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Buch-Tipp: FASD bei Erwachsenen – Eine Orientierungshilfe für Bezugs- und Begleitpersonen von Menschen mit FASD

Posted on April 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDas 68-seitige Buch „FASD bei Erwachsenen“ von Gerhild Landeck, Katrin Lepke, Gisela Michalowski und Beate Weßing bietet eine Orientierungshilfe für Bezugs- und Begleitpersonen von Menschen mit FASD.
Es ist 2019 neu erschienen im Schulz-Kirchner Verlag.

Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind eine lebenslange Behinderung. Sie betrifft
Körper, Geist und Seele und wächst sich nicht aus. Besonders im Erwachsenenalter,
wenn der schützende Rahmen der Familie verlassen wird oder Maßnahmen der
Jugendhilfe nicht mehr verfügbar sind, geraten junge Menschen mit FASD oft an ihre
Grenzen im Alltag.

Menschen mit FASD benötigen zur Unterstützung und zur Bewältigung ihres Alltags
Begleiter. Das können Bezugspersonen wie Lebenspartner, Eltern, Betreuer, Freunde
etc. sein, aber auch z. B. Sozialarbeiter, Streetworker, Ärzte, Rechtsanwälte, Mitarbeiter
von Wohneinrichtungen, Sporttrainer oder Leiter von Freizeitgruppen, die Menschen
mit FASD ein zeitlich begrenztes Stück ihres Lebensweges begleiten. Die Bezugs- und
Begleitpersonen sollten mit dem Behinderungsbild FASD und den persönlichen Eigenheiten des Menschen mit FASD vertraut sein.

Entgegen einem oft defizitorientierten Denken sollen mit diesem Ratgeber Menschen
mit FASD und ähnlichen Einschränkungen sowie ihre Bezugs- und Begleitpersonen ermutigt werden, vorhandene Talente und Begabungen stärker in den Vordergrund zu
rücken, und die Bezugs- und Begleitpersonen darin bestärkt werden, sich für die Menschen mit FASD einzusetzen.

nähere Informationen und Leseprobe

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„Pflegekinder diagnostizieren“ am 18.05. in Magdeburg

Posted on April 6, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAnne Richard-Kopa referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 18.05.2019 in Magdeburg zum Thema „Pflegekinder diagnostizieren“.

In dem Seminar wird sowohl die Begutachtung für das FamG-Verfahren, als auch die Möglichkeit einer Diagnostik mit dem Ziel, wertvolle Erkenntnisse für die Perspektivplanung, den Umgang im Alltag sowie weitere Hilfen für das Pflegekind und die Pflegefamilie zu gewinnen, erläutert. Über Praxisbeispiele erörtert die Referentin Methoden, Ziele und Chancen einer qualifizierten Diagnostik.

nähere Informationen

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung“ am 07.05. in Berlin

Posted on April 5, 2019. Filed under: Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm Dienstag, den 07.05.2019 veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) eine Fortbildung zu dem Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung„.

Immer wieder gibt es Streit und Unklarheiten, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen der Eingliederungshilfen dargestellt, z. B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit nach dem SGB VIII und SGB XII.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird nach einer theoretischen Einführung an Hand von Fallbeispielen u.a. das Verfahren im Jugendamt erörtern, Vor- und Nachteile der Zugehörigkeit zum § 35 a SGB VIII und die Auswirkungen des BTHG auf die Jugendhilfe darstellen und mit Ihnen diskutieren.

zum Veranstaltungsflyer

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Abenteuercamp in Wilhelmsaue vom 17.07. bis 31.07.2019 hat noch Plätze frei

Posted on April 4, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFür das diesjährige Abenteurcamp im Sommer (wir berichteten) gibt es noch drei frei Plätze in der Zeit vom 17. – 31.07.2019.

Die Mindestbuchungsdauer beträgt eine Woche. An- und Abreisezeiten können individuell vereinbart werden.

Bei einem diagnostizierten Pflegegrad werden die Kosten erfahrungsgemäß von den Kranken- oder Pflegekassen im Rahmen besonderer Betreuungsleistungen oder der Verhinderungspflege übernommen.

Hier finden Sie das Kurzkonzept.

Anmeldungen sind per Mail oder Telefon möglich bei:

Ivo Stephan, Dipl.-Sozialpädagoge
farm-no16@hotmail.com
Tel. 033475 – 576303 oder 01520 – 1439697

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Pädagogisch begleitete Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hübingen

Posted on April 3, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Familienferiendorf Hübingen e.V. bietet in seinem Programm 2019 unter dem Titel „Happy Hübingen“ für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen und deren Geschwister an folgenden Terminen Wochenendveranstaltungen und ein XXL Programm in den Sommerferien an:

  • 03.-05. Mai 2019
  • 05.-09. August 2019 (XXL)
  • 27.-29. September 2019
  • 15.-17. November 2019

Für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz ist eine Kostenübernahme durch Pflegekassen möglich.

Veranstaltungsflyer

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Fachliche Positionen des Dialogforums Pflegekinderhilfe zu Pflegekindern mit Behinderungen

Posted on April 3, 2019. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoIm Rahmen des Dialogforums Pflegekinderhilfe wurden mit einer Vielzahl von Akteur*innen aus der Pflegekinderhilfe in 2019 Papiere zu zentralen Fragestellungen und Handlungsbedarfen für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe veröffentlicht. Eines bezieht sich auf die Situation von Pflegekindern mit Behinderung.

Auch für junge Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die kurz- oder längerfristig nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, muss die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Dazu bedarf es neben einer transparenten und eindeutigen Zuständigkeit in der Sozialgesetzgebung und weiteren rechtlichen Vorgaben auch einer Reihe von fachlichen Entwicklungen.

Das Papier, verfasst und erstellt von Diana Eschelbach, bündelt die Erkenntnisse und Themenfelds „Pflegekinder mit Behinderung“, die aus Fachgesprächen, Expertisen und Expert*innenrunden hervorgingen, und legt einen Überblick der bestehenden Handlungsbedarfe dar.

Erklärtes Ziel einer Weiterentwicklung auch der Pflegekinderhilfe ist die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen – auch diejenigen mit Teilhabebedarf:

  • Übergänge in andere Sozialleistungs- oder sonstige Unterstützungssysteme müssen in Kooperation mit den jeweiligen Trägern vorbereitet und begleitet werden.
  • Die Bedeutung der leiblichen Eltern muss anerkannt und sie müssen angemessen am Hilfeprozess beteiligt werden.
  • Pflegekinder mit Behinderungen haben einen Anspruch auf individuelle Leistungen in Bezug auf Pflege, Erziehung, Teilhabe, Bildung und Erwachsenwerden, der festgeschrieben und in der Praxis umgesetzt werden muss.
  • Pflegeverhältnisse müssen finanziell ausreichend ausgestattet sein, um die Bedarfe der Pflegekinder zu decken; Pflegepersonen brauchen eine soziale Absicherung, gerade wenn sie Pflegekinder mit Behinderungen betreuen.
  • Pflegeeltern müssen qualifiziert beraten und unterstützt werden, auch durch die Gewährung zusätzlicher Hilfen, und darüber hinaus Entlastungsangebote wahrnehmen können.
  • Es braucht qualifizierte Fachdienste, die Pflegeeltern gut vorbereiten und beraten sowie Pflegeverhältnisse professionell begleiten können.

zu Pflegekinder mit Behinderung – Fachliche Positionen des Dialogforums Pflegekinderhilfe (2019)

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Rechtsanspruch Leaving Care – Positionspapier des Dialogforum Pflegekinderhilfe

Posted on April 2, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoDas neue Positionspapier des Dialogforum Pflegekinderhilfe „Rechtsanspruch Leaving Care“ fordert die Schaffung eines eigenen Rechtstatbestands „Leaving Care“ ein, der die Übergangssituation und den regelhaft mit ihr verbundenen Unterstützungsbedarf von jungen Volljährigen anerkennt.

Die Diskussionen und Arbeitspapiere im Dialogforum Pflegekinderhilfe haben herausgestellt, dass die Übergänge ins Erwachsenenalter und der Alltag junger Volljähriger, die in Pflegefamilien (für einen Teil) ihrer Kindheit und/oder Jugend aufgewachsen sind, in der Fachdebatte um die Pflegekinderhilfe bisher noch zu wenig beachtet wurden. „Leaving Care“ stellt eine grundlegende Herausforderung auch für die Pflegefamilien und Infrastrukturen der Vollzeitpflege und darüber hinaus dar, die auch in Bezug auf die Weiterentwicklung des SGB VIII stärker öffentlich akzentuiert werden muss.

Das Diskussionspapier möchte hier einen ersten Vorschlag zur Formulierung eines Rechtstatbestands „Leaving Care“ zur Diskussion stellen.

zum Positionspaper des Dialogforum Pflegekinderhilfe „Rechtsanspruch Leaving Care“

Alle Infos zum Dialogforum Pflegekinderhilfe, Broschüren und Positionspapiere unter www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de

Quelle: ForE-Online 03-2019 vom 02.04.2019

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Berliner Erklärung: Rechtsanspruch „Leaving Care“

Posted on April 2, 2019. Filed under: Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoIn einer sogenannten Berliner Erklärung fordert das Bündnis aus Care Leaver Verein e.V., Internationaler Gesellschaft für erzieherische Hilfen und dem Institut Sozial- und Organisationspödagogik der Universität Hildesheim einen verpflichtenden Rechts- und Leistungsanspruch „Leaving Care“.
Care Leaver in Deutschland brauchen – wie in anderen Ländern – einen eigenen Rechtsanspruch „Leaving Care“, damit ihre Rechtsposition im Übergang ins Erwachsenenleben in der Jugendhilfe gestärkt und die Übergangsbegleitung auf breiter Basis weiterentwickelt wird.

