Netzwerke

„Was kostet die Welt? – Die erste eigene Wohnung“ Leitfaden für Jugendliche

Posted on November 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoSeit über 20 Jahren ist Matthias Otto in der stationärer Jugendhilfe in und um Berlin tätig. Einer seiner Schwerpunkte war die Verselbständigung von Jugendlichen. Nun hat er ein Informationsheft für Jugendliche zu diesem Thema ausgearbeitet.

Matthias Otto: „Ein großes Thema stellt schon immer der Übergang in eigenen Wohnraum und die einhergehende Lösung aus den Hilfekontexten dar. Hier herrscht nicht nur bei den Jugendlichen oft große Unsicherheit. Ich habe deshalb unter Nutzung meiner langjährigen Erfahrung ein Heftchen verfasst, dass einen Überblick über die Gesamtthematik bietet und die jungen Menschen direkt ansprechen soll, es ist also möglichst einfach und verständlich gehalten.“

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.matthiasotto.de/wkdw

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„Klückskinder“ erhält Deichmann Förderpreis für Integration

Posted on November 16, 2018. Filed under: Netzwerke, Verschiedenes |

logoDie gemeinnützige Organisation „Klückskinder“„Klückskinder“ wurde am 6. November mit dem zweiten Platz beim Deichmann Förderpreis für Integration 2018 in der Rubrik „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ ausgezeichnet. Die Klückskinder-Gründer Diana Klückmann und Sascha Mukherjee bekamen den Preis von Heinz-Horst Deichmann, Initiator und Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie Schirmherrin Fernanda Brandão überreicht.

Frankfurt am Main, 16. November 2018 – „Klückskinder“ wurde am 6. November in Düsseldorf mit dem zweiten Platz beim Deichmann Förderpreis für Integration in der Kategorie „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ ausgezeichnet. Mit dem Förderpreis ehrt Deichmann insgesamt zehn Projekte in vier Kategorien, die sich in herausragender Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. In diesem Jahr waren über 270 Unternehmen, Organisationen, Schulen, private Initiativen und kirchliche Organisationen für die Auszeichnung nominiert, die mit insgesamt 100.000 Euro dotiert ist. Der Fokus liegt auf Projekten, die Jugendliche mit Lernschwächen, Behinderungen, ohne Schulausbildung, sozial Benachteiligte oder ausländische junge Menschen mit Integrationsschwierigkeiten fördern.

„Wir sind überglücklich, dass wir den Deichmann Förderpreis für Integration dieses Jahr gewonnen haben. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind.“, sagt Diana Klückmann, Gründerin von „Klückskinder“. „Wir fördern Kinder und Jugendliche aus der stationären Jugendhilfe oder aus Pflegefamilien mit unterschiedlichen Projekten auf ihrem Bildungsweg – denn über ein Drittel von ihnen haben weder einen Schulabschluss noch eine berufliche Ausbildung.“

Der Deichmann Förderpreis für Integration
Mit dem Deichmann Förderpreis für Integration prämiert das Unternehmen mittlerweile zum 14. Mal Unternehmen und Projekte, die die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher erhöhen und damit die Zukunftschancen verbessern. Die Auszeichnung wird in den Kategorien „Berufliche Förderung durch Unternehmen“, „Schulische Präventivmaßnahmen“ sowie „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ verliehen, in der auch Klückskinder angetreten war. Darüber hinaus ehrt Deichmann jedes Jahr einen Bewerber mit einem Sonderpreis“.

Über Klückskinder
Basierend auf dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt die gemeinnützige UG Klückskinder ein systematisches Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Dabei bauen die Angebote aufeinander auf und ergeben in ihrer Verbundenheit ein Ganzes. Neben dem Kalender vermittelt Klückskinder „Perspektiven-Botschafter“, die im Rahmen von Workshops mit Kindern aus der stationären Jugendhilfe arbeiten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Mentorenprogramm für ihre Zielgruppe an. Im Rahmen des Unterstützungsaspekts bietet die „Klückskinder-Alliance“, ein Netzwerk aus starken Kooperationspartnern, die gemeinsam eine umfangreiche und qualitativ gute Unterstützung in wichtigen von Klückskinder definierten Lebensbereichen leisten

Weitere Informationen zu Klückskinder erhalten Sie unter: http://www.klueckskinder.de

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Telefonische FASD-Expertensprechstunde am 21.11.: „Jugendliche mit FASD in der Pubertät – eine Herausforderung für alle“

Posted on November 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoIm Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln stehen Experten regelmäßig für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD zur Verfügung. Die nächste Expertensprechstunde zum Thema „Jugendliche mit FASD in der Pubertät – eine Herausforderung für alle“ wird angeboten

  • am Mittwoch, den 21.11.2018
  • von 14 – 16 Uhr
  • unter der Telefonnummer 0221 – 2762414

Die autodidaktische Expertin Susanna Zeltinger, Pflegemutter eines Jugendlichen mit FASD und Gründerin der Kölner Selbsthilfegruppe für Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit FASD, informiert und berät Interessierte.

Angefangen hat es bei vielen mit einer ziemlich späten Diagnose. Dem vorangegangen ist oft eine lange Suche nach den Gründen der Auffälligkeiten der Kinder, wie z.B. dem häufigen Schulversagen, den vielen Schulwechseln, dem Ausgeschlossen werden, dem vielen Vergessen und der auffallend schwierigen Phase beim Übertritt in die Pubertät. Cool sein, mit Freunden um die Häuser ziehen – nicht selten geraten Jugendliche mit FASD dabei in falsche Kreise, sind zur falschen Zeit am falschen Ort und geraten so in Gesetzeskonflikte. Wie können Eltern ihre Kinder beim Erwachsenwerden begleiten, welchen Rahmen schaffen und an welche Stellen können sie sich wenden.

Infos zur Selbsthilfegruppe unter www.fasd-jugendliche-und-junge-erwachsene.de .

Übrigens werden die wichtigsten Fragen und Antworten bisheriger Expertensprechstunden zusammengefasst und sind in unserem Archiv abrufbar ( http://fasd-fz-koeln.de/infos-service/aktuelles-/archiv/index.html ).

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Gesetzesinitiative: Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam gestalten

Posted on November 6, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoBundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey hat am 6. November auf einer Konferenz in Berlin einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe gestartet. Mit dabei waren rund 200 Teilnehmende aus Praxis und Wissenschaft der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und der Gesundheitshilfe sowie von Bund, Ländern und Kommunen. Der Dialogprozess soll in eine Gesetzesinitiative zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe mit einer Reform des derzeit geltenden SGB VIII (Achtes Buch Sozialgesetzbuch) münden.

Dr. Franziska Giffey: „Mit der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe wollen wir dazu beitragen, dass auch die Jüngsten gut durchs Leben kommen: die Kinder. Mit unserem Beteiligungsprozess wollen wir die Fachwelt in die Modernisierung des Kinder- und Jugendhilferechts schon vor dem Gesetzgebungsprozess miteinbeziehen. Wir wollen das rechtlich regeln, was in der Praxis wirklich gebraucht wird. Es geht unter anderem um den Schutz von Kindern durch eine bessere Kooperation der Akteure vor Ort, um eine Stärkung von Eltern und um die Interessen von Kindern, wenn sie in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht werden.“

Im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode haben CDU/CSU und SPD vereinbart, die Kinder- und Jugendhilfe weiterzuentwickeln und dabei insbesondere den Kinderschutz und die Unterstützung von Familien zu verbessern.

Nach der Auftaktkonferenz mit einer breit eingeladenen Fachöffentlichkeit wird der Dialog in einer Arbeitsgruppe weitergeführt. In den Prozess fließen im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung auch systematisch ausgewertete Erfahrungen von Beteiligten und Betroffenen mit der Kinder- und Jugendhilfe und der Familiengerichtsbarkeit ein.

Die Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks, sagte während der Veranstaltung: „Wir alle wollen eine starke Kinder- und Jugendhilfe, die wirksam für gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen arbeiten kann. Wir setzen dabei auf einen breiten Dialog, auf einen umfassenden Austausch mit allen, die in der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch in angrenzenden wichtigen Bereichen, Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen tragen.

Plattform für den Dialogprozess

Die zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Dialogprozess ist die neue Plattform www.mitreden-mitgestalten.de. Hier wird fortlaufend über den Hintergrund und über den Stand des Austausches informiert.

Bei der Organisation und Umsetzung des Dialogprozesses wird das Bundesjugendministerium durch die Agentur für Dialog- und Beteiligungsverfahren „Zebralog“, die „IJOS GmbH (Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement)“ und das „Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ)“ unterstützt.

Quelle: BMFSFJ vom 06.11.2018

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FICE Weltkongress 2019 in Tel Aviv, Israel

Posted on Oktober 31, 2018. Filed under: Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

logoDer 34. Weltkongress von FICE International, der Organisation, die sich weltweit mit Fragen fremduntergebrachter Kinder befasst und deren deutsche Sektion die IGfH ist, findet in einem Jahr vom 29.-31. Oktober 2019 in Tel Aviv statt.

Der Kongress trägt den Titel „Better Future Opportunities for Children in Multicultural Societies„.

nähere Informationen

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„Klückskinder“ veröffentlicht „Mutmacher-Kalender 2019“ für Heim- und Pflegekinder

Posted on Oktober 30, 2018. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logo

(Foto: Klückskinder)

Die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe zu unterstützen, die statistisch gesehen besonders schlechte Bildungschancen haben. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist der jährliche „Mutmacher-Kalender“. Die erfolgreichen Lebenswege von zwölf Heim- und Pflegekindern – darunter auch einige Prominente – zeigen, dass jedes Kind selbst gesteckte Ziele erreichen kann. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Kalenders zählen der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich sowie die Schauspielerin Janine Kunze, die das Vorwort geschrieben hat.

