung entwickeln kann? Wie entsteht Radikalisierung in Gruppen? Welche Formen der Begleitung, Beratung, Therapie und Prävention sind für diese Menschen hilfreich, die aus Gruppen aussteigen wollen, in denen sie traumatisiert wurden?

Die Konferenz wird sich mit den heilenden wie zerstörerischen Aspekten im Kontext von Bindung und Gruppe auseinandersetzen. Hierzu werden international renommierte Forscher und Kliniker aus ihren Studien und Erfahrungen berichten und auch Wege zur Prävention aufzeigen.

Zielgruppe:
Die Konferenz richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der gesunden Entwicklung in Gruppen sowie mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach emotionalen Traumatisierungen in Gruppen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die kranke Menschen nach emotionaler Gewalterfahrung in Gruppen in allen Altersgruppen betreuen, begleiten oder Verantwortung tragen, wie etwa LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogInnen, Adoptiv-/Pflegeeltern, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, PhysiotherpeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen und PolitkerInnen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ am 11.03. in Lüneburg

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 11.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Lüneburg das Seminar „Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“.

Im Seminar gibt Dipl. Psych. Dr. Andreas Böhmelt einen Überblick über Verfahrensabläufe und Aufgabe und Tätigkeit des Gutachters. Desweiteren werden aus psychologischer und pädagogischer Sicht Belastung und Bedeutung des Verfahrens für das Pflegekind sowie notwendige Anforderungen an alle Verfahrensbeteiligte erörtert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

LVR-Jugendhilfe-Report „Pflegekinderdienst“

Posted on Januar 19, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die kostenlose Zeitschrift Jugendhilfe-Report des LVR-Landesjugendamtes Rheinland widmet sich in ihrer Ausgabe 1/2017 dem Schwerpunktthema Pflegekinderdienst mit folgenden Beiträgen:

  • Sandra Terodde: Von kleinen und großen Schritten: Die Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe
  • Josef Koch: Dialogforum Pflegekinderhilfe – Mehr Rationalität gewinnen
  • Andreas Sahnen: Qualitätsentwicklung der Pflegekinderhilfe als Aufgabe der Jugendämter
  • Corinna Hops: Vereinsmeierei!? – Neues von der Trägerkonferenz der Erziehungsstellen
  • Corinna Petri, Judith Pierlings: Chance Bereitschaftspflege: Kernbotschaften des Modellprojekts Bereitschaftspflege
  • Silke Haake: Alternative Gastfamilie?
  • Corinna Hops: Von ehemaligen Pflegekindern lernen
  • Margarete Braun: Egal wie, … es ist nicht so einfach zu gehen … und seinen Weg zu finden

nähere Informationen und Downloadmöglichkeit

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02. in Köln

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH veranstaltet zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und weiteren Kooperationspartnern am 13./14.02.2017 in Köln die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung„.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können. Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen vermieden werden können. Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.“

Tagungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Noch freie Seminarplätze in Aurich, Holzminden und Würzburg

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Stiftung zum Wohl des Pflegekindes vermeldet für die folgenden Veranstaltungen noch freie Plätze:

  • Samstag, 04.02.2017, 9:30 – 15:30 Uhr, Würzburg:
    „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“
  • Montag, 13.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Holzminden
    „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“
  • Samstag, 18.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Aurich
    „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Buch-Tipp: „Normalitätskonstruktionen in den Biografien ehemaliger Pflegekinder“

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Beltz Juventa Verlagcsm_9783779934950_43df9f550e erscheint am 16.01. die Studie zur Dissertation von Dr. Daniela Reimer unter dem Titel „Normalitätskonstruktionen in den Biografien ehemaliger Pflegekinder„.

Die Dipl.-Pädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Biografieforschung, Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen, Normalität und Kultur.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarreise/ -freizeit für Pflegefamilien nach Sylt

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZum zweiten Mal lädt die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zu einer Seminarreise/ -freizeit nach Sylt ein. Vom 09.-13.04.2017 können Pflegefamilien erholsame Tage auf der Insel zu verbringen und Bildung und Urlaub miteinander verbinden.

Neben dem Seminar „Die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Vormund u. a. im Alltag einer Pflegefamilie“, werden zwei Workshops zu den Themen „Wie gelingen Pflegeverhältnisse?“ und „Besuchskontakte“ angeboten.

Während aller inhaltlichen Arbeitseinheiten werden die Kinder betreut, außerhalb dieser Zeiten findet keine Betreuung statt, sodass jede Pflegefamilie dann die Möglichkeit hat, die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Je nach Wetterlage und Möglichkeiten werden seitens des  Jugendgästehaus Puan Klent vielfältige Freizeitangebote und Ausflüge angeboten.

Anmeldeschluss ist der 15.02.2017.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ am 29.03. in Düsseldorf

Posted on Januar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 29.03. veranstaltet die Diakonie Düsseldorf ein Tagesseminar für Fach- und Führungskräfte aus der Abteilung Jugendhilfe und Schule, das auch externen Interessenten offensteht.
Referentin Irmela Wiemann wird dabei über den „Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“ sprechen.

Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen stellen Bezugspersonen vor große Herausforderungen. Mit dem Begriff Trauma ist nicht das Ereignis gemeint, sondern die Verwundung, die physiologisch im Körper und im Nervensystem des jungen Menschen zurückbleibt. Frühe Traumatisierungen können zu zahlreichen Persönlichkeitsveränderungen führen. Betroffene junge Menschen haben eine veränderte Wahrnehmung der Welt, können sich selbst oft nicht gut steuern und Konsequenzen ihres Handelns nur schwer einschätzen. So manches Kind, das sich einst überwältigt und ohnmächtig fühlte, ist nun „allergisch“ gegen Fremdsteuerung und kämpft um seine Autonomie.

Inhalte:

  • Kindliche Reaktionsmöglichkeiten auf traumatische Ereignisse
  • Traumatisierte Kinder und Strafe
  • Traumatisierte Kinder und Schule
  • Kinder anleiten, ihr „inadäquates“ Verhalten zu verstehen
  • Förderung der kindlichen Selbstheilungskräfte
  • „Trauma-heilende“ Pädagogik

Die TeilnehmerInnen lernen, Kinder und Jugendliche mit traumatischen  Erfahrungen  besser  zu  verstehen  und  angemessen auf sie einzugehen. Sie werden vertraut gemacht mit einer Pädagogik, die auf Stress und Strafe verzichtet, die Kinder und Jugendliche stabilisiert und ihre Selbstheilungskräfte liebevoll aktiviert.

nähere Informationen (S. 112, Anmeldung extern siehe S. 199)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...