Im Rahmen der Fachtagung „Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“, die am 18.03.2019 in Berlin stattfand und bei der zentrale Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Gut Begleitet ins Erwachsenenleben“ vorgestellt wurden, haben der Care Leaver Verein, die IGfH sowie die Universität Hildesheim ihre sogenannte Berliner Erklärung gemeinsam mit den Teilnehmer_innen in die Öffentlichkeit gegeben. Die Berliner Erklärung beinhaltet Erläuterungen und Forderungen zu den zu folgenden zentralen Punkten:

  • § 41 Hilfen nach 18 – vom Soll zum Muss!
  • § 36 Zuständig bleiben!
  • § 8 / 9 Beteiligung & Selbstorganisation stärken!
  • § 44 / 45 Übergangskonzepte & Coming back verankern!
  • § 92 Kostenheranziehung abschaffen!

Begleitung, Ausbildung und Wohnraum gilt es für junge Menschen im Übergang abzusichern!

zur Berliner Erklärung

Die Dokumentation zum Fachtag „Gut Begleitet ins Erwachsenenleben“ finden Sie in Kürze unter www.uebergangsstrukturen-careleaver.de

Quelle: ForE-Online 03-2019 vom 02.04.2019

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Findeling – SHG für adoptierte Erwachsene in Hamburg

Posted on März 31, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoKISS Hamburg, die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg, bieten eine Selbsthilfegruppe für adoptierte Erwachsene an.

Diese Gruppe soll adoptierten Erwachsenen einen geschützten Raum anbieten, um sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.

nähere Informationen

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„Können Pflegeeltern die Vormundschaft für ihr Pflegekind übernehmen?“ am 30.04. in Hamburg

Posted on März 30, 2019. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoSebastian Gabel wird am 30.04.2019 in Hamburg bei einer Veranstaltung der Hamburger Pflegeelternschule zum Thema „Können Pflegeeltern die Vormundschaft für ihr Pflegekind übernehmen?“ referieren.

Für etliche Pflegeeltern dürfte es Normalität sein, dass das Sorgerecht für ihr Pflegekind beim Jugendamt liegt, obwohl das Pflegekind bereits seit vielen Jahren in der Pflegefamilie lebt und die Pflege auch auf Dauer angelegt ist. In der Praxis stellt sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten immer wieder die Frage: „Kann das Sorgerecht auch durch die Pflegeeltern übernommen werden?“
An diesem Abend gehen die Teilnehmenden gemeinsam dieser Frage nach und prüfen die Voraussetzungen der Übernahme und wägen die Vor- und Nachteile miteinander ab.

Darüber hinaus können weitere Aspekte erörtert werden:
• Unterscheidung von Vormundschaft und Ergänzungspflegschaft
• Rechtliche Einordnung einer Vormundschaft
• Zusammenwirken von Jugendamt und leibliche Eltern: Rechte und Pflichten
• Zusammenwirken von Vormund und Pflegeeltern: Was tun wenn es schwierig wird?

nähere Informationen

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„Was bedeutet es für mein Pflegekind, wenn ein Elternteil an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt ist?“ am 29.04. in Hamburg

Posted on März 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDiplom-Psychologin Elisabeth Onnasch wird am 29.04.2019 in Hamburg bei einer Veranstaltung der Hamburger Pflegeelternschule zum Thema „Was bedeutet es für mein Pflegekind, wenn ein Elternteil an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt ist?“ referieren.

An diesem Abend werden sich die Teilnehmenden dem Thema Persönlichkeitsstörungen nähern. Dabei sollen wesentliche Merkmale dieses Krankheitsbildes vorgestellt werden. Am Beispiel der Persönlichkeitsstörung „Borderline“ wird angeschaut, wie man den damit verbundenen Auswirkungen im Alltagsleben oder in der Herkunftsfamilie der Pflegekinder begegnen kann. Wie soll man sich verhalten? Wie wirkt sich die Erkrankung auf die Kinder aus? Wie kann man sein Pflegekind im Kontakt zu seinen Eltern unterstützen? Auf was muss man achten?

Ziel des Abends ist es, grundlegende Informationen zum Thema Persönlichkeits-störungen zu vermitteln. Die Teilnahme ist besonders geeignet für bereits tätige Bereitschafts-, Paten- und Vollzeitpflegeeltern und solche, die es werden möchten.

nähere Informationen

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DJI: „Kinder- und Jugendhilfe wird immer wichtiger“

Posted on März 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen |

logoDie Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für die Kinder- und Jugendhilfe haben sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt – auf etwa 45 Milliarden Euro im Jahr 2016. Nicht nur der Ausbau der Kindertagesbetreuung trug wesentlich zu dieser Steigerung bei, sondern auch der verstärkte Kinderschutz. Das zeigt der Kinder- und Jugendhilfereport 2018, den die „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik“ im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund veröffentlicht hat. Der Report fasst aktuelle Daten und Fakten zu den vielfältigen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe zusammen und bietet damit eine Grundlage für die aktuellen Diskussionen über die Kinder- und Jugendhilfe – sei es der Ausbau der Kitas, das Handeln im Spannungsfeld zwischen staatlicher Schutzverantwortung und elterlicher Autonomie oder die Personalnot in Jugendämtern, Heimen und anderen Institutionen.

Nötig sind fachlich starke Jugendämter

Die Kinder- und Jugendhilfe ist längst zu einem elementaren Teil des deutschen Sozialsystems geworden. Die überwiegend gemeinnützigen, zivilgesellschaftlichen Träger stellen einerseits Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche bereit, andererseits bieten sie auch gezielte Unterstützung für Familien mit Problemen sowie für Kinder und Jugendliche in Notsituationen. „Benötigt werden dafür fachlich starke Jugendämter als Kompetenzzentren vor Ort“, sagt Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und Sprecher der Autorengruppe des Reports.

Laut dem Report wurden im Jahr 2016 allein in die Kindertagesbetreuung fast 29 Milliarden Euro investiert – im Jahr 2006 waren es nur etwa 12 Milliarden Euro. Innerhalb eines Jahrzehnts konnten bundesweit eine halbe Million Kinder zusätzlich die Kindertagesbetreuung besuchen, mehr als 6.600 neue Kitas sind entstanden, und fast 280.000 Fachkräfte wurden zusätzlich eingestellt. Inzwischen besucht mehr als jedes dritte unter dreijährige Kind eine Kita oder Kindertagespflege. „Der Bedarf der Familien ist damit längst noch nicht gedeckt, deshalb sind noch weitere Anstrengungen notwendig – im Übrigen nicht nur in Sachen Quantität, sondern auch bei der Qualität“, betont Rauschenbach.

Verstärkter Kinderschutz erfordert mehr Transparenz

Auch die Ausgaben für Hilfen zur Erziehung wie etwa Erziehungsberatung, für die Sozialpädagogische Familienhilfe oder die Unterbringung von Heranwachsenden in Heimen, Pflegefamilien oder Wohngruppen haben massiv zugenommen, von fast 6 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf etwa 10 Milliarden im Jahr 2016. Ursache hierfür sind die zwischenzeitlich vehement gestiegenen Fallzahlen bei den unbegleitet nach Deutschland eingereisten Minderjährigen, zugleich aber auch die Folgen eines verbesserten Kinderschutzes in den Jugendämtern.

Auf die damit verbundenen zusätzlichen Aufgaben haben die Kommunen reagiert und ihre Jugendämter deutlich vergrößert: Während ein statistisch „mittleres“ Jugendamt in Deutschland im Jahr 2006 lediglich über 32 Vollzeitstellen verfügte, waren es 2016 bereits 54. Der Kinderschutz hat in diesem Zuge einen größeren Stellenwert bekommen. „Die Jugendämter sind wachsamer geworden, allerdings passieren weiterhin schwerwiegende Fehler, wie einige der jüngsten Missbrauchsfälle in Deutschland erneut deutlich machen“, sagt Rauschenbach. Der Kinder- und Jugendhilfereport beleuchtet das konfliktträchtige Spannungsfeld zwischen unterstützender Hilfestellung und hoheitlicher Intervention der Jugendämter und ist somit eine wichtige Grundlage für weiterführende Diskussionen zum Kinderschutz. „Die Datenlage reicht aber noch nicht aus, das Handeln der Jugendämter muss transparenter werden“, fordert der Direktor des DJI.

Kinder- und Jugendhilfe im Dialog weiterentwickeln

Rauschenbach sieht den Kinder- und Jugendhilfereport aber auch als einen Beitrag für den Dialogprozess zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe, den das Bundesfamilienministerium mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Fachleuten der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe sowie Ländern und Kommunen angestoßen hat. Ziel ist eine Gesetzesinitiative zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe mit einer Reform des derzeit geltenden SGB VIII (Achtes Buch Sozialgesetzbuch).

Der Report gibt indikatorenbasiert Auskunft über die Arbeitsfelder und bietet Orientierung in einer zum Teil unübersichtlichen Kinder- und Jugendhilfe. Er ist unter dem Titel „Kinder- und Jugendhilfereport 2018. Eine kennzahlenbasierte Analyse“ im Verlag Barbara Budrich erschienen und kostet 29,90 Euro. Die PDF-Version steht im Open-Access-Bereich der Verlagsseite zum kostenlosen Download bereit (DOI 10.3224/84742240).