In Deutschland leben rund 160.000 Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe – also in Kinderheimen – oder bei Pflegefamilien. Bei aller Fürsorge wirkt sich dies negativ auf ihre Bildungschancen aus: Fast ein Drittel dieser jungen Menschen erreicht keinen Schulabschluss oder beendet keine Ausbildung. Dadurch fehlt ihnen die stabile Basis für eine erfolgreiche Teilhabe an Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

(Foto: Klückskinder)

Hier setzt die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ unter anderem mit ihrem jährlich erscheinenden „Mutmacher-Kalender“ an. Das Unternehmen möchte betroffenen Kindern und Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und ihnen dabei helfen, den individuellen Lebensweg erfolgreich zu gestalten. Dabei geht der Kalender weit über seichte „Kalendersprüche“ hinaus und wird bereits in vielen Einrichtungen zur inhaltlichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen genutzt.

Der Mutmacher-Kalender stellt in jedem Monat ein ehemaliges Heim- oder Pflegekind vor, das sich trotz aller Widrigkeiten im Leben durchgesetzt hat – darunter bekannte Persönlichkeiten wie Janine Kunze und Sven Gerich. „Wir erzählen die Geschichten von Menschen, die ihren persönlichen Weg gefunden haben und erfolgreich gegangen sind. Diese positiven Vorbilder begleiten Heim- und Pflegekinder durch das gesamte Jahr und ermutigen sie dazu, die eigenen beruflichen und privaten Ziele auch gegen Widerstände zu verfolgen“, erklärt Klückskinder-Gründerin Diana Klückmann.

Kalender-Vorwort von Schauspielerin Janine Kunze

Das Vorwort zum Kalender stammt in diesem Jahr von Schauspielerin Janine Kunze, die selbst als Pflegekind aufgewachsen ist und daher um die besonderen Herausforderungen weiß, denen sich die Kinder- und Jugendlichen stellen müssen.
Ziel von „Klückskinder“ ist es, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe einen Mutmacher-Kalender zukommen zu lassen, entsprechend Mut zu machen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Interessierte Einrichtungen sowie Pflegefamilien (und -verbände) können sich auf der Webseite von „Klückskinder“ für einen kostenlosen Mutmacher-Kalender 2019 eintragen. Zudem kann der Kalender käuflich über die Klückskinder-Webseite erworben werden.

Der Mutmacher-Kalender erreichte deutschlandweit bereits über 10.000 Kinder in rund 2.000 Einrichtungen. Um ihn noch breiter verteilen zu können, werden sogenannte Klücksbringer gesucht. Diese können sich auf der Webseite ein Kinderheim oder eine Pflegefamilie in ihrer Nähe aussuchen und beliebig viele Kalender sponsern. Eine Geldspende gegen eine Spendenbescheinigung ist unter dem Stichwort „Mutmacher-Kalender“ ebenfalls möglich.
Alle Informationen zur Unterstützung von „Klückskinder“ sind auf der Website www.klueckskinder.de aufgeführt.

 

Das Klückskinder-Team: Diana Klückmann und Sascha Mukherjee (Foto: Klückskinder)

Über Klückskinder
Basierend auf dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt die gemeinnützige UG Klückskinder ein systematisches Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Dabei bauen die Angebote aufeinander auf und ergeben in ihrer Verbundenheit ein Ganzes. Neben dem Kalender vermittelt Klückskinder „Perspektiven-Botschafter“, die im Rahmen von Workshops mit Kindern aus der stationären Jugendhilfe arbeiten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Mentorenprogramm für ihre Zielgruppe an. Im Rahmen des Unterstützungsaspekts bietet die „Klückskinder-Alliance“, ein Netzwerk aus starken Kooperationspartnern, die gemeinsam eine umfangreiche und qualitativ gute Unterstützung in wichtigen von Klückskinder definierten Lebensbereichen leisten.

 

Quelle: Pressemitteilung von Klückskinder vom 29.10.2018

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Broschüre „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“

Posted on Oktober 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie große Zahl an Zugewanderten und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 rückte Schwachpunkte der institutionalisierten Pflegekinderhilfe in den Fokus, die auch vorher schon bestanden: Den Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund sowie fehlende interkulturelle Kompetenzen und Öffnung. Das PLANB-Projekt PemM suchte hier nach Lösungen. Jetzt erschien der gedruckte Abschlussbericht „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“.

Fast jedes vierte Pflegekind hat einen Migrationshintergrund. Doch diese Quote spiegelt sich längst noch nicht in der Zusammensetzung der Pflegeeltern wieder. Nur sehr wenige Familien mit Migrationsgeschichte und entsprechender Sozialisation interessierten sich bislang für ein Pflegschaftsverhältnis. Zu groß war häufig die Distanz zu dem von außen schwer verständlichen deutschen Pflegekindersystem, das im diametralen Widerspruch zu stehen schien zu den meist (groß-)familiär organisierten tradierten Unterstützungsstrukturen.

Was wird benötigt, um eine kultursensible Pflegekinderhilfe aufzubauen? Wie können gerade diese oft distanzierten Familien erreicht, interkulturell sensibilisiert und professionell geschult werden? Welche Voraussetzungen und Kriterien sollten überprüft und angepasst werden? Welche zusätzlichen Module benötigt die Pflegekinderhilfe, um interkulturelle Schulungskonzepte zu realisieren? In einem Punkt sind sich alle Experten und Praktiker der Kinder- und Jugendhilfe einig: Diese bislang unterrepräsentierten Familien mit Migrationshintergrund bilden ein hohes Potenzial, das die interkulturelle Pflegekinderhilfe enorm bereichern würde.

NRW-weite Bestandsaufnahme

Doch dazu brauchte es nicht weniger als einen Perspektivwechsel im System. Es galt, die vorhandenen Strukturen und Methoden der Pflegekinderhilfe der gesell­schaftlichen Entwicklung anzupassen. Das Projekt „PemM – Pflegeeltern mit Migrationshintergrund“ des interkulturellen Trägers PLANB Ruhr e.V., gefördert von der Aktion Mensch und unterstützt vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW sowie vom LWL-Landesjugendamt Westfalen, untersuchte in den Jahren 2014 bis 2017 genau diese Frage: Wie können Pflegefamilien mit Migrationshintergrund für die Kinder-und Jugendhilfe gewonnen werden

Schwerpunkt der Arbeit war der Informationstransfer über das Pflegefamiliensystem in Deutschland. Am Anfang stand eine NRW-weite Bestandsaufnahme der Migrantenselbstorganisationen und -gemeinden und ihrer Schlüsselpersonen sowie die Erfassung der Pflegekinderdienste in NRW. PLANB informierte die Jugendämter und beteiligte sie – wo gewünscht – an den Infoveranstaltungen in den Gemeinden. In persönlichen Gesprächen mit den Pflegekinderdiensten ging es um die Frage, inwieweit die strengen Auswahlkriterien für Pflegefamilien gelockert und pragmatischer gestaltet werden können, um beispielsweise auch Kandidaten ohne perfekte Deutschkenntnisse oder höhere bis akademische Bildung den Zugang zu ermöglichen.

Alte Standards neu überdacht

Hier rannte das Projekt nicht selten offene Türen ein, denn die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF), mit denen die Jugendämter seit 2015 konfrontiert wurden, hatten bereits dazu geführt, dass alte Standards neu überdacht und der Gedanke einer Neukonzeptionierung mehr und mehr akzeptiert wurden. Das Projekt PemM kam damit genau zur richtigen Zeit. Viele Träger waren bemüht, eine kultursensible Unterbringung der UMF als Pflegekinder oder in Gastfamilien zu sichern, und hatten bereits von sich aus Kontakt aufgenommen mit dem für seine interkulturelle Kompetenz bekannten Träger, der seit 2011 in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet.

In einer Reihe von Infoveranstaltungen wurden mehr als 30 Migranten-selbstorganisationen in NRW und über 600 Interessierte erreicht. Im Ergebnis konnte eine gestiegene Akzeptanz für eine kultursensible Pflegekinderhilfe festgestellt werden, deren Notwendigkeit in vielen Kommunen angekommen ist. Auch bei den Migrantenselbstorganisationen führte die breite öffentliche Flüchtlingsdebatte zu einem verstärkten Interesse an der Pflegekinderhilfe.

Wichtige Erkenntnisse zur Interkulturalität

Die Ergebnisse von PemM wurden im Mai 2017 im Rahmen eines Bundesfachtags mit mehr als 80 Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet vorgestellt. Die Resultate dieses Fachtags flossen ebenfalls ein in den hundertseitigen Projektbericht mit dem Titel „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“. Er präsentiert außerdem die Ergebnis­se und Prognosen einer bundeswei­ten Umfrage unter Fachkräften der Pfle­gekinderhilfe. Unterm Strich brachte das Projekt PemM, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Siegen, wichtige Erkenntnis­se zur Interkulturalität der Pflegekinderhilfe, zu den Zugangswegen, Verfahren, Methoden und Qualifizierungs­bedarfen der Zielgruppe und Fachkräfte.

Die Broschüre „Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe“ (PDF, 4 MB) kann beim LWL-Landesjugendamt Westfalen heruntergeladen werden und ist auch bei PLANB erhältlich.

Quelle: PLANB Ruhr e. V. vom 26.10.2018

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„Pflegeeltern und Rente“ am 07.11. in Delitzsch

Posted on Oktober 27, 2018. Filed under: Finanzielles, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Pflegeelternverein Nordsachsen e.V.  lädt 07.11.2018 um 18 Uhr zur Weiterbildung „Pflegeeltern und Rente“ in den Schekenberger Hof, Hofegasse 3, 04509 Delitzsch OT Schenkenberg ein.