Zentrale Ergebnisse des Kinder- und Jugendhilfereports im Überblick

Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund DJI/TU Dortmund

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Seelisch gesund aufwachsen – neue Merkblätter und Filme für Eltern ergänzen die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 für Kinder

Posted on März 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoEltern, die mit ihrem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 gehen, erhalten dort künftig auch Merkblätter zur seelischen Gesundheit bzw. psychischen Entwicklung ihrer Kinder. Die zehn Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ orientieren sich an den bekannten Merkblättern „Kinderunfälle“ und wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit zehn anschaulichen Filmen – in mehrere Sprachen übersetzt – zur psychischen Gesundheit von Kindern zu informieren.

Laut einer aktuellen Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Studie) zeigen etwa 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren psychische und psychosomatische Auffälligkeiten. Die Merkblätter setzen hier präventiv an. Ziel ist es, die Elternkompetenz zu stärken, indem die seelischen Bedürfnisse der Kinder altersgerecht erklärt werden – von Geburt an bis zum sechsten Lebensjahr. Warum braucht das Kind meine Nähe? Was soll ich tun, wenn es fremdelt? Wie soll ich mit Ängsten meines Kindes umgehen? Wie lernt mein Kind Empathie und Konfliktfähigkeit?

„Gesund aufwachsen bedeutet mehr als nur körperliches Wohlbefinden. In der Kindheit wird der Grundstein gelegt für unsere seelische Gesundheit und unsere Widerstandsfähigkeit im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Die gesetzlichen Krankenkassen wollen die Eltern dabei unterstützen, die seelische Gesundheit ihrer Kinder zu stärken“, erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, das Engagement der gesetzlichen Krankenkassen.

„Den Kinder- und Jugendärzten kommt beim frühzeitigen Erkennen, Behandeln, und im Idealfall, Vermeiden seelischer Störungen eine Schlüsselrolle zu“, sagt Dr. Sibylle Steiner, Dezernentin der KBV. „In den U-Untersuchungen werden auch Fragen der Primärprävention, also das Vorbeugen von Störungen und Krankheiten, mit den Eltern beraten. Die Merkblätter zur seelischen Gesundheit unterstützen und ergänzen dabei das Arzt-Patienten-Gespräch. Die Kinderärzte können die Merkblätter kostenfrei bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung beziehen.“

„Emotionale Vernachlässigung in früher Kindheit gilt als bedeutendster Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Ein niedriger sozioökonomischer Status der Familie, mangelnde Bildung, schlechte Wohnverhältnisse oder auch eine Suchterkrankung eines Elternteils können die emotionalen, sozialen und kulturellen Ressourcen einer Familie schwächen“, stellt Dr. Hermann-Josef Kahl, Bundespressesprecher vom BVKJ fest. „Für Eltern sind die Kinder- und Jugendärzte in der Regel die ersten Ansprechpartner. Sie haben einen besonderen Blick für die Probleme der Eltern und Kinder.“

Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin von der Deutschen Liga für das Kind, betont: „Mütter und Väter sind meist ‚Novizen‘ im Umgang mit Kindern, wenn sie Eltern werden. Sie sind in ihrer neuen Rolle unsicher und suchen Orientierung. Elternkompetenz muss erst noch erlernt werden. Die vorliegenden Merkblätter geben den Kindern mit ihren Bedürfnissen und entwicklungsbezogenen Bedarfen symbolisch eine Stimme und erleichtern es den Eltern, passend auf ihre Kinder einzugehen.“

„Damit möglichst viele Familien – auch mit geringen Deutschkenntnissen – von den Filmen profitieren, hat die BZgA die fünf fremdsprachlichen Versionen der Filme finanziell unterstützt. In Deutschland gibt es vielfältige Angebote der Frühen Hilfen, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, allerdings sind sie ihnen häufig nicht bekannt. Über die neue Suchfunktion der Website des NZFH http://www.elternsein.info finden Eltern Anlaufstellen für Frühe Hilfen in ihrer Nähe. Dies ist eine wichtige Ergänzung der Merkblätter und Filme, wenn Eltern darüber hinaus Unterstützung brauchen“, so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA.

Die Merkblätter sind auf jeder Homepage der unten genannten Organisationen abrufbar. Die Filme wurden von der Ehlerding Stiftung, der JK-Stiftung für kompetente Elternschaft und Mediation sowie von der Kroschke Kinderstiftung gefördert. Alle Filme sind auf www.seelisch-gesund-aufwachsen.de zu finden.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung vom 26.03.2019

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„Beziehungsarbeit im Wandel“ am 21.05. in Linz/Österreich

Posted on März 23, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoMit seiner Fachtagung 2019 „Beziehungsarbeit im Wandel“ am 21.05.2019 in Linz/Österreich thematisiert plan B – eine der größten privaten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Oberösterreich – „Betreuung im Brennpunkt gesellschaftlicher Erwartungen. Herausforderungen. Lösungen. Verantwortung.

Eingeladen sind neben Fachkräften auch Herkunfts-, Pflege- und Adoptiveltern sowie Studierende.

Die sozialpädagogische Arbeit im weitesten Sinn lebt im Kern davon wie es gelingt, eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen zu gestalten. Das ist nicht primär davon abhängig, ob es sich um das Setting einer familiären Betreuung z. B. in einer Pflegefamilie, einer mobilen Betreuung oder einer Wohngruppe handelt. Aber wie geht das? Welche Einflüsse sind entscheidend? Wer gehört alles dazu, dass dies gelingen kann? Die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe steht im Spannungsfeld unterschiedlicher gesellschaftlicher Erwartungen und Interessen. Insofern kann »Beziehungsarbeit« nicht isoliert als Interaktion zwischen einzelnen Menschen verstanden werden. Es kommt darüber hinaus darauf an, interdisziplinäre Sichtweisen einzubinden und in systemübergreifenden Kontexten an Lösungen zu arbeiten. Diese Fachtagung widmet sich zentral erscheinenden Fragen, was Beziehungsarbeit vor dem Hintergrund komplexer Einflüsse bedeuten kann, welche Herausforderungen damit verbunden sind und welche Faktoren diese beeinflussen.

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„Vorhandene Bezüge nutzen – Netzwerkpflegefamilien finden und begleiten“ am 22.05. in Hannover

Posted on März 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 22.05.2019 in Hannover für Fachkräfte die Weiterbildungen „Vorhandene Bezüge nutzen – Netzwerkpflegefamilien finden und begleiten“ mit Referentin Martina Erpenbeck an.

Wie genau kann die gezielte Suche (Netzwerkerkundung) im sozialen Nahraum bedürftiger Kinder und Jugendlicher methodisch angegangen werden und was genau brauchen die so gewonnenen Pflegefamilien an evtl. anderer Schulung, Beratung und Begleitung?

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Fachtagung „Die bundesweite Vermittlung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 20.05. in Hannover

Posted on März 20, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoACHTUNG: VERSCHOBEN AUF 08.05.2020

Der Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugend- und Sozialämtern, Sozialen Diensten und freien Trägern, potenzielle Pflegefamilien und Interessierte zu seiner Fachtagung „Die bundesweite Vermittlung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 20.05. nach Hannover ein.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte im Rahmen dieses Fachtages über seine bundesweite Vermittlungshilfetätigkeit aufklären und Möglichkeiten erörtern.

  • Wie funktioniert die Vermittlungshilfe und welche Verfahrensweise wird angewandt?
  • Wer sind die Entscheider und was muss für eine Bewerbung für ein Kind erbracht werden?
  • Warum ist eine gewisse Ausführlichkeit gefordert und funktioniert die Kommunikation im laufenden Vermittlungsprozess?

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„Übergänge für junge Volljährige gut begleiten – auch an den Schnittstellen zu anderen Leistungssystemen“ am 18.-19.06. in Frankfurt am Main

Posted on März 17, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDie IGfH bietet für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, sowie angrenzender Leistungssysteme SGB II, III, XIII und Eingliederungshilfe vom 18.-19.06.2019 in Frankfurt am Main unter der Leitung von Britta Sievers und Benjamin Raabe ein Seminar an zum Thema „Übergänge für junge Volljährige gut begleiten – auch an den Schnittstellen zu anderen Leistungssystemen„.

Junge Menschen aus Wohngruppen, Pflegefamilien und Heimerziehung stehen beim Auszug bzw. dem Hilfeende vor vielfältigen Herausforderungen. Sie müssen neben dem Ankommen in der eigenen Wohnung, den Übergang in Ausbildung und Arbeit und ihre Existenzsicherung bewältigen und sind dabei weitgehend auf sich allein gestellt. Hierauf fühlen sich viele Care Leaver nicht angemessen vorbereitet. Viele beziehen nach dem Hilfeende auch weiter öffentliche Leistungen; dieser Übergang aus den Erziehungshilfen verläuft jedoch selten reibungslos.

Zentrales Anliegen der Fortbildung ist die Erarbeitung von Ansatzpunkten einer guten Begleitung junger Menschen im Übergang aus den Erziehungshilfen in ihr Erwachsenenleben. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Hilfeplanung im Übergang sowie der Begleitung des Übergangs in andere Leistungssysteme.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Der Übergang aus Sicht der Adressat_innen / Vorstellung des Careleaver Deutschland e.V.
  • Von der Hilfe- zur Übergangsplanung: Wie können die Bedarfe im Übergang besser in der Hilfeplanung berücksichtigt werden?
  • Erleichterung des Übergangs in andere Sozialleistungssysteme bei Hilfeende: rechtliche Aspekte und Vorstellung von Beispielen guter Praxis des Übergangs an den Schnittstellen zu anderen Sozialgesetzbüchern.
  • Austausch über Handlungsansätze und Bedarfe der Fachkräfte in der Arbeit mit Care Leavern.

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Jugendschutz in Leichter Sprache

Posted on März 16, 2019. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

logo»Ab welchem Alter darf ich Bier trinken?« »Darf ich E-Zigaretten rauchen?« »Ist der Film für 12-Jährige freigegeben?« »Wie lange darf ich in eine Disco und wer darf mich begleiten?«

Dies sind Fragen, die sich Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene stellen. Erwachsene müssen dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht mit entwicklungsbeeinträchtigenden oder gar jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden und ihre physische und psychische Gesundheit nicht beeinträchtigt werden.

Das Jugendschutzgesetz regelt den Umgang mit diesen Gefährdungen, zum Beispiel durch Bestimmungen für die Abgabe von Alkohol oder Tabak. Die Diskussion um Inklusion – auch in der Kinder- und Jugendhilfe – hat dazu geführt, dass Publikationen und Homepages vor dem Hintergrund der so genannten »Leichten Sprache« in den Blick genommen werden. Durch Leichte Sprache sollen Menschen mit Beeinträchtigung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden wurde im vorliegenden Dossier das Thema Jugendschutz in die so genannte »Leichte Sprache« übersetzt. Das Dossier richtet sich vor allem an Menschen mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus wurde das Dossier für alle Menschen erstellt, die verständlicher Informationen zum Jugendschutz bedürfen.

Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrerinnen und Lehrern an Förderschulen, die mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bietet das Dossier einen guten Einstieg in das Thema Jugendschutz. Aber auch Eltern mit Beeinträchtigungen oder Kinder mit einer geistigen Behinderung oder Lern-Behinderung, können darüber in einen Dialog treten. Hierzu bietet sich das Plakat im Innenteil des Dossiers an. Es kann z.B. im Gemeinschaftsraum oder Klassenraum als Kommunikationspunkt das Sprechen über das »Jugendschutzgesetz« und die einzelnen Jugendgefährdungen befördern.

Das Dossier »Jugendschutz in Leichter Sprache« ist in Zusammenarbeit zwischen der Bundesarbeits-gemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. erarbeitet und geprüft worden. Abgerundet wird es durch grundlegende Informationen und Hinweise auf Literatur, Studien sowie Ansprechpartner/-innen.

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Bundesweiter Aktionsabend „Kinder der Utopie“ am 15. Mai: Film mit Diskussion über inklusive Bildung

Posted on März 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoSechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft. Ein berührender und ehrlicher Dokumentarfilm von Hubertus Siegert.

In dem 80-minütigen Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE treffen sich sechs junge Erwachsene wieder. Vor zwölf Jahren wurden sie schon einmal dokumentiert – für den Film KLASSENLEBEN.

Sie besuchten damals eine Berliner Grundschule, an der eine zu der Zeit noch außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam unterrichtet. Auch Schwerstbehinderte waren Teil der Klassengemeinschaft.

Gemeinsam sehen sich die jungen Erwachsenen Filmaufnahmen aus ihrer Schulzeit an, begegnen ihrem jüngeren Ich, sprechen bisher Ungesagtes aus und reden darüber, wie sie wurden, was sie sind.

Interessierte können den Film durch frühzeitige Interessensbekundung in ein Kino ihrer Stadt holen und eine anschließende Diskussion organisieren.

Alle nötigen Informationen finden Sie auf https://www.diekinderderutopie.de.

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19. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE

Posted on März 13, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf der 19. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE beschäftigen sich die Delegierten der geladenen Interessenvertretungen von Pflege-, Adoptiv- und Herkunftseltern, (ehemaligen) Kindern aus Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräften unter dem Titel „Herkunftsklärung in der Biographiearbeit“ mit der Suche von Adoptierten und Pflegekindern nach ihren familiären Wurzeln. Die Tagung findet am 04./05. Mai 2019 in Frankfurt am Main statt.

Weitere interessierte Gäste sind zu den Vorträgen am Samstag herzlich willkommen.

Anmeldungen sind noch bis zum 04.04.2019 möglich.

Einladungsflyer und Anmeldeformular für Delegierte

Einladungsflyer und Anmeldeformular für externe Gäste

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Fachtag „Pflegekinder im Kontext von Flucht, Migration und Integration“ am 23.05. in Basel/Schweiz

Posted on März 9, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoPACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz veranstaltet in Kooperation mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel am 23.05.2019 in Basel einen Pflegekinderfachtag zum Thema „Pflegekinder im Kontext von Flucht, Migration und Integration„.

In Deutschland und der Schweiz leben ungefähr 14% der unbegleiteten Minderjährigen in Pflegefamilien. Die Pflegekinderhilfe ist somit zwar in der Unterstützung von jungen Menschen mit einer Migrationsgeschichte vertraut, hat diese Thematik bisher aber eher randständig behandelt.

Es ergeben sich vielfältige Fragen zu Fachstandards, die akteurspezifisch in der Pflegekinderhilfe – Pflegekind, Herkunftsfamilie, Pflegefamilie und Fachpersonen – zu adressieren sind.

nähere Informationen

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Neue Beitritte zum PFAD Bundesverband

Posted on März 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoDer PFAD Bundesverband freut sich über den Beitritt von drei weiteren Ortsvereinen aus Hessen unter das Dach von PFAD:

  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien Fulda e.V.
  • PFAD für Kinder Gießen Verein der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
  • PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.

zur Übersicht über die Landesvertretungen von PFAD

Auch immer mehr Adoptiv- und Pflegefamilien aus Bundesländern, in denen PFAD noch keine Landesorganisationen hat, treten dem PFAD Verband als Einzelmitglieder bei und unterstützen so durch ihre Mitgliedschaft die engagierte Lobbyarbeit von PFAD im Sinne der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien.

nähere Informationen zur Mitgliedschaft im PFAD Verband

Vielen Dank dafür!

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Bitte beteiligen Sie sich am SGB VIII-Reformprozess „Mitreden- Mitgestalten“

Posted on März 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen |

logoSeit vielen Jahren engagieren sich PFAD und seine Kooperationspartner für rechtliche Verbesserungen in der Pflegekinderhilfe. Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz war man in der letzten Legislaturperiode auf einem guten Weg, doch leider blieb dieses kurz vor den letzten Bundestagswahlen im Bundesrat hängen. Auf der Grundlage dieser Vorarbeit geht das BMFSFJ den Reformprozess durch „SGB VIII: Mitreden – Mitgestalten“ neu an und gewährleistet die Beteiligung der Interessenvertretungen durch Arbeitsgruppentreffen und einen Online-Dialog mit der Fachöffentlichkeit.
Doch leider ist der Zeitplan für diesen Dialog sehr knapp bemessen, sodass erst wenige Beiträge gemacht wurden.

Nehmen Sie noch bis 13.03.2019 die Chance wahr, sich zu Wort zu melden!
Zum Teilbereich „Unterbringung außerhalb der eigenen Familie: Kindesinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken“ ist es nur noch bis zum 13.03.2019 möglich, sich einzubringen.
Wir bitten daher, dass sich möglichst viele noch bis dahin mit konkreten Vorschlägen zu folgenden vier Bereichen, für die genaue Fragestellungen ausgearbeitet wurden, zu Wort melden:

  • Beratung und Unterstützung der Eltern und Pflegeeltern bei Vollzeitpflegehilfen sowie teilstationären und stationären Hilfen
  • Kontinuitätssichernde Hilfeplanung bei Vollzeitpflegehilfen sowie teilstationären und stationären Hilfen
  • Kostenheranziehung junger Menschen bei vollstationären Leistungen
  • Weitere Anmerkungen in Hinblick auf das Thema „Unterbringung außerhalb der eigenen Familie: Kindesinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken“

So geht´s:

Das Thema und die dazu eingegangenen Kommentare werden bereits am 04.04.2019 von der AG „SGB VIII: Mitreden – Mitgestalten“ diskutiert.

Vielen Dank, dass auch Sie mithelfen, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern!

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„Biographiearbeit mit Pflegekindern“ am 04./05.06. in Hannover

Posted on März 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 04./05.06.2019 in Hannover für Fachkräfte die zweitägige Weiterbildungen „Biographiearbeit mit Pflegekindern“ mit Referentin Heidrun Sauer an.

Biografiearbeit bietet Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien die Chance, Brücken zwischen den verschiedenen Bezugspunkten – Herkunftsfamilie, Pflegefamilie, weitere Wege – zu bauen und komplexe Zusammenhänge in ihrem Leben besser zu verstehen. Sie stärkt ihr Selbstvertrauen und unterstützt ihre Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.

nähere Informationen

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EREV Bundesfachtagung „In VerBindung – Beziehungen gestalten“ vom 27.-29.05. in Potsdam

Posted on Februar 28, 2019. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen |

VerBindung herstellen und Beziehungen gestalten – beschreibt das Elixier der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe: Um in VerBindung zu bleiben, stellen sich alle Akteurinnen und Akteure im Hilfeprozess jeden Tag aufs Neue dem Spagat zwischen Halt geben auf der einen und sich verändernden persönlichen und sozialen Lebensbedingungen auf der anderen Seite.