Dort wird eine Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung Rede und Antwort stehen rund um alle Belange „Pflegekinder und rentenrechtliche Ansprüche für Pflegeeltern“. Neben den Erziehungszeiten spielt vor allem auch die Anrechenbarkeit von renten-rechtlichen Zeiten eine Rolle, welche durch den Pflegegrad der Kinder erworben werden können. Auch wird Raum sein, spezielle Fragen zu klären.

Weiterhin steht an diesem Abend ergänzend ein privater Rentenversicherungsexperte zur Verfügung, welcher über das Thema Rentenlücke aussagekräftig ist und Möglichkeiten aufzeigt, die Lücke zwischen Arbeitseinkommen und gesetzlicher Rente zu schließen.

Konkrete Fragestellungen können dem Veranstalter vorab zugesandt werden.
Kinderbetreuung ist – nach Anmeldung – vor Ort möglich.

Kontakt: info@pflegeeltern-nordsachsen.de oder 0177/6435048

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AFET-Praxishilfe „Wesentliche Änderungen des BTHG ab 2018 und mögliche Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Oktober 25, 2018. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoMit der Veröffentlichung der Praxishilfe „Wesentliche Änderungen des BTHG ab 2018 und mögliche Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe“ möchte der AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. die wesentlichen Veränderungen aufzeigen, die die Gesetzesänderungen beim Bundesteilhabegesetz (BTHG) für die Kinder- und Jugendhilfe mit sich bringen.

Sie soll einen klärenden Überblick über die wesentliche Auswirkungen des BTHG für die Kinder-und Jugendhilfe geben und auf die Auswirkungen von Gesetzesänderungen hinweisen.

Dieser Anspruch wird in einem Vergleich der rechtlichen Grundlagen des alten SGB IX und dem seit 01. Januar 2018 gültigen BTHG eingelöst. In zwei Teilen grenzt Simone Patrin „Weiterhin gültige Regelungen des SGB VIII – auch mit BTHG“ von wesentlichen Neuerungen des SGB IX ab und zeigt damit, was gleich bleibt und wo sich wesentlichen Änderungen und Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe ergeben, die abschließend noch einmal komprimiert und zusammengefasst dargestellt werden.

Die Praxishilfe versteht sich somit als Nachschlagewerk, das parallel zu den Gesetzestexten gelesen und zu deren Erläuterung hinzugezogen werden kann.

nähere Informationen

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„Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände“

Posted on Oktober 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoEinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe liefern PFAD Bundesverband, Bundesverband behinderter Pflegekinder und AGENDAPflegefamilien mit ihrem gemeinsamen Papier „Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände“ (pdf) vom 22.10.2018.

Darin verdeutlichen die Pflegefamilienverbände, wie die Rechte und Interessen von Pflegekindern gesichert werden können und sollen.

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Teilnehmer für Studie zum Thema „Motivation zur Inpflegenahme eines Kindes mit Behinderung“ gesucht

Posted on Oktober 18, 2018. Filed under: Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

logoFür eine Masterarbeit an der Technischen Universität Dortmund werden Pflegeeltern gesucht, die in einer anonymen Online-Umfrage Auskunft geben, warum sie ein Pflegekind mit Behinderung aufgenommen haben.

Die Umfrage läuft bis 04.11.2018.

zur Umfrage

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Projekt Forster Care sucht „Good-Practise“-Beispiele zum Thema „Sicherstellung von Beteiligungs- und Schutzrechten von Pflegekindern“

Posted on Oktober 17, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoDas Verbundprojekt „ForsterCare – Rechte stärken. Beteiligen. Schützen. Junge Menschen in Pflegfamilien“ bittet um Zusendung von Praxisbeispielen und Praxismaterialien zum Thema „Sicherstellung von Beteiligungs- und Schutzrechten von Pflegekindern„.

Es sollen handlungsleitende Impulse für ein sicheres Aufwachsen in Pflegefamilien erarbeitet werden.

Kontakt: meike.kampert@haw-landshut.de oder rusack@uni-hildesheim.de

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KJug 4-2018: »Vernachlässigung« der Vernachlässigung

Posted on Oktober 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logo38.891 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr regulär in Obhut genommen worden. D.h. Jugendämter, konkret Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes, haben diese Kinder und Jugendlichen »in Schutz« genommen, u.a. vor Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch.
Wenngleich die Anzahl der betroffenen Kinder (und Jugendlichen) groß ist, kommt der Vernachlässigung in der öffentlichen Diskussion eine eher marginale Aufmerksamkeit zu. Im allgemeinen Bewusstsein und der öffentlichen Diskussion stehen eher Fälle sexualisierter Gewalt oder spektakuläre Einzelfälle.

Kindeswohlgefährdungen haben nicht nur physische Folgen, ebenso gravierend sind die psychischen Folgen für das weitere Leben von Mädchen und Jungen. Wie vielfältig die Gefährdungen im Rahmen von Vernachlässigung sind und wie der rechtliche Rahmen in Deutschland aussieht, wird von den Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2018 ebenso in den Blick genommen, wie die konkrete Praxis in Jugendämtern im Umgang mit betroffenen Familien.

Aus dem Inhalt:

  • Dr. Heinz Kindler: Kindesvernachlässigung als Kinderschutzthema
  • Dr. Thomas Mühlmann: Vernachlässigung ist die häufigste von Jugendämtern festgestellte Gefährdungsform
  • Dr. Thomas Meysen: Vernachlässigung im Fokus des Kinderschutzes in Deutschland
  • Monika Stark-Murgia, Wulfhild Reich: Kindesvernachlässigung – Möglichkeiten eines Jugendamtes am Beispiel des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Jun.-Prof. Dr. Martin Wazlawik, Matthias Koch: Multiprofessionelle Hilfeplanung – Herausforderungen und Perspektiven für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe
  • Fehime Oezmen, Nava Zarabian, Ingrid Hofmann: Islamismus im Netz
  • Anna Freytag: »Nur Empfehlung oder doch schon Werbung?« – Eine empirische Untersuchung der Wahrnehmung von Produktplatzierungen auf Instagram bei Jugendlichen
  • Sigmar Roll: Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz im Realitätscheck
  • Anja Puneßen: WhatsApp & Co. erst ab 16 Jahren?
  • Lamya Kaddor: Islamfeindlichkeit im Jugendalter

Die Ausgabe 4-2018 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel »›Vernachlässigung‹ der Vernachlässigung« kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) beim Herausgeber bestellt werden: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de, Online: www.kjug-zeitschrift.de

Quelle: Pressemeldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz vom 16.10.2018

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Infoveranstaltung zum Thema Rente für Adpotivmütter am 25.10. in Osnabrück

Posted on Oktober 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMit der Mütterrente sollen grundsätzlich die Kindererziehungszeiten anerkannt werden. Allerdings profitieren nicht alle Eltern von der Regelung. Mit dieser Benachteiligung befasst sich eine Informationsveranstaltung, die am Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr, im Kreishaus Osnabrück stattfindet: Der Titel lautet „Rente für Adoptivmütter“.

Adoptiv- und Pflegeeltern, die ihr vor 1992 geborenes Kind nach dem ersten Geburtstag in ihre Familie aufgenommen haben, sind von den Verbesserungen ausgenommen. Davon betroffen sind bundesweit rund 40.000 Eltern. Im Landkreis und der Stadt Osnabrück hat sich mit der Unterstützung des Büros für Selbsthilfe und Ehrenamt im Gesundheitsdienst von Landkreis und Stadt Osnabrück eine Initiative gegründet, die auf die Benachteiligung bei der Rente für Adoptivmütter aufmerksam macht. Auch die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen diese Initiative und laden zu der Informationsveranstaltung ein.

Nach der Begrüßung durch Landrat Michael Lübbersmann und der Gleichstellungsbeauftragten Monika Schulte werden Sprecherinnen der Initiative die aktuelle Situation erläutern. Im Anschluss folgt der Vortrag „Rente für Adoptivmütter“ von Bernd Junker (Vorstand PFAD, Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien, Berlin).

Weitere Informationen sind erhältlich bei Katja Weber-Khan, Stadt Osnabrück, Telefon: 0541/323-4441, E-Mail: weber-khan@osnabrueck.de und Monika Schulte (Landkreis Osnabrück), Telefon: 0541/501-3055, E-Mail: monika.schulte@lkos.de
Termin: Donnerstag, 25. Oktober 2018

Quelle: Landkreis Osnabrück

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Schlaf, Ruhe und Erholung: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Oktober 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Schlaf, Ruhe und Erholung“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält u.a. folgende Beiträge:

  • Schlaf im ersten Lebensjahr (Barbara Schneider und Angelika Schlarb);
  • Ruhe- und Schlafbedürfnisse junger Kinder in der Kita (Maren Kramer);
  • Behandlung frühkindlicher Schlafstörungen (Paula Diederichs und Claudia Theil);
  • Wunschgroßelternschaft als Ort der Geborgenheit und Erholung für Kinder (Katrin Lattner);
  • Nachtschicht in der Kita: 24-Stunden-Betreuung (Thomas Gesterkamp).