Dabei liegen die Herausforderungen und der Reiz der Arbeit in der Beziehungsgestaltung zwischen jungen Menschen, Familien, Mitarbeitenden, Führungskräften und den Professionellen untereinander oft nah beieinander: Gründe hierfür sind sich erweiternde Zielgruppen und Themen, die neu oder verändert in den
Blickpunkt geraten.

Beispiele hierfür sind Digitalisierung, Resilienz oder Radikalisierungen. Im Lichte der Debatte um Wirkungen, sich wiederholender Diskurse um Steuerung und der Inklusionsdiskussion wirkt die Beziehungs- und Bindungsgestaltung manchmal etwas störend. Dabei bildet sie die Grundlage dafür, dass die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sich so lebendig weiterentwickelt. Deshalb ist VerBindung und Beziehungen gestalten Thema der Bundesfachtagung 2019 des Evangelischen Erziehungsverbandes e. V. (EREV) vom 27.-29.05. in Potsdam.

Veranstaltungsflyer

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Havelland erste brandenburgischer Landkreis mit eigener Ombudsstelle

Posted on Februar 27, 2019. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoDie BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. aus Königs Wusterhausen bietet seit Januar 2019 auch im Landkreis Havelland für junge Menschen, deren Eltern oder Pflegeeltern eine Sprechstunde an. Damit ist das Havelland der erste Landkreis im Land Brandenburg mit eigener Ombudsstelle.

Die Beratung findet nach Anmeldung an jedem zweiten Donnerstag im Monat im ASB Seniorenzentrum in Nauen statt.

BOJE e.V. berät unabhängig, vertraulich und kostenfrei.

nähere Informationen

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ElternWissen: Alkohol, Cannabis und Co.

Posted on Februar 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logo„Warum konsumieren Jugendliche Alkohol, Tabak oder andere Drogen? Wie kann ich mein Kind vor Suchtgefahren schützen? Was kann ich tun, wenn mein Kind Suchtmittel konsumiert?“

Solche und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Eltern im Laufe der Jugend ihrer Kinder. Die Broschüre »Alkohol, Cannabis und Co.« aus der Schriftenreihe ElternWissen des AGJ-Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. bietet Hilfestellungen auf dem Weg, Antworten zu finden und diese im Familienalltag umzusetzen.

Diese Broschüre ist, wie auch alle anderen bisher erschienenen Ausgaben, digital verfügbar unter: https://www.agj-freiburg.de/kinder-jugendschutz/elternwissen

Sie können die Printversion bestellen, u.a. per E-Mail an jugendschutz@agj-freiburg.de

Quelle: Pressemeldung des AGJ-Fachverbands für Prävention und Rehabilitation, Freiburg vom 25.02.2019

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„Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!“ am 02.04. in Hannover

Posted on Februar 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 02.04.2019 in Hannover für Fachkräfte die Weiterbildungen „Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!“ mit Referentin Alexandra Szylowicki an.

Wenn die Zusammenarbeit mit der leiblichen Familie gelingt und beide Eltern zum Wohle des Kindes zusammenwirken, so ist dies von unschätzbarem Wert für das Gelingen eines Pflegeverhältnisses. Zwei Familien zu haben muss für die Kinder nicht Belastung, sondern kann auch Bereicherung bedeuten. Doch wie kann die Beteiligung der Eltern in unterschiedlichen Settings aussehen? Eine Ermunterung, sich der Herausforderung anzunehmen.

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Forschungsprojekt zu Folgen von Vernachlässigung im Kindesalter

Posted on Februar 15, 2019. Filed under: Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: , |

logoEtwa eins von zehn Kindern in den westlichen Industrieländern ist von Misshandlung betroffen, belegen aktuelle Untersuchungen. Das kann weitreichende Folgen für die psychische und körperliche Entwicklung haben. Diese Faktoren untersuchen Forscher der Universitätsmedizin Leipzig im Verbund in einer zweiten Förderperiode. Den Bescheid über mehr als 2,5 Millionen Euro hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung an die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig und ihren Projektpartnern übermittelt. Das Projekt trägt einen interdisziplinären Modellcharakter und führt Experten der Medizin, Mitarbeiter der Jugendhilfe und der Jugendämter sowie psychobiologische Grundlagenforscher zusammen.

Wenn Kinder unter negativen, teilweise traumatisierenden Lebensbedingungen aufwachsen, leiden sie später häufig an psychischen oder körperlichen Leiden wie Depressionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses Wissen entstammt vorwiegend retrospektiven Studien, es wurden also kranke Erwachsene nach ihren Erinnerungen an ihre Kindheit befragt. Bislang gibt es kaum prospektive Langzeitstudien, die ausgehend von den aktuellen Lebensbedingungen die psychische und physische Gesundheit der Kinder untersuchen.

Forscher untersuchen Gesundheitsfolgen negativer Lebenserfahrungen
Diese Lücke schließt das Forschungsprojekt AMIS, kurz für „Analyzing pathways from childhood maltreatment to internalizing symptoms“, das seit 2012 läuft und nun in eine zweite Förderperiode startet. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Forschung mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren weiterführen können. Unsere bisherigen Forschungsergebnisse machen deutlich, wie wichtig neue Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder sind. Wir müssen die Kinder schon ganz früh erreichen, um spätere gesundheitliche Folgen abmildern zu können“, sagt Dr. Kai von Klitzing, Professor für Kinder- und Jugendpsychatrie an der Universität Leipzig. Er leitet zusammen mit Dr. Lars White das Forschungsprojekt. Im Verbund analysieren sie gemeinsam mit dem Leipziger Jugendamt sowie Wissenschaftlern der Technischen Universität München, der Medical School Hamburg sowie der Universität Siegen die Gesundheitsfolgen negativer Lebenserfahrungen in der frühen Kindheit sowie deren psychotherapeutische Behandlung.

Ergebnisse der ersten Projektphase: Veränderte Stressregulation bei vernachlässigten Kindern
Seit 2012 hat der Forschungsverbund eine Kohorte von 800 Kindern und Jugendlichen aufgebaut, von denen etwa die Hälfte Misshandlungserfahrungen gemacht haben. Deren Entwicklung kann nun für vier weitere Jahre bis ins Jugend- und frühe Erwachsenenalter begleitet werden. In der ersten Projektphase zeigte sich zum Beispiel, dass von Misshandlung betroffene Kinder in einer Wettbewerbssituation übermäßig stark die Kooperation mit Gleichaltrigen suchen und sich so verletzlich machen, von ihren Spielpartnern ausgenutzt zu werden. Sie setzen sich also selbst der Gefahr aus, immer wieder negative Erfahrungen im Kontakt zu machen – ein Mechanismus, der wahrscheinlich zur langfristig erhöhten psychischen Verletzlichkeit beiträgt. Darüber hinaus konnte mittels endokrinologischer Haaranalysen gezeigt werden, dass die biologische Stressregulation von Kindern mit und ohne Misshandlungserfahrungen sich bereits ab dem Alter von acht Jahren deutlich voneinander unterscheidet. Die Forscher schlagen deshalb mit Nachdruck vor, mit Therapiemaßnahmen schon bei jüngeren Kindern zu beginnen.

Forschungsziele für die zweite Projektphase: Schutz- und epigenetische Faktoren ermitteln, Therapiewirksamkeit überprüfen
Ziel der neuen Längsschnittstudie ist es unter anderem Wirkfaktoren zu identifizieren, die langfristig zu den krankmachenden Mechanismen beitragen, aber auch solche, die schützen und trotz widriger Umstände zu positiven Entwicklungsergebnissen führen. „Neben diesen möglichen sozialen Unterstützungs- und Schutzfaktoren sollen ebenso epigenetische Veränderungen analysiert werden, die durch die Misshandlungserfahrungen ausgelöst werden. Darunter fallen beispielsweise Veränderungen, die dazu führen, dass sich bestimmte Risiko-Gene an- oder abschalten“, sagt Dr. Lars White, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Verbundkoordinator in AMIS.
Ferner wurde ausgehend von den bisherigen Forschungsergebnissen in der ersten Phase des Projekts AMIS eine individualisierte, auf Kinder und ihre Eltern ausgerichtete Psychotherapieform entwickelt, deren Wirksamkeit innerhalb der neuen Projektphase überprüft werden soll. Darin werden Eltern dabei unterstützt, sich besser auf die emotionalen Bedürfnisse ihres Kindes einzustellen. Den Kindern wird geholfen, negative Lebenserfahrungen zu verarbeiten und emotionale Belastungen entwicklungsgerecht zu regulieren. Dabei gilt es einerseits zu prüfen, ob das neu entwickelte Therapieangebot wirksam und andererseits, ob es dazu in der Lage ist Veränderungen an oben genannten Wirkfaktoren herbeizuführen
Die Zuwendung erfolgte im Rahmen der Förderung von Forschungsverbünden zu Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend, welche das Ministerium 2010 startete und nun mithilfe einer 2019 beginnenden Fördermaßnahme vertiefen möchte.

Quelle: Pressemitteilung des Universitätklinikums Leipzig vom 31.01.2019

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ am 10.04. in Brauweiler

Posted on Februar 10, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 10.04.2019 findet unter der Schirmherrschaft der Landesbehindertenbeauftragen von NRW Claudia Middendorf in Brauweiler bei Köln der FASD-Fachtag „Das Kind im Mittelpunkt: Verstehen – Übersetzen – Teilhabe fördern“ statt. Veranstalter ist das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln.

Immer wieder beschäftigen sich Experten aus Medizin, Pädagogik, Neurowissenschaften und Sozialgesetzgebung mit dem Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit FASD. Wieso tritt unerwünschtes Verhalten auf, wie ist es zu verstehen und wie kann Teilhabe gefördert werden?

Kinder und Jugendliche mit FASD folgen in ihrem Handeln einer inneren Logik, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar ist. Enge Bezugspersonen haben jedoch gelernt, die Gedanken- und Gefühlswelten ihrer Schützlinge zu verstehen und sogar in Teilen vorwegnehmen zu können. So obliegt es der Verantwortung der Bezugspersonen, in das jeweilige Lebensumfeld eine Brücke zu bauen, um Missverständnissen und Ausgrenzung vorzubeugen. FASD-spezifisches Verhalten für Außenstehende zu erklären und zu übersetzen – in der digitalen Welt heißt es „Synchronisieren“ – fördert aktiv die Teilhabe der Betroffenen: in Familie, Schule, im Sportverein, in der Arbeitswelt, bei Fachkräften der Jugendhilfe und überall dort, wo sie verkehren.

Im Themenspektrum des FASD-Fachtages werden medizinische Aspekte von FASD und komorbiden Störungen dargestellt. Ist es wichtig, FASD von ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen abzugrenzen, was bedeutet dies für mögliche Therapien und Förderung? Wie ist die Teilhabe von Pflegekindern mit Beinderung im bisher reformierten Bundesteilhabegesetzes geregelt? Wie kann die Teilhabe in einer fördernden Perspektivplanung der Jugendhilfe gelingen, damit die Hilfeplanung nicht in Halbjahreszielen zerfällt und häufig unbefriedigend bleibt?

Der Blick ins Innere der FASD-„Festplatte“ kann dabei helfen, Verhalten und Gefühle betroffener Menschen besser zu verstehen. Wie können Exekutivfunktionen und damit die Verhaltenssteuerung besser erkannt und gefördert werden? Ein spannender Exkurs in die Neurowissenschaften liefert dazu Ansätze und Erklärungen.
In praxisorientierten Workshops werden die Themen Wahrnehmung und Simultanübersetzen bei FASD, Hilfeplanung und sozialrechtlichen Fragen sowie berufliche Teilhabe am Beispiel einer WfbM und multidisziplinäres Arbeiten in einem SPZ vorgestellt.

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„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 23.03. in Achim

Posted on Februar 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoMonika Dreiner referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 23.03.2019 in Achim bei Bremen zum Thema „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“.

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

nähere Informationen

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 16.03. in Regensburg

Posted on Februar 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoProf. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 16.03.2019 in Regensburg zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert sowie spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

nähere Informationen

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Broschüre: „Care Leaver in der Jugend- und Wohnungslosenhilfe in Karlsruhe“

Posted on Februar 8, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIn dieser Veröffentlichung von Britta Sievers werden Ergebnisse einer Care Leaver-Befragung vorgestellt, die im Rahmen des Projekts „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“ am Modellstandort Karlsruhe durchgeführt wurde. Das gemeinsame Projekt von der IGfH und der Universität Hildesheim evaluiert Handlungsansätze, die sich in der Praxis der Begleitung von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenständiges Erwachsenenleben (sog. Care Leaver) besonders bewährt haben und entwickelt diese weiter. Leitfrage der Befragung am Modellstandort Karlsruhe war, was Care Leaver von der Jugendhilfe gebraucht hätten, um nicht mit der Wohnungslosenhilfe in Berührung zu kommen bzw. kommen zu müssen.

Die in der Broschüre vorgestellten Ergebnisse liefern viele Hinweise auf Notwendigkeiten der Verbesserung der Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg aus stationären Hilfen in ihr eigenständiges Leben. So werden in ungeplanten Hilfebeendigungen nicht selten die Weichen für einen weiteren negativen Verlauf gestellt. Die jungen Menschen bringen selbst viele Wünsche an die Kinder- und Jugendhilfe zum Ausdruck, etwa die Verbesserung der Übergangsvorbereitung und Nachbetreuung sowie der Hilfeplanung, damit der Weg in die Wohnungslosigkeit nicht eingeschlagen werden muss. Neben weiteren Ergebnissen der Projektarbeit in Karlsruhe enthält die Broschüre zahlreiche konkrete Ansatzpunkte der Praxisentwicklung, die auch überregional bedeutsam sind sowie Schlussfolgerungen für Politik und Fachpraxis.

Die Broschüre kann zum Preis von 15,40 € über die Webseite der IGfH bestellt werden.

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„Handysektor“ erklärt AGB von WhatsApp, Instagram und Snapchat

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoNutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen in Apps und Onlinediensten sind fast immer lang, kompliziert formuliert und schwer verständlich. Gerade junge Nutzer werfen deshalb nur selten einen Blick hinein und haben kaum eine Chance, die komplexen Inhalte zu verstehen.

Handysektor hilft und stellt die wichtigsten Aspekte der Nutzungsbedingungen populärer Apps im neuen Material »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« vor. Was vielen Nutzern nicht immer bewusst zu sein scheint: Geschäftsbedingungen zuzustimmen bedeutet, mit App- und Dienste-Anbietern ein verbindliches Vertragsverhältnis einzugehen und möglicherweise eine Erlaubnis zu weitreichender Datenverarbeitung zu geben. Mit dem neuen Material will Handysektor Nutzern dabei helfen, mehr über ihre Lieblings-Apps zu lernen und sie kritischer bewerten zu können. Die ersten drei Ausgaben der Reihe widmen sich dabei den gerade bei Jugendlichen sehr beliebten Kommunikations-Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat. Keiner der drei Dienste kommt ohne Erhebung von privaten Daten (z.B. Handynummer oder E-Mail-Adresse) aus. Insbesondere WhatsApp und Instagram geben als Tochterunternehmen von Facebook auch Daten innerhalb des Konzerns weiter. Zudem nutzen Instagram und Snapchat private Daten auch für Werbezwecke. Besonders problematisch ist das bei sehr jungen Nutzern, denn das Mindestalter der Nutzer wird in keinem der Dienste effektiv kontrolliert.

Die drei Materialien der Reihe »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« zu den Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat stehen interessierten Nutzern auf Handysektor kostenfrei zum Download und zur Bestellung in gedruckter Form zur Verfügung.
Download und Bestellung: https://www.handysektor.de/mediathek/nutzungsbedingungen-kurzgefasst/

Der Handysektor ist eine unabhängige Anlaufstelle für den digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Sie unterstützen Jugendliche bei Fragen oder Problemen mit digitalen Medien. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die mecodia GmbH ist mit der Projektleitung beauftragt.

Quelle: Pressemeldung der Landesanstalt für Medien NRW vom 30.01.2019

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Buch-Tipp: „Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen – Schreibwerkstatt Biografiearbeit. Mit Online-Materialien“

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo Der Vertiefungsband „Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen – Schreibwerkstatt Biografiearbeit. Mit Online-Materialien“ zum ebenfalls bei Beltz Juventa erschienenen Band der Autorinnen Irmela Wiemann und Birgit LattscharMädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte“ ist eine Fundgrube für alle, die mit Kindern arbeiten und leben, die von ihren Herkunftsfamilien getrennt leben.

Die Autorinnen leiten konkret an, wie Sachverhalte präzise erklärt werden können (z.B.: Warum bin ich im Kinderheim?). Und sie begründen, wann, warum und wie ein Kind mit schweren Fakten seiner Vorgeschichte konfrontiert werden sollte. Sie zeigen, wie für schwere Lebensereignisse – z.B. Kindesaussetzung, Gewalt in der Familie, Alkohol in der Schwangerschaft, die psychische Erkrankung eines Elternteils und andere „schwierige Wahrheiten“ – angemessene Worte gefunden werden können, und stellen anhand verschiedener Methoden dar, wie dies praktisch umgesetzt werden kann.

nähere Informationen

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Veranstaltungen mit Irmela Wiemann 2019 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Posted on Februar 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

logowiemann250Folgende für Fachkräfte, Pflege-, Adoptiveltern und Interessierte frei zugängliche Veranstaltungen/Kurse mit der Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann finden 2018 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Nähere Informationen finden sich unter den Links zu den jeweiligen Veranstaltern bzw. sind unter den angegebenen Kontaktadressen zu erfragen.