Außerdem enthält die Ausgabe ein

  • Interview mit Joachim Bensel und Gabriele Haug-Schnabel („Wesentlich ist der Blick auf das Kind und nicht der auf die Uhr“) sowie folgende Praxisartikel:
  • Vorlesen schenkt Wissen, Entspannung und Geborgenheit (Janine Klumper);
  • Welchen Beitrag kann Baby- und Kindermassage zur Förderung von Entspannung und Schlaf leisten? (Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage);
  • Kinderyoga (Sibylle Schöppel).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga vom 11.10.2018

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Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Posted on Oktober 11, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoStuttgart 25.09.2018 Der Übergang in das junge Erwachsenenleben ist für den weiteren Lebensweg von Jugendlichen entscheidend. Häufig werden jedoch diejenigen abgehängt, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, sogenannte Care Leaver. Mit Eintritt der Volljährigkeit und spätestens mit Vollendung des 21. Lebensjahres haben sie keinen Rechtsanspruch mehr auf solche Jugendhilfeangebote. Sie sind ganz auf sich allein gestellt, was den Weg in die Selbständigkeit erheblich erschwert. Im Projekt „Care Leaver – Wege in die Selbstständigkeit“ der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen und des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Waldenburg wurde zusammen mit Care Leavern Konzepte für ein Übergangsmanagement von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit erarbeitet, diskutiert und erprobt. Das Projekt läuft drei Jahre (2016 –Januar 2019) und wird von Aktion Mensch gefördert.

„Der Gesetzgeber geht in der Regel davon aus, dass spätestens mit Erreichen des 21. Lebensjahres ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben möglich ist. Aber die Praxis zeigt ein ganz anderes Bild“, erklärt Dr. Matthias Hamberger, Vorstand und Leiter der Martin-Bonhoeffer-Häuser in Tübingen. „Gerade in dieser Lebensphase sind Jugendliche stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu brauchen sie Rückhalt und Bestärkung. Und wer soll ihnen diese geben, wenn sie Jugendhilfehilfeeinrichtung oder Pflegefamilie verlassen müssen und ihnen damit wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen können“, so Dr. Hamberger weiter. Deshalb müsse die Öffentliche Fürsorge beziehungsweise Jugendhilfe solange zuständig bleiben, bis sinnvolle Übergänge in die Selbstständigkeit gelingen.

“Der Übergang vom Zuhause einer Ergänzungs- oder Ersatzfamilie in die Selbstständigkeit ist für diese jungen Menschen eine neue Herausforderung, die erst einmal bewältigt werden muss“, betont Heinrich Schüz, Vorstand Pädagogik beim Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. „Zur Unterstützung braucht es Lotsen und Brückenbauer aus der Jugendhilfe mit Gestaltungsmöglichkeiten sowie finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen für kreative heranwachsenden- und erwachsenenpädagogische Hilfen“, so Schüz weiter.

„Es kann nicht sein, dass von diesen jungen Erwachsenen ungleich mehr erwartet wird, als von der Gruppe Gleichaltriger, die zu diesem Zeitpunkt oft noch zuhause lebt. Sie haben in der Regel massive Einschnitte in ihrem Leben erfahren, Beziehungsabbrüche erlebt und verfügen häufig über keine tragfähigen familiären und sozialen Netzwerke. Der Gesetzgeber muss Verantwortung übernehmen und Care Leaver auf die gleiche Stufe mit allen jungen Erwachsenen stellen. Das bedeutet Stärkung der Rechtsansprüche junger Volljähriger sowie Heraufsetzung der Altersgrenze auf mindestens 24 Jahre, die Sicherung von Bildungs- und Berufschancen, die Entwicklung sozialer Unterstützungs- und Beratungsangebote sowie die Stärkung der Selbstorganisation von Care Leavern“, fordert Barbara Meier, Bereichsleiterin Jugend und Bildung beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Hintergrundinformationen:

Care Leaver

Care Leaver sind junge Menschen oder Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in Einrichtungen der Jugendhilfe (=Care) verbracht haben. Die Gründe dafür sind sehr verschieden und auch die Einrichtungsformen unterscheiden sich: Heim, Jugendwohngruppe, Pflegefamilie oder Erziehungsstelle, Kinderdorffamilie oder andere betreute Wohnformen. Immer aber waren oder sind diese Orte für die Jugendlichen bedeutsam und mit wichtigen Erfahrungen verbunden. Für manche war es ein zweites Zuhause, verbunden mit viel Unterstützung, für andere nur eine Lebensstation unter mehreren. In der Regel verlassen die Jugendlichen die Hilfe zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr (=Leaver). Dabei ist der Übergang in ein selbstständiges Leben für die Jugendlichen nicht immer einfach und zum Teil mit großen Hürden verbunden. Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, können Care Leaver oft nicht auf stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen zurückgreifen. Häufig haben sie eine brüchige Biographie im Gepäck.

Projekt „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“

Ziel des Projektes „Care Leaver –Wege in die Selbstständigkeit“ war es ein breiteres und geschärftes Bewusstsein bei freien und öffentlichen Trägern zu bewirken, was die Lebenslagen von Care Leavern betrifft. Aus den Projekterfahrungen ergeben sich folgende konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung:

Bildung ist auch für Care Leaver die wichtigste Grundlage und deren Kapital für ihre Zukunft. Trotzdem erfahren sie im Bereich der Bildungsförderung extreme Benachteiligungen. Regional gibt es sehr große Unterschiede, welche Bildungswege unterstützt und finanziert werden.

Daher: Förderung darf keine „Glückssache“ sein!

Finanziell unabhängig zu sein ist für die meisten junge Menschen im Übergang aus der Jugendhilfe unmöglich. Oftmals steht ihnen durch belastete Familienverhältnisse kein familiärer Rückhalt zur Verfügung und in der Zeit der Jugendhilfe konnten keine finanziellen Rücklagen gebildet werden (u. a. Stichwort: 75% Kostenbeteiligung). Die Einstellung der stationären Erziehungshilfe führt oftmals zu existentiellen Lücken, bevor andere Sozialleistungsträger greifen. Der Lebensunterhalt muss aus mehreren Finanzquellen gedeckt werden, sprich mehrfache Antragstellung, manche Behörden erklären sich als unzuständig und somit ist die Gefahr für eine Verschuldung der Care Leaver durch Ungewissheit und Unzuständigkeit groß. Daher muss Jugendhilfe bis zur Klärung zuständig bleiben.

Also: Finanzielle Sicherheit im Übergang schaffen!

Jugendliche sind stark damit beschäftigt und gefordert, ihre Identität zu entwickeln und in der Gesellschaft einen Platz zu finden. Dazu ist wichtig, positive Erfahrungen gemacht zu haben und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie brauchen Bestärkung und Rückhalt! Wer soll dies ihnen geben, wenn sie die Jugendhilfe verlassen haben und ihnen wichtige Bezugspersonen nicht mehr beiseite stehen?

Daher: Öffentliche Fürsorge muss verantwortlich bleiben und für sinnvolle Übergänge sorgen!

Weitere Informationen unter: www.careleaver-bw.de.

Quelle: DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg vom 25.09.2018

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„Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Evangelische Erziehungsverband und der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen möchten mit der Kooperationsfachtagung „Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main an die aktuelle Fachdiskussion anknüpfen und den Fachdialog zur Gestaltung des Weges einer inklusiven Kinder und Jugendhilfe stärken.

Chancengleiche Zugänge und Teilhabe aller Menschen – unabhängig von bspw. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung – an allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnet das Bild einer inklusiven Gesellschaft. Das (politische) Bestreben einer inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe verfolgt ein ähnliches Ziel: Die Kinder- und Jugendhilfe wird zuständig für alle Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung und ihre Hilfeleistungen sind „barrierefrei“ auch für junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen erreichbar, um Entwicklung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft zu rmöglichen.

Auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ein Meilenstein, der für die Kinder- und Jugendhilfe einen Lernprozess auslöst. Die aktuellen Schnittstellenprobleme zwischen BTHG und SGB VIII müssen gelöst und Antworten auf konkrete Praxisfragen in der Umsetzung für die öffentlichen und freien Träger gefunden werden. Vor diesem Hintergrund nimmt die Fachtagung die aktuellen und zukünftigen Regelungsbedarfe des BTHG in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach der Weiterentwicklung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und welche Erfordernisse für ein inklusives SBG VIII angegangen werden müssen.
Im zweiten Teil der Fachtagung geht es um die Praxis: Die Foren geben Einblicke in konkrete Beispiele inklusiver Praxis in den Erziehungshilfen und beschäftigen sich mit Errungenschaften, Stolpersteinen und Veränderungsbedarfen.

Anmeldung bitte bis zum 29.10.2018

Veranstaltungsflyer

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Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Oktober 7, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Expertise „Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe – Kooperation und Ehrenamt“ von Christian Erzberger und Henriette Katzenstein widmet sich dem Zusammenspiel zwischen Pflegekinderhilfe und Vormundschaft, das bisher in Forschung und Literatur wenig behandelt wurde. Diese Schnittstelle wurde im Rahmen der Beschäftigung mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen und der Praxis in der Pflegekinderhilfe durch die Expert*innen des „Dialogforums Pflegekinderhilfe“ in den Blick genommen.

Den Hintergrund bildeten zum Einen die in der Praxis virulenten Kooperationsfragen: Aufgabenüberlappungen, Komplexität der Fallkonstellationen und unterschiedliche Traditionen und Perspektiven machen es in der Praxis nicht leicht, Vereinbarungen zur Zusammenarbeit, die meist auf lokaler Ebene ausgehandelt werden, zu erzielen. Zum Zweiten stellt der – gerade im Zuge der verstärkten Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zunehmende – Einsatz von ehrenamtlichen Vormündern besondere Anforderungen an deren Gewinnung, Auswahl, Qualifikation und Unterstützung. Zum Dritten ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Expertise eine umfassende Neuformulierung des Vormundschaftsrechts in Planung. Das neue Recht soll auch Normen beinhalten, die Fragen der Kooperation insbesondere zwischen den Erziehungspersonen im Alltag und den Sorgeberechtigten (Vormund, Pfleger*in) betreffen und wird insofern eine neue Grundlage für das Kooperationsverständnis in der Praxis bieten.

Insgesamt werden in den folgenden Ausführungen diese drei Themenkomplexe näher beleuchtet. Es erscheint notwendig, rechtlich gegründete Perspektiven zur Übernahme von Vormundschaften einerseits und ausgewogene bzw. auf Rollenklarheit basierende Zusammenarbeitskulturen andererseits zu entwickeln sowie den Blick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Vormündern zu werfen. Die Expertise will Grundlagen dafür liefern, die unterschiedlichen Aspekte der Vormundschaft im Bereich der Pflegekinderhilfe im Sinne von Handreichungen, Praxishilfen und Empfehlungen aufzubereiten, um sie den Fachkräften als Orientierungshilfe – aber auch zur praktikablen Umsetzung – in diesem Feld zur Verfügung zu stellen.

Die Expertise steht sowohl zum Download als auch als Printausgabe zum Bestellen zur Verfügung.

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„Rechtliches im Pflegekinderwesen“ am 24.11. in Edewecht-Wildenloh

Posted on Oktober 4, 2018. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDer Verein für Pflege- und Adoptivfamilien Oldenburg und Umzu e.V. lädt am 24.11.2018 zur Fortbildung „Rechtliches im Pflegekinderwesen“ von 10-15 Uhr nach Edewecht-Wildenloh ein. Als Referenten werden Rechtsanwalt Matthias Westerholt und Richter Andreas Frank erwartet.

nähere Informationen

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Fortbildung „Herkunftssuche“ für Fachkräfte der Jugendämter in Frankfurt am Main

Posted on Oktober 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZu den ersten und wichtigsten Anlaufstellen für die Suche nach den eigenen Wurzeln zählen die Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter.

Susanne Panter, Gründerin von Wiedersehen macht Freude – Suchdienst und Herkunftsberatung gibt nun ihr Fachwissen aus 18 Jahren Tätigkeit als Personensucherin und Herkunftsberaterin in der Fortbildung „Herkunftssuche“ an Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen weiter.

Geplant sind regelmäßige zweitägige Seminare in Frankfurt am Main für jeweils maximal 12 Teilnehmende.

Termine im ersten Halbjahr 2019:

  • 22./23.01.2019 (Di und Mi)
  • 21./22.02.2019 (Do und Fr)
  • 28./29.03.2019 (Do und Fr)
  • 04./05.04.2019 (Do und Fr)
  • 21./22.05.2019 (Di und Mi)
  • 06./07.06.2019 (Do und Fr)

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Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang“ am 19./20.10. in Erfurt

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Fachverband Anwalt des Kindes e.V. veranstaltet am 19./20.10.2018 in Erfurt die Fachtagung „Gewalt gegen Kinder – Trauma, Bindung, Umgang„.

  • Traumapädagogisches Fallverstehen …unter Einbezug psychotraumatologischer Erkenntnisse
  • Bindungstheoretisches Fallverstehen
  • Zwischen Pflicht und Anspruch, …Wunsch und Wohl. Rechtliches zum Thema „Umgang“ in Konfliktfällen
  • Diesen Konflikt live erleben. Ein (konstruktiver) Disput zwischen Traumapädagogen und Familienrichter anhand der gelebten Praxis.

nähere Informationen

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Paritätisches Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“

Posted on September 28, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

logoIn seiner Sitzung am 28.09.2018 hat der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes das Positionspapier „Jugendhilfe und junge Wohnungslose – Verantwortungsübernahme der Jugendhilfe ist nötig!“ beschlossen. Es ergänzt das im November 2017 beschlossene Positionspapier „Jung und wohnungslos. – Position des Paritätischen Gesamtverbandes für eine Neuausrichtung der Unterstützung junger Wohnungsloser“.

Das Papier begründet eine die Notwendigkeit der Zuständigkeit der Jugendhilfe für junge wohnungslose Menschen und verknüpft diese Argumentation mit den besonderen Problemen, vor die junge Menschen, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, gestellt sind.

Der Paritätische fordert darin, einen klaren Rechtsanspruch für junge Volljährige bis zum 25. Lebensjahr auf notwendige Unterstützung und Hilfe. Darüber hinaus fordert er Rechtsansprüche für junge Menschen, die in öffenlticher Erziehung (in Heimen, Wohngruppen oder Pflegefamilien) aufgewachsen sind (Care Leaver) auf weitergehende Hilfen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie diese Unterstützung für sich nicht mehr brauchen und ihre Perspektive im Hinblick auf ihre Wohnsituation und Existenzsicherung geklärt ist.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband vom 28.09.2018

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Bayern: Fast 77 000 junge Menschen waren Ende 2017 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen

Posted on September 28, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wurden im Jahr 2017 wieder eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2017 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg waren mehr Buben bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen (59,6 Prozent).

Für 70 513 junge Menschen (-0,8 Prozent gegenüber 2016) wurden im Jahr 2017 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 69 424 (+1,2 Prozent) wurden Hilfen 2017 beendet und für 76 806 junge Menschen (+1,1 Prozent) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhielten von den 76 806 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 22 033 Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei fand bei 8 654 jungen Menschen die Beratung vorrangig mit der Familie statt, in 10 913 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 466 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen selbst. Betroffen waren 11 899 Buben bzw. junge Männer (54,0 Prozent) und 10 134 Mädchen bzw. junge Frauen.

14 482 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (14 187) war hier eine Zunahme von zwei Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 768 (53,6 Prozent) männlich und 6 714 weiblich. 12 518 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (12 061) eine Zunahme von 3,8 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen erfolgten 9 298 ambulant/teilstationär, 3 082 in einer Einrichtung über Tag und Nacht und 138 bei einer Pflegeperson. 8 580 der betroffenen jungen Menschen waren männlich (68,5 Prozent) und 3 938 weiblich.

Zudem wurden am Jahresende 2017 insgesamt 8 573 junge Menschen in einem Heim oder einer betreuten Wohnform erzogen (§ 34 SGB VIII). Gegenüber 2016 mit 10 216 Jugendlichen bedeutet dies einen Rückgang von 16,1 Prozent. Von den 8 573 jungen Menschen waren 70,2 Prozent Buben bzw. junge Männer.

8 005 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut. Von diesen waren 4 134 Buben bzw. junge Männer und 3 871 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Vorjahr (8 178) Ein Rückgang von 2,1 Prozent.

Über alle Hilfearten hinweg waren 45 752 (59,6 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer als Mädchen beziehungsweise junge Frauen (31 054) auf Hilfen und Beratungen angewiesen.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 28.09.2018

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Berliner Pflegekinder auf Safari – 1.688 Besucher/‐innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09.

Posted on September 27, 2018. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDer diesjährige Berliner Pflegefamilientag fand im Berliner Zoo statt. Die ersten Besucher trafen bereits vor 11:00 Uhr ein und zum offiziellen Beginn um 11:00 Uhr bildete sich am Eingang Elefantentor in der Budapester Straße eine kleine Schlange. Nach kurzer Zeit, die Veranstaltungsbändchen wurden schnell ums Handgelenk gebunden, verschwand die Schlange im Zoo und machte sich auf den Weg zum Eisbärbrunnen. Das konnte schon etwas länger dauern, nicht dass der Weg so weit war, sondern es gab schon einiges zu sehen, Pelikane, Antilopen und wenn man etwas Glück hatte, die Löwen, deren Haus gerade renoviert wird. Auf halber Strecke legten viele Familien ein kleine Pause ein. Hier steht die Bronze-Skulptur des Gorillas Bobby, der am 30. März 1928 – im Alter von etwa zwei Jahren – als erster Gorilla in den Zoologischen Garten Berlin einzog. Die Kinder konnten sich auf den Sockel setzen und in Booby’s Arme schmiegen. Ein tolles Fotomotiv, das wohl jetzt auch in vielen Erinnerungsbüchern der Pflegekinder auftauchen wird.

Am Eisbärbrunnen warteten an den Ständen der Pflegekinderdienste viele Spiel- und Bastelangebote auf die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßte mit Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin dankte den Pflegeeltern für ihr Engagement:
„Ihre Verdienste als soziale Eltern mit einem öffentlichen Erziehungsauftrag sind für die Jugendhilfe und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Als Pflegeeltern verdienen Sie unsere uneingeschränkte Anerkennung, unsere Wertschätzung sowie unsere fachliche Unterstützung. Als Dank ist dieses Fest ganz Ihnen allen gewidmet! Mit allen meine ich Sie und alle Menschen in Ihrem privaten Lebensraum: Ihre leiblichen Kinder, Oma, Opa, Tante, Freunde … denn alle haben ihren Anteil daran, dass es dem Pflegekind in Ihrer Familie gut gehen kann.“

Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 19. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

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Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete“ am 26.11. in Düsseldorf

Posted on September 26, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 26.11.2018 veranstaltet das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „Ehrenamtliche Vormundschaften – Eine Chance für Unbegleitete minderjährige Geflüchtete“ in Düsseldorf den Fachtag „Verwandten- und Netzwerkpflege für junge Geflüchtete„.

Der Fachtag widmet sich ganz den besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Einbindung des Verwandten- und Sozialraums der jungen Geflüchteten.

nähere Informationen

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Fachtagung für adoptierte Erwachsene am 10.11. in Stuttgart

Posted on September 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Fachtagung für adoptierte Erwachsene „Das D?ng mit der Adoption“ findet am 10.11.2018 in Stuttgart statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Adoptionscoach Linda Dorday.