  • 26./27. Februar 2019, Salzburg (A)
    Gestaltung der Besuchskontakte von fremdplatzierten Kindern zu ihrer Herkunftsfamilie: Belastung oder Chance?
    Veranstalter: Pro Juventute
    nähere Informationen
  • 11./12. März 2019, Zürich (CH)
    In der Vergangenheit findest Du die Zukunft. Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: IEF
    nähere Informationen
  • 19./20. März 2019, Wil (CH)
    Tiefere Themen in der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien (Schreibwerkstatt)
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 28. März 2019, Husum
    Was ist denn nur mit Paula und Yunis los?
    Alltag mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: Diakonisches Werk Husum
    nähere Informationen
  • 03. April 2019, Düsseldorf
    Was ist denn nur mit Paula und Yunis los?
    Veranstalter: Diakonie Düsseldorf
    nähere Informationen
  • 08./09. April 2019, Güstrow
    Pflegekindern ein zu Hause geben – die Rolle und Aufgaben der professionellen Akteure der Jugendhilfe
    Veranstalter: Schabernack e.V.
    nähere Informationen
  • 09. Mai 2019, Mannheim
    Schwierige Lebensthemen für Kinder in leicht verständliche Worte fassen
    Veranstalter: Adoptiv- und Pflegefamilien Mannheim e.V.
    nähere Informationen
  • 15. Mai 2019, Esslingen
    Zweimal Zuhause? Kinder zwischen Fremdunterbringung und Herkunftsfamilie
    Veranstalter: fobi aktiv e.V.
    nähere Informationen
  • 21.-23. Mai 2019, Muttenz bei Basel (CH)
    Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: Fachhochschule Nordwestschweiz
    nähere Informationen
  • 04./05. Juni 2019, Wil (CH)
    Wieviel Wahrheit braucht ein Kind?
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 25. August 2019, Zürich (CH)
    Wenn Adoptivkinder den Kinderschuhen entwachsen. Neue Herausforderungen durch Pubertät und gesellschaftliche Anforderungen
    Veranstalter: Verein Pro Kind
    nähere Informationen
  • 23. September 2019, Nesse-Apfelstädt
    Was ist denn nur mit Paula und Philipp los? Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: parisat
    nähere Informationen
  • 24. September 2019, Nesse-Apfelstädt
    Wie viel Wahrheit braucht mein Kind? Umgang mit schmerzhaften Ereignissen im Leben von Kindern und Jugendlichen
    Veranstalter: parisat
    nähere Informationen
  • 09./10. Oktober 2019, Wien (A)
    Wieviel Wahrheit braucht ein Kind?
    Veranstalter: Österreichische Akademie für Psychologie
    nähere Informationen
  • 12./13. Oktober 2019, Wien (A)
    Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt
    Veranstalter: Kinder sind Zukunft
    nähere Informationen
  • 22. bis 24. Oktober 2019, Wil (CH)
    Traumapädagogik
    Veranstalter: tipiti
    nähere Informationen
  • 13./14. November 2019, Zürich (CH)
    Was ist denn nur mit Paula und Philipp los?
    Veranstalter: IEF
    nähere Informationen
  • 22./23. November 2019, Saalfelden, Pinzgau (A)
    Bindungswunsch und Bindungsangst bei Pflege- und Adoptivkindern
    Veranstalter: Esther Geisler
    Anmeldung und Information: esther.geisler@aon.at
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„Sozial-emotionale Vernachlässigung von Kindern – Ursachen, Formen und Hilfen“ am 28/29.03. in Essen

Posted on Februar 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Kinderschutz-Zentren veranstalten in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Essen am 28./29.03.2019 in Essen den Fachkongress „Sozial-emotionale Vernachlässigung von Kindern – Ursachen, Formen und Hilfen“.

Ein Thema, das fatalerweise nicht so im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung steht, wie es notwendig wäre. Denn ebenso wie bei körperlicher Misshandlung und sexueller Gewalt sind die Folgen für Kinder gravierend. Bei sozial-emotionaler Vernachlässigung gibt es weniger sichtbare Spuren der Gewalt – umso wichtiger ist es, dass Fachkräfte ein fundiertes Wissen besitzen über diese oft schleichende Form der Gewaltanwendung und einen geschulten Blick entwickeln für das Erkennen und Einschätzen einer (drohenden) Kindeswohlgefährdung. Der Essener Kongress will hierzu einen Beitrag leisten.

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Fortbildungsprogramm 2019 – Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V.

Posted on Februar 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Bildungsangebot der Akademie für Pflege-/ Adoptivfamilien und Fachkräfte orientiert sich an den besonderen Herausforderungen in der Erziehung von entwicklungs- und bindungsgestörten Kindern. Es umfasst alltagspädagogische Themen sowie Angebote mit speziellen Inhalten:

  • Bindung, Trauma, Trennung, Bindung: Besonderheiten in der Beziehungsentwicklung bei Pflegekindern
    Termin: Samstag, 23. Februar 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 17.00 Uhr
    Ort: Stuttgart
    Referentin: Prof. Dr. Christine Köckeritz
  • Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen
    Termin: Samstag, 16. März 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Stuttgart
    Referentinnen: Sigrid Mosé, Sandra Pfannes
  • Kooperation auf Augenhöhe – Grundlagen der Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Pflegeeltern
    Termin: Samstag, 11. Mai 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Balingen
    Referentinnen: Dr. Ulrike Bischof, Claudia Kobus
    Kooperationsveranstaltung mit der Interessengruppe KiAP Zollernalbkreis
  • „Umgangskontakte machen wie unter einem Vergrößerungsglas die grundlegenden Themen von Kindern in Pflegefamilien sichtbar“
    Termin: Samstag, 6. Juli 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 17.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Stuttgart
    Referentinnen: Regina Wissmann-Hähnle, Dr. Ulrike Bischof, Claudia Kobus
  • Fachtag 2019: Kinderrechte – Kinderschutz: Anforderungen und Herausforderungen eines aktiven Kinderschutzes
    Termin: Dienstag, 15. Oktober 2019
    Zeit: 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr (ohne Kinderbetreuung)
    Ort: Stuttgart
    Referentinnen: Prof. Dr. Kathinka Beckmann, Dr. Ulrike Bischof, Katie
    Gackenheimer, Dr. Natalie Ivanits
  • Herausforderndes Verhalten von Pflege- und Adoptivkindern: Wie kann im Alltag damit umgegangen werden?
    Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2019
    Zeit: 19.00 bis 21.30 Uhr
    Veranstaltungsort: Göppingen
    Referentin: Monika Mayer-Beck
  • Leben mit FASD – Diagnostik, Therapie und die Bewältigung der Herausforderungen im Alltag
    Termin: Samstag, 16 November 2019
    Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
    Veranstaltungsort: Baden-Baden
    Referentin: Christiane Schute
  • Impulswochenende für Pflege- und Adoptivfamilien im Haus Schönblick
    Termin: Samstag, 30.11.2019 bis Sonntag, 1.12.2019
    Veranstaltungsort: Schwäbisch Gmünd

Anmeldungen über die Homepage: www.pflege-adoptivfamilien.de
oder per E-Mail: info@pflege-adoptivfamilien.de

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„Vormundschaft und Pflegekinderhilfe – wie passt das eigentlich zusammen?“ am 05.-06.06. in Hannover

Posted on Februar 5, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

logoFür Fachkräfte der Pflegekinderdienste bei freien und öffentlichen Trägern sowie Vormünder/Pfleger_innen veranstaltet die IGfH am 05./06.06.2019 in Hannover unter der Leitung von Henriette Katzenstein die Fortbildung „Vormundschaft und Pflegekinderhilfe – wie passt das eigentlich zusammen? Zu Kooperation, Konflikt und der Frage der Vormundschaft von Pflegeeltern„.

Manchmal läuft es richtig gut: Pflegeeltern und Kind fühlen sich durch die Vormund_in unterstützt; Fachdienst und Vormund_in arbeiten zusammen und das Kind profitiert! Im Kleinen bewahrheitet sich dann, „dass ein ganzes Dorf gebraucht wird, um ein Kind zu erziehen“. Zuweilen herrscht aber eher das Gefühl vor, dass „viele Köche den Brei verderben“. Unstimmigkeiten können auftreten, wenn die Auffassungen des Vormunds, der Pflegeeltern und des Fachdiensts auseinandergehen: Der Fachdienst hält bspw. eine private Schule für notwendig, der Vormund ist anderer Meinung oder will das Schulgeld im eigenen Amt lieber nicht beantragen. Oder die Pflegeeltern möchten für ein seelisch behindertes Kind eine Pflegestufe erreichen – der Vormund sieht das als Stigmatisierung des Kindes.

Konfliktpotenzial und häufig Skepsis auf Seiten der Professionellen bringt auch der Wunsch der Pflegeeltern mit sich, die Vormundschaft zu übernehmen. Schwierig wird es schließlich, wenn der Fachdienst kaum Ressourcen hat und der Vormund/Pfleger_in zur „Lückenbüßer_in“ wird: Dann ist es nicht leicht, die Wünsche der Pflegeeltern nach Beratung und Unterstützung abzulehnen – zumal das Kind immer mitbetroffen ist.

In der Fortbildung werden Konfliktpotenziale diskutiert und Lösungswege gemeinsam erarbeitet. Ein Ausblick auf das geplante Vormundschaftsrecht rundet die Fortbildung ab.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft statt.

nähere Informationen

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„Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen“ am 16.03. in Stuttgart

Posted on Februar 2, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAkademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und
Fachkräfte Baden-Württemberg e.V. (ABPA) bietet am 16.03.2019 in Stuttgart ein Tagesseminar mit Sigrid Mosé und Sandra Pfannes zum Thema „Kindeswohl ist ELTERNwohl – Was Pflege- und Herkunftseltern brauchen“ an.

In diesem Seminar wird die Arbeitsweise und das Konzept des Pflegekinderfachdienstes Neustadt/ Aisch – Bad Windsheim vorgestellt.

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Neue FASD-Peergroup für Jugendliche in Köln ab Februar 2019

Posted on Januar 29, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoWenn für Jugendliche mit FASD die Luft dünner wird … in der Schule, bei Freunden, in der Nachbarschaft, wenn Ausgrenzungen massiver werden, sie aber mithalten wollen: Das neue Kölner Gruppenangebot „FASD-Teens“ begleitet und unterstützt Jugendliche mit FASD ab 14 Jahren in dieser bewegten Phase.

Ziel des Gruppenangebotes ist es, einen guten Übergang ins Erwachsenenleben zu gestalten: autonom, selbstbestimmt und vernetzt – soweit möglich und unterstützt soweit nötig. Und damit positive Erlebnisse und Spaß nicht zu kurz kommen, wird es außerdem spannende erlebnispädagogische Angebote geben.

Die Gruppe startet am 8. Februar mit monatlichen Treffen. Vorgespräch und Anmeldung unbedingt erforderlich.

nähere Informationen

Quelle: Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

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Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft 2019 am 27.-29.05. in Bonn

Posted on Januar 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft – ein bundesweiter Zusammenschluss von Institutionen und Einzelpersonen – veranstaltet in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Fachtagung „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft 2019“.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Starke Vormundschaft – Starke Kinder

Anerkannte Experten und Expertinnen werden mit Erfahrenen aus der Praxis zentrale Themen vorstellen und diskutieren:

  • Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, auch im Spannungsfeld mit vormundschaftlicher Verantwortung
  • entkoppelte Jugendliche, die sich jeder Hilfe entziehen und die Frage, wie ein Vormund oder eine Vormundin sowie ein Pfleger oder eine Pflegerin in solchen Fällen handeln kann und
  • das Hineinwachsen in die Selbständigkeit sowie die Möglichkeiten der vormundschaftsführenden Person, dies von Anfang an und vor dem Erreichen des 18. Lebensjahres zu unterstützen.

Nicht fehlen darf auf der Tagung selbstverständlich der zweite Diskussionsteilentwurf für die Vormundschaftsreform. Nach diesem Entwurf sollen Kinder und Jugendliche unter Vormundschaft eigene Rechte bekommen – ein Novum. Auch bei der Entwicklung vieler anderer Vorschriften stand die Frage im Vordergrund, wie ein gesetzlicher Rahmen für die Vormundschaft und Pflegschaft geschaffen werden kann, der den betroffenen Kindern und Jugendlichen zugutekommt.

Workshops, Arbeitsgruppen und ein plenarer Praxisworkshop ergänzen das Vortragsprogramm.

Anmeldeschluss ist der 29.03.2019.

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„Den Alltagskonflikten die Schärfe nehmen“ am 11.03. in Holzminden

Posted on Januar 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoThomas Lutz referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 11.03.2019 in Holzminden zum Thema „Den Alltagskonflikten die Schärfe nehmen“.

Das Zusammenleben mit Pflegekindern ist häufig durch heftige Konflikte, gegenseitigen Verletzungen und hohe Belastungen für die ganze Familie geprägt. Das Erleben des Kindes während der traumatischen Situationen in der Herkunftsfamilie vermischen sich dabei mit der Gegenwart. Der Referent erörtert, wie Pflegeeltern ihre Aufregung (Stress) regulieren können und anhand des Konzeptes des guten Grundes Handlungsmöglichkeiten, um eine eigene Überforderung zu verhindern und die Kinder in der Bewältigung ihrer Traumatisierung zu unterstützen.

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„Konzepte zur Arbeit mit Herkunftseltern“ am 08.04. in Dresden

Posted on Januar 25, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoMartin Janning referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 08.04. in Dresden zum Thema „Konzepte zur Arbeit mit Herkunftseltern“.

Nur schwerwiegende Gründe rechtfertigen eine Herausnahme von Kindern aus ihren Familien. Was hilft Kindern dann, um Verwicklungen mit ihren Herkunftseltern zu lösen und Verletzungen aus ihrer Herkunftsfamilie zu heilen? Was können leibliche Eltern dazu noch für ihre Kinder tun? Welche Bedeutung haben leibliche Eltern und welche nicht? In diesem Seminar sollen Möglichkeiten der respektvollen Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern zum Wohl der Kinder dargestellt und erläutert werden. Beispiele und Erfahrungen der Teilnehmenden sind in diesem interaktiven Seminar willkommen.

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Ratgeber „18 werden mit Behinderung – Was ändert sich bei Volljährigkeit?“ wurde aktualisiert

Posted on Januar 24, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logoDer Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. hat den Ratgeber „18 werden mit Behinderung – Was ändert sich bei Volljährigkeit?“ auf den neuesten Stand gebracht. Die 76-seitige Broschüre berücksichtigt jetzt den aktuellen Rechtsstand von Januar 2019 und gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten behinderte Menschen mit Erreichen der Volljährigkeit haben.

Ein besonderes Augenmerk wird bereits jetzt auf wichtige Änderungen gerichtet, die sich durch das BTHG zum 01.01.2020 ergeben werden. Ab diesem Zeitpunkt werden die Einkommens- und Vermögensgrenzen für Leistungen der Eingliederungshilfe deutlich angehoben und bei den stationären Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung kommt es zu einem grundlegenden Systemwechsel.

Die Broschüre steht auf der Seite des bvkm zum Download bereit oder kann für 1.- € bestellt werden.

Quelle: bvkm + Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

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Hamburger Enquete Kommission legt Abschlussbericht zum Kinderschutz vor

Posted on Januar 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoNach zweijähriger Arbeit und einer umfangreichen Prüfung der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe legte die „Enquete Kommission der Hamburgischen Bürgerschaft zur Stärkung des Kinderschutzes und der Rechte von Kindern und Jugendlichen“ am 17.01.2019 ihren Abschlussbericht vor. Die Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Schrapper bestand aus acht Wissenschaftlern und neun Politikern. Der 639-seitige Bericht (pdf) beinhaltet 70 Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg und darüber hinaus.

Die Empfehlungen enthalten fünf Kernforderungen:

  • Kinderrechte stärken
  • Pflegekinderhilfe – auch hier das Kind im Mittelpunkt
  • Qualifizierte professionelle Arbeit der Fachkräfte ermöglichen
  • Für Arbeitsfähigkeit und Zusammenarbeit der Organisationen sorgen
  • Anerkennung der Zivilgesellschaft für den Kinderschutz einfordern

Pressespiegel:

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Pflege- und Adoptivelterngruppen in Hamburg

Posted on Januar 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn der Beratungsstelle von Freunde der Kinder e.V. in der Fuhlsbüttler Str. 769 in Hamburg finden geleitete Gruppen statt:

  • drei Pflegeeltern-Gruppen
  • drei Adoptiveltern-Gruppen
  • eine Pflege- und Adoptiveltern-Gruppe: „Kinder mit besonderem Bedarf“
  • eine Gruppe für Eltern mit Kindern in der Pubertät
  • eine Gruppe für „Verlassene Eltern“

Zusätzlich gibt es drei Selbsthilfe-Gruppen von Adoptiveltern.

Interessenten, die eine Selbsthilfe-Gruppe gründen wollen, werden gerne unterstützt und erhalten auch Hilfe bei der Herstellung von Kontakten.

nähere Informationen

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„Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“ am 18.03. in Berlin

Posted on Januar 18, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDer Fachtag „Verlässliche Übergangsstrukturen für Care Leaver“ des Projekts „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“ wird am 18.03.2019 in Berlin von der IGfH und der Universität Hildesheim ausgerichtet.

Die Lebenssituation sogenannter Care Leaver – junger Menschen, die in der Vollzeitpflege oder Heimerziehung aufgewachsen sind – wird seit einigen Jahren verstärkt öffentlich diskutiert. Obwohl deren besondere Herausforderungen im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben wahrgenommen werden, haben sich die Rahmenbedingungen beim Verlassen der stationären Hilfen bisher nur punktuell verbessert.

Der Fachtag widmet sich daher der Frage nach notwendigen kommunalen Infrastrukturen sowie rechtlichen Voraussetzungen, um Care Leaver bestmöglich auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu unterstützen.

Care Leaver und Interessierte aus Fachpraxis und Wissenschaft sind eingeladen, kommunale Bedingungen und notwendige bundeseinheitliche Regelungen für den Übergang aus stationären Erziehungshilfen zu diskutieren.

Die Teilnahme ist für Care Leaver kostenlos. Eine Unterstützung bei den Reise- und Unterkunftskosten ist möglich.

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Schwerpunktkuren für Adoptiv- und Pflegefamilien im Bayer. Wald

Posted on Januar 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 13.03.2019 und 24.04.2019 starten die nächsten Durchgänge der Schwerpunktkuren für Adoptiv- und Pflegefamilien (mit Kindern ab dem vollendeten 3. Lebensjahr) an der Klinik Am Kurpark in Grafenau im Bayerischen Wald.

Gerade auf psychosozialer und emotionaler Ebene sind Adoptiv- und Pflegefamilien besonderen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere der Umgang mit Kindern, die in frühester Kindheit durch Bindungsverluste oder Gewalt traumatisiert waren, sowie der Umgang mit älteren Kindern, bei denen zu pubertätsspezifischen Problemen noch Identifikationsschwierigkeiten kommen, fordern diese Eltern besonders heraus.

Wichtige Inhalte der Schwerpunktkur sind:

  • Bindungsentwicklung bei Adoptiv- und Pflegekindern
    Problematik eigene Kinder und Adoptiv- bzw. Pflegekinder; Suche nach der eigenen Identität; Kontakt zu leiblichen Eltern; Hilfestellung bei Umgang mit Problemfeldern; Erarbeitung neuer Perspektiven.
  • Erziehung
    Darstellung des Erziehungsalltags; Vermeidung uneffektiver Auseinandersetzungen; Strategien für elterliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit; Umgang mit Auffälligkeiten, Vertrauensdefiziten und früheren Verhaltenserfahrungen; Entwicklung von Lösungsstrategien.
  • Hilfe zur Selbsthilfe
    Kommunikation und Austausch mit anderen Müttern/Vätern.

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