Geplant sind Vorträge von:

  • Melanie Kleintz: Adoption als „Never-Ending-Story“
  • Uwe Furtner: Vorstellung von energetischer Hellarbeit zum Lösen von emotionalen Blockaden
  • Linda Dorday: Was ist erlernte Hilflosigkeit und wie gelingt gesunde Selbstverantwortung
  • Sascha Dorday: Beziehung und Familie mlt elner adoptierten Frau aus Sicht eines Lebenspartners

Anmeldungen sind bis 01.11.2018 möglich an info@linda-dorday.de

2018-09 FT erw Adop

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Projektkoordinator*in für Projekt zum Thema LEAVING CARE gesucht

Posted on September 25, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Familien für Kinder gGmbH sucht zum 01.12.2018 für die Dauer von drei Jahren in Berlin eine/einen Sozialpädagog*in als Projektkoordinator*in für ein Projekt zum Thema LEAVING CARE.

Bewerber*innen, die selbst Careleaver*innen sind, sind besonders herzlich eingeladen sich zu bewerben.

nähere Informationen

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„Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften“ am 19.11. in Freiburg

Posted on September 24, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 19.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Freiburg das Seminar „Respektvoller Umgang im Pflegekinderwesen: …mit den Pflegeeltern, dem Pflegekind, den Herkunftseltern und mit den Fachkräften„.

Jeder hat verstehbare Gründe so zu sein, wie er ist. Dieser Grundsatz trifft auf alle Menschen zu und hat im Pflege- und Adoptivkinderwesen eine besondere Relevanz. Unvereinbar scheinende „gute Gründe“ der Pflegekinder, -eltern, der leiblichen Eltern u.a. treffen aufeinander. Das „Konzept des guten Grundes“ hilft, die unterschiedlichen Gründe zu verstehen und kann einen nährhaften Boden zum Wohl der Kinder bereiten. In Vorträgen aus den unterschiedlichen Perspektiven wird ein solches Verstehen ermöglicht und Wege für einen hilfreichen Alltag entwickelt.

Referieren werden Prof. Dr. Ursula Immenschuh, Oliver Hardenberg und Martin Janning.

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Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren

Posted on September 23, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logo2018-09 ELSDie Drosos Stiftung (Zürich) und die Stiftung EmMi Luebeskind suchen Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die ab Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate an einem vollfinanzierten sozialen Freiwilligendienst in Europa oder dem Rest der Welt mit intensiver Vor- und Nachbetreuung teilnehmen möchten.

Da man sich auf so etwas gedanklich und planerisch vorbereiten muss, möchten die Stiftungen bereits heute eine Einladung zur Interessenbekundung an interessierte Careleaver herausgeben, die ggf. im Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchten, um sich dort sozial zu engagieren. Das Projekt ist vorerst für mindestens drei Jahre geplant und jedes Jahr soll eine neue Gruppe Careleaver bei ihrem Auslandsaufenthalt in einem sozialen Projekt begleitet werden.

Careleaver können in einer E-Mail, unter dem Stichwort „Programm weltweit“, ihr grundsätzliches Interesse anmelden: info@stiftung-emmi-luebeskind.de. Diese Interessensbekundung ist erstmal völlig unverbindlich und stellt keine Bewerbung im klassischen Sinne dar!

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Bericht vom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt

Posted on September 22, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoVom Tag der Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen–Anhalt am 15.09.2018 in Bernburg berichtet der Artikel „Ein Husky als Kuscheltier“ in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.09.2018.

Insgesamt besuchten knapp 360 Menschen die Veranstaltung auf dem Gelände der Stiftung der Ev. Jugendhilfe, St. Johannis Bernburg. Geboten wurden Seminare und Workshops für die Pflegeeltern sowie zahlreiche Aktivitäten für die Kinder.

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„Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen“ am 17.11. in Detmold

Posted on September 22, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 17.11.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Detmold das Seminar „Verhaltensauffälligkeiten von Pflegekindern – Erklärung und Hilfen„.

In der Übertragungsbeziehung vom Pflegekind zu seinen Pflegeeltern werden biographische Vorerfahrungen und Auffälligkeiten des Kindes im Alltag der Pflegefamilie sehr deutlich. In dem Seminar mit Oliver Hardenberg werden sowohl die Ursachen beleuchtet, als auch helfende praktische Interventionen vermittelt.

nähere Informationen

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Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien

Posted on September 21, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

logoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, den Erziehungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um die Preissteigerungsrate zu erhöhen. Bei der Berechnung des Betrages für materielle Aufwendungen wurde die im Januar 2018 erschienene Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben von Familien für Kinder zugrunde gelegt. Dies führt in allen Altersgruppen zu einer Steigerung der Pauschalbeträge. Die Erstattungsbeiträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung bleiben unverändert.

„Pflegefamilien und einzelne Pflegepersonen ermöglichen Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie. Dieses bedeutende gesellschaftliche Engagement muss anerkannt und durch eine entsprechende finanzielle Förderung der Vollzeitpflege unterstützt werden“, betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden in den meisten Bundesländern übernommen. Löher legt daher allen nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden nahe, die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu übernehmen.

Die ausführlichen Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (PDF, 69 KB) stehen beim Deutschen Verein zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 20.09.2018

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Namensänderung der Pflegeelternschule Baden-Württemberg

Posted on September 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie bisherige Pflegeelternschule Baden-Württemberg hat ihren Namen geändert in Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V.

Damit möchte der Verband seinen in den letzten Jahren erweiterten Aufgabenbereichen und neuem Selbstverständnis als Förderer des interdisziplinären Dialogs Rechnung tragen.

Die URL der noch im Aufbau befindlichen neuen Internetseite lautet www.pflege-adoptivfamilien.de

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Jung und queer: DJI Impulse über die Lebenssituation von Jugendlichen, die lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* sind

Posted on September 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDie Mehrheit der Deutschen befürwortet die Gleichstellung von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder queer (LSBT*Q) sind. Im Alltag gibt es allerdings immer noch zahlreiche Vorbehalte. Nach Forschungsergebnissen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) erleben acht von zehn LSBT*Q Jugendlichen Diskriminierungen. Deren Lebenssituation thematisiert das Forschungsmagazin »DJI Impulse« in seiner neuen Ausgabe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren auf Basis von verschiedenen Studien, welche Erfahrungen die jungen Menschen in Familie, Freundeskreis, Schule, Freizeit und Sport machen.

Etwa 10 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland identifizieren sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans*. Ihr Erwachsenwerden ist oft geprägt von Ängsten vor einem Coming-out, das ihnen erst eine selbstbestimmte Lebensweise ermöglicht. Wie LSBT*Q Jugendliche mit spezifischen Belastungen umgehen, zeigt die DJI-Studie »Queere Freizeit«. In der aktuellen Ausgabe der Impulse mit dem Titel »Jung und queer« werden aber auch zentrale Begriffe erläutert und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zur Gleichstellung von LSBT*Q Menschen dargestellt, wie zum Beispiel die Einführung einer dritten Geschlechtsoption im Geburtenregister.

Das Forschungsmagazin DJI Impulse berichtet allgemein verständlich über die wissenschaftliche Arbeit am DJI, einem der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland. Vier Mal jährlich informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über relevante Themen aus den Bereichen Kindheit, Jugend, Familie und Bildung. Alle Ausgaben können kostenlos bestellt, heruntergeladen oder abonniert werden. Ausgewählte Inhalte aus der aktuellen Ausgabe werden in einem Online-Dossier auf der DJI-Website präsentiert.

zum Online-Dossier »Queere Jugend«

zur Download- und Bestellmöglichkeit des Heftes

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Jugendinstituts vom 19.09.2018

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Online-Umfrage des BumF bei Fachkräften und Pflegeeltern, die mit jungen Flüchtlingen zu tun haben

Posted on September 20, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoAuch in diesem Jahr führt der BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen. Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der jungen Menschen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten und im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe versorgt werden bzw. wurden. Ihre Erfahrungen sind dafür unentbehrlich.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bis zum 07.10.2018 unter dem folgenden Link an der Umfrage teilzunehmen: https://www.soscisurvey.de/Umfrage18BumF/

Die Auswertung der letzten Umfrage hat in Politik, Behörden und Medien breite Aufmerksamkeit erfahren. Es ist dem Verband auch darum ein großes Anliegen möglichst viele Fachkräfte zu erreichen, um somit gute Praxis und bestehende Probleme identifizieren und in diesem Kontext auch von deren Erfahrungen als Praktiker/innen profitieren zu können. Die Umfrage hat auch das Ziel, über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abbilden zu können. Die Auswertung der letztjährigen Umfrage findet sich hier: https://b-umf.de/material/auswertung-der-online-umfrage-2017-die-situation-unbegleiteter-minderjaehriger-fluechtlinge/

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KiKo zum Weltkindertag: „Kinder brauchen Freiräume“

Posted on September 19, 2018. Filed under: Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoKinder brauchen Freiräume“ ist das Motto des diesjährigen Weltkindertags. Dazu erklärt die Vorsitzende der Kinderkommission, Bettina M. Wiesmann MdB:

„Kinder brauchen Freiräume, in der Tat! Dies ist ein Kern des Heranwachsens in unserer Zeit: Kinder müssen neben allen Anregungen und angeleiteten Erfahrungen auch in Ruhe und ungestört sein, immer wieder. Denn Kinder brauchen den Raum, die Freiheit zum selbstbestimmten Spiel, zu ungesteuertem Ausprobieren und Entdecken der Welt um sie herum. Zugleich brauchen sie freie Räume im wörtlichen Sinn: Freiflächen im Stadtviertel, Spielplätze, Gärten, Parks, Wiesen, Naturflächen und Wald. Und genauso brauchen sie freie Räume in Häusern, zum Beispiel in der Schule, die sie selbst gestalten und in denen kein Unterricht und kein Lernprogramm stattfindet, sondern wo Entspannung, Spiel und Gespräch dominieren.“

„Freiräume für Kinder, das heißt auch, dass sie gefragt werden sollen, was sie möchten, und Mitverantwortung erhalten“, so die Abgeordnete weiter. „Kinder sollen einbezogen werden in die Gestaltung des Lebens in ihrem unmittelbaren Umfeld. Nicht nur in der Familie, sondern auch und gerade im öffentlichen Raum, in Nachbarschaft, Schule und Verein. Die Politik hat dies erkannt. Seit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention sind viele kleine und größere Verbesserungen entwickelt und auch umgesetzt worden. Aber vieles ist noch zu tun: Im kommunalen Bereich ist deutlich mehr Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen möglich, und auch in der Schule gibt es – vom Klassensprecherparlament bis zu den „Pausen-Freunden“, die auf dem Schulhof bei Bedarf helfen, trösten oder vermitteln – viele Ansätze für mehr Beteiligung und mehr Verantwortung. Als Kinderkommission des Bundestages unterstützen wir diese Bemühungen, indem wir gute Ansätze diskutieren und bekanntmachen sowie das Verständnis für mehr Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt fördern.“

Quelle: Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages vom 20.09.2018

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„Was ich brauche und was mir gehört…“am 17.11. in Mannheim

Posted on September 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 17.11.2018 ein Tagesseminar in Mannheim. Luise Hepp wird zum Thema „Was ich brauche und was mir gehört…“ referieren.

„Das gehört mir“ sagen Pflege-/Adoptivkinder, wenn sie in ihren Grundbedürfnissen nicht gehört wurden und dazu oft noch längere Zeit nach der Herausnahme keine ausreichende Orientierung hatten, wohin sie nun gehören. Wenn Pflegekinder klauen und lügen, dann ist die Dynamik eine andere wie bei Kindern und Jugendlichen, deren Grundbedürfnisse weitgehend gestillt wurden. So verwundert es uns nicht, dass dann auch sonst durchaus bewährte pädagogische Interventionen versagen. Der Drang, jede günstige Gelegenheit für sich zu nützen, ist lange Zeit mächtiger als das sich langsam entwickelnde Vertrauensverhältnis in nun sicherer Geborgenheit. Was macht diese andere Dynamik aus?

nähere Informationen

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Interdisziplinäres Projekt „FosterCare“ zur Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Posted on September 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoIm Fokus des interdisziplinären Verbundprojekts „FosterCare“ stehen Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen. Ziel ist es, die Erfahrungen von jungen Menschen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten. Gesucht werden Good-Practice-Beispiele sowie persönliche Erfahrungen von Fachkräften, Pflegeeltern und von jungen Menschen, die in einer Pflegefamilie aufgewachsen sind.

Schon seit einigen Jahren wird über die Umsetzung von Rechten sowie über die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten in der Kinder‐ und Jugendhilfe, insbesondere in der Heimerziehung, diskutiert. Dabei ist sich die Fachwelt einig: Schutzkonzepte, die die persönlichen Rechte von jungen Menschen stärken und dabei gleichzeitig altersgerechte Beschwerdemöglichkeiten integrieren, stellen einen wichtigen Baustein für die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen dar.

Stärkung der Kinderrechte im Pflegekinderwesen

Mit dem Projekt „FosterCare – Rechte stärken. Beteiligen. Schützen – Junge Menschen in Pflegefamilien“ werden nun auch Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen in den Fokus gestellt. Das interdisziplinäre Verbundprojekt der Hochschule Landshut, der Stiftung Universität Hildesheim und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm verfolgt dabei einen beteiligungsorientierten Ansatz. Ziel ist es, die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften im Pflegekinderwesen zu erforschen und gemeinsam mit ihnen handlungsleitende Impulse für Schutzkonzepte zu erarbeiten.

Das Projekt möchte wissen:

… wie es Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sowie Careleavern geht. Dafür werden eine Hotline eingerichtet sowie eine App und ein Online-Fragebogen entwickelt und Diskussionsrunden geführt.
… wie Pflegeeltern, Fachkräfte und Verantwortliche in Behörden über Rechte, Beteiligung und Schutz denken. Dafür werden Diskussionsrunden durchgeführt und ausgewertet.
… wo es gute Praxisansätze zu Schutzkonzepten gibt und wie sie funktionieren. Daraus sollen in Zusammenarbeit mit allen Akteur(inn)en Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis und Fortbildungsmaterialien entstehen.

Im Pflegekinderwesen tätige Fachkräfte, Pflegeeltern sowie auch selbst in einer Pflegefamilie aufgewachsene junge Menschen sind aufgerufen sich am Projekt zu beteiligen.

Good-Practice-Beispiele im Pflegekinderwesen gesucht

Aktuell ist das FosterCare-Projektteam insbesondere auf der Suche nach Praxisbeispielen und Praxismaterialien, die im Handlungsfeld entwickelt wurden, um die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien sicherzustellen und ihre persönlichen Rechte zu stärken.

Sie haben z.B. Empfehlungen zur Gestaltung von Übergängen und zur Umgangsgestaltung mit dem Herkunftsfamiliensystem entwickelt? Sie kennen Selbsthilfeinitiativen engagierter Pflegeltern oder Beispiele für Kinderparlamente? Sie arbeiten mit didaktischem Material zur Biografie- oder Ressourcenarbeit, das sich für jüngere Pflegekinder gut bewährt hat? Sie kennen weitere gute Praxisbeispiele, die helfen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien zu fördern und gut im Blick zu behalten? Oder Sie haben generelle Anregungen für Schutzkonzepte im Pflegekinderwesen?

Machen Sie mit und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für ein sicheres und geschütztes Aufwachsen von Pflegekindern in Deutschland.

Kontakt

Als Ansprechperson können Sie sich an Meike Kampert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Hochschule Landshut, E-Mail: meike.kampert@haw-landshut.de, Tel: 0871/506426 oder an Tanja Rusack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FosterCare an der Stiftung Universität Hildesheim, E-Mail: rusack@uni-hildesheim.de, Tel: 05121/88311718, wenden.

Über FosterCare

Das Verbundprojekt FosterCare wird umgesetzt von der Stiftung Universität Hildesheim unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schröer, der Hochschule Landshut unter Leitung von Prof. Dr. Mechthild Wolff und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm unter Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Prof. Dr. Ute Ziegenhain.

Das Projekt FosterCare ist Teil der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe / Hochschule Landshut / Stiftung Universität Hildesheim

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„Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ am 16.10. in Stuttgart

Posted on September 15, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg führt Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V. (vormals: Pflegeelternschule Baden-Württemberg) am 16.10.2018 in Stuttgart den Fachtag: „Kinderrechte – Kinderschutz“ zum Thema „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ durch.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie an Rechtsanwälte, Gutachter, Verfahrensbeistände, Rechtspfleger und Richter und fragt nach den Voraussetzungen und Bedingungen einer guten Zusammenarbeit der handelnden Akteure bei Kindeswohlgefährdung.

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Vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ erschienen

Posted on September 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , |

logoDie vierte Ausgabe des „Monitor Hilfen zur Erziehung“ schreibt zum einen Auswertungen und Analysen zur Inanspruchnahme von erzieherischen Hilfen, zu den Lebenslagen der Familien, aber auch zu den finanziellen Aufwendungen sowie zu regionalen Unterschieden weiter fort. Zum anderen werden aktuelle und zukunftsweisende Themen für das Arbeitsfeld aufgegriffen. Hierzu gehören die Personalentwicklung in den Hilfen zur Erziehung und im Allgemeinen Sozialen Dienst, die Eingliederungshilfen für junge Menschen mit einer (drohenden) seelischen Behinderung im Horizont der Kooperation von Jugendhilfe und Schule sowie die empirischen Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe für unbegleitete ausländische Minderjährige. Die Datengrundlage der Analysen sind die Ergebnisse der Kinder- und Jugendhilfestatistik bis zum Berichtsjahr 2016.

Der „Monitor Hilfen zur Erziehung 2018“ kann hier kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Ebenfalls kostenlos ist eine Druckfassung der Publikation erhältlich. Bestellungen können gerichtet werden an: ilona.haushalter@tu-dortmund.de

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„Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ am 10.11. in Freudenstadt

Posted on September 10, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 10.11.2018 ein Tagesseminar in Freudenstadt. Ulrich Schürrer wird zum Thema „Gesetzliche Grundlagen für Pflegefamilien“ referieren.

Das Seminar möchte Pflegeeltern eine Einführung in die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) und Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), geben. Dazu werden zentrale Begriffe wie Hilfe zur Erziehung, Vollzeitpflege, Hilfeplan, Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung, elterliche Sorge, Vormundschaft und Pflegschaft geklärt.

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„Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten“ am 08./09.11. in Marburg

Posted on September 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten Gela Becker und Andreas Francke ein Seminar an zum Thema „Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten – Verhaltensbesonderheiten, Langzeitverlauf und Hinweise für die Betreuung„. Die Veranstaltung findet vom 08.-09.11.2018 in Marburg statt.

Diese Überblicksveranstaltung gibt:

  • einen Einblick in die Besonderheiten der FASD-Diagnostik, insbesondere zu „unsichtbaren“ Unterformen,
  • Hinweise zur Problematik der Fehldiagnosen unter besonderer Berücksichtigung der Borderline-Störung,
  • einen Überblick über komorbide und sekundäre Störungen,
  • einen Überblick über den Langzeitverlauf der Behinderung,
  • Hinweise zur Problematik der Überleitung in den Erwachsenenbereich sowie zur Problematik der Zuordnung zu geistiger/ seelischer oder körperlicher Behinderung,
  • Hinweise für die Betreuung,
  • einen Überblick über evaluierte Interventionen und Trainings.

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„Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ am 04.12. in Hannover

Posted on September 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDiana Eschelbach und Ingo Socha werden am 04.12.2018 in Hannover zum Thema „Pflegekinderhilfe und Familiengericht“ referieren.

Fachkräfte der Pflegekinderhilfe sind immer wieder mit familiengerichtlichen Verfahren konfrontiert, sei es, weil sie als Vertreter/inn/en des Jugendamts am Verfahren mitwirken oder weil sie im Rahmen der Begleitung von Pflege- oder Herkunftsfamilien Beratung anbieten bzw. bei laufenden Verfahren als Unterstützung im Hintergrund gebraucht werden. Immer geht es um die Kinder und Jugendlichen und deren Wohl – die Anlässe für familiengerichtliche Verfahren können jedoch unterschiedlich sein: Sorgerechtsentzug wegen Kindeswohlgefährdung, Umgangsverfahren, Herausgabeverlangen/Verbleibensanordnung, einvernehmliche Übertragung der Personensorge auf die Pflegeeltern oder auch ein Abstammungs- oder Adoptionsverfahren. Fachkräfte brauchen zur Bewältigung der im Rahmen familiengerichtlicher Verfahren anstehenden Aufgaben zusätzlich zum sozialpädagogischen Know how auch einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und die Abläufe von familiengerichtlichen Verfahren. Hilfreich ist ein Verständnis für die Herangehensweise und Rolle der anderen Beteiligten wie Richter/innen, Anwält/inn/e/n, Verfahrensbeistände und Gutachter/innen. Nicht zuletzt müssen die Fachkräfte wissen, wie sie ihre Anliegen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen am besten anbringen und notfalls auch gegen Widerstände durchsetzen können.

Inhalte der Fortbildung:

  • Anlässe für familiengerichtliche Verfahren
  • Abläufe und Prinzipien nach dem FamFG
  • Rechtsstellung der Beteiligten
  • Aufgaben des Jugendamts bzw. des Fachdienstes im Zusammenhang mit familiengerichtlichen Verfahren
  • Erwartungen des Gerichts an das Jugendamt bzw. den Fachdienst
  • Sicherheit in der Kommunikation mit dem Familiengericht
  • Stellungnahmen / Sachstandsberichte

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„Aus dem Kopf gefallen“ – Eine Filmreihe über junge Menschen mit FASD und ihre Überlebenshelfer

Posted on September 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie neue dokumentarische Filmreihe des Medienprojekts WuppertalAus dem Kopf gefallen“ porträtiert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit FASD zwischen 8 und 36 Jahren in ihren (Pflege-)Familien. Der Fokus liegt auf dem Erleben der Betroffenen.

Der Film kann geliehen oder gekauft werden.

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„Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 3, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Diana Eschelbach in Hannover zum Thema „Alles was recht ist – Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ referieren.

Pflegeeltern sind Leistungserbringer für das Jugendamt – aber auch Privatpersonen. Mit der Aufgabe der Vollzeitpflege und Versorgung, Betreuung und Begleitung eines Pflegekindes im eigenen Haushalt entstehen damit verbundene Rechte und Pflichten der Pflegeeltern, die nicht immer selbstverständlich und klar sind. Wichtig sind Information, Transparenz und die Offenheit für Fragen. Damit Pflegeeltern mehr Sicherheit in Bezug auf den rechtlichen Rahmen ihrer Aufgabe bekommen, soll die Veranstaltung einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen aus dem SGB VIII, BGB und FamFG bieten sowie konkrete Fragestellungen behandeln.

Inhalte:
Leistung Vollzeitpflege, Hilfeplanverfahren, finanzielle Ausstattung der Pflegestelle, Beratungsanspruch, Wunsch- und Wahlrecht, sorgerechtliche Befugnisse und Sorgerechtsvollmachten, Umgangsrechte, Stellung im familiengerichtlichen Verfahren, Verbleibensanordnung –
Austausch zu konkreten Fallfragen

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„Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ am 03.12. in Hannover

Posted on September 2, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 03.12.2018 wird Heidrun Sauer im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Kreative Methoden für die Beratung in der Pflegekinderhilfe nutzen“ referieren.

Kreative und handlungsorientierte Methoden sind hilfreiche Instrumente, um neue Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensräume zu eröffnen und Ressourcen freizusetzen. Sie unterstützen dabei, komplexe Anliegen und Problemlagen überschaubarer zu machen, nicht-sprachliche Aspekte mit einzubeziehen und somit schneller zu Lösungen zu kommen.
Im Beratungsalltag erscheint aber häufig der Aufwand beim Einsatz von kreativen Methoden zu hoch oder es besteht Sorge, dass sie gerade nicht passen. In diesem Seminar werden wir deshalb gemeinsam das vorhandene Methodenrepertoire der Teilnehmer*innen nutzen und erweitern, um passende Arrangements für verschiedene Beratungsanlässe zu entwickeln.

Schwerpunkte:

  • Anregungen für die Auswahl und den Einsatz von Methoden
  • Methodenrepertoire für unterschiedliche Beratungskontexte (Beratung von Pflegeeltern/Eltern, Teamberatung) erweitern und sichern
  • kreative und handlungsorientierte Methoden erproben
  • Ideen zur Entwicklung eines abrufbaren Methodenpools

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Jahresprogramm 2019 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on September 1, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDas neue Seminarprogramm der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes für 2019 liegt vor. Angeboten werden 15 Seminare, die den Schwerpunkt auf den Alltag mit Pflegekindern liegen, aber auch aus Sicht von Pflegeeltern Hilfen für ihre eigene Situation, den Umgang mit Belastung und Stress zu vermitteln.

Bereits zum fünften Mal bietet die Stiftung in der Karwoche eine Seminarreise für Pflegefamilien auf Sylt an.

zum Programm 2019

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„Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 27.10. in Düsseldorf

Posted on September 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 27.10.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Düsseldorf das Seminar „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?„.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung, tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert Dr. Martina Cappenberg, wie die Bedürfnisse von Pflegekindern zu verstehen sind und welche Bindungsangebote sie in der Beziehungsentwicklung zu ihren Pflegeeltern benötigen.

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Expertise „Migration in der Pflegekinderhilfe“

Posted on August 31, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Kinder- und Jugendhilfe ist professionell und konzeptionell längst nicht hinreichend auf den Wandel der Gesellschaft durch Migration eingestellt. Dies zeigt sich wie unter einem Brennglas auch in der Pflegekinderhilfe.

Die vorliegende Expertise „Migration in der Pflegekinderhilfe“ von Heinz Müller und Laura de Paz Martínez fasst zentrale Erkenntnisse zum Handlungsfeld Migration in der Pflegekinderhilfe vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes sowie der Einschätzungen aus der Praxis zusammen, die im Rahmen der Veranstaltung Expert_innen-Hearing am 30.05.2017 in Mainz gesammelt wurden.

Zudem wird die fachliche-theoretische Debatte der letzten Jahrzehnte zu Konzepten Interkultureller Pädagogik skizziert, um deren Ergebnisse zum Umgang mit den Kategorien Kultur, Nation und Differenz auch für das Feld der Pflegekinderhilfe fruchtbar zu machen.

Ziel der Expertise ist es, Einschätzungen zur Ausgangslage, konkrete Handlungsbedarfe und erste Empfehlungen zu erarbeiten und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themenfeldes Migration in der Pflegekinderhilfe zu leisten.

Die Expertise kann ab voraussichtlich September 2018 kostenpflichtig als Print-Version erworben werden, ISBN 978-3-94704-01-9, 129 S., ca. 12,00 € unter (0)69 / 633 986 0. Download hier kostenlos möglich.

Quelle: IGfH

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Stipendienprogramm für Careleaver – Bewerbungen noch bis 30.09. möglich

Posted on August 31, 2018. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoSeit längerem bereits entwickelt die Drosos Stiftung das Förderprogramm „Brückensteine Careleaver Deutschland“. Eines der Projekt im Verbund wird das „Careleaver gehen weltwärts“ Projekt in Kooperation mit der Stiftung EmMi Luebeskind sein.

Bis zum 30. September 2018 können sich Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren bei der EMmi Luebeskind-Stiftung für das Stipendienprogramm CareLeaverCare bewerben, das sie dabei unterstützt, über den staatlich finanzierten entwicklungspolitischen Jugendfreiwilligendienst Weltwärts mit einer Entsendeorganisation 6 bis 12 Monate im Ausland zu verbringen und sich dort sozial zu engagieren.

Das Programm hilft bei der Beratung zum passenden Ort und zur passenden Organisation im Ausland. Es leistet Unterstützung bei organisatorischen Vorbereitungen (Pass, Visum, Kindergeld, Versicherung, Impfungen, Unterbringung der eigenen Möbel), bei der Finanzierung, beim Erlernen einer Fremdsprache sowie mit finanzieller Starthilfe und Wohnungssuche nach der Rückkehr.

Mentor_innen aus der Careleaver-Community bieten Unterstützung an. Die Voraussetzungen für den Erhalt des Stipendiums sind Erfahrungen in der Jugendhilfe, Interesse an anderen Kulturen, die Motivation, sich sozial zu engagieren, Grundkenntnisse in einer Fremdsprache, die deutsche Staatsbürgerschaft oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland, die psychische und physische gesundheitliche Eignung sowie ein Schulabschluss.

Careleaver können ihr grundsätzliches Interesse anmelden unter dem Stichwort „Programm weltwärts“ an info@stiftung-emmi-luebeskind.de. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2018.

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